[0001] Die Erfindung betrifft einen Bahnwagen entsprechend dem Oberbegriff des ersten Patentanspruches.
[0002] Die Erfindung ist überall dort anwendbar, wo ein Überpufferungsschutz am Untergestell
eines Bahnwagens, insbesondere eines Tank- oder Kesselwagens, verhindern soll, dass
Schienenfahrzeuge überpuffern.
[0003] Schienenfahrzeuge, insbesondere Tank- oder Kesselwagen, weisen ein mit einem Fahrwerk
versehenes Untergestell auf, an dessen Stirnseiten Puffer angeordnet sind.
[0004] Im Eisenbahnbetrieb kommt es vor, dass aufgrund hoher Auflaufgeschwindigkeiten Schienenfahrzeuge
überpuffern oder aufsteigen, das heißt, ein vorn oder hinten stehendes Fahrzeug rutscht
aufgrund der Aufprallenergie auf das betroffene Fahrzeug. Dabei können die Puffer
beispielsweise den Tank eines betroffenen Fahrzeuges beschädigen. Dadurch kann gefährliches
Ladegut austreten oder die Ladung wird beschädigt. Der Überpufferungsschutz hat die
Aufgabe das zu verhindern und den Tank und das Ladegut zu schützen.
[0005] Nach dem Stand der Technik sind unterschiedliche Möglichkeiten bekannt, den Tank
oder des Ladegut bei einer Überpufferung zu schützen.
[0006] DE 87 05 085.4 U1 beschreibt einen Kesselwagen zum Transport gefährlicher Güter, wobei Seitenbleche
angeordnet sind, die in etwa in halber Kesselhöhe am Kessel angebracht sind, wobei
Enden durch eine senkrecht angeordnete und am Unterteil befestigte Metallplatte als
Rammbohlen miteinander verbunden sind. Das Blech stellt zwar einen Schutz des Kessels,
aber keinen Überpufferungsschutz dar.
[0007] DE 196 26 496 A1 beschreibt eine Behälterschutzeinrichtung für Schienenfahrzeuge, insbesondere für
Kessel- und geschlossene Schüttgutwagen, wobei die Behälterschutzeinrichtung stirnseitig
vor dem Behälter am Untergestell befestigt ist, so dass der Behälter bei einem Zusammenprall
vom Kesselwagen geschützt ist.
[0008] Nachteilig an dieser Lösung ist, dass die gesamte Stirnseite des Kesselwagens mit
einer Behälterschutzeinrichtung versehen sein muss, was Montage- und Materialkosten
sowie ein hohes Gewicht des Wagens zur Folge hat.
[0009] EP 1 849 677 B1 beschreibt einen Überpufferungsschutz für Schienenfahrzeuge, insbesondere für Tank-
und Kesselwagen, bei dem nur ein Teil der Stirnseite mit einem Schutzschild gegen
Stöße bei der Überpufferung abgeschirmt wird, wobei geringere Material- und Montagekosten
auftreten und das Gewicht des Kesselwagens reduziert werden kann.
[0010] EP 2 033 868 B1 zeigt einen Überpufferungsschutz für Eisenbahnwagen, insbesondere für Tankwaggons,
bei denen der Puffer oben und unten mit einer Halbschale geschützt ist, wobei die
Halbschalen durch eine seitliche Schale miteinander verbunden sind.
Mit dieser Lösung ist der Bereich um den Puffer geschützt, was gegenüber den vorherigen
Lösungen eine erhebliche Gewichtseinsparung darstellt. Nachteilig an dieser Lösung
ist aber, dass die Halbschalen, die feste Ränder aufweisen, in den jeweils anderen
Bahnwagen eindringen können, was Beschädigungen zur Folge haben kann. Weiterhin weist
diese Vorrichtung den Nachteil auf, dass durch die untere Halbschale Probleme bestehen,
gefahrlos unter dem Puffer hinweg zu gehen. Das ist allerdings zum Kuppeln von Bahnwagen
erforderlich. Daher ist diese Überpufferungseinrichtung für den praktischen Bahnbetrieb
wenig geeignet.
[0011] Beidseitig an Bahnwagen angeordnete Puffer dienen dazu, Stöße von Bahnwagen, die
beim Aneinanderstoßen der Bahnwagen bei niedriger Geschwindigkeit entstehen,
aufzufangen, indem die Bewegungsenergie des einzelnen Bahnwagens durch eine Feder
im Puffer reduziert wird. Herkömmliche Puffer sind geeignet für niedrige Aufprallgeschwindigkeiten
in etwa bis zu 12 Stundenkilometer, wie diese beim Rangieren von Bahnwagen normalerweise
vorkommen. Bei höheren Aufprallgeschwindigkeiten können bei diesen Puffern Schäden
am Untergestell des Bahnwagens entstehen. Damit diese nicht auftreten, werden sogenannten
Crashpuffer eingesetzt. Crashpuffer sind so beschaffen, dass nach Zusammenschieben
des Puffers, bis zum Ende des Weges der Pufferfeder, eine zusätzliche Energie dadurch
aufgenommen wird, dass in einer dafür vorgesehenen Zone am oder im Puffer mechanische
Verformungen auftreten. Schäden am Untergestell des Bahnwagens bei einem Zusammenstoß
mit höherer Geschwindigkeit als 12 km/h werden damit bis zu einer bestimmten Aufprallgeschwindigkeit
vermieden.
[0012] EP 1 310 416 A1 beschreibt eine Kollisionsschutzeinrichtung für Schienenfahrzeuge ohne stirnseitig
seitlich angeordnete Seitenpuffer, wobei am Untergestell eine Zone angeordnet ist,
in der eine Energieabsorption im Falle eines Zusammenstoßes erforderlich ist. Diese
Energieabsorption erfolgt durch Deformation in Längsrichtung.
[0013] EP 1 306 281 B1 beschreibt eine Kletterschutzvorrichtung für Schienenfahrzeuge mit Seitenpuffern,
wobei eine Kombination aus Rippen mit einer Rippenplatte die Seitenpuffer von oben
und unten umschließt, wobei die Seitenpuffer bei differenziert begrenztem Haftniveau
mindestens bis zur Ansatzfläche der Rippen eindrückbar sind und die Begrenzung des
Pufferhubes durch eine Aufteilung des gesamten Hubes auf mehrere hintereinandergeschaltete
Elemente realisiert wird, wobei sich bei den betrieblich auftretenden Kräften nur
diejenigen Elemente bewegen, deren Hübe in der Summe den zulässigen Wert nicht überschreiten.
Die den Puffer umgebenden Rippen weisen dennoch Kanten auf, die bei einem Zusammenprall
und einer Überpufferung Beschädigungen nach sich ziehen können.
[0014] DE 10 2012 221 313 B3 beschreibt einen Überpufferungsschutz für Schienenfahrzeuge für Crashpuffer, angeordnet
zwischen einem Untergestell für einen Bahnwagen und einem Puffer, bestehend aus einer
Grundplatte parallel zur Stirnseite des Untergestells, wobei die Grundplatte oberhalb
des Puffers abgekantet ist.
[0015] Nachteilig am zitierten Stand der Technik ist, dass die bekannten Überpufferungsschutzvorrichtungen
ein hohes Gewicht, eine ungeeignete Bauweise oder Kanten aufweisen, was einen erhöhten
Aufwand und im Falle einer Überpufferung und bei Aufsteigen von Bahnwagen zu Beschädigungen
an diesen führen kann. Weiterhin kann der Zusammenprall von Bahnwagen zur Beschädigung
der Überpufferungsschutzvorrichtungen führen, wenn diese auf gleicher Ebene zusammenstoßen.
[0016] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, bei solchen bekannten Bahnwagen einen Überpufferungsschutz
zu entwickeln, der ein Aufsteigen von Bahnwagen verhindert, ein geringes Gewicht,
eine einfache Konstruktion bei geringem Aufwand aufweist, wobei im Falle eines Zusammenstoßes
ein hohes Maß an Sicherheit vorhanden sein und es möglichst nicht zur Beschädigung
des Überpufferungsschutzes kommen soll.
[0017] Diese Aufgabe wird durch einen Überpufferungsschutz nach den Merkmalen des ersten
Patentanspruches gelöst.
[0018] Unteranspruche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder.
[0019] Die erfindungsgemäße Lösung sieht einen Überpufferungsschutz für einen Puffer vor,
wobei der Überpufferungsschutz zwischen dem Untergestell für einen Bahnwagen, vorzugsweise
einen Kesselwagen, und einem Crashpuffer angeordnet ist.
[0020] Dazu ist es erforderlich, dass die Bohrungen in der Grundplatte des Überpufferungsschutzes
mit dem Bohrbild eines Standardpuffers übereinstimmen. Das hat den Vorteil, dass die
standardisierten Bohrungen im Untergestell des Bahnwagens, die mit dem standardisierten
Bohrbild eines Puffers übereinstimmen, zum Befestigen der Grundplatte des Überpufferungsschutzes
genutzt werden können. Mit dieser Grundplatte wird der Überpufferungsschutz zwischen
Untergestell und Puffer angeordnet.
Die Grundplatte ist oberhalb des Puffers, einem Crashpuffer, mehrfach abgewinkelt
oder abgekantet.
[0021] Der abgekantete Bereich der Grundplatte ist gegenüber der Grundplatte in etwa in
einem Winkel von 90° abgewinkelt oder abgekantet, also in einem bestimmten Bereich
waagerecht ausgebildet. Dem waagerechten Bereich folgt ein senkrecht ausgebildeter
Bereich, der wiederum um etwa 90° abgewinkelt ist, also senkrecht und parallel zur
Grundplatte ausgebildet ist. An diesen Bereich schließen sich die unterschiedlich
ausgebildeten und bereits beschriebenen Seiten des Überpufferungsschutzes an.
[0022] Die erfindungsgemäße Lösung sieht weiterhin vor, dass der obere Teil des Überpufferungsschutzes,
der sich über dem Crashpuffer und oberhalb des abgewinkelten oder abgekanteten Bereiches
der Grundplatte befindet, auf jeder der Seiten zur Fahrtrichtung unterschiedlich ausgebildet
ist.
[0023] Die eine Seite des Überpufferungsschutzes ist gegenüber der Grundplatte unbeweglich
und fixiert oder feststehend ausgeführt, d. h. alle Teile dieser Seite des Überpufferungsschutzes
sind untereinander und mit der Grundplatte und deren abgekanteten Bereich fest und
unbeweglich verbunden. Diese Teile können untereinander verschweißt, vergossen, verklebt
oder auf andere Weise formschlüssig miteinander verbunden sein.
[0024] Die andere Seite des Überpufferungsschutzes weist gegenüber der Grundplatte oder
dem abgekanteten Bereich bewegliche Teile auf, die in Fahrtrichtung des Waggons beweglich,
flexibel oder verschiebbar ausgebildet sind.
[0025] Vorteilhaft ist es, die bewegliche oder verschiebbare Seite des Überpufferungsschutzes
breiter auszubilden, als die fixierte Seite des Überpufferungsschutzes. Damit kann,
wenn sich die Crashpuffer zweier Waggons begegnen, die jeweils feste oder fixierte
Seite des Überpufferungsschutzes problemlos in die verschiebbare Seite des Überpufferungsschutzes
hineingeschoben werden, so dass keine Beschädigungen an dem Überpufferungsschutz dann
entstehen, wenn sich zwei gegenüber liegende Überpufferungsschutzeinrichtungen bei
einem Crash begegnen.
[0026] Die verschiebbare Seite des Überpufferungsschutzes besteht in vorteilhafter Weise
aus folgenden in Fahrtrichtung des Waggons verschiebbaren Teilen, und zwar einer verschiebbaren
Stoßlippe, die quer zur Fahrtrichtung des Waggons angeordnet ist, einer verschiebbaren
Abdeckung und mehreren nebeneinander angeordneten verschiebbaren Rippen sowie einer
Führungseinrichtung.
[0027] Die verschiebbare Abdeckung kann in vorteilhafter Weise ein Abdeckblech darstellen.
[0028] Vorteilhaft ist es, mindestens drei verschiebbare Rippen nebeneinander unter der
Abdeckung anzuordnen.
[0029] Als Führungseinrichtung sind Führungsschienen, Führungsbolzen und andere dem Fachmann
bekannte Einrichtungen denkbar, wobei eine vorteilhafte Ausgestaltung der Führungseinrichtung
Führungsbolzen darstellen, von denen beispielsweise zwei unter der Abdeckung angeordnet
sein sollten. Diese Führungsbolzen sind in jeweils einer Buchse mittels Spielpassung
verschiebbar gelagert und mit der Stoßlippe verbunden, wozu lösbare Verbindungen geeignet
sind. Als lösbare Verbindungen sind Schrauben und eine Scheibe vorteilhaft.
[0030] Weiterhin kann die Führungseinrichtung in vorteilhafter Weise mit einer Sicherungseinrichtung,
wie einem Sicherungsblech versehen sein, das gegen das Verschieben der verschiebbaren
Seite des Überpufferungsschutzes wirkt und dessen Verschieben ohne Crash verhindert.
[0031] Weiterhin ist es vorteilhaft, die Buchse auf mindestens einer oder zwei Rippen am
abgekanteten Bereich der Grundplatte anzuordnen, damit diese eine hohe Stabilität
aufweist.
[0032] Die fixierte Seite des Überpufferungsschutzes besteht ebenfalls aus Rippen, Abdeckungen
und einer Stoßlippe, wobei es sich bei der Rippe, der Abdeckung und der Stoßlippe
jeweils um fixierte Teile handelt, d. h. diese sind untereinander fest verbunden und
weisen eine hohe Stabilität auf.
[0033] Vorteilhaft ist es, die fixierten Rippen, von denen in vorteilhafter Weise fünf nebeneinander
längs zur Fahrtrichtung angeordnet sein können, untereinander mit einer Versteifung
zu verbinden.
Die Höhe der Puffer von Bahnwagen über dem Bahngleis kann auf Grund einer unterschiedlichen
Beladung oder Abnutzung der Räder unterschiedlich sein, d. h. die Puffer von Bahnwagen
befinden sich häufig auf unterschiedlichem Niveau welches bis zu 1200 mm differieren
kann. Damit ist es möglich, dass nach dem Zusammenschieben der Puffer der Überpufferungsschutz
belastet wird was eine hohe Stabilität voraussetzt.
[0034] Zur Erhöhung der Stabilität des Überpufferungsschutz ist es daher vorteilhaft beidseitig
der Grundplatte und der abgewinkelten Grundplatte Stege anzuordnen und diese mit der
Grundplatte und mit der abgekanteten Grundplatte fest zu verbinden. Grundplatte und
abgewinkelte Grundplatte können mit den Stegen verschweißt, verlötet, vergossen oder
auf andere Weise fest und stabil verbunden sein. Die Stege können zur Erhöhung der
Stabilität unten abgekantet sein. Die Abkantung kann die beiden seitlichen Stege miteinander
verbinden und Löcher oder Öffnungen für das Bohrbild des Kupplergriffes aufweisen.
[0035] Im oberen Bereich sind beidseitig der abgekanteten Grundplatte in vorteilhafter Weise
unterschiedlich lange Stege anzuordnen, und zwar in der Weise, dass auf der fixierten
Seite des Überpufferungsschutzes ein langer Steg angeordnet ist, der entlang der Abdeckung
ausgeführt ist, während an der gegenüber liegenden Seite des Überpufferungsschutzes
ein kurzer Steg ausgeführt ist, der an der beweglichen Abdeckung endet und somit die
Bewegung der verschiebbaren Seite des Überpufferungsschutzes nicht einschränkt.
[0036] Um den abgekanteten Bereich der Grundplatte zu stabilisieren, hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, zwischen dem waagerechten und dem senkrechten Teil oberhalb des Puffers
einen Versteifungswinkel anzuordnen. Dieser Versteifungswinkel kann sich über die
gesamte Breite des abgekanteten Bereiches der Grundplatte erstrecken. Es ist aber
auch denkbar, mehrere Versteifungswinkel oder ähnlich wirkende Vorrichtungen anzuordnen.
Als Versteifungswinkel sind beispielsweise Winkelstäbe geeignet. Der Versteifungswinkel
kann beidseitig durch ein Deckblech abgeschlossen sein.
[0037] Zur Stabilisierung des unteren und des oberen Steges untereinander ist es vorteilhaft,
eine Versteifung zwischen beiden Stegen anzuordnen. Diese Versteifung kann zur Stabilisierung
einen abgewinkelten oder abgebogenen Bereich aufweisen.
[0038] Die Verbindung zwischen den Teilen kann eine Schweißverbindung darstellen.
[0039] Die oberen und die unteren Stege können aus einem Teil bestehen oder untereinander
durch beispielsweise eine Schweißnaht verbunden sein.
[0040] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass die Länge des Überpufferungsschutzes größer ist,
als die Länge eines ausgelösten und zusammengeschobenen Crashpuffers. Das ist erforderlich,
damit der jeweils gegenüber liegende Puffer bestimmungsgemäß vom Überpufferungsschutz
an einem Aufsteigen gehindert wird.
[0041] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass die Breite des Überpufferungsschutzes zumindest
in etwa der Breite eines Puffers oder eines Crashpuffers entspricht.
[0042] Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, dass das Überpuffern bzw. das Aufsteigen
von Bahnwagen mit einem Überpufferungsschutz verhindert wird, der bei einer einfachen
Konstruktion und einem geringen Gewicht eine hohe Festigkeit aufweist, wobei im Falle
eines Zusammenstoßes die Gefahr einer Beschädigung von Bahnwagen und deren Überpufferungsschutz
gering ist. Darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Lösung auch für den Fall geeignet,
wenn zwei Überpufferungsschutzvorrichtungen auf gleicher Ebene ohne Beschädigung zusammenstoßen.
[0043] Im Folgenden wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel und 15 Figuren dargestellt.
Die Figuren zeigen:
- Figur 1:
- Überpufferungsschutz für einen Eisenbahnwaggon in Ansicht von der Seite der fixierten
Stoßlippe.
- Figur 2:
- Überpufferungsschutz für einen Eisenbahnwaggon in Ansicht von vorn.
- Figur 3:
- Überpufferungsschutz für einen Eisenbahnwaggon von der Seite der flexiblen Stoßlippe.
- Figur 4:
- Überpufferungsschutz für einen Eisenbahnwaggon in Ansicht von oben.
- Figur 5:
- Überpufferungsschutz für einen Eisenbahnwaggon in Ansicht von unten.
- Figur 6:
- Überpufferungsschutz an einem Untergestell und einem Crashpuffer.
- Figur 7:
- Überpufferungsschutz am Untergestell eines Eisenbahnwaggons in Ansicht von vorn.
- Figur 8:
- Darstellung von zwei Wagenenden, bestehend aus Untergestell und Überpufferungsschutz
und Crashpuffer, nicht eingedrückt.
- Figur 9:
- Darstellung von zwei Wagenenden, bestehend aus Untergestell, Überpufferschutz und
Crashpuffer, eingedrückt, im elastischen Bereich.
- Figur 10:
- Darstellung von Figur 9 und Crashpuffer mit ausgelöstem Crash-Element (plastischer
Bereich).
- Figur 11:
- Darstellung von zwei Wagenenden, bestehend aus Untergestell und Überpufferungsschutz
von der Seite nach einem Crash.
- Figur 12:
- Crashpuffer mit Überpufferungsschutz von Figur 11 in Ansicht von oben.
- Figur 13:
- Überpufferungsschutz in perspektivischer Ansicht von vorn.
- Figur 14:
- Überpufferungsschutz für einen Eisenbahnwaggon in schematischer Darstellung und in
Ansicht von oben.
- Figur 15:
- Überpufferungsschutz für einen Eisenbahnwaggon in schematischer Darstellung und in
Ansicht von der Seite bei einem Crash mit dem Puffer eines anderen Eisenbahnwaggons
ohne Überpufferungsschutz.
[0044] Die
Figur 1 zeigt den erfindungsgemäßen Überpufferungsschutz 12, bestehend aus der Grundplatte
1.1 mit ihrem abgekanteten Bereich 1.2, der gegenüber der Grundplatte 1.1 in etwa
einen rechten Winkel aufweist und in seinem weiteren Verlauf ein weiteres Mal abgekantet
ist, wobei die weitere Abkantung in etwa einen rechten Winkel zur ersten Abkantung
aufweist. Zwischen der Grundplatte 1.2 am abgekanteten Bereich 1.2 ist zwischen dem
waagerechten und dem senkrechten Teil der abgekanteten Grundplatte 1.2 ein Versteifungswinkel
21 angeordnet, auf dem beidseitig ein Deckblech 22 angeordnet ist.
[0045] Beidseitig der Grundplatte 1.1 und der abgekanteten Grundplatte 1.2 sind im unteren
Bereich Stege 2.1 angeordnet, die unten abgekantet sind. Die Abkantung 2.4 ist im
vorliegenden Fall so gestaltet, dass sie beide abgekanteten Stege 2.1 miteinander
verbindet, wobei die Stege 2.1 und die Abkantung 2.4 aus einem einzigen Teil bestehen.
[0046] An die beiden Stege 2.1 schließen sich nach oben weitere Stege 2.2, 2.3 an, wobei
es sich bei dem Steg 2.2 auf der einen Seite um einen langen Steg handelt, der sich
entlang der Grundplatte 1.2 im abgekanteten Bereich und entlang des fixierten Deckbleches
9.1 bis zur fixierten Stoßlippe 4.1 erstreckt, während der Steg 2.3 auf der gegenüberliegenden
Seite des Überpufferungsschutzes 12 am verschiebbaren Deckblech 9.2 endet (siehe auch
Figur 3). Beide Stege 2.1, 2.2 und 2.3 sind untereinander durch eine Schweißnaht verbunden.
[0047] Zwischen dem Steg 2.1, der unten abgekantet ist, und den Stegen 2.2, 2.3 die oben
lang oder kurz ausgeführt sind, befindet sich zur Stabilisierung eine Versteifung
16, die in ihrem zur Schiene geneigten Bereich zur Erhöhung ihrer Knickfestigkeit
abgewinkelt ausgebildet ist. Die Versteifung 16 dient der Stabilisierung des Überpufferungsschutzes
12 im unteren Bereich, während die Stabilisierung im oberen Bereich durch den Versteifungswinkel
21 erreicht wird. Nach oben ist der Überpufferungsschutz 12 durch das Abdeckblech
9.1, 9.2 abgedeckt, wobei eine Seite des Überpufferungsschutzes 12.1 mit einem fixierten
Abdeckblech 9.1 und die andere Seite des Überpufferungsschutzes 12.2 mit einem verschiebbaren
Abdeckblech 9.2 versehen ist. Unter dem Abdeckblech 9.1, 9.2 befinden sich zur Stabilisierung
Rippen 5.1, 5.2. In Richtung auf den jeweils nächsten Bahnwagen sind am Überpufferungsschutz
12 Stoßlippen 4 angeordnet, wobei es sich um eine fixierte Stoßlippe 4.1 und eine
in Fahrtrichtung des Waggons verschiebbare Stoßlippe 4.2 handelt.
[0048] Die
Figur 2 zeigt den Überpufferungsschutz 12 für einen Eisenbahnwaggon in Ansicht von vorn.
Die Ansicht zeigt, dass die Grundplatte 1.1 ein Bohrbild 10 zur Befestigung der Grundplatte
1.1 zwischen Untergestell 13 und Crashpuffer 14 aufweist, wobei vier symmetrisch angeordnete
Bohrungen vorhanden sind.
[0049] Der untere Steg 2.1 ist unten abgekantet, wobei die Abkantung 2.4 die beiden unteren
Stege 2.1 miteinander verbindet. Die Versteifung 16 zwischen den Stegen 2.1 und 2.2
und 2.1 und 2.3 ist zur senkrechten Mittellinie hin gebogen, wodurch eine höhere Stabilität
dieser Versteifung 16 entsteht. Im oberen Bereich ist der Überpufferungsschutz 12
unterschiedlich ausgeführt. Grundsätzlich sind die Elemente auf der rechten oberen
Seite der Zeichnung fixiert, d. h. unbeweglich ausgeführt, während die Elemente auf
dem oberen linken Bereich der Zeichnung gegenüber dem unteren Teil des Überpufferungsschutzes
12 in Fahrtrichtung des Waggons verschiebbar sind. Rippen 5.1, die fixiert sind, sind
im rechten Teil der Figur 2 mit dem fixierten Deckblech 9.1 und der fixierten Stoßlippe
4.1 und im abgekanteten Bereich der Grundplatte 1.2 verbunden, so dass der Überpufferungsschutz
12.1 in diesem Bereich eine hohe Stabilität aufweist. Der obere linke Bereich des
Überpufferungsschutzes 12.2 weist drei Rippen 5.2 auf, die verschiebbar sind, so dass
auch die Stoßlippe 4.2 und das Abdeckblech 9.2 gegenüber dem Überpufferungsschutz
12.2 verschiebbar ist. Um die Verschiebbarkeit zu gewährleisten, sind in diesem Bereich
des Überpufferungsschutzes 12 zwei Führungsbolzen 27 in zwei Buchsen 23 angeordnet,
wie das auch in den
Figuren 3, 4 und 5 gezeigt ist. Die Führungsbolzen 27 sind in den Buchsen 23 beweglich. Die Figur 2
zeigt weiterhin, dass der bewegliche Teil des Überpufferungsschutzes breiter ausgebildet
ist als der fixierte Teil.
[0050] Die
Figur 3 zeigt den Überpufferungsschutz 12 für einen Eisenbahnwaggon von der Seite der flexiblen
oder verschiebbaren Stoßlippe 4.2, auf der das verschiebbare Deckblech 9.2 angeordnet
ist, wobei Scheiben 24 und Schrauben 25 für die Verbindung zwischen dem abgekanteten
Bereich der Grundplatte 1.2 und dem Führungsbolzen 27 sorgen. Für eine detaillierte
Erklärung der beiden Bereiche des Überpufferungsschutzes 12 dienen Ansichten auf den
Überpufferungsschutz 12 von oben und unten.
[0051] Die
Figur 4 zeigt den Überpufferungsschutz 12 in schematischer Darstellung in einer Ansicht von
oben. In der Abkantung 2.4 des Steges 2.1 ist das Bohrbild 20 des Kupplergriffes 19
angeordnet, bestehend aus zwei Bohrungen. Die vier Rippen 5.1, welche fixiert sind,
befinden sich unter dem Deckblech 9.1, welches fixiert ist und an der fixierten Stoßlippe
4.1 endet, wobei die fixierten Rippen 5.1 untereinander durch Versteifungen 28 verbunden
sind. Die linke Seite der Figur 4 zeigt die verschiebbare Seite des Überpufferungsschutzes
12.2, auf der zwei Führungsbolzen 27 angeordnet sind. Diese beiden Führungsbolzen
27 sind mit Schrauben 25 mit Scheiben 24 versehen, die die Führungsbolzen 27 mit der
verschiebbaren Stoßlippe 4.2 verbinden. Die Scheiben 24 sind unter den Schrauben 25
angeordnet. Zwischen den Führungsbolzen 27 sind drei verschiebbare Rippen 5.2 am verschiebbaren
Deckblech 9.2 angeordnet. Weiterhin sind an den Führungsbolzen 27 zwei Buchsen 23
auf stabilisierenden Rippen 5.3 unter den Buchsen 23 angeordnet. Die Buchsen 23 stellen
eine Führung mit Spielpassung für die Führungsbolzen 27 dar, d.h. die Führungsbolzen
27 mit der Stoßlippe 4.2, den verschiebbaren Rippen 5.2 und dem Deckblech 9.2 sind
in Fahrtrichtung in den Buchsen 23 verschiebbar. Die Buchsen 23 sind an der Seite
der Führungsbolzen 27 angeordnet, die der Stoßlippe 4.2 gegenüberliegt.
Um zu vermeiden, dass sich die Führungsbolzen 27 in den Buchsen 23 von selbst verschieben,
ist an einem Ende der Führungsbolzen 27 ein Sicherungsblech 26 angeordnet. Das Sicherungsblech
26 ist an dem Ende des Führungsbolzens 27 mit Schrauben befestigt, das der Stoßlippe
4.2 gegenüberliegt.
Eine Darstellung des Überpufferungsschutzes 12 für einen Eisenbahnwaggon in Ansicht
von unten zeigt die
Figur 5. Diese Figur zeigt wiederum das Bohrbild 20 für den Kupplergriff 19 in der Abkantung
2.4 und die abgewinkelte Versteifung 16 zwischen den Stegen 2.1 und 2.2 oder 2.1 und
2.3. Auf der rechten Seite der Darstellung befinden sich die vier fixierten oder feststehenden
Rippen 5.1, die untereinander durch Versteifungen 28 verbunden und stabilisiert sind,
sowie die fixierte Stoßlippe 4.1 und das Deckblech 9.1. Die linke Seite der Darstellung
zeigt drei verschiebbare Rippen 9.2 zwischen zwei Führungsbolzen 27 und zwei Buchsen
23, wobei an den Buchsen 23 zur Stabilisierung Rippen 5.3 angeordnet sind. Zwischen
den Führungsbolzen 27 und der verschiebbaren Stoßlippe 4.2 und den Führungsbolzen
27 und dem abgekanteten Bereich der Grundplatte 1.2 sind Scheiben und Schrauben 24,
25, zur Verbindung angeordnet. An den Buchsen 23 und den Führungsbolzen 27 ist das
Sicherungsblech 26 angeordnet. Das Sicherungsblech 26 sorgt dafür, dass die Führungsbolzen
27 mit der verschiebbaren Stoßlippe 4.2, den verschiebbaren Rippen 5.2 und dem verschiebbaren
Deckblech 9.2 nicht gegen die beiden Buchsen 23 verschiebbar ist.
[0052] Die
Figur 6 zeigt den Überpufferungsschutz 12 am Untergestell 13 und den Crashpuffern 14. Am
Überpufferungsschutz 12 ist jeweils der Kupplergriff 19 angeordnet. Der Überpufferungsschutz
12 weist eine fixierte Seite 12.1 und eine verschiebbare Seite 12.2 auf.
[0053] Die
Figur 7 zeigt den Überpufferungsschutz 12 am Untergestell 13 eines Bahnwagens, wobei am Überpufferungsschutz
12 der Kupplergriff 19 angeordnet ist und der Überpufferungsschutz 12 auf der rechten
Seite fixierte Teile des Überpufferungsschutzes 12.1 aufweist und auf der linken Seite
verschiebbare Teile des Überpufferungsschutzes 12.2 angeordnet sind.
[0054] Die
Figur 8 zeigt zwei Wagenenden, bestehend aus dem Untergestell 13, dem Überpufferungsschutz
12 und dem Crashpuffer 14, wobei die Crashpuffer 14 sich auf gleichem Höhenniveau
befinden und nicht eingedrückt sind. Die jeweils die fixierte Seite des Überpufferungsschutzes
12.1 und die verschiebbare Seite des Überpufferungsschutzes 12.2 liegen sich gegenüber.
In dieser Weise werden die Überpufferungsschutze 12 grundsätzlich montiert.
[0055] Die
Figur 9 zeigt eine ähnliche Situation wie die Figur 8, wobei die Crashpuffer 14 eingedrückt
sind und sich im elastischen Bereich bewegen. Dabei befinden sich die Crashpuffer
14 auf unterschiedlichem Höhenniveau. Die Ursache dafür können eine unterschiedliche
Beladung, eine unterschiedliche Abnutzung der Räder oder ein Aufsteigen eines Crashpuffer
14 gegenüber dem anderen Crashpuffer 14 sein.
[0056] Die
Figur 10 zeigt die Darstellung von Figur 9, wobei der Crashpuffer 14 des höher liegenden Wagens
gegen den Überpufferungsschutz 12, 12.1, 12.2 über dem Crashpuffer 14 des niedriger
liegenden linken Wagens wirkt. Die Länge 8 des Überpufferungsschutzes 12, 12.2, 12.1
ist größer als die Länge 3 des eingeschobenen Crashpuffers 14.
[0057] Die
Figur 11 zeigt zwei Wagenenden, bestehend aus dem Untergestell 13, dem Überpufferungsschutz
12, 12.1,12.2 und den Crashpuffern 14. Beide Crashpuffer befinden sich in einer Ebene,
d. h. beide Wagen haben in etwa eine gleiche Beladung oder Abnutzung der Räder oder
keiner der Crashpuffer 14 ist gegenüber dem anderen Crashpuffer aufgestiegen. Jeder
Überpufferungsschutz 12, 12.1, 12.2 wirkt unter diesen Umständen gegen den jeweils
anderen Überpufferungsschutz, was zur Folge hat, dass sich die verschiebbaren Seiten
12.2 des Überpufferungsschutzes gegenüber den flexiblen Seiten des Überpufferungsschutzes
12.1 verschieben. Das ist auch der
Figur 12 zu entnehmen. Die Figur 11 zeigt weiterhin Versteifungen 16, die mit geringerer Stabilität
ausgeführt wurden.
[0058] Die
Figur 12 zeigt die beiden Wagenenden von Figur 11 in einer Ansicht von oben, wobei die über
den Crashpuffern 14 und am Untergestell 13 der Bahnwagen angeordneten Überpufferungsschutze
12 in der Weise gegeneinander wirken, dass die jeweils schmalere und fixierte Seite
des Überpufferungsschutzes 12.1 die jeweils breitere und verschiebbare Seite des Überpufferungsschutzes
12.2 in Fahrtrichtung und in Richtung auf das Untergestell 13 verschiebt, so dass
keine Beschädigungen am Überpufferungsschutz 12 bei einem derartigen Crash zu erwarten
sind.
[0059] Die
Figur 13 zeigt das Ende eines Kesselwagens mit Überpufferungsschutz 12.1, 12.2 über dem Crashpuffer
14 in einer perspektivischen Ansicht von vorn, wobei unter dem Crashpuffer 14 der
Kupplergriff 19 an der Abkantung 2.4 des Steges 2.1 angeordnet ist und im abgekanteten
Bereich der Grundplatte 1.2 die flexible 12.1 und die verschiebbare Seite 12.2 des
Überpufferungsschutzes angeordnet sind.
[0060] Die
Figur 14 zeigt den Überpufferungsschutz 12 für einen Eisenbahnwaggon in schematischer Darstellung
und in Ansicht von oben, wobei der Überpufferungsschutz 12 aus einer verschiebbaren
Seite 12.2 und einer fixierten Seite 12.1 besteht, wobei die Breite 7 des Überpufferungsschutzes
größer ist, als die Pufferbreite 6 eines Puffers 15 oder eines Crash puffers 14.
[0061] Die
Figur 15 zeigt den Überpufferungsschutz 12 für einen Eisenbahnwaggon in schematischer Darstellung
und einer Ansicht von der Seite bei einem Crash mit einem Puffer 15 eines anderen
Eisenbahnwaggons, der keinen Überpufferungsschutz 12, 12.1,12.2 aufweist und auf einem
höheren Niveau liegt. Nachdem der Puffer 15 am Untergestell 13 des Bahnwagens den
Crashpuffer 14 über die Länge 3 zusammengeschoben hat, wird ein Aufsteigen des Puffers
15 durch den Überpufferungsschutz 12, 12.1, 12.2 verhindert. Die Länge 8 des Überpufferungsschutz
12, 12.1 12.2 ist größer ist, als die des zusammengeschobenen Crashpuffers 14.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
[0062]
- 1.1
- Grundplatte
- 1.2
- Grundplatte abgekanteter Bereich
- 2.1
- Steg, unten abgekantet
- 2.2
- Steg, oben lang
- 2.3
- Steg, oben kurz
- 2.4
- Abkantung des Steges 2.1
- 3
- Länge eines eingeschobenen Crashpuffers 14
- 4
- Stoßlippe
- 4.1
- Stoßlippe, fixiert
- 4.2
- Stoßlippe, verschiebbar
- 5.1
- Rippe, fixiert
- 5.2
- Rippe, verschiebbar
- 5.3
- Rippe unter der Buchse
- 6
- Pufferbreite
- 7
- Breite des Überpufferungsschutzes
- 8
- Länge des Überpufferungsschutzes
- 9
- Deckblech,
- 9.1
- Deckblech, fixiert
- 9.2
- Deckblech, verschiebbar
- 10
- Bohrbild zur Befestigung zwischen Untergestell und Puffer
- 11
-
- 12
- Überpufferungsschutz
- 12.1
- Überpufferungsschutz fixierte Seite
- 12.2
- Überpufferungsschutz verschiebbare Seite
- 13
- Untergestell, Bahnwagen
- 14
- Crashpuffer
- 15
- Puffer
- 16
- Versteifung zwischen 2.1 und 2.2 oder 2.3
- 17
- Buchse
- 18
-
- 19
- Kupplergriff
- 20
- Bohrbild Kupplergriff
- 21
- Versteifungswinkel
- 22
- Deckblech des Versteifungswinkels
- 23
- Buchse
- 24
- Scheibe
- 25
- Schraube
- 26
- Sicherungsblech
- 27
- Führungsbolzen für 9.2
- 28
- Versteifung zwischen 5.1
1. Bahnwagen mit Crashpuffer (14) und Überpufferungsschutz (12) für Crashpuffer (14)
auf einem Untergestell (13) eines Bahnwagens, dadurch gekennzeichnet, dass der Überpufferungsschutz aus einer Grundplatte (1.1) an der Stirnseite des Untergestells
(13) des Bahnwagens besteht, wobei die Grundplatte (1.1) oberhalb des Crashpuffers
(14) einen abgekanteten Bereich (1.2) aufweist, an dem zwei in Fahrtrichtung unterschiedliche
Bereiche des Überpufferungsschutzes (12, 12.1, 12.2) befestigt sind, wobei ein Bereich
des Überpufferungsschutzes (12.1) unbeweglich, fixiert angeordnet ist und der andere
Bereich des Überpufferungsschutzes (12.2) in Fahrtrichtung beweglich ist.
2. Bahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche oder verschiebbare Seite des Überpufferungsschutzes (12.2) breiter
ausgebildet ist, als die unbewegliche oder fixierte Seite des Überpufferungsschutzes
(12.1).
3. Bahnwagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbare Seite des Überpufferungsschutzes (12.2) aus einer in Fahrtrichtung
des Waggons verschiebbaren Stoßlippe (4.2), einer in Fahrtrichtung des Waggons verschiebbaren
Abdeckung, einer in Fahrtrichtung verschiebbaren Rippe (5.2) sowie einer Führungseinrichtung
besteht.
4. Bahnwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung einen Führungsbolzen (27) in einer Buchse (23) darstellt.
5. Bahnwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (23) auf einer Rippe (5.3) angeordnet ist.
6. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die fixierte Seite des Überpufferungsschutzes (12.1) aus einer fixierten Rippe (5.1),
einer fixierten Abdeckung und einer fixierten Stoßlippe (4.1) besteht.
7. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die fixierten Rippen (5.1) untereinander durch eine Versteifung (28) verbunden sind.
8. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung ein Deckblech (9, 9.1, 9.2) darstellt.
9. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (8) des Überpufferungsschutzes (12, 12.1, 12.2) größer ist als die Länge
(3) eines ausgelösten und zusammengeschobenen Crashpuffers (14).
10. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Breite (7) des Überpufferungsschutzes (12) die zumindest in etwa einer Breite
(6) eines Puffers (15) oder Crashpuffers (14) entspricht.
11. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig der Grundplatte (1.1) und deren abgekanteten Bereich (1.2) für die Stabilisierung
Stege (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) angeordnet sind.
12. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stabilisierung des Überpufferungsschutzes (12) zwischen den Stegen (2.1, 2.2,
2.3) eine Versteifung (16) angeordnet ist.
13. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stabilisierung der Grundplatte (1.2) im abgekanteten Bereich ein Versteifungswinkel
(21) angeordnet ist.
14. Bahnwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Führungsbolzen (27) ein Sicherungsblech (26) angeordnet ist.
1. Rail wagon having a crash buffer (14) and buffer override protection (12) for crash
buffers (14) on an undercarriage (13) of a rail wagon, characterised in that the buffer override protection comprises a base plate (1.1) on the end side of the
undercarriage (13) of the rail wagon,
wherein the base plate (1.1) has above the crash buffer (14) a folded region (1.2)
on which two regions of the buffer override protection (12, 12.1, 12.2) which are
different in the travel direction are secured, wherein one region of the buffer override
protection (12.1) is arranged in a non-movable, fixed manner and the other region
of the buffer override protection (12.2) is movable in the travel direction.
2. Rail wagon according to Claim 1, characterised in that the movable or displaceable side of the buffer override protection (12.2) is constructed
to be wider than the non-movable or fixed side of the buffer override protection (12.1).
3. Rail wagon according to Claims 1 and 2, characterised in that the displaceable side of the buffer override protection (12.2) comprises an impact
lip (4.2) which can be displaced in the travel direction of the wagon, a cover which
can be displaced in the travel direction of the wagon, a rib (5.2) which can be displaced
in the travel direction and a guiding device.
4. Rail wagon according to Claim 3, characterised in that the guiding device constitutes a guiding pin (27) in a bush (23).
5. Rail wagon according to Claim 4, characterised in that the bush (23) is arranged on a rib (5.3).
6. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the fixed side of the buffer override protection (12.1) comprises a fixed rib (5.1),
a fixed cover and a fixed impact lip (4.1).
7. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the fixed ribs (5.1) are connected to each other by means of a reinforcement (28).
8. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that the cover constitutes a cover sheet (9, 9.1, 9.2).
9. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the length (8) of the buffer override protection (12, 12.1, 12.2) is greater than
the length (3) of a deployed and compressed crash buffer (14).
10. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 9, characterised by a width (7) of the buffer override protection (12) which at least approximately corresponds
to a width (6) of a buffer (15) or crash buffer (14).
11. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 10, characterised in that webs (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) are arranged for stabilisation at both sides of the base
plate (1.1) and the folded region (1.2) thereof.
12. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 11, characterised in that in order to stabilise the buffer override protection (12) a reinforcement (16) is
arranged between the webs (2.1, 2.2, 2.3).
13. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 12, characterised in that in order to stabilise the base plate (1.2) an angled reinforcement member (21) is
arranged in the folded region.
14. Rail wagon according to any one of Claims 1 to 13, characterised in that a securing sheet (26) is arranged on the guiding pin (27).
1. Wagon avec tampons crash (14) et protection anti-chevauchement (12) pour tampons crash
(14) sur un châssis d'un wagon, caractérisé en ce que la protection anti-chevauchement est constituée par une plaque de base (1.1) sur
la face frontale du châssis (13) du wagon, la plaque de base (1.1) présentant au-dessus
du tampon crash (14) une zone repliée (1.2) à laquelle sont fixées deux parties différentes
dans le sens de déplacement, de la protection anti-crash (12, 12.1, 12.2), une partie
de la protection anti-crash (12.1) étant disposée de manière immobile, fixée et l'autre
partie de la protection anti-chevauchement (12.2) étant mobile dans le sens de déplacement.
2. Wagon suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le côté mobile ou déplaçable de la protection anti-chevauchement (12.2) est conçu
plus large que la partie immobile ou fixée de la protection anti-chevauchement (12.1).
3. Wagon suivant les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le côté déplaçable de la protection anti-chevauchement (12.2) est constitué par une
lèvre de jointure (4.2) déplaçable dans le sens de déplacement du wagon, un recouvrement
déplaçable dans le sens de déplacement du wagon, une nervure (5.2) déplaçable dans
le sens de déplacement du wagon, ainsi que par un dispositif de guidage.
4. Wagon suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de guidage est une broche de guidage (27) dans une douille (23).
5. Wagon suivant la revendication 4, caractérisé en ce que la douille (23) est disposée sur une nervure (5.3).
6. Wagon suivant une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le côté fixé de la protection anti-chevauchement (12.1) est constitué par une nervure
fixée (5.1), un recouvrement fixé et une lèvre de jointure fixée (4.1).
7. Wagon suivant une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les nervures fixées (5.1) sont reliées entre elles par un renfort (28).
8. Wagon suivant une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le recouvrement est une plaque de recouvrement (9, 9.1, 9.2).
9. Wagon suivant une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la longueur (8) de la protection anti-chevauchement (12, 12.1, 12.2) est supérieure
à la longueur (3) d'un tampon crash (14) déclenché et comprimé.
10. Wagon suivant une des revendications 1 à 9, caractérisé par une largeur (7) d'une protection anti-chevauchement (12) qui correspond au moins
à peu près à une largeur (6) d'un tampon (15) ou d'un tampon crash (14).
11. Wagon suivant une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que des barrettes (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) sont disposées des deux côtés de la plaque de
base (1.1) et de la zone repliée de celle-ci (1.2) pour la stabilisation.
12. Wagon suivant une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un renfort (16) est disposé entre les barrettes (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) pour la stabilisation
de la protection anti-chevauchement (12).
13. Wagon suivant une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'une équerre de rigidification (21) est disposée dans la zone repliée pour la stabilisation
de la plaque de base (1.2).
14. Wagon suivant une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'une tôle de verrouillage (26) est disposée sur la broche de guidage (27).