[0001] Die Erfindung betrifft ein Kochgerät mit einer Kochfläche, bestehend aus einem Glas-oder
Glaskeramikwerkstoff, wobei im Bereich unterhalb der Unterseite der Kochfläche wenigstens
ein Heizelement und wenigstens ein Leuchtelement angeordnet sind, wobei das Heizelement
mittels einer federnd wirkenden Andrückvorrichtung mittelbar oder unmittelbar bspw.
unter Vorspannung eines oder mehrerer Federelemente oder federnd wirkender Traversen
oder Montagebleche an der Unterseite der Kochfläche anliegt.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Kochgeräte mit Lichtelementen bekannt, bei denen die
Lichtelemente zur Anzeige von Betriebszuständen verwendet sind. Induktionskochgeräte
werden heute üblicherweise mit einer Glaskeramikscheibe als Kochfläche ausgebildet.
Grundsätzlich sind auch andere Materialien, wie beispielsweise vorgespanntes Kalknatronglas
oder Borosilikatglas als Kochflächenmaterial einsetzbar, wenn eine thermische Überhitzung
dieser temperaturempfindlicheren Materialien vermieden werden kann. Alle Materialien,
sowohl Glaskeramik als auch Kalknatronglas oder Borosilikatglas sind sprödbrüchige
Werkstoffe. Zur Vermeidung von Glasbruch während der Montage, des Transports oder
beim Betrieb des Kochgerätes in der Küche sind konstruktive Maßnahmen zu berücksichtigen,
damit ein Bruch der Kochfläche vermieden wird. Eine Glas- oder Glaskeramikkochfläche
kann die Energie eines herunterfallenden Topfes nicht durch Deformation der Oberfläche
ausgleichen, wie beispielsweise eine Metalloberfläche es könnte. Vielmehr muss die
Energie durch Schwingungen an die Umgebung weitergegeben werden. Wird sie daran gehindert,
dann führt die Stoßbelastung zum Bruch der Kochfläche. Kochflächen werden aus diesem
Grund so eingebaut, dass sie bei Stoßbelastungen zum Beispiel beim Herunterfallen
eines Topfes auf die Kochfläche ausweichen können. Die Heizelemente, insbesondere
Induktionsspulen werden federnd an die Unterseite der Kochfläche angedrückt, damit
diese ebenfalls bei der Stoßbelastung nachgeben können.
[0003] Leuchtelemente dienen zur Kochzonenmarkierung oder zur Visualisierung von Betriebszuständen,
wie Kochsituationen oder Gefahrensituationen. Um eine gute Erkennbarkeit zu garantieren,
sollen die Leuchtelemente möglichst dicht an die Unterseite der Kochfläche geführt
werden. Dann werden Verluste durch Streuungen gering gehalten und es lässt sich eine
gute Abbildungsschärfe und Helligkeit der Leuchtelemente erreichen. Die Leuchtelemente
selber können u.a. aus Glas oder Glaskeramik sein und besitzen dabei die Eigenschaft,
dass sich der Lichtaustritt entlang der Länge des Leuchtelementes bei Bedarf definieren
lässt. Bei Stoßbelastung (fallender Topf) auf die Kochfläche besteht in diesem Fall
nun doppeltes Risiko. Zum einen kann die Kochfläche während der Durchbiegung auf das
Leuchtelement aufschlagen und zerbrechen. Zum anderen kann aber auch das Leuchtelement
beschädigt werden oder beide Komponenten werden durch den Schlag gleichzeitig unbrauchbar.
Aus der
DE 38 31 233 A1 ist ein Kochgerät bekannt, bei dem unterhalb der Kochfläche ein Heizelement angeordnet
ist. Dabei wird das Heizelement von einem Gehäuse getragen. An das Gehäuse ist seitlich
ein Ansatzgehäuse angeschraubt. Das Ansatzgehäuse trägt ein Leuchtmittel, das sein
Licht in ein als Lichtleiter ausgebildetes Leuchtelement einkoppelt. Der Lichtleiter
ist dabei ringförmig ausgebildet und umgibt das Heizelement.
[0004] Ein weiteres Kochgerät ist aus der
DE 40 02 322 A1 bekannt. Ebenso wie bei der
DE 38 31 233 A1 ist hier als Leuchtmittel ein ringförmiger Lichtleiter verwendet. Dieser ist in das
Isoliermaterial des Heizelementes eingebettet.
[0005] Ein weiterer ringförmiger Lichtleiter ist aus der
DE 43 35 893 A1 bekannt.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Kochgerät der eingangs erwähnten Art bereitzustellen,
bei dem die Betriebssicherheit verbessert ist.
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das oder die Leuchtelemente und dass wenigstens
eine Heizelement auf einem gemeinsamen Stützabschnitt der Andrückvorrichtung derart
angeordnet sind, dass sie bei einer Durchbiegung und/oder Schwingung der Kochfläche
verstellbar sind.
[0008] Bei einer Stoßbelastung kann nun das Leuchtelement gemeinsam mit dem Heizelement
ausgelenkt werden um eine Schwingung der Kochfläche zu ermöglichen. Hierdurch wird
zum einen die Bruchgefahr der Kochfläche reduziert. Zum anderen wird aber auch das
Lichtelement vor Beschädigung geschützt. Dadurch dass das Leuchtelement und das Heizelement
auf einem gemeinsamen Stützabschnitt der Andrückvorrichtung angeordnet sind, wird
zudem eine einfache Konstruktion verwirklicht, die sich mit geringem Teile- und Montageaufwand
fertigen lässt. Die Konstruktion des Kochgerätes kann im Rahmen der Erfindung insbesondere
so gewählt werden, dass die Leuchtelemente in einer relativ zum Heizelement festen
Position montiert sind.
[0009] Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Konstruktion derart individualisiert, dass
wenigstens ein die Andrückvorrichtung beaufschlagendes Federelement bei einer Verstellung
des Leuchtelementes und des Heizelementes auslenkbar ist. Hierdurch wird eine Beschädigung
des Leuchtelementes durch Aufschlagen der Kochfläche ausgeschlossen.
[0010] Gemäß einer Erfindungsvariante kann es vorgesehen sein, dass wenigstens ein die Andrückvorrichtung
beaufschlagendes Federelement bei einer Verstellung des Leuchtelementes und des Heizelementes
auslenkbar ist. Hierbei kann insbesondere die vorerwähnte starre Zuordnung des Leuchtelementes
zum Heizelement Verwendung finden, wodurch sich der Abstand des Leuchtelementes zur
Unterseite der Kochfläche bei Stoß- oder Biegebelastung nicht verändert. Zu diesem
Zweck kann es auch vorgesehen sein, dass der Stützabschnitt selbst federelastisch
ausgebildet ist.
[0011] Zusätzlich oder alternativ kann es auch vorgesehen sein, dass das Leuchtelement federvorgespannt
gegenüber der Andrückvorrichtung abgestützt ist. Mit den das Leuchtelement gegenüber
der Andrückvorrichtung abstützenden Federelementen und den Federelementen die den
Stützabschnitt der Andrückvorrichtung vorspannen, lässt sich über eine geeignete Wahl
der Federkonstanten eine individuelle Abstimmung auf die gewählte Kochfläche durchführen.
[0012] Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass das Leuchtelement im Abstand zur Unterseite
der Kochfläche angeordnet ist, wobei vorzugsweise ein Abstand im Bereich von 0,2 bis
10 mm, besonders bevorzugt 0,5 bis 5 mm, insbesondere bevorzugt 0,5 bis 2 mm vorgesehen
ist. Infolge der Beabstandung und der Federvorspannung des Stützabschnittes wird ein
Aufschlagen der Kochfläche auf das Leuchtelement sicher verhindert. Der Abstandsbereich
zwischen 0,5 mm bis 5 mm garantiert bei gleichzeitiger Beschädigungssicherheit insbesondere
bei großformatigen eingefärbten Glas- oder Glaskeramikwerkstoffen für die Kochfläche
eine ausreichend hohe Lichtausbeute zur Visualisierung einer Anzeige auf der Kochflächenvorderseite.
Für derartige normalbis kleinformatige Kochflächen kann auf einen Abstandsbereich
von 0,5 bis 2 mm gegangen werden. Ein Abstandsbereich bis 10 mm kann vorgesehen sein,
wenn hohe Durchbiegungen/Verstellungen erwartet werden, bspw. bei großen Formaten,
die gleichzeitig auch schwingbar gelagert sind.
[0013] Gemäß einer Erfindungsvariante kann es vorgesehen sein, dass der Stützabschnitt mehrere
Heizelemente trägt, wobei die Heizelemente in wenigstens einer Reihe angeordnet sind.
Mit dieser Anordnung lässt sich der konstruktive Aufwand für ein Kochgerät deutlich
vereinfachen. Hierbei kann es zudem vorgesehen sein, dass unterhalb der Kochfläche
mehrere Stützabschnitte angeordnet sind, die sich in Breiten-oder Tiefenrichtungen
der Kochfläche erstrecken. Auf diese Weise lässt sich insbesondere ein Induktionskochgerät
aufbauen, bei der die gesamte Kochfläche mit Heizelementen beaufschlagt ist, um eine
frei wählbare Positionierung eines Topfes auf der Kochfläche vornehmen zu können.
[0014] Wenn vorgesehen ist, dass der Stützabschnitt Teil eines Trägers ist, der das wenigstens
eine Heizelement und das wenigstens eine Leuchtelement aufnimmt, dann wird eine einheitliche
Baugruppe gebildet, die mit geringem Aufwand verbaut werden kann. Im Wartungsfall
lässt sich diese Baugruppe dann auch gezielt austauschen.
[0015] Hierbei wird eine weitere Optimierung des Trägers dadurch erreicht, dass er gehäuseartig
ausgebildet ist und wenigstens eine seitlich angeformte Aufnahme für das Leuchtelement
aufweist. Zum gleichen Zweck kann der Träger auch eine andere Bauweise aufweisen,
bspw. scheibenförmig ausgestaltet sein.
[0016] Besonders bevorzugt können das Heizelement und das Leuchtelement an einem gemeinsamen
elektrischen Anschluss des Trägers elektrifiziert werden. Hierdurch wird eine übersichtliche
und einfache Kontaktierung der Heizelemente möglich.
[0017] Eine denkbare Erfindungsvariante ist derart, dass das Leuchtelement zwischen zwei
Heizelementen angeordnet ist.
[0018] Wenn ein erfindungsgemäßes Kochgerät dergestalt ist, dass das Leuchtelement ein Leuchtmittel
und einen Lichtleiter mit wenigstens einem Lichtleitabschnitt aufweist, in den das
Leuchtmittel sein Licht einkoppelt, und dass der Lichtleitabschnitt oder ein mit dem
Lichtleitabschnitt gekoppelter weiterer Lichtleitabschnitt einen Abstrahlbereich aufweist,
über den das Licht des Leuchtmittels in Richtung auf die Unterseite der Kochfläche
abstrahlbar ist, dann können gezielt individuelle Beleuchtungssituationen erzeugt
werden. Die temperaturempfindlichen Leuchtmittel können insbesondere auch abseits
der Heizelemente angeordnet sein. Mit den Lichtleitabschnitten lassen sich punktuelle
oder flächenförmige Leuchterscheinungen gestalten.
[0019] Wenn vorgesehen ist, dass die wenigstens zwei Lichtleitabschnitte über eine Abwinklung
einstückig ineinander übergehen, dann lässt sich über die einstückige Ausbildung zunächst
ein geringer Teile- und Montageaufwand erreichen. Über die Lichtleitabschnitte können
auch räumlich schwer zugängliche Bereiche unterhalb der Kochfläche zugänglich gemacht
werden. Weiterhin können über die beiden im Winkel zueinanderstehenden Lichtleitabschnitte
auch optische Einfassungen erzeugt werden, die einem Betrachter beispielsweise einen
Kochzonenbereich markieren.
[0020] Der Abstrahlbereich der Leuchtelemente kann von einer konvexen Fläche oder einer
ebenen Fläche des Lichtleitabschnittes gebildet sein. Insbesondere über ebene Flächen
lassen sich gut erkennbare Leuchterscheinungen erzeugen, die so im Stand der Technik
nicht vorbekannt sind. Zur weiteren Verbesserung der Leuchterscheinungen kann auf
der Unterseite der Kochfläche ein lichtstreuendes Element, beispielsweise eine lichtstreuende
Ebene, beispielsweise in Form einer Aufrauhung, eine Beschichtung, insbesondere eine
organische oder keramische Beschichtung, ein Streuelement, beispielsweise eine streuende
Folie, ein streuendes Glas- oder Keramik-Plättchen oder ein streuendern Kunststofffilm
angebracht sein. Die vorgenannten Beschichtungen können beispielsweise gebildet werden
unter Verwendung von: Sol-Gel-Materialien, Silikonen, Silikonharzen, Epoxyharzen,
Metacrylaten, Polyurethan. Als keramische Anteile können (Farb-)Pigmente oder Streupartikel
Verwendung finden. Wie vorstehend erwähnt, kann das lichtstreuende Element ein mittelbarer
Träger sein oder einen solchen aufweisen. Beispiele für mittelbare Träger sind Gläser,
Glaskeramiken oder Folien, die wiederum mit organischen und/oder keramischen Beschichtungen
versehen sein können.
[0021] Die mittelbaren Träger der lichtstreuenden Schicht können entweder selbsthaftend,
stoffschlüssig (beispielsweise mit einer Klebeschicht) oder lose über Andruckkräfte
mit der Unterseite verbunden sein. Insbesondere in Verbindung mit örtlich begrenzten
Leuchterscheinungen, die beispielsweise über eine Maskierung auf der Kochflächenunterseite
begrenzt sind, bewirkt das lichtstreuende Element eine Aufweitung des Betrachtungswinkels
(Vergleiche Fig. 16 und Fig. 17) und eine Reduzierung der Paralaxeverschiebung, wodurch
die Erkennung dieser Leuchterscheinung für den Benutzer wesentlich verbessert wird.
Als Streumaterialien können beispielsweise die folgenden Stoffe Verwendung finden:
Lexan 8B28 (SABIC Innovative Plastics), Macrofol BL / LT (Bayer), Plexiglas SATINICE□
(Röhm), OPALIKA□ Glas (SCHOTT)
[0022] Hierbei kann es auch vorgesehen sein, dass wenigstens einer der Lichtleitabschnitte
als Flächenelement ausgebildet ist.
[0023] Ein erfindungsgemäßes Kochgerät kann dergestalt sein, dass die mittlere Transmission
der eingefärbten Kochfläche > 0,1%, vorzugsweise > 0,4%, jeweils für mindestens einen,
vorzugsweise für jeden der Spektralbereiche von 420 bis 500 nm, 500 bis 550 nm und
550 bis 640 nm beträgt. Hierbei können mit den Leuchtelementen durch die Kochfläche
hindurch auf der von der Kochflächenvorderseite gebildeten Anzeigeseite genügend helle
Farbeindrücke im blauen bis roten Spektralbereich hervorgerufen werden. Bei einer
mittleren Transmission > 0,4 % können hierbei deutlich erkennbare und ausreichend
helle Anzeigen verwirklicht werden. Um einen Einblick in den Innenaufbau der Kochgeräte
zu verwehren und eine ästhetische, bevorzugt farbig gleichförmige, nicht transparente
Kochfläche darzustellen, sollte die maximale Transmission der Kochfläche mit < 50
%, vorzugsweise < 25 % bei 400 nm - 700 nm definiert werden, wobei zusätzlich die
Transmission im Spektralbereich von 450-600 nm < 8 %, vorzugsweise < 4% betragen sollte.
Bei einer maximalen Transmission < 25 % wird auch bei Lichteinstrahlung von außen
der Einblick verwehrt.
[0024] Erfindungsgemäß kann es auch vorgesehen sein, dass zwischen der Oberseite der Kochfläche
und dem Leuchtelement ein optischer Kompensationsfilter angeordnet ist. Ein solcher
optischer Kompensationsfilter verschiebt den Lichtort der von dem Leuchtelement abgestrahlten
Leuchterscheinung. Bei Verwendung einer eingefärbten Glaskeramik wird dann der Lichtort
beim Durchtritt durch die Kochfläche nochmals verschoben. Der optische Kompensationsfilter
kann nun derart auf das Material der Kochfläche abgestimmt sein, dass letztlich die
gewünschte Farberscheinung auf der Anzeigenseite der Kochfläche erzeugbar ist. Hierdurch
lassen sich insbesondere kostengünstige Leuchtelemente unter Verwendung von beispielsweise
LEDs einsetzen. Als optische Kompensationsfilter lassen sich Filterfolien verwenden
oder es können geeignete Filtermaterialien direkt auf die Unterseite der Kochfläche
aufbeschichtet sein oder direkt vor dem Leuchtelement/ der LED angeordnet sein oder
im Lichtleiter integriert sein oder am Lichtleiter angebracht sein. Der Kompensationsfilter
kann zusätzlich auch so beschaffen sein, dass er eine Streuwirkung und damit Aufweitung
des Betrachtungswinkels erzeugt.
[0025] Ein erfindungsgemäßes Kochgerät kann auch derart sein, dass die Kochfläche im Bereich
ihrer Ober- und/oder Unterseite mit einer Beschichtung versehen ist. Die Beschichtung
kann dabei funktionelle Eigenschaften aufweisen, wobei sie beispielsweise bei einer
transparenten oder teiltransparenten Kochfläche eine Durchsicht auf die unter der
Kochfläche angeordneten Einbauten verhindert. Zusätzlich oder alternativ kann die
Beschichtung auch zur optischen Dekoration verwendet sein. Die Beschichtung kann auch
insbesondere im Bereich der Leuchtelemente mit Aussparungen versehen sein, sodass
sie eine Maskierung bildet.
[0026] Aus dem Stand der Technik sind Kochflächen bekannt, die aus Festigkeitsgründen im
Bereich ihrer Unterseite mit einer noppenartigen oder dergleichen Strukturierung versehen
sind. Um bei solchen Kochflächen eine verbesserte Anzeigequalität erreichen zu können,
kann es vorgesehen sein, dass zumindest in Teilbereichen der Abstrahlfläche der Leuchtelemente
eine Füllschicht aus transparentem Material auf die Unterseite der Kochfläche aufgebracht
ist. Hierdurch werden die Streueffekte der strukturierten Unterseite reduziert bzw.
ganz eliminiert. Die Füllschicht kann aus einem transparenten oder transluzenten (beispielsweise
auch streuenden) Kunststoff, beispielsweise auch aus Silikon bestehen. Zur Verringerung
des Teileaufwandes kann es aber auch vorgesehen sein, dass Kochflächen eingesetzt
werden, die auf ihrer Unterseite glatt, also nicht strukturiert, insbesondere nicht
genoppt sind.
[0027] Bei Induktionskochgeräten kann die Induktionsspule insbesondere eine Kupferspule
einschließlich Halterung (die meistens aus Kunststoff ausgebildet ist) umfassen. Zusätzlich
kann der Induktionsspule auch ein Temperatursensor oder eine elektrische bzw. gegebenenfalls
thermische Isolation zugeordnet sein. Im Rahmen der Erfindung kann das Kochgerät auch
mit einem Heizelement in Form eines elektrischen Strahlungsheizkörpers oder mit einem
Gasbrenner ausgestattet sein. Denkbar sind auch Kombinationsgeräte mit verschiedenen
Beheizungsarten in einem Gerät. Weiterhin kann die Erfindung auch auf Grillgeräte
oder Warmhaltegeräte angewendet werden, die im Rahmen der Erfindung ebenfalls Kochgeräte
bilden.
[0028] Das Leuchtelement kann aus einem Lichtleiter, einer Lichtleiterhalterung und einem
Leuchtmittel bestehen. Der Lichtleiter kann aus Kalknatronglas, Borosilikatglas, Quarz,
Glaskeramik oder anderen transparenten, insbesondere hochtransparenten Glastypen gebildet
sein. Solche Materialien sind bevorzugt, wenn eine Beleuch-tung/Anzeige im Heißbereich
der Kochfläche erreicht werden soll. Abhängig von der Umgebungstemperatur ist auch
eine Verwendung von transparenten oder eingefärbten Kunststoffen, wie beispielsweise
Plexiglas, Salzen oder Fluiden als Lichtleiter denkbar. Die Lichteinspeisung in die
Lichtleiter kann üblicherweise mittels LEDs, die als handelsübliche LEDs in den Farben
weiß, blau, rot und anderen Farben erhältlich sind erfolgen. Weiterhin können auch
RGB-LEDs zur Erzeugung beliebiger Mischfarben eingesetzt sein. Anstatt von RGB-LEDs
kann es auch vorgesehen sein, zwei farblich unterschiedliche LEDs zu verwenden, wobei
diese LEDs gemeinsam in den Lichtleiter einstrahlen, um gezielt eine vorbestimmte
Mischfarbe zu erzeugen. Denkbar ist es auch, dass verschiedenfarbige LEDs ihr Licht
von zwei unterschiedlichen Orten in den Lichtleiter einstrahlen, um diesen in unterschiedlichen
Farben zu beleuchten. Es ist auch denkbar, angepasste LEDs einzusetzen, die eine Farbverschiebung
durch die eingefärbte Kochfläche dahingehend kompensieren, dass die gewünschte Farbe
auf der Kochflächenoberseite sichtbar wird. Dies kann die ursprüngliche Farbe der
LED aber auch eine von der ursprünglichen Lichtquelle abweichenden Farbe sein. Es
ist auch vorstellbar, vor der Lichtquelle direkt einen Farbfilter vorzusetzen oder
das Leuchtelement entsprechend als Filter zu gestalten. Hierbei kann insbesondere
auch die Aufgabe erfüllt werden, wonach die Farbverschiebung durch die eingefärbte
Kochfläche variiert, insbesondere kompensiert werden kann, wodurch insbesondere die
ursprüngliche Farbe der LED wieder erzeugt wird oder ein anderer Farbton gezielt erzeugt
wird.
[0029] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Kochgerät in Seitenansicht und im Teilschnitt in symbolisierter Darstellung
- Figur 2
- ein Detail eines Kochgerätes mit einem Stützabschnitt und einem daran montierten Leuchtelement
in Seitenansicht und im Schnitt,
- Figur 3
- ein in Figur 2 mit III-III markiertes Schnittdetail
- Figur 4
- in symbolisierter Darstellung und Seitenansicht eine Teildarstellung eines Kochgerätes,
- Figuren 5-8
- verschiedene Darstellungen von Leuchtelementen,
- Figuren 9a-10e
- unterschiedliche Ausgestaltungsvarianten der Zuordnung von Leuchtelementen zu Heizelementen,
- Figur 11
- in Draufsicht einen Stützabschnitt für ein Kochgerät mit mehreren Heizelementen,
- Figur 12
- in schematischer Seitenansicht und im Schnitt ein der Figur 11 entnommenes Detail,
- Figur 13
- einen Stützabschnitt mit einer Vielzahl von Heizelementen,
- Figur 14 - 14b
- einen Träger für ein Heizelement in verschiedenen Ansichten,
- Figur 15
- eine rasterförmige Anordnung von Trägern mit Heizelementen und Leuchtelementen,
- Figur 16
- ein Kochgerät mit einer Maskierung zur Einschränkung des Betrachtungswinkels einer
Leuchterscheinung und
- Figur 17
- das Kochgerät gemäß Fig. 16 mit einem Streuelement zur Erweiterung des Betrachtungswinkels
durch Einführen einer lichtstreuenden Ebene auf der Kochflächenunterseite
[0030] Figur 1 zeigt eine Kochfläche 10, die vorzugsweise als eingefärbte Glaskeramik ausgebildet
ist. Sie weist eine Oberseite 11 und eine Unterseite 12 auf. Im Bereich der Unterseite
12 ist eine Beschichtung 13 auf die Kochfläche 10 aufgebracht, die eine Einsichtnahme
auf die im Bereich hinter der Unterseite 12 der Kochfläche angeordneten Bauelemente
verhindert. Die Beschichtung 13 weist teilweise Unterbrechungen 14 auf, die als Lichtdurchlässe
dienen. Damit bildet die Beschichtung 13 eine Maskierung. Die Kochfläche 10 ist aus
einem transparenten Glaswerkstoff oder einer Glaskeramik gebildet. Sie kann eingefärbt
sein um eine entsprechende ästhetische Optik zu erreichen. Dabei kann die Einfärbung
auch derart gewählt sein, dass eine Durchsicht durch die Glaskeramik im Wesentlichen
verhindert ist. Dann kann auf die rückseitige Beschichtung 13 verzichtet werden. Im
Bereich hinter der Unterseite 12 der Kochfläche 10 sind Heizelemente 20 angeordnet.
In der Figur 1 ist beispielhaft ein Heizelement 20 aufweisend eine Induktionsspule
21 dargestellt. Das Heizelement 20 ist auf einem Stützabschnitt 42 einer Andrückvorrichtung
40 montiert. Der Stützabschnitt 42 ist über Federelemente 41 an einem Gehäuse 50 abgestützt.
Vorliegend wird der Stützabschnitt 42 mittels der Federelemente 41 gegenüber einem
Gehäuseboden 51 des Gehäuses 50 abgestützt.
[0031] Auf dem Stützabschnitt 42 sind weiterhin Leuchtelemente 30 montiert. Dabei sind die
Leuchtelemente 30 so angeordnet, dass zwischen der Unterseite 12 der Kochfläche 10
und dem Leuchtelement 30 ein Abstandsbereich gebildet ist. Vorzugsweise ist der Abstand
dabei im Bereich zwischen 0,2 bis 10 mm, bevorzugt im Bereich von 0,5 bis 5 mm, insbesondere
im Bereich zwischen 0,5 und 2 mm gewählt. Die Leuchtelemente 30 sind so positioniert,
dass deren Abstrahlbereich 36 im Bereich der Unterbrechung 14 der Beschichtung 13
angeordnet ist. Während das linke Leuchtelement 30 seine Leuchterscheinung über den
Abstrahlbereich 36 unmittelbar in die Kochfläche 10 einträgt, ist bei dem rechten
Leuchtelement 30 zwischen der Unterseite 12 der Kochfläche 10 und dem Leuchtelement
30 ein optischer Kompensationsfilter und/oder eine Immersionsschicht 31 angeordnet.
Mit dem optischen Kompensationsfilter bzw. der Immersionsschicht 31 lässt sich die
Leuchterscheinung des Leuchtelementes 30 verändern.
[0032] Die Kochfläche 10 ist randseitig elastisch in eine Rahmung eingeklebt oder mit Befestigungswinkeln
verklebt, die mit dem Gehäuse 50 verschraubt, verrastet oder dgl. verbunden sind.
Dabei ist die Zuordnung so getroffen, dass die Kochfläche 10 federelastisch gegenüber
dem Gehäuse 50 abgestützt ist. Wenn nun eine Stoßbelastung auf die Oberseite 11 der
Kochfläche 10 einwirkt, so wird sich die Kochfläche durchbiegen und kann gegenüber
dem Gehäuse einschwingen. Bei diesem Einschwingvorgang wird auch das Heizelement 20,
das gegen die Unterseite 13 der Kochfläche 10 angedrückt ist, ausgelenkt. Da die Leuchtelemente
30 in fester Zuordnung zu dem Heizelement 20 auf dem Stützabschnitt 42 positioniert
sind, schwingen sie zusammen mit dem Heizelement 20 entgegen der Vorspannung der Federn
41 zurück. Dabei wird der Stützabschnitt 42 gegen die Federelemente 41 in Richtung
der Gehäusetiefe verstellt. Infolge der Beabstandung der Leuchtelemente 30 gegenüber
der Unterseite 13 der Kochfläche 10 und mit dem auslenkbaren Stützabschnitt 42 wird
ein Aufschlagen der Unterseite 13 auf die Leuchtelemente 30 zuverlässig verhindert.
Damit kann eine Beschädigung der Leuchtelemente 30 praktisch ausgeschlossen werden.
Erfindungsgemäß kann der Stützabschnitt 42 selbst eine Federwirkung aufweisen. In
diesem Fall kann auf die Verwendung zusätzlicher Federn verzichtet werden.
[0033] In Figur 2 ist eine beispielhafte Ausführungsform zur Fixierung des Leuchtelementes
30 an dem Stützabschnitt 42 gezeigt. Hierbei ist ein Halter 60 verwendet, der ein
Befestigungsstück 61 aufweist, das beispielsweise in Form einer Leiterplatte ausgebildet
sein kann. An dem Befestigungsstück 61 ist ein Halteansatz 62 angebracht. Weiterhin
trägt das Befestigungsstück 61 ein Leuchtmittel 33 des Leuchtelementes 30. Das Befestigungsstück
61 ist mit einem Kontaktbereich ausgerüstet, der eine elektrische Kontaktierung zur
Spannungsversorgung des Leuchtelementes 30 im Bereich der Unterseite des Stützabschnittes
42 hält. Zu diesem Zweck ist der Stützabschnitt 42 mit einem Durchbruch 43 versehen,
durch den das Befestigungsstück 61 hindurchgreift. Zur Fixierung des Halters 60 an
dem Stützabschnitt 42 ist eine Verbindung 63 vorgesehen. Beispielsweise kann der Stützabschnitt
42 aus einem Blech bestehen. Die Verbindung 63 kann beispielsweise eine Verschweißung,
Verschraubung oder Verklebung sein, mit der der Halteansatz 62 an die Oberfläche des
Stützabschnittes 42 angebunden ist. Der Halteansatz 62 bildet eine Aufnahme in die
ein Lichtleiter des Leuchtelementes 30 eingesteckt werden kann. Hierzu weist der Lichtleiter
ein Koppelstück 32 auf, das in den Halteansatz 62 eingeführt ist. An das Koppelstück
32 schließt sich ein Lichtleitabschnitt 34 an. Wie Figur 2 erkennen lässt, ist der
Lichtleitabschnitt 34 des Leuchtelementes 30 von einem stabförmigen Material mit kreisrundem
Querschnitt gebildet. Beispielsweise kann das Leuchtelement 30 ein Glasstab sein.
Das Leuchtmittel 33 koppelt sein Licht stirnseitig in das Koppelstück 32 ein, von
dort gelangt das Licht in den Bereich des Lichtleitabschnittes 34. In dem der Unterseite
13 der Kochfläche 10 zugewandten Bereich weist das Leuchtelement 30 seinen Abstrahlbereich
36 auf. Hier wird das Licht des Leuchtmittels 33 aus dem Lichtleitabschnitt 34 ausgekoppelt.
Die Auskopplung kann dabei beispielsweise über geeignete Maßnahmen, beispielsweise
eine Ätzung der Oberfläche des Lichtleitabschnittes 34 vorgenommen werden. Denkbar
ist es auch Streulichtstrukturen auf der Oberseite des Lichtleitabschnittes 34 vorzusehen.
Es ist auch vorgesehen, die Lichtauskoppelung über eine streuende Reflexionsschicht
auf der der Kochflächenunterseite abgewandten Seite des Lichtleiters 30 vorzunehmen.
Die streuende Reflexionsschicht kann dabei durch eine Streufolie oder Aufrauhung der
Lichtleiteroberfläche oder Bedruckung in dem gewünschten Teilbereich des Lichtleiters
erzeugt werden.
[0034] Figur 3 zeigt zwei verschiedene Varianten eines Halters 60 zur Fixierung eines Leuchtelementes
30. Während das Befestigungsstück 61 des linken Halters 60 deutlich über den Halteansatz
62 vorsteht, ist bei dem rechten Halter 60 eine Abflachung 64 am Befestigungsstück
61 vorgesehen, sodass der Halteansatz 62 vorzugsweise bündig mit der Oberseite des
Befestigungsstückes 61 abschließt oder nur in geringem Abstand zur Oberseite des Befestigungsstückes
61 steht. Mit der in Figur 3 rechts dargestellten Variante eines Halters 60 kann der
Abstand zwischen der Unterseite 12 der Kochfläche 10 und dem Leuchtelement 30 zugunsten
einer verbesserten Lichtausbeute verringert werden.
[0035] Figur 4 zeigt eine weitere Variante eines Halters 60. Dabei ist die Grundkonstruktion
des Halters wieder ähnlich wie bei den Figuren 2 und 3 gewählt. Der Halter 60 weist
wieder ein Befestigungsstück 61 mit einem angeschlossenen Halteansatz 62 auf. Der
Stützabschnitt 42 besitzt eine Abkantung in deren Bereich die Verbindung 63 zum Halteansatz
62 verwirklicht werden kann. In den Halteansatz 62 des Halters 60 ist ein Lichtleiter
des Leuchtelements 30 in Form eines gebogenen Glasstabes, Kunststoffstabes oder ein
aus einem anderen transparenten Material bestehender Stab eingesetzt. Der Lichtleiter
besitzt zwei im Winkel zueinander angeordnete Lichtleitabschnitte 34, 35 auf, die
über eine bogenförmige Abwinklung 37 ineinander einteilig übergeleitet sind. Während
bei den Ausgestaltungsvarianten gemäß den Figuren 2 und 3 die Mittellängsachse des
Koppelstückes 32 horizontal ausgerichtet war ist bei der Figur 4 die Längsachse des
Koppelstückes 32 vertikal zur Kochflächenebene ausgerichtet. Mit dieser Gestaltung
kann insbesondere das Leuchtmittel 33 unterhalb des Stützabschnittes 42 gehalten werden,
wodurch ein zusätzlicher Abstand zum Heizelement und eine thermische Isolierung erreicht
ist. Hierdurch kann die Standzeit des Leuchtmittels 33 gesteigert werden.
[0036] In Figur 5 ist prinzipiell ein ähnlicher Aufbau wie in Figur 4 gezeigt. Im Unterschied
zu der Figur 4 ist nun hier kein stabförmiger Lichtleiter verwendet, sondern ein Lichtleiter
in Form einer abgewinkelten Platte beispielsweise bestehend aus Glas oder Kunststoff.
Dabei sind wieder zwei Lichtleitabschnitte 34, 35 über eine Abwinklung 37 ineinander
übergeleitet. Der Lichtleitabschnitt 35 bildet auf seiner Oberseite einen Abstrahlbereich
36 in Form einer rechteckigen oder quadratischen Fläche, wobei auch dieser strukturiert
sein kann, abhängig von den vorgesehenen Streu- bzw. Reflexionsbereichen.
[0037] Figur 6 zeigt einen Lichtleiter eines Leuchtelementes 30 in Form einer ebenen Platte,
die mit ihrem Koppelstück 32 in den Halter 60 eingestellt ist. Die Platte bildet an
Ihrer Oberseite einen Abstrahlbereich 36 über den das von dem Leuchtmittel eingekoppelte
Licht emittiert wird. Entsprechend der plattenförmigen Geometrie der Lichtleiter gemäß
Figuren 5 und 6 ist auch der Halter mit einem entsprechend lang gestreckten Halteansatz
62 ausgestaltet. Dabei wird der Halteansatz von 2 zueinander parallel beabstandeten
Flächenelementen gebildet, zwischen denen das Koppelstück 32 eingefasst ist. Vorzugsweise
sind in Richtung der Längserstreckung des Halteansatzes 62 mehrere Leuchtmittel nebeneinander
angeordnet. Dabei sind die Leuchtmittel 33 vorzugsweise zueinander im gleichen Teilungsabstand
angeordnet um eine gleichmäßige Ausleuchtung erreichen zu können. Die Vergleichmäßigung
der Ausleuchtung lässt sich noch verbessern durch Anbringen einer Streuoberfläche
an der dem Leuchtmittel zugewandten Oberfläche des Lichtleiters. Die Streuoberfläche
kann durch Aufrauen oder Bedrucken erfolgen oder aber besonders vorteilhaft durch
Verwendung eines speziellen Klebebandes, was von der Firma 3M als unifomity Tape angeboten
wird.
[0038] Die Figuren 7a bis 7i zeigen verschiedene Ausgestaltungsformen von stabförmigen Lichtleitern
eines Leuchtelementes 30 wobei stets zwei zueinander im Winkel stehende Lichtleitabschnitte
34, 35 verwendet sind, die über eine Abwinklung 37 einteilig miteinander verbunden
sind.
[0039] Bei der Ausführungsvariante nach Figur 7a ist ein kreisförmiger Querschnitt gewählt,
der die Lichtauskoppelung über Streu- bzw. Reflexionsbereich auf der der Kochfläche
abgewandten Seite des Lichtleiters ermöglicht. In dem Ausführungsbeispiel nach Figur
7b ist zu diesem Zweck ein Lichtleiter mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt
gewählt. Figur 7c zeigt eine ähnliche Querschnittsgestaltung des Lichtleiters. Die
Abwinklung 37 ist dabei so gewählt, dass die Lichtleitabschnitte 34, 35 zueinander
in geringem Winkel stehen. Sie können aber auch parallel zueinander angeordnet sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 7d ist für den Lichtleiter ein rechteckiger
Querschnitt gewählt, wobei die Höhe des Lichtleiters deutlich größer ist als die Breite
des Lichtleiters. Figur 7e zeigt eine Ausgestaltung eines Lichtleiters entsprechend
Figur 4. Figur 7f zeigt eine ähnliche Ausgestaltung eines Lichtleiters wie Figur 7c
nur mit einem runden Stabquerschnitt. Figur 7g zeigt eine Ausführungsvariante eines
zylindrischen Lichtleiters. Figur 7h zeigt einen Lichtleiter der ähnlich wie Figur
7d gestaltet ist, jedoch eine geringere Höhe aufweist. 7i zeigt einen Lichtleiter
mit einem bogenförmigen Verlauf.
[0040] Gemäß den Figuren 7j und 7k sind auch Lichtleiter denkbar, die gemäß Figur 6 gestaltet
sind. Dabei kann die Erstreckung in Längsrichtung variieren um verschieden lange Abstrahlbereiche
36 verwirklichen zu können.
[0041] Die Figuren 7l und 7m zeigen Lichtleiter eines Leuchtelementes 30 analog zu dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 5. Diese Darstellungen veranschaulichen, dass zur Variation der Geometrie
der Abstrahlfläche sowohl die Erstreckung des Lichtleiters in Tiefen- als auch in
Breitenrichtungen variieren kann.
[0042] In den Figuren 7n bis 7p sind Lichtleiter eines Leuchtelementes 30 offenbart, bei
denen mehrere Lichtleitabschnitte 34, 35, 38 und 39 einteilig miteinander verbunden
sind. Dabei zeigt Figur 7n eine bügelförmige Geometrie des Lichtleiters, der von einem
Rundstab gebildet ist. Figur 7o zeigt eine bügelförmige Geometrie, die einen rechteckförmigen
Querschnitt aufweist. 7p zeigt eine Lichtleitergestaltung bei der im Mittenbereich
zwischen den beiden Lichtleitabschnitten 34 und 38 ein weiterer Lichtleitabschnitt
39 endet. Bei den Ausführungsbeispielen nach Figuren 7n bis 7p können Leuchtmittel
33 an den freien Endbereichen der Lichtleitabschnitte 34, 38 und 39 vorgesehen sein
um ihr Licht in den Lichtleiter einzukoppeln.
[0043] Figur 7q zeigt wieder, ähnlich wie Figur 5, einen plattenförmigen Lichtleiter, wobei
der Lichtleitabschnitt 35 an seinem freien Ende eine konkave Geometrie 30.1 aufweist
um eine bogenförmige Geometrie, beispielsweise den Abschlussbereich eines Heizelementes
20 visualisieren zu können.
[0044] Figur 7r zeigt einen Lichtleiter der von einem plattenförmigen Zuschnitt gebildet
ist und zwei schenkelartige Lichtleitabschnitte 34 und 38 aufweist, die über Abwinklungen
37 in den Lichtleitabschnitt 35 übergehen. Der Lichtleitabschnitt 35 bildet dabei
eine großflächige Abstrahlfläche 36.
[0045] Figur 7s offenbart einen Lichtleiter, der zwei plattenartige Lichtleitabschnitte
34, 35 aufweist, die über eine Abwinklung 37 ineinander übergehen. Dabei sind die
Lichtleitabschnitte 34, 35 in geringem Winkel zueinander angestellt oder vorzugsweise
zueinander parallel angeordnet. Figur 7t offenbart eine ähnliche Variante wie Figur
7r wobei jedoch eine geringere Breite des Lichtleitabschnittes 35 gewählt ist, sodass
sich eine entsprechend schmälere Abstrahlfläche 36 ergibt. Figur 7u zeigt ein Ausführungsbeispiel
eines Lichtleiters der plattenartige Lichtleitabschnitte 34, 35 und 38 aufweist, die
über die Abwinklungen 37 ineinander übergehen. Vorzugsweise sind die Lichtleitabschnitte
34, 38 zueinander parallel ausgerichtet. Der Lichtleitabschnitt 35 ist mit einem Durchbruch
30.2 versehen, der vorzugsweise entsprechend der Geometrie des Heizelementes 20 eine
kreisförmige Gestaltung aufweist. Der Durchbruch 30.2 wird von der Geometriekante
30.1 begrenzt.
[0046] Bei den in den Figuren 4-7u gezeigten Ausgestaltungsbeispielen von Lichtleitern sind
die Abstrahlbereiche 36 vorzugsweise parallel zur Unterseite 12 der Kochfläche 10
angeordnet. Selbstverständlich können die Abstrahlflächen 36 auch im Winkel zu der
Unterseite 12 der Kochfläche 10 stehen.
[0047] Figur 8 offenbart ein Ausführungsbeispiel eines Leuchtelementes 30 mit einer zweiteiligen
Form des Lichtleiters. Dabei ist zunächst ein Lichtleiterelement in Winkelgeometrie
von den beiden Lichtleitabschnitten 34 und 35 bzw. der Abwinklung 37 einteilig gebildet.
Der Lichtleitabschnitt 34 ist entsprechend beispielsweise Figur 2 an einem Halter
60 befestigt. Der Lichtleitabschnitt 35 ist nun in einem Halter 70 eingesetzt. Der
Halter 70 trägt einen als Stabprofil ausgebildeten Lichtleitabschnitt 38. Die Lichtleitabschnitte
35 und 38 sind so im Halter 70 positioniert, dass das vom Lichtleitabschnitt 35 kommende
Licht des Leuchtelementes 33 in den Lichtleitabschnitt 38 eingekoppelt werden kann.
[0048] In den Figuren 9a bis 9e sind verschiedene Ausgestaltungsvarianten der Erfindung
gezeigt. Dabei ist in dieser Darstellungen ein kreisrundes Heizelement 22 symbolisiert,
dem die Abstrahlbereiche 36 von Leuchtelementen 30 zugeordnet sind. Figur 9a zeigt
unter Verwendung der Lichtleiter nach Figur 7i vier bogenförmige Abstrahlbereiche
36, die das Heizelement 20 einfassen. Figur 9b zeigt ebenfalls unter Verwendung der
Lichtleiter nach Figur 7i zwei bogenförmige Abstrahlbereiche 36 die das Heizelement
20 einfassen. Figur 9c zeigt vier linienförmige Abstrahlbereiche 36, die das Heizelement
20 einfassen, wobei die Lichtleiter gemäß Figur 7k zum Einsatz kommen. Figur 9d zeigt
vier punktförmige Abstrahlbereiche 36 von Leuchtmitteln 33 die unter Verwendung der
Lichtleiter gemäß Figur 7g gestaltet sind. In Figur 9e ist ein Abstrahlbereich 36
dargestellt, der unter Verwendung des Lichtleiters gemäß Figur 7u gestaltet werden
kann.
[0049] Figuren 10a bis 10c veranschaulichen, dass auf einem Stützabschnitt 42 mehrere Heizelemente
20 verbaut sein können. Dem Stützabschnitt 42 können dabei verschiedene Abstrahlbereiche
36 zugeordnet sein, um entweder die Begrenzung des Stützabschnittes 42 optisch markieren
zu können und/oder einzelne Heizelemente 20 optisch abgrenzen zu können. Wie Figur
10a zeigt, sind nicht alleine in Aufsicht kreisförmige Heizelemente 20, sondern vielmehr
auch beliebige andere Geometrien von Heizelementen 20, beispielsweise ovale Heizelemente
20 verwendbar. Figur 10c zeigt, dass auf einem Stützabschnitt 42 mehrere Reihen von
Heizelementen 20 verbaut sein können. Figur 10d zeigt die rechteckförmige Gestaltung
eines auf einem Stützabschnitt 42 montierten Heizelementes 20. Bei Figur 10a werden
Lichtleiter gemäß Figur 7h oder 7e, bei Figur 10b gemäß Figur 7k oder Figur 2, bei
Figur 10c gemäß Figur 7k oder Figur 2 und bei Figur 10c gemäß Figur 7m eingesetzt.
In Erweiterung der Bauweise eines Lichtleiters gemäß Figur 7u zeigt Figur 10e einen
Lichtleiter, bei dem in den Lichtleitabschnitt 35 auch mehrere Durchbrüche 30.2 eingebracht
sein können.
[0050] Figur 11 zeigt ein Kochgerät für eine Flächen-Induktionsanwendung, wobei eine Vielzahl
von Induktionsspulen 21 von Heizelementen 20 auf einem Stützabschnitt 42 montiert
sind. Wie Figur 12 zeigt, können zwischen den Induktionsspulen 21 Leuchtelemente mit
Lichtleitern gemäß Figur 7g angeordnet sein. Alternativ kann gemäß Figur 13 auch eine
linienförmige Markierung der Induktionsspulen 21 mit Leuchtmitteln, aufweisend Lichtleiter
beispielsweise gemäß den Figuren 7j und 7k verwendet sein.
[0051] Figur 14 zeigt einen scheibenartigen Träger 22. Dieser nimmt, wie die Figuren 14a
und 14b zeigen, eine Induktionsspule 21 auf. An dem Träger 22 sind Vorsprünge angeformt,
die Aufnahmen 23 bilden. In die Aufnahmen 23 sind Leuchtmittel 33 eingesetzt, die
zur Bildung eines Leuchtelementes 30 unmittelbar eine Abstrahlfläche 36 aufweisen
und beispielsweise als LEDs ausgeführt sein können (siehe Figur 14b). Alternativ können
die Leuchtelemente 30 gemäß Figur 14a auch einen Lichtleiter beispielsweise gemäß
Figur 7g aufweisen, wobei dann in der Aufnahme 23 ein Leuchtmittel 33, beispielsweise
eine LED eingebaut ist. Der Träger 22 kann den Stützabschnitt 42 bilden, an dem sich
die Federelemente 41 abstützen. Denkbar ist es jedoch auch, dass mehrere Träger 22
mit ihren Heizelementen 20 gemeinsam auf einem Stützabschnitt 42 verbaut sind, der
dann wiederum über Federelemente 41 abgestützt ist. Vorzugsweise sind für eine schwingungsoptimierte
Bauweise dabei die Träger 22 in Reihen angeordnet, wobei besonders bevorzugt die Träger
22 einer Reihe auf jeweils einem gemeinsamen Stützabschnitt 42 in Form bspw. einer
Traverse montiert sind.
[0052] Figur 15 symbolisiert eine derartige reihenförmige Anordnung der Träger 22 und damit
der Heizelemente 20. Dementsprechend könnten bei Figur 15 drei (oder mehrere) nebeneinander
angeordnete Stützabschnitte 42 Verwendung finden, die dann jeweils mit dem Gehäuse
50 des Kochgerätes verbunden sind. Wie die Figuren 15 und 14 zeigen, sind die Aufnahmen
23 bzw. die Leuchtelemente 30 im gleichen Winkelabstand α zueinander über dem Umfang
des Trägers 22 verteilt angeordnet. Vorzugsweise sind drei Aufnahmen 23 vorgesehen,
die zueinander um jeweils 120° versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise lässt sich,
wie Figur 15 zeigt, eine kompakte Zuordnung der einzelnen Heizelemente 20 zueinander
erreichen und es wird eine gleichmäßige Ausleuchtung der Zwischenbereiche zwischen
den Trägern 22 ermöglicht. Abhängig von der Spulenanordnung kann es auch sinnvoll
sein, nicht bei allen Spulen immer alle drei Aufnahmen mit Lichtelementen zu bestücken.
Es ist auch möglich, die Aufnahmen 23 an den Träger anzuklipsen und nicht fest auszuformen,
wodurch in der Anordnung der Lichtelemente eine noch größere Vielfalt entsteht.
[0053] Die Figuren 16 und17 zeigen das Kochgerät gemäß Fig. 1 in abgewandelter Ausführung,
wobei zur Verbesserung der Leuchterscheinung auf der Unterseite 12 der Kochfläche
19 ein lichtstreuendes Element 70, insbesondere eine lichtstreuende Ebene in Form
einer Aufrauhung, organischen oder keramischen Beschichtung-, einer streuenden Folie,
eines streuenden Glas- oder Keramikplättchens oder eines streuenden Kunststofffilms
angebracht sein kann. Die mittelbaren Träger der lichtstreuenden Schicht können entweder
mit einer Klebeschicht oder selbsthaftend oder lose über Andruckkräfte mit der Unterseite
12 verbunden sein. Insbesondere in Verbindung mit örtlich begrenzten Leuchterscheinungen-,
die beispielsweise über eine Maskierung (beispielsweise Beschichtung 13 mit Unterbrechungen
14; siehe oben) auf der Kochflächenunterseite 12 begrenzt sind, bewirkt die lichtstreuende
Ebene eine Aufweitung des Betrachtungswinkels α 1, α 2 und eine Reduzierung der Paralaxeverschiebung,
wodurch die Erkennung dieser Leuchterscheinung für den Benutzer B wesentlich verbessert
wird.
1. Kochgerät mit einer Kochfläche (10), bestehend aus einem Glas- oder Glaskeramikwerkstoff,
wobei im Bereich unterhalb der Unterseite (12) der Kochfläche (10) wenigstens ein
Heizelement (20) und wenigstens ein Leuchtelement (30) angeordnet sind, wobei das
Heizelement (20) mittels einer federnd wirkenden Andrückvorrichtung (40) mittelbar
oder unmittelbar an der Unterseite (12) der Kochfläche (10) anliegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das oder die Leuchtelemente (30) und das wenigstens eine Heizelement (20) auf einem
gemeinsamen Stützabschnitt (42) der Andrückvorrichtung (40) derart angeordnet sind,
dass sie bei einer Durchbiegung und/oder Schwingung der Kochfläche (10) verstellbar
sind.
2. Kochgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich bei einer Durchbiegung/Schwingung der Kochfläche (10) der Abstand zwischen den
Leuchtelementen (30) und der Unterseite (12) der Kochfläche nicht ändert.
3. Kochgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein die Andrückvorrichtung (40) beaufschlagendes Federelement (41) bei
einer Verstellung des Leuchtelementes (30) und des Heizelementes (20) auslenkbar ist
und/oder dass der Stützabschnitt (42) federelastisch ausgebildet ist.
4. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Leuchtelement (30) federvorgespannt gegenüber der Andruckvorrichtung (40) abgestützt
ist.
5. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Leuchtelement (30) im Abstand zur Unterseite (12) der Kochfläche (10) angeordnet
ist, wobei vorzugsweise ein Abstand im Bereich von 0,2 bis 10 mm, besonders bevorzugt
0,5 bis 5 mm, insbesondere bevorzugt 0,5 bis 2 mm vorgesehen ist.
6. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stützabschnitt (42) mehrere Heizelemente (20) trägt, wobei die Heizelemente (20)
in wenigstens einer Reihe angeordnet sind.
7. Kochgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb der Kochfläche (10) mehrere Stützabschnitte (42) angeordnet sind, die sich
in Breiten- oder Tiefenrichtung der Kochfläche (10) erstrecken.
8. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stützabschnitt (42) Teil eines Trägers (22) ist, der das wenigstens eine Heizelement
(20) und das wenigstens eine Leuchtelement (30) aufnimmt.
9. Kochgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (22) gehäuseartig oder scheibenförmig ausgebildet ist und wenigstens eine
seitlich angeformte Aufnahme (23) für das Leuchtelement (30) aufweist.
10. Kochgerät nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Heizelement (20) und das Leuchtelement (30) an einem gemeinsamen elektrischen
Anschluss des Trägers (22) elektrifiziert sind.
11. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Leuchtelement (30) zwischen zwei Heizelementen (20) angeordnet ist.
12. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Leuchtelement (30) ein Leuchtmittel (33) und einen Lichtleiter mit wenigstens
einem Lichtleitabschnitt (34) aufweist, in den das Leuchtmittel (33) sein Licht einkoppelt,
und dass der Lichtleitabschnitt (34) und/oder ein mit dem Lichtleitabschnitt (34)
gekoppelter weiterer Lichtleitabschnitt (35, 38, 39) einen Abstrahlbereich (36) aufweist,
über den das Licht des Leuchtmittels (33) in Richtung auf die Unterseite (12) der
Kochfläche (10) abstrahlbar ist.
13. Kochgerät nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens zwei Lichtleitabschnitte (34, 35, 38, 39) über eine Abwinklung (37)
vorzugsweise einstückig ineinander übergehen.
14. Kochgerät nach einem der Ansprüche 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstrahlbereich (36) von einer konvexen Fläche oder einer ebenen Fläche des Lichtleitabschnittes
(34, 35, 38, 39) gebildet ist.
15. Kochgerät nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens einer der Lichtleitabschnitte (34, 35, 38, 39) als Flächenelement ausgebildet
ist.
16. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mittlere Transmission mindestens eines Teilbereiches der eingefärbten Kochfläche
(10) oder mindestens eines Teilbereiches einer aus Kochfläche (10) und mindestens
einer Beschichtung bestehenden Einheit > 0,1 % jeweils für mindesten einen, vorzugsweise
für jeden der Spektralbereiche von 420 bis 500 nm, 500 bis 550 nm und 550 bis 640
nm beträgt.
17. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mittlere Transmission mindestens eines Teilbereiches der eingefärbten Kochfläche
(10) oder mindestens eines Teilbereiches einer aus Kochfläche (10) und mindestens
einer Beschichtung bestehenden Einheit > 0,4% jeweils für für mindestens einen, vorzugsweise
für jeden der Spektralbereiche von 420 bis 500 nm, 500 bis 550 nm und 550 bis 640
nm beträgt.
18. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die maximale Transmission mindestens eines Teilbereiches der eingefärbten Kochfläche
(10) oder mindestens eines Teilbereiches einer aus Kochfläche (10) und mindestens
einer Beschichtung bestehenden Einheit < 50 %, vorzugsweise < 25 % im Spektralbereich
von 400 bis 750 nm und < 8 %, vorzugsweise < 4 % im Spektralbereich von 450 bis 600
nm beträgt.
19. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Oberseite der Kochfläche (10) und dem Leuchtelement (30) ein optischer
Kompensationsfilter angeordnet ist, und/oder dass zwischen dem Leuchtelement (30)
und der Oberseite (11) der Kochfläche (10) ein lichtstreuendes Element (70) angeordnet
ist.
20. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kochfläche (10) im Bereich ihrer Ober- und/oder Unterseite (11, 12) mit einer
Beschichtung versehen ist.
21. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Unterseite (12) der Kochfläche (10) eine noppenartige oder dergleichen Strukturierung
aufweist,
und dass zumindest in Teilbereichen der Abstrahlfläche (36) eine Füllschicht aus transparentem
Material auf die Unterseite (12) aufgebracht ist.
22. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass das oder die Leuchtelemente (30) mit einem Kühlkörper in wärmeleitendem Kontakt stehen,
wobei der Kühlkörper vorzugsweise von dem Stützabschnitt (42) gebildet ist, wobei
insbesondere vorzugsweise der Stützabschnitt (42) als Metallkörper, bspw. als Metallplatte
ausgebildet ist.