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EP 2 816 683 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2017 Patentblatt 2017/05 |
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Anmeldetag: 04.06.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Mehrfachfunkenstrecke
Multiple spark path
Éclateur multiple
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
19.06.2013 DE 202013102647 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2014 Patentblatt 2014/52 |
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Patentinhaber: OBO Bettermann GmbH & Co. KG |
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58710 Menden (DE) |
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Erfinder: |
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- Eckardt, Jörg
58802 Balve (DE)
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Vertreter: Köchling, Conrad-Joachim |
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Patentanwälte Köchling, Döring PartG mbB
Fleyer Strasse 135 58097 Hagen 58097 Hagen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 154 189 US-A- 2 012 689
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DE-C- 138 352
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter, bestehend
aus zwei Kontaktplatten mit Anschlussmitteln für elektrische Leiter und zwischen den
Kontaktplatten paketartig angeordneten Elektrodenplatten, vorzugsweise in Form von
runden Graphitscheiben, zwischen denen jeweils eine ringförmige Isolierung, vorzugsweise
in Form von Ringscheiben aus Polytetrafluorethylen, angeordnet ist, wobei die Kontaktplatten
durch Verbindungsmittel miteinander verbunden sind, wobei die Elektrodenplatten vorzugsweise
mittig gelocht sind und die Kontaktplatten durch ein Verbindungsmittel miteinander
verbunden sind, welches die Lochung der Elektrodenplatten und die Lochung der ringförmigen
Isolierungen durchgreift.
[0002] Eine derartige Mehrfachfunkenstrecke ist aus der
US 2 012 689 A bekannt.
[0003] Mehrfachfunkenstrecken sind beispielsweise in der
EP 1 381 127 B1 beschrieben. Im Stand der Technik ist der Aufbau solcher Mehrfachfunkenstrecken bekannt,
wie in Figur 5 gezeigt ist. Eine solche Mehrfachstrecke für Blitzstromableiter besteht
aus zwei Kontaktplatten 1',2' mit Anschlussmitteln 3',4'zum Anschluss von elektrischen
Leitern. Zwischen den Kontaktplatten 1',2' sind paketartig Elektrodenplatten 5' angeordnet.
Im Stand der Technik sind solche Elektrodenplatten 5' in Form von kreisrunden Graphitscheiben
ausgebildet. Zwischen diesen ist jeweils eine ringförmige Isolierung 6' in Form von
Ringscheiben aus Polytetrafluorethylen (PTFE) vorgesehen. Die Kontaktplatten 1',2'
sind durch Verbindungsmittel miteinander verbunden. Bei der herkömmlichen Bauart sind
dazu die Kontaktplatten 1',2' durch vier Schrauben 7' miteinander verschraubt. Die
Kontaktplatten 1',2' sind erheblich größer als die Elektrodenplatten 5' und die ringförmigen
Isolierungen 6'. Die entsprechenden Schrauben 7' sind außen an dem Paket aus Elektrodenplatten
5' und Isolierung 6' vorbeigeführt und jeweils in die andere Kontaktplatte eingeschraubt.
Zusätzlich sind die Schrauben 7' durch Isoliermäntel 8' im Schaftbereich umgeben.
Des Weiteren ist zwischen den Kontaktplatten 1',2' eine Platine 9' mit elektrischer
Beschaltung gehalten, die mit Kontaktarmen umfangsseitig an den Elektrodenplatten
5' mit Ausnahme der linksseitig ersten Elektrodenplatte 5' kontaktierend anliegt.
[0004] Ein solcher Aufbau ist zwar funktionell, jedoch ist der Raumbedarf erheblich, sodass
auch ein diese gesamte Mehrfachfunkenstrecke umgebendes Gehäuse relativ groß ausgebildet
werden muss. Dies bedeutet aber auch, dass der Installationsplatz für eine solche
Mehrfachfunkenstrecke relativ groß ist. Hierdurch ist der Anwendungsbereich eingeschränkt.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Mehrfachfunkenstrecke gattungsgemäßer Art zu schaffen, die hinsichtlich ihres
Raumbedarfes minimiert ist, sodass der Raumbedarf beim Einbau solcher Mehrfachfunkenstrecke
in entsprechende elektrische Installationen kleingehalten werden kann.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass in die Lochung der Elektrodenplatten
jeweils eine Hülse aus Isolierstoff eingesetzt ist, die von dem Verbindungsmittel,
insbesondere der Schraube, durchgriffen ist, wobei jede Hülse einen radial vorragenden
Kragen aufweist, der in eine passende Vertiefung der Elektrodenplatte eingesetzt ist,
welche Vertiefung die Lochung der Elektrodenplatte umgibt, wobei ferner jede Hülse
an ihrem die Elektrodenplatte durchgreifenden Ende verjüngt ist und mit der Verjüngung
an die in Montagesolllage folgende Hülse anschließt oder in diese eingreift, wobei
die Hülse, die in die Elektrodenplatte eingesetzt ist, die der mit Gewindeausbildung
versehenen Kontaktplatte benachbart ist, in eine ringförmige Ausnehmung oder Nut an
der Stirnfläche der Kontaktplatte eingreift oder an diese anschließt.
[0007] Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, die gesamte Mehrfachfunkenstrecke kompakt
auszubilden und gegenüber der herkömmlichen Bauart eine erhebliche Raumeinsparung
zu erreichen. Insbesondere wird dies dadurch erreicht, dass die Elektrodenplatten
vorzugsweise mittig gelocht sind und die Kontaktplatten durch ein Verbindungsmittel
miteinander verbunden sind, welches die Lochung der Elektrodenplatten und die Lochung
der ringförmigen Isolierungen durchgreift, sodass also außenliegend, über den Raumbedarf
der Elektrodenplatten, Kontaktplatten und ringförmigen Isolierungen hinaus kein zusätzlicher
Platz für den Einbau von Verbindungsmitteln benötigt wird. Die Verbindungsmittel können
in einfacher Form mittig durch das gesamte Paket der Mehrfachfunkenstrecke geführt
werden. Die Montage ist zudem erheblich vereinfacht, weil nur ein Verbindungsmittel
positioniert und angezogen werden muss.
[0008] Durch die Hülsen aus Isolierstoff in der Mitte der Elektrodenplatten wird erreicht,
dass die elektrische Schlagweite zwischen aufeinanderliegenden Elektrodenplatten vergrößert
wird, damit es nicht zu einem ungewollten Gleitüberschlag an der Mittelschraube aus
Kunststoff oder auch zu einem Kurzschluss an der Metallschraube kommen kann.
[0009] Dadurch, dass jede Hülse einen radial vorragenden Kragen aufweist, der in eine passende
Vertiefung der Elektrodenplatte eingesetzt ist, welche Vertiefung die Lochung der
Elektrodenplatte umgibt, wird die sichere Positionierung der Hülse erreicht, wobei
dies auch nach der endgültigen Verschraubung der Mehrfachfunkenstrecke der Fall ist.
[0010] Dabei ist aus Gründen der elektrotechnischen Funktionalität vorgesehen, dass jede
Hülse an ihrem die Elektrodenplatte durchgreifenden Ende verjüngt ist und mit der
Verjüngung an die in Montagesolllage folgende Hülse anschließt oder in diese eingreift,
wobei die Hülse, die in die Elektrodenplatte eingesetzt ist, die der mit Gewindeausbildung
versehenen Kontaktplatte benachbart ist, in eine ringförmige Ausnehmung oder Nut an
der Stirnfläche der Kontaktplatte eingreift oder an diese anschließt.
[0011] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass das Verbindungsmittel eine Schraube ist.
[0012] Dies ist eine besonders einfache Form des Verbindungsmittels, welches einfach zu
betätigen und zu handhaben ist.
[0013] Unter Umständen ist auch bevorzugt, dass die Schraube aus elektrisch leitfähigem
Material, insbesondere Metall, besteht.
[0014] Dabei ist gegebenenfalls bevorzugt, dass die Schraube aus leitfähigem Material mit
ihrem Kopfende in eine Buchse aus Isolierstoff, insbesondere Kunststoff, eingesetzt
ist, die in einer Lochung einer der beiden Kontaktplatten angeordnet und in Richtung
zur anderen Kontaktplatte unverschieblich gehalten ist, und mit ihrem dem Kopf abgewandten
Ende in eine Gewindeausbildung oder Gewindemuffe der anderen Kontaktplatte eingeschraubt
ist.
[0015] Bei dieser konstruktiven Lösung ist in die eine der beiden Kontaktplatten eine Buchse
aus Isolierstoff eingesetzt, die von der Schraube in Montagesolllage durchgriffen
ist und die den Kopf der als Kopfschraube ausgebildeten Schraube in der Montagesolllage
aufnimmt. Durch entsprechende Abstufung der Buchse aus Isolierstoff und der entsprechenden
Aufnahmeöffnung in der Kontaktplatte wird erreicht, dass die Buchse sich nicht in
Richtung der anderen Kontaktplatte verschieben kann, wenn die Schraube eingesteckt
und angezogen wird. Der Gewindeschaft ist mit dem dem Kopf abgewandten Ende in eine
Gewindeausbildung oder Gewindemuffe der anderen Kontaktplatte eingeschraubt. Es wird
damit eine feste Verbindung der Elemente der Mehrfachfunkenstrecke erreicht, wobei
zudem keine elektrisch leitende Verbindung durch das Befestigungsmittel zwischen den
Kontaktplatten besteht.
[0016] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Schraube aus leitfähigem Material in eine
Lochung einer der beiden Kontaktplatten eingesetzt ist und sich mit ihrem Kopf an
der Kontaktplatte abstützt, wobei ihr dem Kopf abgewandtes Ende in eine Gewindebuchse
aus Isolierstoff, insbesondere Kunststoff, eingeschraubt ist, die in einer Lochung
der anderen Kontaktplatte gehalten ist.
[0017] Hierbei ist wiederum eine Schraube aus leitfähigem Material, insbesondere Metall
vorgesehen. Diese durchgreift eine Lochung der einen Kontaktplatte und stützt sich
mit ihrem Kopf unmittelbar an der Kontaktplatte ab. Ihr dem Kopf abgewandtes Ende
ist in eine Gewindebuchse aus Isolierstoff, vorzugsweise Kunststoff eingeschraubt,
die in einer Lochung der anderen Kontaktplatte gehalten ist, sodass eine isolierte
Verschraubung der Elemente erreicht ist.
[0018] Eine weitere Alternative wird darin gesehen, dass die Schraube aus Isolierstoff,
insbesondere Kunststoff, besteht.
[0019] Hierdurch wird eine isolierte Verschraubung schon allein dadurch erreicht, dass die
Schraube aus entsprechendem Isolierstoff besteht.
[0020] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass die Schraube aus Isolierstoff in eine Lochung
einer der beiden Kontaktplatten eingesteckt ist und mit ihrem Kopf sich an der Kontaktplatte
abstützt, wobei das dem Kopf abgewandte Ende der Schraube in eine Gewindeausbildung
der anderen Kontaktplatte eingeschraubt ist.
[0021] Hierdurch wird eine feste Verbindung der Einzelelemente der Mehrfachfunkenstrecke
sichergestellt.
[0022] Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass die Elektrodenplatten und die Kontaktplatten
als Kreisscheiben ausgebildet sind.
[0023] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass an den Kontaktplatten Vorsprünge angeordnet
sind, die zueinander gleichgerichtet von den Kontaktplatten radial abragen, auf den
einander zugewandten Flächen eine quer zur Mittellängsachse der Mehrfachfunkenstrecke
gerichtete Nut aufweisen und zwischen den Nuten, in diese eingreifend eine Platine
mit elektrischer Beschalterung gehalten ist, die mit Kontaktarmen umfangsseitig mindestens
an einigen Elektrodenplatten kontaktierend anliegt.
[0024] Eine solche Anordnung ist an sich aus dem Stand der Technik bekannt.
[0025] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Anschlussmittel an den Kontaktplatten
durch metallische Kontaktstreifen gebildet sind, die fest mit den Kontaktplatten auf
deren den Elektrodenplatten abgewandten Seiten verbunden sind, z.B. verschweißt oder
verlötet.
[0026] Auch ist bevorzugt vorgesehen, dass auf die komplette Funkenstrecke ein Gehäuse aus
Isolierstoff aufgesteckt ist.
[0027] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und im Folgenden
näher beschrieben.
[0028] Es zeigt:
- Figur 1
- eine Explosionsdarstellung einer Mehrfachfunkenstrecke mit Mettallschraube und Isolierbuchse;
- Figur 2
- eine Variante in gleicher Ansicht mit Metallschraube und Gewindebuchse;
- Figur 3
- eine weitere Variante in gleicher Ansicht mit einer Kunststoffschraube als Verbindungsmittel;
- Figur 4
- eine komplett verschraubte Funkenstrecke über die ein Gehäuse teilweise aufgeschoben
ist, in Ansicht.
[0029] In den Figuren ist eine Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter gezeigt. Sie
besteht aus zwei Kontaktplatten 1,2 mit Anschlussmitteln 3,4 für elektrische Leiter
und zwischen den Kontaktplatten 1,2 paketartig angeordneten Elektrodenplatten 5. Die
Elektrodenplatten 5 sind im Ausführungsbeispiel in Form von runden Graphitscheiben
ausgebildet. Zwischen diesen ist jeweils eine ringförmige Isolierung 6 in Form von
Ringscheiben aus PTFE angeordnet. Die Kontaktplatten 1,2 sind durch ein Verbindungsmittel
7 miteinander verbunden. Dazu sind die Elektrodenplatten 5 mittig gelocht und die
Kontaktplatten 1,2 sind miteinander durch ein Verbindungsmittel 7 verbunden, welches
die Lochungen der Elektrodenplatten 5 und der ringförmigen Isolierungen 6 mit Spiel
durchgreift. Im Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsmittel 7 eine Schraube.
[0030] Bei den Ausführungsformen nach Figur 1 und 2 besteht das Verbindungsmittel 7 aus
einer Schraube aus elektrisch leitfähigem Material, beispielsweise Metall. Bei der
Ausführungsform nach Figur 1 ist das Verbindungsmittel 7 aus leitfähigem Material
mit seinem Kopfende in eine Buchse 8 aus Isolierstoff, vorzugsweise aus Kunststoff,
eingesetzt, die in einer Lochung 9 der Kontaktplatte 1 angeordnet ist. Durch entsprechende
Formgebung ist diese Buchse 8 mittels des Verbindungsmittels 7 in die Lochung der
Kontaktplatte 1 einschiebbar, aber nicht durchschiebbar, sondern in Richtung auf die
andere Kontaktplatte 2 in der Solllage unverschieblich gehalten. Mit ihrem dem Kopf
abgewandten Ende ist die Schraube (Verbindungsmittel 7) in eine Gewindeausbildung
10 oder eine Gewindemuffe der anderen Kontaktplatte 2 eingeschraubt.
[0031] Bei der Ausführungsform nach Figur 2 ist das Verbindungsmittel 7 in Form einer Schraube
aus leitfähigem Material in eine Lochung 9 der Kontaktplatte 1 eingesetzt und stützt
sich mit dem Kopf an der Kontaktplatte 1 außenseitig ab. Das dem Kopf abgewandte Ende
des Verbindungsmittels 7 ist in eine Gewindebuchse 11 aus Isolierstoff, vorzugsweise
Kunststoff, eingeschraubt, die in einer Lochung 12 der anderen Kontaktplatte 2 gehalten
ist. Die Buchse 11 weist einen Flanschrand auf, der sich an der Außenseite der Kontaktplatte
neben der Lochung 12 abstützt, sodass die Buchse 11 nicht weiter in Richtung der Kontaktplatte
1 verschiebbar ist, als der Solllage entspricht.
[0032] Bei der Ausführungsform nach Figur 3 besteht das Verbindungsmittel 7 aus einer Schraube
aus Isolierstoff, vorzugsweise Kunststoff. Dieses Verbindungsmittel 7 in Form einer
Schraube aus Isolierstoff ist in eine Lochung 9 der Kontaktplatte 1 eingesteckt und
das Verbindungsmittel 7 stützt sich mit dem Kopf außenseitig an der Kontaktplatte
1 ab. Das dem Kopf abgewandte Ende ist in eine Gewindeausbildung 10 der anderen Kontaktplatte
2 eingeschraubt.
[0033] Wie aus den Zeichnungen gut ersichtlich, sind die Elektrodenplatten 5, die Kontaktplatten
1,2 als Kreisscheiben ausgebildet.
[0034] Des Weiteren ist in die Lochung der Elektrodenplatten 5 jeweils eine Hülse 13 aus
Isolierstoff eingesetzt, die von dem Verbindungsmittel 7, insbesondere der Schraube,
durchgriffen ist. Vorzugsweise weist jede Hülse 13 einen radial vorragenden Kragen
auf, der in eine passende Vertiefung auf einer Seite der Elektrodenplatte 5 vorzugsweise
bündig eingesetzt ist, die die Lochung der Elektrodenplatte 5 umgibt. Des Weiteren
kann jede Hülse 13 an ihrem die Elektrodenplatte 5 durchgreifenden Ende verjüngt sein
und mit der Verjüngung an die in Montagesolllage folgende Hülse 13 angeschlossen oder
sogar in diese eingreifend ausgerichtet sein, wobei die Hülse 13, die in die Elektrodenplatte
5 eingesetzt ist, die der mit Gewindeausbildung 10 versehenen Kontaktplatte 2 benachbart
ist, in eine ringförmige Ausnehmung oder Nut an der Stirnfläche der Kontaktplatte
2 eingreift oder an diese anschließt.
[0035] An den Kontaktplatten 1,2 sind Vorsprünge 14,15 ausgebildet, die zueinander gleichgerichtet
von den Kontaktplatten 1,2 abragen. Auf den zueinander gewandten Flächen weisen die
Vorsprünge 14,15 jeweils eine quer zur Mittellängsachse der Mehrfachfunkenstrecke
gerichteten Nut 16,17 auf. Zwischen den Nuten 16,17, in diese eingreifend, ist eine
Platine 18 mit elektrischer Beschaltung gehalten (in Montagesolllage) die mit Kontaktarmen
umfangseitig mindestens an einigen Elektrodenplatten 5 kontaktierend anliegt.
[0036] Vorzugsweise ist die in den Figuren links gezeigte Elektrodenplatte 5 nicht kontaktiert
und nicht beschaltet.
[0037] Die Anschlussmittel 3,4 an den Kontaktplatten 1,2 sind durch metallische Kontaktstreifen
gebildet, die in Montagesolllage fest mit den Kontaktplatten 1,2 auf deren den Elektrodenplatten
5 abgewandten Seiten verbunden sind, beispielsweise durch Schweißung.
[0038] Wie in Figur 4 gezeigt, kann auf die komplette zusammengesetzte Funkenstrecke ein
Gehäuse 19 aus Isolierstoff aufgesteckt werden, welches die Funkenstrecke aufnimmt,
sodass nur die Anschlussmittel 3,4 nach unten aus dem Gehäuse 19 hervorragen.
[0039] Die Erfindung stellt eine äußerst kompakt aufgebaute Mehrfachfunkenstrecke zur Verfügung,
die einfach montiert werden kann und höchst funktionssicher ist.
1. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter, bestehend aus zwei Kontaktplatten (1,2)
mit Anschlussmitteln (3,4) für elektrische Leiter und zwischen den Kontaktplatten
(1,2) paketartig angeordneten Elektrodenplatten (5), vorzugsweise in Form von runden
Graphitscheiben, zwischen denen jeweils eine ringförmige Isolierung (6), vorzugsweise
in Form von Ringscheiben aus Polytetrafluorethylen, angeordnet ist, wobei die Kontaktplatten
(1,2) durch Verbindungsmittel (7) miteinander verbunden sind, wobei die Elektrodenplatten
(5) mittig gelocht sind und die Kontaktplatten (1,2) durch ein Verbindungsmittel (7)
miteinander verbunden sind, welches die Lochung der Elektrodenplatten (5) und die
Lochung der ringförmigen Isolierungen (6) durchgreift, dadurch gekennzeichnet, dass in die Lochung der Elektrodenplatten (5) jeweils eine Hülse (13) aus Isolierstoff
eingesetzt ist, die von dem Verbindungsmittel (7), insbesondere der Schraube, durchgriffen
ist, wobei jede Hülse (13) einen radial vorragenden Kragen aufweist, der in eine passende
Vertiefung der Elektrodenplatte (5) eingesetzt ist, welche Vertiefung die Lochung
der Elektrodenplatte (5) umgibt, wobei ferner jede Hülse (13) an ihrem die Elektrodenplatte
(5) durchgreifenden Ende verjüngt ist und mit der Verjüngung an die in Montagesolllage
folgende Hülse (13) anschließt oder in diese eingreift, wobei die Hülse (13), die
in die Elektrodenplatte (5) eingesetzt ist, die der mit Gewindeausbildung (10) versehenen
Kontaktplatte (2) benachbart ist, in eine ringförmige Ausnehmung oder Nut an der Stirnfläche
der Kontaktplatte (2) eingreift oder an diese anschließt.
2. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (7) eine Schraube ist.
3. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (7) aus elektrisch leitfähigem Material, insbesondere Metall, besteht.
4. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (7) aus leitfähigem Material mit ihrem Kopfende in eine Buchse (8) aus
Isolierstoff, insbesondere Kunststoff, eingesetzt ist, die in einer Lochung (9) einer
der beiden Kontaktplatten (1) angeordnet und in Richtung zur anderen Kontaktplatte
(2) unverschieblich gehalten ist, und mit ihrem dem Kopf abgewandten Ende in eine
Gewindeausbildung (10) oder Gewindemuffe der anderen Kontaktplatte (2) eingeschraubt
ist.
5. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (7) aus leitfähigem Material in eine Lochung (9) einer der beiden Kontaktplatten
(1) eingesetzt ist und sich mit ihrem Kopf an der Kontaktplatte (1) abstützt, wobei
ihr dem Kopf abgewandtes Ende in eine Gewindebuchse (11) aus Isolierstoff, insbesondere
Kunststoff, eingeschraubt ist, die in einer Lochung (12) der anderen Kontaktplatte
(2) gehalten ist.
6. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (7) aus Isolierstoff, insbesondere Kunststoff, besteht.
7. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 und 2 und/oder
6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (7) aus Isolierstoff in eine Lochung (9) einer der beiden Kontaktplatten
(1) eingesteckt ist und mit ihrem Kopf sich an der Kontaktplatte (1) abstützt, wobei
das dem Kopf abgewandte Ende der Schraube (7) in eine Gewindeausbildung (10) der anderen
Kontaktplatte (2) eingeschraubt ist.
8. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenplatten (5) und die Kontaktplatten (1,2) als Kreisscheiben ausgebildet
sind.
9. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kontaktplatten (1,2) Vorsprünge (14,15) angeordnet sind, die zueinander gleichgerichtet
von den Kontaktplatten (1,2) radial abragen, auf den einander zugewandten Flächen
eine quer zur Mittellängsachse der Mehrfachfunkenstrecke gerichtete Nut (16,17) aufweisen
und zwischen den Nuten (16,17), in diese eingreifend eine Platine (18) mit elektrischer
Beschalterung gehalten ist, die mit Kontaktarmen umfangsseitig mindestens an einigen
Elektrodenplatten (5) kontaktierend anliegt.
10. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel (3,4) an den Kontaktplatten (1,2) durch metallische Kontaktstreifen
gebildet sind, die fest mit den Kontaktplatten (1,2) auf deren den Elektrodenplatten
(5) abgewandten Seiten verbunden sind, z.B. verschweißt oder verlötet.
11. Mehrfachfunkenstrecke für Blitzstromableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf die komplette Funkenstrecke ein Gehäuse (19) aus Isolierstoff aufgesteckt ist.
1. A multiple spark gap for lightning current arresters, consisting of two contact plates
(1, 2) with connection means (3, 4) for electrical conductors and electrode plates
(5) arranged in a package-like manner between the contact plates (1, 2), preferably
in the form of round graphite disks, between which one annular insulation piece (6)
each is arranged, preferably in the form of annular disks made of polytetrafluoroethylene,
the contact plates (1, 2) being connected to each other by connection means (7), the
electrode plates (5) being centrally perforated and the contact plates (1, 2) being
connected to each other by a connection means (7) passing through the perforation
of the electrode plates (5) and the perforation of the annular insulation pieces (6),
characterized by that in the perforation of the electrode plates (5) one sleeve (13) each made of
an insulation material is fitted that is passed by the connection means (7), in particular
the bolt, each sleeve (13) having a radial protruding collar that is fitted in a matching
recess of the electrode plate (5), said recess surrounding the perforation of the
electrode plate (5), further each sleeve (13) being tapered at its end passing through
the electrode plate (5) and being adjacent, in the intended mounting position, with
the taper to the sleeve (13) or engaging into the latter, the sleeve (13) that is
fitted in the electrode plate (5) adjacent to the contact plate (2) provided with
a threaded structure (10) engaging in an annular recess or groove at the front face
of the contact plate (2) or adjoining the latter.
2. The multiple spark gap for lightning current arresters according to claim 1, characterized by that the connection means (7) is a bolt.
3. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 or 2, characterized by that the bolt (7) is made of an electrically conductive material, in particular metal.
4. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 to 3, characterized by that the bolt (7) made of a conductive material is fitted with its head end in a
bushing (8) made of an insulation material, in particular plastic, said bushing being
arranged in a perforation (9) of one of the two contact plates (1) and being held
undisplaceably in the direction to the other contact plate (2), and is screwed with
its end showing away from the head into a threaded structure (10) or a threaded sleeve
of the other contact plate (2).
5. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 to 3, characterized by that the bolt (7) made of a conductive material is fitted in a perforation (9) of
one of the two contact plates (1) and is supported with its head on the contact plate
(1), its end showing away from the head being screwed into a threaded bushing (11)
made of an insulation material, in particular plastic, which is held in a perforation
(12) of the other contact plate (2).
6. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 or 2, characterized by that the bolt (7) is made of an insulation material, in particular plastic.
7. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 and 2 and/or 6, characterized by that the bolt (7) made of an insulation material is fitted in a perforation (9) of
one of the two contact plates (1) and is supported with its head on the contact plate
(1), the end of the bolt (7) facing away from the head being screwed into a threaded
structure (10) of the other contact plate (2).
8. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 to 7, characterized by that the electrode plates (5) and the contact plates (1, 2) are configured as circular
disks.
9. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 to 8, characterized by that at the contact plates (1, 2) are arranged projections (14, 15) that protrude
radially in the same direction from the contact plates (1, 2), have on the surfaces
showing to each other a groove (16, 17) directed transversely to the central longitudinal
axis of the multiple spark gap, and between the grooves (16, 17) and engaging therein,
a circuit board (18) with electrical components is held, which rests with contact
arms at the periphery of at least some electrode plates (5) in a contacting manner.
10. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 to 9, characterized by that the connection means (3, 4) at the contact plates (1, 2) are formed by metal
contact strips that are firmly connected to the contact plates (1, 2) on their sides
showing away from the electrode plates (5), e.g., are welded or soldered.
11. The multiple spark gap for lightning current arresters according to one of claims
1 to 10, characterized by that a housing (19) made of an insulation material is fitted over the complete spark
gap.
1. Éclateur multiple pour paratonnerres, consistant en deux plaques de contact (1, 2)
avec des moyens de raccordement (3, 4) pour des conducteurs électriques et des plaques
d'électrode (5) arrangées de façon de paquet entre les plaques de contact (1, 2),
de préférence sous la forme de disques ronds en graphite, entre lesquelles une isolation
annulaire (6), de préférence sous la forme de disques annulaires en polytétrafluoroéthylène,
est respectivement arrangée, les plaques de contact (1, 2) étant raccordées entre
eux par des moyens de raccordement (7), les plaques d'électrode (5) étant centralement
perforées et les plaques de contact (1, 2) étant raccordées entre eux par un moyen
de raccordement (7) traversant la perforation des plaques d'électrode (5) et la perforation
des isolations annulaires(6), caractérisé en ce que dans la perforation des plaques d'électrode (5) un manchon (13) chacun en un matériau
isolant est introduit qui est traversé par le moyen de raccordement (7), en particulier
la vis, chaque manchon (13) comportant un collier radialement en saillie qui est introduit
dans un évidement convenable de la plaque d'électrode (5), cet évidement entourant
la perforation de la plaque d'électrode (5), en outre chaque manchon (13) étant rétréci
à son extrémité traversant la plaque d'électrode (5) et étant voisin, dans la position
de montage de consigne, avec le rétrécissement au manchon (13) ou s'engrenant là-dedans,
le manchon (13) qui est introduit dans la plaque d'électrode (5) voisine à la plaque
de contact (2) pourvue d'une structure filetée (10), s'engrenant dans un évidement
annulaire ou une rainure à la face frontale de la plaque de contact (2) ou suivant
celle-ci.
2. Éclateur multiple pour paratonnerres selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de raccordement (7) est une vis.
3. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la vis (7) est en un matériau électriquement conducteur, en particulier métal.
4. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la vis (7) en un matériau conducteur est introduite avec son extrémité de tête dans
une douille (8) en un matériau isolant, en particulier plastique, cette douille étant
arrangée dans une perforation (9) d'une des deux plaques de contact (1) et est maintenue
de façon indéplaçable dans la direction à l'autre plaque de contact (2), et est vissée
avec son extrémité opposée à la tête dans une structure filetée (10) ou un manchon
fileté de l'autre plaque de contact (2).
5. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la vis (7) en un matériau conducteur est introduite dans une perforation (9) d'une
des deux plaques de contact (1) et est en appui avec sa tête sur la plaque de contact
(1), son extrémité opposée à la tête étant vissée dans une douille filetée (11) en
un matériau isolant, en particulier plastique, qui est maintenue dans une perforation
(12) de l'autre plaque de contact (2).
6. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la vis (7) est en un matériau isolant, en particulier plastique.
7. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 et 2 et/ou 6,
caractérisé en ce que la vis (7) en un matériau isolant est introduite dans une perforation (9) d'une des
deux plaques de contact (1) et est en appui avec sa tête sur la plaque de contact
(1), l'extrémité de la vis (7) opposée à la tête étant vissée dans une structure filetée
(10) de l'autre plaque de contact (2).
8. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les plaques d'électrode (5) et les plaques de contact (1, 2) sont réalisées comme
des disques circulaires.
9. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'aux plaques de contact (1, 2) sont arrangées des saillies (14, 15) qui s'étendent
radialement dans la même direction à partir des plaques de contact (1, 2), ont sur
les surfaces en vis à vis une rainure (16, 17) dirigée transversalement à l'axe longitudinal
central de l'éclateur multiple, et entre les rainures (16, 17) et s'engrenant là-dedans,
une carte imprimée (18) avec des composants électriques est maintenue, qui repose
avec des bras de contact à la périphérie d'au moins quelques plaques d'électrode (5)
de façon de contact.
10. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les moyens de raccordement (3, 4) aux plaques de contact (1, 2) sont réalisées par
des bandes de contact métalliques, qui sont rendues solidaires des plaques de contact
(1, 2) sur leurs côtés opposées aux plaques d'électrode (5), p.ex. brasées ou soudées.
11. Éclateur multiple pour paratonnerres selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un boîtier (19) en un matériau isolant est enfiché sur l'éclateur complet.
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