[0001] Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel mit einer Rückenlehne, einem Gestell und einer
Verbindungseinrichtung zum Verbinden von Rückenlehne und Gestell, wobei in einem Gebrauchszustand
des Sitzmöbels wenigstens eine erste Verbindung und wenigstens eine zweite Verbindung
zwischen der Rückenlehne und der Verbindungseinrichtung vorgesehen sind, wobei die
erste Verbindung durch Absenken der Rückenlehne gegenüber der Verbindungseinrichtung
geschlossen wird, wobei die Rückenlehne mittels der ersten Verbindung schwenkbar an
der Verbindungseinrichtung gehalten ist, wobei die zweite Verbindung derart korrespondierende
Anschlagflächen an der Rückenlehne und der Verbindungseinrichtung umfasst, dass in
der Gebrauchsstellung ein Verschwenken der Rückenlehne nach hinten verhindert wird.
[0002] Ein derartiges Sitzmöbel ist bereits aus der
DE 101 17 820 A1 bekannt. Bei diesem Sitzmöbel kann die Rückenlehne durch Einstecken derselben in
eine Verbindungseinrichtung mit dem Gestell eines Sitzmöbels verbunden werden. In
der Verbindungseinrichtung sind hierfür zwei Schlitze vorgesehen, in die jeweils eine
Rolle der Rückenlehne eingeführt werden kann. Die Rückenlehne kann auf die beschriebene
Weise zwar ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen gefügt werden, allerdings bedarf es eines
hohen Maßes an Fingerspitzengefühl und Erfahrung, um die Rückenlehne auf die beschriebene
Weise zügig und zuverlässig zu fügen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die
Verbindungspunkte zwischen der Rückenlehne und der Verbindungseinrichtung im gefügten
Zustand nicht ohne Weiteres sichtbar sind.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte
und zuvor näher beschriebene Sitzmöbel derart auszugestalten und weiterzubilden, dass
das Montieren der Rückenlehne einfacher und zuverlässiger erfolgen kann.
[0004] Diese Aufgabe ist bei einem Sitzmöbel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch
gelöst, dass die Rückenlehne durch die erste Verbindung derart gegenüber der Verbindungseinrichtung
positioniert ist, dass die korrespondierenden Anschlagflächen der zweiten Verbindung
im Wesentlichen durch Verschwenken der Rückenlehne nach hinten in Anlage geraten.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Sitzmöbel ist die Rückenlehne über wenigstens zwei Verbindungen
mit der Verbindungseinrichtung verbunden, um die Rückenlehne ortsfest gegenüber dem
Gestell des Sitzmöbels zu halten. Die erste Verbindung wird dabei im Wesentlichen
durch eine Bewegung der Rückenlehne von oben nach unten geschlossen. Bedarfsweise
wird die Rückenlehne dabei auf die Verbindungseinrichtung aufgesteckt oder in diese
eingesteckt. Dabei gestattet die erste Verbindung als solche ein Verschwenken der
Rückenlehne gegenüber dem Gestell des Sitzmöbels. Durch die erste Verbindung wird
die Rückenlehne gegenüber der Verbindungseinrichtung insoweit positioniert, als dass
die zweite Verbindung durch ein Verschwenken der Rückenlehne, insbesondere des oberen
Endes derselben, nach hinten bereitgestellt werden kann. Dabei ist die zweite Verbindung
zwischen der Rückenlehne und der Verbindungseinrichtung durch die Anlage von zwei
korrespondierenden Anschlagflächen charakterisiert, von denen jeweils eine an der
Rückenlehne und eine an der Verbindungseinrichtung vorgesehen ist. Die Anlage der
Anschlagflächen verhindert in der Gebrauchsstellung des Sitzmöbels ein Verschwenken
der Rückenlehne nach hinten. Die zweite Verbindung stellt also einen Anschlag bereit,
der ein Abkippen der Rückenlehne nach hinten verhindert, wenn sich der Benutzer mit
seinem Körpergewicht in diese Richtung gegen die Rückenlehne lehnt.
[0006] Unter einem Verschwenken der Rückenlehne nach hinten wird insbesondere ein Verschwenken
des oberen Endes der Rückenlehne nach hinten verstanden. Nicht gemeint ist damit jedoch
ein Verschwenken einer am oberen Ende der Rückenlehne angeordneten Kopfstütze oder
dergleichen relativ zur übrigen Kopfstütze, die ansonsten ihre Position beibehält.
Vielmehr stellt das Verschwenken vorzugsweise ein Verschwenken insbesondere der Rückenlehne
als solches um die erste Verbindung dar.
[0007] Durch die Ausgestaltung der ersten und der zweiten Verbindung kann die Rückenlehne
sehr einfach, schnell und zuverlässig montiert werden. Es bedarf lediglich der Absenkung
der Rückenlehne gegenüber der Verbindungseinrichtung, bis die erste Verbindung geschlossen
ist und einem anschließenden Verschwenken der Rückenlehne, vorzugsweise deren oberen
Ende, nach hinten. Insbesondere ist es nicht erforderlich, die erste Verbindung nach
ihrer erstmaligen Bereitstellung erneut zu lockern, um sodann die zweite Verbindung
herzustellen. Durch das Schließen der ersten Verbindung ist die Rückenlehne nämlich
so gegenüber der Verbindungseinrichtung positioniert, dass die zweite Verbindung durch
ein einfaches Verschwenken der Rückenlehne bereitgestellt werden kann.
[0008] Unter einem Sitzmöbel wird vorliegend vorzugsweise ein Möbel verstanden, das ein
Gestell umfasst, in dem sowohl wenigstens ein Sitz als auch wenigstens eine Rückenlehne
gehalten sind. Das Gestell kann dabei unterschiedlich ausgebildet sein und auf dem
Untergrund stehen. Es kann sich beispielsweise um eine Profilrahmenstruktur handeln.
Das Gestell kann aber auch bedarfsweise durch zwei Seitenteile bereitgestellt werden,
die über eine Quertraverse miteinander fest verbunden sein können. Das Gestell des
Sitzmöbels bildet dabei insbesondere einen Rahmen des Sitzmöbels in dem der Sitz und/oder
die Rückenlehne gehalten sind.
[0009] Des Weiteren wird unter einer Verbindungseinrichtung eine Einrichtung verstanden,
die wenigstens eine erste Verbindung und wenigstens eine zweite Verbindung mit der
Rückenlehne eingehen kann. Es kann sich dabei beispielsweise um eine Montageplatte
eines Beschlags, insbesondere Schwenkbeschlags, des Sitzmöbels handeln. Die Verbindungseinrichtung
kann, beispielsweise in Form einer Tragplatte, an einem Seitenteil oder einer Traverse
zwischen zwei Seitenteilen des Sitzmöbels montiert sein. Die Verbindungseinrichtung
kann grundsätzlich einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein, wobei eine einteilige
Ausgestaltung der Einfachheit halber in vielen Fällen bevorzugt sein wird.
[0010] Die wenigstens eine erste Verbindung und die wenigstens eine zweite Verbindung werden
bei der Montage der Rückenlehne insbesondere nacheinander gebildet. Die wenigstens
eine erste Verbindung und die wenigstens eine zweite Verbindung zwischen der Rückenlehne
und der Verbindungseinrichtung sind jedoch in einem Gebrauchszustand des Sitzmöbels
vorgesehen, d. h. einem Zustand, bei dem sich ein Benutzer auf dem Sitzmöbel befindet
und seinen Oberkörper nach hinten an die Rückenlehne anlehnt. Ein Verschwenken des
oberen Endes der Rückenlehne nach hinten wird dabei insbesondere durch die Anlage
der korrespondierenden Anschlagflächen von Rückenlehne und Verbindungseinrichtung
aneinander unterbunden. Des Weiteren wird die Rückenlehne vorzugsweise durch die erste
Verbindung stabilisiert.
[0011] Die erste Verbindung und die zweite Verbindung im Sinne der Erfindung können bedarfsweise
jeweils verschiedene Teilverbindungen umfassen, die räumlich erheblich voneinander
beabstandet sein können. Die erste Verbindung umfasst dabei bedarfsweise eine Mehrzahl
von Teilverbindungen, die die Positionierung und Schwenkbarkeit der Rückenlehne gegenüber
der Verbindungseinrichtung sicherstellen, um zu gewährleisten, dass die Anschlagflächen
der zweiten Verbindung im Wesentlichen durch ein Verschwenken der Rückenlehne in Anlage
aneinander geraten.
[0012] Die zweite Verbindung kann oberhalb oder unterhalb der Schwenkachse der ersten Verbindung
vorgesehen sein, wobei dann auf die Schwenkrichtung und auf die Ausrichtung der Anschlagflächen
zu achten ist. Die Anordnung unterhalb der Schwenkachse der ersten Verbindung dürfte
jedoch bevorzugt sein, weil dann mit hinreichendem Abstand zwischen der ersten und
der zweiten Verbindung eine gute Zugänglichkeit der Anschlagflächen und eine gute
Stabilität der Rückenlehne im Sitzmöbel erreicht werden kann.
[0013] Bei einer ersten bevorzugten Ausgestaltung des Sitzmöbels handelt es sich um ein
Polstermöbel und/oder um ein Sitzmöbel mit einer gepolsterten Rückenlehne. Im Falle
eines Polstermöbels und/oder einer gepolsterten Rückenlehne sollen die Verbindungen
zwischen der Rückenlehne und der Verbindungseinrichtung für den Benutzer nicht sichtbar
sein. Das hat regelmäßig zur Konsequenz, dass die genaue Positionierung der Rückenlehne
beim Verbinden der Rückenlehne mit der Verbindungseinrichtung für den Monteur nicht
erkennbar ist. Der Monteur muss also im Wesentlichen nach Gefühl arbeiten. Da das
Montieren der Rückenlehne an der Verbindungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
besonders einfach und zuverlässig erfolgen kann, kann die Montage problemlos nach
Gefühl erfolgen.
[0014] Im Falle eines Polstermöbels kann es sich vorzugsweise um einen Sessel oder ein Sofa
handeln. In beiden Fällen ist die einfache Montage der Rückenlehne an der Verbindungseinrichtung
von Vorteil. Dabei kann das Sofa sowohl als Einsitzer als auch als Mehrsitzer ausgebildet
sein, wobei die Beschleunigung der Montage der Rückenlehne auf die zuvor beschriebene
Weise insbesondere bei mehrsitzigen Sofas zum Tragen kommt.
[0015] Alternativ oder zusätzlich kann die erste Verbindung einen Formschluss in einer Richtung
im Wesentlichen nach unten und/oder im Wesentlichen in horizontaler Richtung umfassen.
Dadurch kann die erste Verbindung leicht durch Aufstecken auf oder Einstecken in die
Verbindungseinrichtung geschlossen werden. Im Übrigen wird dem Monteur durch den Formschluss
nach unten angezeigt, wenn die erste Verbindung gefügt ist. Alternativ oder zusätzlich
kann der Formschluss in horizontaler Richtung die Rückenlehne in dieser Richtung sicher
an der Verbindungseinrichtung halten. Alternativ oder zusätzlich kann eine formschlüssige
Verbindung in horizontaler Richtung für eine Ausrichtung der Rückenlehne längs und/oder
quer zum Sitzmöbel sorgen, so dass sich beispielsweise die zweite Verbindung durch
bloßes Verschwenken der Rückenlehne sicher findet. Es kann also vorgesehen sein, dass
der horizontale Formschluss der ersten Verbindung in wenigstens einer Richtung im
Wesentlichen parallel zur Breite der Rückenlehne, in einer Richtung nach vorne und/oder
in einer Richtung nach hinten bezogen auf das Sitzmöbel besteht. Besonders bevorzugt
ist es dabei, wenn der Formschluss in alle diese Richtungen wirkt.
[0016] Um zu erreichen, dass sich die zweite Verbindung nach dem erstmaligen Schließen nicht
wieder versehentlich trennen kann, wodurch die Rückenlehne nach vorne kippen oder
ganz entfernt werden könnte, kann die zweite Verbindung eine formschlüssige Verbindung
umfassen. Bei der formschlüssigen Verbindung handelt es sich vorzugsweise um eine
Rastverbindung, da sich eine solche Verbindung einfach durch Verschwenken der Rückenlehne
fügen lässt. Zudem kann dem Monteur durch ein hörbares Verrasten der Rückenlehne mit
der Verbindungseinrichtung angezeigt werden, dass die Verbindung sicher gefügt ist.
[0017] Um das Fügen der zweiten Verbindung zu vereinfachen und Fehlbedienungen zu verhindern,
etwa wenn die erste Verbindung nur eine unzureichende Ausrichtung der Rückenlehne
in Bezug auf die Verbindungseinrichtung bewirkt, kann die zweite Verbindung wenigstens
eine Führungsfläche aufweisen. Die wenigstens eine Führungsfläche kann dann beim Fügen
der zweiten Verbindung zur Positionierung der Rückenlehne gegenüber der Verbindungseinrichtung
in horizontaler und/oder vertikaler Richtung an der Rückenlehne oder an der Verbindungseinrichtung
abgleiten. So kann erreicht werden, dass sich die zweite Verbindung beim Fügen zuverlässig
selbst findet und/oder selbst zentriert. Je nachdem in welche Raumrichtung bzw. Raumrichtungen
diese Selbstzentrierung erfolgen soll, können die Führungsflächen sowohl zur Vertikalen
also auch zur Horizontalen oder in beide Richtungen geneigt sein.
[0018] Um die zweite Verbindung problemlos wieder lösen und bedarfsweise die Rückenlehne
wieder entfernen zu können, kann die Rastverbindung der zweiten Verbindung ein Rastelement
und ein Federmittel aufweisen. Dabei bietet es sich an, wenn das Rastelement gegen
die Rückstellkraft des Federmittels ausgelenkt werden kann, um die Rastverbindung
der zweiten Verbindung wieder zu trennen. So ist beispielsweise ein Austausch der
Rückenlehne problemlos möglich.
[0019] Die formschlüssige Verbindung der zweiten Verbindung kann bedarfsweise durch einen
die Rückenlehne und/oder die Verbindungseinrichtung durchgreifenden Bolzen und eine
ein Herausziehen des Bolzens verhindernde Sicherung gebildet werden. Bei der Sicherung
kann es sich beispielsweise um einen Splint handeln. Eine solche Verbindung ist nicht
nur einfach und kostengünstig in der Herstellung, sondern kann bedarfsweise auch hohe
Kräfte aufnehmen.
[0020] Das Bereitstellen der ersten Verbindung kann konstruktiv und hinsichtlich der Handhabung
vereinfacht werden, indem die erste Verbindung eine nach oben geöffnete Aufnahme,
etwa in Form einer Nut, an der Verbindungseinrichtung aufweist. In diese Aufnahme
kann dann die Rückenlehne, vorzugsweise mit einer Querstrebe der Rückenlehne, eingreifen.
Der Monteur erhält dann zudem eine gute Rückmeldung, ob die erste Verbindung wie vorgesehen
etabliert wurde, auch wenn er dies aufgrund der Polsterung der Rückenlehne optisch
nicht verifizieren kann.
[0021] Alternativ oder zusätzlich kann die Verbindungseinrichtung bezogen auf das Sitzmöbel
vor und/oder hinter der Aufnahme eine Führungsfläche aufweisen. Diese Führungsfläche
ist so ausgebildet, dass sie beim Fügen der ersten Verbindung mit der Rückenlehne
in Anlage gelangen kann, bevor die erste Verbindung etabliert ist. Zum Schließen der
ersten Verbindung kann die Rückenlehne entlang der Führungsfläche in Richtung der
Aufnahme abgleiten. Dabei kann die Rückenlehne infolge der Schwerkraft, vorzugsweise
automatisch, in die Aufnahme eingreifen, sobald die Rückenlehne richtig zur Aufnahme
positioniert ist. Das Herstellen der ersten Verbindung kann so recht einfach erfolgen,
auch wenn die Rückenlehne so gepolstert ist, dass die Aufnahme beim Fügen der ersten
Verbindung nicht erkennbar ist.
[0022] Um das Verschieben der Rückenlehne entlang der wenigstens einen Führungsfläche zu
vereinfachen, kann die wenigstens eine Führungsfläche derart gegenüber der Horizontalen
geneigt sein, dass beim Abgleiten der Rückenlehne an der Führungsfläche eine Richtung
hin zur Aufnahme von einer Richtung weg von der Aufnahme unterschieden werden kann.
Dies lässt sich beispielsweise dadurch erreichen, dass die wenigstens eine Führungsfläche
in Richtung der Aufnahme nach unten oder oben geneigt ist. So ist bei ausreichender
Neigung das Verschieben der Rückenlehne in die eine Richtung der Aufnahme für den
Monteur erkennbar leichter als das Verschieben der Rückenlehne in die andere Richtung.
[0023] Die erste Verbindung bildet bevorzugt einen horizontalen Formschluss in wenigstens
einer Richtung parallel zur Breite der Rückenlehne. So kann die Rückenlehne bei der
Montage in dieser Richtung gegenüber dem Sitzmöbel ausgerichtet und positioniert werden.
Dies vereinfacht auch die Herstellung der zweiten Verbindung. Erreichen lässt sich
diese Ausrichtung in konstruktiv einfacher Weise beispielsweise dadurch, dass die
Verbindungseinrichtung angrenzend zu wenigstens einem Rahmenelement in einen Profilrahmen
der Rückenlehne eingreift.
[0024] Um die Verbindung zwischen der Rückenlehne und der Verbindungseinrichtung und damit
das Sitzmöbel selbst zu stabilisieren, ist es besonders bevorzugt, wenn zwei erste
Verbindungen und/oder zwei zweite Verbindungen vorgesehen sind. Besonders zweckmäßig
ist es dabei, wenn die zwei ersten Verbindungen und/oder zwei zweiten Verbindungen
an gegenüberliegenden Seiten des Sitzmöbels vorgesehen, insbesondere gegenüberliegenden
Seitenteilen des Sitzmöbels zugeordnet, sind.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel in einer schematischen und perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- das Sitzmöbel aus Fig. 1 in einer Ansicht von der Rückseite des Sitzmöbels,
- Fig. 3A-D
- das Sitzmöbel aus Fig. 1 in verschiedenen Stellungen während des Verbindens der Rückenlehne
und
- Fig. 4A-D
- verschiedene Alternativen einer zweiten Verbindung des erfindungsgemäßen Sitzmöbels.
[0026] In der Fig. 1 ist schematisch ein Sitzmöbel 1 in Form eines gepolsterten Sessels
dargestellt. Insbesondere ist bei der Darstellung der besseren Übersichtlichkeit halber
die Polsterung des Sitzmöbels 1 unberücksichtigt geblieben. Das Sitzmöbel weist einen
gepolsterten Sitz 2 und eine gepolsterte Rückenlehne 3 auf, die in einem Grundgestell
4 des Sitzmöbels 1 zwischen zwei Seitenwänden 5 vorgesehen sind. Dargestellt ist nur
eine Seitenwand 4. An der gegenüberliegenden Seitenwand, die anlog zu der dargestellten
Seitenwand 4 ausgebildet ist, befinden sich die gleichen Verbindungen, die im Folgenden
näher beschrieben werden.
[0027] Beim dargestellten und insoweit bevorzugten Sitzmöbel 1 ist die Rückenlehne 3 über
eine Verbindungseinrichtung 6 mit dem Sitz 2 und dem Seitenteil 5 verbunden. Die Rückenlehne
3 kann eine erste Verbindung 7 und eine zweite Verbindung 8 mit der Verbindungseinrichtung
6 eingehen. In der Fig. 1 ist nur die erste Verbindung 7 geschlossen dargestellt.
Die zweite Verbindung 8 ist dagegen noch nicht gefügt.
[0028] Beim dargestellten und insoweit bevorzugten Sitzmöbel 1 ist die Verbindungseinrichtung
6 nach Art einer Verbindungsplatte ausgebildet. Die Verbindungseinrichtung 6 weist
zur Bildung der ersten Verbindung 7 eine nach oben geöffnete Aufnahme 9 auf. Diese
Aufnahme 9 ist beim dargestellten und insoweit bevorzugten Sitzmöbel 1 in Form einer
nach unten sich verjüngenden und geschlossenen Nut ausgebildet. Die Aufnahme 9 ist
dabei korrespondierend zu einer Querstrebe 10 der Rückenlehne 3 ausgebildet, die im
Wesentlichen passgenau von oben in die Aufnahme 9 eingeschoben werden kann. Die Endposition
der Querstrebe 10 in der Aufnahme 9 wird dabei automatisch eingenommen, wenn die Querstrebe
10 formschlüssig auf dem Nutgrund der Aufnahme 9 aufliegt. Aufgrund des formschlüssigen
Eingreifens der Rückenlehne 3 in die Aufnahme 9 der Verbindungseinrichtung 6 ist die
Rückenlehne 3 gegenüber einem Verschieben nach hinten oder vorne fixiert. Dabei kann
die Verbindungseinrichtung 6 die Kräfte aufnehmen, die die Rückenlehne 3 beim Gebrauch
des Sitzmöbels 1 nach hinten drücken.
[0029] Das rückseitige Ende der Verbindungseinrichtung 6 weist eine leicht geneigte Führungsfläche
11 auf. Gesehen in Richtung der Rückseite des Sitzmöbels 1 ist diese Führungsfläche
11 leicht nach innen, weg von der Seitenwand 5 geneigt. Ein Rahmenelement 12 der Rückenlehne
3 kann an dieser Führungsfläche 11 entlang abgleiten, bevor die Querstrebe 10 der
Rückenlehne 3 in der Aufnahme 9 aufgenommen wird. Anschließend ist die Rückenlehne
3 in eine Richtung parallel zur Breite der Rückenlehne 3 in Bezug auf das Sitzmöbel
1 ausgerichtet, weil auf der anderen Seite eine weitere Verbindungseinrichtung 6 analog
in eine Rahmenstruktur 13 der Rückenlehne 3 eingreift. Die Rahmenstruktur 13 der Rückenlehne
3 ist also formschlüssig auf den Außenseiten der Verbindungseinrichtungen 6 positioniert.
Anders ausgedrückt ist die Rückenlehne 3 gegenüber einem Verschieben nach links und
rechts fixiert.
[0030] Am unteren Ende der Rückenlehne 3 und am unteren Ende der Verbindungseinrichtung
6 sind Anschlagflächen 14,15 vorgesehen, die zur zweiten Verbindung 8 gehören. Die
Anschlagflächen 14,15 gelangen in Anlage aneinander, wenn die Rückenlehne 3 in die
Aufnahme 9 der Verbindungseinrichtung 6 eingeschoben ist und sodann nach hinten geschwenkt
wird. Zudem wird auf diese Weise eine Rastverbindung 16 der zweiten Verbindung 8 geschlossen,
indem eine Rastnase 17 der Rückenlehne 3 einen Rastbeschlag 18 hintergreift.
[0031] Beim dargestellten und insoweit bevorzugten Sitzmöbel 1 weist die zweite Verbindung
8 eine geneigte Führungsfläche 19 auf, die eine zwangsweise Ausrichtung der Rastnase
17 bewirkt, während diese durch eine Öffnung 20 der Verbindungseinrichtung 6 hindurchgeführt
bzw. an der Verbindungseinrichtung 6 vorbeigeführt wird. Dies ist insbesondere in
der Fig. 2 dargestellt.
[0032] Im Folgenden wird das Verbinden der Rückenlehne 3 mit der Verbindungseinrichtung
6 des Sitzmöbels 1 im Einzelnen unter Bezugnahme auf die Fig. 3A bis 3D näher beschrieben.
Zunächst wird die Rückenlehne 3 der Verbindungseinrichtung 6 von hinten oben angenähert,
wie dies in der Fig. 3A dargestellt ist. Da infolge der Polsterung 21 der Rückenlehne
3 für den Monteur nicht erkennbar ist, wo sich die Aufnahme 9 der Verbindungseinrichtung
6 genau befindet, wird der Monteur beim dargestellten und insoweit bevorzugten Sitzmöbel
1 zunächst die Rückenlehne 3 weiter an die Verbindungseinrichtung 6 annähern, bis
die Verbindungseinrichtung 6 beginnend mit den Führungsflächen in die Rahmenstruktur
13 der Rückenlehne 3 eingreift, wie dies in der Fig. 3B dargestellt ist. Hierüber
erhält der Monteur ein haptisches Feedback. Der Monteur senkt nun die Rückenlehne
3 ab, bis beim dargestellten und insoweit bevorzugten Sitzmöbel 1 die Rückenlehne
3 mit der Querstrebe 10 auf der hinteren Führungsfläche 22 der Verbindungseinrichtung
6 aufsitzt. Nun lässt der Monteur die Rückenlehne entlang der Führungsfläche 22 nach
vorne gleiten, bis die Rückenlehne 3 ohne weiteres Zutun seitens des Monteurs in die
Aufnahme 9 hineinrutscht.
[0033] Sollte der Monteur die Querstrebe 10 der Rückenlehne 3 versehentlich auf der Führungsfläche
23 vor der Aufnahme 9 abgesetzt haben und die Rückenlehne 3 sodann weiter nach vorne
schieben, wird dies nur über eine gewisse Entfernung gelingen. Dabei wird der Monteur
ohne Weiteres feststellen, dass die Querstrebe 10 nicht in eine Aufnahme 9 eingedrungen
ist, weil sich die Bewegungsrichtung der Rückenlehne 3 nicht abrupt geändert hat.
Der Monteur wird also die Rückenlehne 3 wieder zurückziehen, wobei die Querstrebe
10 an der vorderen Führungsfläche 23 solange abgleitet, bis die Querstrebe 10 in die
Aufnahme 9 hineinrutscht, was der Monteur anhand der Änderung der Bewegungsrichtung
sicher mitbekommt.
[0034] Der Fachmann merkt also, dass die erste Verbindung 7 zwischen der Rückenlehne 3 und
der Verbindungseinrichtung 6 geschlossen ist und dass die Rückenlehne 3 nun nach hinten
zu schwenken ist, wie dies in der Fig. 3C dargestellt ist. Dadurch gelangen Führungsflächen
19,24 der zweiten Verbindung 8 in Anlage aneinander. Beim dargestellten und insoweit
bevorzugten Sitzmöbel 1 ist eine dieser Führungsflächen 19,24 um eine vertikale Achse
geneigt und gleitet beim Verschwenken der Rückenlehne 3 nach hinten an einer korrespondierenden
Führungsfläche 24 ab, um eine Rastnase 17 in Bezug auf ein korrespondierendes Rastelement
25 auszurichten.
[0035] Beim dargestellten und insoweit bevorzugten Sitzmöbel 1 ist das Rastelement 25 federbelastet.
Die Rastnase 17 kann das Rastelement 25 untergreifen und gegen die Rückstellkraft
der Feder 26 nach oben auslenken. Wenn die Rastnase 17 das Rastelement 25 vollständig
untergriffen hat, gelangt das Rastelement 25 infolge der Rückstellkraft der Feder
26 in eine Hinterschneidung 27 an der Rückenlehne 3. In dieser Position liegen die
Anschlagflächen 14,15 von Rückenlehne 3 und Verbindungseinrichtung 6 aneinander an,
um ein weiteres Verschwenken der Rückenlehne 3 nach hinten zu unterbinden, wie dies
in der Fig. 3D dargestellt ist. Das Rastelement 25 kann jedoch bedarfsweise entgegen
der Rückstellkraft der Feder 26 wieder angehoben werden, um die Rastverbindung zu
lösen und die Rastnase 17 aus der Verbindungseinrichtung 6 herauszuziehen.
[0036] In den Fig. 4A bis 4D sind alternative Ausgestaltungen der Rastverbindung der zweiten
Verbindung 8 zwischen der Rückenlehne 3 und der Verbindungseinrichtung 6 dargestellt.
Der Einfachheit halber werden dabei für gleiche Bauteile gleiche Bezugszeichen verwendet.
Bei der Rastverbindung gemäß Fig. 4A greift die nach unten weisende Rastnase 17 über
ein stiftförmiges Rastelement 25, das dabei nach unten gedrückt werden kann. Dies
geschieht entgegen der Rückstellkraft einer Feder 26 so, dass das stiftförmige Rastelement
25 nach dem Passieren der Rastnase 17 nach oben in eine Rastnut 28 der Rückenlehne
3 eingreift und so ein versehentliches Lösen der zweiten Verbindung 8 verhindert.
Auch diese Rastverbindung kann wieder getrennt werden, indem das stiftförmige Rastelement
25 soweit nach unten bewegt wird, bis es die Rastnase 17 der Rückenlehne 3 freigibt.
Es versteht sich, dass die Zuordnung von Rastelement 25 und Rastnase 17 zur Rückenlehne
3 und der Verbindungseinrichtung 6 bei den dargestellten Rastverbindungen bedarfsweise
auch vertauscht werden kann.
[0037] In der Fig. 4B ist eine formschlüssige nicht verrastende Verbindung der zweiten Verbindung
zwischen der Rückenlehne 3 und der Verbindungseinrichtung 6 dargestellt. Dabei weist
die Rückenlehne 3 einen Bolzen 29 auf, der durch eine Öffnung 20 der Verbindungseinrichtung
6 hindurch greift. Der Bolzen 29 wird in dieser Position durch ein Sicherungselement
30 gesichert, das formschlüssig in eine Nut des Bolzens 29 eingreift. Eine der Anschlagflächen
14 der zweiten Verbindung 8 ist an einem elastischen Element 31, etwa in Form einer
Gummischeibe vorgesehen. So kann sichergestellt werden, dass die zweite Verbindung
8 kein nennenswertes Spiel aufweist. Ansonsten wäre die Rückenlehne 3 nämlich nicht
spielfrei in der Verbindungseinrichtung 6 gehalten.
[0038] In den Fig. 4C und 4D ist eine ähnliche Verbindung ebenfalls mit einem Bolzen 29
und einem elastischen Element 31 dargestellt. Im Unterschied zu der in der Fig. 4B
dargestellten Verbindung ist bei der Verbindung gemäß Fig. 4C und 4D jedoch kein separates
Sicherungselement vorgesehen. Das Sicherungselement 32 ist vielmehr in den Bolzen
29 integriert und darin federbelastet gehalten. Wird der Bolzen 29 der Rückenlehne
3 durch die korrespondierende Öffnung 20 an der Verbindungseinrichtung 6 hindurch
geschoben, wird die Feder 33 zusammengedrückt und das Sicherungselement 32 in eine
Aussparung des Bolzens 29 gedrückt. Wenn der Bolzen 29 seine endgültige Stellung erreicht
hat, gibt die Öffnung 20 der Verbindungseinrichtung 6 das Sicherungselement 32 frei,
das durch die Rückstellkraft der Feder 33 wieder aus dem Bolzen 29 herausrutscht.
Daher kann die in Fig. 4C und 4D dargestellte zweite Verbindung auch als Rastverbindung
angesehen werden.
1. Sitzmöbel (1) mit einer Rückenlehne (3), einem Gestell (4) und einer Verbindungseinrichtung
(6) zum Verbinden von Rückenlehne (3) und Gestell (4), wobei in einem Gebrauchszustand
des Sitzmöbels (1) wenigstens eine erste Verbindung (7) und wenigstens eine zweite
Verbindung (8) zwischen der Rückenlehne (3) und der Verbindungseinrichtung (6) vorgesehen
sind, wobei die erste Verbindung (7) durch Absenken der Rückenlehne (3) gegenüber
der Verbindungseinrichtung (6) geschlossen wird, wobei die Rückenlehne (3) mittels
der ersten Verbindung (7) schwenkbar an der Verbindungseinrichtung (6) gehalten ist,
wobei die zweite Verbindung (8) derart korrespondierende Anschlagflächen (14,15) an
der Rückenlehne (3) und der Verbindungseinrichtung (6) umfasst, dass in der Gebrauchsstellung
ein Verschwenken der Rückenlehne (3) nach hinten verhindert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rückenlehne (3) durch die erste Verbindung (7) derart gegenüber der Verbindungseinrichtung
(6) positioniert ist, dass die korrespondierenden Anschlagflächen (14,15) der zweiten
Verbindung (8) im Wesentlichen durch Verschwenken der Rückenlehne (3) nach hinten
in Anlage geraten.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Sitzmöbel (1) ein Polstermöbel, vorzugsweise ein Sessel und/oder ein, insbesondere
einsitziges oder mehrsitziges, Sofa ist und/oder dass das Sitzmöbel (1) eine gepolsterte
Rückenlehne (3) aufweist.
3. Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Verbindung (7) einen Formschluss in einer Richtung im Wesentlichen nach
unten und/oder im Wesentlichen in horizontaler Richtung umfasst.
4. Sitzmöbel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der horizontale Formschluss der ersten Verbindung (7) in wenigstens einer Richtung
im Wesentlichen parallel zur Breite der Rückenlehne (3), nach vorne und/oder nach
hinten besteht.
5. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Verbindung (8) eine formschlüssige Verbindung, vorzugsweise eine Rastverbindung,
umfasst und dass die formschlüssige Verbindung, vorzugsweise die Rastverbindung, ein
Verschwenken der Rückenlehne (3) nach vorne im Wesentlichen verhindert.
6. Sitzmöbel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die formschlüssige Verbindung, vorzugsweise die Rastverbindung, der zweiten Verbindung
(8) im Wesentlichen durch Verschwenken der Rückenlehne (3) um die erste Verbindung
(7) nach hinten gefügt wird.
7. Sitzmöbel nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Verbindung (8) wenigstens eine Führungsfläche (19,24) aufweist, dass die
Führungsfläche (19,24) beim Fügen der zweiten Verbindung (8) zur Positionierung der
Rückenlehne (3) gegenüber der Verbindungseinrichtung (6) in horizontaler und/oder
vertikaler Richtung an der Rückenlehne (3) oder an der Verbindungseinrichtung (6)
abgleiten kann.
8. Sitzmöbel nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führungsfläche (19,24) zur Vertikalen und/oder zur Horizontalen geneigt ist.
9. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rastverbindung der zweiten Verbindung (8) ein Rastelement (25) und ein Federmittel
(26) aufweist, dass das Rastelement (25) gegen die Rückstellkraft des Federmittels
(26) ausgelenkt werden kann, um die Rastverbindung der zweiten Verbindung (8) wieder
aufzuheben.
10. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die formschlüssige Verbindung der zweiten Verbindung (8) durch einen die Rückenlehne
(3) und die Verbindungseinrichtung (6) durchgreifenden Bolzen (29) und eine ein Herausziehen
des Bolzens (29) verhindernde Sicherung (30,32) gebildet wird.
11. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Verbindung (7) eine nach oben geöffnete Aufnahme (9) an der Verbindungseinrichtung
(6) aufweist und dass die Rückenlehne (3), vorzugsweise eine Querstrebe (10) der Rückenlehne
(3), in die Aufnahme (9) eingreift.
12. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung (6) vor und/oder hinter der Aufnahme (9) bezogen auf das
Sitzmöbel (1) eine Führungsfläche (22,23) aufweist, dass die Führungsfläche (22,23)
dazu ausgebildet ist, beim Fügen der ersten Verbindung (7) derart mit der Rückenlehne
(3) in Anlage gelangen zu können, so dass die Rückenlehne (3) entlang der Führungsfläche
(22,23) in Richtung der Aufnahme (9) abgleiten kann und die Rückenlehne (3), vorzugsweise
infolge der Schwerkraft automatisch, in die Aufnahme (9) eingreift, wenn die Rückenlehne
(3) richtig gegenüber der Verbindungseinrichtung (6) positioniert ist.
13. Sitzmöbel nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die wenigstens eine Führungsfläche (22,23) derart gegenüber der Horizontalen geneigt
ist, dass beim Abgleiten der Rückenlehne (3) an der Führungsfläche (22,23) eine Richtung
hin zur Aufnahme (9) von einer Richtung weg von der Aufnahme (9) unterschieden werden
kann.
14. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Verbindung (7) einen horizontalen Formschluss in wenigstens einer Richtung
parallel zur Breite der Rückenlehne (3) bildet, indem die Verbindungseinrichtung (6)
angrenzend zu wenigstens einem Rahmenelement (12) in einen Profilrahmen der Rückenlehne
(3) eingreift.
15. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei erste Verbindungen (7) und/oder zwei zweite Verbindungen (8) vorgesehen sind
und dass die zwei ersten Verbindungen (7) und/oder zwei zweiten Verbindungen (8) an
gegenüberliegenden Seiten des Sitzmöbels (1) vorgesehen sind.