Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Stand der Technik
[0002] Bei Kraftfahrzeugen ist ein allgemeiner Trend, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.
Ein nicht unerheblicher Anteil des Energieinhalts des Kraftstoffs wird bei der Verbrennung
im Verbrennungsmotor in das heiße Abgas übertragen, welches oftmals ungenutzt das
Fahrzeug verlässt und somit wird ein nicht unerheblicher Anteil des Energieinhalts
nicht genutzt.
[0003] Zur weiteren Absenkung des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen, wie bei Nutzfahrzeugen
oder Personenkraftwagen, ist es daher zweckmäßig, einen Teil des Energieinhalts des
heißen Abgases für den Antrieb des Kraftfahrzeugs wieder zurückzugewinnen.
[0004] Zu dieser Energierückgewinnung sind derzeit verschiedene Methoden in der Erprobung.
So gibt es Ansätze, den Energieinhalt elektrisch mittels Thermoelementen zurückzugewinnen.
Dies ist derzeit jedoch noch auf geringe Leistungen beschränkt, so dass nur etwa 1
kW bei Personenkraftwagen damit erzielt wird.
[0005] Diese Rückgewinnung kann thermisch erfolgen, d.h. die Energie des Abgases wird zur
Beheizung des Fahrgastinnenraumes oder zur Beheizung des Motors und/oder Getriebes
verwendet.
[0006] In einer seit einiger Zeit diskutierten Variante wird dem Abgas zwar auch thermische
Energie entnommen, aber die Energie wird in mechanischer Form dem Motor zurückgeführt.
Das Verfahren basiert auf einem Dampfkraftprozeß, bei dem ein bestimmtes geeignetes
Medium in einem Verdampfer verdampft und überhitzt wird und in einem Expander oder
in einer Turbine entspannt wird, so dass mechanische Energie erzeugt wird.
[0007] Die Verdampfung des Mediums erfolgt mittels einer Beheizung über das heiße Abgas.
Zur Erreichung eines möglichst hohen Wirkungsgrades ist es dabei zweckmäßig, wenn
das Medium auf einen höheren Druck gebracht werden kann. Bei Wasser als Medium können
dabei etwa 40 - 50 bar erreichbar sein. Bei der Verwendung von organischen Kältemitteln
sind Drücke bis etwa 30 bar vorteilhaft.
[0008] Das zu verdampfende Medium wird in einem so genannten Verdampfer in einem ersten
Schritt auf Siedetemperatur aufgeheizt, dann verdampft und anschließend überhitzt.
Dies kann in einem Fahrzeug an zwei verschiedenen Orten passieren. Zum Ersten kann
in einem Verdampfer, der anstelle des Abgaskühlers oder zusätzlich zu diesem eingesetzt
wird, Wärme aus dem Abgas entzogen werden, um das zu verdampfende Fluid zu verdampfen.
Zum Zweiten kann auch der Hauptabgasstrom als Wärmequelle genutzt werden, um in einem
sogenannten Hauptabgasverdampfer ebenfalls ein Fluid zu verdampfen.
[0009] Aus der Klimatechnik für Fahrzeuge sind sogenannte Scheibenverdampfer gemäß der
WO 2011/051163 A2 bekannt geworden, bei denen Rippen zwischen Scheibenpaaren eingelötet werden und
bei welchen eine Reihe solcher Scheibenpaare parallel zueinander verschaltet werden.
Dabei durchströmt ein Fluid die Scheibenpaare und ein anderes Fluid umströmt diese
üblicherweise. In den Scheiben verdampft dann das durchströmende Fluid, wenn das Abgas
die Scheiben umströmt.
[0010] Verdampfer, die aus Scheiben und Rippen bestehen, haben eine hohe Leistungsdichte,
die es ermöglicht, auch für Fahrzeuge sehr kompakte Hochleistungsverdampfer bereitzustellen.
Nachteilig ist aber, dass solche Verdampfer relativ teuer sind in der Herstellung.
[0011] Die
US 1 799 471 A offenbart einen Wärmeübertrager gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0012] Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Wärmeübertrager zu schaffen, welcher gegenüber
dem Stand der Technik einfach und dennoch kostengünstig herzustellen ist und eine
gute Leistungsdichte aufweist.
[0013] Diese Aufgabe wird erreicht mit den Merkmalen von Anspruch 1.
[0014] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel offenbart einen Wärmeübertrager, wie insbesondere
Abgasverdampfer, mit einem Gehäuse mit einem Fluideintritt und einem Fluidaustritt
für ein erstes Medium, wie insbesondere Abgas, mit in dem Gehäuse quer zur Strömungsrichtung
des ersten Fluids angeordneten Rohren, die von einem zweiten Medium durchströmbar
sind und einlassseitig und auslassseitig in einem Rohrboden mit ihren Enden angeordnet
und fluiddicht verbunden sind, wobei mit dem jeweiligen Rohrboden jeweils eine Struktur
verbunden ist, mittels welcher Gruppen von Rohren derart miteinander verbunden sind,
dass ein Auslass zumindest eines Rohrs mit einem Einlass zumindest eines anderen Rohrs
fluidverbunden ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der jeweilige Auslass
von einer Gruppe von Rohren mit einem jeweiligen Einlass von einer Gruppe von Rohren
verbunden ist.
[0015] Erfindungsgemäß besteht die Struktur aus einer Umlenkplatte und einer Abdeckplatte,
wobei die Umlenkplatte Öffnungen aufweist, die die Auslässe der einen Rohre mit den
Einlässen der anderen Rohre verbindet, und wobei die Abdeckplatte die Umlenkplatte
fluiddicht abdeckt. So ist die Umlenkplatte mit dem Rohrboden verbunden und weist
Öffnungen auf, innerhalb welcher Ein- und Auslässe einer vorgebbaren Anzahl von Rohren
in Fluidverbindung sind.
[0016] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Umlenkplatte auf den jeweiligen Rohrboden
aufgesetzt und mit diesem verbunden ist, wobei die Abdeckplatte auf die jeweilige
Umlenkplatte aufgesetzt und mit dieser verbunden ist.
[0017] Auch ist es zweckmäßig, wenn die Umlenkplatte mit dem jeweiligen Rohrboden einteilig
ausgebildet ist, wobei die Abdeckplatte auf die jeweilige Umlenkplatte aufgesetzt
und mit dieser verbunden ist.
[0018] Auch ist es bei einem weiteren Ausführungsbeispiel vorteilhaft, wenn die Umlenkplatte
mit der jeweiligen Abdeckplatte einteilig ausgebildet ist, wobei die Umlenkplatte
und die Abdeckplatte auf den jeweiligen Rohrboden aufgesetzt und mit diesem verbunden
sind.
[0019] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Rohre in Reihen angeordnet sind, wobei die
Umlenkplatte Fluid zwischen Rohren unterschiedlicher Reihen umlenkt. Dies bedeutet,
dass die Umlenkplatte Fluid aus einem ersten Rohr oder aus einer Gruppe von ersten
Rohren in ein zweites Rohr oder in eine Gruppe von zweiten Rohren umlenkt, wobei die
ersten Rohre und die zweiten Rohre bevorzugt in einer unterschiedlichen Reihe von
Rohren angeordnet sind.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Rohre in Reihen angeordnet sind, wobei die
Umlenkplatte Fluid zwischen Rohren einer Reihen umlenkt. Dies bedeutet, dass die Umlenkplatte
Fluid aus einem ersten Rohr oder aus einer Gruppe von ersten Rohren in ein zweites
Rohr oder in eine Gruppe von zweiten Rohren umlenkt, wobei die ersten Rohre und die
zweiten Rohre bevorzugt in einer gleichen Reihe von Rohren angeordnet sind.
[0021] Auch ist es vorteilhaft, wenn die Reihen von Rohren in Segmenten angeordnet sind,
wobei die Umlenkplatte Fluid von einem Segment in ein anderes Segment umlenkt.
[0022] Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn zumindest in einem Segment eine Mehrzahl von Rohren
parallel geschaltet sind.
[0023] Auch ist es vorteilhaft, wenn zumindest in einem Segment eine Mehrzahl von parallel
geschalteten Rohren in Serie miteinander verschaltet sind.
[0024] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind durch die nachfolgende Figurenbeschreibung
und durch die Unteransprüche beschrieben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0025] Nachstehend wird die Erfindung auf der Grundlage zumindest eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Wärmeübertragers in dreidimensionaler
Ansicht,
- Fig. 2
- eine Ansicht des Wärmeübertragers von der Seite,
- Fig. 3
- eine Teilansicht eines Sammelbereichs,
- Fig. 4
- eine Teilansicht eines Sammelbereichs,
- Fig. 5
- eine Teilansicht eines Sammelbereichs,
- Fig. 6
- eine Ansicht des Wärmeübertragerkerns,
- Fig. 7
- eine Ansicht eines vorderen Umlenkbereichs des Wärmeübertragers,
- Fig. 8
- eine Ansicht eines hinteren Umlenkbereichs des Wärmeübertragers,
- Fig. 9
- ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer Ansicht eines vorderen Umlenkbereichs,
- Fig. 10
- ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer Ansicht eines vorderen Umlenkbereichs,
- Fig. 11
- ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer Ansicht eines vorderen Umlenkbereichs, und
- Fig. 12
- ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer Ansicht eines vorderen Umlenkbereichs.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0026] Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Wärmeübertrager 1, der im Ausführungsbeispiel der
Figur 1 als Abgasverdampfer ausgeführt ist. Dabei wird der Abgasverdampfer von einem
ersten Fluid, hier vorzugsweise Abgas, und von einem zweiten Fluid, hier einem zu
verdampfenden Fluid durchströmt. Das Abgas überträgt Wärme auf das zu verdampfende
Fluid und verdampft dieses. Der Wärmeübertrager 1 weist dabei ein Gehäuse 2 mit einem
Fluideintritt 3 und einem Fluidaustritt 4 für ein erstes Fluid auf. Das Abgas durchströmt
das Gehäuse von dem Eintritt 3 zum Austritt 4, wobei zwischen Eintritt 3 und Austritt
4 eine Reihe von Rohren 5 bevorzugt quer zur Strömungsrichtung 7 des ersten Fluids
angeordnet sind, die von einem zweiten Fluid durchströmbar sind. Zur Verbesserung
des Wärmeübertrags zwischen dem ersten Fluid und dem zweiten Fluid sind außen um die
Rohre 5 bzw. zwischen den Rohren 5 den Wärmeübergang fördernde Rippen 6 vorgesehen.
Diese können dabei als Wellrippen oder als plane Rippen oder Turbulenzerzeuger vorgesehen
sein. Die Rohre 5 für die Durchströmung des zweiten Fluids sind vorzugsweise Rundrohre
oder Flachrohre. Diese sind vorzugsweise auch auf beiden Seiten mit ihren Enden in
Rohrböden fluiddicht aufgenommen. Die Rohre 5 sind dabei bevorzugt einlassseitig und
auslassseitig in einem Rohrboden 8 mit ihren Enden 9 angeordnet und fluiddicht verbunden.
[0027] Der Wärmeübertrager ist zum Einlass des zweiten Fluid mit einem Einlassstutzen 10
und zum Auslass mit einem Auslassstutzen 11 verbunden. Vom Einlass ausgehend verteilt
sich das Fluid auf eine erste Anzahl von Rohren. Diese werden von dem zweiten Fluid
bevorzugt parallel durchströmt. Anschließend wird das Fluid an den gegenüberliegenden
Enden dieser Rohre in eine weitere Anzahl anderer Rohre umgelenkt. Diese werden von
dem zweiten Fluid wiederum durchströmt.
[0028] Zur Umleitung des Fluids ist mit dem jeweiligen Rohrboden 8 jeweils eine Struktur
12 verbunden, mittels welcher Gruppen von Rohren 5 derart miteinander verbunden sind,
dass ein Auslass 15 zumindest eines Rohrs 5 mit einem Einlass 16 zumindest eines anderen
Rohrs 5 fluidverbunden ist.
[0029] Die Struktur 12 besteht dabei aus zumindest einer Umlenkplatte 13 und einer Abdeckplatte
14, die aufeinanderliegend ausgebildet und angeordnet sind. Die Abdeckplatte 14 deckt
dabei die Umlenkplatte 13 fluiddicht ab. Bevorzugt ist die Abdeckplatte 14 mit der
Umlenkplatte 13 verschweißt oder verlötet oder verklebt oder gar einteilig ausgebildet.
[0030] Die Umlenkplatte 13 weist dabei Öffnungen auf, die die Auslässe 15 der einen Rohre
5 mit den Einlässen 16 der anderen Rohre 5 verbinden.
[0031] Die Rohre 5 sind dabei auf mindestens einer Seite in dem Rohrboden 8 in Öffnungen
17 eingesteckt, wo die Rohre mit dem Boden verlötet oder verschweißt sind.
[0032] Als Material für die Rohre und Rohrböden kann Aluminium aber besonders bevorzugt
Edelstahl eingesetzt werden. Auch kann der gesamte Wärmeübertrager aus Aluminium oder
Edelstahl bestehen.
[0033] Die Umlenkplatte 13 weist Öffnungen oder Kanalstrukturen auf, die dazu geeignet sind,
Auslässe von Rohren mit Einlässen anderer Rohre zu verbinden.
[0034] Alternativ zu der getrennten Ausbildung von Rohrboden 8, Umlenkplatte 13 und Abdeckplatte
14 kann es auch vorteilhaft sein, wenn die Umlenkplatte mit dem Rohrboden zu einem
Teil ausgebildet ist oder die Umlenkplatte mit der Abdeckplatte als ein Teil ausgebildet
ist. In Figur 4 ist gezeigt, dass die Umlenkplatte mit dem Rohrboden zu einem Teil
18 ausgebildet ist. In Figur 5 ist gezeigt, dass die Umlenkplatte mit der Abdeckplatte
zu einem Teil 19 ausgebildet ist.
[0035] Dabei ist das gemeinsame Teil 18 bzw. 19 jeweils auf das andere Teil 14 bzw. 8 aufgesetzt
und mit diesem fluiddicht verbunden.
[0036] Dabei kann der Rohrboden auch so gestaltet, wie beispielsweise gefräst sein, dass
der so multifunktional abgeänderte Rohrboden auch zusätzlich die Aufgabe der Fluidverteilung
übernimmt und als Kombination von Bodenplatte und Umlenkplatte fungiert. Dann wird
nur eine Abdeckplatte aufgesetzt und mit dem Boden verbunden. Entsprechend kann das
Teil 19 ebenfalls als gefrästes Bauteil fungieren, welches Umlenkplatte und Abdeckplatte
integriert.
[0037] Weiterhin können der Rohrboden und/oder die Umlenkplatte und/oder die Abdeckplatte
auch als ein Gußteil ausgebildet sein, das eine entsprechende Struktur mit vertieften
integrierten Öffnungen zur Verteilung des Mediums aufweist.
[0038] Die Verbindung der zwei bzw. drei Elemente Rohrboden, Umlenkplatte und Abdeckplatte
erfolgt vorteilhaft über eine Verschweißung, Verlötung oder Verschraubung, wobei auch
eine Kombination der Verbindungsmöglichkeiten eingesetzt werden kann. Dazu kann die
obere Platte auch Löcher besitzen, um an bestimmten Punkten über die Fläche verteilt,
per Schweißverfahren die Platten miteinander zu verbinden.
[0039] Insbesondere um eine gute Lötverbindung zu erzielen, können die 3 Platten mittels
Nieten oder Heftschweißpunkten zueinander fixiert und aneinander gepresst werden,
alternativ über Schweißpunkte, Prägungen oder auch Verschraubungen.
[0040] Die Umlenkplatte enthält Öffnungen als Strukturen, um von mindestens einem Rohr das
Medium zu sammeln und auf mindestens ein anderes Rohr wieder zu verteilen. Vorzugsweise
wird aus bis zu 4 oder mehr Rohren das zu verdampfende Fluid in der Öffnungen gesammelt
und dann auf bis zu 4 oder mehr andere Rohre wieder aufgeteilt. Bei jeder Sammlung
und Verteilung des Fluides werden thermische Instabilitäten die zur ungleichmäßigen
Massenstromverteilung in den Rohren führen, und damit zu unterschiedlichen Temperaturen
und oder Dampfgehalten, weitestgehend ausgeglichen. Damit können Instabilitätseffekte,
die zu erheblichen Leistungseinbußen führen, kompensiert werden.
[0041] Das ist auch ein wesentlicher Vorteil der 2 Sandwichböden gegenüber der Lösung mit
Rohrbögen und nur einem Sandwichboden. Damit finden die Vermischungsprozesse in beiden
Böden statt.
[0042] Die Figur 6 zeigt schematisch einen Kern 20 des Wärmeübertragers 1, bei welchem eine
Vielzahl von Rohren 5 angeordnet ist. Diese Rohre 5 sind zwischen den als Umlenkbereichen
ausgebildeten Verteilerplatten 21, 22 angeordnet und dort in Rohrböden und Umlenk-
und Abdeckplatten aufgenommen.
[0043] Die Verteilerplatten 21,22 sind dabei in Abgasströmungsrichtung 23 betrachtet in
einzelne Segmente 24, 25, 26, 27, 28 und 29 unterteilt. Innerhalb eines Segmentes
24 bis 29 sind wiederum eine Anzahl von Rohrreihen 30, 31 vorgesehen. Im Beispiel
der Figur 6 sind je Segment zwei Rohrreihen vorgesehen. Idealerweise besteht ein Segment
nur aus wenigen Rohrreihen, beispielsweise aus zwei Rohrreihen in Abgasströmungsrichtung,
so dass der Temperaturgradient über ein Segment möglichst klein ist und damit alle
Rohre nahezu mit der gleichen Abgastemperatur beaufschlagt werden. In Abhängigkeit
des Arbeitsmediums können aber auch bis zu 6-Rohrreihen ein Segment bilden, bzw. mehrere
Segmente miteinander parallel verschaltet werden.
[0044] Im Ausführungsbeispiel der Figur 6 werden weiterhin je Rohrreihe 30, 31 bis zu 4
Rohre senkrecht zur Abgasströmungsrichtung parallel geschalten.
[0045] Wie in Figur 6 zu erkennen ist, strömt das zweite Fluid im Bereich der Rohrenden
32 ein und verteilt sich auf vier Rohre 5. Das Fluid strömt durch diese Rohre zu den
Enden dieser Rohre auf der gegenüberliegenden Seite und strömt dort in den Bereich
33 aus. Der Umlenkbereich 35 lenkt das Fluid in die Einlässe des Bereichs 34, von
wo das Fluid durch die diesbezüglichen Rohre wieder zurück zum Bereich 36 strömt.
Anschließend wird das Fluid durch den Umlenkbereich 37 auf den Bereich 38 der Rohrenden
umgelenkt und verteilt, so dass das Fluid nun durch Rohre zurückströmt, die unterhalb
des ersten Durchgangs liegen.
[0046] So wird das erste Segment in alternierenden Durchströmungen durchströmt und das Fluid
tritt vom Bereich 39 schließlich aus dem Segment aus und wird am Übertritt 40 vom
ersten Segment 29 in das zweite Segment 28 umgeleitet.
[0047] Anschließend erfolgt die entsprechende Durchströmung des zweiten Segments 28 bis
das Fluid am Übertritt 41 in das dritte Segment 27 überströmt. Anschließend erfolgt
die entsprechende Durchströmung des dritten Segments 27 bis das Fluid am Übertritt
42 in das vierte Segment 26 überströmt. Anschließend erfolgt die entsprechende Durchströmung
des vierten Segments 26 bis das Fluid am Übertritt 43 in das fünfte Segment 25 überströmt.
Anschließend erfolgt die entsprechende Durchströmung des fünften Segments 25 bis das
Fluid am Übertritt 44 in das sechste Segment 24 überströmt. Anschließend erfolgt die
entsprechende Durchströmung des sechsten Segments 24 bis das Fluid am Austritt 4 aus
dem sechsten Segment 24 ausströmt.
[0048] Die Figuren 7 und 8 zeigen noch einmal die Anschlusskonfiguration der Rohre am vorderen
bzw. am hinteren Umlenkbereich. Es ist zu erkennen, dass jeweils vier Rohre parallel
geschaltet sind und eine Umlenkung von Fluid aus vier Rohren in vier andere Rohre
erfolgt. Dabei tritt das Fluid auf der Vorderseite gemäß Figur 7 in Rohre 5 ein, aus
welchen es an der hinteren Seite austritt. Daher sind die Rohre 5 im vorderen Umlenkbereich
gemäß Figur 7 auch mit den komplementären Eintritten bzw. Austritten als in Figur
8 gekennzeichnet.
[0049] Die Figur 9 zeigt eine entsprechende Ansicht von sechs Segmenten 50 bis 55, die jeweils
zwei Reihen von Rohren aufweisen. Dabei sind jeweils drei Rohre zu einem Durchgang
56 zusammengefasst und parallel geschaltet. Bei Durchgang 56 strömt das Fluid ein
und durchströmt die Rohre zum hinteren Umlenkbereich. Dort wird das Fluid von einer
Rohrreihe zu der benachbarten Rohrreihe umgelenkt. Anschließend durchströmt das Fluid
die nächsten drei Rohre und wird im vorderen Umlenkbereich in der gleichen Reihe der
Rohre in drei weitere Rohre umgelenkt. Danach durchströmt das Fluid die Rohre zum
hinteren Umlenkbereich. Dort wird das Fluid wieder von einer Rohrreihe zu der benachbarten
Rohrreihe umgelenkt. Anschließend durchströmt das Fluid die nächsten drei Rohre und
wird im vorderen Umlenkbereich in der gleichen Reihe der Rohre in drei weitere Rohre
umgelenkt. Dies erfolgt so lange, bis das Fluid im Bereich 57 aus den Rohren ausströmt
und durch den Übertritt 58 in das nächste Segment übergeleitet wird. Der Übertritt
kann vorzugsweise in der Umlenkplatte integriert sein oder durch einen externen Übertritt
per Rohr erfolgen.
[0050] Die Durchströmung des Wärmeübertragers der Figur 9 zeigt einen Unterschied zum vorhergehenden
Ausführungsbeispiel. In Figur 9 erfolgt die Umlenkung des Fluids in der vorderen Umlenkplatte
von Rohren einer in Rohre der gleichen Reihe gemäß Öffnung 60, während in der hinteren
Umlenkplatte eine Umlenkung von Rohren einer Reihe in Rohre einer anderen Reihe gemäß
Öffnung bzw. Öffnungen 59 erfolgt.
[0051] Die Figur 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer weiteren Ansicht, wobei
sechs Segmente 70 bis 75 jeweils zwei Reihen 76,77 von Rohren aufweisen. Wie zu erkennen
ist, sind die Segmente 71 und 72 zu einem gemeinsamen parallel geschalteten Segment
zusammengefasst. Gleiches gilt für die Segmente 73 und 74.
[0052] Weiterhin sind jeweils drei Rohre zu einem Durchgang 78 zusammengefasst und parallel
geschaltet. Bei Durchgang 78 strömt das Fluid ein und durchströmt die Rohre zum hinteren
Umlenkbereich. Dort wird das Fluid von einer Rohrreihe zu der benachbarten Rohrreihe
durch Öffnungen 79 in der Umlenkplatte umgelenkt. Anschließend durchströmt das Fluid
die nächsten drei Rohre und wird im vorderen Umlenkbereich in der gleichen Reihe der
Rohre in drei weitere Rohre durch die Öffnung 80 der vorderen Umlenkplatte umgelenkt.
Danach durchströmt das Fluid die Rohre zum hinteren Umlenkbereich. Dort wird das Fluid
wieder von einer Rohrreihe zu der benachbarten Rohrreihe umgelenkt. Anschließend durchströmt
das Fluid die nächsten drei Rohre und wird im vorderen Umlenkbereich in der gleichen
Reihe der Rohre in drei weitere Rohre umgelenkt. Dies erfolgt so lange, bis das Fluid
im Bereich 81 aus den Rohren ausströmt und durch den Übertritt 82 in das nächste Segment
71, 72 übergeleitet wird. Der Übertritt 82 kann vorzugsweise in der Umlenkplatte integriert
sein oder durch einen externen Übertritt per Rohr erfolgen.
[0053] In den Segmenten 71, 72 erfolgt die Durchströmung wie in dem Segment 70, wobei diese
allerdings parallel geschaltet sind und der Fluideintritt in die Bereiche 83 und 84
parallel erfolgt. Anschließend werden die Rohre der Segmente 71 und 72 wie die Rohre
des Segments 70 durchströmt, bevor das Fluid bei den Bereichen 85 und 86 wieder aus
dem Segment ausgeleitet und in die parallel geschalteten Segmente 73 und 74 mittels
des Übertritts 87 übergeleitet wird. In den Segmenten 73 und 74 erfolgt die Durchströmung
wie in den Segmenten 71 und 72. Anschließend wird das Fluid aus den Segmenten 73 und
74 gesammelt und in des abschließende Segment 75 eingeleitet, wo es wie im eingangsseitigen
Segment 70 das Segment 75 durchströmt, bevor es aus dem Wärmeübertrager ausgelassen
wird.
[0054] Die Figur 11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer weiteren Ansicht, wobei
sechs Segmente 90 bis 95 jeweils zwei Reihen 96,97 von Rohren aufweisen. Wie zu erkennen
ist, sind die Segmente 90 und 91 zu einem gemeinsamen parallel geschalteten Segment
zusammengefasst. Gleiches gilt für die Segmente 92, 93 und 94, die zu einem gemeinsamen
Segment zusammengefasst sind.
[0055] In den Segmenten 90 und 91 bzw. in den Segmenten 92 bis 94 wird jeweils nur ein Rohr
98 parallel zu einem Rohr 99 des anderen Segments durchströmt. Innerhalb des Segments
werden die Rohre 98 nur seriell durchströmt. Dies erfolgt bis zur Mitte des Segments.
Dort strömt das Fluid aus den Rohren 101, 102 der beiden Segmente aus. Dort liegt
eine Mischzone 100 vor, so dass das Fluid aus dem ersten Segment 90 sich mit dem Fluid
des zweiten Segments 91 mischen kann, bevor es wieder auf die Rohre 103, 104 der Segmente
verteilt.
[0056] Bei Durchgang 98 strömt das Fluid ein und durchströmt ein Rohr zum hinteren Umlenkbereich.
Dort wird das Fluid von einer Rohrreihe zu der benachbarten Rohrreihe durch eine Öffnung
105 in der Umlenkplatte umgelenkt. Anschließend durchströmt das Fluid das nächste
Rohr und wird im vorderen Umlenkbereich in der gleichen Reihe der Rohre in ein weiteres
Rohr durch die Öffnung 106 der vorderen Umlenkplatte umgelenkt. Danach durchströmt
das Fluid die Rohre zum hinteren Umlenkbereich. Dort wird das Fluid wieder von einer
Rohrreihe zu der benachbarten Rohrreihe umgelenkt. Anschließend durchströmt das Fluid
das nächste Rohr und wird im vorderen Umlenkbereich in der gleichen Reihe der Rohre
in ein weiteres Rohr umgelenkt. Dies erfolgt so lange, bis das Fluid in der Mischzone
100 ausströmt. Im zweiten Bereich nach der Mischzone erfolgt die entsprechende Durchströmung
der Rohre. Anschließend wird das Fluid durch den Übertritt 107 in das nächste Segment
92, 93, 94 übergeleitet. Der Übertritt 107 kann vorzugsweise in der Umlenkplatte integriert
sein oder durch einen externen Übertritt per Rohr erfolgen.
[0057] In den Segmenten 92, 93, 94 erfolgt die Durchströmung wie in dem Segment 90, 91,
wobei diese allerdings alle drei parallel geschaltet sind. Anschließend werden die
Rohre der Segmente 92 bis 94 durchströmt, bevor das Fluid wieder aus dem Segment ausgeleitet
und in das Segment 95 mittels des Übertritts 108 übergeleitet wird. In dem Segment
95 erfolgt die Durchströmung wie in dem Segment 70 der Figur 10, bei welchem drei
Rohre jeweils parallel geschaltet sind. Anschließend wird das Fluid aus dem Wärmeübertrager
ausgelassen.
[0058] Die Figur 12 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer weiteren Ansicht, wobei
sechs Segmente 110 bis 115 jeweils zwei Reihen 116, 117 von Rohren aufweisen. Wie
zu erkennen ist, sind die Segmente 110 bis 112 und 113 bis 115 zu einem gemeinsamen
parallel geschalteten Segment zusammengefasst.
[0059] In den Segmenten 110 bis 112 bzw. in den Segmenten 113 bis 115 wird jeweils nur ein
Rohr 116 parallel zu einem Rohr 117, 118 des anderen Segments durchströmt. Innerhalb
des Segments werden die Rohre 116, 117 oder 118 nur seriell durchströmt. Dies erfolgt
bis zur Mitte des Segments. Dort strömt das Fluid aus den Rohren 119, 120, 121 der
drei Segmente aus. Dort liegt eine Mischzone 122 vor, so dass das Fluid aus dem ersten
Segment 110 sich mit dem Fluid des zweiten bzw. dritten Segments 111, 112 mischen
kann, bevor es wieder auf die Rohre 123, 124 und 125 der Segmente 110, 111, 112 verteilt
wird.
[0060] Bei Durchgang 116 strömt das Fluid ein und durchströmt ein Rohr zum hinteren Umlenkbereich.
Dort wird das Fluid von einer Rohrreihe zu der benachbarten Rohrreihe durch eine Öffnung
in der Umlenkplatte umgelenkt. Anschließend durchströmt das Fluid das nächste Rohr
und wird im vorderen Umlenkbereich in der gleichen Reihe der Rohre in ein weiteres
Rohr durch die Öffnung der vorderen Umlenkplatte umgelenkt. Danach durchströmt das
Fluid die Rohre zum hinteren Umlenkbereich. Dort wird das Fluid wieder von einer Rohrreihe
zu der benachbarten Rohrreihe umgelenkt. Anschließend durchströmt das Fluid das nächste
Rohr und wird im vorderen Umlenkbereich in der gleichen Reihe der Rohre in ein weiteres
Rohr umgelenkt. Dies erfolgt so lange, bis das Fluid in der Mischzone 122 ausströmt.
Im zweiten Bereich nach der Mischzone erfolgt die entsprechende Durchströmung der
Rohre. Anschließend wird das Fluid durch den Übertritt 126 in das nächste Segment
113, 114, 115 übergeleitet. Der Übertritt 126 kann vorzugsweise in der Umlenkplatte
integriert sein oder durch einen externen Übertritt per Rohr erfolgen.
[0061] In den Segmenten 113, 114 und 115 erfolgt die Durchströmung wie in den Segmenten
110, 111 und 112. Anschließend wird das Fluid aus dem Wärmeübertrager ausgelassen.
[0062] Die Gestaltung der Umlenkplatte ist in den Figuren rechteckig vorgesehen. Sie kann
auch rund sein, so dass sie in eine runde, zylindrische Aussparung in einem Gehäuse
oder in einem Schalldämpfer eingebaut werden kann.
[0063] Zur Leistungssteigerung können auf die Rohre gasseitige Rippen aufgefädelt sein,
siehe die Rippen 6 der Figur 2. Die gasseitigen Rippen bilden die sogenannte Sekundärfläche
der Wärmeübertagung und die Rohre stellen die Primärfläche der Wärmeübertragung dar.
Die Rippen 6 können mit den Rohren 3 verlötet werden oder es wird eine thermisch leitfähige
Verbindung ohne Lotzugabe während dem Lötprozess des gesamten Verdampfers erreicht.
Dies kann durch einen sehr eng tolerierten Rohrdurchzug erreicht werden, der zu einem
sehr geringen Spalt zwischen Rippe und Rohr führt. Damit wird beim Hochtemperaturlötprozess
mittels Diffusionsprozesse eine thermisch leitfähige Verbindung zwischen den Rippen
und den Rohren hergestellt, auch wenn kein Lot vorliegen sollte.
[0064] Eine bessere Anbindung der Rippen mit den Rohren, ob mit oder ohne Lot, kann durch
eine Kombination aus austenitischen Rohren und ferritischen Rippen erreicht werden.
Ferrite besitzen eine geringere Ausdehnung bei hohen Temperaturen als Austenite, so
dass die Rohre bei Löttemperatur an die Rippen angepresst werden. Um beim Abkühlen
das Abreißen der Rippen von den Rohren zu vermeiden, kann die Rippe um die Rohre herum
kleine Schlitze aufweisen.
[0065] Die Rippen weisen Rohrdurchzüge mit sogenannten Kragen auf, durch die der Abstand
zwischen den Rippen sichergestellt wird. Alternativ kann der Rippenabstand auch durch
Ausstellen von Abstandshaltern in der Rippe sichergestellt werden. Die Rippendichte
kann dabei zwischen 30 Ri/dm und 80 Ri/dm liegen. Die Rippen können gestanzt sein
und aufgeschnittene und aufgestellte Kiemen besitzen oder auch nur eingeprägte Strukturen,
wie Winglets, Dimpel oder Ausbeulungen, zur Leistungssteigerung. Insbesondere ist
es zielführend solche Strukturen in die Rippen einzuprägen, die die Strömung gezielt
auf die Rohre leitet und damit eine höhere Wärmeübertragung auf der Primärfläche erzielt
werden kann.
[0066] Die Rippendicke beträgt dabei 0.1mm bis 0.5 mm bzw. vorzugsweise zwischen 0.25 und
0.4 mm, was für Edelstahl als Rippenmaterial vorteilhaft ist.
[0067] Weiterhin können in dem Verbund der Platten oben und/oder unten Schlitze eingebracht
werden, so dass eine unterschiedliche thermische Ausdehnung aufgrund unterschiedlicher
Temperaturen vom Gaseintritt bis zum Gasaustritt ermöglicht wird und nicht zu Schäden
führt.
[0068] Bevorzugt liegt der Rohrdurchmesser der Rohre im Bereich von 3 - 20 mm, idealerweise
im Bereich von 5 - 15 mm und vorzugsweise im Bereich von 6 - 10 mm.
[0069] In die Rohre können turbulenzerzeugende Strukturen eingebacht werden, z.B. Drallerzeuger,
um den Wärmeübergang besonders im Bereich, wo das Fluid überhitzt zu fördern.
[0070] Das Rohr kann auch als Drallrohr ausgeführt werden, dann aber bevorzugt ohne äußere
Rippen. Insbesondere sind auch Rohre mit sehr tief ausgeprägten Rillen verwendbar,
die ähnlich einem Faltenbalg bei größeren Rohrleitungsdurchmessern ausgebildet sind,
um den Wärmeübergang auf der Gasseite zu erhöhen und gleichzeitig die thermische Differenzdehnung
zwischen den Rohren aufnehmen können. Grundsätzlich können unterschiedliche Leistungsklassen
erreicht werden,
wenn ein Verdampfer in Abgasströmungsrichtung aus einzelnen Modulen besteht.
1. Wärmeübertrager (1), wie insbesondere Abgasverdampfer, mit einem Gehäuse (2) mit einem
Fluideintritt (3) und einem Fluidaustritt (4) für ein erstes Medium, wie insbesondere
Abgas, mit in dem Gehäuse (2) quer zur Strömungsrichtung des ersten Fluids angeordneten
Rohren (5), die von einem zweiten Medium durchströmbar sind und einlassseitig und
auslassseitig in einem Rohrboden (8) mit ihren Enden angeordnet und fluiddicht verbunden
sind, wobei mit dem jeweiligen Rohrboden (8) jeweils eine Struktur (12) verbunden
ist, mittels welcher Gruppen von Rohren (5) derart miteinander verbunden sind, dass
ein Auslass zumindest eines Rohrs (5) mit einem Einlass zumindest eines anderen Rohrs
(5) fluidverbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur (12) aus einer Umlenkplatte (13) und einer Abdeckplatte (14) besteht,
wobei die Umlenkplatte (13) Öffnungen aufweist, die die Auslässe der einen Rohre (5)
mit den Einlässen der anderen Rohre (5) verbindet, und wobei die Abdeckplatte (14)
die Umlenkplatte (13) fluiddicht abdeckt.
2. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkplatte (13) auf den jeweiligen Rohrboden (8) aufgesetzt und mit diesem
verbunden ist, wobei die Abdeckplatte (14) auf die jeweilige Umlenkplatte (13) aufgesetzt
und mit dieser verbunden ist.
3. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkplatte (13) mit dem jeweiligen Rohrboden (8) einteilig ausgebildet ist,
wobei die Abdeckplatte (14) auf die jeweilige Umlenkplatte (13) aufgesetzt und mit
dieser verbunden ist.
4. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkplatte (13) mit der jeweiligen Abdeckplatte (14) einteilig ausgebildet
ist, wobei die Umlenkplatte (13) und die Abdeckplatte (14) auf den jeweiligen Rohrboden
(8) aufgesetzt und mit diesem verbunden ist.
5. Wärmeübertrager (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (5) in Reihen angeordnet sind, wobei die Umlenkplatte (13) Fluid zwischen
Rohren (5) unterschiedlicher Reihen umlenkt.
6. Wärmeübertrager (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (5) in Reihen angeordnet sind, wobei die Umlenkplatte (13) Fluid zwischen
Rohren (5) einer gleichen Reihe umlenkt.
7. Wärmeübertrager (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen von Rohren (5) in Segmenten angeordnet sind, wobei die Umlenkplatte (13)
Fluid von einem Segment in ein anderes Segment umlenkt.
8. Wärmeübertrager (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einem Segment eine Mehrzahl von Rohren (5) parallelgeschaltet sind.
9. Wärmeübertrager (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einem Segment eine Mehrzahl von parallel geschalteten Rohren (5) in
Serie miteinander verschaltet sind.
1. A heat exchanger (1), such as in particular an exhaust gas evaporator, having a housing
(2) with a fluid inlet (3) and a fluid outlet (4) for a first medium, such as in particular
exhaust gas, and having tubes (5) which are arranged in the housing (2) transversely
with respect to the flow direction of the first fluid and through which a second medium
can flow and the ends of which are arranged and connected in a fluid-tight manner
in a tube sheet (8) at the inlet side and at the outlet side, wherein the respective
tube sheet (8) has connected to it in each case a structure (12) by means of which
groups of tubes (5) are connected to one another in such a way that an outlet of at
least one tube (5) is fluidically connected to an inlet of at least one other tube
(5), characterised in that the structure (12) consists of a deflection plate (13) and a cover plate (14), wherein
the deflection plate (13) has openings which connect the outlets of one set of tubes
(5) to the inlets of the other set of tubes (5), and wherein the cover plate (14)
covers the deflection plate (13) in a fluid-tight manner.
2. The heat exchanger (1) as claimed in claim 1, characterised in that the deflection plate (13) is placed on the respective tube sheet (8) and connected
thereto, wherein the cover plate (14) is placed on the respective deflection plate
(13) and connected thereto.
3. The heat exchanger (1) as claimed in claim 1, characterised in that the deflection plate (13) is of one-piece design with the respective tube sheet (8),
wherein the cover plate (14) is placed on the respective deflection plate (13) and
connected thereto.
4. The heat exchanger (1) as claimed in claim 1, characterised in that the deflection plate (13) is of one-piece design with the respective cover plate
(14), wherein the deflection plate (13) and the cover plate (14) are placed on the
respective tube sheet (8) and connected thereto.
5. The heat exchanger (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the tubes (5) are arranged in rows, wherein the deflection plate (13) deflects fluid
between tubes (5) in different rows.
6. The heat exchanger (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the tubes (5) are arranged in rows, wherein the deflection plate (13) deflects fluid
between tubes (5) in the same row.
7. The heat exchanger (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the rows of tubes (5) are arranged in segments, wherein the deflection plate (13)
deflects fluid from one segment into another segment.
8. The heat exchanger (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a plurality of tubes (5) is connected in parallel, at least in one segment.
9. The heat exchanger (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a plurality of tubes (5) connected in parallel is connected in series with one another,
at least in one segment.
1. Echangeur de chaleur (1), comme en particulier un évaporateur de gaz d'échappement,
comprenant un carter (2) comportant une entrée de fluide (3) et une sortie de fluide
(4) pour un premier milieu, comme en particulier des gaz d'échappement, ledit échangeur
de chaleur comprenant des tubes (5) disposés dans le carter (2) de manière transversale
par rapport à la direction d'écoulement du premier fluide, tubes qui peuvent être
traversés par un deuxième milieu et sont disposés, côté entrée et côté sortie, en
ayant leurs extrémités placées dans un plateau à tubes (8) et en étant reliés de façon
étanche aux fluides, où une structure (12) est assemblée à chaque fois avec le plateau
à tubes respectif (8), structure au moyen de laquelle des groupes de tubes (5) sont
reliés entre eux de manière telle, qu'une sortie d'au moins un tube (5) soit en communication
fluidique avec une entrée d'au moins un autre tube (5), caractérisé en ce que la structure (12) se compose d'une plaque de retour de flux (13) et d'une plaque
de recouvrement (14), où la plaque de retour de flux (13) présente des ouvertures
qui relient les sorties de l'un des tubes (5), aux entrées des autres tubes (5), et
où la plaque de recouvrement (14) recouvre la plaque de retour de flux (13), de façon
étanche aux fluides.
2. Echangeur de chaleur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de retour de flux (13) est placée sur le plateau à tubes respectif (8)
et est assemblée avec celui-ci, où la plaque de recouvrement (14) est placée sur la
plaque de retour de flux respective (13) et assemblée avec celle-ci.
3. Echangeur de chaleur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de retour de flux (13) est configurée de façon monobloc avec le plateau
à tubes respectif (8), où la plaque de recouvrement (14) est placée sur la plaque
de retour de flux respective (13) et assemblée avec celle-ci.
4. Echangeur de chaleur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de retour de flux (13) est configurée de façon monobloc avec la plaque
de recouvrement respective (14), où la plaque de retour de flux (13) et la plaque
de recouvrement (14) sont placées sur le plateau à tubes respectif (8) et assemblées
avec celui-ci.
5. Echangeur de chaleur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les tubes (5) sont disposés en rangées, où la plaque de retour de flux (13) change
la direction du fluide circulant entre des tubes (5) de différentes rangées.
6. Echangeur de chaleur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les tubes (5) sont disposés en rangées, où la plaque de retour de flux (13) change
la direction du fluide circulant entre des tubes (5) d'une même rangée.
7. Echangeur de chaleur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les rangées de tubes (5) sont disposées en segments, où la plaque de retour de flux
(13) change la direction du fluide en circulation, passant d'un segment dans un autre
segment.
8. Echangeur de chaleur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des tubes formant une pluralité de tubes (5) sont montés en parallèle au moins dans
un segment.
9. Echangeur de chaleur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des tubes formant une pluralité de tubes (5) montés en parallèle sont reliés les
uns aux autres, en série, au moins dans un segment.