| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 801 666 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.09.2016 Patentblatt 2016/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.04.2014 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Strassenfräsmaschine, insbesondere Kleinfräse, zum Bearbeiten von Strassenoberflächen
Road milling machine, in particular small milling cutter, for machining of road surfaces
Fraiseuse routière, en particulier petite fraiseuse, destinée à traiter les surfaces
routières
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.05.2013 DE 102013208645
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.11.2014 Patentblatt 2014/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Wirtgen GmbH |
|
53578 Windhagen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Franzmann, Dirk
53773 Hennef (DE)
- Berning, Christian
50321 Brühl (DE)
- Barimani, Cyrus
53639 Königswinter (DE)
- Verhaelen, Philip
51103 Köln (DE)
- Hähn, Günter
53639 Königswinter (DE)
|
| (74) |
Vertreter: dompatent von Kreisler Selting Werner -
Partnerschaft von Patent- und Rechtsanwälten mbB |
|
Deichmannhaus am Dom
Bahnhofsvorplatz 1 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 347 873
|
DE-A1-102010 014 529
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Straßenfräsmaschine, insbesondere Kleinfräse, zum Bearbeiten
von Straßenoberflächen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Kleinfräse ist beispielsweise unter der Bezeichnung Wirtgen W50 DC
bekannt. Die grundsätzliche Konstruktion einer gattungsgemäßen Straßenfräsmaschine
ist aus der
DE 196 31 042 A1 bekannt.
[0003] Die Kleinfräse weist eine an dem Maschinenrahmen in einem Walzenkasten fliegend gelagerte
Fräswalze auf, die von einem Fräswalzenantrieb angetrieben werden kann.
[0004] Der bekannte Fräswalzenantrieb weist ein Walzengetriebe auf, das teilweise im Walzenkasten
angeordnet ist und teilweise außerhalb des Walzenkastens. Hierzu ist das Walzengetriebe
mit Hilfe eines Anschlussflansches an einer Stirnwand des Walzenkastens befestigt.
[0005] Bei einem bekannten Walzengetriebe gemäß
DE 10 2010 014 529 A ist zumindest ein Teil des Untersetzungsgetriebes in dem im Walzenkasten befindlichen
Getriebegehäuse angeordnet, so dass die fliegend gelagerte Fräswalze das relativ zur
Abtriebswelle des Walzengetriebes exzentrische Getriebegehäuse im oberen Bereich mit
einem relativ kleinen Spalt umschließt. Ein derartiges, in den Walzenkasten hineinragendes
Getriebegehäuse hat den Nachteil, dass in das Innere der Fräswalze eindringendes Fräsgut
sich in den engen Spalt zwischen dem Getriebegehäuse und dem Innenmantel der Fräswalze
festsetzt und dort zu erhöhter Reibung und Verschleiß und letztlich zu einem Leistungsverlust
führt. Im Extremfall kann sich das Fräsgut in dem Spalt verkeilen und den Fräsantrieb
blockieren, wodurch die Straßenfräsmaschine erheblich beschädigt werden kann.Erschwerend
kommt hinzu, dass nicht nur der enge Spalt alleine, sondern die Keilform des Spaltes
die Probleme erzeugt, wenn eine im Querschnitt kreisrunde Fräswalze über einen exzentrischen
bzw. nicht zu der Abtriebswelle rotationssymmetrischen Getriebehals gestülpt wird.
Durch die Keilform wird das Fräsgut bei ortsfestem Getriebehals und sich drehender
Fräswalze in den Spalt hereingezogen und verdichtet.
[0006] Ein weiterer Nachteil des bekannten Standes der Technik besteht darin, dass dadurch,
dass das Getriebegehäuse den freien Innenraum der Fräswalze nach oben fast vollständig
ausnutzt, keine Fräswalzen mit einem relativ kleinen Durchmesser oder einer balligen
Form eingesetzt werden können.
[0007] Schließlich ist ein weiterer Nachteil der bekannten Konstruktionsform darin zu sehen,
dass der außerhalb des Walzenkastens befindliche Gehäuseteil auf einem höheren Niveau
liegt als der in dem Walzenkasten befindliche Gehäuseteil und somit zwei getrennte
Ölhaushalte notwendig sind. Die getrennten Ölhaushalte erfordern zusätzliche Bauteile,
wie Pumpen oder Ölkühler, und weisen mangels Temperaturausgleich zwischen den beiden
Getriebeteilen Temperaturprobleme auf.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Straßenfräsmaschine, insbesondere
eine Kleinfräse, der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass die Störungsanfälligkeit
des Walzengetriebes verringert wird und die Einsatzmöglichkeiten der Straßenfräsmaschine
erweitert werden.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1.
[0010] Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass das Getriebegehäuse an der Unterseite
zwischen dem Untersetzungsgetriebe und dem Anschlussflansch eine das Getriebegehäuse
aufteilende, sich radial nach innen erstreckende Aussparung aufweist, derart, dass
in einem außerhalb des Walzenkastens angeordneten ersten Gehäuseteil das Untersetzungsgetriebe
und in einem in den Walzenkasten hineinragenden zweiten Gehäuseteil mit einer im Wesentlichen
zur Abtriebsachse rotationssymmetrischen Querschnittsform die Abtriebswelle angeordnet
ist.
[0011] Die Erfindung sieht vor, dass das Untersetzungsgetriebe vollständig außerhalb des
Walzenkastens angeordnet ist, so dass der in den Walzenkasten hineinragende zweite
Gehäuseteil im Wesentlichen rotationssymmetrisch mit minimalem Querschnitt gestaltet
werden kann. Auf diese Weise ist ein Blockieren der Fräswalze durch Fräsgut sicher
ausgeschlossen, wobei außerdem auch der Verschleiß an dem Innenmantel der Fräswalze
und dem zweiten Gehäuseteil minimiert wird.
[0012] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass eine Vielzahl von Sonderwalzen mit reduziertem
Schnittkreis, sowie Fräswalzen mit in Axialrichtung veränderlichem Durchmesser, z.
B. ballige Fräswalzen, zum Einsatz kommen können. Die an der Unterseite zwischen dem
Untersetzungsgetriebe und dem Anschlussflansch angeordnete vertikale Aussparung kann
ein bewegliches Seitenschild aufnehmen, das das Austreten von Fräsgut aus dem Inneren
des Walzenkastens bei unterschiedlichen Frästiefen des Walzenkastens weitgehend verhindern
kann.
[0013] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass sich das Untersetzungsgetriebe vollständig im ersten
Gehäuseteil befindet und, dass sich die Abtriebswelle von dem Untersetzungsgetriebe
in das im Walzenkasten befindliche zweite Gehäuseteil erstreckt. Es ist somit vorgesehen,
dass der im Walzenkasten befindliche Gehäuseteil nur die Abtriebswelle aufnimmt. Dadurch,
dass das zweite Gehäuseteil nur die Abtriebswelle sowie die die hierzu notwendige
Lagerung aufnimmt, wird der Außendurchmesser des zweiten Gehäuseteils auf einen Durchmesser
reduziert, der im Wesentlichen nur durch den Außendurchmesser der Lagerung und die
Wandstärke des Getriebegehäuses bestimmt wird. Insofern kann der Durchmesser des zweiten
Gehäuseteils weitestgehend reduziert werden und eine im Wesentlichen rotationssymmetrische
Querschnittsform annehmen.
[0014] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Abstand der Gehäusewand des in den Walzenkasten
ragenden Teils des Gehäuses von der Abtriebswelle im Bereich der Aussparung auf einen
die Ölzirkulation erlaubenden Spalt reduziert ist.
[0015] Vorzugsweise ist das Getriebegehäuse an der Unterseite U-förmig ausgespart. Dies
bedeutet, dass sich die sich radial nach innen erstreckende Aussparung seitlich auch
neben der Abtriebswelle vertikal nach oben erstreckt. Auf diese Weise kann mit Hilfe
eines Seitenschildes eine seitliche Abdichtung des Walzenkastens auch bei unterschiedlichen
Frästiefen erreicht werden.
[0016] Die U-förmige Aussparung im unteren Gehäuse umfasst einen Winkelbereich um die Rotationsachse
der Abtriebswelle von beispielsweise 180° bis 300°, vorzugsweise mehr als 240°. Eine
derartige Aussparung kann mit einer daran angepassten Aussparung in einer seitlichen
Schutzeinrichtung, z. B. einem vertikalen Seitenschild zusammenwirken, um den Walzenkasten
antriebsseitig abzudichten.
[0017] Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass eine Fördereinrichtung
in dem ersten Gehäuseteil Öl in den oberen Bereich des Untersetzungsgetriebes befördert.
Von dort kann das Öl, beispielsweise über einen Kanal in den in den Walzenkasten hineinragenden
Gehäuseteil fließen, so dass eine Ölzirkulation in einem einzigen Ölhaushalt möglich
ist.
[0018] Die Fördereinrichtung kann Element des Untersetzungsgetriebes sein.
[0019] Vorzugsweise wird hierzu ein sich im Ölsumpf drehendes Zahnrad des Untersetzungsgetriebes
verwendet, um das Öl in eine Auffangwanne zu befördern, von der das Öl über mindestens
einen Kanal dem nur die Abtriebswelle enthaltenden zweiten Getriebeteil zuführbar
ist. Der Kanal kann dabei bis zur Lagerung der Abtriebswelle an ihrem freien Ende
reichen.
[0020] Der in den Walzenkasten ragende Teil des Gehäuses kann dabei einen Durchmesser aufweisen,
der nur geringfügig größer ist als der maximale Durchmesser der Lagerung für die Antriebswelle.
[0021] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die äußere Stirnseite
der fliegend gelagerten Fräswalze nahezu bündig mit der seitlichen Außenseite des
Maschinenrahmens, der sogenannten Nullseite, abschließt, um ein möglichst nahes Fräsen
entlang von Hindernissen zu ermöglichen. Dabei ist der Maschinenrahmen vorzugsweise
von einem Fahrwerk mit einer Vorder- und Hinterachse mit Rädern getragen, wobei die
Fräswalze zwischen den Hinterrädern angeordnet ist. Diese Anordnung betrifft den Normalbetrieb
der Straßenfräsmaschine, bei der beide Hinterräder koaxial und vorzugsweise in einer
vertikalen Ebene mit der Fräswalzenachse angeordnet sind. Bei kantennahem Betrieb
kann es sein, dass auf der Nullseite ein schwenkbares Hinterrad vorgesehen ist, das
in eine Position vor die Fräswalze und relativ zur Nullseite nach innen verschwenkt
werden kann. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise auch aus der
DE 103 47 873 A1 bekannt.
[0022] Die Straßenfräsmaschine ist vorzugsweise eine Hinterladerfräsmaschine, bei der in
Fahrtrichtung hinter der Fräswalze eine nach hinten abladende Transportvorrichtung
für das von der Fräswalze abgearbeitete Fräsgut angeordnet ist.
[0023] Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Kleinfräse,
- Fig. 2
- die auf einen Fräswalzenantrieb montierte Fräswalze,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch das Walzengetriebe, und
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3.
[0025] Die in Fig. 1 gezeigte selbstfahrende Straßenfräsmaschine 1 zum Bearbeiten von Straßenoberflächen,
z. B. eine Kleinfräse, weist einen Maschinenrahmen 4 auf, sowie einen Antriebsmotor
6 für den Antrieb von Fahreinrichtungen 8 und von Arbeitseinrichtungen. Die Fahreinrichtungen
8 bestehen in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 aus Rädern, können aber ganz oder
teilweise auch aus Kettenlaufwerken bestehen. Die hauptsächliche Arbeitseinrichtung
besteht aus einer von einem Fräswalzenantrieb mit einem Walzengetriebe 10 antreibbaren
Fräswalze 12 zum Fräsen der Straßenoberfläche.
[0026] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der montierten Fräswalze 12 mit einem Anschlussflansch
14 und einer Bandage 16, die eine Vielzahl von systematisch angeordneten Werkzeugen
18 trägt.
[0027] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das Walzengetriebe 10 mit einem Getriebegehäuse
20, das an einer Stirnwand eines Walzenkastens 2 derart befestigt werden kann, dass
ein erster Gehäuseteil 20a mit einem zweistufigen Untersetzungsgetriebe 24 außerhalb
des Walzenkastens 2 angeordnet ist und ein zweiter Gehäuseteil 20b durch eine Öffnung
in der Stirnwand des Walzenkastens 2 in den Walzenkasten 2 hineinragt. In Fig. 2 ist
die Stirnwand des Walzenkastens 2 nicht gezeigt.
[0028] An dem freien, in den Walzenkasten 2 hineinragenden Ende des Gehäuseteils 20b stehen
axial Stehbolzen 39 zur Befestigung der Fräswalze 12 ab, die drehfest mit der Abtriebswelle
26 gekoppelt sind.
[0029] An der Unterseite des Getriebegehäuses 20 ist zwischen dem Anschlussflansch 22 zur
Befestigung an der Stirnwand des Walzenkastens 2 und dem Untersetzungsgetriebe 24
eine Aussparung 28 vorgesehen, die sich U-förmig im Umfeld der Abtriebswelle 26 erstreckt,
wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist.
[0030] Die Aussparung 28 erstreckt sich sowohl unterhalb der Abtriebswelle als auch seitlich
davon und ermöglicht die Aufnahme eines beweglichen Seitenschildes 36 zur seitlichen
Abdichtung des Walzenkastens 2 mit einer der Form der Aussparung 28 angepassten komplementären
Aussparung 29.
[0031] Die Aussparung 28 im unteren Getriebegehäuse 20 umfasst vorzugsweise einen in Fig.
4 ersichtlichen Winkelbereich 48 um die Rotationsachse der Abtriebswelle 26 von ca.
180° bis ca. 300°, vorzugsweise mehr als 240°.
[0032] Mit Hilfe eines Zahnrades 38 des Untersetzungsgetriebes 24 kann Öl aus dem unteren
Teil des Getriebegehäuses 20 nach oben in eine Auffangwanne 40 gefördert werden, von
wo das Öl über einen Kanal 30 in den zweiten Gehäuseteil 20b bis zu einer Lagerung
42 am freien Ende der Abtriebswelle 26 transportiert werden kann. Auf diese Weise
ist eine bauraumsparende und energetisch neutrale Pumpe geschaffen, indem ein sich
im Ölsumpf drehendes Zahnrad 38 Öl in die Auffangwanne 40 befördert. Das Öl kann von
der Auffangwanne 40 durch Schwerkraft in den anderen Gehäuseteil 20b gelangen. Der
dadurch erzeugte interne Ölstrom führt zu einer optimalen Temperaturverteilung des
Öls im Walzengetriebe 10. Der Ölstand 34 im Getriebe ist durch eine gewellte Linie
angezeigt.
1. Straßenfräsmaschine, insbesondere Kleinfräse (1), zum Bearbeiten von Straßenoberflächen,
mit einem Maschinenrahmen (4),
- mit einer an dem Maschinenrahmen (4) in einem Walzenkasten (2) gelagerten Fräswalze
(12),
- mit einem Fräswalzenantrieb mit einem an dem Walzenkasten (2) befestigten Walzengetriebe
(10),
- wobei das Walzengetriebe (10) ein Getriebegehäuse (20) mit einem Anschlussflansch
(22) zum Befestigen an dem Walzenkasten (2), sowie ein Untersetzungsgetriebe (24)
und eine Abtriebswelle (26) für den Antrieb der Fräswalze (12) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Getriebegehäuse (20) an der Unterseite zwischen dem Untersetzungsgetriebe (24)
und dem Anschlussflansch (22) eine das Getriebegehäuse (20) aufteilende, sich radial
nach innen erstreckende Aussparung (28) aufweist, derart, dass in einem außerhalb
des Walzenkastens (2) angeordneten ersten Gehäuseteil (20a) das Untersetzungsgetriebe
(24) und in einem in den Walzenkasten (2) hineinragenden zweiten Gehäuseteil (20b)
mit im Wesentlichen zur Abtriebswelle (26) rotationssymmetrischer Querschnittsform
die Abtriebswelle (26) angeordnet ist.
2. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dass sich das Untersetzungsgetriebe (24) vollständig im ersten Gehäuseteil (20a) befindet
und, dass sich die Abtriebswelle (26) von dem Untersetzungsgetriebe (24) in das im
Walzenkasten (2) befindliche zweite Gehäuseteil (20b) erstreckt.
3. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Gehäusewand des Getriebegehäuses (20) von der Abtriebswelle (26)
im Bereich der Aussparung (28) auf einen die Ölzirkulation zulassenden Spalt reduziert
ist.
4. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebegehäuse (20) an der Unterseite U-förmig ausgespart ist.
5. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (28) im unteren Getriebegehäuse (20) einen Winkelbereich (48) um die
Rotationsachse der Abtriebswelle (26) von 180° bis 300°, vorzugsweise mehr als 240°,
umfasst.
6. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fördereinrichtung in dem ersten Gehäuseteil (20a) Öl in den oberen Bereich des
Untersetzungsgetriebes (24) befördert.
7. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung aus einem Element des Untersetzungsgetriebes (24) besteht.
8. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung das Öl in eine Auffangwanne (40) befördert, von der das Öl
über mindestens einen Kanal (30) dem nur die Abtriebswelle (26) enthaltenden zweiten
Getriebeteil (20b) zuführbar ist.
9. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung ein sich im Ölsumpf drehendes Zahnrad ist.
10. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Walzenkasten (2) ragende Gehäuseteil (20b) einen Durchmesser aufweist,
der geringfügig größer als der Durchmesser der Lagerung (42) für die Abtriebswelle
(26) ist.
11. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Stirnseite der Fräswalze (12) nahezu bündig mit der seitlichen Außenseite
des Maschinenrahmens (4), der sogenannten Nullseite, abschließt, um ein möglichst
nahes Fräsen entlang von Hindernissen zu ermöglichen.
12. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenrahmen (4) von einem Fahrwerk mit einer Vorder- und Hinterachse mit
Rädern (8) oder Kettenlaufwerken getragen ist, und dass die Fräswalze (12) zwischen
den Rädern oder Kettenlaufwerken der Hinterachse angeordnet ist.
13. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Nullseite befindliche Rad- oder Kettenlaufwerk (8) der Hinterachse von
einer Außenposition, in der es sich im Wesentlichen koaxial zu dem anderen Rad- oder
Kettenlaufwerk der Hinterachse befindet, in eine Innenposition vor die Fräswalze (12)
und relativ zur Nullseite nach innen verschwenkbar ist.
14. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in Fahrtrichtung hinter der Fräswalze (12) eine nach hinten abladende Transportvorrichtung
für das von der Fräswalze (12) abgearbeitete Fräsgut angeordnet ist.
1. Road milling machine, in particular small milling machine (1), for working road surfaces,
with a machine frame (4),
- with a milling drum (12) supported at the machine frame (4) in a drum casing (2),
- with a milling drum drive comprising a drum gearbox (10) mounted at the drum casing
(2),
- where the drum gearbox (10) comprises a gearbox housing (20) with a connecting flange
(22) for mounting at the drum casing (2), as well as a reduction gearbox (24) and
an output shaft (26) for driving the milling drum (12),
characterized in that
the gearbox housing (20) comprises, on the underside between the reduction gearbox
(24) and the connecting flange (22), a cut-out (28) dividing the gearbox housing (20)
and extending radially inwards in such a fashion that the reduction gearbox (24) is
arranged in a first housing part (20a) arranged outside of the drum casing (2), and
the output shaft (26) is arranged in a second housing part (20b) protruding into the
drum casing (2) and having an essentially rotationally symmetrical cross-sectional
shape with respect to the output shaft (26)
2. Road milling machine in accordance with claim 1, characterized in that the reduction gearbox (24) is located entirely inside the first housing part (20a)
and that the output shaft (26) extends from the reduction gearbox (24) into the second
housing part (20b) located inside the drum casing (2).
3. Road milling machine in accordance with claim 1 or 2, characterized in that, in the area of the cut-out (28), the distance of the housing wall of the gearbox
housing (20) from the output shaft (26) is reduced to a gap permitting the circulation
of oil.
4. Road milling machine in accordance with one of claims 1 to 3, characterized in that, at the underside, the gearbox housing (20) is recessed in a U-shape.
5. Road milling machine in accordance with one of claims 1 to 4, characterized in that the cut-out (28) in the lower gearbox housing (20) comprises an angular range (48)
about the rotational axis of the output shaft (26) of 180° to 300°, preferably more
than 240°.
6. Road milling machine in accordance with one of claims 1 to 5, characterized in that a feeding device in the first housing part (20a) feeds oil into the upper area of
the reduction gearbox (24).
7. Road milling machine in accordance with claim 6, characterized in that the feeding device is comprised of an element of the reduction gearbox (24).
8. Road milling machine in accordance with claim 6 or 7, characterized in that the feeding device feeds the oil into a collecting reservoir (40) from where the
oil is feedable, via at least one channel (30), to the second gearbox part (20b) containing
only the output shaft (26).
9. Road milling machine in accordance with one of claims 6 to 8, characterized in that the feeding device is a gear rotating in the oil sump.
10. Road milling machine in accordance with one of claims 1 to 9, characterized in that the housing part (20b) protruding into the drum casing (2) features a diameter that
is slightly larger than the diameter of the bearing (42) for the output shaft (26).
11. Road milling machine in accordance with one of claims 1 to 10, characterized in that the outer front end of the milling drum (12) ends nearly flush with the lateral outer
side of the machine frame (4), the so-called zero-clearance side, in order to enable
milling as close along any obstacles as possible.
12. Road milling machine in accordance with one of claims 1 to 11, characterized in that the machine frame (4) is supported by a chassis comprising a front axle and a rear
axle with wheels (8) or crawler tracks and that the milling drum (12) is arranged
between the wheels or crawler tracks of the rear axle.
13. Road milling machine in accordance with claim 8, characterized in that the wheel or crawler track (8) of the rear axle located on the zero-clearance side
can be pivoted from an outer position, in which it is located essentially coaxially
to the other wheel or crawler track of the rear axle, to an inner position in front
of the milling drum (12) and inwards relative to the zero-clearance side.
14. Road milling machine in accordance with one of claims 1 to 13, characterized in that a transport device for the milled material worked off by the milling drum (12) discharging
towards the rear is arranged behind the milling drum (12) as seen in the direction
of travel.
1. Engin de fraisage routier, en particulier petite fraiseuse (1), destiné à travailler
des surfaces de routes, comprenant un châssis (4) équipé
- d'un rouleau de fraisage (12) monté sur le châssis (4) dans un carter de rouleau
(2),
- d'un entraînement de rouleau de fraisage pourvu d'un engrenage de rouleau (10) fixé
au carter de rouleau (2),
- l'engrenage de rouleau (10) comportant un carter d'engrenage (20) pourvu d'une bride
de raccordement (22) destinée à la fixation au carter de rouleau (2), ainsi qu'un
réducteur (24) et un arbre de sortie (26) destiné à l'entraînement du rouleau de fraisage
(12),
caractérisé en ce que
le carter d'engrenage (20) comporte, du côté inférieur entre le réducteur (24) et
la bride de raccordement (22), un évidement (28) qui divise le carter d'engrenage
(20) et qui s'étend radialement vers l'intérieur de sorte que le réducteur (24) est
disposé dans une partie de carter (20a) situé à l'extérieur du carter de rouleau (2)
et l'arbre de sortie (26) est disposé dans une seconde partie de carter (20b), saillant
dans le carter de rouleau (2), avec une forme en coupe transversale sensiblement à
symétrie de rotation par rapport à l'arbre de sortie.
2. Engin de fraisage routier selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réducteur (24) se trouve entièrement dans la première partie de carter (20a) et
en ce que l'arbre de sortie (26) s'étend du réducteur (24) jusque dans la seconde partie de
carter (20b) située dans le carter de rouleau (2).
3. Engin de fraisage routier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la distance de la paroi du carter d'engrenage (20) à l'arbre de sortie (26) dans
la zone de l'évidement (28) est réduite à une fente qui permet la circulation de l'huile.
4. Engin de fraisage routier selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le carter d'engrenage (20) est évidé en forme en U du côté inférieur.
5. Engin de fraisage routier selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'évidement (28) dans le carter d'engrenage inférieur (20) englobe une plage angulaire
(48) autour de l'axe de rotation de l'arbre de sortie (26) de 180° à 300°, de préférence
de plus de 240°.
6. Engin de fraisage routier selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un moyen de transport, situé dans la première partie de carter (20a), transporte de
l'huile jusque dans la zone supérieure du réducteur (24).
7. Engin de fraisage routier selon la revendication 6, caractérisé en ce que le moyen de transport est constitué d'un élément du réducteur (24).
8. Engin de fraisage routier selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le moyen de transport transporte l'huile jusque dans un bac collecteur (40) duquel
l'huile peut être acheminé, par le biais d'au moins un conduit (30), à la seconde
partie de carter (20b) qui ne contient que l'arbre de sortie (26).
9. Engin de fraisage routier selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le moyen de transport est une roue dentée tournant le carter d'huile.
10. Engin de fraisage routier selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la partie de carter (20b) saillant dans le carte de rouleau (2) a un diamètre qui
est légèrement plus grand que le diamètre du palier (42) de l'arbre de sortie (26).
11. Engin de fraisage routier selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le côté frontal extérieure du rouleau de fraisage (12) se termine pratiquement au
ras du côté extérieur latéral du châssis (4), appelé côté zéro, pour permettre à un
fraisage le plus près possible le long des obstacles.
12. Engin de fraisage routier selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le châssis (4) est supporté par un mécanisme de roulement comportant un essieu avant
et un essieu arrière pourvus de roues (8) ou de trains de roulement à chenilles et
en ce que le rouleau de fraisage (12) est disposé est disposé entre les roues ou les trains
de roulement à chenilles des essieux arrière.
13. Engin de fraisage routier selon la revendication 8, caractérisé en ce que le train de roulement à roue ou à chenille (8) de l'essieu arrière, situé du côté
zéro, peut pivoter d'une position extérieure, dans laquelle il est sensiblement coaxial
à l'autre train d'entraînement à roue ou à chaîne, dans une position intérieure en
avant du rouleau de fraisage (12) et vers l'intérieur par rapport au côté zéro.
14. Engin de fraisage routier selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'un dispositif de transport à déchargement arrière, destiné au matériau fraisé par
le rouleau de fraisage (12), est disposé en arrière du rouleau de fraisage (12) par
référence au sens de roulement.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente