[0001] Ein solches Schneidwerkzeug ist bekannt aus der
DE 20309701 U1. Das Schneidwerkzeug weist eine Schneide auf, die über einen Führungskanal zugänglich
ist. Der Führungskanal ist derart dimensioniert, dass sich ein Benutzer nicht an der
Schneide verletzen kann. Durch eine ziehende Bewegung kann das Schneidmaterial in
den Führungskanal eingezogen und der Schneide zugeführt werden. Das Schneidwerkzeug
ist mit einem zweiten Werkzeug in Form eines Vorsprungs versehen, um Materialien,
die mit dem ersten Werkzeug nicht geschnitten werden können, zu zertrennen. Ein Schneidwerkzeug
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist auch aus der
DE 203 20 037 U1 bekannt. Es war Aufgabe der Erfindung, ein Schneidwerkzeug zu schaffen, das einfach
und kostengünstig herstellbar ist und einen großen Anwendungsbereich ermöglicht.
[0002] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Schneidwerkzeug mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0003] Das Schneidwerkzeug umfasst einen Griff und mindestens einer Klinge. Die Klinge weist
wenigstens eine Schneide auf. Die Schneide ist scharf, so dass damit Gegenstände zertrennbar
sind. Die Klinge ist bezüglich wenigstens einer Außenfläche des Schneidwerkzeugs in
das innere des Schneidwerkzeugs zurückversetzt angeordnet. An dem Schneidwerkzeug
ist mindestens ein Schneidkanal ausgebildet, über welchen Schneidmaterial der Schneide
zuführbar ist. Die Schneide begrenzt den Kanal endseitig. Der Kanal begrenzt den Zugang
zu der Schneide. Die Schneide ist für einen Benutzer unzugänglich, wenn der Schneidkanal
lediglich so breit ausgebildet ist, dass z.B ein Finger nicht durch den Kanal in Kontakt
mit der Schneidkante bewegbar ist.
[0004] Der Schneidkanal ist z.B. von Führungsflächen des Klingenhalters und /oder von Führungsflächen
des Griffs des Schneidwerkzeugs gebildet und begrenzt. Z.B. sind ein erster und ein
zweiter Schneidkanal an dem Schneidwerkzeug ausgebildet. Es ist dann möglich, das
Schneidwerkzeug in zwei Positionen zu halten, um einen Schneidvorgang durchzuführen.
[0005] Die Schneide ist z.B. derart ausgerichtet, dass durch eine Bewegung des Schneidwerkzeugs
in eine erste Richtung ein Schneidvorgang durchführbar ist. Die erste Richtung ist
z.B. eine ziehende Bewegung, die in Richtung des Benutzers gerichtet ist.
[0006] Das Schneidwerkzeug umfasst zusätzlich mindestens eine Schabekante. Die Schabekante
ist z.B. stumpf ausgebildet. Der Benutzer kann sich an der Schabekante nicht verletzen.
Mit der Schabekante lassen sich Beläge von einem Grundmaterial abschaben. Z.B. sind
mit der Schabekante Kleberreste von einem Grundmaterial entfernbar. Der Schabevorgang
ist z.B. durch eine Bewegung des Schneidwerkzeugs in eine zweite Richtung durchführbar.
Die zweite Richtung ist z.B. eine drückende Bewegung, die vom Benutzer weg gerichtet
ist.
[0007] Klinge im Sinne der Erfindung ist ein mit einer Schneidkante und / oder mit einer
Schabekante versehenes Teil. Als Material für die Klinge kommen z.B. Metall oder Keramik
in Betracht. Die Klinge kann z.B. von einer Bandstahlklinge gebildet sein. Die Materialstärke
der Klinge kann z.B. zwischen 0,2 mm und 0,7 mm, insbesondere etwa 0,3mm betragen.
[0008] Die Klinge kann z.B. eine oder mehrere Öffnungen aufweisen, die der Befestigung der
Klinge an einem Klingenhalter oder an dem Griff dienen. Mittels der Öffnungen ist
die Klinge z.B. formschlüssig an dem Klingenhalter befestigbar. Die Öffnungen werden
z.B. beim Umspritzen der Klinge mit Kunststoff von Kunststoffmaterial durchströmt.
Nach dem Erkalten des Kunststoffs wird auf diese Weise eine formschlüssige Befestigung
gebildet.
[0009] Eine Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schabekante einer Klinge
zugeordnet ist. Die Schabekante lässt sich auf diese Weise separat fertigen und bei
der Montage an dem Schneidwerkzeug befestigen.
[0010] Z.B. kann das Schneidwerkzeug hergestellt werden, indem wenigstens eine Klinge mit
Kunststoff umspritzt wird und auf diese Weise der Klingenhalter und der Griff ausgebildet
werden. Alternativ kann z.B. wenigstens eine Klinge mit Kunststoff umspritzt werden,
so dass ein Klingenhalter ausgebildet wird. Der Klingenhalter kann z.B. anschließend
erneut mit Kunststoff umspritzt werden, um den Griff auszubilden. Alternativ kann
der Klingenhalter formschlüssig oder stoffschlüssig an einem Griff aus Kunststoff
oder Metall befestigt werden. Der Klingenhalter kann z.B. an dem Griff verrastet oder
verklebt werden. Auf diese Weise lassen sich z.B. der Klingenhalter und der Griff
in unterschiedlichen Farben und unterschiedlichen Materialien herstellen.
[0011] Eine weitere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante und
die Schabekante derselben Klinge zugeordnet sind. Das Schneidwerkzeug ist dann einfach
und kostengünstig herstellbar. Die Klinge kann z.B. von einer herkömmlichen Bandstahlklinge
gebildet sein. Dann kann wenigstens ein Bereich einer geschärften Kante als Schneide
verwendet werden. Z.B. kann die Klinge derart im Schneidwerkzeug angeordnet sein,
dass zwei Bereiche der Schneide für Schneidmaterial zugänglich sind und zum Schneiden
verwendet werden können. Eine nicht geschärfte oder stumpfe Kante derselben Klinge
kann z.B. als Schaber verwendet werden.
[0012] Eine Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante und / oder
die Schabekante im Wesentlichen quer zu einer Längsachse des Schneidwerkzeugs angeordnet
sind. Die Schneidkante und / oder die Schabekante weisen z.B. einen rechten Winkel
zu der Längsachse des Schneidwerkzeugs auf. Alternativ kann die Schneidkante und /
oder die Schabekante z.B. einen spitzen Winkel mit der Längsachse des Schneidwerkzeugs
bilden. Gemäß einer anderen Alternative kann die Schneidkante und / oder die Schabekante
einen stumpfen Winkel mit der Längsachse des Schneidwerkzeugs bilden. Die Längsachse
ist z.B. von der Mittelachse des Griffs des Schneidwerkzeugs gebildet.
[0013] Eine Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide
und die Schabekante parallel ausgerichtet sind.
[0014] Z.B. weisen die Schneide und die Schabekante in entgegen gesetzte Richtungen. Sind
z.B. die Schneide und die Schabekante gerade ausgebildet, weisen sie jeweils in eine
Richtung senkrecht zu der Geraden. Z.B. sind die Arbeitsrichtungen der Schneide und
der Schabekante entgegengesetzt gerichtet. Es ist z.B. möglich, eine Schneidkante
einer Klinge als Schneide und eine gegenüber liegende, z.B. parallele Kante einer
Klinge als Schaber zu verwenden. Der Schneidvorgang ist z.B. durch eine Bewegung des
Schneidwerkzeugs in eine erste Richtung und der Schabevorgang durch eine Bewegung
des Schneidwerkzeugs in eine zweite Richtung durchführbar. Die erste Richtung ist
der zweiten Richtung entgegen gesetzt gerichtet.
[0015] Eine Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Klingenhalter
für die Klinge vorgesehen ist. Der Klingenhalter ist z.B. derart ausgebildet, dass
er die Klinge stützt. Der Klingenhalter umfasst z.B. wenigstens einen ersten Steg,
der im Wesentlichen die gesamte Länge der Klinge stützt. Z.B. umfasst der Haltearm
mindestens einen zweiten Steg, welcher zumindest einen Teil der Klinge in einer Richtung
quer zu der Längsausdehnung der Klinge stützt. Der zweite Steg kann z.B. an einem
Randbereich der Klinge vorgesehen sein. Zusätzlich kann der Klingenhalter z.B. Führungsflächen
des Kanals ausbilden. Die Führungsflächen sind z.B. dem ersten Steg oder dem zweiten
Steg zugeordnet.
[0016] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
ein Randbereich der Schabekante abgerundet ist und eine Ritzkante bildet. Mit der
Ritzkante sind Folien, wie z.B. Klebeband, zertrennbar.
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich anhand eines in den Fig. dargestellten Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Schneidwerkzeugs,
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht des Schneidwerkzeugs,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht gemäß Schnittlinie III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht auf das Schneidwerkzeug, und
- Fig. 5
- eine schematische Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie V-V in Fig. 4.
[0018] Das Schneidwerkzeug insgesamt wird in den Fig. mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet.
Gleiche Bezugszeichen in den unterschiedlichen Fig. bezeichnen auch bei Hinzufügung
oder Weglassen von kleinen Buchstaben entsprechende Teile.
[0019] Das Schneidwerkzeug 10 umfasst einen Griff 11 sowie einen Klingenhalter 22, welcher
an einem Endbereich 12 des Schneidwerkzeugs 10 angeordnet ist. An dem Klingenhalter
22 ist eine Klinge 15 befestigt. Der Klinge 15 sind Schneiden 13a, 13b sowie eine
Schabekante 14 zugeordnet. Die Schneiden 13a und 13b sind von einer Schneide einer
geraden Schneidkante einer Bandstahlklinge gebildet. Auch die Schabekante 14 ist gerade
ausgebildet. Die Schneiden 13a und 13b sind parallel zu der Schabekante 14 ausgebildet.
[0020] Jede Schneide 13a und 13b ist über einen Kanal 26 zugänglich, der Führungsflächen
27 und 28 aufweist. Die Schneide 13a bzw. 13b sowie die Führungsflächen 27 und 28
begrenzen den jeweiligen Kanal 26. Eine Mittelachse E des Kanals weist einen Winkel
α zu der Mittelachse M auf. α ist z.B. ein spitzer Winkel, insbesondere beträgt α
etwa 45°. Eine Breite h des Kanals 26 rechtwinklig zu der Mittelachse E ist z.B. so
bemessen, dass ein Finger des Benutzers nicht in den Kanal 26 bis zur Schneide 13a
bzw. 13b bewegbar ist.
[0021] Der Griff 11 umfasst Seitenflächen 16. Die Seitenflächen 16 sind mit einer rippenförmigen
Struktur 17 versehen, die ein Abrutschen der Finger des Benutzers verhindert. Auch
an Schmalseiten 29 ist eine rippenförmige Struktur 31 vorgesehen. In dem Griff 11
ist eine Öffnung 18 ausgebildet, mittels welcher das Schneidwerkzeug 10 z.B. an einem
Haken aufgehängt werden kann. Der Griff 11 ist größtenteils von einem Rand 19 umschlossen.
Der Rand 19 umschließt einen Mittelbereich 35 des Griffs 11 etwa c-förmig. Der Rand
19 ist auf einer von der Mittelachse M abgewandten Seite konvex gewölbt ausgebildet,
so dass der Griff 11 in jeder Halteposition gut gegriffen werden kann.
[0022] Der Klingenhalter 22 ist aus Kunststoff gebildet und weist einen Fortsatz 20 (siehe
die Fig. 3 und 5) mit Befestigungsstrukturen auf, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
in Form von Aussparungen 21 ausgebildet sind. Des Weiteren umfasst der Klingenhalter
Stegbereiche 33 sowie einen Stegbereich 34. Die Stegbereiche 33 stützen die Klinge
15 über eine Klingenbreite b gegen Verformung. Zusätzlich schützen die Stegbereiche
33 vor ungewolltem Kontakt mit der Klinge 15 und bilden die Führungsflächen 27 des
Kanals 26 aus. Der Stegbereich 34 stützt die Klinge 15 über eine Länge I gegen Verformung.
Außerdem bildet der Stegbereich 34 Ableitschrägen 30 aus, die das zertrennte Material
von der Klingenoberfläche wegleiten. Die Führungsfläche 28 ist von einem Mittelbereich
37 des Klingenhalters 22 sowie von einem Bereich des Griffs 11 gebildet.
[0023] Die Befestigung des Klingenhalters 22 an dem Griff 11 kann z.B. erfolgen, indem der
Fortsatz 20 des Klingenhalters 22 mit Kunststoff umspritzt wird. Der Kunststoff des
Griffs 11 umschließt dann den Fortsatz 20 und durchgreift die Aussparungen 21.
[0024] Gemäß einer Alternative zu diesem Ausführungsbeispiel kann z.B. der Klingenhalter
22 auch an dem Griff 11 formschlüssig befestigt, z.B. verrastet werden. Der Klingenhalter
22 und der Griff 11 weisen in diesem Fall korrespondierende Befestigungsmittel auf,
die z.B. lösbar oder unlösbar aneinander befestigbar sind. Der Klingenhalter 22 und
der Griff 11 sind z.B. formschlüssig miteinander verbindbar oder verklebbar.
[0025] Die Klinge 15 weist Öffnungen 23, 24 und 25 auf. Die Öffnungen 23, 24 und 25 dienen
der Befestigung an dem Klingenhalter 22. Die Öffnungen 23, 24 und 25 sind von Kunststoff
des Klingenhalters durchgriffen.
[0026] Die Herstellung des Schneidwerkzeugs 10 soll nachfolgend beschrieben werden. Die
Klinge 15 wird derart in eine nicht dargestellte Form eingelegt, dass formfeste Stifte
die Öffnungen 23 durchgreifen und dabei die Klinge 15 fixieren. Anschließend wird
die Klinge 15 mit Kunststoff umspritzt. Der erkaltete Kunststoff bildet den Klingenhalter
22. An der Stelle, an welcher die Stifte zur Fixierung die Klinge 15 durchgriffen
haben, sind nach der Entformung Öffnungen 32 ausgebildet. Der Klingenhalter 22 wird
seinerseits mit Kunststoff umspritzt. Der erkaltete Kunststoff bildet dann den Griff
11 aus. Alternativ kann der Klingenhalter 22 auch an dem Griff 11 formschlüssig befestigt
werden, wie bereits oben beschrieben.
[0027] Nachfolgend wird die Funktionsweise des Schneidwerkzeugs 10 beschrieben. Zum Schneiden
z.B. von Papier, Folien oder Bändern, wird das zu schneidende Material durch eine
ziehende Bewegung des Schneidwerkzeugs 10 in einen der Kanäle 26a oder 26b eingezogen
und mit der Schneide 13a bzw. 13b geschnitten. Eine ziehende Bewegung bedeutet in
diesem Fall, dass die Bewegung zumindest Anteile aufweist, die parallel zu der Mittelachse
M des Schneidwerkzeugs 10 in Richtung x1 gerichtet sind.
[0028] Um das Schneidwerkzeug 10 als Schaber einzusetzen, wird mit dem Schneidwerkzeug 10
eine drückende Bewegung durchgeführt. Eine drückende Bewegung bedeutet, dass die Bewegung
zumindest Anteile aufweist, die parallel zu der Mittelachse M in Richtung x2 gerichtet
sind. Bei der drückenden Bewegung kann z.B. ein Finger auf der Seitenfläche 16 aufliegen,
um Druck auf die Schabekante 14 auszuüben. Die Richtung x2 ist bezüglich der Richtung
x1 entgegengesetzt gerichtet.
[0029] Die Schabekante 14 ist an seitlichen Randbereichen abgerundet und bildet Ritzkanten
36, mit denen z.B. Klebeband oder andere Folien geritzt werden können.
1. Schneidwerkzeug (10) mit einem Griff (11) und mit mindestens einer Klinge (15), welche
wenigstens eine Schneide (13a, 13b) umfasst, wobei an dem Schneidwerkzeug (10) mindestens
ein Schneidkanal (26) ausgebildet ist, durch welchen Schneidmateriat der Schneide
(13a, 13b) zuführbar ist, wobei das Schneidwerkzeug (10) zusätzlich mindestens eine
Schabekante (14) umfasst, mittels welcher ein Schabevorgang durchführbar ist, wobei
die Schneide (13a, 13b) und die Schabekante (14) derselben Klinge (15) zugeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinge (15) mit Kunststoff umspritzt ist, so dass ein Klingenhalter (22) ausgebildet
ist, wobei ein Bereich der Klinge (15) den Klingenhalter (22) in eine Richtung (x2)
parallel zu einer Längsmittelachse (M) des Schneidwerkzeugs nach vorne hin überragt
und dieser Bereich die Schabekante (14) umfasst, die quer zur Längsmittelachse (M)
des Schneidwerkzeugs (10) angeordnet ist.
2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide (13a, 13b) und die Schabekante (14) parallel ausgerichtet sind.
3. Schneidwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide (13a, 13b) und die Schabekante (14) in entgegen gesetzte Richtungen
(x1, x2) weisen.
4. Schneidwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenhalter (22) einem Endbereich (12) des Schneidwerkzeugs (10) zugeordnet
ist.
5. Schneidwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Randbereich der Schabekante (14) abgerundet ist und eine Ritzkante
(36) bildet.
1. Cutting tool (10) with a handle (11) and with at least one blade (15), which comprises
at least one cutting edge (13a, 13b), whereby at least one cutting channel (26) is
formed on the cutting tool (10), through which cutting material can be fed to the
cutting edge (13a, 13b), whereby the cutting tool (10) also comprises at least one
scraping edge (14), by means of which a scraping operation can be carried out, whereby
the cutting edge (13a, 13b) and the scraping edge (14) are associated with the same
blade (15), characterised in that the blade (15) is overmoulded with plastic so that a blade holder (22) is formed,
whereby an area of the blade (15) projects beyond the blade holder (22) forwards in
a direction (x2) parallel to a longitudinal central axis (M) of the cutting tool and
this area comprises the scraping edge (14) which is arranged transversely to the longitudinal
central axis (M) of the cutting tool (10).
2. Cutting tool according to claim 1, characterised in that the cutting edge (13a, 13b) and the scraping edge (14) are aligned in parallel.
3. Cutting tool according to one of the preceding claims, characterised in that the cutting edge (13a, 13b) and the scraping edge (14) point in opposite directions
(x1, x2).
4. Cutting tool according to one of the preceding claims, characterised in that the blade holder (22) is associated with an end area (12) of the cutting tool (10).
5. Cutting tool according to one of the preceding claims, characterised in that at least one edge area of the scraping edge (14) is rounded and forms a scoring edge
(36) .
1. Outil de coupe (10) avec une poignée (11) et avec au moins une lame (15) qui comprend
au moins un tranchant (13a, 13b), au moins un canal de coupe (26) étant réalisé au
niveau de l'outil de coupe (10), à travers lequel le matériau de coupe peut être amené
au tranchant (13a, 13b), l'outil de coupe (10) comprenant en outre au moins une arête
de raclage (14) au moyen de laquelle peut être réalisée une opération de raclage,
le tranchant (13a, 13b) et l'arête de raclage (14) étant associés à la même lame (15),
caractérisé en ce que la lame (15) est enrobée par injection avec de la matière plastique, de sorte qu'un
porte-lame (22) est réalisé, une zone de la lame (15) dépassant, vers l'avant, le
porte-lame (22) dans une direction (x2), parallèlement à un axe longitudinal central
(M) de l'outil de coupe, et en ce que cette zone comprend l'arête de raclage (14), qui est disposée transversalement à
l'axe longitudinal central (M) de l'outil de coupe (10).
2. Outil de coupe selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tranchant (13a, 13b) et l'arête de raclage (14) sont alignés parallèlement.
3. Outil de coupe selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le tranchant (13a, 13b) et l'arête de raclage (14) sont orientés dans des directions
(x1, x2) opposées.
4. Outil de coupe selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le porte-lame (22) est associé à une extrémité (12) de l'outil de coupe (10).
5. Outil de coupe selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce qu'au moins une zone de bordure de l'arête de raclage (14) est arrondie et forme un bord
d'incision (36).