[0001] Die Erfindung betrifft einen Beschlag mit Betätigungshandhabe für eine Tür, Fenster
oder dergleichen. Die Tür bzw. das Fenster weist eine in einem ortsfesten Rahmen gelagerten
Flügel auf. Der Flügel ist vorzugsweise als Drehflügel ausgebildet, z. B. in Bändern
am ortsfesten Rahmen gelagert, vorzugsweise als Anschlagdrehflügel. Bei der Tür oder
dem Fenster kann es sich um eine einflügelige oder auch mehrflügelige Tür bzw. Fensteranlage
handeln. Bei der Betätigungshandhabe handelt es sich um eine Betätigungsstangenhandhabe
mit einer Griffstange, die vorzugsweise um eine horizontale Achse schwenkbar ist,
die parallel zur Flügelebene angeordnet ist. Der Beschlag umfasst neben der Griffstange
eine Lagereinrichtung zur bewegbaren Lagerung der Griffstange, ein Schloss mit Schlossmechanik
mit Riegel und/oder Schlossfalle, sowie eine Anschlusseinrichtung zu dem Schloss,
wobei die Schlossmechanik mit Riegel und/oder Schlossfalle im Flügel anordenbar ist.
[0002] Die Anschlusseinrichtung weist eine Kupplungswelle auf, um die Griffstange mit einer
Schlossnuss der Schlossmechanik zu verbinden. Die Anschlusseinrichtung kann hierfür
außer der Kupplungswelle gegebenenfalls noch ein entsprechendes Getriebe aufweisen.
Zur Befestigung des Beschlags auf dem Flügel weist die Lagereinrichtung eine Lagerplatte
auf, wobei der Flügel zur Befestigung der Lagereinrichtung ein erstes Bohrbild aufweist.
[0003] In der Praxis sind solche Beschläge mit Griffstange, z.B. als Türbeschläge oder Fensterbeschläge
bekannt. Wenn die Tür in einem Flucht- und Rettungsweg angeordnet ist, muss der Beschlag
entsprechende Anforderungen erfüllen. Ein Türbeschlag in Flucht- und Rettungswegen
wird in der Praxis als sogenannter Panikbeschlag bezeichnet. In der Praxis sind solche
Beschläge als Panikstangenbeschläge bekannt, bei denen die Betätigungshandhabe also
als Betätigungsstange ausgebildet ist, die parallel zur Flügelebene angeordnet ist,
und zwar in der Regel horizontal ausgerichtet.
[0004] Die Beschläge weisen in der Praxis jeweils spezielle Lagereinrichtungen auf, wobei
die Befestigungslöcher in den Lagerplatten bei den unterschiedlichen Ausführungen
mit unterschiedlichem Bohrbild ausgebildet sind. Es gibt hier Beschläge mit einem
im Wesentlichen runden Grundriss der Lagereinrichtung (Rundrosetten) und Beschläge
mit einem im Wesentlichen ovalen, länglichen Grundriss der Lagereinrichtung (Längsrosetten).
Die Flügel, auf denen die Beschläge zu befestigen sind haben zum Teil ein Befestigungsbohrbild
für Rundrosetten und zum Teil ein Befestigungsbohrbild für Längsrosetten. In der Praxis
müssen daher für Türen jeweils dem Bohrbild des Türflügels zugeordnete Beschläge mit
passendem Bohrbild angeboten werden. Dies erfordert jeweils türspezifische Ausführungen
von Beschlägen des spezifischen Bohrbilds der Türen einerseits und begrenzt den freien
Anwendungsbereich der Beschläge andererseits, da die Beschläge jeweils Flügel mit
entsprechendem Bohrbild erforderlich machen.
[0005] Die Dokumente
EP 0 989 268 A1,
DE 83 28 207 U1,
EP 2 273 043 A2 beschreiben Beschläge mit als schwenkbare Griffstange ausgebildeter Betätigungshandhabe.
Die Beschläge umfassen jeweils eine Lagereinrichtung zur bewegbaren Lagerung der Griffstange.
Weiter ist jeweils eine Anschlusseinrichtung vorgesehen, um die Betätigungshandhabe
mit einer Schlossnuss einer im Flügel angeordneten Schlossmechanik mit einem Riegel
und/oder mit einer Schlossfalle zu verbinden. Die Lagereinrichtung weist jeweils eine
Lagerplatte auf, um die Lagereinrichtung auf dem Flügel zu befestigen. Weiter ist
eine Adapterlagerplatte vorgesehen zur Befestigung der Lagereinrichtung auf dem Flügel
unter Zwischenschaltung der Adapterlagerplatte zwischen der Lagerplatte der Lagereinrichtung
und dem Flügel. Abhängig von der Orientierung der Adapterplatte und der Lagereinrichtung
relativ zueinander und zum Flügel wird eine Verwendung der Lagereinrichtung für links-
und rechts-anschlagende Flügel und/oder für unterschiedliche Drehrichtungen der Schlossnuss
realisiert.
[0006] Aus dem Dokument
EP 1 355 025 A2 ist ein Beschlag mit als schwenkbare Griffstange ausgebildeter Betätigungshandhabe
bekannt. Der Beschlag umfasst eine Lagereinrichtung zur Lagerung der bewegbaren Griffstange
und zur Lagerung einer Schlossmechanik mit Riegelelement auf dem Türflügel. Bei diesem
Beschlag handelt es sich um eine so genannte aufliegende Lösung, bei denen das Riegelelement
schwenkbar an der Lagereinrichtung auf dem Türflügel gelagert ist. Bei dieser Konstruktion
ist nicht vorgesehen, dass im Türflügel eine Schlossmechanik mit Riegel und/oder Schlossfalle
angeordnet ist. Weiter ist eine Adapterlagerplatte vorgesehen zur Befestigung der
Lagereinrichtung auf dem Flügel unter Zwischenschaltung der Adapterlagerplatte zwischen
der Lagereinrichtung und dem Flügel. Abhängig von der Orientierung der Adapterplatte
und der Lagereinrichtung relativ zueinander wird eine Verwendung der Lagereinrichtung
für links- und rechts-anschlagende Flügel realisiert.
[0007] Aus den Dokumenten
US 6,205,825 B2,
EP 1 348 824 A1 und
WO 2010 / 113 191 A1 sind Beschläge mit als verschiebbare Druckstange ausgebildeter Betätigungshandhabe
bekannt. Die Beschläge umfassen jeweils eine Lagereinrichtung zur Lagerung der bewegbaren
Druckstange und zur Lagerung einer Schlossmechanik mit Riegelelement auf dem Türflügel.
Bei diesen Beschlägen handelt es sich um so genannte aufliegende Lösungen, bei denen
das Riegelelement schwenkbar an der Lagereinrichtung auf dem Türflügel gelagert ist.
Bei diesen Konstruktionen ist nicht vorgesehen, dass im Türflügel eine Schlossmechanik
mit Riegel und/oder Schlossfalle angeordnet ist. Weiter ist bei diesen Beschlägen
eine Adapterlagerplatte vorgesehen zur Befestigung der Lagereinrichtung auf dem Flügel
unter Zwischenschaltung der Adapterlagerplatte zwischen einer Lagereinrichtung und
dem Flügel. Die in
US 6,205,825 B2 und in
WO 2010 / 113 191 A1 beschriebenen Adapterlagerplatten dienen zur Vereinfachung der Montage der Lagereinrichtung
auf dem Flügel. Die in
EP 1 348 824 A1 beschriebene Adapterplatte dient zur Einstellbarkeit der Position der Lagereinrichtung
auf dem Flügel in Bezug auf das rahmenseitige Schließblech.
[0008] Aus Dokument
DE 20 2009 000 506 U1 ist eine Befestigungsvorrichtung für ein elektromagnetisches Türschloss bekannt.
Die Befestigungsvorrichtung weist eine Befestigungsplatte, ein Gehäuse und eine zweite
Halterung auf. Die zweite Halterung wird durch einen Durchgang des Gehäuses und dann
in eine Schraubenöffnung der Befestigungsplatte gesetzt, so dass das Gehäuse mit der
Befestigungsplatte verbunden ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen eingangs genannten Beschlag mit
einer Griffstange so weiterzuentwickeln, dass er ohne weiteres an Türen mit unterschiedlichem
Bohrbild eingesetzt werden kann.
[0010] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Gegenständen der nebengeordneten Hauptansprüche
1 und 3.
[0011] Bei diesen beiden Lösungen ist wesentlich, dass eine Adapterlagerplatte vorgesehen
ist zur Befestigung der Lagereinrichtung des Beschlags auf dem Flügel. Die Adapterlagerplatte
- auch kurz Adapterplatte genannt - wird dabei zwischen der eigentlichen Lagerplatte
der Lagereinrichtung und dem Flügel zwischengeschaltet. Die Adapterlagerplatte weist
Befestigungslöcher auf, die entsprechend dem flügelspezifischen ersten Bohrbild angeordnet
sind und sie weist Gewindebefestigungsstellen mit Außengewinde oder Innengewinde auf,
die entsprechend einem der Lagerplatte des Beschlags zugeordnetem zweiten Bohrbild
angeordnet sind. Die Lagerplatte der Lagereinrichtung weist zur Befestigung auf der
Adapterlagerplatte Befestigungslöcher auf, die entsprechend diesem zweiten Bohrbild
angeordnet sind. Die Lagerplatte der Lagereinrichtung ist vorzugsweise einstückig
mit der Lagereinrichtung ausgebildet. Die Adapterlagerplatte ist hingegen vorzugsweise
als separate Platte ausgebildet.
[0012] Bei der Adapterlagerplatte handelt es sich vorzugsweise um eine Platte mit einem
ebenen, plattenförmigen Körper mit einer ebenen Auflagefläche, mit der die Adapterlagerplatte
in der Montageposition auf der Flügeloberfläche aufliegt. Auf der von der Auflagerfläche
abgewanden Seite weist die Adapterlagerplatte eine vorzugsweise ebenfalls ebene Lagerfläche
auf, auf der in der Montageposition die Lagerplatte des Beschlags aufliegt. Die Lagerplatte
kann als ebener plattenförmiger Körper ausgebildet sein oder aber auch als ebener
plattenförmiger Abschnitt eines Lagerkörpers, der von dem plattenförmigen Abschnitt
z.B. abstehende Lagerschenkel aufweisen kann. Wesentlich ist, dass die Adapterlagerplatte
Befestigungslöcher aufweist, die in dem ersten Bohrbild angeordnet sind, das identisch
ist mit dem Bohrbild, das auf dem Flügel vorgesehen ist. Weiter ist wesentlich, dass
die Adapterlagerplatte Befestigungsstellen aufweist, die in einem zweiten Bohrbild
angeordnet sind, wobei dieses zweite Bohrbild identisch ist mit dem Bohrbild der Befestigungslöcher,
die in der Lagerplatte ausgebildet sind.
[0013] Bei der Betätigungshandhabe des Beschlags handelt es sich um eine Betätigungsstange,
vorzugsweise ausgeführt als Panikbetätigungsstange für den Einsatz an Türen in Flucht-
und Rettungswegen. Sie ist als Griffstangenhandhabe ausgebildet. Die Griffstangenhandhaben
sind zur Betätigung um eine zur Flügelebene parallele Achse schwenkbar
Die Anschlusseinrichtung zu dem Schloss kann bei dem Beschlag vorzugsweise als Drehanschluss
mit einer Anschlusswelle ausgebildet sein, vorzugsweise senkrecht auf die Flügelebene
gerichtet und in eine Schlossnuss einer im Flügel angeordneten Schlossmechanik eingreifend.
Die Anschlusswelle kann die Drehbewegung der Betätigungshandhabe unmittelbar über
die Anschlusswelle auf die Schlossnuss übertragen. Die Anschlusseinrichtung kann jedoch
auch mit einem Getriebe zusammenwirken, um die Bewegung der Betätigungshandhabe in
eine Drehbewegung der Anschlusswelle umzuwandeln, wie dies vorzugsweise bei Ausführungen
mit Griffstangen oder Druckstangen ausgeführt werden kann.
[0014] Bei der Lösung gemäß Hauptanspruch 1 ist besonders wichtig,
- dass die Gewindebefestigungsstellen als Gewindezapfen mit Außengewinde oder als Gewindehülsen
mit Innengewinde ausgebildet sind,
- dass die Gewindezapfen und/oder die Gewindehülsen von der Oberseite der Adapterlagerplatte
senkrecht abstehend angeordnet sind, und
- dass die Gewindezapfen und/oder die Gewindehülsen auf der Oberseite der Adapterlagerplatte
aufgeschweißt oder durch andere Fügeverbindung befestigt sind.
[0015] Bei der Lösung gemäß Hauptanspruch 3 ist besonders wichtig,
- dass die Adapterlagerplatte eine Anschlussöffnung zum Durchgriff der Anschlusseinrichtung
oder eines Teils der Anschlusseinrichtung aufweist und die Lagerplatte eine Anschlussöffnung
zum Durchgriff der Anschlusseinrichtung oder eines Teils der Anschlusseinrichtung
aufweist, wobei in der Montageposition die Anschlussöffnung der Lagerplatte mit der
Anschlussöffnung der Adapterplatte fluchtet,
- dass die Befestigungslöcher in der Adapterlagerplatte in einer ersten Linie nebeneinander
angeordnet sind und die Gewindebefestigungsstellen auf oder in der Adapterlagerplatte
in einer zweiten Linie nebeneinander angeordnet sind, und dass die erste Linie sich
mit der zweiten Linie schneidet,
- dass die erste Linie sich mit der zweiten Linie senkrecht kreuzt, und
- dass der Schnittpunkt der ersten Linie und der zweiten Linie zentral in der Anschlussöffnung
der Adapterlagerplatte angeordnet ist,
- oder dass die erste Linie versetzt zu der zweiten Linie ist oder sich mit der zweiten
Linie überlappt.
[0016] Es ist zweckmäßig, wenn die Adapterlagerplatte und die Lagerplatte jeweils eine Anschlussöffnung
aufweisen zum Durchgriff der Anschlusseinrichtung, vorzugsweise zum Durchgriff einer
Anschlusswelle, im Folgenden auch als Kupplungswelle bezeichnet. Hierfür ist vorgesehen,
dass in der Montageposition die Anschlussöffnung der Lagerplatte mit der Anschlussöffnung
der Adapterlagerplatte fluchtet, sodass ein Durchgriff der Kupplungswelle möglich
ist. Bei bevorzugten Ausführungen der Adapterlagerplatte ist die Anschlussöffnung
in zentraler Position der Adapterlagerplatte. Entsprechendes gilt für die Anordnung
der Anschlussöffnung in der Lagerplatte, d.h. auch die Lagerplatte weist bei bevorzugten
Ausführungen eine Anschlussöffnung auf, die in zentraler Position der Lagerplatte
ausgebildet ist.
[0017] Bei bevorzugten Ausführungen sind die Befestigungslöcher der Adapterlagerplatte beiderseits
der Anschlussöffnung in der Adapterlagerplatte angeordnet. Was die Anordnung der Gewindebefestigungsstellen
der Adapterlagerplatte betrifft, ist bei bevorzugten Ausführungen vorgesehen, dass
die Gewindebefestigungsstellen auf oder in der Adapterlagerplatte beiderseits der
Anschlussöffnung der Adapterlagerplatte angeordnet sind.
[0018] Die Gewindebefestigungsstellen können als Gewindezapfen mit Außengewinde oder als
Gewindehülsen mit Innengewinde oder Gewindelöcher mit Innengewinde ausgebildet sein.
Die Befestigung der Lagerplatte auf der Adapterlagerplatte kann dann praktikabel durch
eine Verschraubung erfolgen. Auf die Gewindezapfen mit Außengewinde kann eine Befestigungsmutter
aufgeschraubt werden. In die Gewindehülsen mit Innengewinde oder in die Gewindelöcher
mit Innengewinde kann eine Befestigungsschraube eingeschraubt werden.
[0019] Von Vorteil ist, wenn die Gewindezapfen und/oder die Gewindehülsen von der Oberseite
der Adapterlagerplatte senkrecht abstehen. Damit kann auf besonders einfache Weise
die Montage und Verschraubung erfolgen. Auf die von der Oberseite abstehenden Gewindezapfen
bzw. Gewindehülsen kann die Lagerplatte bei der Montage aufgesteckt werden und sodann
die Verschraubung erfolgen. Bei besonders günstig zu fertigenden Ausführungen der
Adapterlagerplatte können die Gewindezapfen und/oder Gewindehülsen auf der Oberseite
der Adapterlagerplatte abstehend aufgeschweißt oder in dieser abstehenden Position
in anderer Weise, vorzugsweise durch Fügeverbindung fixiert sein. Die Fixierung kann
auch durch Schweißen, z.B. auch durch Löten, Kleben oder Prägen und/oder Pressen erfolgen.
[0020] Was die Ausgestaltung der Befestigungslöcher in der Adapterlagerplatte betrifft,
handelt es sich vorzugsweise um Senklöcher, um die Befestigung der Adapterlagerplatte
auf dem Flügel über Senklochschrauben durchzuführen.
[0021] Was die Anordnung der Befestigungslöcher und Befestigungsstellen in der Adapterlagerplatte
und in der Lagerplatte betrifft, ergibt sich eine besonders günstige und sichere Montage,
wenn die Anordnung des ersten Bohrbilds relativ zur Anordnung des zweiten Bohrbilds
aufeinander abgestimmt ist. Bei bevorzugten Ausführungen ist vorgesehen, dass die
Befestigungslöcher in der Adapterlagerplatte in einer ersten Linie nebeneinander angeordnet
sind und die Gewindebefestigungsstellen auf oder in der Adapterlagerplatte in einer
zweiten Linie nebeneinander angeordnet sind. Es sind hier unterschiedliche Ausführungen
möglich, bei denen die erste Linie sich mit der zweiten Linie schneidet und/oder versetzt
zu dieser zweiten Linie ist oder die erste Linie mit der zweiten Linie überlappt.
Im Falle der sich schneidenden ersten und zweiten Linie sehen besonders bevorzugte
Ausführungen vor, dass die erste Linie sich mit der zweiten Linie senkrecht kreuzt.
Der Kreuzungspunkt bzw. der Schnittpunkt der ersten Linie und der zweiten Linie kann
hierbei vorzugsweise zentral in der Anschlussöffnung der Adapterlagerplatte und/oder
zentral in der Anschlussöffnung der Lagerplatte angeordnet sein.
[0022] Vorteilhafterweise sehen Ausführungen der Adapterlagerplatten, bei denen die Befestigungslöcher
in einer ersten Linie nebeneinander und die Gewindebefestigungsstellen in einer zweiten
Linie nebeneinander angeordnet sind, auch vor, dass der Abstand der Befestigungslöcher
in der ersten Linie identisch oder unterschiedlich ist mit dem Abstand der Gewindebefestigungsstellen
in der zweiten Linie. Zum einen kann dies damit korrelieren, dass die Befestigungslöcher
im Flügel beispielsweise aufgrund einer bestehenden Norm einen bestimmten Lochabstand
und eine bestimmte Anordnung aufweisen und die Befestigungslöcher in der Lagerplatte
der Lagereinrichtung des Beschlags einen anderen nicht auf das Bohrbild des speziellen
Flügels abgestimmtes Bohrbild mit anderem Lochabstand aufweisen.
[0023] Bei bevorzugten Ausführungen ist die Grundrissfläche der Adapterlagerplatte größer
als die Grundrissfläche der Lagerplatte der Lagereinrichtung des Beschlags. Bei diesen
Ausführungen ist es möglich, die Lagerplatte auf der Adapterlagerplatte zu montieren,
wobei in den nicht überlappten, d.h. in den freien Bereichen der Adapterplatte die
Befestigungslöcher zur Befestigung der Adapterlagerplatte angeordnet sind. Vorzugsweise
können die Befestigungslöcher der Adapterlagerplatte an gegenüberliegenden äußeren
Randabschnitten der Adapterlagerplatte, die von der Lagerplatte der Lagereinrichtung
nicht überlappt werden, ausgebildet sein.
[0024] Optische Vorteile und auch Vorteile gegen eine Beschädigung der Lager ergeben sich
mit Ausführungen, bei den vorgesehen ist, dass eine Abdeckhaube vorgesehen ist, durch
die die auf der Adapterlagerplatte befestigt angeordnete Lagereinrichtung mitsamt
der Adapterlagerplatte abdeckbar ist. Die Abdeckhaube kann hierfür eine spezielle
Formgestaltung aufweisen, um die gesamte Lagereinrichtung einschließlich der darunterliegenden
Adapterlagerplatte vollständig abzudecken. Bevorzugte Ausführungen sehen in diesem
Sinne vor, dass die Abdeckhaube an gegenüberliegenden Randbereichen jeweils abgeflacht
unter Ausbildung einer Stufe ausgebildet ist, wobei der abgeflachte Randbereich der
Abdeckhaube jeweils einen von der Lagerplatte der Lagereinrichtung nicht überlappten
Randbereich der Adapterlagerplatte überdeckt, wobei in diesem Randbereich der Adapterlagerplatte
jeweils mindestens eines der Befestigungslöcher der Adapterlagerplatte ausgebildet
sein kann.
[0025] Zur Befestigung der Abdeckhaube kann bei bevorzugten Ausführungen vorgesehen sein,
dass die Adapterlagerplatte mindestens an zwei gegenüberliegenden Randabschnitten
jeweils einen nach oben gebogenen Rand aufweist, der zur Befestigung der Abdeckhaube
dient. Es kann eine Klemmschraube vorgesehen sein, die in ein Gewindeloch in der Abdeckhaube
derart eingeschraubt wird, dass sie mit ihrem einen Ende den nach oben gebogenen Rand
der Adapterlagerplatte untergreift oder in diesen eingreift.
[0026] Die Betätigungshandhabe ist, wie bereits erwähnt, als Griffstange ausgebildet. Hierbei
ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Lagereinrichtung einen im Querschnitt
U-förmigen Lagerkörper aufweist, der zwei von der Lagerplatte abstehende U-Schenkel
aufweist, wobei die U-Schenkel die miteinander fluchtende Lageraufnahmen aufweisen,
in denen ein Drehlager angeordnet ist, das eine Lagerwelle der Griffstange aufnimmt.
Die Lagerwelle der Griffstange kann um eine parallel zur Flügelebene angeordnete Achse
schwenkbar sein. Der Beschlag mit der Betätigungshandhabe als Griffstange kann vorzugsweise
am Flügel so montiert werden, dass die Griffstange horizontal angeordnet ist. Vertikale
Anordnungen der Griffstange sind jedoch auch möglich.
[0027] Vorzugsweise bei Ausführungen des Beschlags mit Griffstange als Betätigungshandhabe
kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Anschlusseinrichtung eine Kupplungswelle
aufweist. Diese kann vorzugsweise senkrecht zur Flügelebene angeordnet sein und mit
ihrem einen Ende in eine Schlossnuss der Schlossmechanik drehfest eingreifen und mit
ihrem anderen Ende mit einem Mitnehmer zusammenwirken, der mit der Lagerwelle der
Griffstange drehfest ausgebildet ist. Die Lagerwelle der Griffstange kann, wie vorangehend
bereits erörtert vorzugsweise parallel zur Flügelebene angeordnet sein, sodass über
das Mitnehmergetriebe eine rechtwinkelige Umkehr der Bewegungsrichtung erhalten wird.
[0028] Weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten ergeben sich aus den Figuren, in denen besonders
bevorzugte Ausführungsbeispiele gezeigt sind.
[0029] Die Figuren zeigen:
- Figur 1a
- eine Draufsicht eines ersten Ausführungsbeispiels sowie Schnittansichten entlang Schnittlinie
A-A einer Betätigungsstangeneinrichtung, wobei die Schlossmechanik im Flügel nicht
dargestellt ist;
- Figur 1b:
- eine Ansicht der linken Seite der Betätigungsstangeneinrichtung in Figur 1a, in Explosionsdarstellung
sowie eine teilweise geschnittene Seitenansicht und eine teilweise geschnittene Draufsicht,
ohne eingesetzte Betätigungsstange;
- Figur 1c:
- eine Ansicht der rechten Seite der Betätigungsstangeneinrichtung in Figur 1a, in Explosionsdarstellung
sowie eine teilweise geschnittene Seitenansicht und eine teilweise geschnittene Draufsicht,
ohne eingesetzte Betätigungsstange;
- Figur 1d
- eine perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels in Fig. 1a;
- Figur 2a
- ein perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Betätigungsstangeneinrichtung,
wobei die linke Seite der Betätigungsstangeneinrichtung mit der Lagereinrichtung mit
Adapterplatte jedoch ohne Abdeckkappe dargestellt ist, ohne eingesetzte Betätigungsstange;
- Figur 2b
- eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels in Figur 2a; jedoch in Draufsicht
von oben her;
- Figur 2c
- eine perspektivische Gesamtansicht des Ausführungsbeispiels in Fig. 2a;
- Figur 3a
- eine Figur 2a entsprechende perspektivische Darstellung des selben Ausführungsbeispiels,
jedoch mit aufgesetzter Aufdeckkappe, ohne eingesetzte Betätigungsstange;
- Figur 3b
- eine Figur 3a entsprechende perspektivische Darstellung, jedoch mit der Abdeckkappe
transparent dargestellt, ohne eingesetzte Betätigungsstange;
- Figur 4
- eine perspektivische Draufsicht einer Adapterplatte wie sie in dem Ausführungsbeispiel
der Figuren 3a und 3b eingesetzt ist, in Einzeldarstellung;
- Figur 5
- eine Stirnansicht eines Türflügels, an dessen Innenseite eine Betätigungsstange und
an dessen Außenseite ein Türknauf montiert ist.
[0030] Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen handelt es sich jeweils
um einen Betätigungsstangenbeschlag für eine Tür, vorzugsweise für eine Tür in Flucht-
und Rettungswegen. Die Ausführungsbeispiele, die in den Figuren dargestellt sind,
sind im Aufbau sehr ähnlich. Die gleichen bzw. funktionsgleichen Bauteile sind in
den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Der Betätigungsstangenbeschlag
ist in der folgenden Beschreibung auch als Betätigungsstangenhandhabe oder Betätigungsstangeneinrichtung
bezeichnet.
[0031] Die Betätigungsstangenhandhabe der Ausführungsbeispiele der Figuren ist gemäß der
Nomenklatur der DIN EN 1125 als "Griffstange" ausgebildet. Gemäß der Norm handelt
es sich um eine Typ A Stangenbetätigung. Die Typ A Betätigungsstange - die sogenannte
Griffstange - weist eine horizontale Schwenkachse auf, um die die Betätigungsstange
bei ihrer Betätigung von Hand schwenkbar ist.
[0032] Wie in Figur 1a gezeigt, ist die Betätigungsstange 1 über eine linksseitige Lagereinrichtung
2 und eine rechtsseitige Lagereinrichtung 2 auf dem Türflügel TF gelagert. Die Betätigungsstange
1 weist an ihren Enden jeweils einen Hebelarm 1 h auf, sodass sie die Formgestalt
eines U-Bügels aufweist. Die freien Enden der Hebelarme 1 h sind in den Lagereinrichtungen
2, 2 um eine Schwenkachse XA schwenkbar gelagert. Der Beschlag, d. h. die Betätigungsstangeneinrichtung
ist auf dem Türflügel so montiert, dass die Betätigungsstange 1 und dementsprechend
die Schwenkachse XA parallel zur Türflügelebene und zwar horizontal ausgerichtet sind.
Durch Schwenken der Betätigungsstange 1 um diese horizontale Achse XA durch Herunterdrücken
von Hand wird die im Türflügel angeordnete Schlossmechanik, an die die Betätigungsstangeneinrichtung
angeschlossen ist, in Auf-Richtung betätigt. Die Schlossmechanik ist in dem Türflügel
unmittelbar unterhalb von einer der Lagereinrichtungen 2 angeordnet und über eine
in der Lagereinrichtung 2 angeordnete Anschlusseinrichtung 3 angeschlossen. Die Einwirkung
der Betätigungsstangeneinrichtung einschließlich der Anschlusseinrichtung 3 auf die
Schlossmechanik wird im Einzelnen noch beschrieben.
[0033] Die Betätigungsstange 1 weist bei den dargestellten Ausführungsbeispielen an ihren
beiden Enden jeweils drehfest den Hebelarm 1h, 1h auf. Das freie Ende jedes Hebelarms
ist drehfest mit einer abtriebsseitigen Lagerwelle 2a verbunden. Die Lagerwellen 2a
sind jeweils parallel zur Betätigungsstange 1 ausgerichtet. Sie stehen von dem betreffenden
freien Hebelarmende auf der von der Betätigungsstange 1 abgewandeten Seite nach außen
ab. Die Lagerwelle 2a lagert jeweils in der ihr zugeordneten Lagereinrichtung 2 und
zwar die linke Lagerwelle 2a in der linken Lagereinrichtung 2 und die rechte Lagerwelle
2a in der rechten Lagereinrichtung 2.
[0034] Der Anschluss der Betätigungsstange 1 an den Lagereinrichtungen 2, 2 ist in den dargestellten
Ausführungsbeispielen ein sogenannter Axialkonzeptanschluss. Das heißt, zum Anschluss
der Hebelarmenden an der Lagerwelle 2a der zugeordneten Lagereinrichtung 2 greift
ein axialer Anschlussstutzen der Lagerwelle 2a in eine Ausnehmung am freien Ende des
Hebelarms ein. Abgewandelte Ausführungen, bei denen der Anschluss der Hebelarme 1
h jeweils radial an der Lagerwelle 2a erfolgt, sind möglich mit im übrigen gleicher
Ausgestaltung.
[0035] Wie am besten in den Figuren 1b und 1c sowie in den Figuren 2a und 2b zu erkennen
ist, ist die Lagereinrichtung 2 jeweils aus einem Lagerkörper 2k gebildet. Der Lagerkörper
2k ist im Querschnitt U-förmig. Er weist eine Lagerplatte 2p auf, von der senkrecht
nach oben U-Schenkel 2u abstehen. Die U-Schenkel 2u weisen miteinander verfluchtende
Lageraufnahmen auf. Die Lageraufnahmen sind von der jeweils zugeordneten Lagerwelle
2a derartig durchgriffen, dass die Lagerwelle jeweils mit ihren Enden in den zugeordneten
Lageraufnahmen in den U-Schenkeln 2u drehbar um die Achse XA gelagert sind. Wie die
Figuren 1b und 1c erkennbar machen, ist das eine Ende der Lagerwelle 2a unmittelbar
in der Lagerausnehmung eingesteckt und drehbar gelagert, das andere Ende der Lagerwelle
trägt eine auf der Lagerwelle 2a drehbar gelagerte Lagerbuchse 2b, die drehfest in
der zugeordneten Lageraufnahme eingesteckt ist.
[0036] Auf der Lagerwelle 2a ist jeweils eine Schenkelfeder 2s gelagert, die sich, wie Figur
2b zeigt, mit ihrem einen Ende an einem Anschlagbolzen im U-Schenkel 2u abstützt und
mit Ihren anderen Ende einen mit der Lagerwelle 2a festen Hebelmitnehmer 2m abstützt.
Die drehfeste Verbindung der Lagerwelle 2a mit dem Hebelarm 1 h der Befestigungsstange
1 erfolgt über einen Sechskant, wie aus den Figuren 1b und 1c am besten zu erkennen
ist. Der Sechskant greift in die Lageraufnahme des Hebelarms doppelt ein.
[0037] Zur Übertragung der Schwenkbewegung der Lagerwelle 2a auf die in den Figuren nicht
dargestellte Schlossmechanik ist, wie in der Figur 1b rechte Darstellung und in der
Figur 1c mittlere Darstellung zu erkennen ist, einen Kupplungsbolzen 3k mit einem
drehfest verbundenen Mitnehmer 3m vorgesehen. Der Kupplungsbolzen 3k greift in eine
in den Figuren nicht dargestellte Schlossnuss, die Teil der im Türflügel montierten
Schlossmechanik ist. Die Schlossnuss stellt eine Drehaufnahme der Schlossmechanik
dar. Sie ist so angeordnet, dass der Kupplungsbolzen 3k axial fluchtend einsetzbar
ist. Zur drehfesten Kupplung weist der Kupplungsbolzen einen Vierkant auf. Die Schlossnuss
treibt die Schlossmechanik an, indem der Kupplungsbolzen 3k durch Betätigung der Betätigungsstange
1 gedreht wird. Zwischen der Lagerwellen 2a und dem Kupplungsbolzen 3k ist ein Getriebe
angeordnet, das bei Drehung der Lagerwellen 2a eine Drehung des Kupplungsbolzens 3k
bewirkt. Das Getriebe ist dadurch ausgebildet, dass der auf der Lagerwelle 2a drehfeste
Hebelmitnehmer 2m und der auf dem Kupplungsbolzen 3k drehfeste Mitnehmer 3m zusammenwirken,
d.h. der Hebelmitnehmer 2m betätigt den Mitnehmer 3m, während die Betätigungsstange
1 durch Betätigung von Hand nach unten geschwenkt wird. Dabei wird die Schenkelfeder
2s gespannt. Sie dient dazu nach der Betätigung der Druckstange, diese unter Wirkung
der Feder 2s wieder zurückzustellen.
[0038] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schloss vorzugsweise als Steckschloss
ausgebildet im Türflügel verdeckt montiert. Der Schlossriegel wirkt mit einem im ortsfesten
Türrahmen oder in einem angrenzenden Standflügel ausgebildetem Schließblech zusammen.
Bei abgewandelten Ausführungsbeispielen kann das Schloss auch als auf dem Türflügel
aufliegend montiertes Schloss ausgebildet sein. Der durch die Betätigungsstange gesteuerte
Riegel kann mit einem auf dem ortsfesten Türrahmen aufliegend montiertem Schließblech
zusammenwirken. Das Schloss kann vorzugsweise in der Betätigungsstangeneinrichtung,
z.B. in einem Lagergehäuse integriert sein.
[0039] Figur 5 zeigt einen Türflügel 17 an dessen Innenseite eine Betätigungsstangenhandhabe
1 und an dessen Außenseite ein Türknauf oder Türdrücker 10 montiert ist. Bei der Betätigungsstangenhandhabe
1 handelt es sich um eine Griffstange, d.h. Typ A Betätigungsstange, und zwar um eine
Ausführung entsprechend den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 4. Es handelt
sich um eine Griffstange, bei der der linke und rechte Hebelarm der Betätigungsstange
jeweils an der horizontalen Lagerwelle der zugeordneten Lagereinrichtung axial angeschlossen
ist, d.h. eine Ausführung des sogenannten Axialkonzeptes.
[0040] Die Schwenkachse XA, der also eine sogenannte Griffstange bildende Betätigungsstange
1 ist, in der Darstellung in Figur 5 eingezeichnet. Sie verläuft senkrecht zur Zeichnungsebene.
Der Knauf oder Türdrücker 10, der an der Außenseite des Türflügels TF montiert ist,
ist ebenfalls lediglich schematisch dargestellt. Wesentlich ist, dass die Achse X
des Türknaufs oder Drückers 10 in derselben Höhe über dem Boden angeordnet ist, in
der die Schwenkachse XA der Griffstange verläuft und auch die Achse XN der Nuss des
im Türflügel TF eingebauten Einsteckschlosses angeordnet ist. Vorteilhafterweise ist
bei diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Befestigung der Griffstange 1
im Lochbild der Rosette des an der Außenseite des Türflügels montierten Türdrückers
oder Türknaufs 10 erfolgt.
[0041] Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Lagereinrichtung
2 der Betätigungsstangeneinrichtung über eine Adapterplatte 5 auf dem Türflügel montiert.
Die Adapterplatte 5 ist zwischen der Lagerplatte 3p des Lagerkörpers 3k und der Oberseite
des Türflügels TF angeordnet, wie dies aus den Figuren 2b und 3b am besten zu erkennen
ist. In der Figur 4 ist die Adapterplatte 5 als Einzelteil dargestellt.
[0042] Die Adapterplatte 5 weist eine zentrale Durchgriffsöffnung für den Kupplungszapfen
3k auf. Die Durchgriffsöffnung ist vorangehend als Anschlussöffnung bezeichnet. In
der Montageposition ist diese Durchgriffsöffnung der Adapterplatte 5 fluchtend mit
der Durchgriffsöffnung der Lagerplatte 2p angeordnet und zwar derart, dass die zentralen
Mittelachsen der Durchgriffsöffnungen miteinander fluchten.
[0043] Wesentlich ist, dass die Adapterplatte 5 Befestigungslöcher 5f aufweist, die zur
Befestigung am Türflügel TF vorgesehen sind. Die Befestigungslöcher 5f sind als Senklöcher
ausgebildet, sodass die Befestigungsschrauben mit ihrem Schraubenkopf plan eingreifen
können. In der Darstellung in Figur 2a und Figur 3a sind in den Befestigungslöchern
5f keine Befestigungsschrauben eingesetzt dargestellt. Die Befestigungslöcher 5f in
der Adapterplatte 5 sind in einem ersten Bohrbild ausgebildet, das identisch ist mit
dem Bohrbild der Befestigungslöcher im Türflügel TF. Das Bohrbild der Befestigungslöcher
im Türflügel TF ist bei Normtüren genormt. Die Adapterplatte 5 ist mit dem Bohrbild
ihrer Befestigungslöcher 5f auf das betreffende Bohrbild des Türflügels abgestellt.
[0044] Die Lagerplatte 2p weist hingegen Befestigungslöcher 2f auf, die in einem zweiten
Bohrbild angeordnet sind. Diese Befestigungslöcher fluchten in der Montageposition
mit Gewindezapfen 5g, die von der Adapterplatte 5 nach oben abstehen.
[0045] Das zweite Bohrbild, das also die Befestigungslöcher 2f in der Lagerplatte 2p bilden
ist bei den dargestellten Ausführungsbeispielen das Bohrbild von sogenannten Langrosetten.
Das erste Bohrbild, das im Türflügel TF ausgebildet ist, ist bei den dargestellten
Ausführungsbeispielen das Bohrbild von sogenannten Rundrosetten. Die Befestigungslöcher
dieses ersten Bohrbilds sind in einer horizontalen Linie nebeneinander angeordnet.
Im Unterschied hierzu sind die Löcher des zweiten Bohrbilds in einer vertikalen Linie
untereinander angeordnet. Der Lochabstand der Löcher des zweiten Bohrbilds ist größer
als der Lochabstand der Löcher des ersten Bohrbilds. Wie in den Figuren für die dargestellten
Ausführungsbeispiele dargestellt, schneidet die vertikale Verbindungslinie der Löcher
des zweiten Bohrbilds die horizontale Verbindungslinie der Löcher des ersten Bohrbilds
in der Anordnung eines Kreuzes, wobei der Kreuzungspunkt im Zentrum der aufeinanderliegenden
Adapterplatte 5 und Lagerplatte 2p liegt und zwar im Zentrum der den Kupplungsbolzen
2k aufnehmenden Aufnahmeöffnungen.
[0046] Wie in den Figuren 2a, 2b, 3b und 4 zu erkennen ist, sind in dem dargestellten Fall
die Befestigungslöcher 5f in gegenüberliegenden seitlichen Randbereichen der Adapterplatte
5 angeordnet und zwar in Bereichen, die von der in der Montageposition aufliegenden
Lagerplatte 2p der Lagereinrichtung 2 nicht überdeckt sind. Die Befestigungslöcher
5f und darin eingesetzte Befestigungsschrauben sind somit in der Montageposition von
außen zugänglich. Die Figuren 2a und 3b zeigen die Befestigungslöcher 5f ohne eingesetzte
Befestigungsschrauben.
[0047] Die Befestigungslöcher 2f in der Lagerplatte 2p der Lagereinrichtung 2 sind ebenfalls
in der Montageposition zugängig. Sie sind im Bereich der beiden Enden der Lagerplatte
2p zwischen den beiden U-Schenkeln 2u des Lagerkörpers 2k angeordnet. Die Figuren
2a und 3b zeigen, wie in der Montageposition die Gewindezapfen 5g der Adapterplatte
5 durch die Befestigungslöcher 2f der Lagerplatte hindurch greifen und jeweils über
eine auf das freie Ende der Gewindezapfen 5g aufgeschraubten Mutter die Schraubverbindung
hergestellt ist.
[0048] In den Figuren 3a und 3b ist eine Abdeckhaube 6 auf die Lagereinrichtung 2 aufgesetzt.
Die Abdeckhaube 6 deckt dabei die gesamte Lagereinrichtung 2 und die darunterliegende
Adapterplatte 5 ab. Die Abdeckhaube 6 hat hierfür eine spezielle Formgestaltung und
zwar derart, dass sie hut- oder kappenförmig ausgebildet ist mit einem oberen Kopfabschnitt,
der die Lagereinrichtung 2 überdeckt und einem unteren Erweiterungsabschnitt, der
die Adapterplatte 5 abdeckt, und zwar einschließlich der die Lagerplatte 2p überstehenden
Seitenbereiche der Adapterplatte 6.
[0049] Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen weist die Betätigungsstangenhandhabe
einen besonderen konstruktiven Aufbau auf, der durch einen Schalenaufbau der Hebelarme
1 h gekennzeichnet ist. Die Hebelarme 1 h sind bei den dargestellten Ausführungsbeispielen
aus zwei Schalenteilen 1 h1, 1 h2 zusammengesetzt. In dem Schalenteil 1h1 ist eine
Lagerausnehmung ha ausgebildet zur drehfesten Aufnahme der Lagerwelle 2a. Die Lagerausnehmung
ha ist als geschlossene Ausnehmung ausgebildet, die als Steckaufnahme das Anschlussende
der Lagerwelle 2a drehfest aufnimmt. Geschlossene Ausnehmung bedeutet, dass der Rand
der Ausnehmung ha den Umfang des Anschlussendes der Lagerwelle 2a umgibt, dass heißt
umschließt. Im dargestellten Fall ist diese Lageraufnahme ha als im Querschnitt komplementär
mit dem Querschnitt des Anschlussendes der Lagerwelle 2a, im dargestellten konkreten
Fall jeweils als Querschnitt mit Sechskantkontur.
[0050] Das andere Schalenteil hat 1 h2 liegt in der Montageposition auf dem Schalenteil
1h1 in Art einer Abdeckung auf unter Ausbildung eines den Hebelarm 1 h bildenden zusammengesetzten
Körpers.
[0051] An dem von der Lageraufnahme ha abgewandten Ende bilden die aufeinanderliegenden
Schalenteile 1 h1, 1 h2 eine Halterungsausnehmung hb zur Aufnahme der Betätigungsstange
1. Hierfür ist in den beiden Schalenteilen 1h1, 1h2 in dem betreffenden Endabschnitt
eine Hälfte hb1, hb2 der Halterungsausnehmung hb ausgebildet. Die Halterungsausnehmung
hb weist, wie aus den Figuren 1b und 1c erkennbar ist, einen länglichen Querschnitt
auf. Die Betätigungsstange 1 weist einen hierzu komplementären Querschnitt auf, sodass
sie in ihrer montierten Stellung in der Aufnahme hb drehfest gehaltert ist. Die Montage
erfolgt vorzugsweise so, dass die Betätigungsstange 1 mit ihrem Ende in die Halterungshälfte
des Schalenteils 1h1 eingelegt wird und sodann das Schalenteil 1h2 auf das Schalenteil
1h1 aufgesetzt wird und über die Schraubverbindung die beiden Schalenteile 1h1 und
1h2 zusammengespannt werden. In den Explosionsdarstellungen der Figuren 1b und 1c
ist für jeden Hebelarm hierfür eine Schraube vorgesehen. Zur Herstellung der Schraubverbindung
wird die Schraube mit ihrem Schraubenschaft in ein Durchgangsloch im Schalenteil 1h1
auf Anschlag eingesteckt und das Schraubenende in einem im Schalenteil 1h2 ausgebildeten
Gewindeloch eingeschraubt.
[0052] Das Schalenteil 1h2 ist in dem in den Figuren dargestellten Fall jeweils in Art einer
Abdeckung ausgebildet. Das Schalenteil weist quer zu seiner Längserstreckung einen
Querschnitt auf, der winkelig ist, bestehend aus zwei rechtwinkelig zueinander angeordneten
Schenkeln. In der Montageposition liegt der obere Schenkel auf der Oberseite des Schalenteils
1h1 auf. Der seitliche Schenkel deckt die Seite des Hebelarms ab, und zwar die Außenseite,
die von der Betätigungsstange abgewandt ist. Dieser Schenkel überdeckt dabei auch
die äußere Stirnseite der Halterungsaufnahme, in der das Ende der Betätigungsstange
1 eingesteckt ist. Damit erhält der Hebelarm auf seiner Außenseite, die von der Betätigungsstange
1 abgewandt ist, eine geschlossene Abdeckung, die gebildet ist durch das Schalenteil
1h2. Das Schalenteil 1h2, das so die äußere Seitenfläche des jeweiligen Hebelarms
abdeckt, erstreckt sich auf der Oberseite des Hebelarms von dem unteren Ende bis über
ein Teil des oberen Endes des Schalenteils 1h1, welches die Lagerausnehmung aufweist.
Somit wird der Hebelarm bei Draufsicht von oben weitgehend oder nahezu vollständig
durch das Schalenteil 1h2 abgedeckt.
[0053] Die beiden Hebelarme weisen auf den einander zugewandten Innenseiten jeweils eine
Längsfuge auf, die durch die in diesem Bereich einander angrenzenden Längsränder der
Schalenteile 1h1 und 1h2 gebildet wird.
[0054] Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel der Betätigungsstangenhandhabe
mit Griffstange ist, wie erläutert, unter Verwendung der Adapterplatte 5 am Türflügel
TF montierbar. Das Lochbild der Adapterplatte 5 erlaubt es, die Lagereinrichtung 2
der Betätigungsstangenhandhabe in dem Lochbild des Türflügels TF zu montieren. Das
Lochbild des Türflügels ist in dem dargestellten Fall als Lochbild einer Rundrosette
ausgebildet, d.h. zwei Löcher in einer horizontalen Lochreihe. Das Lochbild der Adapterplatte
5 entspricht diesem Lochbild. Die in der Lagereinrichtung 2 der Betätigungsstangenhandhabe
integrierte Lagerplatte 2p weist ein eigenes Lochbild auf, das in dem dargestellten
Fall das Lochbild einer Vertikalrosette ist, d.h. zwei Löcher in einer vertikalen
Lochreihe. Die Betätigungsstangenhandhabe mit der Lagereinrichtung 2 mit integrierter
Lagerplatte 2p mit Lochbild der Vertikalrosette kann als Standardausführung der Betätigungsstangenhandhabe
ausgebildet sein. Der Monteur setzt dann jeweils vor Ort zur Montage der Lagereinrichtung
2 am Türflügel TF die Adapterplatte 5 ein, die ein dem Lochbild des Türflügels entsprechendes
Lochbild aufweist. Vorteilhaft ist es, wenn eine Reihe unterschiedlicher Adapterplatten
mit jeweils unterschiedlichem Lochbild zur Verfügung steht. Es muss dann jeweils die
Adapterplatte, die das zu dem Lochbild des Türflügels passende Lochbild aufweist,
ausgewählt werden.
[0055] Alternativ ist es auch möglich, dass die Auswahl der Adapterplatte 5 und ihr Anbringen
an der Lagereinrichtung 2 bereits im Rahmen der Fertigung erfolgt, um unterschiedliche
Ausführungen der Betätigungsstangenhandhabe mit einer Lagereinrichtung mit jeweils
spezifischem Lochbild zu fertigen. Hierfür kann ein Fertigungsbausatz vorgesehen sein,
bei dem die Lagereinrichtung 2 und die Adapterplatte 5 jeweils separate Komponenten
darstellen. Die Komponente Lagereinrichtung kann als einheitliche Standardkomponente
ausgebildet sein, die nur in einer Ausführung vorliegt, während die Komponente Adapterplatte
5in unterschiedlichen Ausführungen in dem Fertigungsbausatz enthalten sein kann. Die
unterschiedlichen Ausführungen der Adapterplatte 5 unterscheiden sich dann jeweils
im Lochbild. Für die Fertigung der Betätigungsstangenhandhabe mit bestimmtem Lochbild
wird die Komponente Lagereinrichtung 2 und die passende Ausführung der Komponente
Adapterplatte kombiniert, indem im Rahmen der Fertigung die betreffende Adapterplatte
in oder an der Lagereinrichtung so angebracht wird, dass das Lochbild der Adapterplatte
zugänglich ist, um die Lagereinrichtung über die Befestigungsschrauben am Türflügel
zu montieren.
[0056] Es ist auch möglich, einen Fertigungsbausatz so auszubilden, dass die Komponente
Lagereinrichtung 2 keine Lagerplatte 2p mit eigenem Lochbild aufweist, sondern die
Lagereinrichtung 2 anstelle der Lagerplatte 2p mit Lochbild nur einen bodenseitigen
Auflegerbereich aufweist, auf dem die Adapterplatte 5 im Rahmen der Fertigung anbringbar
ist. Die Adapterplatte 5 ist in diesem Fall als eine Komponente in unterschiedlichen
Ausführungen ausgebildet, wobei die unterschiedlichen Ausführungen sich darin unterscheiden,
dass sie unterschiedliches Lochbild aufweisen. Durch das Aufbringen einer entsprechenden
Ausführung der Adapterplatte 5 auf die als einheitliche Komponente zur Verfügung stehende
Lagereinrichtung 2 können dann je nach Ausführung der Adapterplatte 5 unterschiedliche
Ausführungen der Lagereinrichtung 2 im Rahmen der Fertigung ausgebildet werden. Die
Adapterplatte 5 könnte in oder auf dem Auflegerbereich der Lagereinrichtung zum Beispiel
durch Schweißen oder andere Fügeverbindung angebracht werden. Der bodenseitige Auflegerbereich
der Lagereinrichtung 2 kann für eine solche Verbindung bereits vorbereitet ausgeführt
sein, z.B. als bodenseitiger Rahmen oder Bodenplatte mit entsprechender Ausnehmung
in dem Bereich, in welchem die Adapterplatte 5 die Löcher des Befestigungslochbilds
aufweist.
[0057] Die in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele sind wie erläutert Typ A Betätigungsstangen,
dass heißt sogenannte Griffstangen, die zur Betätigung um eine horizontale Drehachse
schwenkbar sind. Es sind jedoch auch abgewandelte Ausführungsbeispiele möglich, bei
denen die Betätigungsstangen als Typ B Betätigungsstangen (siehe DIN EN 1125) ausgeführt
sind, dass heißt sogenannte Druckstangen, die zur Betätigung senkrecht zur Flügelebene
in Art einer linearen Schiebebewegung bewegbar sind. Die Montage dieser abgewandelten
Ausführungsbeispiele mit Typ B Betätigungsstange kann hinsichtlich der Montage in
Löchern bestimmten Lochbilds gegebenenfalls auch mit Adapterplatte, vergleichbar wie
in den Figuren dargestellt, erfolgen.
[0058] Die Lagereinrichtungen der Typ B Betätigungsstangenhandhabe können ein entsprechendes
Bohrlochbild wie die Lagereinrichtungen der Typ A Betätigungsstangenhandhabe, die
in den Figuren dargestellt sind, aufweisen. Sie können separate Lagerplatten mit einem
Lochbild für die Befestigungsschrauben aufweisen. Die Lagerplatten können aber auch
als durchgehende Bodenplatte in der Lagereinrichtung integriert sein mit einem linken
und einem rechten Endabschnitt der Bodenplatte, in dem die Befestigungslöcher in dem
betreffenden Lochbild ausgebildet sind. In entsprechender Weise können auf dieser
Lagerplatte eine oder mehrere Adapterplatten in dem Endabschnitt oder eine durchgehende
gemeinsame Adapterplatte angebracht sein oder die Lagerplatte bzw. Lagerplatten können
durch entsprechende Adapterplatten ersetzt oder durch Aufbringen der Adapterplatten
ergänzt werden, um über die Adapterplatten das Lochbild bzw. die Lochbilder zu erhalten,
über die die Lagereinrichtung auf dem Flügel mittels der Befestigungsschrauben befestigbar
ist.
Bezugszeichenliste
[0059]
- TF
- Türflügel
- XA
- Schwenkachse
- XN
- Achse der Schlossnuss 4n
- X
- Achse des Türdrückers 10
- 1
- Betätigungsstange, Griffstange
- 1h
- Hebelarm
- 1h1
- Schalenteil
- 1h2
- Schalenteil
- ha
- Lageraufnahme
- hb
- Halterungsaufnahme
- 2b
- Lagerbuchse
- 2a
- Lagerwelle
- 2m
- Hebelmitnehmer
- 2s
- Schenkelfeder
- 2
- Lagereinrichtung
- 2k
- Lagerkörper
- 2u
- U-Schenkel
- 2p
- Lagerplatte
- 2f
- Befestigungslöcher (zweites Bohrbild)
- 3
- Anschlusseinrichtung
- 3k
- Kupplungsbolzen
- 3m
- Mitnehmer
- 4n
- Schlossnuss
- 5
- Adapterlagerplatte
- 5f
- Befestigungslöcher (erstes Bohrbild)
- 5g
- Gewinde
- 6
- Abdeckkappe
- 6k
- Klemmschraube
1. Beschlag mit Betätigungshandhabe für eine Tür, Fenster oder dergleichen mit einem
in einem ortsfesten Rahmen gelagerten Flügel, umfassend eine Betätigungshandhabe als
Griffstange (1), eine Lagereinrichtung (2) zur bewegbaren Lagerung der Betätigungshandhabe
(1), ein Schloss mit Schlossmechanik mit Riegel und/oder Schlossfalle, eine Anschlusseinrichtung
(3) zu dem Schloss, wobei die Schlossmechanik mit Riegel und/oder Schlossfalle im
Flügel anordenbar ist, wobei vorgesehen ist,
- dass die Anschlusseinrichtung (3) eine Kupplungswelle (3k) gegebenenfalls mit Getriebe
aufweist, um die Betätigungshandhabe (1) mit einer Schlossnuss der Schlossmechanik
zu verbinden, und die Lagereinrichtung (2) eine Lagerplatte (2p) aufweist, um die
Lagereinrichtung (2) auf dem Flügel (TF), der ein erstes Bohrbild aufweist, zu befestigen,
und
- dass die Lagereinrichtung (2) einen im Querschnitt U förmigen Lagerkörper (2k) aufweist,
der zwei von der Lagerplatte (2p) abstehende U-Schenkel (2u) aufweist, wobei die U-Schenkel
(2u) miteinander fluchtende Lageraufnahmen aufweisen, in denen ein Drehlager angeordnet
ist, das eine Lagerwelle (2a) der Griffstange (1) aufnimmt,
- dass eine Adapterlagerplatte (5) vorgesehen ist zur Befestigung der Lagereinrichtung
(2) auf dem Flügel (TF) unter Zwischenschaltung der Adapterlagerplatte (5) zwischen
der Lagerplatte (2p) der Lagereinrichtung (2) und dem Flügel (TF),
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Adapterlagerplatte (5) Befestigungslöcher (5f) aufweist, die entsprechend dem
flügelspezifischen ersten Bohrbild angeordnet sind, und Gewindebefestigungsstellen
(5g) mit Außengewinde oder Innengewinde aufweist, die entsprechend einem zweiten Bohrbild
angeordnet sind,
wobei die Lagerplatte (2p) der Lagereinrichtung (2) Befestigungslöcher (2f) aufweist,
die entsprechend dem zweiten Bohrbild angeordnet sind, und
- dass die Gewindebefestigungsstellen (5g) als Gewindezapfen mit Außengewinde oder als Gewindehülsen
mit Innengewinde ausgebildet sind,
- dass die Gewindezapfen und/oder die Gewindehülsen von der Oberseite der Adapterlagerplatte
(5) senkrecht abstehend angeordnet sind, und
- dass die Gewindezapfen und/oder die Gewindehülsen auf der Oberseite der Adapterlagerplatte
(5) aufgeschweißt oder durch andere Fügeverbindung befestigt sind.
2. Beschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Adapterlagerplatte (5) eine Anschlussöffnung zum Durchgriff der Anschlusseinrichtung
(3) oder eines Teils der Anschlusseinrichtung (3) aufweist und die Lagerplatte (2p)
eine Anschlussöffnung zum Durchgriff der Anschlusseinrichtung (3) oder eines Teils
der Anschlusseinrichtung (3) aufweist, wobei in der Montageposition die Anschlussöffnung
der Lagerplatte (2p) mit der Anschlussöffnung der Adapterplatte (5) fluchtet.
3. Beschlag mit Betätigungshandhabe für eine Tür, Fenster oder dergleichen mit einem
in einem ortsfesten Rahmen gelagerten Flügel, umfassend eine Betätigungshandhabe als
Griffstange (1), eine Lagereinrichtung (2) zur bewegbaren Lagerung der Betätigungshandhabe
(1), ein Schloss mit Schlossmechanik mit Riegel und/oder Schlossfalle, eine Anschlusseinrichtung
(3) zu dem Schloss, wobei die Schlossmechanik mit Riegel und/oder Schlossfalle im
Flügel anordenbar ist, wobei vorgesehen ist,
- dass die Anschlusseinrichtung (3) eine Kupplungswelle (3k) gegebenenfalls mit Getriebe
aufweist, um die Betätigungshandhabe (1) mit einer Schlossnuss der Schlossmechanik
zu verbinden, und die Lagereinrichtung (2) eine Lagerplatte (2p) aufweist, um die
Lagereinrichtung (2) auf dem Flügel (TF), der ein erstes Bohrbild aufweist, zu befestigen,
und
- dass die Lagereinrichtung (2) einen im Querschnitt U förmigen Lagerkörper (2k) aufweist,
der zwei von der Lagerplatte (2p) abstehende U-Schenkel (2u) aufweist, wobei die U-Schenkel
(2u) miteinander fluchtende Lageraufnahmen aufweisen, in denen ein Drehlager angeordnet
ist, das eine Lagerwelle (2a) der Griffstange (1) aufnimmt,
- dass eine Adapterlagerplatte (5) vorgesehen ist zur Befestigung der Lagereinrichtung
(2) auf dem Flügel (TF) unter Zwischenschaltung der Adapterlagerplatte (5) zwischen
der Lagerplatte (2p) der Lagereinrichtung (2) und dem Flügel (TF),
- dass die Adapterlagerplatte (5) eine Anschlussöffnung zum Durchgriff der Anschlusseinrichtung
(3) oder eines Teils der Anschlusseinrichtung (3) aufweist und die Lagerplatte (2p)
eine Anschlussöffnung zum Durchgriff der Anschlusseinrichtung (3) oder eines Teils
der Anschlusseinrichtung (3) aufweist, wobei in der Montageposition die Anschlussöffnung
der Lagerplatte (2p) mit der Anschlussöffnung der Adapterplatte (5) fluchet,
J
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Adapterlagerplatte (5) Befestigungslöcher (5f) aufweist, die entsprechend dem
flügelspezifischen ersten Bohrbild angeordnet sind, und Gewindebefestigungsstellen
(5g) mit Außengewinde oder Innengewinde aufweist, die entsprechend einem zweiten Bohrbild
angeordnet sind,
wobei die Lagerplatte (2p) der Lagereinrichtung (2) Befestigungslöcher (2f) aufweist,
die entsprechend dem zweiten Bohrbild angeordnet sind,
- dass die Befestigungslöcher (5f) in der Adapterlagerplatte (5) in einer ersten Linie nebeneinander
angeordnet sind und die Gewindebefestigungsstellen (5g) auf oder in der Adapterlagerplatte
(5) in einer zweiten Linie nebeneinander angeordnet sind, und dass die erste Linie
sich mit der zweiten Linie schneidet,
- dass die erste Linie sich mit der zweiten Linie senkrecht kreuzt, und
- dass der Schnittpunkt der ersten Linie und der zweiten Linie zentral in der Anschlussöffnung
der Adapterlagerplatte (5) angeordnet ist,
- oder dass die erste Linie versetzt zu der zweiten Linie ist oder sich mit der zweiten
Linie überlappt.
4. Beschlag nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand der Befestigungslöcher (5f) in der ersten Linie identisch
oder unterschiedlich ist mit dem Abstand der Gewindebefestigungsstellen (5g) in der
zweiten Linie.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungslöcher (5f) in der Adapterlagerplatte (5) beiderseits der Anschlussöffnung
der Adapterlagerplatte (5) angeordnet sind.
6. Beschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gewindebefestigungsstellen (5g) auf oder in der Adapterlagerplatte (5) beiderseits
der Anschlussöffnung der Adapterlagerplatte (5) angeordnet sind.
7. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungslöcher (5f) in der Adapterlagerplatte (5) als Senklöcher ausgebildet
sind.
8. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundrissfläche der Adapterlagerplatte (5) größer ist als die Grundrissfläche
der Lagerplatte (2p) der Lagereinrichtung (2).
9. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungslöcher (5f) der Adapterlagerplatte (5) an gegenüberliegenden äußeren
Randabschnitten der Adapterlagerplatte (5), die von der Lagerplatte (2p) der Lagereinrichtung
(2) nicht überlappt werden, ausgebildet sind.
10. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Abdeckhaube (6) vorgesehen ist, durch die die auf der Adapterlagerplatte (5)
befestigt angeordnete Lagereinrichtung (2) mit samt der Adapterlagerplatte (5) abdeckbar
ist.
11. Beschlag nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckhaube (6) an gegenüberliegenden Randbereichen jeweils abgeflacht unter
Ausbildung einer Stufe ausgebildet ist, wobei der abgeflachte Randbereich der Abdeckhaube
(6) jeweils einen von der Lagerplatte (2p) der Lagereinrichtung (2) nicht überlappten
Randbereich der Adapterlagerplatte (5) überdeckt, wobei in diesem Randbereich der
Adapterlagerplatte (5) jeweils mindestens eines der Befestigungslöcher (5f) der Adapterlagerplatte
(5) ausgebildet ist.
12. Beschlag nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Adapterlagerplatte (5) mindestens an zwei gegenüberliegenden Randabschnitten
jeweils einen nach oben gebogenen Rand aufweist, der zur Befestigung der Abdeckhaube
(6) dient.
13. Beschlag nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Befestigung der Abdeckhaube (6) eine Klemmschraube (6k) vorgesehen ist, die in
die Abdeckhaube (6) derart eingeschraubt ist, dass sie mit ihrem freien Ende den nach
oben gebogenen Rand der Adapterlagerplatte (5) untergreift oder in diesen eingreift.
14. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche wobei die Betätigungshandhabe als
Griffstange (1) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Anschlusseinrichtung (3) eine Kupplungswelle (3k) aufweist, die mit ihrem einen
Ende in eine Schlossnuss der Schlossmechanik drehfest eingreift und mit ihrem anderen
Ende mit einem Mitnehmer (2m) zusammenwirkt, der mit einer Lagerwelle (2a) der Griffstange
(1) drehfest ausgebildet ist.
1. Fitting having an operating handle for a door, window or similar with a leaf mounted
in a fixed frame, comprising an operating handle as a handle bar (1), a bearing device
(2) for moveably bearing the operating handle (1), a lock having a lock mechanism
with a bolt and/or a latch, a connection device (3) to the lock, wherein the lock
mechanism with the bolt and/or latch is able to be arranged in the leaf,
wherein it is provided that
- the connection device (3) has a coupling shaft (3k), where appropriate having a
drive, in order to connect the operating handle (1) to a follower of the lock mechanism,
and the bearing device (2) has a supporting plate (2p) in order to fix the bearing
device (2) on the leaf (TF), which has a first drill pattern, and
- the bearing device (2) has a bearing body (2k) with a U-shaped cross-section, said
bearing body (2k) having two U-shaped arms (2u) protruding from the supporting plate
(2p), wherein the U-shaped arms (2u) have bearing receptors that are aligned with
one another, a pivot bearing being arranged in said bearing receptors, said pivot
bearing receiving a bearing shaft (2a) of the handle bar (1),
- an adaptor supporting plate (5) is provided to fix the bearing device (2) on the
leaf (TF) by interposing the adaptor supporting plate (5) between the supporting plate
(2p) of the bearing device (2) and the leaf (TF),
characterised in that
- the adaptor supporting plate (5) has fixing holes (5f) which are arranged to correspond
to the leaf-specific first drill pattern, and has threaded fixing locations (5g) with
an external thread or internal thread which are arranged to correspond to a second
drill pattern,
wherein the supporting plate (2p) of the bearing device (2) has fixing holes (2f)
which are arranged to correspond to the second drill pattern, and
- the threaded fixing locations (5g) are formed as threaded pins with an external
thread or as threaded sleeves with an internal thread,
- the threaded pins and/or the threaded sleeves are arranged to be protruding perpendicularly
from the top of the adaptor supporting plate (5), and
- the threaded pins and/or the threaded sleeves are welded onto the top of the adaptor
supporting plate (5) or are fixed by another joining connection.
2. Fitting according to claim 1,
characterised in that
the adaptor supporting plate (5) has a connection opening for the connection device
(3) or a part of the connection device (3) to reach through the connection opening
and the supporting plate (2p) has a connection opening for the connection device (3)
or a part of the connection device (3) to reach through the connection opening, wherein,
in the mounted position, the connection opening of the supporting plate (2p) aligns
with the connection opening of the adaptor plate (5).
3. Fitting having an operating handle for a door, window or similar with a leaf mounted
in a fixed frame, comprising an operating handle as a handle bar (1), a bearing device
(2) for moveably bearing the operating handle (1), a lock having a lock mechanism
with a bolt and/or a latch, a connection device (3) to the lock, wherein the lock
mechanism with the bolt and/or latch is able to be arranged in the leaf,
wherein it is provided that
- the connection device (3) has a coupling shaft (3k), where appropriate having a
drive, in order to connect the operating handle (1) to a follower of the lock mechanism,
and the bearing device (2) has a supporting plate (2p) in order to fix the bearing
device (2) on the leaf (TF), which has a first drill pattern, and
- the bearing device (2) has a bearing body (2k) with a U-shaped cross-section, said
bearing body (2k) having two U-shaped arms (2u) protruding from the supporting plate
(2p), wherein the U-shaped arms (2u) have bearing receptors that are aligned with
one another, a pivot bearing being arranged in said bearing receptors, said pivot
bearing receiving a bearing shaft (2a) of the handle bar (1),
- an adaptor supporting plate (5) is provided to fix the bearing device (2) on the
leaf (TF) by interposing the adaptor supporting plate (5) between the supporting plate
(2p) of the bearing device (2) and the leaf (TF),
- the adaptor supporting plate (5) has a connection opening for the connection device
(3) or a part of the connection device (3) to reach through the connection opening
and the supporting plate (2p) has a connection opening for the connection device (3)
or a part of the connection device (3) to reach through the connection opening, wherein,
in the mounted position, the connection opening of the supporting plate (2p) aligns
with the connection opening of the adaptor plate (5),
characterised in that
- the adaptor supporting plate (5) has fixing holes (5f) which are arranged to correspond
to the leaf-specific first drill pattern, and has threaded fixing locations (5g) with
an external thread or internal thread which are arranged to correspond to a second
drill pattern,
wherein the supporting plate (2p) of the bearing device (2) has fixing holes (2f)
which are arranged to correspond to the second drill pattern,
- the fixing holes (5f) are arranged next to one another in a first line in the adaptor
supporting plate (5) and the threaded fixing locations (5g) are arranged next to one
another in a second line on or in the adaptor supporting plate (5), and the first
line intersects the second line,
- the first line crosses the second line perpendicularly, and
- the intersection point of the first line and the second line is arranged centrally
in the connection opening of the adaptor supporting plate (5),
- or the first line is offset relative to the second line or overlaps with the second
line.
4. Fitting according to claim 3,
characterised in that
the distance of the fixing holes (5f) in the first line is identical or different
to the distance of the threaded fixing locations (5g) in the second line.
5. Fitting according to one of claims 2 to 4,
characterised in that
the fixing holes (5f) in the adaptor supporting plate (5) are arranged on both sides
of the connection opening of the adaptor supporting plate (5).
6. Fitting according to one of claims 2 to 5,
characterised in that
the threaded fixing locations (5g) on or in the adaptor supporting plate (5) are arranged
on both sides of the connection opening of the adaptor supporting plate (5).
7. Fitting according to one of the preceding claims,
characterised in that
the fixing holes (5f) in the adaptor supporting plate (5) are formed as screw holes.
8. Fitting according to one of the preceding claims,
characterised in that
the ground-plan area of the adaptor supporting plate (5) is greater than the ground-plan
area of the supporting plate (2p) of the bearing device (2).
9. Fitting according to one of the preceding claims,
characterised in that
the fixing holes (5f) of the adaptor supporting plate (5) are formed on opposing external
edge sections of the adaptor supporting plate (5), which are not overlapped by the
supporting plate (2p) of the bearing device (2).
10. Fitting according to one of the preceding claims,
characterised in that
a covering hood (6) is provided, through which the bearing device (2) fixedly arranged
on the adaptor supporting plate (5) is able to be covered along with the adaptor supporting
plate (5).
11. Fitting according to claim 10,
characterised in that
the covering hood (6) is formed respectively flattened on the opposing edge regions
by forming a step, wherein the flattened edge region of the covering hood (6) respectively
covers an edge region of the adaptor supporting plate (5) which is not overlapped
by the supporting plate (2p) of the bearing device (2), wherein in each case at least
one of the fixing holes (5f) of the adaptor supporting plate (5) is formed in this
edge region of the adaptor supporting plate (5).
12. Fitting according to one of claims 10 or 11,
characterised in that
the adaptor supporting plate (5) has one edge that is bent upwards at least on two
opposing edge sections in each case, said edge serving to fix the covering hood (6).
13. Fitting according to claim 12,
characterised in that
a clamping screw (6k) is provided for fixing the covering hood (6), said clamping
screw (6k) being screwed into the covering hood (6) in such a way that it reaches
under the edge of the adaptor supporting plate (5) that is bent upwards with its free
end or engages in this edge.
14. Fitting according to one of the preceding claims
wherein the operating handle is formed as a handle bar (1),
characterised in that
the connection device (3) has a coupling shaft (3k) which, with its one end, engages
in a follower of the lock mechanism in a torque-proof manner and, with its other end,
interacts with a catch (2m) which is formed at a bearing shaft (2a) of the handle
bar (1) in a co-rotating manner.
1. Ferrure avec poignée d'actionnement pour une porte, une fenêtre ou autre, avec un
battant logé dans un châssis fixe,
comprenant une poignée d'actionnement sous la forme d'une tige de préhension (1),
un dispositif de palier (2) pour le logement mobile de la poignée d'actionnement (1),
une serrure avec un mécanisme de serrure avec verrou et/ou pêne, un dispositif de
raccordement (3) avec la serrure, le mécanisme de la serrure avec verrou et/ou pêne
pouvant être disposé dans le battant,
moyennant quoi il est prévu
- que le dispositif de raccordement (3) comprend un arbre de couplage (3k), le cas
échéant avec une transmission, afin de relier la poignée d'actionnement (1) avec un
fouillot du mécanisme de serrure et le dispositif de palier (2) comprend une plaque
d'appui (2p), afin de fixer le dispositif de palier (2) sur le battant (TF), qui présente
un premier gabarit de perçage et
- que le dispositif de palier (2) comprend un corps de palier (2k) présentant une
section en forme de U, qui comprend deux branches de U (2u) s'étendant à partir de
la plaque d'appui (2p), les branches du U (2u) comprenant des logements de palier
alignés entre eux, dans lesquels est disposé un palier rotatif qui loge un arbre de
palier (2a) de la tige de préhension (1),
- qu'une plaque d'appui d'adaptation (5) est prévue pour la fixation du dispositif
de palier (2) sur le battant (TF) en intercalant la plaque d'appui d'adaptation (5)
entre la plaque d'appui (2p) du dispositif de palier (2) et le battant (TF),
caractérisée en ce que
- la plaque d'appui d'adaptation (5) comprend des trous de fixation (5f) qui sont
disposés selon le premier gabarit de perçage spécifique au battant, et des endroits
de fixation filetés (5g) avec un filetage externe ou un filetage interne, qui sont
disposés selon un deuxième gabarit de perçage,
la plaque d'appui (2p) du dispositif de palier (2) comprenant des trous de fixation
(2f) qui sont disposés selon un deuxième gabarit de perçage, et
- les endroits de fixation filetés (5g) sont conçus comme des tiges filetées avec
filetage externe ou comme des manchons filetés avec filetage interne,
- les tiges filetées et/ou les manchons filetés sont disposés perpendiculairement
à partir du côté supérieur de la plaque d'appui d'adaptation (5) et
- les tiges filetées et/ou les manchons filetés sont soudés sur le côté supérieur
de la plaque d'appui d'adaptation (5) ou sont fixés à l'aide d'une une autre liaison
par aboutement.
2. Ferrure selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la plaque d'appui d'adaptation (5) comprend un orifice de raccordement pour le passage
du dispositif de raccordement (3) ou d'une partie du dispositif de raccordement (3)
et la plaque d'appui (2p) comprend un orifice de raccordement pour le passage du dispositif
de raccordement ou d'une partie du dispositif de raccordement (3), moyennant quoi,
dans la position de montage, l'orifice de raccordement de la plaque d'appui (2p) étant
alignée avec l'orifice de raccordement de la plaque d'adaptation (5).
3. Ferrure avec poignée d'actionnement pour une porte, une fenêtre ou autre, avec un
battant logé dans un châssis fixe, comprenant une poignée d'actionnement sous la forme
d'une tige de préhension (1), un dispositif de palier (2) pour le logement mobile
de la poignée d'actionnement (1), une serrure avec mécanisme de serrure avec verrou
et/ou pêne, un dispositif de raccordement (3) à la serrure, le mécanisme de la serrure
avec verrou et/ou pêne pouvant être disposé dans le battant,
moyennant quoi il est prévu
- que le dispositif de raccordement (3) comprend un arbre de couplage (3k), le cas
échéant avec transmission, afin de relier la poignée d'actionnement (1) avec un fouillot
du mécanisme de serrure et le dispositif de palier (2) comprend une plaque d'appui
(2p), afin de fixer le dispositif de palier (2) sur le battant (TF), qui comprend
un premier gabarit de perçage, et
- que le dispositif de palier (2) comprend un corps de palier (2k) avec une section
en forme de U, qui comprend deux branches de U (2u) s'étendant à partir de la plaque
d'appui (2p), les branches du U (2u) comprenant des logements de palier alignés entre
eux, dans lesquels un palier rotatif est disposé, qui loge un arbre de palier (2a)
de la tige de préhension (1),
- qu'une plaque d'appui d'adaptation (5) est prévue pour la fixation du dispositif
de palier (2) sur le battant (TF) en intercalant la plaque d'appui d'adaptation (5)
entre la plaque d'appui (2p) du dispositif de palier (2) et le battant (TF),
- que la plaque d'appui d'adaptation (5) comprend un orifice de raccordement pour
le passage du dispositif de raccordement (3) ou d'une partie du dispositif de raccordement
(3) et la plaque d'appui (2p) comprend un orifice de raccordement pour le passage
du dispositif de raccordement (3) ou d'une partie du dispositif de raccordement (3),
moyennant quoi, dans la position d emontage, l'orifice de raccordement de la plaque
d'appui (2p) est alignée avec l'orifice de raccordement de la plaque d'adaptation
(5),
caractérisée en ce que
- la plaque d'appui d'adaptation (5) comprend des trous de fixation (5f) qui sont
disposés selon le premier gabarit de perçage spécifique au battant et des endroits
de fixation filetés (5g) avec un filetage externe ou un filetage interne, qui sont
disposés selon un deuxième gabarit de perçage,
la plaque d'appui (2p) du dispositif de palier (2) comprenant des trous de fixation
(2f) qui sont disposés selon le deuxième gabarit de perçage,
- les trous de fixation (5f) de la plaque d'appui d'adaptation (5) sont disposés les
uns à côté des autres sur une première ligne et les endroits de fixation filetés (5g)
sont disposés les uns à côté des autres sur une deuxième ligne sur ou dans la plaque
d'appui d'adaptation (5) et en ce que la première ligne coupe la deuxième ligne,
- la première ligne se croise perpendiculairement avec la deuxième ligne et
- le point d'intersection de la première ligne et de la deuxième ligne est disposé
au centre de l'orifice de raccordement de la plaque d'appui d'adaptation (5),
- ou la première ligne est décalée par rapport à la deuxième ligne ou se superpose
avec la deuxième ligne.
4. Ferrure selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la distance entre les trous de fixation (5f) de la première ligne est identique ou
différente de la distance entre les endroits de fixation filetés (5g) de la deuxième
ligne.
5. Ferrure selon l'une des revendications 2 à 4,
caractérisée en ce que
les trous de fixation (5f) de la plaque d'appui d'adaptation (5) sont disposés des
deux côtés de l'orifice de raccordement de la plaque d'appui d'adaptation (5).
6. Ferrure selon l'une des revendications 2 à 5,
caractérisée en ce que
les endroits de fixation filetés (5g) sont disposés sur ou dans la plaque d'appui
d'adaptation (5) des deux côtés de l'orifice de raccordement de la plaque de palier
d'adaptation (5).
7. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les trous de fixation (5f) sont réalisés dans la plaque d'appui d'adaptation (5) sous
la forme de trous fraisés.
8. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la surface de base de la plaque d'appui d'adaptation (5) est supérieure à la surface
de base de la plaque d'appui (2p) du dispositif de palier (2).
9. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les trous de fixation (5f) de la plaque d'appui d'adaptation (5) sont réalisés au
niveau de portions de bord externes opposées de la plaque d'appui d'adaptation (5),
qui ne sont pas superposées avec la plaque d'appui (2p) du dispositif de palier (2).
10. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
un capot de protection (6) est prévu, qui permet de recouvrir le dispositif de palier
(2) fixée sur la plaque d'appui d'adaptation (5) en même temps que la plaque d'appui
d'adaptation (5).
11. Ferrure selon la revendication 10,
caractérisée en ce que
le capot de protection (6) est aplati au niveau de zones de bord opposées, avec un
épaulement, la zone de bord aplatie du capot de protection (6) recouvrant une zone
de bord de la plaque d'appui d'adaptation (5) non superposée avec la plaque d'appui
(2p) du dispositif de palier (2), moyennant quoi, dans cette zone de bord de la plaque
d'appui d'adaptation (5), est réalisé un des trous de fixation (5f) de la plaque d'appui
d'adaptation (5).
12. Ferrure selon l'une des revendications 10 ou 11,
caractérisée en ce que
la plaque d'appui d'adaptation (5) comprend, au moins au niveau de deux portions de
bord opposées, un bord plié vers le haut, qui permet de fixer le capot de protection
(6).
13. Ferrure selon la revendication 12,
caractérisée en ce que
pour la fixation du capot de protection (6), une vis de serrage (6k) est prévue, qui
est vissée dans le capot de protection (6) de façon à ce qu'elle saisisse par-dessous,
avec son extrémité libre, le bord plié vers le haut de la plaque d'appui d'adaptation
(5) ou s'emboîte dans celui-ci.
14. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
la poignée d'actionnement étant conçu comme une tige de préhension (1),
caractérisée en ce que
le dispositif de raccordement (3) comprend un arbre de couplage (3k) qui s'emboîte,
avec son extrémité, de manière solidaire en rotation, dans un fouillot du mécanisme
de serrure et interagit, avec son autre extrémité, avec un taquet d'entraînement (2m)
qui est réalisé de manière à être solidaire en rotation avec un arbre de palier (2a)
de la tige de préhension (1).