[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigung für ein Element, insbesondere eine
Befestigung für eine Steigleiter, Markise, Geländer o. ä. zum Befestigen, wie Dübeln,
an einer Wand, wie Rohmauerwerk, mit auf dieser vorhandener Dämmung einer Dicke D,
die gegebenenfalls von einer Putzschicht abgedeckt ist, wobei die Befestigung zumindest
zwei erste Profilelemente sowie zumindest ein zweites Profilelement jeweils aus Kunststoffmaterial
aufweist, die ersten Profilelemente Aussparungen für mit der Wand zu verbindende Befestigungsmittel
aufweisen und das zumindest eine zweite Profilelement zwischen den ersten Profilelementen
und verstellbar zu diesen angeordnet und mit diesen verbunden ist, wobei jedes erste
Profilelement oder ein Abschnitt von diesem ein Winkelprofil ist mit einem zumindest
eine der Aussparungen aufweisenden ersten Schenkel und einem senkrecht zu diesem verlaufenden
zweiten Schenkel, der zumindest eine quer, vorzugsweise senkrecht zu dem ersten Schenkel
verlaufende Längsaussparung aufweist, die von einem das zweite Profilelement verbindenden
Befestigungselement durchsetzbar ist,
[0002] Aus der
DE 94 16 581 U1 ist ein Wandanker für ortsfeste Steigleitern, Podeste oder dergleichen bekannt, der
aus einem Wandanschlussteil und einer Stütze besteht, die unmittelbar mit den Holmen
einer Steigleiter verbunden werden. Der Wandanker besteht aus Metall, wodurch eine
Wärmeleitung zum Mauerwerk hin erfolgt.
[0003] Das Deutsche Gebrauchsmuster
20 2008 015 435 bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung für Vorbauten an einem Gebäude mit
mehrfacher thermischer Trennung. Dabei umfasst die Befestigungsvorrichtung zwei unmittelbar
mit dem Gebäude zu verbindende Winkelelemente, die mit einem Aluminiumprofil verbunden
werden, das Bestandteil eines Balkonsystems sein kann.
[0004] Die Österreichische Patentanmeldung
508 412 nimmt Bezug auf ein Befestigungsmittel zur Anbringung von Außenelementen auf einer
mit einer Außenwandisolierung versehenen festen Wand. Dabei besteht das Befestigungsmittel
aus einem einen Flansch aufweisenden rohrförmigen Träger und einer Montageplatte,
von der ein rohrförmiger Fortsatz ausgeht, der mit dem rohrförmigen Träger verbindbar
ist.
[0005] Gegenstand der
US 2010/0213003 A1 ist eine Befestigung für eine Leiter. Die Befestigung kann zwei Winkelprofile aufweisen,
die an einer Wandung befestigt sind. Die quer zu dieser verlaufenden Schenkel weisen
Längsschlitze auf, die mit Befestigungselementen verbunden sind, die von einem U-förmig
gebogenen Bügel ausgehen, der einen Leiterholmen aufnimmt.
[0006] Zur Isolierung von Rohmauerwerken ist es bekannt, diese mit einer Dämmung abzudecken.
Um Steigleitern zu befestigen, geht entweder unmittelbar von der Steigleiter eine
Halterung aus, die mit dem Rohmauerwerk verbunden ist oder aber zwischen Steigleiterhalterung
und Rohmauerwerk findet sich ein Zwischenstück, das aus Metall besteht. Hierdurch
entstehen Wärmebrücken, die unerwünscht sind.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigung, insbesondere
zum Befestigen einer Steigleiter, eines Geländers, einer Markise o. ä., zuvor beschriebener
Art so weiterzubilden, dass Wärmebrücken zwischen der Befestigung und dem Rohmauerwerk
vermieden werden. Auch soll grundsätzlich die Möglichkeit geschaffen werden, unabhängig
von der Dicke des Dämmmaterials dieselbe Befestigung zu nutzen.
[0008] Zur Lösung der Aufgabe ist erfindungsgemäß im Wesentlichen vorgesehen, dass das zumindest
eine zweite Profilelement ein Rechteckhohlprofil ist oder einen Abschnitt von diesem
aufweist, das bzw. der zwischen den zweiten Schenkeln der ersten Profilelemente verläuft
und mit diesen verbunden ist und in seiner parallel zu den ersten Schenkeln der ersten
Profilelemente verlaufenden äußeren Querseitenwandung Bohrungen zum Befestigen der
Steigleiter, Markise, Geländer o. ä. aufweist. Erfindungsgemäß wird eine Befestigung
zur Verfügung gestellt, die eine thermische Trennung zwischen der z. B. eine Steigleiter
oder andere Elemente wie Geländer, Markise o. ä. befestigenden Halterung und dem Rohmauerwerk
herstellt, gleichzeitig jedoch die Möglichkeit bietet, an die Dicke der Dämmung angepasst
zu werden, so dass die Befestigung außenseitig fluchtend zur Außenseite der Dämmung
verlaufen kann. Der Begriff Dämmung schließt dabei eine äußere Putzschicht ein. Hierzu
werden Profilelemente benutzt, von denen erste Profilelemente mit dem Rohmauerwerk
verbunden wie verdübelt werden und zumindest ein zweites Profilelement von den ersten
Profilelementen aufgenommen und zu diesen verschiebbar ist, so dass hierdurch eine
Anpassung an die Dicke der Dämmung möglich wird. Da die Profilelemente aus Kunststoffmaterial,
insbesondere aus faserverstärktem Kunststoff wie glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen,
ist eine hinreichende Wärmeisolierung gegeben, so dass Wärmebrücken vermieden werden.
Andere Materialien, die gleichfalls die gewünschte thermische Trennung bieten, gleichzeitig
die erforderliche Fixierung an der Wand ermöglichen, sind von dem Begriff Kunststoff
bzw. Kunststoffmaterial erfasst, also insgesamt Materialien mit geringem Wärmeleitwert.
Insbesondere sind kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) oder andere Verbundwerkstoffe
zu nennen, die im Sinne der Erfindung unter das Merkmal Kunststoffmaterial zu subsummieren
sind.
[0009] Um eine Abstandsveränderung des zweiten Profilelementes zu den zweiten Schenkeln
des ersten Profilelementes zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass der zweite Schenkel
des Winkelprofils zumindest ein senkrecht zu dem ersten Schenkel verlaufendes Langloch
aufweist, das von einem das zweite Profilelement mit dem zweiten Schenkel verbindenden
Befestigungsmittel durchsetzbar ist.
[0010] Insbesondere ist jedoch vorgesehen, dass der zweite Schenkel eines jeden Winkelprofils
zwei parallel zueinander und senkrecht zu dem jeweils ersten Schenkel verlaufende
Langlöcher aufweist, die jeweils von einem mit dem zweiten Profilelement verbindbaren
Befestigungselement durchsetzbar sind. Dabei ist jeweils ein Langloch eines zweiten
Schenkels fluchtend zu einem Langloch des anderen ersten Profilelementes ausgerichtet,
so dass die zueinander fluchtenden Langlöcher und das zwischen diesen verlaufende
zweite Profilelement von einem Befestigungselement wie Schraube-Mutter durchsetzt
werden.
[0011] Die Befestigung kann auch zwei zweite Profilelemente aufweisen, die über aufeinanderliegende
parallel zu den ersten Schenkeln der ersten Profilelemente verlaufende Wandungen untereinander
verbunden sind.
[0012] In eigenständiger Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das zweite Profilelement
oder bei zwei zweiten Profilelementen das äußere zweite Profilelement in seiner zu
dem ersten Profilelement fernliegenden und parallel zu dem ersten Schenkel verlaufenden
zweiten Querseitenwandung innenseitig mit einem Verstärkungselement versehen ist,
das insbesondere ein plattenförmiges Metallelement ist und zumindest eine Bohrung
mit Innengewinde aufweist, um in dieses ein Befestigungselement einzuschrauben, über
das z. B. eine Halterung einer Steigleiter gesichert wird.
[0013] Somit zeichnet sich die Erfindung auch aus durch eine Befestigung zum Befestigen
eines Elements, insbesondere Befestigung für eine Steigleiter, Markise, Geländer o.
ä. zum Befestigen, wie Dübeln, an einer Wand, wie Rohmauerwerk, mit auf dieser vorhandener
Dämmung einer Dicke D, die gegebenenfalls von einer Putzschicht abgedeckt ist, wobei
die Befestigung zumindest zwei erste Profilelemente sowie zumindest ein zweites Profilelement
jeweils aus Kunststoffmaterial aufweist, die ersten Profilelemente Aussparungen für
von mit der Wand zu verbindende Befestigungsmittel aufweisen und das zumindest eine
zweite Profilelement zwischen den ersten Profilelementen und verstellbar zu diesen
angeordnet und mit diesen verbunden ist, wobei das zumindest eine zweite Profilelement
ein Rechteckhohlprofil ist oder einen Abschnitt von diesem aufweist, das bzw. der
zwischen den zweiten Schenkeln der ersten Profilelemente verläuft und mit diesen verbunden
ist, und das zweite Profilelement in seiner in Bezug auf die dem ersten Profilelement
fernliegenden und parallel zum ersten Schenkel verlaufenden Querseitenwandung innenseitig
mit einem Verstärkungselement versehen ist.
[0014] Die Befestigungselemente bestehen insbesondere aus Stahl wie V4A Stahl.
[0015] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination
- , sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispielen.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer Befestigung in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- eine Vorderansicht der Befestigung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- die Befestigung gemäß Fig. 1 und 2 mit abstandsverändertem ersten Profilelement,
- Fig. 4
- eine zweite Ausführungsform einer Befestigung in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 5
- die Befestigung gemäß Fig. 4 in Vorderansicht, und
- Fig. 6
- die Befestigung gemäß Fig. 4 und 5 mit abstandsveränderten ersten Profilelementen.
[0017] In den Figuren, in denen grundsätzlich gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen
versehen sind, sind Ausführungsformen von Befestigungen dargestellt, mittels der Wärmebrücken
zwischen einem zu befestigenden Element wie Steigleiter, Geländer, Markise o. ä. bzw.
deren Halterung und einem von einer Dämmung wie einem Wärmeverbundsystem abgedeckten
Rohmauerwerk dem Grunde nach unterbunden werden. Dabei besteht die Möglichkeit, mit
ein und derselben Befestigung entsprechende Elemente mit Rohmauerwerken zu verbinden,
die von Dämmungen unterschiedlicher Dicken abgedeckt sind.
[0018] Die Befestigungen bestehen aus nachstehend näher beschriebenen Profilelementen. Dabei
ist die Geometrie der Profilelemente jedoch nicht einschränkend zu verstehen. Vielmehr
können auch andere Geometrien genutzt werden, sofern zum einen eine hinreichende Befestigung
zum Rohmauerwerk sichergestellt, zum anderen die Möglichkeit gegeben ist, den Abstand
zwischen Außenseite der Befestigung, die z. B. mit einer Steigleiterhalterung verbunden
wird, und Rohmauerwerk zu verändern, also eine Anpassung an die Dicke der Dämmung
vornehmen zu können.
[0019] In den Fig. 1 - 3 ist eine erste Ausführungsform einer Befestigung 10 rein prinzipiell
dargestellt, die als Hauptbestandteile erste Profilelemente 12, 14 in Form von Winkelprofilen
und ein zweites Profilelement 16 in Form eines Rechteckhohlprofils aufweist, das auch
als Abschnitt eines Vierkantrohrs bezeichnet werden kann. Die Profile 12, 14, 16 bestehen
aus einem eine Wärmeleitung unterbindendes bzw. weitgehend unterbindendes Material,
insbesondere aus einem faserverstärkten Kunststoffmaterial wie GFK.
[0020] Die jeweils ersten Profilelemente 12, 14, also die Winkelprofile, weisen jeweils
einen ersten Schenkel 18, 20 und einen senkrecht hierzu verlaufenden zweiten Schenkel
22, 24 auf. Der erste Schenkel 18, 20 weist Bohrungen 26, 28, 30 auf, um die ersten
Schenkel 18, 20 mit einem Rohmauerwerk 72 (Fig. 5) zu verbinden wie zu verdübeln (nicht
dargestellt).
[0021] Die zweiten Schenkel 22, 24 weisen jeweils zwei Langlöcher 32, 34 bzw. 36 auf, die
senkrecht zu den ersten Schenkeln 18, 20 verlaufen. Die Langlöcher 32, 34 einer der
zweiten Schenkel 22 verlaufen bei auf dem Rohmauerwerk 72 befestigten Profilelementen
12, 14 fluchtend zu jeweils einem der Langlöcher 36 des anderen zweiten Schenkels
24, wie auch aus einem Vergleich der Fig. 1 und 2 erkennbar ist.
[0022] Zwischen den zweiten Schenkeln 22, 24 der Winkelprofile, also der ersten Profilelemente
12, 14, ist das Rechteckhohlprofil, also das zweite Profilelement 16, angeordnet,
wobei die Außenflächen 38, 40 der zweiten Schenkel 22, 24 an den Außenflächen der
Längsseitenwandungen 42, 44 des Rechteckhohlprofils 16 anliegen. Auch dies ergibt
sich aus der Zeichnung.
[0023] Entlang der Innenseite 46 der äußeren und parallel zu den ersten Schenkeln 18, 20
verlaufenden Querseitenwandung 48 des Rechteckhohlprofils 16 verläuft ein bevorzugterweise
aus Metall bestehendes Plattenelement 50, das Bohrungen mit Innengewinden aufweist,
die fluchtend zu Bohrungen 52, 54, 56, 58 verlaufen, die die Quer- oder Außenseitenwandung
48 des zweiten Profilelements 16 durchsetzen. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen,
dass mit der insbesondere aus Metall bestehenden Platte 50 eine nicht dargestellte
Halterung z. B. einer Steigleiter, eines Geländers, einer Markise oder ein sonstiges
an einer Wand zu befestigendes Element verbunden werden kann. Dabei kann das Element
selbstverständlich unmittelbar mit der Befestigung verbunden wie verschraubt werden,
ohne dass eine Halterung vorgesehen ist, mittels der das Element mit der Befestigung
verbunden werden kann.
[0024] Das Rechteckhohlprofil 16 ist mit den zweiten Schenkeln 22, 24 über Schraubverbindungen
60, 62 verbunden, wobei jeweils ein Schraubelement 60 bzw. 62 zwei fluchtend zueinander
ausgerichtete Langlöcher durchsetzt, von denen jeweils eines in einem der zweiten
Schenkel 22, 24 der ersten Profilelemente 12, 14 verläuft. In der Zeichnung erkennt
man die fluchtend zueinander verlaufenden Langlöcher 32, 36, die von dem Schraubelement
60 durchsetzt sind.
[0025] Die Langlöcher 32, 34, 36 ermöglichen es, dass das Rechteckhohlprofil 16 entlang
der und zu den zweiten Seitenschenkel 24 verstellbar ist, so dass der Abstand zwischen
Außenfläche 64 der innenseitig mit der Platte 50 versehenen Seitenquerwandung 48 zu
den ersten Schenkeln 18, 20 der Winkelprofile 12, 14 abstandsveränderbar ist. Hierdurch
besteht die Möglichkeit, den Abstand zwischen rohmauerwerkseitig verlaufender Außenfläche
66, 68 der ersten Schenkel 18, 20 zur Außenfläche 64 der Querseitenwandung 48 und
damit des Rechteckhohlprofils 16 an die Dicke D einer das Rohmauerwerk 72 abdeckenden
Dämmung 74 und einer entlang dieser verlaufenden Putzschicht 76 anzupassen mit der
Folge, dass die Außenfläche 64 fluchtend zur Außenseite des Putzes 76 verläuft.
[0026] Das Ausführungsbeispiel einer Befestigung 100 gemäß der Fig. 4 - 6 unterscheidet
sich von dem der Fig. 1 - 3 dahingehend, dass zwischen den senkrecht zu den mit dem
Rohmauerwerk 72 zu befestigenden ersten Schenkeln 12, 14 der ersten Profilelemente
12, 14 verlaufenden zweiten Schenkeln 22, 24 zwei Rechteckhohlprofile 16, 116 angeordnet
sind, die untereinander z. B. über Schraubverbindungen als Befestigungsmittel 70 verbunden
sind, um eine Verbindung zwischen einer Halterung und dem Rohmauerwerk 72 herstellen
zu können, das von einer Dämmung 74 größerer Dicke D abgedeckt ist. Ansonsten ist
die gleiche Konstruktion wie die der Fig. 1 - 3 gegeben, d. h. das äußere Rechteckhohlprofil
116 weist entlang der Innenseite 146 der äußeren Querseitenwandung 148 das Plattenelement
50 auf, das in zuvor beschriebener Weise mit einer Halterung verbindbar ist.
[0027] Aus der Darstellung gemäß Fig. 5 ist erkennbar, dass die Höhe der beiden Rechteckhohlprofile
16, 116 gleich der Dicke der das Rohmauerwerk 72 abdeckenden Dämmung 74 zuzüglich
eines entlang dessen Außenseite verlaufenden Putzes 76 ist.
[0028] Die Darstellung gemäß Fig. 6 verdeutlicht selbsterklärend, dass die Befestigung 100
auf Dämmungen bzw. Dämmung + Putz unterschiedlicher Dicken einstellbar ist, indem
die Rechteckhohlprofile 16, 116 durch Verschieben in den Längsschlitzen 32, 34, 36
zu den ersten Schenkeln 18, 20 der Winkelprofile 12, 14 verstellbar sind.
1. Befestigung (10, 100) für eine Steigleiter, Markise, Geländer o. ä. zum Befestigen,
wie Dübeln, an einer Wand (72), wie Rohmauerwerk, mit auf dieser vorhandener Dämmung
(74) einer Dicke D, die gegebenenfalls von einer Putzschicht (76) abgedeckt ist, wobei
die Befestigung (10, 100) zumindest zwei erste Profilelemente (12, 14) sowie zumindest
ein zweites Profilelement (16, 116) jeweils aus Kunststoffmaterial aufweist, die ersten
Profilelemente Aussparungen (26, 28, 30) für mit der Wand (72) zu verbindende Befestigungsmittel
aufweisen und das zumindest eine zweite Profilelement zwischen den ersten Profilelementen
und verstellbar zu diesen angeordnet und mit diesen verbunden ist, wobei
jedes erste Profilelement (12, 14) oder ein Abschnitt von diesem ein Winkelprofil
ist mit einem zumindest eine der Aussparungen (26, 28, 30) aufweisenden ersten Schenkel
(12, 14) und einem senkrecht zu diesem verlaufenden zweiten Schenkel (22, 24), der
zumindest eine quer, vorzugsweise senkrecht zu dem ersten Schenkel (18, 20) verlaufende
Längsaussparung (32, 34, 36) aufweist, die von einem das zweite Profilelement (16,
116) verbindenden Befestigungselement (60, 62) durchsetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zumindest eine zweite Profilelement (16) ein Rechteckhohlprofil ist oder einen
Abschnitt von diesem aufweist, das bzw. der zwischen den zweiten Schenkeln (22, 24)
der ersten Profilelemente (14, 16) verläuft und mit diesen verbunden ist und
in seiner parallel zu den ersten Schenkeln (22, 24) der ersten Profilelemente (12,
14) verlaufenden äußeren Querseitenwandung (48) Bohrungen (52, 54, 56, 58) zum Befestigen
der Steigleiter, Markise, Geländer o. ä. aufweist.
2. Befestigung (10, 100) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Schenkel (22, 24) des ersten Profilelementes (12, 14) zwei parallel zueinander
und quer, insbesondere senkrecht zu dem ersten Schenkel (18, 20) verlaufende Längsaussparungen
(32, 34, 36) aufweist, die jeweils von einem mit dem zweiten Profilelement (16, 116)
verbindbaren Befestigungselement (60, 62) durchsetzbar sind.
3. Befestigung (10, 100) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigung (100) zumindest zwei zweite Profilelemente (16, 116) aufweist, die
über aufeinanderliegende parallel zu den ersten Schenkeln (18, 20) der ersten Profilelemente
(12, 14) verlaufende Querseitenwandungen der zweiten Profilelemente untereinander
verbunden sind.
4. Befestigung (10, 100) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Profilelement (16) oder bei zwei zweiten Profilelementen (16, 116) äußeres
zweites Profilelement (116) in seiner zu dem ersten Profilelement (12, 14) fernliegenden
und parallel zu dem ersten Schenkeln (18, 20) verlaufenden Querseitenwandung (48)
innenseitig mit einem Verstärkungselement (50) versehen ist.
5. Befestigung (10, 100) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verstärkungselement (50) ein plattenförmiges Element wie Metallelement mit zumindest
einer ein Innengewinde aufweisenden ersten Bohrung ist, die fluchtend zu einer die
äußere Querseitenwandung (48) des zweiten Profilelements (16) durchsetzenden zweiten
Bohrung (52, 54, 56, 58) verläuft.
6. Befestigung (10, 100) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Abstand zwischen der wandseitig verlaufenden Außenfläche (66, 68) der ersten Schenkel
(18, 20) der ersten Profilelemente (12, 14) und Außenseite (64) der äußeren Querseitenwandung
(48) des einen bzw. äußeren zweiten Profilelementes (16, 116) gleich oder in etwa
gleich Dicke D gegebenenfalls zuzüglich der die Dämmung abdeckenden Putzschicht ist.
7. Befestigung (10, 100) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kunststoffmaterial der Profilelemente (12, 14, 16) ein faserverstärktes Kunststoffmaterial
wie kohlenstoff- oder glasfaserverstärktes Kunststoffmaterial ist.
8. Befestigung (10, 100) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsmittel (60, 62, 70) aus Stahl wie V4A Stahl bestehen.