[0001] Die Erfindung betrifft eine Einzeigeruhr mit einem Uhrwerk und einem einzigen Zeiger.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Uhren, die die Uhrzeit mit einem Stunden-und einem Minutenzeiger
anzeigen, verwenden Einzeigeruhren hierzu nur einen einzigen Zeiger. Während die Motivation
zur Verwendung eines einzigen Zeigers ursprünglich in der möglichen Vereinfachung
eines mechanischen Uhrwerks gelegen haben mag, ist ein Vorteil von Uhren mit nur einem
einzigen Zeiger in der heutigen Zeit vornehmlich in der besonderen Gestaltung der
Uhr zu sehen. So gibt die Verwendung eines einzigen Zeigers Raum für eine auf das
Wesentliche reduzierte Gestaltung.
[0002] Bekannte Einzeigeruhren weisen in der Regel einen einzigen Zeiger auf, dessen Bewegung
derjenigen eines herkömmlichen Stundenzeigers entspricht. Um dennoch eine möglichst
genaue Ablesung der Uhrzeit zu ermöglichen, sind unterschiedliche Hilfsmittel vorgeschlagen
worden.
[0003] Beispielsweise zeigt die Druckschrift
US 5,280,461 A eine Uhr mit einem Stundenzeiger, in dem ein in Längsrichtung des Stundenzeigers
verstellbarer Schieber gelagert ist. An der Position des Schiebers soll eine Minuteninformation
ablesbar sein.
[0004] Aus der Druckschrift
US 5,134,596 A ist eine Einzeigeruhr bekannt geworden, deren Zifferblatt zwei Skalen aufweist. An
einer inneren Skala kann eine Stunden-Information abgelesen werden, an einer äußeren
Skala eine Minuten-Information. Dabei weist die äußere Skala eine Teilung in Fünf-Minuten-Intervalle
auf.
[0005] Aus der Druckschrift
FR 1 422 624 A ist eine Einzeigeruhr bekannt geworden, deren Zifferblatt zusätzlich zu einer Stundenskala
treppenförmige Linien aufweist, die ein Ablesen einer Minuten-Information in 15-Minuten-Intervallen
ermöglicht.
[0006] Aus der Druckschrift
GB 185 321 A ist eine Einzeigeruhr bekannt geworden, deren Zifferblatt eine besonders feine Skaleneinteilung
in Minutenschritten aufweist. Ein spezieller Gewichtsausgleichsmechanismus soll zudem
die korrekte Stellung der Zeigerspitze sicherstellen.
[0007] Andere bekannte Einzeigeruhren haben einen einzigen Zeiger, der in 24 Stunden einmal
umläuft, so dass Tag und Nacht unterschieden werden können. Die im Vergleich zu einem
in 12 Stunden umlaufenden Zeiger noch langsamere Bewegung des Zeigers erschwert eine
genaue Ablesung zusätzlich.
[0008] Ein Beispiel ist die in der Druckschrift
WO 011/71433 A1 beschriebene Armbanduhr, die die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist.
Die bekannte Uhr kann mit Hilfe eines Betätigungselements in wechselnde, unterschiedlichen
Zeitzonen entsprechende Betriebszustände versetzt werden. Zusätzlich zu dem Zeiger
weist sie eine digitale Anzeige für die genaue Uhrzeit einschließlich Minuten und
Sekunden auf.
[0009] Ebenfalls bekannt sind Uhren, die getrennt voneinander arbeitende Uhrwerke aufweisen,
wobei eines der Uhrwerke einen Stundenzeiger und ein zweites einen Minutenzeiger antreibt.
Derartige Uhren sind beispielsweise aus den Druckschriften
DE 299 126 24 U1 und
DE 20 2008 010 962 U1 bekannt geworden.
[0010] Aus der Druckschrift
DE 40 03 655 C1 ist eine Armbanduhr mit einem Minutenzeiger bekannt geworden. Unterhalb des Minutenzeigers
rotiert eine Bildscheibe, wobei das Erscheinungsbild des Minutenzeigers von der Stellung
der Bildscheibe beeinflusst wird. Dies soll das Ablesen einer Stundeninformation am
Minutenzeiger ermöglichen.
[0011] Aus der Druckschrift
US 2011/0299365 A1 ist eine Uhr mit einem Minutenzeiger und einem Stundenzeiger bekannt geworden. Diese
beiden Zeiger zeigen die Uhrzeit in der üblichen Weise an. Durch Drücken eines Knopfs
kann der Minutenzeiger in eine andere Stellung gebracht werden, in der er auf einer
gesonderten Skala von 1 bis 31 den Tag des aktuellen Datums anzeigt.
[0012] Davon ausgehend ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Einzeigeruhr zur Verfügung
zu stellen, die einfach aufgebaut ist, eine besonders schlichte und elegante Gestaltung
ermöglicht und dennoch minutengenau ablesbar ist.
[0013] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Einzeigeruhr mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den sich anschließenden Unteransprüchen angegeben.
[0014] Die Einzeigeruhr hat
- einen einzigen Zeiger, der in eine Vielzahl von Zeigerstellungen verstellbar ist,
- ein Uhrwerk zur mechanischen Verstellung des Zeigers derart, dass sich der Zeiger
in einer Zeigerstellung befindet, die einer aktuellen Uhrzeit entspricht, dadurch
gekennzeichnet, dass
- die Einzeigeruhr ein mit dem Uhrwerk verbundenes Betätigungselement aufweist und
- das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, bei Betätigung des Betätigungselements von einem
ersten Betriebszustand in einen zweiten Betriebszustand zu wechseln und den Zeiger
derart zu verstellen, dass die Zeigerstellung in dem ersten Betriebszustand eine Minuten-Information
und in dem zweiten Betriebszustand eine Stunden-Information anzeigt.
[0015] Der einzige Zeiger kann eine längliche Grundform aufweisen. Er kann an einem Ende
oder an einem mittleren Abschnitt drehbar gelagert sein und hierzu insbesondere fest
mit einer Drehachse verbunden sein, die drehbar in einem Gehäuse der Einzeigeruhr
gelagert ist. Ein von der Drehachse entferntes Ende des Zeigers kann eine Zeigerspitze
aufweisen. Die Stellung dieses Endes des Zeigers relativ zu der Drehachse bzw. relativ
zu einem Zifferblatt der Einzeigeruhr ermöglicht ein Ablesen der Minuten- bzw. Stunden-Information.
Hierzu kann das Zifferblatt wahlweise eine Skalierung aufweisen, beispielsweise in
Form von Markierungen in Fünf-Minuten-Intervallen, also an den Positionen der Stundenmarkierungen
eines herkömmlichen Zifferblatts mit einer Stundenteilung. Zusätzliche Markierungen
am Zifferblatt können die Positionen in Minutenintervallen angeben. Zusätzlich oder
alternativ zu den Markierungen kann das Zifferblatt Ziffern aufweisen, beispielsweise
von 1 bis 12.
[0016] Der Zeiger ist von dem Uhrwerk mechanisch in eine Vielzahl von Zeigerstellungen verstellbar,
wobei im Falle eines drehbar gelagerten Zeigers die Zeigerspitze auf einer Kreisbahn
umlaufen kann. Damit die Zeigerstellung stets einer aktuellen Uhrzeit entspricht,
verfügt das Uhrwerk über eine Information über die aktuelle Uhrzeit. Hierzu kann das
Uhrwerk einen Taktgeber aufweisen, etwa ein Quarz, eine Unruh oder ein Tourbillon.
[0017] Bei der Erfindung weist die Einzeigeruhr ein Betätigungselement auf, das von einem
Benutzer der Uhr betätigt werden kann. Bei dem Betätigungselement kann es sich insbesondere
um einen Knopf, einen Taster, eine Sensorfläche oder ein Sensorfeld handeln. Dementsprechend
kann das Betätigungselement einfach zum Beispiel durch Berührung oder Druck, beispielsweise
mit einem Finger, betätigt werden.
[0018] Das Uhrwerk weist zwei Betriebszustände auf. In dem ersten Betriebszustand, der auch
als Grundzustand bezeichnet werden kann, verstellt das Uhrwerk den Zeiger derart,
dass die Zeigerstellung eine Minuteninformation anzeigt. In dem zweiten Betriebszustand,
in den das Uhrwerk bei Betätigung des Betätigungselements wechselt, zeigt der einzige
Zeiger eine Stunden-Information an.
[0019] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass bei den meisten Ablesevorgängen einer
Uhr die Stunden-Information von untergeordnetem Interesse ist, weil viele Benutzer
über diese bereits vor dem Ablesen einer Uhr im Bilde sind. Wichtiger ist häufig die
Minuten-Information, etwa um einen kurz bevorstehenden Termin genau einhalten zu können.
Folgerichtig haben die Erfinder erkannt, dass es bei einer Einzeigeruhr nicht erforderlich
ist, ständig die Stunden-Information anzuzeigen. In dieser Situation ist es für eine
genaue und einfache Ablesbarkeit der Uhr von großem praktischen Vorteil, im Grundzustand
mit dem einzigen Zeiger die Minuten-Information in einfach und präzise ablesbarer
Form darzustellen, anstatt eine ausreichend genaue Ablesbarkeit bei gleichzeitiger
Anzeige von Stunden- und Minuten-Information unter Zuhilfenahme komplizierter Hilfsmittel
anzustreben, wie bei den eingangs geschilderte, bekannten Einzeigeruhren.
[0020] Dennoch ist in manchen Situationen eine Ablesbarkeit der Stunden-Information unverzichtbar.
Dies wird bei der Erfindung durch den zweiten Betriebszustand berücksichtigt, in dem
der einzige Zeiger die Stunden-Information anzeigt.
[0021] Somit genügt bei der erfindungsgemäßen Einzeigeruhr in den meisten Situationen ein
einziger Blick auf die Zeigerstellung, um sich über die aktuelle Uhrzeit zu informieren.
Ist hierzu ein Ablesen der Stunden-Information erforderlich, genügt eine einzige Betätigung
des Betätigungselements und ein zweiter Blick auf die Uhr.
[0022] Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass sowohl die Minuten- als
auch Stunden-Information besonders einfach ablesbar sind. Insbesondere können diese
beiden Informationen in der von herkömmlichen Uhren bekannten Art und Weise dargestellt
werden. Ein Benutzer muss sich daher nicht mühsam an eine spezielle Anzeigeform der
Einzeigeruhr gewöhnen. Gleichzeitig kann die erfindungsgemäße Einzeigeruhr besonders
einfach aufgebaut sein. Wie andere Einzeigeruhren auch benötigt sie nur einen einzigen
Zeiger. Zusätzlich unterscheiden sich die Anforderungen an die Präzision der Zeigerbewegung
nicht von denen einer herkömmlichen Uhr mit einem Minutenzeiger.
[0023] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk so ausgebildet, dass genau 60 eindeutig unterscheidbare
Zeigerstellungen möglich sind. Diese Zeigerstellungen können im ersten Betriebszustand
insbesondere der Minutenteilung eines Zifferblatts einer herkömmlichen Uhr mit einem
Minutenzeiger entsprechen. Bei dieser Ausgestaltung sind zwischen diesen Minuten-Positionen
befindliche Zeigerstellungen nicht möglich; vielmehr springt der Zeiger von einer
Zeigerstellung zur nächsten. Dadurch ist zu jedem Zeitpunkt zweifelsfrei erkennbar,
welcher Minute die aktuelle Zeigerstellung entspricht.
[0024] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk so ausgebildet, dass im zweiten Betriebszustand
genau zwölf eindeutig unterscheidbare Zeigerstellungen möglich sind. Diese zwölf Zeigerstellungen
können insbesondere den Stellungen eines Stundenzeigers einer herkömmlichen Uhr jeweils
zur vollen Stunde entsprechen. Im zweiten Betriebszustand verstellt das Uhrwerk den
Zeiger so, dass der Zeiger jeweils exakt eine der zwölf Zeigerstellungen einnimmt.
Zwischenstellungen sind nicht möglich. Dadurch unterscheidet sich die Zeigerstellung
im zweiten Betriebszustand von der Zeigerstellung eines herkömmlichen Stundenzeigers,
der in der Regel kontinuierlich umläuft und auch Zwischenstellungen zwischen seinen
Positionen zu zwei aufeinanderfolgenden, vollen Stunden einnimmt. Dies ist für ein
zweifelsfreies Ablesen der Stunden-Information von Vorteil.
[0025] In einer Ausgestaltung weist das Uhrwerk ein elektromechanisches Stellglied zur Verstellung
des Zeigers auf. Grundsätzlich kann die Einzeigeruhr auch mit einem mechanischen Uhrwerk
ausgestattet sein, das als Energiespeicher beispielsweise eine Feder verwendet. Bevorzugt
weist die Einzeigeruhr jedoch ein elektromechanisches Stellglied auf, das den Zeiger
verstellt, beispielsweise einen Schrittmotor. Als Energiespeicher kann die Einzeigeruhr
eine Batterie aufweisen. Ein elektromechanisches Stellglied kann besonders einfach
in der gewünschten Weise angesteuert werden.
[0026] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk ein elektronisches Uhrwerk. Dabei kann es
sich insbesondere um ein Quarzuhrwerk handeln, das als Zeitbasis ein Schwingquarz
verwendet. Ebenfalls geeignet ist ein Funkuhrwerk, das eine Antenne aufweist, mit
der ein per Funk ausgestrahltes Zeitsignal empfangen wird. Auch in diesen Fällen kann
die Einzeigeruhr als Energiespeicher eine Batterie aufweisen. Das elektronische Uhrwerk
kann eine Steuerung aufweisen, die eine Zeitinformation und ein Signal von dem Betätigungselement
verarbeitet und in geeignete Steuersignale für einen elektromechanisches Stellglied
für den Zeigers umsetzt.
[0027] In einer Ausgestaltung weist die Einzeigeruhr ein Armband auf. In diesem Fall handelt
es sich um eine Einzeiger-Armbanduhr. Grundsätzlich kann die Einzeigeruhr auch als
Stand- oder Wanduhr oder sonstige mobile Uhr, etwa als Taschenuhr, ausgebildet sein.
[0028] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk dazu ausgebildet, nach Betätigung des Betätigungselements
automatisch in den ersten Betriebszustand zurück zu wechseln. Beispielsweise kann
der zweite Betriebszustand, in den die Steuerung bei Betätigung des Betätigungselements
wechselt, nur so lange beibehalten werden, wie das Betätigungselement betätigt wird.
Anschließend, also nach Betätigung des Betätigungselements, kann die Steuerung automatisch
in den ersten Betriebszustand zurückwechseln, sodass wieder die Minuten-Information
angezeigt wird.
[0029] In einer Ausgestaltung ist die Steuerung dazu ausgebildet, nach Betätigung des Betätigungselements
für einen vorgegebenen Zeitraum in dem zweiten Betriebszustand zu verbleiben. Der
vorgegebene Zeitraum kann insbesondere im Bereich von einer Sekunde bis zehn Sekunden
betragen, vorzugsweise im Bereich von zwei bis fünf Sekunden, insbesondere etwa drei
Sekunden. In diesem Fall ist es unerheblich, wie lange das Betätigungselement betätigt
wird. Nach jeder Betätigung verbleibt die Steuerung für einen Zeitraum in dem zweiten
Betriebszustand, der für ein zuverlässiges Ablesen der Stunden-Information ausreichend
ist. Anschließend kann automatisch zur Anzeige der Minuten-Information zurückgewechselt
werden.
[0030] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk dazu ausgebildet, bei zweimaliger Betätigung
des Betätigungselements in einen dritten Betriebszustand zu wechseln und den Zeiger
derart zu verstellen, dass die Zeigerstellung in dem dritten Betriebszustand eine
Sekunden-Information anzeigt. Insbesondere kann der Wechsel in den dritten Betriebszustand
erfolgen, wenn die zweimalige Betätigung des Betätigungselements innerhalb eines bestimmten
Zeitraums erfolgt. Insbesondere kann eine zweimalige Betätigung des Betätigungselements
darin bestehen, dass die zweite Betätigung zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem sich
das Uhrwerk noch aufgrund der ersten Betätigung des Betätigungselements in dem zweiten
Betriebszustand befindet. In diesem Fall wechselt das Uhrwerk in den dritten Betriebszustand.
Erfolgt keine weitere Betätigung des Betätigungselements, kann das Uhrwerk automatisch
in den ersten Betriebszustand zurückwechseln, insbesondere so, wie im Zusammenhang
mit dem automatischen Wechsel vom zweiten in den ersten Betriebszustand erläutert.
Die Ausgestaltung ermöglicht ein einfaches und genaues Ablesen einer Sekunden-Information,
ohne dass hierfür ein weiteres Anzeigeelement benötigt wird.
[0031] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk dazu ausgebildet, bei dreimaliger Betätigung
des Betätigungselements in einen vierten Betriebszustand zu wechseln und den Zeiger
derart zu verstellen, dass die Zeigerstellung in dem vierten Betriebszustand eine
Tages-Information anzeigt. Die Tages-Information bezieht sich auf den Tag des aktuellen
Datums.
[0032] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk dazu ausgebildet, bei viermaliger Betätigung
des Betätigungselements in einen fünften Betriebszustand zu wechseln und den Zeiger
derart zu verstellen, dass die Zeigerstellung in dem fünften Betriebszustand eine
Monats-Information anzeigt. Die Monats-Information bezieht sich auf das aktuelle Datum.
[0033] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk dazu ausgebildet, bei fünfmaliger Betätigung
des Betätigungselements in einen sechsten Betriebszustand zu wechseln und den Zeiger
derart zu verstellen, dass die Zeigerstellung in dem sechsten Betriebszustand eine
Jahres-Information anzeigt. Die Jahres-Information bezieht sich auf das aktuelle Datum.
Die erläuterten Ausgestaltungen erlauben ein einfaches Ablesen von Datums-Informationen,
ohne das hierzu ein gesondertes Anzeigeelement benötigt wird. Für das Vorliegen einer
mehrmaligen Betätigung des Betätigungselements gelten die vorstehenden Erläuterungen
zu der zweimaligen Betätigung entsprechend. Gleiches gilt für den stets möglichen,
automatischen Wechsel vom dritten, vierten, fünften bzw. sechsten Betriebszustand
zurück in den ersten Betriebszustand, der wie in Verbindung mit dem Wechsel vom zweiten
Betriebszustand in den ersten Betriebszustand ausgestaltet werden kann.
[0034] In einer Ausgestaltung ist das Uhrwerk dazu ausgebildet, den Zeiger bei einem Wechsel
des Betriebszustands, der von dem ersten Betriebszustand ausgeht, stets im Uhrzeigersinn
zu verstellen und bei einem Wechsel des Betriebszustands, der in den ersten Betriebszustand
zurückführt, stets entgegen dem Uhrzeigersinn zu verstellen oder umgekehrt. Ein Wechsel,
der von dem ersten Betriebszustand ausgeht, kann insbesondere ein Wechsel von dem
ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand sein, aber auch ein Wechsel
vom ersten Betriebszustand in den dritten, vierten, fünften oder sechsten Betriebszustand,
wie er sich bei mehrmaliger Betätigung des Betätigungselements ergibt. Ein Wechsel,
der in den ersten Betriebszustand zurückführt, kann insbesondere ein Wechsel von dem
zweiten Betriebszustand in den ersten Betriebszustand sein, aber auch ein Wechsel
vom dritten, vierten, fünften oder sechsten Betriebszustand zurück in den ersten.
Mit "oder umgekehrt" ist gemeint, dass der Zeiger bei einem vom ersten Betriebszustand
ausgehenden Wechsel entgegen dem Uhrzeigersinn und bei einem zu dem ersten Betriebszustand
zurückführenden Wechsel im Uhrzeigersinn verstellt wird. Der unterschiedliche Drehsinn
erleichtert das Ablesen der Uhr, weil bei Wahrnehmung einer bestimmten Drehrichtung
sogleich ersichtlich ist, ob die nachfolgende Zeigerdarstellung einem der weiteren
Betriebszustände entspricht, also z.B. die Stunden-Information ablesbar ist, oder
ob bereits der Wechsel zurück zur Minutenanzeige erfolgt ist.
[0035] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in sechs Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Einzeigeruhr im ersten Betriebszustand in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 2
- die Einzeigeruhr aus Fig. 1 in einem zweiten Betriebszustand,
- Fig. 3
- die Einzeigeruhr aus Fig. 1 in einem dritten Betriebszustand,
- Fig. 4
- die Einzeigeruhr aus Fig. 1 in einem vierten Betriebszustand,
- Fig. 5
- die Einzeigeruhr aus Fig. 1 in einem fünften Betriebszustand und
- Fig. 6
- die Einzeigeruhr aus Fig. 1 in einem sechsten Betriebszustand.
[0036] Die Einzeigeruhr 10 aus Fig. 1 weist ein Gehäuse 12 und ein Zifferblatt 14 auf. Das
Zifferblatt 14 weist eine Skala mit zwölf Skalenmarkierungen in Form von Teilstrichen
16 auf, die an den Positionen angeordnet sind, die ein Stundenzeiger einer herkömmlichen
Uhr zur jeweils vollen Stunde einnimmt. Außerdem hat die Einzeigeruhr 10 ein Armband
18, das an dem Gehäuse 12 befestigt ist.
[0037] Die Einzeigeruhr 10 weist einen einzigen Zeiger 20 auf mit einer Zeigerspitze 22.
Der Zeiger 20 ist um eine Drehachse 24 drehbar gelagert, sodass die Zeigerspitze 22
auf einer Kreisbahn umläuft. An der rechten Seite des Gehäuses 12 befindet sich ein
Betätigungselement 26 in Form eines Druckknopfs.
[0038] Im Inneren der Einzeigeruhr 10 angeordnete Elemente sind gestrichelt eingezeichnet.
Dabei handelt es sich um Uhrwerk, das einen Schrittmotor 28 aufweist, der einen Verstellantrieb
für den Zeiger 20 bildet, mit dem der Zeiger 20 zwischen einer Vielzahl von unterschiedlichen
Zeigerstellungen verstellbar ist. Das Uhrwerk weist weiterhin eine elektronische Steuerung
30 auf, die den Schrittmotor 28 ansteuert. Über eine erste elektrische Leitung 32
ist die elektronische Steuerung 30 mit dem Schrittmotor 28 verbunden. Über eine zweite
elektrische Leitung 34 ist sie mit dem Betätigungselement 26 verbunden.
[0039] Alle unterschiedlichen Betriebszustände der Einzeigeruhr 10 werden beispielhaft zu
der Uhrzeit 8:10:51 Uhr und dem Datum 30. Mai 2013 erläutert. Fig. 1 zeigt den ersten
Betriebszustand, der auch als Grundzustand bezeichnet werden kann. In diesem ersten
Betriebszustand zeigt der Zeiger 20 eine Minuten-Information an. Der Zeiger 20 steht
in einer Zeigerstellung, die bei einem Minutenzeiger einer herkömmlichen Uhr der 10-Minuten-Position
entspricht. Es wird also die Minuten-Information "10" dargestellt.
[0040] Wird ausgehend von dem ersten Betriebszustand der Fig. 1 das Betätigungselement 26
einmal betätigt, wechselt das Uhrwerk bzw. die Steuerung 30 in den zweiten Betriebszustand,
der in der Fig. 2 dargestellt ist. In diesem zweiten Betriebszustand stellt das Uhrwerk
den Zeiger 20 in eine Zeigerstellung, die bei einem Minutenzeiger einer herkömmlichen
Uhr der Acht-Minuten-Position entspricht. Dadurch wird die Stundeninformation "acht"
dargestellt. Erfolgt im zweiten Betriebszustand keine weitere Betätigung des Betätigungselements
26, wechselt das Uhrwerk automatisch in den in der Fig. 1 gezeigten, ersten Betriebszustand
zurück und stellt in der Folge die Minuten-Information dar.
[0041] Erfolgt allerdings eine zweimalige Betätigung des Betätigungselements 26, wechselt
die Steuerung 30 in den in der Fig. 3 gezeigten, dritten Betriebszustand. In diesem
dritten Betriebszustand wird der Zeiger 20 in eine Zeigerstellung verstellt, die bei
einem Minutenzeiger einer herkömmlichen Uhr der 51-Minuten-Position entspricht. Da
sich die Einzeigeruhr 10 im dritten Betriebszustand befindet, in dem die Sekunden-Information
dargestellt wird, bedeutet dies, dass die aktuelle Sekunden-Information "51" lautet
ist.
[0042] Bei einer dreimaligen Betätigung des Betätigungselements 26 ergibt sich der in der
Fig. 4 dargestellte, vierte Betriebszustand. Der Zeiger 20 wird in die 30-Minuten-Position
verstellt, was einer Darstellung des Tages "30" entspricht.
[0043] Bei einer viermaligen Betätigung des Betätigungselements 26 wechselt das Uhrwerk
in den in der Fig. 5 dargestellten, fünften Betriebszustand, in dem der Zeiger 20
die "5-Minuten-Position" einnimmt. Dies entspricht dem Kalendermonat Mai.
[0044] Bei einer fünfmaligen Betätigung des Betätigungselements 26 wechselt das Uhrwerk
in den sechsten Betriebszustand, der in der Fig. 6 dargestellt ist. Der Zeiger 20
wird in die "13-Minuten-Position" verstellt, was einer Darstellung der Jahreszahl
"13" entspricht.
Liste der verwendeten Bezugszeichen:
[0045]
- 10
- Einzeigeruhr
- 12
- Gehäuse
- 14
- Zifferblatt
- 16
- Teilstrich
- 18
- Armband
- 20
- Zeiger
- 22
- Zeigerspitze
- 24
- Drehachse
- 26
- Betätigungselement
- 28
- Schrittmotor
- 30
- elektronische Steuerung
- 32
- erste elektrische Leitung
- 34
- zweite elektrische Leitung
1. Einzeigeruhr (10) mit
• einem einzigen Zeiger (20), der in eine Vielzahl von Zeigerstellungen verstellbar
ist,
• einem Uhrwerk zur mechanischen Verstellung des einzigen Zeigers (20) derart, dass
sich der einzige Zeiger (20) in einer Zeigerstellung befindet, die einer aktuellen
Uhrzeit entspricht, wobei
• die Einzeigeruhr (10) ein mit dem Uhrwerk verbundenes Betätigungselement (26) aufweist
und
• das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, bei Betätigung des Betätigungselements (26) von
einem ersten Betriebszustand in einen zweiten Betriebszustand zu wechseln, dadurch gekennzeichnet, dass
• das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, den einzigen Zeiger (20) derart zu verstellen,
dass die Zeigerstellung in dem ersten Betriebszustand eine Minuten-Information und
in dem zweiten Betriebszustand eine Stunden-Information anzeigt.
2. Einzeigeruhr (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk so ausgebildet sind, dass genau 60 eindeutig unterscheidbare Zeigerstellungen
möglich sind.
3. Einzeigeruhr (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk so ausgebildet ist, dass im zweiten Betriebszustand genau zwölf eindeutig
unterscheidbare Zeigerstellungen möglich sind.
4. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk ein elektromechanisches Stellglied zur Verstellung des Zeigers aufweist.
5. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk ein elektronisches Uhrwerk ist.
6. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzeigeruhr ein Armband (18) aufweist.
7. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, nach Betätigung des Betätigungselements (26) automatisch
in den ersten Betriebszustand zurück zu wechseln.
8. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, nach Betätigung des Betätigungselements (26) für
einen vorgegebenen Zeitraum in dem zweiten Betriebszustand zu verbleiben.
9. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, bei zweimaliger Betätigung des Betätiguneselements
(26) in einen dritten Betriebszustand zu wechseln und den einzigen Zeiger (20) derart
zu verstellen, dass die Zeigerstellung in dem dritten Betriebszustand eine Sekunden-Information
anzeigt.
10. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, bei dreimaliger Betätigung des Betätigungselements
(26) in einen vierten Betriebszustand zu wechseln und den einzigen Zeiger (20) derart
zu verstellen, dass die Zeigerstellung in dem vierten Betriebszustand eine Tages-Information
anzeigt.
11. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, bei viermaliger Betätigung des Betätigungselements
(26) in einen fünften Betriebszustand zu wechseln und den einzigen Zeiger (20) derart
zu verstellen, dass die Zeigerstellung in dem fünften Betriebszustand eine Monats-Information
anzeigt.
12. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, bei fünfmaliger Betätigung des Betätigungselements
(26) in einen sechsten Betriebszustand zu wechseln und den einzigen Zeiger (20) derart
anzusteuern, dass die Zeigerstellung in dem sechsten Betriebszustand eine Jahres-Information
anzeigt.
13. Einzeigeruhr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk dazu ausgebildet ist, den einzigen Zeiger bei einem Wechsel des Betriebszustands,
der von dem ersten Betriebszustand ausgeht, stets im Uhrzeigersinn zu verstellen und
bei einem Wechsel des Betriebszustands, der in den ersten Betriebszustand zurückführt,
stets entgegen dem Uhrzeigersinn zu verstellen oder umgekehrt.
1. A single hand timepiece (10) having
• a single hand (20), which is movable into a plurality of hand positions,
• a clockwork for mechanically moving the single hand (20) so that the single hand
(20) is located in a hand position which corresponds to a current time of day, wherein
• the single hand timepiece (10) has an actuating element (26) connected to the clockwork,
and
• the clockwork is designed to change, upon actuation of the actuating element (26),
from a first operating state into a second operating state, characterized in that
• the clockwork is adapted to control the hand (20) so that the hand position in the
first operating state displays minute information and in the second operating state
displays hour information.
2. The single hand timepiece (10) according to claim 1, characterized in that the timepiece is designed so that exactly 60 unique distinguishable hand positions
are possible.
3. The single hand timepiece (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the clockwork is designed so that in the second operating state exactly twelve unique
distinguishable hand positions are possible.
4. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the clockwork has an electromechanical control element for moving the hand.
5. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the clockwork is an electronic clockwork.
6. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the single hand timepiece has a wrist band (18).
7. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the clockwork is designed to change back automatically, after actuation of the actuating
element (26), into the first operating state.
8. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the clockwork is designed to remain, after actuation of the actuating element (26),
in the second operating state for a predefined period.
9. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the clockwork is designed to change, upon actuating the actuating element (26) twice,
into a third operating state, and to move the single hand (20) such that the hand
position in the third operating state displays second information.
10. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the clockwork is designed to change, upon actuating the actuating element (26) three
times, into a fourth operating state, and to move the single hand (20) such that the
hand position in the fourth operating state displays day information.
11. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the clockwork is designed to change, upon actuating the actuating element (26) four
times, into a fifth operating state and to move the single hand (20) such that the
hand position in the fifth operating state displays month information.
12. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 11, characterized in that the clockwork is designed to change, upon actuating the actuating element (26) five
times, into a sixth operating state, and to move the single hand (20) such that the
hand position in the sixth operating state displays year information.
13. The single hand timepiece (10) according to one of the claims 1 to 12, characterized in that the timepiece is designed so that the single hand, upon a change of the operating
state which originates from the first operating state, always moves clockwise, and
upon a change of the operating state which returns into the first operating state,
always moves counterclockwise, or vice versa.
1. Montre à aiguille unique (10), avec
• une seule aiguille (20) réglable dans une multitude de positions d' aiguille,
• un mécanisme de montre pour le réglage mécanique de la seule aiguille (20), de manière
à ce que la seule aiguille (20) se trouve dans une position d'aiguille correspondant
à une heure actuelle, dans laquelle
• la montre à aiguille unique (10) présente un élément d'actionnement (26) relié au
mécanisme de montre, et
• le mécanisme de montre est conçu pour passer d'un premier état de fonctionnement
à un deuxième état de fonctionnement lors de l'actionnement de l'élément d'actionnement
(26), caractérisée en ce que
• le mécanisme de montre est conçu pour déplacer la seule aiguille (20) de manière
à ce que la position d'aiguille indique une information relative aux minutes dans
le premier état de fonctionnement et une information relative aux heures dans le deuxième
état de fonctionnement.
2. Montre à aiguille unique (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est conçu de manière à offrir précisément 60 positions d'aiguille
clairement distinctes.
3. Montre à aiguille unique (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est conçu de manière à offrir précisément douze positions
d'aiguille clairement distinctes dans le deuxième état de fonctionnement.
4. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le mécanisme de montre comprend un organe de réglage électromécanique pour le réglage
de l'aiguille.
5. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est un mécanisme de montre électronique.
6. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la montre à aiguille unique présente un bracelet (18).
7. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est conçu pour revenir automatiquement dans le premier état
de fonctionnement après l'actionnement de l'élément d'actionnement (26).
8. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est conçu pour rester dans le deuxième état de fonctionnement
pendant un laps de temps prédéfini après l'actionnement de l'élément d'actionnement
(26).
9. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est conçu pour passer dans un troisième état de fonctionnement
lorsque l'élément d'actionnement (26) est actionné deux fois, et pour régler la seule
aiguille (20) de manière à ce que la position d'aiguille indique une information relative
aux secondes dans le troisième état de fonctionnement.
10. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le mécanisme de montre est conçu pour passer dans un quatrième état de fonctionnement
lorsque l'élément d'actionnement (26) est actionné trois fois, et pour régler la seule
aiguille (20) de manière à ce que la position d'aiguille indique une information relative
au jour dans le quatrième état de fonctionnement.
11. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est conçu pour passer dans un cinquième état de fonctionnement
lorsque l'élément d'actionnement (26) est actionné quatre fois, et pour régler la
seule aiguille (20) de manière à ce que la position d'aiguille indique une information
relative au mois dans le cinquième état de fonctionnement.
12. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est conçu pour passer dans un sixième état de fonctionnement
lorsque l'élément d'actionnement (26) est actionné cinq fois, et pour régler la seule
aiguille (20) de manière à ce que la position d'aiguille indique une information relative
à l'année dans le sixième état de fonctionnement.
13. Montre à aiguille unique (10) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le mécanisme de montre est conçu pour régler la seule aiguille toujours dans le sens
des aiguilles d'une montre lors d'une modification de l'état de fonctionnement partant
du premier état de fonctionnement, et toujours dans le sens inverse des aiguilles
d'une montre lors d'une modification de l'état de fonctionnement revenant vers le
premier état de fonctionnement, ou inversement.