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(11) |
EP 2 802 946 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.12.2017 Patentblatt 2017/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.01.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2013/000017 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/104354 (18.07.2013 Gazette 2013/29) |
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| (54) |
UHRENGEHÄUSE MIT DEKORATIVER AUSGESTALTUNG
WATCH CASE HAVING A DECORATIVE DESIGN
BOÎTIER DE MONTRE DE CONCEPTION DÉCORATIVE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.01.2012 DE 102012000386 24.01.2012 DE 202012000873 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.2014 Patentblatt 2014/47 |
| (73) |
Patentinhaber: H.T.C. Energy Pictures Records Foundation
Representation Germany |
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14959 Trebbin (DE) |
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Erfinder: |
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- SAXO, Heiko, Peter
London W1F 9DB (GB)
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| (74) |
Vertreter: Kietzmann, Manfred |
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Patentanwaltskanzlei
Friedrichstrasse 95
IHZ P.O. Box 4 10117 Berlin 10117 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A2-2011/021097 CH-A2- 699 571 GB-A- 1 379 439
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CH-A- 37 637 CH-A2- 703 255 US-A- 3 665 700
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Uhrengehäuse, insbesondere einer Armbanduhr.
[0002] Gewöhnlich bestehen die Gehäuse von Armbanduhren aus einem Gehäusemittelteil mit
Hörnern zum Anschluss eines Armbandes, wobei im Gehäusemittelteil das Uhrwerk mit
Ziffernblatt und Zeigern angeordnet ist, aus einer Lünette, die das Uhrenglas aufnimmt,
mit dem Gehäusemittelteil verbunden ist und dabei den Rehaut bildet, sowie aus einem
Gehäuseboden, der das Gehäusemittelteil zum Arm hin abdeckt und abdichtet. Eine solche
Uhr in modularer Bauweise ist aus der
DE 10 2005 054 108 A1 bekannt.
[0003] Aus der 60 2005 003 493 T2 werden besondere Beschichtungen für die Außenkomponenten
von Uhren vorgeschlagen, um deren Härte und das ästhetische Aussehen zu verbessern.
[0004] Aus der
DE 10 2008 009 346 A1 ist es bei Displayuhren bekannt, Teile des Displays zu nutzen, um wahlweise Bilddarstellungen
anzuzeigen.
[0005] Weiter sind im Stand der Technik Lösungen beschrieben, mittels derer die Ziffernblätter
dekorativer gestaltet werden können, indem Zierelemente darauf befestigt werden (
DE 399 17 744 T2) oder eine veränderbare Flüssigkeitskristallanzeige vorhanden ist (
DE 696 11491 T2).
[0006] Die
WO 2011/021 097 A2 beschreibt ein Uhrwerk mit einem kapillaren Kanal, in dem illuminierte Flüssigkeit
zur Zeitanzeige transportierbar ist.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Armbanduhr durch Innenkomponenten dekorativer
zu gestalten, die vor allem gehäusebodenseitig sichtbar sein sollen.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1, vorteilhafte Ausgestaltungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass im Uhrengehäuse und von der Gehäusebodenseite
und/oder von der Uhrglasseite von außen sichtbar mindestens eine Kolben-Zylinder-Einheit
angeordnet ist, wobei der Zylinder aus einem durchsichtigen Material besteht oder
der Zylinder einen durchsichtigen oder offenen Mantelabschnitt aufweist, so dass der
Kolben sichtbar ist, und der Kolben bewegbar im Zylinder angeordnet ist. Ein durchsichtiger
offener Mantelabschnitt ist vorteilhaft, wenn der oder die Zylinder aus Metall oder
einem anderen undurchsichtigen Material hergestellt sind.
[0011] Dabei wird die Kolben-Zylinder-Einheit im Gehäuseboden oder bei einem mindestens
abschnittsweise durchsichtigen Gehäuseboden in einer Zwischenlage zwischen dem Gehäuseboden
und dem Uhrwerk oder im Gehäusemittelteil neben dem Uhrwerk, bevorzugt einen Platinenblock
mit dem Uhrwerk bildend, angeordnet.
[0012] Bei einer weiteren Ausgestaltung besteht auch die Möglichkeit, dass das Ziffernblatt
mindestens eine Aussparung aufweist, so dass die oder Teile der Kolben-Zylinder-Einheit
auch von der Uhrglasseite aus sichtbar sind.
[0013] Durch die Anordnung einer Kolben-Zylinder-Einheit im Uhrengehäuse wird der Eindruck
vermittelt, die Uhr werde durch einen Motor angetrieben. Dieser Eindruck wird noch
dadurch verstärkt, wenn drei oder mehr Kolben-Zylinder-Einheiten in Reihe angeordnet
sind.
[0014] Alternativ ist auch vorgesehen mindestens zwei Kolben-Zylinder-Einheiten in V-Form
oder gegenüberliegend anzuordnen.
[0015] Weiter wird in einer bevorzugten Ausführung vorgeschlagen, dass benachbarte Kolben
einen Lageversatz zueinander in der Position im jeweiligen Zylinder aufweisen. Auf
diese Weise wird eine Anordnung der Kolben auf einer Kurbelwelle suggeriert.
[0016] Die Abstützung der Kolben erfolgt in einer bevorzugten Ausführung auf Federn mit
einer weichen Federkennlinie, so dass bereits bei einer leichten Bewegung des Uhrengehäuses
eine Kolbenbewegung erreicht wird.
[0017] Bei einer weiteren Ausführung stützen sich die Kolben auf Stäben ab. Dies kann auch
mit der Federabstützung kombiniert werden.
[0018] Eine Kolbenbewegung ist so durch einen Antrieb vorzugsweise mittels einer Nockenwelle
oder Kurbelwelle, die auf die Stäbe in Längsrichtung einwirkt oder mit den Stäben
gekoppelt ist, erreichbar. Der Antrieb kann dabei mit dem Uhrwerk gekoppelt sein oder
wird separat betrieben. Die Bewegung der Nockenwelle oder der Kurbelwelle kann sowohl
eine drehende als auch eine pendelnde Bewegung sein.
[0019] Eine weitere Antriebsmöglichkeit besteht darin, dass die Stäbe oder Federn benachbarter
Kolben über einen Kipphebel miteinander gekoppelt sind, so dass ihre Bewegung jeweils
in entgegengesetzte Richtung erfolgt. Auch hier ist bei einer Ausführung eine Kopplung
mit dem Uhrwerk vorgesehen, bei einer weiteren Ausführung ein separater Antrieb. Darüber
hinaus ist vorgesehen, dass die Bewegung der Kolben durch auf sie wirkende magnetische
Impulse erreichbar ist oder dass die Bewegung der Kolben durch einen Fluidstrom oder
eine Fluiddruckveränderung, die auf die Kolben einwirken, erreichbar ist.
[0020] Die Erfindung soll anhand von Ausführungsbeispielen erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine gehäusebodenseitige Ansicht,
Fig. 2 eine Anordnung neben dem Uhrwerk
Fig. 3 eine weitere Anordnung mit Kipphebeln,
Fig. 4 eine Anordnung mit Kurbelwelle und
Fig. 5 eine V-Anordnung.
[0021] Fig. 1 zeigt in einer gehäusebodenseitigen Ansicht einen "8-Zylinder-Motor" in Reihenanordnung
in einem Uhrengehäuse.
[0022] Die Zylinder 3 sind von der Gehäusebodenseite einsehbar, so dass die Kolben 4 in
den Zylindern 3 erkennbar sind. Benachbarte Kolben 4 weisen einen Versatz in der Zylinderposition
auf.
[0023] Die Kolben 4 sind auf Federn 6 abgestützt, so dass sie in den Zylindern 3 bei einer
Erregung schwingen.
[0024] Fig. 2 zeigt einen "6-Zylinder-Motor" in Reihenanordnung im Gehäusemittelteil 1 neben dem
Uhrwerk 8. Die Kolben-Zylinder-Einheiten 3, 4 und das Uhrwerk 8 sind baulich in einem
Platinenblock zusammengefasst.
[0025] Die Zylinder 3 weisen in Richtung Gehäuseboden 2 einen offenen Mantel bzw. Mantelabschnitt
9 auf, so dass die Kolben 4 gut erkennbar sind. Die Abdeckung erfolgt durch den Gehäuseboden
2, der im Bereich der Kolben-Zylinder-Einheiten 3, 4 durchsichtig ist.
[0026] Bei dieser Ausführung sind die Abstützstangen oder Federn 6 benachbarter Kolben 4
über Kipphebel 7 miteinander verbunden. Gleichzeitig weisen benachbarte Kolben 4 einen
Lageversatz in der Position in den Zylinder 3 auf. Bei einer Bewegung eines Kolbens
4 bewegt sich so der benachbarte Kolben 4 durch die Wirkung des Kipphebels 7 in die
andere Richtung. Es wird eine typische Kolbenbewegung in einem Mehrzylindermotor nachempfunden.
[0027] Fig. 3 zeigt eine weitere Anordnung mit Kipphebeln bei einem "8-Zylinder-Motor". Die Kipphebel
7 sind mit der Kippachse im Gehäusemittelteil 1, hier ebenfalls als ein Platinenblock
mit den Kolben-Zylinder-Einheiten 3, 4 und dem Uhrwerk 8 ausgeführt, abgestützt und
weisen auf mindestens einer Kipphebelseite eine Federabstützung 12 auf, hier beidseitig.
Weiter sind Kolben 4, hier die geradzahligen Kolben 4, durch einen Kolbenverbinder
13 miteinander verbunden, um eine gleichgerichte Kolbenbewegung und einen gleichen
Hubweg zu realisieren.
[0028] In Fig. 4 wird eine Ausführung in Form eines Platinenblockes mit den Kolben-Zylinder-Einheiten
3, 4 und dem Uhrwerk 8 mit einer Kurbelwelle 10 vorgestellt, die über Stäbe mit den
Kolben 4 verbunden ist. Die Kurbelwelle 10 ist mit einem spannbaren Federzug 14, ebenfalls
im Platinenblock angeordnet, verbunden, durch den diese in eine drehende oder pendelnde
Bewegung versetzbar ist, die dann auf die Kolben 4 übertragen wird.
[0029] Anstelle eines Federzuges 14 kann auch eine Kopplung mit dem Uhrwerk vorgesehen sein
oder ein separater Antrieb in Form eines miniaturisierten Elektromotors. Bevorzugt
verfügt ein derartiger Elektromotor über einen durch Bewegung aktivierbaren Ein- bzw.
Ausschalter. Der Ausschalter kann auch zeitgesteuert ausgelöst werden. Natürlich sind
auch andere mechanische Antriebskonzepte einsetzbar.
[0030] Bevorzugt werden derartige separate Antriebe in dem Platinenblock angeordnet.
[0031] Weiter wird gezeigt, dass die Kurbelwelle 10 mit einem Pendel 11 gekoppelt werden
kann, das in einem einsehbaren Pendelschacht 15 im Gehäusemittelteil 1 pendelt. Der
Pendelausschlag ist hier zur Anschauung größer dargestellt. In der konkreten Ausführung
verlässt das Pendel 11 den Pendelschacht 15 nicht.
[0032] Fig. 5 zeigt die Anordnung von zwei Zylindern in einer V-Anordnung 5.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1 Gehäusemittelteil
- 2 Gehäuseboden
- 3 Zylinder
- 4 Kolben
- 5 V-Anordnung von Kolben-Zylinder-Einheiten
- 6 Federn
- 7 Kipphebel
- 8 Uhrwerk
- 9 offener Mantelabschnitt des Zylinders
- 10 Kurbelwelle
- 11 Pendel
- 12 Federabstützung von Kipphebeln
- 13 Kolbenverbinder
- 14 spannbarer Federzug als Antrieb
- 15 Pendelschacht
1. Uhrengehäuse mit einem Gehäusemittelteil, einer Lünette mit Uhrenglas sowie einem
Gehäuseboden, wobei im Uhrengehäuse und von der Gehäusebodenseite und/oder von der
Uhrglasseite von außen sichtbar mindestens ein dekoratives Element angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das dekorative Element mindestens eine Kolben-Zylinder-Einheit (3, 4) ist, wobei der
Zylinder (3) aus einem durchsichtigen Material besteht oder der Zylinder (3) einen
durchsichtigen oder offenen Mantelabschnitt (9) aufweist, so dass der Kolben (4) sichtbar
ist, und der Kolben (4) bewegbar im Zylinder (3) angeordnet ist.
2. Uhrengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kolben-Zylinder-Einheit (3, 4) im Gehäuseboden (2) oder bei einem mindestens abschnittsweise
durchsichtigen Gehäuseboden (2) in einer Zwischenlage zwischen dem Gehäuseboden (2)
und dem Uhrwerk (8) oder im Gehäusemittelteil (1) neben dem Uhrwerk (8) angeordnet
ist.
3. Uhrengehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
eine oder mehrere Kolben-Zylinder-Einheiten (3, 4) und das Uhrwerk (8) in einem Platinenblock
baulich vereint sind.
4. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Ziffernblatt mindestens eine Aussparung aufweist, so dass die oder Teile der Kolben-Zylinder-Einheit
(3, 4) von der Uhrglasseite aus sichtbar sind.
5. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
zwei oder mehr Kolben-Zylinder-Einheiten (3, 4) in Reihe angeordnet sind.
6. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei Kolben-Zylinder-Einheiten (3, 4) in V-Form oder gegenüberliegend angeordnet
sind.
7. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
benachbarte Kolben (4) einen Lageversatz zueinander im jeweiligen Zylinder (3) aufweisen.
8. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
Kolben (4) durch einen Kolbenverbinder (13) miteinander verbunden sind, um eine gleichgerichte
Kolbenbewegung und einen gleichen Hubweg zu realisieren.
9. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kolben (4) auf Federn (6) abgestützt sind, so dass sie in den Zylindern (3) bei
einer Erregung schwingen oder die Kolben (4) auf Stäben abgestützt sind.
10. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Federn (6) oder Stäbe, auf denen sich die Kolben (4) abstützen, durch einen Antrieb
bewegbar sind, vorzugsweise durch eine bewegbare Nockenwelle oder eine bewegbare Kurbelwelle
(10).
11. Uhrengehäuse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Nockenwelle oder die Kurbelwelle (10) mit einem spannbaren Federzug (14) oder
mit dem Uhrwerk (8) oder mit einem Elektromotor verbunden sind, so dass sie in eine
drehende oder pendelnde Bewegung versetzbar sind.
12. Uhrengehäuse nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Nockenwelle oder die Kurbelwelle (10) mit einem Pendel (11) gekoppelt sind, das
in einem einsehbaren Pendelschacht (15) im Gehäusemittelteil (1) pendelt.
13. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stäbe oder Federn (6) benachbarter Kolben (4) über einen Kipphebel (7) miteinander
gekoppelt sind, so dass ihre Bewegung jeweils in entgegengesetzte Richtung erfolgt.
14. Uhrengehäuse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kipphebel (7) mit der Kippachse im Gehäusemittelteil (1), vorzugsweise einem Platinenblock,
der die Kolben-Zylinder-Einheiten (3, 4) und das Uhrwerk (8) vereint, abgestützt sind
und mindestens eine Kipphebelseite eine Federabstützung (12) aufweist.
15. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Antrieb für die Kolben (4) und/oder Kipphebel (7) mit dem Uhrwerk gekoppelt ist
oder ein separater Antrieb ist.
1. A watch case comprising a central case part, a bezel with crystal and a case bottom,
at least one decorative element being arranged in the watch case, visible from the
outside from the case bottom side and/or from the crystal side, characterized in that
the decorative element is at least one piston-cylinder unit (3, 4), wherein the cylinder
(3) consists of a transparent material or the cylinder (3) has a transparent or open
jacket section (9) so that the piston (4) is visible, and the piston (4) is movably
arranged in the cylinder (3).
2. The watch case according to Claim 1, characterized in that
the piston-cylinder unit (3, 4) is arranged in the case bottom (2) or, in the case
of a case bottom (2) which is transparent at least in sections, in an intermediate
position between the case bottom (2) and the clock mechanism (8) or in the central
case part (1) adjacent to the clock mechanism (8).
3. The watch case according to Claim 1 or 2, characterized in that
one or more piston-cylinder units (3, 4) and the clock mechanism (8) are structurally
combined in a plate block.
4. The watch case according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that
the clock face has at least one recess so that the piston-cylinder unit (3, 4) or
parts thereof is/are visible from the crystal side.
5. The watch case according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that
two or more piston-cylinder units (3, 4) are arranged in a row.
6. The watch case according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that
at least two piston-cylinder units (3, 4) are arranged in a V shape or opposite one
another.
7. The watch case according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that
neighboring pistons (4) are offset with respect to one another in the respective cylinder
(3).
8. The watch case according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that
pistons (4) are connected to one another by a piston connector (13) in order to achieve
an aligned piston movement and an equal stroke distance.
9. The watch case according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that
the pistons (4) are supported on springs (6) so that they vibrate in the cylinders
(3) upon a stimulation or the pistons (4) are supported on rods.
10. The watch case according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that
the springs (6) or rods, on which the pistons (4) are supported can be moved by a
drive, preferably by a movable camshaft or a movable crankshaft (10).
11. The watch case according to Claim 10, characterized in that
the camshaft or the crankshaft (10) is connected to a tensible spring balancer (14)
or to the clock mechanism (8) or to an electric motor so that they can be made to
move in a rotating or oscillating manner.
12. The watch case according to Claim 10 or 11, characterized in that
the camshaft or the crankshaft (10) is coupled to a pendulum (11) which oscillates
in a pendulum shaft (15) which is visible in the central case part (1).
13. The watch case according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that
the rods or springs (6) of neighboring pistons (4) are coupled to one another by means
of a tilting lever (7) so that they move in each case in the opposite direction.
14. The watch case according to Claim 13, characterized in that
the tilting levers (7) having the tilting axis are supported in the central case part
(1), preferably a plate block, which combines the piston-cylinder units (3, 4) and
the clock mechanism (8), and at least one side of the tilting levers has a spring
support (12).
15. The watch case according to any one of Claims 1 to 14, characterized in that
a drive for the pistons (4) and/or tilting levers (7) is coupled to the clock mechanism
or is a separate drive.
1. Boîte de montre comprenant une carrure, une lunette avec glace de montre ainsi qu'un
fond, dans la boîte étant disposé au moins un élément décoratif visible depuis l'extérieur
du fond et/ou depuis la face de la glace de montre, caractérisée en ce que
l'élément décoratif est au moins un ensemble cylindre-piston (3, 4), le cylindre (3)
consistant en un matériau transparent ou le cylindre (3) présentant une section d'enveloppe
(9) transparente ou ouverte, rendant le piston (4) visible, et le piston (4) étant
agencé de manière mobile à l'intérieur du cylindre (3).
2. Boîte de montre selon la revendication 1, caractérisée en ce que
l'ensemble cylindre-piston (3, 4) est disposé dans le fond (2) ou en cas d'un fond
(2) transparent par portions au moins dans un niveau intermédiaire entre le fond (2)
et le mouvement (8) ou dans la carrure (1) à côté du mouvement.
3. Boîte de montre selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un
ou plusieurs ensembles cylindre-piston (3, 4) et le mouvement (8) sont unis par la
construction dans un bloc de platines.
4. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
le cadran présente au moins un évidement, rendant visible l'ensemble cylindre-piston
(3, 4) ou des parties de ce-dernier depuis la face de la glace de montre.
5. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que deux ou davantage d'ensembles cylindre-piston (3, 4) sont disposés en série.
6. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'au moins deux ensembles cylindre-piston (3, 4) sont disposés en V ou l'un en face
de l'autre.
7. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que
des pistons avoisinants (4) présentent un décalage de position l'un par rapport à
l'autre dans leurs cylindres (3) respectifs.
8. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les pistons (4) sont reliés entre eux par des stabilisateurs (13) afin de réaliser
un mouvement parallèle des pistons et une course identique.
9. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que
les pistons (4) s'appuient sur des ressorts (6) permettant leur vibration à l'intérieur
des cylindres (3) lors de l'excitation ou que les pistons s'appuient sur des tiges.
10. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que
les ressorts (6) ou les tiges servant d'appui aux pistons (4) sont mobiles par un
entraînement, de préférence par un arbre à cames mobile ou un vilebrequin mobile (10).
11. Boîte de montre selon la revendication 10, caractérisée en ce que
l'arbre à cames ou le vilebrequin (10) sont associés à une suspension pouvant être
tendue (14) ou au mouvement (8) ou à un moteur électrique permettant de les mettre
en mouvement rotatif ou oscillant.
12. Boîte de montre selon les revendications 10 ou 11, caractérisée en ce que
l'arbre à cames ou le vilebrequin (10) sont couplés avec un pendule (11) oscillant
visible dans une cage (15) dans la carrure (1).
13. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que
les tiges ou ressorts (6) de pistons voisins (4) sont couplés par le biais d'un levier
basculant (7) de sorte que leur mouvement respectif va dans la direction opposée.
14. Boîte de montre selon la revendication 13, caractérisée en ce que
les leviers basculants (7) ayant leur axe de basculement dans la carrure (1), de préférence
un bloc de platines reliant les ensembles cylindre-piston (3, 4) et le mouvement (8),
ont un appui et qu'au moins un côté de levier basculant présente un appui par ressort
(12).
15. Boîte de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisée en ce qu'un
entraînement des pistons (4) et/ou des leviers basculants (7) est couplé avec le mouvement
ou qu'il est un entraînement à part.
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