| (19) |
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(11) |
EP 2 807 445 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.06.2018 Patentblatt 2018/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.01.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/050401 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/110505 (01.08.2013 Gazette 2013/31) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG DES FAHRZEUGBODENS EINES MINENGESCHÜTZTEN FAHRZEUGES
METHOD FOR PRODUCING THE VEHICLE FLOOR OF A MINE-PROTECTED VEHICLE
PROCÉDÉ DE PRODUCTION DU PLANCHER D'UN VÉHICULE PROTÉGÉ CONTRE LES MINES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.01.2012 DE 102012001117
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.12.2014 Patentblatt 2014/49 |
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Patentinhaber: Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH |
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80995 München (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHAARE, Stephan
45239 Essen (DE)
- ÖSTREICHER, Martin
34346 Hann. Münden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Horn Kleimann Waitzhofer
Patentanwälte PartG mbB |
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Ganghoferstrasse 29a 80339 München 80339 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 705 257 EP-A1- 2 289 770 DE-A1-102007 001 720 US-B1- 6 971 691
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EP-A1- 2 028 435 WO-A1-2008/031210 DE-A1-102009 050 997
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- ANONYMOUS: "TAILOR-WELDED ARMOR COMPONENTSSS", BENTELER DEFENCE WEBSITE , 6. August
2011 (2011-08-06), XP002694495, Gefunden im Internet: URL:http://web.archive.org/web/20110806092
025/http://www.benteler-defense.com/englis h/benteler-defense/products/tailor-welded-
armor-components/index.html [gefunden am 2013-03-25]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung beschäftigt sich mit einem als Tailored Blank ausgeführten Fahrzeugboden
für ein insbesondere minengeschütztes Fahrzeug und betrifft ein Verfahren zur Herstellung
des Fahrzeugbodens eines minengeschützten Fahrzeuges, wobei der Fahrzeugboden aus
mehreren, miteinander verbundenen Einzelblechen aus Panzerstahl besteht. Die Erfindung
bezieht sich ferner auf einen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Fahrzeugboden.
Wesentlich hierbei ist, dass zunächst das Verschweißen der Einzelbleche erfolgt, dem
sich eine Wärmebehandlung in Form einer Kombination aus Härten und Anlassen anschließt
und abschließend die vergütete Blechplatine durch Warmumformung zu dem endgültigen
Fahrzeug- und/oder Zwischenboden umgeformt wird. Fahrzeugböden minengeschützter Fahrzeuge
müssen derart aufgebaut sein, dass einerseits ein Aufreißen des Fahrzeugbodens im
Falle einer Minenexplosion verhindert wird und andererseits die durch eine Minenexplosion
verursachten Beulen im Fahrzeugboden die vorhandenen Einbauten im Fahrzeug nicht beschädigen.
Außerdem muss der Fahrzeugboden Schutz gegen ballistische Bedrohungen bieten, und
zwar zum einen gegen Splitter explodierender Minen und zum anderen gegen einen Waffenbeschuss,
insbesondere im Übergangsbereich des Fahrzeugbodens zur Fahrzeugseite.
[0002] Bei bekannten Fahrzeugböden minengeschützter Fahrzeuge werden vergütete Einzelbleche
aus Panzerstahl üblicherweise mit Hilfe eines M IG- Verfahrens (Metall-Inert-Gas-Verfahren)
verschweißt, wobei die teilweise unterschiedliche Wandstärken aufweisenden Einzelbleche
sich im Bereich der Schweißnaht überlappen. Derartige Schweißnähte bilden Schwachstellen,
da sie eine geringere Festigkeit als der Panzerstahl aufweisen. Außerdem kommt es
durch das Schweißverfahren in der jeweiligen Wärmeeinflusszone zur Versprödung des
Materials, sodass diese Bereiche bei einer Minenexplosion besonders rissanfällig sind.
[0003] Aus der
EP 1 564 520 A2 ist es daher bekannt, die Schweißnähte samt deren Wärmeeinflusszonen durch Schutzbleche
zu überdecken, was allerdings sowohl mit einer Zunahme des Gewichtes als auch mit
einem zeitaufwendigeren Fertigungsprozess des entsprechenden Fahrzeugbodens verbunden
ist.
[0004] Die
EP 1 291 610 B1 beschäftigt sich mit einem gepanzerten Fahrzeug, das durch einfache Maßnahmen einen
Schutz des Innenraumes gegen eine Einwirkung von Minen gewährleistet. Dazu ist der
Bodenbereich einer Seitenwandausnehmung des Innenraums über mindestens ein knick-
oder bausteifes Stützelement mit dem Fahrzeugdach verbunden. Der Rand einer Bodenwand
des Bodenbereichs verläuft gekrümmt nach oben und überlappt einen Wandbereich der
Fahrzeugseitenwand, der mit einem anderen Wandbereich verschweißt ist. Dieser besitzt
einen wellenförmigen Verlauf. Dadurch soll ein Reißen der Schweißnaht verhindert werden.
[0005] Die
DE 10 2007 001 720 A1 beschreibt eine Sitzbefestigung zum Befestigen eines Kraftfahrzeugsitzes, umfassend
einen länglichen, als Rollprofil ausgestalteten Sitzquerträger.
[0006] Die
EP 2 028 435 A1 zeigt ein dreidimensional geformtes Bauteil aus einer Stahlplatine zur Panzerung
eines Fahrzeugs, welches so ausgelegt ist, dass die Stahlplatine in einen Bereich
mit verminderter und in einen Bereich mit erhöhter Wandstärke unterteilt ist und die
Stahlplatine im Bereich eines Biegewinkels oder Radius eine im Verhältnis zu einem
ebenen Bereich des Bauteils erhöhte Wandstärke aufweist oder dass ein Bereich mit
verminderter Wandstärke in einem Bereich des in das Fahrzeug eingebauten dreidimensional
geformten Bauteils liegt, der ausschließlich in einem Winkel ungleich 90° von einem
Geschoss getroffen oder von einem anderen Bauteil überdeckt wird. Hierzu kommen maßgeschneiderte
Platinen zum Einsatz, die beispielsweise durch ein flexibles Walzen, das Fügen von
verschiedenen Stahlblechen oder eine spanende Bearbeitung in Bereiche mit höherer
und in Bereiche mit niedrigerer Wandstärke eingeteilt sind.
[0007] Die
US 6,971,691 B1 beschreibt einen Stoßfänger für ein Fahrzeug, der aus Blechen gefertigt ist, die
unterschiedliche Materialeigenschaften aufweisen.
[0008] Die
EP 1 705 257 A1 zeigt ein Verfahren zum Panzern eines Fahrzeugs mit einem Bauteil aus gehärtetem
Stahl sowie ein gehärtetes Bauteil aus Stahl mit einer Wanddicke von 4 bis 15 mm zur
Panzerung eines Fahrzeugs.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs erwähnten Art
anzugeben, mit dem auf einfache Weise bei einer Minenexplosion ein Aufreißen des Fahrzeugbodens
im Bereich von Schweißnähten vermieden wird, ohne dass hierzu eine Verstärkung der
Schweißnahtbereiche mittels zusätzlicher Bleche erforderlich ist. Es soll ferner ein
nach diesem Verfahren hergestellter Fahrzeugboden offenbart werden.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß hinsichtlich des Verfahrens durch die Merkmale
des Anspruchs 1 und hinsichtlich des Fahrzeugbodens durch die Merkmale des Anspruchs
4 gelöst. Ferner wird ein Fahrzeug gemäß Anspruch 6 mit einem derartigen Fahrzeugboden
vorgeschlagen. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren
die Unteransprüche.
[0011] Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Einsatz von Tailored Blanks. Beim Tailored
Welded Blank (TWB) werden die einzelnen, vorzugsweise maßgeschneiderten Blechplatinen
aneinandergeschweißt. Dies erfolgt in der Regel als Stumpfstoß mittels Laserschweißen.
Vorteilhaft sind die vielseitigen Materialkombinationen und Geometrien. In Weiterführung
bestehen diese aus Panzerstahl, aus denen die Kontur des jeweiligen Fahrzeugbodens
dann durch Warmumformung hergestellt wird. Zur Herstellung der Tailored Blanks werden
normalgeglühte Einzelbleche entsprechender Wandstärken verwendet, die mittels Laserstrahlschweißens
miteinander verbunden werden. Einen derartigen Ansatz für die Automobilindustrie ist
u.a. der
http://www.thyssenkrupptailoredblanks.it/defaultasp?page=8&titolo=1 oder der
http://www.thyssenkrupptailoredblanks.it/default.asp?page=2&titolo=1 entnehmbar.
[0012] Die Tailored Blanks werden für das eigene Anliegen der Erfindung jedoch erst nach
dem Schweißvorgang vergütet und danach wird dann der endgültige Fahrzeugboden durch
Umformung hergestellt.
[0013] Durch das Vergüten nach dem Schweißen, vorzugsweise dem besagten Laserschweißen,
entsteht ein nahezu homogener Übergang zwischen den Blechen, wodurch eine Schwächung
durch späteres Schweißen vermieden wird. Zugleich wird es einfacher, Bleche unterschiedlicher
Dicke und / oder Güte miteinander zu kombinieren, sodass sich ein Gewichtseinsparungspotential
ergibt, auch dadurch, dass Überlappungen vermieden werden und die minimal nötigen
Blechdicken an der richtigen Stelle eingebunden sind.
[0014] Das Vergüten ist als Prozess eine Wärmebehandlung wie bei Stählen hierbei bevorzugt,
also eine Kombination aus Härten und Anlassen. Beim Härten von Stählen wird zunächst
bei Temperaturen oberhalb Ac(3) der Kohlenstoff im Austenit gelöst und anschließend
auf Temperaturen unterhalb M(s) bzw. M(f) abgeschreckt. Das Anlassen ist dann ein
erneutes Erwärmen nach dem Abschrecken auf Temperaturen unterhalb Ac(1), um eine Umwandlung
in kubischen Martensit, sowie die Ausscheidung feiner Karbide und ggf. weitere Koagulation
dieser Partikel zu erreichen.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem folgenden, anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispiel. Es zeigen
- Fig. 1
- die perspektivische Darstellung eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
Fahrzeugbodens aus einem Blech aus Panzerstahl für ein minengeschütztes Fahrzeug und
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch eine Blechplatine (Tailored Blank), die aus Einzelblechen
unterschiedlicher Wandstärke zusammengesetzt ist, zur Herstellung des in Fig. 1 dargestellten
Fahrzeugbodens.
[0016] In Fig. 1 ist mit 1 ein erfindungsgemäßer Fahrzeugboden (Fahrzeugwanne) und / oder
Zwischenboden eines nicht näher dargestellten minengeschützten Fahrzeuges dargestellt,
der im Wesentlichen zwei U-förmige Abschnitte 2 und 3 aufweist. Die beiden U-förmigen
Abschnitte 2, 3 umfassen jeweils einen äußeren Schenkel 4 und einen inneren Schenkel
5, wobei die beiden inneren Schenkel 5 der U-förmigen Abschnitte 2, 3 einen tunnelförmigen
Abschnitt 6 bilden.
[0017] Bei dem aus bevorzugt Panzerstahl bestehenden Fahrzeugboden 1 ist nun vorgesehen,
dass der in den Fahrzeuginnenraum eines nicht dargestellten minengeschützten Fahrzeuges
ragende tunnelförmige Abschnitt 6 eine Wandstärke von beispielsweise 10 mm und die
Bodenabschnitte 7 zwischen den beiden Schenkeln 4, 5 der U-förmigen Abschnitte 2,
3 jeweils eine Wandstärke von 12 mm besitzen, da sie bei einer Minenexplosion besonders
stark von deren Druckwelle betroffen sind und außerdem den Fahrzeuginnenraum des entsprechenden
Fahrzeuges vor Splitter schützen sollen.
[0018] Die äußeren Schenkel 4 der beiden U-förmigen Abschnitte 2, 3 setzen sich aus jeweils
zwei Teilabschnitten 8, 9 zusammen. Dabei weist der erste Teilabschnitt 8 ebenfalls
eine Wandstärke von beispielsweise 12 mm und der sich anschließende zweite Teilabschnitt
9 eine Wandstärke von 15 mm auf, da der Teilabschnitt 9 besonders durch direkten Beschuss
gefährdet ist.
[0019] Fig. 2 zeigt den Längsschnitt durch eine mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnete Blechplatine
(Tailored Blank) vor dem Umformen bzw. nach dem Verschweißen bzw. Vergüten, aus der
der erfindungsgemäße Fahrzeugboden 1 (Fig. 1) durch Umformen hergestellt wird.
[0020] Hierzu setzt sich die Blechplatine 10 aus sieben Einzelblechen 11-17 zusammen. Dabei
entspricht die jeweilige Breite sowie die Wandstärke der Einzelbleche 11-17 den in
Fig. 1 mit 8, 9, 7 und 6 bezeichneten Abschnitten. Die Einzelbleche 11-17 sind bevorzugt
mittels Laserschweißens (vorzugsweise als Stumpfstoß) an ihren aufeinander treffenden
Seiten entsprechend aneinandergeschweißt, sodass sich die in Fig. 2 mit 18-23 bezeichneten
Schweißnähte ergeben.
[0021] Nach Herstellung der Blechplatine 10 wird diese wie herkömmlich vergütet.
Bezugszeichenliste
[0022]
- 1
- Fahrzeugboden
- 2, 3
- U-förmige Abschnitte
- 4
- (äußerer) Schenkel
- 5
- (innerer) Schenkel
- 6
- (tunnelförmiger) Abschnitt
- 7
- Bodenabschnitt
- 8
- (erster) Teilabschnitt
- 9
- (zweiter) Teilabschnitt
- 10
- Blechplatine, Tailored Blank
- 11-17
- Einzelbleche
- 18-23
- Schweißnähte
1. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeug- und/oder Zwischenbodens eines Fahrzeuges,
wobei der Fahrzeugboden (1) aus mehreren Einzelblechen (11 - 17) besteht, die miteinander
verschweißt werden und eine Blechplatine (10) ergeben, dadurch gekennzeichnet, dass
die derart hergestellte Blechplatine (10) durch eine Wärmebehandlung in Form einer
Kombination aus Härten und Anlassen vergütet wird; und
die vergütete Blechplatine (10) durch Warmumformung zu dem endgültigen Fahrzeug- und/oder
Zwischenboden (1) umgeformt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelbleche (11 - 1 7) durch Laserschweißen miteinander verbunden werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Härten von Stählen zunächst bei Temperaturen oberhalb Ac(3) der Kohlenstoff
im Austenit gelöst und anschließend auf Temperaturen unterhalb M(s) bzw. M(f) abgeschreckt
wird, und das Anlassen dann ein erneutes Erwärmen nach dem Abschrecken auf Temperaturen
unterhalb Ac(l) ist, um eine Umwandlung in kubischen Martensit, sowie die Ausscheidung
feiner Karbide und ggf. weitere Koagulation dieser Partikel zu erreichen.
4. Fahrzeug- und/oder Zwischenboden (1) eines Fahrzeugs, wobei der Fahrzeug- und/oder
Zwischenboden (1) aus mehreren Einzelblechen (11 - 17) besteht, die durch Verschweißen
miteinander zu einer Blechplatine (10) verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeug- und/oder Zwischenboden (1) mit Hilfe eines Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 - 3 hergestellt wird.
5. Fahrzeug- und/oder Zwischenboden nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelbleche (11 - 1 7) aus Panzerstahl bestehen.
6. Fahrzeug mit einem Fahrzeug- und/oder Zwischenboden nach Anspruch 4 oder 5.
7. Fahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug ein minengeschütztes Fahrzeug ist.
1. Method for producing a vehicle floor and/or an intermediate floor of a vehicle, wherein
the vehicle floor (1) is embodied from multiple individual metal sheets (11-17) that
are welded to one another and form a sheet metal plate (10) characterised in that
the sheet metal plate (10) that is produced in this manner is quenched and tempered
by means of a heat treatment in the form of a combination of hardening and tempering;
and
the quenched and tempered sheet metal plate (10) is reshaped by means of warm reshaping
into the final vehicle floor and/or intermediate floor (1).
2. Method according to claim 1, characterised in that the individual metal sheets (11-17) are connected to one another by means of laser
welding.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that when the steels are being hardened initially at temperatures above Ac(3) the carbon
in the austenite is dissolved and subsequently is quenched to temperatures below M(s)
or M(f), and the tempering procedure is a procedure of reheating after the quenching
procedure to temperatures below Ac(1) in order to achieve a conversion into cubic
martensite, and also to separate out fine carbide particles and where appropriate
to further coagulate these particles.
4. Vehicle floor and/or intermediate floor (1) of a vehicle, wherein the vehicle floor
and/or intermediate floor (1) is embodied from multiple individual metal sheets (11-17)
that are connected to one another by means of welding to form a sheet metal plate
(10), characterised in that the vehicle floor and/or intermediate floor (1) is produced with the aid of a method
according to any one of the claims 1-3.
5. Vehicle floor and/or intermediate floor according to claim 4, characterised in that the individual metal sheets (11-17) are embodied from armour steel.
6. Vehicle having a vehicle floor and/or intermediate floor according to claim 4 or 5.
7. Vehicle according to claim 6, characterised in that the vehicle is a mine protected vehicle.
1. Procédé de production d'un plancher de véhicule et/ou plancher intermédiaire d'un
véhicule, le plancher de véhicule (1) étant constitué de plusieurs tôles individuelles
(11-17), qui sont soudées les unes aux autres et donnent un flanc de tôle (10), caractérisé en ce que
le flanc de tôle (10) ainsi fabriqué est amélioré par un traitement thermique sous
la forme d'une combinaison de trempe et revenu ; et
le flanc de tôle (10) amélioré est formé par formage à chaud pour obtenir le plancher
de véhicule et/ou plancher intermédiaire (1) définitif.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les tôles individuelles (11-17) sont reliées entre elles par soudage au laser.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, lors de la trempe d'aciers, le carbone dans l'austénite est d'abord dissout à des
températures supérieures à Ac(3) et ensuite une trempe est effectuée à des température
inférieures à M(s) ou M(f), et le revenu est alors un nouveau réchauffage après la
trempe à des températures inférieures à Ac(1), pour obtenir une transformation en
martensite cubique, ainsi que la précipitation de carbures fins et le cas échéant
la coagulation subséquente de ces particules.
4. Plancher de véhicule et/ou plancher intermédiaire (1) d'un véhicule, le plancher de
véhicule et/ou plancher intermédiaire (1) étant constitué de plusieurs tôles individuelles
(11-17), qui sont reliées les unes aux autres par soudage pour former un flanc de
tôle (10), caractérisé en ce que le plancher de véhicule et/ou plancher intermédiaire (1) est produit à l'aide d'un
procédé selon l'une des revendications 1 à 3.
5. Plancher de véhicule et/ou plancher intermédiaire selon la revendication 4, caractérisé en ce que les tôles individuelles (11-17) sont constituées d'acier de blindage.
6. Véhicule comprenant un plancher de véhicule et/ou plancher intermédiaire selon la
revendication 4 ou 5.
7. Véhicule selon la revendication 6, caractérisé en ce que le véhicule est un véhicule protégé contre les mines.

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