[0001] Die Erfindung betrifft ein konfektioniertes mehradriges Kabel mit einer Anschlusskomponente
zum elektrischen und mechanischen Verbinden von elektrischen Leitern.
[0002] Die erfindungsgemässe Anschlusskomponente eignet sich für jegliche Steckertypen,
besonders für die Gebäudeverkabelung, ist aber auch in sonst üblicher Weise einzusetzen.
Bei der Gebäudeverkabelung ist es zunehmend erwünscht, nicht mehr einzelne Kabel für
Informationen und Daten aller verfügbaren Dienste wie Telefon, EDV-Anlagen oder Audio-
und Videoanlagen zu verlegen, sondern ein einheitliches Gebäudeverkabelungsnetz vorzusehen.
Gebäudeverkabelungen für den vorgenannten Zweck werden üblicherweise mit abgeschirmten
Kabeln mit vier oder acht Adernpaaren erstellt, wobei jeweils zwei Adern verdrillt
und abgeschirmt sind.
[0003] Zur Zeit werden Steckersysteme mit so genannten RJ-11 , RJ-12, RJ- 45, EC-7, Tera,
M 12 Bezeichnungen, bei denen die Kabellänge durchaus problematisch ist, genutzt.
Weiterhin sind die Stecker-Buchsen-Systeme recht aufwendig in der Anschlusstechnik
zu handhaben und mit entsprechenden Fehlerquoten belastet. Ein weiteres Problem liegt
bei Frequenzen oberhalb von 100 MHz, wenn bei der internen Anschlusstechnik die Abschirmung
nicht bis zu den Steckkontakten geführt wird oder werden kann.
[0004] Die bekannten Anschlusskomponten sind recht aufwendig in der Anschlusstechnik zu
handhaben und mit entsprechenden Fehlerquoten belastet.
[0005] EP 1 624 534 A2 zeigt ein konfektioniertes mehradriges Kabel mit einer Anschlusskomponente zum elektrischen
und mechanischen Verbinden nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein konfektioniertes Kabel mit einer preisgünstigen
und in der Montage einfachen Anschlusskomponente zu schaffen.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch ein konfektioniertes Kabel mit den
Merkmalen des Anspruches 1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
7. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0009] Die erfindungsgemässe Anschlusskomponente ist hier anhand einer RJ-45 Buchse erläutert.
Für den vorgenannten Zweck werden üblicherweise abgeschirmte Kabel mit vier oder acht
Adernpaaren angeschlossen, wobei jeweils zwei Adern verdrillt und abgeschirmt sind.
Sie ist aber keineswegs auf RJ-45 Buchsen eingeschränkt, sondern lässt sich in allen
Fällen, in denen Kabel an Anschlusskomponenten angeschlossen werden sollen, einsetzen.
[0010] Dann, wenn eine federnd an der Isolatorplatte befestigte Verrastrillenplatte mit
der Zugentlastungsteil-Oberfläche in Eingriff kommt, ist das Zugentlastungsteil lösbar
am Gehäuse festgelegt. Es ist nun möglich, die Verrastrillenplatte elastisch mittels
eines zwischen Verrastrillenplatte und Zugentlastungsteil eingebrachten Werkzeugs
(s. Fig. 7) so in das Gehäuseinnere zu drücken, dass die Verriegelung aufgehoben wird
und ein Herausziehen des Zugentlastungsteils unter Freigabe des angeschlossenen Kabels
möglich wird.
[0011] Die Verrast-Rillenplatte ist federnd an der Isolierplatte angebracht. Bspw. kann
die Verrast-Rillenplatte über eine blattfederartige Verbindung (14) mit der Isolierplatte
verbunden sein. Diese Verbindung (14) kann einstückig mit der Isolierplatte (17) sein
(z.B. ein umgeformtes Kunststoffteil) - aber auch mehrere Teile aufweisen - bspw.
aus speziell federndem Material sein und an der Isolierplatte und der Verrast-Rillenplatte
angebracht sein.
[0012] Bevorzugt schließt ein winkelförmiges inneres Gehäuseabschlussteil (20), welches
aus isolierendem Material, wie Kunststoff, hergestellt ist, das Gehäuse (10) sowie
die Leiterplatte (30) in Steckrichtung unter Freilassen bzw. Führung der Buchsenkontakte
(34) ab. Der sich im wesentlichen senkrecht von der Leiterplatte erstreckende Abschnitt
schützt die freien Enden der gebogenen Buchsenkontakte (34), die in kammartigen Führungen
des Gehäuseabschlussteils (20) so aufgenommen sind, dass sie sich federnd nach oben
und unten während der Kontaktierung bewegen können, aber ein seitliches Verbiegen
derselben in der installierten Anschlusskomponente vermieden werden kann. Es isoliert
die Oberfläche der Leiterplatte und auch die freiliegenden Adernenden im Anschlussblock
(40), an dem die senkrechte Wand des Gehäuseabschlussteils (20) anliegt.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Zugentlastung aus Zugentlastungsteil
und Gehäusedeckel zumindest teilweise aus einem elektrisch schirmenden Material -
ggf. aus Metall oder mit Metallbeschichtung - hergestellt und bildet mit weiteren
abschirmenden Gehäuseteilen einen elektrischen Schirm.
[0014] Bei geringeren Anforderungen an die Isolation kann das Zugentlastungsteil auch aus
Kunststoff hergestellt sein, wie auch andere Gehäuseabschnitte.
[0015] Bevorzugt ist der Anschlussblock (40) stufenartig ausgebildet, so dass die Adern
des entmantelten Kabelendes raumsparend in Reihen Durchgangsöffnungen (40, 46) eingesteckt
werden können und durch rechtwinkelig dazu ausgebildete Schneidklemmkontakt-öffnungen
von den Schneidklemmkontakten der Leiterplatte unter Durchtrennung der Adernisolierungen
kontaktiert werden,
[0016] Der Gehäusedeckel besitzt am kabelseitigen Ende Greifeinrichtungen für den Kabelmantel,
Achszapfen an seinem buchsenseitigen Ende sowie mindestens eine Rastreinrichtung zum
Festlegen des geschlossenen Deckels unter Druckausübung auf den Kabelmantel und Schließen
des Steckergehäuses.
[0017] Das Gehäuse, die Isolierplatte sowie der Gehäusedeckel und das Zugentlastungsteil
sind im Wesentlichen aus dauerelastischem Kunststoff, Metall oder Kombinationen der
Materialien hergestellt.
[0018] Das konfektionierte Kabel mit einer solchen Anschlusskomponente, wie dem hier exemplarisch
behandelten RJ 45- Buchsenelement, zeichnet sich durch eine schnelle unkomplizierte
Fertigung ohne die Notwendigkeit einer speziellen Zugentlastung, ohne Löten oder dgl.
zum reversiblen Anschluss des an einem Anschlussblock angeschlossenen Kabels an die
Buchsenkontakte oder komplizierten Gehäusezusammenbau aus.
[0019] Es kann einfach - praktisch ohne Werkzeug - assembliert werden. Die Befestigung der
Einzelkomponenten im Gehäuse und am Stecker erfolgt prinzipell über die aufgebaute
Spannung zwischen der in der installierten Anschlusskomponente elastisch gespannten
federnden Verbindung 14 der Verrastplatte 15, deren Rillen mit der inneren Rillenfläche
23 des durch ein Fenster im Gehäuseboden räumlich festgelegten Zugentlastungsteils
19 in Eingriff gebracht werden. Dies kann mit oder ohne Werkzeug erfolgen - abhängig
von der Flexibilität der elastisch federnden Verbindung. Der Anschluss der Kabeladern
erfolgt ebenfalls werkzeuglos - es werden nur die Adern in die Durchgangsöffnungen
44 bzw. die Rillen des Aufnahmeblocks 40 gesteckt bzw. eingelegt und dann durch die
senkrecht dazu auf der Leiterplatte aufgebrachten Schneidklemmkontakte 54 angeschlossen.
[0020] Zum vereinfachten Zusammenbau kann das Gehäuse (10) mit darin eingebrachtem Anschlussblock
(40) mittels des am Gehäuse (10) schwenkbar gehaltenen Gehäusedeckels (13) unter Erzielung
einer Kabelentlastung durch Eindringen der Greiferhebungen 22 in den Kabelmantel geschlossen
werden.
[0021] Erfindungsgemäss wird also ein Kabel mit angeschlossenem Aufnahmeblock, bei dem die
Einzeladern eines mehradrigen Kabels zunächst im Aufnahmeblock mit Schneidklemmkontakten
auf einer Leiterplatte in Kontakt stehen, hergestellt, so dass bei einem mehradrigen
Kabel, auf dessen Einzelleitern unterschiedliche Signale übertragen werden, Stecker
an die Anschlusskomponente angeschlossen werden können.
[0022] Das Anschlusskomponentengehäuse (bei der hier dargestellten Ausführungsform ist es
ein Buchsengehäuse) kann zur Aufnahme von Steckern einen Steckeraufnahmeabschnitt
aufweisen; wobei das Gehäuse einen Deckel zur Befestigung des ankommen-den Kabels
an der Buchse besitzt und eine zur Aufnahme der Buchsenplatine/Leiterplatte mit Abnahmekontakten
und gebogenen Buchsenkontakten auf einer Leiterplatte aufweist, wobei bei Einstecken
eines Steckers in das Gehäuse eine leitende Verbin-dung zwischen Kabel und der Buchsenkontakten
hergestellt und fixiert ist.
[0023] Vorteilhafterweise weist die Anschlusskomponente ein Gehäuse auf, um die Handhabung
der Leiterplatte zu erleichtern und die Buchse vor mechanischer Beschädigung zu schützen.
[0024] Dazu sind im Buchsengehäuse Steckerabnahmekontakte zusammen mit einer Leiterplatte,
zur Aufnahme des Aufnahmeblockes und der daran angeschlossenen Adern eingesetzt.
[0025] Zur Entlastung der Kräfte zwischen Kabel und Steckverbindergehäuse ist ein getrenntes
Zugentlastungsteil mit einer gerillten Oberfläche vorgesehen, das in Führungen im
Gehäuse, eingeschoben über eine Rastplatte an der Isolatorplatte, in einer Position
festlegbar ist. Gleichzeitig kann das Zugentlastungsteil dann, wenn es mindestens
teilweise aus elektrisch leitfähigem Material ist, eine Anbindung des Schutzgeflechtes
bzw. der Abschirmung des Kabels an das Gehäuse durchführen. Da die Rastplatte elastisch
an der Isolatorplatte befestigt ist, kann diese Verriegelung der Rastplatte mit dem
Zugentlastungsteil leicht durch Wegdrücken der Rastplatte vom Zugentlastungs-teil
gelöst werden.
[0026] Vorteilhafterweise sind die einzelnen Bauteile derartig geformt und ausgelegt, dass
eine Automatisierung zur Montage eines derartigen Steckverbindersystems, eingeschlossen
die Anbindung der vereinzelten Adern an den Aufnahmeblock und die darin aufgenommenen
Schneidklemmkontakte, vorgenommen werden kann.
[0027] Durch die erfindungsgemässe Anordnung werden u.a. folgende Vorteile erzielt:
- Durch das einrastende Zugentlastungsteil, das sowohl zur Schirmkontaktierung über
das Kabelgeflecht als auch zur Zugentlastung durch Eingriff in den Kabelmantel wirkt,
ist das Vorsehen weiterer, außerhalb des Gehäuses liegender Zugentlastungseinrichtungen
vermeidbar (beim Stand der Technik werden zur Zugentlastung Kabelbinder und zusätzliches
Schirmmaterial eingesetzt).
- Die Anschlusskomponente ist durch die überraschenderweise im bzw. durch das Gehäuse
ausgebildete Zugentlastung - gebildet aus Gehäusedeckel und Zugentlastungsteil - sehr
kurz. Die gesamte Zugentlastung besteht nur aus zwei werkzeuglos betätigbaren Teilen,
welche die Gehäuserückwand bilden. Durch das an der Rastplatte und in der Gehäuseführung festgelegte Zugentlastungsteil
(es rastet gegen die elastisch angebundene Rastplatte der Isolierplatte ein) liegt
die Kabeldurchgangsöffnung 21 des Zugentlastungsteils mit den Greiferhebungen formschlüssig
am Kabelmantel - von oben schließt der Deckel mit einer entsprechenden Kabeldurchgangsöffnung
und Greiferhebungen. Es ist möglich das Kabelschirmgeflecht nach Abnahme des Kabelmantels
über denselben zurückzuschlagen, so dass Deckel und Zugentlastungsteil durch das Kabelschirmgeflecht
hindurch den Kabelmantel festlegen, während die Schirmung über das Zugentlastungsteil
und den Deckel vom Kabel aus durchgängig über das Gehäuse weiteregegeben wird. Die
Greiferhebungen legen den Kabelmantel am Gehäuseende fest und sorgen so für eine optimale
Festigkeit der Verbindung vom Kabelmantel an der Anschlusskomponente.
- die gesamte Anschlusskomponente wird nur zusammengesteckt. So kann auf aufwändige
Verpressungen, Klebungen und Verschraubungen verzichtet werden. Somit ist es bspw.
möglich, auf teure Montageroboter zu verzichten und dadurch wesentlich flexibler auf
Anforderungen des Marktes reagieren zu können. (Allerdings ist auch eine automatisierte
Fertigung ggf. möglich).
[0028] Nachfolgend werden anhand der beiliegenden Zeichnung Ausführungsbeispiele beschrieben.
Es zeigen
Fig.1, 1a eine Anschlusskomponente in Explosionsdarstellung von schräg oben
Fig.2 eine teil-zusammengebaute Anschlusskomponente,
Fig. 3 ein Detail der Anschlusskomponente mit angeschlossenem Kabeladern,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung von Anschlusskomponente und Kabelanschluss;
Fig. 5 eine Anschlusskomponente mit angeschlossenem Kabel mit offenem Gehäusedeckel;
Fig.6 eine perspektivische Ansicht angeschlossenen Anschlusskomponente; und
Fig. 7 einen Ablauf des Schließens und Öffnen der Kabelbefestigungseinrichtung.
Fig. 8 eine Ausführungsform des stufenartig geformten Anschlussblocks in perspektivischer
Frontansicht und eine Ansicht von Unten;
Fig. 9a perspektivisch als Detail die Zugentlastung im Eingriff mit der Rillenplatte
mit verbundener Isolierplatte
Fig. 9b perspektivisch die Anordnung der Fig. 9a mit aufgesetzter Leiterplatte, Gehäuseabschlussteil
und Anschlussblock;
Fig. 10 eine erfindungsgemässe Anschlusskomponente (Kabel ist weggelassen) in verschiedenen
perspektivischen Ansichten mit geschlossener, eingeschobener Zugentlastung und verrastetem
Gehäusedeckel
Fig. 11 einen Teil-Längsschnitt im Bereich des Kabelanschlussbereichs durch die geschlossene
Anschlusskomponente der Fig. 10
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform der Anschlusskomponente in geschlossener Darstellung
mit weggelassenem Kabel zur Befestigung in Wänden in verschiedenen perspektivischen
Ansichten;
Fig. 13 den Einsatz der Anschlusskomponente der Fig. 12 in einer Wand;
Fig. 14 eine Explosionsansicht der Anschlusskomponente der Fig. 12
[0029] In der Fig. 1 und 1a sind die Einzelkomponenten einer Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Anschlusskomponente, die hier als RJ45-Buchse ausgebildet ist, in Explosionsansicht
dargestellt. Die Anschlusskomponente umfasst ein längliches Trägergehäuse 10 mit einer
elastischen Befestigungsfeder 65 am Gehäuseboden sowie einem mit Rastnut versehenen,
an sich bekannten Befestigungsvorsprung 67, einem Gehäusedeckel 13, einer Zugentlastung
19 und einem Gehäuseabschlussteil 20. In dieses Gehäuse 10 wird das an Buchsenkontakten
34 angeschlossene, hier nicht gezeigte Kabel 60 zugfest eingebracht. Zum Anschluss
ist eine Leiterplatte 30 vorgesehen, welche auf ihr angeordnete Schneidklemmkontakte
54 mit den ebenfalls an ihr angeschlossenen Buchsenkontakten 34 über die darauf befindliche
Schaltung verbindet. Unterhalb der Leiterplatte 30 ist eine Isolatorplatte 17 vorgesehen,
welche die Leiterplatte 30 vor elektrischen Einflüssen und sonstigen mechanischen
Einflüssen schützt und mit einer im wesentlichen senkrecht zu ihr verlaufenden Verrastplatte
15 federnd verbunden ist. Auf der Leiterplatte 30 befindet sich auch eine Ablage 36
für die Buchsenkontakte 34.
[0030] Das winkelförmige innere Gehäuseabschlussteil 20, das bevorzugt aus Kunststoff hergestellt
ist, weist ein Fenster für die Buchsenkontakte 34 im Leiterplattenbedeckungsabschnitt
sowie einen Führungskamm für die Buchsenkontakte im senkrechten Abschnitt auf, während
es im Übrigen die Leiterplatte 30 und das Innere des Gehäuses 10 abschließt. Ein Anschlussblock
40 nimmt einerseits die in Kabelerstreckung verlaufenden, entmantelten, aber noch
isolierten Adern 62 des Kabels 60 in Führungen 44, 46 auf und bietet andererseits
Führungen für die Schneidklemmkontakte 54, welche bei Aufdrücken des Anschlussblocks
40 auf die Leiterplatte 30 die Adernisolierung der im Anschlussblock aufgenommenen
Adern 62 unter elektrischer Kontaktierung durchtrennen. Bei der hier dargestellten
Ausführungsform sind nur die oberen Durchgangsöffnungen 44 für die Adern 62 bohrungsartig
ausgestaltet - die unteren Durchgangsöffnungen 46 sind als offene Führungsrillen ausgebildet,
in welche die Adern nur eingedrückt werden müssen. Durch diese Ausführungsform mit
Rillen kann die Einbringung der Kabeladern stark vereinfacht werden. Der Anschlussblock
40 wird durch die senkrecht verlaufende Wand des Gehäuseabschlussteils 20, an den
er anliegt, geschlossen und auch elektrisch isoliert.
[0031] Das Gehäuse 10 weist ferner einen schwenkbaren Gehäusedeckel 13 mit einer Kabelaufnahmeöffnung
auf, welcher am Gehäuseteil 10 angelenkt und in geschlossener Stellung verrastbar
ist. Hier erfolgt die Anlenkung des Gehäusedeckels 13 über am Gehäusedeckel ausgebildete,
im wesentlichen halbkreisförmige, nach innen weisende Zapfen, die in eine entsprechende
Langnut mit kreisförmiger Vertiefung dann einschiebbar sind, wenn der Zapfen so ausgerichtet
ist, dass sein Querschnitt etwas geringer als die Weite der Langnut im Gehäuse ist
(s. Fig. 1 und Fig. 1a). Am Ende der Langnut ist eine kreisförmige Vertiefung mit
in etwa dem Kreisdurchmesser des Zapfens in der Gehäuseseitenwand vorgesehen. Bei
Einschieben eines halbkreisförmigen Zapfens in die Langnut bis zur kreisförmigen Vertiefung
rastet dieser in der tieferen, weiteren kreisförmigen Vertiefung ein und kann in dieser
drehen - bzw. kann der Gehäusedeckel nun geschwenkt werden.
[0032] Es ist eine getrennte Zugentlastungseinrichtung 19 mit Erhebungen zur Kabelfestlegung
sowie einer Rillenoberfläche, die hier als getrennte, einschiebbare GehäuseRückwand
mit Kabeldurchgangsöffnung 21 mit Festlegeerhebungen ausgebildet ist, vorgesehen.
Diese Zugentlastungseinrichtung 19 dient als unterer Abschluss des Gehäuses. Die über
eine elastische Verbindung an der Isoliersplatte angebundene (bei dieser Ausführungsform
handelt es sich um ein einstückiges Teil) Rillenplatte steht mit dieser, durch die
federnde Verbindung 14 gegen dieselbe gedrückt - in Eingriff und verriegelt die Zugentlastung
derart..
[0033] Fig. 2 zeigt das Gehäuse in halbfertigem Zustand mit angelenktem Deckel 13. Die teilinstallierte
Leiterplatte 30 mit aufgelegter Ablage 35, gebogenen, in der Leiterplatte 30 angeschlossenen
Buchsenkontakten 34, den aufgebrachten Schneidklemmkontakten 54 und der aufgesetzten
Gehäusewand 20 ist dargestellt. Oberhalb der Leiterplatte 30 ist der Anschlussblock
40 mit Durchgangsöffnungen 44 für die Kabeladern 62 gezeigt.
[0034] Fig. 3 stellt ein Detail der installierten Leiterplatte 30 mit angeschlossenem Kabel
60 dar. Man erkennt, wie das Kabel 60 mit Kabelmantel an der Zugentlastung 19 festgelegt
ist, wobei der Kabelmantel nach der Zugentlastung 19 von den Adern abgenommen ist
und die einzelnen Adern 62 mit Isolierung in den Anschlussblock 40 ragen. Sie sind
in den Öffnungen 44,46 des Anschlussblocks 40 aufgenommen, der auf die teilinstallierte
Leiterplatte 30 und die (hier nicht sichtbaren) Schneidklemmkontakte 54 (s. Fig. 2)
so aufgesetzt ist, so dass die senkrecht in den Schneidklemmkontaktführungen verlaufenden
Schneidklemmkontakte 54 die Isolierung der Adern 62 des Kabels 60 unter Herstellung
elektrischen Kontakts durchtrennen und somit das Kabel 60 an der Leiterplattenschaltung
anschliessen.
[0035] Fig. 4 zeigt das Einbringen des Anschlussblockes 40 mit eingebrachten Kabeladern
62 in das mit der vorinstallierten Leiterplatte 30 mit Schneidklemmkontakten 54 versehene
Gehäuse 10 bei offenem Deckel 13. Deutlich ist das Zugentlastungsteil 19 der Kabelzugentlastung
sowie die Greiferhebungen des Deckels 13 zu erkennen, deren Erhebungen 22 in der Kabeldurchgangsöffnung
21 in den Kabelmantel eingreifen können.
[0036] Fig. 5 zeigt den eingelegten, angeschlossenen Anschlussblock 40 im Gehäuse 10 vor
Schliessen des Deckels 13, dessen Kabeldurchgangsöffnung mit Greiferhebungen 22 deutlich
zu sehen ist.
[0037] In Fig. 6 ist die Anordnung der Fig. 5 in geschlossener, fertiger Form dargestellt,
wobei der Deckel 13 mit dem Gehäuse 10 verrastet ist und so das Kabel 60 an der Buchse
zugfest gesichert angeschlossen ist.
[0038] In Fig. 7 ist nun im Längsschnitt die Funktion der Kabelzugentlastung und ihr Zusammenbau
von links oben nach rechts unten dargestellt. Man erkennt, dass bei geöffnetem Gehäusedeckel
13 das Zugentlastungsteil 19 in das Gehäuse vor Einbringen des Kabels 60 eingeschoben
wird. Die Verrastplatte 15 der Isolierplatte 17 stört zunächst das Einschieben des
mit Rastrillen versehenen Zugentlastungsteils 19, da sie durch die elastisch federnde
Verbindung 14 gegen das Zugentlastungsteil drückt und dieses an der erwünschten Bewegung
hindert. Daher wird mittels eines - hier schematisch dargestellten - Werkzeugs die
Verrastplatte 15 federnd gegen die Isolierplatte 17 gedrückt und das Zugentlastungsteil
kann heruntergeschoben werden, wobei nach Herausziehen des Werkzeugs die Erhebungen
des Zugentlastungsteils 19 mit den Erhebungen der Verrastplatte 15 in Eingriff kommen
und diese somit befestigen. Nach dem Einbringen des Zugentlastungsteils 19 werden
nun, wie in der obersten Darstellung auf der rechten Seite der Fig. 7 gezeigt, die
im Anschlussblock 40 angeschlossenen Adern 62 auf die Schneidklemmkontakte 54 gedrückt
und es findet Kontakt zwischen den Leitern der Adern 62 und den Schneidklemmkontakten
54 statt. Schließlich wird der Deckel 13 geschlossen und der Kabelmantel zwischen
den Erhebungen 22 der Deckelöffnung und der Öffnung des Zugentlastungsteils befestigt.
Ein Abtrennen des Kabels 60 von der Anschlusskomponente ist durch die umgekehrte Reihenfolge
der Schritte unter Einsatz eines Werkzeugs möglich.
[0039] In Fig. 8 ist der Adern-Aufnahmeblock 40 perspektivisch von links vorne und von Unten
gezeigt. Deutlich ist sichtbar, dass nur die oberen Durchgangsöffnungen 44 bohrungsartig
zum Einfädeln der einzelnen Adern 62 gestaltet sind, während die unteren Durchgangsöffnungen
46 offene Rillen sind, in welche die einzubringenden Adern 62 nur eingedrückt werden
müssen. Durch diese Ausgestaltung kann bei der werkzeuglosen Installation des Aufnahmeblocks
40 etwa die Hälfte der Bestückungszeit eingespart werden.
[0040] Fig. 9a und 9b zeigen Details des Zusammenwirkens zwischen Verrastplatte 15, der
elastischen Verbindung 14 und der Isolierplatte 17. Fig. 9a zeigt, wie die Isolierplatte
die Verrastplatte 15 mit zusammengedrückter, gespannter Verbindung 14 auf den Rillenabschnitt
des Zugentlastungsteils 19 drückt und dadurch das Zugentlastungsteil befestigt, während
die Isolierplatte 17 in das Gehäuse gespreizt wird. Auf diese durch Spannung der federnden
Verbindung 14 im Gehäuse verspreizten Isolierplatte 17 kann nun, wie in Fig. 9b gezeigt,
die Leiterplatte 30 mit darauf befindlichen umgebogenen Kontakten 34 und Gehäuseabschlussteil
20 gelegt sein (ggf. durch Rasteinrichtungen verschiebungsfrei), wobei auf die Schneidklemmkontakte
(nicht gezeigt) der Leiterplatte der Aufnahmeblock 40 gesetzt ist. Aus Gründen der
Vereinfachung wurde bei dieser Darstellung das ankommende Kabel weggelassen.
[0041] Fig. 10 zeigt verschiedene Perspektiven der zusammengebauten erfindungsgemässen Buchse.
Deutlich erkennt man die elastische Befestigungsfeder 65, die hier einstückig mit
dem Gehäuse ausgebildet ist, sowie den Befestigungsvorsprung 67, die zur Installation
der Buchse in einer Wand, wie einem Kabelkanal oder Patchpanel, dienen. In Fig. 11
ist eine teilgeschnittene seitliche Ansicht der Buchse dargestellt, aus der der Eingriff
zwischen dem Zugentlastungsteil 19 und der Verrastplatte 15, die über die Verbindung
14 aufeinandergedrückt werden, ersichtlich ist..
[0042] Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Buchse in verschiedenen
Ansichten, bei der die Befestigungsfeder als separates, an das Gehäuse anschiebbares
Einzelteil ausgebildet ist. Eine derartige Ausführungsform kann sinnvoll sein falls
eine besondere Elastizität der Befestigungsfeder 65 gewünscht ist bzw. die Befestigungsfeder
andere mechanische Eigenschaften, als das Gehäuse haben soll. Bei dieser Ausführungsform
kann die Befestigungsfeder 64 über ein Passteil in eine entsprechend ausgeformte Öffnung
des Gehäuses 10 eingeschoben und somit werkzeuglos befestigt werden.
[0043] Fig. 13 zeigt, wie die Ausführungsform der Fig. 1 in eine Wand installiert ist. Deutlich
erkennt man, dass die Befestigungsfeder 65 das Buchsengehäuse mit dem Befestigungsvorsprung
67 mit entsprechend der (normierten) Wandstärke ausgebildeter Aufnahmevertiefung 67
in der Wandöffnung festlegt. Durch Zusammendrücken der Befestigungsfeder 65 kann die
Buchse wieder problemlos - bevorzugt auch werkzeuglosaus der Wand herausgezogen werden.
[0044] Fig. 14 zeigt in einer Explosionsdarstellung die Ausführungsform der Anschlusskomponente
mit getrennter Befestigungsfeder 65 - wie auch in Fig. 12. Deutlich erkennt man, dass
die Befestigungsfeder 64 hier separat in eine Vertiefung im Gehäuseboden seitlich
einschiebbar ist und dann ihre Funktion erfüllt. Deutlich erkennt man hier auch die
langlochartige Vertiefung zur Einbringung der Deckelzapfen zwecks schwenkbarer werkzeugloser
Montage des Komponentendeckels 13. Am Gehäuse selbst ist seitlich ein Vorsprung ausgebildet,
über dem die seitlichen Fenster des Gehäusedeckels 14 einrasten und somit die Anschlusskomponente
verschließen können.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 10
- Anschlusskomponentengehäuse
- 12
- Einfügebereich, halb offen
- 13
- Gehäusedeckel, schwenkbar
- 14
- elastische federnde Verbindung von 15 mit 17
- 15
- Verrastplatte von 17
- 16
- Massekontakte, federnd
- 17
- Isolierplatte
- 19
- Zugentlastungsteil
- 20
- Innengehäuseabschlussteil
- 21
- Kabeldurchgangsöffnung von 19
- 22
- Greiferhebungen in 21 von 19 und 13
- 23
- innere Rillenfläche von 19
- 26
- Öffnung für Buchsenkontakte in 20
- 30
- Leiterplatte
- 34
- Buchsenkontakte, gebogen
- 36
- Auflage (für 34)
- 39
- Kontaktzone von 34
- 40
- Aufnahmeblock für Adern 62 und Schneidklemmen 54
- 44
- Durchgangsöffnungen in 40 für 62
- 46
- Rillen in 40
- 54
- Schneidklemmkontakte
- 60
- mehradriges Kabel
- 62
- Einzeladern
- 65
- Befestigungsfeder an 10
- 67
- Befestigungsvorsprung auf 10
1. Konfektioniertes mehradriges Kabel (60) mit einer Anschlusskomponente zum elektrischen
und mechanischen Verbinden, die Anschlusskomponente umfassend:
ein Gehäuse (10) mit einem inneren Gehäuseabschlussteil (20) und einem schwenkbaren
Gehäusedeckel (13), das zur Aufnahme und Befestigung eines Anschlussblocks (40) mit
dem angebrachten Kabel (60) sowie einer Verbindungsleiterplatte (30) mit angeschlossenen
Buchsenkontakten (34) und aufgebrachten Schneidklemmkontakten (54) zur Kontaktierung
von Kabeladern (62) des Kabels (60) im Anschlussblock (40) eingerichtet ist;
die Verbindungsleiterplatte (30) mit den eingebrachten, aufragenden Schneidklemmkontakten
(54) für die Kabeladern (62) sowie den umgebogenen Buchsenkontakten (34);
eine Isolierplatte (17), die unterhalb des Bodens der Verbindungsleiterplatte (30)
zu deren Schutz angeordnet ist;
den Anschlussblock (40) zum Anschluss der einzelnen Kabeladern (62) an die Schneidklemmkontakte
(54) mit entlang der Kabeladererstreckung verlaufenden Durchgangsöffnungen (44) für
die Kabeladern (62) und senkrecht zu den Durchgangsöffnungen (44) verlaufenden Schneidklemmkontaktführungen,
durch welche auf der Leiterplatte (30) im Wesentlichen senkrecht aufgebrachte Schneidklemmkontakte
(54) die in den Durchgangsöffnungen (44) aufgenommenen Leiter der Kabeladern (62)
nach Durchtrennen der Aderisolierung kontaktieren;
gekennzeichnet durch
eine Zugentlastung (19) für das angeschlossene Kabel (60), die mit einer Kabelöffnung
(21) mit Greifeinrichtungen (22) für den Kabelmantel des Kabels (60) ausgebildet ist,
und die in eine dafür ausgebildete Führung am kabelseitigen Ende des Gehäuses (10)
eingeschoben ist;
eine Verrastrillenplatte (15), die senkrecht zur Isolierplatte (17) angeordnet und
mit dieser über eine federnde Verbindung (14) verbunden ist;
eine Rillenfläche (23), die auf einer Gehäuse-seitigen Innenoberfläche der Zugentlastung
(19) angeordnet ist und mit einer entsprechenden Zahnreihe der Verrastrillenplatte
(15) in Eingriff kommt; und
wobei die Anschlusskomponente so ausgebildet ist, dass nachdem die Isolierplatte (17)
mit der darauf liegenden Leiterplatte (30) in das Gehäuse (10) eingelegt wurde und
die Verrastrillenplatte (15) unter Druck gegen die federnde Verbindung (14) gegen
die Isolierplatte (17) hin gedrückt ist, ein Einschieben der Zugentlastung (19) in
die Führung des Gehäuses (10) erfolgen kann, wobei, wenn die federende Verbindung
(14) die Verrastrillenplatte (15) gegen die Zugentlastung (19) drückt, eine Verrastfläche
der Verrastrillenplatte (15) mit der Rillenfläche (23) der Zugentlastung (19) in Eingriff
kommt, wodurch die Zugentlastung (19) gegen ein Herausziehen gesichert ist;
einen Gehäusedeckel (13) zum kabelseitigen Abschluss und zur Verriegelung des installierten
Gehäuses (10), wobei der Gehäusedeckel (13) mit dem Gehäuse (10) verrastbar ist und
eine weitere Kabelöffnung und weitere Greifeinrichtungen (22) für den Kabelmantel
aufweist;
wobei die Zugentlastung (19) und der Gehäusedeckel (13) so ausgebildet sind, dass
sie bei geschlossenem Gehäusedeckel (13) den Kabelmantel (60) zwischen der Kabelöffnung
(21) mit den Greifeinrichtungen (22) der Zugentlastung (19) und der weiteren Kabelöffnung
mit den weiteren Greifeinrichtungen (22) des Gehäusedeckels (13) zugfest festklemmen,
wobei die Zugentlastung (19) beim Schließen des Gehäusedeckels (13) in das Gehäuse
(10) gedrückt wird.
2. Konfektioniertes Kabel (60) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Gehäuseabschlussteil (20) das Gehäuse sowie die Leiterplatte (30) unter
Freilassen der Buchsenkontakte (34) abschließt.
3. Konfektioniertes Kabel (60) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugentlastung (19) zumindest teilweise aus einem elektrisch schirmenden Material
hergestellt ist und mit weiteren abschirmenden Gehäuseteilen einen elektrischen Schirm
bildet.
4. Konfektioniertes Kabel (60) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussblock (40) stufenartig ausgebildet ist, so dass die Kabeladern (62)
des Kabels (60) kompakt in Reihen in die Durchgangsöffnungen (44) eingesteckt sind
und durch rechtwinkelig dazu ausgebildete Schneidklemmkontaktöffnungen von den Schneidklemmkontakten
(54) der Verbindungsleiterplatte (30) kontaktiert sind.
5. Konfektioniertes Kabel (60) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (13) am kabelseitigen Ende Greifeinrichtungen (22) für den Kabelmantel,
Achszapfen an seinem buchsenseitigen Ende sowie mindestens eine Rasteinrichtung zum
Festlegen des geschlossenen Deckels (13) unter Druckausübung auf den Kabelmantel und
Schliessen des Steckergehäuses aufweist.
6. Konfektioniertes Kabel (60) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10), die Isolierplatte (17) sowie der Gehäusedeckel (13) und die Zugentlastung
(19) im Wesentlichen aus dauerelastischem Kunststoff, Metall oder Kombinationen der
Materialien hergestellt ist.
7. Verfahren zur Herstellung eines konfektionierten mehradrigen Kabels (60) mit Anschlusskomponente,
wobei die Anschlusskomponente folgendes umfasst:
ein Gehäuse (10) mit einem inneren Gehäuseabschlussteil (20) und einem schwenkbaren
Gehäusedeckel (13), das zur Aufnahme und Befestigung eines Anschlussblocks (40) mit
dem angebrachten Kabel (60) sowie einer Verbindungsleiterplatte (30) mit angeschlossenen
Buchsenkontakten (34) und aufgebrachten Schneidklemmkontakten (54) zur Kontaktierung
von Kabeladern (62) des Kabels (60) im Anschlussblock (40) eingerichtet ist;
die Verbindungsleiterplatte (30) mit den eingebrachten, aufragenden Schneidklemmkontakten
(54) für die Kabeladern (62) sowie den umgebogenen Buchsenkontakten (34);
eine Isolierplatte (17), die unterhalb des Bodens der Verbindungsleiterplatte (30)
zu deren Schutz angeordnet ist;
den Anschlussblock (40) zum Anschluss der einzelnen Kabeladern (62) an die Schneidklemmkontakte
(54) mit entlang der Kabeladererstreckung verlaufenden Durchgangsöffnungen (44) für
die Kabeladern (62) und senkrecht zu den Durchgangsöffnungen (44) verlaufenden Schneidklemmkontaktführungen,
durch welche auf der Leiterplatte (30) im Wesentlichen senkrecht aufgebrachte Schneidklemmkontakte
(54) die in den Durchgangsöffnungen (44) aufgenommenen Leiter der Kabeladern (62)
nach Durchtrennen der Aderisolierung kontaktieren;
eine Zugentlastung (19) für das angeschlossene Kabel (60), die mit einer Kabelöffnung
(21) mit Greifeinrichtungen (22) für den Kabelmantel des Kabels (60) ausgebildet ist,
und die in eine dafür ausgebildete Führung am kabelseitigen Ende des Gehäuses (10)
eingeschoben ist;
eine Verrastrillenplatte (15), die senkrecht zur Isolierplatte (17) angeordnet und
mit dieser über eine federnde Verbindung 14) verbunden ist;
eine Rillenfläche (23), die auf einer Gehäuse-seitigen Innenoberfläche der Zugentlastung
(19) angeordnet ist und mit einer entsprechenden Zahnreihe der Verrastrillenplatte
(15) in Eingriff kommt; und
wobei die Anschlusskomponente so ausgebildet ist, dass nachdem die Isolierplatte (17)
mit der darauf liegenden Leiterplatte (30) in das Gehäuse (10) eingelegt wurde und
die Verrastrillenplatte (15) unter Druck gegen die federnde Verbindung (14) gegen
die Isolierplatte (17) hin gedrückt ist, ein Einschieben der Zugentlastung (19) in
die Führung des Gehäuses (10) erfolgen kann, wobei, wenn die federende Verbindung
(14) die Verrastrillenplatte (15) gegen die Zugentlastung (19) drückt, eine Verrastfläche
der Verrastrillenplatte (15) mit der Rillenfläche (23) der Zugentlastung (19) in Eingriff
kommt, wodurch die Zugentlastung (19) gegen ein Herausziehen gesichert ist;
einen Gehäusedeckel (13) zum kabelseitigen Abschluss und zur Verriegelung des installierten
Gehäuses (10), wobei der Gehäusedeckel (13) mit dem Gehäuse (10) verrastbar ist und
eine weitere Kabelöffnung und weitere Greifeinrichtungen (22) für den Kabelmantel
aufweist;
wobei die Zugentlastung (19) und der Gehäusedeckel (13) so ausgebildet, dass sie bei
geschlossenem Gehäusedeckel (13) den Kabelmantel (60) zwischen der Kabelöffnung (21)
mit den Greifeinrichtungen (22) der Zugentlastung (19) und der weiteren Kabelöffnung
mit den weiteren Greifeinrichtungen (22) des Gehäusedeckels (13) zugfest festklemmen,
wobei die Zugentlastung (19) beim Schließen des Gehäusedeckels (13) in das Gehäuse
(10) gedrückt wird;
wobei die Verfahrensschritte, wie folgt, gekennzeichnet sind:
Vorlegen des offenen Gehäuses (10) mit Buchsenöffnung und Kabelende;
Einbringen der Isolationsplatte (17) mit darauf liegender Verbindungsleiterplatte
(30) mit Schaltung in das Gehäuse (10);
Einschieben der Zugentlastung (19) in die Führung am kabelseitigen Ende des Gehäuses
(10) und Befestigung der Zugentlastung (19) und der Isolationsplatte (17) im Gehäuse
(10);
Einbringen der Kabeladern (62) in die Durchgangsöffnungen (44) des Anschlussblocks
(40);
Aufsetzen des Anschlussblocks (40) mit den Kabeladern (62) auf die Schneidklemmkontakte
(54) der Verbindungsleiterplatte (30) und Herstellung der Kontaktierung zwischen der
Verbindungsleiterplatte (30) und den Kabeladern (62);
Anbringen des Gehäusedeckels (13) mit einer Rasteinrichtung durch Einschieben von
Achszapfen in entsprechend geformte Achszapfenvertiefungen im Gehäuse (10); und
Schließen des Gehäusedeckels über dem Kabelmantel des installierten Kabels (60) unter
Festlegen desselben unter Verrasten der Rasteinrichtung mit einer entsprechenden Aufnahme
bei geschlossenem Gehäusedeckel (13).
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufbringen des inneren Gehäuseabschlussteils (20) über die Buchsenkontakte (34)
unter Freilassen derselben vor Aufsetzen des Anschlussblocks (40) durchgeführt wird.
1. Prefabricated multicore cable (60) having a connection component for electrical and
mechanical connection, the connection component comprising:
a housing (10) with an inner housing termination part (20) and a pivotable housing
cover (13) designed to receive and fasten a connection block (40) with the fitted
cable (60) and a connection printed circuit board (30) with connected socket contacts
(34) and mounted insulation-displacement terminal contacts (54) for cable cores (62)
of the cable (60) to make contact with in the connection block (40);
the connection printed circuit board (30) with the inserted, protruding insulation-displacement
terminal contacts (54) for the cable cores (62) and the bent socket contacts (34);
an insulation panel (17) arranged below the bottom of the connection printed circuit
board (30) for the protection thereof;
the connection block (40) for connecting the individual cable cores (62) to the insulation-displacement
terminal contacts (54) and having passage openings (44) which extend along the cable
core extension for the cable cores (62) and insulation-displacement terminal contact
guides which extend perpendicular to the passage openings (44), through which insulation-displacement
terminal contacts (54) which are mounted substantially vertically on the printed circuit
board (30) make contact with the conductors, which are accommodated in the passage
openings (44), of the cable cores (62) after the core insulation has been severed,
characterized by
a strain-relief means (19) for the connected cable (60), which is embodied with a
cable opening (21) having gripping devices (22) for the cable sheath of the cable
(60) and which is slid into a guide embodied for this purpose at the cable-side end
of the housing (10);
a latching groove plate (15) arranged vertically to the insulation panel (17) and
connected to the same via an elastic connection (14);
a grooved surface (23) arranged on an inner surface of the strain-relief means (19)
facing the housing, which engages with a corresponding series of teeth of the latching
groove plate (15); and
wherein the connection component is embodied such that after the insulation panel
(17) with the printed circuit board (30) placed on top of it has been inserted in
the housing (10) and the latching groove plate (15) has been pushed under pressure
against the elastic connection (14) against the insulation panel (17), the strain-relief
means (19) can be slid into the guide of the housing (10), wherein when the elastic
connection (14) presses the latching groove plate (15) against the strain-relief means
(19), a latching surface of the latching groove plate (15) engages with the grooved
surface (23) of the strain-relief means (19), securing the strain-relief means (19)
against extraction;
a housing cover (13) for cable-side termination and for locking the installed housing
(10), the housing cover (13) being lockable with the housing (10) and having an additional
cable opening and additional gripping devices (22) for the cable sheath;
the strain-relief means (19) and the housing cover (13) being embodied such that when
the housing cover (13) is closed, they clamp the cable sheath (60) between the cable
opening (21) with the gripping devices (22) of the strain-relief means (19) and the
additional cable opening with the additional gripping devices (22) of the housing
cover (13) guaranteeing tensile strength,
with the strain-relief means (19) being pressed into the housing (10) when the housing
cover (13) is closed.
2. Prefabricated cable (60) according to Claim 1, characterized in that the inner housing termination part (20) terminates the housing and the printed circuit
board (30), leaving the socket contacts (34) free.
3. Prefabricated cable (60) according to Claim 1 or 2, characterized in that the strain-relief means (19) is at least partially made of an electrically shielding
material and forms an electric screen together with additional shielding parts of
the housing.
4. Prefabricated cable (60) according to one of the preceding Claims, characterized in that the connection block (40) is formed in steps so that the cable cores (62) of the
cable (60) are inserted into the passage openings (44) in series in a compact manner
and are contacted by the insulation-displacement terminal contacts (54) of the connection
printed circuit board (30) through insulation-displacement terminal contact openings
formed perpendicular thereto.
5. Prefabricated cable (60) according to one of the preceding Claims, characterized in that the housing cover (13) has gripping devices (22) for the cable sheath at its cable-side
end, axle arms at its socket-side end and at least one locking device for fixing the
closed lid (13) with exertion of pressure on the cable sheath and for closing the
connector housing.
6. Prefabricated cable (60) according to one of the preceding Claims, characterized in that the housing (10), the insulation panel (17) as well as the housing cover (13) and
the strain-relief means (19) are substantially made of permanently elastic plastic,
metal or combinations of the materials.
7. Method for manufacturing a prefabricated multi-core cable (60) having a connection
component, the connection component comprising:
a housing (10) with an inner housing termination part (20) and a pivotable housing
cover (13) designed to receive and fasten a connection block (40) with the fitted
cable (60) and a connection printed circuit board (30) with connected socket contacts
(34) and mounted insulation-displacement terminal contacts (54) for cable cores (62)
of the cable (60) to make contact with in the connection block (40);
the connection printed circuit board (30) with the inserted, protruding insulation-displacement
terminal contacts (54) for the cable cores (62) and the bent socket contacts (34);
an insulation panel (17) arranged below the bottom of the connection printed circuit
board (30) for the protection thereof;
the connection block (40) for connecting the individual cable cores (62) to the insulation-displacement
terminal contacts (54) and having passage openings (44) which extend along the cable
core extension for the cable cores (62) and insulation-displacement terminal contact
guides which extend perpendicular to the passage openings (44), and through which
insulation-displacement terminal contacts (54) which are mounted substantially vertically
on the printed circuit board (30) make contact with the conductors, which are accommodated
in the passage openings (44), of the cable cores (62) after the core insulation has
been severed;
a strain-relief means (19) for the connected cable (60), which is embodied with a
cable opening (21) having gripping devices (22) for the cable sheath of the cable
(60) and which is slid into a guide embodied for this purpose at the cable-side end
of the housing (10);
a latching groove plate (15) arranged vertically to the insulation panel (17) and
connected to the same via an elastic connection (14);
a grooved surface (23) arranged on an inner surface of the strain-relief means (19)
facing the housing, which engages with a corresponding series of teeth of the latching
groove plate (15); and
wherein the connection component is embodied such that after the insulation panel
(17) with the printed circuit board (30) placed on top of it has been inserted in
the housing (10) and the latching groove plate (15) has been pushed under pressure
against the elastic connection (14) against the insulation panel (17), the strain-relief
means (19) can be slid into the guide of the housing (10), wherein when the elastic
connection (14) presses the latching groove plate (15) against the strain-relief means
(19), a latching surface of the latching groove plate (15) engages with the grooved
surface (23) of the strain-relief means (19), securing the strain-relief means (19)
against extraction;
a housing cover (13) for cable-side termination and for locking the installed housing
(10), the housing cover (13) being lockable with the housing (10) and having an additional
cable opening and additional gripping devices (22) for the cable sheath;
the strain-relief means (19) and the housing cover (13) being embodied such that when
the housing cover (13) is closed, they clamp the cable sheath (60) between the cable
opening (21) with the gripping devices (22) of the strain-relief means (19) and the
additional cable opening with the additional gripping devices (22) of the housing
cover (13) guaranteeing tensile strength,
with the strain-relief means (19) being pressed into the housing (10) when the housing
cover (13) is closed;
the method steps being characterized by:
placement of the open housing (10) with socket opening and cable end;
insertion of the insulation panel (17) with the connection printed circuit board (30)
placed on top of it, having a circuit, into the housing (10);
insertion of the strain-relief means (19) into the guide at the cable-side end of
the housing (10) and fastening of the strain-relief means (19) and the insulation
panel (17) in the housing (10);
insertion of the cable cores (62) in the passage openings (44) of the connection block
(40);
placement of the connection block (40) with the cable cores (62) on the insulation-displacement
terminal contacts (54) of the connection printed circuit board (30) and establishing
of the contact between the connection printed circuit board (30) and the cable cores
(62);
attachment of the housing cover (13) with a locking device by sliding axle arms into
correspondingly shaped axle arm recesses in the housing (10); and
closing of the housing cover over the cable sheath of the installed cable (60) with
fixation of the same and locking of the locking device into a corresponding seat with
the housing cover (13) closed.
8. Method according to Claim 7, characterized in that a positioning of the inner housing termination part (20) over the socket contacts
(34) is performed while leaving the same free before the connection block (40) is
placed on.
1. Câble (60) multibrins confectionné avec un composant de raccordement pour la liaison
électrique et mécanique, le composant de raccordement comprenant:
un boîtier (10) avec une pièce interne (20) de fermeture de boîtier et un couvercle
(13) de boîtier pivotant, qui est installé pour recevoir et fixer un bloc de raccordement
(40) avec le câble (60) monté, ainsi qu'une carte de circuits imprimés (30) de liaison,
avec des contacts femelles (34) raccordés et des contacts (54) à bornes guillotines
rapportés, pour la mise en contact de brins (62) du câble (60) dans le bloc de raccordement
(40);
la carte de circuits imprimés (30) de liaison avec les contacts (54) à bornes guillotines
intégrés, saillant vers le haut pour les brins (62) du câble, ainsi que les contacts
femelles (34) recourbés;
une plaque isolante (17) qui est placée sous le fond de la carte de circuits imprimés
(30) de liaison pour protéger celle-ci;
le bloc de raccordement (40) pour raccorder les brins (62) individuels du câble sur
les contacts (54) à bornes guillotines, avec des orifices de passage (44) s'écoulant
le long de l'extension des brins du câble pour les brins (62) du câble et des guidages
des contacts à bornes guillotines s'écoulant à la perpendiculaire des orifices de
passage (44), à travers lesquels des contacts (54) à bornes guillotines, rapportés
sensiblement à la verticale sur la carte de circuits imprimés (30) contactent les
conducteurs des brins de câble (62) réceptionnés dans les orifices de passage (44),
après sectionnement de l'isolation des brins;
caractérisé par
une décharge de traction (19) pour le câble (60) raccordé qui est conçue avec un orifice
(21) pour câble avec des systèmes de préhension (22) pour la gaine de câble du câble
(60) et qui est emboîtée dans un guidage conçu à cet effet sur l'extrémité côté câble
du boîtier (10);
une plaque d'enclenchement (15) cannelée qui est placée à la perpendiculaire de la
plaque isolante (17) et qui est reliée avec celle-ci par l'intermédiaire d'une liaison
(14) à ressort ;
une surface cannelée (23) qui est placée sur une surface interne côté boîtier de la
décharge de traction (19) et qui vient se mettre en engagement avec une rangée de
dents correspondante de la plaque d'enclenchement (15) cannelée ; et
le composant de raccordement étant conçu de telle sorte qu'une fois que la plaque
isolante (17) avec la carte de circuit imprimée (30) posée dessus a été insérée dans
le boîtier (10) et que la plaque d'enclenchement (15) cannelée est poussée sous pression
à l'encontre de la liaison (14) à ressort contre la plaque isolante (17), on puisse
procéder à une insertion de la décharge de traction (19) dans le guidage du boîtier
(10), lorsque la liaison (14) à ressort pousse la plaque d'enclenchement (15) cannelée
contre la décharge de traction (19), une surface d'enclenchement de la plaque d'enclenchement
(15) cannelée venant s'engager dans la surface cannelée (23) de la décharge de traction
(19), suite à quoi, la décharge de traction (19) est sécurisée contre un retrait ;
un couvercle (13) de boîtier pour fermer côté câble et pour verrouiller le boîtier
(10) installé, le couvercle (13) de boîtier étant enclenchable avec le boîtier (10)
et comportant un orifice pour câble supplémentaire et des systèmes de préhension (22)
supplémentaires pour la gaine de câble ;
la décharge (19) de traction et le couvercle (13) de boîtier étant conçus de telle
sorte que lorsque le couvercle (13) de boîtier est fermé, ils serrent de manière résistante
à la traction la gaine (60) de câble entre l'orifice (21) pour câble avec les systèmes
de préhension (22) de la décharge (19) de traction et l'orifice pour câble supplémentaire
avec les systèmes de préhension (22) supplémentaires du couvercle (13) de boîtier,
lors de la fermeture du couvercle (13) de boîtier, la décharge de traction (19) étant
poussée dans le boîtier (10).
2. Câble (60) confectionné selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce interne (20) de fermeture de boîtier ferme le boîtier, ainsi que la carte
de circuits imprimés (30) en laissant libres les contacts femelles (34).
3. Câble (60) confectionné selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la décharge de traction (19) est fabriquée au moins en partie en une matière de blindage
électrique et forme un écran électrique avec des pièces supplémentaires du boîtier
qui assurent un blindage électrique.
4. Câble (60) confectionné selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bloc de raccordement (40) est conçu en gradins, de sorte que les brins de câble
(62) du câble (60) soient emboîtés de manière compacte en rangées dans les orifices
de passage (44) et soient contactés par des orifices pour contacts à bornes guillotines
conçus à angle droit par rapport à ceux-ci des contacts (54) à bornes guillotines
de la carte de circuits imprimés (30) de liaison.
5. Câble (60) confectionné selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur l'extrémité côté câble, le couvercle (13) de boîtier comporte des systèmes de
préhension (22) pour la gaine de câble, des tourillons sur son extrémité côté prises
femelles, ainsi qu'au moins un système d'enclenchement pour fixer le couvercle (13)
fermé en exerçant une pression sur la gaine de câble et pour fermer le boîtier de
connecteur.
6. Câble (60) confectionné selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (10), la plaque isolante (17) ainsi que le couvercle (13) de boîtier et
la décharge de traction (19) sont fabriqués essentiellement en une matière plastique,
en un métal à élasticité permanente ou en des associations des matières.
7. Procédé destiné à fabriquer un câble (60) multibrins confectionné avec un composant
de raccordement, le composant de raccordement comprenant ce qui suit:
un boîtier (10) avec une pièce interne (20) de fermeture de boîtier et un couvercle
(13) de boîtier pivotant, qui est installé pour recevoir et fixer un bloc de raccordement
(40) avec le câble (60) monté, ainsi qu'une carte de circuits imprimés (30) de liaison,
avec des contacts femelles (34) raccordés et des contacts (54) à bornes guillotines
rapportés pour la mise en contact de brins (62) du câble (60) dans le bloc de raccordement
(40);
la carte de circuits imprimés (30) de liaison avec les contacts (54) à bornes guillotines
intégrés, saillant vers le haut pour les brins (62) du câble, ainsi que les contacts
femelles (34) recourbés;
une plaque isolante (17) qui est placée sous le fond de la carte de circuits imprimés
(30) de liaison pour protéger celle-ci ;
le bloc de raccordement (40) pour raccorder les brins (62) individuels du câble sur
les contacts (54) à bornes guillotines, avec des orifices de passage (44) s'écoulant
le long de l'extension des brins du câble pour les brins (62) du câble et des guidages
des contacts à bornes guillotines s'écoulant à la perpendiculaire des orifices de
passage (44), à travers lesquels des contacts (54) à bornes guillotines, rapportés
sensiblement à la verticale sur la carte de circuits imprimés (30) contactent les
conducteurs des brins de câble (62) réceptionnés dans les orifices de passage (44),
après sectionnement de l'isolation des brins;
une décharge de traction (19) pour le câble (60) raccordé, qui est conçue avec un
orifice (21) pour câble avec des systèmes de préhension (22) pour la gaine de câble
du câble (60) et qui est emboîtée dans un guidage conçu à cet effet sur l'extrémité
côté câble du boîtier (10);
une plaque d'enclenchement (15) cannelée qui est placée à la perpendiculaire de la
plaque isolante (17) et qui est reliée avec celle-ci par l'intermédiaire d'une liaison
(14) à ressort ;
une surface cannelée (23) qui est placée sur une surface interne côté boîtier de la
décharge de traction (19) et qui vient se mettre en engagement avec une rangée de
dents correspondante de la plaque d'enclenchement (15) cannelée; et
le composant de raccordement étant conçu de telle sorte qu'une fois que la plaque
isolante (17) avec la carte de circuit imprimée (30) posée dessus a été insérée dans
le boîtier (10) et que la plaque d'enclenchement (15) cannelée est poussée sous pression
à l'encontre de la liaison (14) à ressort contre la plaque isolante (17), on puisse
procéder à une insertion de la décharge de traction (19) dans le guidage du boîtier
(10), lorsque la liaison (14) à ressort pousse la plaque d'enclenchement (15) cannelée
contre la décharge de traction (19), une surface d'enclenchement de la plaque d'enclenchement
(15) cannelée venant s'engager dans la surface cannelée (23) de la décharge de traction
(19), suite à quoi, la décharge de traction (19) est sécurisée contre un retrait;
un couvercle (13) de boîtier pour fermer côté câble et pour verrouiller le boîtier
(10) installé, le couvercle (13) de boîtier étant enclenchable avec le boîtier (10)
et comportant un orifice pour câble supplémentaire et des systèmes de préhension (22)
supplémentaires pour la gaine de câble;
la décharge (19) de traction et le couvercle (13) de boîtier étant conçus de telle
sorte que lorsque le couvercle (13) de boîtier est fermé, ils serrent de manière résistante
à la traction la gaine (60) de câble entre l'orifice (21) pour câble avec les systèmes
de préhension (22) de la décharge de traction (19) et l'orifice pour câble supplémentaire
avec les systèmes de préhension (22) supplémentaires du couvercle (13) de boîtier,
lors de la fermeture du couvercle (13) de boîtier, la décharge de traction (19) étant
poussée dans le boîtier (10) ;
les étapes de procédés étant caractérisées comme suit :
présentation du boîtier (10) ouvert avec orifice pour prise femelle et extrémité de
câble;
introduction de la plaque isolante (17) avec la carte de circuits imprimés (30) de
liaison posée dessus avec connexion dans le boîtier (10);
emboîtement de la décharge de traction (19) dans le guidage sur l'extrémité côté câble
du boîtier (10) et fixation de la décharge de traction (19) et de la plaque isolante
(17) dans le boîtier (10);
introduction des brins (62) de câble dans les orifices de passage (44) du bloc de
raccordement (40);
placement du bloc de raccordement (40) avec les brins (62) de câble sur les contacts
(54) à bornes guillotines de la carte de circuits imprimés (30) de liaison et mise
en contact de la carte de circuits imprimés (30) de liaison avec les brins (62) du
câble;
montage du couvercle (13) de boîtier avec un système d'enclenchement, par emboîtement
de tourillons dans des creux pour tourillons façonnés en conséquence dans le boîtier
(10) ; et
fermeture du couvercle de boîtier par-dessus la gaine de câble du câble (60) installé,
en fixant celui-ci par enclenchement du système d'enclenchement dans un logement correspondant
lorsque le couvercle (13) de boîtier est fermé.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un montage de la pièce interne (20) de fermeture du boîtier par-dessus les contacts
femelles (34) est réalisé en laissant libre ces derniers avant d'emboîter le bloc
de raccordement (40).