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(11) |
EP 2 808 136 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.02.2020 Patentblatt 2020/07 |
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Anmeldetag: 24.04.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum Aufschneiden von Produkten
Method and device for cutting products
Procédé et dispositif de découpe de produits
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
29.04.2013 DE 102013207788
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.12.2014 Patentblatt 2014/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach |
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35236 Breidenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Schaub, Joachim
35116 Hatzfeld-Reddighausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Manitz Finsterwald
Patent- und Rechtsanwaltspartnerschaft mbB |
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Martin-Greif-Strasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 420 362 EP-A2- 2 407 285
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EP-A1- 2 711 147 DE-A1-102011 113 793
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Aufschneiden
von Produkten, insbesondere Lebensmittelprodukten, mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 bzw. mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 9. Eine solche
Vorrichtung und ein solches Verfahren sind aus
EP 2 420 362 A1 bekannt.
[0002] Es sind verschiedenartige Lebensmittel-Schneidvorrichtungen bekannt. So werden beispielsweise
sogenannte Hochleistungsslicer eingesetzt, um Lebensmittelprodukte, wie zum Beispiel
Fleisch, Wurst oder Käse, mit hoher Schnittgeschwindigkeit aufzuschneiden. Um die
Schnittleistung zu erhöhen, können derartige Vorrichtungen eine Produktauflage aufweisen,
die dazu ausgebildet ist, mehrere Produktlaibe oder Produktriegel, im Folgenden Produkte
genannt, nebeneinander entlang einer Produktauflage einer Schneidebene zuzuführen,
in der sich wenigstens ein Schneidmesser bewegt. Bei dem Schneidmesser kann es sich
zum Beispiel um ein planetarisch umlaufendes Kreismesser oder um ein rotierendes Sichelmesser
handeln. Auf diese Weise ist es möglich, eine einzige Schneidvorrichtung mit entsprechend
großem Messer zum gleichzeitigen Schneiden mehrerer Produkte zu nutzen.
[0003] Das gemeinsame Zuführen der Produkte kann auch bei der Erfindung dadurch erfolgen,
dass jedem Produkt ein eigener Produktförderer zugeordnet wird, welcher zum Beispiel
als Produktgreifer ausgebildet ist und am hinteren Ende des Produkts angreift, um
das Produkt vorwärts zu schieben. Alternativ oder zusätzlich kann der Produktförderer
auch ein oder mehrere sogenannte Traktionsbänder umfassen, so beispielsweise ein Endlosförderband,
auf dem das Produkt aufliegt. Um hierbei Unterschiede im Gewichts- oder Querschnittsverlauf
der Produkte auszugleichen und die Dicke der abgetrennten Produktscheiben für die
zugeführten Produkte unabhängig voneinander während des Aufschneidens verändern zu
können, um so ein vorgegebenes Gewicht von einzelnen Produktscheiben oder das Gewicht
von Portionen aus mehreren Scheiben individuell erreichen zu können, können die Produktförderer
an einer gemeinsamen Zuführeinheit befestigt und unabhängig voneinander relativ zu
der Zuführeinheit in Produktzuführrichtung ausfahrbar und entgegen der Produktzuführrichtung
einfahrbar sein. Eine gemeinsame Zuführeinheit ist auch bei der Erfindung aber nicht
zwingend. Die Produktförderer können auch vollkommen unabhängig voneinander bewegbar
und ansteuerbar sein.
[0004] Im Allgemeinen kann nicht davon ausgegangen werden, dass die nebeneinander befindlichen
Produkte, mit der die Produktauflage beladen wurde, genau die gleiche Länge aufweisen.
Indem die Produktförderer unabhängig voneinander bewegbar sind, kann ein Längenunterschied
der Produkte durch geeignete Verstellung der Produktförderer relativ zueinander kompensiert
werden. Da der Längenunterschied normalerweise im Voraus nicht bekannt ist, kann eine
Produktsuchfahrt durchgeführt werden, um die Positionen der Produkte, z.B. der hinteren
Enden der Produkte, zu ermitteln und die Produktförderer mit den Produkten bzw. den
Produktenden in Eingriff zu bringen. Beispielsweise während eines solchen Such- und
Eingriffsprozesses können auch die Produktanfänge relativ zur Schneidebene ausgerichtet
werden. Dabei kann es nun aber insbesondere bei frischen Produkten wie beispielsweise
Frischfleisch zu einer Stauchung kommen. Werden die Produktförderer nun vor dem ersten
Schnitt wieder zurückgefahren, so kann sich ein jeweiliges gestauchtes Produkt wieder
ausdehnen, was wieder zu einer bestimmten Fehlausrichtung der Produktanfänge relativ
zueinander führen kann.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, mit denen bei einem mehrspurigen Betrieb, bei dem gleichzeitig
mehrere Produkte nebeneinander der Schneidebene zugeführt werden, auf möglichst einfache
und zuverlässige Weise eine genaue Ausrichtung der Produktanfänge relativ zur Schneidebene
gewährleistet ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst.
[0007] Beim erfindungsgemäßen Verfahren zum Aufschneiden von Produkten, insbesondere Lebensmittelprodukten,
werden mehrere Produkte nebeneinander entlang einer Produktauflage einer Schneidebene
zugeführt, in der sich ein Schneidmesser insbesondere rotierend und/oder umlaufend
bewegt. Dabei werden die Produkte, insbesondere die hinteren Enden der Produkte, mit
jeweiligen Produktförderern, z.B. Produktgreifern für die hinteren Produktenden, in
Eingriff gebracht, die - insbesondere an einer gemeinsamen Zuführeinheit gelagert
- unabhängig voneinander relativ zu der Zuführeinheit in und entgegen der Produktzuführrichtung
verfahrbar sind. Die Produkte werden über die Produktförderer zunächst in Produktzuführrichtung
relativ zueinander stufenartig versetzt, indem ausgehend von einem ersten Produkt
die auf wenigstens einer Seite daneben angeordneten weiteren Produkte bis zum jeweiligen
äußersten Produkt jeweils um einen Betrag entgegen der Produktzuführrichtung weiter
zurückversetzt werden als das jeweils vorangehende Produkt. Zudem wird jeder Produktspur,
entlang der jeweils ein Produkt geführt wird, jeweils eine in definiertem Abstand
zur Schneidebene angeordnete, einen seitlichen Sensor umfassende Lichtschranke zugeordnet,
deren Überwachungsbereich sich quer zur Produktzuführrichtung erstreckt. Anschließend
werden die stufenartig gegeneinander versetzten Produkte, insbesondere gemeinsam z.B.
über eine gemeinsame Zuführeinheit, mit definierter Geschwindigkeit auf die Lichtschranken
zugefahren. Über die Lichtschranken werden dann die Positionen der Produktanfänge
in Bezug auf die Schneidebene erfasst. Zudem werden die Abweichungen der erfassten
Positionen der Produktanfänge relativ zueinander ermittelt. Zur exakten Ausrichtung
der Produktanfänge mit der Schneidebene werden die Produktförderer dann relativ zueinander
so verfahren, dass die ermittelten relativen Positionsabweichungen der Produktanfänge
aufgehoben bzw. kompensiert werden.
[0008] Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind auch in den Unteransprüchen
angegeben.
[0009] In einer möglichen Ausführungsform entspricht der Betrag, um die die weiteren Produkte
jeweils zurückversetzt werden, einer angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung
der Produktanfänge relativ zueinander.
[0010] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass sich die Überwachungsbereiche
der Lichtschranken jeweils ausgehend von der dem am weitesten zurückgezogenen Produkt
benachbarten Seite der Produktauflage bis zum hinteren Rand der jeweiligen Produktspur
erstrecken.
[0011] Mit der seitlichen Anordnung der Lichtschranken bzw. Sensoren wird dem Umstand Rechnung
getragen, dass oberhalb und unterhalb der Produktauflage normalerweise kein Platz
für solche Sensoren zur Verfügung steht. Indem die Produkte auf die angegebene Art
und Weise zunächst stufenartig versetzt und die Lichtschranken den verschiedenen Produktspuren
in der genannten Weise zugeordnet werden, wird vermieden, dass das von einer jeweiligen
Lichtschranke zu erfassende Produkt durch andere Produkte verdeckt wird. Der Lichtstrahl
eines seitlichen Sensors kann sich daher gegebenenfalls auch über eine oder mehrere
Produktspuren hinweg zur zugeordneten Produktspur erstrecken, da mit dem genannten
stufenartigen Versatz der Produkte und der genannten Zuordnung der Lichtschranken
sichergestellt ist, dass der Lichtpfad der Lichtschranke bei einem gemeinsamen Zuführen
der versetzten Produkte zu den Lichtschranken zuerst durch das der zugeordneten Produktspur
zugeordnete Produkt unterbrochen wird.
[0012] Die seitlichen Sensoren können in Produktzuführrichtung und/oder auch in Höhenrichtung
der Produkte, also vertikal bezüglich der Produktauflage übereinander, relativ zueinander
versetzt sein. Auch bei einem Versatz der Lichtschranken in Produktzuführrichtung
muss lediglich die Position einer jeweiligen Lichtschranke relativ zur Schneidebene
bekannt sein. Insbesondere müssen die Abstände der Lichtschranken nicht einer anfänglichen
Fehlausrichtung der Produktanfänge entsprechen.
[0013] Bevorzugt umfasst der seitliche Sensor einer jeweiligen Lichtschranke einen Lichtsender
sowie einen Lichtempfänger, wobei der vom Lichtsender erzeugte Lichtstrahl ausgehend
von der betreffenden Seite der Produktauflage allgemein quer zur Produktzuführrichtung
auf einen Reflektor gerichtet wird. Bei den Lichtschranken handelt es sich also jeweils
bevorzugt um Reflexlichtschranken. Als Reflektor kann beispielsweise eine einfache
Metallfläche dienen, z.B. ein Edelstahlblech. Grundsätzlich kommt als Reflektor im
Sinn der Erfindung jede Einrichtung in Frage, die in der Lage ist, die jeweils verwendete
Strahlung der Lichtschranke zumindest teilweise zu reflektieren. Der Reflektor kann
- vom Lichtsender aus gesehen - unmittelbar hinter der jeweiligen Produktspur angeordnet
sein. Prinzipiell können die Reflektoren auch alle den gleichen Abstand von ihrem
jeweiligen Lichtsender aufweisen, so dass alle Lichtschranken sich über alle Produktspuren
hinweg erstrecken. Zumindest prinzipiell ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich,
bei hierzu geeigneten Produkten und dazu passender Strahlung der Lichtschranken die
Seitenflächen der Produkte als Reflektor zu nutzen. Die Anordnung der Lichtschranken
und die darauf abgestimmte Art und Weise des Versatzes der Produkte sind dann entsprechend
zu wählen. Vorstehende Ausführungen gelten entsprechend auch für die erfindungsgemäße
Vorrichtung.
[0014] Gemäß einer ersten vorteilhaften Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens werden
ausgehend von einem der beiden äußersten Produkte die daneben angeordneten weiteren
Produkte bis zum gegenüberliegenden äu-βersten Produkt jeweils um einen, insbesondere
einer angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der Produktanfänge relativ
zueinander entsprechenden, Betrag entgegen der Produktzuführrichtung weiter zurückversetzt
als das jeweils vorangehende Produkt, wobei die Sensoren der den verschiedenen Produktspuren
zugeordneten Lichtschranken auf der dem am weitesten zurückversetzten Produkt benachbarten
Seite der Produktaufnahme angeordnet werden. Eine solche Variante ist insbesondere
bei einer relativ geringeren Anzahl von nebeneinanderliegenden Produkten, zum Beispiel
bis zu vier Produkten, zweckmäßig. Mit einer entsprechend begrenzten Anzahl von Produkten
muss auch der Fahrweg der Produktförderer nicht allzu groß sein, um den stufenartigen
Versatz der Produkte herbeizuführen.
[0015] Gemäß einer anderen, insbesondere für eine größere Anzahl von Produkten geeigneten
Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Produkte ausgehend von einem
quer zur Produktzuführrichtung betrachtet mittleren Bereich der Produktauflage zu
beiden Seiten hin jeweils bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt jeweils um
einen, insbesondere einer angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der
Produktanfänge relativ zueinander entsprechenden, Betrag entgegen der Produktzuführrichtung
weiter zurück versetzt als das jeweils vorangehende Produkt. In diesem Fall können
gemäß einem Ausführungsbeispiel die Sensoren der Lichtschranken, die den Produktspuren
der zu der einen Seite hin stufenartig zurückversetzten Produkten zugeordnet sind,
auf dieser einen Seite der Produktauflage angeordnet werden, während die Sensoren
der Lichtschranken, die den Produktspuren der zu der anderen Seite hin stufenartig
zurückversetzten Produkten zugeordnet sind, auf dieser anderen Seite der Produktauflage
angeordnet werden können.
[0016] Bei dieser Variante ist sichergestellt, dass auch bei einer größeren Anzahl von Produkten
der maximale Fahrweg der Produktförderer zur Herbeiführung des stufenartigen Versatzes
der Produkte nicht allzu groß sein muss. So können beispielsweise 2 x 4 Produkte nebeneinander
auf die Produktauflage geladen werden, wobei vier Produkte zur einen Seite der Produktauflage
hin und vier Produkte zur anderen Seite der Produktauflage hin jeweils stufenartig
entgegen der Produktzuführrichtung zurückversetzt werden, bevor sie zur Erfassung
der Produktanfänge durch die Lichtschranken gemeinsam diesen Lichtschranken zugeführt
werden.
[0017] Zweckmäßigerweise werden die relativ zueinander stufenartig versetzten Produkte über
die gemeinsame Zuführeinheit mit konstanter Geschwindigkeit auf die Lichtschranken
zugefahren. Indem diese Geschwindigkeit konstant gehalten wird, können die relativen
Abweichungen der über die Lichtschranken erfassten Produktanfänge einfacher ermittelt
werden.
[0018] Bevorzugt werden die mit den Produkten in Eingriff gebrachten Produktförderer vor
dem stufenartigen Versetzen der Produkte unterschiedlich weit in und/oder entgegen
der Produktzuführrichtung verfahren, insbesondere relativ zu einer gemeinsamen Zuführeinheit.
Hierbei können die Produktförderer also in einer zufälligen, nicht vorhersagbaren
Relativstellung verbleiben, die sich nach einer anfänglichen Produktsuchfahrt ergibt,
müssen also nicht speziell ausgerichtet werden, um die Produktanfänge bzw. deren Abweichungen
zu erfassen.
[0019] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufschneiden von Produkten, insbesondere Lebensmittelprodukten,
umfasst entsprechend eine Produktauflage, entlang der mehrere Produkte nebeneinander
einer Schneidebene zuführbar sind, in der sich ein Schneidmesser insbesondere rotierend
und/oder umlaufend bewegt. Die Produkte, z.B. die hinteren Enden der Produkte, sind
mit jeweiligen Produktförderern, z.B. Produktgreifern für die hinteren Produktenden,
in Eingriff bringbar, die - insbesondere an einer gemeinsamen Zuführeinheit gelagert
- unabhängig voneinander, insbesondere relativ zu einer gemeinsamen Zuführeinheit,
in und entgegen der Produktzuführrichtung verfahrbar sind. Die Vorrichtung umfasst
zudem eine Steuervorrichtung, die dazu ausgebildet ist, die Produkte über die Produktförderer
in Produktzuführrichtung relativ zueinander stufenartig zu versetzen, indem ausgehend
von einem ersten Produkt die auf wenigstens einer Seite daneben angeordneten weiteren
Produkte bis zum jeweiligen äußersten Produkt jeweils um einen, insbesondere einer
angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der Produktanfänge relativ zueinander
entsprechenden, Betrag entgegen der Produktzuführrichtung weiter zurückversetzt werden
als das jeweils vorangehende Produkt. Dabei ist jeder Produktspur, entlang der jeweils
ein Produkt geführt wird, jeweils eine in definiertem Abstand zur Schneidebene angeordnete,
einen seitlichen Sensor umfassende Lichtschranke zugeordnet, deren Überwachungsbereich
sich quer zur Produktzuführrichtung erstreckt. Die Steuereinrichtung ist ferner dazu
ausgebildet, die stufenartig gegeneinander versetzten Produkte, insbesondere über
eine gemeinsame Zuführeinrichtung, mit definierter Geschwindigkeit - insbesondere
gleichzeitig - auf die Lichtschranken zuzufahren, über die Lichtschranken die Positionen
der Produktanfänge in Bezug auf die Schneidebene zu erfassen, die Abweichungen der
erfassten Positionen der Produktanfänge relativ zueinander zu ermitteln und zur Ausrichtung
der Produktanfänge mit der Schneidebene die Produktförderer relativ zueinander so
zu verfahren, dass die ermittelten relativen Positionsabweichungen der Produktanfänge
aufgehoben werden.
[0020] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind auch in den Unteransprüchen
angegeben.
[0021] In einer möglichen Ausführungsform entspricht der Betrag, um die die weiteren Produkte
jeweils zurückversetzt werden, einer angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung
der Produktanfänge relativ zueinander.
[0022] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass sich die Überwachungsbereiche
der Lichtschranken jeweils ausgehend von der dem am weitesten zurückgezogenen Produkt
benachbarten Seite der Produktauflage bis zum hinteren Rand der jeweiligen Produktspur
erstrecken.
[0023] Des Weiteren umfasst der seitliche Sensor einer jeweiligen Lichtschranke bevorzugt
einen Lichtsender sowie einen Lichtempfänger, wobei der vom Lichtsender erzeugte Lichtstrahl
ausgehend von der betreffenden Seite der Produktauflage allgemein quer zur Produktzuführrichtung
auf einen, insbesondere unmittelbar hinter der jeweiligen Produktspur angeordneten,
Reflektor gerichtet ist. In diesem Fall sind die Lichtschranken also jeweils als Reflexlichtschranken
ausgeführt.
[0024] Eine bevorzugte, insbesondere für eine relativ geringere Anzahl von Produkten geeignete
Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Steuereinrichtung
dazu ausgebildet ist, ausgehend von einem der beiden äußersten Produkte die daneben
angeordneten weiteren Produkte bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt jeweils
um einen, insbesondere einer angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der
Produktanfänge relativ zueinander entsprechenden, Betrag entgegen der Produktzuführrichtung
weiter zurückzuversetzen als das jeweils vorangehende Produkt, wobei die Sensoren
der den verschiedenen Produktspuren zugeordneten Lichtschranken auf der dem am weitesten
zurückversetzten Produkt benachbarten Seite der Produktauflage angeordnet sind.
[0025] Gemäß einer anderen, insbesondere für ein größere Anzahl von Produkten geeigneten
Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Steuervorrichtung dazu ausgebildet,
die Produkte ausgehend von einem quer zur Produktzuführrichtung betrachtet mittleren
Bereich der Produktauflage zu beiden Seiten hin jeweils bis zum gegenüberliegenden
äußersten Produkt jeweils um einen, insbesondere der angenommenen anfänglichen maximalen
Fehlausrichtung der Produktanfänge relativ zueinander entsprechenden Betrag, entgegen
der Produktzuführrichtung weiter zurückzuversetzen als das jeweils vorangehende Produkt,
wobei vorzugsweise die Sensoren der Lichtschranken, die den Produktspuren der zu der
einen Seite hin stufenartig zurückversetzten Produkten zugeordnet sind, auf dieser
einen Seite der Produktauflage angeordnet sind, während die Sensoren der Lichtschranken,
die den Produktspuren der zu der anderen Seite hin stufenartig zurückversetzten Produkten
zugeordnet sind, auf dieser anderen Seite der Produktauflage angeordnet sind.
[0026] Wenn eine gemeinsame Zuführeinheit vorgesehen ist, dann umfasst diese vorteilhafterweise
einen sich quer zur Produktzuführrichtung erstreckenden, in und entgegen der Produktzuführrichtung
verfahrbaren Träger, an dem die Produktförderer unabhängig voneinander verfahrbar
gelagert sind. Bevorzugt ist dieser Träger mittels seitlicher, sich jeweils in Produktzuführrichtung
erstreckender Führungen geführt. Dabei kann der Träger beispielsweise über einen Spindelantrieb
verfahrbar sein.
[0027] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht einer beispielhaften Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Aufschneiden von Produkten, insbesondere Lebensmittelprodukten,
- Fig. 2
- eine beispielhafte, insbesondere für eine relativ geringere Anzahl von Produkten geeignete
Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
und
- Fig. 3
- eine beispielhafte, insbesondere für eine relativ größere Anzahl von Produkten geeignete
weitere Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0028] Fig. 1 zeigt in schematischer Draufsicht eine beispielhafte Ausführungsform einer
Vorrichtung 10 zum Aufschneiden von Produkten 12, bei denen es sich insbesondere um
Lebensmittelprodukte handeln kann.
[0029] Die Vorrichtung 10 umfasst eine Produktauflage 14, die mit mehreren Produkten 12
beladen werden kann und entlang der die Produkte 12 nebeneinander einer Schneidebene
16 zuführbar sind, in der sich ein Schneidmesser insbesondere rotierend und/oder umlaufend
bewegt. Den Abschluss der Produktauflage 14 bildet eine Schneidkante 18.
[0030] Die hinteren Enden 20 der Produkte 12 sind mit jeweiligen Produktförderern 22, die
hier als Produktgreifer ausgebildet sind, in Eingriff bringbar, wobei die Produktförderer
22 an einer gemeinsamen Zuführeinheit 24 gelagert und unabhängig voneinander relativ
zu der Zuführeinheit 24 in und entgegen der Produktzuführrichtung Z verfahrbar sind.
Eine derartige gemeinsame Zuführeinheit ist nicht zwingend und die Produktförderer
können in einer alternativen Ausführungsform vollkommen unabhängig voneinander bewegt
werden. Anstelle von Produktgreifern für die hinteren Produktenden können Traktionsbänder
vorgesehen sein, die an den Unterseiten und/oder den Oberseiten der Produkte angreifen.
[0031] Die Zuführeinheit 24 kann insbesondere einen sich quer zur Produktzuführrichtung
Z erstreckenden, in und entgegen der Produktzuführrichtung Z verfahrbaren Träger 26
umfassen, an dem die Produktförderer 22 unabhängig voneinander verfahrbar gelagert
sind. Wie anhand der Fig. 1 zudem zu erkennen ist, kann der Träger 26 mittels seitlicher,
sich jeweils in Produktzuführrichtung Z erstreckender Führungen 28 geführt sein. Der
Träger 26 kann über einen Spindelantrieb 30 verfahrbar sein, der eine Spindelmutter
32 umfasst, über die der Träger 26 entsprechend mitgenommen wird. Überdies wird der
Träger 26 auch durch die Spindel des Spindelantriebs 30 wieder in Richtung der Produktzuführrichtung
geführt.
[0032] Überdies ist eine Steuervorrichtung 34 vorgesehen, die insbesondere mit dem Spindelantrieb
30 und einzelnen Antrieben für die Produktförderer 22 verbunden sein kann, über die
diese Produktförderer 22 unabhängig voneinander relativ zum Träger 26 in und entgegen
der Produktzuführrichtung Z verfahrbar sind.
[0033] Wie insbesondere auch anhand der Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, ist die Steuervorrichtung
34 dazu ausgebildet, die Produkte 12 über die Produktförderer 22 zunächst in Produktzuführrichtung
Z relativ zueinander stufenartig zu versetzen, indem ausgehend von einem ersten Produkt
12
1 die auf wenigstens einer Seite daneben angeordneten weiteren Produkte 12
2 bis 12
n bis zum jeweiligen äußersten Produkt 12
n jeweils um einen einer angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der Produktanfänge
36 relativ zueinander entsprechenden Betrag x entgegen der Produktzuführrichtung Z
weiter zurückversetzt werden als das jeweils vorangehende Produkt.
[0034] Insbesondere dann, wenn abweichend von diesem Ausführungsbeispiel keine gemeinsame
Zuführeinheit für die Produktförderer vorgesehen ist, grundsätzlich aber generell
ist es nicht zwingend, die weiteren Produkte jeweils um einen solchen Betrag x weiter
zurückzuversetzen als das jeweils vorangehende Produkt, der einer angenommenen anfänglichen
maximalen Fehlausrichtung der Produktanfänge 36 relativ zueinander entspricht.
[0035] Wie ebenfalls insbesondere wieder anhand der Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, ist jeder
Produktspur, entlang der jeweils ein Produkt 12 geführt wird, jeweils eine in definiertem
Abstand zur Schneidebene 16 angeordnete, einen seitlichen Sensor 38 umfassende Lichtschranke
38, 40 zugeordnet, deren Überwachungsbereich 42 sich ausgehend von der dem am weitesten
zurückgezogenen Produkt 12
n benachbarten Seite der Produktauflage 14 quer zur Produktzuführrichtung Z bis zum
hinteren Ende der jeweiligen Produktspur erstreckt.
[0036] Die Steuereinrichtung 34 ist ferner dazu ausgebildet, die stufenartig gegeneinander
versetzten Produkte 12 über die gemeinsame Zuführeinheit 24 mit definierter Geschwindigkeit
auf die Lichtschranken 38, 40 zuzufahren, über die Lichtschranken 38, 40 die Positionen
der Produktanfänge 36 in Bezug auf die Schneidebene 16 zu erfassen, die Abweichungen
der erfassten Positionen der Produktanfänge 36 relativ zueinander zu ermitteln und
zur Ausrichtung der Produktanfänge 36 mit der Schneidebene 16 die Produktförderer
22 relativ zueinander so zu verfahren, dass die ermittelten relativen Positionsabweichungen
der Produktanfänge 36 aufgehoben werden.
[0037] Wie anhand der Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, kann der seitliche Sensor 38 einer jeweiligen
Lichtschranke 38, 40 insbesondere sowohl einen Lichtsender als auch einen Lichtempfänger
umfassen und der vom Lichtsender erzeugte Lichtstrahl 44 ausgehend von der betreffenden
Seite der Produktauflage 14 allgemein quer zur Produktzuführrichtung Z auf einen unmittelbar
hinter der jeweiligen Produktspur angeordneten Reflektor 40 gerichtet sein. In diesem
Fall sind die Lichtschranken 38, 40 also jeweils als Reflexlichtschranke ausgeführt.
[0038] Durch das beschriebene stufenartige Versetzen der Produkte 12 und die angegebene
Zuordnung der Lichtschranken 38, 40 zu den jeweiligen Produktspuren wird eine seitliche
Anordnung der Sensoren 38 ermöglicht und sichergestellt, dass der Lichtstrahl 44 einer
jeweiligen Lichtschranke 38, 40 als erstes durch das Produkt 12 der zugeordneten Produktspur
unterbrochen und ein störendes Verdecken durch die anderen Produkte verhindert wird.
[0039] Fig. 2 zeigt eine beispielhafte, insbesondere für eine relativ geringere Anzahl von
Produkten 12 geeignete Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 bzw. des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
[0040] In diesem Fall ist die Steuervorrichtung 34 unter anderem dazu ausgebildet, ausgehend
von einem 12
1 der beiden äußersten Produkte die daneben angeordneten weiteren Produkte 12
2 bis 12
n bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt 12
n jeweils um einen der angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der Produktanfänge
36 relativ zueinander entsprechenden Betrag x entgegen der Produktzuführrichtung Z
weiter zurückzuversetzen als das jeweils vorangehende Produkt, wobei die Sensoren
38 der den verschiedenen Produktspuren zugeordneten Lichtschranken 38, 40 auf der
dem am weitesten zurückversetzten Produkt 12
n benachbarten Seite der Produktauflage 14 angeordnet sind.
[0041] Im vorliegenden Fall können beispielsweise bis zu vier Produkte 12 nebeneinander
angeordnet sein. Der der angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der Produktanfänge
36 relativ zueinander entsprechende Betrag x, um den die Produkte 12 entgegen der
Produktzuführrichtung Z jeweils weiter zurückversetzt werden als das jeweils vorangehende
Produkt, kann beispielsweise 30 mm betragen, so dass der maximale Versatz zwischen
den den beiden äußersten Produkten zugeordneten Produktförderern 22 90 mm beträgt.
Die Berücksichtigung einer angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der
Produktanfänge 36 relativ zueinander kann also insbesondere dann vorteilhaft sein,
wenn lediglich ein begrenzter maximaler Versatz der beiden äußersten Produktförderer
möglich ist, beispielsweise bei Verwendung einer gemeinsamen Zuführeinheit für die
Produktförderer.
[0042] Fig. 3 zeigt eine weitere beispielhafte, insbesondere für eine relativ größere Anzahl
von Produkten 12 geeignete Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 bzw. des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0043] In diesem Fall ist die Steuervorrichtung 34 insbesondere dazu ausgebildet, die Produkte
ausgehend von einem quer zur Produktzuführrichtung Z betrachtet mittleren Bereich
bzw. einem dort angeordneten Produkt 12
1 bzw. 12'1 zu beiden Seiten hin jeweils bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt
12
n bzw. 12'
n jeweils um einen der angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der Produktanfänge
36 relativ zueinander entsprechenden Betrag x entgegen der Produktzuführrichtung Z
weiter zurückzuversetzen als das jeweils vorangehende Produkt, wobei die Sensoren
38 der Lichtschranken 38, 40, die den Produktspuren der zu der einen Seite hin stufenartig
zurückversetzten Produkten 12 zugeordnet sind, auf dieser einen Seite der Produktauflage
14 angeordnet sind, während die Sensoren 38 der Lichtschranken 38, 40, die den Produktspuren
der zu der anderen Seite hin stufenartig zurückversetzten Produkten 12 zugeordnet
sind, auf dieser anderen Seite der Produktauflage 14 angeordnet sind.
[0044] In diesem Fall können beispielsweise insgesamt acht Produkte 12 nebeneinander vorgesehen
sein, wobei vier Produkte 12
1 bis 12
n zu der einen Seite hin bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt 12
n jeweils um den Betrag x entgegen der Produktzuführrichtung Z weiter zurückversetzt
werden als das jeweils vorangehende Produkt, während die anderen vier Produkte 12'
1 bis 12'
n zur anderen Seite hin bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt 12'
n jeweils um den Betrag x entgegen der Produktzuführrichtung Z weiter zurückversetzt
werden als das jeweils vorangehende Produkt. Der der anfänglichen maximalen Fehlausrichtung
der Produktanfänge 36 relativ zueinander entsprechende Betrag x kann beispielsweise
wieder 30 mm betragen. Obwohl im vorliegenden Fall mit acht Produkten doppelt so viel
Produkte wie zuvor vorgesehen sind, beträgt der maximale Versatz zwischen den Produktförderern
22 weiterhin nur 90 mm, so dass auch in diesem Fall nur ein begrenzter Fahrweg der
Produktförderer 22 erforderlich ist.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 10
- Aufschneidevorrichtung
- 12
- Produkt
- 121
- erstes bzw. nicht zurückversetztes Produkt
- 12'1
- erstes bzw. nicht zurückversetztes Produkt
- 12n
- am weitesten zurückversetztes Produkt
- 12'n
- am weitesten zurückversetztes Produkt
- 14
- Produktauflage
- 16
- Schneidebene
- 18
- Schneidkante
- 20
- hinteres Ende
- 22
- Produktförderer
- 24
- Zuführeinheit
- 26
- Träger
- 28
- Führung
- 30
- Spindelantrieb
- 32
- Spindelmutter
- 34
- Steuervorrichtung
- 36
- Produktanfang
- 38
- Sensor
- 40
- Reflektor
- 42
- Übergangsbereich
- 44
- Lichtstrahl
- x
- angenommene anfängliche maximale Fehlausrichtung der Produktanfänge relativ zueinander
- Z
- Produktzuführrichtung
1. Verfahren zum Aufschneiden von Produkten (12), insbesondere Lebensmittelprodukten,
bei dem
mehrere Produkte (12) nebeneinander entlang einer Produktauflage (14) einer Schneidebene
(16) zugeführt werden, in der sich ein Schneidmesser insbesondere rotierend und/oder
umlaufend bewegt, wobei die Produkte (12) mit jeweiligen Produktförderern (22) in
Eingriff gebracht werden, die, insbesondere an einer gemeinsamen Zuführeinheit (24)
gelagert, unabhängig voneinander relativ zu der Zuführeinheit (24) in und entgegen
der Produktzuführrichtung (Z) verfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass
die Produkte (12) über die Produktförderer (22) in Produktzuführrichtung (Z) relativ
zueinander stufenartig versetzt werden, indem ausgehend von einem ersten Produkt (121) die auf wenigstens einer Seite daneben angeordneten weiteren Produkte (122 - 12n) bis zum jeweiligen äußersten Produkt (12n) jeweils um einen Betrag (x) entgegen der Produktzuführrichtung (Z) weiter zurückversetzt
werden als das jeweils vorangehende Produkt,
jeder Produktspur, entlang der jeweils ein Produkt (12) geführt wird, jeweils eine
in definiertem Abstand zur Schneidebene (16) angeordnete, einen seitlichen Sensor
(38) umfassende Lichtschranke (38, 40) zugeordnet wird, deren Überwachungsbereich
(42) sich quer zur Produktzuführrichtung (Z) erstreckt,
die stufenartig gegeneinander versetzten Produkte (12), insbesondere über eine gemeinsame
Zuführeinheit (24), mit definierter Geschwindigkeit, insbesondere gleichzeitig, auf
die Lichtschranken (38, 40) zugefahren werden,
über die Lichtschranken (38, 40) die Positionen der Produktanfänge in Bezug auf die
Schneidebene (16) erfasst werden,
die Abweichungen der erfassten Positionen der Produktanfänge (36) relativ zueinander
ermittelt werden, und
zur Ausrichtung der Produktanfänge (36) mit der Schneidebene (16) die Produktförderer
(22) relativ zueinander so verfahren werden, dass die ermittelten relativen Positionsabweichungen
der Produktanfänge (36) aufgehoben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der seitliche Sensor (38) einer jeweiligen Lichtschranke (38, 40) einen Lichtsender
sowie einen Lichtempfänger umfasst und der vom Lichtsender erzeugte Lichtstrahl (44)
ausgehend von der betreffenden Seite der Produktauflage (14) allgemein quer zur Produktzuführrichtung
(Z) auf einen, insbesondere unmittelbar hinter der jeweiligen Produktspur angeordneten,
Reflektor (40) gerichtet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
ausgehend von einem (121) der beiden äußersten Produkte die daneben angeordneten weiteren Produkte (122-12n) bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt (12n) jeweils um einen Betrag (x) entgegen der Produktzuführrichtung (Z) weiter zurückversetzt
werden als das jeweils vorangehende Produkt, und dass die Sensoren (38) der den verschiedenen
Produktspuren zugeordneten Lichtschranken (38, 40) auf der dem am weitesten zurückversetzten
Produkt (12n) benachbarten Seite der Produktauflage (14) angeordnet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Produkte (12) ausgehend von einem quer zur Produktzuführrichtung (Z) betrachtet
mittleren Bereich der Produktauflage (14) zu beiden Seiten hin jeweils bis zum gegenüberliegenden
äußersten Produkt (12n bzw. 12'n) jeweils um einen Betrag (x) entgegen der Produktzuführrichtung (Z) weiter zurückversetzt
werden als das jeweils vorangehende Produkt, wobei insbesondere die Sensoren (38)
der Lichtschranken (38, 40), die den Produktspuren der zu der einen Seite hin stufenartig
zurückversetzten Produkten (12) zugeordnet sind, auf dieser einen Seite der Produktauflage
(14) angeordnet werden, während die Sensoren (38) der Lichtschranken (38, 40), die
den Produktspuren der zu der anderen Seite hin stufenartig zurückversetzten Produkten
(12) zugeordnet sind, auf dieser anderen Seite der Produktauflage (14) angeordnet
werden.
5. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die relativ zueinander stufenartig versetzten Produkte (12), insbesondere über die
gemeinsame Zuführeinheit, mit konstanter Geschwindigkeit auf die Lichtschranken (38,
40) zugefahren werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die mit den Produkten (12) in Eingriff gebrachten Produktförderer (22) vor dem stufenartigen
Versetzen der Produkte (12) unterschiedlich weit in und/oder entgegen der Produktzuführrichtung
(Z) relativ zu der Zuführeinheit (24) verfahren sind.
7. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass
der Betrag (x), um die die weiteren Produkte jeweils zurückversetzt werden, einer
angenommenen anfänglichen maximalen Fehläusrichtung der Produktanfänge (36) relativ
zueinander entspricht.
8. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Überwachungsbereiche (42) der Lichtschranken (38, 40) jeweils ausgehend von
der dem am weitesten zurückgezogenen Produkt (12n) benachbarten Seite der Produktauflage (14) bis zum hinteren Rand der jeweiligen
Produktspur erstrecken.
9. Vorrichtung (10) zum Aufschneiden von Produkten (12), insbesondere Lebensmittelprodukten,
insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einer Produktauflage (14), entlang der mehrere Produkte (12) nebeneinander einer
Schneidebene (16) zuführbar sind, in der sich ein Schneidmesser insbesondere rotierend
und/oder umlaufend bewegt, wobei die Produkte (12) mit jeweiligen Produktförderern
(22) in Eingriff bringbar sind, die, insbesondere an einer gemeinsamen Zuführeinheit
(24) gelagert, unabhängig voneinander relativ zu der Zuführeinheit (24) in und entgegen
der Produktzuführrichtung (Z) verfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet , dass
eine Steuervorrichtung (34) vorgesehen ist, die dazu ausgebildet ist, die Produkte
(12) über die Produktförderer (22) in Produktzuführrichtung (Z) relativ zueinander
stufenartig zu versetzen, indem ausgehend von einem ersten Produkt (121) die auf wenigstens einer Seite daneben angeordneten weiteren Produkte (122 - 12n) bis zum jeweiligen äußersten Produkt (12n) jeweils um einen Betrag (x) entgegen der Produktzuführrichtung (Z) weiter zurückversetzt
werden als das jeweils vorangehende Produkt,
jeder Produktspur, entlang der jeweils ein Produkt (12) geführt wird, jeweils eine
in definiertem Abstand zur Schneidebene (16) angeordnete, einen seitlichen Sensor
(38) umfassende Lichtschranke (38, 40) zugeordnet ist, deren Überwachungsbereich (42)
sich quer zur Produktzuführrichtung (Z) erstreckt, und
die Steuereinrichtung (34) ferner dazu ausgebildet ist, die stufenartig gegeneinander
versetzten Produkte (12), insbesondere über eine gemeinsame Zuführeinheit (24), mit
definierter Geschwindigkeit, insbesondere gleichzeitig, auf die Lichtschranken (38,
40) zuzufahren, über die Lichtschranken (38, 40) die Positionen der Produktanfänge
(36) in Bezug auf die Schneidebene (16) zu erfassen, die Abweichungen der erfassten
Positionen der Produktanfänge (36) relativ zueinander zu ermitteln und zur Ausrichtung
der Produktanfänge (36) mit der Schneidebene (16) die Produktförderer (22) relativ
zueinander so zu verfahren, dass die ermittelten relativen Positionsabweichungen der
Produktanfänge (36) aufgehoben werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der seitliche Sensor (38) einer jeweiligen Lichtschranke (38, 40) einen Lichtsender
sowie einen Lichtempfänger umfasst und der vom Lichtsender erzeugte Lichtstrahl (44)
ausgehend von der betreffenden Seite der Produktauflage (14) allgemein quer zur Produktzuführrichtung
(Z) auf einen, insbesondere unmittelbar hinter der jeweiligen Produktspur angeordneten,
Reflektor (40) gerichtet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuervorrichtung (34) dazu ausgebildet ist, ausgehend von einem (121) der beiden äußersten Produkte die daneben angeordneten weiteren Produkte (122 - 12n) bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt (12n) jeweils um einen Betrag (x) entgegen der Produktzuführrichtung (Z) weiter zurückzuversetzen
als das jeweils vorangehende Produkt, und dass die Sensoren (38) der den verschiedenen
Produktspuren zugeordneten Lichtschranken (38, 40) auf der dem am weitesten zurückversetzten
Produkt (12n) benachbarten Seite der Produktauflage (14) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet , dass
die Steuervorrichtung (34) dazu ausgebildet ist, die Produkte (12) ausgehend von einem
quer zur Produktzuführrichtung (Z) betrachtet mittleren Bereich der Produktauflage
(14) zu beiden Seiten hin jeweils bis zum gegenüberliegenden äußersten Produkt (12n bzw. 12'n) jeweils um einen Betrag (x) entgegen der Produktzuführrichtung (Z) weiter zurückzuversetzen
als das jeweils vorangehende Produkt, wobei insbesondere die Sensoren (38) der Lichtschranken
(38, 40), die den Produktspuren der zu der einen Seite hin stufenartig zurückversetzten
Produkten (12) zugeordnet sind, auf dieser einen Seite der Produktauflage (14) angeordnet
sind, während die Sensoren (38) der Lichtschranken (38, 40), die den Produktspuren
der zu der anderen Seite hin stufenartig zurückversetzten Produkten (12) zugeordnet
sind, auf dieser anderen Seite der Produktauflage (14) angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zuführeinheit (24) einen sich quer zur Produktzuführrichtung (Z) erstreckenden,
in und entgegen der Produktzuführrichtung (Z) verfahrbaren Träger (26) umfasst, an
dem die Produktförderer (22) unabhängig voneinander verfahrbar gelagert sind, wobei
insbesondere der Träger (26) mittels seitlicher, sich jeweils in Produktzuführrichtung
(Z) erstreckender Führungen (28) geführt ist.
14. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Betrag (x), um die die weiteren Produkte jeweils zurückversetzt werden, einer
angenommenen anfänglichen maximalen Fehlausrichtung der Produktanfänge (36) relativ
zueinander entspricht.
15. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Überwachungsbereiche (42) der Lichtschranken (38, 40) jeweils ausgehend von
der dem am weitesten zurückgezogenen Produkt (12n) benachbarten Seite der Produktauflage (14) bis zum hinteren Rand der jeweiligen
Produktspur erstrecken.
1. A method of slicing products (12), in particular food products, in which
a plurality of products (12) are supplied next to one another along a product support
(14) to a cutting plane (16) in which a cutting blade moves, in particular in a rotating
and/or revolving manner, wherein the products (12) are brought into engagement with
respective product conveyors (22) which, in particular supported at a common supply
unit (24), can be traveled independently of one another in and against the product
supply direction (Z) relative to the supply unit (24),
characterized in that
the products (12) are offset in a stepped manner relative to one another in the product
supply direction (Z) via the product conveyors (22) in that, starting from a first product (121), the further products (122 - 12n) arranged next to it at at least one side are set back up to the respective outermost
product (12n) by a respective amount (x) against the product supply direction (Z), and indeed
further than the respective preceding product;
in that a respective light barrier (38, 40) arranged at a defined spacing from the cutting
plane (16) and comprising a lateral sensor (38) is associated with each product track
along which a respective product (12) is guided, with the monitored zone (42) of said
light barrier (38, 40) extending transversely to the product supply direction (Z);
in that the products (12) offset in a stepped manner with respect to one another are traveled
toward the light barriers (38, 40) at a defined speed, in particular simultaneously,
in particular via a common supply unit (24);
in that the positions of the product starts are detected with respect to the cutting plane
(16) via the light barriers (38, 40);
in that the differences in the detected positions of the product starts (36) are determined
relative to one another; and
in that the product conveyors (22) are traveled relative to one another for aligning the
product starts (36) with the cutting plane (16) such that the determined relative
positional differences of the product starts (36) are cancelled.
2. A method in accordance with claim 1,
characterized in that
the lateral sensor (38) of a respective light barrier (38, 40) comprises a light transmitter
and a light receiver and the light beam (44) generated by the light transmitter is
directed, starting from the respective side of the product support (14), generally
transversely to the product supply direction (Z) onto a reflector (40) which is in
particular arranged directly behind the respective product track.
3. A method in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized in that,
starting from one (121) of the two outermost products, the further products (122-12n) arranged next to it are set back up to the oppositely disposed outermost product
(12n) by a respective amount (x) against the product supply direction (Z), and indeed
further than the respective preceding product; and in that the sensors (38) of the light barriers (38, 40) associated with the different product
tracks are arranged at the side of the product support (14) adjacent to the product
(12n) set back the furthest.
4. A method in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized in that
the products (12) are set back, starting from a middle region of the product support
(14) viewed transversely to the product supply direction (Z), toward both sides in
each case up to the oppositely disposed outermost product (12n or 12'n) by a respective amount (x) against the product supply direction (Z), and indeed
further than the respective preceding product, with in particular the sensors (38)
of the light barriers (38, 40) which are associated with the product tracks of the
products (12) set back in a stepped manner toward the one side being arranged at this
one side of the product support (14), whereas the sensors (38) of the light barriers
(38, 40) which are associated with the product tracks of the products (12) set back
in a stepped manner toward the other side are arranged at this other side of the product
support (14).
5. A method in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the products (12) offset in a stepped manner relative to one another are traveled
toward the light barriers (38, 40) at a constant speed, in particular via the common
supply unit.
6. A method in accordance with claim 5,
characterized in that
the product conveyors (22) brought into engagement with the products (12) are traveled
differently far in and/or against the product supply direction (Z) relative to the
supply unit (24) before the step-like offsetting of the products (12).
7. A method in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the amount (x) by which the further products are each set back corresponds to an assumed
initial maximum misalignment of the product starts (36) relative to one another.
8. A method in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the monitored zones (42) of the light barriers (38, 40) extend up to the rear margin
of the respective product track, in each case starting from the side of the product
support (14) adjacent to the product (12n) set back the furthest.
9. An apparatus (10) for slicing products (12), in particular food products, in particular
for carrying out the method in accordance with any one of the preceding claims, comprising
a product support (14) along which a plurality of products (12) can be supplied next
to one another to a cutting plane (16) in which a cutting blade moves, in particular
in a rotating and/or revolving manner, wherein
the products (12) can be brought into engagement with respective product conveyors
(22) which, in particular supported at a common supply unit (24), can be traveled
independently of one another in and against the product supply direction (Z) relative
to the supply unit (24),
characterized in that
a control apparatus (34) is provided which is configured to offset the products (12)
in a stepped manner relative to one another via the product conveyors (22) in the
product supply direction (Z) in that, starting from a first product (121), the further products (122 - 12n) arranged next to it at at least one side are set back up to the respective outermost
product (12n) by a respective amount (x) against the product supply direction (Z), and indeed
further than the respective preceding product;
in that a respective light barrier (38, 40) arranged at a defined spacing from the cutting
plane (16) and comprising a lateral sensor (38) is associated with each product track
along which a respective product (12) is guided, with the monitored zone (42) of said
light barrier (38, 40) extending transversely to the product supply direction (Z);
and
in that the control device (34) is further configured to travel the products (12) offset
in a stepped manner with respect to one another toward the light barriers (38, 40)
at a defined speed, in particular simultaneously, in particular via a common supply
unit (24); to detect the positions of the product starts (36) with respect to the
cutting plane (16) via the light barriers (38, 40); to determine the differences in
the detected positions of the product starts (36) relative to one another and to travel
the product conveyors (22) relative to one another for aligning the product starts
(36) with the cutting plane (16) such that the determined relative positional differences
of the product starts (36) are cancelled.
10. An apparatus in accordance with claim 9,
characterized in that
the lateral sensor (38) of a respective light barrier (38, 40) comprises a light transmitter
and a light receiver and the light beam (44) generated by the light transmitter is
directed, starting from the respective side of the product support (14), generally
transversely to the product supply direction (Z) onto a reflector (40) which is in
particular arranged directly behind the respective product track.
11. An apparatus in accordance with claim 9 or claim 10,
characterized in that
the control apparatus (34) is configured, starting from one (121) of the two outermost products, to set back the further products (122 - 12n) arranged next to it up to the oppositely disposed outermost product (12n) by a respective amount (x) against the product supply direction (Z), and indeed
further than the respective preceding product; and in that the sensors (38) of the light barriers (38, 40) associated with the different product
tracks are arranged at the side of the product support (14) adjacent to the product
(12n) set back the furthest.
12. An apparatus in accordance with claim 9 or claim 10,
characterized in that
the control apparatus (34) is configured to set back the products (12), starting from
a middle region of the product support (14) viewed transversely to the product supply
direction (Z), toward both sides in each case up to the oppositely disposed outermost
product (12n or 12'n) by a respective amount (x) against the product supply direction (Z), and indeed
further than the respective preceding product, with in particular the sensors (38)
of the light barriers (38, 40) which are associated with the product tracks of the
products (12) set back in a stepped manner toward the one side being arranged at this
one side of the product support (14), whereas the sensors (38) of the light barriers
(38, 40) which are associated with the product tracks of the products (12) set back
in a stepped manner toward the other side are arranged at this other side of the product
support (14).
13. An apparatus in accordance with at least one of the claims 9 to 12,
characterized in that
the supply unit (24) comprises a carrier (26) extending transversely to the product
supply direction (Z) and travelable in and against the product supply direction (Z),
at which carrier (26) the product conveyors (22) are supported travelable independently
of one another, with in particular the carrier (26) being guided by means of lateral
guides (28) which each extend in the product supply direction (Z).
14. An apparatus in accordance with at least one of the claims 9 to 13,
characterized in that
the amount (x) by which the further products are each set back corresponds to an assumed
initial maximum misalignment of the product starts (36) relative to one another.
15. An apparatus in accordance with at least one of the claims 9 to 14,
characterized in that
the monitored zones (42) of the light barriers (38, 40) extend up to the rear margin
of the respective product track, in each case starting from the side of the product
support (14) adjacent to the product (12n) set back the furthest.
1. Procédé pour trancher des produits (26), en particulier des produits alimentaires,
dans lequel
plusieurs produits (12) sont amenés les uns à côté des autres le long d'un support
de produits (14) jusqu'à un plan de coupe (16) dans lequel une lame de coupe se déplace
en particulier en rotation et/ou en révolution,
les produits (12) sont mis en prise avec des convoyeurs de produits respectifs (22)
qui, en particulier en étant montés sur une unité d'alimentation commune (24), sont
mobiles indépendamment les uns des autres par rapport à l'unité d'alimentation (24)
dans la direction d'alimentation de produits (Z) et en sens opposé à celle-ci,
caractérisé en ce que
les produits (12) sont décalés de façon étagée les uns par rapport aux autres dans
la direction d'alimentation de produits (Z) par l'intermédiaire des convoyeurs de
produits (22), du fait que, à partir d'un premier produit (121), les autres produits (122 - 12n) disposés sur au moins un côté adjacent audit produit, jusqu'à un produit respectif
situé le plus à l'extérieur (12n), sont chacun décalés d'un montant (×) en sens opposé à la direction d'alimentation
de produits (Z), plus loin que le produit précédent respectif,
une barrière photoélectrique (38, 40) disposée à une distance définie du plan de coupe
(16) et comprenant un capteur latéral (38), barrière dont la zone de surveillance
(42) s'étend transversalement à la direction d'alimentation de produits (Z), est associée
à chaque piste de produits le long de laquelle un produit respectif (12) est guidé,
les produits (12) décalés de façon étagée les uns par rapport aux autres sont amenés
vers les barrières photoélectriques (38, 40), en particulier par l'intermédiaire d'une
unité d'alimentation commune (24), à une vitesse définie, en particulier simultanément,
les positions des débuts de produit par rapport au plan de coupe (16) sont détectées
par l'intermédiaire des barrières photoélectriques (38, 40), les écarts des positions
détectées des débuts de produit (36) les unes par rapport aux autres sont déterminés,
et
afin d'aligner les débuts de produit (36) avec le plan de coupe (16), les convoyeurs
de produits (22) sont déplacés les uns par rapport aux autres de telle sorte que les
écarts de position relatifs déterminés des débuts de produit (36) sont annulés.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capteur latéral (38) d'une barrière photoélectrique respective (38, 40) comprend
un émetteur de lumière ainsi qu'un récepteur de lumière, et le faisceau lumineux (44)
généré par l'émetteur de lumière est dirigé à partir du côté correspondant du support
de produit (14) généralement transversalement à la direction d'alimentation de produits
(Z) vers un réflecteur (40) agencé en particulier directement derrière la piste de
produits respective.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
en partant de l'un (121) des deux produits situés le plus à l'extérieur, les autres produits (122 - 12n) adjacents audit produit, jusqu'au produit (12n) opposé situé le plus à l'extérieur, sont décalés chacun d'un montant (x) en sens
opposé à la direction d'alimentation de produits (Z), plus loin que le produit respectif
précédent, et en ce que
les capteurs (38) des barrières photoélectriques (38, 40) associées aux différentes
pistes de produits sont disposés sur le côté du support de produits (14) adjacent
au produit (12n) décalé le plus loin.
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
en partant d'une zone médiane du support de produit (14), observée transversalement
à la direction d'alimentation de produits (Z), les produits (12) sont décalés vers
les deux côtés, jusqu'au produit respectif opposé (12n ou 12'n) situé le plus à l'extérieur, chacun d'un montant (x) en sens opposé à la direction
d'alimentation de produits (Z), plus loin que le produit respectif précédent, et en
particulier les capteurs (38) des barrières photoélectriques (38, 40) qui sont associées
aux pistes des produits (12) décalés de façon étagée vers un côté, sont agencés sur
ledit côté du support de produits (14), tandis que les capteurs (38) des barrières
photoélectriques (38, 40) qui sont associées aux pistes des produits (12) décalés
de façon étagée vers l'autre côté sont agencés sur ledit autre côté du support de
produits (14).
5. Procédé selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les produits (12) décalés de façon étagée les uns par rapport aux autres sont amenés
vers les barrières photoélectriques (38, 40) à vitesse constante, en particulier via
l'unité d'alimentation commune.
6. Procédé selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les convoyeurs de produits (22) mis en prise avec les produits (12) sont déplacés
à des degrés différents dans et/ou en sens opposé à la direction d'alimentation de
produits (Z) par rapport à l'unité d'alimentation (24), avant que les produits (12)
ne soient décalés de façon étagée.
7. Procédé selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le montant (x) dont les autres produits sont chacun décalés correspond à un désalignement
initial maximal présumé des débuts de produit (36) les uns par rapport aux autres.
8. Procédé selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les zones de surveillance (42) des barrières photoélectriques (38, 40) s'étendent
chacune en partant du côté du support de produit (14) adjacent au produit (12n) décalé le plus loin, jusqu'au bord arrière de la piste de produits respective.
9. Dispositif (10) pour trancher des produits (26), en particulier des produits alimentaires,
en particulier pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une des revendications précédentes,
comportant un support de produits (14) le long duquel plusieurs produits (12) peuvent
être amenés les uns à côté des autres jusqu'à un plan de coupe (16) dans lequel une
lame de coupe se déplace en particulier en rotation et/ou en révolution,
dans lequel
les produits (12) peuvent être mis en prise avec des convoyeurs de produits respectifs
(22) qui, en particulier en étant montés sur une unité d'alimentation commune (24),
sont mobiles indépendamment les uns des autres par rapport à l'unité d'alimentation
(24) dans la direction d'alimentation de produits (Z) et en sens opposé à celle-ci,
caractérisé en ce que
il est prévu un dispositif de commande (34) qui est réalisé pour décaler les produits
(12) de façon étagée les uns par rapport aux autres dans la direction d'alimentation
de produits (Z) par l'intermédiaire des convoyeurs de produits (22), du fait que,
à partir d'un premier produit (121), les autres produits (122 - 12n) disposés sur au moins un côté adjacent audit produit, jusqu'au produit respectif
situé le plus à l'extérieur (12n), sont chacun décalés d'un montant (x) en sens opposé à la direction d'alimentation
de produits (Z) plus loin que le produit précédent respectif,
une barrière photoélectrique (38, 40) disposée à une distance définie du plan de coupe
(16) et comprenant un capteur latéral (38), barrière dont la zone de surveillance
(42) s'étend transversalement à la direction d'alimentation de produits (Z), est associée
à chaque piste de produits le long de laquelle un produit respectif (12) est guidé,
et
le dispositif de commande (34) est en outre réalisé pour amener les produits (12),
décalés de façon étagée les uns par rapport aux autres, vers les barrières photoélectriques
(38, 40) en particulier par l'intermédiaire d'une unité d'alimentation commune (24),
à une vitesse définie, en particulier simultanément,
pour détecter les positions des débuts de produit (36) par rapport au plan de coupe
(16) par l'intermédiaire des barrières photoélectriques (38, 40), pour déterminer
les écarts des positions détectées des débuts de produit (36) les unes par rapport
aux autres, et
en vue d'aligner les débuts de produit (36) avec le plan de coupe (16), pour déplacer
les convoyeurs de produits (22) les uns par rapport aux autres de telle sorte que
les écarts de position relatifs déterminés des débuts de produit (36) soient annulés.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le capteur latéral (38) d'une barrière photoélectrique respective (38, 40) comprend
un émetteur de lumière ainsi qu'un récepteur de lumière, et le faisceau lumineux (44)
généré par l'émetteur de lumière est dirigé à partir du côté correspondant du support
de produits (14) généralement transversalement à la direction d'alimentation de produits
(Z) vers un réflecteur (40) agencé en particulier directement derrière la piste de
produits respective.
11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
le dispositif de commande (34) est réalisé pour décaler, en partant de l'un (121) des deux produits situés le plus à l'extérieur, les autres produits (122 - 12n) adjacents audit produit, jusqu'au produit (12n) opposé situé le plus à l'extérieur, chacun d'un montant (x) en sens opposé à la
direction d'alimentation de produits (Z), plus loin que le produit respectif précédent,
et en ce que
les capteurs (38) des barrières photoélectriques (38, 40) associées aux différentes
pistes de produits sont disposés sur le côté du support de produits (14) adjacent
au produit (12n) décalé le plus loin.
12. Dispositif selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
le dispositif de commande (34) est réalisé pour décaler, en partant d'une zone médiane
du support de produits (14), observée transversalement à la direction d'alimentation
de produits (Z), les produits (12) vers les deux côtés jusqu'au produit respectif
opposé (12n ou 12'n) situé le plus à l'extérieur, chacun d'un montant (x) en sens opposé à la direction
d'alimentation de produits (Z), plus loin que le produit respectif précédent, et
en particulier les capteurs (38) des barrières photoélectriques (38, 40) qui sont
associées aux pistes des produits (12) décalés de façon étagée vers un côté sont agencés
sur ledit côté du support de produits (14), tandis que les capteurs (38) des barrières
photoélectriques (38, 40) qui sont associées aux pistes des produits (12) décalés
de façon étagée vers l'autre côté sont agencés sur ledit autre côté du support de
produits (14).
13. Dispositif selon l'une au moins des revendications 9 à 12,
caractérisé en ce que
l'unité d'alimentation (24) comprend un support (26) s'étendant transversalement à
la direction d'alimentation de produits (Z) et mobile dans la direction d'alimentation
de produits (Z) et en sens opposé à celle-ci, support sur lequel les convoyeurs de
produits (22) sont montés de façon mobile indépendamment les uns des autres, et en
particulier le support (26) est guidé à l'aide de guidages latéraux (28) s'étendant
chacun en direction d'alimentation de produits (Z).
14. Dispositif selon l'une au moins des revendications 9 à 13,
caractérisé en ce que
le montant (x) dont les autres produits sont chacun décalés correspond à un désalignement
initial maximal présumé des débuts de produit (36) les uns par rapport aux autres.
15. Dispositif selon l'une au moins des revendications 9 à 14,
caractérisé en ce que
les zones de surveillance (42) des barrières photoélectriques (38, 40) s'étendent
chacune en partant du côté du support de produits (14) adjacent au produit (12n) décalé le plus loin, jusqu'au bord arrière de la piste de produits respective.


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