| (19) |
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(11) |
EP 2 818 945 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2016 Patentblatt 2016/52 |
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Anmeldetag: 13.06.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Uhr mit einer entlang einer wählbaren Zeitstrecke verlagerbaren Zeitmarke
Clock with a time mark which can be displaced along a selectable timeline
Horloge ayant un indicateur temporel pouvant se déplacer le long d'un parcours sélectionnable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
27.06.2013 DE 102013014512
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.12.2014 Patentblatt 2015/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Somethink GmbH & Co. KG |
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22297 Hamburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Güssefeld, Holger
22297 Hamburg (DE)
- Zimmermann, Andreas
22765 Hamburg (DE)
- Schewe, Josef
20144 Hamburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hauck Patentanwaltspartnerschaft mbB |
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Postfach 11 31 53 20431 Hamburg 20431 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B4-102007 035 740 US-A- 4 130 987 US-A1- 2011 103 195
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US-A- 3 024 590 US-A1- 2006 209 637
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit einer entlang einer wählbaren Zeitstrecke
verlagerbaren Zeitmarke.
[0002] Die
DE 10 2007 035 740 B4 beschreibt eine Uhr mit einer Zeitstrecke mit veränderbarem Verlauf und einer der
Zeitstrecke verlagerbar zugeordneten Markierung. Die Uhr weist eine Uhrensteuerung
zum Verlagern der Markierung entlang der Zeitstrecke auf. Die Markierung ist an einem
Zugmittel eines Zugmittelgetriebes angeordnet, wobei das Zugmittel über eine wählbare
Anordnung drehbar gelagerter Rollen auf einem Untergrund geführt ist. Mindestens eine
Rolle des Zugmittelgetriebes ist mit einem elektrischen Antriebsmotor verbunden, der
mit der Uhrensteuerung verbunden ist. In der mit dem elektrischen Antriebsmotor verbundenen
Rolle ist ein Sensor angeordnet, der den Durchlauf der Markierung feststellt und mit
der Uhrensteuerung für den Antriebsmotor verbunden ist, die Laufzeitschwankungen des
Zugmittels ausgleicht.
[0003] Die bekannte Uhr gewährleistet, dass die Markierung einer bestimmten Zeitspanne (z.B.
eine Stunde oder 12 Stunden) genau einmal um die Zeitstrecke umläuft. Die jeweilige
momentane Uhrzeit wird durch die Position der Markierung an der Zeitstrecke angezeigt.
Gemäß einer Ausgestaltung ist der Zeitstrecke eine Skala zugeordnet und sind der Skala
Zeitangaben zugeordnet. Zum Stellen kann die Uhr angehalten und das Zugmittel auf
den Rollen verschoben werden, bis die Markierung genau auf der Position entlang der
Zeitstrecke angeordnet ist, die die aktuelle Zeit anzeigt. Damit die Markierung innerhalb
einer bestimmten Zeitspanne genau einmal umläuft, sind die Länge des Zugmittels und
die Drehzahl des Antriebsmotors aufeinander abgestimmt.
[0004] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Uhr mit einer Zeitmarke
zu schaffen, bei der Verlauf und Länge der Zeitstrecke unter geringem Aufwand frei
festlegbar sind, wobei sichergestellt ist, dass die Zeitmarke in einer bestimmten
Zeitspanne genau einmal um die Zeitstrecke umläuft.
[0005] Die Aufgabe wird durch eine Uhr mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Uhr sind in Unteransprüchen angegeben.
[0006] Die erfindungsgemäße Uhr ist im Anspruch 1 definiert.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Uhr ist der Verlauf der Zeitstrecke durch eine wählbare
Anordnung einer wählbaren Anzahl Rollen festlegbar. Auch die Länge der Zeitstrecke
ist wählbar. Die Länge des Zugmittels ist an die gewählte Länge der Zeitstrecke anpassbar,
beispielsweise indem ein Zugmittel gewählt wird, dessen Länge genau der Länge der
Zeitstrecke angepasst ist oder indem ein elastisches Zugmittel verwendet wird, das
sich an die gewählte Länge der Zeitstrecke anpasst. Bei einer Ausführung der Uhr mit
einer einzigen Rolle ist das Zugmittel allein über diese Rolle geführt und hängt frei
von dieser herab. Die Länge des Zugmittels bestimmt die Länge der Zeitstrecke. Diese
ist vorzugsweise wählbar oder einstellbar.
[0008] Der Umlauf der Zeitmarke um die Zeitstrecke in einer bestimmten Zeitspanne wird durch
einen Messlauf sichergestellt. Bei dem Messlauf ermittelt die Steuerung die gewählte
Länge der Zeitstrecke. Dabei erfasst der Sensor die Zeitmarke am Beginn und am Ende
des Messlaufs. Die Länge der Zeitstrecke ermittelt die Steuerung beispielsweise durch
Zählen der Schritte für die Durchführung des Messlaufs eines als Schrittmotor mit
bekannter Schrittweite ausgeführten Antriebsmotors. Bei einer anderen Art Antriebsmotor
ermittelt die Steuerung beispielsweise die Länge der Zeitstrecke mittels der bekannten
Drehzahl des Antriebsmotors und der Zeit des Messlaufs. Im Betriebsmodus steuert die
Steuerung den Antriebsmotor so, dass die Zeitmarke in einer bestimmten Zeitspanne
(z.B. 12 oder 24 Stunden) genau einmal um die Zeitstrecke umläuft. Hierdurch wird
die Bewegung der Zeitmarke genau auf die Länge der Zeitstrecke abgestimmt. Hierfür
errechnet die Steuerung bei einem Schrittmotor die Anzahl Schritte, die der Schrittmotor
in der bestimmten Zeitspanne ausführen muss und steuert den Schrittmotor so, dass
er die Anzahl Schritte in der bestimmten Zeitspanne ausführt. Bei anderen Antriebsmotoren
errechnet die Steuerung die Drehzahl, mit der der Antriebsmotor laufen muss, damit
die Zeitmarke in der bestimmten Zeitspanne genau einmal umläuft und steuert den Antriebsmotor
so, dass er mit der errechneten Drehzahl läuft.
[0009] Gemäß einer Ausgestaltung umfasst ein Antriebsmodul die angetriebene Rolle, den Antriebsmotor,
den Sensor und die Steuerung. Hierdurch wird die Montage der Uhr erleichtert. Ein
elektrischer Antriebsmotor, der Sensor und eine elektrische Steuerung können innerhalb
eines Antriebsmoduls fest verdrahtet sein. Der Anwender kann ein fertiges Antriebsmodul
vom Hersteller verwenden und kann es an einen beliebigen Platz anbringen. Durch die
Integration des Sensors in das Antriebsmodul ist sichergestellt, dass die Zeitmarke
beim Umlauf in den Erfassungsbereich des Sensors gelangt. Grundsätzlich ist es aber
auch möglich, Sensor und Steuerung räumlich getrennt von Antriebsmotor und angetriebener
Rolle anzuordnen.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weisen die Rollen jeweils eine Nabe auf, die auf
einem Stift drehbar gelagert ist, der von einem flachen Träger senkrecht vorsteht,
der an einer Wand fixierbar ist. Für eine Wandfixierung kann der Träger Bohrlöcher
aufweisen. Wenn die Rolle vom Stift abgenommen ist, ist der Träger mittels Befestigungsmitteln,
welche die Bohrlöcher durchgreifen, an einer Wand montierbar. Nach dem Montieren des
Trägers ist die Rolle mit der Nabe auf den Stift aufsetzbar. Die montierte Rolle deckt
Träger und Befestigungsmittel ab.
[0011] Gemäß einer Ausgestaltung weist die Nabe am inneren Ende einen Magnet auf und besteht
der Stift aus ferromagnetischem Material, sodass der Magnet die Nabe auf dem Stift
festhält. Hierdurch ist die Rolle besonders einfach auf dem Stift montierbar bzw.
vom Stift abnehmbar. Alternativ weist beispielsweise der Stift eine Ringnut mit einem
darauf sitzenden elastischen Ring auf, der elastisch in eine Ringnut am Innenumfang
der Nabe eingreift und hierdurch die Nabe lösbar am Stift festhält.
[0012] Eine mitlaufende Rolle, die nicht von dem Antriebsmotor angetrieben wird, sondern
nur von dem umlaufenden Zugmittel in Drehung versetzt wird, weist bevorzugt eine Nabe
auf, die auf einem Stift drehbar gelagert ist. Eine Rolle, die von einem Antriebsmotor
angetrieben wird, ist bevorzugt direkt auf der Welle des Antriebsmotors gelagert,
der auf einem Träger fixiert ist, der an einer Wand fixierbar ist. Alternativ ist
auch die vom Antriebsmotor angetriebene Rolle mittels einer Nabe auf einem Stift drehbar
gelagert. Die Drehbewegung der Antriebswelle des Antriebsmotors wird beispielsweise
über einen Riemen oder ein anderes Zugmittel auf die Rolle übertragen, das über eine
Riemenscheibe auf der Antriebswelle und über eine Riemenscheibe läuft, die auf dem
Stift drehbar gelagert ist. Letztere Riemenscheibe kann fest mit dem Umfang der Nabe
verbunden sein. Vorzugsweise ist sie separat von der Nabe auf dem Stift gelagert und
über eine Stirnverzahnung mit der Nabe verbunden. Die angetriebene Rolle ist dann
unter Aufhebung der Stirnverzahnung von dem Stift lösbar und unter Herstellung der
Stirnverzahnung auf dem Stift platzierbar, wodurch die Montage der angetriebenen Rolle
erleichtert wird.
[0013] Gemäß einer Ausgestaltung weist mindestens eine Rolle am Umfang eine Ringnut auf,
in die das Zugmittel eingelegt ist. Die Ringnut sichert das Zugmittel auf dem Umfang
der Rolle.
[0014] Gemäß einer anderen Ausgestaltung ist das Zugmittel eine Kette und die mindestens
eine Rolle ist ein Zahnrad, das die Kette auf den Zähnen führt. Die Länge der Kette
kann ggf. durch Entfernen oder Hinzufügen von Kettengliedern verändert werden. Bei
Ausführung des Zugmittels als Kette ist die Zeitmarke auch dann gut sichtbar, wenn
sie um das mindestens eine Zahnrad herumgeführt wird. Zudem verändert eine starr ausgeführte
Zeitmarke, die mit einem einzigen Kettenglied der Kette verbunden ist, nicht die Form
der Kette beim Umlauf der Zeitmarke um ein Zahnrad. Die Kette kann aus Metall oder
aus einem Kunststoff hergestellt sein. Bei Ausführung der Zeitmarke als Magnet ist
eine Kette aus Kunststoff vorteilhaft, weil diese das Magnetfeld nicht stört. Gemäß
einer anderen Ausgestaltung ist das Zugmittel ein Zahnriemen und die mindestens eine
Rolle eine Zahnriemenscheibe, die den Zahnriemen auf den Zähnen führt.
[0015] Eine oder mehrere Rollen sind vorzugsweise ganz oder teilweise aus Aluminium, einem
anderen Leichtmetall oder einem anderen Metall hergestellt. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung
sind eine oder mehrere Rollen ganz oder teilweise aus Beton oder aus Holz oder aus
Kunststoff hergestellt. Ferner umfasst die Erfindung Ausgestaltungen, bei denen mindestens
eine Rolle ganz oder teilweise aus Kombinationen der vorgenannten Materialien besteht
und/oder bei denen mehrere Rollen aus verschiedenen Materialien miteinander kombiniert
sind.
[0016] Gemäß einer Ausgestaltung besteht das Zugmittel aus einem elastomeren Material, sodass
die Schnur unter Vorspannung um die Rollen herumlegbar ist. Hierdurch wird einem Rutschen
des Zugmittels auf der angetriebenen Rolle entgegengewirkt, wodurch die Genauigkeit
der Uhr weiter gesteigert wird. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, dass das Zugmittel
aus einem nicht oder nur wenig dehnbaren Material besteht und allein durch die Reibung
zwischen Zugmittel und angetriebener Rolle gewährleistet ist, dass das Zugmittel nicht
auf der angetriebenen Rolle rutscht. Ferner kann in ein nicht oder nur wenig dehnbares
Zugmittel ein elastischer oder federnder Abschnitt integriert sein, der das Zugmittel
unter Vorspannung auf den Rollen hält.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung umfasst die Zeitmarke zwei Magnetelemente, die
beide Magneten sind oder von denen eines ein Magnet und das andere ein Element aus
einem ferromagnetischen Werkstoff ist, wobei jedes der Magnetelemente mit einem Ende
des Zugmittels verbunden ist und die Magnetelemente durch magnetische Kräfte lösbar
miteinander verbunden sind und ist der der Sensor ein Magnetsensor. Bei dieser Ausgestaltung
wird das Zugmittel dadurch zu einer Schlaufe geschlossen, sodass die Magnetelemente
miteinander verbunden werden. Ggf. wird das Zugmittel vorher an die Länge der Zeitstrecke
angepasst und jedes Ende des Zugmittels mit einem Magnetelement verbunden. Vorzugsweise
sind die Magnetelemente Ringelemente, wobei in jedes Ringelement ein Ende eines Zugmittels
eingesetzt und fixiert ist. Das Ende des Zugmittels ist beispielsweise durch Einkleben
in einem Ringelement fixiert. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist jedes Ringelement
ein Neodyn-Ringelement.
[0018] Die Magnetelemente sind zugleich die Zeitmarke. Zum Erfassen der Zeitmarke ist der
Sensor bei dieser Ausgestaltung als Magnetsensor ausgebildet.
[0019] Alternativ ist der Sensor eine Photodiode oder ein anderer lichtempfindlicher Sensor
oder ein kapazitiver oder ein induktiver Sensor.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist mindestens eine Rolle stirnseitig eine Vertiefung
auf, in die ein Bild und mindestens eine das Bild innen und/oder außen abdeckende
Glasscheibe einsetzbar sind, wobei die Glasscheibe lösbar an der Rolle fixierbar ist.
Bei dieser Ausgestaltung kann der Hersteller oder der Anwender die Rolle mit einem
beliebigen Bild versehen. Die Glasscheibe schützt das Bild und hält es in der Vertiefung
fest. Vorzugsweise ist die Glasscheibe eine Acrylglasscheibe. Die Glasscheibe kann
beispielsweise durch Einklemmen in die Vertiefung lösbar an der Rolle fixiert sein.
[0021] Gemäß einer Ausgestaltung weist die Steuerung einen Einstellmodus auf, indem sie
den Antriebsmotor mit erhöhter Geschwindigkeit laufen lässt, sodass die Zeitmarke
mit erhöhter Geschwindigkeit zu einer wählbaren Position verlagerbar ist. Dies ermöglicht
dem Anwender, die Uhr einzustellen, sodass der Zeiger die Ist-Zeit an einer von ihm
gewünschten Position der Zeitstrecke anzeigt. Diese Position ist vorzugsweise durch
Zeitangaben entlang der Zeitstrecke bestimmt.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Steuerung mit einem Taster verbunden und
ist die Steuerung so beschaffen, dass sie bei Betätigung des Tasters die Uhr aus dem
Betriebsmodus in den Einstellmodus umschaltet und nach Freigabe des Tasters aus dem
Einstellmodus in den Betriebsmodus umschaltet. Bei dieser Ausgestaltung ist die Uhr
besonders einfach einstellbar.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Steuerung so beschaffen, dass sie nach
jedem Einschalten zunächst einen Messlauf ausführt und danach im Betriebsmodus arbeitet.
Vorzugsweise führt die Uhr automatisch nach jedem Einschalten einen Messlauf aus und
wechselt anschließend an den Messlauf automatisch in den Betriebsmodus. Alternativ
weist die Uhr ein Bedienelement auf, das mit der Steuerung verbunden ist, wobei die
Steuerung so beschaffen ist, dass sie nach einer Betätigung des Bedienelements einen
Messlauf ausführt und nach einer weiteren Betätigung des Bedienelements im Betriebsmodus
arbeitet.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung wird der Taster auch zum Einstellen des Messlaufs
und des Betriebsmodus verwendet. Hierfür ist beispielsweise die Steuerung so beschaffen,
dass sie bei einer bestimmten Anzahl von Betätigungen des Tasters in einer bestimmten
kurzen Zeitspanne (z.B. zwei Betätigungen in fünf Sekunden) einen Messlauf ausführt
und nach Entlasten des Tasters in den Betriebsmodus umschaltet. Alternativ ist der
Betriebsmodus durch eine bestimmte Anzahl Betätigungen des Tasters in einer bestimmten
kurzen Zeitspanne (z.B. drei Betätigungen in fünf Sekunden) einstellbar. Bei diesen
Ausgestaltungen ist der Taster ein Bedienelement zum Steuern eines Messlaufs und zum
Umschalten der Uhr aus dem Messlauf in den Betriebsmodus.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Steuerung so beschaffen, dass die definierte
Zeitspanne, in der die Zeitmarke im Betriebsmodus einmal umläuft, 12 oder 24 Stunden
beträgt, wobei die definierte Zeitspanne entweder fest in der Steuerung gespeichert
ist oder die Uhr durch Betätigen eines mit der Steuerung verbundenen Bedienelements
wahlweise in einen ersten Betriebsmodus mit einer Umlaufzeit der Zeitmarke von 12
Stunden und in einen zweiten Betriebsmodus mit einer Umlaufzeit der Zeitmarke von
24 Stunden schaltbar ist. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das Bedienelement
ein gesondertes Bedienelement. Gemäß einer anderen Ausgestaltung ist das Bedienelement
der Taster, wobei die Steuerung so beschaffen ist, dass sie bei einer bestimmten Anzahl
Betätigungen des Tasters in einer bestimmten kurzen Zeitspanne (z.B. vier Betätigungen
in fünf Sekunden) die Uhr die ersten Betriebsmodus schaltet und bei einer anderen
Anzahl Betätigungen in einer bestimmten kurzen Zeitspanne (z.B. fünf Betätigungen
in fünf Sekunden) die Uhr in den zweiten Betriebsmodus schaltet.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist die Uhr einen Funksignalempfänger auf, der
mit der Steuerung verbunden ist, welche den Antriebsmotor nach Maßgabe der vom Funksignalempfänger
empfangenen Zeitinformation steuert. Hierdurch ist eine hohe Laufgenauigkeit der Uhr
gewährleistet. Ferner kann hierdurch eine automatische Einstellung der Uhr beim Umschalten
von Sommerzeit auf Winterzeit und umgekehrt erreicht werden.
[0027] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Antriebsmotor ein elektrischer Antriebsmotor
und die Steuerung eine elektrische Steuerung.
[0028] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen exemplarischen Aufbau der Uhr mit einer angetriebenen Rolle und drei mitlaufenden
Rollen in einer Vorderansicht;
- Fig. 2
- ein Antriebsmodul der Uhr in Vorderansicht;
- Fig. 3
- das Antriebsmodul in Seitenansicht;
- Fig. 4
- das Antriebsmodul in einem Vertikalschnitt senkrecht zur Rollenachse;
- Fig. 5
- das Antriebsmodul in einem Vertikalschnitt durch die Rollenachse;
- Fig. 6
- einen mitlaufende Rolle in einer Vorderansicht;
- Fig. 7
- eine mitlaufende Rolle in einer Seitenansicht;
- Fig. 8
- Träger mit Stift der mitlaufenden Rolle in Vorderansicht;
- Fig. 9
- Träger mit Stift bei abgenommener mitlaufender Rolle in Seitenansicht;
- Fig. 10
- mitlaufende Rolle mit Aufnahme für ein Bild in Vorderansicht;
- Fig. 11
- dieselbe Rolle in einem Vertikalschnitt durch die Rollenachse;
- Fig. 12
- Zugmittel der Uhr in Vorderansicht;
- Fig. 13
- Enden des Zugmittels mit voneinander getrennten Magnetelementen in Vorderansicht;
- Fig. 14
- Enden des Zugmittels mit miteinander verbundenen Magnetelementen in Seitenansicht;
- Fig. 15
- Enden des Zugmittels mit Magnetelementen in Stirnansicht.
[0029] Gemäß Fig. 1 weist die Uhr eine 1 eine angetriebene Rolle 2 an einem Antriebsmodul
3, mehrere mitlaufende Rollen 4, ein Zugmittel 5, eine Zeitmarke 6, ein Empfangsteil
7 und ein Steckernetzteil 8 auf.
[0030] Gemäß Fig. 2 bis 5 umfasst das Antriebsmodul 3 einen flachen Träger 9 mit Befestigungslöchern
10, auf dem ein Antriebsmotor 11 fixiert ist. Ferner ist auf dem Träger 9 eine elektrische
Steuerung 12 befestigt. An den Befestigungslöchern 10 ist der Träger 9 mittels Befestigungselementen
auf einer Wand fixierbar. Die Steuerung 12 umfasst beispielsweise einen Mikrocontroller
oder einen anderen Steuerungsrechner.
[0031] Die angetriebene Rolle 2 hat einen topfförmigen Rollenkörper 13 mit einer umlaufenden
Ringnut 14 am Umfang. Im Inneren der angetriebenen Rolle 2 erstreckt sich eine flache
Traverse 15, deren Enden entsprechend dem Innenumfang der angetriebenen Rolle 2 gerundet
sind. Die Traverse 15 ist in den Rollenkörper 13 eingeklemmt.
[0032] Die Traverse 15 hat eine zentrale Bohrung 16, die auf eine Antriebswelle 17 des Antriebsmotors
11 aufgepresst ist.
[0033] Die Rollenkörper 13 und die Traverse 15 bestehen beispielsweise aus Aluminium, Holz
oder Beton.
[0034] Das Antriebsmodul 3 enthält einen Sensor 18, der als Magnetsensor ausgebildet ist
und registriert, wenn ein an dem Zugmittel 5 angebrachter Permanentmagnet eine bestimmte
Position am Umfang der angetriebenen Rolle 2 erreicht.
[0035] Die Steuerung 12 ist über ein Kabel 19 mit einem Funkuhrsignalempfänger 20 im Empfangsteil
7 verbunden. Der Funkuhrsignalempfänger 20 ist wiederum über ein Kabel 21 mit dem
Steckernetzteil 8 verbunden. Das Steckernetzteil 8 versorgt den Funkuhrsignalempfänger
20, den Antriebsmotor 11 und die Steuerung 12 des Antriebsmoduls 3 mit elektrischem
Strom.
[0036] An dem Funkuhrsignalempfänger 20 befindet sich ein Taster 22, der das einzige Bedienelement
der Uhr ist.
[0037] Gemäß Fig. 1 und 6 bis 11 umfassen die mitlaufenden Rollen 4 einen flachen Träger
23 mit Befestigungslöchern 24, von dem senkrecht ein Stift 25 vorsteht. Der Stift
25 weist ein balliges Ende auf. Der Träger 23 besteht beispielsweise aus Aluminium.
Der Stift 25 besteht aus Stahl oder einem anderen ferromagnetischen Werkstoff.
[0038] Ferner umfasst die mitlaufende Rolle 4 einen topfförmigen Rollenkörper 26. In den
mitlaufenden Rollenkörper 26 ist ebenfalls eine Traverse 27 eingeklemmt. Von der Traverse
27 steht nach innen eine hohle Nabe 28 vor. Neben der Traverse 27 ist in der Nabe
28 ein Permanentmanget 29 fixiert.
[0039] Der Rollenkörper 26 hat am Umfang eine umlaufende Ringnut 30.
[0040] Der mitlaufende Rollenkörper 26 und die Nabe 28 bestehen beispielsweise ebenfalls
aus Aluminium.
[0041] Der mitlaufende Rollenkörper 26 ist mit der Nabe 28 auf den Stift 25 aufsetzbar,
sodass er von dem Magneten 29 auf dem Stift 25 festgehalten wird. In dieser Lage ist
der mitlaufende Rollenkörper 26 drehbar auf dem Stift 25 gelagert.
[0042] Der Träger 23 ist mittels die Befestigungslöcher 24 durchgreifenden Befestigungselementen
auf einer Wand fixierbar.
[0043] In eine Aufnahme 30 der Rollenkörper 13, 26 ist zwischen zwei Acrylglasscheiben 31,
32 ein Bild 33 nach Wahl des Herstellers oder des Anwenders einklemmbar.
[0044] Gemäß Fig. 12 bis 15 ist das Zugmittel 5 ein Band oder eine Gummischnur beliebiger
Länge. Vorzugsweise beträgt die Länge maximal 10 Meter. Die beiden Enden der Schnur
stecken in je einem Neodyn-Ringmagneten 34, 35, deren Pole so angeordnet sind, dass
sie einander anziehen, wenn sie mit ihren freien Stirnseiten 36, 37 aufeinander ausgerichtet
sind. Die Magnetelemente 34, 35 bilden die Zeitmarke 6.
[0045] Dadurch, dass die Rollenkörper 13, 26 auf die Traversen 15, 27 aufgeklemmt ist, sind
sie leicht oval verformt. Dementsprechend ist auch die Aufnahme 30 leicht oval verformt.
In diese Aufnahme 30 werden die Acrylglasscheiben 31, 32 mit dem dazwischen befindlichen
Bild eingeklemmt.
[0046] Die Uhr 1 wird an einer beliebigen, im Wesentlichen planen Wand montiert. Hierfür
wird ein Antriebsmodul 3 sowie eine beliebige Anzahl mitlaufender Rollen 4 in einer
frei definierbaren Anordnung an dieser Wand montiert. Vorzugsweise werden maximal
10 mitlaufende Rollen 4 montiert.
[0047] Anschließend wird die Schnur 5 entlang der durch die Rollen 2, 4 definierten Zeitstrecke
38 um die Rollen 2, 4 geschlungen und leicht elastisch gedehnt auf Länge geschnitten.
An den Enden werden die beiden Magnetelemente 34, 35 mit der Schnur 5 verklebt, sodass
die Schnur 5 durch Zusammenfügen der Magnetelemente 34, 35 zu einer Schlaufe geschlossen
werden kann.
[0048] Danach wird die Schnur 5 um die Rollen 2, 4 gelegt. Die Uhr wird durch Einstecken
des Steckernetzteils 8 gestartet. Nach einigen Sekunden startet sie einen Messlauf.
Während des Messlaufs fährt die Zeitmarke 6 zum Antriebsmodul 3, wird von dem darin
befindlichen Sensor 18 registriert und macht einen kompletten Umlauf, bis sie erneut
den Sensor 18 erreicht. Nun kennt die Steuerung 12 die Länge der Schnur 5 und errechnet,
mit welcher Geschwindigkeit der Antriebsmotor laufen muss, damit die Zeitmarke in
12 bzw. 24 Stunden genau einmal um die Zeitstrecke 38 umläuft. Nach dem Messlauf schaltet
die Uhr automatisch in den Betriebsmodus um, in den die Zeitmarke in 12 bzw. 24 Stunden
genau einmal um die Zeitstrecke 38 umläuft.
[0049] Will der Anwender die aktuelle Ist-Zeit an anderer Stelle haben, kann er die Uhr
mit dem Taster 22 am Funksignalempfänger 20 schnell vorlaufen lassen, bis zu dem Punkt
auf der Zeitstrecke 38, den der Anwender für geeignet hält. Von diesem Punkt aus läuft
die Zeitmarke 6 in 12 bzw. 24 Stunden genau einmal um.
[0050] Nach Bedarf kann der Anwender um die Zeitstrecke 38 herum Zeitmarken bzw. ein Ziffernblatt
auf der Wand anbringen.
1. Uhr mit einer entlang einer wählbaren Zeitstrecke (38) verlagerbaren Zeitmarke, umfassend
eine oder mehrere auf einer Wand befestigbare Rollen (2, 4), eine über die eine oder
mehrere der Rollen (2, 4) entlang der Zeitstrecke (38) geführte, zu einer Schlaufe
geschlossenes Zugmittel (5), wie zum Beispiel Schnur, Band, Kette, Zahnriemen oder
dergleichen, an dem in einer bestimmten Position die Zeitmarke (6) angeordnet ist,
einem Antriebsmotor (11), der mindestens eine Rolle (2) antreibt, einen Sensor (18),
der die Zeitmarke (6) erfasst, wenn sie sich in seinem Erfassungsbereich befindet
und der auf der Wand befestigbar ist, sodass die Zeitmarke (6) bei jedem Umlauf des
Zugmittels (5) um die Zeitstrecke (38) einmal durch den Erfassungsbereich des Sensors
(18) hindurchtritt, eine Steuerung (12), die mit dem Antriebsmotor (11) und dem Sensor
(18) verbunden ist, wobei die Steuerung (12) so beschaffen ist, dass sie im Betriebsmodus
den Antriebsmotor (11) so steuert, dass die Zeitmarke (6) in einer definierten Zeitspanne
genau einmal umläuft, wobei die eine oder mehrere Rollen (2, 4) in frei wählbarer
Anordnung an der Wand befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet dass
die Steuerung in einem Messlauf den Antriebsmotor (11) so steuert, dass die Zeitmarke
(6) zunächst in den Erfassungsbereich des Sensors (18) gelangt und darauf das Zugmittel
(5) einmal komplett umläuft, bis die Zeitmarke (6) erneut in den Erfassungsbereich
des Sensors (18) gelangt, wobei die Steuerung eingerichtet ist aus der Umlaufzeit
der Zeitmarke und der Geschwindigkeit oder der Anzahl der Schritte des Antriebsmotors
die Länge des Zugmittels (6) zu berechnen und daraus die Geschwindigkeit des Antriebsmotors
(11), die erforderlich für den Umlauf der Zeitmarke (6) in der definierten Zeitspanne
ist.
2. Uhr nach Anspruch 1, bei der ein Antriebsmodul (3) die angetriebene Rolle (2), den
Antriebsmotor (11), den Sensor (18) und die Steuerung (12) umfasst.
3. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, bei der mindestens eine Rolle (4) eine Nabe (28) aufweist,
die auf einem Stift (25) drehbar gelagert ist, der von einem flachen Träger (33) senkrecht
vorsteht, der an einer Wand fixierbar ist.
4. Uhr nach Anspruch 3, bei der die Nabe (28) am inneren Ende einen Magnet (29) aufweist
und der Stift (25) aus ferromagnetischem Material besteht, sodass der Magnet (29)
die Nabe (28) auf dem Stift (25) festhält.
5. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der das Zugmittel (5) aus einem elastomeren
Material besteht, sodass die Schnur unter Vorspannung um die Rollen (2, 4) herum legbar
ist.
6. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der mindestens eine Rolle (2, 4) am Umfang
eine Ringnut (14, 30) aufweist, in die das Zugmittel (5) eingelegt ist oder bei der
mindestens eine Rolle ein Zahnrad ist und das Zugmittel eine um das mindestens eine
Zahnrad herumgeführte Kette ist oder bei der mindestens eine Rolle eine Zahnriemenscheibe
und das Zugmittel ein um die mindestens eine Zahnriemenscheibe herumgeführter Zahnriemen
ist.
7. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der mindestens eine Rolle (2, 4) stirnseitig
eine Vertiefung (30) aufweist, in die ein Bild (33) und mindestens eine das Bild (33)
innen und/oder außen abdeckende Glasscheibe (31, 32) einsetzbar sind, wobei die Glasscheibe
(31, 32) lösbar an der Rolle (2, 4) fixierbar ist.
8. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Zeitmarke (6) zwei Magnetelemente
(34, 35) umfasst, die beide Magneten sind oder von denen eines ein Magnet und das
andere ein Element aus einem ferromagnetischen Werkstoff ist, wobei jedes der Magnetelemente
(34, 35) mit einem Ende des Zugmittels (5) verbunden ist und die Magnetelemente (34,
35) durch magnetische Kräfte lösbar miteinander verbunden sind und bei der der Sensor
(18) ein Magnetsensor ist.
9. Uhr nach Anspruch 8, bei der die Magnetelemente (34, 35) Ringelemente sind und in
jedem Ringelement ein Ende des Zugmittels (5) fixiert ist.
10. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die Steuerung (12) so beschaffen ist,
dass sie in einem Einstellmodus den Antriebsmotor (11) mit erhöhter Geschwindigkeit
laufen lässt, sodass die Zeitmarke (6) mit erhöhter Geschwindigkeit zu einer wählbaren
Position verlagerbar ist.
11. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der die Steuerung (12) so beschaffen ist,
dass sie nach jedem Einschalten zunächst einen Messlauf ausführt und danach im Betriebsmodus
arbeitet.
12. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der die Steuerung (12) mit einem Taster
(22) verbunden ist und die Steuerung (12) so beschaffen ist, dass sie bei Betätigung
des Tasters (12) die Uhr (1) aus dem Betriebsmodus in den Einstellmodus umschaltet
und nach Freigabe des Tasters (12) aus dem Einstellmodus in den Betriebsmodus umschaltet.
13. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der die Steuerung (12) so beschaffen ist,
dass die definierte Zeitspanne, in der die Zeitmarke (6) im Betriebsmodus einmal umläuft,
12 oder 24 Stunden beträgt, wobei die definierte Zeitspanne entweder in der Steuerung
(12) gespeichert ist oder die Uhr durch Betätigen eines mit der Steuerung (12) verbundenen
Bedienelements (22) wahlweise in einen ersten Betriebsmodus mit einer Umlaufzeit der
Zeitmarke (6) von 12 Stunden und in einem zweiten Betriebsmodus mit einer Umlaufzeit
der Zeitmarke (6) von 24 Stunden schaltbar ist.
14. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 13, die einen Funkuhrsignalempfänger (20) aufweist,
der mit der Steuerung (12) verbunden ist, welche den Antriebsmotor (11) nach Maßgabe
der vom Funkuhrsignalempfänger (20) empfangenen Zeitinformation steuert.
15. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei der der Antriebsmotor (11) ein elektrischer
Antriebsmotor und die Steuerung (12) eine elektrische Steuerung ist.
1. A clock with a time marker that can be displaced along a selectable period of time
(38), comprising one or several rollers (2, 4) which can be fastened on a wall, a
towing means (5), closed to a loop and guided over the one or several rollers (2,
4) along the period of time (38), like for instance cord, tape, chain, toothed belt
or the like, on which the time marker (6) is arranged in a certain position, a drive
motor (11), which drives at least one roller (2), a sensor (18), which detects the
time marker (6) when it is in its detection zone and which can be fastened on the
wall, so that the time marker (6) passes through the detection zone of the sensor
(18) once at every tour of the towing means (5) over the period of time (38), a control
device (12), which is connected to the drive motor (11) and the sensor (18), wherein
the control device (12) is designed such that in the operating mode, it controls the
drive motor (11) such that the time marker (6) passes exactly once in a defined time
span, wherein the one or several rollers (2, 4) can be fastened on the wall in an
arbitrarily selectable arrangement, characterised in that in one measurement run, the control device controls the drive motor (11) such that
the time marker (6) reaches the detection zone of the sensor (18) at first, and then
the towing means (5) circulates completely once, until the time marker (6) arrives
anew in the detection zone of the sensor (18), the control device being adapted to
calculate the length of the towing means (6) from the revolution period of the time
marker and the velocity or the number of the steps of the drive motor, and resultant
from this to calculate the velocity of the drive motor (11) which is necessary for
the tour of the time marker (6) in the defined span of time.
2. The clock according to claim 1, wherein a drive module (3) comprises the driven roller
(2), the drive motor (11), the sensor (18) and the control device (12).
3. A clock according to claim 1 or 2, wherein at least one roller (4) has a hub (28),
which is rotatably mounted on a pin (25) which vertically projects from a flat carrier
(33), which can be fixed on a wall.
4. The clock according to claim 3, wherein the hub (28) has a magnet (29) on the inner
end and the pin (25) is made of ferromagnetic material, so that the magnet (29) retains
the hub (28) on the pin (25).
5. A clock according to any one of claims 1 to 4, wherein the towing means (5) is made
of an elastomeric material, so that the cord can be laid around the rollers (2, 4)
under preload.
6. A clock according to any one of claims 1 to 5, wherein at least one roller (2, 4)
has a ring groove (14, 30) on the circumference, into which the towing means (5) is
laid, or wherein at least one roller is a toothed wheel and the towing means is a
chain guided around at least one toothed wheel, or wherein at least one roller is
a toothed belt disc and the towing means is a toothed belt guided around the at least
one toothed disc.
7. A clock according to any one of claims 1 to 6, wherein at least one roller (2, 4)
has a recess (30) at the front side, into which can be inserted an image (33) and
at least one sheet of glass (31, 32), which covers the image (33) at the inner side
and/or the outer side, wherein the sheet of glass (31, 32) can be detachably fixed
on the roller (2, 4).
8. A clock according to any one of claims 1 to 7, wherein the time marker (6) comprises
two magnet elements (34, 35), which are both magnets or from which one is a magnet
and the other is an element of a ferromagnetic material, wherein each of the magnet
elements (34, 35) is connected to one end of the towing means (5) and the magnet elements
(34, 35) are detachably connected to each other by magnetic forces and wherein the
sensor (18) is a magnet sensor.
9. The clock according to claim 8, wherein the magnet elements (34, 35) are ring elements
and one end of the towing means (5) is fixed in each ring element.
10. A clock according to any one of claims 1 to 9, wherein the control device (12) is
designed such that in an adjustment mode, it allows the drive motor (11) to run with
increased speed, so that the time marker (6) can be displaced to a selectable position
with increased speed.
11. A clock according to any one of claims 1 to 10, wherein the control device (12) is
designed such that it performs a measurement run after each power-up at first, and
works in the operating mode thereafter.
12. A clock according to any one of claims 1 to 11, wherein the control device (12) is
connected to a push button (22) and the control device (12) is designed such that
it switches the clock (1) from the operating mode into the adjustment mode upon actuation
of the push button (22), and switches from the adjustment mode into the operating
mode after the release of the push button (22).
13. A clock according to any one of claims 1 to 12, wherein the control device (12) is
designed such that the defined span of time in which the time marker (6) revolves
once in the operating mode is 12 or 24 hours, wherein the defined time span is either
memorised in the control device (12) or the clock can be selectably switched into
a first operating mode with a revolution time of the time marker (6) of 12 hours or
a second operating mode with a revolution time of the time marker (6) of 24 hours
by actuating an operating element (22) which is connected to the control device (12).
14. A clock according to any one of claims 1 to 13, which has a receiver (20) for the
radio controlled clock signal, which is connected to the control device (12) that
triggers the drive motor (11) according to the time information received by the receiver
(20) for the radio controlled clock signal.
15. A clock according to any one of claims 1 to 14, wherein the drive motor (11) is an
electric drive motor and the control device (12) is an electric control device.
1. Horloge avec un marqueur de temps qui peut être déplacé le long d'un parcours de temps
(38) sélectionnable, ladite horloge comportant un ou plusieurs rouleaux (2, 4) qui
peuvent être fixés sur une paroi, un moyen de traction (5), conclu à une boucle et
guidé autour de l'un ou les plusieurs rouleaux (2, 4) le long du parcours de temps
(38), comme par exemple un fil, un ruban, une chaîne, une courroie dentée ou chose
pareille, sur laquelle le marqueur de temps (6) est arrangé dans une certaine position,
un moteur d'entraînement (11) qui entraîne au moins un rouleau (2), un capteur (18),
qui détecte le marqueur de temps (6) quand il est dans sa zone de détection et qui
peut être fixé sur la paroi, de sorte que le marqueur de temps (6) passe par la zone
de détection du capteur (18) une fois dans chaque circulation du moyen de traction
(5) à travers du parcours de temps (38), un dispositif de contrôle (12), qui est relié
au moteur d'entraînement (11) et au capteur (18), le dispositif de contrôle (12) étant
conçu de sorte que dans le mode de fonctionnement, il contrôle le moteur d'entraînement
(11) de sorte que le marqueur de temps (6) passe exactement une fois dans une période
de temps définie, l' un ou les plusieurs rouleaux (2, 4) pouvant être fixés sur la
paroi en un agencement librement choisi, l'horloge caractérisée en ce que dans un cycle de mesure, le dispositif de contrôle contrôle le moteur d'entraînement
(11) de sorte que le marqueur de temps (6) arrive d'abord dans la zone de détection
du capteur (18), et après cela le moyen de traction (5) circule complètement une fois,
jusqu'à ce que le marqueur de temps (6) arrive de nouveau dans la zone de détection
du capteur (18), le dispositif de contrôle étant organisé à calculer la longueur du
moyen de traction (6) à partir de la durée du cycle du marqueur de temps et de la
vitesse ou le nombre de pas du moteur d'entraînement, et de calculer de cela la vitesse
du moteur d'entraînement (11) qui est nécessaire pour la circulation du marqueur de
temps (6) dans la période de temps définie.
2. Horloge selon la revendication 1, dans laquelle un module d'entraînement (3) comporte
le rouleau entraîné (2), le moteur d'entraînement (11), le capteur (18) et le dispositif
de contrôle (12).
3. Horloge selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle au moins un rouleau (4) a un
moyeu (28), qui est monté de manière rotative sur une goupille (25) qui fait verticalement
saillie d'un porteur plat (33) qui peut être fixé sur une paroi.
4. Horloge selon la revendication 3, dans laquelle le moyeu (28) a un aimant (29) sur
l'extrémité intérieure et la goupille (25) consiste d'un matériau ferromagnétique,
de sorte que l'aimant (29) agrippe le moyeu (28) sur la goupille (25).
5. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 4, dans laquelle le moyen de
traction (5) consiste d'un matériau élastomère, de sorte que le fil peut être mis
autour des rouleaux (2, 4) sous précontrainte.
6. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 5, dans laquelle au moins un
rouleau (2, 4) a une rainure annulaire (14, 30) sur la circonférence, dans laquelle
le moyen de traction (5) est mis, ou dans laquelle au moins un rouleau est une roue
dentée et le moyen de traction est une chaîne guidée autour de l'au moins une roue
dentée, ou dans laquelle au moins un rouleau est une poulie et le moyen de traction
est une courroie crantée guidée autour de l'au moins une poulie.
7. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 6, dans laquelle au moins un
rouleau (2, 4) a un creux (30) au côté front, dans lequel on peut insérer un image
(33) et au moins un panneau de verre (31, 32), qui recouvre l'image (33) au côté intérieur
et/ou au côté extérieur, le panneau de verre (31, 32) pouvant être fixé sur le rouleau
(2, 4) de manière détachable.
8. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 7, dans laquelle le marqueur
de temps (6) comporte deux éléments magnétiques (34, 35), qui sont tous les deux des
aimants ou dont un est un aimant et l'autre est un élément d'un matériau ferromagnétique,
chacun des éléments magnétiques (34, 35) étant relié à une extrémité du moyen de traction
(5) et les éléments magnétiques (34, 35) étant reliés chacun à l'autre de manière
détachable par des forces magnétiques et dans laquelle le capteur (18) est un capteur
magnétique.
9. Horloge selon la revendication 8, dans laquelle les éléments magnétiques (34, 35)
sont des éléments annulaires et une extrémité du moyen de traction (5) est fixée dans
chaque élément annulaire.
10. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 9, dans laquelle le dispositif
de contrôle (12) est conçu de sorte que dans un mode d'ajustage, il fait marcher le
moteur d'entraînement (11) avec une vitesse elevée, de sorte que le marqueur de temps
(6) peut être déplacé à une position sélectionnable avec vitesse élevée.
11. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 10, dans laquelle le dispositif
de contrôle (12) est concu de sorte qu'il fait d'abord un cycle de mesure après chaque
mise en marche, et fonctionne dans le mode de fonctionnement après cela..
12. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 11, dans laquelle le dispositif
de contrôle (12) est relié à un palpeur (22) et le dispositif de contrôle (12) est
conçu de sorte qu'il bascule l'horloge (1) du mode de fonctionnement vers le mode
d'ajustage lors de l'actuation du palpeur (22), et bascule du mode d'ajustage vers
le mode de fonctionnement après le relâchement du palpeur (22).
13. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 12, dans laquelle le dispositif
de contrôle (12) est conçu de sorte que la période de temps définie dans laquelle
le marqueur de temps (6) circule une fois dans le mode de fonctionnement est 12 ou
24 heures, la période de temps définie étant ou mémorisé dans le dispositif de contrôle
(12) ou l'horloge pouvant être bawculé au choix vers un premier mode de fonctionnement
avec un temps de circulation du marqueur de temps (6) de 12 heures ou vers un deuxième
mode de fonctionnement avec un temps de circulation du marqueur de temps (6) de 24
heures en actionnant un élément de fonctionnement (22) qui est relié au dispositif
de contrôle (12).
14. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 13, qui a un récepteur (20)
pour le signal horaire radio, qui est relié au dispositif de contrôle (12) qui excite
le moteur d'entraînement (11) selon l'information de temps reçue par le récepteur
(20) pour le signal horaire radio.
15. Horloge selon l'une quelconque des revendications 1 to 14, dans laquelle le moteur
d'entraînement (11) est un moteur d'entraînement électrique et le dispositif de contrôle
(12) est un dispositif de contrôle électrique.
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