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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2823866</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20170913</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>13176133.0</B210><B220><date>20130711</date></B220><B240><B241><date>20150518</date></B241><B242><date>20160802</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20170913</date><bnum>201737</bnum></B405><B430><date>20150114</date><bnum>201503</bnum></B430><B450><date>20170913</date><bnum>201737</bnum></B450><B452EP><date>20170324</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>A63B  49/00        20150101AFI20140318BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>A63B  51/00        20150101ALI20140318BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Ballspielschläger mit verbessertem Klang</B542><B541>en</B541><B542>Racket with improved sound</B542><B541>fr</B541><B542>Batteurs de jeux à balle avec son amélioré</B542></B540><B560><B561><text>WO-A1-85/00114</text></B561><B561><text>WO-A1-98/28049</text></B561><B561><text>DE-U1-202006 007 812</text></B561><B561><text>FR-A1- 2 340 747</text></B561><B561><text>GB-A- 2 253 793</text></B561><B561><text>US-A- 5 993 337</text></B561><B561><text>US-A- 6 074 315</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Schwenger, Ralf</snm><adr><str>Ernst-Jakob-Henne-Strasse 25</str><city>88171 Weiler</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Mohr, Stefan</snm><adr><str>Thomas-Rhomberg-Strasse 15</str><city>6850 Dornbirn</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Head Technology GmbH</snm><iid>100137357</iid><irf>T1543 EP S5</irf><adr><str>Wuhrkopfweg 1</str><city>6921 Kennelbach</city><ctry>AT</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Vossius &amp; Partner 
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<p id="p0001" num="0001"><patcit id="pcit0001" dnum="US6074315A"><text>US 6 074 315 A</text></patcit> offenbart einen Ballspielschläger mit einem einen Kopfabschnitt und einen Griffabschnitt bildenden Rahmen, wobei der Kopfabschnitt eine Bespannung mit Saiten aufnimmt, die eine Bespannungsebene definiert, wobei die Saiten der Bespannung durch mehrere Öffnungen im Kopfabschnitt geführt werden, wobei mindestens drei Saiten derart durch drei der Öffnungen geführt werden, dass jeweils die Längsachse der Öffnung in einer ersten Richtung verläuft und die durch die Öffnung geführte Saite innerhalb der Bespannung in einer zweiten Richtung verläuft, wobei die erste und zweite Richtung einen Winkel einschließen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die vorliegende Anmeldung betrifft einen Ballspielschläger mit einem verbesserten Klang. Ballspielschläger erzeugen beim Auftreffen eines Balles auf die Bespannung des Ballspielschlägers üblicherweise einen charakteristischen Klang. Dieser wird in erster Linie durch Form und Material des Schlägerrahmens, das Material der die Bespannung bildenden Saiten, die Härte der Bespannung, das Bespannungsbild und zu einem gewissen Grad durch den auftreffenden Ball beeinflusst. Spieler empfinden üblicherweise bestimmte Klangbilder als angenehmer und andere Klangbilder eher als unangenehm. So werden beispielsweise ausgesprochen hohe Frequenzen beim Schlagen des Balles in der Regel eher als störend empfunden, wohingegen ein satter Klang mit einem eher tiefen Ton das Gefühl eines kraftvollen Schlages vermittelt. Auch die Art und Dauer der Nachschwingung des Klanges können beim Spieler positive oder negative Assoziationen auslösen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Da aber die Form und das Material des Schlägerrahmens, das Material der Saiten sowie die Härte der Bespannung in der Regel im Hinblick auf die möglichst gute Spielbarkeit des Schlägers optimiert sind, ist es ausgesprochen schwierig bzw. unmöglich, unter Beibehaltung dieser optimierten Spielweise gleichzeitig das Klangbild des Schlägers zu verbessern. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Ballspielschläger mit einem verbesserten Klangprofil bereitzustellen. Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Klangbild eines Ballspielschlägers zu verbessern, ohne die Spieleigenschaften des Ballspielschlägers nachteilig zu beeinflussen. Diese Aufgabe wird durch einen Ballspielschläger gemäß Anspruch 1 gelöst.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Rahmen des erfindungsgemäßen Ballspielschlägers bildet einen Kopfabschnitt zur Aufnahme einer Bespannung mit einer oder mehreren Saiten und einen Griffabschnitt. Die Bespannung definiert eine Bespannungsebene. In der Regel wird die komplette Bespannung durch ein oder zwei Saiten gebildet, die durch vielfaches Umlegen am Kopfabschnitt die Bespannung bilden. Im Kontext der vorliegenden Erfindung soll jedoch mit dem Begriff<!-- EPO <DP n="2"> --> "Saite" jeweils ein Saitenabschnitt bezeichnet werden, der sich von der Rahmenaußenseite durch eine Öffnung, über das Saitenbett, durch eine weitere Öffnung bis zur<!-- EPO <DP n="3"> --> gegenüberliegenden Rahmenaußenseite erstreckt. Je nach Ausrichtung eines solchen Saitenabschnitts, wird dieser als "Quersaite" oder "Längssaite" bezeichnet.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die Saiten der Bespannung werden durch Öffnungen im Kopfabschnitt des Schlägerrahmens geführt, wobei jede Saite durch zwei gegenüberliegende Öffnungen geführt wird. Die weitere Betrachtung bezieht sich jedoch jeweils auf Öffnungen auf einer Seite. Demnach werden erfindungsgemäß mindestens drei Saiten derart durch drei der Öffnungen (auf derselben Seite des Schlägerkopfes) geführt, dass jeweils die Längsachse der Öffnung in einer ersten Richtung verläuft und die durch die Öffnung geführte Saite innerhalb der Bespannung in einer zweiten Richtung verläuft, wobei die erste und zweite Richtung einen Winkel α mit einem Absolutbetrag zwischen 0,5° und 15° einschließen und wobei sich der Winkel α dieser drei Saiten in seinem Absolutbetrag um maximal 3° unterscheidet. Die Längsachse der Öffnung bezeichnet dabei eine Achse senkrecht zum Öffnungsquerschnitt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Dadurch werden bevorzugt die mindestens drei Saiten an den die Öffnung begrenzenden Öffnungswandabschnitt angedrückt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Mit anderen Worten erfahren die durch die Öffnungen geführten Saiten beim Eintritt in die Öffnung einen Richtungswechsel bzw. eine Ablenkung oder weisen dort einen Knick auf, da die Saiten innerhalb der Bespannung, das heißt dort, wo sie nicht-geführt verlaufen, in einer zweiten Richtung verläuft, wohingegen sie innerhalb der Öffnung (oder zumindest in einem Bereich innerhalb der Öffnung) entlang der Längsachse der Öffnung in einer ersten Richtung verlaufen. Die erste und zweite Richtung sind dabei bevorzugt derart relativ zueinander angeordnet, dass die Saiten an den die Öffnung begrenzenden Öffnungswandabschnitt angedrückt werden. Dadurch stehen die mindestens drei Saiten bevorzugt mit den jeweiligen die Öffnungen begrenzenden Öffnungswandabschnitten in im Wesentlichen dauerhaften Kontakt. Dadurch, dass die Saiten mit einer definierten Kraft an die die Öffnungen begrenzenden Öffnungswandabschnitte angedrückt werden, während sie schwingen, kann die Gleitreibungskraft der Saiten auf dem jeweiligen Öffnungswandabschnitt derart kontrolliert werden, dass die Saitenschwingung relativ rasch gedämpft wird und ein langer Nachhall vermieden wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Für diesen Effekt ist weniger der Winkel zwischen der ersten und der zweiten Richtung relevant, sondern vielmehr dessen Absolutbetrag, da ein Winkel von beispielsweise + 5° den<!-- EPO <DP n="4"> --> gleichen Effekt erzielt wie ein Winkel von - 5°. Da ferner beim Auftreffen eines Balls auf die Bespannung in der Regel mindestens drei zentral angeordnete Saiten stark zu schwingen beginnen und einen entsprechend großen Einfluss auf den Klang haben, sollen erfindungsgemäß mindestens drei Saiten einen im Wesentlichen analogen Effekt erzielen, indem mindestens drei Saiten eine etwa gleich große Ablenkung erfahren. Mit anderen Worten soll sich der Absolutbetrag des Winkels bei den mindestens drei Saiten um maximal 3° unterscheiden. Bevorzugt sind mindestens vier, stärker bevorzugt mindestens fünf Saiten entsprechend durch Öffnungen geführt, um einen größeren Effekt zu erzielen bzw. um den Effekt auch dann zu erzielen, wenn der Ball nicht exakt das Zentrum der Bespannung trifft.</p>
<p id="p0009" num="0009">Der erfindungsgemäße Effekt wird bereits dann erzielt, wenn die oben diskutierte Ablenkung von mindestens drei Saiten auf einer Schlägerkopfseite erfolgt. Bevorzugt sind jedoch mindestens drei Saiten an beiden Enden, d.h. an gegenüberliegenden Seiten des Schlägerkopfes, derart durch Öffnungen geführt, dass jeweils die Längsachse der Öffnung in einer ersten Richtung verläuft und die durch die Öffnung geführte Saite innerhalb der Bespannung in einer zweiten Richtung verläuft, wobei die erste und zweite Richtung einen Winkel mit einem Absolutbetrag zwischen 0,5° und 15° einschließen und wobei sich der Winkel dieser drei Saiten bei allen sechs Öffnungen in seinem Absolutbetrag um maximal 3° unterscheidet.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der Absolutbetrag des Winkels zwischen der ersten und der zweiten Richtung beträgt dabei bevorzugt zwischen 1° und 10°, stärker bevorzugt zwischen 3° und 7° und besonders bevorzugt etwa 5°. Bevorzugt unterscheidet sich der Winkel der mindestens drei Saiten in seinem Absolutbetrag um maximal 2°, bevorzugt um maximal 1,5°. Bevorzugt beträgt die Kraft, mit der die Saiten an die die Öffnung begrenzenden Öffnungswandabschnitte angedrückt werden, zwischen 3,5 N und 150 N, stärker bevorzugt zwischen 7 N und 70 N, noch stärker bevorzugt zwischen 20 N und 50 N und besonders bevorzugt etwa 35 N.</p>
<p id="p0011" num="0011">Der Winkel zwischen der ersten und der zweiten Richtung kann grundsätzlich auf unterschiedliche Weise realisiert werden. So können beispielsweise die Saiten innerhalb der Bespannung parallel zu den Schlägerachsen verlaufen (das heißt die Längsseiten parallel zur Längsachse des Ballspielschlägers und die Querseiten senkrecht zur Längsachse des Ballspielschlägers) und die Längsachsen der Öffnungen relativ dazu angewinkelt ausgerichtet sein. Ebenso können beispielsweise die Längsachsen der Öffnungen entlang der<!-- EPO <DP n="5"> --> Schlägerachsen (das heißt parallel bzw. senkrecht zur Längsachse des Ballspielschlägers) verlaufen und die Saiten innerhalb der Bespannung einen Winkel diesbezüglich aufweisen. Ebenso können beispielsweise beide Effekte kombiniert werden, um den gewünschten Winkel zwischen der ersten und der zweiten Richtung zu erzielen. Der Verlauf der Öffnungslängsachse kann dabei auf unterschiedliche Weise angepasst werden, zum Beispiel durch die Ausbildung von Bohrungen im Schlägerkopf, die gegenüber den Schlägerachsen abgewinkelt sind und in die im Wesentlichen symmetrische Ösen eingesetzt sind, oder durch Bohrungen, die im Wesentlichen parallel zu den Schlägerachsen verlaufen und in die asymmetrische Ösen eingesetzt sind, so dass die Ösenöffnungsachse gegenüber der Bohrungsachse einen Winkel einnimmt. Erfindungsgemäß wird unter der Öffnung der tatsächliche Hohlraum verstanden, durch den die Saite verläuft. Die Ausrichtung dieser Öffnung, und damit des Saitenverlaufs innerhalb derselben, wird wie oben diskutiert durch die Ausrichtung der Bohrung einerseits und die Symmetrie der Öse (falls vorhanden) andererseits bestimmt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die vorliegende Erfindung betrifft grundsätzlich sowohl Quersaiten als auch Längssaiten. Die erfindungsgemäße Ablenkung kann erfindungsgemäß an drei oder mehr Quersaiten und/oder an drei oder mehr Längssaiten vorgesehen sein. Der besseren Übersichtlichkeit halber wird im Folgenden die Erfindung in Bezug auf die Quersaiten beschrieben. Für die Längssaiten gelten sämtliche als bevorzugt beschriebenen Merkmale analog.</p>
<p id="p0013" num="0013">Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ballspielschlägers definiert die Längsachse des Schlägers eine dritte Richtung, wobei die erste und dritte Richtung einen Winkel zwischen 75° und 89,5°, vorzugsweise zwischen 80° und 89°, stärker bevorzugt zwischen 83° und 87° und besonders bevorzugt von etwa 85° einschließen. Bei dieser Ausführungsform verlaufen die Saiten innerhalb der Bespannung (das heißt im Innenbereich des Kopfabschnittes bzw. innerhalb des Saitenbettes) bevorzugt im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Schlägers. Mit anderen Worten weist der Ballspielschläger dieser bevorzugten Ausführungsform Quersaiten auf, die senkrecht zur Schlägerlängsachse verlaufen, durch eine oder mehrere Öffnungen im Kopfabschnitt geführt werden und innerhalb dieser Öffnungen einen Winkel zwischen 75° und 89,5° mit der Längsachse des Schlägers einschließen. Der Ballspielschläger dieser bevorzugten Ausführungsform kann alternativ oder in Kombination zu diesen Quersaiten auch Längssaiten aufweisen, deren Verlauf durch entsprechende Öffnungen abgewinkelt bzw. abgelenkt ist.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Aus dem Vorstehenden ergibt sich für den Fachmann, dass im Falle von Längssaiten die erste und dritte Richtung einen Winkel zwischen 0,5° und 15°, vorzugsweise zwischen 1° und 10°, stärker bevorzugt zwischen 3° und 7° und besonders bevorzugt von etwa 5° einschließen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Im Falle von Quersaiten befinden sich die Öffnungen, durch die die mindestens drei Saiten geführt werden, bevorzugt bei etwa drei Uhr und/oder bei etwa neun Uhr des Kopfabschnitts des Schlägerrahmens (wobei die Positionen dadurch definiert sein sollen, dass der dem Griffabschnitt gegenüberliegende Kopfabschnitt mit zwölf Uhr und der am Griffabschnitt angrenzende Kopfabschnitt mit sechs Uhr bezeichnet wird). Im Fall von Längssaiten befinden sich die Öffnungen bevorzugt bei etwa sechs Uhr und/oder bei etwa zwölf Uhr. Sämtliche Winkelangaben, die in der vorliegenden Anmeldung im Bezug auf Quersaiten offenbart sind, lassen sich analog zu den obigen Ausführungen in entsprechende Winkelangaben für Längssaiten transferieren. Es ist ferner bevorzugt, dass sowohl Quersaiten als auch Längssaiten des erfindungsgemäßen Ballspielschlägers durch erfindungsgemäße Öffnungen geführt werden. Bevorzugt werden mehrere Quersaiten, besonders bevorzugt 5 bis 10 Quersaiten, und/oder mehrere Längssaiten, bevorzugt 5 bis 10 Längssaiten, jeweils an die Öffnungswandabschnitte entsprechender Öffnungen angedrückt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Bevorzugt werden die Öffnungen durch Ösen gebildet, die in den Bohrungen in dem Schlägerkopf angebracht sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform definiert dann die Längsachse des Schlägers eine dritte Richtung und die Längsachse der Bohrung eine vierte Richtung, wobei die Ösenöffnungsachse und die Längsachse der Bohrung im Wesentlichen parallel verlaufen und wobei die dritte und vierte Richtung einen Winkel zwischen 75° und 89,5°, vorzugsweise zwischen 80° und 89°, stärker bevorzugt zwischen 83° und 87° und besonders bevorzugt von etwa 85° einschließen. Mit anderen Worten ist bei dieser bevorzugten Ausführungsform die Öse im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet, so dass die Ausrichtung der Öffnung im Wesentlichen durch die Ausrichtung der Bohrung definiert wird.</p>
<p id="p0017" num="0017">Gernäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform schließt die Ösenöffnungsachse mit der Längsachse der Bohrung einen Winkel zwischen 0,5° und 15°, vorzugsweise zwischen 1° und 10°, stärker bevorzugt zwischen 3° und 7° und besonders bevorzugt etwa 5° ein. Mit anderen Worten ist bei dieser bevorzugten Ausführungsform die Öse asymmetrisch ausgebildet, so dass die Ausrichtung der Öffnung im Wesentlichen durch den Verlauf der Ösenöffnung innerhalb der Öse definiert wird. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform schließen die<!-- EPO <DP n="7"> --> Längsachse des Schlägers und die Längsachse der Bohrung bevorzugt einen Winkel von etwa 90° ein (im Falle von Längssaiten verlaufen die Längsachse des Schlägers und die Längsachse der Bohrung im Wesentlichen parallel zueinander). Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass sie einfacher herstellbar ist, da das Anbringen von Bohrungen im Schlägerkopf mit definierter Ausrichtung technisch aufwendiger ist als das Anbringen von Bohrungen, die parallel bzw. senkrecht zur Längsachse des Schlägers ausgerichtet sind.</p>
<p id="p0018" num="0018">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ballspielschlägers weisen einander gegenüberliegende Öffnungen, die über eine Saite direkt miteinander verbunden sind, einen Versatz in Schlägerlängsrichtung (bzw. in Schlägerquerrichtung bei Längsseiten) auf. Der Versatz beträgt bevorzugt zwischen 1 mm und 25 mm, stärker bevorzugt zwischen 2 mm und 20 mm, noch stärker bevorzugt zwischen 5 mm und 15 mm und besonders bevorzugt etwa 10 mm. Durch den Versatz von einander gegenüberliegenden Öffnungen ist die Saite zwischen diesen gegenüberliegenden Öffnungen derart ausgerichtet, dass sie gegenüber der Schlägerquer- bzw. -längsachse mit einem Winkel zwischen 0,5° und 15°, vorzugsweise zwischen 1° und 10°, stärker bevorzugt zwischen 3° und 7°, besonders bevorzugt von etwa 5° verläuft. Bei dieser Ausführungsform verlaufen die Längsachsen der Öffnungen bevorzugt in Schlägerquer- bzw. -längsrichtung. Bevorzugt sind die Öffnungen bzw. der Versatz gegenüberliegender Öffnungen derart ausgebildet, dass sich mit Hilfe unterschiedlicher Bespannungen bzw. Bespannungsmuster kontrollieren lässt, welche und/oder wie viele der Quer- und/oder Längssaiten an einen Öffnungswandabschnitt angedrückt werden. Auf diese Weise lassen sich mit Hilfe unterschiedlicher Bespannungsmuster unterschiedliche Klangprofile des Schlägers realisieren.</p>
<p id="p0019" num="0019">Es ist ferner bevorzugt, dass die mindestens drei Öffnungen einen Querschnitt aufweisen, dessen Ausdehnung im Wesentlichen senkrecht zur Bespannungsebene größer ist als dessen Ausdehnung im Wesentlichen in der Bespannungsebene. Mit anderen Worten soll die durch eine solche Öffnung geführte Saite in eine Richtung, die im Wesentlichen senkrecht zur Bespannungsebene verläuft, mehr Spiel- oder Bewegungsfreiraum haben als in eine Richtung, die im Wesentlichen innerhalb der Bespannungsebene verläuft.</p>
<p id="p0020" num="0020">Es ist ferner bevorzugt, dass der Querschnitt der mindestens drei Öffnungen im Wesentlichen senkrecht zur Bespannungsebene nicht linear ausgebildet ist und/oder dass die längere Querschnittsachse einen Winkel zwischen 85° und 90° mit der Bespannungsebene einschließt.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Mit Hilfe eines nicht-linearen Öffnungsquerschnitts lässt sich eine progressive oder regressive Gleitreibungskraft erzielen, da mit zunehmender Saitenauslenkung die Normalkraft auf die Saite und damit die Gleitreibungskraft wächst. Auf diese Weise lässt sich ein auslenkungsabhängiger und/oder zeitabhängiger Dämpfungskoeffizient erzielen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren näher beschrieben. Es zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Figuren 1a, b:</dt><dd>einen Längsschnitt eines Kopfabschnittes und eine Draufsicht auf den Kopfabschnitt eines Ballspielschlägers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform mit einer erfindungsgemäßen Öffnung;</dd>
<dt>Fig. 2:</dt><dd>einen Längsschnitt eines Kopfabschnittes eines Ballspielschlägers gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform mit einer erfindungsgemäßen Öffnung;</dd>
<dt>Fig. 3:</dt><dd>einen Längschnitt eines Kopfabschnittes eines Ballspielschlägers gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform mit einer erfindungsgemäßen Öse;</dd>
<dt>Figuren 4a-d:</dt><dd>Draufsichten auf den Kopfabschnitt eines Ballspielschlägers gemäß unterschiedlicher bevorzugter Ausführungsformen mit bevorzugten Öffnungen;</dd>
<dt>Fig. 5:</dt><dd>einen Längsschnitt eines Kopfabschnittes eines Ballspielschlägers gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform mit versetzten Öffnungen; und</dd>
<dt>Figuren 6a, b:</dt><dd>Längsschnitte eines Kopfabschnittes eines Ballspielschlägers gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform mit jeweils unterschiedlicher Bespannung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0023" num="0023"><figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> zeigt in einem Längsschnitt einen Teil eines Kopfabschnittes 1 eines Ballspielschlägers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform. Ein solcher Ballspielschläger, bevorzugt ein Tennis- oder Squashschläger, weist üblicherweise einen Kopfabschnitt zur Aufnahme einer Bespannung und einen Griffabschnitt auf. Die Bespannung wird üblicherweise aus einer oder mehreren Saiten gebildet und definiert eine Bespannungsebene (in <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> die Zeichenebene). Die Saiten der Bespannung werden in der Regel durch mehrere Öffnungen im Kopfabschnitt geführt, so dass ein bestimmtes Bespannungsmuster gebildet wird.</p>
<p id="p0024" num="0024">In <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> ist lediglich ein kleiner Ausschnitt eines Kopfabschnittes 1 abgebildet, der eine einzelne Öffnung 3 aufweist. Die Schlägerlängsachse, die sich vom Griffabschnitt zum<!-- EPO <DP n="9"> --> Kopfabschnitt erstreckt, ist in <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> mit dem Bezugszeichen 7 bezeichnet. Ferner ist in <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> ein Saitenabschnitt 2 zu erkennen, der durch die Öffnung 3 geführt wird.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die erfindungsgemäße Öffnung 3 im Kopfabschnitt 1 des Ballspielschlägers der bevorzugten Ausführungsform weist einen Querschnitt auf, der in <figref idref="f0001">Fig. 1b</figref> in Draufsicht zu sehen ist und dessen Ausdehnung im Wesentlichen senkrecht zur Bespannungsebene 9 größer ist als dessen Ausdehnung im Wesentlichen in der Bespannungsebene 9. Erfindungsgemäß kann der Querschnitt der Öffnung 3 jedoch auch symmetrisch und insbesondere rund ausgebildet sein. Die Saite 2 wird dabei derart durch die Öffnung 3 geführt, dass die Längsachse 4 der Öffnung 3 in einer ersten Richtung verläuft (vgl. <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref>) und die durch die Öffnung 3 geführte Saite 2 innerhalb der Bespannung bzw. des Saitenbetts in einer zweiten Richtung 5 verläuft, wobei die erste und zweite Richtung einen Winkel α zwischen 0,5° und 15° (oder zwischen -0,5° und -15°) einschließen. Dies führt bevorzugt dazu, dass die Saite 2 an den die Öffnung 3 begrenzenden Öffnungswandabschnitt 6 mit der Normalkraft N angedrückt wird (vgl. <figref idref="f0001">Fig. 1b</figref>).</p>
<p id="p0026" num="0026">Erfindungsgemäß sind mindestens drei Saiten auf diese Weise durch entsprechende Öffnungen geführt. Dabei soll der Absolutbetrag des Winkels α für diese drei Saiten um maximal 3° voneinander abweichen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel würde dies beispielsweise bedeuten, dass zwei weitere Öffnungen im Wesentlichen parallel zu der dargestellten Öffnung 3 vorgesehen sind. Alternativ könnte eine weitere Öffnung im Wesentlichen spiegelsymmetrisch (d.h. α1= -α2) ausgebildet sein.</p>
<p id="p0027" num="0027">Mit der Bezeichnung "innerhalb der Bespannung" soll dabei derjenige Bereich der Bespannung definiert werden, der durch den Kopfabschnitt des Schlägerrahmens begrenzt wird und innerhalb des Schlägerkopfes bzw. Saitenbetts verläuft. Mit anderen Worten soll die Saite 2 am Übergang von dem Bereich innerhalb der Bespannung in die Öffnung 3 derart abgelenkt werden, dass die Saite 2 an den Öffnungswandabschnitt 6 angedrückt bzw. angepresst wird. Dadurch dass die Saite 2 mit der Seilkraft gespannt ist, erzeugt der abgelenkte bzw. abgewinkelte Bereich der Saite 2 automatisch eine Normalkraft N, die die Saite 2 in Richtung des Öffnungswandabschnitts 6 drückt.</p>
<p id="p0028" num="0028">Trifft nun ein Ball auf die Bespannung des erfindungsgemäßen Ballspielschlägers auf, so wird die in <figref idref="f0001">Fig. 1b</figref> dargestellte Saite 2 im Wesentlichen senkrecht zur Bespannungsebene 9 nach<!-- EPO <DP n="10"> --> links oder rechts ausgelenkt. Die Saite 2 beginnt dadurch zu schwingen und reibt dabei entlang des Öffnungswandabschnittes 6. Die Gleitreibungseigenschaften werden dabei durch den Gleitreibungskoeffizienten µ zwischen Saite 2 und Öffnungswandabschnitt 6 definiert. Die Normalkraft N verursacht dabei eine Gleitreibungskraft F<sub>R</sub> = µ x N. Mit Hilfe dieser gezielt einstellbaren Gleitreibungskraft lässt sich die Schwingung der Saite gezielt dämpfen und somit der beim Aufprall eines Balles entstehende Klang gezielt manipulieren.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die Gleitreibungskraft hängt dabei, wie oben erläutert, vom Gleitreibungskoeffizienten einerseits und der Normalkraft andererseits ab. Die Normalkraft wiederum ist eine Funktion der Seilkraft in der Saite (das heißt der Bespannungshärte), dem Winkel α und der Geometrie des Öffnungswandabschnittes 6. Ist der Winkel α zu klein, so ist die Normalkraft mehr oder weniger vernachlässigbar und es trifft keine merkliche Dämpfung durch Gleitreibung auf. Ist der Winkel α andererseits zu groß, so kann die Normalkraft so groß werden, dass es zu Haftreibung kommt, die Saite nicht entlang des Öffnungswandabschnittes gleitet und somit ebenfalls keine Dämpfung auftritt. Es hat sich herausgestellt, dass der Winkel α unter Verwendung für die Saiten und die Ösen üblicher Materialien bevorzugt zwischen 0,5° und 15°, stärker bevorzugt zwischen 1° und 10°, noch stärker bevorzugt zwischen 3° und 7°, besonders bevorzugt etwa 5° beträgt. Die Normalkraft, mit der die Saite an den die Öffnung begrenzenden Öffnungswandabschnitt angedrückt wird, beträgt bevorzugt zwischen 3,5 N und 150 N, stärker bevorzugt zwischen 7 N und 70 N, noch stärker bevorzugt zwischen 20 N und 50 N und besonders bevorzugt etwa 35 N.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Normalkraft lässt sich, wie oben erläutert, auch durch die Wahl der Geometrie der Auflagefläche bzw. des Auflagebereiches für die Saite 2 innerhalb der Öffnung 3 variieren. Ist der Öffnungswandabschnitt 6, an den die Saite 2 angedrückt wird, wie zum Beispiel in <figref idref="f0001">Fig. 1b</figref> dargestellt, im Wesentlichen plan ausgebildet, so ist die Normalkraft in erster Näherung lediglich eine Funktion des Winkels α und, unabhängig von der Auslenkung der Saite 2, im Wesentlichen konstant. Weist jedoch der Öffnungswandabschnitt 6, wie in den <figref idref="f0001">Figuren 4b-d</figref> dargestellt, eine unebene Fläche bzw. Steigung auf, so ist die Normalkraft eine Funktion der Auslenkung der Saite. Dabei ist zum Beispiel in der Ausführungsform der <figref idref="f0001">Figur 4d</figref> die Normalkraft in erster Näherung linear von der Auslenkung der Saite abhängig, wohingegen die Normalkraft in der Ausführungsform der <figref idref="f0001">Figuren 4b und c</figref> eine nicht-lineare Funktion der Saitenauslenkung ist. Im Falle der <figref idref="f0001">Fig. 4b</figref> ist diese Funktion symmetrisch, das heißt die Normalkraft nimmt bei Auslenkungen nach links und rechts aus der Ruhelage in gleichem<!-- EPO <DP n="11"> --> Maße zu. Bei dem Profil der <figref idref="f0001">Fig. 4c</figref> handelt es sich um eine asymmetrische Funktion, bei der eine Auslenkung der Saite nach rechts um einen bestimmten Betrag eine stärkere Erhöhung der Normalkraft zur Folge hat als eine Auslenkung der Saite nach links um denselben Betrag. In der Ausführungsform der <figref idref="f0001">Fig. 4d</figref> bewirkt schließlich eine Auslenkung der Saite nach rechts eine Erhöhung der Normalkraft und eine Auslenkung der Saite nach links eine Erniedrigung der Normalkraft.</p>
<p id="p0031" num="0031">Es versteht sich von selbst, dass die in <figref idref="f0001">Fig. 4</figref> gezeigten Querschnitte der Öffnung 3 lediglich beispielhaft zu verstehen sind, um zu erläutern, wie sich mit Hilfe der Geometrie des Öffnungswandabschnittes 6 die Normalkraft, die auf die Saite 2 wirkt, beeinflussen lässt.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die Gleitreibungskraft hängt, wie oben erläutert, des Weiteren vom Gleitreibungskoeffizienten µ ab. Dieser wird im Wesentlichen durch das Material der Saite 2, das Material des Öffnungswandabschnittes 6, auf dem die Saite 2 aufliegt, und die Rauigkeit bestimmt. Da das Material der Saite sowie das Material des Schlägerkopfes 1 einer Vielzahl von Anforderungen genügen müssen, ist es besonders bevorzugt, den Gleitreibungskoeffizienten µ dadurch zu beeinflussen, dass lediglich der Öffnungswandabschnitt 6 der Bohrung 3 mit einem bestimmten Material und/oder einer bestimmten Rauigkeit versehen wird. So kann beispielsweise die Innenoberfläche der Öffnung 3 mit einem bestimmten Material, das die Gleitreibung erhöht, beschichtet sein. Geeignete Materialien sind zum Beispiel im Vergleich zum normalen Ösenbandmaterial (PA6.6, PA11) weiche Materialien wie z.B. klassische Elastomere oder Thermoplastische Elastomere wie z.B. Pebax und auch thermoplastische Polyurethane (TPUs). Alternativ oder in Kombination dazu lässt sich die Innenoberfläche der Öffnung 3 gezielt aufrauen, um die Gleitreibung zu erhöhen.</p>
<p id="p0033" num="0033">Die Öffnungen der vorliegenden Erfindung im Kopfabschnitt eines Ballspielschlägers lassen sich beispielsweise dadurch verwirklichen, dass entsprechende Bohrungen im Schlägerkopf eines Ballspielschlägers angebracht werden. Bevorzugt weist dabei der Schlägerkopf 1 mindestens drei Bohrungen wie in <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> dargestellt auf, so dass mindestens drei Quersaiten derart durch solche Öffnungen geführt werden, dass sie an die Öffnungswandabschnitte der Öffnungen angedrückt werden. Ein und dieselbe Saite kann dabei auf einer Schlägerkopfseite durch eine erfindungsgemäße Öffnung geführt werden und auf der gegenüberliegenden Schlägerkopfseite durch eine herkömmliche Saitenöffnung geführt werden. Besonders<!-- EPO <DP n="12"> --> bevorzugt sind jeweils gegenüberliegende Saitenöffnungen wie in <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> ausgeführt, um den Dämpfungseffekt zu verstärken. Besonders bevorzugt befinden sich diese Öffnungen in etwa bei drei Uhr und/oder neun Uhr. Bevorzugt verlaufen zwischen 4 und 14 Saiten, stärker bevorzugt zwischen 5 und 12 Saiten und besonders bevorzugt zwischen 6 und 10 Saiten durch solche Öffnungen. Entsprechend weist der Schlägerkopf bevorzugt 8 bis 28 erfindungsgemäße Öffnungen, stärker bevorzugt 10 bis 24 bevorzugte Öffnungen, und besonders bevorzugt 12 bis 20 bevorzugte Öffnungen auf. Zusätzlich oder alternativ dazu kann der erfindungsgemäße Ballspielschläger entsprechende Öffnungen für ebenso viele Längssaiten aufweisen. Diese befinden sich bevorzugt bei etwa sechs Uhr und/oder etwa zwölf Uhr.</p>
<p id="p0034" num="0034">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform, die in <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> dargestellt ist, werden die Öffnungen 3 durch Ösen 8 gebildet, die in Bohrungen im Schlägerkopf 1 angebracht bzw. in diese eingesetzt sind. Die Ösen können entweder passgenau so gefertigt sein, dass sie exakt in die angeschrägten Bohrungen im Schlägerkopf passen oder aus einem so flexiblen Material gefertigt sein, dass sich die Ösen an unterschiedlich stark angeschrägte Bohrungen anpassen können. Die Verwendung von Ösen erlaubt es, auf besonders einfache Art und Weise den Gleitreibungskoeffizienten µ zu variieren, indem ein entsprechendes Ösenmaterial verwendet wird. Besonders bevorzugte Materialien für derartige Ösen sind verschiedene Polyamide (PA 6.6, PA11, PA 12) oder auch Pebax in verschiedener Shore-Härte.</p>
<p id="p0035" num="0035">Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist in <figref idref="f0001">Fig. 3</figref> dargestellt. Auch bei dieser bevorzugten Ausführungsform wird die Öffnung 3 durch eine Ösenöffnung der Öse 8 gebildet, die in eine Bohrung im Schlägerkopf 1 eingesetzt ist. Während jedoch bei der Ausführungsform der <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> die Ösenöffnungsachse und die Längsache der Bohrung im Wesentlichen parallel verlaufen, schließt die Ösenöffnungsachse bei der Ausführungsform der <figref idref="f0001">Fig. 3</figref> mit der Längsachse der Bohrung einen Winkel ein. Dieser beträgt bevorzugt zwischen 0,5° und 15°, stärker bevorzugt zwischen 1° und 10°, noch stärker bevorzugt zwischen 3° und 7° und besonders bevorzugt etwa 5°. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass reguläre Bohrungen im Schlägerkopf 1 angebracht werden können und die Geometrie der Öffnung 3 lediglich durch die eingesetzte Öse 8 definiert wird. Auf diese Weise lässt sich einerseits die Geometrie der Öffnung 3 einfacher und zugleich präziser kontrollieren. Andererseits lässt sich so das Klangbild des erfindungsgemäßen Ballspielerschlägers variabel an die persönlichen Vorlieben eines Spielers anpassen, indem entsprechend geformte Ösen in die bereits<!-- EPO <DP n="13"> --> vorhandenen Schlägerkopfbohrungen eingesetzt werden. Entsprechend lässt sich auch ein handelsüblicher Schläger mit einem entsprechenden Set von Ösen erfindungsgemäß nachrüsten.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die vorliegende Erfindung betrifft demnach auch eine Öse für einen Ballspielschläger, wobei durch die Außengeometrie der Öse eine Ösenlängsachse definiert wird und wobei die Öse eine Öffnung aufweist, die eine Ösenöffnungsachse definiert. Die Ösenlängsachse und die Ösenöffnungsachse schließen einen Winkel zwischen 0,5° und 15°, bevorzugt zwischen 1° und 10°, stärker bevorzugt zwischen 3° und 7° und besonders bevorzugt von etwa 5° ein. Bevorzugt besteht die Öse aus einem oder einer Kombination der folgenden Materialien: Polyamid 6.6, Polyamid 11, Polyamid 12, Pebax. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner einen Satz von mehreren solchen Ösen bzw. ein Ösenband mit mehreren solchen Ösen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die Ösenöffnungen können in bevorzugten Ausführungsformen sämtliche oben allgemein im Zusammenhang mit erfindungsgemäßen Öffnungen diskutierten Merkmale einzeln oder in Kombination aufweisen. Insbesondere können die Ösenöffnungen die im Zusammenhang mit <figref idref="f0001">Fig. 4</figref> diskutierten Öffnungsquerschnitte aufweisen.</p>
<p id="p0038" num="0038">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind einander gegenüberliegende Öffnungen im Schlägerkopf, die über einen Saitenabschnitt direkt miteinander verbunden sind, in Schlägerlängsrichtung gegeneinander versetzt (dies gilt im Fall von Quersaiten, im Fall von Längssaiten tritt der Versatz senkrecht zur Schlägerlängsrichtung auf). Der Versatz beträgt bevorzugt zwischen 1 mm und 25 mm, stärker bevorzugt zwischen 2 mm und 20 mm, noch stärker bevorzugt zwischen 5 mm und 15 mm und besonders bevorzugt etwa 10 mm. Wie in <figref idref="f0002">Fig. 5</figref> dargestellt, kann ein solcher Versatz bei entsprechender Bespannung bewirken, dass zum Beispiel eine Quersaite innerhalb der Bespannung entlang einer Richtung verläuft, die von der Senkrechten zur Schlägerlängsachse abweicht. Auch auf diese Weise kann auf die Kraft, mit der die Saite an den die Öffnungen begrenzenden Öffnungswandabschnitt angedrückt wird, Einfluss genommen werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (nicht dargestellt) wird ein solcher Versatz in Kombination mit angeschrägten Öffnungen eingesetzt. Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (vgl. <figref idref="f0002">Fig. 5</figref>) wird die Ablenkung der Saite 2 am Übergang zwischen dem Innenbereich der Bespannung, in dem die Saite 2 frei verläuft, und dem Innenbereich der Öffnung 3, in dem die<!-- EPO <DP n="14"> --> Saite 3 geführt wird, allein durch den Versatz gegenüberliegender Öffnungen 3 bewirkt. Auch bei dieser Ausführungsform schließen die Längsachse der Öffnung 5, die bevorzugt senkrecht zur Längsachse des Schlägers verläuft, und die Saite 2 innerhalb der Bespannung derart einen Winkel α ein, dass die Saite 2 an den die Öffnung 3 begrenzenden Öffnungswandabschnitt 6 angedrückt wird. Der Winkel α beträgt bevorzugt zwischen 0,5° und 15°, stärker bevorzugt zwischen 1° und 10°, noch stärker bevorzugt zwischen 3° und 7° und besonders bevorzugt etwa 5°.</p>
<p id="p0039" num="0039">Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Öffnungen 3 im Schlägerkopf 1 derart ausgebildet, dass sich der erfindungsgemäße Effekt der Klangoptimierung je nach Bespannungsmuster einstellen und abstellen lässt. Ein Beispiel für eine dementsprechende Ausbildung und Anordnung der Öffnungen 3 ist in den <figref idref="f0002">Figuren 6a und 6b</figref> dargestellt. Wird der Schläger so bespannt, wie in <figref idref="f0002">Fig. 6a</figref> dargestellt, umlaufen die Saiten 2 jeweils die Abschnitte 1a des Schlägerkopfes und erfahren dementsprechend eine Umlenkung bei Eintritt in die Öffnungen 3, so dass die Saiten 2 an die die Öffnungen 3 begrenzenden Öffnungswandabschnitte 6 angedrückt werden. Dementsprechend tritt der oben diskutierte Dämpfungseffekt auf und der Klang bei Auftreffen eines Balles auf den erfindungsgemäßen Ballspielschläger wird verbessert. Wird der Schläger jedoch in dem in <figref idref="f0002">Fig. 6b</figref> dargestellten alternativen Muster bespannt, umlaufen die Saiten 2 jeweils die Abschnitte 1b des Schlägerkopfes und erfahren dementsprechend keine Ablenkung bei Eintritt in die Öffnungen 3. In diesem Fall tritt im Wesentlichen keine Normalkraft auf, so dass keine Gleitreibung und damit auch kein dämpfender Effekt entsteht.</p>
<p id="p0040" num="0040">Vor dem Hintergrund der vorliegenden Offenbarung sollte dem Fachmann klar sein, dass der in den <figref idref="f0002">Figuren 6a und 6b</figref> dargestellte Effekt auch mit anderen Mitteln erzielt werden kann. So lassen sich beispielsweise Bohrungen im Schlägerkopf derart anbringen, dass zumindest für einige Bohrungen auf der gegenüberliegenden Schlägerkopfseite sowohl eine Bohrung mit Versatz als auch eine Bohrung ohne Versatz bereit steht, so dass je nach Wahl des Bespannungsmusters der Versatz ausgenützt wird oder auf den Versatz verzichtet werden kann. Entsprechend verläuft die Saite 2 entweder, wie in <figref idref="f0002">Fig. 5</figref> dargestellt, leicht geneigt oder aber exakt senkrecht zur Längsachse des Schlägers. Auch auf diese Weise ließe sich die erfindungsgemäße Klangverbesserung durch unterschiedliche Bespannungen ein- bzw. ausschalten.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Ballspielschläger mit einem einen Kopfabschnitt (1) und einen Griffabschnitt bildenden Rahmen, wobei der Kopfabschnitt (1) eine Bespannung mit Saiten (2) aufnimmt, die eine Bespannungsebene definiert, wobei die Saiten (2) der Bespannung durch mehrere Öffnungen (3) im Kopfabschnitt (1) geführt werden, wobei mindestens drei Saiten (2) derart durch drei der Öffnungen (3) auf derselben Seite des Schlägerkopfes geführt werden, dass jeweils die Längsachse (4) der Öffnung (3) in einer ersten Richtung verläuft und die durch die Öffnung (3) geführte Saite (2) innerhalb der Bespannung in einer zweiten Richtung (5) verläuft, wobei die erste und zweite Richtung einen Winkel (α) mit einem Absolutbetrag zwischen 0,5° und 15° einschließen und wobei sich der Winkel (α) dieser drei Saiten in seinem Absolutbetrag um maximal 3° unterscheidet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Ballspielschläger nach Anspruch 1, wobei mindestens vier, bevorzugt mindestens fünf Saiten (2) derart durch mindestens vier, bevorzugt fünf der Öffnungen (3) auf derselben Seite des Schlägerkopfes geführt werden, dass jeweils die Längsachse (4) der Öffnung (3) in einer ersten Richtung verläuft und die durch die Öffnung (3) geführte Saite (2) innerhalb der Bespannung in einer zweiten Richtung (5) verläuft, wobei die erste und zweite Richtung einen Winkel (α) mit einem Absolutbetrag zwischen 0,5° und 15° einschließen und wobei sich der Winkel (α) dieser vier, bevorzugt fünf Saiten in seinem Absolutbetrag um maximal 3° unterscheidet</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Ballspielschläger nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Winkel (α) zwischen 1° und 10°, bevorzugt zwischen 3° und 7°, besonders bevorzugt etwa 5° beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Ballspielschläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich der Winkel (α) dieser Saiten in seinem Absolutbetrag um maximal 2°, bevorzugt um maximal 1,5° unterscheidet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Ballspielschläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kraft (N), mit der die mindestens drei Saiten an den die Öffnung (3) begrenzenden Öffnungswandabschnitt (6) angedrückt werden, zwischen 3,5 N und 150 N,<!-- EPO <DP n="16"> --> vorzugsweise zwischen 7 N und 70 N, stärker bevorzugt zwischen 20 N und 50 N, besonders bevorzugt etwa 35 N beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Ballspielschläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Längsachse (7) des Schlägers eine dritte Richtung definiert und wobei die erste und dritte Richtung einen Winkel (β) zwischen 75° und 89,5°, vorzugsweise zwischen 80° und 89°, stärker bevorzugt zwischen 83° und 87°, besonders bevorzugt von etwa 85° einschließen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Ballspielschläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Öffnungen (3) durch Ösen (8) gebildet werden, die in Bohrungen im Schlägerkopf angebracht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Ballspielschläger nach Anspruch 7, wobei die Längsachse (7) des Schlägers eine dritte Richtung, die Längsachse der Bohrung eine vierte Richtung und die Ösenöffnung der Öse (8) eine Ösenöffnungsachse definieren, wobei die Ösenöffnungsachse und die Längsachse der Bohrung im Wesentlichen parallel verlaufen und wobei die dritte und vierte Richtung einen Winkel zwischen 75° und 89,5°, vorzugsweise zwischen 80° und 89°, stärker bevorzugt zwischen 83° und 87°, besonders bevorzugt von etwa 85° einschließen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Ballspielschläger nach Anspruch 7, wobei die Ösenöffnung der Öse (8) eine Ösenöffnungsachse definiert, die mit der Längsachse der Bohrung einen Winkel zwischen 0,5° und 15°, vorzugsweise zwischen 1° und 10°, stärker bevorzugt zwischen 3° und 7°, besonders bevorzugt von etwa 5°einschließt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Ballspielschläger nach Anspruch 9, wobei die Längsachse (7) des Schlägers eine dritte Richtung und die Längsachse der Bohrung eine vierte Richtung definieren und wobei die dritte und vierte Richtung einen Winkel von etwa 90° einschließen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Ballspielschläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei einander gegenüberliegende Öffnungen (3), die über einen Saitenabschnitt (2) miteinander verbunden sind, einen Versatz in Schlägerlängsrichtung aufweisen.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Ballspielschläger nach Anspruch 11, wobei der Versatz zwischen 1 mm und 25 mm, vorzugsweise zwischen 2 mm und 20 mm, stärker bevorzugt zwischen 5 mm und 15 mm, besonders bevorzugt etwa 10 mm beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Ballspielschläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mindestens drei Öffnungen (3) bei etwa 3 Uhr und/oder bei etwa 9 Uhr angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Ballspielschläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die eine oder mehreren Öffnungen (3) im Kopfabschnitt (1) einen Querschnitt aufweisen, dessen Ausdehnung im Wesentlichen senkrecht zur Bespannungsebene größer ist als dessen Ausdehnung im Wesentlichen in der Bespannungsebene.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Ballspielschläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Querschnitt der Öffnungen im Wesentlichen senkrecht zur Bespannungsebene nicht-linear ausgebildet ist und/oder wobei deren längere Querschnittsachse einen Winkel zwischen 85° und 90° mit der Bespannungsebene einschließt.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A racket for ball games comprising a frame forming a head portion (1) and a handle portion, wherein the head portion (1) accommodates a string bed comprising strings (2) and defining a string plane, wherein the strings (2) of the string bed are passed through several holes (3) in the head portion (1), wherein at least three strings (2) are passed through three of said holes (3) on the same side of the racket head in such a way that the longitudinal axis (4) of said hole (3) extends in a first direction and the string (2) passed through the hole (3) extends within the string bed in a second direction (5), wherein the first and the second direction include an angle (α) having an absolute value between 0.5° and 15° and wherein the absolute values of the angles (α) of these three strings differ by at most 3°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The racket for ball games according to claim 1, wherein at least four, preferably at least five strings (2) are passed through at least four, preferably five of said holes (3) on the same side of the racket head in such a way that the longitudinal axis (4) of said hole (3) extends in a first direction and the string (2) passed through the hole (3) extends within the string bed in a second direction (5), wherein the first and the second direction include an angle (α) having an absolute value between 0.5° and 15° and wherein the absolute values of the angles (α) of these four, preferably five strings differ by at most 3°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The racket for ball games according to claim 1 or 2, wherein the angle (α) is between 1° and 10°, preferably between 3° and 7°, particularly preferably about 5°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The racket for ball games according to any one of the preceding claims, wherein the absolute values of the angles (α) of said strings differ by at most 2°, preferably by at most 1.5°.<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The racket for ball games according to any one of the preceding claims, wherein the force (N) at which the at least three strings are pressed against the hole wall portion (6) confining the hole (3) is between 3.5 N and 150 N, preferably between 7 N and 70 N, more preferably between 20 N and 50 N and particularly preferably about 35 N.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The racket for ball games according to any one of the preceding claims, wherein the longitudinal axis (7) of the racket defines a third direction and wherein the first and the third direction include an angle (ß) between 75° and 89.5°, preferably between 80° and 89°, more preferably between 83° and 87°, particularly preferably of about 85°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The racket for ball games according to any one of the preceding claims, wherein the holes (3) are formed by grommets (8) fitted in bores in the racket head.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The racket for ball games according to claim 7, wherein the longitudinal axis (7) of the racket defines a third direction, the longitudinal axis of the bore defines a fourth direction and the grommet hole of the grommet (8) defines a grommet hole axis, wherein the grommet hole axis and the longitudinal axis of the bore extend substantially parallel and wherein the third and the fourth direction include an angle between 75° and 89.5°, preferably between 80° and 89°, more preferably between 83° and 87°, particularly preferably of about 85°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The racket for ball games according to claim 7, wherein the grommet hole of the grommet (8) defines a grommet hole axis, said grommet hole axis and the longitudinal axis of the bore including an angle between 0.5° and 15°, preferably between 1° and 10°, more preferably between 3° and 7°, particularly preferably of about 5°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The racket for ball games according to claim 9, wherein the longitudinal axis (7) of the racket defines a third direction and the longitudinal axis of the bore a fourth direction, and wherein the third and the fourth direction include an angle of about 90°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The racket for ball games according to any one of the preceding claims, wherein holes (3) which are opposite each other and connected with each other via a string portion (2) have an offset in the longitudinal direction of the racket.<!-- EPO <DP n="20"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>The racket for ball games according to claim 11, wherein the offset is between 1 mm and 25 mm, preferably between 2 mm and 20 mm, more preferably between 5 mm and 15 mm, particularly preferably about 10 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>The racket for ball games according to any one of the preceding claims, wherein the at least three holes (3) are arranged at about three o'clock and/or at about nine o'clock.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>The racket for ball games according to any one of the preceding claims, wherein the one or more holes (3) in the head portion (1) have a cross-section whose extension substantially perpendicular to the string plane is larger than its extension substantially in the string plane.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>The racket for ball games according to any one of the preceding claims, wherein the cross-section of the holes substantially perpendicular to the string plane is configured to be non-linear and/or wherein the longer cross-sectional axis of said holes and the string plane include an angle between 85° and 90°.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="21"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Raquette de jeu avec un cadre formant une tête (1) et un manche, où la tête (1) reçoit un tamis de cordes (2) définissant un plan de tamis, où les cordes (2) du tamis sont passées dans plusieurs ouvertures (3) de la tête (1), où au moins trois cordes (2) sont passées dans trois ouvertures (3) sur le même côté de la tête de la raquette de sorte que l'axe longitudinal (4) de l'ouverture (3) s'étend dans une première direction et que la corde (2) passée dans l'ouverture (3) s'étend dans une deuxième direction (5) à l'intérieur du tamis, où la première et la deuxième direction forment un angle (α) de valeur absolue comprise entre 0,5° et 15° et où l'angle (α) est différent en valeur absolue de 3° au plus pour chacune desdites trois cordes.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Raquette de jeu selon la revendication 1, où au moins quatre, préférentiellement au moins cinq cordes (2) sont passées dans au moins quatre, préférentiellement cinq ouvertures (3) sur le même côté de la tête de la raquette de sorte que l'axe longitudinal (4) de l'ouverture (3) s'étend dans une première direction et que la corde (2) passée dans l'ouverture (3) s'étend dans une deuxième direction (5) à l'intérieur du tamis, où la première et la deuxième direction forment un angle (α) de valeur absolue comprise entre 0,5° et 15° et où l'angle (α) est différent en valeur absolue de 3° au plus pour chacune desdites quatre, préférentiellement cinq cordes.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Raquette de jeu selon la revendication 1 ou la revendication 2, où l'angle (α) est compris entre 1° et 10°, préférentiellement entre 3° et 7°, et tout particulièrement sensiblement égal à 5°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Raquette de jeu selon l'une des revendications précédentes, où l'angle (α) est différent en valeur absolue de 2° au plus, préférentiellement de 1,5° au plus pour lesdites cordes.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Raquette de jeu selon l'une des revendications précédentes, où la force (N), avec laquelle lesdites au moins trois cordes sont serrées contre la section de paroi d'ouverture (6) délimitant l'ouverture (3) est comprise entre 3,5 N et 150 N, avantageusement entre<!-- EPO <DP n="22"> --> 7 N et 70 N, préférentiellement entre 20 N et 50 N, et tout particulièrement sensiblement égale à 35 N.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Raquette de jeu selon l'une des revendications précédentes, où l'axe longitudinal (7) de la raquette définit une troisième direction et où la première et la troisième directions forment un angle (β) compris entre 75° et 89,5°, avantageusement entre 80° et 89°, préférentiellement entre 83° et 87°, et tout particulièrement sensiblement égal à 85°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Raquette de jeu selon l'une des revendications précédentes, où les ouvertures (3) sont formées par des anneaux (8) montés dans des perçages de la tête de raquette.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Raquette de jeu selon la revendication 7, où l'axe longitudinal (7) de la raquette définit une troisième direction, l'axe longitudinal du perçage une quatrième direction et l'ouverture de l'anneau (8) un axe d'ouverture d'anneau, ledit axe d'ouverture d'anneau et l'axe longitudinal du perçage s'étendant sensiblement parallèlement l'un à l'autre, et la troisième et la quatrième direction formant un angle compris entre 75° et 89,5°, avantageusement entre 80° et 89°, préférentiellement entre 83° et 87°, et tout particulièrement sensiblement égal à 85°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Raquette de jeu selon la revendication 7, où l'ouverture de l'anneau (8) définit un axe d'ouverture d'anneau, lequel forme avec l'axe longitudinal du perçage un angle compris entre 0,5° et 15°, avantageusement entre 1° et 10°, préférentiellement entre 3° et 7°, et tout particulièrement sensiblement égal à 5°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Raquette de jeu selon la revendication 9, où l'axe longitudinal (7) de la raquette définit une troisième direction et l'axe longitudinal du perçage une quatrième direction, et où la troisième et la quatrième direction forment un angle sensiblement égal à 90°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Raquette de jeu selon l'une des revendications précédentes, où des ouvertures (3) opposées l'une à l'autre et reliées par un segment de corde (2) sont décalées dans le sens de la longueur de la raquette.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Raquette de jeu selon la revendication 11, où le décalage est compris entre 1 mm et 25 mm, avantageusement entre 2 mm et 20 mm, préférentiellement entre 5 mm et 15 mm, et tout particulièrement sensiblement égal à 10 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Raquette de jeu selon l'une des revendications précédentes, où lesdites au moins trois ouvertures (3) sont disposées sensiblement à 3 heures et/ou sensiblement à 9 heures.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Raquette de jeu selon l'une des revendications précédentes, où la ou les ouvertures (3) de la tête (1) présentent une section transversale dont l'extension sensiblement perpendiculaire au plan du tamis est supérieure à leur extension sensiblement dans le plan du tamis.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Raquette de jeu selon l'une des revendications précédentes, où la section transversale des ouvertures sensiblement perpendiculaire au plan du tamis est prévue non linéaire et/ou où leur axe de section transversale le plus long forme un angle compris entre 85° et 90° avec le plan du tamis.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0001" num="1a,1b,2,3,4a,4b,4c,4d"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="153" he="221" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0002" num="5,6a,6b"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="158" he="223" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US6074315A"><document-id><country>US</country><doc-number>6074315</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0001]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
