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(11) |
EP 2 809 857 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.01.2018 Patentblatt 2018/02 |
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Anmeldetag: 01.02.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/000317 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/113511 (08.08.2013 Gazette 2013/32) |
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FUSSTÜRÖFFNER, TÜR SOWIE VERWENDUNG
FOOT OPERATED DOOR OPENER, DOOR AND USE
OUVRE-PORTE ACTIONNÉ À L'AIDE DU PIED, PORTE ET UTILISATION DUDIT OUVRE-PORTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
01.02.2012 DE 102012001845
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.12.2014 Patentblatt 2014/50 |
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Patentinhaber: Metiba Verwaltungs GmbH |
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30827 Garbsen (DE) |
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Erfinder: |
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- KLEIN, Sascha
30827 Garbsen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Habenicht, Wieland et al |
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Nymphenburger Strasse 79 80636 München 80636 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2012/025230 US-A- 276 626
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FR-A1- 2 951 487 US-A- 4 421 350
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung offenbart einen Fußtüröffner, eine Tür sowie eine Verwendung.
[0002] DE 101 13 865 A1 offenbart eine Vorrichtung zum Öffnen einer Tür, insbesondere im Naßzellenbereich,
wobei in der Tür ein zum Betätigen mit dem Fuß dienendes Betätigungsorgan vorgesehen
ist, wobei das Betätigungsorgan als von der Tür abragende Stange ausgebildet ist.
[0003] EP 1 048 811 A1 offenbart insbesondere ein mit einem Fußschalter, der neben der Tür angeordnet ist,
ausgestattetes Türöffnungssystem, wobei eine Aktuatorstange unmittelbar an einen Türöffnungsmechanismus
angreift.
[0004] WO02/31297 A1 offenbart einen Türöffnungsmechanismus, der einen Translationsbewegung durch einen
Fußtritt übersetzt in eine Drehbewegung eines Organs, das direkt an einen Türöffnungsmechanismus
angreift.
[0005] US 5,193,863 und
4,569,546 offenbaren einen Fußtüröffner, der klappenförmig an der Tür angeordnet ist, so dass
durch Betätigen durch Auftreten eines Fußes auf ein plattenförmiges oder drehbares
Fußtrittelement eine Aktuatorstange eine Translationsbewegung ausführt, so dass durch
Angriff an einen Öffnungsmechanismus der Tür diese dann geöffnet werden kann.
[0006] US 4,621,848 offenbart einen Fußtüröffner, bei dem ein Benutzer ein pedalförmiges und von der
Tür abragendes Fußelement betätigen kann, so dass durch eine Translationsbewegung
von oben nach unten direkt über eine Aktuatorstange an einen Öffnungsmechanismus der
Tür angreift diese geöffnet werden kann.
[0007] Aus der nicht vorveröffentlichten
DE 10 2010 035 554 A1 ist einen Fußtüröffner offenbart, mit einem im unteren Bereich an der Tür angeordneten
Fußaktuatorelement, zum Öffnen der Tür, wobei das Fußaktuatorelement ein oberes und
ein unteres Fußflächenelement aufweist, wobei diese gelenkig miteinander verbunden
sind und bei Fußbetätigung zumindest jeweils teilweise ins Innere der Tür verschwenken.
[0008] Bei diesem aus dem Stand der Technik bekannten Fußtüröffnungsvorrichtungen ist bis
auf die letztgenannte gemein, dass diese zum einen ein relativ grobes und nicht fein-dosiertes
Öffnen der Tür mittels eines Fußes ermöglichen und darüber hinaus mit einem gewissen
Verletzungspotential bei der Bedienung verknüpft sind aufgrund von zum Teil sperrigen
Geometrien. Bei der letztgenannten Vorrichtung sind diese Probleme zwar zum größten
Teil gelöst, dennoch hat sich in der Praxis herausgestellt, dass die Möglichkeit eines
noch feiner dosierenden Öffnens der Tür wünschenswert ist.
[0009] US 4,421,350 A offenbart einen Fußtüröffner, mit einem im unteren Bereich an der Tür angeordneten
/ anordbaren Fußaktuatorelement, zum Öffnen der Tür, wobei das Fußaktuatorelement
zumindest ein Fußflächenelement aufweist, das bei Fußbetätigung teilweise nach unten
und nach innen verschwenkt, wobei das Fußflächenelement zumindest auch mittels eines
Zwangsführungselementes und mindestens eines Zwangsführungslaufelementes zwangsgeführt
ist, wobei das Fußflächenelement drehbar mit einem Drehauslegerelement und drehbar
mit dem Zwangsführungslaufelement verbunden ist, derart, dass bei Fußbetätigung das
Fußflächenelement sowohl eine Bewegung nach unten vollführt als auch als ganzes zumindest
teilweise nach außen verfahren wird.
[0010] Problemstellung der Erfindung ist es daher, die genannten Nachteile zumindest teilweise
zu vermeiden. Dieses der Erfindung zugrundeliegende Problem wird gelöst durch einen
erfindungsgemäßen Fußtüröffner nach Anspruch 1, eine Tür nach Anspruch 15 sowie eine
Verwendung nach Anspruch 16.
[0011] Der erfindungsgemäße Fußtüröffner ist ausgestattet mit einem im unteren Bereich an
einer Tür angeordneten/anordbaren Fußaktuatorelement, zum Öffnen der Tür, wobei das
Fußaktuatorelement zumindest ein Fußflächenelement, beispielsweise und insbesondere
leicht konvex plattenartig ausgestaltet, aufweist, das bei Fußbetätigung, also dem
Auflegen eines Fußes auf das Fußflächenelement und dem Applizieren von Kraft, zumindest
teilweise nach unten und nach innen verschwenkt, wobei das Fußflächenelement zumindest
auch mittels eines Zwangsführungselementes, beispielsweise und insbesondere in Form
eines bogenförmigen Materialüberstandes, und mindestens eines Zwangsführungslaufelementes,
beispielsweise und insbesondere als Flächenteil, ausgestaltet, beispielsweise und
insbesondere dreieckförmig, das an einem Rahmenteil des Fußöffners angelenkt ist,
zwangsgeführt ist. Das Fußflächenelement ist drehbar mit einem Drehauslegerelement,
beispielsweise und insbesondere in Form eines stangenförmigen Elementes, und drehbar
mit dem Zwangsführungslaufelement verbunden, und zwar derart, dass bei Fußbetätigung
des Fußflächenelementes sowohl eine Bewegung nach unten vollführt als auch als Ganzes,
also das Fußflächenelement als Ganzes, teilweise nach außen verfahren wird, wobei
das Zwangsführungslaufelement am Profil des Zwangsführungselementes entlangläuft,
und wobei das Zwangsführungslaufelement an einem Gelenk eines Rahmenteils des Fußtüröffners
angelenkt ist.
[0012] Auf diese Art und Weise findet zumindest teilweise eine Synchronisierung von Drehbewegung
und translatorischem Verfahren des Fußflächenelementes statt, so dass durch das translatorische
Verfahren nach außen eine größere Fußauflage des Fußflächenelementes dem Bediener
zur Verfügung steht und somit ein leichteres Handling ermöglicht wird.
[0013] Weiterhin ist erfindungsgemäß das Zwangsführungslaufelement an einem Gelenk des Rahmenteils
des Fußtüröffners angelenkt, um auf diese Art und Weise möglich auftretende Friktionskräfte
entlang des Verlaufs des Zwangsführungselementes möglichst zu minimieren.
[0014] In der Praxis hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Drehauslegerelement
stangenförmig ausgebildet ist, um auf diese Art und Weise eine besonders hohe translatorische
Bewegung nach außen zu ermöglichen.
[0015] In diesem Kontext ist es weiterhin vorteilhaft, wenn das Zwangsführungslaufelement
als Flächenteil, beispielsweise und insbesondere dreieckförmig, ausgestaltet ist,
um beispielsweise zu erreichen, dass über einen weiten Verlauf entlang des Zwangsführungselementes
die Möglichkeit besteht, dass an mehr als einem Punkt das Zwangsführungslaufelement
Kontakt hat mit dem Zwangsführungselement, um auf diese Art und Weise eine besonders
sichere Zwangsführung zu ermöglichen.
[0016] Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn das Zwangsführungslaufelement mindestens
eine Materialausformung, beispielsweise und insbesondere mäanderförmig, aufweist,
die mit einer Rahmenteilmaterialausformung korrespondiert, so dass in Bezug auf die
Ruheposition des Fußflächenelementes oder aber im voll durchgetretenen Zustand des
Fußflächenelementes jeweils Materialausformungen miteinander korrespondieren und auf
diese Art und Weise eine zusätzliche Stabilisierung des Mechanismus des Fußtüröffners
ermöglicht.
[0017] Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn das Zwangsführungslaufelement ein Aufnahmeelement,
beispielsweise und insbesondere in Form einer Hohlkehle, zur Aufnahme des in Bezug
auf die Ruheposition des Fußflächenelementes oberen Ende des Fußflächenelementes aufweist,
um entweder in einer Zwischenposition bereits eine zusätzliche für eine durch Auffahren
des oberen Endes und/oder des Gelenkes, dass das untere und obere Fußflächenelement
miteinander verbindet, auf das Aufnahmeelement fährt/aufnimmt, um eine entsprechende
zusätzliche mechanische Stabilisierung gegebenenfalls auch vor Erreichen der durchgetretenen
Endposition des unteren Fußflächenelementes bereitzustellen.
[0018] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn das Zwangsführungselement einen bogenbis kreisförmigen
Zwangsführungsverlauf aufweist, um eine möglichst gleichförmige Bewegung entlang des
Verlaufs des Zwangsführungselementes zu realisieren.
[0019] Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn der erfindungsgemäße Fußtüröffner derart
ausgestaltet ist, dass die Verfahrbarkeit, also die gleichzeitige Drehung und Translation,
des Fußflächenelementes mittels mindestens eines Anschlagselementes, beispielsweise
und insbesondere in Form eines Gummipuffers, begrenzt ist, wobei es besonders vorteilhaft
ist, wenn das Anschlagselement am Drehauslagerelement angeordnet ist, um bei entsprechender
Dimensionierung des Anschlagselementes und der anderen Parameter einen sicheren und
komfortablen Anschlag für den Bediener bereitzustellen.
[0020] Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn das Fußflächenelement ein weiteres Zwangsführungslaufelement,
beispielsweise und insbesondere unterhalb des Fußflächenelementes aufweist, um im
Betrieb eine noch bessere Verfahrbarkeit des Fußflächenelementes zu ermöglichen.
[0021] Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn ein Kraftelement, beispielsweise und insbesondere
in Form eines Federelementes, unmittelbar oder mittelbar am Fußflächenelement derart
angreift, dass dieses ohne Fußwiderstand eines Bedieners in eine Ruhestellung gezogen
wird, um nach Einfallen einer Tür ins Schloss/Falle sofort die Möglichkeit bereitzustellen,
den Fußtüröffner entsprechend wieder bedienen zu können, um die Tür zu öffnen.
[0022] In diesem Kontext ist es von Vorteil, wenn die durch die Rückstellkraft des Kraftelementes
hervorgerufene Bewegung des Fußflächenelementes mittels eines Dämpferelementes gedämpft
wird, beispielsweise in Form eines Ölbremszylinders, da es in der Regel vermieden
wird, dass das Kraftelement das Fußflächenelement ungebremst in seine Ruheposition
zieht, was meistens mit einem hohen Geräuschpegel verbunden ist, da das Fußflächenelement
dann an entsprechende Anschläge aufläuft.
[0023] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn der erfindungsgemäße Fußtüröffner derart ausgestaltet
ist, dass bei Fußbetätigung ein Verriegelungsmechanismus, beispielsweise und insbesondere
in Form eines sog. Sattelaufliegermechanismus, aktiviert wird, der ein Zurückstellen
des Fußflächenelementes verhindert, um zunächst ein unkontrolliertes Verfahren in
eine Ruheposition des Fußflächenelementes zu verhindern.
[0024] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn der erfindungsgemäße Fußtüröffner derart ausgebildet
ist, dass bei sich Gegenüberstehen von Türblatt und Türrahmen der Verriegelungsmechanismus
entriegelt wird, beispielsweise und insbesondere mittels magnetischer Kraft oder mechanischer
Kraft, um auf diese Weise zu ermöglichen, dass die Tür sehr leise ins Schloss fallen
kann, ohne, dass die Tür gegen die Türfalle fällt.
[0025] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren nicht-beschränkend beschrieben,
wobei diese darstellen:
Fig. 1 - eine skizzenhafte Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Fußtüröffners,
Fig. 2 - eine skizzenhafte, perspektivische Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform,
Fig. 3 - eine skizzenhafte, perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Fußtüröffners,
Fig. 4 - eine skizzenhafte Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform
mit anderen Details.
[0026] In Fig. 1 ist im Querschnitt skizzenhaft eine erste Ausführungsform zu erkennen,
bei der ein Fußflächenelement 1 angelenkt ist mit einem Zwangsführungslaufelement
2 über ein Gelenk D2. Gleichzeitig ist das Fußflächenelement 1 angelenkt mit dem Drehauslegerelement
3 über das Gelenk D4. Bei Fußbetätigung wird daher das Fußflächenelement 1 sowohl
nach unten als auch nach außen, sich drehend als auch translatorisch verfahrend, bewegt.
Diese Bewegung findet sehr kontrolliert und sicher statt, da das Zwangsführungslaufelement
2 am Profil des Zwangsführungselementes ZF entlangläuft, wobei durch die Anlenkung
des Zwangsführungslaufelementes 2 an einem Rahmenteil 4 am Gelenk D1 das Zwangsführungslaufelement
2 dabei nach unten gedreht wird und sich somit über die Gelenke D2 und D3 am Profilverlauf
des Zwangsführungselementes ZF entlang bewegt. Dabei wird ein zweites, oberes Fußflächenelement
7, das über D2 gelenkig mit dem Fußflächenelement 1 verbunden ist, im Kulissenverlauf
eines Kulissenelementes 15 nach unten befördert. Dabei wird eine Türschloss-Öffnungskraft
erzeugt (Türschloss nicht gezeigt) durch Herunterziehen eines Drahtes 8, der mit dem
(nicht gezeigten) Türschloss verbunden ist und das Türschloss öffnet. Der Draht 8
ist an D2 befestigt. Auf diese Art und Weise ist ein sicheres und komfortables Bedienen
des Fußtüröffners möglich.
[0027] Die oben beschriebene Anordnung ist perspektivisch in Fig. 2 zu erkennen.
[0028] Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsvariante weist das Fußflächenelement 1 ein
zweites Zwangsführungslaufelement 6 auf, das zu einer noch kontrollierteren und sicheren
Bewegung des Fußflächenelementes 1 als auch des Zwangsführungslaufelementes 2 entlang
des Profils des Zwangsführungselementes ZF führt. Gleichzeitig läuft das zweite Zwangsführungslaufelement
6 bei Durchtreten des Fußflächenlementes 1 auf das gummiartige Anschlagselement 5
auf, schlägt somit an und begrenzt somit die Verfahrbarkeit - also die drehende Bewegung
als auch die translatorische Bewegung - des Fußflächenelementes 1.
[0029] Die beiden Fußflächenelemente (oberes Fußflächenelement 7 und unteres Fußflächenelement
1) sind über ein Gelenk D5 miteinander gelenkig verbunden. Eine Materialausbuchtung
21 des Rahmenteils 4 korrespondiert mit einer Materialausnehmung 20 des Zwangsführungslaufelementes
2, so dass sowohl in der Ruheposition des Fußflächenelementes 1 als auch in der durchgetretenen
Position des Fußflächenelementes 1 jeweils eine zusätzliche mechanische Stabilisierung
des Mechanismus des erfindungsgemäßen Fußtüröffners realisiert ist. Vorteilhafterweise
ist in diesem Fall das Gelenk D1 quasi als "Knochengelenk" ausgestaltet, das in erster
Linie dafür Sorge trägt, dass ein Ausdrehen verhindert wird, wobei durch die großflächige
Berührung des Zwangsführungslaufelementes 2 am Zwangsführungselement ZF eine erhebliche
Entlastung von D1 stattfindet. Das Fußflächenelement 1 ist gelenkig über D4 mit dem
Drehauslegerelement 3 verbunden.
[0030] In Fig. 4 ist die erste Ausführungsform der Fig. 1 und Fig. 2 in Aufsicht zu erkennen.
Insbesondere ist zu erkennen, dass der Draht 8 über mehrere Umlenkrollen 11 verbunden
ist mit einem Kraftelement 9 in Form eines Federelementes, das eine permanente Kraft
nach oben auf das Fußflächenelement 1 appliziert. Das Federelement 9 wird in seiner
Kraftwirkung gedämpft durch einen Öldruckdämpfer als Dämpferelement 10, so dass die
Bewegung der beiden Fußflächenelemente 1 und 7 in eine Ruhestellung verlangsamt und
gedämpft vonstatten geht; dabei wird das Fußflächenelement 1 nach oben und nach innen
gezogen. Mittels eines Verriegelungsmechanismus V in Form eines Sattelaufliegermechanismus
wird ab einem bestimmten Grad an Fußbetätigung (also dem Heruntertreten des Fußflächenelementes
1) das Zurückstellen der Fußflächenelemente 1 und 7 verhindert.
[0031] Fällt die Tür quasi zu, so stehen sich Türblatt und Türrahmen gegenüber, so dass
dann das Magnetelement 14 - dieses kann selbst ein Magnet oder ein ferromagnetisierbares
Material sein - von einem (nicht gezeigten) gegenüber angeordneten Magnet angezogen
wird, so dass die Verriegelung V über das Gestänge 13 und den Hebel 12 entriegelt
wird. Somit wird die Schlossfalle der Tür geschlossen und gleichzeitig verfahren gedämpft
und langsam die beiden Fußflächenelemente 1 und 7 in ihre Ruhestellungen.
[0032] In sämtlichen Figuren handelt es sich um Doppelausführungsvarianten des erfindungsgemäßen
Fußtüröffners, die bei Einbau in eine Tür somit ein Öffnen der Tür von beiden Seiten
ermöglichen.
1. Fußtüröffner, mit einem im unteren Bereich an einer Tür angeordneten/anordbaren Fußaktuatorelement,
zum Öffnen der Tür, wobei das Fußaktuatorelement zumindest ein Fußflächenelement (1)
aufweist, das bei Fußbetätigung zumindest teilweise nach unten und nach innen verschwenkt,
wobei das Fußflächenelement (1) zumindest auch mittels eines Zwangsführungselementes
(ZF) und mindestens eines Zwangsführungslaufelementes (2) zwangsgeführt ist, wobei
das Fußflächenelement (1) drehbar mit einem Drehauslegerelement (3) und drehbar mit
dem Zwangsführungslaufelement (2) verbunden ist, derart, dass bei Fußbetätigung das
Flußflächenelement (1) sowohl eine Bewegung nach unten vollführt als auch als Ganzes
zumindest teilweise nach außen verfahren wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwangsführungslaufelement (2) am Profil des Zwangsführungselementes (ZF) entlangläuft,
wobei das Zwangsführungslaufelement (2) an einem Gelenk (D1) eines Rahmenteils (4)
des Fußtüröffners angelenkt ist.
2. Fußtüröffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehauslegerelement (3) stangenförmig ausgebildet ist.
3. Fußtüröffner nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwangsführungslaufelement (2) als Flächenteil ausgestaltet ist.
4. Fußtüröffner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwangsführungslaufelement (2) mindestens eine Materialausformung (20) aufweist,
die mit einer Rahmenteil-Materialausformung (21) korrespondiert.
5. Fußtüröffner nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwangsführungslaufelement (2) ein Aufnahmeelement (22) aufweist zur Aufnahme
des in Bezug auf die Ruheposition des Fußflächenelementes (1) oberen Endes des Fußflächenelementes
(1).
6. Fußtüröffner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwangsführungselement (ZF) einen bogen- bis kreisförmigen Zwangsführungsverlauf
aufweist.
7. Fußtüröffner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieser derart ausgestaltet ist, dass die Verfahrbarkeit des Fußflächenelementes (1)
mittels mindestens eines Anschlagselementes (5) begrenzt ist.
8. Fußtüröffner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagselement (5) am Drehauslegerelement (3) angeordnet ist.
9. Fußtüröffner nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußflächenelement (1) ein weiteres Zwangsführungslaufelement (6) aufweist.
10. Fußtüröffner nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kraftelement (9) unmittelbar oder mittelbar am Fußflächenelement (1) derart angreift,
dass dieses ohne Fußwiderstand eines Bedieners in eine Ruhestellung gezogen wird.
11. Fußtüröffner nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Rückstellkraft des Kraftelementes (9) hervorgerufene Bewegung des Fußflächenelementes
(1) mittels eines Dämpfelementes (10) gedämpft wird.
12. Fußtüröffner nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass dieser derart ausgestaltet ist, dass bei Fußbetätigung ein Verriegelungsmechanismus
(V) aktiviert wird, der ein Zurückstellen des Fußflächenelementes (1) verhindert.
13. Fußtüröffner nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieser derart ausgebildet ist, dass bei sich Gegenüberstehen von Türblatt und Türrahmen
der Verriegelungsmechanismus (V) entriegelt wird.
14. Fußtüröffner nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelung mittels magnetischer Kraft oder mechanischer Kraft bewerkstelligt
wird.
15. Tür, aufweisend einen Fußtüröffner nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
16. Verwendung eines Fußtüröffners nach einem der Ansprüche 1 bis 14 zum Einbau in eine
Tür.
1. Foot-operated door opener comprising a foot-operated actuator element, which is arranged
or can be arranged in the lower region of a door, for opening the door, wherein the
foot-operated actuator element comprises at least one a foot tread element (1) which,
when actuated by foot, pivots at least partially downwardly and inwardly, the foot
tread element (1) being at least also forcibly guided by means of a force-guiding
element (ZF) and at least one force-guiding moving element (2), wherein the foot tread
element (1) is rotatably connected to an articulated element (3) and rotatably connected
to the forceguiding moving element (2) in such a way that when actuated by foot the
foot tread element (1) performs a downwards movement and is also moved as a whole
at least partially outwards, characterised in that the force-guiding moving element (2) runs along the profile of the force-guiding
element (ZF), wherein the force-guiding moving element (2) is articulated about a
hinge (D1) of a frame part (4) of the foot-operated door opener.
2. Foot-operated door opener according to claim 1, characterised in that the articulated element (3) is designed to be rod-like.
3. Foot-operated door opener according to any of claims 1 to 2, characterised in that the force-guiding moving element (2) is designed as a flat part.
4. Foot-operated door opener according to claim 3, characterised in that the force-guiding moving element (2) has at least one material shaping (20) which
corresponds with a frame part material shaping (21).
5. Foot-operated door opener according to any of claims 3 to 4, characterised in that the force-guiding moving element (2) comprises a receiving element (22) for receiving
the upper end of the foot tread element (1) with respect to the position of rest of
the foot tread element (1).
6. Foot-operated door opener according to any of claims 1 to 5, characterised in that the force-guiding element (ZF) has an arched or circular force-guiding progression.
7. Foot-operated door opener according to any of claims 1 to 6, characterised in that the latter is configured such that the movability of the foot tread element (1) is
limited by at least one stop element (5).
8. Foot-operated door opener according to claim 7, characterised in that the stop element (5) is arranged on the articulated element (3).
9. Foot-operated door opener according to any of claims 1 to 8, characterised in that the foot tread element (1) has an additional force-guiding moving element (6).
10. Foot-operated door opener according to any of claims 1 to 9, characterised in that a force element (9) engages directly or indirectly with the foot tread element (1)
in such a way that the latter is drawn into a position of rest without the resistance
of the foot of an operator.
11. Foot-operated door opener according to claim 10, characterised in that the movement of the foot tread element (1) caused by the restoring force of the force
element (9) is damped by means of a damping element (10).
12. Foot-operated door opener according to any of claims 1 to 11, characterised in that the latter is designed in such a way that upon actuation by foot a locking mechanism
(V) is activated which prevents the foot tread element (1) from returning.
13. Foot-operated door opener according to claim 12, characterised in that the latter is designed in such a way that the locking mechanism (V) is unlocked when
the door leaf and the door frame are located opposite one another.
14. Foot-operated door opener according to claim 13, characterised in that the unlocking is performed by magnetic force or mechanical force.
15. Door comprising a foot-operated door opener according to any of claims 1 to 14.
16. Use of a foot-operated door opener according to any of claims 1 to 14 for installation
into a door.
1. Dispositif d'ouverture de porte à pédale, avec un élément d'actionneur à pédale disposé/pouvant
être disposé dans la partie inférieure d'une porte, pour l'ouverture de la porte,
l'élément d'actionneur à pédale comprenant au moins un élément de surface de pédale
(1) qui, lors d'un actionnement avec le pied, est pivoté au moins partiellement vers
le bas et vers l'intérieur, l'élément de surface de pédale (1) étant guidé de manière
forcée au moins également au moyen d'un élément de guidage forcé (ZF) et d'au moins
d'un élément de glissement à guidage forcé (2), l'élément de surface de pédale (1)
étant relié de manière rotative avec un élément à flèche rotative (3) et de manière
rotative avec l'élément de glissement à guidage forcé (2) de façon à ce que, lors
d'un actionnement par le pied, l'élément de surface de pédale (1) effectue un mouvement
vers le bas et est déplacé, dans son ensemble, au moins partiellement vers l'extérieur,
caractérisé en ce que l'élément de glissement à guidage forcé (2) se déplace le long du profil de l'élément
de guidage forcé (ZF), l'élément de glissement à guidage forcé (2) étant articulé
au niveau d'une articulation (D1) d'une partie de châssis (4) du dispositif d'ouverture
de porte à pédale.
2. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément à flèche rotative (3) présente la forme d'une tige.
3. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que l'élément de glissement à guidage forcé (2) présente une forme plate.
4. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de glissement à guidage forcé (2) présente au moins une 25 déformation
du matériau (20) qui correspondant à une déformation du matériau de la partie de châssis
(21).
5. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des revendications 3 à 4, caractérisé en ce que l'élément de glissement à guidage forcé (2) comprend un élément de logement (22)
pour le logement de l'extrémité de l'élément de surface de 30 pédale (1) supérieure
par rapport à la position de repos de l'élément de surface de pédale (1).
6. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de guidage forcé (ZF) présente un profil de guidage forcé en forme d'arc
de cercle à circulaire.
7. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que celui-ci est conçu de façon à ce que la mobilité de l'élément de surface de pédale
(1) est limitée à l'aide d'au moins un élément de butée (5).
8. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément de butée (5) est disposé sur l'élément à flèche rotative (3).
9. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de surface de pédale (1) comprend un autre élément de glissement à guidage
forcé (6).
10. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des revendications 1 à 10 9,
caractérisé en ce qu'un élément de force (9) agit directement ou indirectement au niveau de l'élément de
surface de pédale (1), de façon à ce que celui-ci soit tiré sans la résistance du
pied d'un utilisateur vers une position de repos.
11. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon la revendication 10, caractérisé en ce que le mouvement de l'élément de surface de pédale (1) provoqué 15 par la force de rappel
de l'élément de force (9) est amorti au moyen d'un élément amortisseur (10).
12. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que celui-ci est conçu de façon à ce que, lors d'un actionnement par le pied, un mécanisme
de verrouillage (V) est activé, qui empêche un retour de l'élément de surface de pédale
(1).
13. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon la revendication 12, caractérisé en ce que, lorsque le vantail et le chambranle sont face à face, le mécanisme de verrouillage
(V) est déverrouillé.
14. Dispositif d'ouverture de porte à pédale selon la revendication 13, 25 caractérisé en ce que le déverrouillage est provoqué au moyen d'une force magnétique ou d'une force mécanique.
15. Porte comprenant un dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des revendications
1 à 14.
16. Utilisation d'un dispositif d'ouverture de porte à pédale selon l'une des 30 revendications
1 à 14, destiné à être intégré dans une porte.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente