[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kontaktierung einer Leiterplatte, die
zumindest temporär mit beispielsweise einem Messgerät oder einer beliebigen Schaltung
verbunden werden soll gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Derzeit ist bekannt, solche Leiterplatten durch das Aufstecken eines oder mehrerer
Konnektorköpfe zu kontaktieren, was jedoch regelmäßig mit dem Nachteil einer relativ
großen Steckkraft verbunden ist, die im Wesentlichen aus der mechanischen Verriegelung
der Konnektorköpfe mittels Federelementen resultiert. Eine Kontaktierung mittels Konnektorköpfen
ist daher zumindest bei Leiterplatten mit flexibler Trägerplatte ungeeignet. Durch
das Stecken der einzelnen Konnektorköpfe können zudem Fehlsteckungen erfolgen, wodurch
Beschädigungen der Leiterplatte oder des damit verbundenen elektrischen Systems einhergehen
können.
[0003] Die Druckschrift
EP 0 131 410 A2 offenbart eine Vorrichtung zum Lesen einer externen Speicherkarte. Die Speicherkarte
wird in eine Aufnahme eines Gehäuseteils eingeführt und anschließend wird die Aufnahme
um eine Drehachse in einen Kontaktzustand gedrückt.
[0004] Die Druckschrift
US 2006/0279317 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Testen eines Testobjekts. Die Vorrichtung weist einen
beweglichen Drücker mit einer Aufnahme zum Aufnehmen des Testobjekts zum Führen des
Testobjekts in eine elektrische Kontaktstellung auf.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung anzugeben, die ein einfaches, schnelles Kontaktieren einer Leiterplatte
ermöglicht und insbesondere den Einsatz hoher Steck- bzw. Kontaktkräfte vermeidet,
so dass eine Beschädigung der Leiterplatte auch dann vermieden werden kann, wenn die
Leiterplatte auf einer flexiblen Trägerplatte aufbaut.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der
abhängigen Ansprüche und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung.
[0007] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, eine Leiterplatte schnell, einfach, sicher
und insbesondere unter Einwirkung geringer Kontaktkräfte mit Gegenkontakten zu kontaktieren,
indem die Leiterplatte bzw. der entsprechende zu kontaktierende Abschnitt der Leiterplatte
zunächst in einer Aufnahme fixiert und dann durch ein geführtes Bewegen bzw. Verschieben
der Leiterplatte bzw. des relevanten Abschnitts, vorzugsweise fixiert in der Aufnahme,
ein Kontaktieren von Leiterplatte und Kontaktelementen bewirkt wird.
[0008] Dementsprechend umfasst eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Kontaktierung einer
Leiterplatte zumindest folgende Elemente:
- ein oder mehrere HF-Kontaktelemente zur Übertragung von Hochfrequenzsignalen, die
vorzugsweise unbeweglich positioniert in der Vorrichtung und insbesondere innerhalb
eines (Teils eines) Gehäuses der Vorrichtung angeordnet sind;
- (mindestens) eine Aufnahme, in die zumindest ein Abschnitt der Leiterplatte steckbar
ist; die Aufnahme umgreift die Leiterplatte bzw. den Abschnitt der Leiterplatte vorzugsweise
möglichst großflächig und lässt insbesondere lediglich den Abschnitt der Leiterplatten
frei, auf dem diejenigen (Abschnitte der) Leiterbahnen angeordnet sind, die kontaktiert
werden sollen;
- Mittel zum Bewegen der Leiterplatte relativ zu den Kontaktelementen bis zu einem Kontaktieren
mit den Kontaktelementen; durch das geführte Bewegen der Leiterplatte wird sichergestellt,
dass sich diese definiert auf die Kontaktelemente zubewegt, wodurch Fehlkontaktierungen
ausgeschlossen werden und zudem ein Verkanten der Leiterplatte relativ zu den Kontaktelementen
vermieden werden kann, das mit höheren Kontaktkräften einhergehen könnte; und
- Mittel zum Fixieren der Leiterplatte in der die Kontaktelemente kontaktierenden Position,
wodurch die dauerhafte Kontaktierung sichergestellt werden kann.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen,
dass die Vorrichtung weiterhin (mindestens) ein Zentrierelement aufweist, durch das
die Leiterplatte noch vor dem Kontaktieren der Kontaktelemente zentriert wird. Dies
erfolgt vorzugsweise durch das geführte Bewegen bzw. Verschieben der Leiterplatte
relativ zu den Kontaktelementen.
[0010] Beispielsweise kann (mindestens) ein (vorzugsweise sich in zumindest einem Abschnitt
verjüngender) Zentrierstift vorgesehen sein, auf den eine Öffnung der Leiterplatte
aufgeschoben wird, wodurch diese zentriert wird. Dadurch kann sichergestellt werden,
dass die Leiterbahnen der Leiterplatte exakt zu den dazugehörigen Kontaktelementen
ausgerichtet werden.
[0011] Besonders bevorzugt können mindestens zwei Zentrierstifte vorgesehen sein, die sich
hinsichtlich ihrer Form, Anordnung und/oder Dimensionierung unterscheiden und in entsprechend
angeordnete und/oder dimensionierte Öffnungen der Leiterplatte eingreifen können.
Dadurch kann eine Kodierung geschaffen werden, die ein falsches Einsetzen der Leiterplatte
verhindern kann.
[0012] Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Leiterplatte zusammen mit der Aufnahme
bewegt bzw. verschoben wird, um die Kontaktelemente zu kontaktieren. Dadurch besteht
die Möglichkeit, die für das Bewegen aufzubringenden Kräfte auf die Aufnahme und nicht
auf die Leiterplatte auszuüben. Die Übertragung dieser Kräfte von der Aufnahme auf
die Leiterplatte kann dann über eine relativ große Fläche und folglich mit geringerem
Druck erfolgen.
[0013] Weiterhin bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Aufnahme federnd gelagert ist.
Dadurch kann zum einen erreicht werden, dass die Aufnahme im unbelasteten Zustand,
d.h. wenn diese von den Mitteln zum Verschieben nicht mit einer eine Bewegung hervorrufenden
Kraft beaufschlagt ist, von der federnden Lagerung in eine Ausgangslage beaufschlagt
wird, in der die Leiterplatte die Kontaktelemente nicht kontaktiert. Dadurch kann
sichergestellt werden, dass die Leiterplatte bei einem Einstecken in die Aufnahme
noch keinen Kontakt zu den Kontaktelementen herstellt. Das Verschieben der Leiterplatte
einschließlich der Aufnahme mit dem Ziel einer Kontaktierung der Kontaktelemente kann
dann entgegen der Reaktionskraft der federnden Lagerung der Aufnahme erfolgen. Die
dabei erzeugte Federvorspannung kann zudem dazu verwendet werden, die Leiterplatte
in der die Kontaktelemente kontaktierenden Stellung (Kontaktstellung) zu fixieren.
[0014] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist ein Gehäuse mit einem ersten, die Aufnahme
ausbildenden Gehäuseteil und einem zweiten, die Kontaktelemente umfassenden Gehäuseteil
auf, wobei die beiden Gehäuseteile zueinander drehbar sind. Die beiden Gehäuseteile
sind dabei derart miteinander verbunden, dass in einer ersten Drehstellung eine in
die Aufnahme gesteckte Leiterplatte die Kontaktelemente kontaktieren würde bzw. kontaktiert
und in einer zweiten Drehstellung eine in die Aufnahme gesteckte Leiterplatte die
Kontaktelemente nicht kontaktieren würde bzw. kontaktiert.Weiterhin sind die beiden
Gehäuseteile mittels eines Federelements in die erste Drehstellung beaufschlagt. Für
ein Einstecken der Leiterplatte würden die beiden Gehäuseteile dann relativ zueinander
in die zweite Drehstellung verdreht (z.B. manuell), so dass ein Einstecken der Leiterplatte
ohne Kontaktierung der Kontaktelemente erfolgen kann. Ein Entlasten der beiden Gehäuseteile
kann dann dazu führen, dass die beiden Gehäuseteile infolge der Federbelastung selbsttätig
in die erste Drehstellung bewegt werden und in dieser durch die Federbelastung fixiert
sind.
[0015] Da ein Einstecken der Leiterplatte in die Aufnahme in der ersten Drehstellung die
Kontaktelemente und/oder die Leiterplatte beschädigen könnte, kann weiterhin bevorzugt
vorgesehen sein, dass Mittel, die ein Einstecken der Leiterplatte in die Aufnahme
in der ersten Drehstellung verhindern, vorgesehen sind. Bei diesen Mitteln kann es
sich vorzugsweise um den oder die Zentrierstifte handeln, die in der ersten Drehstellung
in einem Einführschlitz der Aufnahme angeordnet sind und dadurch ein Einstecken der
Leiterplatte in die Aufnahme verhindern.
[0016] In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann
mindestens ein DC-Kontaktelement zur Übertragung von Gleichstrom vorgesehen sein.
Dabei kann das HF-Kontaktelement vorteilhafterweise einen Mittelkontaktteil umfassen,
der koplanar zwischen zwei Außenkontaktteilen angeordnet ist.
[0017] Da sich Koaxialkabel vorteilhaft zur Übertragung von Hochfrequenzsignalen eignen,
kann weiterhin bevorzugt vorgesehen sein, dass der Mittelkontaktteil mit einem Innenleiter
und die Außenkontaktteile mit einem Außenleiter eines von der Vorrichtung abgehenden
Koaxialkabels elektrisch verbunden sind. Mittels des Koaxialkabels kann die Vorrichtung
bzw. können das oder die HF-Kontaktelemente beispielsweise mit einer Messvorrichtung
verbunden sein.
[0018] Vorteilhafterweise kann dagegen das DC-Kontaktelement mit einem von der Vorrichtung
abgehenden, vorzugsweise flexiblen Flachleiter elektrisch verbunden sein. Dieser kann
sich durch geringe Kosten und einen geringen Platzbedarf auszeichnen. Eine direkte
Kontaktierung auf eine oder mehrere Kupferlitzen ist ebenfalls möglich.
[0019] Durch die Kontaktierung der Leiterplatte mit den Kontaktelementen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sollen insbesondere Hochfrequenzsignale (HF-Signale) übertragen werden.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1 bis Fig. 3:
- verschiedene Schritte bei der Verwendung einer nicht beanspruchten Vorrichtung zur
Kontaktierung einer Leiterplatte;
- Fig. 4:
- einen Abschnitt der Vorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 3 in einem isometrischen Längsschnitt;
- Fig. 5:
- ein Aufnahmeelement der Vorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 4 in einer isometrischen
Darstellung;
- Fig. 6:
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung (ohne Leiterplatte)
im geschlossenen Zustand in einer perspektivischen Darstellung;
- Fig. 7:
- die Vorrichtung gemäß Fig. 6 im geschlossenen Zustand;
- Fig. 8:
- eine Leiterplatte zur Verwendung mit der Vorrichtung gemäß den Fig. 6 und 7 in einer
perspektivischen Darstellung;
- Fig. 9:
- die Vorrichtung gemäß den Fig. 6 und 7 mit teilweise eingesteckter Leiterplatte gemäß
Fig. 8 in einer perspektivischen Darstellung;
- Fig. 10:
- einen perspektivischen Längsschnitt durch die Vorrichtung gemäß der Fig. 9 mit vollständig
eingesteckter Leiterplatte;
- Fig. 11:
- ein Unterteil der Vorrichtung gemäß den Fig. 6 und 7 in einer perspektivischen Darstellung;
- Fig. 12:
- das Unterteil gemäß der Fig. 10 mit integriertem Kontaktfederkamm; und
- Fig. 13:
- ein Oberteil der Vorrichtung gemäß den Fig. 6 und 7 in einer perspektivischen Darstellung.
[0021] Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Vorrichtung umfasst ein Gehäuse 1. Innerhalb
des Gehäuses 1 ist eine Trägerplatte 2 angeordnet, auf deren Oberfläche mehrere elektrische
Kontaktelemente 3 angeordnet sind. Jedes dieser Kontaktelemente 3 ist mit einer Signalleitung
4 verbunden, die durch eine Öffnung auf einer Seite des Gehäuses 1 aus diesem herausgeführt
sind. Die Signalleitungen 4 können beispielsweise zu einer Messvorrichtung (nicht
dargestellt) führen, über die eine Funktionsprüfung einer Leiterplatte 5 erfolgen
soll. Für die Funktionsprüfung ist vorgesehen, die Leiterplatte 5 definiert mit den
Kontaktelementen 3 zu kontaktieren, so dass jedes der Kontaktelemente 3 ein e vorbestimmte
Position auf einer der Leiterbahnen der Leiterplatte 5 kontaktiert.
[0022] Für die Kontaktierung mit den Kontaktelementen 3 wird ein Ende der Leiterplatte 5
in eine Aufnahme 6 eingeschoben, die von einem innerhalb des Gehäuses 1 angeordneten
Aufnahmeelement 7 ausgebildet ist. Das vorzugsweise aus Kunststoff gefertigte Aufnahmeelement
7 umfasst zwei Teile (vgl. insbesondere Fig. 5), die Aufnahme 6 sowie eine damit federnd
verbundene Befestigungsplatte 8, die unbeweglich innerhalb des Gehäuses 1 fixiert
ist. Die Aufnahme 6 ist so ausgeführt, dass diese den darin eingesteckten Abschnitt
der Leiterplatte 5 an fünf Seiten (steckseitige Stirnseite, Oberseite, beide Seitenflächen
und Unterseite) zumindest teilweise umschließt und insbesondere lediglich einen Abschnitt
auf ihrer Unterseite freilässt, auf der sich die zu kontaktierenden Leiterbahnen befinden.
Die Leiterplatte 5 wird dabei so weit in den von der Aufnahme 6 ausgebildeten Aufnahmeschlitz
eingesteckt, bis deren Stirnseite an dem Grund des Aufnahmeschlitzes anschlägt.
[0023] Die Vorrichtung umfasst zudem noch ein Betätigungselement in Form eines Schiebers
9. Der Schieber 9 bildet eine Erhebung 10 aus, die in einer entsprechenden Aussparung
des Gehäuses 1 geführt ist. Mittels der Erhebung 10 kann der Schieber 9 manuell in
den durch die Aussparung des Gehäuses 1 definierten Richtungen bewegt werden. Parallel
verlaufende Nuten in der Oberfläche der Erhebung 10 sorgen dabei für eine ausreichende
Rutschfestigkeit, wenn der Schieber beispielsweise mit dem Daumen einer Hand betätigt
wird.
[0024] Beim Bewegen des Schiebers 9 gleitet dieser auf der Oberseite der Aufnahmeplatte
7. Durch ein Bewegen des Schiebers 9 ausgehend von der in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellten
Ausgangsstellung, in der die Unterseite des Schiebers 9 ausschließlich die Oberseite
der Befestigungsplatte 8 des Aufnahmeelements 7 berührt, gleitet das vordere Ende
des Schiebers 9 über die Oberseite der Aufnahme 6. Dadurch wird die Aufnahme 6, deren
Oberseite in der unbelasteten Ausgangsstellung nicht koplanar zu der Oberseite der
Befestigungsplatte 8 ist, sondern - in Bewegungsrichtung des Schiebers 9 - leicht
ansteigend, nach unten verschwenkt. Dies erfolgt entgegen einer Rückstellkraft, die
aus einer Deformation der federnden Anbindung der Aufnahme 6 an der Befestigungsplatte
8 resultiert. Durch das Verschwenken der Aufnahme 6 wird diese mitsamt des darin aufgenommenen
Abschnitts der Leiterplatte 5 auf die Kontaktelemente 3 zu bewegt.
[0025] Im Verlauf dieser Bewegung wird die Leiterplatte 5 zunächst exakt zu den Kontaktelementen
3 positioniert, indem mehrere s pitz zulaufende Positionierstifte (nicht dargestellt)
in entsprechende Positionieröffnungen der Leiterplatte 5 (vgl. Fig. 1) eingreifen.
Erst nach dem Eingreifen der Positionierstifte in die Positionieröffnungen und der
dadurch erfolgten Positionierung der Leiterplatte 5, d.h. nach einem weitergehenden
Verschwenken der Aufnahme 6 und des darin aufgenommenen Abschnitts der Leiterplatte
5, erfolgt eine Kontaktierung der an der Unterseite der Leiterplatte 5 angeordneten
Leiterbahnen mit den Kontaktelementen 3. Dadurch wird sichergestellt, dass die Kontaktierung
jeweils exakt an den dafür vorgesehenen Positionen der Leiterbahnen erfolgt.
[0026] In der in der Fig. 3 dargestellten Stellung des Schiebers 9, d.h. wenn dieser soweit
wie möglich in Richtung des freien Endes der Aufnahme 5 verschoben ist, kontaktiert
die Leiterplatte 5 die darunter angeordneten Kontaktelemente 3. In dieser Kontaktstellung
der Vorrichtung ist der Schieber 9 kraftschlüssig fixiert (Selbsthemmung), so dass
ein Aufheben der Kontaktierung aktiv durch ein manuelles Zurückschieben des Schiebers
9 erfolgen muss.
[0027] Die kraftschlüssige Fixierung des Schiebers 9 erfolgt durch die Reibung, die zwischen
Kontaktflächen des Schiebers 9 und dazugehörigen Kontaktflächen des Gehäuses 1 bzw.
des Aufnahmeelements 7 herrscht. Diese Reibung kann ohne Weiteres so groß gewählt
werden, dass die gewünschte kraftschlüssige Fixierung erreicht wird, da der Schieber
9 durch die federnde Belastung der Aufnahme 6 zwischen dieser und dem Gehäuse 1 verspannt
ist. Diese federnde Belastung resultiert nicht nur aus der Deformation der Anbindung
der Aufnahme 6 an die Befestigungsplatte 8, sondern zusätzlich aus Rückstellkräften,
die die Kontaktelemente 3 auf die Leiterplatte 5 und diese wiederum auf die Aufnahme
6 übertragen. Hierzu können die Kontaktelemente 3 federnd gelagert oder in Form von
Federkontaktstiften, bei denen zumindest zwei Teile entgegen der Vorspannung eines
Federelements (insbesondere teleskopartig) zueinander verschiebbar sind, ausgebildet
sein.
[0028] Sofern mittels der Kontaktierung von Leiterplatte 5 und Kontaktelementen 3 HF-Signale
übertragen werden sollen, können die Kontaktelemente 3 beispielsweise als konventionelle
koplanare LIGA-Kontakte ausgebildet sein. Soll dagegen eine Übertragung von Gleichstrom
erfolgen, kann es sich bei den Kontakten insbesondere um konventionelle Fe derkontaktstifte
handeln. Selbstverständlich kann auch eine Kombination verschiedener Kontaktelemente
(z.B. LIGA-Kontakte und Federkontaktstifte) zum Einsatz kommen.
[0029] Die in den Fig. 6 bis 13 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
umfasst ein zweiteiliges Gehäuse. Ein Grundkörper 11 (zweites Gehäuseteil) des Gehäuses
ist Teil eines Unterteils der Vorrichtung. Ein Deckel 12 (erstes Gehäuseteil) des
Gehäuses ist Teil eines Oberteils der Vorrichtung. Grundkörper 11 und Deckel 12 sind
über zwei zylindrische Passstifte 13 wippenartig drehbar miteinander verbunden.
[0030] Der Grundkörper 11 des Gehäuses bildet eine Aufnahmevertiefung aus, in der zwei (elektrisch
leitfähige) HF-Kontaktelemente 14 angeordnet sind. Die HF-Kontaktelemente 14 sind
als Koplanarkontaktelemente aus Metall ausgebildet und umfassen jeweils ein Mittelkontaktteil
15 sowie zwei seitlich neben dem Mittelkontaktteil 15 angeordnete Außenkontaktteile
16 in koplanarer Ausrichtung. Die Mittel- 15 und Außenkontaktteile 16, die beispielsweise
mittels eines sogenannten LIGA-Verfahrens hergestellt worden sein können, bilden zwischen
sich elektrisch isolierenden Luftspalte aus. Ihre Position zueinander ist durch jeweils
zwei Isolationskörper 17 gesichert, die in der Nähe des kabelseitigen Endes an den
HF-Kontaktelementen 14 befestigt (z.B. durch Verkleben) sind. Mittels jeweils eines
der Isolationskörper 17 sind die HF-Kontaktelemente 14 mit dem Grundkörper 11 des
Gehäuses verbunden (z.B. verklebt).
[0031] Der Abschnitt der HF-Kontaktelemente 14, der sich zwischen ihrem jeweiligen kontaktseitigen
Ende und den dazugehörigen Isolationskörpern 17 befindet, ragt frei in den Raum. Dadurch
können die am kontaktseitigen Ende ausgebildeten Kontaktstellen der HF-Kontaktelemente
14 bei einem Kontakt mit dazugehörigen Kontaktstellen einer zu testenden Leiterplatte
18 (vgl. Fig. 8) federbelastet ausweichen. Dies sorgt für einen definierten Kontaktdruck
und für einen Toleranzausgleich.
[0032] Am ihren kabelseitigen Enden sind die HF-Kontaktelemente 14 jeweils mit einem Koaxialkabel
19 verbunden. Hierzu kontaktiert ein endseitig spitz zulaufender Innenleiter 20 jedes
Koaxialkabels 19 den Mittelkontaktteil 15 des dazugehörigen HF-Kontaktelemente 14,
während die beiden Außenkontaktteile 16 jedes der HF-Kontaktelemente 14 (über den
elektrisch leitfähig ausgebildeten Grundkörper 11) mit einem Außenleiter 39 des dazugehörigen
Koaxialkabels 19 elektrisch leitend verbunden sind.
[0033] Über die HF-Kontaktelemente 14 sowie die Koaxialkabel 19 sollen Hochfrequenzsignale
zwischen der Leiterplatte 18 und einer nicht dargestellten Messvorrichtung übertragen
werden. Für eine gute Abschirmung der Hochfrequenzsignale ist vorgesehen, den Grundkörper
11 des Gehäuses elektrisch leitend auszubilden, beispielsweise aus Metall oder auch
aus einem metallisierten (z.B. metallisch beschichteten) Kunststoff. Auch die Ausgestaltung
der HF-Kontaktelemente 14 als Koplanarkontaktelemente sowie die Übertragung mittels
der Koaxialkabel 19 trägt zu einer guten Abschirmung der Hochfrequenzsignale bei.
[0034] Der Grundkörper 11 umfasst noch zwei Positionierzapfen 21, die in dazugehörige Positionieröffnungen
22 der Leiterplatte 18 eingreifen, um diese exakt in der Vorrichtung zu positionieren
sowie darin zu fixieren. Unterschiedliche Durchmesser der beiden Positionierzapfen/Positionieröffnungen-Paare
stellen sicher, dass die Leiterplatte 18 in der richtigen Ausrichtung in die Vorrichtung
eingesetzt wird.
[0035] Das Unterteil der Vorrichtung umfasst weiterhin noch ein Federelement in Form eines
Federkamms 23 (vgl. Fig. 11). Dieser weist einen Grundkörper auf, über den der Federkamm
23 an dem Grundkörper 11 des Gehäuses befestigt ist. Von dem Grundkörper aus erstrecken
sich eine Mehrzahl von Federfingern 24. Der Federkamm 23 soll ein sicheres Kontaktieren
der Leiterplatte 18 mit von dem Oberteil der Vorrichtung ausgebildeten Kontaktbereichen
(DC-Kontaktelemente) sicherstellen. Zwei seitliche Stützarme 25 verhindern dabei ein
Aufkippen des Federkamms 23 bei einer Belastung der Federfinger 24. Der Federkamm
23 kann vorteilhafterweise aus Kunststoff ausgebildet sein.
[0036] Der Deckel 12 des Gehäuses bildet eine Aufnahme 26 für die Leiterplatte 18 aus. Zwei
seitliche Führungsschlitze 27 führen dabei die Einsteck- und Herausziehbewegung der
Leiterplatte 18. Eine Flexplatine 28 (Flachleiter) ragt mit einem seiner Enden in
die Aufnahme 26. Auf der dem Unterteil bzw. der eingesteckten Leiterplatte 18 zugewandten
Seite der Flexplatine 28 sind mehrere Leiterbahnen 29 angeordnet, die endseitig Kontaktbereiche
(DC-Kontaktelemente 30) ausbilden. Diese sollen mit dazugehörigen Kontaktbereichen
von Leiterbahnen 31 der Leiterplatte 18 kontaktieren. Über die Leiterbahnen 29, 31
sollen im Betrieb der Vorrichtung lediglich Gleichströme übertragen werden, so dass
kein Aufwand für eine Abschirmung getroffen werden muss. Der Deckel 12 des Gehäuses
kann daher auch vorteilhaft aus Kunststoff (z.B. Thermoplast) ausgebildet sein. Die
Flexplatine 28 weist zu ihrer Positionierung und Fixierung Positionieröffnungen auf,
in die Positionierzapfen 32 des Deckels 12 ragen. Die Befestigung der Flexplatine
28 an dem Deckel 12 erfolgt zudem durch ein Verspannen zwischen dem Deckel 12 sowie
einem Federelement 33 unter Zwischenschaltung eines Elastomerelements 34. Die Verbindung
dieser Elemente mit dem Deckel 12 kann beispielsweise durch von dem Deckel 12 ausgebildete
Nietdome 35 erfolgen, die sich durch Befestigungsöffnungen des Federelements 33 erstrecken.
Die freien Enden der Nietdome 35 können dann thermisch oder durch Druck verformt werden,
wodurch deren Durchmesser im Endbereich vergrößert wird. Dadurch ergibt sich eine
formschlüssige Verbindung mit dem Federelement 33. Vorzugsweise erfolgt das Verformen
der Nietdome 35 bei gleichzeitiger Druckausübung auf das Federelement 33 und einer
dadurch bedingten Kompression des Elastomerelements 34, die nach dem Umformen der
Nietdome 35 zumindest teilweise aufrecht gehalten bleibt. Dadurch ergibt sich eine
weitgehend spielfreie Befestigung der Flexplatine 28 an dem Deckel 12.
[0037] Im montierten Zustand der Vorrichtung beaufschlagt das als Schenkelfeder ausgebildete
Federelement 33 das Gehäuse bzw. die Vorrichtung in seine/ihre geschlossene Stellung
(erste Drehstellung), wie dies z.B. in der Fig. 1 dargestellt ist. In dieser Stellung
kann die Leiterplatte 18 nicht in die Aufnahme 26 eingeschoben werden, da die Positionierzapfen
21 in die Aufnahme 26 ragen.
[0038] Ein Einschieben der Leiterplatte 18 in die Aufnahme 26 ist lediglich in der in der
Fig. 7 dargestellten, geöffneten Stellung der Vorrichtung (zweite Drehstellung) möglich.
Zum Öffnen der Vorrichtung muss diese an demjenigen Ende, von dem die Koaxialkabel
19 sowie die Flexplatine 28 abgehen, manuell zusammengedrückt werden. Dadurch bewegen
sich der Grundkörper 11 und der Deckel 12 des Gehäuses an dem einschubseitigen Ende
ein Stück weit auseinander, wodurch die Positionierzapfen 21 die Aufnahme 26 freigeben.
Die Leiterplatte 18 kann dann bis zu einem axialen Anschlagen in die Aufnahme 26 eingeschoben
werden, wobei zwei spitz zulaufende Kerben 37 in der Vorderkante der Leiterplatte
18 im Zusammenwirken mit den Positionierzapfen 32 des Deckels 12 die korrekte Winkelausrichtung
der Leiterplatte 18 sicherstellen. Die asymmetrische Anordnung der Kerben 37 bezüglich
der Längsachse der Leiterplatte 18 verhindert ebenso wie die Positionierzapfen 21
ein seitenverkehrtes (vollständiges) Einschieben der Leiterplatte 18 in die Aufnahme
26.
[0039] Nach einem vollständigen Einschieben der Leiterplatte 18 kann das Gehäuse entlastet
werden. Das Federelement 33 bewegt die beiden Gehäuseteile dann wieder in ihre geschlossene
Stellung und hält (fixiert) es in dieser Stellung. Dabei greifen die Positionierzapfen
21 des Unterteils in die Positionieröffnungen 22 der Leiterplatte 18. Die Leiterplatte
18 ist dadurch in der Vorrichtung exakt positioniert sowie fixiert. Gleichzeitig kontaktieren
die HF-Kontaktelemente 14 entsprechende HF-Kontaktstellen 38 an der Unterseite der
Leiterplatte 18, wobei dabei die HF-Kontaktelemente 14 geringfügig elastisch deformiert
werden, um einen ausreichenden Kontaktdruck und Toleranzausgleich zu erzeugen. Zwei
Anschlagzapfen 36 liegen dabei an der Leiterplatte 18 an und begrenzen somit die elastische
Verformung der HF-Kontaktelemente 14, wodurch deren Beschädigung vermieden werden
kann Dazu ragen die HF-Kontaktelemente 14 um ein definiertes Maß über die Anschlagzapfen
36 hinaus. Ebenso kontaktieren die DC-Kontaktelemente 30 der Flexplatine 28 die dazugehörigen
Leiterbahnen 31 auf der Oberseite der Leiterplatte 18 (DC-Kontaktpaare). Die durch
das Schließen der Vorrichtung elastisch deformierten Federfinger 24 des Federkamms
23 sorgen dabei für einen ausreichenden Kontaktdruck und einen Toleranzausgleich.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist je DC-Kontaktpaar ein Federfinger 24 vorgesehen.
Dadurch kann sichergestellt werden, dass jedes DC-Kontaktpaar auch bei einer flexiblen
Trägerplatte 38 der Leiterplatte 18 mit dem benötigten Kontaktdruck belastet und für
jedes ein individueller Toleranzausgleich erreicht wird.
[0040] Eine entsprechende Funktionalität kann auch durch ein (nicht gezeigtes) Federelement
als Ersatz für den Federkamm 23 erreicht werden, das einen gemeinsamen Federgrundkörper
(z.B. in Form einer Schenkelfeder) aufweist, wobei auf der der Leiterplatte 18 zugewandten
Kante (als durchgehende Andrückkante) einzelne Kontaktnoppen aus einem elastischen
Material aufgebracht sind. Der Federgrundkörper kann dann im Wesentlichen für den
Kontaktdruck sorgen, während die Kontaktnoppen den individuellen Toleranzausgleich
sicherstellen.
1. Vorrichtung zur Kontaktierung einer Leiterplatte (18) mit
- einem oder mehreren HF-Kontaktelementen (14) zur Übertragung von Hochfrequenzsignalen,
- einer Aufnahme (26), in die zumindest ein Abschnitt der Leiterplatte (18) steckbar
ist,
- einem Gehäuse mit einem ersten, die Aufnahme (26) ausbildenden Gehäuseteil und einem
zweiten, zumindest eines der Kontaktelemente (14) umfassenden Gehäuseteil, wobei die
beiden Gehäuseteile zueinander beweglich sind,
- Mitteln zum Bewegen der Aufnahme (26) zusammen mit der Leiterplatte (18) relativ
zu den Kontaktelementen (14) bis zu einem Kontaktieren mit den Kontaktelementen (14)
und
- Mitteln zum Fixieren der Leiterplatte (18) in der die Kontaktelemente (14) kontaktierenden
Stellung,
wobei die beiden Gehäuseteile zueinander drehbar sind, wobei in einer ersten Drehstellung
die in die Aufnahme (26) gesteckte Leiterplatte (18) die Kontaktelemente (14) kontaktiert
und in einer zweiten Drehstellung die in die Aufnahme (26) gesteckte Leiterplatte
(18) die Kontaktelemente (14) nicht kontaktiert,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile mittels eines Federelements (33) in die erste Drehstellung
beaufschlagt sind.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (18) beim Bewegen noch vor dem Kontaktieren der Kontaktelemente
(14) zentriert wird.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Zentrierstift 21), auf den eine Öffnung der Leiterplatte (18) aufgeschoben
wird.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, gekennzeichnet durch mindestens zwei Zentrierstifte (21), die sich hinsichtlich ihrer Form und/oder Dimensionierung
unterscheiden.
5. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (26) federnd gelagert ist.
6. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel, die ein Einstecken der Leiterplatte (18) in die Aufnahme (26) in der ersten
Drehstellung verhindern.
7. Vorrichtung gemäß Ansprüche 3 oder 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Zentrierstifte (21) ein Einstecken der Leiterplatte (18) in die Aufnahme
(26) in der ersten Drehstellung verhindern.
8. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein DC-Kontaktelement (30) zur Übertragung von Gleichstrom.
9. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das HF-Kontaktelement (14) einen Mittelkontaktteil (15) umfasst, der koplanar zwischen
zwei Außenkontaktteilen (16) angeordnet ist.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelkontaktteil (15) mit einem Innenleiter (20) und die Außenkontaktteile (16)
mit einem Außenleiter eines von der Vorrichtung abgehenden Koaxialkabels (19) elektrisch
verbunden sind.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das DC-Kontaktelement (30) mit einem von der Vorrichtung abgehenden Flachleiter elektrisch
verbunden ist.
12. System, das eine Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche und eine Leiterplatte
(18) aufweist.
1. Device for contacting a circuit board (18) comprising
- one or more HF contact elements (14), for the transmission of high frequency signals,
- an intake (26) into which at least one section of the circuit board (18) can be
inserted,
- a housing comprising a first housing part forming the intake (26) and a second housing
part containing at least one of the contact elements (14), whereby the two housing
parts can be moved relative to one another,
- means for moving the intake (26) together with the circuit board (18) relative to
the contact elements (14) until the contact elements (14) are contacted, and
- means for fixing the circuit board (18) in the position in which the contact elements
(14) are contacted,
whereby the two housing parts can rotate relative to one another, whereby in a first
rotary position a circuit board (18) plugged into the intake (26) contacts the contact
elements (14) and in a second rotary position the circuit board (18) plugged into
the intake (26) does not contact the contact elements (14),
characterised in that the two housing parts are biased in the first rotary position by means of a spring
element (33).
2. Device according to claim 1, characterised in that on being moved the circuit board (18) is centred before contacting the contact elements
(14).
3. Device according to claim 2, characterised through a centring pin (21) onto which an opening in the circuit board (18) is pushed.
4. Device according to claim 3, characterised through at least two centring pins (21) which differ in their form and/or dimensioning.
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the intake (26) is spring-mounted.
6. Device according to one of the preceding claims, characterised through means which prevent the circuit board (18) from being plugged into the intake (26)
in the first rotary position.
7. Device according to claims 3 or 4 and 6, characterised in that the centring pin or pins (21) prevent the circuit board (18) from being plugged into
the intake (26) in the first rotary position.
8. Device according to one of the preceding claims, characterised through at least one DC contact element (30) for the transmission of direct current.
9. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the HF contact element (14) comprises a central contact part (15) which is arranged
in coplanar alignment between two outer contact parts (16).
10. Device according to claim 9, characterised in that the central contact part (15) is electrically connected with an inner conductor (20)
and the outer contact parts (16) are electrically connected with an outer conductor
of a coaxial cable (19) leading away from the device.
11. Device according to claim 8, characterised in that the DC contact element (30) is electrically connected with a ribbon conductor leading
away from the device.
12. System which includes a device according to one of the preceding claims and a circuit
board (18).
1. Dispositif de mise en contact d'une carte à circuits imprimés (18), comportant
- un ou plusieurs éléments de contact HF (14) pour transmettre des signaux haute fréquence,
- un logement (26) dans lequel peut s'enficher au moins une portion de la carte à
circuits imprimés (18),
- un boîtier pourvu d'une première partie de boîtier formant le logement (26) et une
d'seconde partie de boîtier comprenant au moins l'un des éléments de contact (14),
les deux parties de boîtier étant mobiles l'une par rapport à l'autre,
- des moyens pour déplacer le logement (26) conjointement avec la carte à circuits
imprimés (18) par rapport aux éléments de contact (14) jusqu'à une mise en contact
avec les éléments de contact (14), et
- des moyens pour fixer la carte à circuits imprimés (18) dans la position de mise
en contact des éléments de contact (14),
dans lequel
les deux parties de boîtier sont mobiles en rotation l'une par rapport à l'autre,
et dans une première position de rotation la carte à circuits imprimés (18) enfichée
dans le logement (26) met en contact les éléments de contact (14), et dans une seconde
position de rotation, la carte à circuits imprimés (18) enfichée dans le logement
(26) ne met pas en contact les éléments de contact (14),
caractérisé en ce que
les deux parties de boîtier sont sollicitées vers la première position de rotation
au moyen d'un élément ressort (33).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la carte à circuits imprimés (18) est centrée pendant le mouvement encore avant la
mise en contact des éléments de contact (14).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par une tige de centrage (21) sur laquelle vient s'enfiler une ouverture de la carte
à circuits imprimés (18).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par au moins deux tiges de centrage (21) qui se distinguent de par leur forme et/ou de
par leur dimensionnement.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement (26) est monté avec effet ressort.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par des moyens qui empêchent un enfichage de la carte à circuits imprimés (18) dans le
logement (26), dans la première position de rotation.
7. Dispositif selon l'une des revendications 3 ou 4 et 6, caractérisé en ce que la ou les tiges de centrage (21) empêche(nt) un enfichage de la carte à circuits
imprimés (18) dans le logement (26), dans la première position de rotation.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par au moins un élément de contact DC (30) pour transmettre en courant continu.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de contact HF (14) comprend une partie de contact centrale (15) qui est
agencée de façon coplanaire entre deux parties de contact extérieures (16).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la partie de contact centrale (15) est électriquement reliée à un conducteur intérieur
(20), et les parties de contact extérieures (16) sont reliées électriquement à un
conducteur extérieur d'un câble coaxial (19) partant du dispositif.
11. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de contact DC (30) est électriquement relié à un conducteur plat partant
du dispositif.
12. Système qui comprend un dispositif selon l'une des revendications précédentes et une
carte à circuits imprimés (18).