[0001] Die Erfindung betrifft eine Bohrlochkomplettierung einer Speicherbohrung einer Druckluftkaverne,
umfassend eine Standrohrtour, eine Ankerrohrtour, eine Futterrohrtour aus einem ersten
Werkstoff und eine sich in die Druckluftkaverne erstreckende Förderrohrtour.
[0002] Solche Bohrlochkomplettierungen sind im Stand der Technik insbesondere für Ölund
Gasförderbohrungen in verschiedensten Ausführungen bekannt.
[0003] Aus der
WO 01/71157 A1 ist eine submarine Bohrlochkomplettierung für eine Öloder Gasförderbohrung bekannt.
Die dort beschriebene Bohrlochkomplettierung entspricht im Wesentlichen einer üblichen
Bohrlochkomplettierung von sogenannten Produktionsbohrungen. Diese umfassen üblicherweise
eine Standrohrtour, eine Ankerrohrtour und eine Produktionsrohrtour. Letztere umfasst
je nach Endteufe der Bohrung ggf. mehrere Zwischenrohrtouren und eine Produktionsrohrtour,
die eine Futterrohrtour (Liner) und eine Förderrohrtour oder Steigrohrtour (Tubing)
umfasst.
[0004] Der übliche Durchmesser von Förderrohren bei Produktionsbohrungen betragen zwischen
6
5/
8 und 9
5/
8 Zoll.
[0005] Ähnliche Bohrlochverrohungen und Komplettierungen finden bei der Sohleförderung aus
Salzkavernen oder bei Kavernenbohrungen zwecks Ein- und Ausspeicherung von Brenngas
Anwendung.
[0006] Aus der
EP 1 515 128 A1 sind ein Verfahren und eine Anordnung zur Prüfung der Dichtigkeit von Kavernenbohrungen
bekannt.
[0007] Insbesondere Kavernen in Salzlagerstätten werden auch als Druckluftspeicher verwendet,
wobei in Analogie zu Pumpspeicherkraftwerken in Schwachlastzeiten des Stromnetzes
Luft in Kavernen verpresst wird und zu Spitzenlastzeiten die komprimierte Luft arbeitsleistend
entspannt wird. Mit solchen Druckluftspeicherkavernen sollen Wirkungsgrade von etwa
70 % erzielt werden. Die Injektion und Entnahme der komprimierten Luft kann beispielsweise
über entsprechend ausgebildete Bohrungen als Verbindungselement zwischen übertägigen
Einrichtungen und der Salzkaverne erfolgen.
[0008] Anders als bei der Ein- und Ausspeicherung von Erdgas in Salzkavernen ist es beim
Betrieb von Druckluftspeicherkavernen erforderlich, höhere Volumenströme zu realisieren.
Darüber hinaus ergeben sich bei der Förderung von größeren Volumenströmen erhöhte
Reibungsdruckverluste und höhere Druckwechselbeanspruchungen des Casings.
[0009] Schließlich sind die Bohrlocheinbauten unter Umständen einer erhöhten Korrosion ausgesetzt,
da die feuchte Druckluft im Gegensatz zu einem Brenngas verhältnismäßig korrosiv ist.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bohrlochkomplettierung einer Speicherbohrung
einer Druckluftkaverne bereitzustellen, mit der es insbesondere möglich ist, hohe
Druckluftvolumenströme zu fördern und die für eine erhöhte Druckwechselbeanspruchung
sowie für die Förderung eines korrosiven Mediums geeignet ist.
[0011] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird gelöst durch eine Bohrlochkomplettierung
einer Speicherbohrung einer Druckluftkaverne, umfassend eine Standrohrtour, eine Ankerrohrtour,
eine Futterrohrtour aus einem ersten Werkstoff und eine sich in die Druckluftkaverne
erstreckende Förderrohrtour, wobei sich die Bohrlochkomplettierung gemäß der Erfindung
dadurch auszeichnet, dass die Förderrohrtour als Futterrohrschuh an ihrem in der Speicherbohrung
führenden Ende jeweils einen Futterrohrschuss oder eine Futterrohrsektion aus einem
zweiten korrosionsbeständigen Werkstoff umfasst, der von dem ersten Werkstoff verschieden
ist, dass der Futterrohrschuh über eine isolierende Rohrmuffe aus einem dritten Werkstoff
an die Futterrohrtour angeschlossen ist und dass der dritte Werkstoff von dem ersten
und zweiten Werkstoff verschieden ist.
[0012] Der hier verwendete Begriff "Futterrohrtour" wird hier entsprechend für den im Fachjargon
häufig verwendeten Begriff "Liner" verwendet. Der Begriff "Förderrohrtour" im Sinne
der vorliegenden Anmeldung wird im Fachjargon auch als Steigrohrtour oder Tubing bezeichnet.
Wenn im folgenden Text der Begriff "Casing" erwähnt ist, so bezeichnet dieser Begriff
die einzelnen Rohrfahrten bzw. Rohrtouren, die das permanente einzementierte Bohrlochinventar
bilden.
[0013] Das sogenannte Futterrohr bzw. der Liner bildet üblicherweise die letzte Produktionsrohrtour,
die im Bohrloch zementiert ist.
[0014] Insbesondere die letzte zementierte Futterrohrtour muss besondere Anforderungen hinsichtlich
Kollaps- und Innendruckfestigkeit sowie hinsichtlich Korrosionsbeständigkeit erfüllen.
[0015] Erfindungsgemäß ist deshalb vorgesehen, die Futterrohrtour mit einem Futterrohrschuh
aus einem korrosionsbeständigen Werkstoff auszubilden, der von dem ersten Werkstoff
der übrigen Futterrohrtour verschieden ist.
[0016] Als Rohrschuh im Sinne der vorliegenden Anmeldung wird wenigstens ein Rohrabschnitt
oder Rohrschuss oder eine Rohrsektion bezeichnet, der das führende Ende der betreffenden
Rohrtour bildet.
[0017] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn der Futterrohrschuh der Bohrlochkomplettierung
gemäß der Erfindung aus einem korrosionsbeständigen Edelstahl besteht.
[0018] Als erster Werkstoff kann beispielsweise ein unlegierter Stahl vorgesehen sein.
[0019] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Futterrohrsektion aus dem ersten Werkstoff
innen mit einem Kunstharz, beispielsweise mit einem Polymer beschichtet sind.
[0020] Zweckmäßigerweise ist der Ringraum zwischen der Förderrohrtour und der Futterrohrtour
oberhalb des Futterrohrschuhs gegen die Druckluftkaverne abgedichtet, sodass nur der
Futterrohrschuh zur Druckluftkaverne exponiert ist.
[0021] Bei einer besonders vorteilhaften Variante der Bohrlochkomplettierung gemäß der Erfindung
ist vorgesehen, dass die Rohrmuffe als Doppelmuffe ausgebildet ist, die jeweils einen
Gewindeabschnitt einer Rohrsektion aufnimmt.
[0022] Wie vorstehend bereits erwähnt, besteht die Rohrmuffe aus einem dritten Werkstoff,
der von dem ersten und zweiten Werkstoff verschieden ist, sodass auf diese Art und
Weise zuverlässig eine Kontaktkorrosion zwischen dem Futterrohrschuh und dem Rest
der Futterrohrtour vermieden wird.
[0023] Die Rohrmuffe kann beispielsweise als Doppelmuffe ausgebildet sein, die jeweils einen
Gewindeabschnitt einer Rohrsektion aufnimmt.
[0024] Bei einer besonders vorteilhaften Variante ist vorgesehen, dass die Rohrmuffe aus
einem glasfaserverstärkten Polymer besteht. Die Rohrmuffe kann dabei so ausgebildet
sein, dass sie die aneinander anzuschließenden Rohrsektionen so übergreift, dass sie
keinen nennenswerten Druckwechselbeanspruchungen ausgesetzt ist.
[0025] Die Förderrohrtour kann beispielsweise innerhalb der Futterrohrtour auf der Höhe
der Muffe oder unterhalb der Muffe mit einem Packer abgedichtet sein. Unter einem
Packer im Sinne der vorliegenden Erfindung ist ein ringförmiges hydraulisch, pneumatisch
oder mechanisch verriegelbares Absperrelement zu verstehen. Als Packer kann beispielsweise
ein Permanent Casingpacker vorgesehen sein. Solche Casingpacker oder auch Casinghanger
sind als sogenannte Permanentpacker oder sogenannte Retrievable Packer im Stand der
Technik bekannt.
[0026] Bei einer weiterhin vorteilhaften Variante der Bohrlochkomplettierung gemäß der Erfindung
ist vorgesehen, dass das Endrohr der Förderrohrtour als Tauchrohr in die Druckluftkaverne
hineingeführt ist.
[0027] Die Förderrohrtour kann beispielsweise vollständig aus einem korrosionsbeständigen
Edelstahl bestehen.
[0028] Bei einer bevorzugten Variante der Erfindung erstreckt sich das Endrohr der Förderrohrtour
in den Kavernenhals der Druckluftkaverne. Der Durchmesser der Förderrohrtour kann
beispielsweise etwa 16 Zoll betragen, was verglichen mit einer Steigrohrtour einer
Erdölproduktionsbohrung oder Erdgasproduktionsbohrung verhältnismäßig groß ist.
[0029] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Ringraum zwischen der Förderrohrtour und der
Futterrohrtour oberhalb der Abdichtung zur Druckluftkaverne mit einem Schutzfluid
gefüllt ist. Als Schutzfluid kann beispielsweise ein Schutzgas oder eine Schutzflüssigkeit
vorgesehen sein. Als Schutzgas kommt beispielsweise Stickstoff in Betracht.
[0030] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert.
[0031] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Schnittansicht durch eine Bohrlochkomplettierung gemäß der Erfindung,
- Figur 2
- eine vergrößerte Ansicht der in Figur 1 dargestellten Komplettierung im Bereich eines
den Förderrohrstrang abdichtenden Packers und
- Figur 3
- eine vergrößerte Detailansicht des Details III in Figur 2.
[0032] In Figur 1 ist schematisch eine Speicherbohrung 1 einer Druckluftkaverne 2 dargestellt.
Die Druckluftkaverne 2 ist als Kaverne in einer Salzlagerstätte ausgebildet, wobei
diese zur Injektion und Entnahme komprimierter Luft dient. Die Injektion und Entnahme
der komprimierten Luft erfolgt über eine Förderrohrtour 3, am Bohrlochkopf über einen
sogenannten Tubing Hanger Spool abgehängt. Der Tubing Hanger Spool ist ein Stahlfitting,
der in bekannter Art und Weise an den Bohrlochkopf angeflanscht ist und in welchem
die Förderrohrtour 3 abgelandet ist bzw. abgehängt ist.
[0033] Der Bohrlochkopf ist in den Zeichnungen aus Gründen der vereinfachten Darstellung
nicht gezeigt.
[0034] Die Bohrlochkomplettierung gemäß der Erfindung umfasst in bekannter Art und Weise
eine Standrohrtour 4, eine Ankerrohrtour 5 sowie eine Futterrohrtour 6.
[0035] Die Standrohrtour 4 ist eine gerammte Rohrtour, die lediglich der Sicherung der oberen
Sedimentschichten dient. Die Ankerrohrtour 5 nimmt in bekannter Art und Weise die
Lasten des Casings auf.
[0036] Die Futterrohrtour 6 ist in der Speicherbohrung 1 zementiert.
[0037] Die Futterrohrtour 6 ist im sogenannten Casing Head abgehängt, wobei je nach Endteufe
der Speicherbohrung 1 der Futterrohrtour 6 ggf. auch Zwischenrohrtouren vorgeschaltet
sein können.
[0038] Die zementierte Futterrohrtour 6 dient in erster Linie der Stabilisierung des Bohrlochs
und der hydraulischen Trennung der von der Speicherbohrung 1 durchteuften Horizonte.
Innerhalb der Futterrohrtour 6 ist die Förderrohrtour 3 mittels eines Packers 7 abgedichtet.
[0039] Der Packer 7 ist im vorliegenden Fall als Permanentpacker mit flexiblen Dichtungen
ausgebildet. Der Ringraum 8 oberhalb des Packers 7 ist mit einem Ringraumschutzmedium,
beispielsweise mit einer Ringraumschutzflüssigkeit gefüllt. Diese dient der Aufrechterhaltung
einer konstanten Druckverteilung in dem Ringraum 8 zum Schutz des Casings und des
Zementringraums 9. Darüber hinaus dient die Ringraumschutzflüssigkeit dem Korrosionsschutz
der Futterrohrtour 6 innen und der Förderrohrtour 3 außen. Schließlich wirkt die Ringraumschutzflüssigkeit
isolierend, in dem Sinne, dass sie eine Minimierung von Temperaturschwankungen beim
Speicherbetrieb der Druckluftkaverne 2 ermöglicht.
[0040] Anstelle einer Ringraumschutzflüssigkeit kann auch ein Schutzgas, beispielsweise
Stickstoff, vorgesehen sein.
[0041] Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel besitzt die Futterrohrtour 6 einen Durchmesser
von 20 Zoll über etwa 95 % der gesamten Einbaulänge. Diese besteht mit Ausnahme eines
Futterrohrschuhs 10 aus einem nicht legierten Stahl, der eine Wanddicke von 16,13
mm aufweist und innen mit einer Kunststoffbeschichtung als Korrosionsschutz versehen
ist.
[0042] Wie dies insbesondere der Figur 3 zu entnehmen ist, umfasst die Futterrohrtour 6
einen Futterrohrschuh 10, der einen oder mehrere Rohrsektionen umfassen kann, die
aus einem legierten Edelstahl bestehen. Der Futterrohrschuh besitzt ebenfalls einen
Außendurchmesser von 20 Zoll und ist mit einer Isoliermuffe 11 an die Futterrohrtour
6 angeschlossen. Die Isoliermuffe 11 ist als Doppelmuffe mit zwei Muffenenden ausgebildet
und besteht aus einem glasfaserverstärktem Kunststoff. Diese bewirkt eine galvanische
Trennung zwischen der Futterrohrtour 6 aus nicht legiertem Edelstahl und dem Futterrohrschuh
10 aus Edelstahl.
[0043] Die Förderrohrtour 3 besitzt einen Außendurchmesser von 16 Zoll über etwa 90 % ihrer
Einbaulänge und ist vollständig in legiertem Edelstahl ausgeführt.
[0044] Wie vorstehend bereits erwähnt, ist die Förderrohrtour 3 mittels des permanenten
Packers 7 gegen die Futterrohrtour 6 abgedichtet, wobei der Packer 7 etwa auf Höhe
der Isoliermuffe 11 oder unterhalb der Isoliermuffe 11 eingebaut ist, sodass nur der
Futterrohrschuh 6 der korrodierenden Atmosphäre der Druckluftkaverne 2 ausgesetzt
ist.
[0045] Die Förderrohrtour 3 ist, wie dies insbesondere den Figuren 1 und 2 zu entnehmen
ist, verhältnismäßig weit in den Kavernenhals 12 hineingeführt, sodass sich die Förderrohrtour
3 dort beispielsweise mit einem sogenannten Retrievable Bridge Plug 13 temporär absperren
lässt. Unter einem Bridge Plug versteht man im Allgemeinen einen stopfenartigen Bohrlochverschluss,
der nach Art eines Packers absetzbar und lösbar ist.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Speicherbohrung
- 2
- Druckluftkaverne
- 3
- Förderrohrtour
- 4
- Standrohrtour
- 5
- Ankerrohrtour
- 6
- Futterrohrtour
- 7
- Packer
- 8
- Ringraum
- 9
- Zementringraum
- 10
- Futterrohrschuh
- 11
- Isoliermuffe
- 12
- Kavernenhals
- 13
- Bridge Plug
1. Bohrlochkomplettierung einer Speicherbohrung (1) einer Druckluftkaverne (2), umfassend
eine Standrohrtour (4), eine Ankerrohrtour (5), eine Futterrohrtour (6) aus einem
ersten Werkstoff und eine sich in die Druckluftkaverne (2) erstreckende Förderrohrtour
(3), dadurch gekennzeichnet, dass die Futterrohrtour (6) als Futterrohrschuh (10) an ihrem in der Speicherbohrung (1)
führenden Ende wenigstens einer Futterrohrsektion aus einem zweiten korrosionsbeständigen
Werkstoff umfasst, der von dem ersten Werkstoff verschieden ist, dass der Futterrohrschuh
(10) über eine Rohrmuffe aus einem dritten Werkstoff an die Futterrohrtour (6) angeschlossen
ist und dass der dritte Werkstoff von dem ersten und zweiten Werkstoff verschieden
ist.
2. Bohrlochkomplettierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Futterrohrschuh (10) aus korrosionsbeständigem Edelstahl besteht und/oder dass
der erste Werkstoff ein unlegierter Stahl ist.
3. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterrohrsektionen aus dem ersten Werkstoff mit einem Kunstharz, beispielsweise
mit einem Polymer beschichtet sind.
4. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (8) zwischen der Förderrohrtour (3) und der Futterrohrtour (6) oberhalb
des Futterrohrschuhs (10) gegen die Druckluftkaverne (2) abgedichtet ist.
5. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrmuffe als Doppelmuffe ausgebildet ist, die jeweils einen Gewindeabschnitt
einer Rohrsektion aufnimmt.
6. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrmuffe aus einem glasfaserverstärktem Polymer besteht.
7. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrohrtour (3) innerhalb der Futterrohrtour (6) auf der Höhe der Muffe oder
unterhalb der Muffe mit einem Packer (7) abgedichtet ist, vorzugsweise, dass als Packer
(7) ein Permanentpacker vorgesehen ist.
8. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Endrohr der Förderrohrtour (6) als Tauchrohr in die Druckluftkaverne (2) hineingeführt
ist.
9. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrohrtour (3) vollständig aus korrosionsbeständigem Edelstahl besteht.
10. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (8) zwischen der Förderrohrtour (3) und der Futterrohrtour (6) mit einem
Schutzfluid gefüllt ist.
11. Bohrlochkomplettierung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Schutzfluid ein Schutzgas oder eine Schutzflüssigkeit vorgesehen ist.
12. Bohrlochkomplettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrohrtour an ihrem führenden Ende absperrbar ist.