[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit einer Landkarte und/oder mit Zeigern
zum Anzeigen von mindestens zwei Zeiten.
[0002] Derartige Uhren sind beispielsweise so konzipiert, dass eine auf der Uhr angegebene
Zeit einer bestimmten Zeitzone zuordbar und/oder mit einer Zeit in einer anderen Zeitzone
vergleichbar ist.
[0003] Aus der
DE 40 30 744 A1 ist eine Uhr bekannt, welche Zeiger und eine drehbare Landkarte mit dem Südpol als
Mittelpunkt aufweist. Der Stundenzeiger ist zusammen mit der Landkarte an das Uhrwerk
gekoppelt und dreht mit dieser in 24 Stunden um 360 Grad. Am Rand der Landkarte ist
eine Skala mit 24 Zeitzonen-Sektoren vorgesehen, die relativ zu einer festen Skala
mit ebenfalls 24 Zeitzonen-Sektoren drehbar ist. Aus der Stellung der Zeiger und der
relativen Stellung der beiden Sektoren lässt sich die Zeit in verschiedenen Zeitzonen
ablesen. Damit die Drehung wie üblich im Uhrzeigersinn erfolgt, ist als Mittelpunkt
der Landkarte der Südpol zu wählen. Diese Darstellung hat den Nachteil, dass es relativ
schwierig zu erkennen, für welchen Ort auf der Landkarte die Zeit gilt. Im Weiteren
ist es schwierig, die Zeit in zwei verschiedenen Zeitzonen auf einen Blick zu erfassen.
[0004] Aus der
CH 655 221 G A3 ist eine Uhr mit zwei Stundenzeigern bekannt, die als 12-Stundenzeiger ausgelegt
sind, und mit einer drehbaren Lünette, die eine 24-Stundenskala aufweist. Auf dem
Uhrenband befindet sich eine Auswahl an Orten in den verschiedenen Zeitzonen. Diese
Ausgestaltung der Uhr macht es relativ kompliziert, die Zeit für zwei verschiedene
Orte abzulesen. Im Weiteren fehlt eine Landkarte, so dass nicht auf den ersten Blick
erkennbar ist, für welchen Ort eine angezeigte Zeit gilt.
[0005] Aus der
EP 0 676 679 B1 ist eine Uhr bekannt, welche einen Hauptstundenzeiger zur Anzeige einer Hauptzeit
und mehrere Hilfsstundenzeiger zur Anzeige von Hilfszeiten aufweist. Der erste Stundenzeiger
dreht in 12 Stunden um 360 Grad, während die Hilfsstundenzeiger in 24 Stunden eine
Vollkreisdrehung machen. Dies macht einen Vergleich zwischen der Hauptzeit und den
Hilfszeiten schwierig. Auch haben die Hilfsstundenzeiger und der Hauptstundenzeiger
verschiedene Drehzentren, so dass sie relativ kleine Ausmasse aufweisen und das Ablesen
der Hilfszeiten erschwert ist. Im Weiteren ist keine Landkarte vorgesehen, was es
dem Benutzer erschwert auf einen Blick zu erkennen, für welchen Ort eine angezeigte
Zeit gilt.
[0006] Es ist eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Uhr zu schaffen, die es
in vereinfachtem Masse erlaubt zu erkennen, für welchen Ort auf der Landkarte eine
auf der Uhr angegebene Zeit gilt.
[0007] Es ist eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Uhr zu schaffen, welche
es erleichtert, die Zeit in zwei verschiedenen Zeitzonen zu erfassen und miteinander
zu vergleichen.
[0008] Diese beiden Aufgaben werden durch die Uhr gemäss Anspruch 1 bzw. 2 gelöst. Die weiteren
Ansprüche geben bevorzugte Ausführungen der erfindungsgemässen Uhr an.
[0009] Gemäss Anspruch 1 umfasst die Uhr eine Landkarte auf dem Zifferblatt sowie eine in
Bezug auf die Landkarte drehbare Scheibe zum Markieren von Orten. Es ist dadurch auf
einfache Weise erkennbar, für welchen Ort auf der Landkarte eine auf der Uhr angegebene
Zeit gilt, indem die Scheibe so gedreht wird, dass der entsprechende Ort auf der Landkarte
gekennzeichnet ist.
[0010] Gemäss Anspruch 2 umfasst die Uhr zwei um ein gemeinsames Zentrum drehbare Stundenzeiger,
welche 24-Stundenzeiger sind. Die Stundenzeiger drehen sich daher in 24 Stunden um
360 Grad. Gegenüber den üblichen Stundenzeigern auf 12-Stundenbasis entfällt somit
die Überlegung, ob sich die angegebene Zeit auf den Tag oder die Nacht bezieht. Es
lässt sich dadurch sehr leicht die Zeit in zwei verschiedenen Zeitzonen erfassen und
miteinander vergleichen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich im vereinfachten Aufbau
des Zifferblattes, da eine einzige Skala ausreicht, um beide Zeiten ablesen zu können.
[0011] Weitere spezifische Konstruktionsmerkmale und deren Vorteile sind aus folgender Beschreibung
und Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels ersichtlich, in welchen
Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemässen Uhr,
Fig. 2 eine Draufsicht der Scheibe für die Uhr gemäss Fig. 1,
Fig. 3 das Zifferblatt aus Fig. 1, welches hier transparent dargestellt ist, zusammen
mit der Scheibe gemäss Fig. 2, und
Fig. 4 zeigt die Dreheinrichtung zum Drehen der Scheibe gemäss Fig. 2 in einer perspektivischen
Ansicht.
zeigen.
[0012] Die in Fig. 1 gezeigte Uhr ist eine Armbanduhr, die als Analoguhr ausgelegt ist.
Sie umfasst ein feststehendes Zifferblatt 10 auf 24-Stunden-Basis. Beim vorliegenden
Beispiel sind auf dem Randbereich 10a des Zifferblatts 10 die Zahlen "6", "12", "18"
und "24" für die entsprechende Stunde angegeben. Natürlich können auch weitere Zahlen
zwischen 0 und 24 auf dem Randbereich 10a angegeben sein und/oder es können Striche
vorgesehen sein zum genaueren Ablesen der Stellung der Zeiger 11a, 11b, 13, 14.
[0013] Zur Anzeige der Zeit in einer ersten Zeitzone, welche z. B. der Heimatzeit entspricht,
dient ein Stundenzeiger 11a, ein Minutenzeiger 13 und ein Sekundenzeiger 14. Die Zeiger
11a, 13, 14 drehen um einen gemeinsamen Punkt 10b und zwar so, dass der Stundenzeiger
11a in 24 Stunden, der Minutenzeiger 13 in 60 Minuten und der Sekundenzeiger 14 in
60 Sekunden eine volle Umdrehung machen. Die Zeiger 11a, 13, 14 sind an ein (hier
nicht gezeigtes) Uhrwerk gekoppelt. Dabei ist der Zeiger 11a in üblicher Weise über
das Zeigerwerk mit der Minute gekoppelt. Das Uhrwerk ist je nach Anwendungszweck beispielsweise
feder- oder batteriebetrieben.
[0014] Zur Anzeige der Zeit in einer weiteren Zeitzone, die z. B. der Zeit im Aufenthaltsort
("lokale Zeit") entspricht, ist ein zweiter Stundenzeiger 11b vorgesehen, der ebenfalls
um das Zentrum 10b dreht und zwar wie der erste Stundenzeiger 11a in 24 Stunden um
360 Grad. Die beiden Stundenzeiger 11a, 11b sind im Zentrum 10b übereinander angeordnet,
so dass sie relativ zueinander drehbar sind.
[0015] Die Stunde in der jeweiligen Zeitzone ergibt sich aus der Stellung des jeweiligen
Stundenzeigers 11a bzw. 11b. Die von den Zeigern 13, 14 angezeigten Minuten und Sekunden
sind für die beiden Zeitzonen gleich. Da beide Zeiger 11a und 11b 24-Stundenzeiger
sind, ist zum Ablesen der Zeit in den beiden Zeitzonen dieselbe Einteilung auf dem
Randbereich 10a verwendbar. Dies erleichtert das Ablesen und Vergleichen der beiden
Zeiten.
[0016] Der zweite Stundenzeiger 11b ist im vorliegenden Beispiel als springend verstellbare
Stunde ausgelegt. Er ist demnach an das Uhrwerk so gekoppelt, dass er beim Wechsel
der Stunde um einen Winkelbereich springt. (Dieser entspricht hier 360 Grad/24 = 15
Grad.) Der erste Stundenzeiger 11a ist kontinuierlich drehbar an das Uhrwerk gekoppelt.
[0017] Auf dem Randbereich 10a, hier bei der Stunde "24", ist ein Anzeigefenster 15 angeordnet.
In diesem werden Informationen 21 zum Ort angezeigt, für welchen die Zeit in der zweiten
Zeitzone gilt.
[0018] Das Zifferblatt 10 weist innerhalb des Randbereichs 10a eine Landkarte 16 auf, welche
eine Darstellung der Welt ist, hier in einer Darstellung mit Westeuropa in der Mitte.
Es sind auch andere Darstellungen denkbar, z. B. solche mit Asien oder Amerika in
der Mitte, Ausschnitte einer Weltkarte, z. B. einzelne Kontinente oder ein anderes,
sich über mehrere Zeitzonen erstreckendes Gebiet, etc.
[0019] Auf der Landkarte 16 sind einzelne Orte markiert, indem das Zifferblatt an den entsprechenden
Stellen Löcher 17 aufweist. Die Orte sind z. B. so ausgewählt, dass jede der 24 Zeitzonen
durch einen Ort repräsentiert wird.
[0020] Unterhalb des Zifferblatts 10 ist eine Scheibe 20 angeordnet, welche zur Markierung
des aktuellen Ortes dient. Die Scheibe 20 ist drehbar gelagert und zwar ebenfalls
um das Drehzentrum 10b. Die Scheibe 20 ist somit konzentrisch zum Zifferblatt 10 angeordnet.
[0021] Die Drehlage der Scheibe 20 ist manuell einstellbar. Diese Scheibe 20 ist von dem
Uhrwerk so entkoppelt angeordnet, dass ihre Lage bei der Drehung der Zeiger 11a, 11b,
13, 14 unverändert bleibt.
[0022] Vorzugweise ist die Scheibe 20 an einen (hier nicht dargestellten) Rastmechanismus
gekoppelt, welcher eine Anzahl N an Drehpositionen der Scheibe in Bezug auf das Zifferblatt
10 mit der Landkarte 16 definiert. Der Rastmechanismus weist beispielsweise eine Feder
auf, welche die Scheibe 20 in einer bestimmten Drehposition hält. Die Drehpositionen
sind z. B. durch am Rand der Scheibe 20 gebildete Kerben definiert, in welche die
Feder greifen kann. Die Anzahl N entspricht der Anzahl ausgewählter Orte und beträgt
im vorliegenden Beispiel 24.
[0023] Mittels der Scheibe 20 lässt sich u. a. ein Ort auf der Landkarte 16 visualisieren
und entsprechend lokalisieren. Im Weiteren können Informationen zum Ort im Anzeigefenster
15 angezeigt werden.
[0024] Die Scheibe 20 ist in Fig. 2 dargestellt. Auf dem Randbereich 20a sind umlaufend
Informationen 21 zu den ausgewählten Orten enthalten. Diese Ortsinformationen 21 sind
beliebig gestaltbar. Beim vorliegenden Beispiel wird für den jeweiligen Ort eine Abkürzung
verwendet wie sie bei den Flughafencodes eingesetzt wird, z. B. ZRH für "Zürich" Natürlich
sind auch andere Kurzkennzeichen oder andere Darstellungen denkbar.
[0025] In der Mitte der Scheibe 20 befindet sich eine Öffnung 20b, um die Zeiger 11a, 11b,
13, 14 an das Uhrwerk koppeln zu können.
[0026] Zu jeder Ortsinformation 21 ist eine Markierung 22 zugeordnet, welche zwischen Randbereich
20a und Öffnung 20b angeordnet ist. Die Markierungen 22 sind beispielsweise farbige
Kreisscheiben, z. B. rote Punkte. Die Markierungen 22 sind so angeordnet, dass dann,
wenn eine Ortsinformation 21 im Anzeigefenster 15 angezeigt ist, die dazugehörende
Markierung 22 sich unterhalb des Loches 17 befindet, das den entsprechenden Ort auf
der Landkarte 16 kennzeichnet. So sind bei der in Fig. 1 gezeigten Einstellung der
Drehscheibe 20 im Anzeigefenster 15 die Ortsinformation 21 "ZRH" für "Zürich" und
auf der Landkarte 16 an der entsprechenden Stelle die Markierung 22 zu sehen.
[0027] Durch geeignete Wahl der Orte auf der Landkarte 16 und der Reihenfolge der Ortsinformationen
21 auf der Drehscheibe 20 ist sichergestellt, dass jeweils nur eine Markierung 22
auf der Landkarte 16 zu sehen ist, wenn eine Ortsinformation 21 im Anzeigefenster
15 zu sehen ist. So sind z. B. beim vorliegenden Beispiel die beiden Orte Sydney (SYD)
und Brisbane (BNE) ausgewählt, deren entsprechenden Löcher 17' bzw. 17" ungefähr gleich
weit vom Drehzentrum 10b der Scheibe 20 entfernt sind (vgl. Fig. 1). Die entsprechenden
Markierungen 22' und 22" auf der Scheibe 20 sind ebenfalls etwa gleich weit vom Drehzentrum
10b entfernt. Im Uhrzeigersinn gesehen ist das Loch 17" zu Brisbane vor dem Loch 17'
zu Sydney angeordnet, während die Markierung 22" und die Ortsinformation BNE nach
der Markierung 22' bzw. der Ortsinformation SYD angeordnet sind. Kommt daher z. B.
die Markierung 22' unter dem Loch 17' zu liegen, befindet sich das Loch 17" davor
und die Markierung 22" danach und können sich daher nicht überdecken.
[0028] Aus Fig. 3, bei welcher das Zifferblatt 10 transparent dargestellt ist, ist die Anordnung
der Löcher 17 sowie der Markierungen 22 ersichtlich. Bei der gezeigten Stellung ist
ZRH ausgewählt, so dass nur die mit 22"' bezeichnete Markierung unter einem Loch 17
liegt.
[0029] Fig. 4 zeigt die Dreheinrichtung zum Drehen der Scheibe 20. Die Dreheinrichtung umfasst
einen Mitnehmer 40 in Form eines Ringes, welcher in der Innenkante Zähne 41 aufweist,
sowie ein Fortschaltrad 42 mit einem Fortschaltstern 43, der hier vier Arme aufweist.
Das Fortschaltrad 42 ist so an eine Krone 30 gekoppelt (vgl. Fig. 1), dass es durch
Drehen der Krone 30 gedreht wird. Die Arme des Fortschaltsterns 43 sind derart geformt,
dass bei Drehung des Rades 42 in der einen Richtung (hier in Richtung des Uhrzeigersinns)
der Fortschaltstern 43 in Eingriff mit dem Mitnehmer 40 steht und so dieser ebenfalls
gedreht wird, und dass bei der Drehung des Rades 42 in der anderen Richtung (hier
im Gegenuhrzeigersinn) die Arme des Sterns 43 über einen Zahn 41 hinwegbewegt wird
und somit der Mitnehmer 40 stehen bleibt.
[0030] Am Mitnehmer 40 sind biegbare Mitnehmerelemente 44 in Form von Zungen gebildet, z.
B. durch Ausstanzung in dem Ring. Bei der Montage wird die in Fig. 4 gezeigte Oberseite
des Mitnehmers 40 auf die Unterseite der Scheibe 20 gelegt und die Mitnehmerelemente
44 zur Scheibe 20 hin gebogen. Diese weist (hier nicht dargestellte) Vorsprünge auf,
welche als Anschläge für die Elemente 44 dienen. Wird der Mitnehmer 40 wie oben beschrieben
mittels der Krone 30 in der einen Richtung (hier im Uhrzeigersinn) gedreht, wird die
Drehung über die Mitnehmerelemente 44 auf die Scheibe 20 übertragen.
[0031] Zurückkommend auf Fig. 1 ist ebenfalls eine Einstelleinrichtung dargestellt, welche
eine am Ende einer Welle angebrachte Krone 30 aufweist. Die Krone 30 ist zusammen
mit der Welle aus dem Uhrengehäuse herausziehbar, so dass sie nebst der eingezeichneten
Grundposition 31 zwei weitere Positionen 32 und 33 (in Fig. 1 gestrichelt gezeichnet)
einnehmen kann.
[0032] Ist die Uhr federbetrieben, so kann durch Drehen der Krone 30 in der Grundposition
31 die Feder aufgezogen werden.
[0033] Befindet sich die Krone 30 in der ersten ausgezogenen Position 32, so ergeben sich
folgende beide Einstellmöglichkeiten: Beim Drehen der Krone 30 in die eine Richtung
wird der zweite Stundenzeiger 11b verstellt, während beim Drehen der Krone 30 in die
andere Richtung die Scheibe 20 gedreht wird. Die Zeiger 11a, 13, 14 laufen dabei weiter.
[0034] Die unabhängige Einstellmöglichkeit von Zeiger 11b und Scheibe 20 hat den Vorteil,
dass der auf der Landkarte 16 angezeigte Ort an die dortige Zeit angepasst werden
kann. So werden z. B. die Umstellung von Sommer- und Winterzeit je nach Ort verschieden
gehandhabt. Beim Eintritt in eine nächste Zeitzone kann daher die Zeitdifferenz anders
als 1 Stunde sein.
[0035] Befindet sich die Krone 30 in der zweiten ausgezogenen Position 33, so bleibt die
Uhr stehen. Durch Drehen der Krone 30 sind der Stundenzeiger 11a sowie der Minutenzeiger
13 einstellbar. Der Winkel zwischen den beiden Stundenzeigern 11a und 11b bleibt dabei
gleich, d. h. wird der erste Stundenzeiger 11a beispielsweise um eine Stunde vorgestellt,
so läuft der zweite Stundenzeiger 11b ebenfalls um eine Stunde vor. Der Sekundenzeiger
14 bleibt hingegen unverändert.
[0036] Die hier dargestellte Uhr erlaubt es, auf einfache Weise zwei Zeiten, beispielsweise
eine Heimatzeit sowie eine lokale Zeit abzulesen und festzustellen, für welchen Ort,
die lokale Zeit gilt. Da beide Stundenzeiger 11a und 11b für eine 24-Stunden-Skala
ausgelegt sind, ist sehr leicht erkennbar, welches die Zeitdifferenz zwischen den
beiden Zeiten ist.
[0037] Aus der vorangehenden Beschreibung sind dem Fachmann zahlreiche Abwandlungen zugänglich,
ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, der durch die Ansprüche definiert
ist.
[0038] In einer einfacheren Ausführungsform kann der Sekundenzeiger 14 auch weggelassen
sein.
[0039] Das Vorsehen der drehbaren Scheibe 20 zum Markieren von Orten auf der Landkarte 16
sowie das Vorsehen von zwei 24-Stundenzeigern 11a, 11b kann auch unabhängig voneinander
an einer Uhr verwirklicht sein.
1. Uhr mit Zeigern (11a, 11b, 13, 14) und einer Landkarte (16) auf dem Zifferblatt (10),
gekennzeichnet durch eine in Bezug auf die Landkarte (16) drehbare Scheibe (20) zum Markieren von Orten
auf der Landkarte (16).
2. Uhr, insbesondere nach Anspruch 1, mit Zeigern (11a, 11b, 13, 14), welche zwei um
ein gemeinsames Zentrum (10b) drehbare Stundenzeiger (11a, 11b) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stundenzeiger 24-Stundenzeiger sind.
3. Uhr nach Anspruch 1 und 2, mit einer Einstelleinrichtung (30) zum Drehen der Scheibe
(20) sowie der Stundenzeiger (11a, 11b), vorzugsweise ist die Scheibe (20) unabhängig
von den Stundenzeigern (11a, 11b) drehbar.
4. Uhr nach Anspruch 3, wobei die Einstelleinrichtung eine herausziehbare Krone (30)
mit mindestens einer Auszugsposition (32) aufweist, bei welcher durch Drehen der Krone
(30) in der einen Richtung die Scheibe (20) und in der anderen Richtung einer (11b)
der beiden Stundenzeiger (11a, 11b) drehbar sind.
5. Uhr nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei einer (11b) der beiden Stundenzeiger (11a,
11b) ein springend verstellbarer Stundenzeiger ist.
6. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Zifferblatt (10) Löcher (17)
aufweist, welche die Orte auf der Landkarte kennzeichnen, und die Scheibe (20) mit
Markierungen (22) versehen ist, wobei die jeweilige Markierung (22) durch Drehen der
Scheibe (20) durch mindestens ein Loch (17) hindurch erkennbar ist.
7. Uhr nach Anspruch 6, wobei die Anzahl der gekennzeichneten Orte N ist, wobei N vorzugsweise
gleich 24 ist, und die Scheibe (20) N verschiedene Drehstellungen in Bezug auf das
Zifferblatt (10) aufweist, so dass bei jeder der N Drehstellungen genau eine Markierung
(22) durch ein Loch (17) hindurch erkennbar ist.
8. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Zifferblatt (10) ein Anzeigefenster
(15) aufweist zum Anzeigen von Informationen (21) zum Ort, welcher auf der Landkarte
(16) markiert ist.
9. Uhr nach Anspruch 8, wobei die Informationen (21) auf der Scheibe (20) angeordnet
sind, vorzuweise befinden sich die Informationen (21) auf dem Randbereich (20a) der
Scheibe (20), innerhalb welchem die Markierungen (22) angeordnet sind.