GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft ein Turngerät zur sicheren Ausübung eines Kopfstandes umfassend
ein Grundgestell, das auf einen Untergrund stellbar ist, wobei auf dem Grundgestell
zwei zur Schulterauflage dienende Auflageflächen vorgesehen sind und wobei zwischen
den beiden Auflageflächen ein Zwischenraum vorgesehen ist, in dem beim Kopfstand der
Kopf aufgenommen ist, wobei am Grundgestell über der Ebene der Auflageflächen eine
Beinraste vorgesehen ist.
[0002] Mit einem solchen Turngerät kann ein Kopfstand gemacht werden, also eine inverse
vertikale Körperhaltung eingenommen werden, wo der Kopf unten und die Beine oben sind.
Genauer gesagt wird ein Schulterstand eingenommen, weil der Körper auf den Schultern
aufliegt und der Kopf - im Unterschied zu einem klassischen Kopfstand auf dem Boden
- frei beweglich bleibt und das Körpergewicht nicht den Kopf oder die die Halswirbelsäule
belastet.
[0003] Die gelegentlich eingenommene inverse Körperhaltung kann eine günstige Wirkung auf
die Konstitution des Turnenden ausüben, die zum größten Teil mit Gefäßreaktionen zu
erklären ist, also mit einem "Gefäßtraining". Zusätzlich zur vaskulären Wirkung ist
auch eine positive nervliche Komponente anzunehmen, wobei auch hier das Training der
Nerven im Sinne von Verengung und Erweiterung der Gefäße sowie Adaptation der Herztätigkeit
sicherlich den positiven Effekt begründet.
[0004] An der Beinraste können die Beine des Turnenden entweder während des Schulterstandes
abgestützt werden bzw. fängt die Beinraste die kippenden Beine auf und verhindert
so einen Sturz des Turnenden. Es können also im Schulterstand die Beine im Knie abgewinkelt
und damit etwa die Waden oder Füße an der Beinraste abgestützt werden.
STAND DER TECHNIK
[0005] Turngeräte zur Ausübung eines Kopfstandes sind etwa aus der
DE 94 12 087 U1 bekannt. Dort sind zwei, auf einen Untergrund stellbare, kastenförmige Gestellteile
vorgesehen, welche jeweils zur Schulterauflage in Kopfstandstellung eine Polsterauflage
besitzen, und die in einem veränderbaren Abstand derart verbunden sind, dass in dem
hierdurch gebildeten Zwischenraum beim Kopfstand der Kopf aufgenommen ist.
[0006] Auch wenn durch das Turngerät der
DE 94 12 087 U1 grundsätzlich die Möglichkeit besteht, dass auch Ungeübte die Kopfstandstellung über
einen längeren Zeitraum hinweg einnehmen, so besteht doch die Gefahr, dass die turnende
Person aus dem Schulterstand weiter über den Kopf kippt und zu Boden stürzt. Beim
Turngerät der
DE 94 12 087 U1 können die Beine oder Füße bei entsprechender Aufstellung nur an einem anderen Gegenstand
oder einer Wand abgestützt bzw. die kippenden Beine aufgefangen werden, was einen
entsprechend sicher gelagerten anderen Gegenstand oder eine freie Wand voraussetzen
würde.
[0007] Die
US 4 133 524 A zeigt ein Turngerät umfassend ein Grundgestell mit zwei gepolsterten Auflageflächen,
die durch eine U-förmige Platte gebildet sind, sowie mit einer Beinstütze. In den
Seitenteilen sind Griff-Abschnitte vorgesehen.
Die
US 3 857 561 A zeigt ebenfalls ein Turngerät umfassend ein Grundgestell mit zwei gepolsterten Auflageflächen
und mit einer Beinstütze, allerdings ist das Grundgestell aus Stahlrohren gefertigt,
wobei Rohrteile vor den Auflageflächen als Griff dienen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0008] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Turngerät zur Verfügung zu stellen,
mit dem während des Kopf- bzw. Schulterstandes ein Kippen des Turnenden über den Kopf
verhindert werden kann. Zusätzlich soll der Halt des Turnenden sowie die Stabilität
des Turngerätes weiter verbessert werden.
[0009] Diese Aufgabe wird durch ein Turngerät gemäß Anspruch 1 gelöst, welches dadurch gekennzeichnet
ist,
- dass die Auflageflächen jeweils zumindest einen Griff in Form eines Ausschnitts aus
der Auflagefläche aufweisen, in welchen die Hände des Übenden eingreifen können,
- dass das Grundgestell zwei gleichartige Seitenteile umfasst, die jeweils zwei Beine
sowie einen Träger für die Beinraste aufweisen, wobei die beiden Seitenteile durch
zumindest zwei Querstreben miteinander verbunden sind,
- dass die Seitenteile jeweils einteilig aus einer ebenen Platte gefertigt sind und
- dass die Seitenteile einen Winkel miteinander einschließen, sodass der Abstand der
Seitenteile an der Seite der Träger für die Beinraste kleiner ist als an der gegenüberliegenden
Seite.
[0010] Das Merkmal, dass die Auflageflächen jeweils zumindest einen Griff in Form eines
Ausschnitts aus der Auflagefläche aufweisen, in welchen die Hände des Übenden eingreifen
können, dient dazu, den Halt des Turnenden auf der Auflagefläche zu verbessern.
[0011] Um ein langes und bequemes Stehen auf den Schultern zu erleichtern, kann vorgesehen
sein, dass die Auflageflächen jeweils zumindest teilweise mit einem Polster verkleidet
sind, wobei insbesondere deren gegenseitiger Abstand veränderbar ist. So können etwa
die Polster mittels entsprechender Fortsätze in Schlitze der Auflageflächen eingesteckt
sein. Wenn pro Polster zwei oder mehrere, in Breitenrichtung zueinander versetzte
Schlitze vorhanden sind, kann der gegenseitige Abstand der Polster auf die jeweilige
Schulterbreite des Turnenden eingestellt werden.
[0012] Die Auflageflächen können durch eine einzige, im Wesentlichen U-förmige Platte gebildet
sein, wobei die Öffnung der Platte von der Beinraste weg gerichtet ist. Wenn die Auflagefläche
derart ausgebildet ist, kann diese einfach aus einer Platte ausgeschnitten werden.
Die einteilige Form dient auch der Stabilisierung des Turngeräts, weil sie - zusätzlich
zum Grundgestell - die beiden Seiten des Turngeräts miteinander verbindet. Die offene
Seite der U-förmigen Platte ist an der Seite, wo man das Turngerät besteigt, um die
Bewegung des Kopfes nicht zu behindern, die geschlossene Seite, also die Krümmung
der U-förmigen Platte, ist auf der Seite der Beinraste.
[0013] Ebenfalls der Stabilität des Turngeräts dient es, wenn das Grundgestell Beine aufweist,
wobei zumindest ein Bein an seinem, den Auflageflächen abgewandtem Ende weiter von
einem anderen Bein entfernt ist als an dem Ende, dass den Auflageflächen zugewandt
ist. Mit anderen Worten gesagt, sind die Beine des Turngeräts gespreizt ausgeführt.
Sie können dabei nur in einer Richtung, etwa nach vorne und hinten, oder nach links
und rechts, oder aber auch in alle beiden Richtungen von der Auflagefläche nach unten
gespreizt sein.
[0014] Ein Merkmal des Grundgestells besteht darin, dass es zwei gleichartige Seitenteile
umfasst, die jeweils zwei Beine sowie einen Träger für die Beinraste aufweisen, wobei
die beiden Seitenteile durch zumindest zwei Querstreben miteinander verbunden sind.
Ein Seitenteil ist in einfacher Weise einteilig aus einer ebenen Platte, etwa einer
Holzplatte, gefertigt.
[0015] Da die Seitenteile einen Winkel miteinander einschließen, sodass der Abstand der
Seitenteile an der Seite der Träger für die Beinraste kleiner ist als an der gegenüberliegenden
Seite, so ist die Standfläche des Turngeräts an jener Seite, wo der Turnende das Gerät
besteigt, breiter als an der Seite, wo sich die Beinraste befindet. Damit wird ein
seitliches Kippen des Turngeräts beim Besteigen durch den Turnenden verhindert.
[0016] Die Querstreben, welche die beiden Seitenteile verbinden, können dabei im, insbesondere
unteren, Bereich der Beine angreifen, sodass ein Auseinanderspreizen der Beine sicher
verhindert wird. Die Beinraste kann die Träger der Seitenteile am oder nahe deren
freien Enden miteinander verbinden und so auch der Stabilität des Turngeräts dienen.
Es können natürlich auch noch weitere Beinrasten bzw. Querverbindungen zwischen den
Seitenteilen im Bereich des Trägers bestehen.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0017] Die Erfindung wird anhand schematischer Figuren, die ein mögliches Ausführungsbeispiel
darstellen, näher erläutert, wobei
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Turngerät in Seitenansicht zeigt,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Auflageflächen des Turngeräts,
- Fig. 3
- die Vorderansicht des Turngeräts und
- Fig. 4
- nochmals die Seitenansicht aus Fig. 1 mit einem Turnenden.
[0018] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Turngerät dargestellt, von dessen Grundgestell
hier nur die beiden Seitenteile 1 sichtbar sind. Ein Seitenteil 1 weist je zwei Beine
4 auf, die nach hinten bzw. vorne (in Fig. 1 also links und rechts) abgespreizt sind.
Zwischen den Seitenteilen 1 ist ein Teil der U-förmigen Platte 2 zu erkennen, die
als Schulterauflage dient und auf welcher die Polster 5 befestigt sind. Die Polster
5 sind außerhalb der Seitenteile 1 noch durch eigene Polsterstützen 9, welche die
Auflagefläche für die Polster 5 nach außen verbreitern, unterstützt. Die Polsterstützen
sind seitlich an den Seitenteilen 1 befestigt.
[0019] Jeder Seitenteil 1 weist einen Träger 7 für die hier nicht sichtbare Beinraste 3
auf. Der Träger 7 ist jener Teil des Seitenteils 1, der sich über die U-förmige Platte
2 hinaus nach oben erstreckt.
[0020] In Fig. 2 ist erkennbar, dass die Auflageflächen durch eine einzige U-förmige Platte
2 gebildet werden. Die offene Seite der Platte 2 befindet sich vorne am Turngerät,
von wo aus der Turnende auf das Turngerät steigt. Die geschlossene Seite der Platte,
also der gekrümmte Teil des U, befindet sich an der Rückseite des Turngeräts, wo die
Seitenteile 1 in die Träger 7 für die Beinraste übergehen. Der Raum zwischen den geraden
Schenkeln der Platte 2 ist frei, sodass hier während des Aufsteigens auf das Gerät
sowie während des Kopf- bzw. Schulterstandes die Bewegung des Kopfes nicht behindert
wird.
[0021] In den Auflageflächen, die durch die Schenkel der U-förmigen Platte 2 gebildet werden,
ist jeweils ein Griff 6 in Form eines Ausschnitts aus der Auflagefläche vorgesehen.
Die Hände des Übenden greifen in den Ausschnitt ein und umgreifen den innerhalb des
Ausschnitts liegenden Teil der U-förmigen Platte 2. Selbstverständlich könnte statt
des Ausschnitts aus der Platte 2 auch eine Lasche oder eine ähnliche Einrichtungen
zum Festhalten an der Platte 2 montiert sein.
[0022] Wenn das Turngerät auf einem ebenen waagrechten Untergrund aufgestellt wird, so sollten
die Auflageflächen, also die U-förmige Platte 2, ebenfalls waagrecht ausgerichtet
sein.
[0023] In Fig. 3 ist das gesamte Turngerät von vorne dargestellt, also von jener Seite,
wo man auf das Gerät aufsteigt. Die Seitenteile 1 sind eben ausgeführt und nicht parallel,
sondern leicht schräg zueinander ausgerichtet, sodass die Vorderseite, insbesondere
die hier vorderen Beine 4, einen größeren Abstand voneinander aufweisen als die Seitenteile
1 auf der Rückseite des Turngeräts. Die beiden Querstreben 8 verbinden die vorderen
bzw. die hinteren Beine 4 miteinander. Die Querstreben 8 sind dabei in der unteren
Hälfte der Beine 4 angeordnet, damit die Kopffreiheit des Turnenden nicht beschränkt
wird.
[0024] Die Beinraste 3 verbindet die beiden Träger 7 nahe von deren freien Enden miteinander.
Sie ist in etwa auf jener Höhe angeordnet, wo sich die obere Hälfte des Oberschenkels
eines im Schulterstand befindlichen Turnenden 10 befindet, siehe Fig. 4. Die Beinraste
3 befindet sich in diesem Beispiel zudem außerhalb des Zwischenraums zwischen den
beiden Auflageflächen für die Schultern, also außerhalb des Innenraums der U-förmigen
Platte 2, und zwar ungefähr über dem gekrümmten Ende der Platte 2.
[0025] Das erfindungsgemäße Turngerät kann - bis auf die Polster 5 - zur Gänze aus ebenen
Holzplatten hergestellt werden, die durch geeignete Holzverbindungen, wie Holzdübel,
miteinander verbunden werden. Somit sieht das Turngerät mit seinen vier Beinen und
den Trägern mit der Beinraste, die in der Form einer Lehne gleicht, eher wie ein Stuhl
und damit wie ein Einrichtungsgegenstand aus, sodass das Turngerät optisch im Wohnbereich
nicht stört.
[0026] Die U-förmige Platte 2 kann grundsätzlich auf zwei Arten ausgeführt sein: gemäß Fig.
1 kann sie gänzlich zwischen den Seitenteilen 1 angeordnet sein, ist also seitlich
an ihren geraden Außenseiten von innen mit den Seitenteilen 1 verbunden. In einer
zweiten Ausführungsform liegt sie im Bereich ihrer geraden Außenseiten auf den geraden
Oberseiten der Seitenteile 1 auf, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt. In diesem Fall
ist dort an der Außenseite der Platte 2 eine Kante angebracht, mit welcher sie die
Seitenteile 1 zusätzlich umgreift.
[0027] Die Abmessungen des erfindungsgemäßen Turngeräts sind in diesem Beispiel wie folgt:
- die Höhe des Turngeräts beträgt etwa 1,4 m,
- wobei sich der die U-förmige Platte 2 bzw. die Polster 5 auf einer Höhe von etwa 0,5
m befinden und der Träger 7 über der Platte 2 etwa 0,9 m misst,
- die Tiefe (gemessen vom vorderen (links) zum hinteren (rechts) Bein 4 eines Seitenteils
1 in Fig. 1) beträgt etwa 0,8 m,
- die Breite (gemessen zwischen den beiden vorderen Beinen 4 in Fig. 3) beträgt etwa
0,5 m,
- und der Abstand zwischen den Trägern 7 im Bereich der Beinraste 3 etwa 0,3 m beträgt.
[0028] Die Abmessungen können natürlich variieren, zum Beispiel um bis zu 10 cm. Die Beinraste
3 wird in der Regel zwischen 0,7 und 1,0 m über den Auflageflächen, also der Platte
2 liegen.
[0029] Die Benutzung des Turngeräts kann nach Yogavorgaben durchgeführt werden, nämlich
mit triangulär aufgesetztem Unterarm und des in den Händen positionierten Schädels
mit langsamem Hochheben und Ausstrecken der Beine, sodass eine "gerade Säule" gegeben
ist, wobei die Halswirbelsäule eher in Kyphose gehalten wird.
[0030] Die Schultern werden auf den Polstern 5 am hinteren Teil der Auflageflächen 2, also
am hinteren Teil der Schenkel (der "Armlehnen") aufgelegt, die Hände umfassen die
Griffe 6 vorne an den Auflageflächen 2. Die Beine werden mit leichtem Schwung langsam
nach oben bewegt, sodass sie schließlich eine zum Boden bzw. zu den Auflageflächen
2 senkrechte Haltung einnehmen. Die Stabilität des Turnenden ist durch das Viereck
Schultern-Hände gegeben, die Sicherheit gegen ein eventuelles Umkippen nach hinten
durch die - im Gegensatz zu einem Stuhl - hochgezogene "Rückenlehne", also die Träger
7 und die Beinraste 3.
[0031] Zusätzliche Trainingseffekte, etwa auf die Rückenmuskulatur, lassen sich durch das
Kreisen oder Grätschen der Beine erzielen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0032]
- 1
- Seitenteil
- 2
- U-förmige Platte
- 3
- Beinraste
- 4
- Bein
- 5
- Polster
- 6
- Griff
- 7
- Träger für Beinraste
- 8
- Querstrebe
- 9
- Polsterstütze
- 10
- Turnender
1. Turngerät zur sicheren Ausübung eines Kopfstandes, umfassend ein Grundgestell (1,
8), das auf einen Untergrund stellbar ist, wobei auf dem Grundgestell zwei zur Schulterauflage
dienende Auflageflächen (2) vorgesehen sind und wobei zwischen den beiden Auflageflächen
(2) ein Zwischenraum vorgesehen ist, in dem beim Kopfstand der Kopf aufgenommen ist,
wobei am Grundgestell (1, 8) über der Ebene der Auflageflächen (2) eine Beinraste
(3) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Auflageflächen (2) jeweils zumindest einen Griff (6) in Form eines Ausschnitts
aus der Auflagefläche (2) aufweisen, in welchen die Hände des Übenden eingreifen können,
- dass das Grundgestell (1, 8) zwei gleichartige Seitenteile (1) umfasst, die jeweils zwei
Beine (4) sowie einen Träger (7) für die Beinraste (3) aufweisen, wobei die beiden
Seitenteile (1) durch zumindest zwei Querstreben (8) miteinander verbunden sind,
- dass die Seitenteile (1) jeweils einteilig aus einer ebenen Platte gefertigt sind und
- dass die Seitenteile (1) einen Winkel miteinander einschließen, sodass der Abstand der
Seitenteile (1) an der Seite der Träger (7) für die Beinraste (3) kleiner ist als
an der gegenüberliegenden Seite.
2. Turngerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen (2) jeweils zumindest teilweise mit einem Polster (5) verkleidet
sind, wobei insbesondere deren gegenseitiger Abstand veränderbar ist.
3. Turngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen (2) durch eine einzige, im Wesentlichen U-förmige Platte gebildet
sind, wobei die Öffnung der Platte von der Beinraste (3) weg gerichtet ist.
4. Turngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundgestell (1, 8) Beine (4) aufweist, wobei zumindest ein Bein an seinem, den
Auflageflächen (2) abgewandtem Ende weiter von einem anderen Bein entfernt ist als
an dem Ende, dass den Auflageflächen (2) zugewandt ist.
5. Turngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben (8) im, insbesondere unteren, Bereich der Beine (4) angreifen.
6. Turngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Beinraste (3) die Träger (7) der Seitenteile (1) am oder nahe deren freien Enden
miteinander verbindet.