[0001] Die Erfindung betrifft einen Kühlerlüfter eines Kraftfahrzeugs, insbesondere Hauptlüfter,
mit einem eine Nabe aufweisenden Lüfterrad und mit einem daran angebundenen elektromotorischen
Rotor.
[0002] Kraftfahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor weisen während des Betriebs eine beträchtliche
Wärmeentwicklung auf. Zum Halten der Betriebstemperatur des Verbrennungsmotors und
auch für den Betrieb einer Klimaanlage wird üblicherweise ein flüssiges Kühlmittel
eingesetzt, welches wiederrum gekühlt werden muss. Dies erfolgt üblicherweise mittels
eines von einem Fahrtwind beaufschlagten Kühlernetzes, das im Wärmeaustausch zu dem
Kühlmittel steht. Beispielsweise wird das Kühlmittel in Rohre geleitet, die in das
Kühlernetz eingearbeitet sind. Da insbesondere bei geringen Fahrzeuggeschwindigkeiten
der Fahrtwind zur Kühlung normalerweise nicht ausreicht, ist es beispielsweise aus
der
EP 1 621 773 A1 bekannt, einen elektrischen Lüfter zu verwenden, mittels dessen der Fahrtwind verstärkt
wird.
[0003] Hierbei wird der Lüfter in Fahrtrichtung hinter dem Kühlernetz angeordnet. Mit Hilfe
eines Lüfterrads des Lüfters wird die Luft durch das Kühlernetz hindurch gesaugt und
auf den Verbrennungsmotor geleitet. Falls zusätzlich zum Kühlernetz ein Kondensatornetz
eines Verflüssigers einer Klimaanlage vorhanden ist, so wird üblicherweise das Kondensatornetz
in Fahrtwindrichtung vor dem Kühlernetz angeordnet.
[0004] Das Lüfterrad ist mittels einer zentralen Rotorwellenkupplung mit einer Rotorwelle
des Elektromotors bzw. dessen Rotor (Läufer) verbunden. Weitere herkömmliche Befestigungsarten
des Lüfterrads an dem Rotor weisen Schrauben auf. Diese werden von der dem Elektromotor
abgewandten Seite des Lüfterrads durch dieses hindurch in den Rotor eingedreht bzw.
-geschraubt. Üblicherweise werden drei derartige Schrauben verwendet. Ferner ist es
bekannt, das Lüfterrad mit der Rotorwelle zu verpressen oder mittels einer Bajonettverbindung
aneinander zu fixieren.
[0005] Aus der
EP 0 921 318 A2 ist ein einen Motor aufweisender Lüfter eines Kraftfahrzeugs bekannt. Der Lüfter
umfasst radial verlaufende Lüfterflügel, die an einer Nabe angebunden sind. Die Nabe
ist mittels Schnapphaken an einem Rotor des Motors befestigt.
[0006] Aus der
EP 1 174 623 A2 ist ein Lüfter zur Kühlung von Büroausrüstung bekannt. Das Lüfterrad umfasst eine
Nabe, die mit einem Rotor eines Motors verbunden ist.
[0007] In
DE 10 2009 003 142 A1 ist eine Lüfter-Rotor-Verbindung für ein Kühlgebläse eines Kraftfahrzeugs offenbart.
Hierbei wird bei einem Ausführungsbeispiel eine Anzahl an Laschen zur Fixierung des
Rotors umgebogen.
[0008] Aus
JP-U-354162910 ist eine Verbindung einer Nabe mit einem Rotor mittels eines Doms offenbart, wobei
der Dom verbreitert ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Kühlerlüfter eines Kraftfahrzeugs
anzugeben, der insbesondere ein vergleichsweise geringes Gewicht aufweist, und der
bevorzugt auch bei hohen Fertigungstoleranzen unter Einbehaltung der funktionsrelevanten
Maße montierbar ist.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Der Kühlerlüfter ist Bestandteil eines Kraftfahrzeugs und dient insbesondere der
Kühlung einer Verbrennungsmaschine. Hierfür wird Fahrtwind durch ein Kühlernetz geleitet,
wobei der Fahrtwind mittels des Kühlerlüfters verstärkt oder bei einem Stillstand
des Fahrzeugs erzeugt wird. Hierfür umfasst der Kühlerlüfter ein Lüfterrad mit einer
Anzahl von Lüfterflügeln. Die Lüfterflügel sind an einer zentralen Nabe angebunden.
Die Anbindung kann mittels zusätzlicher Elemente, wie beispielsweise Schrauben, oder
stofflich erfolgen. Insbesondere besteht das Lüfterrad aus einem Kunststoff und ist
einstückig in einem Spritzgussverfahren hergestellt. Das Lüfterrad wird mittels eines
Elektromotors in Drehung versetzt. Hierfür ist das Lüfterrad an einem Rotor des Motors
angebunden. Beispielsweise ist der Elektromotor ein bürstenloser Innenläufer und der
Rotor somit innerhalb eines Stators des Elektromotors angeordnet.
[0012] Die Anbindung erfolgt mittels mindestens eines Verbindungsdoms, der an dem Rotor
angeformt ist. Bei der Montage des Lüfterrads an dem Rotor wird der Verbindungsdom
durch eine zu diesem korrespondierende Aussparung der Nabe des Lüfterrads geführt
und das Freiende des Verbindungsdoms verformt. Hierfür wird insbesondere das Freiende
erwärmt und plastisch, insbesondere durch Verstemmen, verformt. Die Verformung bzw.
Verstemmung ist nietenförmig. Mit anderen Worten wird das Freiende des Verbindungsdoms
verbreitet, so dass eine besonders zuverlässige, gewichtsparende und montagefreundliche
Lüfterrad-Rotor-Anbindung mittels Stemmdomen oder -noppen bereitgestellt ist. Die
Verbreiterung ist hierbei vergleichsweise groß, zumindest größer als der Durchmesser
der korrespondierenden Aussparung, so dass das Lüfterrad ohne eine Beschädigung des
Verbindungsdoms oder anderer Teile des Rotors nicht mehr von diesem entfernt werden
kann.
[0013] Aufgrund der Verbreiterung des Freiendes wird der Verbindungsdom im Vergleich zum
ursprünglichen Zustand verkürzt und das Lüfterrad zwischen dem nietenförmigen Kopf
des Verbindungsdoms und dem Rotor form- und/oder kraftschlüssig gehalten. Auf diese
Weise ist das Lüfterrad zumindest in axialer Richtung des Elektromotors fixiert und
wird während des Betriebs nicht von diesem gelöst. Mittels des Kraftschlusses der
Verbindung ist ebenfalls eine Axialbeweglichkeit des Lüfterrads im Bezug auf den Elektromotor
unterbunden, weshalb eine unerwünschte Geräuschentwicklung unterbunden ist.
[0014] Vorteilhafterweise weist der Rotor eine Anzahl derartiger Verbindungsdome und die
Nabe die gleiche Anzahl von korrespondierenden Aussparungen auf. Besonders bevorzugt
beträgt die Anzahl der Aussparungen und der Verbindungsdome jeweils vier. Somit ist
eine vergleichsweise sichere Anbindung des Lüfterrades an dem Rotor gegeben, wobei
die Montagezeit vergleichsweise kurz ist. Darüber hinaus ist das Gewicht der Verbindung
vergleichsweise gering und aufgrund der Verwendung von vier Domen eine ausreichende
Sicherheitsreserve vorhanden, beispielsweise im Fall eines Bruches eines der Verbindungsdome.
[0015] Zweckmäßigerweise verlaufen der oder die Verbindungsdome parallel zur Rotorachse
des Elektromotors, die nachfolgend auch als Rotationsachse bezeichnet wird. Somit
ist eine vergleichsweise einfache Montage des Lüfterrades ermöglicht, da dieses lediglich
auf den Rotor aufgesteckt werden muss. Eine etwaige zeitintensive Positionierung des
Motors bzw. des Lüfterrads zueinander entfällt. Es muss lediglich entweder das Lüfterrad
oder der Rotor in eine entsprechende Position gedreht werden. Ferner kann der Verbindungsdom,
falls dieser vergleichsweise weit von der Rotorachse entfernt positioniert ist, zur
Kraftübertragung auf das Lüfterrad verwendet werden. Bei einem Verlauf im Wesentlichen
parallel zur Rotorachse sind hierbei der Kraftübertrag und die Belastung des Verbindungsdoms
unabhängig von der Drehrichtung des Rotors. Mit anderen Worten kann der Elektromotor
in beide Richtungen betrieben werden, wobei beidemal das Lüfterrad sicher mit dem
Rotor verbunden ist und durch eine Drehbewegung nicht gelöst wird. Weiterhin ist bei
einem parallelen Verlauf des Verbindungsdoms der Kraftschluss zwischen dem Lüfterrad
und dem Rotor vergleichsweise stabil. Der Kraftschluss wird insbesondere hauptsächlich
mittels des nietenförmigen Kopfes des Verbindungsdoms und weiteren Bestandteilen des
Rotors erstellt, welche sich auf der dem Nietenkopf gegenüberliegenden Seite des Lüfterrads
befinden. Das Lüfterrad ist somit zwischen dem Nietenkopf und dem Bestandteil im Wesentlichen
klemmfixiert. Die Übertragung der Klemmkräfte ist bei einem derartigen Verbindungsdom
vergleichsweise hoch und materialschonend.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform ist an dem Verbindungsdom rotorseitig eine oder
insbesondere mehrere Stabilisierungsrippen angeformt. Zweckmäßigerweise befinden sich
die Stabilisierungsrippen im Bereich des Übergangs des Verbindungsdoms zum Rotor.
Eine Stabilisierungsrippe ist geeigneterweise plattenförmig und parallel zum Verlauf
des Verbindungsdoms angeordnet. Insbesondere umgeben den Verbindungsdom eine Anzahl
von Stabilisierungsrippen sternförmig. Die Anzahl der Stabilisierungsrippen beträgt
hierbei mindestens zwei und vorzugsweise sechs. Mittels der Stabilisierungsrippen
wird der Verbindungsdom stabilisiert, so dass dieser bei einer Belastung, die beispielsweise
beim Betrieb des Lüfters oder bei der Montage des Lüfterrads auftritt, im Bereich
des Übergangs zwischen dem Rotor und dem Verbindungsdom nicht von dem Rotor abgerissen
oder dort umgebogen wird.
[0017] Die Stabilisierungsrippe bildet ferner einen definierten Auflagepunkt des Lüfterrads,
so dass insbesondere bei einer Verwendung von mehreren Verbindungsdomen vergleichsweise
große Toleranzen für die Position und Größe der Aussparungen der Nabe gewählt werden
können, wobei dennoch eine sichere Montage ermöglicht ist. Ebenso stellt die Stabilisierungsrippe
einen definierten Auflagepunkt des Lüfterrades dar, weswegen die Klemmfixierung des
Lüfterrads zwischen dem Nietenkopf des Verbindungsdoms und der Auflagefläche des Lüfterrads
auf der Stabilisierungsrippe vergleichsweise sicher und stabil ist. Die auf das Lüfterrad
wirkende Klemmkraft ist somit vorteilhaft erhöht.
[0018] Beispielsweise umfasst der Rotor zwei und insbesondere vier Verbindungsdome. Von
den Verbindungsdomen weisen zweckmäßigerweise zwei und insbesondere alle den gleichen
Abstand zur Rotationsrotorachse auf. Mit anderen Worten sind die Verbindungsdome radial
gleich beabstandet zur Rotorachse angeordnet. Mittels einer derartigen Wahl für den
Abstand der Verbindungsdome von der Rotorachse werden Unwuchten des Rotors vermieden,
was zu einem vergleichsweise ruhigen Lauf des Elektromotors und somit des Kühlgebläses
führt. Insbesondere ist der Abstand der Verbindungsdome zur Rotationsachse vergleichsweise
groß und die Verbindungsdome befinden sich vorzugsweise im Bereich des äußeren Drittels
des Rotors. Zur weiteren Vermeidung von Unwucht des Rotors ist zweckmäßigerweise die
Anordnung der einzelnen Verbindungsdome rotationssymmetrisch bezüglich der Rotationsachse.
[0019] Bevorzugt umfasst der Rotor an dessen Oberfläche einen Zentrierring. Der Mittelpunkt
des, insbesondere kreisrunden, Zentrierrings befindet sich hierbei im Wesentlichen
auf der Rotorachse, und der Zentrierring ist auf der Stirnseite oder Frontseite des
Rotors in dessen Oberfläche eingebracht, wobei die Kontur des Zentrierrings nach außen
gewölbt ist, also in Richtung des Lüfterrades. Der Zentrierring ist hierbei zylindrisch
und insbesondere hohlzylindrisch aufgebaut. Der Zentrierring greift in eine Zentrieröffnung
der Nabe ein, die ebenfalls eine hohlzylindrische Form aufweist. Vorteilhafterweise
befindet sich der Mittelpunkt der Zentrieröffnung und des Zentrierrings im montierten
Zustand auf der Rotationsachse. Mit anderen Worten sind die Zentrieröffnung und der
Zentrierring konzentrisch angeordnet. Hierbei umgibt die Innenseite der Zentrieröffnung
die Mantelaußenseite des Zentrierrings. Ebenso wäre es jedoch auch denkbar, dass der
Zentrierring die Rotationsöffnung umgibt. In diesem Fall kann die Zentrieröffnung
auch nach Art eines Zylinders oder eines Kegelstumpfes gestaltet sein, wobei die Höhe
des Zylinders bzw. Stumpfes vergleichsweise gering ist.
[0020] Insbesondere liegen die Zentrieröffnung und der Zentrierring formschlüssig aneinander
an. Geeigneterweise ist die Zentrieröffnung topfförmig. Mit anderen Worten weist die
Zentrieröffnung einen Boden auf. Somit ist die Nabe auf der dem Rotor abgewandten
Seite im Bereich der Zentrieröffnung nicht geöffnet, weshalb ein Luftstrom vergleichsweise
ungehindert an der Nabe vorbei strömen kann, ohne dass vergleichsweise viele Turbulenzen
entstehen, welche zu einer erhöhten Geräuschbelästigung führen. Mittels der ineinander
angeordneten Zentrieröffnung bzw. des Zentrierrings wird das Lüfterrad vergleichsweise
genau positioniert. Bei der Herstellung des Rotors und des Lüfterrads können somit
auch im Bereich dieser beiden Verbindungselemente vergleichsweise große Fertigungstoleranzen
gewählt werden, wobei dennoch die gewünschte Rotationsachse des Lüfterrads mit der
Rotationsachse des Rotors zusammenfällt.
[0021] Geeigneterweise umfasst der Rotor eine Mitnahmerippe und insbesondere eine Anzahl
von Mitnahmerippen. Die Mitnahmerippe bzw. die Mitnahmerippen greifen im montierten
Zustand des Lüfters in einen zu dieser bzw. diesen korrespondierten Schlitz der Nabe
ein. Beispielsweise ist die Mitnahmerippe form- und/oder kraftschlüssig in dem Schlitz
angeordnet. Bevorzugt ist die Mitnahmerippe vergleichsweise weit von der Rotationsachse
entfernt angeordnet und befindet sich insbesondere an der Stirnseite des Rotors. Mittels
der Mitnahmerippe wird die Rotationsbewegung des Rotors auf das Lüfterrad übertragen.
Somit erfolgt die Kraftübertragung nicht oder zumindest lediglich teilweise unter
Zuhilfenahme des Verbindungsdoms, der daher nicht oder nur vergleichsweise gering
mechanisch belastet wird. Deshalb ist die Lebensdauer des bzw. der Verbindungsdome
vorteilhaft erhöht. Vorteilhafterweise verläuft die Mitnahmerippe bzw. jede Mitnahmerippe
radial. Auf diese Weise ist der Kraftübertrag vergleichsweise groß, wobei der Rotor
in beide Rotationsbewegungsrichtungen sicher betrieben werden kann, ohne dass ein
Schlupf zwischen dem Rotor und Lüfterrad entsteht.
[0022] Insbesondere ist die Mitnahmerippe bzw. die Mitnahmerippen an dem Zentrierring angeformt.
Beispielsweise sind der Zentrierring und die Mitnahmerippen einstückig hergestellt.
Dies führt sowohl zu einer vergleichsweise kostengünstigen Fertigung als auch zu einer
vergleichsweise hohen Stabilität sowohl des Zentrierrings als auch der Mitnahmerippen,
welche sich gegenseitig stützen.
[0023] Besonders bevorzugt sind die Schlitze in eine Begrenzungskontur der Zentrieröffnung
eingebracht. Beispielsweise befinden sich die Schlitze in der Mantelfläche der hohlzylindrischen
Zentrieröffnung, sodass diese zumindest teilweise aus einer Anzahl von Hohlzylindersegmenten
gebildet ist. Auf diese Weise sind die Anzahl und das Gewicht der einer Verbindung
des Lüfterrads mit dem Rotor dienenden Elemente des Lüfterrads vergleichsweise gering,
weshalb dieses eine vergleichsweise geringe Trägheit aufweist.
[0024] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Verbindungsdom einstückig
mit einer elektrisch isolierenden Kunststoffumspritzung eines Rotorpakets des Rotors.
Mit anderen Worten wird der Verbindungsdom in einem Arbeitsschritt der Fertigung des
Rotors hergestellt, welcher ebenfalls der Sicherung vor einem elektrischen Kurzschluss
einzelner Bestandteile des Rotors dient. Die einzelnen Bestandteile sind beispielsweise
Feldwicklungen einer Spule mittels derer ein Magnetfeld erzeugt wird oder aber auch
einzelne Rotorbleche, die gegeneinander isoliert sind und im Wesentlichen das Rotorpacket
bilden, um eine Ausbildung von Wirbelströmungen zu vermeiden. Auf diese Weise entfällt
eine gesonderte Herstellung des Verbindungsdoms und dessen anschließende Anbringung
an dem bereits isolierten Rotorpacket, was zu einer Kosten- und Zeitersparnis führt.
[0025] Alternativ oder in Kombination hierzu sind beispielsweise der Zentrierring und/oder
insbesondere die Mitnahmerippe in der gleichen Art und Weise einstückig mit der Kunststoffumspritzung.
Zu den bereits genannten Vorteilen ergeben sich darüber hinaus eine erhöhte Stabilität
der einzelnen Komponenten und deren Verbindung mit dem Rotor. Ferner ist es ermöglicht,
den Zentrierring und somit auch das Lüfterrad vergleichsweise exakt an dem Rotor zu
positionieren.
[0026] In einer geeigneten Ausführungsform bildet die Nabe des Lüfterrads eine Abdeckung
des Rotors. Mit anderen Worten ist der Rotor auf der dem Lüfterrad zugewandten Seite
offen und wird von der Nabe vor einer Beschädigung oder Verschmutzung geschützt. Auf
diese Weise ist eine Gewichtsreduzierung des Elektromotors ermöglicht, weshalb dessen
Trägheit reduziert ist. Somit spricht der Elektromotor und der Kühlerlüfter auf eine
veränderte Ansteuerung vergleichsweise schnell an, wobei dennoch vergleichsweise geringe
Kräfte verwendet werden.
[0027] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Verbindungsdom
hohlzylindrisch aufgebaut. Auf diese Weise ist eine Materialeinsparung des Verbindungsdoms
ermöglicht, bei der die Stabilität des Verbindungsdom nicht reduziert ist. Zusätzlich
oder anstatt dessen ist der Verbindungsdom zylindrisch. Mit anderen Worten weist der
Verbindungsdom eine, insbesondere gerade, Zylinderform auf, wobei zum Beispiel die
Grundfläche rund ist. Geeigneterweise ist hierbei die Zylinderachse parallel zur Rotationsachse
des Rotors. Zum Beispiel ist der Verbindungsdom röhrenförmig als Hohlzylinder geformt.
Ebenso wäre es jedoch auch denkbar, dass der Verbindungsdom eine Grundfläche aufweist,
die von einer Kreisform abweicht. Hierbei ist zweckmäßigerweise die korrespondierende
Aussparung der Nabe entsprechend der Grundfläche geformt. Mittels einer geeigneten
Wahl der Geometrie des Verbindungsdoms ist es ermöglicht, eine vergleichsweise stabile
Verbindung zwischen dem Lüfterrad und dem Rotor zu erstellen, wobei das Gewicht der
Verbindung reduziert ist.
[0028] In einer besonders geeigneten Weitebildung ist in die Nabe eine Vertiefung eingebracht,
innerhalb derer sich die korrespondierende Aussparung befindet. Insbesondere ist die
Vertiefung in Richtung des Rotors versetzt. Im montierenden Zustand füllt der Nietkopf
des Verbindungsdom die Vertiefung im Wesentlichen zweckmäßigerweise vollständig aus.
Auf diese Weise ist eine vergleichsweise große Fläche zum Kraftübertrag des der Verbindung
des Lüftungsrads mit dem Rotor dienenden Kraftschlusses bereit gestellt. Ebenso ist
die dem Rotor abgewandte Seite der Nabe vergleichsweise eben geformt, was die aerodynamischen
Eigenschaften des Kühlerlüfters verbessert. Zweckmäßigerweise ist die Vertiefung konisch
oder halbkugelförmig rund, wobei der Durchmesser der Vertiefung mit zunehmender Nähe
zum Rotor und der korrespondierenden Aussparung abnimmt.
[0029] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- perspektivisch einen Rotor,
- Fig. 2
- perspektivisch eine Fronseite eines Lüfterrad,
- Fig. 3
- ausschnittsweise die Fronseite einer Nabe des Lüfterrads,
- Fig. 4
- perspektivisch eine Rückseite des Lüfterrad,
- Fig. 5
- ausschnittsweise die Rückseite der Nabe des Lüfterrads, und
- Fig. 6
- schematisch die Montage des Lüfterrads am Rotor.
[0030] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0031] In Fig. 1 ist perspektivisch ein zylindrischer Rotor 2 eines schematisch in Fig.
6 gezeigten Kühlerlüfters 4 eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Der Kühlerlüfter 4 dient
der Kühlung einer Verbrennungskraftmaschine des Kraftfahrzeugs. Hierfür wird Fahrtwind
durch ein Kühlernetz gesaugt oder geblasen, durch das eine Kühlflüssigkeit geleitet
ist. Die Kühlflüssigkeit wiederrum dient dem Kühlen des Verbrennungsmotors. Ferner
wird mittels des Kühlerlüfters 4 ein Luftstrom bereitgestellt, der auf die Verbrennungskraftmaschine
gerichtet ist und diese somit direkt kühlt.
[0032] Der Rotor 2 weist ein Rotorblechpaket 6 auf, welches im Wesentlichen aus einer Anzahl
von axial übereinander gestapelten und gegeneinander isolierten, kreisförmigen Rotorblechen
8 besteht, die zueinander parallel sind und mittels Befestigungsmitteln zusammengehalten
werden. Die einzelnen Rotorbleche 8 sind entweder in eine bestimmte Richtung vormagnetisiert,
oder innerhalb der Rotorbleche 8 wird mittels eines hier nicht gezeigten Stators des
Elektromotors während des Betriebs des Kühlerlüfters 4 ein Magnetfeld induziert.
[0033] Das Rotorblechpacket 6 ist von einer Kunststoffumspritzung 10 umgeben, die das Rotorblechpacket
6 gegenüber weiteren Bestandteilen des Elektromotors elektrisch isoliert. Ferner stabilisiert
die Kunststoffumspritzung 10 das Rotorblechpacket 6 und hält zusätzlich die einzelnen
Rotorbleche 8 zusammen. Darüber hinaus wird mittels der Kunststoffumspritzung 10 eine
etwaige Unwucht des Rotorblechpakets 6 ausgeglichen, sodass der Rotor innerhalb des
Stators einen vergleichsweise ruhigen Lauf während des Betriebs aufweist.
[0034] An der Kunststoffumspritzung 10 sind vier Verbindungsdome 12 angeformt. Die Form
der Verbindungsdome 12 ist hohlzylindrisch, wobei sich die jeweilige Zylinderachse
parallel zur Rotorachse 14 erstreckt. Die Rotorachse 14, um die der Rotor während
des Betriebs rotiert, fällt mit der Zylinderachse des Rotors 2 zusammen. An jedem
der Verbindungsdome 12 sind rotorseitig jeweils sechs Stabilisierungsrippen 16 angeformt,
die den korrespondierenden Verbindungsdom 12 sternförmig umgeben. Mit anderen Worten
befinden sich die Stabilisierungsrippen 16 in dem Bereich des Verbindungsdoms 12,
der dem Rotorpacket 6 am nächsten liegt.
[0035] Jede Stabilisierungsrippe 16 ist plättchenförmig, wobei die Hauptausbreitungsrichtung
parallel zur Rotorachse 14 ist. Der Querschnitt des Verbindungsdoms - Stabilisierungsrippenverbundes
ist rotationssymmetrisch zu einer Achse parallel zur Rotorachse 14 durch das Zentrum
des jeweiligen Verbindungsdoms 12. Die Verbindungsdome 12 sind auf einer Grundfläche
des zylinderförmigen Rotors 2 angeordnet, die dessen Stirnseite bildet. Hierbei befinden
sich die Verbindungsdome 12 in einem von der Rotorachse 14 vergleichsweise großen
Abstand, der größer als zwei Drittel des Radius des Rotors 2 ist. Der Abstand der
einzelnen Verbindungsdome 12 zu der Rotationsachse 14 ist gleich groß. Die Verbindungsdome
12 sind derart angeordnet, dass jeweils zwei benachbarte Verbindungsdome 12 mit der
Rotationsachse 14 ein rechtwinkliges Dreieck einschließen. Somit sind die Verbindungsdome
12 rotationssymmetrisch an der Stirnseite des Rotors 2 verteilt.
[0036] An der gleichen Stirnseite des Rotors 2, an der sich die Verbindungsdome 12 befinden,
ist ein Zentrierring 18 angeformt, dessen Zentrum sich auf der Rotationsachse 14 befindet.
Der Zentrierring 18 ist hohlzylindrisch und erstreckt sich parallel zur Rotationsachse
14 von dem Rotorpacket 6 weg. An dem Zentrierring 18 ist eine Anzahl von Mitnahmerippen
20 angeordnet, die den Zentrierring sternförmig umgeben. Mit anderen Worten verlaufen
die trapez- und plättchenförmigen Mitnahmerippen 20 radial. Die Ausdehnung jeder der
Mitnahmerippen 20 ist hierbei in Rotationsrichtung 14 geringer als die des Zentrierrings
18. Der Zentrierring 18, jede Mitnahmerippe 20, jeder Verbindungsdom 12 und die jeweiligen
Stabilisierungsrippen 16 sind einstückig mit der isolierenden Kunststoffumspritzung
10. Sie alle werden in einem Verfahrensschritt hergestellt, nämlich dann, wenn das
Rotorpacket 6 mit der die spätere Kunststoffumspritzung 10 bildende Materialmasse
umspritzt wird.
[0037] Fig. 2 zeigt eine Frontseite 22a des Lüfterrades 22 des Kühlerlüfters 4 in einem
unmontierten Zustand. Unter Frontseite 22a wird diejenige Seite des Lüfterrads 22
verstanden, die im Betrieb des Kühlerlüfters 4 mit dem Fahrtwind während des Betriebs
beaufschlagt ist. Das Lüfterrad 22 weist eine Anzahl von Lüfterflügeln 24 auf, die
an eine zentrale Nabe 26 angebunden sind. Umfangsseitig werden die Lüfterflügel 24
von einem Stabilisierungsring 28 umgeben. Der Stabilisierungsring 28 dient der Stabilisierung
der Lüfterflügel 24 während des Betriebs und vermeidet eine sogenannte Leckluft in
einem Übergangsbereich zwischen dem Lüfterrad 22 und einer hier nicht dargestellten
Zarge des Kühlerlüfters 4. Das Lüfterrad 22 ist einstückig aus einem Kunststoff hergestellt.
Mit anderen Worten sind der Stabilisierungsring 28, alle Lüfterflügel 24 sowie die
Nabe 26 stoffschlüssig miteinander verbunden und in einem einzigen Arbeitsschritt
hergestellt.
[0038] In Fig. 3 ist ein vergrößerter Ausschnitt der Frontseite 22a des Lüfterrads 22 dargestellt.
Die Frontseite 22a des Lüfterrads 22 ist vergleichsweise glatt und eben, um Verwirbelungen
des Fahrtwindes während des Betriebes zu vermeiden. In die Nabe 26 sind vier halbkugelförmige
Vertiefungen 30 eingebracht, die von der Frontseite 22a des Lüfterrads 22 weg gewölbt
sind, und von denen drei in Fig. 3 gezeigt sind. Am Boden jeder Vertiefung 30, also
an dem Punkt der Vertiefung 30, der am weitesten von der Frontseite 22a des Lüfterrads
22 entfernt ist, ist eine Aussparung 32 eingebracht. Jede Aussparung 32 korrespondiert
hierbei mit einem der Verbindungsdome 12. Mit anderen Worten entspricht der Querschnitt
jeder Aussparung 32 dem Außenquerschnitt eines jeden Verbindungsdoms 12. Die Vertiefungen
30 und die Aussparung 32 sind jeweils kreuzförmig zum Zentrum des Lüfterrads 22 angeordnet.
[0039] In Fig. 4 und 5 ist perspektivisch ausschnittsweise eine Rückseite 22b des Lüfterrads
22 dargestellt, wobei Fig. 5 einen Ausschnitt aus Fig. 4 zeigt. Die Rückseite 22b
bezeichnet hierbei die der Frontseite 22a gegenüberliegende Seite des Lüfterrads 22.
Aus Fig. 4 wird deutlich, dass die Nabe 26 topfförmig ist und eine Rippenstruktur
34 innerhalb der zur Rückseite 22b offenen Nabe 26 zur Stabilisierung derselben aufweist.
Im Zentrum der Nabe 26 befindet sich eine ebenfalls topfförmige Zentrieröffnung 36,
die konzentrisch mit der Nabe 26 ist, und die eine hohlzylindrische Begrenzungskontur
38 umfasst. Die Begrenzungskontur 38 umfasst eine Anzahl von Schlitzen 40, deren Tiefe
geringer als die Höhe der Begrenzungskontur 38 ist, und die von der dem Topfboden
entfernten Seite der Begrenzungskontur 38 in diese eingebracht sind.
[0040] Fig. 6 zeigt schematisch vereinfacht ausschnittsweise den montierten Kühlerlüfter
4 in einer Schnittdarstellung entlang der Rotorachse 14. Zur Montage wird jeder der
Verbindungsdome 12 durch eine der Aussparungen 32 der Nabe 26 geführt und das Lüfterrad
22 auf die Stabilisierungsflügel 16 aufgesetzt. Der zentrale Zentrierring 18 des Rotors
2 greift hierbei in die Zentrieröffnung 36 des Lüfterrades 22 ein. Auf diese Weise
wird das Lüfterrad 22 vergleichsweise exakt positioniert, da der Zentrierring 18 umfänglich
an der Innenseite der Begrenzungskontur 38 anliegt.
[0041] Jede der Mitnahmerippen 20 des Rotors wird formschlüssig in jeweils einem der hierzu
korrespondierenden Schlitze 40 des Lüfterrads 22 angeordnet. Das Lüfterrad 22 wird
somit mittels der Zentrieröffnung 36 und dem Zentrierring 18 positioniert, weshalb
zwischen dem Verbindungsdom 12 und der jeweiligen korrespondierten Aussparung 32 relativ
große Fertigungstoleranzen gewählt werden können. In einem sich daran anschließenden
Arbeitsschritt wird jeder der Verbindungsdome 12 freiendseitig 42 erwärmt und verstemmt
sowie dabei zu einem Nietkopf 44 verformt, der die jeweilige Vertiefung 30 ausfüllt.
Auf diese Weise ist das Lüfterrad 22 kraftschlüssig an dem Rotor 2 fixiert, wobei
die Frontseite 22a mit den jeweiligen Nietköpfen 44 eine Ebene bilden. Auf diese Weise
wird eine Verwirbelung eines Luftstroms vermieden, mit dem der Kühlerlüfter 4 frontseitig
22a während des Betriebs beaufschlagt wird.
[0042] Ferner bildet die Nabe 26 eine stirnseitige Abdeckung 26 des Rotors 2 und schützt
diesen somit vor einer Beschädigung, welche insbesondere von den in dem Luftstrom
enthaltenen Objekten hervorgerufen werden könnte. Die Übertragung der Rotationsbewegung
des Rotors 2 auf das Lüfterrad erfolgt zu einem vergleichsweise großen Teil mittels
der in den Schlitzen 40 angeordneten Mitnahmerippen 22. Auf diese Weise werden die
Verbindungsdome 12 während des Betriebs vergleichsweise gering belastet und der Kraftschluss
ist vergleichsweise sicher.
[0043] Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.
Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem Fachmann hieraus abgeleitet
werden, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen. Insbesondere sind ferner alle
im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel beschriebene Einzelmerkmale auch auf andere
Weise miteinander kombinierbar, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen.
1. Kühlerlüfter (4) eines Kraftfahrzeugs, insbesondere Hauptlüfter, mit einem eine Nabe
(26) aufweisenden Lüfterrad (22) und mit einem daran kraftschlüssig angebundenen elektromotorischen
Rotor (2), wobei an dem Rotor (2) mindestens ein Verbindungsdom (12) angeformt ist
und der Verbindungsdom (12) durch eine korrespondierende Aussparung (32) der Nabe
(26) ragt, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsdom freiendseitig (42) zur Ausbildung des Kraftschlusses nietenförmig
(44) verbreitet ist, wobei die Verbreiterung größer als der Durchmesser der korrespondierenden
Aussparung (32) ist, und wobei der Verbindungsdom (12) hohl ist.
2. Kühlerlüfter (4) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Verbindungsdom (12) parallel zur Rotorachse (14) erstreckt.
3. Kühlerlüfter (4) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass rotorseitig an dem Verbindungsdom (12) eine Anzahl von Stabilisierungsrippen (16)
angeformt sind.
4. Kühlerlüfter (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei, vorzugsweise vier, Verbindungsdome (12) radial gleich beabstandet
zur Rotorachse (14) angeordnet sind.
5. Kühlerlüfter (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rotor (2) stimseitig an dessen Oberfläche (22a) zentral einen axial zur Nabe
(26) hin gewölbten Zentrierring (18) aufweist, der in einer entsprechenden topfförmigen
Zentrieröffnung (36) der Nabe (26), insbesondere formschlüssig, eingreift.
6. Kühlerlüfter (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rotor (2) eine Anzahl von, insbesondere radialen, Mitnahmerippen (20) aufweist,
die in jeweils einen korrespondierenden Schlitz (40) der Nabe (26) eingreifen.
7. Kühlerlüfter (4) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnahmerippen (20) an dem Zentrierring (18) angeformt sind.
8. Kühlerlüfter (4) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schlitze (40) in eine Begrenzungskontur (38) der Zentrieröffnung (36) eingebracht
sind.
9. Kühlerlüfter (4) nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verbindungsdom (12), der Zentrierring (18) und/oder die Mitnahmerippe (20) einstückig
mit einer elektrisch isolierenden Kunststoffumspritzung (10) eines Rotorpakets (6)
des Rotors (2) ist.
10. Kühlerlüfter (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nabe (26) zumindest teilweise eine Abdeckung (46) des Rotors (2) bildet.
11. Kühlerlüfter (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verbindungsdom (12) zylindrisch ist.
12. Kühlerlüfter (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Nietkopf (44) des Verbindungsdoms (12) in einer Vertiefung (30) der Nabe (26)
angeordnet ist, die insbesondere in Richtung des Rotors (2) versetzt ist.
1. Radiator fan (4) of a motor vehicle, in particular main fan, having a fan wheel (22),
which has a hub (26), and having an electric-motor rotor (2), which is attached nonpositively
thereto, wherein on the rotor (2) at least one connecting dome (12) is formed integrally
and the connecting dome (12) protrudes through a corresponding aperture (32) in the
hub (26), characterized in that the connecting dome is widened in the form of a rivet (44) at the free end (42) in
order to produce the nonpositive connection, wherein the widening is greater than
the diameter of the corresponding aperture (32), and wherein the connecting dome (12)
is hollow.
2. Radiator fan (4) according to Claim 1, characterized in that the connecting dome (12) extends parallel to the rotor axis (14).
3. Radiator fan (4) according to Claim 1 or 2, characterized in that a number of stabilizing ribs (16) is formed integrally on the rotor side of the connecting
dome (12).
4. Radiator fan (4) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that at least two, preferably four, connecting domes (12) are arranged at the same distance
radially from the rotor axis (14).
5. Radiator fan (4) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that, on the end face, the rotor (2) has a centering ring (18) centrally on its surface
(22a), said centering ring arching axially toward the hub (26) and engaging, in particular
positively, in a corresponding pot-shaped centering opening (36) in the hub (26).
6. Radiator fan (4) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the rotor (2) has a number of driver ribs (20), in particular radial driver ribs,
which each engage in a corresponding slot (40) in the hub (26).
7. Radiator fan (4) according to Claim 6, characterized in that the driver ribs (20) are formed integrally on the centering ring (18).
8. Radiator fan (4) according to Claim 6 or 7, characterized in that the slots (40) are introduced into a boundary contour (38) of the centering opening
(36).
9. Radiator fan (4) according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the connecting dome (12), the centering ring (18) and/or the driver rib (20) is/are
integral with an electrically insulating plastic overmolding (10) of a laminated rotor
core (6) of the rotor (2).
10. Radiator fan (4) according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the hub (26) at least partially forms a cover (46) for the rotor (2).
11. Radiator fan (4) according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the connecting dome (12) is cylindrical.
12. Radiator fan (4) according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the rivet head (44) of the connecting dome (12) is arranged in a depression (30)
in the hub (26), which is, in particular, offset in the direction of the rotor (2)
.
1. Ventilateur de radiateur (4) d'un véhicule automobile, en particulier ventilateur
principal, doté d'une roue de ventilateur (22) comprenant un moyeu (26) et d'un rotor
électromotorisé (2) relié par force à celle-ci,
dans lequel
au moins un dôme de liaison (12) est formé sur le rotor (2) et le dôme de liaison
(12) fait saillie à travers un évidement (32) correspondant du moyeu (26), caractérisé en ce que le dôme de liaison est, du côté de son extrémité libre (42), élargi en forme de rivet
(44) pour réaliser l'engagement par force, l'élargissement étant plus grand que le
diamètre de l'évidement (32) correspondant, et le dôme de liaison (12) étant creux.
2. Ventilateur de radiateur (4) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dôme de liaison (12) s'étend parallèlement à l'axe de rotor (14).
3. Ventilateur de radiateur (4) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
qu'un certain nombre de nervures de stabilisation (16) sont formées du côté du rotor
sur le dôme de liaison (12).
4. Ventilateur de radiateur (4) selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce
qu'au moins deux, de préférence quatre dômes de liaison (12) sont disposés à la même
distance radiale de l'axe de rotor (14).
5. Ventilateur de radiateur (4) selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le rotor (2) comprend centralement, du côté frontal, sur sa surface (22a), une bague
de centrage (18) bombée axialement vers le moyeu (26), laquelle s'engage, en particulier
par complémentarité de forme, dans une ouverture de centrage (36) en forme de pot
correspondante du moyeu (26).
6. Ventilateur de radiateur (4) selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le rotor (2) comprend un certain nombre de nervures d'entraînement (20) en particulier
radiales qui s'engagent dans respectivement une fente (40) correspondante du moyeu
(26).
7. Ventilateur de radiateur (4) selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les nervures d'entraînement (20) sont formées sur la bague de centrage (18).
8. Ventilateur de radiateur (4) selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que
les fentes (40) sont ménagées dans un contour de limitation (38) de l'ouverture de
centrage (36).
9. Ventilateur de radiateur (4) selon l'une des revendications 6 à 8,
caractérisé en ce que
le dôme de liaison (12), la bague de centrage (18) et/ou la nervure d'entraînement
(20) sont d'un seul tenant avec un enrobage en matière synthétique (10) électriquement
isolant d'un noyau feuilleté (6) du rotor (2).
10. Ventilateur de radiateur (4) selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
le moyeu (26) forme au moins partiellement un couvercle (46) du rotor (2).
11. Ventilateur de radiateur (4) selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que
le dôme de liaison (12) est cylindrique.
12. Ventilateur de radiateur (4) selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
la tête de rivet (44) du dôme de liaison (12) est disposée dans un évidement (30)
du moyeu (26), lequel évidement est en particulier décalé en direction du rotor (2).