[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Sicherheitselement mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1. Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung
des Sicherheitselementes nach Anspruch 1 und ein Verfahren zum Auslesen des Sicherheitselementes
nach Anspruch 1.
[0002] Ein derartiges Sicherheitselement ist durch die
US-A-4682794, das ein Sicherheitselement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 beschreibt, bekannt.
Bei diesem bekannten Sicherheitselement sind die lichtleitenden Elemente zwischen
die nicht lichtleitenden Elemente gepresst. Beim Pressen kann es zur Beschädigung
der lichtleitenden Elemente kommen, wodurch die Fälschungssicherheit des Sicherheitselements
verringert wird.
[0003] Ein weiteres Sicherheitselement ist durch die
DE 43 38 955 A1 bekannt. Hierbei handelt es sich um fälschungssicheres Papier, in welches ein allein
im Durchlicht sichtbares Netz oder Gitter eingebettet und vom Papiermaterial allseits
umgeben ist. Das Netz oder Gitter kann aus Glasfasern bestehen. Nachteiligerweise
ist das bekannte Papier nicht ausreichend fälschungssicher.
[0004] Durch die
DE 10 2006 049 284 A1 ist eine Vorrichtung zum Auslesen eines Sicherheitselementes bekannt, wobei eine
Lichtquelle auf der ersten Seite des Sicherheitselements und eine Ausleseeinheit auf
der zweiten Seite des Sicherheitselementes vorgesehen ist. Die Ausleseeinheit ist
mit einer Recheneinheit mit Speicher verbunden.
[0005] Ein weiteres bekanntes Sicherheitselement wie beispielsweise der Chip einer Chipkarte
wird verwendet, um eine Identifikation durchzuführen und die Echtheit der Karte zu
überprüfen. Nachteiligerweise ist das Sicherheitselement jedoch nicht ausreichend
fälschungssicher.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung wird somit darin gesehen, das Sicherheitselement und das
Herstellungsverfahren der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass eine
hohe Fälschungssicherheit gewährleistet ist. Die Aufgabe der Erfindung wird weiterhin
darin gesehen, ein Verfahren für das Sicherheitselement zu schaffen, mit welchem dieses
ausgelesen werden kann.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass das Sicherheitselement
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses
Anspruchs ausgebildet ist und dass das Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
5 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs durchgeführt wird.
[0008] In dem erfindungsgemäßen Sicherheitselement verläuft eine große Anzahl von unregelmäßig
angeordneten lichtleitenden Elementen in beliebiger gerader oder gekrümmter Form.
Bestrahlt man das Sicherheitselement beispielsweise von der Rückseite her mit Licht,
dann entsteht beispielsweise an der gegenüberliegenden Oberfläche ein einzigartiges
Lichtpunktemuster oder Lichtmuster, welches durch die völlig beliebige und willkürliche
Anordnung der lichtleitenden Elemente innerhalb des Sicherheitselementes und damit
auch durch die unregelmäßige und willkürliche Anordnung der Lichtaustrittsbereiche
an der Oberfläche des Sicherheitselementes ein Unikat darstellt. Bestrahlt man das
Sicherheitselement beispielsweise von der Oberseite her mit Licht, dann entsteht beispielsweise
an der gegenüberliegenden Rückseite wiederum ein einzigartiges Lichtpunktemuster,
welches durch die völlig beliebige und willkürliche Anordnung der lichtleitenden Elemente
innerhalb des Sicherheitselementes und damit auch durch die unregelmäßige und willkürliche
Anordnung der Lichtaustrittsbereiche an der Rückseite des Sicherheitselementes wiederum
ein Unikat darstellt und von dem vorstehend beschriebenen Lichtpunktemuster völlig
unterschiedlich ist. Auch eine teilweise flächenmäßig begrenzte Bestrahlung des Sicherheitselementes
beispielsweise von der Rückseite her oder von der Vorderseite her ergibt wiederum
einzigartige Lichtpunktemuster als Unikate. Diese Lichtpunktemuster werden zur Identifikation
beispielsweise von Kreditkarten oder Ausweisen verwendet, welche mit dem erfindungsgemäßen
Sicherheitselement ausgestattet sind. Da die lichtleitenden Elemente völlig willkürlich
innerhalb des nicht lichtleitenden Materials angeordnet sind und zudem die lichtleitenden
Elemente unterschiedliche Durchmesser aufweisen können, entsteht ein Sicherheitselement,
welches nicht reproduzierbar ist, da jedes Sicherheitselement ein Unikat ist. Damit
hat das erfindungsgemäße Sicherheitselement eine hohe Fälschungssicherheit.
[0009] Damit das Lichtpunktemuster gut erkennbar ist, besteht der übrige Bereich an der
Oberfläche des Sicherheitselementes neben den Lichtaustrittsbereichen aus dem nicht
lichtleitenden Material, wodurch diese Bereiche bei Beleuchtung dunkel wirken. Das
Sicherheitselement kann bis auf die lichtleitenden Elemente vollständig aus dem nicht
lichtleitenden Material oder nur teilweise aus dem nicht lichtleitenden Material bestehen,
wobei das übrige Material beispielsweise transparent sein kann, damit Licht zu den
darin eingelagerten lichtleitenden Elementen gelangen kann.
[0010] Eine Bestrahlung des Sicherheitselementes mit Licht ist von allen Seiten her oder
aus dem Inneren heraus denkbar und auch der Entstehungsort des Lichtpunktemusters
kann in allen Bereichen der Oberfläche des Sicherheitselementes oder im Inneren liegen.
Um die Herstellung des Sicherheitselementes jedoch zu vereinfachen, befinden sich
entweder die Eintrittsöffnungen der lichtleitenden Elemente auf einer ersten Seite
des Sicherheitselementes und die Austrittsöffnungen der lichtleitenden Elemente auf
einer zweiten Seite des Sicherheitselementes oder die Eintrittsöffnungen und die Austrittsöffnungen
sind auf derselben ersten Seite angeordnet.
[0011] Vorteilhafterweise sind die lichtleitenden Elemente Glasfasern oder Perlonfäden.
Es können auch Nylonfäden sein. Die Durchmesser der Fasern können 0.1 mm bis 0.5 mm
betragen. Sie können aber auch unter 0.1 mm und über 0.5 mm liegen. Die lichtleitenden
Elemente können unterschiedlichste Geometrien aufweisen. Der Querschnitt kann beispielsweise
rund, oval, dreieckförmig, kreuzförmig oder von einer sonstigen beliebigen Form sein.
Damit das Lichtpunktemuster fehlerfrei gemessen werden kann, sieht eine Weiterbildung
der Erfindung vor, dass das nicht lichtleitende Material ein dunkelgefärbter Kunstharz
oder ein anderer Kunststoff ist. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
dass die lichtleitenden Elemente einen Wellenlängenfilter aufweisen. Ein derartiger
Wellenlängenfilter ist beispielsweise ein eingefärbtes lichtleitendes Element, also
beispielsweise eine gefärbte Glasfaser, welche nur bestimmte Wellenlängen von Licht
durchlässt. Damit wird das Lichtpunktemuster noch komplizierter gestaltet und die
Fälschungssicherheit wird weiter erhöht.
[0012] Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Sicherheitselementes wird eine große Zahl von
beispielsweise Glasfasern mit unterschiedlichen Durchmessern und Konturen in ein Behältnis
gegeben und anschließend mit beispielsweise einem Kunstharz vergossen. Nach dem Austrocknen
wird dann ein daraus entstandener Grundkörper, beispielsweise ein zylinderförmiger
Kunstharzkörper, in dünne Scheiben geschnitten. Die Scheiben werden anschließend noch
an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite geschliffen. Es ist auch möglich, unterschiedliche
Formen wie beispielsweise Würfel oder Kugeln aus dem ursprünglichen Grundkörper herauszuschneiden
oder herauszuarbeiten. Da die Glasfasern in dem nicht lichtleitenden Material in beliebiger
und nicht reproduzierbarer Form verlaufen, stellt somit jedes hergestellte Sicherheitselement
ein Unikat dar, welches nicht reproduzierbar ist, da das benachbart hergestellte Sicherheitselement
einen unterschiedlichen Verlauf der lichtleitenden Elemente innerhalb des nicht lichtleitenden
Materials aufweist und damit ein anderes Lichtpunktemuster bei Beleuchtung entsteht.
[0013] Das bei Beleuchtung entstandene Lichtpunktemuster wird mit einer Kamera aufgenommen,
digitalisiert und in einer Datenbank gespeichert. Wird eine mit dem erfindungsgemäßen
Sicherheitselement ausgestattete Kreditkarte verwendet, dann wird das bei Anwendung
der Kreditkarte ausgelesene Lichtpunktemuster mit dem in der Datenbank gespeicherten
Lichtpunktemuster verglichen und eine Freigabe der Karte erfolgt, wenn die beiden
Lichtpunktemuster identisch sind. Eine weitere Erhöhung der Fälschungssicherheit erreicht
man, indem bei der Prüfung nur bestimmte Segmente des Sicherheitselementes beleuchtet
werden. Da die lichtleitenden Elemente völlig willkürlich und gekrümmt innerhalb des
nicht lichtleitenden Materials verlaufen, kann der Lichtaustritt an den unterschiedlichsten
Stellen erfolgen, welche dem beleuchteten Segment nicht gegenüberliegen. Die Lichtquelle
kann aus mehreren Segmenten bestehen. Dabei weist jedes Segment ein Leuchtfeld wie
beispielsweise eine Leuchtdiode auf. Jede Segmentbeleuchtung kann einzeln angesteuert
werden, wobei jede Segmentbeleuchtung ein neues Lichtpunktemuster ergibt.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung. Hierbei stellen dar:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Sicherheitselement mit Lichtpunktemuster,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Ansicht zweier Sicherheitselemente bei der Herstellung,
Fig. 4 eine Auslesevorrichtung für ein Sicherheitselement,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform nach Fig. 4 und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform einer Auslesevorrichtung.
[0015] Das Sicherheitselement 1 ist als eine dünne Scheibe ausgebildet und besteht aus einem
nicht lichtleitenden Material 2 aus schwarzem Kunstharz. Innerhalb des nicht lichtleitenden
Materials 2 sind eine Vielzahl von lichtleitenden Elementen 3 angeordnet. Die lichtleitenden
Elemente 3 weisen eine Eintrittsöffnung 4 und eine Austrittsöffnung 5 für das Licht
auf. Die Eintrittsöffnungen 4 sind auf einer ersten Seite 6 des Sicherheitselementes
1 angeordnet und die Austrittsöffnungen 5 sind auf einer zweiten Seite 7 des Sicherheitselements
1 angeordnet. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel stellt die erste Seite
6 die Unterseite und die zweite Seite 7 die Oberseite des Sicherheitselementes 1 dar.
Die lichtleitenden Elemente 3 sind völlig unregelmäßig und willkürlich innerhalb des
Sicherheitselementes 1 angeordnet. Außerdem weisen die lichtleitenden Elemente 3 unterschiedliche
Durchmesser auf. Fig. 2 zeigt auch ein lichtleitendes Element 3, bei welchem die Eintrittsöffnung
4 und die Austrittsöffnung 5 auf derselben zweiten Seite 7 liegen und ein weiteres
lichtleitendes Element 3, bei welchem die Eintrittsöffnung 4 auf der ersten Seite
6 und die Austrittsöffnung 5 auf einer Seitenfläche 13 liegen. Beim Beleuchten des
Sicherheitselementes 1 von der ersten Seite 6 her gelangt das Licht entlang der lichtleitenden
Elemente 3 auf die zweite Seite 7, wo sich ein Lichtpunktemuster 8 entsprechend der
Anordnung der Austrittsöffnungen 5 bildet. Das Lichtpunktemuster 8 besteht dabei aus
hunderten von Lichtpunkten 9. Dieses Lichtpunktemuster 8 dient als Identifikationsmerkmal
für beispielsweise Ausweise oder Kreditkarten.
[0016] Bei der Herstellung eines Sicherheitselementes 1 werden zuerst die lichtleitenden
Elemente 3 in ein Behältnis mit beispielsweise einer Zylinderform gegeben. Anschließend
wird schwarzer Kunstharz in das Behältnis eingefüllt, wodurch die vielen lichtleitenden
Elemente 3 miteinander vergossen werden. Nach Erstarren des Kunstharzes wird der so
entstandene Grundkörper in dünne Einheiten, beispielsweise Zylinderscheiben, geschnitten.
Diesen werden dann noch an der Oberseite und an der Unterseite geschliffen, damit
bei Durchleuchtung klar definierte Lichtpunkte 9 entstehen. Fig. 3 zeigt eine schematische
Ansicht eines Grundkörpers mit zwei abgetrennten Sicherheitselementen 1.
[0017] Bei der Vorrichtung zum Auslesen des Sicherheitselements 1 gemäß Fig. 4 ist auf der
einen ersten Seite 6 des Sicherheitselements 1 eine Lichtquelle 11 und auf der anderen
zweiten Seite 7 des Sicherheitselements 1 eine Ausleseeinheit 12 vorgesehen. Die Ausleseeinheit
12 kann beispielsweise eine Digitalkamera sein. Das ausgelesene Lichtpunktemuster
8 wird in einer Datenbank gespeichert. Wenn beispielsweise eine Kreditkarte mit dem
Sicherheitselement 1 benutzt wird, dann wird das Lichtpunktemuster 8 in der vorstehend
beschriebenen Weise ausgelesen und mit dem gespeicherten Lichtpunktemuster 8 verglichen.
Sind beide Lichtpunktemuster 8 identisch, dann ist die Karte als echt identifiziert.
Damit ist eine fälschungssichere Identifikation der Karte gewährleistet.
[0018] Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements 1, bei welchem die
Eintrittsöffnungen 4 und die Austrittsöffnungen 5 der lichtleitenden Elemente 3 auf
derselben ersten Seite 6 des Sicherheitselementes 1 angeordnet sind. Entsprechend
sind auch die Lichtquelle 11 und die Ausleseeinheit 12 der Auslesevorrichtung auf
derselben Seite 6 angeordnet. Wie weiterhin in Fig. 5 gezeigt, können die lichtleitenden
Elemente 3 auch um 90° innerhalb des nicht lichtleitenden Materials 2 umgebogen sein
und an einer Seitenfläche oder einer Mantelfläche 13 des Sicherheitselementes 1 austreten,
wo dann die Lichtpunkte 9 mit einer Ausleseeinheit 12 ausgelesen werden.
[0019] Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Auslesevorrichtung, bei welchem die Lichtquelle
11 aus mehreren Segmenten 14 aufgebaut ist. Insgesamt fünf Segmente 14 sind in einer
Reihe nebeneinander angeordnet. Jedes Segment 14 weist eine Leuchtdiode auf. Mit der
Auslesevorrichtung können nun verschiedene Segmente 14 der Lichtquelle 11 angesteuert
werden, so dass jeweils ein anderes Lichtpunktemuster 8 von der Ausleseeinheit 12
erfasst wird, da jede Segmentbeleuchtung der Segmente 14 ein anderes Lichtpunktemuster
8 ergibt. Damit wird die Fälschungssicherheit zusätzlich erhöht. Das Sicherheitselement
1 kann auch umgedreht derart verwendet werden, dass die Unterseite der Ausleseeinheit
12 gegenüberliegt und die Oberseite der Lichtquelle 11 gegenüberliegt. Bei gleicher
flächiger Bestrahlung mit Licht ergibt sich dabei ein anderes Lichtpunktemuster 8,
da die lichtleitenden Elemente 3 völlig willkürlich schräg und gekrümmt innerhalb
des Sicherheitselements 1 verlaufen.
[0020] Das erfindungsgemäße Sicherheitselement 1 hat eine hohe Fälschungssicherheit und
kann beispielsweise in Ausweisen oder Kreditkarten zur Identifikation verwendet werden.
1. Sicherheitselement mit einem nicht lichtleitenden Material (2), wobei innerhalb des
Materials (2) eine Vielzahl von lichtleitenden Elementen (3) derart unregelmäßig angeordnet
sind, dass beim Beleuchten ein Lichtmuster oder Lichtpunktemuster (8) als Unikat entsteht,
wobei sich entweder die Eintrittsöffnungen (4) der lichtleitenden Elemente (3) auf
einer ersten Seite (6) des Sicherheitselementes (1) und die Austrittsöffnungen (5)
der lichtleitenden Elemente (3) auf einer zweiten Seite (7) des Sicherheitselementes
(1) befinden oder die Eintrittsöffnungen (4) und die Austrittsöffnungen (5) auf derselben
ersten Seite (6) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die lichtleitenden Elemente (3) mit dem nicht lichtleitenden Material (2) vergossen
sind.
2. Sicherheitselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die lichtleitenden Elemente (3) Glasfasern oder Perlonfäden sind.
3. Sicherheitselement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die lichtleitenden Elemente (3) einen Wellenlängenfilter aufweisen.
4. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das nicht lichtleitende Material (2) ein dunkelgefärbter Kunstharz ist.
5. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselementes,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vielzahl von lichtleitenden Elementen (3) mit einem nicht lichtleitenden Material
(2) zu einem Grundkörper vergossen werden, anschließend der Grundkörper ausgetrocknet
wird und dann der Grundkörper zur Bildung der Sicherheitselemente (1) zerschnitten
und die entstandenen Sicherheitselemente (1) geschliffen werden.
1. Security element with a non-light-conducting material (2), wherein a plurality of
light-conducting elements (3) are irregularly arranged within the material (2) in
such a way that, upon illumination, a light pattern or light point pattern (8) is
produced as a unique item, wherein either the inlet openings (4) of the light-conducting
elements (3) are located on a first side (6) of the security element (1) and the outlet
openings (5) of the light-conducting elements (3) are located on a second side (7)
of the security element (1) or the inlet openings (4) and the outlet openings (5)
are arranged on the same first side (6), characterised in that the light-conducting elements (3) are encapsulated by the non-light-conducting material
(2).
2. Security element according to claim 1, characterised in that the light-conducting elements (3) are glass fibres or nylon threads.
3. Security element according to claim 1 or 2, characterised in that the light-conducting elements (3) have a wavelength filter.
4. Security element according to any one of the preceding claims, characterised in that the non-light-conducting material (2) is a dark-coloured synthetic resin.
5. Method for producing a security element, characterised in that a plurality of light-conducting elements (3) are encapsulated by a non-light-conducting
material (2) to form a base body, the base body is then dried out and the base body
is then cut up to form the security elements (1) and the produced security elements
(1) are polished.
1. Elément de sécurisation comportant un matériau (2) non conducteur de lumière, une
multiplicité d'éléments (3) conducteurs de lumière étant disposée irrégulièrement
à l'intérieur dudit matériau (2), de façon telle qu'un motif lumineux ou un motif
(8) à points lumineux soit engendré en tant que structure unitaire, lors de l'éclairement,
sachant que les orifices d'entrée (4) des éléments (3) conducteurs de lumière sont
situés sur une première face (6) de l'élément de sécurisation (1) et que les orifices
de sortie (5) desdits éléments (3) conducteurs de lumière sont situés sur une seconde
face (7) dudit élément de sécurisation (1), ou bien que lesdits orifices d'entrée
(4) et lesdits orifices de sortie (5) se trouvent sur la même première face (6),
caractérisé par le fait
que les éléments (3) conducteurs de lumière sont solidarisés par coulée avec le matériau
(2) non conducteur de lumière.
2. Elément de sécurisation selon la revendication 1,
caractérisé par le fait
que les éléments (3) conducteurs de lumière sont des fibres de verre ou des fils de Perlon.
3. Elément de sécurisation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par le fait
que les éléments (3) conducteurs de lumière présentent un filtre de longueurs d'ondes.
4. Elément de sécurisation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que le matériau (2) non conducteur de lumière est une résine synthétique à coloration
foncée.
5. Procédé de fabrication d'un élément de sécurisation,
caractérisé par le fait
qu'une multiplicité d'éléments (3) conducteurs de lumière est solidarisée par coulée
avec un matériau (2) non conducteur de lumière, pour obtenir un corps de base, ledit
corps de base est ensuite intégralement séché, puis ledit corps de base est sectionné
pour former les éléments de sécurisation (1), et les éléments de sécurisation (1)
ainsi produits sont poncés.