[0001] Die Erfindung betrifft ein handgehaltenes Arbeitsgerät zur Bodenbearbeitung mit einer
Masse von wenigstens 15 kg, beispielsweise einen Stampfer oder einen Groß- bzw. Aufbruchhammer.
[0002] Arbeitsgeräte zur Bodenbearbeitung werden im Baustellenbereich häufig von Verbrennungsmotoren
angetrieben. Hierbei entstehen Lärm und Abgase, die die Gesundheit des Baustellenpersonals
und die Umwelt beeinträchtigen können. Um dem entgegenzuwirken, werden derartige Arbeitsgeräte
zunehmend auch mit Elektromotoren angeboten, die aus elektrischen Energiespeichern
bzw. Akkumulatoren gespeist werden. Wegen der hohen Leistung werden Energiespeicher
einer ausreichenden Leistungsklasse benötigt, die zum Einen teuer, zum Anderen groß
und schwer sind. Beim Einbau derartiger Energiespeicher am Arbeitsgerät wird geeigneter
Bauraum benötigt. Hierbei ist zu beachten, dass der Energiespeicher durch die mechanischen
Belastungen am Arbeitsgerät stark beansprucht und geschädigt werden kann.
[0003] Es ist bekannt, den Energiespeicher an einer Halte- bzw. Führungsvorrichtung des
Arbeitsgeräts zu befestigen, da hier die im Arbeitsbetrieb erforderlichen Schwingungen
bzw. Stöße nur gedämpft eingeleitet werden. Nachteilig an dieser Anordnung ist jedoch,
dass der Schwerpunkt des Arbeitsgeräts ungünstig beeinflusst wird und sich die Handhabbarkeit
insbesondere handgehaltener Arbeitsgeräte verschlechtern kann. Weiterhin ist es bei
dieser Gestaltung notwendig, zur Versorgung des im Allgemeinen an weiter unten angeordneten
Elektromotors ein verhältnismäßig langes Verbindungskabel vorzusehen, in dem Leistung
verbraucht wird, die dann nicht mehr als Nutzleitung zur Verfügung steht.
[0004] Aus der nachveröffentlichten
DE 2010 055 632 A1 ist ein elektrisch betriebener Stampfer bekannt. Der zum Speichern der elektrischen
Energie für den Antrieb des Stampfers dienende Energiespeicher ist am Führungsbügel
des Stampfers befestigt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stampfer zur Bodenverdichtung mit
einem aus einem elektrischen Energiespeicher gespeisten Elektromotor anzugeben, der
einen höheren Bedienkomfort bei gleichzeitig kostengünstiger und energieeffizienter
Ausgestaltung des Geräts ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Stampfer zur Bodenverdichtung gemäß Patentanspruch
1 gelöst. Weiterentwicklungen sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
[0007] Ein Stampfer zur Bodenverdichtung weist eine Haltevorrichtung zum Halten des Stampfers
in einer Hauptarbeitsstellung, eine Obermasse, eine in der Hauptarbeitsstellung unterhalb
der Obermasse angeordnete, mit der Obermasse federnd beweglich gekoppelte Untermasse
mit einer in der Hauptarbeitsstellung nach unten ausgerichteten Bodenkontaktvorrichtung,
eine Schwingungserregungsvorrichtung zum Erzeugen einer Arbeitsbewegung der Untermasse,
wobei die Bodenkontaktvorrichtung in eine in der Hauptarbeitsstellung nach unten gerichtete
Schlagbewegung versetzbar ist, eine einen Elektromotor aufweisenden Antriebsvorrichtung
zum Antreiben der Schwingungserregungsvorrichtung und einen elektrischen Energiespeicher
zum Versorgen des Elektromotors mit elektrischer Energie auf. Der Energiespeicher
ist durch eine Schwingungsentkopplungsvorrichtung von Schwingungen entkoppelbar an
der Obermasse oder der Untermasse angeordnet.
[0008] In einer weiteren Ausführungsform kann das den Stampfer bildende Arbeitsgerät ein
Gewicht von mindestens 15 kg aufweisen.
[0009] Die Haltevorrichtung, die auch als Führungsvorrichtung bezeichnet werden kann, ermöglicht
es einem Bediener, das Arbeitsgerät über dem zu bearbeitenden Boden bzw. dem Erdreich
zu halten und es während der Arbeitbewegung zu führen. Sie kann einen Führungsrahmen
mit Griffvorrichtungen oder separate, nicht an einem Führungsrahmen angeordnete Griffe
zum Halten des Arbeitsgeräts in der Hauptarbeitsstellung aufweisen. Die Griffvorrichtungen
bzw. Griffe können seitlich in einem oberen Abschnitt des Arbeitsgeräts in etwa auf
Höhe der Arme des Bedieners angeordnet sein. Die Haltevorrichtung kann alternativ
oder zusätzlich einen Führungsbügel zum Ziehen oder Schieben des Arbeitsgeräts aufweisen.
An der Haltevorrichtung können Bedienelemente angeordnet sein, beispielsweise zum
Ansteuern der Antriebsvorrichtung oder zum Unterbrechen der Arbeitsbewegung.
[0010] Die Haltevorrichtung ermöglicht es dem Bediener, das Arbeitsgerät während des Arbeitsbetriebs
in der Hauptarbeitsstellung zu halten. Das Arbeitsgerät ist im Arbeitsbetrieb somit
handgehalten bzw. handgeführt. Weist das Arbeitsgerät eine große Masse auf, so bringt
das Halten des Arbeitsgeräts eine hohe körperliche Belastung des Bedieners mit sich,
der mit seinen Armen das Verbleiben in der Hauptarbeitsstellung sicherstellen, das
Führen des Geräts leisten und ggfs. Stöße des Arbeitsgeräts abfangen muss.
[0011] Die Hauptarbeitsstellung des Arbeitsgeräts kann eine effektive Bodenbearbeitung gewährleisten
und insbesondere eine Schlagrichtung der Bodenkontaktvorrichtung mit im Wesentlichen
senkrechter Ausrichtung auf den unter dem Arbeitsgerät befindlichen Boden sicherstellen.
Dies bedingt, dass die Untermasse und die Obermasse in der Hauptarbeitsstellung im
Wesentlichen übereinander angeordnet sind.
[0012] Die Obermasse kann eine Masse aufweisen, die ein im Wesentlichen ruhiges Führen des
Arbeitsgeräts ermöglicht. Sie kann, beispielsweise im Fall des Stampfers, einen Großteil
der Komponenten umfassen, die zum Betrieb des Arbeitsgeräts notwendig sind, wie beispielsweise
die Schwingungserregungsvorrichtung und/oder die Antriebsvorrichtung mit dem Elektromotor,
deren Masse so zur Obermasse beitragen kann, ohne das Gesamtgewicht zu erhöhen. Alternativ,
beispielsweise im Fall des Hammers, kann die Obermasse auch lediglich eine Schutzhaube
aufweisen, die die Untermasse beispielsweise nach oben, seitlich und in Richtung des
Bedieners umschließt und an der die Griffvorrichtung angeordnet sein kann.
[0013] Die Untermasse kann mit der Obermasse beispielsweise durch eine Federeinrichtung
federnd beweglich gekoppelt und in der Hauptarbeitstellung unterhalb der Obermasse
angeordnet sein. An der Untermasse kann die Bodenkontaktvorrichtung derart befestigt
sein, dass die Bodenkontaktvorrichtung durch Schwingungen der Untermasse in eine Arbeitsbewegung
mit Schlagrichtung in Richtung des Bodens gezwungen wird.
[0014] Die Bodenkontaktvorrichtung kann im Falle eines Stampfers eine Bodenkontaktplatte
aufweisen, die während des Arbeitsbetriebs auf dem zu verdichtenden Boden aufschlagen
und diesen verdichten kann. Im Falle eines Hammers kann die Bodenkontaktvorrichtung
ein Aufbruchwerkzeug wie beispielsweise einen Aufbruchmeißel zum Aufbrechen des Bodens
aufweisen. Zum Antreiben des Aufbruchmeißels kann die Untermasse eine Schlagvorrichtung
mit einem Schlagkolben und einem durch den Schlagkolben beaufschlagbaren Döpper aufweisen,
der auf den Aufbruchmeißel wirkt. Der Schlagkolben kann durch die an der Ober- oder
Untermasse angeordnete Antriebsvorrichtung antreibbar und in eine Schlagbewegung mit
Aufschlag auf den Döpper versetzbar sein. Beispielsweise kann der Schlagkolben von
einem Antriebskolben der Antriebsvorrichtung über ein Luftfederschlagwerk antreibbar
sein.
[0015] Durch die Schwingungserregungsvorrichtung kann die Untermasse relativ zur Obermasse
in Schwingung und die Bodenkontaktvorrichtung in die Arbeitsbewegung versetzbar sein.
Bei einer Vibrationsplatte kann die Schwingungserregungsvorrichtung an der Untermasse
angeordnet sein und zum Erzeugen der Schwingungen wenigstens eine Unwuchtwelle mit
daran angeordneter Unwuchtmasse aufweisen. Bei einem Stampfer kann die Schwingungserregungsvorrichtung
an der Obermasse bzw. zwischen der Ober- und der Untermasse angeordnet sein und z.B.
einen mit der Untermasse gekoppelten Kurbeltrieb aufweisen. Bei einem Hammer kann
die Schwingungserregungsvorrichtung an der Obermasse angeordnet sein und über einen
Kurbeltrieb z.B. den Antriebskolben antreiben, dessen Impuls wie bereits dargestellt
über das Luftfederschlagwerk auf den Schlagkolben und durch Aufschlag auf den Döpper
auf den Aufbruchmeißel übertragbar ist.
[0016] Durch die den Elektromotor aufweisende Antriebsvorrichtung kann die Schwingungserregungsvorrichtung,
beispielsweise die Unwuchtwelle bzw. der Kurbeltrieb, antreibbar sein. Die Antriebsvorrichtung
kann an der Ober- oder Untermasse angeordnet sein und zusätzlich zum Elektromotor
auch weitere Motoren aufweisen, beispielsweise einen Verbrennungsmotor für einen Hybridantrieb,
der größtmögliche Einsatzzeiten und Unabhängigkeit von Stromquellen ermöglichen kann.
Bei dem Elektromotor kann es sich um einen Universalmotor, einen Induktionsmotor,
einen Switched-Reluctance-Motor (SR-Motor), einen Gleichstrommotor (BDC-Motor) oder
einen bürstenlosen Gleichstrommotor (BLDC-Motor) handeln.
[0017] Der Elektromotor kann allein bzw. exklusiv durch den elektrischen Energiespeicher
speisbar sein. Alternativ kann der Elektromotor wahlweise durch den Energiespeicher
oder durch eine externe Stromquelle, beispielsweise eine Steckdose eines Stromversorgungsnetzes,
eine Baustromquelle oder einen Generator speisbar sein.
[0018] Bei dem Energiespeicher kann es sich um einen Akkumulator einer geeigneten Leistungsklasse
handeln, beispielsweise einen Lithium-Ionen- oder einen Lithium-Polymer-Akkumulator.
Der Energiespeicher kann elektrochemische Zellen aufweisen und von einem Gehäuse,
beispielsweise einem Kunststoffgehäuse, umschlossen sein. Das Gehäuse kann die elektrochemischen
Zellen kapseln und elektrische Anschlussvorrichtungen sowie gegebenenfalls Bedien-
und Anzeigeeinrichtungen aufweisen. Der Energiespeicher kann mit dem Gehäuse beispielsweise
eine handelsübliche Einheit bilden. Weiterhin kann der Energiespeicher auch aus mehreren
Akkumulatoren zusammengesetzt sein.
[0019] Durch die Schwingungsentkopplungsvorrichtung von Schwingungen entkoppelt, kann der
Energiespeicher an der Obermasse oder der Untermasse angeordnet sein. Obwohl er sich
in dieser Position nahe den im Arbeitsbetrieb stark bewegten Komponenten befindet,
kann er durch die Schwingungsentkopplungsvorrichtung vor Schwingungen, Vibrationen
bzw. Stößen geschützt sein, was Schädigungen und Verschleiß vorbeugt. Folglich ist
es nicht notwendig, den Energiespeicher entfernt von der Bodenkontaktvorrichtung anzuordnen,
beispielsweise an der Haltevorrichtung.
[0020] An der Ober- oder Untermasse angeordnet, kann der Energiespeicher in einer Umgebung
der Antriebsvorrichtung bzw. nah an der Antriebsvorrichtung und insbesondere am zu
speisenden Elektromotor angeordnet sein. Zum elektrischen Anschließen des Elektromotors
an den Energiespeicher reicht es folglich aus, ein kurzes Kabel vorzusehen, durch
das Leistungsverluste vermindert bzw. gering gehalten werden. Folglich steht mehr
Leistung zum Erzeugen der Arbeitsbewegung des Arbeitsgeräts zur Verfügung, und das
Arbeitsgerät kann energieeffizient betrieben werden.
[0021] Der Energiespeicher und die Schwingungsentkopplungsvorrichtung wirken in dieser Anordnung
als Tilgersystem, das eine relativ zu der Ober- bzw. Untermasse bewegliche, die Masse
des Energiespeichers umfassende Tilgermasse aufweist. Die Tilgermasse ist über die
Schwingungsentkopplungsvorrichtung relativ beweglich zur Ober- bzw. Untermasse gekoppelt.
[0022] Die Schwingungsentkopplungsvorrichtung kann eine Federeinrichtung wie beispielsweise
eine Schraubfeder, ein Elastomerelement (z.B. Gummi) mit entsprechender Steifigkeit
und Dämpfung oder auch andere geeignete Werkstoffe, wie z.B. ein viskoses Fluid, aufweisen.
Folglich kann das Tilgersystem als ungedämpfter, gedämpfter oder viskoser Tilger ausgelegt
sein. Weiterhin kann das Tilgersystem passiv oder aktiv wirken, wobei bei einer aktiven
Wirkungsweise ein zusätzlicher Aktor vorgesehen sein kann, um die Tilgermasse in Schwingung
zu versetzen.
[0023] Bei der Auslegung des Tilgersystems müssen Frequenz, Tilgermasse und Dämpfung optimal
aufeinander abgestimmt werden. Die Tilgermasse kann sich nach der Masse des zu beruhigenden
Systems aus Ober- und Untermasse bestimmen und beispielsweise bei etwa 5 bis 10 %
der Systemmasse liegen, aber auch größer als 10% der Systemmasse sein. Die Tilgermasse
kann beispielsweise größer als 10% der Systemmasse sein, wenn der Energiespeicher
wegen eines hohen Leistungsbedarfs des Arbeitsgeräts eine große Masse aufweist. Aus
Gewichts- und Platzgründen kann die Tilgermasse auch niedriger sein.
[0024] Das Tilgersystem ermöglicht es, dass Resonanzen im Bereich einer Eigenfrequenz eines
zu beruhigenden Systems erheblich gedämpft oder gar völlig eliminiert werden können,
je nach Abstimmung des Systems.
[0025] Je nach Art und Auftreten der zu tilgenden Schwingungen im Arbeitsbetrieb kann ein
geeigneter Ort festgelegt werden, an dem das Tilgersystem vorteilhaft zu platzieren
ist. Das Tilgersystem kann insbesondere an der Obermasse, aber auch an der Untermasse,
nicht jedoch im Kraftfluss zwischen Ober- und Untermasse angeordnet werden. Ohne weiteres
kann es jedoch in unmittelbarer Nähe von Komponenten eingebaut werden, die im Kraftfluss
liegen.
[0026] Weiterhin kann die Bewegbarkeit der Tilgermasse, insbesondere des Energiespeichers,
derart festgelegt sein, dass auftretende Schwingungen bestmöglich getilgt werden.
Beispielsweise kann bei zu tilgenden linearen Schwingungen der Ober- bzw. Untermasse
das Tilgersystem als linearer Schwingungstilger gestaltet sein, indem beispielsweise
eine relative Bewegbarkeit des Energiespeichers hauptsächlich in linearer Richtung
ermöglicht wird.
[0027] Durch das Tilgersystem können Schwingungen im Arbeitsbetrieb reduziert und ein ruhigeres
Bewegungsverhalten des Arbeitsgeräts erreicht werden. Hierdurch kann das Halten des
Arbeitsgeräts vereinfacht und der Bediener entlastet werden. Zudem werden die Komponenten
der Obermasse entlastet, da sie lediglich geringeren Schwingungen ausgesetzt sind.
Dies ermöglicht eine kostengünstigere Konstruktion des Arbeitsgeräts, da weniger Vorkehrungen
zum Komponentenschutz getroffen werden müssen und die Bauteile kostengünstiger ausgelegt
werden können. Bei Verwendung des Energiespeichers als Tilgermasse ist es nicht notwendig,
eventuelle zusätzliche Tilgermassen vorzusehen, wodurch das Gesamtgewicht des Arbeitsgeräts
gering gehalten werden kann.
[0028] In einer Ausführungsform sind der Energiespeicher und die Haltevorrichtung an der
Obermasse angeordnet.
[0029] Durch die Anordnung des Energiespeichers an der Obermasse wird die Obermasse relativ
zum Gesamtgewicht erhöht. Hierdurch können Schwingungen der Obermasse im Arbeitsbetrieb
reduziert werden. Bei gleichzeitiger Anordnung der Haltevorrichtung an der Obermasse
kann so ein ruhiges Halten und Führen des Arbeitsgeräts durch den Bediener unterstützt
werden und die auf den Bediener einwirkenden Hand-Arm-Vibrationen können reduziert
werden.
[0030] Weiterhin kann eine zusätzliche Schwingungsentkopplungseinrichtung wie beispielsweise
ein Gummipuffer und/oder eine Federeinrichtung zwischen der Obermasse und der Haltevorrichtung
angeordnet sein. Hierdurch können die in die Haltevorrichtung eingeleiteten Schwingungen,
Impulse bzw. Stöße weiter vermindert und ein ruhiges Halten durch den Bediener weiter
unterstützt werden.
[0031] In einer weiteren Ausführungsform kann der Energiespeicher im Bereich einer im Wesentlichen
senkrechten Mittelachse bzw. Hauptachse des Arbeitsgeräts angeordnet sein.
[0032] Die Mittelachse des Arbeitsgeräts kann im Wesentlichen der Schlagachse der Bodenkontaktvorrichtung
entsprechen, entlang der die Schläge im Wesentlichen senkrecht auf den zu bearbeitenden
Boden geleitet werden. Entlang der Mittelachse kann unten zunächst die Untermasse
mit der nach unten ausgerichteten Bodenkontaktvorrichtung und darüber die Obermasse
angeordnet sein, die in dieser Position durch ihre Masse den Bodenkontakt verstärkt.
Die Mittelachse kann auch einer Symmetrieachse des Arbeitsgeräts mit einem im Wesentlichen
zum Boden senkrechten Verlauf entsprechen.
[0033] Durch die Anordnung des Energiespeichers im Bereich der Mittelachse wirkt dessen
Masse zusätzlich in Richtung der Schläge zur Bodenbearbeitung. Weiterhin wird der
beispielsweise im Bereich der Schlagachse liegende Schwerpunkt des Arbeitsgeräts nicht
durch den Energiespeicher in der Horizontalebene verschoben, wie es bei einer seitlichen
Anordnung des Energiespeichers mit Abstand zur Mittelachse der Fall wäre. Der Schwerpunkt
und die Gewichtsverteilung des Arbeitsgeräts werden daher günstig beeinflusst, was
unter anderem die Handhabbarkeit des Arbeitsgeräts verbessert.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform ist der Energiespeicher in der Hauptarbeitsstellung
oberhalb der Obermasse angeordnet, also an einer in der Hauptarbeitsstellung vom Boden
abgewandten Seite der Obermasse.
[0035] Diese Anordnung ermöglicht eine einfache Konstruktion insbesondere der Obermasse,
da innerhalb der Obermasse kein separater Bauraum für den Energiespeicher vorzusehen
ist. Weiterhin kann der Energiespeicher oberhalb der Obermasse einfach im Bereich
der Mittelachse angeordnet werden.
[0036] Allerdings ist zum Schutz des Energiespeichers in der nach oben exponierten Lage
gegebenenfalls eine zusätzliche Abdeckungsvorrichtung zum Schutz vor Wärmeeinstrahlung
und zum Schutz vor Einschlägen herabfallender Gegenstände vorzusehen, beispielsweise
bei einem Einsatz in einem Baugraben. Die Abdeckungsvorrichtung kann beispielsweise
durch eine flache Abdeckplatte aus einem die Sonneneinstrahlung reflektierenden Material
mit einer geeigneten Festigkeit zum Schutz des Energiespeichers gestaltet sein.
[0037] In einer Ausführungsform kann der Energiespeicher in einer Umgebung der Antriebsvorrichtung,
an der Antriebsvorrichtung und/oder mit der Antriebsvorrichtung baulich integriert
angeordnet sein.
[0038] In dieser Anordnung kann die Versorgung des Elektromotors durch den Energiespeicher
mit einer vergleichsweise kurzen Verkabelung erreicht werden. Dies verhindert Leistungsverluste
im Kabel und ermöglicht einen energieeffizienten Betrieb des Arbeitsgeräts.
[0039] In einer weiteren Ausführungsform kann die Schwingungsentkopplungseinrichtung eine
Federeinrichtung und/oder eine Dämpfereinrichtung aufweisen. Beispielsweise kann die
Schwingungsentkopplungseinrichtung ein einfaches FederDämpfer-System beispielsweise
mit einer Schraubenfeder und einem Öldruckdämpfer aufweisen.
[0040] Bei einer Variante ist zusätzlich zu dem Energiespeicher eine Tilgermasse vorgesehen.
Die zusätzliche Tilgermasse ist wie der Energiespeicher relativ zu der Obermasse beweglich
und bewirkt somit eine Verminderung der Schwingungen, analog zu dem Energiespeicher.
Die Anordnung der zusätzlichen Tilgermasse relativ zu dem Energiespeicher und insbesondere
zu der Obermasse kann in verschiedenen alternativen Varianten erfolgen, wie nachfolgend
erläutert.
[0041] Bei einer Ausführungsform ist die Tilgermasse an dem Energiespeicher angeordnet und
zusammen mit dem Energiespeicher über die Schwingungsentkopplungseinrichtung mit der
Obermasse schwingungsentkoppelt verbunden. Die Tilgermasse und der Energiespeicher
können so z.B. eine bauliche Einheit bilden, die über die Schwingungsentkopplungseinrichtung
relativ zu der Obermasse bewegbar ist.
[0042] Aufgrund der erhöhten Gesamtmasse aus Energiespeicher und Tilgermasse ist die schwingungsberuhigende
Wirkung verstärkt.
[0043] Bei einer anderen Ausführungsform ist die Tilgermasse über eine eigene, weitere Schwingungsentkopplungseinrichtung
mit der Obermasse schwingungsentkoppelt verbunden, während der Energiespeicher seinerseits
über die ihm zugeordnete Schwingungsentkopplungseinrichtung an die Obermasse angekoppelt
ist. Durch die gemeinsame Wirkung von Tilgermasse und Energiespeicher auf die Obermasse
wird die Schwingung beruhigt.
[0044] Wiederum bei einer anderen Ausführungsform ist die Tilgermasse über eine eigene,
weitere Schwingungsentkopplungseinrichtung mit dem Energiespeicher schwingungsentkoppelt
verbunden. Die Tilgermasse sitzt so z.B. mit ihrer eigenen (der weiteren) Schwingungsentkopplungseinrichtung
auf dem Energiespeicher, der wiederum über seine Schwingungsentkopplungseinrichtung
an der Obermasse angekoppelt ist.
[0045] Schließlich ist eine Ausführungsform möglich, bei der der Energiespeicher über die
Schwingungsentkopplungseinrichtung mit der Tilgermasse verbunden ist und die Tilgermasse
über eine eigene, weitere Schwingungsentkopplungseinrichtung mit der Obermasse schwingungsentkoppelt
verbunden ist. Hierbei ist somit die Tilgermasse wirkungsmäßig zwischen dem Energiespeicher
und der Obermasse angeordnet, wobei er mit beiden Komponenten über Schwingungsentkopplungseinrichtung
verbunden ist.
[0046] In einer weiteren Ausführungsform ist eine elektronische Steuerungsvorrichtung zum
Steuern der Antriebsvorrichtung an dem Energiespeicher oder als die weitere Tilgermasse
angeordnet.
[0047] Beispielsweise kann die Steuerungsvorrichtung fest mit dem Gehäuse des Energiespeichers
verbunden sein. Sie kann so die Masse des Tilgersystems weiter erhöhen und die Schwingungstilgung
weiter verbessern, ohne das Gesamtgewicht des Arbeitsgeräts zu erhöhen. In dieser
Anordnung ist die Steuerungsvorrichtung geschützt vor Vibrations- oder Stoßeinleitungen
und zudem direkt aus dem Energiespeicher versorgbar.
[0048] Alternativ kann die Steuerung auch schwingungsentkoppelt von dem Energiespeicher
sein und so als zusätzliche Tilgermasse Schwingungen beispielsweise anderer Frequenzen
tilgen.
[0049] In einer Ausführungsform kann das Arbeitsgerät ein handgeführter Großhammer sein.
[0050] In einer weiteren Ausführungsform kann die Schwingungserregungsvorrichtung einen
mit der Untermasse gekoppelten Kurbeltrieb zum Versetzen der Untermasse in die Arbeitsbewegung
aufweisen. In dieser Ausführungsform weist die Schwingungserregungsvorrichtung keine
bewegbaren Unwuchtmassen zum Erzeugen der Arbeitsbewegung auf. Diese Ausführungsform
kann insbesondere bei einem Hammer oder Stampfer genutzt werden.
[0051] Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand von Beispielen
unter Zuhilfenahme der begleitenden Figur näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Stampfer mit einem schwingungsentkoppelt an der Obermasse angeordneten Energiespeicher.
[0052] Fig. 1 zeigt schematisch in einer seitlichen Schnittansicht einen Stampfer 1 mit
einer Obermasse 2 und einer zu der Obermasse 2 relativ beweglichen Untermasse 3. Die
Untermasse 3 weist einen Stampffuß mit einer als Bodenkontaktvorrichtung dienenden
Bodenkontaktplatte 4 auf.
[0053] Die Obermasse 2 umfasst unter anderem eine Antriebsvorrichtung (nicht gezeigt) mit
einem Elektromotor (nicht gezeigt), welcher einen mit der Untermasse 3 verbundenen
Kurbeltrieb (nicht gezeigt) antreibt. Durch den Kurbeltrieb können die Obermasse 2
und die Untermasse 3 in eine oszillierende Relativbewegung zueinander versetzt werden,
durch die die Bodenkontaktplatte 4 in eine stampfende Arbeitsbewegung mit einer Schlagrichtung
im Wesentlichen senkrecht auf den zu bearbeitenden Boden 5 gezwungen wird. Hierdurch
kann in der gezeigten aufrechten Hauptarbeitsstellung der Boden 5 bearbeitet bzw.
verdichtet werden. Die Schlagrichtung kann dabei im Wesentlichen einer Mittelachse
des Stampfers 1 folgen, in deren Umgebung sich auch der Schwerpunkt des Stampfers
1 befindet.
[0054] Zum Führen des Stampfers 1 durch einen Bediener ist eine Haltevorrichtung 6 vorgesehen,
an welcher beispielsweise ein Bedienerhandgriff angeordnet sein kann. Die Haltevorrichtung
6 ist an der Obermasse 2 angeordnet und kann beispielsweise durch einen Gummipuffer
7 von Schwingungen der Obermasse 2 entkoppelt sein.
[0055] Zum Versorgen des Elektromotors ist ein elektrischer Energiespeicher 8 vorgesehen,
der in der gezeigten Ausführungsform oberhalb der Obermasse 2 angeordnet ist. Baulich
integriert mit dem Energiespeicher 8 ist eine Steuerungsvorrichtung 9 zum Steuern
des Stampfers 1 und insbesondere des Elektromotors vorgesehen. Der Energiespeicher
8 und die Steuerungsvorrichtung 9 können in der gezeigten Ausführungsform in einem
gemeinsamen Gehäuse angeordnet sein.
[0056] Das Gehäuse mit dem Energiespeicher 8 und der Steuerungsvorrichtung 9 ist über eine
Schwingungsentkopplungseinrichtung mit einer Federeinrichtung 10 und einer Dämpfereinrichtung
11 relativ beweglich mit der Obermasse 2 gekoppelt. Die Komponenten 8, 9, 10 und 11
wirken daher als (gestrichelt umrahmtes) Tilgersystem 12, das als Tilgermasse die
Masse des Energiespeichers 8 und der Steuerungsvorrichtung 8 umfasst, und das in einem
Arbeitsbetrieb des Stampfers Schwingungen der Obermasse 2, insbesondere Resonanzen
im Bereich einer Eigenfrequenz der Obermasse 2, erheblich verringern kann.
[0057] Durch das Tilgersystem 12 können Schwingungen und Vibrationen der Obermasse 2 im
Arbeitsbetrieb effektiv reduziert werden. Folglich werden an der Obermasse 2 angeordnete
Komponenten wie beispielsweise der Elektromotor und der Kurbeltrieb mit ihren elektrischen
bzw. mechanischen Verbindungen vor Schwingungseinleitungen und Stößen geschützt. Dies
verlängert die Lebensdauer und ermöglicht eine einfachere und damit kostengünstigere
Auslegung der Komponenten.
[0058] Auch die Schwingungseinleitung aus der Obermasse 2 über den Gummipuffer 7 in die
Haltevorrichtung 6 wird durch das Tilgersystem 12 weiter reduziert. Dies reduziert
Belastungen, die auf den Bediener wirken, und ermöglicht ein ruhiges Halten und Führen
des Stampfers 1 im Arbeitsbetrieb.
[0059] Wird der Energiespeicher 8 wie gezeigt im Bereich der Mittelachse des Stampfers 1
angeordnet, so wird der Schwerpunkt des Stampfers 1 nicht wesentlich seitlich verschoben.
Hierdurch wird das Halten und Führen des Stampfers 1 in der Hauptarbeitsstellung erleichtert.
[0060] Durch das Anordnen des Energiespeichers 8 an der Obermasse kann die Länge einer Verkabelung
zwischen dem Energiespeicher 8 und dem an der Obermasse 2 angeordneten Elektromotor
kurz gehalten werden, wodurch Leistungsverluste im Kabel vermindert werden. Hierdurch
kann ein energieeffizienter Betrieb des Stampfers 1 unterstützt werden.
[0061] Weiterhin begünstigt die Anordnung der Steuerungsvorrichtung 9 oben am Stampfer 1
eine gute Bedienbarkeit durch den Bediener. Die Steuerungsvorrichtung 9 kann bei dieser
Anordnung einfach durch den Energiespeicher 8 versorgt werden.
1. Stampfer (1) zur Bodenverdichtung mit
- einer Haltevorrichtung (6) zum Halten des Stampfers (1) in einer Hauptarbeitsstellung;
- einer Obermasse (2);
- einer in der Hauptarbeitsstellung unterhalb der Obermasse (2) angeordneten, mit
der Obermasse (2) federnd beweglich gekoppelten Untermasse (3) mit einer in der Hauptarbeitsstellung
nach unten ausgerichteten Bodenkontaktvorrichtung (4);
- einer Schwingungserregungsvorrichtung zum Erzeugen einer Arbeitsbewegung der Untermasse
(3), wobei die Bodenkontaktvorrichtung (4) in eine in der Hauptarbeitsstellung nach
unten gerichtete Schlagbewegung versetzbar ist;
- einer einen Elektromotor aufweisenden Antriebsvorrichtung zum Antreiben der Schwingungserregungsvorrichtung;
und mit
- einem elektrischen Energiespeicher (8) zum Versorgen des Elektromotors mit elektrischer
Energie; wobei
- der Energiespeicher (8) durch eine Schwingungsentkopplungsvorrichtung (10, 11) von
Schwingungen entkoppelbar an der Obermasse (2) oder an der Untermasse (3) angeordnet
ist; und wobei
- der Energiespeicher (8) im Bereich einer im Wesentlichen senkrechten Mittelachse
des Stampfers (1) angeordnet ist.
2. Stampfer (1) nach Anspruch 1, wobei der Energiespeicher (8) und die Haltevorrichtung
(6) an der Obermasse (2) angeordnet sind.
3. Stampfer (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Energiespeicher (8)
in der Hauptarbeitstellung oberhalb der Obermasse (2) angeordnet ist.
4. Stampfer (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Energiespeicher (8)
in einer Umgebung der Antriebsvorrichtung, an der Antriebsvorrichtung und/oder mit
der Antriebsvorrichtung baulich integriert angeordnet ist.
5. Stampfer (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Schwingungsentkopplungseinrichtung
eine Federeinrichtung (10) und/oder eine Dämpfereinrichtung (11) aufweist.
6. Stampfer (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit
- einer zusätzlich zu dem Energiespeicher (8) vorgesehenen Tilgermasse, wobei entweder
- die Tilgermasse an dem Energiespeicher (8) angeordnet ist und zusammen mit dem Energiespeicher
(8) über die Schwingungsentkopplungseinrichtung mit der Obermasse (2) schwingungsentkoppelt
verbunden ist; oder
- die Tilgermasse über eine eigene, weitere Schwingungsentkopplungseinrichtung mit
der Obermasse (2) schwingungsentkoppelt verbunden ist; oder
- die Tilgermasse über eine eigene, weitere Schwingungsentkopplungseinrichtung mit
dem Energiespeicher (8) schwingungsentkoppelt verbunden ist; oder
- der Energiespeicher (8) über die Schwingungsentkopplungseinrichtung mit der Tilgermasse
verbunden ist und die Tilgermasse über eine eigene, weitere Schwingungsentkopplungseinrichtung
mit der Obermasse (2) schwingungsentkoppelt verbunden ist.
7. Stampfer (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei eine elektronische Steuerungsvorrichtung
(9) zum Steuern der Antriebsvorrichtung an dem Energiespeicher (8) oder als Bestandteil
der weiteren Tilgermasse angeordnet ist.
8. Stampfer (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Arbeitsgerät (1) ein
Gewicht von mindestens 15 kg aufweist.
9. Stampfer (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Schwingungserregungsvorrichtung
einen mit der Untermasse (3) gekoppelten Kurbeltrieb zum Versetzen der Untermasse
(3) in die Arbeitsbewegung aufweist.
1. Tamper (1) for ground compaction, comprising
- a holding device (6) for holding the tamper (1) in a main working position;
- an upper mass (2);
- a lower mass (3) which is arranged in the main working position underneath the upper
mass (2), is coupled in a resiliently movable manner to the upper mass (2) and has
a ground contacting device (4) which is oriented downwards in the main working position;
- a vibration excitation device for producing a working movement of the lower mass
(3), wherein the ground contacting device (4) can be caused to perform an impacting
movement which is directed downwards in the main working position;
- a drive device, which comprises an electric motor, for driving the vibration excitation
device; and comprising
- an electrical energy store (8) for supplying the electric motor with electrical
energy; wherein
- the energy store (8) is arranged on the upper mass (2) or on the lower mass (3)
in such a way as to be able to be decoupled from vibrations by means of a vibration
decoupling device (10, 11); and wherein
- the energy store (8) is arranged in the region of a substantially vertical central
axis of the tamper (1).
2. Tamper (1) as claimed 1, wherein the energy store (8) and the holding device (6) are
arranged on the upper mass (2).
3. Tamper (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein the energy store
(8) is arranged above the upper mass (2) in the main working position.
4. Tamper (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein the energy store
(8) is arranged, in an area surrounding the drive device, on the drive device and/or
structurally integrated with the drive device.
5. Tamper (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein the vibration decoupling
device has a spring device (10) and/or a damper device (11).
6. Tamper (1) as claimed in any one of the preceding claims, comprising
- an absorber mass which is provided in addition to the energy store (8), wherein
either
- the absorber mass is arranged on the energy store (8) and is connected, together
with the energy store (8), to the upper mass (2) in a vibration-decoupled manner by
means of the vibration decoupling device; or
- the absorber mass is connected to the upper mass (2) in a vibration-decoupled manner
by means of a dedicated further vibration decoupling device; or
- the absorber mass is connected to the energy store (8) in a vibration-decoupled
manner by means of a dedicated further vibration decoupling device; or
- the energy store (8) is connected to the absorber mass by means of the vibration
decoupling device and the absorber mass is connected to the upper mass (2) in a vibration-decoupled
manner by means of a dedicated further vibration decoupling device.
7. Tamper (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein an electronic control
device (9) for controlling the drive device is arranged on the energy store (8) or
as a component of the further absorber mass.
8. Tamper (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein the tool (1) has
a weight of at least 15 kg.
9. Tamper (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein the vibration excitation
device has a crank drive, which is coupled to the lower mass (3), for causing the
lower mass (3) to perform the working movement.
1. Pilon (1) pour le damage de sols avec
- un dispositif de maintien (6) pour le maintien du pilon (1) dans une position de
travail principale ;
- une masse supérieure (2) ;
- une masse inférieure (3), disposée dans la position de travail principale, en dessous
de la masse supérieure (2), et couplée de manière mobile élastiquement avec la masse
supérieure (2), avec un dispositif de contact avec le sol (4) orienté vers le bas
dans la position de travail principale ;
- un dispositif de génération de vibrations pour la production d'un mouvement de travail
de la masse inférieure (3), le dispositif de contact avec le sol (4) pouvant être
soumis à un mouvement d'impact orienté vers le bas dans la position de travail principale
;
- un dispositif d'entraînement comprenant un moteur électrique pour l'entraînement
du dispositif de génération de vibrations ; et avec
- un accumulateur d'énergie électrique (8) pour l'alimentation du moteur électrique
en énergie électrique ;
- l'accumulateur d'énergie (8) étant disposé au niveau de la masse supérieure (2)
ou de la masse inférieure (3) de façon à pouvoir être découplée des vibrations par
un dispositif de découplage de vibrations (10, 11) ; et
- l'accumulateur d'énergie (8) étant disposé au niveau d'un axe central globalement
vertical du pilon (1).
2. Pilon (1) selon la revendication 1, l'accumulateur d'énergie (8) et le dispositif
de maintien (6) étant disposés au niveau de la masse supérieure (2).
3. Pilon (1) selon l'une des revendications précédentes, l'accumulateur d'énergie (8)
étant disposé, dans la position de travail principale, au-dessus de la masse supérieure
(2).
4. Pilon (1) selon l'une des revendications précédentes, l'accumulateur d'énergie (8)
étant disposé dans un environnement du dispositif d'entraînement, sur le dispositif
d'entraînement et/ou de façon à être intégré dans le dispositif d'entraînement.
5. Pilon (1) selon l'une des revendications précédentes, le dispositif de découplage
de vibrations comprenant un dispositif à ressort (10) et/ou un dispositif d'amortissement
(11).
6. Pilon (1) selon l'une des revendications précédentes, avec
- une masse d'amortissement prévue en plus de l'accumulateur d'énergie,
- la masse d'amortissement étant disposée sur l'accumulateur d'énergie (8) et étant
reliée, conjointement avec l'accumulateur d'énergie (8), de manière découplée en vibrations,
par l'intermédiaire du dispositif de découplage de vibrations, avec la masse supérieure
(2) ; ou
- la masse d'amortissement étant reliée, de manière découplée en vibrations, par l'intermédiaire
de son propre dispositif de découplage de vibrations, avec la masse supérieure (2)
; ou
- la masse d'amortissement étant reliée, de manière découplée en vibrations, par l'intermédiaire
de son propre dispositif de découplage de vibrations, avec l'accumulateur d'énergie
(8) ; ou
- l'accumulateur d'énergie (8) étant relié par l'intermédiaire du dispositif de découplage
d'énergie avec la masse d'amortissement et la masse d'amortissement étant reliée,
de manière découplée en vibrations, par l'intermédiaire de son propre dispositif de
découplage de vibrations, avec la masse supérieure (2).
7. Pilon (1) selon l'une des revendications précédentes, un dispositif de commande électronique
(9) étant disposé, pour la commande du dispositif d'entraînement, sur l'accumulateur
d'énergie (8) ou en tant que composant de l'autre masse d'amortissement.
8. Pilon (1) selon l'une des revendications précédentes, le dispositif de travail (1)
présentant un poids d'au moins 15 kg.
9. Pilon (1) selon l'une des revendications précédentes, le dispositif de génération
de vibrations comprenant un mécanisme à manivelle, couplé avec la masse inférieure
(3), pour la mise de la masse inférieure (3) en mouvement de travail.