[0001] Die Erfindung betrifft eine automatische Fenster- oder Türanlage nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
EP 0 916 795 B1 ist eine automatische Fenster- oder Türanlage mit einem durch eine Antriebseinrichtung
angetriebenen Drehflügel bekannt. Eine Sensoreinrichtung dient zur Überwachung mindestens
einer Nebenschließkante des Drehflügels. Diese ist als Schaltereinrichtung mit einer
Betätigungsfläche ausgebildet, deren Berührung eine Abschaltung der Antriebseinrichtung
bewirkt. Zwar ist mit dieser Anordnung bereits eine zufriedenstellende Absicherung
der Nebenschließkante gegeben, jedoch gibt es noch Optimierungspotenzial hinsichtlich
des Platzbedarfs und der Sicherheit.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine automatische Fenster- oder Türanlage
mit einer platzsparenden, ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistenden Nebenschließkantenüberwachung
zu schaffen.
[0004] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung.
[0006] Die Sensoreinrichtung weist mindestens ein zur Aussendung eines Taststrahls ausgebildetes
Senderelement auf, wobei das Senderelement so angeordnet und ausgerichtet ist, dass
der Taststrahl nahe der Nebenschließkante verläuft, und wobei die Sensoreinrichtung
mindestens ein Empfängerelement aufweist, welches zur Detektion einer Reflektion des
Taststrahls ausgebildet ist. Da der Taststrahl direkt an der Nebenschließkante der
Fenster- oder Türanlage verläuft, ist eine optimale Absicherung der Fenster- oder
Türanlage gegeben. Da keine aufliegenden mechanischen Schaltereinrichtungen vorhanden
sind, ist der Platzbedarf der Sensoreinrichtung minimal.
[0007] Das Senderelement ist ortsfest am Rahmen der Fenster- oder Türanlage angeordnet und
ausgerichtet, so dass der Taststrahl an einem Reflexionspunkt am Drehflügel reflektiert
wird.
[0008] Das Senderelement und/oder das Empfängerelement ist bzw. sind so angeordnet und ausgerichtet,
dass sich der Abstand zwischen dem Senderelement bzw. dem Empfängerelement und dem
Reflexionspunkt ändert, sobald der Drehflügel bewegt wird.
[0009] Die Sensoreinrichtung und/oder die Antriebseinrichtung weist bzw. weisen eine Abstandsberechnungseinrichtung
auf. Die Abstandsberechnungseinrichtung ist ausgebildet, aus der Laufzeit des reflektierten
Taststrahls den Abstand zwischen dem Senderelement bzw. dem Empfängerelement und dem
Reflexionspunkt des Taststrahls zu berechnen.
[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung können das Senderelement und das Empfängerelement
in einem gemeinsamen Sensorelement angeordnet sein. wodurch sich der Montageaufwand
der Sensoreinrichtung erheblich reduzieren lässt. Eine besonders montagefreundliche
und kompakte Anordnung ergibt sich beispielsweise, wenn das Sensorelement als Gewindehülse
oder dergleichen ausgebildet ist. Der Taststrahl kann als Laserstrahl oder dergleichen
ausgebildet sein. Die Sensoreinrichtung und/oder die Antriebseinrichtung weist bzw.
weisen eine Vergleichseinrichtung auf. Die Vergleichseinrichtung ist ausgebildet,
ein Wertepaar des Ausgangssignals der Abstandsberechnungseinrichtung und eines Ausgangssignals
eines den Öffnungswinkel des Drehflügels anzeigenden Sensors mit einem Referenzwertepaar
einer gespeicherten Referenzwertekurve zu vergleichen.
[0011] Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung anhand der Figuren
näher erläutert.
[0012] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine einflügelige Fensteranlage mit einer erfindungsgemäßen Sensoreinrichtung in perspektivischer
Ansicht;
- Fig. 2a - 2j
- schematische Darstellungen des Funktionsprinzips der Sensoreinrichtung während des
Schließvorgangs des Fensterflügels;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung zur einer Ausgestaltungsmöglichkeit der Nebenschließkante
des Fensterflügels.
[0013] Die Fig. 1 zeigt eine als einflügelige Fenster- oder Türanlage 1 mit einem Kippflügel
eines Fensters ausgebildeten Drehflügel 2, welcher über scharnierartige Beschläge
4 um eine horizontale Drehachse drehbar an einem ortsfesten Rahmen 3 gelagert ist.
Der Drehflügel 2 ist über ein als Kette ausgebildetes Kraftübertragungselement 8 mit
einer als motorischer Kettenantrieb ausgebildeten Antriebseinrichtung 7 wirkverbunden,
welche im oberen horizontalen Bereich des Rahmens 3 verdeckt montiert ist. Eine Bestromung
des Antriebsmotors der Antriebseinrichtung 7 bewirkt eine Bewegung des Drehflügels
2 in Öffnungs- bzw. Schließrichtung. Insbesondere bei letzterer Bewegungsrichtung
des Drehflügels 2 besteht die Gefahr, dass Körperteile und/oder Gegenstände in den
sich verkleinernden Spalt zwischen dem Rahmen 3 und dem Drehflügel 2 im Bereich der
Hauptschließkante 5 oder der Nebenschließkante 6 gelangen und dort eingeklemmt werden
können. Insbesondere der scharniernahe Bereich der Nebenschließkante 6 birgt aufgrund
der dort vorliegenden Kraftverhältnisse eine besondere Gefahr. Die vorliegende, erfindungsgemäße
Sensoreinrichtung soll dieser Gefahr abhelfen.
[0014] Im Bereich der zwischen der Hauptschließkante 5 und den beiden Nebenschließkanten
6 befindlichen Ecken des Rahmens 3 ist jeweils ein Sensorelement 9 der Sensoreinrichtung
angeordnet, vorzugsweise integriert in das Profil des Rahmens 3. Beispielsweise kann
das Sensorelement 9 in einer Gewindehülse angeordnet sein, welche in eine Gewindebohrung
des Profil des Rahmens 3 einschraubbar ist.
[0015] Jedes Sensorelement 9 weist ein Senderelement zur Aussendung eines Taststrahls 10
auf, wobei das Sensorelement 9 so ausgerichtet wird, dass der Taststrahl 10 nahe bei
und parallel zu einer der Nebenschließkanten 6 verläuft. In der perspektivischen Abbildung
gemäß Fig. 1 ist der Taststrahl 10 des in der Zeichnung rechten Sensorelements 9 gezeigt,
während der Taststrahl 10 des in der Zeichnung linken Sensorelements 9 aus dieser
Perspektive hinter dem Falz des Rahmens 3 liegt. Das Senderelement des Sensorelements
9 kann als Taststrahl 10 einen sichtbaren Lichtstrahl, insbesondere Laserstrahl aussenden,
alternativ kann der Taststrahl 10 aber auch unsichtbar sein, beispielsweise Infrarotlicht.
Benachbart zum Senderelement des Sensorelements 9 ist ein Empfängerelement angeordnet,
welches passend für die Art und Wellenlänge des Taststrahls 10 dimensioniert ist,
so dass eine Reflektion des Taststrahls 10 an einem Reflexionspunkt 11 am Drehflügel
2 von dem Empfängerelement erfasst wird und das Sensorelement 9 dann ein entsprechendes
Ausgangssignal generiert.
[0016] Die Sensorelemente 9 sind jeweils über eine kabelgebundene oder kabellose Übertragungsstrecke
mit der Antriebseinrichtung 7 verbunden, so dass das Ausgangssignal der Sensorelemente
9 in der Antriebseinrichtung 7 ausgewertet werden kann und eine entsprechende Reaktion
der Antriebseinrichtung 7 auslösen kann.
[0017] Im Sensorelement 9 und/oder in der Antriebseinrichtung 7 ist eine Abstandsberechnungseinrichtung
vorhanden, welche aus der Laufzeit des reflektierten Taststrahls 10 den Abstand X
R zwischen dem Sensorelement 9 und dem Reflexionspunkt 11 des Taststrahls 10 am Drehflügel
2 berechnet. Im Bereich der Fenster- oder Türanlage 1, beispielsweise zwischen dem
Drehflügel 2 und dem ortsfesten Rahmen 3 und/oder in der Antriebseinrichtung 7, ist
außerdem eine hier nicht dargestellte Erfassungseinrichtung zur Erfassung des Öffnungswinkels
α des Drehflügels 2 vorhanden, vorzugsweise ein absoluter oder inkrementeller Drehgeber.
[0018] In den Fig. 2a bis 2j ist der Schließvorgang des Drehflügels 2 in 2°-Schritten gezeigt.
Der besseren Übersichtlichkeit halber sind die Antriebseinrichtung 7 und das Kraftübertragungselement
8 hier nicht dargestellt.
[0019] In der Stellung gemäß Fig. 2a ist der Drehflügel 2 mit einem Öffnungswinkel α von
ca. 18° gekippt; dies kann beispielsweise die mit der Antriebseinrichtung 7 und dem
Kraftübertragungselement erzielbare maximale Öffnungsweite sein. Der von dem Sensorelement
9 emittierte Taststrahl 10 wird in einem Reflexionspunkt 11 reflektiert, welcher relativ
weit unten im Bereich der Nebenschließkante 6 des Drehflügels 2 liegt. Die Abstandsberechnungseinrichtung
ermittelt aus der Laufzeit des reflektierten Taststrahls 10 einen ersten X
R.
[0020] In der Stellung gemäß Fig. 2b hat gegenüber Fig. 2a ein erster Bewegungsabschnitt
des Drehflügels 2 in Schließrichtung stattgefunden, so dass sich der Öffnungswinkel
α um ca. 2°auf ca. 16°reduziert hat. Entsprechend hat sich der Reflexionspunkt 11
des Taststrahls 10 an der Nebenschließkante 6 des Drehflügels 2 geringfügig nach oben
verlagert, so dass der Abstand X
R zwischen dem Sensorelement 9 und dem Reflexionspunkt 11 sich entsprechend geringfügig
verringert hat.
[0021] Die weiteren Fig. 2c bis 2i zeigen in 2°-Schritten den weiteren Schließvorgang des
Drehflügels 2, wobei mit abnehmendem Öffnungswinkel α des Drehflügels 2 der Reflektionspunkt
11 des Taststrahls 10 kontinuierlich an der Nebenschließkante 6 des Drehflügels nach
oben "wandert", und zwar aufgrund der geometrischen Verhältnisse - bei angenommener
konstanter Schließgeschwindigkeit der Drehflügels 2 - umso schneller, je kleiner der
Öffnungswinkel α ist.
[0022] Kurz vor Erreichen der Geschlossenlage des Drehflügels 2, hier zwischen den Stellungen
der Fig. 2i und 2j, gelangt die Hauptschließkante 5 des Drehflügels 2 in den Taststrahl
10, so dass sich der Abstand X
R zwischen dem Sensorelement 9 und dem Reflexionspunkt 11 des Taststrahls dann unstetig
verringert.
[0023] Die vorangehend gezeigte Abhängigkeit des Abstand X
R von dem Öffnungswinkel α kann bei Inbetriebnahme der Fenster- oder Türanlage 1 kann
als Referenzwertkurve "gelernt" werden und wird in einer Speichereinrichtung im Sensorelement
9 und/oder in der Antriebseinrichtung 7 vorzugsweise nichtflüchtig gespeichert. Außerdem
ist im Sensorelement 9 und/oder in der Antriebseinrichtung 7 eine Vergleichseinrichtung
vorhanden, welche die aktuell gemessenen Wertpaare des Öffnungswinkels α und des Abstands
X
R mit der gespeicherten Referenzwertkurve vergleicht.
[0024] Wenn während des Schließvorgangs des Drehflügels 2 ein Körperteil oder Gegenstand
in den Taststrahl 10 des Sensorelements 9 gelangt, so befindet sich der Reflektionspunkt
11 dann nicht mehr am Drehflügel 2, sondern an dem Körperteil bzw. dem Gegenstand.
Entsprechend kleiner ist dann der durch die Abstandsberechnungseinrichtung ermittelte
Abstand X
R. Da gemäß Referenzwertkurve der Abstand X
R für den vorliegenden Öffnungswinkel α signifikant größer sein müsste, ermittelt die
Vergleichseinrichtung einen abnormen Betriebszustand und generiert einen entsprechenden
Befehl an die Antriebseinrichtung 7, insbesondere ein Anhalten oder Reversieren der
Schließbewegung des Drehflügels 2.
[0025] Wenn die Vergleichseinrichtung im Sensorelement 9 angeordnet ist, kann beispielsweise
die Antriebseinrichtung 7 das den Öffnungswinkel α anzeigende Signal an das Sensorelement
9 übermitteln, wobei im Hindernisfall ein Stopp- oder Reversiersignal vom Sensorelement
9 zur Antriebseinrichtung 7 übermittelt wird.
[0026] Wenn die Vergleichseinrichtung in der Antriebseinrichtung 7 angeordnet ist, liefert
das Sensorelement 9 permanent das den Abstand X
R anzeigende Signal an die Antriebseinrichtung 7, welche das Signal verarbeitet, d.h.
im Hindernisfall stoppt oder reversiert.
[0027] Da der Taststrahl 10 direkt an der Gefahrenstelle der Fenster- oder Türanlage 1 verläuft,
ist eine optimale Absicherung der Fenster- oder Türanlage 1 gegeben.
[0028] Durch Vergleich des durch die Abstandsberechnungseinrichtung ermittelten Abstand
X
R mit der Referenzwertkurve ist zudem jederzeit, beispielsweise in periodischen Abständen,
ein Selbsttest der Sensoreinrichtung möglich.
[0029] Am Drehflügel 2 können entlang der Bahnkurve, welche von dem Reflexionspunkt 11 während
der Bewegung des Drehflügels 2 durchlaufen wird, mehrere Reflexionselemente 12.1 -
12.n, z.B. kleine Spiegelelemente, angeordnet sein, welche eine Reflexion des Taststrahls
10 in Richtung zum Empfängerelement des Sensorelements 9 begünstigen. Alternativ oder
zusätzlich kann das Material der Drehflügels 2 zumindest in dem Bereich der Bahnkurve,
welche von dem Reflexionspunkt 11 während der Bewegung des Drehflügels 2 durchlaufen
wird, so ausgebildet sein, dass eine Reflexion des Taststrahls 10 in Richtung zum
Empfängerelement des Sensorelements 9 begünstigt wird.
[0030] In einer alternativen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens kann das Sensorelement
9, statt am ortsfesten Rahmen 3, alternativ oder zusätzlich auch am beweglichen Drehflügel
2 angeordnet sein, wobei die Bahnkurve, welche von dem Reflexionspunkt 11 während
der Bewegung des Drehflügels 2 durchlaufen wird, sich dann am ortsfesten Rahmen 3
befindet.
Liste der Referenzzeichen
[0031]
- 1
- Fenster- oder Türanlage
- 2
- Drehflügel
- 3
- Rahmen
- 4
- Beschlag
- 5
- Hauptschließkante
- 6
- Nebenschließkante
- 7
- Antriebseinrichtung
- 8
- Kraftübertragungselement
- 9
- Sensorelement
- 10
- Taststrahl
- 11
- Reflexionspunkt
- 12.n
- Reflexionselement
- α
- Öffnungswinkel
- XR
- Abstand
1. Automatische Fenster- oder Türanlage (1) mit mindestens einem durch eine Antriebseinrichtung
(7) angetriebenen Drehflügel (2), und
mit einer Sensoreinrichtung zur Überwachung mindestens einer Nebenschließkante (6)
des Drehflügels (2),
wobei die Sensoreinrichtung mindestens ein zur Aussendung eines Taststrahls (10) ausgebildetes
Senderelement aufweist,
wobei das Senderelement so angeordnet und ausgerichtet ist, dass der Taststrahl (10)
nahe der Nebenschließkante (6) verläuft, und
wobei die Sensoreinrichtung mindestens ein Empfängerelement aufweist, welches zur
Detektion einer Reflektion des Taststrahls (10) ausgebildet ist,
wobei das Senderelement ortsfest am Rahmen der Fenster- oder Türanlage angeordnet
und ausgerichtet ist, so dass der Taststrahl (10) an einem Reflexionspunkt (11) am
Drehflügel reflektiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass
das Senderelement und/oder das Empfängerelement so angeordnet und ausgerichtet ist
bzw. sind, dass sich der Abstand (XR) zwischen dem Senderelement bzw. dem Empfängerelement und dem Reflexionspunkt (11)
ändert, sobald der Drehflügel (2) bewegt wird, wobei
die Sensoreinrichtung und/oder die Antriebseinrichtung (7) eine Abstandsberechnungseinrichtung
aufweist bzw. aufweisen, und wobei die Abstandsberechnungseinrichtung ausgebildet
ist, aus der Laufzeit des reflektierten Taststrahls (10) den Abstand (XR) zwischen dem Senderelement bzw. dem Empfängerelement und dem Reflexionspunkt (11)
des Taststrahls (10) zu berechnen.
2. Automatische Fenster- oder Türanlage (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Senderelement und das Empfängerelement in einem gemeinsamen Sensorelement (9)
angeordnet sind.
3. Automatische Fenster- oder Türanlage (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorelement (9) als Gewindehülse oder dergleichen ausgebildet ist.
4. Automatische Fenster- oder Türanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekenntzeichnet, dass der Taststrahl (10) als Laserstrahl oder dergleichen ausgebildet ist.
5. Automatische Fenster- oder Türanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung und/oder die Antriebseinrichtung (7) eine Vergleichseinrichtung
aufweist bzw. aufweisen.
6. Automatische Fenster- oder Türanlage (1) nach Anspruch 1 und 5 ,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichseinrichtung ausgebildet ist, ein Wertepaar des Ausgangssignals der
Abstandsberechnungseinrichtung und eines Ausgangssignals eines den Öffnungswinkel
(α) des Drehflügels (2) anzeigenden Sensors mit einem Referenzwertepaar einer gespeicherten
Referenzwertekurve zu vergleichen.
1. Automatic window or door installation (1) having at least one swivel leaf (2) which
is driven by a drive device (7), and
having a sensor device for monitoring at least one secondary closing edge (6) of the
swivel leaf (2),
the sensor device having at least one transmitter element which is designed to emit
a scanning beam (10), the transmitter element being arranged and oriented in such
a manner that the scanning beam (10) runs close to the secondary closing edge (6),
and
the sensor device having at least one receiver element which is designed to detect
reflection of the scanning beam (10),
the transmitter element being arranged in a stationary manner on the frame of the
window or door installation and being oriented in such a manner that the scanning
beam (10) is reflected at a reflection point (11) on the swivel leaf, characterized in that
the transmitter element and/or the receiver element is/are arranged and oriented in
such a manner that the distance (XR) between the transmitter element or the receiver element and the reflection point
(11) changes as soon as the swivel leaf (2) is moved,
the sensor device and/or the drive device (7) having a distance calculation device,
and
the distance calculation device being designed to calculate the distance (XR) between the transmitter element or the receiver element and the reflection point
(11) of the scanning beam (10) from the transit time of the reflected scanning beam
(10).
2. Automatic window or door installation (1) according to Claim 1,
characterized in that the transmitter element and the receiver element are arranged in a common sensor
element (9).
3. Automatic window or door installation (1) according to Claim 2,
characterized in that the sensor element (9) is in the form of a threaded sleeve or the like.
4. Automatic window or door installation (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that the scanning beam (10) is in the form of a laser beam or the like.
5. Automatic window or door installation (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that the sensor device and/or the drive device (7) has/have a comparison device.
6. Automatic window or door installation (1) according to Claims 1 and 5,
characterized in that the comparison device is designed to compare a pair of values of the output signal
from the distance calculation device and of an output signal from a sensor indicating
the opening angle (α) of the swivel leaf (2) with a reference pair of values from
a stored reference value curve.
1. Installation de fenêtre ou de porte automatique (1) :
avec au moins un battant pivotant (2) entraîné par un dispositif d'entraînement (7)
; et
avec un dispositif de détection pour surveiller au moins un bord de fermeture secondaire
(6) du battant pivotant (2) ;
le dispositif de détection comportant au moins un élément émetteur réalisé pour l'émission
d'un rayon de détection (10) ;
l'élément émetteur étant disposé et orienté de telle sorte que le rayon de détection
(10) s'étend à proximité du bord de fermeture secondaire (6) ; et
le dispositif de détection comportant au moins un élément récepteur réalisé pour détecter
une réflexion du rayon de détection (10) ;
l'élément émetteur étant disposé fixement sur place au niveau du cadre de l'installation
de fenêtre ou de porte et orienté de sorte que le rayon de détection (10) soit réfléchi
sur un point de réflexion (11) au niveau du battant pivotant ;
caractérisée en ce que :
l'élément émetteur et/ou l'élément récepteur sont disposés et orientés de telle sorte
que la distance (XR) entre l'élément émetteur et/ou l'élément récepteur et le point de réflexion (11)
varie dès lors que le battant pivotant (2) est déplacé ;
le dispositif de détection et/ou le dispositif d'entraînement (7) comportant un dispositif
de calcul de distance ; et
le dispositif de calcul de distance étant réalisé pour calculer, à partir du temps
de parcours du rayon de détection (10) réfléchi, la distance (XR) entre l'élément émetteur et/ou l'élément récepteur et le point de réflexion (11)
du rayon de détection (10).
2. Installation de fenêtre ou de porte automatique (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément émetteur et l'élément récepteur sont disposés dans un élément de détection
(9) commun.
3. Installation de fenêtre ou de porte automatique (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément de détection (9) est réalisé sous la forme d'une douille de filetage ou
de son équivalent.
4. Installation de fenêtre ou de porte automatique (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le rayon de détection (10) est réalisé sous la forme d'un rayon laser ou de son équivalent.
5. Installation de fenêtre ou de porte automatique (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de détection et/ou le dispositif d'entraînement (7) comportent un dispositif
de comparaison.
6. Installation de fenêtre ou de porte automatique (1) selon la revendication 1 et 5,
caractérisée en ce que le dispositif de comparaison est réalisé pour comparer une paire de valeurs du signal
de sortie du dispositif de calcul de distance et d'un signal de sortie d'un capteur
indiquant l'angle d'ouverture (α) du battant pivotant (2) avec une paire de valeurs
de référence d'une courbe de valeurs de référence mémorisée.