| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 796 728 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
23.08.2017 Patentblatt 2017/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.04.2014 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Hydraulikzylinder
Hydraulic cylinder
Vérin hydraulique
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
22.04.2013 DE 102013104024
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
29.10.2014 Patentblatt 2014/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Amazonen-Werke
H. Dreyer GmbH & Co. KG |
|
49205 Hasbergen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Lampert, Tobias
49504 Lotte (DE)
- Schäper, Gerrit
49504 Lotte (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 464 202 DE-A1-102011 103 019 JP-U- S6 359 203
|
EP-A1- 0 621 408 FR-A- 1 300 938
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Hydraulikzylinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein derartiger Hydraulikzylinder ist aus
DE 10 2011 103 019-A1 bekannt. Weitere Hydraulikzylinder sind in der Praxis bekannt geworden. Diese Hydraulikzylinder
sind durch eine Befestigungsvorrichtung am Zylindergehäusefuß und am gegenüberliegenden
Kolbenstangenende zwischen den zueinander zu verstellenden Bauteilen befestigt. Bei
Einsatz eines konventionellen Hydraulikzylinders ist die Anordnung der Befestigungsvorrichtung
am Zylinderfuß nicht in jeder baulichen Ausführung möglich.
[0003] Einige Hydraulikzylinder sind aus korrosivem Werkstoff gefertigt. Bei dem Einsatz
eines herkömmlichen Hydraulikzylinders besteht häufig die Gefahr einer materiellen
Schwächung der Bauteile durch Korrosion, insbesondere wenn sie in einem chemisch aggressiven
Bereich eingesetzt werden, wie diese beispielsweise beim Einbau in Düngerstreuern
der Fall ist.
[0004] In der Praxis wird ein Schutzrohr auf das Hydraulikzylindergehäuse aufgesetzt. Das
Schutzrohr besteht aus einem nicht korrodierenden Material und ist fest mit dem Hydraulikzylindergehäuse
verbunden und schützt das Zylindergehäuse vor Korrosionen. Weiterhin sind die jeweiligen
Zylinderköpfe mittels einer Schraubverbindung am Zylinderrohr angebracht, diese Anbringungsart
der Zylinderköpfe stellt einen erhöhten Montageaufwand dar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise eine kompakte Ausgestaltung
des Hydraulikzylinders und deren Schutz vor Korrosion zu erreichen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
[0007] Infolge dieser Maßnahmen, dass die Endstücke nur auf das Zylinderrohr aufgeschoben
sind, ist ein verringerter Montageaufwand gegeben.
[0008] Weiterhin nimmt das schutzrohrähnliche Element Kräfte auf und überträgt diese zwischen
den zu verstellenden Bauteilen. Dies wird durch die formschlüssige Verbindung zwischen
dem schutzrohrähnlichen Element und den Endstücken gewährleistet.
[0009] Außerdem wird der Montageaufwand durch das aus zwei zusammenfügbaren Halbrohrschalenelementen
bestehtende schutzrohrähnliche Element verringert. Hierdurch wird ermöglicht, dass
das aus zwei Schalen bestehende schutzrohrähnliche Element einfach um das Zylindergehäuse
mit den aufgeschobenen Endstücken zu legen und entsprechend zu fixieren.
[0010] Eine eindeutige und sichere Positionierung und eine damit einhergehende Fixierung
des schutzrohrähnlichen Elementes bei einem Hydraulikzylinder mit zwei Hydraulikleitungsanschlüssen
lässt sich dadurch erreichen, dass die Hydraulikleitungsanschlusselemente an den Endstücken
angeordnet sind, dass das schutzrohrähnliche Element durch zumindest ein Hydraulikleitungsanschlusselement
in gesicherter Weise an dem Zylindergehäuse angeordnet ist.
[0011] Eine axiale Verschiebung der aufgesteckten Endstücke auf dem Zylinderrohr wird dadurch
verhindert, dass an beiden Endstücken Hydraulikleitungsanschlusselemente angeordnet
sind, dass das schutzrohrähnliche Element mit den beiden Hydraulikleitungsanschlusselementen
in formschlüssiger Weise verbunden ist.
[0012] Um eine Verschmutzung der Kolbenstange, auf der Seite an der kein zu verstellendes
Bauteil angeschlossen ist, zu minimieren, ist vorgesehen, dass die dem Zylindergehäuse
zugeordnete Befestigungsvorrichtung an dem schutzrohrähnlichen Element angeordnet
ist, dass das schutzrohrähnliche Element auf seiner einen Seite über das Zylindergehäuse
hinaus verlängert ist, dass in dem Endbereich des verlängerten Bereiches des schutzrohrähnlichen
Elementes die Befestigungsvorrichtung angeordnet ist.
[0013] Damit die Kräfte und Geschwindigkeiten beim ein- und ausfahren, bei dem eigentlichen
Zylinder und den zu verstellenden Elementen, vom Betrag her gleich sind, ist vorgesehen,
dass der Hydraulikzylinder als Gleichlaufzylinder mit aus beiden Böden des Zylindergehäuses
herausragenden Kolbenstangen ausgebildet ist und dass das schutzrohrähnliche Element
über das Ende der einen Kolbenstange hinausragt.
[0014] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen
zu entnehmen. Hierbei zeigen
- Fig. 1
- den Schleuderstreuer in der Ansicht von hinten und in Prinzipdarstellung,
- Fig. 2
- den in Fahrtrichtung gesehen linken Bereich des Streuers in perspektivischer Darstellung
und in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 3
- der Boden mit Auslauföffnung und Schieber der Dosiereinrichtung mit Mengeneinstellung
"0" und eingefahrenem Einstellelement in der Draufsicht,
- Fig. 4
- der Boden mit Auslauföffnung und Schieber der Dosiereinrichtung mit Mengeneinstellung
"0" und ausgefahrenem Einstellelement in der Draufsicht,
- Fig. 5
- der Boden mit Auslauföffnung und Schieber der Dosiereinrichtung mit Mengeneinstellung
"31 und eingefahrenem Einstellelement in der Draufsicht,
- Fig. 6
- der Boden mit Auslauföffnung und Schieber der Dosiereinrichtung mit Mengeneinstellung
"31" und ausgefahrenem Einstellelement in der Draufsicht,
- Fig. 7
- der erfindungsmäßige Hydraulikzylinder mit dem Schutzrohrähnlichen Element in perspektivischer
Ansicht,
- Fig. 8
- den Hydraulikzylinder gemäß Fig. 7 in Schnittdarstellung für den Schnitt A.
- Fig. 9
- den Hydraulikzylinder gemäß Fig. 7 vor der Montage der Endstücke, auf das Zylinderrohr
in perspektivischer Explosionsansicht.
- Fig. 10
- den Hydraulikzylinder gemäß Fig. 7 nach der Montage der Endstücke, auf das Zylinderrohr
in perspektivischer Explosionsansicht.
[0015] Die als Zweischeibendüngerstreuer ausgebildete Verteilmaschine weist den durch ein
dachförmiges Mittelteil 1 in seinem unteren Bereich in zwei Auslauftrichter 2 aufgeteilten
Vorratsbehälter 3 auf. Der Vorratsbehälter 3 ist mit einem nicht dargestellten Rahmen
versehen, über den der Schleuderdüngerstreuer an den Dreipunktkraftheber eines Ackerschleppers
anzuordnen ist. An den unteren Enden der Auslauftrichter 2 ist jeweils eine Dosiereinrichtung
4 angeordnet. Unterhalb der Dosiereinrichtung 4 sind auf einem Getriebeblock 5, der
an dem nicht dargestellten Rahmen angeordnet ist, herausragenden und rotierend antreibbaren
Wellen 6 Schleuderscheiben 7 mit darauf angeordneten Wurfelementen 8 angeordnet. Die
Schleuderscheiben 7 rotieren in bekannter Weise ineinander entgegengesetztem Drehsinn.
[0016] Die jeweilige Dosiereinrichtung 4 weist ein topfförmiges Trichterelement 9 auf, in
dessen Boden 10 zumindest eine als Auslassöffnung 11 ausgebildete Durchlassöffnung
angeordnet ist. Die Auslassöffnung 11 wirkt mit einem Schieber 12 zusammen. Über den
Schieber 12, der unterhalb des Bodens 10 des bodenförmigen Bereiches des Trichterelementes
9 der Dosiereinrichtung 4 angeordnet ist, ist die Auslassöffnung 11 verschließbar
und in ihrer Öffnungsweise einstellbar. Der Schieber 12 ist an einem an dem Boden
10 der Dosiereinrichtung 4 in der Schwenkhülse 13 gelagerten Schwenkbolzen 14 verschwenkbar
gegenüber der Durchlassöffnung 11 angeordnet.
[0017] Der Schieber 12 ist mittels eines als hydraulischer Gleichlaufzylinder 15 ausgebildeten
Verstellelementes um die durch den Schwenkbolzen 14 verlaufende Schwenkachse in seine
jeweilige Schließ- oder Öffnungsstellung zu verschwenken. Auf dem Schwenkbolzen 14
ist weiterhin der Schwenkhebel 17 der Mengeneinstelleinrichtung 16 verschwenkbar gelagert.
Der Schwenkhebel 17 ist somit auf dem Schwenkbolzen 14, auf dem der Schieber 12 verschwenkbar
angeordnet ist, gelagert. Der Schwenkhebel 17 ist an der an dem Vorratsbehälter 3
angeordneten Einstellskala 18 mittels der geeigneten Festsetzelementen 19 in der jeweils
gewünschten Position festzusetzen.
[0018] Der hydraulische Gleichlaufzylinder 15 ist einerseits über das schutzrohrähnliche
Element 20, welches im weiteren Verlauf noch erklärt wird, an dem Schieber 12 und
andererseits an dem Schwenkhebel 17 mittels Verbindungselementen 21.1 und 21.2 befestigt.
Somit ist das als hydraulischer Gleichlaufzylinder 15 ausgebildete Verstellelement
unmittelbar zwischen dem Schieber 12 und dem Schwenkhebel 17 der Mengeneinstelleinrichtung
16 angeordnet. Die beiden Hydraulikanschlüsse 22.1 und 22.2 des hydraulischen Gleichlaufzylinders
15 sind in nicht dargestellter Weise über Hydraulikleitungen an eine Hydraulikanlage,
beispielsweise die des den Schleuderstreuer tragenden Ackerschleppers, in bekannter
Weise angeschlossen.
[0019] Das als hydraulischer Gleichlaufzylinder 15 ausgebildete Verstellelement weist das
als Zylindergehäuse ausgebildete Zylinderrohr 23 auf. In das Zylinderrohr 23 ist der
Kolben 24, die Kolbenstange 25, mit aus zwei Teilstücken 26.1 und 26.2 bestehend,
eingeschoben. Die Teilstücke 26.1 und 26.2 sind in bekannter Weise über eine Schraubverbindung
miteinander verbunden. Das Zylinderrohr 23 ist an seinen Enden mit vorzugsweise jeweils
identischen ausgestalteten Endstücken 27 abgedichtet. Die Endstücke 27 weisen eine
innenliegende Ringnut 28 mit dem eingelegten O-Ring 28.1 auf. Diese Ringnuten 28 mit
O-Ring 28.1 dienen der Abdichtung des jeweiligen Endstücks 27 auf dem Zylinderrohr
23. Die auf das Zylinderrohr 23 aufgeschobenen Endstücke 27 dichten mit ihrer jeweiligen
Innenfläche zu der jeweiligen Außenfläche des Zylinderrohrs 23 zu den Endstücken 27
das Zylinderrohr 23 jeweils endseitig ab. Die Endstücke 27 werden bis zum Anschlag
auf die Stirnflächen des Zylinderrohrs 23 aufgeschoben. Weiterhin weisen die Endstücke
27 zwei weitere Ringnuten 29 und 30 auf. Die Ringnut 29 weist den O-Ring 29.1 auf
und dient dazu den Zylinder 15 nach außen abzudichten. Die Ringnut 30 ist als Abstreifer
ausgeführt. An den Endstücken 27 sind weiterhin noch jeweils einer der Hydraulikanschlüsse
22.1 und 22.2 angeordnet, die jeweils an den Endstücken 27 material- oder gewindeschlüssig
angebracht sind.
[0020] Über dem Zylinderrohr 23 und den Endstücken 27 ist ein, zumindest über das Teilstück
26.1 hinausragendes, schutzrohrähnliches Element 20, welches aus zwei Halbschalen
31.1 und 31.2 besteht, angeordnet.
[0021] Für das Zusammenfügen der beiden Halbschalen 31.1 und 31.2 des schutzrohrähnlichen
Elementes 20, werden diese über die zu einem Hydraulikzylinder zusammengebauten Kolbenstange
25, Kolben 24 Zylinderrohr 23 und Endstücke 27 gelegt. Der Zusammenbau ist weiterhin
der Fig. 10 zu entnehmen. Für die genaue Positionierung der beiden Halbschalen 31.1
und 31.2 zueinander sind die Schalennut 32.1 und der Schalensteg 32.2 vorgesehen.
Nach zusammenfügen der beiden Halbschalen 31.1 und 31.2 liegen über die ineinandergreifende
Schalennut 32.1 und Schalensteg 32.2 formschlüssig ineinander und bilden das schutzrohrähnliche
Element 20. Das schutzrohrähnliche Element 20 verhindert weiterhin ein Verschieben
der Halbschalen 31.1 und 31.2 zueinander. Die Schalennut 32.1 und der Schalensteg
32.2 bilden im aufeinandergelegten Zustand von Halbschale 31.1 und 31.2 eine Art Labyrinthdichtung.
Der Zwischenraum, der im zusammenmontiertem Zustand von dem schutzrohrähnlichen Element
20 und dem Zylinderrohr 23 entsteht, kann als eine Art Schutzmasse aufnehmende Tasche
genutzt werden. Dabei verhindert die entstandene Labyrinthdichtung ein austreten der
Schutzmasse. Die Schutzmasse kann beispielsweise dickflüssiges Schmierfett sein. Schmierfett
bietet sich aus Kostengründen an. Durch das Schmierfett wird das Zylinderrohr 23,
welches aus Kosten- und Fertigungsgründen aus einem korrodierendem Werkstoff besteht,
preiswert gut geschützt. Durch das formschlüssige Zusammenstecken der beiden Halbschalen
31.1 und 31.2 ergeben sich die beiden Ringflächen 33.1 und 33.2 auf dem schutzrohrähnlichen
Element 20. Diese Ringflächen 33.1 und 33.2 sind jeweils für die Aufnahme einer Schelle
34 vorgesehen, um die beiden Halbschalen 31.1 und 31.2 in einfacher Weise zusammenzuhalten
und/oder ein voneinander lösen der beiden Halbschalen 31.1 und 31.2 zu verhindern.
[0022] Hierdurch ist ein einfacher und sicherer Halt des schutzrohrähnlichen Elements 20
auf dem Hydraulikzylinder gegeben. Durch die Hydraulikanschlüsse 22.1 und 22.2, die
an eine Hydraulikanlage in bekannter Weise angeschlossen sind, gelangt Hydrauliköl
über die Endstücke 27 in das Zylinderrohr 23. Bei abwechselnder Druckbeaufschlagung
verfährt der Kolben 24 in gewünschter Weise. Die Wirkfläche des Kolbens 24 wird jeweils
zwischen den beiden miteinander verbundenen Teilstücken 26.1 und 26.2 überragenden
Ringfläche gebildet. Eine Führung der Kolbenstange 25 erfolgt durch die Endstücke
27.
[0023] Das schutzrohrähnliche Element 20 bildet einen formschlüssigen Kragen um die beiden
Hydraulikanschlüsse 22.1 und 22.2. Weiterhin schließt das schutzrohrähnliche Element
20 formschlüssig mit seiner innenliegenden Stirnfläche mit der Stirnfläche des Endstücks
27, das zum Verbindungselement 21.2 hingewendet ist. Durch die geschickte formschlüssige
Anordnung des schutzrohrähnlichen Elements kann dieses benutzt werden, um Kräfte,
ausgehend vom Gleichlaufzylinder 15, zu übertragen.
[0024] Das schutzrohrähnliche Element 20 weist am Ende der in eingefahrener Position herausragenden
Teilstücks 26.1 eine vorzugsweise kreisrunde Materialaussparung 35 auf um das schutzrohrähnliche
Element 20 am Schwenkhebel 17 zu befestigen, wobei die kreisrunde Materialaussparung
35 sich hinter der maximal ausgefahrenen Position der Kolbenstange 25 befindet.
[0025] Nahe der kreisrunden Materialaussparung 35 sind je Halbschale 31.1 und 31.2 vorzugsweise
sechs längliche Durchbrüche 36 angebracht, über die Verunreinigungen, die sich in
der Nähe des Teilstücks 26.1 befinden abgeführt werden können.
[0026] Die am Ende der aus dem Gleichlaufzylinder 15 austretenden Kolbenstange 25 befindlichen
Bohrung 37 ist als Bindeglied mit dem Schieber 12 ausgestaltet. Durch den in verschiedenen
Positionen festsetzbaren Schwenkhebel 17 der Mengeneinstelleinrichtung 16 nimmt der
Schieber 12 in seiner Öffnungsstellung, in welcher er einen vorbestimmten Querschnitt
der Auslassöffnung 11 freigibt, jeweils eine vorbestimmte Position ein.
Der Schieber 12 weist eine Ausdehnung auf, die sich zumindest über den doppelten Öffnungswinkel
der Auslassöffnung 11 erstreckt, wie beispielsweise der Fig. 3 zu entnehmen ist.
1. Hydraulikzylinder mit einem Zylindergehäuse (23) und zumindest einem am Ende der Kolbenstange
(25) angeordnetem Kolben (24), der in dem Zylindergehäuse (23) angeordnet ist, wobei
ein schutzrohrähnliches Element (20) aus nichtrostendem Material über das Zylindergehäuse
(23) geschoben und mit diesem unverschiebbar verbunden ist, wobei die Enden des Zylindergehäuses
durch Dichtungen aufweisende Endstücke (27) verschlossen sind, wobei die Endstücke
(27) jeweils mittels einer Schiebeführung auf die jeweiligen Enden des Zylindergehäuses
(23) in abdichtender Weise aufgeschoben sind, wobei die beiden Endstücke (27) mittels
geeigneter Mittel mit dem schutzrohrähnlichen Element (20) formschlüssig verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem aus dem Zylindergehäuse (23) herausragenden Ende der Kolbenstange (25) eine
erste Befestigungsvorrichtung (37) angeordnet ist und dem Zylindergehäuse (23) eine
zweite Befestigungsvorrichtung (35) zugeordnet ist und dass das schutzrohrähnliche
Element (20) aus zwei zusammenfügbaren Halbrohrschalenelementen (31.1 31.2) besteht.
2. Hydraulikzylinder nach Anspruch 1, wobei der Hydraulikzylinder zwei Hydraulikleitungsanschlußelemente
(22.1 22.2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikleitungsanschlußelemente (22.1 22.2) an den Endstücken (27) angeordnet
sind, dass das schutzrohrähnliche Elemente (20) durch zumindest ein Hydraulikleitungsanschlußelement
(22.1 22.2) in gesicherter Weise an dem Zylindergehäuse (23) angeordnet ist.
3. Hydraulikzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Endstücken (27) Hydraulikleitungsanschlußelemente (22.1 22.2) angeordnet
sind, dass das schutzrohrähnliche Elemente (20) mit den beiden Hydraulikleitungsanschlußelement
(22.1 22.2) in formschlüssiger Weise verbunden ist.
4. Hydraulikzylinder nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Zylindergehäuse (23) zugeordnete Befestigungsvorrichtung an dem schutzrohrähnlichen
Element (20) angeordnet ist, dass das schutzrohrähnliche Element (20) auf seiner einen
Seite über das Zylindergehäuse (23) hinaus verlängert ist, dass in dem Endbereich
des verlängerten Bereiches des schutzrohrähnlichen Elementes (20) die Befestigungsvorrichtung
angeordnet ist.
5. Hydraulikzylinder nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikzylinder als Gleichlaufzylinder (15) mit aus beiden Böden des Zylindergehäuses
(23) herausragenden Kolbenstangen (25) ausgebildet ist und dass das schutzrohrähnliche
Element (20) über das Ende der einen Kolbenstange (25) hinausragt.
1. Hydraulic cylinder with a cylinder housing (23) and at least one piston (24) which
is arranged at the end of the piston rod (25) and is arranged in the cylinder housing
(23), wherein a protective-tube-like element (20) composed of stainless steel is pushed
over the cylinder housing (23) and is connected nondisplaceably thereto, wherein the
ends of the cylinder housing are closed by end pieces (27) having seals, wherein the
end pieces (27) are each pushed by means of a sliding guide into the respective ends
of the cylinder housing (23) in a sealing manner, wherein the two end pieces (27)
are connected in a form-fitting manner to the protective-tube-like element (20) by
means of suitable means, characterized in that a first fastening device (37) is arranged at that end of the piston rod (25) which
projects out of the cylinder housing (23), and in that a second fastening device (35) is assigned to the cylinder housing (23), and in that the protective-tube-like element (20) consists of two half-tube shell elements (31.1,
31.2) which can be joined together.
2. Hydraulic cylinder according to Claim 1, wherein the hydraulic cylinder has two hydraulic
line connection elements (22.1, 22.2), characterized in that the hydraulic line connection elements (22.1, 22.2) are arranged on the end pieces
(27), in that the protective-tube-like elements (20) is arranged on the cylinder housing (23) in
a secured manner by means of at least one hydraulic line connection element (22.1,
22.2).
3. Hydraulic cylinder according to Claim 2, characterized in that hydraulic line connection elements (22.1, 22.2) are arranged on the two end pieces
(27), in that the protective-tube-like elements (20) is connected to the two hydraulic line connection
element (22.1, 22.2) in a form-fitting manner.
4. Hydraulic cylinder according to at least one of the preceding claims, characterized in that the fastening device which is assigned to the cylinder housing (23) is arranged on
the protective-tube-like element (20), in that the protective-tube-like element (20) is extended on its one side beyond the cylinder
housing (23), in that the fastening device is arranged in the end region of the extended region of the
protective-tube-like element (20).
5. Hydraulic cylinder according to at least one of the preceding claims, characterized in that the hydraulic cylinder is designed as a synchronized cylinder (15) with piston rods
(25) projecting out of both bases of the cylinder housing (23), and in that the protective-tube-like element (20) projects beyond the end of the one piston rod
(25).
1. Vérin hydraulique comprenant un boîtier de cylindre (23) et au moins un piston (24)
disposé à l'extrémité de la tige de piston (25), qui est disposé dans le boîtier de
cylindre (23), un élément (20) de type tube de protection en matériau inoxydable étant
enfilé par-dessus le boîtier de cylindre (23) et étant connecté de manière fixe à
celui-ci, les extrémités du boîtier de cylindre étant fermées par des embouts (27)
présentant des joints d'étanchéité, les embouts (27) étant à chaque fois enfilés de
manière hermétique au moyen d'un guide coulissant sur les extrémités respectives du
boîtier de cylindre (23), les deux embouts (27) étant connectés par engagement par
correspondance de formes à l'élément (20) de type tube de protection par le biais
de moyens appropriés,
caractérisé en ce
qu'un premier dispositif de fixation (37) est disposé à l'extrémité de la tige de piston
(25) faisant saillie hors du boîtier de cylindre (23) et un deuxième dispositif de
fixation (35) est associé au boîtier de cylindre (23) et en ce que l'élément (20) de type tube de protection se compose de deux éléments de demi-coques
tubulaires (31.1, 31.2) pouvant être assemblés.
2. Vérin hydraulique selon la revendication 1, dans lequel le vérin hydraulique présente
deux éléments de raccordement de conduite hydraulique (22.1, 22.2), caractérisé en ce que les éléments de raccordement de conduite hydraulique (22.1, 22.2) sont disposés au
niveau des embouts (27), en ce que l'éléments (20) de type tube de protection est disposé de manière sécurisée par au
moins un élément de raccordement de conduite hydraulique (22.1, 22.2) sur le boîtier
de cylindre (23).
3. Vérin hydraulique selon la revendication 2, caractérisé en ce que des éléments de raccordement de conduite hydraulique (22.1, 22.2) sont disposés au
niveau des deux embouts (27), en ce que l'éléments (20) de type tube de protection est connecté par engagement par correspondance
de formes aux deux élément de raccordement de conduite hydraulique (22.1, 22.2).
4. Vérin hydraulique selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de fixation associé au boîtier de cylindre (23) est disposé sur l'élément
(20) de type tube de protection, en ce que l'élément (20) de type tube de protection est prolongé sur l'un de ses côtés au-delà
du boîtier de cylindre (23), en ce que le dispositif de fixation est disposé dans la région d'extrémité de la région prolongée
de l'élément (20) de type tube de protection.
5. Vérin hydraulique selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le vérin hydraulique est réalisé sous forme de vérin synchrone (15) avec des tiges
de piston (25) faisant saillie depuis les deux fonds du boîtier de cylindre (23) et
en ce que l'élément (20) de type tube de protection fait saillie au-delà de l'extrémité de
l'une des tiges de piston (25).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente