[0001] Die Erfindung betrifft ein elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Zur Verstärkung der Bremskraft bei hydraulischen Bremssystemen werden Bremskraftverstärker
eingesetzt, wobei ein pneumatischer bzw. ein Vakuumbremskraftverstärker eine sehr
verbreitete, zuverlässige und kostengünstige Lösung darstellt.
[0003] Zur Bereitstellung von Vakuum für einen pneumatischen Bremskraftverstärker, dessen
Innenraum in wenigstens eine Vakuumkammer und eine Arbeitskammer unterteilt ist, wird
Unterdruck benötigt. In vielen Fällen kann der benötigte Unterdruck durch eine Verbindung
der Vakuumkammer mit einem Saugrohr eines Verbrennungs-Saugmotors sichergestellt werden.
Bei Einsatz von Diesel-, turbogeladenen oder elektrischen Antrieben und zunehmenden
Bremskraftbedarf durch beispielsweise höhere Fahrzeuggewichte kann die Unterdruckversorgung
nur unzureichend oder gar nicht von dem Fahrzeugantrieb bereitgestellt werden. Um
eine ausreichende Unterdruckversorgung zuverlässig sicherzustellen, werden gesonderte
Vakuumpumpen eingesetzt, die aus der Vakuumkammer des Bremskraftverstärkers Restluft
ansaugen und in die Atmosphäre ausstoßen.
Stand der Technik:
[0004] Es existieren unterschiedliche Konzepte der Vakuumpumpen, beispielsweise ist aus
DE102009054499A1 ein trocken laufendes elektromotorisch autonom antreibbares Pumpenaggregat nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
Nachteile:
[0005] In der Automobilindustrie werden sehr hohe Anforderungen in Bezug auf Sicherheit
Langlebigkeit, Kosten und Geräuschemissionen auch unter extremen Fahrbedingungen gestellt.
Insbesondere trockenlaufende Aggregate sind jedoch vergleichsweise laut und erfordern
einen hohen Schalldämpfungsaufwand in Form interner Schwingungsdämpfung und Karosserieentkopplung.
Autonom antreibbaren Pumpenaggregate können bedingt durch Bauraumerfordernisse beispielsweise
an einem durch Wasserschlag gefährdeten Einbauort in einem Fahrzeug positioniert sein
und benötigen einen Kontaminationsschutz um innenliegende Bauteile vor Korrosion oder
vorzeitigen Verschleiß durch Kontamination mit Fremdmedien zu bewahren.
[0006] Weil solche Aggregate teilweise dessen Innenraum zu Schalldämpfungsmaßnahmen mit
einbeziehen, sind aufwendig konstruierte Luftauslasseinheiten erforderlich, welche
hinsichtlich Maßnahmen gegen Wassereindrang als verbesserungswürdig angesehen werden.
Des Weiteren verfügen beispielsweise Membran-Pumpenaggregate über einen relativ komplexen
Aufbau und es besteht Bedarf nach einer Optimierung der Herstellbarkeit und einer
Senkung der Kosten und des Montageaufwandes.
Aufgabe:
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein kostengünstiges Pumpenaggregat
mit einem verbesserten Geräuschemissionsniveau, einem optimierten Herstell- und Montageaufwand
und erhöhter Ausfallsicherheit zu gestalten.
Lösung und Vorteile:
[0008] Die Aufgabe wird zusammen mit den kennzeichnenden Merkmalen von dem unabhängigen
Anspruch 1 gelöst. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform können die drei
Aufformungen am unteren Unterdeckelflansch des Arbeitsraumdeckels vorgesehen sein.
Ebenso können die drei Aufformungen an einem Oberdeckelflansch oder an einem oberen
Unterdeckelflansch oder gleichzeitig an beiden Flanschen ausgebildet sein, so dass
zwischen dem Oberdeckel und dem Unterdeckel eine räumlich stabile Dreipunktauflage
realisiert ist. Damit kann zwischen dem Arbeitsraumdeckel und dem Pumpengehäuse aber
auch innerhalb eines Arbeitsraumdeckels eine räumlich stabile geometrisch bestimmte
Dreipunktauflage realisiert werden. Dadurch entsteht ein schwingungstechnisch günstiges
Kontaktbild, Schallanregung und Schallabstrahlung werden reduziert. Flächenpressung
im Dichtungsbereich zwischen dem Arbeitsraumdeckel und dem Pumpengehäuse sowie innerhalb
des Arbeitsraumdeckels wird gleichmäßiger verteilt, wodurch die Anzahl der notwendigen
Befestigungspunkte zwischen dem Arbeitsdeckel und dem Pumpengehäuse und somit auch
Herstellkosten und Montageaufwand verringert werden können.
[0009] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann der Arbeitsraumdeckel von
dem Pumpengehäuse und/oder der Oberdeckel von dem Unterdeckel durch wenigstens ein
elastisches Entkopplungselement zur Reduzierung einer Schwingungsübertragung getrennt
sein. Zusätzlich zu einem regulären Dichtungselement kann in einem Kontaktbereich
der Aufformungen und der Gegenkomponente beispielsweise eine dünne elastomere oder
polymere Folie angeordnet werden. Dadurch wird die Schalübertragung in den Kontaktbereichen
noch weiter reduziert, akustische Entkopplung verbessert, Schallabstrahlverhalten
entschärft und gemildert. Ebenso ist es denkbar mehrere einzelne Teilelemente vorzusehen
um einzelne Bereiche auf den jeweils korrespondierenden Flanschen von einem direkten
Kontakt einer Aufformung zu isolieren.
[0010] In einer weiterhin vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das beschriebene
Entkopplungselement mit wenigstens einem oder mehreren Dichtungselementen zur einer
einzelnen Formdichtung verbunden werden, womit ein einfacher Montagevorgang begünstigt
und Montagefehler vermieden werden.
[0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann innerhalb eines Arbeitsraumdeckels
im einem Einlasskanal oder einem Auslasskanal oder in den beiden Kanälen wenigstens
ein von einem Ventilplättchen in die Ventilöffnungsrichtung beaufschlagbares Einlegeteil
verdrehgesichert angeordnet werden. Dadurch kann beispielsweise der Unterdeckel besonders
einfach durch Stanzen oder Umformen hergestellt werden, was Stückkosten durch günstigere
Werkzeuge und Ausgangsmaterial sowie höhere Taktzeit erheblich senken kann. Das Einlegeteil
kann einfach und kostengünstig aus Kunststoff gespritzt werden und beim zusammengebauten
Pumpenaggregat mitunter zur Abstützung einer Ventilscheibe oder Ventilplättchens dienen.
Eine besonders günstige Ausgestaltung von Prallflächen zum Aufschlagen der Ventilplättchen
beim Ventilöffnen wird kostengünstig ermöglicht.
[0012] So kann das Einlegeteil in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform wenigstens
eine in Ventilöffnungsrichtung verrundete Prallfläche zum Anschlagen des Ventilplättchens
beim Ventilöffnen aufweisen. Dadurch kann eine Geräuschentwicklung an den Ventilen
beim Betrieb des Pumpenaggregats erheblich reduziert werden.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das Einlegeteil mit Mitteln
zur Arretierung des Einlegeteils ausgestattet sein, welche in dafür vorgesehenen Arretierungsöffnungen
eingreifen. Vorzugsweise können derartige Arretierungsöffnungen im Unterdeckel vorgesehen
sein, wodurch die Fertigung des Unterdeckels nicht verkompliziert wird und dennoch
eine einfache und effektive Arretierung des Einlegeteils ermöglicht.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann eine Ventilauflagefläche zur
Auflage eines Ventilplättchens bei einem geschlossenen Ventilzustand wenigstens eine
Ausnehmung zum Reduzieren einer Kontaktfläche zwischen dem Ventilplättchen und der
Ventilauflagefläche aufweisen. Hierbei ist es möglich die vorstehend beschriebene
Ausnehmung sowohl am Unterdeckel als auch am Oberdeckel anzuordnen. Durch Reduzierung
der Kontaktfläche zwischen dem jeweiligen Ventilplättchen und der Ventilauflagefläche
und dem damit einhergehendem Hinterlüften des Ventilplättchens, kann das Aufprallgeräusch
des Ventilplättchens an der Ventilauflagefläche erheblich verringert werden. Einer
Neigung des Ventilplättchens an der Ventilauflagefläche zu haften wird effektiv entgegengewirkt.
Dadurch arbeitet das Ventil insgesamt sanfter, geschmeidiger und leiser.
Figurenbeschreibung
[0015] Weitere Einzelheiten, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung
gehen aus Unteransprüchen zusammen mit der Beschreibung anhand der Zeichnungen hervor.
Übereinstimmende Komponenten und Konstruktionselemente werden nach Möglichkeit mit
gleichen Bezugszeichen versehen. Nachstehend zeigt:
Fig. 1 Ein bekanntes Pumpenaggregat in Schnittdarstellung
Fig.2 Einen bekannten Arbeitsraumdeckel in Schnitt- (a) und Explosionsdarstellung
(b).
Fig.3 Eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Unterdeckels.
Fig.4 Teilschnittdarstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform eines
Arbeitsraumdeckels.
Fig. 5 Eine weiter nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Arbeitsraumdeckels
in Explosionsdarstellung.
Fig.6 Eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Pumpengehäuses sowie Teilschnittdarstellungen
im Zusammenbau.
Fig.7 Eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform eines Arbeitsraumdeckels.
Fig.8 Eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Zwischenbodens für eine Luftauslasseinheit.
Fig. 9 Eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Rückschlagventils für eine
Luftauslasseinheit.
Fig.10 Ein in einem Basishalter montiertes Pumpenaggregat.
Fig. 11 Eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Basishalters (b) im Vergleich
mit einem vorbekannten Basishalter (a).
Fig.12 Eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Dämpfungselements in einer räumlichen
und einer Schnittansicht.
Fig.13 Eine Explosionsdarstellung zum verdeutlichen der Anordnung von elastischen
Zwischenelementen zwischen dem Pumpengehäuse und dem Antriebsaggregat.
Fig. 14 Eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Verdrängerelements sowie
eine Einzeldarstellung eines Pleuelelements.
[0016] Weil grundlegende Funktionsweisen von gattungsgleichen Pumpenaggregaten sowie von
den an derartige Pumpenaggregate anschließbaren pneumatischen Bremskraftverstärkern
hinlänglich bekannt sind, wird nachfolgend auf deren genaue Erläuterung verzichtet,
sofern dies nicht als für die Erfindungsbeschreibung wesentlich erachtet wird.
Fig. 1
[0017] Die Fig. 1 zeigt ein bekanntes Pumpenaggregat 1. Das Pumpenaggregat ist als Doppelmembranpumpe
mit zwei gegenüberliegenden Verdrängerelementen 4 ausgeführt. Die Verdrängerelemente
4 weisen jeweils ein elastisches Membranelement 46 auf, welche jeweils zwischen einem
Pumpengehäuse 3 und einem Arbeitsraumdeckel 2 luftdicht eingespannt sind und dadurch
einen Arbeitsraum 5 begrenzen. Jedem Arbeitsraum sind jeweils ein nicht gezeigte Einlass-
6 und ein Auslassventil 7 sowie mit den Ventilen pneumatisch verbundene Ein- 8 und
Auslasskanäle 9 zugeordnet. Dabei ist der Einlasskanal 8 pneumatisch mit einer Anschlussleitung
54 verbunden, welche an einem nicht gezeigten pneumatischen Bremskraftverstärker angeschlossen
ist. Durch diese Verbindung wird Luft aus einer Unterdruckkammer des Bremskraftverstärkers
in die Arbeitskammer 5 angesaugt.
[0018] Der Auslasskanal 9 ist pneumatisch mit einem Gehäuseinnenraum 53 des Pumpenaggregats
verbunden. Aus dem Gehäuseinnenraum 53 wird die Luft über eine Luftauslasseinheit
34 in die Umgebung abgelassen. Die Luftauslasseinheit 34 ist unterteilt durch einen
Zwischenboden 35 mit Durchgangsöffnungen 36 und umfasst weitere Konstruktionselemente
wie ein Rückschlagventil 38, welches zwischen einem Luftauslasseinheitboden 66 und
dem Zwischenboden 36 angeordnet ist und Lufteintritt in den Gehäuseinnenraum 53 verhindert.
[0019] Die Verdrängerelemente 4 werden mittels eines Kurbelantriebs 52 gegensinnig bewegt,
so dass dadurch ein Volumen der Arbeitskammer 5 periodisch verändert wird und damit
in einem Zusammenspiel mit den Einlass- und ein Auslassventilen eine Lufttransfer
aus einem angeschlossenen Bremskraftverstärker über die Arbeitskammer 5 in die Umgebung
des Pumpenaggregats erfolgt.
[0020] Der Kurbeltrieb 52 wird durch eine elektronisch steuerbare Antriebseinheit 42 in
Bewegung versetzt.
Fig.2
[0021] Zur Verdeutlichung der Ventilfunktion wird zeigt die Fig.2 einen bekannten Arbeitsraumdeckel
2 in Schnitt- (a) und Explosionsdarstellung (b). Der Arbeitsraumdeckel 2 umfasst einen
größeren Oberdeckel 12 sowie einen kleineren Unterdeckel 13, wobei der Oberdeckel
12 einen Einlasskanal 8 sowie einen Auslasskanal 9 integriert aufweist. Dem Einlasskanal
8 ist ein Einlassventil 6 und dem Auslasskanal 9 ein Auslassventil 7 zugeordnet. Die
beiden Ventile sind jeweils als Rückschlagventile mit elastischen Ventilscheiben 39',39",
welche in einer geschlossenen Ventilposition an jeweils zugeordneten Ventilauflageflächen
22,22' abdichtend anliegen. Eine Kombidichtung 55 sichert eine luftdichte Trennung
zwischen dem Oberdeckel 12 und dem Unterdeckel 13 im Bereich eines Oberdeckelflansches
14 und eines oberen Unterdeckelflansches 15 sowie zwischen dem Einlasskanal 8 und
dem Auslasskanal 9.
[0022] Mit einem unteren Unterdeckelflansch 11 verpresst der Arbeitsdeckel 2 das in der
Fig. 1 gezeigte Membranelement 46 pneumatisch dicht gegen das Pumpengehäuse 3 und
auf und sichert damit eine pneumatische Begrenzung des Arbeitsraums 5. Den Unterdeckel
13 durchdringende Luftkanäle 24, 24' ermöglichen eine Anbindung von Ein-8 bzw. Auslasskanälen
9 an den Arbeitsraum 5.
Fig.3
[0023] Zur Abstützung einer Ventilscheibe beim Öffnen eines gattungsgleichen Ventils gemäß
Fig.2 wird im Allgemeinen eine Prallfläche benötigt. In der bekannten Ausführung gemäß
Fig.2 ist dies bei dem Einlassventil durch ein mit dem Oberdeckel 12 verbundenes und
die Ventilscheibe 39" einklemmendes Prallelement 56 realisiert. In einer in der Fig.3
gezeigten erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Unterdeckels 13 ist diese Funktion
durch ein separates Einlegeteil 20 gelöst. Das Einlegeteil 20 verfügt über zwei Arretiernasen
57, welche in die dafür vorgesehene Arretierungsöffnungen 21 im Unterdeckel 13 gesteckt
und so verdrehsicher arretiert wird. Damit könne sowohl der Unterdeckel als auch der
Oberdeckel erheblich einfacher herstellbar gestaltet werden, Ventilscheiben durch
einfache, mit der Kombidichtung 55 verbundenen Ventilplättchen 19 ersetzt und die
Prallfläche 58 derart gestaltet werden, dass eine Schallerzeugung beim Aufprallen
der Ventilscheibe oder Ventilplättchens reduziert werden kann.
Fig.4
[0024] So zeigt Fig.4 eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform, wonach ein, dem Auslassventil
7 zugeordnetes Einlegeteil 20' in eine dafür vorgesehene Ausnehmung 59 im Oberdeckel
12 eingelegt wird und dem mit der Kombidichtung 55 verbundenen Ventilplättchen 19
eine verrundete Prallfläche 58' zum Anschlagen beim Öffnen des Ventils bietet. Die
Prallfläche 58' wird durch das Ventilplättchens 19 beaufschlagt, sobald das Auslassventil
öffnet und eine Strömung aus dem Arbeitsraum 5 in den Auslasskanal 9 sich aufbaut.
Vorzugsweise kann die Prallfläche 58' mit einem Radius R=10mm verrundet werden, jedoch
können auch andere ausreichend große Werte gewählt werden, damit zum einen ein besonders
leises Anprallen des Ventilplättchens 19 ermöglicht wird, zum anderen um eine Strömungsabrissneigung
einer scharfen Körperkante effektiv zu reduzieren. Zusätzlich ist es innerhalb der
Erfindung möglich, das Einlegeteil 20' mit weiteren Mittels zum Arretieren im Oberdeckel
12, beispielsweise nach Art der Fig.3, zu versehen.
[0025] Das Ventilplättchen 19 liegt im geschlossenen Ventilzustand an der Ventilauflagefläche
22. Diese weist eine umlaufende Ausnehmung 23 auf. Dadurch ist die Kontaktfläche zwischen
der Ventilauflagefläche 22 und dem Ventilplättchen 19 reduziert, eine Anhaft- bzw.
Klebeneigung des elastischen Werkstoffs des Ventilplättchens 19 an der Ventilauflagefläche
22 wird dadurch effektiv reduziert. Zudem wird die aus dem Arbeitsraum 5 durch die
Luftkanäle 24 einströmende Luft in der Ausnehmung 23 verteilt und wirkt gleichmäßiger
und auf einer größeren Wirkfläche gegen das Ventilplättchen 19. Beim Schließen wird
das Aufprallgeräusch des Ventilplättchens 19 an der Ventilauflagefläche 22 durch Hinterlüften
und Reduzierung der Kontaktfläche ebenso verringert. Dadurch arbeitet das Ventil insgesamt
sanfter, geschmeidiger und leiser. Es versteht sich, dass die Ausnehmung 23 innerhalb
der Erfindung auch andere Formen statt des gezeigten umlaufenden Trapezprofils einnehmen
darf.
Fig.5
[0026] In der Fig.5 ist eine andere Ausführungsform eines nicht erfindungsgemäßen Arbeitsraumdeckels
2 in einer Explosionsdarstellung dargestellt.
Der Oberdeckel 12 ist um Unterschied zu den eingangs beschriebenen Ausführungsformen
länglich geformt, und ist formgebungstechnisch im wesentlichen reduziert auf eine
tunnelartige Umhüllung von dem Einlasskanal 8 und dem Auslasskanal 9 sowie formintegrierten
Prallfläche 58' für den Auslassventil 7 und Ventilauflagefläche 22' für den Einlassventil
6. Anders als die eingangs beschriebenen Ausführungsformen ist die Länge der Außenkontur
25 des Oberdeckels 12 dabei erheblich kürzer als die Länge der Außenkontur (26) des
Unterdeckels 13. Damit kann der Arbeitsdeckel 2 insgesamt erhebliche einfacher und
leichter und die Luftkanäle strömungsoptimaler gestaltet werden. Die Kombidichtung
55 in der gezeigten Ausführungsform ist sehr einfach und raumsparend gestaltet und
weist integrierte die Ventilplättchen 19 und 19' auf.
[0027] Der Unterdeckel 13 nimmt die Kombidichtung auf und ist mit Positionierstiften 60
versehen, welche vor allem zum Positionieren des Oberdeckels 12 auf dem Unterdeckel
13 dienen und zusätzlich zur Übernahme von Längs- und Querkräften zwischen den beiden
genannten Deckelteilen vorgesehen sein können, indem sie in die korrespondierende
an dem Oberdeckel 12 angeformte Stiftführungen 61 eingreifen. Ebenso können die Positionierstiften
60 durch deren Umformung nach der Montage des Oberdeckels 12 zur endgültigen Fixierung
des Oberdeckels 12 auf dem Unterdeckel 13 eingesetzt werden. Zu Abdichtung der Stifte
weist die Kombidichtung 55 integrierte O-Ringe 62 auf, welche die Positionierstifte
60 im montierten Zustand umgreifen. Die O-Ringe 62 können mitunter die Kombidichtung
55 insgesamt versteifen und gegen Verformungen stabilisieren und somit insgesamt zur
einen zuverlässigen und einfachen Montageoperation beitragen.
Fig.6
[0028] Fig.6 zeigt Details einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Pumpenaggregats.
So ist in der Ansicht 6a eine räumliche Schrägansicht auf einen Gehäuseflansch 10
des Pumpengehäuses 3 dargestellt. Die Oberfläche des Gehäuseflansches 10 weist drei
am Umfang weitgehend in einem gleichen Abstand zueinander verteilte Aufformungen 16
auf. Die Aufformungen 16 verhindern ein großflächiges Anliegen des (nicht gezeigten)
Arbeitsraumdeckels 2 auf dem Pumpengehäuse 3. Eine Kontaktfläche zwischen dem Pumpengehäuse
3 und dem (nicht gezeigten) Arbeitsraumdeckel 2 reduziert und beschränkt sich im montierten
Zustand dadurch auf die drei gegenüber der Fläche des Gehäuseflansches 10 kleine,
punktartige Kontaktbereiche der Aufformungen 16. Ohne des eingelegten Membranelements
46 (siehe Fig.1, Fig.6e) würde an allen anderen Stellen zwischen dem Arbeitsraumdeckel
2 und dem Pumpengehäuse 3 ein definierter Luftspalt verbleiben. Zwischen dem Arbeitsraumdeckel
2 und dem Pumpengehäuse 3 besteht somit eine Dreipunktauflage.
[0029] Bei Betrieb des Pumpenaggregats 1 entstehen sowohl im Arbeitsraumdeckel 2 als auch
im Pumpengehäuse 3 Geräusche, beziehungsweise Schallwellen, welche dann durch alle
vorhandenen Oberflächen abgestrahlt werden. Geräusche am und im Arbeitsraumdeckel
2 entstehen vor allem aufgrund von Luftverwirbelungen an den Ventilen 6,7 und in den
Luftkanälen 8,9 und sind meist hochfrequenter als Geräusche am und im Pumpengehäuse
3, welche vor allem den Antriebsaggregat 42 und den mechanischen Kurbeltrieb 52 als
Quelle haben. An allen Kontaktflächen zwischen dem Arbeitsraumdeckel 2 und dem Pumpengehäuse
3 werden die Schallwellen übertragen und überlagern sich mehrfach, wodurch beispielsweise
unerwünschte Resonanzen entstehen können.
[0030] Durch die hohe Flächenpressung in den Kontaktbereichen zwischen den Aufformungen
16 und dem Arbeitsraumdeckel 2 und Vermeidung weiterer schallübertragender Kontaktfläche
werden Schallübertragungseffekte zwischen dem Arbeitsraumdeckel 2 und dem Pumpengehäuse
3 reduziert und Resonanzen vermieden. Eine Schallabstrahlung sowohl vom Arbeitsraumdeckel
2 als auch vom Pumpengehäuse 3 wird ebenso erheblich verringert. Um diesen günstigen
Effekt noch zu verstärken ist ein dünnes elastisches Entkopplungselement 17 vorgesehen,
welches zwischen dem Arbeitsraumdeckel 2 und dem Pumpengehäuse 3 angeordnet ist und
sowohl eine direkte Schallübertragung von dem einen auf den anderen Kontrahenten an
den 3 vorgenannten Kontaktflächen zu reduziert als auch eine weitgehende Schallentkopplung
ermöglicht. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Entkopplungselement 17 als eine
elastomere Folie ausgeführt und ist mit zwei Dichtungselementen 18 zur einen einzelnen
Formdichtung verbunden. Die beiden Dichtungselemente 18 dienen der Abdichtung vom
Einlasskanal und dem Auslasskanal an ihrer Trennstelle zwischen dem Arbeitsraumdeckel
2 und dem Pumpengehäuse 3.
[0031] In weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsformen kann jedoch auf ein derartiges Entkopplungselement
auch verzichtet werden.
[0032] Es ist bekannt, dass in einem dreidimensionalen Raum eine Dreipunktauflage eine räumlich
stabile und mathematisch bestimmte Art der Lagerung eines Körpers darstellt, da ein
Massenschwerpunkt des Körpers innerhalb eines virtuellen Dreiecks befindet, dessen
Enden die Auflagepunkte sind. Weil in einem dreidimensionalen Raum zudem mehr als
drei Vektoren immer linear abhängig sind, wäre es bei mehr als drei Auflagepunkten
herstellungstechnisch aufwendiger, einen gleichzeitigen und gleichmäßigen Kontakt
aller Auflagepunkte sicherzustellen. Dennoch ist es möglich innerhalb der Erfindung
auch mehr als drei Aufformungen vorzusehen um beispielsweise Werkstoffbelastung durch
hohe Flächenpressung in den Kontaktbereichen zu beschränken und dennoch Schallübertragungs-
und Schallabstrahlungseffekte zu reduzieren.
[0033] Fig.6b zeigt das in der Fig.6a gezeigte Pumpengehäuse 3 in der Draufsicht, Fig.6c
einen Schnitt A-A durch das Pumpengehäuse. Fig.6d zeigt die Ansicht X und die Fig.6e
den Schnitt B-B aus der Fig.6b, allerdings bei einem zusammengebauten Pumpenaggregat
1.
[0034] Fig.6b verdeutlicht dass die Aufformungen 16 in einem weitgehend gleichen Abstand
zueinander äußeren Rand des Gehäuseflansches 10 angeordnet sind und eine, relativ
zur Gesamtfläche des Gehäuseflansches 10 sehr kleine Kontaktfläche zur Auflage des
Arbeitsraumdeckels bieten. Aus der Ansicht c wird ersichtlich, dass die Aufformungen
16 sich nur geringfügig über die Oberfläche des Gehäuseflansches 10 vorspringen.
[0035] Die Fig.6d zeigt einen Ausschnitt einer Seitenansicht eines zusammengebauten Pumpenaggregats
1. Zwischen dem Arbeitsraumdeckel 2 und dem Pumpengehäuse 3 ist das Entkopplungselement
17 angeordnet, welcher im Bereich der der Aufformung 16 komprimiert ist. Insbesondere
aus der Fig.6e kann man entnehmen, dass der Arbeitsraumdeckel 2 mit dem unteren Unterdeckelflansch
11 auf dem Pumpengehäuse 3 aufliegt und dass die Abdichtungsfunktion der Arbeitskammer
5 gegen die Umgebung des Pumpenaggregats vor allem durch das elastische Membranelement
46 erfolgt, welches an seinem wulstartig verstärkten und versteiften Rand zwischen
dem Unterdeckel 13 und dem Pumpengehäuse 3 dichtend verpresst und eingeklemmt ist.
Das Entkopplungselement 17 dient vornehmlich einer Schallentkopplung an einer Kontaktfläche
zwischen dem Unterdeckel 13 und der Aufformung 16. Der Gehäuseflansch 10 verläuft
unterhalb der vorbezeichneten Kontaktfläche in einem Abstand zum Unterdeckel 13.
Fig.7
[0036] In der Fig.7 ist ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Ober- 12
und Unterdeckels 13 eines Arbeitsraumdeckels 2 abgebildet. Bei einer bekannten Ausführungsform
berühren sich der Oberdeckel 12 mit dem Unterdeckel 13 über den gesamten Umfang des
Oberdeckelflansches 14 beziehungsweise des oberen Unterdeckelflansches 15. In der
dargestellten Ausführung weist der Oberdeckel dagegen drei am Oberdeckelflansch 14
weitgehend gleichmäßig verteilt angeordnete Aufformungen 16 auf, welche nach dem vorstehend
bereits beschriebenen Prinzip eine Dreipunktauflage zwischen dem Oberdeckel 12 und
dem Unterdeckel 13 ermöglichen und dadurch eine weitgehende akustische Entkopplung
herbeiführen. Es ist möglich innerhalb der Erfindung auch mehr als drei Aufformungen
16 auf dem Oberdeckelflansch 14 zu verteilen oder auch diese ergänzend oder exklusiv
am oberen Unterdeckelflansch 15 vorzusehen um beispielsweise Kraftverläufe im Zusammengebauten
Zustand oder Herstellung einzelner Komponenten zu optimieren. Ebenso ist es vorstellbar,
die Aufformungen am unteren Unterdeckelflansch 11 exklusiv oder ergänzend zu den Aufformungen
16 am Gehäuseflansch 14 (Fig.6) vorzusehen.
Fig.8
[0037] In der Fig. 8 ist Eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines in der Fig.1
gezeigten Zwischenbodens 35 abgebildet. Der Zwischenboden 35 ist aus einem flexiblen
Werkstoff gefertigt und weist eine an dem Zwischenboden 35 angeformte ebenfalls flexible
Lasche 37 auf. Die Lasche 37 ist derart gestaltet, dass sie sich in ihrer entspannten
Ausgangslage an die Oberfläche des Zwischenbodens 35 flächig anschmiegt und die Durchgangsöffnungen
36 in Richtung Gehäuseinnenraum 53 und somit in Richtung Auslasskanal 9 abdeckt beziehungsweise
verschließt. Bei einem durch eine Bewegung des Verdrängerelements 5 verursachten Luftstoß
wird an beiden Seiten des Zwischenbodens 35 eine Druckdifferenz aufgebaut, welche
die Lasche 37 zum Abheben von der Oberfläche des Zwischenbodens 35 und somit Freigeben
der Durchgangsöffnungen 36 zwingt. Gleichzeitig wird die Lasche 37 elastisch Vorgespannt.
[0038] Nach dem Entweichen einer bestimmten Portion Luft durch die Durchgangsöffnungen 36
verringert sich die Druckdifferenz und die Lasche 36 schellt elastisch zurück, verschließt
somit die Durchgangsöffnungen 36 und Verhindert das Eindringen von Luft, Schmutz und
Feuchtigkeit in den Gehäuseinnenraum 53. Auch die Schallabstrahlung aus dem Gehäuseinnenraum
53 heraus wird durch den Verschluss der Durchgangsöffnungen 36 reduziert. Beim Eindringen
von größeren Mengen Wasser in die Luftaustrittseinheit 34 wird die Lasche 37 durch
den eingedrungenen Wasserschwall eben noch stärker gegen die Durchgangsöffnungen 36
gepresst und verhindert somit effektiv ein weiteres Vordringen von Feuchtigkeit.
[0039] Es sind auch weitere konstruktive Ausführungen der Lasche innerhalb der Erfindung
vorstellbar:
Die Lasche 37 ist bei der gezeigten Ausführung als eine einzelne umlegbare Anformung
am Zwischenboden ausgeführt, es können jedoch ebenso mehr als eine, den einzelnen
Durchgangsöffnungen 36 oder Gruppen von Durchgangsöffnungen 36 zugeordnete Laschen
vorgesehen sein.
[0040] Ebenso kann die Lasche 37 beispielsweise nicht am Zwischenboden 35 angeformt vorgesehen
sein, sondern verdrehbar an diesem gelagert und mit einem elastischen Element gegen
die Oberfläche des Zwischenboden gepresst.
Fig.9
[0041] Fig. 9 zeigt eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Rückschlagventils
38, welcher zwischen dem Zwischenboden 35 und dem Luftauslasseinheitboden 66 angeordnet
ist und sicherstellt, dass die aus der Arbeitskammer 5 ausgestoßene Luft aus dem Gehäuseinnenraum
53 durch die Luftauslasseinheit 34 in die Umgebung des Pumpenaggregats 1, jedoch nicht
wieder hinein gelangen kann. Der Zwischenboden 35 weist eine angeformte Hülse 63 auf,
welche einen an dem Luftauslasseinheitboden 66 inmitten des Ventilsitzes 65 angeordneten
konischen Dorn 64 umgreift und gleichzeitig die elastische Ventilscheibe 39 gegen
den Ventilsitz 65 anpresst. Die Ventilscheibe 39 wird zusätzlich mit einem gegen den
Zwischenboden 35 gestützten elastischen Element 40 in Form einer Spiralfeder beaufschlagt.
Um eine gleichmäßige Verteilung der Anpresskraft am gesamten Umfang der Ventilscheibe
39 und somit ein zuverlässiges Schließen des Rückschlagventils 38 sicherzustellen,
ist zwischen dem elastischen Element 40 und der Ventilscheibe 39 ein starres Scheibenelement
41 zwischengeschaltet.
[0042] Einem unerwünschten Öffnen des Rückschlagventils 37 beispielsweise aufgrund von Flattern
der Ventilscheibe 39 oder unvorhersehbaren Druckdifferenzschwankungen aufgrund von
Wechselwirkungen mit der vorstehend beschriebene Lasche 37 wird dadurch entgegengewirkt.
[0043] Die beschriebene zusätzliche elastische Abstützung der Ventilscheibe 39 zwischen
dem Ventilsitz 65 und dem Zwischenboden 35 verbessert zudem die Schutzwirkung des
Rückschlagventils gegen Wassereindrang in den Gehäuseinnenraum 53 aus der Umgebung
des Pumpenaggregats 1 deutlich.
Fig.10
[0044] Fig. 10 zeigt das in einem Basishalter 28 montiertes beziehungsweise aufgehängtes
Pumpenaggregat 1. Der Basishalter 28 dient zur karosseriefesten Befestigung des Pumpenaggregats
1. Zur Schwingungsentkopplung werden zwischen dem Pumpenaggregat 1 und dem Basishalter
28 elastische Dämpfungselemente 27 zwischengeschaltet. Damit verfügt das Pumpenaggregat
1 über eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit in und um sämtliche Raumrichtungen.
Fig. 11
[0045] In der Fig. 11 sind eine bekannte (Ansicht a) sowie eine andere nicht erfindungsgemäße
Ausführungsform (Ansicht b) des Basishalters 28 in einer räumlichen Darstellung gezeigt.
Zur Aufnahme von Dämpfungselementen 27 weist der Basishalter 28 Stützelemente 29,29'
auf. Die Stützelemente 29' der Bekannten Ausführungsform sind als separate Bauteile
ausgeführt, welche in einem gesonderten Fügevorgang in die dafür vorgesehenen Öffnungen
in dem Basishalter eingesetzt werden. Die erfindungsgemäße Ausführung nach Fig. 11b
dagegen weist in den Basishalter 28 integrierte Stützelemente 29 auf, welche durch
Umformung des Basishalterrohlings, beispielsweise durch Tiefziehen oder Drücken erzeugt
werden.
Bei Bedarf können derart gestaltete Stützelemente 29 beispielsweise mit einem gerollten
oder geschnittenen Innengewinde versehen werden um beispielsweise als ein Fixierpunkt
für Stecker, Kabelhalter oder weitere Peripherieelemente oder Aggregate zu dienen.
[0046] Ebenso sind weitere Ausführungsbeispiele für umformtechnisch erzeugte integrierte
Stützelemente vorstellbar -beispielsweise durch Stanzen und Biegen, oder Stauchen.
Fig.12
[0047] In der Fig.12 ist ein Dämpfungselement 27 aus einem elastischen Werkstoff, vorzugsweise
einem EPDM oder Silikonwerkstoff in einer räumlichen (Ansicht a, schräg von Oben und
schräg von Unten) und einer Schnittdarstellung (Ansicht b) dargestellt. Es weist einen
Außenmantel 31 und einen Innenmantel 30 auf, wobei der Innenmantel eine rohrförmig
konisch gestaltete rotationssymmetrische Innenkontur aufweist, welche mit vorstehend
beschriebenen Stützelementen 29,29' des Basishalters oder einem weiteren Befestigungselement
korrespondiert. Am Außenmantel 31 ist eine umlaufende Nut 67 angebracht, welche zur
Fixierung des Dämpfungselements 27 in einer Bohrung an einem geeigneten Halteelement
geeignet ist.
[0048] Der Innenmantel 30 ist mit dem Außenmantel 31 über einen umlaufenden schräg zur Rotationsachse
R angeordneten Kragen 32 verbunden. Ferner ist der Innenmantel 30 mit dem Außenmantel
31 über mehrere einseitig des Kragens angeordneten, radial strahlenförmig vom Innenmantel
30 zu dem Außenmantel 31verlaufende Stege 33 verbunden. Durch die konisch zulaufende
Innenkontur des Innenmantels 30, den Kragen 32 und die Stege 33 weist das Dämpfungselement
27 bei einer Belastung sowohl quer als auch entlang oder schräg zur Rotationsachse
R verformt sich das Dämpfungselement und erzeugt eine vom Grad der Verformung abhängige,
anfangs schwache (weiche), bei einer größeren Verformung progressiv ansteigende (harte)
und nach einem Kollabieren der freien Zwischenräume zwischen dem Innen 30 und dem
Außenmantel 31 besonders hohe Widerstandskraft gegen die Belastung auf. Dadurch werden
geringe Schwingungen des Pumpenaggregats effektiv durch den "weichen" Anteil der Federkennlinie
aufgefangen und nicht an die Karosserie weitergeleitet, eine größere Bewegung des
Pumpenaggregats durch den harten Anteil der Federkennlinie gedämpft und somit eine
breitbandig wirkende effektive Entkopplung realisiert.
Fig.13
[0049] Bei der Anbindungsstelle zwischen dem Antriebsaggregat 42 und dem Pumpengehäuse 3
muss sowohl Dicht als auch Schwingungsentkoppelt ausgeführt sein. In der in der Fig.
13 gezeigten nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform in Fig. 13 ist zwischen dem Pumpengehäuse
3 und dem Antriebsaggregat 42 zwei elastische, weitgehend ringförmig ausgeführte und
konzentrisch zueinander angeordnete Zwischenelemente 43,44 vorgesehen. Das innere
Zwischenelement 43 weist einen runden Querschnitt auf und dient vor allem der Abdichtung
der Schnittstelle. Das innere Zwischenelement 43 ist mit dem äußeren Zwischenelement
44 über vier Verbindungsstege 45 verbunden. Eine andere Anzahl von Verbindungsstegen
45 ist auch möglich.
[0050] Ebenso ist eine weitere Ausführung ohne Verbindungsstege 45 vorstellbar.
[0051] Der Querschnitt des äußeren Zwischenelements 44 und der Verbindungsstege 45 ist vorzugsweise
quaderförmig gestaltet und dabei derart ausgelegt, dass das äußere Zwischenelement
44 und wahlweise auch die Verbindungsstege 45 bei einem zusammenmontierten Pumpenaggregat
1 zwischen dem Pumpengehäuse 3 und dem Antriebsaggregat 42 komprimiert werden. Dabei
verbleit zwischen dem Pumpengehäuse 3 und dem Antriebsaggregat 42 zumindest im Bereich
um das äußere Zwischenelement 44 ein definierter Luftspalt. Dadurch wird eine Schwingungsübertragung
zwischen dem Antriebsaggregat 42 und dem Pumpengehäuse 3 durch Umwandlung der Bewegungsenergie
in Wärme verringert ohne dass die Dichtungsfunktion beeinträchtigt würde.
Fig.14
[0052] Die Fig. 14 zeigt eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Verdrängerelements
4. Das Verdrängerelement 4 umfasst ein elastisches Membranelement 46 und ein Pleuelelelement
47. Das Membranelement 46 ist auf dem Pleuelelelement 47 durch Umspritzen aufgeformt
und dadurch irreversibel verbunden. Um eine dauerhaltbare Verbindung zu ermöglichen
weist das Membranelement 46 im Bereich der Umspritzung eine Materialverstärkung auf
und das Pleuelelelement 47 verfügt im umspritzten Bereich über einen Schaftkopf 50
mit einem Durchbruch 51, um einen effektiven Anker zu bilden und einem Ablösen des
Membranelements 46 vom Pleuelelement 47 im Pumpenbetrieb entgegen zu wirken. Wegen
dem Durchbruch 47, welcher nach dem Umspritzen durch den Werkstoff des Membranelements
46 ausgefüllt ist, wird kein zerstörungsfreies Lösen beider Teile voneinander möglich.
Es sind auch weitere Gestaltungen des Durchbruchs 51 vorstellbar, ebenso das Vorsehen
mehrerer Durchbrüche im Schaftkopf 50.
[0053] Das Pleuelelelement 47 ist einteilig ausgeführt ist und besteht im Wesentlichen aus
einem Schaftteil 48 sowie einem an dem Schaftteil 48 angeformten Pleuelringteil 49.
Vorzugsweise kann das Pleuelelement im Spritzverfahren aus einem Kunststoffwerkstoff
hergestellt werden, obwohl auch andere Herstellverfahren, beispielsweise Stanzen oder
Sintern sowie Metallwerkstoffe ebenso möglich sind.
Bezugszeichen:
[0054]
- 1
- Pumpenaggregat
- 2
- Arbeitsraumdeckel
- 3
- Pumpengehäuse
- 4
- Verdrängerelement
- 5
- Arbeitsraum
- 6
- Einlassventil
- 7
- Auslassventil
- 8
- Einlasskanal
- 9
- Auslasskanal
- 10
- Gehäuseflansch
- 11
- Unterer Unterdeckelflansch
- 12
- Oberdeckel
- 13
- Unterdeckel
- 14
- Oberdeckelflansch
- 15
- Oberer Unterdeckelflansch
- 16
- Aufformung
- 17
- Entkopplungselement
- 18
- Dichtungselement
- 19, 19'
- Ventilplättchen
- 20
- Einlegeteil
- 21
- Arretierungsöffnung
- 22, 22'
- Ventilauflagefläche
- 23
- Ausnehmung
- 24
- Luftkanal
- 25
- Außenkontur
- 26
- Außenkontur
- 27
- Dämpfungselement
- 28
- Basishalter
- 29, 29'
- Stützelement
- 30
- Innenmantel
- 31
- Außenmantel
- 32
- Kragen
- 33
- Steg
- 34
- Luftauslasseinheit
- 35
- Zwischenboden
- 36
- Durchgangsöffnung
- 37
- Lasche
- 38
- Rückschlagventil
- 39
- Ventilplättchen
- 40
- Elastisches Element
- 41
- Scheibenelement
- 42
- Antriebsaggregat
- 43
- Inneres Zwischenelement
- 44
- Äußeres Zwischenelement
- 45
- Verbindungssteg
- 46
- Membranelement
- 47
- Pleuelelement
- 48
- Schaftteil
- 49
- Pleuelringteil
- 50
- Schaftkopf
- 51
- Durchbruch
- 52
- Kurbeltrieb
- 53
- Gehäuseinnenraum
- 54
- Anschlussleitung
- 55
- Kombidichtung
- 56
- Prallelement
- 57
- Arretiernase
- 58
- Prallfläche
- 60
- Positionierstift
- 61
- Stiftführung
- 62
- O-Ring
- 63
- Hülse
- 64
- Dorn
- 65
- Rückschlagventilsitz
- 66
- Luftauslasseinheitboden
- 67
- Nut
- R
- Rotationsachse
1. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat (1) zur Bereitstellung von Unterdruck
für einen pneumatischen Bremskraftverstärker, umfassend ein mit einem Arbeitsraumdeckel
(2) verschließbares Pumpengehäuse (3) und mindestens ein elastisches Verdrängerelement
(4), wobei zwischen dem Verdrängerelement (4) und dem Arbeitsraumdeckel (2) ein Arbeitsraum
(5) begrenzt ist und diesem jeweils Einlass- (6) und Auslassventile (7) sowie den
Ventilen zugeordnete Ein- (8) und Auslasskanäle (9) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Reduzierung einer Kontaktfläche zwischen dem Arbeitsraumdeckel (2) und dem Pumpengehäuse
(3) an einem Gehäuseflansch (10) am Pumpengehäuse (3) oder an einem Flansch am Arbeitsraumdeckel
(2) drei Aufformungen (16) zueinander beabstandet derart am Umfang verteilt ausgebildet
sind, dass zwischen dem Arbeitsraumdeckel (2) und dem Pumpengehäuse (3) eine räumlich
stabile Dreipunktauflage realisiert ist.
2. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat (1) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsraumdeckel (2) einen Oberdeckel (12) und einen Unterdeckel (13) mit einem
unteren Unterdeckelflansch (11) aufweist und die drei Aufformungen am Umfang des unteren
Unterdeckelflansches ausgebildet sind.
3. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat (1) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsraumdeckel (2) einen Oberdeckel (12) mit einem Oberdeckelflansch (14)
und einen Unterdeckel (13) mit einem oberen Unterdeckelflansch (15) aufweist, wobei
die drei Aufformungen an dem Oberdeckelflansch oder an dem oberen Unterdeckelflansch
(15) ausgebildet sind, so dass zwischen dem Oberdeckel (12) und dem Unterdeckel (13)
die räumlich stabile Dreipunktauflage realisiert ist.
4. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsraumdeckel (2) von dem Pumpengehäuse (3) und/oder der Oberdeckel (12)
von dem Unterdeckel (13) durch wenigstens ein elastisches Entkopplungselement (17)
zur Reduzierung einer Schwingungsübertragung getrennt sind.
5. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Entkopplungselement (17) mit wenigstens einem Dichtungselement (18)
zur einer Formdichtung verbunden ist.
6. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass im dem Ein-(8) oder dem Auslasskanal (9) wenigstens ein vom einem Ventilplättchen
(19) in eine Ventilöffnungsrichtung beaufschlagbares Einlegeteil (20, 20') verdrehgesichert
angeordnet ist.
7. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (20) über Mittel zur Arretierung das Einlegeteils (20) in korrespondierenden
Arretierungsöffnungen (21) verfügt, wobei die Arretierungsöffnungen (21) im Unterdeckel
(13) vorgesehen sind.
8. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (20, 20') wenigstens eine in Ventilöffnungsrichtung verrundete Prallfläche
(58, 58') zum Anschlagen des Ventilplättchens (19) beim Ventilöffnen aufweist.
9. Elektromotorisch antreibbares Pumpenaggregat (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsraumdeckel (2) über einen Oberdeckel (12) und einen Unterdeckel (13) verfügt,
wobei der Unterdeckel (13) eine Ventilauflagefläche (22) zur Auflage eines Ventilplättchens
(19) bei einem geschlossenen Ventilzustand aufweist, wobei wenigstens eine Ausnehmung
(23) zum Reduzieren einer Kontaktfläche zwischen dem Ventilplättchen (19) und der
Ventilauflagefläche (22) in der Ventilauflagefläche (22) angeordnet ist.
1. Pump unit (1) that can be driven by electric motor for the generation of negative
pressure for a pneumatic brake force booster, comprising a pump housing (3) that can
be closed off by means of a working chamber cover (2) and comprising at least one
elastic displacement element (4), wherein a working chamber (5) is delimited between
the displacement element (4) and the working chamber cover (2), and said working chamber
is assigned in each case inlet (6) and outlet valves (7) and inlet (8) and outlet
ducts (9) assigned to the valves, characterized in that, to reduce an area of contact between the working chamber cover (2) and the pump
housing (3), three molded protuberances (16) are formed on a housing flange (10) on
the pump housing (3) or on a flange on the working chamber cover (2) so as to be spaced
apart from one another in a manner distributed over the circumference, such that spatially
stable three-point support is realized between the working chamber cover (2) and the
pump housing (3).
2. Pump unit (1) that can be driven by electric motor according to Claim 1, characterized in that the working chamber cover (2) has a top cover (12) and a bottom cover (13) with a
lower bottom cover flange (11), and the three molded protuberances are formed on the
circumference of the lower bottom cover flange.
3. Pump unit (1) that can be driven by electric motor according to Claim 1, characterized in that the working chamber cover (2) has a top cover (12) with a top cover flange (14) and
has a bottom cover (13) with an upper bottom cover flange (15), wherein the three
molded protuberances are formed on the top cover flange or on the upper bottom cover
flange (15), such that the spatially stable three-point support is realized between
the top cover (12) and the bottom cover (13).
4. Pump unit that can be driven by electric motor according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that the working chamber cover (2) is separated from the pump housing (3), and/or the
top cover (12) is separated from the bottom cover (13), by means of at least one elastic
decoupling element (17) for the purpose of reducing a transmission of vibrations.
5. Pump unit that can be driven by electric motor according to Claim 4, characterized in that the elastic decoupling element (17) is connected to at least one seal element (18)
to form a gasket.
6. Pump unit that can be driven by electric motor according to Claim 1, characterized in that at least one insert part (20, 20') that can be loaded in a valve opening direction
by a valve plate (19) is arranged, so as to be secured against rotation, in the inlet
(8) or the outlet duct (9).
7. Pump unit that can be driven by electric motor according to Claim 6, characterized in that the insert part (20) has means for locking the insert part (20) in corresponding
locking openings (21), wherein the locking openings (21) are provided in the bottom
cover (13).
8. Pump unit that can be driven by electric motor according to Claim 6, characterized in that the insert part (20, 20') has at least one impact surface (58, 58'), which is rounded
in a valve opening direction, for the abutment of the valve plate (19) during the
valve opening process.
9. Pump unit (1) that can be driven by electric motor according to Claim 1, characterized in that the working chamber cover (2) has a top cover (12) and a bottom cover (13), wherein
the bottom cover (13) has a valve support surface (22) for the support of a valve
plate (19) in a closed valve state, wherein at least one recess (23) for reducing
an area of contact between the valve plate (19) and the valve support surface (22)
is arranged in the valve support surface (22).
1. Groupe de pompe (1) pouvant être entraîné par un moteur électrique pour fournir une
dépression pour un servofrein, comprenant un boîtier de pompe (3) pouvant être fermé
avec un couvercle d'espace de travail (2) et au moins un élément de déplacement élastique
(4), un espace de travail (5) étant limité entre l'élément de déplacement (4) et le
couvercle d'espace de travail (2), et des soupapes d'entrée (6) et des soupapes de
sortie (7), ainsi que des canaux d'entrée (8) et des canaux de sortie (9) associés
aux soupapes étant associés à celui-ci, caractérisé en ce que pour réduire une surface de contact entre le couvercle d'espace de travail (2) et
le boîtier de pompe (3), trois formations (16) sont réparties de manière espacée les
unes des autres sur la périphérie au niveau d'une bride de boîtier (10) sur le boîtier
de pompe (3) ou au niveau d'une bride sur le couvercle d'espace de travail (2), de
telle sorte qu'entre le couvercle d'espace de travail (2) et le boîtier de pompe (3)
soit réalisé un support à trois points stable du point de vue tridimensionnel.
2. Groupe de pompe (1) pouvant être entraîné par un moteur électrique selon la revendication
1, caractérisé en ce que le couvercle d'espace de travail (2) présente un couvercle supérieur (12) et un couvercle
inférieur (13) avec une bride inférieure de couvercle inférieur (11) et les trois
formations sont réalisées au niveau de la périphérie de la bride inférieure de couvercle
inférieur.
3. Groupe de pompe (1) pouvant être entraîné par un moteur électrique selon la revendication
1, caractérisé en ce que le couvercle d'espace de travail (2) présente un couvercle supérieur (12) avec une
bride de couvercle supérieur (14) et un couvercle inférieur (13) avec une bride supérieure
de couvercle inférieur (15), les trois formations étant réalisées au niveau de la
bride de couvercle supérieur ou au niveau de la bride supérieure de couvercle inférieur
(15), de telle sorte qu'entre le couvercle supérieur (12) et le couvercle inférieur
(13) soit réalisé le support à trois points stable du point de vue tridimensionnel.
4. Groupe de pompe pouvant être entraîné par un moteur électrique selon l'une quelconque
des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le couvercle d'espace de travail (2) est séparé du boîtier de pompe (3) et/ou le
couvercle supérieur (12) est séparé du couvercle inférieur (13) par au moins un élément
de désaccouplement élastique (17) pour réduire un transfert des oscillations.
5. Groupe de pompe pouvant être entraîné par un moteur électrique selon la revendication
4, caractérisé en ce que l'élément de désaccouplement élastique (17) est connecté à au moins un élément d'étanchéité
(18) pour former un joint profilé.
6. Groupe de pompe pouvant être entraîné par un moteur électrique selon la revendication
1, caractérisé en ce que dans le canal d'entrée (8) ou dans le canal de sortie (9) est disposée de manière
solidaire en rotation au moins une pièce d'insertion (20, 20') pouvant être sollicitée
dans une direction d'ouverture de soupape par une plaquette de soupape (19).
7. Groupe de pompe pouvant être entraîné par un moteur électrique selon la revendication
6, caractérisé en ce que la pièce d'insertion (20) dispose de moyens pour bloquer la pièce d'insertion (20)
dans des ouvertures de blocage correspondantes (21), les ouvertures de blocage (21)
étant prévues dans le couvercle inférieur (13).
8. Groupe de pompe pouvant être entraîné par un moteur électrique selon la revendication
6, caractérisé en ce que la pièce d'insertion (20, 20') présente au moins une surface d'impact (58, 58') arrondie
dans la direction d'ouverture de la soupape pour buter contre la plaquette de soupape
(19) lors de l'ouverture de la soupape.
9. Groupe de pompe (1) pouvant être entraîné par un moteur électrique selon la revendication
1, caractérisé en ce que le couvercle d'espace de travail (2) dispose d'un couvercle supérieur (12) et d'un
couvercle inférieur (13), le couvercle inférieur (13) présentant une surface d'appui
de soupape (22) pour supporter une plaquette de soupape (19) dans un état fermé de
la soupape, au moins un évidement (23) étant prévu dans la surface d'appui de soupape
(22) pour réduire une surface de contact entre la plaque de soupape (19) et la surface
d'appui de soupape (22).