[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Einsatz, vorzugsweise als Steckdosenverschluss
für den Steckeraufnahmetopf einer Steckdose.
Stand der Technik
[0002] Steckdosenverschlüsse sind bisher üblicherweise als Spritzwasserschutz oder als Kindersicherung
bekannt, die entweder in die fertig montierte Steckdose eingeführt werden, oder als
Verschlussklappen fest in das Steckdosenoberteil eingebaut sind.
[0003] Den bekannten Steckdosenverschlüssen, z.B. Kindersicherungen und Verschlussklappen
ist gemeinsam, dass sie zusätzliche Kanten, Ritzen und Fugen erzeugen und somit ein
störendes Aussehen verleihen und vor allem mit dem Steckeraufnahmetopf einen lästigen
Schmutzfänger bilden. Der Steckeraufnahmetopf der vorhandenen Steckdosen ist ein dauernder
Schmutzfänger, welcher durch Flugstaub und Abrieb der Stecker verschmutzt wird.
[0004] Die Steckdosen und Steckdosenleisten sind in Aggregaten, Geräten aber auch im Haushalt,
Büro, Werkstatt, Labor und Kliniken oder im Außenbereich mannigfacher Einflüsse und
Verschmutzungen (wie Staub, Abrieb, Feuchtigkeit,...) und möglicher Kontaminierung
ausgesetzt. Im Außenbereich ist das Eindringen von Kleintieren und Insekten sowie
mechanische Beschädigungen Probleme, welche die Sicherheit berühren.
In bestimmten Bereichen ist ein permanenter Schutz durch Feder-Klappdeckel nicht nötig,
da die mit Klappen/Deckeln versehenen Steckdosen oder Leisten teurer und auch bezüglich
ihres Volumens größer sind, oder so erscheinen. Oft genügt ein nachträglicher Schutz,
welcher der jeweiligen Nutzungssituation angepasst werden kann.
[0005] Aus der
DE 6925990U1 ist beispielsweise eine Steckdosenabdeckung bekannt, die flach und platzsparend ist,
aber um den aufgedrückten Einsatz wieder entfernen zu können wird empfohlen, auf der
Unterseite des Plattenrandes zumindest eine Aussparung zur Einführung eines Stichwerkzeuges
oder dergleichen vorzusehen. Nachteilig ist, dass Aussparungen zum Werkzeugeinsatz
vorhanden sein müssen und dass die Oberflächen durch das Werkzeug/Stichwerkzeug beschädigt
werden. Der wesentliche Nachteil ist der, dass durch die Benutzung von Stichwerkzeugen
an stromführenden Steckdosen eine erhebliche Gefährdung für Personen entsteht.
[0006] Bei der Steckdosenabdeckung nach der
DE 20 2010 012 433 U1 besteht der Nachteil, dass sie schwierig wieder zu entfernen ist, da sie zum einen
passgenau und stramm in der Steckdose sitzen und sie diese bündig oder nur geringfügig
überragen soll.
[0007] Bei einer anderen vorliegenden Erfindung
DE 20 2006 011 888 U1 wurde ein Steckdosenverschluss geschaffen, der die elektromagnetische Abstrahlung
(Elektrosmog) aus Steckdosen reduzieren soll. Zur Montage und Demontage werden hier
keine Werkzeuge benützt. Der Steckdosenverschluss ist mit einem recht mächtigen Kopfteil
ausgestattet, sodass kein Werkzeug zur Anwendung kommt, da er sich gut greifen lässt,
aber dadurch sehr voluminös wird und auffällig wirkt.
[0008] Durch die
US 3 686 616 A ist ein Steckdosenverschluss zur Kindersicherung bekannt.
Der Verschlussdeckel selbst ist auf der Frontseite mit einem Griff und auf der Rückseite
mit Ansätzen für einen Rastverschluß versehen. Bei Gebrauch sind die Rastnasen in
axialer Richtung unbeweglich eingerastet und weiterhin drehfest mit der Dosenblende
verbunden. Die Verrastung kann erst durch ein Drehmoment des Verschlussdeckels getrennt
werden. Hierdurch wird ein Moment auf die hinter der Dosenblende gehalterten axial
unverschiebbaren Rastnasen eingebracht, welches zur Verformung der kompletten Verschlussdeckels
führt. Eine Benutzung ist nur mit dem frontseitig herausragenden Griffelement möglich.
Die Abdeckung wird unter hohem Kraftaufwand über die schrägen Flächen der Rastnasen
kippbar, herausgeschraubt. Bei den hierfür aufzubringenden Momenten wird es für manche
Menschen nicht möglich sein, die Drehabdeckung zu benützen.
[0009] Durch die
DE 38 08 169 A1 ist eine Steckdose mit Klemmplatte bekannt.
Um die Abdeckplatte von der Steckdose zu entfernen ist auf die Griff/Verlängerungsstücke
ein gegeneinander gerichteter Druck (z. B. mit den gegeneinander drückenden Fingern
einer Hand) auszuüben und folgend die Abdeckplatte vom Steckdosengehäuse abzuheben.
Eine Hubunterstützung gibt es hierbei nicht. Die Griffstücke ragen, funktionsbedingt,
frontseitig aus der Abdeckplatte heraus, eine Abdichtung findet durch die offene Form
der Griffe (Federkrallen) nicht statt.
Aufgabenstellung
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen, nachträglichen, temporären
Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeitseintritt zu erreichen sowie einen Schutz
derart zu schaffen, dass Steckdosenverschlüsse in der Handhabung werkzeugfrei zu benützen
sind. An der Frontfläche des Steckdosenverschlusses sollen keine Körper, Vertiefungen,
Aussparungen oder Schlüssellöcher ausgebildet sein, welche normalerweise zum Herausziehen
aus der Steckdose benötigt werden. Ferner soll eine optische Korrektur in der Wahrnehmung
der Steckdosen und Steckdosenleisten durch Abdecken der Steckdosentöpfe erzielt werden.
Der Verschluss soll in der Fläche geschlossen und nach außen ohne Fugen gestaltet
werden, sodass ein Dichtungseffekt (Zugluft, Staub, Feuchtigkeit...) durch die mechanischen
Verspannungsmöglichkeiten erzielt und eine gute Reinigung der Oberflächen ermöglicht
wird.
Weiterhin soll ein Schutzeffekt derartig erreicht werden, dass Steckdosenverschlüsse
relativ flach sowie konturlos und somit "unsichtbar" werden. Dadurch, dass sie keinen
Anreiz bieten sich mit ihnen zu beschäftigen, wird ein latenter Schutz im Kinderzimmer
oder auch im Bereich von Demenzkranken erreicht.
Eine vereinfachte Handhabung und Zuordnung für eine Vielzahl von Steckdosen oder Steckern
kann durch ein Beschriftungsfeld auf dem Steckdosenverschluss erreicht werden. Bei
der Inbetriebnahme oder Wartung ist es manchmal erforderlich, einige aus der Vielzahl
der Stecker an einer Steckdosenleiste oder Stromverteiler einzustecken oder zu entnehmen.
Beispielsweise ist dies bei Wartungsarbeiten oder beim Austausch von Gruppenkomponenten
nötig.
Die Gefahr von Verwechslungen beim Wiedereinstecken von Steckern in dafür vorgesehene,
zugeordnete Steckdosen soll ausgeschlossen werden.
Lösung/ Beschreibung
[0011] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Das Hubelement
des
Steckdosenverschlusses wird durch konstruktive Nutzung der Materialeigenschaften im Bereich der Verschlusshaube
geschaffen. Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass die Verschlusshaube nunmehr
nicht starr sondern als Springhaube oder Federhaube ausgebildet ist. Technisch gesehen
handelt es sich um eine Übertotpunkt-Haube, die Übertotpunktfederungseigenschaften
hat. Eine derartige Übertotpunktfederungseigenschaft bezieht sich darauf, dass aufgrund
elastischer Spannungen in der Verschlusshaube, sie in einen ersten Zustand (z. B.
in einen Verschlusszustand) gebracht werden kann und dass beim Überwinden einer bestimmten
Übertotspannung sie federnd in einen zweiten Zustand eilt, z. B. in den Öffnungszustand.
Hierunter fallen nicht nur Verschlusshauben mit rundem Querschnitt. Es können auch
in bekannter Weise ovale oder eckige Verschlüsse, wie Euro-Stecker, verwendet werden,
bei denen ebenfalls sichergestellt werden muss, dass die hierfür ausgebildete Verschlusshaube
ihre Übertotpunkts-Federungscharakteristik entfalten kann.
Die Verschlusshaube (1) des Steckdosenverschlusses (Fig. 1, 2, 4, 5) ist als verformbare,
elastische Haube (Silikon, Elastomere, gummiartige Thermoplaste...) ausgebildet, welche
durch Druck auf die Frontfläche von der ebenen bis konvexen in die konkave Position
bewegt, sodass der Benutzer sie greifen und in ihrer Gesamtheit aus der Steckdose
entnehmen kann, ohne dass hierfür ein Werkzeug benötigt wird.
Der Steckdosenverschluss ist so entwickelt, dass eine Aushub- oder Einschubbewegung
in axialer Richtung durchgeführt werden kann. Er kann werkzeuglos in die Steckdose
(oder Steckdosenblende) eingeführt, oder aus dieser heraus bewegt werden.
Bezugszeichenliste
[0012]
- 1. Verschlusshaube
- 2. Gehäuse
- 3. Dichtlippe
- 4. Federarm
- 5. Klemmkörper
- 6. Führungselement
- 7. Zentrierung
- 8. Kabelhalterung
- 9. Anschlagfläche
- 10. Federelement
- 11. Druckdom
- 12. Führungszylinder
[0013] Die folgenden Ausführungsbeispiele sollen die Erfindung anhand von Zeichnungen näher
erläutern.
[0014] Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform des Steckdosenverschlusses mit einem Klemmkreuz in perspektivischer
Darstellung von unten.
Fig. 2 eine Ausführungsform des Steckdosenverschlusses mit einem Klemmpilz in perspektivischer
Darstellung von unten.
Fig. 3 eine weitere Ausgestaltung des Steckdosenverschlusses durch Zufügen eines Federelementes
in perspektivischer Darstellung von unten.
Fig. 4 eine Ausgestaltung des Steckdosenverschlusses für Eurosteckdosen in perspektivischer
Darstellung von oben.
Fig. 5 eine weitere Ausgestaltung des Steckdosenverschlusses für Eurosteckdosen in perspektivischer
Darstellung von unten.
Fig. 6 eine weitere Ausgestaltung des Steckdosenverschlusses mit Aushubeinheit für Eurosteckdosen
in perspektivische Darstellung von unten.
Fig. 7 eine weitere Ausgestaltung des Steckdosenverschlusses für Schutzkontaktsteckdosen
mit Aushubeinheit perspektivische Darstellung von unten.
[0015] Figur 1. zeigt einen Steckdosenverschluss welcher mit einer flexiblen Verschlusshaube (1)
mit integrierter Dichtlippe (3) und zur Lagesicherung mit einem Zentrierring (7) ausgestattet
ist. Im unteren Teil sind die Klemmkörper (5), hier in Kreuzform angeordnet, welche
sich beim aufgedrückten Einsatz in straffem Sitz gegen die Innenwandung des Steckeraufnahmetopfes
legen. Die Kabelhalterungen (8) sind in der Formgebung durch die Kabelprofile vorgegeben
oder als Auslassungen für mehrere Kabel vorgesehen, und dienen dazu eine geordnete
Unterbringung am Steckerkabel in dem Zeitraum zu ermöglichen, in welchem die zu schützende
Steckdose benutzt wird. Nach Erreichen des Verschlusszustandes ist die Verschlusshaube
(1) eben bis konvex gewölbt. Der Betätigungsweg welcher für das Wechseln von der Verschlussposition
in die konkave Entnahmeposition nötig ist, kann durch eine Anschlagfläche (9) begrenzt
werden. Eine erneute Betätigung führt zu einem konkaven Aufbiegen der Verschlusshaube.
Damit ist der Öffnungszustand erreicht und der Steckdosenverschluss ist fassbar und
kann nach außen hin herausgezogen werden. Konstruktiv wird dies dadurch erreicht,
dass der Steckdosenverschluss in seinem Haubenbereich eine Federungscharakteristik
aufweist.
Figur 2. zeigt einen Steckdosenverschluss artgemäß Fig. 1 mit pilzförmigem Klemmkörper (5)
mit Führungselementen (6)welcher ein leichtes Einführen in den Steckdosentopf ermöglicht.
Durch die Führungsflächen (6) wird die lagegerechte Zentrierung und Halterung im Steckeraufnahmetopf
gewährleistet.
Figur 3. zeigt einen Steckdosenverschluss mit Axialhub, welcher in den Steckdosentopf eingeführt
wird, wobei die Verschlusshaube im Unterteil eine Einschub und Federvorrichtung mit
den Funktionselementen Federaufnahme, Führungselement und Federelement einschließt.
Konstruktiv wird dies dadurch erreicht, dass die Verschlusshaube (1) einen flexiblen
Haubenbereich aufweist, und dass an der Verschlusshaube (1) Federarme (4) angeordnet
sind, an deren äußeren Enden jeweils das Federelement (10) oder Halterungen zur Aufnahme
eines Federelementes angeordnet sind. Das Federelement (10) kann als einteiliges Ganzes
an die Federarme (4) angeformt und somit im Steckdosenverschluss integriert oder als
separates Bauteil angebracht sein. Die Haltearme (4) sind geeignet, in die Führungsnuten
des Steckeraufnahmetopfes einzugreifen, und sich an diesem kraftschlüssig anzulegen
und bei Bedarf wieder von diesem zu lösen. Nach Erreichen des Verschlusszustandes
ist das Federelement (10) konkav nach innen zur Verschlusshaube gewölbt. Dieses konkave
Abbiegen führt dazu, dass das Federelement am Druckdom (11) der Verschlusshaube anliegt,
sodass die an dem Steckdosentopf angeformten Federarme (4) durch das Federelement
(10) unter Spannung stehen und sich an die Wandung andrücken.
Eine erneute Betätigung im Bereich des Druckdomes (11) der Verschlusshaube (1) führt
zur Betätigung des Federelementes (10) und zu einem konvexen Abbiegen, sodass die
an den seitlichen Wandungen angreifenden Federarme (4) sich von der Wandung trennen,
die Arretierung an den Federarmen (4) ist damit aufgehoben. Das Federelement drückt
nach Kontakt mit dem Steckdosenboden nachfolgend den Steckdosenverschluss teilweise
aus dem Steckdosentopf heraus.
Damit ist der Öffnungszustand erreicht und der Steckdosenverschluss kann nach außen
hin abgezogen werden.
[0016] Figur 4. zeigt die Kennzeichnung durch ein Schild/Etiketten-Beschriftungsfeld auf dem Steckdosenverschluss.
Dies ermöglicht die exakte Identifikation jedes einzelnen Strompfades, einschließlich
der angeschlossenen Module. Die Klemmfunktion wird durch die Klemmkörper (5) ermöglicht.
Durch die Führungsflächen (6) wird die lagegerechte Zentrierung und Halterung im Steckeraufnahmetopf
gewährleistet.
[0017] Figur 5. zeigt einen Eurosteckdosenschutz, welcher im Haubenbereich des Verschlusses eine
Federungscharakteristik aufweist und im unteren Bereich mit einem Klemmkreuz (5) ausgestattet
ist an welchem verschiedene Kabelhalterungen (8) untergebracht sind. Die Führungselemente
(6) bilden die Kontaktflächen des Klemmkreuzes (5) und sorgen für eine lagegerechte
Ausrichtung und Klemmung des Steckdosenverschlusses im Steckdosentopf.
[0018] Figur 6. zeigt einen Eurosteckerschutz, welcher im Haubenbereich des Verschlusses komplett
oder in Teilbereichen Flexibilität aufweist. Das Gehäuse (2) ist so ausgebildet, dass
einerseits die Federeinheit in dem Gehäuse untergebracht werden kann und dass andererseits
die notwendige Arretierung durch die Klemmkörper (5) direkt am Gehäuse gewährleistet
wird.
Im Gehäuse (2) ist eine mit der Verschlusshaube (1) gekoppelte Kulissensteinmechanik
geführt, wobei die Kulissenbahn unterschiedliche Bahnabschnitte aufweist, durch welchen
die Ausfahrgeschwindigkeit der Verschlusshaube (1) aus der versenkten in die ausgefahrene
Stellung vorgegeben ist.
[0019] Figur 7. zeigt einen Schutzkontakt-Steckdosenverschluss, welcher im Verschlusshaubenbereich
komplett oder in Teilbereichen Flexibilität aufweist. Konstruktiv sind an der Verschlusshaubenunterseite
Funktionskörper in Form von Führungselementen (6) angeordnet. Die Führungselemente
(6) sind geeignet, in die Steckerführungsnuten des Steckeraufnahmetopfes einzugreifen.
Die Flächen des Führungszylinders (12) an der Verschlusshaube (1) haben die Aufgabe,
die Verschlusshaube (1) zusätzlich zu führen. Das Gehäuse (2) ist so ausgebildet,
dass einerseits die Federeinheit in dem Gehäuse untergebracht werden kann, und dass
andererseits die notwendige Arretierung durch die Klemmkörper (5) direkt am Gehäuse
erfolgt. Im Gehäuse (2) ist eine mit der Verschlusshaube (1) gekoppelte Kulissensteinmechanik
geführt, wobei die Kulissenbahn unterschiedliche Bahnabschnitte aufweist, durch welchen
die Ausfahrgeschwindigkeit der Verschlusshaube aus der versenkten in die ausgefahrene
Stellung vorgegeben ist.
1. Mechanischer Steckdosenverschluss, mit einem im Wesentlichen, vollständig in eine
Steckdose einsetzbaren Unterteil/Gehäuse und eine auf dem Rand des Steckeraufnahmetopfes
aufliegende, im Ganzen oder in Sektionen flexiblen Verschlusshaube (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusshaube (1) als Springhaube oder Federhaube mit Übertotpunktfederungseigenschaften
ausgebildet ist, durch welche sie aufgrund elastischer Spannungen in einen ersten
Zustand, z. B. in einen Verschlusszustand gebracht werden kann und dass beim Überwinden
einer bestimmten Übertotspannung sie federnd in einen zweiten Zustand eilt, z. B.
in den Öffnungszustand, so dass die Verschlusshaube (1), durch Druck auf die Frontfläche
in axialer Richtung, hubunterstützt vom Steckeraufnahmetopf getrennt werden kann.
2. Steckdosenverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verschlusshaubenunterseite Haltearme (5) mit Führungselementen (6) angeordnet
sind, die sich am Steckeraufnahmetopf anlegen.
3. Steckdosenverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckdosenverschluss aus einem Halterahmen oder Gehäuse (2) und aus einer hierauf
auswechselbar angebrachten sich beweglichen Verschlusshaube (1) zusammengesetzt ist.
4. Steckdosenverschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halterahmen oder das Gehäuse (2) eine Federmechanik aufweisen.
5. Steckdosenverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Klemmkörper (5) oder Gehäuse (2) Kabelaufnahmen (8) ausgeformt sind.
6. Steckdosenverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Etiketten-und/oder Beschriftungsfelder vorhanden sind.
1. Mechanical socket stopper, with a bottom part/housing that is in general fully insertable
into a socket and a stopper cap (1) that is flexible in its entirety or in sections
and lying on the edge of the connector holder, characterized in that the stopper cap (1) is constructed as a spring-mounted cap or spring cap with top
dead center suspension properties, by which it can be brought into an initial state,
such as a closure state, because of elastic tension and that, when a specific top
dead center tension is overcome, it elastically hastens into a second state, such
as the opening state, so that the stopper cap (1) can be separated from the connector
base holder through pressure on the front surface in an axial direction, being stroke-supported.
2. Socket stopper according to claim 1, characterized in that holding arms (5) with guide elements (6) are laid out on the stopper cap bottom,
and these holding arms attach to the connector base holder.
3. Socket stopper according to claim 1, characterized in that the socket stopper is composed of a holding frame or housing (2) and a movable stopper
cap (1) interchangeably attached to it.
4. Socket stopper according to claim 3, characterized in that the holding frame or the housing (2) has a spring mechanism.
5. Socket stopper according to claim 1, characterized in that cable receptacles (8) are laid out on the clamping element (5) or housing (2).
6. Socket stopper according to claim 1, characterized in that tag and/or labeling panels are available.
1. Verrouillage de prise mécanique à l'aide d'un élément/boîtier complet à placer dans
la prise et un capot de verrouillage à fixer sur le bord de la tête de réception de
la prise et orientable en entier ou par sections (1), indiquant que le capot de verrouillage
(1) est formé en capot de garde ou en capot pour ressort avec des propriétés de suspension
de ressort à détente brusque qui permettent, grâce à une tension élastique, de le
ramener en position initiale, par exemple en position verrouillée et qui, en cas de
dépassement d'une tension déterminée, passent rapidement à un second état, par exemple
ouvert, afin que le capot de verrouillage (1) puisse être relevé de la tête de réception
par un appui en direction axiale sur la surface avant.
2. Verrouillage de prise répondant aux exigences 1, indiquant que des bras de maintien
(5) sous le capot de verrouillage sont associés à des éléments de guidage (6) qui
se fixent sur la tête de réception de la prise.
3. Verrouillage de prise répondant aux exigences 1, indiquant que le verrouillage de
la prise se compose d'un cadre de maintien ou d'un boîtier (2) et d'un capot de verrouillage
amovible et mobile venant s'y fixer (1).
4. Verrouillage de prise répondant aux exigences 3, indiquant que le cadre de maintien
ou le boîtier (2) présentent un mécanisme à ressort.
5. Verrouillage de prise répondant aux exigences 1, indiquant que des logements de câbies
(8) sont présents sur le corps de serrage (5) ou sur le boîtier (2).
6. Verrouillage de prise répondant aux exigences 1, indiquant que des champs d'étiquette
ou d'inscription sont présents.