| (19) |
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(11) |
EP 2 807 001 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.07.2018 Patentblatt 2018/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2013/000048 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/110264 (01.08.2013 Gazette 2013/31) |
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| (54) |
MESSER
KNIFE
COUTEAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
29.01.2012 DE 102012001491
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.12.2014 Patentblatt 2014/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Martor KG |
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42653 Solingen (DE) |
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Erfinder: |
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- HERLITZ, Martin
42897 Remscheid (DE)
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| (74) |
Vertreter: Roche, von Westernhagen & Ehresmann |
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Patentanwaltskanzlei
Friedrich-Engels-Allee 430-432 42283 Wuppertal 42283 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102009 051 433 US-A1- 2003 154 606
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DE-U1-202004 011 913
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Messer.
[0002] Ein solches Messer ist bekannt z.B. aus offenkundiger Vorbenutzung der Anmelderin.
Das Messer weist ein Gehäuse auf, welches mit einer Handhabe ein Schwenkgelenk bildet.
Die Handhabe kann relativ zu dem Gehäuse zwischen einer Grundposition und einer Aktivposition
bewegt werden. Das Messer umfasst ferner einen Klingenträger, welcher zwischen einer
Sicherheitsposition und einer Schneidposition bewegbar ist. In der Schneidposition
ragt die Klinge aus einer Öffnung des Gehäuses heraus und es ist ein Schneidvorgang
durchführbar. In der Sicherheitsposition ist die Klinge für den Benutzer unzugänglich
in dem Gehäuse angeordnet. Befindet sich die Handhabe in der Grundposition, ist die
Klinge in der Sicherheitsposition angeordnet. Wird die Handhabe in die Aktivposition
bewegt, bewegt sich der Klingenträger in die Schneidposition. Durch eine Relativbewegung
zwischen Handhabe und Gehäuse kann die Handhabe von dem Gehäuse entfernt werden und
ein Zugriff auf den Klingenträger für einen Klingenwechsel ist möglich.
[0003] Das Messer umfasst eine Sichheitsvorrichtung mit einer ersten Arretierung mittels
welcher eine Bewegung der Handhabe zwischen der Grundposition und der Aktivposition
verhinderbar ist. Ferner umfasst die Sicherheitsvorrichtung eine zweite Arretierung,
mittels welcher ein Entfernen des Gehäuses von der Handhabe und somit ein ungewollter
Zugang zu der Klinge in der Sicherheitsposition verhinderbar ist. Ein Messer gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist z. B. auch aus der
DE 10 2009 051 433 A1 bekannt. Es war Aufgabe der Erfindung ein Messer zu schaffen, das eine einfache und
kostengünstige Herstellung ermöglicht.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Messer mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0005] Das Messer umfasst einen Klingenträger mit einer Klinge, welcher zwischen einer Sicherheitsposition
und einer Schneidposition bewegbar gelagert ist. Wenn der Klingenträger in der Sicherheitsposition
angeordnet ist, befindet sich die Klinge innerhalb des Gehäuses und ist unzugänglich.
Der Klingenträger ist in eine Schneidposition verlagerbar, indem die Handhabe relativ
zu dem Gehäuse in eine Aktivposition bewegt wird. Ein Klingenwechsel ist möglich,
wenn das Gehäuse in eine Offenposition bewegt ist. Z.B. weist das Gehäuse zwei Gehäuseteile
auf, die zwischen einer geschlossenen Position und einer Offenposition bewegbar sind.
Die Handhabe kann z.B. mit wenigstens einem weiteren Gehäuseteil das Gehäuse ausbilden.
Z.B. ist die Handhabe relativ zu dem Gehäuse zwischen einer Grundposition, einer Aktivposition
und einer Offenposition bewegbar.
[0006] Mittels einer Sicherheitsvorrichtung ist eine Bewegung des Klingenträgers aus der
Sicherheitsposition in die Schneidposition verhinderbar. Z.B. ist die Bewegung des
Klingenträgers in die Schneidposition mittelbar verhinderbar durch Arretierung der
Bewegung der Handhabe relativ zu dem Gehäuse. Die Handhabe kann in der arretierten
Stellung dann nicht aus der Grundposition in die Aktivposition verlagert werden.
[0007] Erfindungsgemäß umfasst die Sicherheitsvorrichtung eine Betätigung, mittels welcher
die Sicherheitsvorrichtung in wenigstens zwei Stellungen bewegbar ist. Die Betätigung
ist z.B. dem Gehäuse zugeordnet. Alternativ kann die Betätigung aber auch der Handhabe
zugeordnet sein. In einer ersten Stellung wird eine Bewegung des Messers in die Offenposition
arretiert und in einer zweiten Position ist eine Bewegung in die Schneidposition arretiert.
Die Bewegung in die Schneidposition wird z.B. verhindert, indem die Bewegung der Handhabe
arretiert wird. Z. B ist das Messer in drei Stellungen bewegbar. In einer ersten Stellung
wird z.B. eine Bewegung des Messers in die Offenposition verhindert, in einer zweiten
Position ist eine Bewegung in die Schneidposition verhindert und in einer dritten
Position ist eine Bewegung in die Offenposition erlaubt.
[0008] In der ersten Stellung kann z.B. eine Bewegung in die Schneidposition arretiert sein.
In der zweiten Position ist z.B. zusätzlich eine Bewegung in die Offenposition arretiert.
Außerdem ist z.B. in der dritten Position zusätzlich eine Bewegung in die Schneidposition
arretiert.
[0009] Eine Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung mit einem Sperrelement
bewegungverbunden ist. Das Sperrelement kann z.B. einstückig mit der Betätigung ausgebildet
sein. Gemäß einer Alternative ist das Sperrelement mit der Betätigung z.B. fest verbunden.
Gemäß einer anderen Alternative ist das Sperrelement mittelbar mit der Betätigung
verbunden. Z.B. kann die Sicherheitsvorrichtung derart ausgebildet sein, dass jeder
Position der Betätigung eine Position des Sperrelements zugeordnet ist.
[0010] Eine weitere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung und
/ oder das Sperrelement in wenigstens einer Stellung der Sicherheitsvorrichtung in
einem Rastsitz angeordnet ist. Z. B. rasten das Sperrelement und / oder die Betätigung
in der erste Stellung und der zweiten Stellung und ggf. in anderen Stellungen in einen
Rastsitz ein. Z.B. ist die Bewegungsbahn des Sperrelements zwischen den Rastsitzen
verengt, so dass das Sperrelement bei der Bewegung von einem Rastsitz in einem anderen
Rastsitz elastisch verformt werden muss.
[0011] Die Bewegung des Klingenträgers in die Schneidposition ist z.B. mittelbar durch eine
lösbare Arretierung der Handhabe verhinderbar. Wenn die Bewegung der Handhabe in der
Grundposition arretiert ist, so dass die Handhabe nicht in die Aktivposition bewegt
werden kann, ist auch die Bewegung des Klingenträgers in die Schneidposition nicht
möglich.
[0012] Die Betätigung ist z.B. als Schieber ausgebildet, welcher wenigstens zwischen der
ersten Stellung und der zweiten Stellung verschiebbar gelagert ist. Der Schieber ist
z.B. durch eine translatorische Bewegung verlagerbar.
[0013] Die Betätigung ist z.B. an dem Gehäuse gelagert ist. Alternativ kann die Betätigung
z.B. auch an der Handhabe gelagert sein.
[0014] Z.B. weist die Handhabe eine Aussparung auf, wobei das Sperrelement in wenigstens
einer Position der Sicherheitsvorrichtung in die Aussparung der Handhabe eintauchen
kann, wenn die Handhabe in die Aktivposition bewegt wird. Die Aussparung ist z.B.
von einem Langloch gebildet.
[0015] Einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäß ist die Arretierung von wenigstens
einer Anschlagfläche der Handhabe oder des Gehäuses gebildet ist. Z.B. ist in der
zweiten Stellung der Sicherheitsvorrichtung das Sperrelement zwischen gegenüberliegenden
Sperrflächen angeordnet. Das Sperrelement ist z.B. an dem Gehäuse angeordnet und die
Sperrflächen sind z.B. der Handhabe zugeordnet.
[0016] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich anhand eines in den Fig. dargestellten
Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Messers,
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht des Messers in der Sicherheitsposition, wobei sich
die Sicherungsvorrichtung in einer ersten Stellung befindet,
- Fig. 3
- eine schematische Längsschnittdarstellung des Messers gemäß Schnittlinie III - III
in Fig. 18,
- Fig. 4
- eine Ausschnittdarstellung gemäß Ausschnittlinie IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- eine schematische Seitenansicht des Messers in der Schneidposition,
- Fig. 6
- eine schematische Längsschnittdarstellung des Messers gemäß Fig. 5,
- Fig. 7
- eine Ausschnittdarstellung gemäß Ausschnittlinie VII in Fig. 6,
- Fig. 8
- eine schematische Seitenansicht des Messers in der Sicherheitsposition, wobei die
Sicherheitsvorrichtung in einer zweiten Stellung angeordnet ist,
- Fig. 9
- eine schematische Längsschnittdarstellung des Messers gemäß Fig. 8,
- Fig. 10
- eine schematische vergrößerte Ausschnittdarstellung gemäß Ausschnittlinie X in Fig.
9
- Fig. 11
- eine schematische Seitenansicht des Messers in der Sicherheitsposition, wobei sich
die Sicherheitsvorrichtung in einer dritten Stellung befindet,
- Fig. 12
- eine Längsschnittdarstellung des Messers gemäß Fig. 11
- Fig. 13
- eine schematische Ausschnittdarstellung gemäß Ausschnittlinie XIII in Fig. 12,
- Fig. 14
- eine schematische Seitenansicht des Messers, wobei die Sicherheitsvorrichtung in der
dritten Position angeordnet ist und wobei die Handhabe aus der Grundposition in Richtung
Offenposition geschwenkt ist,
- Fig. 15
- eine schematische Schnittdarstellung des Messers gemäß Fig. 14,
- Fig. 16
- eine schematische vergrößerte Ausschnittdarstellung gemäß Ausschnittlinie XVI in Fig.
15,
- Fig. 17
- eine schematische Seitenansicht des Messers in der Offenposition,
- Fig. 18
- eine schematische Frontansicht des Messers gemäß Ansichtspfeil XVIII in Fig. 2.
eine schematische Seitenansicht des Messers in der Offenposition.
[0017] Ein Messer insgesamt wird in den Fig. mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Gleiche
Bezugszeichen in den unterschiedlichen Fig. bezeichnen auch bei Hinzufügung oder Weglassen
von kleinen Buchstaben entsprechende Teile.
[0018] In Fig. 1 ist das Messer 10 in einer perspektivischen Darstellung gezeigt. Das Messer
10 umfasst ein Gehäuse 11 und eine Handhabe 12. Die Handhabe 12 bildet mit dem Gehäuse
11 ein Schwenkgelenk G1 mit einer Schwenkachse a. Wenn die Handhabe 12 gemäß Fig.
1 in die Aktivposition bewegt ist, befindet sich das Messer in der Schneidposition,
in welcher eine Klinge 13 mit einer Schneide 14 aus einer Öffnung 17 des Gehäuses
11 austritt und ein Schneidvorgang durchführbar ist.
[0019] Das Messer 10 umfasst eine Sicherheitsvorrichtung S mit einer Betätigung 15. In den
Fig. 1 bis 7 ist die Sicherheitsvorrichtung in der ersten Position dargestellt. Gemäß
Fig. 2 ist die Handhabe 12 in der Grundposition dargestellt, in welcher sie bezüglich
der in Fig. 5 dargestellten Aktivposition in Richtung u1 verschwenkt ist.
[0020] In Fig. 3 ist erkennbar, dass die Klinge 13 in einem Klingenträger 18 gelagert ist.
Der Klingenträger 18 ist mit einem Antrieb 19 verbunden, welcher mit einer Schrägfläche
20 versehen ist. Wenn die Handhabe 12 aus der in Fig. 3 dargestellten Grundposition
in Richtung u2 geschwenkt wird, wirkt die Schrägfläche 20 in bekannter Weise mit einer
Gegenfläche 21 des Gehäuses 11 zusammen, so dass sich der Klingenträger 18 in Richtung
x1 in Richtung der Schneidposition bewegt, die z.B. in den Fig. 5 und 6 dargestellt
ist. Dabei gleitet die Gegenfläche 21 entlang der Schrägfläche 20 (siehe die Fig.
3 und 6).
[0021] Wird in der Schneidposition der Druck auf die Handhabe 12 nachgelassen, wird der
Klingenträger 18 von einer nicht dargestellten Feder in Richtung x2 zurück in die
Sicherheitsposition bewegt, die z.B. in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Dabei wird
die Handhabe 12 aus der Aktivposition gemäß Fig. 6 in Richtung u1 zurück in die Grundposition
gemäß Fig. 3 geschwenkt.
[0022] Gemäß Fig. 3 umfasst die Handhabe 12 einen Fortsatz 22 mit einer Anschlagfläche 23.
Die Handhabe 12 weist ein Langloch 24 auf. Ferner ist in Fig. 3 ein Steg 16 erkennbar,
welcher der Sicherheitsvorrichtung Szugeordnet ist und welcher fest mit der Betätigung
15 verbunden ist. Das Gehäuse 11 umfasst drei Rastsitze 25, 26 und 27, die z.B. in
Fig. 4 erkennbar sind. In der ersten Position der Sicherheitsvorrichtung ist der Steg
16 in dem Rastsitz 25 angeordnet. Durch eine Bewegung der Betätigung 15 aus der ersten
Position in die zweite Position in Richtung y1 kann der Steg 16 aus dem Rastsitz 25
in den Rastsitz 26 verlagert werden. Durch eine Bewegung der Betätigung 15 aus der
ersten Position in die dritte Position in Richtung y2 kann der Steg 16 aus dem Rastsitz
25 in den Rastsitz 27 verlagert werden. Zwischen den Rastsitzen 25, 26 und 27 ist
die Bewegungsbahn des Stegs 16 verengt, so dass der Steg 16 elastisch verformt werden
muss, um einen Wechsel von einem Rastsitz in einen anderen Rastsitz durchzuführen.
Die elastische Verformung ist nur durch Überwindung einer Mindestkraft möglich.
[0023] In der ersten Position ist eine Bewegung der Handhabe 12 in Richtung u1 nicht möglich,
da der in dem Gehäuse 11 gelagerte Steg 16 in der Bewegungsbahn der Anschlagfläche
23 angeordnet ist. Eine Bewegung in Richtung u2 ist jedoch aufgrund des Langlochs
24 möglich, in welches der Steg 16 eintauchen kann, wenn die Handhabe 12 aus der Grundposition
in Richtung u2 in die Aktivposition bewegt wird (siehe z.B. die Fig. 6 und 7). Die
Handhabe 12 kann somit in die Aktivposition und der Klingenträger 18 in die Schneidposition
bewegt werden.
[0024] In Fig. 8 befindet sich die Betätigung 15 in der zweiten Stellung. In Fig. 9 ist
zu erkennen, dass der Steg 16 in dem Rastsitz 26 angeordnet ist. Der Steg 16 befindet
sich in der Bewegungsbahn der Anschlagfläche 23, so dass die Handhabe 12 aus der in
den Fig. 8 und 9 dargestellten Grundposition nicht in Richtung u1 in Richtung einer
Offenposition schwenkbar ist. Die Handhabe 12 ist darüber hinaus auch nicht in Richtung
u2 in die Aktivposition schwenkbar, weil sich der Steg 16 in der Bewegungsbahn einer
Stopperfläche 28 (siehe Fig. 10) der Handhabe 12 befindet. Bei einer Bewegung der
Handhabe 12 aus der Grundposition in Richtung u2 schlägt die Stopperfläche 28 sofort
an den Steg 16 an und eine Schwenkbewegung in Richtung u2 wird verhindert. Die Klinge
13 kann daher nicht aus dem Gehäuse 11 austreten, wenn sich die Sicherheitsvorrichtung
S in der zweiten Stellung befindet.
[0025] In den Fig. 10 bis 17 ist die Sicherheitsvorrichtung S des Messers 10 in der dritten
Position dargestellt. Gemäß Fig. 11 befindet sich die Handhabe 12 in der Grundposition.
Durch eine Verlagerung der Betätigung 19 aus der ersten Position in Richtung y2 ist
die dritte Stellung der Sicherheitvorrichtung einstellbar. Der Steg 16 befindet sich
in dem Rastsitz 27, wenn die Sicherheitsvorrichtung S in der dritten Stellung angeordnet
ist.
[0026] Eine Bewegung der Handhabe 12 relativ zu dem Gehäuse 11 aus der in Fig. 11 dargestellten
Grundposition in Richtung u2 in die Aktivposition ist in der dritten Position der
Sicherheitsvorrichtung nicht möglich, das sich der Steg 16 in der Bewegungsbahn einer
Sperrfläche 29 der Handhabe 12 befindet. Bei einer Bewegung der Handhabe 12 in Richtung
u2 gerät die Sperrfläche 29 sofort in Kontakt mit dem Steg 16, so dass sich die Klinge
13 nicht aus der Sicherheitsposition heraus bewegen kann. Eine Bewegung der Handhabe
12 in Richtung u1 ist hingegen möglich, da sich der Steg 16 nicht in der Bewegungsbahn
der Handhabe 12, insbesondere nicht in der Bewegungsbahn des Fortsatzes 22 befindet.
Die Handhabe 12 ist daher relativ zu dem Gehäuse 11 aus der Grundposition gemäß Fig.
11 in eine Offenposition in Richtung u1 bewegbar.
[0027] In den Fig. 14 bis 16 ist die Handhabe 12 in einer Zwischenposition zwischen der
Grundposition und der Offenposition dargestellt. Es ist erkennbar, dass sich der Fortsatz
22 an dem Steg 16 vorbeibewegen kann.
[0028] Die Offenposition der Handhabe 12 ist in Fig. 17 dargestellt. In der Offenposition
ist die Klinge 13 aus dem Klingenträger 18 entnehmbar und gegen eine andere Klinge
austauschbar.
[0029] Aus der Offenposition kann die Handhabe 12 durch eine Schwenkbewegung in Richtung
u2 wieder in die Grundposition bewegt werden. Wird in der Grundposition die Betätigung
15 in Richtung y1 in die erste Stellung der Sicherheitsvorrichtung bewegt, ist ein
Schneidvorgang wieder möglich.
1. Messer mit einem Klingenträger (18) an welchem eine Klinge (13) gelagert ist, wobei
der Klingenträger (18) mittels einer Handhabe (12) zwischen einer Sicherheitsposition,
in welcher die Klinge (13) in dem Gehäuse (11) angeordnet ist, und einer Schneidposition,
in welcher die Klinge (13) aus dem Gehäuse (11) herausragt, bewegbar gelagert ist,
wobei ein Klingenwechsel möglich ist, wenn das Gehäuse (11) relativ zu der Handhabe
(12) in einer Offenposition angeordnet ist und wobei das Messer (10) mindestens eine
Sicherheitsvorrichtung (S) umfasst, mittels weicher eine Bewegung in die Schneidposition
und / oder in die Offenposition verhinderbar ist, wobei die Sicherheitsvorrichtung
(S) eine Betätigung (15) umfasst, welche mit einem Sperrelement (16) bewegungsverbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung (15) wenigstens in eine erste Stellung bewegbar ist, in welcher das
Sperrelement (16) derart in der Bewegungsbahn der Handhabe angeordnet ist, dass das
Sperrelement (16) eine Bewegung in die Offenposition arretiert und in eine zweite
Stellung bewegbar ist, in welcher das Sperrelement (16) derart in der Bewegungsbahn
der Handhabe angeordnet ist, dass das Sperrelement (16) eine Bewegung in die Schneidposition
arretiert.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung (15) und / oder das Sperrelement (16) in wenigstens einer Stellung
der Sicherheitsvorrichtung in einem Rastsitz (25, 26, 27) angeordnet ist.
3. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Klingenträgers (18) in die Schneidposition mittelbar durch eine
lösbare Arretierung der Handhabe (12) verhinderbar ist.
4. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Stellung der Sicherheitsvorrichtung zusätzlich eine Bewegung in die
Offenposition arretiert ist.
5. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer dritten Stellung der Sicherheitsvorrichtung (S) eine Bewegung in die Offenposition
möglich ist.
6. Messer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der dritten Stellung der Sicherheitsvorrichtung (S) eine Bewegung in die Schneidposition
arretiert ist.
7. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung (15) als Schieber ausgebildet ist, welcher wenigstens zwischen der
ersten Stellung und der zweiten Stellung verschiebbar gelagert ist.
8. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung (15) an dem Gehäuse (11) gelagert ist.
9. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (12) eine Aussparung (24) aufweist und dass das Sperrelement (16) in
der ersten Stellung der Sicherheitsvorrichtung in die Aussparung (24) der Handhabe
(12) eintauchen kann, wenn die Handhabe (12) aus einer Grundposition in eine Aktivposition
bewegt wird.
10. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung von wenigstens einer Anschlagfläche (23, 28, 29) der Handhabe (12)
oder des Gehäuses gebildet ist.
11. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Stellung der Sicherheitsvorrichtung (S) das Sperrelement (16) zwischen
sich gegenüber liegenden Sperrflächen angeordnet ist.
1. A knife with a blade carrier (18) on which a blade (13) is mounted, wherein the blade
carrier (18) is mounted so as to be movable by means of a handle (12) between a safety
position, in which the blade (13) is arranged in the housing (11), and a cutting position,
in which the blade (13) protrudes from the housing (11), wherein a blade change is
possible when the housing (11) is arranged relative to the handle (12) in an open
position and wherein the knife (10) has at least one safety device (S), by means of
which a movement into the cutting position and/or into the open position is preventable,
wherein the safety device (S) has an operating mechanism (15), which is connected
in terms of movement to a lock element (16), characterised in that the operating mechanism (15) is movable at least into a first position, in which
the lock element (16) is arranged in the movement path of the handle such that the
lock element (16) locks a movement into the open position and is movable into a second
position in which the lock element (16) is arranged in the movement path of the handle
such that the lock element (16) locks a movement into the cutting position.
2. The knife according to claim 1, characterised in that the operating mechanism (15) and/or the lock element (16) is/are arranged in at least
one position of the safety device in a snap fit (25, 26, 27).
3. The knife according to any one of the preceding claims, characterised in that the movement of the blade carrier (18) into the cutting position is indirectly preventable
by way of a releasable locking mechanism of the handle (12).
4. The knife according to any one of the preceding claims, characterised in that a movement into the open position is also locked in the second position of the safety
device.
5. The knife according to any one of the preceding claims, characterised in that a movement into the open position is possible in a third position of the safety device
(S).
6. The knife according to claim 5, characterised in that a movement into the cutting position is locked in the third position of the safety
device (S).
7. The knife according to any one of the preceding claims, characterised in that the operating mechanism (15) is designed as a slider which is mounted so as to be
displaceable at least between the first position and the second position.
8. The knife according to any one of the preceding claims, characterised in that the operating mechanism (15) is mounted on the housing (11).
9. The knife according to any one of the preceding claims, characterised in that the handle (12) comprises a recess (24) and in that the lock element (16) can dip into the recess (24) of the handle (12) in the first
position of the safety device when the handle (12) is moved from an initial position
into an active position.
10. The knife according to any one of the preceding claims, characterised in that the locking mechanism is formed by at least one impact surface (23, 28, 29) of the
handle (12) or of the housing.
11. The knife according to any one of the preceding claims, characterised in that the lock element (16) is arranged between opposing locking surfaces in the second
position of the safety device (S).
1. Couteau avec un porte-lame (18), sur lequel est montée une lame (13), le porte-lame
(18) étant monté de manière à pouvoir être déplacé au moyen d'une manette (12) entre
une position de sécurité, dans laquelle la lame (13) est agencée dans le boîtier (11),
et une position de coupe, dans laquelle la lame (13) sort du boîtier (11), un changement
de lame étant possible lorsque le boîtier (11) est agencé dans une position ouverte
par rapport à la manette (12) et le couteau (10) comprenant au moins un dispositif
de sécurité (S), qui permet d'empêcher un déplacement dans la position de coupe et/ou
dans la position ouverte, le dispositif de sécurité (S) comprenant un dispositif d'actionnement
(15), qui est lié en mouvement avec un élément de blocage (16), caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (15) peut être déplacé au moins dans une première position,
dans laquelle l'élément de blocage (16) est disposé dans la trajectoire de la manette
de telle sorte que l'élément de blocage (16) arrête un mouvement dans la position
ouverte, et peut être déplacé dans une deuxième position, dans laquelle l'élément
de blocage (16) est disposé dans la trajectoire de la manette de telle sorte que l'élément
de blocage (16) arrête un mouvement dans la position de coupe.
2. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (15) et/ou l'élément de blocage (16) est/sont disposé(s)
au moins dans une position du dispositif de sécurité dans un siège d'encliquetage
(25, 26, 27).
3. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le mouvement du porte-lame (18) peut être indirectement empêché par un dispositif
d'arrêt amovible de la manette (12).
4. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que dans la deuxième position du dispositif de sécurité, un mouvement est arrêté en plus
dans en position ouverte.
5. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que dans une troisième position du dispositif de sécurité (S), un mouvement est possible
en position ouverte.
6. Couteau selon la revendication 5, caractérisé en ce que dans une troisième position du dispositif de sécurité (S), un mouvement est arrêté
en position de coupe.
7. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (15) est réalisé en tant que coulisseau qui est logé
mobile au moins entre la première position et la deuxième position.
8. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (15) est logé au niveau du boitier (11).
9. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que la manette (12) comporte une encoche (24) et en ce que l'élément de blocage (16) peut s'insérer, dans la première position du dispositif
de sécurité, dans l'encoche (24) de la manette (12) quand la manette (12) est déplacée
depuis une position de base, dans une position active.
10. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le dispositif d'arrêt est formé par au moins une surface de butée (23, 28, 29) de
la manette (12) ou du boîtier.
11. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que dans la deuxième position du dispositif de sécurité (S), l'élément de blocage (16)
est disposé entre les faces de blocage se faisant face.
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