(19)
(11) EP 2 804 164 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.09.2015  Patentblatt  2015/36

(21) Anmeldenummer: 13167617.3

(22) Anmeldetag:  14.05.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G08C 17/00(2006.01)

(54)

Betriebsverfahren für Bedienhandgerät und Bedienhandgerät mit Umgebungserkennung und RFID-Sensorik

Method for control device and control device with recognition of environment and RFID sensor

Procédé pour dispositif de commande et dispositif de commande avec reconnaissance d'environment& xA;et capteur RFID


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.11.2014  Patentblatt  2014/47

(73) Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Ziemer, Wolfgang
    86871 Rammingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 744 290
WO-A2-2005/036325
EP-B1- 2 272 055
JP-A- 2007 116 270
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Betriebsverfahren für ein Bedienhandgerät.

    [0002] Bedienhandgeräte zur Bedienung von Maschinen sind allgemein bekannt.

    [0003] Im einfachsten Fall ist das entsprechende Bedienhandgerät fest programmiert, d.h. Betätigungselementen und Anzeigeelementen des Bedienhandgeräts sind bestimmte Funktionalitäten (in ihrer Gesamtheit als Menü bezeichnet) fest zugeordnet. Derartige Bedienhandgeräte können beispielsweise leitungsgebunden ausgebildet sein. In anderen Fällen kann dem Bedienhandgerät in Abhängigkeit von einer direkten oder indirekten Vorgabe eines Benutzers vorgegeben werden, welche Funktionalitäten den Betätigungselementen und Anzeigeelementen des Bedienhandgeräts zugeordnet werden sollen.

    [0004] Aus der EP 2 272 055 B1 ist ein Bedienhandgerät bekannt, bei dem mittels einer am Bedienhandgerät angeordneten Bildsensorik ein Bild erfasst wird und das erfasste Bild mit zu erkennenden Maschinenumgebungen verglichen wird. In dem Fall, dass das erfasste Bild mit einer der zu erkennenden Maschinenumgebungen übereinstimmt, wird den Betätigungselementen und Anzeigeelementen des Bedienhandgeräts ein der erkannten Maschinenumgebung zugeordnetes Menü zugeordnet. Anderenfalls wird den Betätigungselementen und Anzeigeelementen des Bedienhandgeräts kein Menü zugeordnet.

    [0005] Aus der EP 1 744 290 A2 ist ein Betriebsverfahren für ein Bedienhandgerät für in Haushalten verwendete Geräte - beispielsweise Fernseher und Videogeräte - bekannt, bei dem mittels einer am Bedienhandgerät angeordneten Bildsensorik ein Bild erfasst wird und mittels einer am Bedienhandgerät angeordneten RFID-Sensorik RFID-Signale erfasst werden. Das erfasste Bild wird mit zu erkennenden Bildern verglichen. A1-ternativ oder zusätzlich werden die erfassten RFID-Signale mit zu erkennenden RFID-Signalen verglichen. Anhand der erkannten Bilder und Signale werden Geräte ermittelt, die ein Benutzer des Bedienhandgeräts bedienen kann. Diese Geräte werden dem Benutzer zur Auswahl angeboten.

    [0006] Aus der JP 2007-116270 A ist ein Betriebsverfahren für ein Bedienhandgerät bekannt, bei dem mittels einer am Bedienhandgerät angeordneten Bildsensorik ein Bild erfasst wird. Das erfasste Bild wird mit zu erkennenden Bildern verglichen. Anhand der erkannten Bilder werden Geräte ermittelt, die ein Benutzer des Bedienhandgeräts bedienen kann. Diese Geräte werden dem Benutzer zur Auswahl angeboten.

    [0007] Bei der Steuerung industrieller Maschinen und Anlagen sind in erheblichem Umfang sicherheitsrelevante Vorschriften zu beachten. So dürfen beispielsweise mittels eines Bedienhandgeräts nur Bewegungen ausgeführt werden, die vom Bediener des Bedienhandgeräts einsehbar sind. Dies gilt ganz besonders bei reduzierter Sicherheit wie beispielsweise geöffneten beweglichen Schutzeinrichtungen.

    [0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Möglichkeiten zu schaffen, mittels derer auf sichere und zuverlässige Weise gewährleistet werden kann, dass die oben genannten Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

    [0009] Die Aufgabe wird durch ein Betriebsverfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Betriebsverfahrens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 9.

    [0010] Erfindungsgemäß wird ein Betriebsverfahren für ein Bedienhandgerät geschaffen,
    • bei dem mittels einer am Bedienhandgerät angeordneten Bildsensorik ein Bild erfasst wird und mittels einer am Bedienhandgerät angeordneten RFID-Sensorik RFID-Signale erfasst werden,
    • bei dem das erfasste Bild mit zu erkennenden Maschinenumgebungen verglichen wird und die erfassten RFID-Signale mit den zu erkennenden Maschinenumgebungen zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen verglichen werden,
    • bei dem in dem Fall, dass das erfasste Bild mit einer der zu erkennenden Maschinenumgebungen übereinstimmt und die erfassten RFID-Signale mit den der erkannten Maschinenumgebung zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen übereinstimmen, Betätigungselementen und Anzeigeelementen des Bedienhandgeräts ein der erkannten Maschinenumgebung zugeordnetes Menü zugeordnet wird und
    • bei dem in den Fällen,

      -- dass das erfasste Bild mit keiner der zu erkennenden Maschinenumgebungen übereinstimmt,

      -- dass keine RFID-Signale erfasst werden und

      -- dass die erfassten RFID-Signale nicht mit den der erkannten Maschinenumgebung zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen übereinstimmen,

      den Betätigungselementen und Anzeigeelementen des Bedienhandgeräts kein Menü zugeordnet wird.


    [0011] Bilderkennungssoftware ist inzwischen sehr leistungsfähig. Rein beispielhaft wird auf eine Gesichtserkennung bei einem Smartphone (Samsung S3) und auf Microsoft Kinect verwiesen. Mit derartiger Bilderkennungssoftware lässt sich anhand des erfassten Bildes die tatsächliche Maschinenumgebung, in welcher sich das Bedienhandgerät befindet, auch dann erkennen, wenn die Bildsensorik Bestandteil des Bedienhandgeräts ist. Aus Sicherheitsgründen erfolgt die Zuordnung des Menüs zu den Betätigungselementen und Anzeigeelementen des Bedienhandgeräts jedoch nicht ausschließlich anhand der erkannten Maschinenumgebung. Vielmehr erfolgt ein zusätzlicher Abgleich mit den RFID-Signalen. Diese Kombination stellt im Ergebnis eine Zweikanaligkeit bei der Erfassung und Ermittlung der tatsächlichen Maschinenumgebung dar und erfüllt daher die Sicherheitsvorschriften.

    [0012] Der Begriff "Bild" und in noch stärkerem Maße der Begriff "RFID-Signale" sind obenstehend und werden auch nachfolgend im generischen Sinne verwendet. Es kommt also nicht darauf an, ob zu einem bestimmten Zeitpunkt ein einzelnes Bild erfasst wird oder ob mehrere Bilder erfasst werden. In analoger Weise kommt es nicht darauf an, ob zu einem bestimmten Zeitpunkt ein einzelnes RFID-Signal erfasst wird oder ob mehrere RFID-Signale erfasst werden.

    [0013] Das erfasste Bild kann nach Bedarf bestimmt sein. Vorzugsweise handelt es sich um ein Tiefenbild. Tiefenbilder sind als solche an sich bekannt. Ein Tiefenbild ist, wie Fachleuten bekannt ist, ein zweidimensional ortsaufgelöstes Bild, bei welchem den einzelnen Bildelementen des Tiefenbildes - gegebenenfalls zusätzlich zu ihrem Bilddatenwert - ein Tiefenwert zugeordnet ist, der charakteristisch für einen dem jeweiligen Bildelement zugeordneten Abstand von der Bildsensorik ist. Die Erfassung derartiger Tiefenbilder ist Fachleuten als solche bekannt. Beispielsweise kann die Bildsensorik mehrere einzelne Bildsensoren umfassen, welche die erfasste Szene aus verschiedenen Blickrichtungen erfassen. Alternativ ist es beispielsweise möglich, mittels einer geeigneten Leuchtquelle ein Streifenmuster (oder ein anderes Muster) in den von der Bildsensorik erfassten Raum zu projizieren und anhand von Verzerrungen des Musters in dem von der Bildsensorik erfassten Tiefenbild den jeweiligen Abstand zu ermitteln.

    [0014] Es ist möglich, dass das erfasste Bild und die erfassten RFID-Signale vom Bedienhandgerät an eine übergeordnete Einrichtung übermittelt werden und dort ausgewertet werden. Vorzugsweise jedoch sind Beschreibungen der zu erkennenden Maschinenumgebungen und die zu erkennenden RFID-Signale im Bedienhandgerät gespeichert.

    [0015] Es ist möglich, zuerst das erfasste Bild auszuwerten und erst danach die erfassten RFID-Signale mit den zugehörigen zu erkennenden RFID-Signalen zu vergleichen. Vorzugsweise jedoch werden zuerst die erfassten RFID-Signale mit den zu erkennenden RFID-Signalen verglichen, wird sodann im Falle der Übereinstimmung der erfassten RFID-Signale mit zu erkennenden RFID-Signalen eine den übereinstimmenden RFID-Signalen zugeordnete zu erkennende Maschinenumgebung vorselektiert und wird schließlich das erfasste Bild ausschließlich mit der vorselektierten Maschinenumgebung verglichen. Diese Vorgehensweise führt zu einer beschleunigten Auswertung, weil der Vergleich der erfassten RFID-Signale erheblich einfacher zu bewerkstelligen ist als die Auswertung des erfassten Bildes.

    [0016] Es ist möglich, dass die möglichen Menüs bereits vorab im Bedienhandgerät gespeichert sind und später nur noch den Betätigungselementen und Anzeigeelementen zugeordnet werden. Vorzugsweise jedoch wird das Menü erst nach der Ermittlung der erkannten Maschinenumgebung in das Bedienhandgerät geladen.

    [0017] Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Betriebsverfahren kontinuierlich ausgeführt. Dies führt insbesondere zu dem (erwünschten) Ergebnis, dass in dem Fall, dass eine zuvor gegebene Übereinstimmung nicht mehr länger besteht, das zuvor gültige Menü unverzüglich deaktiviert wird.

    [0018] In dem Fall, dass den Betätigungselementen und Anzeigeelementen des Bedienhandgeräts kein Menü zugeordnet wird, wird über die Anzeigeelemente des Bedienhandgeräts vorzugsweise eine entsprechende Meldung ausgegeben. Dadurch ist für den Benutzer des Bedienhandgeräts sofort erkennbar, dass er momentan das Bedienhandgerät nicht zur Steuerung der Maschine verwenden kann. Die (fehlerhafte) Vermutung, das Bedienhandgerät sei defekt, wird dadurch vermieden.

    [0019] Mittels des den Betätigungselementen zugeordneten Menüs sind vorzugsweise in der erkannten Maschinenumgebung sichtbare Maschinenelemente verfahrbar. Vorzugsweise sind sogar ausschließlich diese Maschinenelemente verfahrbar, also keine anderen Maschinenelemente.

    [0020] Die Aufgabe wird weiterhin durch ein Bedienhandgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bedienhandgeräts ist Gegenstand des abhängigen Anspruchs 11. Die entsprechenden Ausgestaltungen korrespondieren im wesentlichen mit denen des Betriebsverfahrens.

    [0021] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen in schematischer Darstellung:
    FIG 1
    ein Bedienhandgerät,
    FIG 2 und 3
    das Bedienhandgerät von FIG 1 in einer ersten bzw. einer zweiten Maschinenumgebung und
    FIG 4 bis 6
    Ablaufdiagramme.


    [0022] Gemäß FIG 1 ist an einem allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneten Bedienhandgerät eine Bildsensorik 2 angeordnet. Mittels der Bildsensorik 2 wird zu Erfassungszeitpunkten - beispielsweise jede Sekunde - jeweils (mindestens) ein Bild B erfasst. Die Bildsensorik 2 ist derart ausgebildet, dass das erfasste Bild B mindestens zweidimensional ortsaufgelöst ist. Vorzugsweise handelt es sich bei dem erfassten Bild B um ein Tiefenbild. In diesem Fall ist das erfasste Bild B sogar dreidimensional ortsaufgelöst.

    [0023] An dem Bedienhandgerät 1 ist weiterhin eine RFID-Sensorik 3 angeordnet. Mittels der RFID-Sensorik 3 werden in enger zeitlicher Kopplung zu den Erfassungszeitpunkten (d.h. entweder gleichzeitig oder unmittelbar zuvor oder unmittelbar danach) RFID-Signale S erfasst. Die RFID-Sensorik 3 kann als reiner Empfänger ausgebildet sein. Im diesem Fall wird mittels der RFID-Sensorik 3 ein von einem RFID-Sender 4 ausgesendetes Signal empfangen. Diese Situation ist - rein beispielhaft - in FIG 2 dargestellt. Alternativ kann die RFID-Sensorik 3 als Kombination eines Senders mit einem Empfänger ausgebildet sein. In diesem Fall wird ein von einem RFID-Transponder 5 reflektiertes Signal empfangen. Diese Situation ist - rein beispielhaft - in FIG 3 dargestellt. Der RFID-Sender 4 und der RFID-Transponder 5 sind an geeigneten Stellen der entsprechenden Maschinen angeordnet.

    [0024] An dem Bedienhandgerät 1 sind weiterhin Betätigungselemente 6 und Anzeigeelemente 7 angeordnet. Über die Anzeigeelemente 7 (beispielsweise ein Display, Zahlenanzeigen und/oder beleuchtete Tasten) können Informationen an einen Benutzer 8 des Bedienhandgeräts 1 ausgegeben werden. Über die Betätigungselemente 6 kann der Benutzer 8 dem Bedienhandgerät 1 Befehle vorgegeben. Die den Betätigungselementen 6 zugeordneten Funktionalitäten werden dynamisch bestimmt. Je nach Zustand des Bedienhandgeräts 1 ist einem bestimmten Betätigungselement 6 also eine erste Funktion, eine zweite Funktion usw. zugeordnet. Unter Umständen kann einem bestimmten Betätigungselement 6 auch keine Funktion zugeordnet sein. Über die Anzeigeelemente 7 wird jeweils angezeigt, ob und gegebenenfalls welche Funktion einem bestimmten Bedienelement 6 zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils zugeordnet ist. Die Gesamtheit der den Bedienelementen 6 zu einem bestimmten Zeitpunkt zugeordneten Funktionen und die zugehörigen Anzeigen der Anzeigeelemente 7 werden nachfolgend als Menü bezeichnet. Die Zuordnung des jeweiligen Menüs ist, wie sich aus den vorstehenden Ausführungen ergibt, dynamisch in Abhängigkeit von dem erfassten Bild B und den erfassten RFID-Signalen S.

    [0025] Im Bedienhandgerät 1 ist ein Programm 9 hinterlegt. Das Programm 9 umfasst Maschinencode 10, der von einem Prozessor 11 des Bedienhandgeräts 1 unmittelbar ausführbar ist. Das Programm 9 wird von dem Prozessor 11 abgearbeitet. Unter Abarbeitung des Programms 9 steuert der Prozessor 11 die übrigen Komponenten des Bedienhandgeräts 1, besondere die Bildsensorik 2, die RFID-Sensorik 3, Betätigungselemente 6 und die Anzeigeelemente 7. Insbesondere die Erfassung der Bilder B und die Erfassung der RFID-Signale S erfolgen somit unter Abarbeitung des Programms 9. Auch die Zuordnung der Funktionen zu den Betätigungselementen 6 und die zugehörige Ansteuerung der Anzeigeelemente 7 erfolgt unter Abarbeitung des Programms 9 und die entsprechende Steuerung des Prozessors 11.

    [0026] Das Bedienhandgerät 1 ist gemäß FIG 2 in der Lage, mit einer Steuereinrichtung 12 für eine erste Maschine 13 zu kommunizieren. Das Bedienhandgerät 1 ist gemäß FIG 3 weiterhin in der Lage, mit einer Steuereinrichtung 14 für eine zweite Maschine 15 zu kommunizieren. Gegebenenfalls können auch mehr als zwei Steuereinrichtungen 12, 14 vorhanden sein, mit denen das Bedienhandgerät 1 kommunizieren kann.

    [0027] Es sind Beschreibungen von zu erkennenden Maschinenumgebungen B' definiert. Die Beschreibungen können beliebiger Natur sein. Es kann sich um zwei- oder dreidimensionale Bilder oder andersartige Beschreibungen handeln. Den zu erkennenden Maschinenumgebungen B' sind weiterhin zu erkennende RFID-Signale S' zugeordnet. Die zu erkennenden RFID-Signale S' sind in der Regel zusammen mit den Beschreibungen der zu erkennenden Maschinenumgebungen B' gespeichert. Vorzugsweise sind die Beschreibungen der zu erkennenden Maschinenumgebungen B' und die zugeordneten zu erkennenden RFID-Signale S' entsprechend der Darstellung von FIG 1 im Bedienhandgerät 1 gespeichert. Das Einspeichern der zu erkennenden Maschinenumgebungen B' und der zu erkennenden RFID-Signale S' kann beispielsweise vorab einmalig mittels einer leitungslosen oder einer leitungsgebundenen Verbindung zu einem Server 16 erfolgen. Eine leitungslose Kommunikation ist bevorzugt.

    [0028] Den zu erkennenden Maschinenumgebungen B' sind weiterhin Menüs M' zugeordnet. Es ist möglich, dass die Menüs M' zusammen mit den Beschreibungen der zu erkennenden Maschinenumgebungen B' und der zugeordneten zu erkennenden RFID-Signale S' gespeichert sind, also beispielsweise ebenfalls im Bedienhandgerät 1. Vorzugsweise sind jedoch die Menüs M' außerhalb des Bedienhandgeräts 1 gespeichert, beispielsweise in dem Server 16 und/oder in den Steuereinrichtungen 12, 14. Die Kommunikation mit dem Server 16 bzw. den Steuereinrichtungen 12, 14 kann alternativ leitungsgebunden oder leitungslos sein.

    [0029] Das erfindungsgemäße Bedienhandgerät 1 arbeitet gemäß FIG 4 wie folgt:

    [0030] Zu einem bestimmten Erfassungszeitpunkt wird mittels der Bildsensorik 2 in einem Schritt S1 ein Bild B erfasst. Weiterhin werden im Rahmen des Schrittes S1 RFID-Signale S erfasst.

    [0031] In einem Schritt S2 werden das erfasste Bild B und die erfassten RFID-Signale S ausgewertet. Insbesondere wird das erfasste Bild mit zu erkennenden Maschinenumgebungen B' verglichen. Weiterhin werden die erfassten RFID-Signale S mit zu erkennenden RFID-Signalen S' verglichen, die den zu erkennenden Maschinenumgebungen B' zugeordnet sind.

    [0032] In einem Schritt S3 wird geprüft, ob das erfasste Bild B mit einer der zu erkennenden Maschinenumgebungen B' übereinstimmt und ob zusätzlich die erfassten RFID Signale S mit denjenigen RFID-Signalen S' übereinstimmen, die der erkannten Maschinenumgebung B' zugeordnet sind. Wenn die Prüfung des Schrittes S3 positiv verläuft, wird den Betätigungselementen 6 und den Anzeigeelementen 7 des Bedienhandgerätes 1 in einem Schritt S4 dasjenige Menü M' zugeordnet, das der erkannten Maschinenumgebung B' zugeordnet ist. Wenn die Prüfung des Schrittes S3 hingegen negativ verläuft, wird den Betätigungselementen 6 und Anzeigeelementen 7 des Bedienhandgeräts 1 in einem Schritt S5 kein Menü zugeordnet. Die Gültigkeit eines zuvor zugeordneten Menüs M' wird beendet, die entsprechende Zuordnung also aufgehoben. Vorzugsweise wird in diesem Fall über die Anzeigeelemente 7 des Bedienhandgeräts 1 eine entsprechende Meldung ausgegeben wird. Beispielsweise kann über ein Display eine Meldung des Inhalts angezeigt werden, dass keine der zu erkennenden Maschinenumgebungen B' erkannt wurde.

    [0033] Die zu erkennenden Maschinenumgebungen B' und die zu erkennenden RFID-Signale S' sind vorzugsweise innerhalb des Bedienhandgeräts 1 gespeichert. In diesem Fall erfolgen die entsprechenden Vergleiche des Schrittes S3 innerhalb des Bedienhandgeräts 1. Sie erfolgen in diesem Fall weiterhin (selbstverständlich) im Rahmen der Abarbeitung des Programms 9. Anderenfalls werden das erfasste Bild B und die erfassten RFID-Signale S an eine entsprechende Auswertungseinrichtung, beispielsweise den bereits erwähnten Server 16, übermittelt und dort ausgewertet.

    [0034] Die Vorgehensweise von FIG 4 wird entsprechend der Darstellung von FIG 5 vorzugsweise kontinuierlich ausgeführt. Von dem Schritt S4 bzw. dem Schritt S5 wird also zum Schritt S1 zurückgegangen. Bei der erneuten Abarbeitung des Schrittes S4 wird jedoch vorzugsweise in einem Schritt S6 geprüft, ob die Zuordnung des Menüs M' sich geändert hat oder nicht. Nur im Falle einer Änderung erfolgt die (neue) Zuordnung des entsprechenden Menüs M'. Anderenfalls ist, da die Zuordnung des entsprechenden Menüs M' bereits besteht, keine Maßnahme erforderlich.

    [0035] Der Schritt S3 der FIG 4 und 5 ist vorzugsweise entsprechend der Darstellung in FIG 6 wie folgt implementiert:

    [0036] Zuerst werden die erfassten RFID-Signale S in einem Schritt S11 mit den zu erkennenden RFID-Signalen S' verglichen. Ergibt sich hier keine Übereinstimmung, wird zum Schritt S5 übergegangen. Ergibt sich eine Übereinstimmung, wird in einem Schritt S12 diejenige zu erkennende Maschinenumgebung B' vorselektiert, die den erkannten (d.h. übereinstimmenden) RFID-Signalen S' zugeordnet ist. Sodann wird in einem Schritt S13 das erfasste Bild B mit der vorselektierten Maschinenumgebung B' - und nur dieser Maschinenumgebung B' - verglichen. Ergibt sich hier keine Übereinstimmung, wird zum Schritt S5 übergegangen. Ergibt sich eine Übereinstimmung, wird zum Schritt S4 (bzw. zum Schritt S6) übergegangen.

    [0037] Wie bereits erwähnt, sind vorzugsweise zwar die zu erkennenden Maschinenumgebungen B' und die zu erkennenden RFID-Signale S' im Bedienhandgerät 1 gespeichert, nicht aber die zugehörigen Menüs M'. Vorzugsweise wird daher im Rahmen des Schrittes S4 das entsprechende Menü M' erst zu einem Zeitpunkt von dem Server 16 oder von der jeweiligen Steuereinrichtung 12, 14 in das Bedienhandgerät 1 geladen, zu dem der Schritt S3 bereits ausgeführt ist, die Ermittlung der erkannten Maschinenumgebung B' also bereits abgeschlossen ist. Das Laden des entsprechenden Menüs M' erfolgt - vorzugsweise, aber nicht zwangsweise - über eine leitungslose Kommunikationsverbindung.

    [0038] Die Menüs M' sind auf die jeweilige zu erkennende Maschinenumgebung B' abgestimmt. Die Menüs M' können insbesondere derart bestimmt sein, dass - siehe die FIG 2 und 3 - mittels des den Betätigungselementen 6 jeweils zugeordneten Menüs M' in der erkannten Maschinenumgebung B' sichtbare Maschinenelemente 17 verfahrbar sind. Gegebenenfalls können auch andere Funktionen implementiert sein, die nicht mit mechanischen Bewegungen verbunden sind. Soweit es das mechanische Verfahren von Maschinenelementen 17 betrifft, sind vorzugsweise jedoch jeweils ausschließlich die in der erkannten Maschinenumgebung sichtbaren Maschinenelemente 17 verfahrbar.

    [0039] Die vorliegende Erfindung weist viele Vorteile auf. Insbesondere ist eine sichere und eindeutige Erkennung der jeweiligen Maschinenumgebung B' nebst zugeordneter, sicherer Zuordnung der entsprechenden Menüs M' möglich. Weiterhin ergibt sich eine große Flexibilität bezüglich der möglichen zu erkennenden Maschinenumgebungen B' und der zugeordneten Menüs M'. Bei Bedarf kann die erfindungsgemäße Vorgehensweise weiterhin um eine benutzerbezogene Identifikation erweitert werden. Beispielsweise kann der Benutzer 8 zusätzlich einen Code eingeben, selbst einen RFID-Sender 4 oder RFID-Transponder 5 tragen oder einen am Bedienhandgerät 1 angeordneten SchlüsseLschalter betätigen. In diesem Fall kann das jeweilige Menü M' zusätzlich zur Zuordnung zur jeweiligen Maschinenumgebung B' benutzerspezifisch sein.

    [0040] Die mittels der Betätigungselemente 6 ausgelösten Aktionen können sicherheitsrelevant sein. Es kann daher erforderlich sein, gewisse Komponenten des Bedienhandgeräts 1 - beispielsweise den Prozessor 11, die Auslegung der Betätigungselemente 6 oder beispielsweise die Bildsensorik 2 und/oder die RFID-Sensorik 3 - redundant im Sinne einer Fehlersicherheit auszulegen. Ob und gegebenenfalls welche Elemente fehlersicher ausgelegt werden müssen, kann nach Bedarf entschieden werden. Redundante, fehlersichere Auslegungen von Geräten und Komponenten sind Fachleuten allgemein bekannt, so dass von entsprechenden Ausführungen hierzu abgesehen werden kann.

    [0041] Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.


    Ansprüche

    1. Betriebsverfahren für ein Bedienhandgerät (1),

    - wobei mittels einer am Bedienhandgerät (1) angeordneten Bildsensorik (2) ein Bild (B) erfasst wird und mittels einer am Bedienhandgerät (1) angeordneten RFID-Sensorik (3) RFID-Signale (S) erfasst werden,

    - wobei das erfasste Bild (B) mit zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') verglichen wird und die erfassten RFID-Signale (S) mit den zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen (S') verglichen werden,

    - dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fall, dass das erfasste Bild (B) mit einer der zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') übereinstimmt und die erfassten RFID-Signale (S) mit den der erkannten Maschinenumgebung (B') zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen (S') übereinstimmen, Betätigungselementen (6) und Anzeigeelementen (7) des Bedienhandgeräts (1) ein der erkannten Maschinenumgebung (B') zugeordnetes Menü (M') zugeordnet wird und

    - wobei in den Fällen,

    -- dass das erfasste Bild (B) mit keiner der zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') übereinstimmt,

    -- dass keine RFID-Signale (S) erfasst werden und

    -- dass die erfassten RFID-Signale (S) nicht mit den der erkannten Maschinenumgebung (B') zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen (S') übereinstimmen,

    den Betätigungselementen (6) und Anzeigeelementen (7) des Bedienhandgeräts (1) kein Menü zugeordnet wird.


     
    2. Betriebsverfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass das erfasste Bild (B) ein Tiefenbild ist.
     
    3. Betriebsverfahren nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass Beschreibungen der zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') und die zu er-kennenden RFID-Signale (S') im Bedienhandgerät (1) gespeichert sind.
     
    4. Betriebsverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die erfassten RFID-Signale (S) mit den zu erkennenden RFID-Signalen (S') verglichen werden, sodann im Falle der Übereinstimmung der erfassten RFID-Signale (S) mit zu erkennenden RFID-Signalen (S') eine den übereinstimmenden RFID-Signalen (S') zugeordnete zu erkennende Maschinenumgebung (B') vorselektiert wird und schließlich das erfasste Bild (B) ausschließlich mit der vorselektierten Maschinenumgebung (B') verglichen wird.
     
    5. Betriebsverfahren nach einem der obigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Menü (M') erst nach der Ermittlung der erkannten Maschinenumgebung (B') in das Bedienhandgerät (1) geladen wird.
     
    6. Betriebsverfahren nach einem der obigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass es kontinuierlich ausgeführt wird.
     
    7. Betriebsverfahren nach einem der obigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fall, dass den Betätigungselementen (6) und Anzeigeelementen (7) des Bedienhandgeräts (1) kein Menü zugeordnet wird, über die Anzeigeelemente (7) des Bedienhandgeräts (1) eine entsprechende Meldung ausgegeben wird.
     
    8. Betriebsverfahren nach einem der obigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass mittels des den Betätigungselementen (6) zugeordneten Menüs (M') in der erkannten Maschinenumgebung (B') sichtbare Maschinenelemente (17) verfahrbar sind.
     
    9. Betriebsverfahren nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet, dass mittels des den Betätigungselementen (6) zugeordneten Menüs (M') ausschließlich in der erkannten Maschinenumgebung (B') sichtbare Maschinenelemente (17) verfahrbar sind.
     
    10. Bedienhandgerät,

    - wobei am Bedienhandgerät eine Bildsensorik (2), eine RFID-Sensorik (3), Betätigungselemente (6) und Anzeigeelemente (7) angeordnet sind,

    - wobei im Bedienhandgerät ein Programm (9) hinterlegt ist, durch dessen Abarbeitung von der Bildsensorik (2) ein Bild (B) erfasst wird und von der RFID-Sensorik (3) RFID-Signale (S) erfasst werden und

    - wobei im Rahmen der Abarbeitung des Programms (9) das erfasste Bild (B) mit zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') verglichen wird und die erfassten RFID-Signale (S) mit den zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen (S') verglichen werden,

    - dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen der Abarbeitung des Programms (9) in dem Fall, dass das erfasste Bild (B) mit einer der zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') übereinstimmt und die erfassten RFID-Signale (S) mit den der erkannten Maschinenumgebung (B') zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen (S') übereinstimmen, Betätigungselementen (6) und Anzeigeelementen (7) des Bedienhandgeräts (1) ein der erkannten Maschinenumgebung (B') zugeordnetes Menü (M') zugeordnet wird und

    - wobei im Rahmen der Abarbeitung des Programms (9) in den Fällen,

    -- dass das erfasste Bild (B) mit keiner der zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') übereinstimmt,

    -- dass keine RFID-Signale (S) erfasst werden und

    -- dass die erfassten RFID-Signale (S) nicht mit den der erkannten Maschinenumgebung (B') zugeordneten zu erkennenden RFID-Signalen (S') übereinstimmen,

    den Betätigungselementen (6) und Anzeigeelementen (7) des Bedienhandgeräts (1) kein Menü zugeordnet wird.


     
    11. Bedienhandgerät nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Beschreibungen der zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') und der den zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') zugeordneten, zu erkennenden RFID-Signale (S') im Bedienhandgerät gespeichert sind und dass im Rahmen der Abarbeitung des Programms (9) innerhalb des Bedienhandgeräts das erfasste Bild (B) mit den zu erkennenden Maschinenumgebungen (B') verglichen wird, die erfassten RFID-Signale (S) mit zu erkennenden RFID-Signalen (S') verglichen werden und anhand der vorgenommenen Vergleiche entschieden wird, ob und gegebenenfalls welches Menü (M') den Betätigungselementen (6) und Anzeigeelementen (7) des Bedienhandgeräts zugeordnet wird.
     


    Claims

    1. Method for operating a manual control device (1),

    - wherein an image (B) is detected by means of a sensor system (2) disposed on the manual control device (1) and RFID signals (S) are detected by an RFID sensor system (3) disposed on the manual control device (1),

    - wherein the detected image (B) is compared with machine environments (B') to be recognised and the detected RFID signals (S) are compared with the RFID signals (S') to be recognised assigned to the machine environments (B') to be recognised,

    - characterised in that, in the event of the detected image (B) matching one of the machine environments (B') to be recognised and the detected RFID signals (S) matching the RFID signals (S') to be recognised assigned to the machine environments (B') to be recognised, actuation elements (6) and display elements (7) of the manual control device (1) are assigned a menu (M') assigned to the machine environment (B') recognised and

    - wherein, in the cases,

    -- in which the detected image (B) does not match any of the machine environments (B') to be recognised,

    -- in which no RFID signals (S) are detected and

    -- in which the detected RFID signals (S) do not match the RFID signals to be recognised (S') assigned to the recognised machine environment (B'),

    no menu is assigned to the actuation elements (6) and display elements (7) of the manual control device (1).


     
    2. Operating method according to claim 1,
    characterised in that the detected image (3) is a depth image.
     
    3. Operating method according to claim 1 or 2,
    characterised in that descriptions of the machine environments (B') to be recognised and the RFID signals (S') to be recognised are stored in the manual control device (1).
     
    4. Operating method according to claim 1, 2 or 3,
    characterised in that first of all the detected RFID signals (S) are compared with the RFID signals (S') to be recognised, then, in the event of the RFID signals (S) detected matching the RFID signals (S') to be recognised, a machine environment (B') to be recognised assigned to the matching RFID signals (S') is pre-selected and finally the detected image (B) is exclusively compared with the pre-selected machine environment (B').
     
    5. Operating method according to one of the above claims,
    characterised in that the menu (M') is only loaded into the manual control device (1) after the machine environment (B') recognised has been established.
     
    6. Operating method according to one of the above claims,
    characterised in that it is executed continuously.
     
    7. Operating method according to one of the above claims,
    characterised in that, in the event of the actuation elements (6) and display elements (7) of the manual control device (1) not being assigned any menu, an appropriate message is output via the display elements (7) of the manual control device (1).
     
    8. Operating method according to one of the above claims,
    characterised in that machine elements (17) visible in the recognised machine environment (B') are able to be moved by means of the menu (M') assigned to the actuation elements (6).
     
    9. Method of operation according to claim 8,
    characterised in that exclusively machine elements (17) visible in the recognised machine environment (B') are able to be moved by means of the menu (M') assigned to the actuation elements (6).
     
    10. Manual control device,

    - wherein an image sensor system (2), an RFID sensor system (3), actuation elements (6) and display elements (7) are disposed on the manual control device,

    - wherein a program (9) is stored in the manual control device, which when processed by the image sensor system (2), detects an image (B) and RFID signals (S) are detected by the RFID sensor system (3) and

    - wherein, as part of the processing of the program (9), the detected image (B) is compared with machine environments (B') to be recognised and the detected RFID signals (S) are compared with the RFID signals (S') to be recognised assigned to the machine environments (B') to be recognised,

    - characterised in that, as part of the processing of the program (9), in the event of the detected image (B) matching one of the machine environments (B') to be recognised and the detected RFID signals (S) matching the RFID signals (S') to be recognised assigned to the recognised machine environment (B'), actuation elements (6) and display elements (7) of the manual control device (1) are assigned a menu (M') assigned to the recognised machine environment (B') and

    - wherein, as part of the processing of the program (9), in the cases,

    -- in which the detected image (B) does not match any of the machine environments (B') to be recognised,

    -- in which no RFID signals (S) are detected and

    -- in which the detected RFID signals (S) do not match the RFID signals to be recognised (S') assigned to the detected machine environment (B'),

    no menu is assigned to the actuation elements (6) and display elements (7) of the manual control device (1).


     
    11. Manual control device according to claim 10,
    characterised in that the descriptions of the machine environments (B') to be recognised and of the RFID signals (S') assigned to the machine environments (B') to be recognised are stored in the manual control device and that, as part of the processing of the program (9) within the manual control device, the detected image (B) is compared with the machine environments (B') to be recognised, the detected RFID signals (S) are compared with the RFID signals (S') to be recognised and, on the basis of the comparisons made, a decision is taken as to whether and if necessary which menu (M') is assigned to the actuation elements (6) and display elements (7) of the manual control device.
     


    Revendications

    1. Procédé pour faire fonctionner un appareil ( 1 ) manuel de commande,

    - dans lequel on détecte une image ( B ) à l'aide d'un capteur ( 2 ) d'image monté sur l'appareil ( 1 ) manuel de commande et on détecte des signaux ( S ) RFID à l'aide d'un capteur ( 3 ) RFID monté sur l'appareil ( 1 ) manuel de commande,

    - dans lequel on compare l'image ( B ) détectée à des environnements ( B' ) de machine à reconnaître et on compare les signaux ( S ) RFID détectés à des signaux ( S' ) RFID à reconnaître associés aux environnements ( B' ) de machine à reconnaître,
    caractérisé en ce que,

    - si l'image ( B ) détectée coïncide avec l'un des environnements ( B' ) de machine à reconnaître et si les signaux ( S ) RFID détectés coïncident avec les signaux ( S' ) RFID à reconnaître associés à l'environnement (B') de machine reconnu, un menu ( M' ) associé à l'environnement ( B' ) de machine reconnu est associé à des éléments (6) d'actionnement et à des éléments ( 7 ) d'affichage de l'appareil ( 1 ) manuel de commande et

    - si

    --l'image ( B ) détectée ne coïncide avec aucun des environnements ( B' ) de machine à reconnaître,

    --des signaux ( S ) RFID ne sont pas détectés et

    --les signaux ( S ) RFID détectés ne coïncident pas avec les signaux ( S' ) RFID à reconnaître associés à l'environnement ( B' ) de machine reconnu,

    un menu n'est pas associé aux éléments ( 6 ) d'actionnement et aux éléments ( 7 ) d'affichage de l'appareil ( 1 ) de commande.
     
    2. Procédé suivant la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'image ( B ) détectée est une image de profondeur.
     
    3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    on mémorise dans l'appareil ( 1 ) manuel de commande des descriptions des environnements ( B' ) de machine à reconnaître et les signaux ( S' ) RFID à reconnaître.
     
    4. Procédé suivant la revendication 1,2 ou 3,
    caractérisé en ce que
    l'on compare d'abord les signaux ( S ) RFID détectés aux signaux ( S' ) RFID à reconnaître, ensuite, s'il y a coïncidence des signaux ( S ) RFID détectés et des signaux ( S' ) RFID à reconnaître, on présélectionne un environnement ( B' ) de machine à reconnaître associé aux signaux ( S' ) RFID en coïncidence, et enfin on compare l'image ( B ) détectée exclusivement à l'environnement ( B' ) de machine présélectionné.
     
    5. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l'on charge le menu ( M' ) dans l'appareil ( 1 ) manuel de commande seulement après la détermination de l'environnement ( B' ) de machine reconnu.
     
    6. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    on l'effectue en continu.
     
    7. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    si un menu n'est pas associé aux éléments ( 6 ) d'actionnement et aux éléments ( 7 ) d'affichage de l'appareil ( 1 ) manuel de commande, on émet un message correspondant par les éléments ( 7 ) d'affichage de l'appareil ( 1 ) manuel de commande.
     
    8. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    au moyen du menu ( M' ) associé aux éléments ( 6 ) d'actionnement, on peut déplacer des éléments ( 17 ) de machine visibles dans l'environnement ( B' ) de machine reconnue.
     
    9. Procédé suivant la revendication 8,
    caractérisé en ce que
    au moyen du menu ( M' ) associé aux éléments ( 6 ) d'actionnement, on peut déplacer des éléments de machine visibles exclusivement dans l'environnement ( B' ) de machine reconnue.
     
    10. Appareil manuel de commande,

    - dans lequel il est monté sur l'appareil manuel de commande un capteur ( 2 ) d'image, un capteur ( 3 ) RFID, des éléments ( 6 ) d'actionnement et des éléments ( 7 ) d'affichage,

    - dans lequel il est mémorisé dans l'appareil manuel de commande un programme ( 9 ) par l'exploitation duquel il est détecté une image ( B ) par le capteur ( 2 ) d'image et il est détecté des signaux ( S ) RFID par le capteur ( 3 ) RFID et

    - dans lequel, dans le cadre de l'exploitation du programme ( 9 ), l'image ( B ) détectée est comparée à des environnements ( B' ) de machine à reconnaître, et les signaux ( S ) RFID détectés sont comparés à des signaux ( S' ) RFID à reconnaître associés aux environnements ( B' ) de machine à reconnaître,
    caractérisé en ce que
    dans le cadre de l'exploitation du programme ( 9 ), si l'image ( B ) détectée coïncide avec l'un des environnements ( B' ) de machine à reconnaître et si les signaux ( S ) RFID détectés coïncident avec les signaux ( S' ) RFID à reconnaître associés à l'environnement ( B' ) de machine reconnu, un menu ( M' ) associé à l'environnement ( B' ) de machine reconnu est associé à des éléments ( 6 ) d'actionnement et à des éléments ( 7 ) d'affichage de l'appareil manuel de commande et

    - dans lequel, dans le cadre de l'exploitation du programme ( 9 ), si

    -- l'image ( B ) détectée ne coïncide avec aucun des environnements ( B' ) de machine à reconnaître,

    -- des signaux ( S ) RFID ne sont pas détectés et

    -- les signaux ( S ) RFID détectés ne coïncident pas avec les signaux ( S' ) RFID à reconnaître associés à l'environnement ( B' ) de machine reconnu,

    un menu n'est pas associé aux éléments ( 6 ) d'actionnement et aux éléments ( 7 ) d'affichage de l'appareil ( 1 ) de commande.
     
    11. Appareil manuel de commande suivant la revendication 10,
    caractérisé en ce que
    les descriptions des environnements ( B' ) de machine à reconnaître et des signaux ( S' ) RFID à reconnaître associés aux environnements ( B' ) de machine à reconnaître sont mémorisés dans l'appareil manuel de commande et en ce que, dans le cadre de l'exploitation du programme ( 9 ) au sein de l'appareil manuel de commande, l'image ( B ) détectée est comparée aux environnements ( B' ) de machine à reconnaître, les signaux ( S ) RFID détectés sont comparés aux signaux ( S' ) RFID à reconnaître et, au moyen des comparaisons à effectuer, on décide si et le cas échéant quel menu ( M ) est associé aux éléments ( 6 ) d'actionnement et aux éléments ( 7 ) d'affichage de l'appareil manuel de commande.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente