(19)
(11) EP 2 821 559 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.08.2015  Patentblatt  2015/34

(21) Anmeldenummer: 14171114.3

(22) Anmeldetag:  04.06.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/76(2006.01)

(54)

Abstandshalter

Separator

Entretoise


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 03.07.2013 DE 102013106975

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.01.2015  Patentblatt  2015/02

(73) Patentinhaber: Lettmann, Axel
59368 Werne (DE)

(72) Erfinder:
  • Lettmann, Axel
    59368 Werne (DE)

(74) Vertreter: Kohlmann, Kai 
Donatusstraße 1
52078 Aachen
52078 Aachen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 650 368
EP-A2- 1 882 787
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Abstandshalter für die Befestigung eines Gegenstandes an einem eine Dämmschicht aufweisenden Untergrund. Zur thermischen Isolierung von Wänden eines Gebäudes werden diese vielfach mit einer Dämmschicht versehen. Die Dicke derartiger Dämmschichten beträgt bis zu 20 cm. Die Dämmschichten bestehen vielfach aus Materialien, die eine geringe mechanische Festigkeit aufweisen. Zerstörungsfrei lassen sich daher an der Dämmschicht regelmäßig keine schweren Gegenstände befestigen. Zur Befestigung schwerer Gegenstände erfolgt daher regelmäßig eine Verankerung durch die Dämmschicht hindurch an der Wand mit einem gattungsgemäßen Abstandshalter.

    [0002] Aus der WO 2012/097392 A1 ist ein Abstandshalter zur Verankerung von Gegenständen durch die Dämmschicht hindurch an einer Wand bekannt. Der bekannte Abstandshalter weist ein Abstützelement auf, das wenigstens eine Auflagefläche am Untergrund hat. Das Abstützelement wird an einem im Untergrund verankerten Stabelement befestigt und besteht insbesondere aus einer Platte, die aus Metall gefertigt ist und flach auf der Wand aufliegt. Mit dem Abstützelement ist ein Überbrückungselement verbunden. Das Überbrückungselement besteht aus einem Rohr, das aus Metall gefertigt ist. Die Verbindung des Überbrückungselementes mit dem Abstützelement besteht insbesondere in einer Verschweißung. An dem Überbrückungselement ist ein Montageelement in unterschiedlichen Abständen zur Wand befestigbar. Das Montageelement ist für die eigentliche Befestigung des Gegenstandes erforderlich. Das Montageelement ist vorzugsweise mit einem Außengewinde versehen, mit dem es soweit in ein korrespondierendes Innnengewinde des Überbrückungselements hineingedreht wird, dass es auf der der Wand abgewandten Seite bündig mit der Dämmschicht abschließt. Zur Befestigung des Gegenstandes an dem Montageelement weist das Montageelement auf der der Wand abgewandten Seite wenigstens eine Bohrung auf, in die ein Befestigungselement, wie beispielsweise ein Dübel, eingeführt werden kann.

    [0003] Die Montage des bekannten Abstandshalters ist recht aufwändig und erfolgt in fünf Schritten, die für die Befestigung des Gegenstandes zwingend notwendig sind:
    • In einem ersten Schritt wird die Dämmschicht in dem Bereich, in dem der Abstandshalter an der Wand montiert werden soll, abgetragen.
    • In einem zweiten Schritt wird das Stabelement in dem Untergrund verankert.
    • In einem dritten Schritt werden das Abstützelement und der damit verbundene Abstandshalter über das Stabelement geschoben und im Inneren des Abstandshalters mit einer Mutter befestigt.
    • In einem vierten Schritt wird das Montageelement an dem Überbrückungselement angebracht.
    • In einem fünften Schritt wird schließlich der Gegenstand mittels des Befestigungsmittels an dem Montageelement befestigt.


    [0004] Aus der DE 20 2012 102 512 U1 ist ein Abstandshalter für die Befestigung eines Gegenstandes an einem eine Dämmschicht aufweisenden Untergrund bekannt, wobei der Abstandshalter eine an dem Untergrund zur Anlage bringbare Auflagefläche, ein im Untergrund verankerbares Stabelement und ein wärmeisolierendes Überbrückungselement aufweist. Das Überbrückungselement ist als zylindrischer Körper ausgebildet und besteht aus einem wärmeisolierenden Material. In ein Innengewinde des Überbrückungselementes ist von einer Seite das Stabelement und von der anderen Seite das Befestigungselement für den zu befestigenden Gegenstand eingeschraubt. Zwischen den Stirnseiten des Stabelementes und des Befestigungselementes ist ein Abstand vorgesehen, so dass eine Wärmebrücke vermieden wird. Die Länge des Überbrückungselementes ist an die Dicke der Dämmschicht angepasst.

    [0005] Die EP 2 466 024 A2 offenbart einen Abstandshalter für die Befestigung eines Gegenstandes an einem eine Dämmschicht aufweisenden Untergrund. Die Stirnseite des Überbrückungselementes befindet sich in einem Abstand zu dem Untergrund, in dem das Stabelement verankert ist. Von der anderen Stirnseite greift in das Überbrückungselement ein Befestigungselement in ein Innengewinde ein. Das Überbrückungselement trennt das Stabelement thermisch von dem Befestigungselement und weist eine Nut auf, die der Aufnahme eines Manipulierelementes für eine Siebhülse dient, mit der das Stabelement in dem Untergrund verankert wird.

    [0006] Die DE 20 2012 101 506 U1 E2 offenbart einen Ankerkörper zum Befestigen eines Gegenstandes, wie beispielsweise einer Markise, an einem eine Dämmschicht aufweisenden Mauerwerk. In die Dämmschicht und das Mauerwerk wird zum Einsetzen des zylindrischen Ankerkörpers ein Sackloch eingebracht. Der Ankerkörper besitzt an seinem in Einschubrichtung in das Sackloch vorderen Ende eine von mehreren Umfangsnuten gebildete Nutenzone am Außenmantel zur Aufnahme eines Verbundmörtels, mit dem der Ankerkörper im Mauerwerk festgesetzt wird. In der Mantelfläche des Ankerkörpers ist ein axialer Zuführkanal vorgesehen, der zum Einbringen des unter Druck stehenden Verbundmörtels nach dem Einsetzen des Ankerkörpers in das Mauerwerk bestimmt ist. In den bis zur Nutenzone führenden Zuführkanal wird ein Verfüll-Schlauch eingesetzt, über den der Verbundmörtel unter Druck in die Nutenzone eingebracht wird.

    [0007] Die EP 1 882 787 A2 offenbart den Gegentand des Oberbegriffs des Anspruchs 1 der Erfindung.

    [0008] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen universell einsetzbaren Abstandshalter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der einfacher aufgebaut ist und dessen Montage an dem Untergrund erheblich vereinfacht wird bei zugleich verbesserter Kraftübertragung von dem befestigten Gegenstand in die Verankerung in dem Untergrund. Außerdem soll der Abstandhalter ohne Beeinträchtigung der Wärmedämmung in einer Standardlänge in unterschiedlich starken Dämmschichten zum Einsatz gelangen können.

    [0009] Diese Aufgabe wird durch einen Abstandshalter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0010] Die Wärmeleitung zwischen dem im Untergrund verankerbaren Stabelement einerseits und dem Befestigungsmittel andererseits wird durch nur ein Bauteil, nämlich das Überbrückungselement, unterbrochen. Hierdurch wird der Aufbau des Abstandshalters und dessen Montage an dem Untergrund erheblich vereinfacht. Zugleich wird die Kraftübertragung von dem befestigten Gegenstand in die Verankerung in dem Untergrund verbessert. Zur thermischen Trennung des Stabelementes und des Befestigungsmittel besteht das Überbrückungselement vorzugsweise aus thermisch isolierendem Material.

    [0011] Die Befestigung des Überbrückungselementes wird dadurch erleichtert, dass das Überbrückungselement mit seinem Innengewinde unmittelbar auf das Außengewinde des Stabelementes aufschraubbar ist. Zur Befestigung des Gegenstandes wird das Befestigungsmittel mit seinem Außengewinde unmittelbar in das Innengewinde des Überbrückungselementes eingeschraubt. Sofern nur ein durchgehendes, sich in Richtung der Längsachse des Überbrückungselementes von der Deckfläche zur Grundfläche erstreckendes Innengewinde vorgesehen ist, muss zur thermischen Entkopplung zwischen den eingeschraubten metallischen Außengewinden von Stab- und Befestigungselement ein Abstand verbleiben. Außerdem darf das Innengewinde nicht aus einem thermisch gut leitendem Material, beispielsweise Metall bestehen. Sofern ein sich von der Grundfläche erstreckendes Innengewinde und ein sich von der Deckfläche erstreckendes Innengewinde vorgesehen sind, die im Abstand zueinander in dem Überbrückungselement enden, können die Innengewinde auch aus Metall bestehen.

    [0012] Zwischen dem Abstandshalter und der Dämmschicht entstehen regelmäßig Lücken, insbesondere in Form eines das Überbrückungselement umgebenden Ringspaltes. Um diese Lücken mit einem Isoliermaterial, insbesondere einem Polyurethanschaum, auszufüllen, weist das Überbrückungselement die mindestens eine sich zwischen dessen Grund- und Deckfläche erstreckende, durchlaufende Nut auf. Der Isolierschaum füllt den Ringspalt sowie ggf. dem Raum zwischen dem Überbrückungselement und dem Abschussadapter aus. Ohne Beeinträchtigung der Wärmedämmung kann der erfindungsgemäße Abstandshalter daher in einer Standardlänge in unterschiedlich starken Dämmschichten zum Einsatz gelangen. Der in unterschiedlichem Abstand zur Grundfläche des Überbrückungselementes befestigbare Abschlussadapter verschließt die den Abstandshalter aufnehmende und ausgeschäumte Höhlung in der Dämmschicht.

    [0013] Um das Überbrückungselement mithilfe eines Einschraubwerkzeugs auf das Stabelement aufschrauben zu können, ist mit der Grundfläche des Überbrückungselementes vorzugsweise ein Körper mit prismatischer Außenkontur drehfest verbunden. Die prismatische Außenkontur dient insbesondere zur Verbindung mit einem Schraubenschlüssel. Durch das Anziehen des Überbrückungselementes gelangt die Auflagefläche des Abstandshalters gegen den Untergrund, wodurch eine hohe Stützkraft erzielt wird.

    [0014] Um den Abstandshalter für die Befestigung sehr schwerer Gegenstände einsetzen zu können, ist es in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass eine insbesondere metallische Hülse das Überbrückungselement zumindest auf einer Teillänge, vorzugsweise über die gesamte Länge, umgibt, wobei die Innenfläche der Hülse bündig an der Mantelfläche des Überbrückungselementes anliegen kann.

    [0015] Um den stirnseitigen Rand mit dem Anzugsmoment des Überbrückungselementes an dem Untergrund zur Anlage zu bringen, ist im Inneren der Hülse ein Fixierelement mit einem Durchgang für das Stabelement befestigt, wobei der Durchgang mit der Zugangsöffnung in der Deckfläche des Überbrückungselementes fluchtet. Durch Anziehen des Überbrückungselementes wird über die Deckfläche des Überbrückungselementes die Kraft auf das Fixierelement übertragen, so dass der äußere Rand der Hülse infolgedessen als Auflagefläche gegen den Untergrund gedrückt wird. Sofern ein plattenförmiges Fixierelement bündig mit der Stirnseite der Hülse abschließt, gelangt das Fixierelement als Anlagefläche bündig an den Untergrund zur Anlage.

    [0016] Um den über die Nuten in dem Überbrückungselement zugeführten Isolierschaum auch bei Verwendung einer das Überbrückungselement umgebenden Hülse in dem Ringspalt zur Wirkung zu bringen, weist die Hülse sich in Richtung des Überbrückungselementes erstreckende Durchtrittsöffnungen auf.

    [0017] Damit der Isolierschaum bis an die Oberfläche des Untergrundes, insbesondere bis an die Wand gelangt, weist das Fixierelement in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung mindestens eine Durchtrittsöffnung für den Isolierschaum auf.

    [0018] Um nach Montage des Abstandshalters einen sauberen Abschluss an der Außenfläche der Dämmschicht sicherzustellen, weist der Abstandshalter den Abschlussadapter auf. Der Abschlussadapter weist vorzugsweise eine kreisförmige Platte mit einem Randbereich auf, der an der Dämmschicht zur Anlage bringbar ist.

    [0019] Von der kreisförmigen Platte erstreckt sich ein rohrförmiger Ansatz in Richtung des Überbrückungselementes, den der Randbereich umgibt. Der rohrförmige Ansatz des Abschlussadapters weist vorzugsweise ein Innengewinde auf, das auf die Gewindestange in dem gewünschten Abstand zur Grundfläche des Überbrückungselementes aufgeschraubt ist. Hierdurch lassen sich die unterschiedlichen Stärken der Dämmschicht durch mehr oder weniger weites Aufschrauben des Abschlussadapters auf das als Gewindestange ausgebildete Befestigungsmittel ausgleichen.

    [0020] Insbesondere wenn der Abschlussadapter mit einer das Überbrückungselement umgebenden metallischen Hülse in Berührung gelangt, besteht dieser zur Vermeidung von Kältebrücken vorzugsweise aus einem wärmeisolierenden Material. Zu einer Berührung zwischen der Hülse und dem Abschlussadapter kann es insbesondere dann kommen, wenn die Hülse einen die Grundfläche des Überbrückungselementes überragenden Abschnitt mit einem Innengewinde aufweist und auf dem rohrförmigen Ansatz des Abschlussadapters ein Außengewinde angeordnet ist, das in das Innengewinde des überragenden Abschnitts einschraubbar ist.

    [0021] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Darstellung zweier Ausführungsbeispiele. Es zeigen
    Figur 1
    ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Abstandshalters für die Befestigung leichter bis mittelschwerer Gegenstände,
    Figur 2a
    ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Abstandshalters für die Befestigung sehr schwerer Gegenstände als Schnittdarstellung und
    Figur 2b
    das Ausführungsbeispiels nach Figur 2a in perspektivischer Ansicht.


    [0022] Der in Figur 1 dargestellte Abstandshalter besteht aus
    • einem Stabelement (1), das als Gewindestange M12, M16 oder M20 ausgebildet ist,
    • einem Überbrückungselement (3) aus Kunststoff,
    • einem als Gewindestange ausgebildeten Befestigungsmittel (4) mit einem Außengewinde,
    • einem Abschlussadapter (5) aus Kunststoff mit einem Innengewinde und
    • eine Durchtrittsöffnung (13) in Form eines Einfüllstutzens für die Zufuhr eines Isolierschaums.


    [0023] Der in Figur 1 dargestellte Abstandshalter ist für leichte bis mittelschwere Lasten vorgesehen. Das als Gewindestange ausgebildete Stabelement (1) wird am Untergrund, insbesondere einer Rohbauwand, verankert. Auf die Gewindestange (1) wird das ein Innengewinde aufweisende Überbrückungselement (3) aufgeschraubt, bis die Deckfläche des Überbrückungselementes bündig an dem Untergrund zur Anlage gelangt. Bei diesem Ausführungsbeispiel bildet die Deckfläche des Überbrückungselementes (3) die Anlagefläche an dem Untergrund. Das Innengewinde des Überbrückungselementes (3) weist eine weitere Zugangsöffnung in der gegenüberliegenden Grundfläche auf. In diese Zugangsöffnung in der Grundfläche ist das als Gewindestange ausgebildete Befestigungsmittel (4) in das Innengewinde eingeschraubt.

    [0024] Auf dem Befestigungsmittel (4) ist der Abschlussadapter (5) aufgeschraubt. Der Abstand zur Grundfläche des Überbrückungselementes (3) lässt sich durch mehr oder weniger weites Aufschrauben des Abschlussadapters (5) an die Stärke der in Figur 1 nicht dargestellten Dämmschicht anpassen.

    [0025] Der Abschlussadapter (5) weist eine Durchtrittsöffnung (13) für die Zufuhr eines Isolierschaums auf. Durch diese Durchtrittsöffnung (13) kann beispielsweise ein Polyurethanschaum in den das Überbrückungselement (3) umgebenden Ringspalt sowie ggf. den Zwischenraum zwischen dem Überbrückungselement (3) und dem Abschlussadapter (5) eingebracht werden. Der Isolierschaum gelangt auf der gesamten Länge des Überbrückungselementes durch die Nuten (14) bis an die Innenwand des Bohrlochs zur Aufnahme des Anschlussadapters.

    [0026] Nach dem Einbringen des Isolierschaums wird die Durchtrittsöffnung (13) mit einem Stopfen verschlossen, so dass kein Schaum austreten kann.

    [0027] Wie aus Figur 1 erkennbar besteht der Abschlussadapter (5) im Wesentlichen aus einer kreisförmigen Platte mit einem Randbereich, der an der Dämmschicht zur Anlage gelangt. Von der kreisförmigen Platte erstreckt sich ein rohrförmiger Ansatz in Richtung des Überbrückungselementes (3). Der rohrförmige Ansatz wird von dem Randbereich umgeben. Durch Verdrehen des Abschlussadapters (5), wobei die Durchtrittsöffnung (13) für den Isolierschaum aus der Flucht der Nuten (14) gelangt, kann ebenfalls ein Austreten des Isolierschaums verhindert werden. Vorteile des Abstandshalters nach Figur 1 sind Folgende:
    • In etwa gleiche Biegezugwerte gegenüber reiner Gewindestange bei weniger Gewindestangendurchmesser (M12 zu M16)
    • Noch höhere Biegezugwerte bei M16 oder größer
    • nochmalige Erhöhung der Biegezugwerte durch größere Kunststoff- Überbrückungselemente
    • Taupunktentstehung an der Rohbauwand wird berücksichtigt bzw. verhindert
    • Stufenlose Längenregulierung (kein Absägen von Gewindestangen auf der Baustelle)
    • Unterbrechung der Gewindestangen durch Kunststoff. Überbrückungselement (keine Kältebrücke)
    • Kein Austreten von PU-Schaum nach vorne möglich.


    [0028] Figur 2 zeigt in perspektivischer Ansicht sowie in einem schematischen Schnitt einen Abstandshalter für die Befestigung sehr schwerer Gegenstände. Figur 2 zeigt:
    • einem Stabelement (1), das als Gewindestange M12, M16 oder M20 ausgestaltet ist,
    • eine Hülse (2) aus Metall, die Durchtrittsöffnungen, insbesondere in Form von Löchern oder Schlitzen, für einen Isolierschaum aufweist,
    • ein Überbrückungselement (3) in der Hülse (2). Des Weiteren ist erkennbar, dass die Hülse (2) die Grundfläche des Überbrückungselementes (3) an der rechten Stirnseite überragt,
    • einen Abschlussadapter (5) aus Kunststoff mit einem mittig angeordneten Innengewinde,
    • ein an der linken Stirnseite der Hülse (2) befestigtes Fixierelement (6) in Form einer Fixierplatte,
    • einen Durchgang (7) durch ein zentrales Loch in der Fixierplatte (6) für das Stabelement (1),
    • einen Untergrund (8), beispielsweise in Form einer Mauer, an dem ein Gegenstand befestigt werden soll,
    • eine Dämmschicht (9), beispielsweise in Form eines Wärmedämmverbundsystems umfassend:
      • einem Dämmputz (10),
      • eine Verklinkerung (11),
      • eine Isolierung (12),
    • eine verschließbare Durchtrittsöffnung (13) für einen Isolierschaum,
    • in dem Überbrückungselement (3) verlaufende Nuten (14),
    • einen Zwischenraum zwischen dem Überbrückungselement (3) und dem Abschlussadapter (5),
    • einen Ringspalt (16) zwischen dem Außenmantel der Hülse (2) und der Innenfläche der Bohrung zur Aufnahme des Anschlussadapters in der Dämmschicht (9),
    • eine Durchtrittsöffnung (17) für einen Isolierschaum in dem plattenförmigen Fixierelement (6).


    [0029] Der in den Figuren 2 a, b dargestellte Abstandshalter ist für sehr schwere Lasten bestimmt.

    [0030] Die aus Metall bestehende Hülse (2) wird mithilfe des aus Kunststoff bestehenden Überbrückungselementes (3) und dem als Gewindestange ausgebildeten Stabelementes (1) an dem Untergrund (8) in Form des Mauerwerks befestigt. Dabei wird der vordere stirnseitige Rand der Metallhülse (2) gegen das Mauerwerk gedrückt. Mithilfe der Metallhülse (2) lassen sich deutlich höhere Biegezugwerte als bei Lösungen mit reiner Gewindestange erreichen. Die Gewindestange (1) wird in das Überbrückungselement (3) eingeschraubt. Das Überbrückungselement (3) wird mit der Gewindestange (1) in die Hülse aus Metall gesteckt. Dabei wird die Gewindestange (1) durch die Öffnung (7) in der Fixierplatte geschoben, bis das Überbrückungselement mit seiner Deckfläche an der Fixierplatte (6) anliegt. Nun wird die Gewindestange (1) soweit in die Wand geschraubt bzw. geschoben, bis die Hülse (2) mit ihrem stirnseitigen Rand an der Mauer (8) anliegt.

    [0031] In die Grundfläche des Überbrückungselementes (3) gegenüberliegend von der Deckfläche wird das als Gewindestange ausgebildete Befestigungsmittel (4) in das Innengewinde eingeschraubt. Auf die Gewindestange lässt sich der Abschlussadapter (5) im gewünschten Abstand zu der Grundfläche des Überbrückungselementes (3) aufschrauben. Der Abstand wird dabei so gewählt, dass der Randbereich des Abschlussadapters (5) bündig mit der Außenfläche der Dämmschicht (9) abschließt. Da die Gewindestange (1) und das Befestigungsmittel (4) beide in dem Innengewinde des Überbrückungselementes aus Kunststoff aufgenommen werden, sich jedoch stirnseitig nicht berühren, entsteht keine Kältebrücke.

    [0032] Durch die Durchtrittsöffnung (13) in dem Abschlussadapter (5) wird durch die Nuten (14) in dem Überbrückungselement (3) ein Isolierschaum, vorzugsweise ein Polyurethanschaum, in die Hülse (2) und den Zwischenraum (15) eingebracht. Durch die Expansion des Isolierschaums tritt dieser auch durch die geschlitzte bzw. gelochte Hülse (2) aus und verfüllt den Ringspalt (16). Durch die Durchtrittsöffnung (17) in der Fixierplatte (6) gelangt der Isolierschaum auch bis an die Mauer (8) heran.

    [0033] Die Durchtrittsöffnung (13) in dem Abschlussadapter (5) wird nach dem Ausschäumen mit einem Stopfen verschlossen, so dass kein Schaum austreten kann.

    [0034] Der Abstandshalter nach den Figuren 2 a, b weist folgende Vorteile auf:
    • Bei weitem höhere Biegezugwerte bei weniger Gewindestangendurchmesser (M12 zu M16)
    • Noch höhere Biegezugwerte bei M16 oder größer
    • nochmalige Erhöhung der Biegezugwerte durch größere Metallhülsen bzw. KST- Überbrückungselemente
    • Die Taupunktentstehung an der Rohbauwand wird berücksichtigt bzw. verhindert
    • Stufenlose Längenregulierung
    • Unterbrechung der Gewindestangen durch Kunststoff. Überbrückungselement (keine Kältebrücke)
    • Kein Austreten von PU-Schaum nach vorne möglich.



    Ansprüche

    1. Abstandshalter für die Befestigung eines Gegenstandes an einem eine Dämmschicht (9) aufweisenden Untergrund (8) umfassend

    - eine an dem Untergrund (8) zur Anlage bringbare Auflagefläche

    - ein im Untergrund (8) verankerbares Stabelement (1)

    - ein Befestigungsmittel (4) zur lösbaren Befestigung des Gegenstandes an dem Abstandshalter,

    - ein das Stabelement (1) und das Befestigungsmittel (4) thermisch voneinander trennendes Überbrückungselement (3), an dem das Stabelement (1) und das Befestigungsmittel (4) lösbar verankert sind, wobei das Überbrückungselement (3) als zylindrischer Körper von einer Grundfläche, einer zu der Grundfläche parallelen Deckfläche und einer Mantelfläche begrenzt ist,

    - wobei in dem Überbrückungselement (3) mindestens ein Innengewinde angeordnet ist, und wobei das Überbrückungselement (3) eine Zugangsöffnung in der Grundfläche und eine Zugangsöffnung in der Deckfläche aufweist,

    - wobei das Stabelement (1) zumindest teilweise mit einem Außengewinde versehen ist, und wobei das Stabelement (1) über die Zugangsöffnung in der Deckfläche in das mindestens eine Innengewinde einschraubbar ist,

    - wobei das Befestigungsmittel (4) mit einem Außengewinde über die Zugangsöffnung in der Grundfläche in das mindestens eine Innengwinde einschraubbar ist,

    - wobei an dem Befestigungsmittel (4) ein Abschlussadapter (5) in unterschiedlichem Abstand zur Grundfläche befestigbar ist, der zum Verschließen einer den Abstandshalter aufnehmenden Höhlung in der Dämmschicht ausgebildet ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    - sich zwischen der Grund- und Deckfläche des Überbrückungselementes (3) mindestens eine durchlaufende, zur Mantelfläche hin offene Nut (14) zum Einbringen eines Isoliermaterials erstreckt und

    - der Abschlussadapter (5) mindestens eine Durchtrittsöffnung (13) für die Zufuhr des Isoliermaterials aufweist.


     
    2. Abstandshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Überbrückungselement (3) aus einem wärmeisolierenden Material besteht.
     
    3. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Grundfläche des Überbrückungselements (3) ein Körper mit prismatischer Außenkontur drehfest verbunden ist.
     
    4. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hülse (2) das Überbrückungselement (3) zumindest auf einer Teillänge umgibt, wobei die Innenfläche der Hülse (2) vorzugsweise bündig an der Mantelfläche des Überbrückungselements (3) anliegt.
     
    5. Abstandshalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren der Hülse (2) ein Fixierelement (6) mit einem Durchgang (7) für das Stabelement (1) befestigt ist, der Durchgang (7) mit der Zugangsöffnung in der Deckfläche des Überbrückungselementes (3) fluchtet und das Fixierelement (6) eine Anlagefläche für die Deckfläche aufweist.
     
    6. Abstandshalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (6) eine Durchtrittsöffnung (17) für das Isoliermaterial aufweist.
     
    7. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (2) sich in Richtung des Überbrückungselements (3) erstreckende Durchtrittsöffnungen aufweist.
     
    8. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (2) aus Metall besteht.
     
    9. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (4) eine Gewindestange, eine Schraube oder ein Schlaganker ist.
     
    10. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussadapter (5) eine kreisförmige Platte mit einem Randbereich aufweist, der an der Dämmschicht (9) zur Anlage bringbar ist.
     
    11. Abstandshalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich von der kreisförmigen Platte ein rohrförmiger Ansatz in Richtung des Überbrückungselements (3) erstreckt und der Randbereich den rohrförmigen Ansatz umgibt.
     
    12. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussadapter (5) ein Innnengewinde aufweist, das auf das Außengewinde des Befestigungsmittels (4) aufschraubbar ist.
     
    13. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussadapter (5) aus einem wärmeisolierenden Material besteht.
     
    14. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchtrittsöffnung (13) für die Zufuhr des Isoliermaterials verschließbar ist.
     
    15. Abstandshalter nach Anspruch 4 sowie einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (2) einen die Grundfläche des Überbrückungselementes (3) überragenden Abschnitt aufweist, der ein Innengewinde aufweist, und der Abschlussadapter (5) mit einem Außengewinde in das Innengewinde einschraubbar ist.
     


    Claims

    1. Spacer for the fastening of an object to a base (8) having an insulation layer (9) comprising

    - a contact surface which can be brought to abut against the base (8)

    - a rod element (1) which can be anchored in the base (8)

    - a fastening means (4) for the detachable fastening of the object on the spacer,

    - a bridging element (3) which thermally separates the rod element (1) and the fastening means (4), on which the rod element (1) and the fastening means (4) are detachably anchored, wherein the bridging element (3) in the form of a cylindrical body is delimited by a base surface, a top surface parallel to the base surface and a lateral surface,

    - wherein at least one internal thread is disposed in the bridging element (3), and wherein the bridging element (3) has an access opening in the base surface and an access opening in the top surface,

    - wherein the rod element (1) is provided at least in part with an external thread, and wherein the rod element (1) can be screwed via the access opening in the top surface into the at least one internal thread,

    - wherein the fastening means (4) with an external thread can be screwed via the access opening in the base surface into the at least one internal thread,

    - wherein an end adapter (5) can be fastened to the fastening means (4) at variable distance from the base surface, which end adapter is configured for closing a cavity which accommodates the spacer in the insulation layer, characterized in that

    - between the base and top surface of the bridging element (3) there extends at least one continuous groove (14), which is open towards the lateral surface, for introduction of an insulating material and

    - the end adapter (5) has at least one through opening (13) for the supply of the insulating material.


     
    2. The spacer according to claim 1, characterized in that the bridging element (3) consists of a heat-insulating material.
     
    3. The spacer according to any one of claims 1 or 2, characterized in that a body having a prismatic outer contour is connected in a torque-proof manner to the base surface of the bridging element (3).
     
    4. The spacer according to any one of claims 1 to 3, characterized in that a sleeve (2) surrounds the bridging element (3) at least over a partial length, wherein the inner surface of the sleeve (2) preferably abuts flush against the lateral surface of the bridging element (3).
     
    5. The spacer according to claim 4, characterized in that a fixing element (6) having a passage (7) for the rod element (1) is fastened in the interior of the sleeve (2), the passage (7) is aligned with the access opening in the top surface of the bridging element (3) and the fixing element (6) has a contact surface for the top surface.
     
    6. The spacer according to claim 5, characterized in that the fixing element (6) has a through opening (17) for the insulating material.
     
    7. The spacer according to any one of claims 4 to 6, characterized in that the sleeve (2) has through openings extending in the direction of the bridging element (3).
     
    8. The spacer according to any one of claims 4 to 7, characterized in that the sleeve (2) consists of metal.
     
    9. The spacer according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the fastening means (4) is a threaded rod, a screw or a percussion dowel.
     
    10. The spacer according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the end adapter (5) comprises a circular plate with an edge zone which can be brought to abut against the insulation layer (9).
     
    11. The spacer according to claim 10, characterized in that a tubular attachment extends from the circular plate in the direction of the bridging element (3) and the edge zone surrounds the tubular attachment.
     
    12. The spacer according to any one of claims 1 to 11, characterized in that the end adapter (5) has an internal thread which can be screwed onto the external thread of the fastening means (4).
     
    13. The spacer according to any one of claims 1 to 12, characterized in that the end adapter (5) consists of a heat-insulating material.
     
    14. The spacer according to any one of claims 1 to 13, characterized in that the at least one through opening (13) for the supply of the insulating material can be closed.
     
    15. The spacer according to claim 4 and one of claims 1 to 15, characterized in that the sleeve (2) has a section which projects beyond the base surface of the bridging element (3), which has an internal thread, and the end adapter (5) with an external thread can be screwed into the internal thread.
     


    Revendications

    1. Ecarteur pour la fixation d'un objet sur un support (8) comportant une couche isolante (9), comprenant

    - une surface d'appui pouvant être mise en application sur le support (8),

    - un élément formant tige (1) pouvant être ancré dans le support (8),

    - un moyen de fixation (4) pour la fixation amovible de l'objet sur l'écarteur,

    - un élément de pontage (3) isolant thermiquement l'un par rapport à l'autre l'élément formant tige (1) et le moyen de fixation (4), sur lequel l'élément formant tige (1) et le moyen de fixation (4) sont ancrés de manière amovible, l'élément de pontage (3) sous la forme d'un organe cylindrique étant délimité par une surface de base, une surface de recouvrement parallèle à la surface de base et une surface d'enveloppe,

    - dans l'élément de pontage (3) étant placé au moins un taraudage et l'élément de pontage (3) comportant un orifice d'accès dans la surface de base et un orifice d'accès dans la surface de recouvrement,

    - l'élément formant tige (1) étant doté au moins en partie d'un filetage et l'élément formant tige pouvant se visser par l'intermédiaire de l'orifice d'accès dans la surface de recouvrement, dans l'au moins un taraudage,

    - le moyen de fixation (4) pouvant se visser par un filetage par l'intermédiaire de l'orifice d'accès dans la surface de base, dans l'au moins un taraudage,

    - sur le moyen de fixation (4) pouvant se fixer avec différents écarts par rapport à la surface de base un adaptateur de terminaison (5) qui est conçu pour fermer une gorge réceptionnant l'écarteur dans la couche isolante,

    caractérisé en ce

    - qu'entre la surface de base et la surface de recouvrement de l'élément de pontage (3) s'étend au moins une rainure (14) traversante, ouverte en direction de la surface d'enveloppe, pour introduire une matière isolante et

    - que l'adaptateur de terminaison (5) comporte au moins un orifice traversant (13) pour l'alimentation de la matière isolante.


     
    2. Ecarteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de pontage (3) est constitué d'une matière isolante thermique.
     
    3. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un organe à contour extérieur prismatique est relié de manière solidaire en rotation avec la surface de base de l'élément de pontage (3).
     
    4. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une douille (2) entoure l'élément de pontage (3) au moins sur une longueur partielle, la surface intérieure de la douille (2) étant adjacente de préférence à fleur de la surface d'enveloppe de l'élément de pontage (3).
     
    5. Ecarteur selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'à l'intérieur de la douille (2) est fixé un élément de fixation (6) avec un passage (7) pour l'élément formant tige (1), en ce que le passage (7) est aligné sur l'orifice d'accès dans la surface de recouvrement de l'élément de pontage (3) et en ce que l'élément de fixation (6) comporte une surface d'appui pour la surface de recouvrement.
     
    6. Ecarteur selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de fixation (6) comporte un orifice de passage (17) pour la matière isolante.
     
    7. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que la douille (2) comporte des orifices de passage s'étendant en direction de l'élément de pontage (3).
     
    8. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que la douille (2) est constituée de métal.
     
    9. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le moyen de fixation (4) est une tige filetée, une vis ou une cheville à expansion.
     
    10. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'adaptateur de terminaison (5) comporte une plaque de forme circulaire avec une zone de bordure que l'on peut mettre en application sur la couche isolante (9).
     
    11. Ecarteur selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un téton de forme tubulaire s'étend à partir de la plaque de forme circulaire en direction de l'élément de pontage (3) et en ce que la zone de bordure entoure le téton de forme tubulaire.
     
    12. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'adaptateur de terminaison (5) comporte un taraudage qui peut se visser sur le filetage du moyen de fixation (4).
     
    13. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'adaptateur de terminaison (5) est constitué d'une matière isolante thermique.
     
    14. Ecarteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'au moins un orifice de passage (13) pour l'alimentation de la matière isolante peut se fermer.
     
    15. Ecarteur selon la revendication 4, ainsi que selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que la douille (2) comporte une partie saillant par-dessus la surface de base de l'élément de pontage (3) qui comporte un taraudage et en ce que l'adaptateur de terminaison (5) peut se visser par un filetage dans le taraudage.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente