[0001] Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm, der eine Außenschale und eine Innenlage
aufweist.
[0002] Derartige Schutzhelme sind bestens bekannt, siehe zum Beispiel
EP 1 300 089 und finden Einsatz beispielsweise im Sport, wie zum Beispiel beim Skilaufen oder
Fahrradfahren. Die Erfindung ist insbesondere gerichtet (aber nicht beschränkt) auf
einen Fahrradhelm. Bei herkömmlichen Helmen ist die Außenschale in der Regel relativ
biegesteif ausgebildet. Sie dient zum Schutz der innen liegenden (weicheren) Innenlage.
Die Innenlage besteht beispielsweise aus EPS, einem expandierten Polystyrol-Hartschaum,
und dient insbesondere zur Dämpfung der Aufprallenergie im Falle eines Sturzes. Zusätzlich
kann ein verstellbarer Tragering vorgesehen sein, mit dem es möglich ist, den Helm
an die Kopfgröße anzupassen.
[0003] Für eine gute Schutzwirkung ist es erforderlich, dass einerseits die Innenlage ausreichende
Dämpfungseigenschaften aufweist. Dies wird teilweise über durch die Werkstoffauswahl
und teilweise über die Dicke der Innenlage gewährleistet. Andererseits ist es für
eine optimale Schutzwirkung erforderlich, dass die Innenlage gut, also großflächig,
an dem Kopf des Helmträgers anliegt.
[0004] Der vorbeschriebene Aufbau hat sich in vielen Bereichen langjährig bewährt. Es wurde
allerdings gefunden, dass einerseits die bekannten Helme recht breit ausgebildet sind
und damit häufig klobig wirken, und dass andererseits die Schutzwirkung durch bessere
Passformen noch verbessert werden kann.
[0005] Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, einen Helm zu schaffen, der einerseits eine schlanke Optik und andererseits
eine gegenüber bekannten Helmen verbesserte Passform aufweist.
[0006] Dieser Aufgabe wird gelöst durch einen Helm gemäß Anspruch 1.
[0007] Die Innenlage weist eine Mehrzahl von Kissen auf, die einen optimalen Sitz des Helms
auf dem Kopf des Benutzers gewährleisten. Gleichzeitig gewährleisten die Kissen eine
gute Dämpfungswirkung im Falle eines Sturzes des Helmträgers, und zwar überraschenderweise
auch dann, wenn die Kissen unmittelbar mit der Außenschale des Schutzhelms, also ohne
weitere Dämpfungsschicht, verbunden sind, wie es in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen
wird.
[0008] In wesentlicher Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass im wesentlichen
ausschließlich die Innenlage als Dämpfungsschicht wirkt. In diesem Zusammenhang sei
darauf hingewiesen, dass auch andere Bestandteile des erfindungsgemäßen Schutzhelms,
beispielsweise die Außenschale oder eine Funktions- und/oder Dekorlage (wie sie nachfolgend
noch näher erläutert wird), zur Dämpfung beitragen, da diese Bestandteile zumindest
in gewissem Maße elastische Eigenschaften aufweisen. Dies soll mit der Formulierung
"im wesentlichen ausschließlich" berücksichtigt werden. Allerdings weist jeder Schutzhelm
eine Schicht auf, die bestimmungsgemäß für eine Dämpfung vorgesehen ist. Bei bekannten
Helmen besteht diese Schicht in der Regel aus Hartschaum. Diese Dämpfungsschicht soll
im Rahmen der erfindungsgemäßen Weiterbildung im wesentlichen ausschließlich aus den
Kissen bzw. der die Kissen aufweisenden Innenlage gebildet sein.
[0009] Vorzugsweise bilden ausschließlich die Kissen eine Kontaktfläche für den Kopf des
Trägers. Es kommen also beim Tragen des Schutzhelmes ausschließlich die Kissen in
Kontakt mit dem Kopf. Die Kissen übernehmen hierbei die Pass- und Dämpfungsfunktion.
[0010] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn eine Vielzahl von Kissen vorgesehen
sind, vorzugsweise mindestens 10 Kissen, insbesondere mindestens 15 Kissen. Durch
mehrere Kissen ist der Schutzhelm einerseits besonders anpassungsfähig, andererseits
kann durch mehrere Kissen die Helmform besonders schlank gehalten werden. Dies hat
nicht nur optische Vorteile, sondern auch erhebliche Vorteile in Hinblick auf die
Handhabbarkeit des Helms. Im Übrigen gestatten die einzelnen Kissen eine gute Belüftung
des Kopfes, was einen hervorragenden Tragekomfort gewährleistet.
[0011] Versuche haben ergeben, dass eine im wesentlichen pylonenstumpfartige Form der Kissen
besonders vorteilhaft ist. Der freie Endbereich ist ballig ausgebildet. Vorzugsweise
weisen die Kissen einen runden Querschnitt auf. Es wird erwartet, dass eine derartige
Kissenform zu einem besonders guten Sitz des Schutzhelms auf dem Kopf des Helmträgers
führt. Gleichzeitig gestattet eine runde Querschnittsform eine vorteilhafte Aufteilung
der Kissen.
[0012] Alternativ sind die Kissen teilkugelförmig, insbesondere hablkugelförmig ausgebildet.
Im Rahmen des abstrakten Erfindungsgedankens auch möglich sind eckige, beispielsweise
rechteckige oder quadratische Kissenformen. Als zweckmäßig wird angesehen, wenn die
Kissen eine gewisse Balligkeit aufweisen, damit die Innenlage des Schutzhelms möglichst
über ihren gesamten Umfang zur Anlage an dem Kopf des Helmträgers kommt.
[0013] Die Kissen sind mit kleinen Kügelchen befüllt, die gegeneinander bewegbar sind. Versuche
haben ergeben, dass das Dämpfungsverhalten derartiger Kissen deutlich besser ist als
das Dämpfungsverhalten herkömmlicher Innenschalen aus geschäumten Kunststoffen wie
zum Beispiel Polystyrol.
[0014] Grundsätzlich ist es denkbar, die Kissen einzeln an der Außenschale (beispielsweise
mittels eines Klebstoffs) zu befestigen. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass die Innenlage mindestens zwei
Trägerabschnitte aufweist, auf denen jeweils mehrere Kissen angeordnet sind. Insbesondere
wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die Trägerabschnitte eine Trägerschicht aufweisen,
die flach, vorzugsweise flachbahnig ausgebildet ist. Dabei wird angestrebt, dass das
Trägermaterial eine gewisse Steifigkeit aufweist.
[0015] Die Trägerabschnitte weisen sowohl in herstellungstechnischer als auch in konstruktionstechnischer
Hinsicht Vorteile auf. Zum einen können durch die Trägerabschnitte eine Vielzahl von
Kissen gleichzeitig hergestellt werden. Zum anderen kann konstruktionstechnisch vorteilhaft
die Innenlage besonders einfach durch die Anordnung (vorher konfektionierter) Trägerabschnitte
hergestellt werden. Im Übrigen kann die erforderliche Wölbung der Innenlage besonders
vorteilhaft durch mehrere Trägerabschnitte ausgebildet werden.
[0016] Für die konkrete konstruktive Ausgestaltung eines Trägerabschnitts sind mehrere Varianten
denkbar. Vorzugsweise weist der Trägerabschnitt eine flache Trägerschicht und eine
die Kissen bildende Oberschicht auf. Die Oberschicht ist auf die Trägerschicht geklebt
oder geschweißt. Alternativ sind einzelne (ggf. geschlossene) Kissen ausgebildet,
die auf die Trägerschicht aufgebracht, insbesondere aufgeklebt sind.
[0017] Zur Ausbildung der Innenlage werden mehrere Trägerabschnitte zweckmäßig miteinander
verbunden. Dabei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass zwischen den Trägerabschnitten
ein Freiraum gebildet wird. Dieser Freiraum gewährleistet eine zusätzliche Belüftung
des Schutzhelms, und zwar vor allem dann, wenn in der Außenschale ebenfalls Freiräume
bzw. Öffnungen vorgesehen sind, wie es später noch näher ausgeführt wird.
[0018] Die Trägerabschnitte können unmittelbar miteinander verbunden sein, beispielsweise
kraftschlüssig (z.B. durch Verklebung) und/oder formschlüssig (z.B. durch Niete oder
dergleichen). Ein formschlüssiger Verbund bietet den Vorteil einer einfachen genauen
Ausrichtung der Trägerabschnitte zueinander. Beispielsweise sind die Trägerabschnitte
ineinander eingeclipst. Eine Nietverbindung wird ebenfalls als vorteilhaft angesehen.
Auch eine Verschraubung ist denkbar. Sie bietet den Vorteil der Lösbarkeit. In einer
besonders bevorzugten Konstruktion sind die Trägerabschnitte unmittelbar mit der Außenschale
verbunden. Die Verbindung der Trägerabschnitte an der Außenschale kann auch die Verbindung
der Trägerabschnitte miteinander zur Verfügung stellen.
[0019] Die Innenlage besteht beispielsweise aus drei Trägerabschnitten, die miteinander
verbunden sind. Auch wenn vorteilhaft vorgesehen ist, dass zwischen den Trägerabschnitten
in Teilbereichen ein Freiraum ausgebildet ist, wird es als zweckmäßig angesehen, wenn
mindestens ein Trägerabschnitt mindestens eine Ausbuchtung bildet, die vorzugsweise
mindestens teilweise mit einem Kissen belegt ist, und dass die Ausbuchtung in eine
Einbuchtung eines benachbarten Trägerabschnitts eingreift. Hierdurch bilden zwei Trägerabschnitte
eine Art Verzahnung, was nicht nur die Stabilität der Innenlage erhöht, sondern auch
für eine Erhöhung der Kissendichte sorgt, und zwar dann, wenn die Ausbuchtung zumindest
teilweise mit einem Kissen belegt ist.
[0020] Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass zwei benachbarte Trägerabschnitte
in zumindest einem Abschnitt überlappen. Vorteilhafterweise erfolgt die Überlappung
im Bereich der Ausbuchtung/Einbuchtung angrenzender Trägerabschnitte. Die Überlappung
sorgt für eine (noch) stabilere Ausbildung der Innenlage.
[0021] Vorstehend wurde die Belüftung des erfindungsgemäßen Schutzhelmes angesprochen, die
einen guten Tragekomfort gewährleistet. Alternativ oder zusätzlich zu dem vorgeschlagenen
Freiraum zwischen den Trägerabschnitten kann vorgesehen sein, dass die Innenlage eine
Mehrzahl von Öffnungen aufweist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Trägerabschnitt
eine Mehrzahl von Öffnungen aufweist. Die Öffnungen dienen als Lüftungsöffnungen und
sind vorteilhaft zwischen den Kissen angeordnet.
[0022] Zwischen der Innenlage und der Außenschale ist eine Funktions- und/oder Dekorlage
angeordnet. Die Funktions- und/oder Dekorlage kommt insbesondere dann zum Einsatz,
wenn die Außenschale eine Mehrzahl von Öffnungen, insbesondere mehr als 10 Öffnungen,
aufweist, wie es als bevorzugt angesehen wird.
[0023] Die Mehrzahl von Öffnungen sorgen in erster Linie für eine ausreichende Belüftung
des Schutzhelms. Darüber hinaus weisen sie den Vorteil einer erheblichen Material-
und Gewichtseinsparung auf.
[0024] Im Zusammenhang mit der Funktions- und/oder Dekorlage schafft die vorteilhafte Weiterbildung
des erfindungsgemäßen Helms darüber hinaus ein vollkommen neues Helmkonzept. Vorzugsweise
handelt es sich bei der Funktions- und/oder Dekorlage um eine Textilschicht. Durch
die Funktions- und/oder Dekorlage ist es möglich, dem Helm durch unterschiedliche
Dekore jeweils unterschiedliche Gesamteindrücke zu verleihen. Dabei kann die Funktions-
und/oder Dekorlage nicht nur unterschiedliche Dekore (Muster) aufweisen, sondern beispielsweise
zur Anpassung an Jahreszeiten auch unterschiedlich dick sein. Denkbar ist beispielsweise
eine dicke Woll- oder Felllage für den Winter und für den Sommer eine leichte Stofflage.
Die Funktions- und/oder Dekorlage ist durch die Öffnungen der Außenschale des Schutzhelms
sichtbar, wobei eine Abstimmung der Öffnungsgröße und -anzahl in Hinblick auf die
Sicherheit des Helms erfolgen muss. Die Funktions- und/oder Dekorlage ist unmittelbar
hinter der Außenschale angeordnet. Dadurch ist die Funktions- und/oder Dekorlage besonders
gut sichtbar bei einer insgesamt schlanken Helmstruktur. Grundsätzlich ist es im Rahmen
der Erfindung vorgesehen, dass die mit Kissen versehenen Innenlage für sich genommen
die Stoßdämpfung des Helms zur Verfügung stellt. Die Funktions- und/oder Dekorlage
hingegen hat wahlweise die Funktion einer optischen Gestaltung des Schutzhelms (im
Zusammenhang mit den Öffnungen in der Außenschale), der Wärmedämmung und des Feuchtigkeitsschutzes.
Im letzteren Fall kann es sich beispielsweise um eine beschichtete Funktions- und/oder
Dekorlage handeln.
[0025] Die Innenlage und die Funktions- und/oder Dekorlage sind an einzelnen Stellen an
der Außenschale lösbar befestigt. Dies hat den Vorteil, dass mit einer einzigen Verbindung
alle drei Komponenten lagefixiert werden können. Die Befestigung erfolgt zum Beispiel
durch Niete, die durch die Außenschale, die Funktions- und/oder Dekorlage und die
Innenlage hindurchgreifen.
[0026] Die Befestigung ist lösbar ausgebildet. Hier kommt insbesondere ein Druckknopfverschluss
oder eine Verschraubung in Betracht. Eine lösbare Befestigung hat den wesentlichen
Vorteil, dass einzelne Teile des erfindungsgemäßen Helms ausgewechselt werden können,
beispielsweise im Falle eines Verschleißes.
[0027] Die Funktions- und/oder Dekorlage ist wechselbar. Dadurch kann der Träger des Helms
je nach Bedarf zweckmäßig selbst die Funktions- und/oder Dekorlage auswechseln. So
ist es denkbar, dass der Besitzer eines Helms mehrere Funktions- und/oder Dekorlagen
zur Auswahl hat und je nach Anforderung eine bestimmte Funktions- und/oder Dekorlage
auswählt und den Helm damit bestückt.
[0028] Für die Sicherheit des erfindungsgemäßen Schutzhelmes kann es ausreichen, dass nicht
sämtliche Kissen gleichermaßen an dem Kopf des Benutzers anliegen. Vielmehr kann in
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass mindestens zwei Kissen in Bezug
auf die Außenschale unterschiedliche Höhen aufweisen. Die unterschiedlichen Höhen
sorgen dafür, dass nur einige Kissen am Kopf anliegen. Einige Kissen hingegen sind
kürzer ausgebildet. Sie liegen entweder nicht mit derselben Vorspannkraft an oder
sind vom Kopf beanstandet, was wiederum zu einer noch besseren Belüftung führt. Lediglich
im Falle eines Sturzes - also im Falle einer Belastung des Schutzhelmes - werden auch
die kürzeren Kissen vollständig belastet. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen,
dass die Definition der unterschiedlichen Höhen in Bezug auf die Außenschale so zu
verstehen ist, dass die Kissen bei horizontaler Ausrichtung unterschiedliche Höhen
aufweisen.
[0029] Wie bereits vorstehend angedeutet, weist der Trägerabschnitt vorzugsweise eine flache
Trägerschicht und eine die Kissen bildende Oberschicht auf. Ebenfalls unter dem Gesichtspunkt
eines gesteigerten Tragekomforts kann zweckmäßig vorgesehen sein, dass mindestens
die Oberschicht aus einem luftdurchlässigen Material besteht. Ein derartiges Material
liegt nicht nur angenehmer und ggf. auch besser am Kopf des Benutzers an, es sorgt
auch für eine weitere Steigerung der Belüftung. Hierzu kann die Oberschicht perforiert
sein. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass die Oberschicht aus einem textilen Material
besteht. Hier sind gleichermaßen natürliche oder synthetische Fasern denkbar. Die
Oberschicht wird auf die Trägerschicht aufgenäht, aufgeschweißt oder aufgeklebt.
[0030] Schutzhelme benötigen regelmäßig zur Sicherung des Helms auf dem Kopf des Helmträgers
auch einen Verschlussgurt oder dergleichen. Vorzugsweise ist der Verschlussgurt unmittelbar
an der Außenschale befestigt. Eine vorteilhafte Ausführungsform des Schutzhelmes ist
dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussgurt an denselben Stellen befestigt ist,
an denen auch die Innenlage und die Funktions- und/oder Dekorlage befestigt ist. Mit
nur einer Befestigungseinrichtung wie zum Beispiel einem Niet, einer Schraubverbindung
oder einem Druckknopf können die gesamten Bestandteile des Helms, einschließlich dem
Verschlussgurt, an der Außenschale und mithin miteinander befestigt werden.
[0031] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand
der anhängenden
Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Schutzhelms;
- Figur 2
- den Schutzhelm nach Figur 1 in einer auseinandergezogenen Darstellung;
- Figur 3
- einen Teil der Innenlage des erfindungsgemäßen Helms, nämlich einen Trägerabschnitt,
auf dem die Kissen angeordnet sind;
- Figur 4
- in schematischer Darstellung ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Trägerabschnitts;
- Figur 5
- in schematischer Darstellung eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Trägerabschnitts;
- Figur 6
- in schematischer Darstellung in einem vierten Ausführungsbeispiel eine Draufsicht
auf zwei ineinandergreifende Trägerabschnitte; und
- Figur 7
- in schematischer Darstellung in einem fünften Ausführungsbeispiel eine Draufsicht
auf zwei benachbarte Trägerabschnitte.
[0032] Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Schutzhelms. Der Schutzhelm weist eine Außenschale 1 auf. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Außenschale 1 flechtmusterartig dargestellt und besteht beispielsweise aus
Polypropylen. Durch das Flechtmuster ergeben sich Öffnungen 2, durch die hindurch
eine Funktions- und/oder Dekorlage 3 sichtbar ist, wie es im Zusammenhang mit Figur
2 noch näher erläutert wird.
[0033] Mit dem Bezugszeichen 4 ist ein Verschlussriemen gekennzeichnet, wie er an sich bekannt
ist. Der Verschlussriemen 4 ist unmittelbar an der Außenschale 1 befestigt, und zwar
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über Niete 5. An dieser Stelle sei darauf
hingewiesen, dass statt einer Nietverbindung insbesondere auch eine lösbare Verbindung,
beispielsweise eine Verschraubung, in Betracht kommt.
[0034] Figur 2 zeigt den Schutzhelm nach Figur 1 in einer auseinandergezogenen Darstellung.
Wie deutlich zu sehen, ist die Funktions- und/oder Dekorlage 3 an die Innenform der
Außenschale angepasst. Im zusammengesetzten Zustand ist die Funktions- und/oder Dekorlage
3 durch die Öffnungen 2 gut zu sehen. Die Art der Funktions- und/oder Dekorlage kann
an verschiedene Anforderungen angepasst werden. Dies gilt nicht nur für die Materialart,
sondern auch für die Farbe und das Dekor, die einen wesentlichen Einfluss auf den
Gesamteindruck des Helmes haben.
[0035] Die Funktions- und/oder Dekorlage 3 weist beidseitig jeweils zwei Öffnungen 6 auf.
Durch diese Öffnungen sowie durch Öffnungen 7 in der Außenschale 1 greifen die Niete
5 (oder andere Befestigungseinrichtungen), die in Figur 2 lediglich schematisch dargestellt
sind. Die Funktions- und/oder Dekorlage 3 weist ferner mindestens eine Positioniereinrichtung
8 auf. Die Positioniereinrichtung 8 greift im zusammengesetzten Zustand des Schutzhelmes
in die Außenschale 1 ein, wie es in Figur 1 dargestellt ist. Hierzu weist die Positioniereinrichtung
8 vorzugsweise mindestens einen Schenkel 9 (bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
jeweils 2 Schenkel 9) auf.
[0036] Die Innenlage wird im wesentlichen gebildet durch eine Mehrzahl von Kissen 10. Jeweils
eine Mehrzahl von Kissen 10 sind auf einem Trägerabschnitt 11 angeordnet, wobei zur
Bildung der Innenlage die Trägerabschnitte 11 jeweils miteinander verbunden sind.
Hierzu weisen die Trägerabschnitte 11 Öffnungen 12 auf, durch die hindurch die Niete
5 greifen. Mit den Nieten 5 können folglich die Innenlage, die Funktions- und/oder
Dekorlage 3 und die Außenschale 1 miteinander verbunden werden. Zusätzlich zu den
Öffnungen 12 sind Öffnungen 13 vorgesehen, durch die jeweils eine Befestigungseinrichtung
14 der Positioniereinrichtung 8 greift. Es versteht sich, dass die Verbindung der
Trägerabschnitte auch anderweitig erfolgen kann.
[0037] Die Trägerabschnitte 11 müssen nicht zwangsweise identisch ausgebildet sein. Sie
begrenzen zwischen sich mindestens einen Freiraum 15. Der Freiraum 15 gewährleistet
eine gute Belüftung des Schutzhelmes.
[0038] Figur 3 zeigt einen Teil der Innenlage des erfindungsgemäßen Helms, nämlich den gemäß
Figur 2 stirnseitig anliegenden Trägerabschnitt 11, auf dem die Kissen 10 angeordnet
sind.
[0039] Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind auf einem Trägerabschnitt 11 eine Mehrzahl
von Kissen 10 angeordnet. Die Trägerabschnitte 11 sind vorzugsweise bahnartig und
können mit den Kissen 10 vorkonfektioniert werden. Die Kissen 10 weisen eine teilkugelartige
Form auf und sind mit Kügelchen gefüllt.
[0040] Im Folgenden wird auf die Figuren 4 bis 7 Bezug genommen, in denen weitere Ausführungsbeispiele
von Trägerabschnitten mit einer abgewandelten Kissenform dargestellt sind.
[0041] Figur 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trägerabschnitts
16. Der Trägerabschnitt 16 weist eine Mehrzahl von Kissen 17 auf. Zwischen den Kissen
17 sind Öffnungen 18 ausgebildet, die als Luftdurchlässe dienen. Der Trägerabschnitt
16 weist Einrichtungen 19 zum Verbinden des Trägerabschnitts mit einem anderen (nicht
gezeigten) Trägerabschnitt auf. Die Einrichtungen 19 sind als Öffnungen ausgebildet,
durch die hindurch ein Niet, eine Schraube, ein Knopf (Clips) oder dergleichen greifen
kann und damit eine formschlüssige Verbindung mit dem anderen (nicht gezeigten) Trägerabschnitt
schafft.
[0042] Figur 5 zeigt eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Trägerabschnitts 20. Der Trägerabschnitt 20 weist Kissen 21, 22 auf, die pylonenstumpfartig
ausgebildet sind. Das freie Ende der Kissen ist vorzugsweise ballig ausgebildet. Wie
sich gut der Seitenansicht entnehmen lässt, sind die Kissen 21 nicht so hoch ausgebildet
wie die Kissen 22. Dies bedeutet, dass bei dem erfindungsgemäßen Schutzhelm lediglich
die höheren Kissen 22 an dem Kopf des Trägers anliegen oder zumindest mit einer größeren
Vorspannkraft anliegen. Die kürzeren Kissen 21 liegen in der normalen unbelasteten
Tragestellung nicht am Kopf an. Erst im Falle eines Sturzes gelangen auch diese Kissen
21 zur Anlage. Eine derartige vorteilhafte Ausbildung mit kürzeren 21 und längeren
22 Kissen schaffen eine bessere Belüftung.
[0043] Als Grundaufbau des Trägerabschnitts 20 hat sich eine flache Trägerschicht 23 bewährt,
auf die entweder eine Oberschicht 24 aufgebracht ist, die bereits die Kissen 21, 22
ausbildet. Zur Herstellung des Trägerabschnitts 20 werden die Kissen 21, 22 mit Kügelchen
befüllt und die Oberschicht 24 anschließend auf die Trägerschicht 23 aufgebracht,
insbesondere aufgeklebt, aufgeschweißt oder - sofern Textilien zum Einsatz kommen
- auch ggf. aufgenäht.
[0044] Alternativ werden in sich geschlossene Kissen 21, 22 auf die Trägerschicht 23 aufgebracht.
[0045] Figur 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel von zwei erfindungsgemäßen Trägerabschnitten
25, 26. Die Trägerabschnitte 25, 26 bilden Ausbuchtungen und Einbuchtungen, wie sie
im Zusammenhang mit Figur 7 noch näher beschrieben werden. Die Ausbuchtungen und die
Einbuchtungen wirken derart zusammen, dass die Ausbuchtungen des Trägerabschnitts
25 in die Einbuchtungen des Trägerabschnitts 26 eingreifen und dadurch vorzugsweise
sich die Trägerabschnitte 25 und 26 zumindest teilweise überlappen. Hierzu weist der
Trägerabschnitt 26 einen flachen Rand 27 auf, der in Figur 6 strich-liniert dargestellt
ist. Der Trägerabschnitt 25 übergreift den Trägerabschnitt 26 im Bereich des Randes
27.
[0046] Figur 7 zeigt zwei weitere Ausführungsbeispiele eines Trägerabschnitts. Der obere
Trägerabschnitt 28 weist (schematisch angedeutete) Kissen 29 auf. Der untere Trägerabschnitt
30 weist (schematisch angedeutete) Kissen 31 auf. Der untere Trägerabschnitt 30 bildet
Ausbuchtungen 32 und Einbuchtungen 33. Der obere Trägerabschnitt 28 bildet zwei Ausbuchtungen
34 und eine Einbuchtung 35. Die beiden Trägerabschnitte 28 und 30 sind so zusammenfügbar,
dass die Ausbuchtungen 34 in die Einbuchtungen 33 greifen, was vorteilhaft dazu führt,
dass die Kissen 29 und 31 mit einem geringen Abstand zueinander angeordnet sind. Vorzugsweise
können die Trägerabschnitte 28, 30 mit ihren Rändern 36, 37 überlappen.
[0047] Der erfindungsgemäße Helm weist einerseits eine schlanke Optik und andererseits eine
gegenüber bekannten Helmen verbesserte Passform mit einem hohen Tragekomfort auf.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Außenschale |
29 |
Kissen |
| 2 |
Öffnungen |
30 |
Trägerabschnitt |
| 3 |
Funktions- und/oder |
31 |
Kissen |
| |
Dekorlage |
32 |
Ausbuchtung |
| 4 |
Verschlussriemen |
33 |
Einbuchtung |
| 5 |
Niet |
34 |
Ausbuchtung |
| 6 |
Öffnungen |
35 |
Einbuchtung |
| 7 |
Öffnungen |
36 |
Rand |
| 8 |
Positioniereinrichtung |
37 |
Rand |
| 9 |
Schenkel |
|
|
| 10 |
Kissen |
|
|
| 11 |
Trägerabschnitt |
|
|
| 12 |
Öffnung |
|
|
| 13 |
Öffnung |
|
|
| 14 |
Befestigungseinrichtung |
|
|
| 15 |
Freiraum |
|
|
| 16 |
Trägerabschnitt |
|
|
| 17 |
Kissen |
|
|
| 18 |
Öffnung |
|
|
| 19 |
Verbindungseinrichtung |
|
|
| 20 |
Trägerabschnitt |
|
|
| 21 |
Kissen |
|
|
| 22 |
Kissen |
|
|
| 23 |
Trägerschicht |
|
|
| 24 |
Oberschicht |
|
|
| 25 |
Trägerabschnitt |
|
|
| 26 |
Trägerabschnitt |
|
|
| 27 |
Rand |
|
|
| 28 |
Trägerabschnitt |
|
|
1. Schutzhelm, mit
- einer Außenschale (1), und
- einer Innenlage,
- wobei die Innenlage eine Mehrzahl von Kissen (10; 17; 21; 22; 29; 31) aufweist,
- wobei die Außenschale eine Mehrzahl von Öffnungen (2) aufweist,
- wobei zwischen der Innenlage und der Außenschale eine Funktions- und/oder Dekorlage
(3) angeordnet ist, und
- wobei die Funktions- und/oder Dekorlage (3) durch die Öffnungen (2) hindurch sichtbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Funktions- und/oder Dekorlage (3) auswechselbar ist und
- dass die Funktions- und/oder Dekorlage (3) an einzelnen Stellen an der Außenschale (1)
lösbar befestigt ist.
2. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenlage mindestens 10 Kissen (10; 17; 21; 22; 29; 31), insbesondere mindestens
15 Kissen (10), aufweist.
3. Schutzhelm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenlage mindestens zwei Trägerabschnitte (11; 16; 20; 23; 25; 26; 28; 30) aufweist,
auf denen vorzugsweise jeweils mehrere Kissen (10; 17; 21; 22; 29; 31) angeordnet
sind.
4. Schutzhelm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerabschnitte (11; 16; 20; 23; 25; 26; 28; 30) vorzugsweise formschlüssig
miteinander verbunden sind.
5. Schutzhelm nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Trägerabschnitten (11; 16; 20; 23; 25; 26; 28; 30) ein Freiraum (15)
ausgebildet ist.
6. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Trägerabschnitt (25; 30) eine Ausbuchtung (32) bildet, die vorzugsweise
mindestens teilweise mit einem Kissen belegt ist, und dass die Ausbuchtung in eine
Einbuchtung (35) eines benachbarten Trägerabschnitts (26; 28) eingreift.
7. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Trägerabschnitte (11; 16; 20; 23; 25; 26; 28; 30) in zumindest einem
Abschnitt überlappen.
8. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerabschnitte (16) eine Mehrzahl von Öffnungen (18) aufweisen.
9. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerabschnitte (11) unmittelbar mit der Außenschale (1) verbunden sind.
10. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenlage vorzugsweise an einzelnen Stellen an der Außenschale (1) befestigt
ist.
11. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Kissen (21; 22) in Bezug auf die Außenschale unterschiedliche Höhen
aufweisen.
12. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerabschnitt (20) eine flache Trägerschicht (23) und eine die Kissen (21;
22) bildende Oberschicht (24) aufweist, wobei vorzugsweise mindestens die Oberschicht
aus einem luftdurchlässigen Material besteht.
13. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch einen Verschlussgurt (4), der unmittelbar an der Außenschale (1) befestigt ist, vorzugsweise
an denselben Stellen, an denen auch die Innenlage und die Funktions- und/oder Dekorlage
(3) befestigt ist.
1. A protective helmet including
- an outer shell (1), and
- an inner layer,
- wherein the inner layer includes a plurality of pads (10; 17; 21; 22; 29; 31),
- wherein the outer shell has a plurality of openings (2),
- wherein between the inner layer and the outer shell there is arranged a functional
and/or decorative layer (3), and
- wherein the functional and/or decorative layer is visible through the openings (2),
characterised in
- that the functional and/or decorative layer (3) is replaceable, and
- that the functional and/or decorative layer (3) is detachably secured to the outer
shell (1) at individual positions.
2. A protective helmet as claimed in Claim 1, characterised in that the inner layer includes at least 10 pads (10; 17; 21; 22; 29; 31), particularly
at least 15 pads (10).
3. A protective helmet as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the inner layer includes at least two carrier sections (11; 16; 20; 23; 25; 26; 28;
30), on each of which a plurality of pads (10; 17; 21; 22; 29; 31) are preferably
arranged.
4. A protective helmet as claimed in Claim 3, characterised in that the carrier sections (11; 16; 20; 23; 25; 26; 28; 30) are connected together preferably
positively.
5. A protective helmet as claimed in Claim 3 or 4, characterised in that a space is formed between the carrier sections (11; 16; 20; 23; 25; 26; 28; 30).
6. A protective helmet as claimed in one of Claims 3 to 5, characterised in that at least one carrier section (25; 30) defines a convexity (32), which is occupied,
at least in part, by a pad and that the convexity engages into a concavity (35) in
an adjacent carrier section (26; 28).
7. A protective helmet as claimed in one of Claims 3 to 6, characterised in that two adjacent carriers sections (11; 16; 20; 23; 25; 26; 28; 30) overlap in at least
one section.
8. A protective helmet as claimed in one of Claims 3 to 7, characterised in that the carrier sections (16) have a plurality of openings (18).
9. A protective helmet as claimed in one of claims 3 to 8, characterised in that the carrier sections (11) are directly connected to the outer shell (1).
10. A protective helmet as claimed in one of Claims 1 to 9, characterised in that the inner layer is secured to the outer shell (1), preferably at individual positions.
11. A protective helmet as claimed in one of Claims 1 to 10, characterised in that at least two pads (21; 22) have different heights with respect to the outer shell.
12. A protective helmet as claimed in one of Claims 1 to 11, characterised in that the carrier section (20) includes a flat carrier layer (23) and an upper layer (24)
constituting the pads (21; 22) wherein preferably at least the upper layer consists
of an air permeable material.
13. A protective helmet as claimed in one of Claims 1 to 12, characterised in that a fastening strap (4), which is directly connected to the outer shell (1), and is
preferably connected at the same positions as those at which the inner layer and the
functional and/or decorative layer (3) are fastened.
1. Casque de protection, comprenant
- une coque extérieure (1), et
- une couche intérieure,
- la couche intérieure présentant une pluralité de rembourrages (10 ; 17 ; 21 ; 22
; 29 ; 31),
- la coque extérieure présentant une pluralité d'ouvertures (2),
- entre la couche intérieure et la coque extérieure étant disposée une couche fonctionnelle
et/ou décorative (3), et
- la couche fonctionnelle et/ou décorative (3) étant visible à travers les ouvertures
(2),
caractérisé en ce que
- la couche fonctionnelle et/ou décorative (3) est remplaçable et
- la couche fonctionnelle et/ou décorative (3) est fixée de manière amovible à des
emplacements individuels sur la coque extérieure (1).
2. Casque de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche intérieure présente au moins 10 rembourrages (10 ; 17 ; 21 ; 22 ; 29 ;
31), en particulier au moins 15 rembourrages (10).
3. Casque de protection selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la couche intérieure présente au moins deux portions de support (11 ; 16 ; 20 ; 23
; 25 ; 26 ; 28 ; 30) sur lesquelles sont disposés de préférence à chaque fois plusieurs
rembourrages (10 ; 17 ; 21 ; 22 ; 29 ; 31).
4. Casque de protection selon la revendication 3, caractérisé en ce que les portions de support (11 ; 16 ; 20 ; 23 ; 25 ; 26 ; 28 ; 30) sont de préférence
reliées les unes aux autres par rengagement par correspondance de formes.
5. Casque de protection selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce qu'entre les portions de support (11 ; 16 ; 20 ; 23 ; 25 ; 26 ; 28 ; 30) est réalisé
un espace libre (15).
6. Casque de protection selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce qu'au moins une portion de support (25 ; 30) forme un renflement (32) qui est de préférence
au moins en partie garni d'un rembourrage, et en ce que le renflement s'engage dans un renfoncement (35) d'une portion de support adjacente
(26 ; 28).
7. Casque de protection selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que deux portions de support adjacentes (11 ; 16 ; 20 ; 23 ; 25 ; 26 ; 28 ; 30) se chevauchent
dans au moins une portion.
8. Casque de protection selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que les portions de support (16) présentant une pluralité d'ouvertures (18).
9. Casque de protection selon l'une quelconque des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que les portions de support (11) sont connectées directement à la coque extérieure (1).
10. Casque de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la couche intérieure est de préférence fixée à des emplacements individuels sur la
coque extérieure (1).
11. Casque de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au moins deux rembourrages (21 ; 22) présentent des hauteurs différentes par rapport
à la coque extérieure.
12. Casque de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la portion de support (20) présente une couche de support plate (23) et une couche
supérieure (24) formant les rembourrages (21 ; 22), au moins la couche supérieure
se composant de préférence d'un matériau perméable à l'air.
13. Casque de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé par une sangle de fermeture (4) qui est fixée directement à la coque extérieure (1),
de préférence aux mêmes emplacements auxquels est également fixée la couche intérieure
et la couche fonctionnelle et/ou décorative (3).