[0001] Die Erfindung betrifft eine Wasserauslaufarmatur mit einem Sockel, einer Schlauchvorrichtung
mit einem Schlauch und einem Wasserauslaufkopf sowie mit einer Haltevorrichtung, wobei
die Haltevorrichtung eine flexible Führung des Wasserauslaufs in wenigstens zwei Handhabungsvarianten
gestattet, sowie eine entsprechende Haltevorrichtung.
[0002] Aus der
US 5,749,179 ist eine Vorspüleinrichtung bekannt, welche eine Wandhalterung, ein vertikal angeordnetes
Steigrohr zur Aufnahme eines nach oben gerichteten Wasserstroms, beispielsweise von
einem Hahn oder einem Ventil einer Spüle, in welcher Geschirr abgewaschen wird, sowie
einen Schlauch, der sich von dem Steigrohr zu einem Sprühventil am Ende des Schlauches
erstreckt, aufweist. Der Schlauch ist dabei aus einem flexiblen Außenmantel aus rostfreiem
Stahl gebildet. Des Weiteren ist ein Federmechanismus um den Schlauch herum angeordnet,
welcher an dem Steigrohr montiert ist, um einen im Wesentlichen vertikalen Abschnitt
des Schlauches elastisch zu halten.
[0003] In der
EP 1 944 418 B2 wird eine Wasserauslaufarmatur beschrieben mit einem flexiblen Wasserführungsschlauch,
der am einen Ende an eine Wasserzuleitung anschliessbar und am andern Ende mit einem
Brausenkopf verbunden ist, und mit einem den Wasserzuführungsschlauch umgebenden,
biegbaren, formgebenden Mantelelement. Das Mantelelement weist zwei Abschnitte mit
geradliniger Achse und einen zwischen diesen beiden Abschnitten angeordneten, gebogenen,
dritten Abschnitt mit gekrümmter Achse auf. Das Mantelelement ist zudem von einem
flexiblen, schlauchförmigen Schutzmantel umgeben. Insbesondere ist das Mantelelement
durch eine Schraubenfeder gebildet, deren Windungen im Ruhezustand in den Federabschnitten
mit geradliniger Federachse aneinander anliegen und im dritten Federabschnitt mit
gekrümmter Federachse auf der Innenseite des dritten Federabschnitts aneinander anliegen
und auf dessen Aussenseite in einem gegenseitigen Abstand angeordnet sind.
[0004] Aus der
US 2003/0146307 A1 ist eine Wasserarmatur gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt. Dieses Dokument
offenbart insbesondere einen Wasserhahn mit einem flexiblen Schlauch zur Führung von
Wasser sowie mit einer Halterung für den flexiblen Schlauch bekannt. Die Halterung
umfasst entlang ihrer Länge einen Kanal mit einem offenen Mund. Der flexible Schlauch
ist derart lösbar in dem Kanal montiert, dass er entlang von zumindest dem größten
Teil seiner Länge abgestützt ist und dass er durch Anheben aus der Mündung des Kanals
entfernt werden kann. Wenn er von der Halterung abgenommen wird, vergrössert der flexible
Schlauch die Reichweite des Wasserhahns, und wenn er in der Halterung aufgenommen
ist, wird er in einer geordneten Position gehalten, in welcher er nicht beim Waschen
und Kochen stört. Der Wasserhahn kann stehend oder aber an der Wand montiert sein.
Vorzugsweise ist der Kanal U-förmig ausgebildet und weist einen halbkreisförmigen
Querschnitt auf, welcher an die Form des Schlauchs anpasst ist.
[0005] Die vorstehend beschriebenen Wasserauslaufarmaturen sind relativ aufwändig in der
Herstellung und vermögen lediglich eine durch die jeweilige Halterung begrenzte Variabilität
in der Anwendung bereitzustellen. Zudem sind bei den bekannten Wasserauslaufarmaturen
generell die Bedienhebel gegenüber dem Sockel bzw. dem Auslauf so angeordnet, dass
sie von der Bedienperson nur aus bestimmten Positionen heraus betätigbar sind.
[0006] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kostengünstig zu produzierende
Wasserauslaufarmatur bzw. Haltevorrichtung bereitzustellen, mittels derer eine grössere
Vielfalt in der Anwendung erreicht werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Wasserauslaufarmatur mit einem
Sockel, einer Schlauchvorrichtung mit einem Schlauch und einem Wasserauslaufkopf sowie
mit einer Haltevorrichtung, wobei die Haltevorrichtung aufweist: einen Anbringabschnitt
zum Anbringen der Haltevorrichtung an dem Sockel der Wasserauslaufarmatur; einen Arretierabschnitt
am freien Ende der Haltevorrichtung zur Herstellung einer lösbaren Arretierung der
Schlauchvorrichtung; und einen Führungsabschnitt zum Verbinden des Arretierabschnitts
mit dem Anbringabschnitt und ggf. zum Bereitstellen einer Anlagefläche für die Schlauchvorrichtung;
wobei in einer ersten Handhabungsvariante (Ausgangsstellung) die Schlauchvorrichtung
an der Haltevorrichtung arretiert ist, wobei in einer zweiten Handhabungsvariante
die Schlauchvorrichtung von der Haltervorrichtung abgenommen und frei gegenüber der
Haltevorrichtung beweglich ist, wobei die Schlauchvorrichtung entlang der Unterseite
der Haltevorrichtung geführt wird und wobei die Haltevorrichtung aus einem zumindest
teilweise elastischen Material gebildet ist, welches eine Rückstellkraft aufweist,
welche die Schlauch- und die Haltevorrichtung nach einer Auslenkung selbstständig
wieder in die Ausgangsstellung zurückbringt. Vorzugsweise weist der Führungsabschnitt
eine gekrümmte Anlagefläche auf, welche weniger als die Hälfte des Umfangs des korrespondierend
ausgestalteten Schlauchs umschliesst. Die Formulierung, wonach die Schlauchvorrichtung
frei gegenüber der Haltevorrichtung beweglich ist, bedeutet vorliegend, dass der Bewegungsspielraum
der Schlauchvorrichtung praktisch nicht durch die Haltevorrichtung beschränkt wird.
Lediglich der auf den Sockel aufgesetzte Anbringabschnitt stellt eine minimale Einschränkung
dar. Die Länge des Anbringabschnitts macht allerdings in der Regel weniger als 1/10
der Gesamtlänge der Haltervorrichtung aus.
[0008] Die Formulierung, wonach jedenfalls der Führungsabschnitt eine gekrümmte Anlagefläche
aufweist, welche weniger als die Hälfte des Umfangs des korrespondierend ausgestalteten
Schlauchs umschliesst, bedeutet vorliegend, dass ein Schlauch mit einer der Anlagefläche
des Führungsabschnitts entsprechenden Krümmung bzw. einem entsprechenden Radius bei
sattem Anliegen an der Anlagefläche des Führungsabschnitts von dieser regelmässig
weniger als halb umgeben ist. Die verwendeten Schläuche weisen die im Bereich der
Wasserauslaufarmaturen, insbesondere der Küchen- und Badezimmerarmaturen, üblichen
Grössen bzw. Durchmesser auf.
[0009] Erfindungsgemäss ist die Haltevorrichtung aus einem zumindest teilweise elastischen
Material gebildet. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass im arretierten Zustand die
Schlauchvorrichtung zusammen mit der Haltevorrichtung aus der Ausgangsstellung ausgelenkt
bzw. verschwenkt werden kann (dritte Handhabungsvariante), wenn es sich aufgrund des
speziellen Anwendungsfalles etwa nicht lohnt, die Schlauchvorrichtung von der Haltevorrichtung
abzunehmen und wobei die Schlauchvorrichtung und die Haltevorrichtung aufgrund der
Rückstellkraft des zumindest teilweise elastischen Materials selbstständig wieder
in die Ausgangsstellung zurückkehren können.
[0010] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das
zumindest teilweise elastische Material ein Kunststoffmaterial, bevorzugt ein Polyethylenterephthalat
(PET). Dieses hat sich als ausgesprochen günstig hinsichtlich der erforderlichen Flexibilität
einerseits und sowie der notwendigen Stabilität andererseits erwiesen. Es wird insbesondere
die erforderliche Auslenkbarkeit und Rückstellung gewährleistet sowie gleichzeitig
eine ausreichende Bruchfestigkeit, Reinigungsmittelbeständigkeit sowie UV- und Temperaturbeständigkeit.
Zwischen den beiden vorgenannten Eigenschaften kann so ein besonders ausgewogenes
Verhältnis hergestellt werden. Ein solches Material ist im Übrigen optisch schöner
als beispielsweise Metall und weist darüber hinaus auch ergonomisch günstigere Eigenschaften
auf. Die Verwendung von Metall ist aber grundsätzlich denkbar.
[0011] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt der
Arretierabschnitt eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung mit der Schlauchvorrichtung
bereit. Hierdurch wird die Möglichkeit der Loslösung und Wiederarretierung der Schlauchvorrichtung
bzw. des Wasserauslaufkopfes gegenüber der Haltevorrichtung geschaffen. Dies kann
vermittels einer Klemm-, Einschnapp- bzw. Einklick-Verbindung - etwa in Form von zwei
mehr oder weniger nachgiebigen bzw. federnden Seitenteilen am vorderen Ende des Arretierabschnitts,
welche die Schlauchvorrichtung bzw. den Wasserauslaufkopf jedenfalls teilweise umgeben
- geschehen. Auch eine Magnetverbindung zwischen Schlauchvorrichtung bzw. Wasserauslaufkopf
und ggf. dem vorderen Ende des Arretierabschnitts ist grundsätzlich denkbar.
[0012] In einer wiederum anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird in der Ausgangsstellung eine Achse X definiert wird, welche im Wesentlichen orthogonal
zu einer Wasseraustrittsfläche des Wasserauslaufkopfs ausgerichtet ist. Diese Achse
X bildet vorzugsweise einen Winkel α zwischen 0° und 90°, vorzugsweise zwischen 30°
und 60° mit einer Senkrechten S bildet, welche durch den Wasserauslaufkopf verläuft.
[0013] Besonders bevorzugt sind dabei insbesondere der Führungsabschnitt und der Arretierabschnitt
derart konfiguriert, dass - in der Ausgangsstellung - bei Betriebsaufnahme und im
Betriebszustand der Wasserauslaufarmatur, der Wasserauslaufkopf im Wesentlichen entlang
der Achse X ausgerichtet bleibt. Mit anderen Worten, ist das Material der Haltevorrichtung,
deren geometrische Ausgestaltung sowie ggf. die Ausgestaltung der nachgiebigen bzw.
federnden Seitenteile derart aufeinander abgestimmt, dass sich einerseits die Schlauchvorrichtung
nicht ungewollt von der Haltevorrichtung bzw. dem Arretierabschnitt lösen kann, wenn
der Bedienhebel der Wasserauslaufarmatur betätigt wird und Wasser zu fliessen beginnt
und es andererseits auch nicht durch den Druck des (kontinuierlich) fliessenden Wassers
zu einer nennenswerten Auslenkung der Schlauch- und Haltevorrichtung gegenüber dieser
X-Achse kommt. Anders ausgedrückt, eine gewisse Flexibilität ist auch im parkierten
Zustand gegeben; die Haltevorrichtung ist zwar steif, aber nicht so steif wie beispielsweise
Metall.
[0014] Die Kraft die von einer Bedienperson zum manuellen Abnehmen der Schlauchvorrichtung
von dem Arretierabschnitt bzw. zum Auslenken der Haltevorrichtung und der Schlauchvorrichtung
aus der Ausgangsstellung aufgebracht werden muss, muss also grösser sein, als die
Druckkraft die jeweils durch das gerade angestellte bzw. kontinuierlich fliessende
Wasser auf die Haltevorrichtung bzw. die jeweilige form- und/oder kraftschlüssige
Verbindung am vorderen Ende des Arretierabschnitts einwirkt.
[0015] In einer noch weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
die Haltevorrichtung Aussparungen, Stege, Rippen und/oder Metall-Inlays auf. Die verschiedenen
Ausgestaltungsmöglichkeiten dienen, einzeln oder in Kombination, der Einstellung bzw.
Feinjustierung der jeweils erforderlichen Stabilitäts- und/oder Flexibilitätseigenschaften.
Diese können je nach Art der Anwendung und der speziellen geometrischen Ausgestaltung
der Haltevorrichtung variieren.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der
Anbringabschnitt im Wesentlichen hülsenförmig ausgestaltet. Auf diese Weise umgreift
der Anbringabschnitt der Haltevorrichtung einen von dem Sockel der Wasserauslaufarmatur
vorstehenden, korrespondierenden Vorsprung vollständig, so dass eine besonders feste
Montage am Sockel erzielt werden kann. Insbesondere können aber vermittels des hülsenförmigen
bzw. geschlossenen Anbringabschnitts Verschmutzungen und Verkalkungen im Verbindungsbereich
mit dem Sockel vermieden werden.
[0017] Andererseits ist es auch möglich, dass der Anbringabschnitt so ausgestaltet ist,
dass er auf einen entsprechenden Vorsprung am Sockel aufgeschnappt werden kann, d.h.
der Anbringabschnitt weist in diesem Fall etwa zwei federnde Seitenabschnitte auf.
So kann die Haltevorrichtung zeitlich schnell gegen eine andere, z.B. andersfarbige,
Haltevorrichtung ausgetauscht werden.
[0018] In einer noch weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
der Führungsabschnitt einen bogenförmigen Teilabschnitt sowie einen geraden Teilabschnitt
aufweist. Dies hat sich im Hinblick auf die Führung der Schlauchvorrichtung als besonders
günstig erwiesen. Der Führungsabschnitt ist vorzugsweise konkav gekrümmt, um eine
korrespondierende Anlagefläche für die Schlauchvorrichtung zu schaffen.
[0019] Die Schlauchvorrichtung wird entlang der Unterseite des Führungsabschnitts bzw. der
Haltevorrichtung geführt und arretiert. Die konkave Krümmung des Führungsabschnitts
ist jeweils entsprechend ausgerichtet. Der Führungsabschnitt ist an der Hinterseite
des Anbringabschnitts angeordnet, so dass die Rundung des Anbringabschnitts und die
Krümmung des Führungsabschnitts entsprechend miteinander fluchten.
[0020] Der bogenförmige Teilabschnitt und der gerade Teilabschnitt weisen weiter vorzugsweise
in etwa dieselbe Länge auf. Bevorzugt ist die Länge L2 des bogenförmigen Teilabschnitts
in etwa 1.5 bis 2 mal so gross wie die Länge L1 des geraden Teilabschnitts. Der gerade
Teilabschnitt ist vorzugsweise breiter ausgebildet als der bogenförmige Teilabschnitt.
Vorzugsweise umschliesst er den Umfang des Schlauchs in etwa doppelt so lang wie der
bogenförmige Teilabschnitt.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der gerade Teilabschnitt zwei
längliche Aussparungen auf und der bogenförmige Teilabschnitt eine längliche Aussparung.
Die länglichen Aussparungen des geraden Teilabschnitts sind dabei jeweils etwas breiter
als die längliche Aussparung des bogenförmigen Teilabschnitts. Hierdurch kann ein
besonders gut ausgewogenes Verhältnis von Flexibilität einerseits und Stabilität andererseits
erzielt werden.
[0022] Die durch die Aussparungen erzeugte Wabenstruktur dient, zusammen mit dem jeweiligen
Material sowie der Wandstärke der Haltevorrichtung der Einstellung der gewünschten
Flexibilität. Die Wandstärke der Haltevorrichtung ist vorzugsweise in allen Abschnitten
gleich (ausser ggf. im Verbindungsbereich, wo der Anbringabschnitt eine kleinere Wandstärke
als die restliche Haltevorrichtung aufweisen kann).
[0023] Die Wandstärke D der Haltevorrichtung beträgt vorzugsweise zwischen 2 und 8 mm, weiter
vorzugsweise 3 bis 7 mm und noch bevorzugter 4 bis 6 mm.
[0024] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Schlauch
aus einem im Wesentlichen formstabilen Material gebildet. Dies ist insbesondere hinsichtlich
eines satten Anliegens des Schlauchs am Führungsabschnitt bzw. der Haltevorrichtung
vorteilhaft.
[0025] In einer noch weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besitzt
die Haltevorrichtung eine grössere Steifigkeit als der Schlauch. Dies ist vor allem
im Hinblick auf eine möglichst variable Handhabung der Wasserauslaufarmatur zweckmässig.
[0026] In einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist der Anbringabschnitt drehbar am Sockel der Wasserauslaufarmatur gelagert. Auf
diese Weise kann ggf. die Variabilität der Wasserauslaufarmatur erhöht werden.
[0027] In einer nicht erfindungsgemässen Ausführungsform ist der Bügelgriff aus einem zumindest
teilweise elastischen Kunststoffmaterial, vorzugsweise Polyethylenterephthalat (PET),
gebildet. Hierdurch ist man in der Formgebung freier und aufgrund des relativ geringen
Eigengewichts des Bügelgriffs kann ein Selbstschliessen praktisch verhindert werden.
Aufgrund der Flexibilität des Kunststoffmaterials federt der Bügelgriff bei stärkerer
Belastung etwas und kann so die Patrone schützen.
[0028] Gemäss einer weiteren nicht erfindungsgemässen Ausführungsform ist der Bügelgriff
derart bezüglich des Wasserauslaufs und/oder Sockels ausgerichtet, dass eine allseitige
Bedienung unabhängig von der Ausrichtung Wasserauslauföffnung ermöglicht wird, ohne
dass dabei der Wasserstrahl gekreuzt werden muss. Dies ist vor allem bei Medizinalanwendungen,
z.B. in Krankenhäusern, von Bedeutung. Vorzugsweise ist der Bügelgriff auf der hinteren
Oberseite des Sockels angelenkt, so dass er den Sockel nach vorne und zu den Seiten
hin mit etwa demselben Abstand umschliesst. So ergibt sich eine in etwa ellipsenartige
Form des Bügelgriffs. Der Bügelgriff kreuzt die Achse X dabei nicht.
[0029] Der Bügelgriff mit seinen vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen kann auch zusammen
mit der erfindungsgemässen Haltevorrichtung verwendet werden. Da beide Komponenten
dieselbe Flexibilität aufweisen, kann so ggf. auch bei einer sehr ruckartigen Betätigung
der Wasserauslaufarmatur ein Lösen des Schlauchs bzw. des Wasserauslaufkopfes verhindert
werden.
[0030] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Wasserauslaufarmatur besteht darin, dass
praktisch keine Geräusche bei der Rückführung/Rückstellung der Schlauchvorrichtung
und ggf. der Haltevorrichtung auftreten.
[0031] Insgesamt bietet die erfindungsgemässe Wasserauslaufarmatur eine leichte Zugänglichkeit
sowie eine gute Servicefreundlichkeit.
[0032] In den beigefügten Zeichnungen werden nunmehr bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung beispielhaft veranschaulicht.
[0033] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Wasserauslaufarmatur;
Fig. 2 eine Frontalansicht eines bevorzugten Ausführungsforms einer erfindungsgemässen
Wasserauslaufarmatur;
Fig. 3 eine Rückansicht eines bevorzugten Ausführungsforms einer erfindungsgemässen
Wasserauslaufarmatur;
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Wasserauslaufarmatur;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten Ausführungsforms einer erfindungsgemässen
Wasserauslaufarmatur;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eine bevorzugte Ausführungsform einer Haltevorrichtung
einer erfindungsgemässen Wasserarmatur.
[0034] In der Fig. 1 wird eine Seitenansicht einer Wasserauslaufarmatur mit einer Haltevorrichtung
1 veranschaulicht. Der Sockel 2 der Wasserauslaufarmatur ist üblicherweise auf einem
Waschtisch angeordnet, welcher vorliegend aber nicht gezeigt ist. Auf der Oberseite
des Sockels 2 ist ein Bügelgriff 14 mit einem Griffkopfteil 15 angelenkt. Bei einer
Betätigung des Bügelgriffs 14 in aufwärtiger Richtung beginnt das Wasser zu laufen.
In dem Verbindungsbereich 19 ist die Haltevorrichtung 1 vermittels ihres Anbringabschnitts
6 mit dem Sockel 2 verbunden. Üblicherweise wird der Anbringabschnitt 6 dabei auf
den Sockel 2 aufgesteckt. In diesem Zusammenhang sind der Anbringabschnitt und der
entsprechende Sockelteil korrespondierend ausgebildet, so dass sie miteinander fluchten.
[0035] Ein Führungsabschnitt 8 schliesst sich mit einem geraden Teilabschitt 11 an den Anbringabschnitt
6 der Haltevorrichtung 1 an. Der Übergang wird stabilisiert durch beidseitige Stützstreben
18. Der gerade Teilabschnitt 11 des Führungsabschnitts 8 weist eine Länge L1 auf,
inklusive der Stützstreben 18 sowie eines Übergangsbereiches 20, in welchem sich die
Breite des Führungsabschnitts 8 verringert. Im Anschluss an diesen Übergangsbereich
20 geht der gerade Teilabschnitt 11 über in den bogenförmigen Teilabschnitt 10, welcher
eine Länge L2 aufweist.
[0036] An den bogenförmigen Teilabschnitt 10 des Führungsabschnitts 8 schliesst sich nun
der Arretierabschnitt 7 der Haltevorrichtung 1 an. An dem Arretierabschnitt 7 wird
die Schlauchvorrichtung 3 bzw. im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Schlauch 4
gehalten. Der Wasserauslaufkopf 5 der Schlauchvorrichtung 3 steht von dem Arretierabschnitt
7 der Schlauchvorrichtung 3 ab und weist weiterhin einen Umstellknopf 16 auf. Mittels
des Umstellknopfes 16 kann das Strahlbild der Wasserauslaufarmatur von einem (weicheren)
Spülstrahl umgestellt werden auf einen (härteren) Brausestrahl.
[0037] Am freien Ende des Wasserauslaufkopfes 5 befindet sich die Wasseraustrittsfläche
17. Diese wird in der Regel in Form eines Filterelements ausgestaltet sein. Der Wasserauslaufkopf
5 ist so ausgerichtet, dass seine Längsachse X mit einer Senkrechten S (welche rechtwinklig
auf der Waagerechten W steht) einen Winkel α bildet. Der Winkel α liegt regelmässig
zwischen 0° und 90°, vorzugsweise zwischen 30° und 60°.
[0038] In der Frontalansicht gemäss Fig. 2 erkennt man wiederum den Sockel 2 der Wasserauslaufarmatur
sowie den daran angeordneten Bügelgriff 14. An den Sockel 2 schliesst sich wiederum
im Verbindungsbereich 19 der Anbringabschnitt 6 an den Sockel 2 an. Wie zu sehen,
sind die Stützstreben 18 des Führungsabschnitts 8 leicht gebogen. Der bogenförmige
Teilabschnitt des Führungsabschnitts 8 weist eine längliche Aussparung 12 auf, die
sich in etwa bis kurz vor den Arretierabschnitt 7 der Haltevorrichtung 1 erstreckt.
Der Arretierabschnitt 7 seinerseits umfasst zwei federnd ausgestaltete Seitenteile
13 mit welchen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel, der Schlauch 4 der Schlauchvorrichtung
3 eine kraft- und formschlüssige Verbindung eingeht. Der Wasserauslaufkopf 5 liegt
an den federnden Seitenteilen 13 des Arretierabschnitts 7 an. Am freien Ende des Wasserauslaufkopfes
5 erkennt man wiederum die Wasseraustrittsfläche 17 bzw. das Filterelement.
[0039] In der Rückansicht gemäss Fig. 3 erkennt man die Rückseite des Sockels 2 sowie das
Griffkopfteil 15, mit welchem der Bügelgriff 14 an dem Sockel 2 angelenkt ist. Der
an den Anbringabschnitt 6 der Haltevorrichtung 1 anschliessende Führungsabschnitt
8 weist im Bereich seines geraden Teilabschnitts 11 zwei längliche Aussparungen 12
auf, welche sich über den grössten Teil des geraden Teilabschnitts 11 des Führungsabschnitts
8 der erfindungsgemässen Haltevorrichtung 1 erstrecken. Wiederum erkennt man im Übergangsbereich
20 die Breitenänderung der Haltevorrichtung. Der an den geraden Teilabschnitt 11 anschliessende,
bogenförmige Teilabschnitt 10 der Haltevorrichtung weist im gezeigten Bereich keine
Aussparung auf, er weist allerdings eine deutlich geringere Breite auf, als der gerade
Teilabschnitt 11 bzw. als der Wasserauslaufkopf 5.
[0040] In der Draufsicht gemäss Fig. 4 erkennt man insbesondere wie der Bügelgriff 14 vermittels
des Griffkopfteils 15 an dem Sockel 2 der Wasserauslaufarmatur angelenkt ist. Der
Bügelgriff 14 umschliesst dabei den Sockel und den Anbringabschnitt 6 sowie den Führungsabschnitt
(zumindest teilweise) der erfindungsgemässen Haltevorrichtung. Die gezeigten Radien
R des in etwa ellipsenförmig ausgestalteten Bügelgriffs 14 sind in etwa gleich gross.
[0041] Auf diese Weise wird eine besonders vorteilhafte Bedienbarkeit bereitgestellt, insbesondere
im Hinblick auf Anwendungen im Medizinalbereich, d.h. zum Beispiel in Krankenhäusern,
wo ein solcher Griff unter Umständen von Personen bedient werden muss, welche nur
eine Hand zur Verfügung haben. Auch hier weist der bogenförmige Teilabschnitt 10 des
Führungsabschitts 8 der erfindungsgemässen Haltevorrichtung eine längliche Aussparung
12 auf, welche sich in etwa bis zu den federnden Seitenteilen 13 des Arretierabschnitts
7 erstreckt. Daran schliesst sich wiederum der Wasserauslaufkopf 5 an.
[0042] Fig. 5 stellt eine perspektivische Ansicht der Wasserauslaufarmatur mit der Haltevorrichtung
1 bereit. Hier wird insbesondere noch einmal die gute Zugänglichkeit des Bügelgriffs
14 von vorne veranschaulicht.
[0043] In der Fig. 6 wird die Haltevorrichtung nochmals einzeln in perspektivischer Ansicht
dargestellt. Man erkennt vor allem die zwei übereinander liegenden, länglichen Aussparungen
12 im geraden Teilabschnitt des Führungsabschnitts 8 sowie die längliche Aussparung
12 im bogenförmigen Teilabschnitt des Führungsabschnitts 8, welche bis etwa an den
Arretierabschnitt 7 heranreicht. Die Aussparungen 12 dienen jeweils einer Erhöhung
der Flexibilität der Haltevorrichtung 1 und unterstützen - nach einer Auslenkung durch
einen Benutzer - die Rückkehr in die Ausgangsstellung.
[0044] Anstelle der Aussparungen können je nach Anwendungsfall auch Metallinlays, Stege
oder aber kombinierte Ausführungen davon vorgesehen sein. Der Anbringabschnitt 6 ist
vorliegend hülsenförmig ausgestaltet, d.h. geschlossen. Er kann in einer anderen (hier
nicht gezeigten Ausführungsform) allerdings auch aus zwei nicht verbundenen, federnden
Seitenteilen bestehen, welche auf den Sockel aufgeschnappt werden.
[0045] Wichtig ist in jedem Fall, dass die Haltevorrichtung so konfiguriert ist, dass auch
bei einer abrupten Betätigung des Bügelgriffs die Schlauchvorrichtung nicht aus dem
Arretierabschnitt herausfällt bzw. von diesem gelöst wird (unbeabsichtigt) und dass
die Haltevorrichtung im Betrieb keine wesentliche Abweichung von der in Fig. 1 dargestellten
X-Achse des Wasserauslaufkopfes gestattet.
[0046] Die federnden Seitenteile 13 des Arretierabschnitts 7 weisen vorzugsweise Anschlagflächen
bzw. Anschlagschultern 21 für den Wasserauslaufkopf auf, um eine sichere Abstützung
desselben zu gewährleisten. Die Aussparungen im geraden Teilabschnitt 11 des Führungsabschnitts
8 sind in der Regel etwas breiter und etwas kürzer als die längliche Aussparung in
dem bogenförmigen Teilabschnitt 10.
[0047] Der Anbringabschnitt 6 und der Arretierabschnitt 7 machen weniger als 1/8, vorzugsweise
weniger als 1/10 der Gesamtlänge der Haltevorrichtung aus. Die Wandstärke D der Haltevorrichtung
1 ist im Wesentlichen in allen Abschnitten gleich. Sie beträgt vorzugsweise zwischen
2 und 8 mm, weiter vorzugsweise 3 bis 7 mm und noch bevorzugter 4 bis 6 mm.
Bezugszeichenliste:
[0048]
- 1
- Haltevorrichtung
- 2
- Sockel
- 3
- Schlauchvorrichtung
- 4
- Schlauch
- 5
- Wasserauslaufkopf
- 6
- Anbringabschnitt
- 7
- Arretierabschnitt
- 8
- Führungsabschnitt
- 9
- Anschlagschultern
- 10
- bogenförmiger Teilabschnitt
- 11
- gerader Teilabschnitt
- 12
- Aussparungen
- 13
- federnde Seitenteile
- 14
- Bügelgriff
- 15
- Griffkopfteil
- 16
- Umstellknopf
- 17
- Wasseraustrittsfläche
- 18
- Stützstreben
- 19
- Verbindungsbereich
- 20
- Übergangsbereich
- 21
- Anlagefläche
- D
- Wandstärke
- L1
- Länge des geraden Teilabschnitts
- L2
- Länge des gebogenen Teilabschnitts
- R
- Radius
- S
- Senkrechte
- W
- Waagrechte
- X
- Achse
- α
- Winkel
1. Wasserauslaufarmatur mit einem Sockel (2), einer Schlauchvorrichtung (3) mit einem
Schlauch (4) und einem Wasserauslaufkopf (5) sowie mit einer Haltevorrichtung (1),
wobei die Haltevorrichtung (1) aufweist:
einen Anbringabschnitt (6) zum Anbringen der Haltevorrichtung (1) an dem Sockel (2)
der Wasserauslaufarmatur;
einen Arretierabschnitt (7) am freien Ende der Haltevorrichtung (1) zur Herstellung
einer lösbaren Arretierung der Schlauchvorrichtung (3); und
einen Führungsabschnitt (8) zum Verbinden des Arretierabschnitts (7) mit dem Anbringabschnitt
(6) und ggf. zum Bereitstellen einer Anlagefläche für die Schlauchvorrichtung (3);
wobei
in einer ersten Handhabungsvariante (Ausgangsstellung) die Schlauchvorrichtung (3)
an der Haltevorrichtung (1) arretiert ist, wobei in einer zweiten Handhabungsvariante
die Schlauchvorrichtung (3) von der Haltervorrichtung (1) abgenommen und frei gegenüber
der Haltevorrichtung (1) beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchvorrichtung (3) entlang der Unterseite der Haltevorrichtung (1) geführt
wird und dass die Haltevorrichtung (1) aus einem zumindest teilweise elastischen Material
gebildet ist, welches eine Rückstellkraft aufweist, welche die Schlauch- und die Haltevorrichtung
nach einer Auslenkung selbstständig wieder in die Ausgangsstellung zurückbringt.
2. Wasserauslaufarmatur gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest teilweise elastische Material ein Kunststoffmaterial, bevorzugt ein
Polyethylenterephthalat (PET), ist.
3. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretierabschnitt (7) eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung mit der
Schlauchvorrichtung (3) bereitstellt.
4. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer dritten Handhabungsvariante die Haltevorrichtung (1) zusammen mit der arretierten
Schlauchvorrichtung (3) aus der Ausgangsstellung verschwenkbar ist.
5. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausgangsstellung eine Achse X definiert wird, welche im Wesentlichen orthogonal
zu einer Wasseraustrittsfläche (17) des Wasserauslaufkopfs (5) ausgerichtet ist.
6. Wasserauslaufarmatur gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse X einen Winkel α zwischen 0° und 90°, vorzugsweise zwischen 30° und 60°,
mit einer Senkrechten S bildet, welche durch den Wasserauslaufkopf (5) verläuft.
7. Wasserauslaufarmatur gemäss Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere der Führungsabschnitt (8) und der Arretierabschnitt (7) derart konfiguriert
sind, dass - in der Ausgangsstellung - bei Betriebsaufnahme und im Betriebszustand
der Wasserauslaufarmatur der Wasserauslaufkopf (5) im Wesentlichen entlang der Achse
X ausgerichtet bleibt.
8. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (1) Aussparungen (12), Stege, Rippen und/oder Metall-Inlays
aufweist.
9. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anbringabschnitt (6) im Wesentlichen hülsenförmig ausgestaltet ist.
10. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (8) einen bogenförmigen Teilabschnitt (10) sowie einen geraden
Teilabschnitt (11) aufweist.
11. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (4) aus einem im Wesentlichen formstabilen Material gebildet ist.
12. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (1) eine grössere Steifigkeit besitzt als der Schlauch (4).
13. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Anbringabschnitt (6) drehbar am Sockel (2) der Wasserauslaufarmatur gelagert
ist.
14. Wasserauslaufarmatur gemäss einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (8) eine gekrümmte Anlagefläche (21) aufweist, welche weniger
als die Hälfte des Umfangs des korrespondierend ausgestalteten Schlauchs (4) umschliesst.
1. A water outlet fitting with a pedestal (2), a hose device (3) with a hose (4) and
a water outlet head (5) and with a support (1), wherein the support (1) includes:
a mounting section (6) for mounting the support (1) on the pedestal (2) of the water
outlet fitting;
a locking section (7) at the free end of the support (1) for producing a releasable
locking of the hose device (3); and
a guide section (8) for connecting the locking section (7) to the mounting section
(6) and optionally for providing an engagement surface for the hose device (3);
wherein
in a first use variant (starting position) the hose device (3) is locked to the support
(1), wherein
in a second use variant the hose device (3) is removed from the support (1) and is
freely movable with respect to the support (1), characterised in that the hose device (3) is guided along the underside of the support (1) and that the
support (1) is formed of an at least partially elastic material, which has a restoring
force, which automatically returns the hose device and the support back into the starting
position after a displacement.
2. A water outlet fitting in accordance with Claim 1, characterised in that the at least partially elastic material is a plastic material, preferably a polyethylene
terephthalate (PET).
3. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 or 2, characterised in that the locking section (7) provides a positive and/or frictional connection with the
hose device (3).
4. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 to 3, characterised in that in a third use variant the support (1) is pivotable together with the locked hose
device (3) out of the starting position.
5. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 to 4, characterised in that an axis X is defined in the starting position, which is aligned substantially orthogonally
to a water outlet surface (17) of the water outlet head (5).
6. A water outlet fitting in accordance with Claim 5, characterised in that the axis X defines an angle a between 0° and 90°, preferably between 30° and 60°,
with a vertical S, which extends through the water outlet head (5).
7. A water outlet fitting in accordance with Claim 5 or 6, characterised in that particularly the guide section (8) and the locking section (7) are configured such
that, in the starting position, the water outlet head (5) remains aligned substantially
along the axis X on the initiation of use and in the use condition.
8. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 to 7, characterised in that the support (1) includes openings (12), webs, ribs and/or metal inlays.
9. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 to 8, characterised in that the mounting section (6) is of substantially sleeve shape.
10. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 to 9, characterised in that the guide section (8) includes an arcuate subsection (10) and a straight subsection
(11).
11. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 to 10, characterised in that the hose (4) is formed of a substantially shape-stable material.
12. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 to 11, characterised in that the support (1) has a greater rigidity than the hose (4).
13. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1 to 12, characterised in that the mounting section (6) is rotatably mounted on the pedestal (2) of the water outlet
fitting.
14. A water outlet fitting in accordance with one of Claims 1-13, characterised in that the guide section (8) affords a curved engagement surface (21), which surrounds less
than half of the periphery of the correspondingly constructed hose (4).
1. Robinetterie de distribution d'eau comprenant une embase (2); un dispositif (3) à
flexible, muni d'un tuyau souple (4) et d'une tête (5) d'écoulement d'eau ; ainsi
qu'un dispositif de maintien (1), ledit dispositif de maintien (1) comportant :
une zone de montage (6), dédiée à l'installation dudit dispositif de maintien (1)
sur l'embase (2) de ladite robinetterie de distribution d'eau ;
une zone d'arrêt (7), à l'extrémité libre dudit dispositif de maintien (1), dévolue
à l'instauration d'un arrêt libérable du dispositif (3) à flexible ; et
une zone de guidage (8) pour relier ladite zone d'arrêt (7) à ladite zone de montage
(6) et pour procurer, le cas échéant, une surface d'appui affectée audit dispositif
(3) à flexible ; sachant que,
dans une première variante de manipulation (position initiale), le dispositif (3)
à flexible est arrêté sur le dispositif de maintien (1), sachant que,
dans une deuxième variante de manipulation, ledit dispositif (3) à flexible est dissocié
d'avec ledit dispositif de maintien (1) et est mobile librement par rapport audit
dispositif de maintien (1), caractérisée par le fait que le dispositif (3) à flexible est guidé le long de la face inférieure du dispositif
de maintien (1) ; et par le fait que ledit dispositif de maintien (1) est constitué d'un matériau au moins partiellement
doué d'élasticité, qui développe une force de rappel ramenant automatiquement ledit
dispositif à flexible et ledit dispositif de maintien à la position initiale après
une excursion pivotante.
2. Robinetterie de distribution d'eau selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le matériau au moins partiellement doué d'élasticité est une matière plastique, de
préférence un polytéréphtalate d'éthylène (PET).
3. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée par le fait que la zone d'arrêt (7) instaure une liaison par complémentarité de formes et/ou par
engagement positif avec le dispositif (3) à flexible.
4. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que, dans une troisième variante de manipulation, le dispositif de maintien (1) peut
accomplir, conjointement au dispositif (3) à flexible à l'état arrêté, un pivotement
l'éloignant de la position initiale.
5. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait qu'un axe X, orienté pour l'essentiel orthogonalement par rapport à une surface (17)
de sortie d'eau de la tête (5) d'écoulement d'eau, est défini dans la position initiale.
6. Robinetterie de distribution d'eau selon la revendication 5, caractérisée par le fait que l'axe X décrit un angle α compris entre 0° et 90°, de préférence entre 30° et 60°
avec une perpendiculaire S passant par la tête (5) d'écoulement d'eau.
7. Robinetterie de distribution d'eau selon la revendication 5 ou 6, caractérisée par le fait que notamment la zone de guidage (8) et la zone d'arrêt (7) sont configurées de telle
sorte que - dans la position initiale -, lors d'une mise en fonction et à l'état de
fonctionnement de ladite robinetterie de distribution d'eau, la tête (5) d'écoulement
d'eau demeure pour l'essentiel orientée le long de l'axe X.
8. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait que le dispositif de maintien (1) présente des évidements (12), des membrures, des nervures
et/ou des incrustations métalliques.
9. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée par le fait que la zone de montage (6) revêt, pour l'essentiel, la forme d'une douille.
10. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que la zone de guidage (8) comprend une région partielle (10) en arc de cercle, ainsi
qu'une région partielle (11) rectiligne.
11. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait que le tuyau souple (4) est constitué d'un matériau sensiblement indéformable.
12. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée par le fait que le dispositif de maintien (1) est doué d'une rigidité supérieure à celle du tuyau
souple (4).
13. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par le fait que la zone de montage (6) est implantée à rotation sur l'embase (2) de ladite robinetterie
de distribution d'eau.
14. Robinetterie de distribution d'eau selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée par le fait que la zone de guidage (8) présente une surface d'appui (21) arquée, qui ceinture moins
de la moitié du pourtour du tuyau souple (4) à configuration concordante.