| (19) |
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(11) |
EP 2 823 160 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2016 Patentblatt 2016/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/000265 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/131602 (12.09.2013 Gazette 2013/37) |
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| (54) |
BRENNKRAFTMASCHINENVENTILTRIEBVERSTELLVORRICHTUNG
INTERNAL COMBUSTION ENGINE VALVE TRAIN ADJUSTMENT DEVICE
DISPOSITIF DE DÉPHASAGE DE DISTRIBUTION DE MOTEUR À COMBUSTION INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
08.03.2012 DE 102012004420
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2015 Patentblatt 2015/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Daimler AG |
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70327 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- EPPINGER, Matthias
12437 Berlin (DE)
- LEHMANN, Kai
14974 Ludwigsfelde (DE)
- MARONDE, Marc
10178 Berlin (DE)
- NEUBAUER, Bernd
71701 Schwieberdingen (DE)
- RÖMHELD, Tilmann
71332 Waiblingen (DE)
- STOLK, Thomas
73230 Kirchheim (DE)
- VON GAISBERG-HELFENBERG, Alexander
71717 Beilstein (DE)
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| (74) |
Vertreter: JENSEN & SON |
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366-368 Old Street London EC1V 9LT London EC1V 9LT (GB) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102007 010 156 DE-A1-102009 034 990
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DE-A1-102008 029 325
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 10 2005 006 489 A1 ist bereits eine Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung mit zumindest einer
Nockenwelle, die zumindest vier axial verschiebbar angeordnete Nockenelemente umfasst,
bekannt.
[0003] Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine besonders vorteilhafte
und variable Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung bereitzustellen. Sie wird
gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung mit
zumindest einer Nockenwelle, die zumindest vier axial verschiebbar angeordnete Nockenelemente
umfasst.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass jeweils zwei der Nockenelemente, die benachbart angeordnet
sind, als gemeinsam zu schaltende Nockenelementgruppe ausgebildet sind. Dadurch können
die Nockenelemente besonders vorteilhaft geschaltet werden und insbesondere die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung
besonders variabel ausgestaltet werden. Unter einer "Nockenwelle" soll dabei insbesondere
eine Welle verstanden werden, die zur Betätigung mehrerer Ventile einer Brennkraftmaschine
vorgesehen ist und zur Betätigung eines Ventils jeweils zumindest eine Nockenspur
aufweist. Dabei ist es sowohl denkbar, dass die Nockenwelle als Einlassnockenwelle
ausgebildet und dazu vorgesehen ist, Einlassventile zu betätigen, als auch, dass die
Nockenwelle als Auslassnockenwelle ausgebildet und dazu vorgesehen ist, Auslassventile
zu betätigen. Unter einem "Nockenelement" soll insbesondere ein Element verstanden
werden, das drehfest auf einer Nockenwelle angeordnet und zur Betätigung eines Ventils
dazu vorgesehen ist, das entsprechende Ventil direkt oder indirekt mit zumindest einem
Hub zu beaufschlagen. Unter "drehfest" soll insbesondere eine Verbindung verstanden
werden, die ein Drehmoment und/oder eine Drehbewegung unverändert überträgt. Unter
"axial" soll insbesondere axial in Bezug auf eine Hauptrotationsachse des Nockenelements
verstanden werden. Unter "axial verschiebbar" soll dabei insbesondere verstanden werden,
dass das Nockenelement auf der Nockenwelle parallel zu der Hauptrotationsachse des
Nockenelements zwischen zumindest zwei Schaltstellungen verschiebbar ist. Unter "benachbart
angeordnet" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass die Nockenelemente
in axialer Richtung aneinander angrenzen und insbesondere kein Element, insbesondere
kein anderes Nockenelement, zwischen den benachbart angeordneten Nockenelementen angeordnet
ist. Unter einer "Nockenelementgruppe" soll dabei insbesondere eine Gruppierung aus
zwei Nockenelementen verstanden werden, die zusammen schaltbar sind, wobei die zwei
Nockenelemente als zwei separate, getrennt voneinander ausgebildete Bauteile ausgebildet
sind. Die Nockenelemente einer Nockenelementgruppe sind insbesondere in zumindest
einem Betriebszustand in axialer Richtung der Nockenwelle relativ zueinander bewegbar.
Unter "gemeinsam zu schalten" soll insbesondere verstanden werden, dass die beiden
Nockenelemente immer zusammen mittels einer Betätigung geschaltet werden, wobei eine
tatsächliche axiale Verschiebung der Nockenelemente zeitlich versetzt erfolgen kann.
[0006] Weiter wird vorgeschlagen, dass die zwei Nockenelementgruppen unabhängig voneinander
schaltbar sind. Dadurch können die Nockenelemente besonders vorteilhaft geschaltet
werden und die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung besonders variabel gestaltet
werden. Unter "unabhängig voneinander schaltbar" soll dabei insbesondere verstanden
werden, dass eine Nockenelementgruppe von einer Schaltung einer anderen Nockenelementgruppe
unbeeinflusst bleibt.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung jeweils
eine, einer der Nockenelementgruppen zugeordnete Aktuatorvorrichtung aufweist, die
die jeweils zwei Nockenelemente der Nockenelementgruppe während eines Umschaltvorgangs
miteinander koppelt. Dadurch können die beiden Nockenelementgruppen besonders einfach
unabhängig voneinander geschaltet werden. Unter einer "Aktuatorvorrichtung" soll dabei
insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die eine Kraft zum Schalten der Nockenelemente
bereitstellt, um diese von einer Schaltstellung in eine andere Schaltstellung zu schalten
und dazu vorzugsweise zumindest einen Aktuator aufweisen. Unter "koppeln" soll dabei
insbesondere verstanden werden, dass die zwei Nockenelemente einer Nockenelementgruppe
in dem Umschaltvorgang durch einen Eingriff der Aktuatorvorrichtung eine zueinander
definierte Bewegung durchführen, und/oder dass ein Schaltelement der Aktuatorvorrichtung,
insbesondere ein Schaltpin, von einer Kulissenbahn eines der Nockenelemente direkt
in eine Kulissenbahn des anderen Nockelements geführt wird.
[0008] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die zwei Nockenelementgruppen dazu vorgesehen
sind, Ventile eines Vierzylinder-Reihenmotors oder einer Reihe eines Achtzylinder-V-Motors
zu betätigen. Dadurch kann die Betätigung von Ventilen eines Vierzylinder-Reihenmotors
besonders vorteilhaft erfolgen.
[0009] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung eine
dritte Nockenelementgruppe aufweist, wobei die drei Nockenelementgruppen dazu vorgesehen
sind, Ventile eines Sechszylinder-Reihenmotors oder einer Reihe eines Zwölfzylinder-V-Motors
zu betätigen. Dadurch kann die Betätigung von Ventilen eines Sechszylinder-Reihenmotors
besonders vorteilhaft erfolgen.
[0010] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung
eine Steuer- und/oder Regeleinheit aufweist, die dazu vorgesehen ist, in zumindest
einem Betriebszustand zwei Nockenelemente einer der Nockenelementgruppen in einer
anderen Schaltstellung zu betreiben als die zwei Nockenelemente einer anderen der
Nockenelementgruppen. Dadurch können Zylinder, die den Nockenelementen der einen Nockenelementgruppe
zugeordnet sind, vorteilhaft mit einem anderen Ventilhub betrieben werden als die
Zylinder, die den Nockenelementen einer anderen Nockenelementgruppe zugeordnet sind.
Unter einer "Steuer- und/oder Regeleinheit" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest
einem Steuergerät verstanden werden. Unter einem "Steuergerät" soll insbesondere eine
Einheit mit einer Prozessoreinheit und mit einer Speichereinheit sowie mit einem in
der Speichereinheit gespeicherten Betriebsprogramm verstanden werden. Grundsätzlich
kann die Steuer- und/oder Regeleinheit mehrere untereinander verbundene Steuergeräte
aufweisen, die vorzugsweise dazu vorgesehen sind, über ein Bus-System, wie insbesondere
ein CAN-Bus-System, miteinander zu kommunizieren. Unter "vorgesehen" soll insbesondere
speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Unter einer
"Schaltstellung eines Nockenelements" soll dabei eine definierte Position des Nockenelements
verstanden werden, die das Nockenelement nach Vollenden einer Schaltung einnimmt und
in dem eine definierte Nockenspur mit dem entsprechenden Ventil in Eingriff steht.
Unter eine "anderen Schaltstellung betreiben" soll dabei insbesondere verstanden werden,
dass die Nockelemente der einen Nockenelementgruppe die ihnen zugeordneten Ventile
mit einem Ventilhub betätigen, der sich von einem Ventilhub unterscheidet, mit dem
die Nockenelemente der anderen Nockenelementgruppe die ihnen zugeordneten Ventile
betätigen. Dabei können sich die Ventilhübe in ihrer Hubhöhe und/oder in ihrem Hubverlauf
unterscheiden und/oder zeitlich versetzt beginnen.
[0011] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit in zumindest
einem Betriebszustand dazu vorgesehen ist, zunächst die Nockenelementgruppe zu Schalten,
deren erstes Nockenelement als nächstes seine Grundkreisphase erreicht. Dadurch kann
eine Schaltung der Nockenelemente besonders schnell erfolgen. Unter einem "ersten
Nockenelement einer Nockenelementgruppe" soll dabei insbesondere das Nockenelement
der beiden zu einer Nockenelementgruppe zusammengefassten Nockenelemente verstanden
werden, dessen zugeordneter Zylinder, ausgehend von einer Zündfolge der beiden den
Nockenelementen zugeordneten Zylinder betrachtet, einen Zündzeitpunkt aufweist, der
zeitlich vor einem Zündzeitpunkt liegt, den der Zylinder aufweist, der dem zweiten
Nockenelement zugeordnet ist.
[0012] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0013] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung in einem ersten
Ausführungsbeispiel und
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung in einem zweiten
Ausführungsbeispiel.
[0014] Die Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung
in einem ersten Ausführungsbeispiel. Die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung
ist Teil einer nicht näher dargestellten Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug.
Die Brennkraftmaschine ist Teil eines nicht näher dargestellten Kraftfahrzeugs und
weist vier nicht näher dargestellte Zylinder auf. Die Brennkraftmaschine ist als ein
Vierzylinder-Reihenmotor ausgebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die
Brennkraftmaschine eine andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anzahl an Zylindern
aufweist. Die Brennkraftmaschine weist für jeden Zylinder jeweils zwei nicht näher
dargestellte, als Einlassventile ausgebildete Ventile und zwei nicht näher dargestellte,
als Auslassventile ausgebildete Ventile auf. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass
die Brennkraftmaschine für jeden Zylinder jeweils nur ein Einlassventil und ein Auslassventil
oder eine andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anzahl an Einlass- und/oder
Auslassventilen aufweist. Die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung weist eine
als Einlassnockenwelle ausgebildete Nockenwelle 10a, die zur Betätigung der als Einlassventile
ausgebildeten Ventile vorgesehen ist, und eine nicht näher dargestellte, als Auslassnockenwelle
ausgebildete Nockenwelle, die zur Betätigung der als Auslassventile ausgebildeten
Ventile vorgesehen ist, auf. Im Folgenden wird aus Übersichtlichkeitsgründen nur die
als Einlassnockenwelle ausgebildete Nockenwelle 10a beschrieben. Die als Auslassnockenwelle
ausgebildete Nockenwelle kann grundsätzlich im Wesentlichen gleich ausgebildet sein
wie die im Folgenden beschriebene als Einlassnockenwelle ausgebildete Nockenwelle
10a. Dabei können die als Einlassnockenwelle ausgebildete Nockenwelle 10a und die
als Auslassnockenwelle ausgebildete Nockenwelle die Ventile, die sie betätigen, mit
unterschiedlichen Hüben beaufschlagen, die sich sowohl in ihrem Maximalhub als auch
in einem Hubverlauf unterscheiden können. Die Nockenwelle 10a ist in einem Zylinderkopf
der Brennkraftmaschine drehbar gelagert.
[0015] Die Nockenwelle 10a umfasst vier axial verschiebbar angeordnete Nockenelemente 11a,
12a, 13a, 14a. Die Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a sind über einen nicht näher dargestellten
Formschluss drehfest mit der Nockenwelle 10a verbunden. In einer Axialrichtung, die
parallel zu einer Rotationsachse der Nockenwelle 10a verläuft, sind die Nockenelemente
11 a, 12a, 13a, 14a zwischen zwei Schaltstellungen verschiebbar. Grundsätzlich ist
es auch denkbar, dass die Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a auf eine andere, dem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Weise mit der Nockenwelle 10a verbunden sind. Das erste
Nockenelement 11a ist dem ersten Zylinder und den entsprechenden Ventilen zugeordnet.
Das zweite Nockenelement 12a ist dem zweiten Zylinder und den entsprechenden Ventilen
zugeordnet. Das dritte Nockenelement 13a ist dem dritten Zylinder und den entsprechenden
Ventilen zugeordnet. Das vierte Nockenelement 14a ist dem vierten Zylinder und den
entsprechenden Ventilen zugeordnet.
[0016] Die axial verschiebbaren Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a sind zur Betätigung und
Verstellung eines Ventilhubs von jeweils zwei Ventilen eines Zylinders vorgesehen.
Dazu weisen die Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a jeweils zwei Nockenspuren 24a für
jeweils ein Ventil auf. Jedes der Nockenelemente 11 a, 12a, 13a, 14a weist zwei erste
Nockenspuren 24a und zwei zweite Nockenspuren 24a auf. Je eine erste Nockenspur 24a
und eine zweite Nockenspur 24a sind jeweils dem selben Ventil eines Zylinders zugeordnet
und weisen unterschiedliche Ventilhübe und Hubverläufe auf. Die ersten Nockenspuren
24a und die zweiten Nockenspuren 24a, die jeweils dem selben Ventil des jeweiligen
Zylinders zugeordnet sind, sind auf dem jeweiligen Nockenelement 11 a, 12a, 13a, 14a
jeweils benachbart angeordnet. Die ersten Nockenspuren 24a der Nockenelemente 11a,
12a, 13a, 14a sind für einen kleinen Ventilhub vorgesehen. Die zweiten Nockenspuren
24a der Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a sind für einen großen Ventilhub vorgesehen.
In einer ersten Schaltstellung der Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a betätigen die
ersten Nockenspuren 24a die entsprechenden Ventile. In einer zweiten Schaltstellung
der Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a betätigen die zweiten Nockenspuren 24a die entsprechenden
Ventile. Zur Verstellung eines Ventilhubs der Ventile eines Zylinders wird das entsprechende
Nockenelement 11a, 12a, 13a, 14a von einer Schaltstellung in die andere Schaltstellung
geschaltet.
[0017] Jeweils zwei der Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a, die benachbart angeordnet sind,
sind als gemeinsam zu schaltende Nockenelementgruppe 17a, 18a ausgebildet. Das erste
Nockenelement 11a, das dem ersten Zylinder zugeordnet ist, und das zweite Nockenelement
12a, das dem zweiten Zylinder zugeordnet ist, bilden die erste gemeinsam zu schaltende
Nockenelementgruppe 17a aus. Das dritte Nockenelement 13a, das dem dritten Zylinder
zugeordnet ist, und das vierte Nockenelement 14a, das dem vierten Zylinder zugeordnet
ist, bilden die zweite gemeinsam zu schaltende Nockenelementgruppe 18a aus. Die Nockenelemente
11a, 12a, 13a, 14a einer der Nockenelementgruppen 17a, 18a sind jeweils getrennt voneinander
als separate Einzelbauteile ausgebildet. Die Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a einer
Nockenelementgruppe 17a, 18a werden jeweils während eines Umschaltvorgangs gemeinsam
geschaltet. Dabei wird zunächst jeweils das erste der beiden Nockenelemente 11a, 12a,
13a, 14a einer Nockenelementgruppe 17a, 18a geschaltet.
[0018] Die zwei Nockenelementgruppen 17a, 18a sind unabhängig voneinander schaltbar. Die
erste Nockenelementgruppe 17a, die von dem ersten Nockenelement 11a und dem zweiten
Nockenelement 12a gebildet ist, ist unabhängig von der zweiten Nockenelementgruppe
18a, die von dem dritten Nockenelement 13a und dem vierten Nockenelement 14a gebildet
ist, schaltbar. Eine Schaltstellung des ersten Nockenelements 11a und des zweiten
Nockenelements 12a, die die erste Nockenelementgruppe 17a ausbilden, lässt sich unabhängig
davon ändern, ob das dritte Nockenelement 13a und das vierte Nockenelement 14a, die
die zweite Nockenelementgruppe 18a ausbilden, geschaltet werden. Das gleiche gilt
umgekehrt. Eine Schaltstellung des dritten Nockenelements 13a und des vierten Nockenelements
14a, die die zweite Nockenelementgruppe 18a ausbilden, lässt sich unabhängig davon
ändern, ob das erste Nockenelement 11 a und das zweite Nockenelement 12a, die die
erste Nockenelementgruppe 17a ausbilden, geschaltet werden. Nach einem Umschaltvorgang
weisen die Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a einer Nockenelementgruppe 17a, 18a, also
das erste Nockenelement 11a und das zweite Nockenelement 12a, sowie das dritte Nockenelement
13a und das vierte Nockenelement 14a, jeweils immer die gleiche Schaltstellung auf.
[0019] Die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung weist zwei Aktuatorvorrichtungen
20a, 21 a auf. Jeweils eine Aktuatorvorrichtung 20a, 21 a ist einer der Nockenelementgruppen
17a, 18a zugeordnet. Die Aktuatorvorrichtungen 20a, 21 a koppeln die Nockenelemente
11 a, 12a, 13a, 14a der ihr zugeordneten Nockenelementgruppe 17a, 18a während eines
Umschaltvorgangs miteinander. Die erste Aktuatorvorrichtung 20a ist der ersten Nockenelementgruppe
17a zugeordnet und dazu vorgesehen, das erste Nockenelement 11a und das zweite Nockenelement
12a zu schalten. Die zweite Aktuatorvorrichtung 21 a ist der zweiten Nockenelementgruppe
18a zugeordnet und dazu vorgesehen, das dritten Nockenelement 13a und das vierte Nockenelement
14a zu schalten.
[0020] Die erste Aktuatorvorrichtung 20a und die zweite Aktuatorvorrichtung 21 a sind baugleich
ausgebildet. Die erste Aktuatorvorrichtung 20a weist eine schematisch dargestellte
Kulissenbahn 25a auf. Dabei ist ein erster Teil der Kulissenbahn 25a einstückig mit
dem ersten, dem ersten Zylinder zugeordneten Nockenelement 11 a ausgebildet. Ein zweiter
Teil der Kulissenbahn 25a ist einstückig mit dem zweiten, dem zweiten Zylinder zugeordneten
Nockenelement 12a ausgebildet. Der erste und der zweite Teil der Kulissenbahn 25a
sind umlaufend in das erste Nockenelement 11a, bzw. in das zweite Nockenelement 12a
eingebracht. Der erste Teil der Kulissenbahn 25a geht in den zweiten Teil der Kulissenbahn
25a über. Der zweite Teil der Kulissenbahn 2a geht in den ersten Teil der Kulissenbahn
25a über. Die Aktuatorvorrichtung 20a umfasst einen Aktuator. Der Aktuator umfasst
ein Schaltelement, das als ein Schaltpin ausgebildet ist. Das Schaltelement greift
während eines Umschaltvorgangs in die Kulissenbahn 25a der Aktuatorvorrichtung 20a
ein. Dabei greift das Schaltelement bei einem Start des Umschaltvorgangs zunächst
immer erst in den ersten Teil der Kulissenbahn 25a ein. Dadurch schaltet die Aktuatorvorrichtung
20a zunächst das erste Nockenelement 11a von einer Schaltstellung in die andere Schaltstellung.
Ist das Schaltelement am Ende des ersten Teils der Kulissenbahn 25a angekommen, ist
das erste Nockenelement 11 a in die zu schaltende Schaltstellung geschaltet und das
Schaltelement gelangt in den zweiten Teil der Kulissenbahn 25a und schaltet nun das
zweite Nockenelement 12a in die zu schaltende Schaltposition.
[0021] Die zweite Aktuatorvorrichtung 21 a weist ebenfalls eine schematisch dargestellte
Kulissenbahn 25a auf. Dabei ist ein erster Teil der Kulissenbahn 25a einstückig mit
dem dritten, dem dritten Zylinder zugeordneten Nockenelement 13a ausgebildet. Ein
zweiter Teil der Kulissenbahn 25a ist einstückig mit dem vierten, dem vierten Zylinder
zugeordneten Nockenelement 14a ausgebildet. Der erste und der zweite Teil der Kulissenbahn
25a sind umlaufend in das dritte Nockenelement 13a, bzw. vierte Nockenelement 14a
eingebracht. Der erste Teil der Kulissenbahn 25a geht in den zweiten Teil der Kulissenbahn
25a über. Der zweite Teil der Kulissenbahn 25a geht in den ersten Teil der Kulissenbahn
25a über. Die Aktuatorvorrichtung 21 a umfasst einen Aktuator. Der Aktuator umfasst
ein Schaltelement, das als ein Schaltpin ausgebildet ist. Das Schaltelement greift
während eines Umschaltvorgangs in die Kulissenbahn 25a der Aktuatorvorrichtung 21
a ein. Dabei greift das Schaltelement bei einem Start des Umschaltvorgangs zunächst
immer erst in den ersten Teil der Kulissenbahn 25a ein. Dadurch schaltet die Aktuatorvorrichtung
21 a zunächst das dritte Nockenelement 13a von einer Schaltstellung in die andere
Schaltstellung. Ist das Schaltelement am Ende des ersten Teils der Kulissenbahn 25a
angekommen, ist das dritte Nockenelement 13a in die zu schaltende Schaltstellung geschaltet
und das Schaltelement gelangt in den zweiten Teil der Kulissenbahn 25a und schaltet
nun das vierte Nockenelement 14a in die zu schaltende Schaltposition.
[0022] Die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung weist eine Steuer- und Regeleinheit
23a auf. Die Steuer- und Regeleinheit 23a ist dazu vorgesehen, die erste Aktuatorvorrichtung
20a als auch die zweite Aktuatorvorrichtung 21 a zu schalten. Durch Ansteuerung der
Steuer- und Regeleinheit 23a können die Nockenelemente 11a, 12a der ersten Nockenelementgruppe
17a und die Nockenelemente 13a, 14a der zweiten Nockenelementgruppe 18a geschaltet
werden. Die Steuer- und Regeleinheit 23a ist dazu vorgesehen, in zumindest einem Betriebszustand
zwei Nockenelemente 11a, 12a, 13a, 14a einer der Nockenelementgruppen 17a, 18a in
einer anderen Schaltstellung zu betreiben, als zwei Nockenelemente 11a, 12a, 13a,
14a einer anderen der Nockenelementgruppen 17a, 18a. Dazu schaltet die Steuer- und
Regeleinheit 23a, ausgehend von einem Betriebszustand in dem alle Nockenelemente 11
a, 12a, 13a, 14a in einer gleichen Schaltstellung sind, mittels der entsprechenden
Aktuatorvorrichtung 20a, 21 a lediglich die Nockenelemente 11a, 12a der ersten Nockenelementgruppe
17a oder die Nockenelemente 13a, 14a der zweiten Nockenelementgruppe 18a. Dadurch
können die verschiedenen Zylinder der Brennkraftmaschine mit verschiedenen Ventilhüben
betrieben werden, wodurch sie unterschiedliche Leistungen erzeugen können. So ist
es beispielsweise denkbar, dass eine Brennkraftmaschinenleistung von 100 kW von zwei
unterschiedlichen Paketen, beispielsweise von einem ersten Paket mit 70 kW von dem
ersten Zylinder und dem zweiten Zylinder, deren zugeordnete Nockenelemente 11a, 12a
in einer ersten Schaltstellung betrieben werden, und einem zweiten Paket von 30 kW
von dem dritten Zylinder und dem vierten Zylinder, deren zugeordnete Nockenelemente
13a, 14a in einer zweiten Schaltstellung betrieben werden, zusammengesetzt wird. So
können die 100 kW mit einem höheren Wirkungsgrad erzeugt werden, als wenn alle Zylinder
mit gleicher Last betrieben werden, also alle Nockenelemente 11 a, 12a, 13a, 14a in
der gleichen Schaltstellung betrieben werden.
[0023] Die Steuer- und Regeleinheit 23a ist dazu vorgesehen, zunächst die Nockenelementgruppe
17a, 18a zu Schalten, deren erstes Nockenelement 11a, 13a als nächstes seine Grundkreisphase
erreicht. Ein Nockenelement 11a, 12a, 13a, 14a befindet sich in der Grundkreisphase,
wenn das entsprechende Nockenelement 11a, 12a, 13a, 14a das ihm zugeordnete Ventil
nicht betätigt. Abhängig von einem Zeitpunkt, an dem ein Umschaltvorgang der Nockenelemente
angefordert wird, kann zunächst die zweite Nockenelementgruppe 18a mit seinen zwei
Nockenelementen 13a, 14a geschaltet werden, wenn das dritte Nockenelement 13a zum
Zeitpunkt der Anforderung des Umschaltvorgangs als nächstes seine Grundkreisphase
erreicht. Erreicht das erste Nockenelement 11a zu einem Zeitpunkt der Anforderung
des Umschaltvorgangs als nächstes seine Grundkreisphase, werden zunächst die Nockenelemente
11a, 12a der ersten Nockenelementgruppe 17a geschaltet.
[0024] Die zwei Nockenelementgruppen 17a, 18a sind dazu vorgesehen, die Ventile der als
Vierzylinder-Reihenmotor ausgebildeten Brennkraftmaschine zu betätigen. Grundsätzlich
ist es auch denkbar, dass die zwei Nockenelementgruppen 17a, 18a dazu vorgesehen sind,
Ventile einer Reihe eines Achtzylinder-V-Motors zu betätigen. Eine Ausgestaltung der
Nockenelementgruppen 17a, 18a sowie der Aktuatorvorrichtungen 20a, 21 a für die Reihe
eines Achtzylinder-V-Motors entsprechen der hier beschriebenen Ausgestaltung. Zur
Ausbildung der Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung für den gesamten Achtzylinder-V-Motor
ist eine weitere Nockenwelle 10a mit zwei weiteren Nockenelementgruppen 17a, 18a und
den entsprechenden Aktuatorvorrichtungen 20a, 21 a nötig.
[0025] In der Figur 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figur 1 verwiesen werden kann. Zur
Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des
Ausführungsbeispiels in der Figuren 1 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels der Figur 2 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figur
1 verwiesen werden.
[0026] Die Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung
in einem zweiten Ausführungsbeispiel. Die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung
ist Teil einer nicht näher dargestellten Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug.
Die Brennkraftmaschine ist Teil eines nicht näher dargestellten Kraftfahrzeugs und
weist im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel sechs nicht näher dargestellte
Zylinder auf. Die Brennkraftmaschine ist als ein Sechszylinder-Reihenmotor ausgebildet.
[0027] Die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung umfasst eine Nockenwelle 10b, die
im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel sechs axial verschiebbar angeordnete
Nockenelemente 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b umfasst. Die axial verschiebbaren Nockenelemente
11b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b sind zur Betätigung und Verstellung eines Ventilhubs
von jeweils zwei Ventilen eines Zylinders vorgesehen. Jeweils zwei der Nockenelemente
11b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b, die benachbart angeordnet sind, sind als gemeinsam zu
schaltende Nockenelementgruppe 17b, 18b, 19b ausgebildet. Das erste Nockenelement
11 b, das dem ersten Zylinder zugeordnet ist, und das zweite Nockenelement 12b, das
dem zweiten Zylinder zugeordnet ist, bilden die erste gemeinsam zu schaltende Nockenelementgruppe
17b aus. Das dritte Nockenelement 13b, das dem dritten Zylinder zugeordnet ist, und
das vierte Nockenelement 14b, das dem vierten Zylinder zugeordnet ist, bilden die
zweite gemeinsam zu schaltende Nockenelementgruppe 18b aus. Das fünfte Nockenelement
15b, das dem fünften Zylinder zugeordnet ist, und das sechste Nockenelement 16b, das
dem sechsten Zylinder zugeordnet ist, bilden die dritte gemeinsam zu schaltende Nockenelementgruppe
19b aus. Die drei Nockenelementgruppen 17b, 18b, 19b sind unabhängig voneinander schaltbar.
Die Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung weist drei Aktuatorvorrichtungen 20b,
21 b, 22b auf. Jeweils eine Aktuatorvorrichtung 20b, 21 b, 22b ist einer der Nockenelementgruppen
zugeordnet. Alle drei Aktuatorvorrichtungen 20b, 21 b, 22b sind baugleich ausgebildet
und entsprechen der Beschreibung aus Figur 1.
[0028] Die drei Nockenelementgruppen 20b, 21 b, 22b sind dazu vorgesehen, Ventile der als
Sechszylinder-Reihenmotor ausgebildeten Brennkraftmaschine zu betätigen. Grundsätzlich
ist es auch denkbar, dass die drei Nockenelementgruppen 20b, 21 b, 22b dazu vorgesehen
sind, Ventile einer Reihe eines Zwölfzylinder-V-Motors zu betätigen. Eine Ausgestaltung
der Nockenelementgruppen 20b, 21 b, 22b sowie der Aktuatorvorrichtungen 20b, 21b,
22b für die Reihe eines Zwölfzylinder-V-Motors entsprechen der hier beschriebenen
Ausgestaltung. Zur Ausbildung der Kraftfahrzeugventiltriebverstellvorrichtung für
den gesamten Zwölfzylinder-V-Motor ist eine weitere Nockenwelle 10b mit drei weiteren
Nockenelementgruppen 20b, 21 b, 22b und den entsprechenden Aktuatorvorrichtungen 20b,
21 b, 22b nötig.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 10
- Nockenwelle
- 11
- Nockenelement
- 12
- Nockenelement
- 13
- Nockenelement
- 14
- Nockenelement
- 15
- Nockenelement
- 16
- Nockenelement
- 17
- Nockenelementgruppe
- 18
- Nockenelementgruppe
- 19
- Nockenelementgruppe
- 20
- Aktuatorvorrichtung
- 21
- Aktuatorvorrichtung
- 22
- Aktuatorvorrichtung
- 23
- Steuer- und/oder Regeleinheit
- 24
- Nockenspuren
- 25
- Kulissenbahn
1. Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung mit zumindest einer Nockenwelle
(10a; 10b), die zumindest vier axial verschiebbar angeordnete Nockenelemente (11a,
12a, 13a, 14a; 11b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b), die als separate, getrennt voneinander
ausgebildete Bauteile ausgebildet sind umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeweils zwei der Nockenelemente (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b),
die benachbart angeordnet sind, als gemeinsam zu schaltende Nockenelementgruppe (17a,
18a; 17b, 18b, 19b) ausgebildet sind.
2. Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Nockenelementgruppen (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) unabhängig voneinander schaltbar
sind.
3. Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch jeweils eine einer der Nockenelementgruppen (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) zugeordnete
Aktuatorvorrichtung (20a, 21a; 20b, 21 b, 22b), die die jeweils zwei Nockenelemente
(11a, 12a, 13a, 14a; 11b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) der Nockenelementgruppe (17a, 18a;
17b, 18b, 19b) während eines Umschaltvorgangs miteinander koppelt.
4. Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zwei Nockenelementgruppen (17a, 18a) dazu vorgesehen sind, Ventile eines Vierzylinder-Reihenmotors
oder einer Reihe eines Achtzylinder-V-Motors zu betätigen.
5. Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch eine dritte Nockenelementgruppe (19b), wobei die drei Nockenelementgruppen (17b,
18b, 19b) dazu vorgesehen sind, Ventile eines Sechszylinder-Reihenmotors oder einer
Reihe eines Zwölfzylinder-V-Motors zu betätigen.
6. Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Steuer- und/oder Regeleinheit (23a; 23b), die dazu vorgesehen ist, in zumindest
einem Betriebszustand zwei Nockenelemente (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b,
15b, 16b) einer der Nockenelementgruppen (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) in einer anderen
Schaltstellung zu betreiben, als zwei Nockenelemente (11a, 12a, 13a, 14a; 11b, 12b,
13b, 14b, 15b, 16b) einer anderen der Nockenelementgruppen (17a, 18a; 17b, 18b, 19b).
7. Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuer- und/oder Regeleinheit (23a; 23b) in zumindest einem Betriebszustand dazu
vorgesehen ist, zunächst die Nockenelementgruppe (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) zu Schalten,
deren erstes Nockenelement (11 a, 13a; 11 b, 13b, 15b) als nächstes seine Grundkreisphase
erreicht.
8. Brennkraftmaschine mit einer Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung nach
einem der vorhergehenden Ansprüche.
9. Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschinenventiltriebverstellvorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 7.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
in zumindest einem Betriebszustand zwei Nockenelemente (11a, 12a, 13a, 14a; 11b, 12b,
13b, 14b, 15b, 16b) einer Nockenelementgruppe (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) in einer anderen
Schaltstellung betrieben werden, als zwei Nockenelemente (11 a, 12a, 13a, 14a; 11
b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) einer anderen Nockenelementgruppe (17a, 18a; 17b, 18b,
19b).
1. Internal combustion engine valve train adjustment device, comprising at least one
camshaft (10a; 10b) having at least four axially displaceably arranged cam elements
(11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) designed as individual components
separate from one another,
characterised in that
two each of the cam elements (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b)
which are arranged adjacent to one another are designed as a cam element assembly
(17a, 18a; 17b, 18b, 19b) for joint switching.
2. Internal combustion engine valve train adjustment device according to claim 1,
characterised in that
the two cam element assemblies (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) are independently switchable.
3. Internal combustion engine valve train adjustment device according to claim 1 or 2,
characterised by
an actuator device (20a, 21 a; 20b, 21 b, 22b) each designed to one of the cam element
assemblies (17a, 18a; 17b, 18b, 19b), which actuator device (20a, 21 a; 20b, 21 b,
22b) couples the two cam elements (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b,
16b) each of the cam element assembly (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) to one another during
a switchover operation.
4. Internal combustion engine valve train adjustment device according to any of the preceding
claims,
characterised in that
the two cam element assemblies (17a, 18a) are provided for actuating valves of a four-cylinder
in-line engine or of a row of an eight-cylinder V-engine.
5. Internal combustion engine valve train adjustment device according to any of claims
1 to 3,
characterised by
a third cam element assembly (19b), wherein the three cam element assemblies (17b,
18b, 19b) are provided for actuating valves of a six-cylinder in-line engine or of
a row of an twelve-cylinder V-engine.
6. Internal combustion engine valve train adjustment device according to any of the preceding
claims,
characterised by
an open- and/or closed-loop control unit (23a; 23b), which is provided for operating
in at least one operating state two cam elements (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b,
13b, 14b, 15b, 16b) of one of the cam element assemblies (17a, 18a; 17b, 18b, 19b)
in a switching position different from that of two cam elements (11 a, 12a, 13a, 14a;
11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) of another cam element assembly (17a, 18a; 17b, 18b,
19b).
7. Internal combustion engine valve train adjustment device according to claim 6,
characterised in that
the open- and/or closed-loop control unit (23a; 23b) is in at least one operating
state provided for first switching that cam element assembly (17a, 18a; 17b, 18b,
19b) the first cam element (11 a, 13a; 11 b, 13b, 15b) of which is next to reach its
base circle phase.
8. Internal combustion engine comprising an internal combustion engine valve train adjustment
device according to any of the preceding claims.
9. Method for operating an internal combustion engine valve train adjustment device according
to any of claims 1 to 7,
10. Method according to claim 9,
characterised in that
in at least one operating state two cam elements (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b,
13b, 14b, 15b, 16b) of one of the cam element assemblies (17a, 18a; 17b, 18b, 19b)
are operated in a switching position different from that of two cam elements (11 a,
12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) of another cam element assembly (17a,
18a; 17b, 18b, 19b).
1. Dispositif de réglage de commande de soupape de moteur à combustion interne comprenant
au moins un arbre à cames (10a, 10b) qui comprend au moins quatre éléments de came
(11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b), disposés mobiles axialement
qui sont conçus en tant que composants autonomes l'un de l'autre, caractérisé en ce que respectivement au moins deux des éléments à cames (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b,
13b, 14b, 15b, 16b) qui sont adjacents l'un de l'autre, sont conçus en tant que groupe
d'éléments à cames (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) à commuter simultanément.
2. Dispositif de réglage de commande soupape de moteur à combustion interne selon la
revendication 1, caractérisé en ce que les deux groupes d'éléments à cames (17a, 18a; 17b, 18b, 19b) peuvent être commutés
indépendamment des uns des autres.
3. Dispositif de réglage de commande de soupape de moteur à combustion interne selon
la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé par respectivement un dispositif d'actionnement (20a, 21 a; 20b, 21 b, 22b), associé
à un des groupes d'éléments à cames (17a, 18a; 17b, 18b, 19b), ledit dispositif d'actionnement
accouplant l'un avec l'autre les deux éléments à cames respectifs (11a, 12a, 13a,
14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) du groupe d'éléments à cames (17a, 18a, 17b, 18b,
19b) pendant un processus de changement de rapport.
4. Dispositif de réglage de commande de soupape de moteur à combustion interne selon
l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux groupes d'éléments à cames (17a, 18a) sont prévus pour actionner des soupapes
d'un moteur à quatre cylindres en ligne ou une série de huit cylindres d'un moteur
en V.
5. Dispositif de réglage de commande de soupape de moteur à combustion interne selon
l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par un troisième groupe d'éléments à cames (19b), les trois groupes d'éléments à cames
(17b, 18b, 19b) étant prévus pour actionner les soupapes d'un moteur à six cylindres
en ligne ou une série de douze cylindres en V d'un moteur en V.
6. Dispositif de réglage de commande de soupape de moteur à combustion interne selon
l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une unité de réglage et/ou de commande (23a; 23b) qui est destinée, au moins dans
un état de fonctionnement, à faire fonctionner deux éléments à cames (11a, 12a, 13a,
14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) d'un des groupes d'éléments à cames (17a, 18a;
17b, 18b, 19b) dans une autre position de commutation que celle des deux autres éléments
à cames (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) d'un des autres groupes
d'éléments à cames (17a, 18a; 17b, 18b, 19b).
7. Dispositif de réglage de commande de soupape de moteur à combustion interne selon
la revendication 6, caractérisé en ce que l'unité de commande et/ou de réglage (18a, 18b), dans au moins un état de fonctionnement,
est destinée à commander d'abord les groupes d'éléments à cames (17a, 18a; 17b, 18b,
19b), dont le premier élément à cames (11 a, 13a; 11 b, 13b, 15b) atteint ensuite
sa phase de cercle de base.
8. Moteur à combustion interne comprenant un dispositif de réglage de commande de soupape
de moteur à combustion interne selon l'une quelconque des revendications précédentes,
9. Procédé de fonctionnement d'un dispositif de réglage de commande de soupape de moteur
à combustion interne selon l'une quelconque des revendications 1 à 7.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins dans un état de fonctionnement, deux éléments à cames (11 a, 12a, 13a, 14a;
11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) d'un des groupes d'éléments à cames (17a, 18a; 17b,
18b, 19b) fonctionnement dans une autre position de commutation que celle de deux
éléments à cames (11 a, 12a, 13a, 14a; 11 b, 12b, 13b, 14b, 15b, 16b) d'un autre groupe
d'éléments à cames (17a, 18a; 17b, 18b, 19b).

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