[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Vergasen von stückigen Brennstoffen gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Bei bekannten Anlagen zum Vergasen von stückigen Brennstoffen mit einem Pyrolysereaktor
und einem Gasmotor können auf einfache Weise Nutzwärme und Nutzenergie im Sinne einer
Kraft-Wärme-Kopplung bereitgestellt werden.
[0003] Aus der
WO 2011/110138 A1 ist ein Pyrolysereaktor bekannt, wobei die Pyrolyseprodukte einem Vergaser zugeführt
werden. Das Produktgas des Vergasers wird aufbereitet und einem Zweitaktmotor zugeführt.
Die Abgase des Zweitaktmotor werden zum Erhitzen einer ersten, kühleren Stufe des
Pyrolysereaktors verwendet. Weiters wird ein Teil des Produktgases des Vergasers zum
direkten Erwärmen einer zweiten, heißeren Stufe des Pyrolysereaktors verwendet.
[0004] Aus der
DE 43 42 165 C1 ist eine Anlage zum Verwerten von Brennstoffen bekannt, wobei die Brennstoffe getrocknet,
geschwelt, vergast und anschließend als Gas einer Gasturbine zugeführt werden.
[0005] Aus der
WO 2000/71934 A1 ist ein Verfahren zur thermischen Entsorgung von Müll in fossil gefeuerten Kraftwerksanlagen
bekannt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es eine Anlage zum Vergasen von stückigen Brennstoffen
der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher ein hoher Wirkungsgrad erreichbar
ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
[0008] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass ein hoher Wirkungsgrad erreicht werden kann,
da durch die externe Wärmezufuhr mit hoher Temperatur während der Pyrolyse diese effizient
erfolgen kann und eine Teilverbrennung des Brennstoffes minimiert werden kann. Vergasungsanlagen
weisen weiters oftmals einen hohen Kohlenmonoxidanteil im Produktgas auf. Durch die
Spülverluste des Gasmotors kann es zu einer erhöhten Kohlenmonoxidkonzentration im
Abgas des Gasmotors kommen. Durch die Nachverbrennungsbrennkammer kann eine weitgehend
vollständige Verbrennung des Abgasschadstoffes Kohlenmonoxids sichergestellt werden.
[0009] Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Vergasen von stückigen Brennstoffen
gemäß dem Patentanspruch 11.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es weiters ein Verfahren zum Vergasen von stückigen Brennstoffen
der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher ein hoher Wirkungsgrad erreichbar
ist.
[0011] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 11 erreicht.
[0012] Dadurch ergeben sich die vorstehend genannten Vorteile.
[0013] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0014] Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch
die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung eingefügt sind
und als wörtlich wiedergegeben gelten.
[0015] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben.
Dabei zeigen:
Fig. 1 bis 3 zeigen schematische Darstellungen dreier bevorzugter Ausführungsformen
einer Anlage zum Vergasen von stückigen Brennstoffen.
[0016] Die Fig. 1 bis 3 zeigen unterschiedliche Ausführungsformen einer Anlage 1 zum Vergasen
von stückigen Brennstoffen mit einem Pyrolysereaktor 2 und einem Gasmotor 6. Die stückigen
Brennstoffe können insbesondere biogene Brennstoffe, insbesondere Holz oder halmgutartige
Stoffe, sein. Der Pyrolysereaktor 2 dient zur Pyrolyse des stückigen Brennstoffes.
[0017] In den schematischen Darstellungen in den Fig. 1 bis 3 wird der Fluss des stückigen
Brennstoffes sowie dessen Erzeugnisse mittels durchgezogenen Pfeilen dargestellt.
Ein strichlinierter Pfeil stellt in den meisten Fällen eine Luftzufuhr dar. Eine Abfuhr
von Nutzwärme wird mit einem einfach durchgestrichenen Pfeil dargestellt. Eine Abfuhr
oder Zufuhr von Dampf wird mit einem hakenförmig durchgestrichenen Pfeil dargestellt.
Ein doppelt durchgestrichener Pfeil stellt eine Abgabe von elektrischer Energie dar.
[0018] Der Pyrolysereaktor 2 kann besonders bevorzugt als Doppelmantel-Pyrolysereaktor 21
ausgebildet sein, welcher eine Pyrolysekammer 24 und eine Außenkammer 28 aufweist.
Die Pyrolysekammer 24 kann insbesondere rohrförmig sein und an einem Ende eine Brennstoffzufuhr
22 aufweisen, welche zur Bestückung der Pyrolysekammer 24 mit dem stückigen Brennstoff
vorgesehen ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass in der Pyrolysekammer 24 eine Förderschnecke
zum Weitertransport des stückigen Brenngutes angeordnet ist. Die Außenkammer 28 ist
vorzugsweise zumindest teilweise um die Pyrolysekammer 24 angeordnet. Die Außenkammer
28 dient zur Heizung der Pyrolysekammer 24, insbesondere durch die Aufnahme eines
Heizgases. Hierbei kann die Erhitzung des stückigen Brenngutes in der Pyrolysekammer
24 indirekt erfolgen.
[0019] Vorgesehen ist, dass ein Abgas-Ausgang 65 des Gasmotors 6 mit einem Eingang 71 einer
Nachverbrennungsbrennkammer 7 verbunden ist. In der Nachverbrennungsbrennkammer 7
wird die Temperatur des Abgases des Gasmotors 6 erhöht. Dabei werden auch unvollständig
verbrannte Anteile des Abgases vollständig verbrannt. Die Nachverbrennungsbrennkammer
7 umfasst einen Brenner, besonders bevorzugt einen Gasbrenner, wobei durch den Brenner
die Wärmezufuhr in die Nachverbrennungsbrennkammer 7 erfolgt. Der Brenner kann je
nach Art des verwendeten Brennstoffes in der Nachverbrennungsbrennkammer 7 als Gasbrenner,
Flüssigkeitsbrenner oder Feststoffbrenner ausgebildet sein. Ein Abgas-Ausgang 75 der
Nachverbrennungsbrennkammer 7 ist mit wenigstens einem Heizgas-Eingang 23 des Pyrolysereaktors
2 verbunden. Dabei wird die Wärme des Abgases der Nachverbrennungsbrennkammer 7 für
die Pyrolyse in dem Pyrolysereaktor 2 verwendet. Hierbei kann durch die erhöhte Temperatur
des Heizgases aus der Nachverbrennungsbrennkammer 7 im Vergleich zu der Temperatur
des Abgases aus dem Gasmotor 6 der Pyrolyseprozess verbessert werden. Weiters kann
dadurch der Durchsatz des stückigen Brenngutes durch den Pyrolysereaktor 2 erhöht
werden. Weiters ist ein Verfahren zum Vergasen von stückigen Brennstoffen vorgesehen,
wobei die stückigen Brennstoffe in dem Pyrolysereaktor 2 einer Pyrolyse unterzogen
und anschließend zu einem Produktgas vergast wird, wobei das von dem Vergasen gebildete
Produktgas dem Gasmotor 6 zugeführt wird, wobei Abgase des Gasmotors 6 in die Nachverbrennungsbrennkammer
7 geführt und dort mittels eines Brenners erhitzt werden, und wobei Abgase der Nachverbrennungsbrennkammer
7 in den Pyrolysereaktor 2 geführt werden. Das Produktgas kann hierbei ein brennbares
Gas sein, dessen wesentlichen brennbaren Bestandteile Kohlenmonoxid und Wasserstoff
sind. Der Kohlenmonoxidanteil im Produktgas kann hierbei insbesondere zwischen 15%
und 40% betragen.
[0020] Der Gasmotor 6 kann insbesondere zur Erzeugung von elektrischem Strom und Nutzwärme
sein. Hierbei kann der Gasmotor 6 insbesondere einen Lufteingang 62 aufweisen, über
welchen Luft oder ein anderes sauerstoffhaltiges Gas in dem Gasmotor 6 zusammen mit
dem Produktgas verbrennen kann. Zum Zwecke der Knappheit wird jedes sauerstoffhältige
Gas in Folge als Luft bezeichnet.
[0021] Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Abgase des Gasmotors 6 in der
Nachverbrennungsbrennkammer 7 auf eine Temperatur größer als 800°C erhitzt werden.
Hierbei kann das Heizgas für den Pyrolysereaktor 2 eine Anfangstemperatur aufweisen,
welche größer als 800°C ist, insbesondere zwischen 800°C und 950°C ist. Hierbei haben
die Abgase des Gasmotors 6 üblicherweise eine Temperatur von ungefähr 600°C. Weiters
kann vorgesehen sein, dass die Abgase des Gasmotors 6 durch die Nachverbrennungsbrennkammer
7 um mindestens 200°C erhitzt werden.
[0022] Bei der Pyrolyse des stückigen Brennstoffes wird vorzugsweise aus dem stückigen Brennstoff
ein Pyrolysegas, ein Pyrolysekoks und ein Pyrolyseöl erzeugt. Die Pyrolyse bezeichnet
hierbei die thermische Spaltung chemischer Verbindungen unter Sauerstoffmangel. Der
Pyrolysereaktor 2 kann insbesondere frei von einer Luftzufuhr sein. Das Verhältnis
dieser Pyrolyseerzeugnisse hängt hierbei in der Regel von der Beschaffenheit des stückigen
Brennstoffes und den Prozessparametern der Pyrolyse ab.
[0023] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein Pyrolysegas-Ausgang 25 des Pyrolysereaktors
2 mit einem Eingang 31 einer Oxidationskammer 3 verbunden ist und ein Koks-Ausgang
26 des Pyrolysereaktors 2 ist mit einem Eingang 41 eines Reduktionsofens 4 verbunden.
Dabei wird eine gestufte Vergasung der festen Brennstoffe bereitgestellt, wobei eine
getrennte Optimierung der einzelnen Verfahrensschritte erfolgen kann.
[0024] Hierbei kann vorgesehen sein, dass das Pyrolysegas aus dem Pyrolysereaktor 2 in einer
Oxidationskammer 3 partiell oxidiert wird, und dass aus einem Pyrolysekoks des Pyrolysereaktors
2 in dem Reduktionsofen 4 das Produktgas gewonnen wird.
[0025] Die Oxidationskammer 3 kann einen Lufteingang 32 und einen Dampfeingang 33 aufweisen,
durch welche Luft und Wasserdampf in die Oxidationskammer 3 gelangen und dort mit
dem Pyrolysegas reagieren können. Die Oxidationskammer 3 kann insbesondere eine Temperatur
von,ungefähr 1050°C aufweisen. Durch die partielle Oxidation des Pyrolysegas in der
Oxidationskammer 3 kann ein Oxidationserzeugnis der partiellen Oxidation gewonnen
werden.
[0026] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Oxidationskammer 3 einen Oxidationserzeugnis-Ausgang
35 aufweist, und dass der Oxidationserzeugnis-Ausgang 35 der Oxidationskammer 3 mit
dem Eingang 41 des Reduktionsofens 4 verbunden ist. Hierbei kann das Oxidationserzeugnis
der Oxidationskammer 3 in dem Reduktionsofen 4 weiterverarbeitet werden.
[0027] Der Reduktionsofen 4 kann einen Lufteingang 42 und einen Dampfeingang 43 aufweisen,
durch welche Luft und Wasserdampf in den Reduktionsofen 4 gelangen und mit dem Pyrolysekoks
reagieren können. Bei der Reduktion in dem Reduktionsofen 4 wird aus dem Pyrolysekoks
und dem Oxidationserzeugnisse das Produktgas gewonnen. Bei der Reduktion fällt weiters
eine Asche an, welche über einen Asche-Ausgang 46 aus dem Reduktionsofen 4 ausgeschieden
werden kann.
[0028] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Reduktionsofen 4 einer Reduktionszone
und eine - in Betriebslage gesehen - unterhalb der Reduktionszone angeordnete Nachverbrennungszone
aufweist, und dass zwischen der Reduktionszone und der Nachverbrennungszone ein Gassammelraum
angeordnet ist. Die Reduktion des Pyrolysekoks wird in der Reduktionszone durchgeführt,
wobei das Pyrolysekoks hierbei als Schüttung vorliegt. Die Nachverbrennungszone dient
zur Nachverbrennung der Asche aus der Reduktionszone und zur Reduktion des Kohlenstoffanteils
in der Asche, um die Kaltgaseffizienz weiter zu erhöhen. Der Gassammelraum 4 dient
zur Aufnahme und Weiterleitung des in der Reduktionszone und in der Nachverbrennungszone
anfallenden Produktgases, wodurch die Reduktionszone und die Nachverbrennungszone
prozesstechnisch getrennt werden können, da das Produktgas der Reduktionszone nicht
mehr durch die Nachverbrennungszone geführt wird und umgekehrt. Durch diese prozesstechnische
Trennung können die Reduktionszone und die Nachverbrennungszone unabhängig voneinander
für die jeweilige Aufgabe optimiert werden. Hierbei können beispielsweise die Temperatur,
die Verweilzeit und der Grad der Turbulenz des Gasstromes an die verfahrenstechnischen
Erfordernisse der Reduktion und der Nachverbrennung angepasst werden.
[0029] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Reduktionszone zumindest bereichsweise von
einer ringförmigen Gasumlenkkammer umgeben ist, und dass die Gasumlenkkammer den Gassammelraum
4 mit einer Gasaustrittsöffnung verbindet.
[0030] In der Gasumlenkkammer wird das aus der Reduktionszone austretende Produktgas, insbesondere
nach oben hin, umgelenkt, wodurch feste Teilchen sich aus dem Produktgasstrom absetzen
können.
[0031] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass Nachverbrennungszone mehrere übereinander
angeordnete Ascherost-Teller mit einer Umwälz- und Abstreifeinrichtung umfasst. Hierdurch
kann die Asche auf einer großen Fläche zur Nachverbrennung aufgelegt werden, wobei
eine ständige Umwälzung erfolgen kann, wobei die zur Nachverbrennung zur Verfügung
stehende Oberfläche der Asche stets erneuert wird. Weiters kann hierbei die Asche
stufenweise nachverbrannt werden, wobei beispielsweise der Sauerstoffgehalt des zugeführten
Gases in der Nachverbrennungszone dem Abbrandgrad der Asche angepasst werden kann.
[0032] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass ein Boden der Reduktionszone von einem
Reduktionsrost gebildet ist und dass der Reduktionsrost mit einer zentralen Verdrängervorrichtung
wirkverbunden ist. Hierbei kann die Verdrängervorrichtung insbesondere am Reduktionsrost
befestigt sein. Der Reduktionsrost bildet hierbei vorzugsweise einen für das Reduktionsgut
undurchdringbare Auflagefläche. Die Verdrängervorrichtung ist besonders bevorzugt
derart ausgebildet, dass das feste Reduktionsgut von der Mitte des Bodens der Reduktionszone
ferngehalten wird, da dieser Bereich eine Totzone für den Feststofftransport und für
die Gas-Feststoff-Reaktionen, also eine Reduktionstotzone, bildet.
[0033] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Verdrängervorrichtung einen sich
von dem Reduktionsrost ausgehend verbreiternden ersten Abschnitt und einen auf den
ersten Abschnitt aufgesetzten zweiten Abschnitt aufweist, und dass der zweite Abschnitt
als Verdrängerkegel ausgebildet ist. Hierbei wird durch den zweiten Abschnitt in der
Richtung, in welcher das stückige Reduktionsgut in die Reduktionszone durchwandert,
ein Querschnitt der Reduktionszone zunächst verengt, um sich dann anschließend wieder
zu erweitern. Hierdurch kann eine lockere Schüttung im an den ersten Abschnitt angrenzenden
Bereich der Reduktionszone ausgebildet werden.
[0034] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Verdrängervorrichtung Rührarme aufweist.
[0035] Durch die Rührarme kann eine stetige Bewegung sowie eine mechanische Zerkleinerung
des Reduktionsgutes erreicht werden.
[0036] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Rührarme in einem Bereich des
größten Durchmessers der Verdrängervorrichtung angeordnet sind. Der Bereich des größten
Durchmessers der Verdrängervorrichtung kann insbesondere der Übergang von dem ersten
Abschnitt zu dem zweiten Abschnitt sein. Hierbei kann die Wahrscheinlichkeit der Bildung
einer Verblockung oder einer Brückenbildung effektiv entgegengewirkt werden, da diese
im Bereich der Querschnittseinengung am größten ist.
[0037] Weiters kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die Verdrängervorrichtung im Bereich
angrenzend an den Reduktionsrost Gasdurchtrittsöffnungen aufweist. Hierdurch kann
die Reduktionstotzone weiter reduziert werden, da der Abzug des Produktgases über
die in der Mitte angeordnete Verdrängervorrichtung erfolgen kann.
[0038] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass ein Produktgas-Ausgang 45 des Reduktionsofens
4 mit einem Eingang 61 des Gasmotors 6 verbunden ist. Das mit dem Reduktionsofen 4
erzeugte Produktgas wird zumindest teilweise dem Gasmotor 6 zugeführt und von diesem
verwertet. Diese Verwertung kann im Sinne einer Kraft-Wärme-Kopplung in der Bereitstellung
von Strom und Nutzwärme durch die Verbrennung des Produktgases liegen.
[0039] Wie in den bevorzugten Ausführungsformen in den Fig. 1 bis 3 gezeigt kann insbesondere
vorgesehen sein, dass zwischen dem Produktgas-Ausgang 45 des Reduktionsofens 4 und
dem Eingang 61 des Gasmotors 6 eine Gasaufbereitungseinrichtung 5 zwischengeschaltet
sein kann. Durch die Gasaufbereitungseinrichtung 5 kann sichergestellt werden, dass
den Betrieb des Gasmotors 6 störende Bestandteile des von dem Reduktionsofen 4 erzeugten
Produktgases entfernt werden. Hierbei kann das Produktgas aus dem Reduktionsofen 4
gereinigt und abgekühlt werden.
[0040] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Gasaufbereitungseinrichtung 5 einen Zyklon
51 aufweist, welcher Zyklon 51 eine Grobentstaubung des Produktgases durchführt.
[0041] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Gasaufbereitungseinrichtung 5 einen Abhitzekessel
52 aufweist, wobei der Abhitzekessel 52 aus der Abwärme des Produktgases Nutzwärme
und/oder Dampf gewinnt. Das Produktgas kann hierbei auf ungefähr 100°C herabgekühlt
werden.
[0042] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Gasaufbereitungseinrichtung 5 eine Entstaubungsvorrichtung
53 aufweist, wobei die Entstaubungsvorrichtung 53 insbesondere einen Gewebefilter
aufweisen kann, mit welchem eine Feinentstaubung des Produktgases durchgeführt wird.
[0043] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Gasaufbereitungseinrichtung 5 eine Gaskonditionierungseinrichtung
54 aufweist. In der Gaskonditionierungseinrichtung 54 kann hierbei Wasser eingespritzt
werden, wobei das Produktgas mittels Kondensieren getrocknet und weiters abgekühlt
wird. Hierbei kann das Produktgas insbesondere von Ammoniak und anderen Schadstoffen
weitgehend befreit werden. Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zwischen
dem Produktgas-Ausgang 45 des Reduktionsofens 4 und dem Eingang 61 des Gasmotors 6
eine Bypassleitung 91 zu dem Eingang 71 der Nachverbrennungsbrennkammer 7 geführt
ist. Die Bypassleitung 91 kann hierbei direkt in dem Brenner der Nachverbrennungsbrennkammer
7 münden, wobei die Bypassleitung 91 als Brenngasversorgung für den Brenner der Nachverbrennungsbrennkammer
7 ausgebildet sein kann. Der Brenner der Nachverbrennungsbrennkammer 7 kann mit dem
von dem Reduktionsofen 4 erzeugten Produktgas betrieben werden, wodurch auf weitere
Energiequellen neben den dem Pyrolysereaktor 2 zugeführten festen Brennstoffen weitgehend
verzichtet werden kann. Vorzugsweise wird die Bypassleitung 91 nach der Gasaufbereitungseinrichtung
5 abgezweigt, wobei auch der Nachverbrennungsbrennkammer 7 das gereinigte Produktgas
zugeführt wird, und dort in dem Brenner verbrannt wird.
[0044] Hierbei kann insbesondere das Produktgas als Brenngas für den Brenner der Nachverbrennungsbrennkammer
7 verwendet werden.
[0045] Dabei kann in der Nachverbrennungsbrennkammer 7 gegebenenfalls ein Verfahrenszustand
aufrecht erhalten werden, der die Verbrennung von unvollständig verbrannten Anteilen
des Abgases des Gasmotors 6 sicherstellt.
[0046] Die Nachverbrennungsbrennkammer 7 kann einen Lufteingang 72 aufweisen, durch welchen
Verbrennungsluft in die Nachverbrennungsbrennkammer 7 gelangen kann. Der Lufteingang
72 kann insbesondere direkt im Brenner der Nachverbrennungsbrennkammer 7 münden.
[0047] Weiters kann vorgesehen sein, dass in der Nachverbrennungsbrennkammer 7 wahlweise
das Produktgas oder ein Fremdgas verbrannt wird. Hierbei kann insbesondere im Brenner
eine direkte Verbrennung von Luft mit Produktgas oder Fremdgas erfolgen. Das Fremdgas
kann ein weiteres brennbares Gas sein, welches einen höheren Brennwert aufweist als
das Produktgas. Das Brenngas kann insbesondere Erdgas oder Flüssiggas enthalten. Hierbei
kann die Nachverbrennungsbrennkammer 7 einen zusätzlichen Fremdgas-Eingang aufweisen,
wobei wahlweise zwischen einer Beschickung mit dem Produktgas, dem Fremdgas oder einer
Mischung der beiden umgeschaltet werden kann. Das Fremdgas kann hierbei insbesondere
in einer Startphase des Verfahrens eingesetzt werden, wobei in einem Regelbetrieb
hauptsächlich Produktgas für die Verbrennung in der Nachverbrennungsbrennkammer 7
verwendet wird.
[0048] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Brenner der Nachverbrennungsbrennkammer
7 zu der Nachverbrennungsbrennkammer 7 hin offen ist. Hierbei können sich die heißen
Abgase des Brenners mit den Abgasen von dem Gasmotor 6 vermischen und gemeinsam durch
den Abgas-Ausgang der Nachverbrennungsbrennkammer 7 diese verlassen.
[0049] Wenigstens ein Heizgas-Ausgang 27 des Pyrolysereaktors 2 kann mit einem ersten Eingang
81 eines Wärmetauschers 8 verbunden sein. Mit dem Wärmetauscher 8 kann zumindest ein
Teil der nach dem Pyrolysereaktor 2 in dem Heizgas verbliebenden Abwärme genutzt werden.
[0050] Der Abgas-Ausgang 75 der Nachverbrennungsbrennkammer 7 kann über eine Abgas-Bypassleitung
92 direkt mit dem ersten Eingang 81 des Wärmetauschers 8 verbunden sein. Durch die
Abgas-Bypassleitung 92 kann die dem Pyrolysereaktor 2 zugeführte Wärmemenge geregelt
werden, wobei überschüssige Wärme über die Abgas-Bypassleitung 92 an dem Pyrolysereaktor
2 vorbeigeleitet wird. Dabei kann eine besonders einfache Regelung mit einer kurzen
Reaktionszeit der bereitgestellten Wärmemenge sichergestellt werden.
[0051] Wie in der bevorzugten Ausführungsform in Fig. 3 dargestellt, kann insbesondere zwischen
dem Abgas-Ausgang 65 des Gasmotors 6 und dem Eingang 71 der Nachverbrennungsbrennkammer
7 eine Abgasreinigungseinrichtung 69 zwischengeschaltet sein. Die Abgasreinigungseinrichtung
69 kann insbesondere zur Minimierung von Stickoxiden ausgebildet sein.
[0052] Hierbei kann vorgesehen sein, däss vor der Nachverbrennungsbrennkammer 7 aus dem
Abgas des Gasmotors 6 in der Abgasreinigungsanlage 69 Stickoxide entfernt werden.
[0053] Als günstig hat sich herausgestellt, wenn der Pyrolysereaktor 2 als Doppelmantel-Pyrolysereaktor
21 mit einer Außenkammer 28 ausgebildet ist. Dabei kann der wenigstens eine Heizgas-Eingang
23 des Pyrolysereaktors 2 mit der Außenkammer 28 des Doppelmantel-Pyrolysereaktors
21 verbunden sein.
[0054] Ein besonderes hoher Wirkungsgrad kann erreicht werden, wenn die Außenkammer 28 -
in Längsrichtung des Doppelmantel-Pyrolysereaktors 21 gesehen - zumindest zwei hintereinander
angeordnete und parallel beaufschlagte Heizkammern 29 aufweist. Ein derartiger Pyrolysereaktor
ist in Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt.
[0055] Durch die geteilt ausgeführte Außenkammer 28 kann der Fluss des Heizgases geteilt
werden und für verschiedene Zonen der Pyrolysekammer 24 unterschiedliche Temperaturen
erreicht werden. Hierbei kann weiters der Wärmeübertrag im Pyrolysereaktor bei gleichzeitiger
Verringerung des Heizgasstromdruckverlustes erhöht werden.
1. Anlage (1) zum Vergasen von stückigen Brennstoffen mit einem Pyrolysereaktor (2) und
einem Gasmotor (6), wobei ein Abgas-Ausgang (65) des Gasmotors (6) mit einem Eingang
(71) einer Nachverbrennungsbrennkammer (7) verbunden ist, wobei ein Abgas-Ausgang
(75) der Nachverbrennungsbrennkammer (7) mit wenigstens einem Heizgas-Eingang (23)
des Pyrolysereaktors (2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachverbrennungsbrennkammer (7) einen Brenner umfasst, und dass durch den Brenner
eine Wärmezufuhr in die Nachverbrennungsbrennkammer (7) erfolgt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pyrolysegas-Ausgang (25) des Pyrolysereaktors (2) mit einem Eingang (31) einer
Oxidationskammer (3) verbunden ist und dass ein Koks-Ausgang (26) des Pyrolysereaktors
(2) mit einem Eingang (41) eines Reduktionsofens (4) verbunden ist.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Produktgas-Ausgang (45) des Reduktionsofens (4) mit einem Eingang (61) des Gasmotors
(6) verbunden ist.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Produktgas-Ausgang (45) des Reduktionsofens (4) und dem Eingang (61)
des Gasmotors (6) eine Gasaufbereitungseinrichtung (5) zwischengeschaltet ist.
5. Anlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Produktgas-Ausgang (45) des Reduktionsofens (4) und dem Eingang (61)
des Gasmotors (6) eine Bypassleitung (91) zu dem Eingang (71) der Nachverbrennungsbrennkammer
(7) geführt ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Heizgas-Ausgang (27) des Pyrolysereaktors (2) mit einem ersten Eingang
(81) eines Wärmetauschers (8) verbunden ist.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgas-Ausgang (75) der Nachverbrennungsbrennkammer (7) über eine Abgas-Bypassleitung
(92) direkt mit dem ersten Eingang (81) des Wärmetauschers (8) verbunden ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Abgas-Ausgang (65) des Gasmotors (6) und dem Eingang (71) der Nachverbrennungsbrennkammer
(7) eine Abgasreinigungseinrichtung (69) zwischengeschaltet ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Pyrolysereaktor (2) als Doppelmantel-Pyrolysereaktor (21) mit einer Außenkammer
(28) ausgebildet ist und dass der wenigstens eine Heizgas-Eingang (23) des Pyrolysereaktors
(2) mit der Außenkammer (28) des Doppelmantel-Pyrolysereaktors (21) verbunden ist.
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkammer (28) - in Längsrichtung des Doppelmantel-Pyrolysereaktors (21) gesehen
- zumindest zwei hintereinander angeordnete und parallel beaufschlagte Heizkammern
(29) aufweist.
11. Verfahren zum Vergasen von stückigen Brennstoffen, wobei die stückigen Brennstoffe
in einem Pyrolysereaktor (2) einer Pyrolyse unterzogen und anschließend zu einem Produktgas
vergast wird, wobei das von dem Vergasen gebildete Produktgas einem Gasmotor (6) zugeführt
wird, wobei Abgase des Gasmotors (6) in eine Nachverbrennungsbrennkammer (7) geführt
und dort mittels eines Brenners erhitzt werden, und wobei Abgase der Nachverbrennungsbrennkammer
(7) in den Pyrolysereaktor (2) geführt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase des Gasmotors (6) in der Nachverbrennungsbrennkammer (7) auf eine Temperatur
größer als 800°C erhitzt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pyrolysegas aus dem Pyrolysereaktor (2) in einer Oxidationskammer (3) partiell
oxidiert wird, und dass aus einem Pyrolysekoks des Pyrolysereaktors (2) in einem Reduktionsofen
(4) das Produktgas gewonnen wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nachverbrennungsbrennkammer (7) wahlweise das Produktgas oder ein Fremdgas
verbrannt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Nachverbrennungsbrennkammer (7) aus dem Abgas des Gasmotors (6) in einer
Abgasreinigungsanlage (69) Stickoxide entfernt werden.
1. An installation (1) for gasifying lumpy fuels with a pyrolysis reactor (2) and a gas
motor (6), wherein an exhaust gas outlet (65) of the gas motor (6) is connected to
an input (71) of an afterburning combustion chamber (7), wherein an exhaust gas outlet
(75) of the afterburning combustion chamber (7) is connected to at least one heating
gas inlet (23) of the pyrolysis reactor (2), characterized in that the afterburning combustion chamber (7) comprises a burner, and heat supply to the
afterburning combustion chamber (7) occurs by the burner.
2. An installation according to claim 1, characterized in that a pyrolysis gas outlet (25) of the pyrolysis reactor (2) is connected to an inlet
(31) of an oxidation chamber (3), and a coke outlet (26) of the pyrolysis reactor
(2) is connected to an inlet (41) of a reduction furnace (4).
3. An installation according to claim 2, characterized in that a product gas outlet (45) of the reduction furnace (4) is connected to an inlet (61)
of the gas motor (6).
4. An installation according to claim 3, characterized in that a gas treatment device (5) is interposed between the product gas outlet (45) of the
reduction furnace (4) and the inlet (61) of the gas motor (6).
5. An installation according to claim 3 or 4, characterized in that a bypass line (91) is guided to the inlet (71) of the afterburning combustion chamber
(7) between the product gas outlet (45) of the reduction furnace (4) and the input
(61) of the gas motor (6).
6. An installation according to one of the claims 1 to 5, characterized in that at least one heating gas outlet (27) of the pyrolysis reactor (2) is connected to
a first inlet (81) of a heat exchanger (8).
7. An installation according to claim 6, characterized in that the exhaust gas outlet (75) of the afterburning combustion chamber (7) is directly
connected via an exhaust gas bypass line (92) to the first inlet (81) of the heat
exchanger (8).
8. An installation according to one of the claims 1 to 7, characterized in that an exhaust gas purifying device (69) is interposed between the exhaust gas outlet
(65) of the gas motor (6) and the inlet (71) of the afterburning combustion chamber
(7).
9. An installation according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the pyrolysis reactor (2) is formed as a double-jacket pyrolysis reactor (21) with
an outer chamber (28), and the at least one heating gas inlet (23) of the pyrolysis
reactor (2) is connected to the outer chamber (28) of the double-jacket pyrolysis
reactor (21).
10. An installation according to claim 9, characterized in that the outer chamber (28), as seen in the longitudinal direction of the double-jacket
pyrolysis reactor (21), comprises at least two heating chambers (29) which are arranged
one after the other and are supplied in parallel.
11. A method for gasifying lumpy fuels, wherein the lumpy fuels are subjected to pyrolysis
in a pyrolysis reactor (2) and are subsequently gasified into a product gas, wherein
the product gas formed by gasification is supplied to a gas motor (6), wherein exhaust
gases of the gas motor (6) are guided to an afterburning combustion chamber (7) and
are heated there by means of a burner, and wherein exhaust gases of the afterburning
combustion chamber (7) are guided into the pyrolysis reactor (2).
12. A method according to claim 11, characterized in that the exhaust gases of the gas motor (6) are heated in the afterburning combustion
chamber (7) to a temperature greater than 800°C.
13. A method according to claim 11 or 12, characterized in that a pyrolysis gas from the pyrolysis reactor (2) is partially oxidised in an oxidation
chamber (3), and that the product gas is extracted from pyrolysis coke of the pyrolysis
reactor (2) in a reduction furnace (4).
14. A method according to one of the claims 11 to 13, characterized in that the product gas or a foreign gas is selectively combusted in the afterburning combustion
chamber (7).
15. A method according to one of the claims 11 to 14, characterized in that before the afterburning combustion chamber (7) nitric oxides are removed from the
exhaust gas of the gas motor (6) in an exhaust gas purifying installation (69).
1. Installation (1) pour gazéifier des combustibles en morceaux avec un réacteur de pyrolyse
(2) et un moteur à gaz (6), dans laquelle une sortie de gaz d'échappement (65) du
moteur à gaz (6) est reliée à une entrée (71) d'une chambre de postcombustion (7),
une sortie de gaz d'échappement (75) de la chambre de postcombustion (7) étant reliée
à au moins une entrée de gaz de chauffage (23) du réacteur de pyrolyse (2), caractérisée en ce que la chambre de postcombustion (7) comprend un brûleur et en ce que le brûleur amène de la chaleur dans la chambre de postcombustion (7).
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une sortie de gaz d'échappement de pyrolyse (25) du réacteur de pyrolyse (2) est reliée
à l'entrée (31) d'une chambre d'oxydation (3) et en ce qu'une sortie de coke (26) du réacteur de pyrolyse (2) est reliée à une entrée (41) d'un
four de réduction (4).
3. Installation selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'une sortie de produit gazeux (45) du four de réduction (4) est reliée à une entrée
(61) du moteur à gaz (6).
4. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'un dispositif de traitement du gaz (5) est intercalé entre la sortie de produit gazeux
(45) du four de réduction (4) et l'entrée (61) du moteur à gaz (6).
5. Installation selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce qu'une conduite de dérivation (91) est tirée vers l'entrée (71) de la chambre de postcombustion
(7) entre la sortie de produit gazeux (45) du four de réduction (4) et l'entrée (61)
du moteur à gaz (6).
6. Installation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'au moins une sortie de gaz de chauffage (27) du réacteur de pyrolyse (2) est reliée
à une première entrée (81) d'un échangeur de chaleur (8).
7. Installation selon la revendication 6, caractérisée en ce que la sortie de gaz d'échappement (75) de la chambre de postcombustion (7) est directement
reliée par une conduite de dérivation de gaz d'échappement (92) à la première entrée
(81) de l'échangeur de chaleur (8).
8. Installation selon la revendication 1 à 7, caractérisée en ce qu'une installation d'épuration des gaz d'échappement (69) est intercalée entre la sortie
de gaz d'échappement (65) du moteur à gaz (6) et l'entrée (71) de la chambre de postcombustion
(7).
9. Installation selon la revendication 1 à 8, caractérisée en ce que le réacteur de pyrolyse (2) est conçu comme un réacteur de pyrolyse à double enveloppe
(21) avec une chambre extérieure (28) et en ce que l'au moins une entrée de gaz de chauffage (23) du réacteur de pyrolyse (2) est reliée
à la chambre extérieure (28) du réacteur de pyrolyse à double enveloppe (21).
10. Installation selon la revendication 9, caractérisée en ce que la chambre extérieure (28), vue dans le sens longitudinal du réacteur de pyrolyse
à double enveloppe (21), présente au moins deux chambres de chauffage (29) disposées
l'nue derrière l'autre et chargées en parallèle.
11. Procédé pour la gazéification de combustibles en morceaux qui sont pyrolysés dans
un réacteur de pyrolyse (2) puis gazéifiés pour donner un produit gazeux, dans lequel
le produit gazeux produit par la gazéification est amené à un moteur à gaz (6), les
gaz d'échappement du moteur à gaz (6) étant amenés à une chambre de postcombustion
(7) et chauffés dans celle-ci au moyen d'un brûleur, et dans lequel les gaz d'échappement
de la chambre de postcombustion (7) sont amenés au réacteur de pyrolyse (2).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que les gaz d'échappement du moteur à gaz (6) sont chauffés dans la chambre de postcombustion
(7) à une température supérieure à 800 °C.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce qu'un gaz de pyrolyse sortant du réacteur de pyrolyse (2) est partiellement oxydé dans
une chambre d'oxydation (3) et en ce que le produit gazeux est extrait d'un coke de pyrolyse du réacteur de pyrolyse (2) dans
un four de réduction (4).
14. Procédé selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que la chambre de postcombustion (7) brûle soit le produit gazeux, soit un gaz extérieur.
15. Procédé selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que les oxydes d'azote sont éliminés des gaz d'échappement du moteur à gaz (6) dans une
installation d'épuration des gaz d'échappement (69) en amont de la chambre de postcombustion
(7).