| (19) |
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(11) |
EP 2 802 727 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2016 Patentblatt 2016/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.01.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/000058 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/104542 (18.07.2013 Gazette 2013/29) |
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| (54) |
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ZUSAMMENBAU VON ISOLIERGLASSCHEIBEN
DEVICE AND METHOD FOR ASSEMBLING INSULATING GLASS PANES
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ D'ASSEMBLAGE DE VITRAGES ISOLANTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.01.2012 DE 102012000464 13.01.2012 DE 202012000280 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.2014 Patentblatt 2014/47 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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14002762.4 / 2808477 |
| (73) |
Patentinhaber: Plus Inventia AG |
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9014 St. Gallen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LENHARDT, Karl
75378 Bad Liebenzell (DE)
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| (74) |
Vertreter: Leitner, Waldemar |
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Leitner Zeiher
Patent- und Rechtsanwälte
Zerrennerstrasse 23-25 75172 Pforzheim 75172 Pforzheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 941 131 US-A1- 2011 154 635
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DE-A1- 4 437 998
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben aus
Glastafeln, die einen ersten Waagerechtförderer mit einer Förderspur, eine Drehstation,
einen zweiten Waagerechtförderer mit zwei Förderspuren und eine Zusammenbau- und Pressstation
besitzt, wobei der erste Waagerechtförderer die zu Isolierglasscheiben zusammenzusetzenden
Glastafeln zu der Drehstation fördert, die Drehstation jeweils zwei Glastafeln paart
und der zweite Waagerechtförderer die Glastafeln von der Drehstation zur Zusammenbau-
und Pressstation fördert, und ein Verfahren zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben
aus Glastafeln, bei dem von einem einspurigen ersten Waagerechtförderer die Glastafeln
zu einer Drehstation gefördert werden, in der Drehstation eine erste von zwei ein
Glastafel-Paar ausbildenden Glastafeln um 180° gedreht und mit der zweiten Glastafel
gepaart wird, und bei dem das derart gebildete Paar von Glastafeln von einem zweispurigen
zweiten Waagerechtförderer zu einer Zusammenbau- und Pressstation gefördert wird.
[0002] Eine Vorrichtung und ein Verfahren der vorstehend genannten Art sind aus der
DE 44 37 998 bekannt. In dieser Druckschrift ist eine Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben
aus Glastafeln beschrieben, welche es erlaubt, aus zwei bzw. drei Glastafeln bestehende
Isolierglasscheiben herzustellen. Im erstgenannten Fall einer Zweifach-Isolierglasscheibe
wird zuerst eine erste Glastafel auf dem ersten Waagerechtförderer herangefördert
und gelangt in die Drehstation. Diese weist ein Drehgestell auf, auf welchem zwei
zueinander parallele Förderbahnen vorgesehen sind, die jeweils aus einer waagerechten
Zeile von synchron angetriebenen Rollen mit übereinstimmendem Durchmesser bestehen,
deren Drehachsen in einer gemeinsamen Ebene liegen, die in einem rechten Winkel zur
Stützwand der Drehstation verlaufen. Zum Abstützen der Glastafeln besitzt die Drehstation
der bekannten Vorrichtung Stützrollenzeilen, und zwar je eine Stützrollenzeile in
Verbindung mit den beiden Zeilen von angetriebenen Rollen, wobei zwischen je zwei
angetriebenen Rollen eine Stützrolle liegt, die nach oben hin etwas über die Oberseite
der angetriebenen Rollen vorsteht. Eine der beiden Förderbahnen ist noch eine dritte
Stützrollenzeile zugeordnet, die im wesentlichen niveaugleich mit den ersten beiden
Stützrollenzeilen ist, sich aber zwischen diesen beiden befindet, und zwar so, dass
die Stützrollen der Stützrollenzeile in die Zwischenräume zwischen den angetriebenen
Rollen in eine der beiden Förderbahnen eingreifen. Sobald die erste Glastafel mit
ihrer Hinterkante in den Drehrahmen der Drehstation eingelaufen ist, wird sie in einer
vorbestimmten Lage gestoppt und der Drehrahmen wird um 180° gedreht. Nachdem die Drehbewegung
um 180° vollendet und der Drehrahmen der Drehstation in dieser Stellung fixiert ist,
wird auf dem ersten Waagerechtförderer die zweite, mit einem Abstandshalter belegte
Glastafel in die zweite Förderbahn der Drehstation soweit gefördert, bis sie deckungsgleich
neben der ersten Glastafel steht. Aus dieser Stellung heraus werden die beiden Glastafeln,
sobald die Zusammenbau- und Presseinrichtung dazu bereit und geöffnet ist, vom zweiten
Waagerechtförderer gemeinsam und gleichzeitig in deren Pressspalt hineingefördert.
Hierzu werden die beiden Glastafeln von den beiden Förderbändern des zweiten Waagerechtförderers
synchron vorwärts bewegt, bis sie mit ihrer Vorderkante am Auslaufende der Zusammenbau-
und Pressstation angekommen sind, wo sie in einer vorbestimmten Lage gestoppt werden.
Dann erfolgt in an und für sich bekannter Art und Weise das Füllen der Isolierglasscheiben
mit einem Gas und deren Zusammenbau zu der fertigen Isolierglasscheibe. Um nun eine
aus drei Glastafeln bestehende Dreifach-Isolierglasscheibe zusammenzubauen, ist vorgesehen,
dass zunächst in der beschriebenen Art und Weise eine erste und eine zweite Glastafel
zu einem Glastafel-Paar zusammengebaut werden. Währenddessen wird die dritte Glastafel
in die Drehstation gefördert und dort um 180° gedreht. Sobald die erste und die zweite
Glastafel zusammengebaut sind, wird der daraus gebildete Rohling aus der Zusammenbau-
und Pressstation herausgefördert, auf einem nachfolgenden weiteren Waagerechtförderer,
gestoppt und die erste Glastafel wird dort mit einem weiteren Abstandshalter versehen.
Währenddessen wird die dritte Glastafel auf der zweiten Förderbahn der beweglichen
Pressplatte der Zusammenbau- und Pressstation zugeführt. Danach wird der mit dem zweiten
Abstandshalter belegte Rohling in die Zusammenbau- und Presseinrichtung zurückgeführt
und dort deckungsgleich zur dritten Glastafel positioniert, mit dieser zusammengebaut
und ggfs. mit einer Schwergasfüllung versehen. Danach wird die derart zusammengebaute
Dreifach-Isolierglasscheibe verpresst und abgefördert.
[0003] Die bekannte Vorrichtung und das bekannte Verfahren besitzen den Nachteil, dass sie
- insbesondere bei der Herstellung von Dreifach-Isolierglasscheiben - nur eine niedrige
Taktrate und somit eine geringe Produktionskapazität besitzen. Um eine Dreifach-Isolierglasscheibe
herzustellen, muss nach dem Zusammenbau der derart entstandene Rohling aus der Zusammenbau-
und Pressstation herausgefahren werden, um einen weiteren Abstandshalter an einer
der beiden den Rohling ausbildenden Glastafeln zu befestigen. Danach muss der Rohling
samt dem an ihm befestigten Abstandshalter wieder zurück in die Zusammenbau- und Pressstation
gefördert werden, bevor er mit der dritten Glastafel zu einer Dreifach-Isolierglasscheibe
zusammengebaut werden kann.
[0004] Aus der
EP 0 857 849 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben aus
Glastafeln bekannt, die einen Waagerechtförderer aufweist, auf welchem die Isolierglasscheiben
bzw. deren Rohlingen hochkant stehen. Oberhalb des Waagerechtförderers ist eine Stützeinrichtung
angeordnet, an welcher sich die auf dem Waagerechtförderer stehenden Isolierglasscheiben
bzw. deren Rohlinge anlehnen. Für den Zusammenbau der Isolierglasscheiben ist vorgesehen,
dass eine an ihrer ersten Fläche abgestützte erste Glastafel bis in eine bestimmte
Stellung auf einer ersten Bahn des Waagerechtförderers in die Drehstation gefördert
wird. Dann wird eine zweite Glastafel zu einer bestimmte zweiten Stellung auf der
ersten Bahn des Waagerechtförderers in die Drehstation gefördert. Dann werden die
erste und die zweite Glastafel in der Drehstation von einer zu ersten Bahn parallelen
zweiten Bahn des Waagerechtförderers verlagert. Dieses Verlagern der ersten und der
zweiten Glastafel erfolgt dabei dadurch, dass der sie aufnehmende Drehrahmen der Drehstation
um 180° um eine zu den Glastafeln parallelen Achse um 180° verschwenkt wird, so dass
die zuvor auf der ersten Förderbahn befindlichen erste und zweite Glastafel nach dieser
Drehung auf der zweiten Förderbahn des die Drehstation durchsetzenden Waagerechtförderers
aufsetzen. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass dann die erste Förderbahn frei
ist für den Herantransport der dritten und der vierten Glastafel. Die dritte und die
vierte Glastafel werden solange gefördert, bis die beiden Glastafeln auf der ersten
Bahn der Drehstation angekommen sind, wobei entweder die erste und die zweite oder
die dritte und die vierte Glastafel auf ihrer nicht abgestützten Fläche einen rahmenförmigen
Abstandshalter tragen. Die beiden Glastafelpaare, also die erste und die dritte und
die zweite und die vierte Glastafel, werden parallel und deckungsgleich im Abstand
voneinander positioniert und gleichzeitig in die Zusammenbau- und Presseinrichtung
übergeführt. Diese bekannte Vorrichtung und das bekannte Verfahren besitzen den Nachteil,
dass sie nur äußerst aufwendig erlauben, Dreifach-Isolierglasscheiben herzustellen.
[0005] Aus der
US 2011/0154635 A1 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Zusammenbau einer Isolierglasscheibe aus
drei Glastafeln bekannt, welche eine erste Station, in der zwei Glastafeln zu einem
Glastafel-Paar zusammengebaut werden können, eine zweite Station, in der dieses Glastafel-Paar
mit einer weiteren Glastafel zusammengebaut werden kann, und eine dritte Station,
in der das dadurch gegebene Glastafel-Tripel zu einer Isolierglasscheibe fertiggestellt
werden kann, besitzt. Während eines ersten Arbeitsschritts wird die erste Glastafel
einer Gruppe von Glastafeln, die zusammen dann die Dreifach-Isolierglasscheibe ausbilden,
in die erste Station eingebracht und während eines zweiten Arbeitsschritts in die
zweite Station bewegt und mittels einer dort vorhandenen Dreheinrichtung um 180° gedreht.
Zeitgleich zu diesem zweiten Arbeitsschritt werden die zweite und die dritte Glasplatte
in die erste Station eingebracht und aus dieser zweiten Glasplatte und der dritten
Glasplatte ein Glastafel-Paar gebildet. In einem dritten Arbeitsschritt wird dieses
Glastafel-Paar in die zweite Station eingebracht und die gedrehte erste Glastafel
wird mit dem durch die zweite und dritte Glastafel gebildeten Glastafel-Paar zu einem
aus den drei Glastafeln bestehenden Glastafel-Tripel zusammengebaut. Dieses Glastafel-Tripel
wird dann zur dritten Station gebracht und dort zur Isolierglasscheibe fertiggestellt.
Während dieses dritten Arbeitsschrittes wird die erste Glastafel einer aus drei weiteren
Glastafeln bestehenden Glastafel-Gruppe in die erste Station eingebracht und der vorstehend
beschriebene Arbeitszyklus wird wiederholt. Nachteilig an der bekannten Vorrichtung
und dem bekannten Verfahren ist, dass es zwingend erforderlich ist, dass sämtliche
zu einer Isolierglasscheibe zusammenzusetzende Glastafeln nacheinander verarbeitet
werden müssen, woraus eine niedrige Produktionsrate resultiert.
[0006] US 2011/154635 A1 offenbart dabei alle Merkmale der Oberbegriffe der unabhängigen Ansprüche 1, 15,
16 und 17.
[0007] Die
DE 29 41 131 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Herstellung einer zweischeibigen Isolierglasscheibe
aus zwei Einzelscheiben. Zuerst wird die erste Einzelscheibe auf einem Aufrechtförderer
abgestellt und nach dem Durchlaufen einer Waschanlage von diesem in eine Montagestation
gefahren. Dort wird sie von Saugnäpfen eines ersten Plattenmanipulators erfasst und
von den Förderbändern des Aufrechtförderers abgehoben. Dann wir die zweite Einzelscheibe
auf dem Aufrechtförderer abgesetzt, durchläuft wiederum die Waschanlage und wird in
einer Zwischenstellung zwischen der Waschanlage und der Montagestation von einem zweiten
Plattenmanipulator unter Einsatz von Saugnäpfen vom Aufrechtförderer abgenommen und
in eine Wartestellung transportiert, in der sie parallel und deckungsgleich zur ersten,
in ihrer Montagestellung in der Montagestation befindlichen Einzelplatte liegt. Dann
wird ein Profil zu einem Abstandshalter gebogen und der Abstandshalter wird zwischen
den beiden Einzelscheiben angeordnet und diese werden mit dem Abstandshalter verbunden.
Die bekannte Vorrichtung erlaubt nur das Herstellen von zwei nacheinander aufgegebenen
Einzelscheiben zu einer zweischeibigen Isolierglasscheibe. Da der Abstandshalter erst
zu einem Zeitpunkt hergestellt wird, zu dem sich die beiden Einzelscheiben bereits
in der Montagestation befinden, besitzt die bekannte Vorrichtung nur eine geringe
Taktrate.
[0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung sowie ein Verfahren der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass in einfacher Art und Weise eine
effiziente Herstellung von Isolierglasscheiben ermöglicht wird.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die erfindungsgemäße Vorrichtung vor, dass der Drehstation
vor- bzw. nachgeordnet eine Auslagerstation angeordnet ist, dass die Auslagerstation
eine Parkspur aufweist, die außerhalb des Transportwegs der Glastafeln angeordnet
ist, so dass durch die Auslagerstation eine vom einspurigen ersten Waagerechtförderer
herangeförderte Glastafel aus dem Transportweg der Glastafeln herausbewegbar und in
die ein Vorbeibewegen einer der ausgelagerten Glastafel nachfolgend aufgegebenen Glastafel
ermöglichende Parkspur der Auslagerstation bringbar ist.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren schlägt vor, dass nach dem Paaren eines ersten Glastafel-Paars
eine dritte Glastafel in einer Auslagerstation aus dem Transportweg des ersten Waagerechtförderers
wegbewegt wird, dass eine erste Glastafel einer zweiten Isolierglasscheibe an der
derart geparkten dritten Glastafel vorbei in die Drehstation bewegt wird, dass diese
Glastafel in der Drehstation um 180° gedreht wird, dass danach eine zweite Glastafel
einer zweiten Isolierglasscheibe an der geparkten Glastafel vorbei in die Drehstation
eingebracht wird, dass die Drehstation die beiden Glastafeln gepaart und aus der Drehstation
herausbefördert werden, und dass die geparkte Glastafel der Auslagerstation in dem
Transportweg des ersten Glasförderers zurückbewegt wird.
[0011] Eine Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens schlägt vor, dass nach dem Paaren
eines ersten Glastafel-Paares die dritte Glastafel in einer der Drehstation nachgeordneten
Auslagerstation aus dem Transportweg des zweiten Waagerechtförderers wegbewegt und
in einer Auslagerspur der Auslagerstation geparkt wird, dass zwei Glastafeln einer
zweiten Isolierglasscheibe in der Drehstation gepaart und dieses Glastafel-Paar an
der geparkten Glastafel vorbeibewegt wird, dass dann diese Glastafeln in den Transportweg
des zweiten Waagerechtförderers zurückbewegt wird, und dass dann diese Glastafel und
nachfolgend eine dritte Glastafel der zweiten Dreifach-Isolierglasscheibe zu der Zusammenbau-
und Pressstation gefördert werden.
[0012] Eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens schlägt vor, dass nach dem
Paaren eines ersten Glastafel-Paares eine dritte Glastafel von der Drehstation zu
einer Auslagerstation gefördert wird, dass nach diesem Auslagern dieser Glastafel
die Drehstation wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt wird, dass dann zwei
Glastafeln der zweiten Dreifach-Isolierglasscheibe zu einem Glastafel-Paar in der
Drehstation gepaart werden, dass nach dem Paaren dieses Glastafel-Paares die ausgelagerte
dritte Glastafel von der Drehstation in den Transportweg zurückgeholt und die dritten
Glastafeln zu der Zusammenbau- und Pressstation bewegt werden.
[0013] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen werden in vorteilhafter Art und Weise eine
Vorrichtung und ein Verfahren zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben geschaffen,
welche sich durch eine kurze Taktzeit und somit eine hohe Produktionsrate auszeichnen.
Indem nun vorgesehen ist, dass Glastafeln, die nun nicht mit den unmittelbar vorausgehenden
Glastafeln zu einer Isolierglasscheibe zusammengebaut werden sollen, in der erfindungsgemäß
vorgesehenen Auslagerstation aus dem Transportweg des ersten Waagerechtförderers entfernt
und in dieser Station geparkt werden, wird die Produktionssicherheit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens deutlich erhöht, da es nicht mehr
erforderlich ist, insbesondere beim Zusammenbau von Dreifach-Isolierglasscheiben,
eine komplizierte Reihenfolge der Glastafeln bei deren Aufgabe einzuhalten. Vielmehr
können die jeweils zu einer Isolierglasscheibe zusammenzusetzenden Glastafeln unmittelbar
hintereinander aufgegeben werden, wodurch in vorteilhafter Art und Weise der Produktionsablauf
vereinfacht wird. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen erlauben es nun auch, dass in der
Zusammenbau- und Pressstation mehrere Glastafeln zu einer entsprechenden Anzahl von
Isolierglasscheiben zusammenzusetzen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße
Verfahren sind insbesondere auch bei Modell-Glasscheiben geeignet. Ein weiterer Vorteil
der erfindungsgemäßen Maßnahme besteht darin, dass sich mit der beschriebenen Vorrichtung
und dem beschriebenen Verfahren insbesondere auch Funktionsglasscheiben, die auf einer
Seite eine Beschichtung aufweisen, zu entsprechenden Isolierglasscheiben zusammen
gebaut werden können.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Auslagerstation
vor der Drehstation angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist also vorgesehen, dass die
Auslagerstation zwischen dem einspurigen ersten Waagerechtförderer und der zweispurigen
Drehstation angeordnet ist. Dadurch wird erreicht, dass die Auslagerstation einfach
ausgebildet werden kann, da die jeweils zu parkende Glastafel nur aus einer einzigen
Förderspur entfernt werden muss.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Auslagerstation
nach der Drehstation angeordnet ist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil,
dass hierdurch eine kurze Taktzeit in der Drehstation erreicht wird, da das Auslagern
erst nach dem Paaren der Glastafeln in der Drehstation erfolgt und die Auslagerung
der entsprechenden Glastafel vorteilhafterweise erst dann erfolgen kann, wenn bereits
die erforderliche Anzahl von gepaarten Glastafeln, die in der Zusammenbau- und Pressstation
zu einem Glastafel-Paar zusammengebaut werden, in der Drehstation gepaart wurden.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die auszulagernde
Glastafel von der Drehstation in die Auslagerstation bewegt wird. Eine derartige Maßnahme
besitzt den Vorteil, dass die Auslagerstation außerhalb des eigentlichen Transportwegs
der Glastafeln angeordnet werden kann und die auszulagernde Glastafel durch eine Drehbewegung
der Drehstation und ein anschließendes Fördern der auszulagernden Glastafel von der
Drehstation in die Auslagerstation durchgeführt werden kann. Eine derartige Maßnahme
besitzt den Vorteil, dass hierdurch in einfacher Art und Weise bereits bestehende
Vorrichtungen nachgerüstet werden können.
[0017] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0018] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind den Ausführungsbeispielen zu
entnehmen, die im folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigen:
- Figur 1:
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben,
- Figur 2:
- eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der Figur 1, wobei eine Drehstation in
einer gedrehten Stellung gezeigt ist,
- Figuren 3 bis 9:
- eine schematische Darstellung,
- Figur 10:
- eine schematische Darstellung des Verfahrensablaufs,
- Figur 11:
- eine Ausführungsform einer Zusammenbau- und Pressstation,
- Figur 12:
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben
in einer Seitenansicht und einer Draufsicht,
- Figur 13:
- eine Vorderansicht und eine Draufsicht des zweiten Ausführungsbeispiels, wobei die
Auslagerstation in ihrer Auslagerungsstellung gezeigt ist,
- Figuren 14 bis 16:
- eine schematische Darstellung des Verfahrensablaufs,
- Figur 17:
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben
in Vorderansicht und Draufsicht,
- Figur 18:
- eine Vorderansicht und eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der Figur 17, wobei
die Drehstation in einer gedrehten Lage gezeigt ist, und
- Figuren 19 bis 21:
- eine schematische Darstellung des Verfahrensablaufs.
[0019] In den Figuren 1 und 2 ist nun ein allgemein mit 10 bezeichnetes Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben dargestellt, deren einzelnen
Stationen im wesentlichen bekannt und daher nicht mehr im Detail beschrieben werden.
Die Vorrichtung 10 weist einen einspurigen ersten Waagerechtförderer 20 auf, der eine
Förderbahn 21 besitzt. Die Förderbahn 21 des ersten Waagerechtförderers 20 kann in
bekannter Art und Weise durch eine Zeile von angetriebenen Rollen 22 ausgebildet sein.
Es ist aber auch möglich, hierzu ein umlaufendes Förderband oder eine ähnliche Einrichtung
zu verwenden. Der erste Waagerechtförderer 20 weist eine Stützeinrichtung 23 auf,
die im hier beschriebenen Ausführungsbeispiel geneigt, vorzugsweise um 6° zur Vertikalen
geneigt, verläuft und an der sich die Glastafeln während ihrer Transportbewegung abstützen.
Auch ein derartiger Waagerechtförderer 20 ist bekannt und muss daher nicht mehr näher
beschrieben werden. Er durchsetzt eine Waschstation 30, in der die zur Isolierglasscheibe
zusammenzubauenden Glastafeln gereinigt werden. Die in einer Aufnahmestation 31 aufgegebenen
und in der Waschstation 30 gereinigten Glastafeln werden vom ersten Waagerechtförderer
20 - vorbei an einer Visitier- und Rahmensetzstation 32 - zu einer Spurwechseleinrichtung
40 gebracht, deren Aufbau und Funktion weiter unten noch beschrieben wird. In Förderrichtung
nachfolgend ist eine Drehstation 50 angeordnet, die zwei Förderbahnen 51a und 51b
aufweist, wobei die Förderbahn 21 des ersten Waagerechtförderers 20 - entsprechend
der Drehlage der Drehstation 50 - entweder mit der ersten Förderbahn 51 a oder mit
der zweiten Förderbahn 51 b fluchtet, so dass die Glastafeln vom ersten Waagerechtförderer
20 in die jeweils mit seiner Förderbahn 21 ausgerichteten Förderbahnen 51 a oder 51
b der Drehstation 50 übergeben werden können. In Förderrichtung schließt an die Drehstation
50 ein zweispuriger zweiter Waagerechtförderer 60 an, der zwei Förderbahnen 61a und
61b aufweist. Diese sind mit den Förderbahnen 51a, 51b der Drehstation 50 ausgerichtet,
so dass auf diesen Förderbahnen 51a, 51b befindliche Glastafeln an die Förderbahnen
61a, 61b des zweiten Waagerechtförderers 60 übergeben werden können.
[0020] Der zweite Waagerechtförderer 60 durchsetzt eine Pufferstation 70 und eine Zusammenbau-
und Pressstation 80. Der Aufbau einer bevorzugten Ausgestaltung der Pufferstation
70 und der Press- und Zusammenbaustation 80 sind in der internationalen Patentanmeldung
WO 2005/080739 beschrieben, auf die zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen wird und deren
Offenbarung durch diese Bezugnahme zum Gegenstand dieser Anmeldung gemacht wird. Im
folgenden wird daher die spezielle Ausgestaltung, der Pufferstation 70 und der Press-
und Zusammenbaustation 80 nur so weit erläutert, als dies für das Verständnis dieser
Anmeldung zweckmäßig oder erforderlich ist.
[0021] Wie nun in der Figur 2 dargestellt, ist ein Drehrahmen 52 der Drehstation 50 um eine
im wesentlichen orthogonal zur Förderrichtung der Glastafeln verlaufenden Achse drehbar,
so dass nach einer 180° Drehung dessen in Figur 1 vorderes Ende 52a, das der Pufferstation
70 zugewandt ist, im gedrehten Zustand dann dem ersten Waagerechtförderer 20 und sein
zweites Ende 52b der Pufferstation 70 zugewandt ist. Der von einer Antriebseinrichtung
50' drehantreibbare Drehrahmen 52 wird - wie aus Figur 3 ersichtlich - im wesentlichen
durch zwei gegen die Vertikale, vorzugsweise um Winkel von 6°, geneigte Stützwände
53a und 53b ausgebildet, die eine Vielzahl von Stützrollen 54 aufweisen, entlang derer
die Glastafeln bewegbar sind. Die von der ersten Stützwand 52a abgestützte Glastafel
setzt mit ihrer Unterkante dabei auf Rollen 54a der ersten Förderbahn 51a und eine
sich auf der zweiten Stützwand 52b abstützende Glastafel setzt auf Rollen 54b der
zweiten Förderbahn 51b auf. Die Drehstation 50 ist somit zweispurig ausgebildet und
die Rollen 54a der ersten Förderbahn 51 a und die Rollen 54b der zweiten Förderbahn
51 b sind unabhängig voneinander antreibbar, so dass - wie nachstehend beschrieben
- auf jeder der beiden Spuren der Drehstation 50 eine oder mehrere auf einer Spur
befindlichen Glastafeln unabhängig von den auf der anderen Spur befindlichen Glastafeln
bewegt werden können.
[0022] Bevor jedoch die Glastafeln durch den ersten Waagerechtförderer 20 von der Waschstation
30 zu der Drehstation 50 transportiert werden, durchlaufen sie die Auslagerstation
40. Deren Aufgabe ist es, eine auf der Förderbahn 21 des ersten Waagerechtförderers
20 befindliche Glastafel aus dieser Spur zu entfernen, so dass durch den ersten Waagerechtförderer
20 die hinter dieser Glastafel aufgegebene weitere Glastafel von der Waschstation
30 zur Drehstation 50 gefördert werden kann. Die Auslagerstation 40 verlagert also
eine in ihr befindliche Glastafel von der durch das Förderband 21 des ersten Waagerechtförderers
20 ausgebildeten ersten Spur auf eine zweite Spur, in der die derart verlagerte Glastafel
"geparkt" werden kann. Um diese Spurwechsel-Funktion zu realisieren, weist die Auslagerstation
40 zwei Wechseleinheiten 41 a und 41 b auf, wobei die erste Wechseleinheit 41 a dazu
dient, die auf der in ihr befindliche Glastafel 1C von der Förderbahn 21 des ersten
Waagerechtförderers 20 weg in ihre Parkstellung zu befördern, während dann die zweite
Wechseleinheit 41 b im Transportweg der Glastafeln den Platz der ersten Wechseleinheit
41 a einnimmt. Wie in Figuren 3 und 4 dargestellt, sind die Wechseleinheiten 41a und
41b der Auslagerstation 40 als zwei jeweils gegen die Vertikale, vorzugsweise im Winkel
von 6° geneigte Stützwände 42a, 42b ausgebildet, die mit einer Vielzahl von Rollen
43 versehen ist, an denen sich die Glastafeln bei ihrem Transport abstützen. Die beiden
Stützwände 42a, 42b sind von einer Bewegungseinrichtung 44 - vorzugsweise in einer
im wesentlichen orthogonal zur Richtung der Förderbahn 21 verlaufenden Richtung -
bewegbar, so dass wahlweise die erste Stützwand 42a und die zweite Stützwand 42b in
den Transportweg der Glastafeln bewegt werden können: Die Figur 3 zeigt die Situation,
in der die erste Stützwand 42a, also die erste Wechseleinheit 41a, sich im Transportweg
der Glastafeln befindet. Man erkennt aus dieser Figur, dass die erste Stützwand 42a
hinter den Rollen 22 der Förderbahn 21 angeordnet ist, so dass eine von der Waschstation
30 entlang der Stützeinrichtung 23 des ersten Waagerechtförderers 20 herangeförderte
Glastafel 1C entlang der Rollen 43 der ersten Stützwand 42a zu der anschließenden
Drehstation 50 bewegt werden kann. In der Figur 4 ist nun die Situation dargestellt,
bei der die erste Stützwand 42a samt der von ihr abgestüzten Glastafel 1C aus dem
Transportweg des ersten Waagerechtförderers 20 entfernt wurde, indem die Stützwände
42a, 42b von der Verschiebeeinrichtung nach vorne geschoben wurden, so dass nun die
zweite Stützwand 42b an die Stelle der ersten Stützwand 42a getreten ist und die in
Figur 4 dargestellte Glastafel 2A - wie nachstehend beschrieben - durch den ersten
Waagerechtförderer 20 von der Waschstation 30 bis zur Drehstation 50 bewegt werden
kann.
[0023] Die Arbeitsweise der Vorrichtung 1 zur Herstellung einer aus drei Glastafeln 1A,
1 B und 1C bestehenden Dreifach-Isolierglasscheibe 1ABC und einer weiteren, aus Glastafeln
2A, 2B, 2C bestehenden Dreifach-Isolierglasscheibe 2ABC wird nun anhand der Figuren
3 bis 9 und des Ablaufschemas der Figur 10 erläutert. Die obere Hälfte einer jeden
Zeile dieses Ablaufdiagramms stellt jeweils die erste Spur des Transportvorgangs und
die untere Zeile die jeweils zweite Spur des Transportvorgangs dar. Jede Spalte repräsentiert
einen Schritt eines Produktionszykluses, und zwar jeweils den Verfahrensschritt, der
in der Zeile 0 der Figur 10 dargestellten Station vorgenommen wird. Die in Figur 11
rechte Spalte stellt somit den Aufgabeschritt der Glasscheiben 1A-1C, 2A-2C in der
Aufgabestation 31 dar, die nächste Spalte den Waschvorgang in der Waschstation 30,
die darauf folgende Spalte einen Transportvorgang von der Waschstation 30 zur Visitier-
und Rahmensetzstation 32, die nächste Spalte einen Transportvorgang von der vorgenannten
Station zur Spurwechseleinrichtung 40 dar. Die darauf folgende Spalte repräsentiert
den in der Drehstation 50 ablaufenden Schritt, die darauf folgende Spalte das Einbringen
eines gepaarten Glastafel-Paares in die Pufferstation 70, die darauf folgende Spalte
den Zusammenbau der Glastafeln in der Zusammenbau- und Pressstation 80 und die in
Figur 10 linke Spalte den Abtransport aus der Vorrichtung mittels eines weiteren Waagerechtförderers.
[0024] Die Glastafeln 1A-1C, 2A-2C werden in der Aufgabestation 31 in der vorgenannten Reihenfolge
aufgegeben, es werden also alle drei jeweils zu einer Dreifach-Isolierglasscheibe
1ABC, 2ABC zusammenzusetzenden Glastafeln 1A-1C und 2A-2C in einer geordneten Abfolge
aufgegeben. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil, dass hierdurch eine große
Produktionssicherheit gegeben ist. Die erste Glastafel 1A wird - wie sich aus der
Zeile 1 des Ablaufschemas der Figur 10 ergibt - nun aus der Waschstation 30 vom ersten
Waagerechtförderer 20 zur Drehstation 50 gefördert. Ihre erste Oberfläche bewegt sich
dabei über die Stützeinrichtung 23, ihre zweite Oberfläche wird beim Transport nicht
beaufschlagt. Dies besitzt den Vorteil, dass hierdurch keine Verunreinigung oder Beschädigung
dieser Oberfläche auftreten kann, wodurch das Verfahren insbesondere für Funktionsglasscheiben,
bei denen die Glastafeln an einer Seite - hier an der zweiten Oberfläche - eine Beschichtung
aufweisen, geeignet ist. Die Glastafel 1A durchläuft die Auslagerstation 40 und gelangt
dann in die Drehstation 50 und wird mittels der ersten Förderbahn 51 a an einer entsprechenden
Stelle positioniert. Vorzugsweise ist hierzu vorgesehen, dass die Drehstation 50 einen
Anschlag für die Vorderkante der ersten Glastafel 1A aufweist, so dass diese in einer
definierten Position zu liegen kommt. Dann wird - wie in Zeile 2 der Figur 10 dargestellt
- der Drehrahmen 52 der Drehstation 50 um 180° gedreht, so dass sein erstes Ende nun
der Pufferstation 70 zugewandt ist.
[0025] Dann wird - wie in Zeile 3 der Figur 10 dargestellt - die in der Visitier- und Rahmenaufsetzstation
32 mit einem rahmenförmigen Abstandshalter H versehene zweite Glastafel 1B der ersten
Dreifach-Isolierglasscheibe 1ABC in die Drehstation 50 eingebracht und von der zweiten
Förderbahn 51b gegenüber der ersten Glastafel 1A auf der zweiten Stützwand 52b positioniert.
Aus Gründen einer höheren Taktzeit wird bevorzugt, dass - wie sich aus dem Raster
der Figur 10 ergibt - die zweite Glastafel 1 B derart vom ersten Waagerechtförderer
20 herangefördert wird, dass - wie aus Zeile 2 der Figur 10 ersichtlich - sie sich
bereits in der Auslagerstation 40 befindet, während der Drehvorgang der ersten Glastafel
1A in der Drehstation 50 stattfindet.
[0026] Die beiden vorstehend beschriebenen Verfahrensschritte sind für den Fachmann ohne
weiteres nachvollziehbar, so dass sie in den Figuren 3 bis 10 nicht dargestellt sind.
Die Figur 3 zeigt nun den dritten Verfahrensschritt, der im Ablaufschema der Figur
10 in Zeile 3 dargestellt ist. Eine dritte Glastafel 1C der ersten drei Glastafeln
1A-1C herzustellenden Isolierglasscheibe 1ABC befindet sich in der Auslagerstation
40, in der Drehstation 50 befinden sich die gepaarten Glastafeln 1A und 1 B. Wie ebenfalls
aus Zeile 3 der Figur 10 ersichtlich, befinden sich auf dem Waagerechtförderer 20
die drei Glastafeln 2A, 2B und 2C der zweiten Isolierglasscheibe 2ABC. Die Glastafeln
2A und 2B sollen nun ebenfalls in der Drehstation 50 gepaart werden, wobei die Glastafel
1 B einen Abstandshalter H aufweist. Vor diesen befindet sich aber die Glastafel 1C
der ersten Isolierglasscheibe 1ABC. Die Auslagerstation 40 dient nun dazu, für diese
beiden Glastafeln 2A und 2B den Weg in die Drehstation 50 freizumachen. Wie in Figur
3 dargestellt, befindet sich die dritte Glastafel 1C in der ersten Wechseleinheit
41a der Auslagerstation 40, stützt sich also auf der ersten Stützwand 42a, welches
sich zu diesem Zeitpunkt hinter der Förderbahn 21 des ersten Waagerechtförderers 20
befindet, ab. Die erste Stützwand 42a und gleichzeitig die zweite Stützwand 42b werden
nun - wie bereits vorstehend beschrieben - von der ihr zugeordneten Bewegungseinrichtung
43 vorgeschoben, so dass die erste Glastafel 1C aus ihrer durch die Förderbahn 21
definierten Spur wegbewegt und - wie aus Figur 4 ersichtlich - in die "Parkspur" gebracht
wird. Wie ebenfalls aus der vorgenannten Figur ersichtlich ist, tritt dann die zweite
Stützwand 42b an die Stelle der ersten Stützwand 42a, so dass der Transportweg wieder
geschlossen ist und die erste Glastafel 2A der zweiten Isolierglasscheibe 2ABC vom
ersten Waagerechtförderer 20 zur Drehstation 50 bewegt werden kann, wodurch sie die
in der Auslagerstation 40 geparkte Glastafel 1C überholt.
[0027] Wie aus Zeile 4 des Ablaufdiagramms der Figur 10 ersichtlich ist, werden die in der
Drehstation 50 befindlichen, gepaarten Glastafeln 1A und 1 B von der Drehstation 50
mittels des zweiten Waagerechtförderers 60 in die Pufferstation 70 gebracht. Der zweite
Waagerechtförderer 60 weist mehrere voneinander unabhängig antreibbare Abschnitte
auf, so dass z. B. die Pufferstation 70 befindlichen Glastafeln unabhängig von den
in der Zusammenbau- und Pressstation 80 befindlichen Glastafeln bewegt werden können.
Auch der die Pufferstation 70 zusetzende Abschnitt des zweispurigen zweiten Waagerechtförderers
60 ist in dieser Station in zwei voneinander unabhängig antreibbare Abschnitte unterteilt,
so dass zusätzlich zu den gepaarten Glastafeln 1A, 1B in einem weitere unten noch
beschriebenen Verfahrensschritt mindestens ein weiteres Glastafel-Paar 2A, 2B in die
Pufferstation 70 eingebracht werden kann. Die erste und zweite Förderbahn 61 a, 61
b des zweiten Waagerechtförderers 60 wird dabei in der Pufferstation 70 wieder vorzugsweise
durch zwei gegenüberliegend angeordnete Förderbänder ausgebildet, wobei das erste
Förderband vom auslaufseitigen Ende der Pufferstation bis zu deren Mitte und das zweite
Förderband von der vorgenannten Mitte bis zum einlaufseitigen Ende der Pufferstation
70 reicht. Natürlich ist es auch möglich, anstelle der Förderbänder entsprechend angetriebene
Förderrollen oder ähnliche Einrichtungen zu verwenden.
[0028] Nachdem die gepaarten Glastafeln 1A, 1B - wie in Zeile 5 des Ablaufdiagramms in Figur
10 dargestellt - aus der Drehstation 50 entfernt wurden, wird dann die Glastafel 2A
- wie die Glastafel 1A - in die Drehstation 50 gefördert und - wie in Figur 5 sowie
in Zeile 5 des Ablaufschemas der Figur 11 dargestellt - um 180° gedreht. Dann wird
- wie ebenfalls aus Figur 6 sowie aus Zeile 6 des Ablaufschemas der Figur 11 ersichtlich
ist - die zweite Glastafel 2B durch die Auslagerstation 40 hindurch zur Drehstation
50 gefördert, in diese eingebracht und mit der ersten Glastafel 2A gepaart.
[0029] Wie nun aus der Zeile 7 der Figur 10 ersichtlich ist, werden dann die gepaarten Glastafeln
2A, 2B aus der Drehstation 50 entfernt und vom zweiten Waagerechtförderer 60 in die
Pufferstation 70 eingebracht und an deren einlaufseitigen Ende positioniert. In der
Pufferstation 70 befinden sich somit die gepaarten Glastafeln 1A, 1 B und 2A, 2B.
Währenddessen wird - wie aus Zeile 6 der Figur 10 ersichtlich ist - die dritte Glastafel
1C von der Auslagerstation 40 aus ihrer Parkspur in ihre Transportspur zurückbewegt
(siehe dazu Figur 7), so dass sie dann - wie in Figur 8 dargestellt - vom ersten Waagerechtförderer
20 in die Drehstation 50 eingebracht werden kann.
[0030] Wie nun aus der Figur 8 sowie aus den Zeilen 6 und 7 des Ablaufschemas der Figur
11 ersichtlich, werden dann die gepaarten Glastafeln 2A und 2B vom zweiten Waagerechtförderer
60 in die Pufferstation 70 bewegt, während die dritte Glastafel 1C in die Drehstation
50 bewegt wird. Dann werden die Glastafeln 1A, 1 B und 2A, 2B gleichzeitig vom zweiten
Waagerechtförderer 60 in die Zusammenbau- und Pressstation 80 gefördert und dort in
an und für sich bekannter und der Vollständigkeit halber nachstehend schlagwortartig
beschriebenen Art und Weise zu zwei Rohlingen 1AB und 2AB zusammengebaut, nachdem
der durch sie festgelegte Zwischenraum jeweils mit einem Gas, insbesondere mit einem
Schwergas, befüllt wurde. Nachdem die gepaarten Glastafeln 1AB und 2AB in die Zusammenbau-
und Pressstation 80 gefördert wurden, werden die Glastafeln 1C, 2C vom ersten Waagerechtförderer
60 in die Pufferstation 70 gefördert. Der gleichzeitige Zusammenbau von zwei Glastafel-Paaren
1A, 1B besitzt den Vorteil, dass hierdurch eine Verringerung der Taktzeit und somit
eine Erhöhung der Produktionskapazität der beschriebenen Vorrichtung 10 erreicht wird,
da nun gleichzeitig zwei oder mehr Paare von Glastafeln mit einem Schwergas gefüllt
und zusammengebaut werden.
[0031] Nach dem Zusammenbau der Glastafeln 1A, 1 B sowie 2A, 2B zu den entsprechenden Rohlingen
1AB und 2AB werden diese dann in der Zusammenbau- und Pressstation 80 - wie nachstehend
nur kurz erläutert wird - derart positioniert, dass sie sich auf der ersten Spur des
zweiten Waagerechtförderers 60 befinden. Die zweite Spur ist somit frei und kann die
dritten Glastafeln 1C und 2C aufnehmen. Wie aus den Zeilen 8 und 9 des Ablaufschemas
der Figur 10 ersichtlich ist, werden dann die jeweils einen Abstandshalter H aufweisenden
dritten Glastafeln 1C und 2C vom zweiten Waagerechtförderer 60 in die Zusammenbau-
und Pressstation 80 eingebracht und dort zu den Dreifach-Isolierglasscheiben 1ABC
und 2ABC zusammengebaut. Diese werden dann in einem letzten Verfahrensschritt, wie
in Zeile 11 des Ablaufdiagramms der Figur 11 dargestellt, aus der Zusammenbau- und
Pressstation 80 abgefördert.
[0032] Der nächste Zyklus von zwei weiteren Dreifach-Isolierglasscheiben 1ABC und 2ABC erfolgt
dann wie vorstehend beschrieben.
[0033] Dem Fachmann ist obiger Beschreibung ersichtlich, dass die Pufferstation 70 nicht
zwingend erforderlich ist. Wenn die durch deren Vorsehen ermöglichte hohe Taktrate
nicht gewünscht oder nicht erforderlich ist, ist es möglich, die Pufferstation 70
wegzulassen und die Glastafeln 1A-1C und 2A-2C direkt von der Drehstation 50 in die
Zusammenbau- und Pressstation 80 zu bewegen. Es werden also dann die in der Drehstation
50 gepaarten Glastafeln 1A, 1 B in die Zusammenbau- und Pressstation 80 und danach
die ebenfalls in der Drehstation 50 gepaarten Glastafeln 2A, 2B in diese eingebracht,
so dass sich dann die in Zeile 8, Spalte 2 des Ablaufschemas der Figur 10 dargestellte
Situation ergibt. Nach dem Zusammenbau der Glastafeln 1A, 1 B und 2A, 2B zu den Rohlingen
1AB und 2AB werden dann die weiteren Glastafeln 1C und 2C - wie vorstehend beschrieben
- auf direktem Weg in die Zusammenbau- und Pressstation 80 eingebracht. Dieser Ablauf
wird zwar nicht bevorzugt, da er zu höheren Taktzeiten führt, besitzt aber den Vorteil,
dass hierdurch die Pufferstation 70 entfallen kann.
[0034] Die Figur 11 zeigt nun schematisch die Zusammenbau- und Pressstation 80. Sie weist
zwei einander gegenüberliegende Stützeinrichtungen 81a und 81b auf, die auf einem
Gestell 82 montiert sind. Jede Stützeinrichtung 81 a und 81 b weist jeweils eine Pressplatte
81a', 81 b' auf, welche jeweils an vielen über die Platte verteilten Stellen durchgehende
Löcher aufweisen, die in den Figuren aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gezeigt
sind. Die Rückseiten der jeweiligen Pressplatten 81 a, 81 b sind von einer Haube 83
abgedeckt, welche mit einem nicht dargestellten Gebläse verbunden ist, durch welches
wahlweise Luft in die unter den Hauben 83 gebildeten Kammern 84 geblasen oder Luft
aus den Kammern 84 abgesaugt werden kann. Die erste Stützeinrichtung 81 a steht auf
einem fest mit dem Gestell 82 verbundenen Sockel 85, ihr oberes Ende stützt sich rückseitig
über Streben (nicht gezeigt) am Gestell 82 ab. Die Anordnung der ersten Pressplatte
81 a' der ersten Stützeinrichtung 81 a ist so getroffen, dass sie, vorzugsweise in
einem Winkel von 6°, geneigt zur Vertikalen verläuft.
[0035] Die zweite Stützeinrichtung 81 b ist um eine waagerechte Achse schwenkbar auf einem
Schlitten 86 gelagert, welcher seinerseits geradlinig auf Schienen 86' verschiebbar
ist, welche in zur Schwenkachse senkrechten Ebenen liegen und um denselben Winkel
gegen die Horizontale geneigt sind wie die Pressplatte 81a gegen die Vertikale geneigt
ist. Danach ist der Schlitten 86 in einer zur Ebene der Pressplatte 81a senkrechten
Richtung verschiebbar. Ein Verschieben des Schlittens 86 erfolgt mittels eines nicht
gezeigten Antriebs.
[0036] Die oberen Enden der Stützeinrichtungen 81 a, 81 b sind durch ein Spindelgetriebe
87 miteinander verbunden, dessen Spindeln 87' verschwenkbar in einer an der erste
Stützeinrichtung 81 a befestigten Halterung 88 gelagert und durch einen Motor angetrieben
wird. Durch das Antreiben der Spindeln 87' kann die zweite Stützeinrichtung 81 b aus
ihrer Ausgangsstellung, in welche die Platten 81 a', 81 b' einander V-förmig unter
einem Winkel von (hier) 12° gegenüberliegen, in eine Zwischenstellung verschwenkt
werden, in welcher die bewegliche Pressplatte 81 b' der zweiten Stützeinrichtung 81
b der unbeweglichen Pressplatte 81 a' parallel gegenüberliegt, vorzugsweise mit einem
Abstand von 5 bis 7 cm. Wegen weiterer Einzelheiten des Aufbaus der Zusammenbau- und
Pressstation 80 wird auf die
WO 2005/080739 verwiesen und deren Offenbarung durch diese Bezugnahme in der Offenbarung dieser
Anmeldung eingegliedert.
[0037] Während des Hineinförderns der Glastafeln 1A, 1 B und 2A, 2B wird durch die Löcher
der Pressplatten 81 a', 81b' Luft geblasen, so dass die Glasplatten 1A, 2B bzw. 2A,
2B auf den dadurch erzeugten Luftkissen reibungsarm gleiten. Haben die Glastafeln
1A-2B ihre Position erreicht, wird keine Luft mehr zugeführt. Nun wird die zweite,
bewegliche Pressplatte 81 b der Stützeinrichtung 81 b durch Antreiben der Spindeln
87' zunächst in eine zur ersten Pressplatte 81a parallele Stellung verschwenkt und
dann durch synchrones Antreiben aller Spindeln 87' parallel zu sich selbst bis zum
Anschlagen an den gegenüberliegenden Glasplatten verschoben. Nun wird aus der Kammer
hinter der beweglichen Pressplatte 81 b' Luft abgesaugt und dadurch die Glastafeln
1 B, 2B fest an die bewegliche Pressplatte 81 b' angesaugt und derart an dieser fixiert.
Die Spindeln 87' werden nun in entgegengesetzter Richtung angetrieben und dadurch
die Pressplatte 81 b' parallel zu sich selbst von der feststehenden Pressplatte 81
a' entfernt. Dabei wird wegen des Winkels der Schienen 86 gegenüber der Waagerechten
die Glastafeln 1 B, 2B unter demselben Winkel vom zweiten Waagerechtförderer 60 abgehoben
und in einer abgehobenen Zwischenstellung zeitweise angehalten. Nach dem Verschwenken
in die parallele Stellung ist zwischen den zweiten Glastafeln 1 B, 2B samt den jeweiligen
Abstandshaltern nur ein wenige Millimeter breiter Spalt zwischen diesen und den ersten
Glastafeln 1A, 2A. In dieser Zwischenstellung erfolgt nun ein Gasfüllen. Dazu werden
- wie in der vorgenannten
WO 2005/080739 beschrieben - Dichtleisten an den vorderen Rand der beiden Platten 81 a', 81b' angelegt
und auf einem Riemen 90 des zweiten Waagerechtförderers 60 gesetzt, um die Pressplatten
dort abzuschließen. Im hinteren Bereich der Zusammenbau- und Pressstation 80 wird
eine weitere Dichtleiste aus der feststehenden Pressplatte 81 a' herausgeschoben,
welche am hinteren Rand des Glastafel-Paares 2A, 2B anliegt, um dort eine Abdichtung
zu bewirken. Dann wird der Spalt zwischen dem Riemen 90 des zweiten Waagerechtförderers
60 und der beweglichen Pressplatte 81 b' abgedichtet, um ein Entweichen von Schwergas
entgegen der Förderrichtung des Waagerechtförderers 60 zu verhindern. Dann wird in
an und für sich bekannter Art und Weise ein Füllvorgang durchgeführt, in dem durch
nicht gezeigte Kanäle Schwergas zugeführt wird. Durch die Schrägstellung der Glasplatten
1 B, 2B auf dem Riemen 90 des zweiten Waagerechtförderers 60 ist der Spalt zwischen
diesen Glastafeln und dem Riemen je nach Dicke der herzustellenden Isolierglasscheiben
zwischen 2 mm bis 5 mm breit, was für gleichmäßiges, nahezu druckloses Zuführen des
Gases in den Zwischenraum zwischen den Glastafeln 1A, 1 B bzw. 2A, 2C gut ausreicht,
um über die gesamte Länge der beiden Glastafel-Paare 1AB, 2AB ohne größere Verwirbelung
die leichtere Luft nach oben zu verdrängen und schnell einen hohen Schwergasfüllgrad
mit geringen Schwergasverlust zu erzielen. Da das Schwergas nicht bis zum oberen Rand
des höchsten Glastafel-Paares 1AB, 2AB hochsteigt, kann das Zuführen von Schwergas
schon bei einem niedrigerem Niveau beendet werden, da die Glastafel-Paare 1AB und
2AB durch Vorschieben der beweglichen Pressplatte 81b' gegen die unbewegliche Pressplatte
81a' noch geschlossen und verpresst werden müssen, wodurch das zwischen den Glastafel-Paaren
1AB und 2AB befindliche Schwergas durch diese Schließbewegung noch zusätzlich nach
oben verdrängt und seinem nach vollständigen oder nahezu vollständigen Füllung der
Glastafel-Paare 1AB und 2AB führt.
[0038] Nach dem Verpressen der Glastafeln 1A und 1 B bzw. 2A und 2B zu den Glastafel-Paaren
1AB und 2AB werden diese Glastafel-Paare 1AB und 2AB wieder mittels Unterdruck an
der beweglichen Pressplatte 81 b' angesaugt und die bewegliche Pressplatte 81b' wird
in ihre eingangs beschriebene Zwischenstellung zurückbewegt, in der die unteren Kanten
der Glasplatten-Paare 1AB und 2AB vom zweiten Waagerechtförderer 60 beabstandet sind,
so dass dann die dritten Glastafeln 1C und 2C zusammen mit ihren Abstandshaltern A
- wie zuvor die zweiten Glastafeln 1 B, 2B - in die Zusammenbau- und Pressstation
80 eingebracht werden können. Der Zusammenbau der Glastafel-Paare 1AB und 2AB mit
den entsprechenden dritten Glastafeln 1C und 2C erfolgt nun entsprechend der vorstehend
beschriebenen Vorgehensweise beim Zusammenbau der Glastafeln 1A und 1 B sowie 2A und
2B zu den Glastafeln-Paaren 1AB und 2AB.
[0039] In den Figuren 12 bis 16 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 10
zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben aus mehreren Glastafeln 1A-1C, 2A-2C dargestellt,
wobei einander entsprechende Stationen und Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und nicht mehr näher beschrieben werden. Der wesentliche Unterschied zwischen
dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht nun darin, dass eine ihrer
Funktion nach der Auslagerstation 40 des ersten Ausführungsbeispiels entsprechende
Auslagerstation 140 im Transportweg der Glastafeln 1A-1C, 2A-2C hinter der Drehstation
50 angeordnet sind. Im hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Auslagerstation
140 unmittelbar hinter der Drehstation 50 angeordnet. Es ist aber auch möglich, dass
diese erst vor der Zusammenbau- und Pressstation 80 angeordnet ist, wobei aber dies
nicht bevorzugt wird.
[0040] Die zwei Wechseleinheiten 141a und 141b aufweisende Auslagerstation 140 dienen auch
hier dazu, entsprechende Glastafeln 1C auszulagern. Dass sie sich aber im zweispurigen
Transportweg, welcher bei der zweispurigen Drehstation 50 beginnt, befindet, ist eine
andere Konstruktion als bei der Auslagerstation 40 des ersten Ausführungsbeispiels
erforderlich. Dies aus dem Grund, dass sich die Auslagerstation 40 des ersten Ausführungsbeispiels
im einspurigen Transportweg des ersten Waagerechtförderers 20 befindet, so dass bei
diesem die auszulagernde Glastafeln 1C lediglich von der einbahnigen Transportspur
in die Parkspur bewegt werden muss. Im hier beschriebenen Fall ist aber der Transportweg
zweispurig, so dass also die auszulagernde Glasscheibe 1C in eine dritte Spur gebracht
werden muss. Die zweite Wechseleinheit 141b weist daher zwei Stützwände 142b' und
142b" auf, die entsprechend den Stützwänden 53a und 53b der Drehstation 50 und den
Stützwänden 73a, 73b zur Pufferstation 70 geneigt angeordnet sind, so dass durch die
zweite Wechseleinheit 141 b der zweispurige Transportweg der gepaarten Glastafeln
1A, 1AB bzw. 2A, 2B gewährleistet ist. Hinter den - hier - V-förmig angeordneten Stützwänden
142b' und 142b" ist dann eine weitere Stützwand 142a angeordnet, welche die erste
Wechseleinheit 141a ausbildet. Der Auslagervorgang einer Glastafel 1C wird anhand
der Figuren 14 bis 16 beschrieben.
[0041] Um nun die Glastafel 1C aus dem nun zweispurigen Transportweg herauszubewegen, werden
die beiden Wechseleinheiten 141a, 141 b von einer Bewegungseinrichtung 143 derart
bewegt, dass nun - wie in Figur 14 dargestellt - die durch die Stützwand 142a ausgebildete
erste Wechseleinheit 141a im Transportweg liegt. Die dritte Glastafel 1C wird aus
der Drehstation 50 in die erste Wechseleinheit 141 a bewegt, wie dies in Figuren 14
und 15 dargestellt ist. Dann wird die erste Wechseleinheit 141a aus dem zweispurigen
Transportweg wegbewegt, und an ihre Stelle tritt die zweite Wechseleinheit 142b. Deren
beiden Stützwände 142b' und 142b" sind mit den Stützwänden der der Auslagerstation
140 vorgeschalteten Drehstation 50 und den Stützwänden der nachgeschalteten Pufferstation
70 ausgerichtet. Es ist somit wiederum ein zweispuriger Transportweg gegeben.
[0042] Der Zusammenbau von drei Glastafeln 1A-1C und drei weiteren Glastafeln 2A-2C zu zwei
Dreifach-Isolierglasscheiben 1ABC und 2ABC erfolgt wie folgt: Die Glastafeln 1A und
1 B werden in der Drehstation 50 zu einem Glastafel-Paar 1AB gepaart und durchlaufen
dann die Auslagerstation 140 und gelangen zur Pufferstation 70. Der weitere Verfahrensablauf
bezüglich dieser beiden Glastafeln ist dann wie im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben.
Die dritte Glastafel 1C wird vom ersten Waagerechtförderer 20 zur Drehstation 50 bewegt.
Um diese auszulagern, wird die erste Wechseleinheit 141a in den Transportweg bewegt
und nimmt die Glastafel 1C auf. Durch ein Vorwärtsbewegen der ersten Wechseleinheit
141 a und demzufolge einem Vorwärtsbewegen der zweiten Wechseleinheit 141 b wird der
zweispurige Transportweg wieder geschlossen. Die Glastafel 1C befindet sich in ihrer
ausgelagerten Parkposition. Die Glastafeln 2A und 2B werden dann wie im ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben in der Drehstation 50 gepaart und durchlaufen dann die Auslagerstation
140 und gelangen dann zur Pufferstation 70. Dann wird die Glastafel 1C wieder in den
Transportweg bewegt, in dem die erste Wechseleinheit 141a zurückbewegt wird, so dass
die Glastafel 1C dann weiter befördert werden kann. Die Glastafel 2C wird dann wie
im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben durch die Drehstation 50, die Auslagerstation
140 und die Pufferstation 70 bewegt.
[0043] In den Figuren 17 bis 21 ist nun ein drittes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
10 zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben dargestellt, wobei einander entsprechende
Stationen und Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen und nicht mehr näher
beschrieben werden. Der wesentliche Unterschied zwischen den vorangehenden Ausführungsbeispielen
und dem dritten Ausführungsbeispiel liegt nun darin, dass eine ihrer Funktion der
Auslagerstation 140 und 240 entsprechende Auslagerstation 240 nicht unmittelbar im
Transportweg der Glastafeln 1A-1C, 2A-2C angeordnet ist, sondern dass vorgesehen ist,
dass die auszulagernde Glastafel 1C über die Drehstation 50 in die Auslagerstation
240 eingebracht wird. Dies erfolgt dadurch, dass die Glastafeln 1A-1C und 2A-2C wie
im ersten Ausführungsbeispiel aufgegeben werden. Die Paarung der ersten Glastafeln
1A und 1 B zum Glastafel-Paar 1AB erfolgt wie im ersten Ausführungsbeispiel. Die dritte
Glastafel 1C wird dann vom ersten Waagerechtförderer 20 in die Drehstation 50 eingebracht.
Diese wird nun - wie aus Figur 17 ersichtlich - um einen definierten Winkel kleiner
als 180° gedreht, bis sie mit der Auslagerstation 240 fluchtet. Die erste Glastafel
1C wird dann von der Drehstation 50 in die Auslagerstation 240 bewegt. Danach schwenkt
die Drehstation 50 wieder in ihre wie in Figur 17 gezeigte Stellung zurück, in der
sie sich im Transportweg der Glastafeln 1A-2C und 2A-2C befindet. Die Glastafeln 2A
und 2B werden dann wie vorstehend beschrieben zu einem Glastafel-Paar 2AB zusammengesetzt.
Dann wird eine Drehung der Drehstation 50 durchgeführt und die ausgelagerte Glastafel
1C von der Auslagerstation 240 in die Drehstation 50 zurückbewegt. Diese wird wieder
gedreht, bis der Transportweg geschlossen ist. Die weitere Bearbeitung der Glastafeln
1C und 2C erfolgt dann wie vorstehend beschrieben. Die vorstehend beschriebene Ausgestaltung
des dritten Ausführungsbeispiels besitzt den Vorteil, dass hierdurch die Auslagerstation
240 einfach aufgebaut werden kann. Wie aus der Figur 18 und 19 ersichtlich, ist lediglich
eine Stützwand 241 und eine Fördereinrichtung 243, welche es erlaubt, die Glastafel
1C aus der Drehstation 50 in die Parkposition der Auslagerstation 240 und zurück zu
bewegen, erforderlich.
[0044] Bei der vorstehenden Beschreibung wurde davon ausgegangen, dass in der Zusammenbau-Station
gleichzeitig zwei Dreifach-Isolierglasscheiben hergestellt werden. Dies ist aber nicht
zwingend. Das beschriebene Verfahren eignet sich auch für den Fall, dass in der Zusammenbau-
und Pressstation 80 nur eine aus drei Glastafeln 1A-1C bestehende Dreifach-Isolierglasscheibe
hergestellt wird. Auch ist es bei einer entsprechenden Ausbildung der Zusammenbau-
und Pressstation 80 möglich, mehr als zwei Dreifach-Isolierglasscheiben gleichzeitig
herzustellen, indem dann in die Zusammenbau- und Pressstation die entsprechende Anzahl
von gepaarten Glastafeln 1A, 1 B, 2A, 2B etc. eingebracht werden, diese dann zu Glastafel-Paaren
1AB, 2AB, 3AB, etc. zusammengebaut werden und danach dritte Glastafeln 1C, 2C, 3C,
etc. eingebracht und - wie vorstehend anhand der Glastafel-Paare 1AB und 2AB beschrieben
- zu Dreifach-Isolierglasscheiben zusammengebaut werden.
1. Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben (2ABC, 2ABC) aus Glastafeln (1A-1C,
2A-2C), die einen ersten Waagerechtförderer (20) mit elner Förderspur (21), eine Drehstation
(50), einen zweiten Waagerechtförderer (60) mit zwei Förderspuren (61a, 61b) und eine
Zusammenbau- und Pressstation (80) besitzt, wobei der erste Waagerechtförderer (20)
die zu Isollerglasscheiben (1ABC, 2ABC) zusammenzusetzenden Glastafeln (1A-1C, 2A-2C)
zu der Drehstation (50) fördert, die Drehstation (50) jeweils zwei Glastafel (1A,
1B, 2A, 2B) paart und der zweite Waagerechtförderer (60) die gepaarten Glastafel (1AB,
2AB) von der Drehstation (50) zur Zusammenbau- und Pressstation (80) fördert, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehstation (50) vor- bzw, nachgeordnet eine Auslagerstation (40; 140; 240) angeordnet
ist, dass die Auslagerstation (40; 140; 240) eine Parkspur aufweist, die außerhalb des Transportwegs der Glastafeln (1A, 1B; 2A, 2B) angeordnet ist, so dass durch die Auslagerstation
(40; 140; 240) eine vom einspurigen ersten Waagerechtförderer (20) herangeförderte Glastafel (1C)
aus dem Transportweg der Gloetafeln (1A, 1 B; 2A, 2B) herausbewegbar und in die ein Vorbeibewegen einer der ausgelagerten Glastafel nachfolgend aufgegebenen Glastafeln (2A, 1A) ermöglichende Parkspur der Auslagerstation (40; 140; 240) bringbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenntzeichnet, dass die Auslagerstation (40)
vor der Drehstation (50) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslagerstation (40) zwei Wechseleinhelten (41a, 41b) aufweist, die von einer
Bewegungseinrichtung (43) bewegbar sind, und dass durch die Bewegungseinrichtung (43)
die erste Wechseleinheit (41a) aus dem Transportweg des ersten Waagerechtförderers
(20) bewegbar und die zweite Wechseleinheit (41b) an Stelle der ersten Wechseleinheit
(41a) positionierbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Wechseleinheit (41a, 41 b) als eine Stützwand (42a,
42b) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstation (50) zwei Förderbahnen (51 a, 51 b) aufweist, die unabhängig voneinander
antreibbar sind, und dass die erste Förderbahn (51a) und im gedrehten Zustand der
Drehstation (50) die zweite Förderbahn (51 b) mit der ersten Förderbahn (21) des ersten
Waagerechtförderers (20) fluchten.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehrahmen (52) der Drehstation (50) Stützwände (53a, 53b) aufweist, die gegenüber
der Vertikalen, vorzugsweise um einen Winkel von 6°, geneigt verlaufen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslagerstation (140) nach der Drehstation (50) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslagerstation (40) zwei Wechseleinheiten (141a, 141b) aufweist, die von einer
Bewegungseinrichtung (143) bewegbar sind, und dass durch die Bewegungseinrichtung
(143) die erste Wechseleinheit (141a) aus dem Transportweg des zweiten Waagerechtförderers
(60) bewegbar und die zweite Wechseleinheit (141b) anstelle der ersten Wechseleinheit
(141a) in diesem positionierbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wechseleinheit (141a) eine Stützwand (142a) und die zweite Wechseleinheit
(141b) zwei zusammenwirkende Stützwände (142b', 142b") aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslagerstation (240) außerhalb des Transportwegs des ersten Waagerechtförderers
(20) angeordnet und durch die Drehstation (50) beschickbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenbau- und Pressstation (80) zwei Stützeinrichtungen (81 a, 81 b) mit jeweils
einer Pressplatte (81 a', 81 b') aufweist, wobei eine Pressplatte (81 a) stationär
und eine zweite Pressplatte (81 b) relativbeweglich zur ersten Pressplatte (81a) angeordnet
ist, und dass die Pressplatte (81 a, 81 b) gegenüber der Vertikalen um einen Winkel,
vorzugsweise um 6°, geneigt angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Drehstation (50) und der Zusammenbau- und Pressstation (80) eine Pufferstation
(70) angeordnet ist, deren Stützwände (71) gegenüber der Vertikalen vorzugsweise um
einen Winkel von 6°, geneigt angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Waagerechtförderer (60) mehrere unabhängig voneinander antreibbare Abschnitte
aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche und Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Waagerechtförderer (60) im Bereich der Pufferstation (70) mindestens zwei
unabhängig voneinander antreibbare Abschnitte aufweist.
15. Verfahren zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben (1ABC, 2ABC) aus Glastafeln (1A-1C,
2A-2C) bei dem von einem einspurigen ersten Waagerechtförderer (20) die Glastafeln
(1A-1C, 2A-2C) zu einer Drehstation (50) gefördert werden, in der Drehstation (50)
eine erste (1A bzw. 2A) von zwei ein Glastafel-Paar (1AB, 2AB) ausbildenden Glastafeln
(1A, 1 B bzw. 2A, 2B) um 180° gedreht und mit der zweiten Glastafel (1 B bzw. 2B)
gepaart wird, und das derart gebildete Paar von Glastafeln (1A, 1B; 2A, 2B) von einem
zweispurigen zweiten Waagerechtförderer (60) zu einer Zusammenbau- und Pressstation
zugefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Paaren eines ersten Glastafel-Paars (1AB) eine dritte Glastafel (1C) in
einer Auslagerstation (40) aus dem Transportweg des ersten Waagerechtförderers (20)
wegbewegt wird, dass eine erste Glastafel (2A) einer zweiten Isolierglasscheibe (2ABC)
an der derart geparkten dritten Glastafel (1 C) vorbei in die Drehstation (50) bewegt
wird, dass diese Glastafel (2A) in der Drehstation um 180° gedreht wird, dass danach
eine zweite Glastafel (2B) einer zweiten Isolierglasscheibe (2ABC) an der geparkten
Glastafel (1 C) vorbei in die Drehstation (50) eingebracht wird, dass die Drehstation
die beiden Glastafeln (2A, 2B) gepaart und aus der Drehstation (50) herausbefördert
werden, und dass die geparkte Glastafel (1 C) der Auslagerstation (40) in dem Transportweg
des ersten Glasförderers (20) zurückbewegt wird.
16. Verfahren zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben (1ABC, 2ABC) aus Glastafeln (1A-1C,
2A-2C) bei dem von einem einspurigen ersten Waagerechtförderer (20) die Glastafeln
(1A-1C, 2A-2C) zu einer Drehstation (50) gefördert werden, in der Drehstation (50)
eine erste (1A bzw. 2A) von zwei ein Glastafel-Paar (1AB, 2AB) ausbildenden Glastafeln
(1A, 1 B bzw. 2A, 2B) um 180° gedreht und mit der zweiten Glastafel (1 B bzw. 2B)
gepaart wird, und das derart gebildete Paar von Glastafeln (1A, 1B; 2A, 2B) von einem
zweispurigen zweiten Waagerechtförderer (60) zu einer Zusammenbau- und Pressstation
(80) gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Paaren eines ersten Glastafel-Paares (1AB) die dritte Glastafel (1C) in
einer der Drehstation (50) nachgeordneten Auslagerstation (140) aus dem Transportweg
des zweiten Waagerechtförderers (60) wegbewegt und in einer Auslagerspur der Auslagerstation
(140) geparkt wird, dass zwei Glastafeln (2A, 2B) einer zweiten Isolierglasscheibe
(2ABC) in der Drehstation (50) gepaart und dieses Glastafel-Paar (2AB) an der geparkten
Glastafel (1C) vorbeibewegt wird, dass dann diese Glastafel (1C) in den Transportweg
des zweiten Waagerechtförderers (60) zurückbewegt wird, und dass dann diese Glastafel
(1 C) und nachfolgend eine dritte Glastafel (2C) der zweiten Dreifach-Isolierglasscheibe
(2ABC) zu der Zusammenbau- und Pressstation (80) gefördert werden.
17. Verfahren zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben (1ABC, 2ABC) aus Glastafeln (1A-1C,
2A-2C) bei dem von einem einspurigen ersten Waagerechtförderer (20) die Glastafeln
(1A-1C, 2A-2C) zu einer Drehstation (50) gefördert werden, in der Drehstation (50)
eine erste (1A bzw. 2A) von zwei ein Glastafel-Paar (1AB, 2AB) ausbildenden Glastafeln
(1A, 1 B bzw. 2A, 2B) um 180° gedreht und mit der zweiten Glastafel (1 B bzw. 2B)
gepaart wird, und das derart gebildete Paar von Glastafeln (1A, 1B; 2A, 2B) von einem
zweispurigen zweiten Waagerechtförderer (60) zu einer Zusammenbau- und Pressstation
(80) gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Paaren eines ersten Glastafel-Paares (1AB) eine dritte Glastafel (1C) von
der Drehstation (50) zu einer Auslagerstation (240) gefördert wird, dass nach diesem
Auslagern dieser Glastafel (1 C) die Drehstation (50) wieder in ihre Ausgangsstellung
zurückbewegt wird, dass dann zwei Glastafeln (2A, 2b) der zweiten Dreifach-Isolierglasscheibe
(2ABC) zu einem Glastafel-Paar (2AB) in der Drehstation (50) gepaart werden, dass
nach dem Paaren dieses Glastafel-Paares (2AB) die ausgelagerte dritte Glastafel (1C)
von der Drehstation (50) in den Transportweg zurückgeholt und die dritten Glastafeln
(1 C, 2C) zu der Zusammenbau- und Pressstation (80) bewegt werden.
18. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Glastafel-Paare (1AB, 2AB) in eine Press- und Zusammenbaustation (80) gefördert
und dort zu einem Isolierglasscheiben-Rohling zusammengebaut werden.
19. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Zusammenbau der Glastafel-Paare (1A, 1B; 2A, 2B) zu den Isolierglasscheiben-Rohlingen
(1AB, 2AB) die dritte Glastafel (1C) der ersten Isolierglasscheibe (1ABC) und die
dritte Glastafel (2C) der zweiten Isolierglasscheibe (2ABC) durch die Drehstation
(50) hintereinander in die Zusammenbau- und Pressstation (80) eingebracht und dort
mit dem Isolierglasscheiben-Rohling (1AB, 2AB) zu Isolierglasscheiben (1ABC, 2ABC)
zusammengebaut werden.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15-19, dadurch gekennzeichnet, dass die Glastafel-Paare (1AB, 2AB) nach der Drehstation (50) vor der Zusammenbau- und
Pressstation in eine Pufferstation (70) eingebracht werden.
1. Device for assembling insulating glass panes (1ABC, 2ABC) from glass panels (1A-1C,
2A-2C), comprising a first horizontal conveyor (20) having a conveying track (21),
a rotating station (50), a second horizontal conveyor (60) having two conveying tracks
(61a, 61b) and an assembling and pressing station (80), wherein the first horizontal
conveyor (20) conveys the glass panels (1A-1C, 2A-2C), which are to be assembled to
insulating glass panes (1ABC, 2ABC), to the rotating station (50), the rotating station
(50) pairs two glass panels (1A, 1B; 2A, 2B), respectively, and the second horizontal
conveyor (60) conveys the paired glass panels (1AB, 2AB) from the rotating station
(50) to the assembling and pressing station (80)
characterized in that,
a displacement station (40; 140; 240) is arranged upstream or downstream of the rotating
station (50), that the displacement station (40; 140; 240) has a parking track which
is provided out of the transport path of the glass panels (1A, 1B; 2A, 2B), so that
by the displacement station (40; 140; 240) a glass panel (1 C) conveyed by the single-track
first horizontal conveyor (20) can be moved out of the transport path of the glass
panels (1A, 1B; 2A, 2B) and can be brought into the parking track of the displacement
station (40; 140; 240) to enable by-passing of a glass panel (2A, 1A) following the
displaced glass panel.
2. Device according to claim 1, characterized in that, the displacement (40) is arranged before the rotating station (50).
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the unit station (40) comprises two changing units (41 a, 41 b), which can be moved
by a moving unit (43), and that by means of said moving unit (43) the first changing
unit (41 a) can be moved out of the transport path of the first horizontal conveyor
(20) and the second changing unit (41 b) can be positioned in place of the first changing
unit (41 a).
4. Device according to claim 3, characterized in that at least one of the first and the second changing unit (41a, 41 b) is formed as a
supporting wall (42a, 42b).
5. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the rotating station (50) comprises two independently drivable conveyor tracks (51a,
51 b),
and that the first conveyor track (51 a) and, in a rotated state of the rotating station
(50), the second conveyor track (51 b) aligns with the first conveying track (21)
of the first horizontal conveyor (20).
6. Device according to one of the preceding claims, characterized in that a rotating frame (52) of the rotating station (50) comprises supporting walls (53a,
53b) being inclined towards the vertical, preferably at an angle of 6°.
7. Device according to claim1, characterized in that the displacement station (140) is arranged after of the rotating station (50).
8. Device according to claim 7, characterized in that the displacement station (140) comprises two changing units (141a, 141b), which can
be moved by a moving unit (143), and that by means of said moving unit the first changing
unit (141a) can be moved out of the transport path of the second horizontal conveyor
(60) and the second changing unit (141b) can be positioned in place of the first changing
unit (141 a).
9. Device according to claim 8, characterized in that the first changing unit (141a) comprises a supporting wall (142a) and the second
changing unit (141 b) comprises two cooperating supporting walls (14b', 142b").
10. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the displacement station (240) is arranged externally of the transport path of the
first horizontal conveyor (20) and can be fed by the rotating station (50).
11. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the assembling and pressing station (80) comprises two supporting units (81a, 81b)
each having a press plate (81a', 81b'), wherein one press plate (81a) is stationary
and a second press plate (81 b) is arranged relatively movable to the first press
plate (81 a), and that the press plates (81 a, 81 b) are arranged inclined towards
the vertical, preferably at an angle of 6°.
12. Device according to one of the preceding claims, characterized in that a buffer station (70) is arranged between the rotating station (50) and the assembling
and pressing station (80), the supporting walls (71) of said buffer station (70) are
arranged inclined towards the vertical, preferably at an angle of 6°.
13. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the second horizontal conveyor (60) comprises a plurality of independently drivable
sections.
14. Device according to one of the previous claims and claim 12, characterized in that, the second horizontal conveyor (60) comprises, in the area of the buffer station
(70), at least two independently drivable portions.
15. Method for assembling of insulating glass panes (1ABC, 2ABC) from glass panels (1A-1C,
2A-2C), wherein the glass panels (1A-1C, 2A-2C) are conveyed by a single-track first
horizontal conveyor (20) to a rotating station (50), in the rotating station (50)
a first (1A or 2A) of two glass panels (1A, 1B, or 2A, 2B), which are to be assembled
to a glass panel pair (1AB, 2AB), is rotated by 180° and is paired with the second
glass panel (1B or 2B), and the thus assembled pair of glass panels (1A, 1B; 2A. 2B)
is conveyed to an assembling and pressing station by a two-track second horizontal
conveyor (60),
characterized in that
after assembling of a first glass panel pair (1AB) a third glass panel (1C) is moved
out of the transport path of the first horizontal conveyor (20) in a displacement
station (40);
a fist glass panel (2A) of a second insulating glass pane (2ABC) is moved past the
thus parked third glass panel (1C) into the rotating station (50), this glass panel
(2A) is then rotated in the rotating station by 180°;
afterwards a second glass panel (2B) of a second insulating glass pane (2ABC) is moved
past the parked glass panel (1 C) into the rotating station (50);
the rotating station (50) is pairing the two glass panels (2A, 2B) and these are conveyed
out of the rotating station (50); and
the parked glass panel (1C) of the displacement station (40) is moved back into the
transport path of the first conveyor (20).
16. Method for assembling of insulating glass panes (1ABC, 2ABC) from glass panels (1A-1C,
2A-2C), wherein the glass panels (1A-1C, 2A-2C) are conveyed by a single-track first
horizontal conveyor (20) to a rotating station (50), in the rotating station (50)
a first (1A or 2A) of two glass panels (1A, 1 B, or 2A, 2B), which are to be assembled
to a glass panel pair (1AB, 2AB), is rotated by 180° and is paired with the second
glass panel (1B or 2B), and the thus assembled pair of glass panels (1A, 1B; 2A, 2B)
is conveyed to an assembling and pressing station by a two-track second horizontal
conveyor (60),
characterized in that:
after assembling of a first glass panel pair (1AB) the third glass panel (1C) is moved
out of the transport path of the second horizontal conveyor (60) in a displacement
station (40) following the rotating station (50) and is parked in a parking tract
of the displacement station (140);
two glass panels (2A, 2B) of a second insulating glass pane (2ABC) are assembled in
the rotating station (50) and said glass panel pair (2AB) is moved past the parked
third glass panel (1C);
said glass panel (1 C) is moved back into the transport path of the second glass conveyor
(60); and
said glass panel (1C) and subsequently a third glass panel (2C) of the second triple-insulating
glass pane (2ABC) are conveyed to the assembling and pressing station (80).
17. Method for assembling of insulating glass panes (1ABC, 2ABC) from glass panels (1A-1C,
2A-2C), wherein the glass panels (1A-1C, 2A-2C) are conveyed by a single-track first
horizontal conveyor (20) to a rotating station (50), in the rotating station (50)
a first (1A or 2A) of two glass panels (1A, 1B, or 2A, 2B), which are to be assembled
to a glass panel pair (1AB, 2AB), is rotated by 180° and is paired with the second
glass panel (1 B or 2B), and the thus assembled pair of glass panels (1A, 1B; 2A,
2B) is conveyed to an assembling and pressing station by a two-track second horizontal
conveyor (60),
characterized in that,
after the pairing of a first glass panel pair (1AB) a third glass panel (1 C) is moved
from the rotating station (50) to the displacement station (240),
after such displacement of said glass panel (1 C) the rotating station (50) is moved
back into its initial position,
then two glass panels (2A, 2B) of the second triple-insulating glass pane (2ABC) are
paired to a glass panel pair (2AB) in the rotating station (50),
after pairing the glass panel pairs (2AB) the displaced third glass panel (1 C) is
brought back by the rotating station (50) into the transport path and the third glass
panels (1C, 2C) are moved to the assembling and pressing station (80).
18. Method according to claim 15, characterized in that, the glass panel pairs (1AB, 2AB) are conveyed into the assembling and pressing station
(80) and are there assembled to an insulating glass pane blank.
19. Method according to claim 15, characterized in that after the assembling of the glass panel pairs (1A, 1B; 2A, 2B) to insulating glass
panel blanks (1AB, 2AB), the third glass panel (1 C) of the first insulating glass
pane (1ABC) and the third glass panel (2C) of the second insulating glass pane (2ABC)
are conveyed in series through the rotating station (50) into the assembling and pressing
station (80) and are there assembled with the insulating glass pane blank (1AB, 2AB)
to insulating glass panes (1ABC, 2ABC).
20. Method according to one of claims 15-19, characterized in that, the glass panel pairs (1AB, 2AB) are conveyed into a buffering station (70) arranged
after the rotating station (50) and before the assembling and pressing station (80).
1. Dispositif servant à assembler des vitrages isolants (1ABC, 2ABC) composés de plaques
de verre (1A-1C, 2A-2C), lequel dispositif possède un premier convoyeur horizontal
(20) pourvu d'une voie de convoyage (21), une station de retournement (50), un deuxième
convoyeur horizontal (60) pourvu de deux voies de convoyage (61a, 61b) et une station
d'assemblage et de compression (80), sachant que le premier convoyeur horizontal (20)
convoie les plaques de verre (1A-1C, 2A-2C) à assembler en des vitrages isolants en
I (2ABC, 2ABC) en direction de la station de retournement (50), que la station de
retournement (50) apparie respectivement deux plaques de verre (1A, 1B ; 2A, 2B) et
que le deuxième convoyeur horizontal (60) convoie les plaques de verre (1AB, 2AB)
appariées de la station de retournement (50) en direction de la station d'assemblage
et de compression (80), caractérisé en ce qu'une station de transfert (40 ; 140 ; 240) est disposée en amont ou en aval de la station
de retournement (50), en ce que la station de transfert (40 ; 140 ; 240) présente une voie de mise en attente, qui
est disposée à l'extérieur du trajet de transport des plaques de verre (1A, 1B ; 2A,
2B) de sorte qu'une plaque de verre (1C) avancée par un premier convoyeur horizontal
(20) à une voie peut être déplacée hors du trajet de transport des plaques de verre
(1A 1B ; 2A, 2B) et peut être amenée sur la voie de mise en attente, permettant un
passage d'une plaque de verre (2A, 1A) chargée à la suite de la plaque de verre transférée,
de la station de transfert (40 ; 140 ; 240), par la station de transfert (40 ; 140
; 240).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la station de transfert (40) est disposée avant la station de retournement (50).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la station de transfert (40) présente deux unités de changement (41a, 41b), qui peuvent
être déplacées par un système de déplacement (43), et en ce que la première unité de changement (41a) peut être déplacée hors du trajet de transport
du premier convoyeur horizontal (20) et la seconde unité de changement (41b) peut
être positionnée en lieu et place de la première unité de changement (41a) par le
système de déplacement (43).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la première unité de changement et/ou la seconde unité de changement (41a, 41b) sont
réalisées sous la forme d'une paroi de support (42a, 42b).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la station de retournement (50) présente deux pistes de transport (51a, 51b), qui
peuvent être entraînées indépendamment l'une de l'autre, et en ce que la première piste de transport (51a) et, dans l'état retourné de la station de retournement
(50), la seconde piste de transport (51b) sont alignées avec la première piste de
transport (21) du premier convoyeur horizontal (20).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un châssis de retournement (52) de la station de retournement (50) présente des parois
de support (53a, 53b), qui s'étendent de manière inclinée par rapport à la verticale,
de préférence selon un angle de 6°.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la station de transfert (140) est disposée après la station de retournement (50).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la station de transfert (40) présente deux unités de changement (141a, 141b), qui
peuvent être déplacées par un système de déplacement (143), et en ce que la première unité de changement (141a) peut être déplacée hors du trajet de transport
du deuxième convoyeur horizontal (60) et la seconde unité de changement (141b) peut
être positionnée, en lieu et place de la première unité de changement (141a), sur
le trajet de transport par le système de déplacement (143).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la première unité de changement (141a) présente une paroi de support (142a) et la
seconde unité de changement (141b) présente deux parois de support (142b', 142b")
en coopération.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendication précédentes, caractérisé en ce que la station de transfert (240) est disposée à l'extérieur du trajet de transport du
premier convoyeur horizontal (20) et peut être chargée par la station de retournement
(50).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la station d'assemblage et de compression (80) présente deux systèmes de support
(81a, 81b) pourvus respectivement d'un panneau de compression (81a', 81b'), sachant
qu'un panneau de compression (81a) est disposé de manière stationnaire et qu'un deuxième
panneau de compression (81b) est disposé de manière relativement mobile par rapport
au premier panneau de compression (81a), et en ce que les panneaux de compression (81a, 81b) sont disposés de manière inclinée par rapport
à la verticale selon un angle, de préférence de 6°.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est disposée, entre la station de retournement (50) et la station d'assemblage et
de compression (80), une station de mise en tampon (70), dont les parois de support
(71) sont disposées de manière inclinée par rapport à la verticale, de préférence
selon un angle de 6°.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendication précédentes, caractérisé en ce que le deuxième convoyeur horizontal (60) présente plusieurs tronçons pouvant être entraînées
indépendamment les uns des autres.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes et la revendication
12, caractérisé en ce que le deuxième convoyeur horizontal (60) présente, dans la zone de la station de mise
en tampon (70), au moins deux tronçons pouvant être entraînées indépendamment les
uns des autres.
15. Procédé servant à assembler des vitrages isolants (1ABC, 21ABC) composés de plaques
de verre (1A - 1C, 2A - 2C), dans le cadre duquel les plaques de verre (1A - 1C, 2A
- 2C) sont convoyées par un premier convoyeur horizontal (20) à une voie en direction
d'une station de retournement (50), une première plaque de verre (1A ou 2A) parmi
deux plaques de verre (1A, 1B ou 2A, 2B) réalisant une paire de plaques de verre (1AB,
2AB) est retournée, dans la station de retournement (50), de 180° et est appariée
avec la deuxième plaque de verre (18 ou 2B), et en ce que la paire ainsi formée de
plaques de verre (1A, 1B ; 2A, 2B) est renvoyée par un deuxième convoyeur horizontal
(60) à deux voies en direction d'une station d'assemblage et de compression, caractérisé en ce qu'après l'appariement d'une première paire de plaques de verre (1AB), une troisième
plaque de verre (1C) dans une station de transfert (40) est retirée du trajet de transport
du premier convoyeur horizontal (20), en ce qu'une première plaque de verre (2A) d'un deuxième vitrage isolant (2ABC) est déplacée
dans à station de retournement (50) le long de la troisième plaque de verre (1C) mise
en attente de cette manière, et en ce que ladite plaque de verre (2A) est retournée, dans la station de retournement, de 180°,
en ce que par la suite une deuxième plaque de verre (2B) d'un deuxième vitrage isolant (2ABC)
est introduite dans la station de retournement (50) le long de la plaque de verre
(1C) mise en attente, en ce que les deux plaques de verre (2A, 2B) sont appariées par la station de retournement
et sont convoyées hors de la station de retournement (50), et en ce que la plaque de verre (1C) mise en attente de la station de transfert (40) est ramenée
sur le trajet de transport du premier convoyeur de verre (20).
16. Procédé servant à assembler des vitrages isolants (11ABC, 2ABC) composés de plaques
de verre (1A-1C, 2A-2C), dans le cadre duquel les plaques de verre (1A-1C, 2A-2C)
sont convoyées par un premier convoyeur horizontal (20) à une voie en direction d'une
station de retournement (50), une première plaque de verre (1A ou 2A) parmi deux plaques
de verre (1A, 1B ou 2A, 2B) réalisant une paire de plaques de verre (2AB, 2AB) est
retournée, dans la station de retournement (50), de 180° et est appariée à la deuxième
plaque de verre (1B ou 2B), et la paire ainsi formée de plaques de verre (1A, 1B ;
2A, 2B) est convoyée par un deuxième convoyeur horizontal (60) à deux voies en direction
d'une station d'assemblage et de compression (80), caractérisé en ce qu'après l'appariement d'une première paire de plaques de verre (1AB), la troisième plaque
de verre (1C) est retirée du trajet de transport du deuxième convoyeur horizontal
(60) dans une station de transfert (140) disposée en aval de la station de retournement
(50) et est mise en attente sur une voie de transfert de la station de transfert (140),
en ce que deux plaques de verre (2A, 2B) d'un deuxième vitrage isolant (2ABC) sont appariées
dans la station de retournement (50) et ladite paire de plaques de verre (2AB) est
déplacée le long de la plaque de verre (1C) mise en attente, en ce qu'alors ladite plaque de verre (1C) est ramenée sur le trajet de transport du deuxième
convoyeur horizontal (60), et en ce qu'alors ladite plaque de verre (1C), et par la suite, une troisième plaque de verre
(2C) du deuxième triple vitrage isolant (2ABC) sont convoyées en direction de la station
d'assemblage et de compression (80).
17. Procédé servant à assembler des vitrages isolants (1ABC, 2ABC) composés de plaques
de verre (1A-1C, 2A-2C), dans le cadre duquel les plaques de verre (1A-1C, 2A-2C)
sont convoyées par un premier convoyeur horizontal (20) à une voie en direction d'une
station de retournement (50), une première plaque de verre (1A ou 2A) parmi deux plaques
de verre (1A, 1B ou 2A, 2B) réalisant une paire de plaques de verre (1AB, 2AB) est
retournés, dans la station de retournement (50), de 180° et est appariée avec la deuxième
plaque de verre (1B ou 2B), et la paire ainsi formée de plaques de verre (1A, 1B ;
2A, 2B) est convoyée par un deuxième convoyeur horizontal (60) à deux voies en direction
d'une station d'assemblage et de compression (80), caractérisé en ce qu'après l'appartement d'une première paire de plaques de verre (1AB), une troisième
plaque de verre (1C) est convoyée de la station de retournement (50) en direction
d'une station de transfert (240), en ce qu'après ledit transfert de ladite plaque de verre (1C), la station de retournement (50)
est à nouveau ramenée dans sa position de départ, et en ce qu'alors deux plaques de verre (2A, 2B) du deuxième triple vitrage isolant (2ABC) sont
appariées pour former une paire de plaques de verre (2AB) dans la station de retournement
(50), en ce qu'après l'appariement de ladite paire de plaques de verre (2AB), la troisième plaque
de verre (1C) transférée est récupérée par la station de retournement (50) sur le
trajet de transport et les troisièmes plaques de verre (1C, 2C) sont déplacées en
direction de la station d'assemblage et de compression (80).
18. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que les paires de plaques de verre (1AB, 2AB) sont convoyées dans une station de compression
et d'assemblage (80) et y sont assemblées pour former une ébauche de vitrages isolants
.
19. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'après l'assemblage des paires de plaques de verre (1A, 1B ; 2A, 2B) pour former des
ébauches de vitrages isolants (1AB, 2AB), la troisième plaque de verre (1C) du premier
vitrage isolant (1ABC) et la troisième plaque de verre (2C) du deuxième vitrage insolant
(2ABC) sont introduites par la station de retournement (50) l'une dernière l'autre
dans la station d'assemblage et de compression (80) et y sont assemblées à l'ébauche
de vitrages isolants (1AB, 2AB) pour former des vitrages isolants (1ABC, 2ABC).
20. Procédé selon l'une quelconque des revendication 15 - 19, caractérisé en ce que les paires de plaques de verre (1AB, 2AB) sont introduites, après la station de retournement
(50), avant la station d'assemblage et de compression, dans une station de mise en
tampon (70) .
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