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(11) |
EP 2 815 050 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.04.2015 Patentblatt 2015/18 |
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Anmeldetag: 14.01.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2013/000002 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/120117 (22.08.2013 Gazette 2013/34) |
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| (54) |
MÖBELSCHARNIER
FURNITURE HINGE
CHARNIÈRE POUR MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
16.02.2012 AT 1922012
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2014 Patentblatt 2014/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- HOLZAPFEL, Andreas
6900 Bregenz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hofinger, Stephan et al |
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Torggler & Hofinger
Patentanwälte
Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/104009 DE-U1-202006 013 361
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WO-A1-2010/108203
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Möbelscharnier mit einem eine Längsachse
aufweisenden Scharnierarm, einem mit dem Scharnierarm verbundenen Scharniertopf, der
relativ zum Scharnierarm zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung schwenkbar
gelagert ist, und mit einem einen linearen Dämpfungshub aufweisenden Lineardämpfer
zum Dämpfen einer Bewegung des Möbelscharniers, wobei der Lineardämpfer am Scharniertopf
angeordnet ist und gemeinsam mit diesem in Einbaulage innerhalb einer Bohrung eines
Möbelteiles anordenbar ist.
[0002] Im Weiteren betrifft die Erfindung ein Möbel mit einem Möbelkorpus und mit einem
bewegbaren Möbelteil, welches über zumindest ein Möbelscharnier der zu beschreibenden
Art relativ zum Möbelkorpus schwenkbar gelagert ist.
[0003] Die Dämpfwirkung eines Lineardämpfers beruht im Wesentlichen auf dem Strömungswiderstand
eines in einer Fluidkammer vorhandenen Dämpfungsfluids. Dämpfvorrichtungen mit einem
einen linearen Dämpfungshub aufweisenden Kolben besitzen üblicherweise eine wegabhängige
Dämpfungsfunktion, d.h. dass der Grad der Dämpfung vom zur Verfügung stehenden Dämpfungshub
des Kolbens abhängig ist. Somit sind also ein ausreichender Dämpfweg sowie ein entsprechender
Kolbendurchmesser vorzusehen, um die gewünschte geschmeidige Abdämpfung einer Scharnierbewegung
zu erzielen. Eine besondere Herausforderung besteht also darin, den Lineardämpfer
möglichst platzsparend und unauffällig am Scharniertopf anzuordnen, gleichzeitig aber
auch den Kolbendurchmesser und den Dämpfungshub zum Zweck einer optimalen Dämpfleistung
entsprechend zu dimensionieren.
[0004] Ein Möbelscharnier gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1, mit einem Scharniertopf
und einem daran gelagerten Lineardämpfer, der zusammen mit dem Scharniertopf innerhalb
einer kreisrunden Möbelstandardbohrung Aufnahme findet, sind beispielsweise in der
WO 2010/108203 A1 und in der
WO 2008/104009 der Anmelderin beschrieben. Der bzw. die Lineardämpfer sind dabei an einer Außenwand
des Scharniertopfes gelagert, wobei der Scharniertopf - damit dieser gemeinsam mit
dem daran angeordneten Dämpfer innerhalb der Bohrung aufgenommen werden kann - gegenüber
herkömmlichen Scharniertöpfen schmaler ausgeführt werden muss. Für die Beaufschlagung
des Dämpfers ist ein Gelenkhebel vorgesehen, der den Scharniertopf mit dem Scharnierarm
verbindet und welcher bei der Schließbewegung zusammen mit dem Scharnierarm in den
Scharniertopf eintaucht. Durch die notwendige Verkleinerung des Scharniertopfes gemäß
dem Stand der Technik müssen somit auch der Gelenkhebel bzw. der damit verbundene
Scharnierarm eine geringere Breite aufweisen, sodass diese gemeinsam in den Scharniertopf
eingedrückt werden können. Somit sind der Scharniertopf, der Gelenkhebel und der Scharnierarm
aus Sonderkonstruktionen (beispielsweise mit Kröpfungen) gefertigt, was relativ aufwändig
und kostenintensiv ist.
[0005] In der
EP 1 931 850 B1 sind Möbelscharniere mit einem Lineardämpfer beschrieben, wobei der lineare Dämpfungshub
quer zu einer Längsachse des Scharnierarmes verläuft. Da sich diese Lineardämpfer
und der Scharnierarm in Montagelage nicht innerhalb der Bohrung des Möbelteiles befinden,
kann die Baulänge des Lineardämpfers relativ groß dimensioniert werden, sodass hierbei
stets ein ausreichender Dämpfungshub des Kolbens zur Verfügung steht.
[0006] In der
WO 2010/108203 A1 ist ein Möbelscharnier mit einer Dämpfvorrichtung beschrieben, welche innerhalb eines
Scharniertopfes anordenbar ist. Die Dämpfvorrichtung weist zwei Fluidkammern mit verschiebbar
gelagerten Kolben auf, wobei die Richtung des linearen Dämpfungshubes des ersten Kolbens
relativ zur Richtung des linearen Dämpfungshubes des zweiten Kolbens annähernd rechtwinklig
verläuft.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Möbelscharnier der eingangs erwähnten
Gattung vorzuschlagen, wobei bestehende Standardformen der Scharnierteile (und somit
vorhandene Produktionslinien im Werk) verwendet werden können und zudem eine zuverlässige
Dämpfleistung des Lineardämpfers sichergestellt werden kann.
[0008] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen
angegeben.
[0009] Gemäß der Erfindung ist also vorgesehen, dass in der Offenstellung des Möbelscharniers
in einer Draufsicht die Richtung des linearen Dämpfungshubes des Lineardämpfers in
einem spitzen Winkel relativ zur Längsachse des Scharnierarmes verläuft, wobei der
besagte spitze Winkel zwischen 3° und 20° liegt.
[0010] Durch die Anordnung eines Lineardämpfers, dessen linearer Dämpfungshub in einer Offenstellung
des Scharniers in einer Draufsicht mit einer Längsachse des Scharnierarmes einen spitzen
Winkel einschließt, kann jener Bereich des Scharniertopfes, in dem der Gelenkhebel
und/oder der Scharnierarm bei der Schließbewegung des Möbelscharniers eintaucht -
verbreitert werden, sodass auch standardmäßige Bauteile des Möbelscharniers (insbesondere
der Scharniertopf, der den Scharnierarm mit dem Scharniertopf verbindende Gelenkhebel
sowie der Scharnierarm) verwendet werden können. Außerdem kann durch die Schräglage
des Lineardämpfers auch die Baulänge und damit der Dämpfungshub vergrößert werden.
[0011] Der Lineardämpfer kann zumindest eine Fluidkammer mit einem darin aufgenommen Stößel
und/oder Kolben aufweisen, wobei sich die Hochdruckseite der Fluidkammer (also jener
Endabschnitt der Fluidkammer, welche den Boden der Fluidkammer umfasst) dem Scharnierarm
zugewandt ist, während der andere Endabschnitt der Fluidkammer mit der Niederdruckseite
(also jener Bereich der Fluidkammer, aus dem der Stößel zur Kraftbeaufschlagung des
Dämpfers ragt) dem Scharnierarm abgewandt ist.
[0012] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der besagte
spitze Winkel - der zwischen der Längsachse des Scharnierarmes und der Richtung des
linearen Dämpfungshubes des Lineardämpfers eingeschlossen ist - zwischen zwischen
5° und 10° liegt.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können der maximale Dämpfungshub und der
Kolbendurchmesser jeweils zwischen 4 mm und 6 mm betragen.
[0014] Der Scharniertopf kann einen Befestigungsflansch zur Anlage an einem Möbelteil aufweisen,
wobei der Lineardämpfer zumindest teilweise außen am Scharniertopf und in Einbaulage
unterhalb des Befestigungsflansches angeordnet ist. Die Richtung des linearen Dämpfungshubes
des Lineardämpfers verläuft dabei vorzugsweise parallel zu der am Möbelteil anliegenden
Kontaktfläche des Befestigungsflansches.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand des in
den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiels erläutert. Dabei zeigt bzw. zeigen:
- Fig. 1
- ein schrankförmiges Möbel mit einer schwenkbar angelenkten Türe in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 2a, 2b
- das Möbelscharnier in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten von oben,
- Fig. 3a, 3b
- das Möbelscharnier in einer Draufsicht sowie eine vergrößerte Detaildarstellung hierzu,
- Fig. 4a, 4b
- das in der Offenstellung befindliche Möbelscharnier in einer perspektivischen Darstellung
sowie eine vergrößerte Detailansicht hierzu,
- Fig. 5a, 5b
- das in der Schließstellung befindliche Möbelscharnier in einer perspektivischen Darstellung
sowie eine vergrößerte Detailansicht hierzu,
- Fig. 6a-6c
- der Lineardämpfer in einer perspektivischen Ansicht sowie zwei Detaildarstellungen
mit einer Winkelausgleichsvorrichtung,
- Fig. 7a, 7b
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Winkelausgleichsvorrichtung in zwei verschiedenen
Ansichten.
[0016] Fig. 1 zeigt ein Möbel 1 in einer perspektivischen Darstellung, wobei eine Türe 3
über Möbelscharniere 4 relativ zu einem Möbelkorpus 2 verschwenkbar gelagert ist.
Die Möbelscharniere 4 weisen in bekannter Weise einen Scharniertopf 5 auf, der mit
einem Scharnierarm 6 gelenkig in Verbindung steht. Der Scharniertopf 6 ist in bekannter
Weise mit einer am Möbelkorpus 2 zu befestigenden Montageplatte 60 über einen Klippmechanismus
lösbar verrastbar. Die Möbelscharniere 4 umfassen jeweils zumindest einen (hier nicht
ersichtlichen) Lineardämpfer 7 zum Dämpfen einer Scharnierbewegung, wobei der Lineardämpfer
7 an der Außenseite des Scharniertopfes 5 und in Einbaustellung unterhalb des Befestigungsflansches
8 des Scharniertopfes 5 angeordnet ist, wobei der Scharniertopf 5 zusammen mit zumindest
einem daran angeordneten Lineardämpfer 7 gemeinsam innerhalb einer vorgesehenen -
vorzugsweise zylindrischen - Bohrung der Türe 3 anordenbar und innerhalb eines gedachten
Bohrungsdurchmessers der Bohrung angeordnet ist.
[0017] Fig. 2a und Fig. 2b zeigen das Möbelscharnier 4 in zwei verschiedenen perspektivischen
Ansichten. Der Scharniertopf 5 ist über zumindest einen Gelenkhebel 9 schwenkbar mit
dem Scharnierarm 6 verbunden. Der Gelenkhebel 9 ist mit dem Scharnierarm 6 über eine
Gelenkachse 10 verbunden, wobei gegen Ende der Schließbewegung des Möbelscharniers
4 die Gelenkachse 10 in den Innenhohlraum des Scharniertopfes 5 eintaucht und wobei
der eintauchende Gelenkhebel 9 ein bewegbar gelagertes Betätigungselement 11 zum Antreiben
eines Lineardämpfers 7 beaufschlagt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement
11 innerhalb des Scharniertopfes 5 um eine Achse 12 drehbar gelagert, wobei das Betätigungselement
11 vorzugsweise um zumindest 90° schwenkbar ist. Das Betätigungselement 11 kann jedoch
auch linear verschiebbar gelagert sein. Der Scharniertopf 5 weist einen Befestigungsflansch
8 zur Anlage an der Türe 3 (Fig. 1) auf, wobei das Gehäuse 13 des Lineardämpfers 7
zumindest teilweise außen am Scharniertopf 5 und in Einbaulage unterhalb des Befestigungsflansches
8 angeordnet ist. Zur variablen Einstellung der Dämpfungswirkung bzw. zur vollständigen
Deaktivierung der Dämpfungsfunktion des Lineardämpfers 7 ist ein durch eine Person
zu betätigender Schalter 30 vorgesehen.
[0018] Fig. 3a zeigt das Möbelscharnier 4 in einer Draufsicht, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit
der Scharniertopf 5 und der Befestigungsflansch 8 aufgebrochen dargestellt sind. Der
Scharniertopf 5 ist mit dem Scharnierarm 6 über zumindest einen Gelenkhebel 9 verbunden,
wobei der Gelenkhebel 9 gegen Ende der Schließbewegung des Möbelscharniers 4 das um
die Achse 12 drehbar gelagerte Betätigungselement 11 beaufschlagt, wobei die Bewegung
des Betätigungselementes 11 über einen Übertragungsmechanismus 14 (Figur 4b) auf den
Lineardämpfer 7 übertragbar ist. Seitlich am Scharniertopf 5 und unter dem Befestigungsflansch
8 ist das Gehäuse 13 des Lineardämpfers 7 gelagert. Der Scharnierarm 6 weist eine
gedachte Längsachse X auf, der lineare Dämpfungshub Y des Lineardämpfers 7 verläuft
in einem spitzen Winkel relativ zur Längsachse X des Scharnierarmes 6. Fig. 3b zeigt
den in Fig. 3a eingekreisten Bereich in einer vergrößerten Darstellung. Wie aus dieser
Figur hervorgeht, beträgt der Winkel α, der zwischen der Längsachse X des Scharnierarmes
6 und dem linearen Dämpfungshub Y des Lineardämpfers 7 eingeschlossen wird, zwischen
3° und 20° (vorzugsweise zwischen 5° und 10°).
[0019] Fig. 4a zeigt das in der Offenstellung befindliche Möbelscharnier 4, wobei das Gehäuse
13 des Lineardämpfers 7 aufgebrochen dargestellt ist. Fig. 4b zeigt den in Fig. 4a
eingekreisten Bereich in einer vergrößerten Darstellung. Das vom Gelenkhebel 9 zu
beaufschlagende Betätigungselement 11 ist innerhalb des Scharniertopfes 5 um eine
Achse 12 drehbar gelagert. Eine Bewegung des Betätigungselementes 11 ist über einen
Übertragungsmechanismus 14 auf einen Stößel 16 des Lineardämpfers 7 übertragbar. Im
gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Übertragungsmechanismus 14 einen drehbar
gelagerten Hebel 15, der mit dem Betätigungselement 11 bewegungsgekoppelt ist. Der
Stößel 16 ist in einer im Gehäuse 13 ausgebildeten Fluidkammer 17 linear verschiebbar
gelagert. Mit der Fluidkammer 17 steht eine Ausgleichskammer 19 in fluidleitender
Verbindung, in der ein verformbarer - vorzugsweise in Ruhelage sackförmiger - Ausgleichskörper
20 zur Kompensation einer Volumenänderung aufgrund des in die Fluidkammer 17 eintauchenden
Stößels 16 gelagert ist. Durch eine in der Fluidkammer 17 angeordnete Rückstellfeder
18 kann der Stößel 16 und das damit gekoppelte Betätigungselement 11 nach erfolgtem
Dämpfungshub wieder in eine für den nächsten Dämpfungshub vorgesehene Bereitschaftsstellung
rückgestellt werden.
[0020] Fig. 5a zeigt das in der Schließstellung befindliche Möbelscharnier 4 in einer perspektivischen
Ansicht. Fig. 5b zeigt den in Fig. 5a eingekreisten Bereich in einer vergrößerten
Darstellung, wobei das Gehäuse 13 des Lineardämpfers 7 aufgebrochen dargestellt ist.
Der schwenkbar gelagerte Hebel 15 wird bei einer Bewegung des Betätigungselementes
11 mitbewegt, wobei das freie Hebelende 21 des Hebels 15 auf den Stößel 16 wirkt und
diesen in die Fluidkammer 17 eindrückt. Das Volumen des in die Fluidkammer 17 eintauchenden
Stößels 16 wird durch eine Verformung des in der Ausgleichskammer 19 befindlichen
Ausgleichskörper 20 kompensiert. Durch die Rückstellfeder 18 kann der Stößel 16 wieder
zurückbewegt werden, wobei durch diese Rückstellung auch das Betätigungselement 11
über den drehbaren Hebel 15 in die Ausgangslage rückgestellt wird. Mit dem Bezugszeichen
22 ist eine Überlastsicherung gekennzeichnet, welche im gezeigten Ausführungsbeispiel
eine federbelastete Kugel aufweist. Durch die Überlastsicherung 22 ist oberhalb eines
Schwellwertes einer Druckbeaufschlagung auf den Stößel 16 zumindest eine Überlastöffnung
zwischen der Fluidkammer 17 und der Ausgleichskammer 19 offenbar, sodass bei Überlast
das in der Fluidkammer 17 befindliche Dämpfungsfluid durch die Überlastöffnung hindurch
in die Ausgleichskammer 19 überströmen kann.
[0021] Fig. 6a zeigt den Lineardämpfer 7 mit dem damit verbundenen Betätigungselement 11
in einer perspektivischen Ansicht. Das Betätigungselement 11 ist mit dem drehbar gelagerten
Hebel 15 drehfest verbunden, wobei das freie Hebelende 21 des Hebels 15 lose am Stößel
16 des Lineardämpfers 7 anliegt. Fig. 6b zeigt eine vergrößerte Detaildarstellung
zur Fig. 6a. Bei der Schließbewegung des Möbelscharniers 4 wird das Betätigungselement
11 verdreht, wobei sich der Hebel 15 mitverdreht und der Stößel 16 durch das freie
Hebelende 21 des Hebels 15 in die Fluidkammer 17 des Gehäuses 13 eingedrückt wird.
[0022] Fig. 6c zeigt den drehbaren Hebel 15 in einer perspektivischen Ansicht, wobei das
freie Hebelende 21 mit der Stirnseite des Stößels 16 über eine Winkelausgleichsvorrichtung
23 zusammenwirkt. Diese Winkelausgleichsvorrichtung 23 dient dazu, die Schrägstellung
des Lineardämpfers 7 zu kompensieren, sodass der Stößel 16 geradlinig beaufschlagt
wird. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die für den Kontakt mit dem Stößel 16
vorgesehene Fläche des freien Hebelendes 21 eine Schrägfläche 24 auf, die beim Kontakt
mit dem Stößel 16 einen spitzen Winkel β zur Gelenkachse 12 bildet. Dieser spitze
Winkel β entspricht vorzugsweise dem spitzen Winkel α, der zwischen der Längsachse
X des Scharnierarmes 6 und der Richtung des linearen Dämpfungshubes Y des Lineardämpfers
7 eingeschlossen ist (Figur 3b).
[0023] Fig. 7a zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform einer Winkelausgleichsvorrichtung
23, durch die der Stößel 16 des Lineardämpfers 7 im Wesentlichen geradlinig beaufschlagbar
ist. In der gezeigten Figur weist die Gelenkachse 12 eine von einer zylindrischen
Mantelfläche abweichende Formschlusskontur 26 auf, welche in einer Ausnehmung 25 des
drehbaren Hebels 15 eingreift. Die Ausnehmung 25 des Hebels 15 weist eine dazu korrespondierende,
schräge Innenkontur 28 auf, wobei die Führungsflächen der Innenkontur 28 relativ zur
Seitenfläche 27 des Hebels 15 schräg verlaufen. Durch die Schrägstellung des Hebels
15 relativ zur Gelenkachse 12 kann der Stößel 16 des Lineardämpfers 7 in axialer Richtung
beaufschlagt werden.
[0024] Fig. 7b zeigt die Ausführungsform gemäß Fig. 7a in einer perspektivischen Ansicht,
wobei der Hebel 15 mit dem im Scharniertopf 5 anzuordnenden Betätigungselement 11
über die Formschlusskontur 26 drehfest verbunden ist und wobei die Seitenfläche 27
des Hebels 15 relativ zum gerade verlaufenden Seitensteg 29 des Betätigungselementes
11 schräg verläuft. Die Winkelausgleichsvorrichtung 23 kann alternativ auch ein Kugelgelenk
oder auch ein Kardangelenk aufweisen.
[0025] Angemerkt sei, dass der Lineardämpfer 7 auch für die Dämpfung einer Öffnungsbewegung
bis hin zur geöffneten Endlage des Möbelscharniers 4 verwendet werden kann. Falls
erforderlich, so können auch mehrere Lineardämpfer 7 zur Dämpfung einer Scharnierbewegung
eingesetzt werden, wobei ein zusätzlicher Lineardämpfer 7 spiegelbildlich zu der in
Fig. 3a eingezeichneten Längsachse X des Scharnierarmes 6 an der gegenüberliegenden
Seitenwand des Scharniertopfes 5 angeordnet werden kann.
1. Möbelscharnier (4) mit einem eine Längsachse (X) aufweisenden Scharnierarm (6), einem
mit dem Scharnierarm (6) verbundenen Scharniertopf (5), der relativ zum Scharnierarm
(6) zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung schwenkbar gelagert ist
und mit einem einen linearen Dämpfungshub (Y) aufweisenden Lineardämpfer (7) zum Dämpfen
einer Bewegung des Möbelscharniers (4), wobei der Lineardämpfer (7) am Scharniertopf
(5) angeordnet ist und gemeinsam mit diesem in Einbaulage innerhalb einer Bohrung
eines Möbelteiles (3) anordenbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Offenstellung des Möbelscharniers (4) in einer Draufsicht die Richtung des
linearen Dämpfungshubes (Y) des Lineardämpfers (7) in einem spitzen Winkel (α) relativ
zur Längsachse (X) des Scharnierarmes (6) verläuft, wobei der spitze Winkel (α) zwischen
3° und 20° liegt.
2. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der spitze Winkel (α) zwischen 5° und 10° liegt.
3. Möbelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharniertopf (5) einen Befestigungsflansch (8) zur Anlage an einem Möbelteil
(3) aufweist, wobei der Lineardämpfer (7) zumindest teilweise außen am Scharniertopf
(5) und in Einbaulage unterhalb des Befestigungsflansches (8) angeordnet ist.
4. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharniertopf (5) über wenigstens einen Gelenkhebel (9) mit dem Scharnierarm
(6) verbunden ist, wobei der Gelenkhebel (9) bei der Schließbewegung des Möbelscharniers
(4) in den Scharniertopf (5) eintaucht.
5. Möbelscharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im oder am Scharniertopf (5) ein bewegbar, vorzugsweise schwenkbar, gelagertes Betätigungselement
(11) zum Antreiben des Lineardämpfers (7) angeordnet ist, wobei der Gelenkhebel (9)
bei der Schließbewegung des Möbelscharniers (4) das Betätigungselement (11) beaufschlagt.
6. Möbelscharnier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (11) innerhalb des Scharniertopfes (5) um eine Achse (12)
drehbar gelagert ist, wobei in einer Draufsicht jener Bereich des Scharniertopfes
(5), in welchen der Gelenkhebel (9) bei der Schließbewegung eintaucht, gegenüber jenem
Bereich des Scharniertopfes (5), an dem die Achse (12) des Betätigungselementes (11)
angeordnet ist, verbreitert ist.
7. Möbelscharnier nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (11) über einen Übertragungsmechanismus (14) mit dem Lineardämpfer
(7) bewegungsgekoppelt ist.
8. Möbelscharnier nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsmechanismus (14) zumindest einen drehbar gelagerten Hebel (15) aufweist,
der mit dem Betätigungselement (11) bewegungsgekoppelt ist, wobei durch den drehbar
gelagerten Hebel (15) ein verschiebbar gelagerter Stößel (16) des Lineardämpfers (7)
beaufschlagbar ist.
9. Möbelscharnier nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Hebel (15) über eine Winkelausgleichsvorrichtung (23) mit dem
Stößel (16) des Lineardämpfers (7) zusammenwirkt, wobei durch die Winkelausgleichsvorrichtung
(23) der Stößel (16) des Lineardämpfers (7) im Wesentlichen geradlinig beaufschlagbar
ist.
10. Möbelscharnier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelausgleichsvorrichtung (23) eine zwischen dem drehbaren Hebel (15) und dem
Stößel (16) wirksame Schrägfläche (24) aufweist.
11. Möbelscharnier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelausgleichsvorrichtung (23) eine am drehbaren Hebel (15) angeordnete Ausnehmung
(25) mit einer schrägen Innenkontur (28) aufweist, in die eine von der von einer zylindrischen
Mantelfläche abweichende Formschlusskontur (26) der Gelenkachse (12) eingreift.
12. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Lineardämpfer (7) ein Gehäuse (13) mit einer darin ausgebildeten Fluidkammer
(17) aufweist, wobei in der Fluidkammer (17) zumindest ein Stößel (16) verschiebbar
gelagert ist, wobei beim Dämpfungshub des Lineardämpfers (7) eine Relativbewegung
zwischen Fluidkammer (17) und Stößel (16) erfolgt.
13. Möbelscharnier nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lineardämpfer (7) eine, vorzugsweise in der Fluidkammer (17) gelagerte, Rückstellfeder
(18) aufweist, durch den der Stößel (16) nach erfolgtem Dämpfungshub wieder in eine
für den nächsten Dämpfungshub vorgesehene Bereitschaftsstellung rückstellbar ist.
14. Möbel mit einem Möbelkorpus und mit einem bewegbaren Möbelteil, welches über zumindest
ein Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 13 relativ zum Möbelkorpus schwenkbar
gelagert ist.
1. A furniture hinge (4) comprising a hinge arm (6) having a longitudinal axis (X), a
hinge cup (5) which is connected to the hinge arm (6) and which is pivotally mounted
relative to the hinge arm (6) between a closed position and an open position, and
a linear damper (7) having a linear damping stroke (Y) for damping a movement of the
furniture hinge (4), wherein the linear damper (7) is arranged at the hinge cup (5)
and can be jointly arranged therewith within a bore in a furniture part (3) when mounted,
characterized in that in the open position of the furniture hinge (4), in a plan view, the direction of
the linear damping stroke (Y) of the linear damper (7) extends at an acute angle (α)
relative to the longitudinal axis (X) of the hinge arm (6), the acute angle (α) being
between 3° and 20°.
2. The furniture hinge according to claim 1, characterized in that the acute angle (α) is between 5° and 10°.
3. The furniture hinge according to claim 1 or 2, characterized in that the hinge cup (5) has a fixing flange (8) for bearing against a furniture part (3),
wherein the linear damper (7) is arranged at least partially externally on the hinge
cup (5) and, in the installed position, beneath the fixing flange (8).
4. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the hinge cup (5) is connected to the hinge arm (6) by way of at least one hinged
lever (9), wherein the hinged lever (9) immerses into the hinge cup (5) in the closing
movement of the furniture hinge (4).
5. The furniture hinge according to claim 4, characterized in that arranged in or on the hinge cup (5) is a moveably, preferably pivotally, mounted
actuating element (11) for driving the linear damper (7), wherein the hinged lever
(9) acts on the actuating element (11) in the closing movement of the furniture hinge
(4).
6. The furniture hinge according to claim 5, characterized in that the actuating element (11) is pivotally mounted about an axis member (12) within
the hinge cup (5), wherein in a plan view, that region of the hinge cup (5) into which
the hinged lever (9) immerses in the closing movement is widened in relation to that
region of the hinge cup (5) at which the axis member (12) of the actuating element
(11) is arranged.
7. The furniture fitting according to claim 5 or 6, characterized in that the actuating element (11) is motionally coupled to the linear damper (7) by way
of a transmission mechanism (14).
8. The furniture hinge according to claim 7, characterized in that the transmission mechanism (14) has at least one pivotally mounted lever (15) motionally
coupled to the actuating element (11), wherein a displaceably mounted ram (16) of
the linear damper (7) can be acted upon by the pivotally mounted lever (15).
9. The furniture hinge according to claim 8, characterized in that the pivotally mounted lever (15) cooperates with the ram (16) of the linear damper
(7) by way of an angle compensating device (23), wherein the ram (16) of the linear
damper (7) can be acted upon substantially in a straight line by the angle compensating
device (23).
10. The furniture hinge according to claim 9, characterized in that the angle compensating device (23) includes an inclined surface (24) operative between
the pivotally mounted lever (15) and the ram (16).
11. The furniture hinge according to claim 9, characterized in that the angle compensating device (23) has an opening (25) arranged on the pivotable
lever (15) and having an inclined internal contour (28), into which engages a positively
locking contour (26) of the pivot axis member (12), said contour (26) differing from
that of a cylindrical peripheral surface.
12. The furniture hinge according to one of the claim 1 to 11, characterized in that the linear damper (7) has a housing (13) with a fluid chamber (17) formed therein,
wherein at least one ram (16) is displaceably mounted in the fluid chamber (17), wherein
a relative movement between the fluid chamber (17) and the ram (16) occurs in the
damping stroke of the linear damper (7).
13. The furniture hinge according to claim 12, characterized in that the linear damper (7) has a return spring (18) which is preferably mounted in the
fluid chamber (17), and by which the ram (16), after a damping stroke has been effected,
can be returned again to a ready position for the next damping stroke.
14. An article of furniture comprising a furniture carcass and a moveable furniture part
which is mounted pivotably relative to the furniture carcass by way of at least one
furniture hinge according to one of the claims 1 to 13.
1. Charnière de meuble (4) avec un bras de charnière (6) comprenant un axe longitudinal
(X), une coupelle de charnière (5) relié au bras de charnière (6), qui est logé de
manière pivotante par rapport au bras de charnière (6) entre une position de fermeture
et une position d'ouverture et avec un amortisseur linéaire (7) présentant une course
d'amortissement linéaire (Y), pour l'amortissement d'un mouvement de la charnière
de meuble (4), l'amortisseur linéaire (7) étant disposé sur la coupelle de charnière
(5) et pouvant être disposé avec celui-ci en position de montage à l'intérieur d'un
alésage d'une partie de meuble (3), caractérisée en ce que, dans la position d'ouverture de la charnière de meuble (4), dans une vue de dessus,
la direction de la course d'amortissement linéaire (Y) de l'amortisseur linéaire (7)
forme un angle aigu (α) par rapport à l'axe longitudinal (X) du bras de charnière
(6), cet angle aigu (α) se trouvant entre 3° et 20°.
2. Charnière de meuble selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'angle aigu (α) se trouve entre 5° et 10°.
3. Charnière de meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le coupelle de charnière (5) comprend une bride de fixation (8) pour l'appui contre
une partie de meuble (3), l'amortisseur linéaire (7) étant disposé au moins partiellement
à l'extérieur sur la coupelle de charnière (5) et dans une position de montage en
dessous de la bride de fixation (8).
4. Charnière de meuble selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la coupelle de charnière (5) est reliée par l'intermédiaire d'au moins un levier
articulé (9) avec le bras de charnière (6), le levier articulé (9) plongeant dans
la coupelle de charnière (5) lors du mouvement de fermeture de la charnière de meuble
(4).
5. Charnière de meuble selon la revendication 4, caractérisée en ce que, dans ou sur la coupelle de charnière (5), se trouve un élément d'actionnement (11),
logé de manière mobile, de préférence pivotante, pour l'entraînement de l'amortisseur
linéaire (7), le levier articulé (9) actionnant l'élément d'actionnement (11) lors
du mouvement de fermeture de la charnière de meuble (4).
6. Charnière de meuble selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'élément d'actionnement (11) est logé de manière rotative autour d'un axe (12) à
l'intérieur de la coupelle de charnière (5), moyennant quoi, en vue de dessus, la
zone de la coupelle de charnière (5) dans laquelle le levier articulé (9) plonge lors
du mouvement de fermeture, est élargie par rapport à la zone de la coupelle de charnière
(5) sur laquelle l'axe (12) de l'élément d'actionnement (11) est disposé.
7. Charnière de meuble selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que l'élément d'actionnement (11) est couplé en mouvement avec l'amortisseur linéaire
(7) par l'intermédiaire d'un mécanisme de transmission (14).
8. Charnière de meuble selon la revendication 7, caractérisée en ce que le mécanisme de transmission (14) comprend au moins un levier (15) logé de manière
rotative, qui est couplé en mouvement avec l'élément d'actionnement (11), un poussoir
(16), logé de manière coulissante, de l'amortisseur linéaire (7) pouvant être actionné
à l'aide du levier (15) logé de manière rotative.
9. Charnière de meuble selon la revendication 8, caractérisée en ce que le levier (15) logé de manière rotative interagit, par l'intermédiaire d'un dispositif
de compensation angulaire (23), avec le poussoir (16) de l'amortisseur linéaire (7),
le dispositif de compensation angulaire (23) permettant d'actionner le poussoir (16)
de l'amortisseur linéaire (7) de manière globalement linéaire.
10. Charnière de meuble selon la revendication 9, caractérisée en ce que le dispositif de compensation angulaire (23) comprend une surface inclinée (24) active
entre le levier rotatif (15) et le poussoir (16).
11. Charnière de meuble selon la revendication 9, caractérisée en ce que le dispositif de compensation angulaire (23) comprend un évidement (25) disposé sur
le levier rotatif (15) avec un contour interne incliné (28), dans lequel s'emboîte
un contour à complémentarité de forme (26) de l'axe d'articulation (12), qui diverge
par rapport à une surface externe cylindrique.
12. Charnière de meuble selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'amortisseur linéaire (7) comprend un boîtier (13) avec une chambre à fluide (17)
aménagée à l'intérieur, au moins un poussoir (16) étant logé de manière coulissante
dans la chambre à fluide (17), un mouvement relatif entre la chambre à fluide (17)
et le poussoir (16) ayant lieu lors de la course d'amortissement de l'amortisseur
linéaire (7).
13. Charnière de meuble selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'amortisseur linéaire (7) comprend un ressort de rappel (18), logé de préférence
dans la chambre à fluide (17), qui permet de rappeler le poussoir (16), une fois la
course d'amortissement effectuée, dans une position de préparation à la course d'amortissement
suivante.
14. Meuble avec un corps de meuble et une partie de meuble mobile, qui est logée de manière
pivotante par l'intermédiaire d'au moins une charnière de meuble selon l'une des revendications
1 à 13 par rapport au corps de meuble.
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