[0001] Die Erfindung betrifft eine Ringschraube zur lösbaren Verbindung eines Trag-, Zurr-
oder Zugmittels mit einem Gegenstand gemäß den Merkmalen im Oberbegriff von Patentanspruch
1.
[0002] Ringschrauben dienen der einfachen und zumeist temporären Kopplung eines Gegenstandes
mit einem Trag-, Zurr- oder Zugmittel. Dabei bilden sie ein Anschlagmittel, welches
als lösbarer Verankerungspunkt an dem jeweiligen Gegenstand festlegbar oder bereits
festgelegt ist.
[0003] Die auch als Augenschraube bekannte Ringschraube trägt ihren Namen, da sie an Stelle
eines sonst üblichen Schraubenkopfes eine ringförmige Öse aufweist. Als Trag-, Zurr-
oder Zugmittel werden zumeist Seile oder Drähte sowie Gurte oder Ketten eingesetzt,
welche entweder durch die an der Ringschraube angeordnete Öse hindurch geführt oder
an dieser beispielsweise mittels eines Schäkels festgelegt sind.
[0004] Neben einfachen Ausgestaltungsformen, welche eine einstückige Verbindung der Öse
mit einem ein Außengewinde aufweisenden Bolzen vorsehen, sind auch an dem Bolzen drehbar
gelagerte Ösen bekannt. Der Sinn einer drehbaren Ausführungsform besteht darin, dass
die Öse auch in ihrem festgelegten Zustand relativ zum Gegenstand ausrichtbar ist.
Durch die gewonnene Unabhängigkeit gegenüber der ansonsten unveränderbaren Lage der
eingeschraubten Ringschraube kann die Öse optimal an den Verlauf des entsprechenden
Trag-, Zurr- oder Zugmittels angepasst werden.
[0005] Die
DE 201 21 118 U1 offenbart hierzu eine Ringschraube, welche einen Gewindebolzen umfasst, an welchem
eine Öse drehbeweglich festgelegt ist. Hierfür weist der Gewindebolzen ein Lagerinnenteil
auf, wohingegen die Öse mit einem entsprechenden Lageraußenteil verbunden ist. Das
Lageraußenteil ist dabei unter Eingliederung von Wälzkörpern an dem Lagerinnenteil
abgestützt. Die Wälzkörper selbst sind hintereinander um das Lagerinnenteil herum
angeordnet, wobei sie in mindestens zwei parallel zueinander beabstandeten Ebenen
ringförmig übereinander verlaufen.
[0006] Die zudem verschwenkbar an dem Lageraußenteil angeordnete Öse ist dabei oberhalb
des Lagerinnenteils angeordnet, so dass eine gegenüber dem Gewindebolzen senkrecht
angreifende Zugkraft ein entsprechend hohes Moment zwischen dem Lagerinnenteil und
dem Lageraußenteil bewirkt. Durch die jeweils ringförmige Anordnung der Wälzköper
in zueinander beabstandeten Ebenen wird ein entsprechend großer innerer Hebelarm zwischen
diesen ermöglicht, um die sich aus der Momentenbelastung durch die Wälzkörper zu übertragenden
Belastungen zu reduzieren. Gleichzeitig wird eine möglichst spielfreie, da nur geringe
Kippneigung aufweisende drehbare Festlegung des Lageraußenteils an dem das Lagerinnenteil
aufweisenden Gewindebolzen ermöglicht.
[0007] Durch die offenbarte Ausgestaltungsform wird eine haltbare sowie flexible Möglichkeit
zur Ausbildung einer solchen Ringschraube aufgezeigt. Allerdings ergibt sich hierbei
eine bauartbedingt große Höhe des Lageraußenteils, was insbesondere bei beengten Platzverhältnissen
zu Problemen führen kann. Überdies genießt das Lageraußenteil einen hohen Freiheitsgrad
in Bezug auf dessen Rotation um das Lagerinnenteil herum, was je nach Einsatzfall
zu einer mitunter unerwünschten Verdrehbarkeit zwischen Trag,- Zurr- oder Zugmittel
und dem damit verbundenen Gegenstand führen kann.
[0008] Vor diesem Hintergrund bietet die Ausgestaltung derartiger Ringschrauben noch Raum
für Verbesserungen.
[0009] Der Erfindung liegt dabei die Aufgabe zugrunde, eine Ringschraube der zuvor aufgezeigten
Art dahingehend zu verbessern, dass diese trotz spielfreier Verbindung ihre einzelnen
Teile bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit eine möglichst geringe Bauhöhe aufweist.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in einer Ringschraube gemäß
den Merkmalen von Patentanspruch 1.
[0011] Hiernach wird eine Ringschraube zur lösbaren Verbindung eines Trag-, Zurr- oder Zugmittels
mit einem Gegenstand aufgezeigt, welcher einen Gewindebolzen sowie eine Öse umfasst.
Die Öse ist dabei mit einem Lageraußenteil verbunden, wohingegen der Gewindebolzen
ein entsprechendes Lagerinnenteil aufweist. Das Lageraußenteil ist unter Eingliederung
von Wälzkörpern an dem Lagerinnerteil abgestützt. Hierfür sind die Wälzkörper ringförmig
um das Lagerinnenteil herum angeordnet, wobei sie in mindestens zwei in einem festgelegten
Abstand parallel zueinander verlaufenden Ebenen ringförmig übereinander verlaufen.
Die in einer ersten Ebene angeordneten Wälzkörper und die in einer zweiten Ebene angeordneten
Wälzkörper können innerhalb der jeweiligen Ebene einen gleichbleibenden Radius aufweisen.
[0012] Erfindungsgemäß ist die Summe aus dem Radius eines der in der ersten Ebene angeordneten
Wälzkörper und dem Radius eines der in der zweiten Ebene angeordneten Wälzkörper größer
als der Abstand der beiden Ebenen, in denen die einzelnen Wälzkörper angeordnet sind.
[0013] Der besondere Vorteil besteht hierbei in einer Kombination der Vorteile zweier übereinander
angeordneter Ringebenen bei gleichzeitig geringer Bauhöhe. Die Wälzkörper selbst sind
dabei zumindest um eine Drehachse herum rotationssymetrisch. Der Radius ergibt sich
dabei zwischen der Drehachse und der Außenfläche des jeweiligen Wälzkörpers. Insbesondere
bei einem kugelförmigen Wälzkörper ergibt sich der jeweilige Radius aus dem Abstand
der Außenfläche des Wälzkörpers zu dessen Zentrum. Die Anordnung der Wälzkörper in
den jeweiligen Ebenen ist im Rahmen der Erfindung so gewählt, dass entweder deren
Zentrum oder ein körperliches Ende ihrer Drehachse in einer der Ebenen liegt. Selbstverständlich
kann dabei die jeweilige Drehachse auch parallel verlaufen und somit innerhalb einer
der Ebenen liegen.
[0014] Da der Abstand der Ebenen kleiner ist als die Summe der sich beim aufeinander Anordnen
der Wälzkörper ergebenden Radien, müssen die einzelnen Wälzkörper folglich zumindest
bereichsweise ebenenübergreifend ineinander greifen. Mit anderen Worten taucht dabei
ein Wälzkörper einer Ebene bereichsweise zwischen zwei Wälzkörper der anderen Ebene
ein, so dass sich zwischen den Außenflächen der Wälzkörper eine gedachte mäanderförmige
Trennbahn einstellt, welche sich zwischen den beiden Ebenen ringförmig um das Lagerinnenteil
herum erstreckt.
[0015] Durch diese Anordnung ist es möglich, die durch die in den einzelnen Ebenen angeordneten
Wälzkörper definierten Ringbahnen so ineinander anzuordnen, dass diese eine umlaufende
Überschneidung um das Lagerinnenteil herum aufweisen. Hierdurch wird die beim Einsatz
zweier Ringbahnen notwendige Höhe reduziert, indem die Wälzkörper abwechselnd jeweils
zwischen zwei Wälzkörper der anderen Ebene greifen.
[0016] In vorteilhafter Weise weisen zwei in derselben Ebene unmittelbar hintereinander
angeordnete Wälzkörper eine Punktberührung mit wenigstens einem der Wälzkörper aus
der jeweils anderen Ebene auf. Eine Punktberührung zwischen einzelnen Wälzkörpern
wird dann möglich, wenn zumindest einige der Wälzkörper kugelförmig ausgestaltet sind.
[0017] Durch die Punktberührung der in den Ebenen getrennt voneinander angeordneten Wälzkörper
kann sich zwischen diesen unmittelbar eine Kraft übertragende Druckstrebe ausbilden,
was sich positiv auf die spielfreie Lagerung des Lagenaußenteils auf dem Lagerinnenteil
auswirkt. Mit anderen Worten muss hierbei nicht erst ein entsprechendes Kippen des
Lageraußenteils auf dem Lagerinnenteil erfolgen, um eine Kraft übertragende Berührung
zwischen den Wälzkörpern einzustellen.
[0018] In einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zwei in derselben Ebene
unmittelbar hintereinander angeordnete Wälzkörper eine Linienberührung mit wenigstens
einem der Wälzkörper aus der anderen Ebene aufweisen. Hierbei kann keines der so miteinander
in Kontakt stehenden Wälzkörper eine Kugelform besitzen, sondern muss vielmehr eine
zylindrische Ausgestaltung aufweisen. Zwischen den dabei in Kontakt stehenden Mantelflächen
der Wälzkörper stellt sich dabei die entsprechende Linienberührung ein. Der Vorteil
besteht darin, dass die Linienberührung gegenüber der Punktberührung eine größere
Berührungslänge für Kräfte besitzt. Hierdurch wird die zu übertragende Kraft auf eine
größere Fläche übertragen, wodurch die somit reduzierten Spannungen zwischen den Wälzkörpern
ein leichteres Rollen derselben beim Verdrehen der Lageraußenteils relativ zum Lagerinnenteil
ermöglichen.
[0019] Bevorzugt schließen jeweils drei Walzkörper einen Winkel von 60° bis < 180° zwischen
sich ein. Hierbei sind jeweils zwei dieser Wälzkörper gemeinsam in einer der Ebenen
angeordnet, während der verbleibende Wälzkörper in der jeweils anderen Ebene liegt.
In dieser Konstellation bilden die Zentren und/oder Drehachsen der einzelnen Wälzkörper
ein in sich geschlossenes Dreieck. Bei der Definition des Winkels ist davon auszugehen,
dass zwei in derselben Ebene angeordnete Wälzkörper den verbleibenden und in der anderen
Ebene liegenden Wälzkörper tragen oder auf diesem aufliegen. Der in Rede stehende
Winkel wird somit von den jeweils gedachten Verbindungen von dem einzelnen Wälzkörper
zu den beiden anderen in derselben Ebene angeordneten Wälzkörpern definiert.
[0020] Sofern alle Wälzkörper denselben Radius aufweisen, stehen die wie zuvor beschrieben
angeordneten drei Wälzkörper bei einem Winkel von 60° miteinander in Berührung. Je
größer der Winkel gewählt wird, umso weiter werden die in derselben Ebene nebeneinander
abgeordneten Wälzkörper voneinander beabstandet. Durch die Beabstandung der Wälzkörper
kann deren mitunter untereinander oder gegenüber dem oben aufliegenden Wälzkörper
gegenläufige Drehbewegung erleichtert werden, da so zumindest eine deren Drehbewegung
bremsende Berührung untereinander nur leicht erfolgt oder gar ausgeschlossen ist.
[0021] Selbstverständlich kann die zuvor definierte Lage des Winkels zwischen den drei Wälzkörpern
auch der Gestalt sein, dass der Winkel sich zwischen den gedachten Verbindungen zweier
in derselben Ebene angeordneter Wälzkörper und eines dieser Wälzkörper zu dem in der
anderen Ebene liegenden Wälzkörper ausbildet. Auch hierbei würde die Berührung der
Wälzkörper untereinander bei einem Winkel > 60° bis < 180° aufgehoben, näherhin zwischen
dem einzelnen Wälzkörper und einem der beiden in derselben Ebene gelegenen Wälzkörper.
[0022] Je nach Anforderung und gewünschter Bauhöhe kann der Winkel zwischen den einzelnen
Wälzkörpern bis < 180° betragen, so dass der jeweils einzelne Wälzkörper möglichst
weit zwischen die Wälzkörper der anderen Ebene eintaucht. Grundsätzlich steht wenigstens
einer der in einer Ebene angeordneten Wälzkörper mit einem in der anderen Ebene angeordneten
Wälzkörper in einem berührenden Kontakt. Hierdurch ist sichergestellt, dass auftretende
Kräfte direkt durch die sich ausbildenden Druckstrebe über die beiden Ebenen hinweg
durch die Wälzkörper hindurch übertragen werden. Dabei verläuft besagte Druckstrebe
aufgrund der Anordnung der Wälzkörper zueinander in einem Winkel zur Längsrichtung
des Lagerinnenteils.
[0023] Parallel zu den beiden Ebenen sind diese nach oben und nach unten begrenzende Flanken
vorgesehen. Durch diese Flanken kann ein um das Lagerinnenteil herum angeordneter
Kanal ausgebildet sein, innerhalb dem die einzelnen Wälzkörper in ihren jeweiligen
Ebenen angeordnet sind. Durch den Umfang des Kanals sowie den Radius und die Anzahl
der einzelnen Wälzkörper ist dabei sichergestellt, dass die in jeweils derselben Ebene
angeordneten Wälzkörper diese nicht verlassen können. Durch die Aneinanderreihung
der einzelnen Wälzkörper in jeder der Ebene ist folglich keine genügend große Lücke
vorgesehen, in die ein Wälzkörper von der ersten Ebene in die zweite Ebene und umgekehrt
wechseln kann.
[0024] Bevorzugt ist in den einzelnen Ebenen jeweils eine im Querschnitt gerundete Laufrinne
angeordnet. Somit verläuft jede der Ebenen durch eine der ringförmigen Laufrinnen.
Näherhin verläuft der jeweilige Scheitel der gerundeten Laufrinnen jeweils in einer
der Ebenen. Dabei können die Laufrinnen jeweils in dem Lageraußenteil angeordnet sein.
Alternativ hierzu können die Laufrinnen auch in dem Lagerinnenteil angeordnet sein.
Bevorzugt sind die Laufrinnen sowohl in dem Lageraußenteil als auch in dem Lagerinnenteil
angeordnet. Hierdurch wird eine größtmögliche Führung der einzelnen Wälzkörper ermöglicht.
Somit sind die jeweiligen Wälzkörper umlaufend in den einzelnen Ebenen von den jeweiligen
Laufrinnen umschlossen, wodurch jeder einzelne der Wälzkörper eine größtmögliche Lagerung
innerhalb der Ringschraube erfährt.
[0025] Je nach Ausgestaltung kann wenigstens eine der Laufrinnen im Querschnitt auch eine
eckige Kontur aufweisen. Weiterhin kann diese eckig ausgestaltete Laufrinne auch gerundete
Übergänge zwischen ihrem Grund und den sie zu den Seiten hin begrenzenden Wänden besitzen.
[0026] Es ist vorgesehen, dass die in dem Lageraußenteil angeordneten Laufrinnen unter Ausbildung
eines Stegs zwischen den Ebenen ineinander übergehen. Selbstverständlich können auch
bei Anordnung der Laufrinnen in dem Lagerinnenteil diese unter Ausbildung eines Stegs
zwischen den Ebenen ineinander übergehen. Insbesondere bei der Anordnung der Laufrinnen
sowohl in dem Lageraußenteil als auch in dem Lagerinnenteil können die Laufrinnen
an wenigstens einem dieser Teile unter Ausbildung eines Stegs zwischen den Ebenen
ineinander übergehen.
[0027] Bei dieser Ausgestaltung spielt insbesondere die Tiefe der jeweiligen Laufrinnen
eine Rolle. Je geringfügiger die Tiefe der Laufrinnen in dem Lageraußenteil und/oder
dem Lageninnenteil ist, umso breiter fällt der Steg zwischen den beiden Laufrinnen
aus. Mit zunehmendem Grad der Tiefe der Laufrinnen verschlankt sich der Steg, wobei
er spätestens beim Erreichen eines gemeinsamen Schnittpunktes der gerundeten Laufrinnen
in Ebene der Außenfläche des Lageraußenteils und/oder des Lagerinnenteils eine scharfe
Kante bildet. Durch die Ausbildung des Stegs wird eine klare Abgrenzung der für die
Bestimmung der Lage der Wälzkörper angeordneten Laufrinnen und somit der Laufbahnen
der Wälzkörper bestimmt.
[0028] Je nach Tiefe und Ausgestaltung der Laufrinnen ist vorgesehen, dass der Steg gegenüber
einer Innenfläche des Lageraußenteils zurückspringt. Sofern die Laufrinnen in dem
Lagerinnenteil angeordnet sind, kann der zwischen denen ausgebildete Steg auch gegenüber
einer Außenfläche des Lagerinnenteils zurückspringen. Selbstverständlich kann der
Steg auch gegenüber einer Innenfläche des Lageraußenteils und einer Außenfläche des
Lagerinnenteils zurückspringen, sofern die Laufrinnen sowohl in dem Lagerinnenteil
als auch in dem Lageraußenteil angeordnet sind.
[0029] Der Vorteil in dem Zurückspringen des Stegs liegt darin begründet, dass die Laufrinnen
so eine größtmögliche Tiefe zur Führung der Wälzkörper aufweisen können. Nur durch
das Zurückspringen des Stegs können dabei die einzelnen Wälzkörper ebenenübergreifend
in die Ringbahn der anderen ringförmig angeordneten Wälzkörper eindringen, wodurch
sich zwischen den in den einzelnen Laufrinnen verlaufenden Wälzkörpern eine gedachte
mäanderförmige Trennbahn ausbildet. Überdies bewirkt das Zurückspringen des Stegs
eine geringe Höhe desselben, wodurch dieser aufgrund des kürzeren Hebelarms auch höhere
Belastungen quer zu seiner Erstreckung parallel zu den beiden Ebenen aufnehmen kann.
[0030] Das Lagerinnenteil weist eine Höhe auf, welche sich in dessen Längsrichtung erstreckt.
Wie bereits aufgezeigt, wird das Lagerinnenteil unter Einschluss der Wälzkörper von
dem Lageraußenteil umfangsseitig umgriffen. Bevorzugt entspricht die maximale Höhe
des Lagerinnenteils einer sich ebenfalls in Längsrichtung des Lagerinnenteils erstreckenden
Höhe des Lageraußenteils. Folglich entspricht die Höhe des Lageraußenteils maximal
der Höhe des Lagerinnenteils. Bevorzugt weist das Lageraußenteil eine gegenüber dem
Lagerinnenteil geringere Höhe auf. Durch die gegenüber dem Lagerinnenteil somit schlankere
ringförmige Gestalt des Lageraußenteils wird dessen klemmfreie Verdrehbarkeit auch
im angeordneten Zustand der Ringschraube an einem Gegenstand ermöglicht. Auf diese
Weise ist sichergestellt, dass die über den Gewindebolzen mit einem Gegenstand gekoppelte
Ringschraube einen Spalt zwischen dem Lageraußenteil und dem Bereich des Gegenstandes
aufweist, innerhalb dem der Gewindebolzen aufgenommen ist. Darüber hinaus wird hierdurch
das Lagerinnenteil auch nicht unnötig an seiner dem Gewindebolzen gegenüberliegende
Kopfseite von dem Lageraußenteil umgriffen, wodurch sich die Bauhöhe der Ringschraube
insgesamt reduziert.
[0031] Da das Lageraußenteil somit nicht hutförmig über dem Lagerinnenteil verläuft, können
entsprechende Dichtungsmaßnahmen zwischen dem Lagerinnenteil und dem Lageraußenteil
vorgesehen sein, welche das Eindringen von Fremdkörpern sowie flüssigen Medien in
den Spalt zwischen dem Lagerinnenteil und dem Lageraußenteil wirksam verhindern.
[0032] Weiterhin kann das Lageraußenteil eine konisch ausgebildete Außenfläche aufweisen.
Bevorzugt weist das Lageraußenteil primär eine rotationssymetrisch ausgebildete Außenfläche
auf, welche gegenüber der Längsrichtung des Lagerinnenteils umlaufend geneigt ist.
Durch die konische Ausgestaltung kann das Lageraußenteil in seinen Wandstärken an
die auftretenden Belastungen angepasst sein. So kann das Lageraußenteil bevorzugt
einen sich zum Gewindebolzen hin verjüngenden Querschnitt aufweisen, wohingegen sich
dessen Außenfläche zur an dem Lageraußenteil angeordneten Öse hin radial vergrößert.
Insbesondere die somit zur Öse hin verdickten Bereiche des Lageraußenteils dienen
dem sicheren Krafteintrag über die Öse in die Ringschraube, näherhin in deren Lageraußenteil.
[0033] Darüber hinaus liegt der Vorteil in der konischen Ausgestaltung des Lageraußenteils,
welches sich bevorzugt zum Gewindebolzen hin verjüngt darin, dass die Ringschraube
in Bezug auf das Lageraußenteil im Bereich seiner Festlegung an einem Gegenstand kleinstmögliche
Abmessungen aufweist. Hierdurch kann die Ringschraube auch bei beengten Platzverhältnissen
problemlos an dem jeweiligen Gegenstand festgelegt werden.
[0034] Eine vorteilhafte Ausgestaltungsweise sieht vor, dass der Gewindebolzen der Ringschraube
einstückiger Bestandteil der Lagerinnenteils ist. Die einstückige Ausgestaltung ermöglicht
neben der einfachen Herstellungsweise eine sichere sowie gleichmäßige Kraftübertragung
zwischen Lagerinnenteil und Gewindebolzen. Je nach Ausgestaltung können somit genormte
Abmessungen eines Gewindebolzens herangezogen werden, dessen Kopf lediglich über spanabhebende
Maßnahmen zur Aufnahme der Wälzkörper vorbereitet ist.
[0035] Weiterhin ist vorgesehen, dass das Lagerinnenteil an einer dem Gewindebolzen abgewandten
Stirnseite eine Werkzeugansatzkontur aufweist. Auf diese Weise kann die Ringschraube
durch das Ansetzen eines Werkzeugs an oder in das Lagerinnerteil im Bereich der Öse
mit dem jeweiligen Gegenstand verschraubt werden. Bevorzugt ist die Werkzeugansatzkontur
hierbei mit einer in das Lagerinnerteil hinein gerichteten Kontur ausgebildet, beispielsweise
zur Aufnahme eines Inbusschlüssels. Selbstverständlich kann das Lagerinnenteil auch
eine Werkzeugansatzkontur in Form eines Außensechskants besitzen.
[0036] Mit Blick auf eine möglichst geringe Bauhöhe der Ringschraube wird die in das Lagerinnenteil
hingerichtete Werkzeugansatzkontur als Innensechskant bevorzugt. Demgegenüber kann
insbesondere bei einer gegenüber dem Lageraußenteil verschwenkbaren Öse auch eine
in das Lagerinnenteil hinein gerichtete Werkzeugansatzkontur in Form eines Schlitzes
oder Kreuzes zum Einsatz eines entsprechenden Schraubendrehers angeordnet sein.
[0037] Weiterhin kann die Öse einstückiger Bestandteil des Lageraußenteils sein. Gegenüber
einer an dem Lageraußenteil gelenkig angeordneten Öse liegt der Vorteil hierbei zunächst
in einer einfacheren Herstellungsweise. Darüber hinaus ermöglicht die durch die einstückige
Ausgestaltung gegenüber dem Lageraußenteil feststehende Öse auch bei senkrechter Anordnung
der Ringschraube deren klare Ausrichtung in Bezug auf die Längsrichtung des Lagerinnenteils,
wodurch beispielsweise ein ungewolltes Abklappen der Öse bei schräger Lasteinleitung
unterbunden ist.
[0038] Das Lageraußenteil kann wenigstens zwei verschließbare Zugänge aufweisen. Die Zugänge
sind dafür vorgesehen, die zwischen dem Lagerinnenteil und dem Lageraußenteil angeordneten
Wälzkörper beim Fertigen der Ringschraube einzuführen. Je nach Ausgestaltung kann
das Lageraußenteil selbstverständlich auch nur einen einzelnen verschließbaren Zugang
aufweisen. Bevorzugt sind wenigstens zwei verschließbare Zugänge in dem Lageraußenteil
vorgesehen, welche jeweils im Bereich der Ebenen der Wälzkörper angeordnet sind.
[0039] In jedem Fall sollte der jeweilige Zugang mit einer der Laufrinnen kommunizieren.
Hierfür ist der jeweilige Zugang in dem Lageraußenteil so ausgerichtet, dass ein durch
den Zugang eingeführter Wälzkörper direkt in die vorgesehene Laufrinne hinein abgelegt
werden kann. So können die Zugänge auch gegenüber der Längsrichtung des Lagerinnenteils
geneigt ausgeführt sein, wobei sie ebenfalls mit den Laufrinnen kommunizieren und
auf diese hin ausgerichtet sind. Weiterhin dienen die Zugänge dazu, bedarfsweise einzelne
Wälzkörper aus ihrer Lage heraus zu entfernen, beispielsweise zu deren Austausch.
Darüber hinaus dienen die Zugänge dazu, die Wälzkörper sowie die Laufrinnen mit einem
geeigneten Gleitmittel zu versehen. So kann beispielsweise über wenigstens einen der
Zugänge Fett oder ein anderer Schmierstoff eingebracht werden.
[0040] Um die erfindungsgemäße Anordnung der Wälzkörper zu ermöglichen, ist vorgesehen,
dass die Anzahl der Wälzkörper in den jeweiligen Ebenen identisch ist. Durch die identische
Anzahl der Wälzkörper wird die erfindungsgemäße Anordnung dadurch erreicht, dass diese
jeweils versetzt zueinander in Bezug auf die Ebenen verlaufen und dabei abwechselnd
in die Ringbahn der anderen Ebene zwischen die dort verlaufenden Wälzkörper greifen.
[0041] Selbstverständlich kann die Anzahl der Wälzkörper in Bezug auf die einzelnen Ebenen
auch voneinander abweichen, allerdings weisen diese dann voneinander unterschiedliche
Abmessungen, insbesondere Radien, auf. So können beispielsweise die Wälzkörper der
ersten Ebene gegenüber dem Wälzkörper der zweiten Ebene einen größeren Radius aufweisen,
wodurch die Wälzkörper der ersten Ebene mit wenigsten zwei Wälzkörpern der zweiten
Ebene in Berührung stehen. Hierdurch wird eine Kraftweiterleitung über einen in der
ersten Ebene angeordneten großen Wälzkörper auf zwei kleinere, in der zweiten Ebene
angeordnete, kleinere Wälzkörper ermöglicht.
[0042] Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass die in den Ebenen angeordneten Wälzkörper
parallel oder in einem Winkel zu einer Längsrichtung des Lagerinnenteils übereinander
ausgerichtet sind. Somit können die im Schnitt der Ringschraube übereinander in den
beiden Ebenen angeordneten Wälzkörper in Bezug auf eine diese verbindende gedachte
Verbindungslinie unmittelbar übereinander oder versetzt zueinander angeordnet sein.
[0043] Im ersten Fall verläuft die gedachte Verbindungslinie parallel zur Längsrichtung,
während im zweiten Fall die Verbindungslinie einen Winkel zwischen sich und der Längsrichtung
des Lagerinnenteils einschließt.
[0044] Bevorzugt weisen bei dieser Ausgestaltung die Wälzkörper der ersten Ebene und die
Wälzkörper der zweiten Ebene voneinander unterschiedliche Radien auf. Trotz gleicher
Anzahl der Wälzkörper in den jeweiligen Ebenen bildet somit eine aus hintereinander
angeordneten Wälzkörpern bestehende Ringbahn in einer der Ebenen einen gegenüber der
anderen Ringbahn in der anderen Ebene unterschiedlichen Umfang. Aufgrund des sich
durch die verschiedenen Radien in den einzelnen Ebenen der Wälzkörper ebenfalls unterscheidenden
Umfangs der Ringbahnen in den Ebenen springen die Wälzkörper einer der Ringbahnen
gegenüber der jeweils anderen Ringbahn zurück. Hierbei springen insbesondere die Wälzkörper
in der Ebene gegenüber den Wälzkörpern der anderen Ebene zurück, welche einen geringeren
Radius aufweisen. Ursächlich hierfür ist ein kleinerer Umfang der hintereinander angeordneten
Wälzkörper.
[0045] Durch die Neigung der Wälzkörper kann der Kräfteverlauf zwischen den einzelnen Wälzkörpern
der voneinander unterschiedlichen Ebenen optimiert werden. Auf diese Weise kann die
sich zwangsläufig zwischen den Ebenen der zueinander versetzt angeordneten Wälzkörpern
ausbildende schräge Druckstrebe zusätzlich auch gegenüber der Längsrichtung des Lagerinnenteils
geneigt sein.
[0046] Bevorzugt sind die Wälzkörper als Kugel ausgebildet. In einer alternativen Ausgestaltung
können die Wälzkörper auch als Zylinder ausgebildet sein. In einer weiteren Variante
ist vorgesehen, dass die Wälzkörper auch als Kegelstumpf ausgebildet sein können.
[0047] Die Ausbildung der Wälzkörper als Kugel hat den Vorteil, dass diese einen möglichst
einfachen Aufbau sowie ein überaus einfaches Anordnen der Wälzkörper zwischen dem
Lagerinnenteil und dem Lageraußenteil ermöglichen. Demgegenüber weist ein Wälzkörper
in Form eines Zylinders oder eines Kegelstumpfes einen gegenüber einer Kugel größeren
Kontaktbereich auf, welcher zur Kraftübertragung nutzbar ist.
[0048] Sofern kugelförmige Wälzkörper zur Kraftübertragung nicht ausreichend sind, wird
es als besonders vorteilhaft erachtet, die Wälzkörper in Form eines Kegelstumpfes
auszubilden. Dabei weisen die sich verjüngenden Enden der Wälzkörper zur Längsrichtung
des Lagerinnenteils hin, während deren verdickten Enden radial von der Längsrichtung
weg weisen. In diesem Zusammenhang können die Wälzkörper in Form eines Kegelstumpfes
in der ersten Ebene und der zweiten Ebene eine voneinander unterschiedliche Orientierung
aufweisen. So können die kegelstumpfförmigen Wälzkörper in der ersten Ebene beispielsweise
mit ihren verjüngten Enden zur Längsrichtung des Lagerinnenteils weisen, während die
Wälzkörper in der zweiten Ebene mit ihren verdickten Enden in dieselbe Richtung ausgerichtet
sind.
[0049] Bevorzugt weisen die Wälzkörper in beiden Ringbahnebenen identische Abmessungen auf.
Dies insbesondere vor dem Hintergrund einer möglichst ökonomischen Fertigung der Wälzkörper
sowie deren einfachen und schnellen Anordnung innerhalb der Ringschraube.
[0050] Die Erfindung zeigt eine überaus vorteilhafte Ausgestaltung einer Ringschraube mit
einer gegenüber dem Gewindebolzen verdrehbaren Öse auf. Insbesondere die Anordnung
der einzelnen Wälzkörper in zwei zueinander beabstandeten Ebenen, wobei die Wälzkörperebenen
in die jeweils andere Ringbahn übergreifen, ermöglicht eine geringstmögliche Bauhöhe
der Ringschraube trotz der Möglichkeit, auch hohe Kräfte zu übertragen. Die erfindungsgemäße
Anordnung der Wälzkörper bewirkt überdies, dass die Öse mit dem Lageraußenteil im
unbelasteten Zustand einfach gegenüber dem über dem Gewindebolzen an einem Gegenstand
festgelegten Lagerinnenteil verdrehbar ist. Demgegenüber bewirkt eine Zugbelastung
insbesondere in Längsrichtung des Lagerinnenteils einen erhöhten Druck zwischen den
Wälzkörpern der einzelnen Ebenen, welche dabei durch ihre zum Teil gegensinnige Drehrichtung
untereinander verspannt werden. Auf diese Weise kann bei Belastung zusätzlich ein
ungewolltes Verdrehen der Öse verhindert oder zumindest gehemmt werden.
[0051] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger in den Zeichnungen schematisch dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Ringschraube in einer ersten Ansicht;
- Figur 2
- die Ringschraube aus Figur 1 in einer Seitenansicht;
- Figur 3
- die Ringschraube aus den Figuren 1 und 2 in einer Aufsicht;
- Figur 4
- die Ringschraube aus den Figuren 1 bis 3 in einer perspektivischen Darstellungsweise;
- Figur 5
- die Ringschraube aus Figur 1 in einer geschnittenen Darstellungsweise;
- Figur 6
- ein separiertes Lagerbauteil der Ringschraube aus den Figuren 1 bis 5 in einer perspektivischen
Darstellungsweise;
- Figur 7
- das Lagerbauteil der Figur 6 in einer Ansicht sowie
- Figur 8
- das Lagerbauteil aus den Figuren 6 und 7 in einer freigestellten Form in einer Ansicht.
[0052] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Ringschraube 1. Die Ringschraube 1 dient der
lösbaren Verbindung eines nicht näher dargestellten Trag-, Zurr-, oder Zugmittels
mit einem ebenfalls nicht näher dargestellten Gegenstand. Die Ringschraube 1 umfasst
einen vereinfacht dargestellten Gewindebolzen 2 sowie eine Öse 3. Die Öse 3 ist über
ein Lageraußenteil 4 mit dem Gewindebolzen 2 verbunden.
[0053] Der Gewindebolzen 2 ist auf einer der Öse 3 gegenüberliegenden Seite des Lageraußenteils
4 angeordnet. Dabei erstreckt sich der Gewindebolzen 2 in einer Längsrichtung x, wohingegen
die Öse 3 innerhalb einer von der Längsrichtung x und einer senkrecht dazu verlaufenden
ersten Querrichtung y aufgespannten Ebene verläuft. Dabei erstreckt die Öse 3 sich
ringförmig um eine ebenfalls zur Längsrichtung x und der ersten Querrichtung y senkrecht
verlaufenden zweiten Querrichtung z. Die ringförmige Öse 3 ist als Dreiviertelkreis
ausgebildet, wobei ihre jeweiligen Enden an dem Lageraußenteil 4 festgelegt sind.
Vorliegend bildet die Öse 3 einen einstückigen Bestandteil des Lageraußenteils 4.
[0054] Ferner weist das Lageraußenteil 4 eine Höhe h1 auf, welche sich zwischen einer Oberseite
4a und einer in Längsrichtung x parallel dazu beabstandeten Unterseite 4b des Lageraußenteils
4 erstreckt.
[0055] Figur 2 verdeutlicht in einer um 90° um die Längsrichtung x verdrehten Ansicht der
Ringschraube 1 aus Figur 1 deren Ausgestaltung. In dieser Ansicht wird deutlich, dass
die sich in die zweite Querrichtung z erstreckende Dicke der Öse 3 die ebenfalls parallel
zur zweiten Querrichtung z gemessene Breite des Lageraußenteils 4 unterschreitet.
Das Lageraußenteil 4 weist eine konisch ausgebildete Außenfläche 5 auf. Dabei ist
die Außenfläche 5 des Lageraußenteils 4 gegenüber der Längsrichtung x geneigt, wobei
sich das Lageraußenteil 4 zu seiner dem Gewindebolzen 2 zugewandten Seite hin verjüngt.
Demgegenüber verdickt sich das Lageraußenteil 4 zu seiner dem Gewindebolzen 2 gegenüberliegenden
und somit der Öse 3 zugewandten Seite hin.
[0056] In dieser Ansicht weist die Öse 3 ebenfalls einen konischen Verlauf auf, deren größte
Ausdehnung in Bezug auf ihre Dicke im Bereich des Lageraußenteils 4 liegt, während
sich die Öse 3 zu ihrem Scheitel 6 hin verjüngt.
[0057] In einem zwischen der Öse 3 und dem Gewindebolzen 2 gelegenen Bereich der Außenfläche
5 des Lageraußenteils 4 weist dieser einen Zugang 7a auf, welcher in hier nicht näher
dargestellter Weise durch einen Teil des Lageraußenteils 4 hindurch verläuft. Der
Zugang 7a ist über einen Gewindestift 8a verschlossen, welcher eine Werkzeugansatzfläche
in Form eines Innensechskants aufweist. Somit kann der Gewindestift 8a über ein nicht
näher dargestelltes Werkzeug in Form eines Inbus aus dem Zugang 7a entfernt werden.
[0058] Figur 3 verdeutlicht in einer Aufsicht der Ringschraube 1 mit Blick in Längsrichtung
x die Ausgestaltung der Öse 3 sowie des Lageraußenteils 4. Wie bereits in Figur 2
dargestellt, verjüngt sich die Dicke der Öse zu deren Scheitel 6 hin. Das Lageraußenteil
4 weist dabei eine runde Ausgestaltung auf, wobei dessen Außenfläche 5 kreisförmig
um die Längsrichtung x herum verläuft.
[0059] Figur 4 zeigt nochmals die bereits in den vorhergehenden Figuren 1 bis 3 erläuterten
Merkmale der Ringschraube 1 in einer perspektivischen Darstellungsweise. Wie zu erkennen,
schneidet sich die Längsrichtung x zusammen mit der ersten Querrichtung y und der
zweiten Querrichtung z im Auge der ringförmigen Öse 3. Die Darstellung gibt ferner
den Blick auf eine Stirnseite 9 eines Lagerinnenteils 10 frei, welches ringförmig
von dem Lageraußenteil 4 umgriffen ist. Dabei weist das Lagerinnenteil 10 an seiner
dem Gewindebolzen 2 abgewandten Stirnseite 9 eine Werkzeugansatzkontur 11 auf. Wie
bereits beim Gewindestift 8a der Figur 2 aufgezeigt, ist auch die Werkzeugansatzkontur
11 in der Stirnseite 9 des Lagerinnenteils 10 als Innensechskant ausgebildet.
[0060] In dieser Darstellung ist ein weiterer Zugang 7b erkennbar, welcher dem hier nicht
näher dargestellten Zugang 7a aus Figur 2 gegenüberliegt. Vorliegend ist der Zugang
7b in seiner Lage in dem Lageraußenteil 4 zum Übergangsbereich zwischen der Öse 3
und dem Lageraußenteil 4 hin verschoben.
[0061] Figur 5 verdeutlicht nunmehr den inneren Aufbau der Ringschraube 1 in einer Schnittdarstellung.
Vorliegend ist der Schnitt in der durch die Längsrichtung x und die erste Querrichtung
y aufgespannten Ebene geführt, in welcher die Öse 3 verläuft. Der Schnitt verdeutlicht,
dass der Gewindebolzen 2 einstückiger Bestandteil des Lagerinnenteils 10 ist. Weiterhin
wird nochmals verdeutlicht, dass die Öse 3 einstückiger Bestandteil des Lageraußenteils
4 ist. Neben der ebenfalls geschnittenen Werkzeugansatzkontur 11 in der Stirnseite
9 des Lagerinnenteils 10 ist ersichtlich, dass das Lageraußenteil 4 unter Eingliederung
von Wälzkörpern 12a, 12b an dem Lagerinnenteil 10 abgestützt ist. Hierfür sind die
Wälzkörper 12a, 12b jeweils in einer von zwei in Längsrichtung x beabstandeten und
parallel zueinander verlaufenden Ebenen E1, E2 um das Lagerinnenteil 10 herum angeordnet.
[0062] Der Schnitt verdeutlicht, dass sich die beiden Zugänge 7a, 7b gegenüberliegen und
jeweils über Gewindestifte 8a, 8b verschlossen sind. Die Zugänge 7a, 7b sind dabei
jeweils auf die Wälzkörper 12a, 12b einer der Ebenen E1, E2 ausgerichtet. Durch Entfernen
wenigstens eines der Gewindestifte 8a, 8b ist somit sowohl die Entnahme als auch die
Einführung der Wälzkörper 12a, 12b ermöglicht. Zur Aufnahme der Wälzkörper 12a, 12b
sind sowohl in dem Lageraußenteil 4 als auch in dem Lagerinnenteil 10 jeweils Laufrinnen
13a, 13b, 14a, 14b angeordnet. Die Laufrinnen 13a, 13b, 14a, 14b sind dabei in ihrem
jeweiligen Querschnitt gerundet, wobei die Zugänge 7a, 7b jeweils mit den Laufrinnen
13a, 13b, 14a, 14b kommunizieren. Die Laufrinnen 13a, 13b, 14a, 14b sind jeweils in
einer der beiden Ebenen E1, E2 angeordnet. Hierbei liegen sich die Laufrinne 13a des
Lagerinnenteils 10 und die Laufrinne 14a des Lageraußenteils 4 in der ersten Ebene
E1 gegenüber, während sich die weitere Laufrinne 13b des Lagerinnenteils 10 und die
Laufrinne 14b des Lageraußenteils 4 in der zweiten Ebene E2 gegenüberliegen. Die Laufrinnen
13a, 13b, 14a, 14b umschließen dabei die Wälzkörper 12a, 12b zumindest bereichsweise,
wodurch das Lageraußenteil 4 über die Walzkörper 12a, 12b an dem Lagerinnenteil 10
abgestützt ist.
[0063] Sowohl das Lagerinnenteil 10 als auch das Lageraußenteil 4 weisen eine sich jeweils
in Längsrichtung x des Lagerinnenteils 10 erstreckende Höhe h1, h2 auf. Die Höhe h2
des Lagerinnenteils 10 erstreckt sich dabei zwischen dem Gewindebolzen 2 und der Stirnseite
9 des Lagerinnenteils 10. Die sich in Längsrichtung x des Lagerinnenteils 10 erstreckende
Höhe h2 des Lagerinnenteils 10 ist dabei geringer als die sich ebenfalls in Längsrichtung
x erstreckende und das Lagerinnenteil 10 umgreifende Höhe h1 des Lageraußenteils 4.
[0064] Wie bereits zu erkennen, sind die in den einzelnen Ebenen E1, E2 angeordneten Wälzkörper
12a, 12b derart angeordnet, dass diese sich mit ihrer jeweiligen Projektionsfläche
zumindest bereichsweise überlappen. Mit Blick auf die Darstellung der Figur 5 ist
die vorliegende Schnittebene so geführt, dass jeweils einer der Wälzkörper 12a, 12b
in seinem größten Querschnitt geschnitten dargestellt ist. Dies verdeutlicht, dass
der jeweils unmittelbar benachbarte Wälzkörper 12a, 12b in der jeweils anderen Ebene
E1, E2 eine Überschneidung mit dem geschnittenen Wälzkörper 12a, 12b aufweist.
[0065] Figur 6 zeigt den Gewindebolzen 2 zusammen mit dem Lagerinnenteil 10 außerhalb der
hier nicht weiter dargestellten Ringschraube 1 in einer perspektivischen Darstellungsweise.
Wie zu erkennen, sind die einzelnen Wälzkörper 12a, 12b jeweils als Kugeln ausgebildet,
welche ringförmig um das Lagerinnenteil 10 herum übereinander angeordnet sind. Diese
Ansicht verdeutlicht, dass die einzelnen Wälzkörper 12a, 12b jeweils versetzt zueinander
angeordnet sind, wodurch sich zwischen den einzelnen Wälzkörpern 12a, 12b jeweils
eine Punktberührung einstellt.
[0066] Figur 7 zeigt nochmals eine detaillierte Darstellung der Abbildung des Gewindebolzens
2 mit dem einstückig daran ausgebildeten Lagerinnenteil 10 sowie den dieses umgebenen
Wälzkörpern 12a, 12b. Diese Ansicht verdeutlicht nochmals, dass der ein Außengewinde
aufzeigende Gewindebolzen 2 einstückig mit dem Lagerinnenteil 10 ausgebildet ist.
[0067] Mit Bezug auf die Darstellung der Figur 7 sind die oberen Wälzkörper 12a um das Lagerinnenteil
10 herum in Form einer Ringbahn R1 angeordnet, demgegenüber die unteren Wälzkörper
12b ebenfalls in einer Ringbahn R2 um das Lagerinnenteil 10 herum verlaufen. Die sich
in Längsrichtung x erstreckende Breite der jeweiligen Ringbahnen R1, R2 ergibt sich
jeweils aufgrund der Außenabmessungen der einzelnen Wälzkörper 12a, 12b.
[0068] Sowohl die oberen Wälzkörper 12a als auch die unteren Wälzkörper 12b weisen jeweils
einen Radius r1, r2 auf, welcher vorliegend identisch ist. Weiterhin sind die beiden
Ebenen E1, E2, innerhalb derer die einzelnen Wälzkörper 12a, 12b angeordnet sind,
zueinander beabstandet. Hierbei verlaufen die beiden Ebenen E1, E2 in einem Abstand
x1 parallel zueinander. Die Anordnung der einzelnen Wälzkörper 12a, 12b ist so gewählt,
dass die einzelnen Ringbahnen R1, R2 eine Überschneidung zwischen sich aufweisen,
innerhalb derer sich zwischen den einzelnen Wälzkörpern 12a, 12b eine gedachte mäanderförmige
Trennbahn 15 ausbildet.
[0069] Die mäanderförmige Form der Trennbahn 15 liegt darin begründet, dass die einzelnen
Wälzkörper 12a, 12b einer Ebene E1, E2 jeweils zwischen zwei Wälzkörpern 12a, 12b
der jeweils anderen Ebene E1, E2 greifen. Mit Bezug auf die Längsrichtung x sind die
einzelnen Wälzkörper 12a, 12b nicht unmittelbar in den Ebenen E1, E2 aufeinander gestapelt,
sondern vielmehr gegeneinander geneigt. Hierdurch ergibt sich, dass die Summe aus
dem Radius r1 eines der in der ersten Ebene E1 angeordneten Wälzkörpers 12a und dem
Radius r2 eines der in der zweiten Ebene E2 angeordneten Wälzkörpers 12b größer ist
als der Abstand x1.
[0070] Vorliegend weisen somit zwei in derselben Ebene E1, E2 unmittelbar hintereinander
angeordnete Wälzkörper 12a, 12b mit wenigstens einem der Wälzkörper 12a, 12b aus der
anderen Ebene E1, E2 eine Punktberührung auf. Dabei schließen jeweils drei der Wälzkörper
12a, 12b einen Winkel w von vorliegend 60° zwischen sich ein. Hierfür sind zwei dieser
Wälzköper 12b gemeinsam in einer der Ebenen E2 angeordnet, während der verbleibende
Wälzkörper 12a in der jeweils anderen Ebene E1 liegt. Weiterhin wird es in nicht näher
dargestellter Weise als vorteilhaft angesehen, dass die Anzahl der Wälzkörper 12a,
12b in den einzelnen Ebenen E1, E2 identisch sind. Grundsätzlich können die Wälzkörper
12a, 12b auch mit Spiel zueinander angeordnet sein, so dass nicht alle Wälzkörper
12a, 12b eine Punktberührung zueinander aufweisen. Dieses Spiel kann innerhalb der
Ringbahnen R1, R2 erfolgen und/oder zwischen den Ringbahnen R1, R2. In diesem Fall
können drei der Wälzkörper 12a, 12b auch einen von 60° abweichenden Winkel w zwischen
sich einschließen. Insgesamt können wenigstens einige der Wälzkörper 12a, 12b je nach
Lagezustand innerhalb der Ringschraube während des Betriebs oder Stillstands eine
durchgehende Punktberührung oder zumindest zeitweise eine Punktberührung untereinander
aufweisen.
[0071] Wie zu erkennen, sind die Wälzkörper 12a, 12b in beiden der Ebenen E1, E2 identisch,
insbesondere in ihren Abmessungen. Auch wenn eine der Ringbahnen R1, R2 einen in nicht
näher dargestellter Weise kleinen Umfang aufweisen kann, sind vorliegend die in den
Ebenen E1, E2 angeordneten Wälzkörper 12a, 12b parallel zur Längsrichtung x des Lagerinnenteils
10 übereinander ausgerichtet.
[0072] Figur 8 zeigt die als gemeinsames einstückiges Bauteil ausgeführten Bereiche der
Ringschraube 1 in Form des Gewindebolzens 2 sowie des Lagerinnenteils 10. Zur Verdeutlichung
der Anordnung der Wälzkörper 12a, 12b sind hierbei lediglich zwei dieser Wälzkörper
12a, 12b schematisch dargestellt. Durch das Weglassen der übrigen Wälzkörper 12a,
12b wird hierdurch der Blick auf die umlaufenden Laufrinnen 13a, 13b ermöglicht, welche
um das Lagerinnenteil 10 herum verlaufen. Dabei gehen die in dem Lagerinnenteil 10
angeordneten Laufrinnen 13a, 13b unter Ausbildung eines Stegs 16 zwischen den Ebenen
E1, E2 ineinander über.
[0073] Der Steg 16 springt gegenüber einer Außenfläche 17 des Lagerinnenteils 10 zurück.
Hierdurch sind die einzelnen Wälzkörper 12a, 12b nicht in ihrem Dicksten beidseitig
in den Ringbahnen R1, R2 geführt. Mit anderen Worten sind die in den beiden Ebenen
E1, E2 angeordneten Wälzkörper 12a, 12b jeweils nur an ihren gegenüberliegenden äußeren
Seiten über Flanken 18a, 18b im Bereich ihres Dicksten geführt, während die jeweils
gegenüberliegende Seite der Wälzkörper 12a, 12b die Ebene des Stegs 16 überragen.
Hierdurch tritt jeweils ein Bereich 19a, 19b der Wälzkörper 12a, 12b aus der jeweiligen
Ringbahn R1, R2 heraus und ragt über den Steg 16 hinaus in die jeweils gegenüberliegende
Ringbahn R1, R2 hinein. Durch die somit zwangsläufig versetzte Anordnung der einzelnen
Wälzkörper 12a, 12b zueinander kann sich hierbei eine in Bezug auf die Längsrichtung
x diagonal verlaufende Druckstrebe 20 zwischen den Wälzkörpern 12a, 12b bei Belastung
ausbilden.
Bezugszeichen:
[0074]
- 1
- - Ringschraube
- 2
- - Gewindebolzen
- 3
- - Öse
- 4
- - Lageraußenteil
- 5
- - Außenfläche von 4
- 6
- - Scheitel von 3
- 7a
- - Zugang in 4
- 7b
- - Zugang in 4
- 8a
- - Gewindestift von 7a
- 8b
- - Gewindestift von 7b
- 9
- - Stirnseite von 10
- 10
- - Lagerinnenteil
- 11
- - Werkzeugansatzkontur von 10
- 12a
- - Wälzkörper
- 12b
- - Wälzkörper
- 13a
- - Laufrinne von 10
- 13b
- - Laufrinne von 10
- 14a
- - Laufrinne von 4
- 14b
- - Laufrinne von 4
- 15
- - Trennbahn zwischen 12a, 12b
- 16
- - Steg
- 17
- - Außenfläche von 10
- 18a
- - Flanke von 10
- 18b
- - Flanke von 10
- 19a
- - Bereich von 12a
- 19b
- - Bereich von 12b
- 20
- - Druckstrebe zwischen 12a, 12b
- E1
- - Ebene
- E2
- - Ebene
- h1
- - Höhe von 4
- h2
- - Höhe von 10
- r1
- - Radius von 12a
- r2
- - Radius von 12b
- R1
- - Ringbahn mit 12a
- R2
- - Ringbahn mit 12b
- w
- - Winkel
- x
- - Längsrichtung
- y
- - erste Querrichtung
- z
- - zweite Querrichtung
1. Ringschraube zur lösbaren Verbindung eines Trag-, Zurr- oder Zugmittels mit einem
Gegenstand, umfassend einen Gewindebolzen (2) sowie eine Öse (3), wobei der Gewindebolzen
(2) ein Lagerinnenteil (10) aufweist und die Öse (3) mit einem Lageraußenteil (4)
verbunden ist, welches unter Eingliederung von Wälzkörpern (12a, 12b) an dem Lagerinnenteil
(10) abgestützt ist, wobei die Wälzkörper (12a, 12b) ringförmig um das Lagerinnenteil
(10) herum in mindestens zwei in einem Abstand (x1) parallel zueinander verlaufenden
Ebenen (E1, E2) übereinander angeordnet sind, wobei in einer ersten Ebene (E1) angeordnete
Wälzkörper (12a) einen Radius (r1) aufweisen und in einer zweiten Ebene (E2) angeordnete
Wälzkörper (12b) einen Radius (r2) besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe aus dem Radius (r1) eines der in der ersten Ebene (E1) angeordneten Wälzkörper
(12a) und dem Radius (r2) eines der in der zweiten Ebene (E2) angeordneten Wälzkörper
(12b) größer ist als der Abstand (x1).
2. Ringschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in derselben Ebene (E1, E2) unmittelbar hintereinander angeordnete Wälzkörper
(12a, 12b) mit wenigsten einem der Wälzkörper (12a, 12b) aus der anderen Ebene (E1,
E2) eine Punktberührung aufweisen.
3. Ringschraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in derselben Ebene (E1, E2) unmittelbar hintereinander angeordnete Wälzkörper
(12a, 12b) mit wenigsten einem der Wälzkörper (12a, 12b) aus der anderen Ebene (E1,
E2) eine Linienberührung aufweisen.
4. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils drei der Wälzkörper (12a, 12b) einen Winkel (w) von 60° bis kleiner (<) 180°
zwischen sich einschließen, wobei zwei dieser Wälzkörper (12a, 12b) gemeinsam in einer
der Ebenen (E1, E2) angeordnet sind, während der verbleibende Wälzkörper (12a, 12b)
in der jeweils anderen Ebene (E1, E2) liegt.
5. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ebenen (E1, E2) jeweils eine im Querschnitt gerundete Laufrinne (13a, 13b,
14a, 14b) angeordnet ist, wobei die Laufrinnen (13a, 13b, 14a, 14b) in dem Lageraußenteil
(4) und/oder dem Lagerinnenteil (10) angeordnet sind.
6. Ringschraube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Lageraußenteil (4) und/oder dem Lagerinnenteil (10) angeordneten Laufrinnen
(13a, 13b, 14a, 14b) unter Ausbildung eines Stegs (16) zwischen den Ebenen (E1, E2)
ineinander übergehen.
7. Ringschraube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (16) gegenüber einer Innenfläche des Lageraußenteils (4) und/oder einer
Außenfläche (17) des Lagerinnenteils (10) zurückspringt.
8. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich in Längsrichtung (x) des Lagerinnenteils (10) erstreckende Höhe (h2) des
Lagerinnenteils (10) maximal einer sich ebenfalls in dieser Längsrichtung (x) erstreckenden
und das Lagerinnenteil (10) umgreifenden Höhe (h1) des Lageraußenteils (4) entspricht.
9. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Lageraußenteil (4) eine konisch ausgebildete Außenfläche (5) aufweist.
10. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (2) einstückiger Bestandteil des Lagerinnenteils (10) ist.
11. Ringschraube nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerinnenteil (10) an einer dem Gewindebolzen (2) abgewandten Stirnseite (9)
eine Werkzeugansatzkontur (11) aufweist.
12. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Öse (3) einstückiger Bestandteil des Lageraußenteils (4) ist.
13. Ringschraube nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Lageraußenteil (4) zwei verschließbare Zugänge (7a, 7b) aufweist, welche jeweils
im Bereich der Ebenen (E1, E2) angeordnet sind und mit den Laufrinnen (13a, 13b, 14a,
14b) kommunizieren.
14. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Wälzkörper (12a, 12b) in den Ebenen (E1, E2) identisch ist.
15. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Ebenen (E1, E2) angeordneten Wälzkörper (12a, 12b) parallel oder in einem
Winkel zu einer Längsrichtung (x) des Lagerinnenteils (10) übereinander ausgerichtet
sind.
16. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (12a, 12b) als Kugel, Zylinder oder als Kegelstumpf ausgebildet sind.
17. Ringschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (12a, 12b) in beiden Ebenen (E1, E2) identische Abmessungen aufweisen.
1. An eyebolt for releasably connecting a carrying, lashing or traction means with an
object, comprising a threaded bolt (2) and an eyelet (3), wherein the threaded bolt
(2) has an inner bearing part (10) and the eyelet (3) is connected to an outer bearing
part (4), which with the incorporation of rolling elements (12a, 12b) is supported
on the inner bearing part (10), wherein the rolling elements (12a, 12b) are disposed
above one another in a ring-shape around the inner bearing part (10) in at least two
planes (E1, E2) extending at a distance (x1) parallel to one another, wherein rolling
elements (12a) disposed in a first plane (E1) have a radius (r1) and rolling elements
(12b) disposed in a second plane (E2) have a radius (r2), characterized in that the sum of the radius (r1) of one of the rolling elements (12a) disposed in the first
plane (E1) and the radius (r2) of one of the rolling elements (12b) disposed in the
second plane (E2) is greater than the distance (x1).
2. An eyebolt according to claim 1, characterized in that two rolling elements (12a, 12b) disposed immediately one after the other in the same
plane (E1, E2) have a point contact with at least one of the rolling elements (12a,
12b) from the other plane (E1, E2).
3. An eyebolt according to claim 1 or 2, characterized in that two rolling elements (12a, 12b) disposed immediately one after the other in the same
plane (E1, E2) have a line contact with at least one of the rolling elements (12a,
12b) from the other plane (E1, E2).
4. An eyebolt according to one of claims 1 to 3, characterized in that in each case three of the rolling elements (12a, 12b) include an angle (w) of 60°
to less than (<) 180° between them, wherein two of said rolling elements (12a, 12b)
are disposed together in one of the planes (E1, E2), while the remaining rolling element
(12a, 12b) is in the respective other plane (E1, E2).
5. An eyebolt according to one of claims 1 to 4, characterized in that in the planes (E1, E2) in each case a running groove (13a, 13b, 14a, 14b) rounded
in the cross-section is disposed, in which the running grooves (13a, 13b, 14a, 14b)
are disposed in the outer bearing part (4) and/or the inner bearing part (10).
6. An eyebolt according to claim 5, characterized in that the running grooves (13a, 13b, 14a, 14b) disposed in the outer bearing part (4) and/or
the inner bearing part (10) merge into each other forming a web (16) between the planes
(E1, E2).
7. An eyebolt according to claim 6, characterized in that the web (16) drops back against an inner surface of the outer bearing part (4) and/or
an outer surface (17) of the inner bearing part (10).
8. An eyebolt according to one of claims 1 to 7, characterized in that a height (h2) of the inner baring part (10) extending in the longitudinal direction
(x) of the inner bearing part (10) corresponds maximally to a height (h1) of the outer
bearing part (4) also extending in this longitudinal direction (x) and encompassing
the inner bearing part (10).
9. An eyebolt according to one of claims 1 to 8, characterized in that the outer bearing part (4) has a conically designed outer surface (5).
10. An eyebolt according to one of claims 1 to 9, characterized in that the threaded bolt (2) is an integral component of the inner bearing part (10).
11. An eyebolt according to claim 10, characterized in that the inner bearing part (10) has a tool attachment contour (11) on a front side (9)
facing away from the threaded bolt (2).
12. An eyebolt according to one of claims 1 to 11, characterized in that the eyelet (3) is an integral component of the outer bearing part (4).
13. An eyebolt according to one of claims 5 to 12, characterized in that the outer bearing part (4) has two lockable accesses (7a, 7b), which in each case
are disposed in the area of the planes (E1, E2) and interact with the running grooves
(13a, 13b, 14a, 14b).
14. An eyebolt according to one of claims 1 to 13, characterized in that the number of rolling elements (12a, 12b) in the planes (E1, E2) is identical.
15. An eyebolt according to one of claims 1 to 14, characterized in that the rolling elements (12a, 12b) disposed in the planes (E1, E2) are oriented on top
of each other parallel or at an angle to a longitudinal direction (x) of the inner
bearing part (10).
16. An eyebolt according to one of claims 1 to 13, characterized in that the rolling elements (12a, 12b) are designed as a sphere, cylinder or as a truncated
cone.
17. An eyebolt according to one of claims 1 to 16, characterized in that the rolling elements (12a, 12b) have identical dimensions in both planes (E1, E2).
1. Vis à oeillet pour la liaison amovible d'un moyen de portage, d'amarrage ou de traction
avec un objet, comprenant un boulon fileté (2) ainsi qu'un oeillet (3), le boulon
fileté (2) comportant une partie intérieure de palier (10) et l'oeillet (3) étant
relié à une partie extérieure de palier (4) qui est appuyée à la partie intérieure
de palier (10) avec insertion d'éléments roulants (12a, 12b), les éléments roulants
(12a, 12b) étant agencés en anneau autour de la partie intérieure de palier (10) les
uns sur les autres dans au moins deux plans (E1, E2) s'étendant parallèlement l'un
à l'autre à une distance (x1), des éléments roulants (12a) agencés dans un premier
plan (E1) ayant un rayon (r1) et des éléments roulants (12b) agencés dans un deuxième
plan (E2) ayant un rayon (r2), caractérisée en ce que la somme du rayon (r1) d'un élément roulant (12a) agencé dans le premier plan (E1)
et du rayon (r2) d'un élément roulant (12b) agencé dans le deuxième plan (E2) est
supérieure à la distance (x1).
2. Vis à oeillet selon la revendication 1, caractérisée en ce que deux éléments roulants (12a, 12b) agencés directement l'un derrière l'autre dans
le même plan (E1, E2) présentent un point de contact avec au moins l'un des éléments
roulants (12a, 12b) de l'autre plan (E1, E2).
3. Vis à oeillet selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que deux éléments roulants (12a, 12b) agencés directement l'un derrière l'autre dans
le même plan (E1, E2) présentent une ligne de contact avec au moins l'un des éléments
roulants (12a, 12b) de l'autre plan (E1, E2).
4. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, à chaque fois, trois des éléments roulants (12a, 12b) forment entre eux un angle
(w) compris entre 60° et moins de (<) 180°, deux de ces éléments roulants (12a, 12b)
étant agencés ensemble dans l'un des plans (E1, E2) tandis que l'élément roulant restant
(12a, 12b) est agencé dans l'autre plan respectif (E1, E2).
5. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que, à chaque fois, une goulotte (13a, 13b, 14a, 14b) dont la section transversale est
ronde est agencée dans les plans (E1, E2), les goulottes (13a, 13b, 14a, 14b) étant
agencées dans la partie extérieure de palier (4) et/ou dans la partie intérieure de
palier (10).
6. Vis à oeillet selon la revendication 5, caractérisée en ce que les goulottes (13a, 13b, 14a, 14b) agencées dans la partie extérieure de palier (4)
et/ou dans la partie intérieure de palier (10) passent l'une dans l'autre en formant
une traverse (16) entre les plans (E1, E2).
7. Vis à oeillet selon la revendication 6, caractérisée en ce que la traverse (16) est en retrait par rapport à une surface interne de la partie extérieure
de palier (4) et/ou par rapport à une surface externe (17) de la partie intérieure
de palier (10).
8. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'une hauteur (h2) de la partie intérieure de palier (10), hauteur qui s'étend dans
le sens de la longueur (x) de la partie intérieure de palier (10), correspond au maximum
à une hauteur (h1) de la partie extérieure de palier (4), hauteur qui s'étend également
dans ce sens de la longueur (x) et qui englobe la partie intérieure de palier (10).
9. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la partie extérieure de palier (4) a une surface externe (5) conçue conique.
10. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le boulon fileté (2) est conçu d'un seul tenant avec la partie intérieure de palier
(10).
11. Vis à oeillet selon la revendication 10, caractérisée en ce que la partie intérieure de palier (10) a un contour d'épaulement d'outil (11) au niveau
d'un côté frontal (9) éloigné du boulon fileté (2).
12. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'oeillet (3) est conçu d'un seul tenant avec la partie extérieure de palier (4).
13. Vis à oeillet selon l'une des revendications 5 à 12, caractérisée en ce que la partie extérieure de palier (4) comporte deux accès (7a, 7b) pouvant être fermés
qui sont agencés à chaque fois dans la zone des plans (E1, E2) et qui communiquent
avec les goulottes (13a, 13b, 14a, 14b).
14. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que le nombre des éléments roulants (12a, 12b) dans les deux plans (E1, E2) est identique.
15. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que les éléments roulants (12a, 12b) agencés dans les plans (E1, E2) sont orientés les
uns au-dessus des autres parallèlement ou en formant un certain angle avec un sens
de la longueur (x) de la partie intérieure de palier (10).
16. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les éléments roulants (12a, 12b) sont conçus comme des billes, des cylindres ou des
cônes tronqués.
17. Vis à oeillet selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que les éléments roulants (12a, 12b) dans les deux plans (E1, E2) ont des dimensions
identiques.