| (19) |
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(11) |
EP 2 813 702 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.10.2019 Patentblatt 2019/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.06.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor
Working machine with a combustion engine
Appareil de travail doté d'un moteur à combustion interne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.06.2013 DE 102013009891
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.12.2014 Patentblatt 2014/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Andreas Stihl AG & Co. KG |
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71336 Waiblingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Eberle, Christian
D-71404 Korb (DE)
- Naegele, Claus
D-70563 Stuttgart (DE)
- Weinig, Markus
71364 Winnenden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Reinhardt, Annette et al |
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Patentanwälte
Dipl.Ing. W. Jackisch & Partner mbB
Menzelstraße 40 70192 Stuttgart 70192 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 235 670 DE-A1-102012 015 814 FR-A2- 2 570 017 US-A- 3 982 616 US-A1- 2011 048 359
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WO-A2-2013/015779 FR-A2- 2 570 017 US-A- 3 664 390 US-A1- 2002 185 352 US-A1- 2012 318 236
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
[0002] Aus der
DE 33 08 400 A1 ist ein gattungsgemäßes Arbeitsgerät, nämlich eine Motorsäge bekannt, die eine Starteinrichtung
besitzt. Um sicherzustellen, dass die Kette gebremst ist, wenn sich die Starteinrichtung
in der Startstellung befindet, ist eine Verbindung zwischen einem Drosselhalteteil
der Starteinrichtung und der Bremseinrichtung vorgesehen. Beim Einlegen der Startstellung
wird die Bremseinrichtung betätigt und in die gebremste Stellung verstellt.
[0003] Aus der
US 3,664,390 A ist eine Motorsäge mit einer Bremseinrichtung und einer Zündeinrichtung bekannt.
Die Motorsäge besitzt einen Hebel, der in einer betätigten Stellung sowohl die Zündung
unterbricht als auch auf einen Bremsschuh wirkt, der eine Bremstrommel der Motorsäge
bremst.
[0004] Aus der
US 3,982,616 geht ein Arbeitsgerät hervor, dessen Motor über eine Fliehkraftkupplung ein Antriebsritzel
antreibt. Die Sicherheitskupplung entkoppelt das Antriebsritzel von der Fliehkraftkupplung.
Außerdem ist eine Bremseinrichtung zum Bremsen des Antriebsritzels vorgesehen.
[0005] Die
FR 2 570 017 A2 offenbart eine Motorsäge mit einer Einrichtung zur Ermittlung eines Kontakts des
Bedieners mit der Sägekette. Das Erfassungssystem umfasst einen Schwenkhebel, der
von einem elektrischen Aktor in den Bewegungsweg von Fingern an der Kupplungstrommel
verschwenkt wird, wenn ein Kontakt des Bedieners mit der Sägekette ermittelt wurde.
Der Schwenkhebel wird an den Fingern an der Kupplungstrommel mitgenommen und in eine
Stellung verstellt, in der der Schwenkhebel eine Sperrklinke betätigt. Die Sperrklinke
gibt eine Spannvorrichtung für das Bremsband frei, so dass die Sägekette gebremst
wird.
[0006] Die
WO 2013/015779 A2 zeigt eine Anwerfvorrichtung für den Verbrennungsmotor eines Arbeitsgeräts. Die Anwerfvorrichtung
kann über einen Seilzug betätigt werden. Die Anwerfvorrichtung umfasst jedoch auch
einen Elektromotor, der zum Aufziehen einer Starterfeder vorgesehen ist.
[0007] Die
US 2012/0318236 A1 zeigt eine Starteinrichtung für einen Verbrennungsmotor. Über einen Betriebsartensteller
sind eine Warmstartstellung und eine Kaltstartstellung von Drosselelement und Chokeelement
einstellbar.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor
der gattungsgemäßen Art anzugeben, bei dem auf einfache Weise sichergestellt ist,
dass das Werkzeug beim Starten des Arbeitsgeräts nicht angetrieben wird.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0011] Um auf einfache Weise sicherzustellen, dass das Werkzeug nicht mitlaufen kann, ist
eine Blockiereinrichtung mit einer Sperrklinke vorgesehen, die in einer betätigten
Stellung in den Bewegungsweg des Abtriebselements ragt und die Drehung des Abtriebselements
auf weniger als eine Umdrehung begrenzt. Die Starteinrichtung besitzt eine Betätigungseinrichtung
für die Blockiereinrichtung. In Startstellung der Starteinrichtung hält die Blockiereinrichtung
die Sperrklinke in der betätigten Stellung. Da das Abtriebselement in Startstellung
der Starteinrichtung von der Sperrklinke blockiert ist, kann das Abtriebselement der
Kupplung nicht mitrotieren. Dadurch ist auf einfache Weise ein Antrieb des Werkzeugs
verhindert. Eine Sperrklinke kann das Abtriebselement sicher sperren und vergleichsweise
große Kräfte aufnehmen. Die Blockiereinrichtung kann konstruktiv einfach aufgebaut
werden, so dass sich ein einfacher Aufbau des Arbeitsgeräts ergibt. Da die Starteinrichtung
zum Starten des Verbrennungsmotors in die Startstellung verstellt wird, läuft der
Verbrennungsmotor beim Verstellen der Sperrklinke in die betätigte Stellung nicht,
und die vom Abtriebselement auf die Sperrklinke ausgeübten Kräfte sind gering.
[0012] Die Blockiereinrichtung wird vorteilhaft beim Einlegen der Startstellung in die betätigte
Stellung verstellt. Die Betätigungsbewegung beim Einlegen der Startstellung wird demnach
genutzt, um die Blockiereinrichtung in die betätigte Stellung zu verstellen. Die Sperrklinke
ist insbesondere schwenkbar gelagert. Dadurch ergibt sich ein einfacher Aufbau, und
zum Verstellen der Sperrklinke in die betätigte Stellung werden nur geringe Betätigungskräfte
benötigt.
[0013] Die Sperrklinke ist vorteilhaft von einer Rückstellfeder in Richtung auf die unbetätigte
Stellung der Blockiereinrichtung federbelastet. Die Starteinrichtung verstellt die
Sperrklinke insbesondere entgegen der Kraft der Rückstellfeder in die betätigte Stellung.
Die Rückstellfeder stellt sicher, dass die Sperrklinke in die unbetätigte Stellung
zurückgestellt werden kann, wenn die Startstellung sich in ihrer Betriebsstellung
befindet. Das Zurückstellen der Starteinrichtung in die Betriebsstellung und das Zurückstellen
der Sperrklinke können dabei aufgrund der Rückstellfeder unabhängig voneinander erfolgen.
Vorteilhaft ist die Verbindung zwischen der Betätigungseinrichtung und der Sperrklinke
so ausgebildet, dass die Betätigungseinrichtung die Sperrklinke nur in Richtung auf
die betätigte Stellung verstellen kann. Die Bewegung der Betätigungseinrichtung zurück
in die der Betriebsstellung der Starteinrichtung zugeordneten Stellung bewirkt vorteilhaft
keine Rückstellung der Sperrklinke.
[0014] Vorteilhaft ist in Wirkverbindung zwischen der Betätigungseinrichtung und der Sperrklinke
eine Dämpfungsfeder angeordnet. Die Dämpfungsfeder dämpft den Kontakt der Sperrklinke
mit dem Abtriebselement, wenn die Betätigungseinrichtung in die Startstellung verstellt
wird, während sich das Abtriebselement bereits dreht. Die Dämpfungsfeder lässt außerdem
ein Verstellen der Betätigungseinrichtung auch dann zu, wenn die Sperrklinke nicht
in die betätigte Stellung verstellt werden kann. Dies ist insbesondere dann der Fall,
wenn die Sperrklinke vom Abtriebselement selbst blockiert wird, beispielsweise aufgrund
einer ungünstigen Drehstellung des Abtriebselements. Die Sperrklinke legt sich in
diesem Fall unter Vorspannung an das Abtriebselement an. Sobald das Abtriebselement
beginnt zu rotieren und sich aus der Drehstellung bewegt, kann die Sperrklinke in
ihre betätigte Stellung verschwenkt werden, so dass eine weitere Rotation des Abtriebselements
vermieden ist. Selbst bei ungünstiger Drehlage des Abtriebselements ist dadurch verhindert,
dass sich das Abtriebselement um mehr als eine Umdrehung drehen kann.
[0015] Vorteilhaft besitzt die Blockiereinrichtung eine Haltekontur, die die Sperrklinke
bei in Antriebsrichtung belastetem Abtriebselement unabhängig von der Stellung der
Starteinrichtung in betätigter Stellung hält. Zum Rückstellen der Sperrklinke in die
unbetätigte Stellung ist demnach neben der Verstellung der Sperreinrichtung in die
Betriebsstellung auch notwendig, dass das Abtriebselement nicht in Antriebsrichtung
belastet ist. Dadurch wird ein ruckartiges Beschleunigen des Werkzeugs beim Lösen
der Starteinrichtung verhindert. Solange das Abtriebselement in Antriebsrichtung belastet
ist, bleibt die Sperrklinke in ihrer betätigten Stellung. Erst wenn das Abtriebselement
in Antriebsrichtung nicht belastet ist, kann die Sperrklinke insbesondere aufgrund
der Kraft der Rückstellfeder zurück in ihre betätigte Stellung verstellt werden. Anstatt
über die Rückstellfeder kann die Sperrklinke auch vom Bediener selbst zurückzustellen
sein. Aufgrund der Haltekontur muss der Bediener nach dem Verstellen der Starteinrichtung
in die Betriebsstellung zunächst eine Drehzahl unterhalb der Einkuppeldrehzahl, insbesondere
die Leerlaufdrehzahl einstellen, damit die Sperrklinke in ihre unbetätigte Stellung
zurückgestellt wird bzw. zurückgestellt werden kann. Erst dann ist das Abtriebselement
freigegeben, und das Arbeitsgerät kann in üblicher Weise betrieben werden.
[0016] Ein einfacher konstruktiver Aufbau ergibt sich, wenn die Sperrklinke beim Blockieren
des Abtriebselements mit einer Aufnahme des Abtriebselements zusammenwirkt. Das Abtriebselement
besitzt insbesondere mehrere rotationssymmetrisch zur Drehachse des Abtriebselements
angeordnete Aufnahmen. Dadurch kann die mögliche Drehbewegung des Abtriebselements
auf deutlich weniger als eine Umdrehung des Abtriebselements begrenzt werden. Als
besonders vorteilhaft haben sich zwei Aufnahmen erwiesen.
[0017] Vorteilhaft blockiert die Blockiereinrichtung ein Einlegen der Startstellung bei
rotierendem Abtriebselement. Dadurch kann auf einfache Weise ein Einlegen der Startstellung
im Betrieb, also bei laufendem Verbrennungsmotor, vermieden werden. Eine einfache
Gestaltung ergibt sich, wenn die Blockiereinrichtung eine drehfest mit dem Abtriebselement
verbundene Sperrkontur besitzt, die bei rotierendem Abtriebselement und bei aus der
unbetätigten Stellung in Richtung auf ihre betätigte Stellung bewegter Sperrklinke
oberhalb einer konstruktiv vorgegebenen Drehzahl eine Kraft auf die Sperrklinke in
Richtung auf ihre unbetätigte Stellung ausübt. Ein einfacher Aufbau ergibt sich, wenn
die Sperrkontur an der bezogen auf die Drehachse außen und in Antriebsrichtung hinten
liegenden Seite der Aufnahme an die Aufnahme angrenzt. Die Sperrkontur ist dabei insbesondere
fest mit dem Abtriebselement verbunden. Bei Drehzahlen oberhalb der konstruktiv vorgegebenen
Drehzahl übt die Sperrkontur auf die Sperrklinke eine Kraft in Richtung auf die unbetätigte
Stellung der Sperrklinke aus. Die Sperrkontur ist vorteilhaft an der bezogen auf die
Drehachse außen und in Antriebsrichtung hinten liegenden Seite der Aufnahme angrenzend
an die Aufnahme angeordnet. Dadurch ergibt sich ein einfacher konstruktiver Aufbau.
Um die Drehzahl, bei der die Sperrkontur wirksam wird, weitgehend frei konstruktiv
vorgeben zu können, kann auch vorgesehen sein, dass die Sperrkontur an einem am Abtriebselement
gehaltenen Fliehgewicht ausgebildet ist, das die Aufnahme bei Drehzahlen oberhalb
der konstruktiv vorgegebenen Drehzahl mindestens teilweise abdeckt. Die Aufnahme wird
dabei mindestens so weit abgedeckt, dass die Sperrklinke nicht in ihre betätigte Stellung
verstellt werden kann oder von der Haltekontur nicht in der betätigten Stellung gehalten
wird.
[0018] Die Startstellung der Starteinrichtung wird vorteilhaft durch Betätigen eines Gashebels
des Arbeitsgeräts gelöst. Die Sperrklinke kann dabei noch in ihrer betätigten Stellung
verbleiben. Die Kupplung ist insbesondere eine Fliehkraftkupplung, und das Abtriebselement
umfasst eine Kupplungstrommel.
[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht eines Arbeitsgeräts,
- Fig. 2
- eine schematische Schnittdarstellung durch das Arbeitsgerät aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer Starteinrichtung des Arbeitsgeräts in Betriebsstellung,
- Fig. 4
- die Starteinrichtung aus Fig. 3 in einer Startstellung,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung einer Blockiereinrichtung des Arbeitsgeräts in betätigter
Stellung einer Sperrklinke,
- Fig. 6
- die Blockiereinrichtung aus Fig. 5 mit der Betätigungseinrichtung in einer Betriebsstellung,
- Fig. 7
- die Blockiereinrichtung aus den Fig. 5 und 6 in unbetätigter Stellung der Sperrklinke,
- Fig. 8 und Fig. 9
- Ausführungsbeispiele von Blockiereinrichtungen in unbetätigter Stellung der Sperrklinke,
- Fig. 10
- ein Ausfiihrungsbeispiel der Blockiereinrichtung in betätigter Stellung der Sperrklinke,
- Fig. 11
- die Blockiereinrichtung aus Fig. 10 mit blockiertem Abtriebselement,
- Fig. 12
- die Blockiereinrichtung aus Fig. 11 mit der Betätigungseinrichtung in
- -
- Betriebsstellung ,
- Fig. 13
- die Blockiereinrichtung aus Fig. 12 mit der Sperrklinke in unbetätigter Stellung,
- Fig. 14 bis Fig. 17
- ein weiteres Ausfiihrungsbeispiel einer Blockiereinrichtung in den Fig. 10 bis 13
entsprechenden Stellungen.
[0020] Fig. 1 zeigt als Ausfiihrungsbeispiel für ein Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor
ein handgeführtes Arbeitsgerät, nämlich eine Motorsäge 1. Die Motorsäge 1 besitzt
ein Gehäuse 2, an dem ein hinterer Handgriff 3 und ein Griffrohr 4 festgelegt sind.
Am Gehäuse 2 ist außerdem ein Handschutzbügel 5 schwenkbar gelagert, der zum Auslösen
einer Kettenbremseinrichtung der Motorsäge 1 dienen kann. An der dem hinteren Handgriff
3 abgewandten Seite des Gehäuses 2 ragt eine Führungsschiene 6 nach vorn, an der eine
Sägekette 7 umlaufend angeordnet ist. Die Sägekette 7 ist von einem in Fig. 2 schematisch
gezeigten Verbrennungsmotor 11 angetrieben. Wie Fig. 1 zeigt, sind am hinteren Handgriff
3 ein Gashebel 8 und eine Gashebelsperre 9 schwenkbar gelagert. Benachbart zum hinteren
Handgriff 3 ragt ein Betriebsartensteller 10 aus dem Gehäuse 2, der in Richtung eines
Pfeils 23 aus der in Fig. 1 gezeigten Betriebsstellung 81 in eine gestrichelt eingezeichnete
Startstellung 80 verstellt werden kann.
[0021] Fig. 2 zeigt den Aufbau des Antriebs der Motorsäge 1 im Einzelnen. Die Motorsäge
1 besitzt eine Anwerfvorrichtung 21, die vorteilhaft als Seilzugstarter ausgebildet
ist. Die Anwerfvorrichtung 21 wirkt auf eine Kurbelwelle 12, an der ein Lüfterrad
20 drehfest gehalten ist. Im Ausführungsbeispiel ist das Lüfterrad 20 zwischen der
Anwerfvorrichtung 21 und einem Kurbelgehäuse 17 des Verbrennungsmotors 11 angeordnet.
Der Verbrennungsmotor 11 besitzt einen Zylinder 16, in dem ein Kolben 18 hin- und
hergehend gelagert ist. Der Kolben 18 treibt über ein Pleuel 19 die Kurbelwelle 12
rotierend an. Die Kurbelwelle 12 ist im Kurbelgehäuse 17 um eine Drehachse 41 drehbar
gelagert. An der dem Lüfterrad 20 gegenüberliegenden Seite des Verbrennungsmotors
11 ist eine Kupplung 13 angeordnet, die im Ausführungsbeispiel als Fliehkraftkupplung
ausgebildet ist. In Fig. 2 ist die Kupplung 13 schematisch gezeigt. Die Kupplung 13
besitzt ein Antriebselement 63, das mindestens ein Fliehgewicht umfasst. Bei Überschreiten
einer konstruktiv vorgegebenen Drehzahl der Kurbelwelle 12 bewegt sich das Fliehgewicht
radial nach außen und kommt zur Anlage an einem Abtriebselement 51. Am Außenumfang
des Abtriebselements 51 ist ein Bremsband 15 angeordnet, das Teil der vom Handschutzbügel
5 auszulösenden Bremseinrichtung ist. Am Abtriebselement 51 ist ein Antriebsritzel
22 festgelegt, das die Sägekette 7 antreibt.
[0022] Dem Verbrennungsmotor 11 wird über einen in Fig. 3 gezeigten Vergaser 24 Kraftstoff/Luft-Gemisch
zugeführt. Der Verbrennungsmotor 11 ist insbesondere ein Einzylindermotor, vorteilhaft
ein Zweitaktmotor. Der Vergaser 24 besitzt ein Vergasergehäuse 34, in dem ein Ansaugkanalabschnitt
25 geführt ist. In dem Ansaugkanalabschnitt 25 sind eine Drosselklappe 26 und eine
Chokeklappe 27 schwenkbar gelagert. Anstatt der Drosselklappe 26 und der Chokeklappe
27 können auch andere Drosselelemente in dem im Vergaser 24 ausgebildeten Ansaugkanalabschnitt
25 vorgesehen sein. Die Drosselklappe 26 ist mit einer Drosselwelle 28 um eine Drehachse
32 schwenkbar gelagert. Die Chokeklappe 27 ist mit einer Chokewelle 29 um eine Drehachse
33 schwenkbar gelagert. An der Drosselwelle 28 ist ein Drosselhebel 30 fixiert. Der
Drosselhebel 30 ist vorteilhaft drehfest mit der Drosselwelle 28 verbunden. An der
Chokewelle 29 ist ein Chokehebel 31 festgelegt. Der Chokehebel 31 kann drehfest mit
der Chokewelle 29 verbunden sein, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt. Zum Toleranzausgleich
kann jedoch auch eine geringe Relativbewegung zwischen dem Chokehebel 31 und der Chokewelle
29 möglich sein.
[0023] Der Betriebsartensteller 10 ist über eine Koppelstange 36 mit dem Chokehebel 31 gekoppelt.
Der Betriebsartensteller 10 ist dabei um eine Schwenkachse 50 schwenkbar gelagert.
Der Betriebsartensteller 10, die Koppelstange 36, der Chokehebel 31, die Chokewelle
29 und die Chokeklappe 27 sind Teil einer Starteinrichtung 39. In der in Fig. 3 gezeigten
Stellung befindet sich die Starteinrichtung 39 in einer Betriebsstellung 35. In der
Betriebsstellung 35 verringert die Chokeklappe 27 den Strömungsquerschnitt im Ansaugkanalabschnitt
25 nicht oder nur geringfügig. Die Chokeklappe 27 liegt etwa parallel zur Strömungsrichtung
im Ansaugkanalabschnitt 25.
[0024] Um die Starteinrichtung 39 aus der in Fig. 3 gezeigten Betriebsstellung 35 in die
in Fig. 4 gezeigte Startstellung 42 zu verstellen, wird der Drosselhebel 30 in Richtung
des Pfeils 37 in Fig. 3 verschwenkt. Dadurch schwenkt ein Abschnitt des Drosselhebels
30 aus dem Schwenkweg des Chokehebels 31. Der Drosselhebel 30 wird durch Betätigen
des Gashebels 8 in Richtung des Pfeils 37 verschwenkt. Anschließend kann der Betriebsartensteller
10 in Richtung des Pfeils 70 verschwenkt werden. Dadurch verschwenkt der Chokehebel
31 in Richtung des Pfeils 38 in die in Fig. 4 gezeigte Startstellung 42. Wird der
Gashebel 8 bei betätigtem Betriebsartensteller 10 losgelassen, so verrastet der Drosselhebel
30 mit dem Chokehebel 31. Dabei liegt der Drosselhebel 30 an einer Schulter 40 des
Chokehebels 31 an. In der in Fig. 4 gezeigten Startstellung 42 ist die Drosselklappe
26 leicht geöffnet und die Chokeklappe 27 gegenüber der Betriebsstellung 35 weiter
verschlossen. Drosselklappe 26 und Chokeklappe 27 befinden sich in einer Stellung,
in der die dem Verbrennungsmotor 11 zugeführte Menge an Verbrennungsluft und die dem
Verbrennungsmotor 11 zugeführte Menge an Kraftstoff auf den Luftaufwand und den Kraftstoffbedarf
beim Starten des Verbrennungsmotors 11, also beim Betätigen der Anwerfvorrichtung
21 abgestimmt sind. Es kann auch vorgesehen sein, dass nur der Chokehebel 31 betätigt
werden muss und dieser den Drosselhebel 30 in eine Startstellung stellt.
[0025] Um zu vermeiden, dass sich das Werkzeug, also die Sägekette 7 beim Starten des Verbrennungsmotors
11 mitbewegen kann, ist eine in Fig. 5 schematisch gezeigte Blockiereinrichtung 43
vorgesehen. Die Blockiereinrichtung 43 umfasst eine um eine Schwenkachse 58 schwenkbar
gelagerte Sperrklinke 44, die mit einer Aufnahme 53 am Abtriebselement 51 zusammenwirkt.
Das Abtriebselement 51 umfasst eine Kupplungstrommel 14. An der Kupplungstrommel 14
ist eine Halteplatte 52 festgelegt, die an gegenüberliegenden Seiten über den Außenumfang
der Kupplungstrommel 14 ragt und die an den beiden Seiten jeweils eine Aufnahme 53
für die Sperrklinke 44 besitzt. Auch eine andere konstruktive Anordnung von einer
oder mehreren Aufnahmen 53 kann vorteilhaft sein. Das Abtriebselement 51 ist vom Verbrennungsmotor
11 in einer Antriebsrichtung 54 angetrieben. Fig. 5 zeigt die Sperrklinke 44 in ihrer
betätigten Stellung 46. In dieser Stellung ragt die Sperrklinke 44 in den in Fig.
5 gestrichelt eingezeichneten Bewegungsweg 71 des Abtriebselements 51 ein. Der Bewegungsweg
71 ist dabei der Kreis, den der am weitesten von der Drehachse 41 entfernt liegende
Bereich des Abtriebselements 51 im Bereich der Aufnahme 53 bei Rotation um die Drehachse
41 beschreibt.
[0026] An der Sperrklinke 44 greift ein Betätigungselement 57 an. Das Betätigungselement
57 ist von einer Rückstellfeder 55 in Richtung auf eine in Fig. 7 gezeigte unbetätigte
Stellung 47 der Sperrklinke 44 federbeaufschlagt. In der schematischen Darstellung
in Fig. 5 stützt sich die Rückstellfeder 55 mit einem Ende an einem fest mit dem Betätigungselement
57 verbundenen Gegenlager 56 ab. Das andere Ende der Feder 55 ist fest mit dem Gehäuse
2 verbunden.
[0027] Der Betriebsartensteller 10 ist im Ausführungsbeispiel fest mit einer Lagerwelle
48 verbunden und um die Schwenkachse 50 schwenkbar gelagert. An der Lagerwelle 48
ist ein Betätigungszapfen 49 festgelegt, der auf das Betätigungselement 57 wirkt.
Der Betriebsartensteller 10 bildet mit der Lagerwelle 48 und dem Betätigungszapfen
49 eine Betätigungseinrichtung 45 für die Blockiereinrichtung 43. Fig. 5 zeigt den
Betriebsartensteller 10 in seiner Startstellung 80. In Startstellung 80 des Betriebsartenstellers
10 befindet sich die Starteinrichtung 39 in ihrer Startstellung 42 (Fig. 4). In Startstellung
80 des Betriebsartenstellers 10 drückt der Betätigungszapfen 49 die Sperrklinke 44
entgegen der Kraft der Feder 55 in die betätigte Stellung 46.
[0028] Wird die Startstellung 42 durch Gasgeben gelöst, so löst sich die in Fig. 4 gezeigte
Verrastung zwischen Drosselhebel 30 und Chokehebel 31. Der Betriebsartensteller 10
wird aufgrund der Kraft einer nicht gezeigten Feder in seine in Fig. 6 gezeigte Betriebsstellung
81 verstellt. Es kann auch vorgesehen sein, dass der Betriebsartensteller 10 vom Bediener
aus der in Fig. 5 gezeigten Startstellung 80 in die in Fig. 6 gezeigte Betriebsstellung
81 zurückzustellen ist. Wie Fig. 6 zeigt, ist an der Aufnahme 53 eine Haltekontur
59 ausgebildet. Die Haltekontur 59 begrenzt die Aufnahme 53 an dem radial zur Drehachse
41 außen und in Antriebsrichtung 54 hinten liegenden Bereich und liegt im Schwenkweg
der Sperrklinke 44 von der betätigten Stellung 46 in die in Fig. 7 gezeigte unbetätigte
Stellung 47. Die Sperrklinke 44 ist von der Feder 55 in Richtung auf die unbetätigte
Stellung 47 federbelastet. Die Federkraft ist in Fig. 6 durch den Pfeil 66 angedeutet.
Solange das Abtriebselement 51 in Antriebsrichtung 54 belastet ist, wird ein Verschwenken
der Sperr
klinke 44 in die unbetätigte Stellung 47 von der Haltekontur
59 verhindert.
[0029] Fig. 7 zeigt die Anordnung, nachdem das Abtriebselement 51 nicht mehr in Antriebsrichtung
54 belastet ist. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Bediener den
Gashebel 8 loslässt und der Verbrennungsmotor 11 im Leerlauf betrieben wird. Die Leerlaufdrehzahl
liegt unter der Einkuppeldrehzahl der Kupplung 13, so dass das Abtriebselement 51
der Kupplung 13 nicht weiter angetrieben wird. Aufgrund der Kraft der Feder 55 ist
die Sperrklinke 44 in einer Schwenkrichtung 65 in ihre unbetätigte Stellung
47 verschwenkt. Dabei hat die Sperrklinke 44 eine Kraft auf die Haltekontur 59 ausgeübt
und das Abtriebselement 51 geringfügig in einer der Antriebsrichtung 54 entgegengerichteten
Drehrichtung 64 bewegt. Die Haltekontur 59 bewirkt, dass die Sperrklinke 44 in ihrer
betätigten Stellung 46 bleibt, bis auf das Abtriebselement 51 kein Moment in Antriebsrichtung
54 mehr wirkt. Dadurch kann ein ruckartiges Anfahren des Werkzeugs beim Verstellen
der Starteinrichtung 39 in die Betriebsstellung 35 verhindert werden.
[0030] Bei dem in Fig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel ist an der Aufnahme 53 benachbart
zur Haltekontur 59 eine Sperrkontur 60 ausgebildet. Die Sperrkontur 60 ist an der
bezogen auf die Drehachse 41 radial außen und bezogen auf die Antriebsrichtung 54
hinten liegenden Seite der Aufnahme 53 angrenzend an die Aufnahme 53 angeordnet. Die
Sperrkontur 60 übt bei in Antriebsrichtung 54 rotierendem Abtriebselement 51 auf eine
aus der unbetätigten Stellung 47 in Richtung auf ihre betätigte Stellung 46 (Fig.
6) bewegte Sperrklinke 44 eine Kraft in Richtung des Pfeils 72, also bezogen auf die
Drehachse 41 radial nach außen aus. Ab einer konstruktiv vorgegebenen Drehzahl folgen
die an den beiden über die Kupplungstrommel 14 überstehenden Enden der Halteplatte
52 ausgebildeten Sperrkonturen 60 so schnell aufeinander, dass ein Verschwenken der
Sperr
klinke 44 in die betätigte Stellung 46 nicht mehr möglich ist. Der Betriebsartensteller
10 kann dadurch nicht in seine Startstellung 80 verstellt werden. Dadurch wird ein
Verstellen der Starteinrichtung 39 in die Startstellung 42 bei rotierendem Abtriebselement
51 verhindert.
[0031] Bei der in Fig. 9 gezeigten alternativen Ausführung sind benachbart zu den Aufnahmen
53 Fliehgewichte 61 am Abtriebselement 51 gelagert. In der in Fig. 9 gezeigten nach
außen verstellten Stellung der Fliehgewichte 61 verschließen die Fliehgewichte 61
die Aufnahmen 53 mindestens teilweise. Im Ausführungsbeispiel sind die Aufnahmen 53
näherungsweise vollständig verschlossen. Die Fliehgewichte 61 besitzen dabei jeweils
eine Sperrkontur 62, die eine Aufnahme 53 verschließt. Dadurch ist ein Verstellen
der Sperrklinke 44 in die in Fig. 6 gezeigte betätigte Stellung 46 verhindert. Die
Fliehgewichte 61 sind über jeweils einen Bolzen 74 mit der Halteplatte 52 verbunden,
der in eine Nut 73 ragt. Die Nut 73 verläuft zur radialen Richtung zur Drehachse 41
geneigt. Über entsprechende Auslegung des Neigungswinkels der Nut 73 und des Gewichts
des Fliehgewichtes 61 kann die Drehzahl, ab der das Verstellen der Sperrklinke 44
in die betätigte Stellung 46 verhindert ist, eingestellt werden.
[0032] Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Blockiereinrichtung 43. Die Gestaltung
des Abtriebselements 51 entspricht der Gestaltung des Abtriebselements aus den Fig.
5 bis 7. Auch eine Gestaltung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 oder gemäß
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 mit einer Sperrkontur 60 oder 62 kann vorteilhaft
sein. Gleiche Bezugszeichen kennzeichnen in allen Figuren einander entsprechende Elemente.
Die Betätigungseinrichtung 45 des in Fig. 10 gezeigten Ausführungsbeispiels umfasst
anstatt eines Betriebsartenstellers 10 einen um die Schwenkachse 50 drehbar gelagerten
Drehknopf 67. Vorteilhaft ist der Drehknopf 67 zusätzlich zu seiner Drehbeweglichkeit
in Richtung der Schwenkachse 50 längsverschiebbar. Am Drehknopf 67 ist ein auskragender
Arm 75 angeordnet, an dem ein Ende einer Dämpfungsfeder 68 fixiert ist. Das andere
Ende der Dämpfungsfeder 68 ist mit der Sperrklinke 44 verbunden. Die Dämpfungsfeder
68 ist als Zugfeder ausgebildet. Auch eine andere konstruktive Anordnung und Gestaltung
einer zwischen dem Drehknopf 67 und der Sperrklinke 44 wirkenden Dämpfungsfeder 68
kann vorteilhaft sein. In Fig. 10 befindet sich die Sperrklinke 44 in betätigter Stellung
46. Der Drehknopf 67 befindet sich in der Startstellung 80. Wird das Abtriebselement
51 in Antriebsrichtung 54 angetrieben, so hakt die Sperrklinke 44 in die Aufnahme
53 ein und verhindert dadurch ein weiteres Verdrehen der Aufnahme 53. Das Abtriebselement
51 ist gesperrt. Dies ist in Fig. 11 gezeigt.
[0033] Wird der Drehknopf 67 aus der Startstellung 81 in die in Fig. 12 gezeigte Betriebsstellung
80 verstellt, so wird die Dämpfungsfeder 67 gespannt. Die Sperrklinke 44 wird von
der Haltekontur 59 in ihrer betätigten Stellung 46 gehalten, solange das Abtriebselement
51 in Antriebsrichtung 54 angetrieben ist. An der Sperrklinke 44 wirkt die Kraft der
Dämpfungsfeder 68, wie der Pfeil 69 zeigt. Sobald das Abtriebselement 51 nicht mehr
in Antriebsrichtung 54 belastet ist, kann die Sperrklinke 44 das Abtriebselement 51
an der Haltekontur 59 in der in Fig. 13 gezeigten Drehrichtung 64 drehen, bis die
Sperrklinke 44 freigegeben ist und sich aufgrund der Kraft der Dämpfungsfeder 68 in
die in Fig. 13 gezeigte unbetätigte Stellung 47 zurückstellt.
[0034] Wird der Drehknopf 67 aus der in Fig. 13 gezeigten Betriebsstellung 81 in die in
Fig. 10 gezeigte Startstellung 80 gedreht, so wird die Sperrklinke 44 in Richtung
auf die in Fig. 10 gezeigte betätigte Stellung 46 verschwenkt. Rotiert bei dieser
Verschwenkbewegung das Abtriebselement 51 in Antriebsrichtung 54, so schlagen die
über die Kupplungstrommel 14 herausragenden Enden der Halteplatte 52 gegen die Sperrklinke
44 (Fig. 8, 9). Diese Schläge werden durch die Dämpfungsfeder 68 abgemildert. Steht
eine Halteplatte wie in Fig. 13 gestrichelt gezeigt im Schwenkweg der Sperrklinke
44, so kann der Drehknopf 67 dennoch in seine Startstellung 80 verstellt werden. Dabei
wird die Dämpfungsfeder 68 gespannt. Bewegt sich das Abtriebselement 51 um die Drehachse
41, so kann die Sperrklinke 44 aufgrund der Kraft der Feder 68 in ihre betätigte Stellung
46 verschwenken. Dadurch ist in jeder Drehlage des Abtriebselements 51 das Verstellen
der Starteinrichtung 39 in die Startstellung 42 möglich.
[0035] In den Fig. 14 bis 17 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem sowohl eine Dämpfungsfeder
68 als auch eine Rückstellfeder 55 vorgesehen sind. Am Arm 75 des Drehknopfs 67 ist
ein erstes Betätigungselement 76 festgelegt, das in der in Fig. 14 gezeigten Startstellung
80 des Drehknopfs 67 an einem zweiten Betätigungselement 77 anliegt. Das erste Betätigungselement
76 und das zweite Betätigungselement 77 liegen lediglich aneinander an, so dass zwischen
den Betätigungselementen 76 und 77 nur Druckkräfte aber keine Zugkräfte übertragen
werden können. Das zweite Betätigungselement 77 wirkt über die Dämpfungsfeder 68 auf
die Sperrklinke 44, die in Fig. 14 in ihrer betätigten Stellung 46 angeordnet ist.
Zwischen dem zweiten Betätigungselement 77 und dem Gehäuse 2 oder einem mit dem Gehäuse
2 verbundenen Element wirkt die Rückstellfeder 55.
[0036] Fig. 15 zeigt die Anordnung nach einer Drehung des Abtriebselements 51 in Antriebsrichtung
54. In dieser Stellung liegt die Sperrklinke 44 an der Aufnahme 53 am Abtriebselement
51 an und blockiert dadurch eine weitere Drehung des Abtriebselements 51. Dadurch,
dass zwei Aufnahmen 53 einander gegenüberliegend angeordnet sind, kann sich das Abtriebselement
51 in betätigter Stellung 46 der Sperrklinke 44 um höchstens knapp 180° drehen, bis
die Sperrklinke 44 in einer Aufnahme 53 zur Anlage kommt und dadurch das Abtriebselement
51 blockiert. Wird der Drehknopf 67 aus der in Fig. 15 gezeigten Startstellung 80
in die in Fig. 16 gezeigte Betriebsstellung 81 gestellt, so wird das erste Betätigungselement
76 zurückgestellt. Das zweite Betätigungselement 77 kann der Bewegung des ersten Betätigungselements
76 folgen oder einen geringeren oder keinen Weg ausführen. Dies ist abhängig von der
Auslegung der Rückstellfeder 55 und der Dämpfungsfeder 68. Die Sperrklinke 44 befindet
sich in ihrer betätigten Stellung 46, da sie von der
Haltekontur 59 fixiert wird, solange das Abtriebselement 51 in Antriebsrichtung 54 angetrieben
ist. Sobald das Abtriebselement 51 nicht mehr in Antriebsrichtung 54 angetrieben ist,
stellt sich die Sperrklinke 44 aufgrund der Kraft der Federn 68 und 55 in die in Fig.
17 gezeigte unbetätigte Stellung 47 zurück. Dabei wird das Antriebselement 51 in einer
Gegenrichtung 64 gedreht, bis die Sperrklinke 44 freikommt.
[0037] Bei dem in den Fig. 14 bis 17 gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Starteinrichtung
39 unabhängig von der Stellung der Sperrklinke 44 aus der Startstellung 80 in die
Betriebsstellung 81 zurückgestellt werden. Aufgrund der Entkopplung der beiden Betätigungselemente
76 und 77 übt die Dämpfungsfeder 68 auch dann, wenn die Sperrklinke 44 in ihrer betätigten
Stellung 46 steht, keine Kraft auf den Drehknopf 67 aus. Dadurch wird das Lösen der
Startstellung 42 der Starteinrichtung 39 durch die Blockiereinrichtung 43 nicht behindert.
Die Blockiereinrichtung 43 umfasst die Aufnahme 53, die Sperrklinke 44 sowie die in
Wirkverbindung zwischen der Sperrklinke 44 und dem Betriebsartensteller 10 bzw. dem
Drehknopf 67 angeordneten Betätigungselemente 76, 77, 57 und Federn 55, 68.
1. Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor (11), der über eine Kupplung (13) mindestens
ein Werkzeug des Arbeitsgeräts antreibt, wobei die Kupplung (13) mindestens ein mit
dem Verbrennungsmotor (11) in Wirkverbindung stehendes Antriebselement (63) und mindestens
ein mit dem Werkzeug in Wirkverbindung stehendes Abtriebselement (51) besitzt, und
wobei das Arbeitsgerät eine Starteinrichtung (39) für den Verbrennungsmotor (11) besitzt,
die eine Startstellung (42) und eine Betriebsstellung (35) besitzt,
dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgerät eine Blockiereinrichtung (43) mit einer Sperrklinke (44) besitzt,
die in einer betätigten Stellung (46) in den Bewegungsweg (71) des Abtriebselements
(51) ragt und die Drehung des Abtriebselements (51) auf weniger als eine Umdrehung
begrenzt und die in einer unbetätigten Stellung (47) das Abtriebselement (51) freigibt,
und dass die Starteinrichtung (39) eine Betätigungseinrichtung (45) für die Blockiereinrichtung
(43) besitzt, die die Sperrklinke (44) in Startstellung (42) der Starteinrichtung
(39) in der betätigten Stellung (46) hält.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiereinrichtung (43) beim Einlegen der Startstellung (42) in die betätigte
Stellung (46) verstellt wird.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (44) schwenkbar gelagert ist.
4. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (44) von einer Rückstellfeder (55) in Richtung auf die unbetätigte
Stellung (47) der Blockiereinrichtung (43) federbelastet ist, und dass die Starteinrichtung
(39) die Sperrklinke (44) entgegen der Kraft der Rückstellfeder (55) in die betätigte
Stellung (46) verstellt.
5. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass in Wirkverbindung zwischen der Betätigungseinrichtung (45) und der Sperrklinke (44)
eine Dämpfungsfeder (68) angeordnet ist.
6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (45) eine der Startstellung (42) der Starteinrichtung
(39) zugeordnete Startstellung (80) und eine der Betriebsstellung (35) der Starteinrichtung
zugeordnete Betriebsstellung (81) besitzt, und dass die Betätigungseinrichtung (45)
unabhängig von der Stellung der Sperrklinke (44) in die Betriebsstellung (81) verstellbar
ist.
7. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiereinrichtung (43) eine Haltekontur (59) besitzt, die die Sperrklinke (44)
bei in Antriebsrichtung (54) belastetem Abtriebselement (51) unabhängig von der Stellung
der Starteinrichtung (39) in betätigter Stellung (46) hält.
8. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (44) beim Blockieren des Abtriebselements (51) mit einer Aufnahme
(53) des Abtriebselements (51) zusammenwirkt.
9. Arbeitsgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Abtriebselement (51) mehrere rotationssymmetrisch zur Drehachse (41) des Abtriebselements
(51) angeordnete Aufnahmen (53) besitzt.
10. Arbeitsgerät nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiereinrichtung (43) ein Einlegen der Startstellung (42) bei rotierendem
Abtriebselement (51) blockiert.
11. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiereinrichtung (43) eine drehfest mit dem Abtriebselement (51) verbundene
Sperrkontur (60, 62) besitzt, die bei rotierendem Abtriebselement (51) und bei aus
der unbetätigten Stellung (47) in Richtung auf ihre betätigte Stellung (46) bewegter
Sperrklinke (44) oberhalb einer konstruktiv vorgegebenen Drehzahl eine Kraft auf die
Sperrklinke (44) in Richtung auf ihre unbetätigte Stellung (47) ausübt.
12. Arbeitsgerät nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrkontur (60) an der bezogen auf die Drehachse (41) außen und in Antriebsrichtung
(54) hinten liegenden Seite der Aufnahme (53) an die Aufnahme (53) angrenzt.
13. Arbeitsgerät nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrkontur (62) an einem am Abtriebselement (51) gehaltenen Fliehgewicht (61)
ausgebildet ist, das die Aufnahme (53) bei Drehzahlen oberhalb der konstruktiv vorgegebenen
Drehzahl mindestens teilweise abdeckt.
14. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Startstellung (42) der Starteinrichtung (39) durch Betätigen eines Gashebels
(8) des Arbeitsgeräts gelöst wird.
15. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (13) eine Fliehkraftkupplung und das Abtriebselement (51) eine Kupplungstrommel
(14) umfasst.
1. Working implement with an internal combustion engine (11) driving at least one tool
of the working implement via a clutch (13), wherein the clutch (13) has at least one
drive element (63) in operative connection with the internal combustion engine (11)
and at least one output element (51) in operative connection with the tool, and wherein
the working implement has a starting device (39) having a starting position (42) and
an operating position (35) for the internal combustion engine (11),
characterised in that the working implement has a blocking device (43) with a detent (44), which in an
actuated position (46) projects into the movement path (71) of the output element
(51) and limits the rotation of the output element (51) to less than one revolution,
and which in a non-actuated position (47) enables the output element (51), and in that the starting device (39) has an actuating device (45) for the blocking device (43),
which holds the detent (44) in the actuated position (46) in the starting position
(42) of the starting device (39).
2. Working implement according to claim 1,
characterised in that the blocking device (43) is moved into the actuated position (46) if the starting
position (42) is engaged.
3. Working implement according to claim 1 or 2,
characterised in that the detent (44) is mounted pivotably.
4. Working implement according to any of claims 1 to 3,
characterised in that the detent (44) is spring-loaded by a return spring (55) towards the non-actuated
position (47) of the blocking device (43), and in that the starting device (39) moves the detent (44) into the actuated position (46) against
the force of the return spring (55).
5. Working implement according to any of claims 1 to 4,
characterised in that a damping spring (68) is located in operative connection between the actuating device
(45) and the detent (44).
6. Working implement according to any of claims 1 to 5,
characterised in that the actuating device (45) has a starting position (80) assigned to the starting position
(42) of the starting device (39) and an operating position (81) assigned to the operating
position (35) of the starting device, and in that the actuating device (45) can be moved into the operating position (81) independently
of the position of the detent (44).
7. Working implement according to any of claims 1 to 6,
characterised in that the blocking device (43) has a holding contour (59), which holds the detent (44)
in the actuated position (46) independently of the position of the starting device
(39) if the output element (51) is loaded in the drive direction (54).
8. Working implement according to any of claims 1 to 7,
characterised in that the detent (44) acts together with a receptacle (53) of the output element (51) when
blocking the output element (51).
9. Working implement according to claim 8,
characterised in that the output element (51) has a plurality of receptacles (53) arranged rotationally
symmetrically to the axis of rotation (41) of the output element (51).
10. Working implement according to claim 8 or 9,
characterised in that the blocking device (43) blocks an engagement of the starting position (42) if the
output element (51) rotates.
11. Working implement according to any of claims 8 to 10,
characterised in that the blocking device (43) has a locking contour (60, 62), which is non-rotatably connected
to the output element (51) and which, if the output element (51) rotates and the detent
(44) is moved from the non-actuated position (47) towards its actuated position (46),
applies above a constructively predetermined speed a force to the detent (44) towards
its non-actuated position (47).
12. Working implement according to claim 11,
characterised in that the locking contour (60) adjoins the receptacle (53) on that side of the receptacle
(53) which is on the outside with reference to the axis of rotation (41) and at the
rear in the drive direction (54).
13. Working implement according to claim 11,
characterised in that the locking contour (62) is formed at a flyweight (61), which is held at the output
element (51) and at least partially covers the receptacle (53) at speeds above the
constructively predetermined speed.
14. Working implement according to any of claims 1 to 13,
characterised in that the starting position (42) of the starting device (39) is released by operating a
throttle lever (8) of the working implement.
15. Working implement according to any of claims 1 to 14,
characterised in that the clutch (13) comprises a centrifugal clutch and the output element (51) comprises
a clutch drum (14).
1. Appareil de travail avec un moteur à combustion interne (11) qui entraîne par un embrayage
(13) au moins un outil de l'appareil de travail, dans lequel l'embrayage (13) possède
au moins un élément d'entraînement (63) se trouvant en liaison active avec le moteur
à combustion interne (11) et au moins un élément de sortie (51) se trouvant en liaison
active avec l'outil, et dans lequel l'appareil de travail possède un dispositif de
démarrage (39) pour le moteur à combustion interne (11) qui possède une position de
démarrage (42) et une position de fonctionnement (35),
caractérisé en ce que l'appareil de travail possède un dispositif de blocage (43) avec un cliquet de verrouillage
(44) qui, dans une position actionnée (46), pénètre dans la voie de déplacement (71)
de l'élément de sortie (51) et limite la rotation de l'élément de sortie (51) à moins
d'un tour et qui, dans une position non actionnée (47), libère l'élément de sortie
(51), et en ce que le dispositif de démarrage (39) possède un dispositif d'actionnement (45) pour le
dispositif de blocage (43) qui maintient le cliquet de verrouillage (44) en position
de démarrage (42) du dispositif de démarrage (39) dans la position actionnée (46).
2. Appareil de travail selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le dispositif de blocage (43) est ajusté lors du passage de la position de démarrage
(42) dans la position actionnée (46).
3. Appareil de travail selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le cliquet de verrouillage (44) est logé de manière pivotante.
4. Appareil de travail selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le cliquet de verrouillage (44) est sollicité par ressort par un ressort de rappel
(55) en direction de la position non actionnée (47) du dispositif de blocage (43),
et que le dispositif de démarrage (39) ajuste le cliquet de verrouillage (44) dans
la direction inverse à la force du ressort de rappel (55) dans la position actionnée
(46).
5. Appareil de travail selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'un ressort d'amortissement (68) est agencé en liaison active entre le dispositif d'actionnement
(45) et le cliquet de verrouillage (44).
6. Appareil de travail selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (45) possède une position de démarrage (80) associée
à la position de démarrage (42) du dispositif de démarrage (39) et une position de
fonctionnement (81) associée à la position de fonctionnement (35) du dispositif de
démarrage, et que le dispositif d'actionnement (45) est ajustable indépendamment de
la position du cliquet de verrouillage (44) dans la position de fonctionnement (81).
7. Appareil de travail selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le dispositif de blocage (43) possède un contour de maintien (59) qui maintient le
cliquet de verrouillage (44) lorsque l'élément de sortie (51) est sollicité dans la
direction d'entraînement (54) indépendamment de la position du dispositif de démarrage
(39) en position actionnée (46).
8. Appareil de travail selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que le cliquet de verrouillage (44) coagit lors du blocage de l'élément de sortie (51)
avec un logement (53) de l'élément de sortie (51).
9. Appareil de travail selon la revendication 8,
caractérisé en ce que l'élément de sortie (51) possède plusieurs logements (53) agencés de manière symétrique
en rotation à l'axe de rotation (41) de l'élément de sortie (51).
10. Appareil de travail selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que le dispositif de blocage (43) bloque un passage de la position de démarrage (42)
lorsque l'élément de sortie est en rotation (51).
11. Appareil de travail selon l'une des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que le dispositif de blocage (43) possède un contour de verrouillage (60, 62), relié
de manière solidaire en rotation à l'élément de sortie (51), qui exerce une force
sur le cliquet de verrouillage (44) en direction de sa position non actionnée (47),
lorsque l'élément de sortie est en rotation (51) et lorsque le cliquet de verrouillage
(44) est déplacé hors de la position non actionnée (47) en direction de sa position
actionnée (46) au-dessus d'une vitesse de rotation prédéfinie constructivement.
12. Appareil de travail selon la revendication 11,
caractérisé en ce que le contour de verrouillage (60) est contigu au logement (53) du côté se trouvant
derrière dans la direction d'entraînement (54) et à l'extérieur par rapport à l'axe
de rotation (41).
13. Appareil de travail selon la revendication 11,
caractérisé en ce que le contour de verrouillage (62) est réalisé sur une masselotte (61), maintenue sur
l'élément de sortie (51), qui recouvre au moins partiellement le logement (53) lorsque
des vitesses de rotation sont supérieures à la vitesse de rotation prédéfinie constructivement.
14. Appareil de travail selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que la position de démarrage (42) du dispositif de démarrage (39) est détachée par actionnement
d'un accélérateur (8) de l'appareil de travail.
15. Appareil de travail selon l'une des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce que l'embrayage (13) comporte un embrayage centrifuge et l'élément de sortie (51) comporte
un tambour d'embrayage (14).
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