[0001] Die Erfindung einen Trockentransformator mit einer Trockentransformatorspule.
[0002] Es ist allgemein bekannt, dass Trockentransformatoren in Energieverteilungsnetzen
zur Anpassung an jeweilige Spannungsebenen verwendet werden, beispielsweise zwischen
6kV / 10kV / 30kV oder 60kV Ebenen. Hierbei sind Nennleistungen von einigen 100kVA
bis über 10MVA üblich. Während bei Höchstspannungstransformatoren - beispielsweise
in der Spannungsebene 380kV - die Verwendung von Öl als Kühl- und Isolationsmittel
unumgänglich ist, wird bei Trockentransformatoren aufgrund der geringeren Isolationsanforderungen
in den entsprechen darunter liegenden Spannungsebenen bewusst auf eine ein flüssiges
Kühl- beziehungsweise Isolationsmittel verzichtet. Dies bietet den Vorteil eines vereinfachten
Aufbaus. Die Isolation beziehungsweise Kühlung erfolgt dann typischerweise über Umgebungsluft.
[0003] Aufgrund der im Vergleich zu Öl geringeren Wärmekapazität erweist sich die Kühlung
eines Trockentransformators beziehungsweise der jeweiligen Trockentransformatorspulen
mit Luft als schwierig und aufwändig. Es ist neben einer Vielzahl von die Trockentransformatorspule
axial durchquerenden Kühlkanälen je nach Leistungsklasse üblicherweise auch eine forcierte
Kühlung vorzusehen. Je nach Leistungsklasse erfordert eine forcierte Kühlung einen
erheblichen Aufwand aufgrund der Notwendigkeit einer entsprechenden Förderung des
Kühlmittels Luft durch die Kühlkanäle. Es gibt aber auch durchaus Trockentransformatorvarianten
mit natürlicher Kühlung. Diese sind aber aufgrund der limitierten Kühlwirkung deutlichen
Einschränkungen in deren maximaler Leistung unterworfen.
[0004] Das Patentdokument
EP 2 549 495 A1 offenbart einen Trockentransformator für mobile Anwendungen, umfassend einen Transformatorkern
und wenigstens ein radial inneres erstes und ein radial äußeres zweites um eine gemeinsame
Wickelachse gewickeltes und von dem Transformatorkern durchgriffenes hohlzylindrisches
Wicklungssegment, welche ineinander verschachtelt und radial voneinander beabstandet
sind, so dass dazwischen ein hohlzylindrischer Kühlkanal ausgeprägt ist, wobei zur
Beabstandung Abstandselemente vorgesehen sind, welche derart angeordnet sind, dass
der Kühlkanal in axialer Richtung von einem Kühlmittel durchströmbar ist.
[0005] Das Patentdokument
EP 2 439 755 A1 offenbart einen Trockentransformator mit einem Kern, einer radial inneren und einer
davon radial beabstandeten äußeren Wicklung, wobei in dem dazwischen liegenden als
Kühlkanal genutzten hohlzylindrischen Zwischenraum eine Mehrzahl an hohlzylindrischen
elektrischen Isolationsbarrieren angeordnet sind. In axialer Richtung sind Stützleisten
vorgesehen, so dass eine radial umlaufende Unterteilung in einzelne Kühlkanäle bewirkt
ist.
[0006] Das Patentdokument
EP 1 715 495 A2 offenbart einen harzisolierten Trockentransformator gemäss Oberbegriff von Anspruch
1 (siehe Fig.2).
[0007] Das Patentdokument
US 6 368 530 B1 offenbart eine Methode zum Einbringen von Kühlkanälen in harzgeformte Spulen und
einen Trockentransformator mit dieser Spule.
[0008] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, einen Trockentransformator
anzugeben, welcher ein verbessertes Kühlverhalten aufweist beziehungsweise ein vorhandenes
Strömungsvolumen an Kühlmittel möglichst effektiv nutzt.
[0009] Die Aufgabe wird gelöst durch einen Trockentransformator
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0010] Die Grundidee der Erfindung besteht darin, die Kühlkanäle, welche in einem hohlzylindrischen
Zwischenraum einer Trockentransformatorspule angeordnet sind, gerade nicht mit einer
gleichmäßigen sondern mit einer ungleichmäßigen Kühlkanaldichte anzuordnen und zwar
derart, dass sich im eingebauten Zustand einer Trockentransformatorspule unter Berücksichtigung
der gegebenen Strömungsverhältnisse eine möglichst homogene Durchströmung der Kühlkanäle
ergibt.
[0011] Bei einem Einbau in einen Transformator, beispielsweise in einen dreiphasigen Transformator,
sind Trockentransformatorspulen um einen jeweiligen Schenkel eines Transformatorkernes
angeordnet. Bei einem dreiphasigen Transformator gibt es beispielsweise Kernausführungen
mit drei oder fünf parallelen und in einer gemeinsamen senkrechten Ebene angeordneten
Kernschenkeln, welche durch ein jeweils darunter beziehungsweise darüber verlaufendes
Kernjoch verbunden sind.
[0012] Durch derartige Kernjoche erfolgt daher eine Abschattung der vorzugsweise senkrecht
verlaufenden Kühlkanäle, so dass sich für durch die Kühlkanäle strömende Luft ein
unterschiedlicher Strömungswiderstand ergibt. Als Folge dessen strömt durch die abgeschatteten
Kühlkanäle aufgrund des höheren Strömungswiderstandes ein geringerer Luftstrom als
durch die nicht-abgeschatteten Kühlkanäle, sofern ein homogener Füllfaktor mit Kühlkanälen
über den gesamten Querschnitt des hohlzylindrischen Zwischenraums vorausgesetzt wird.
[0013] Ein Füllfaktor wird im Rahmen des Erfindungsgegenstandes definiert als das Verhältnis
von aktiver Kühlkanalquerschnittsfläche über einen jeweiligen Teilabschnitt der Grundfläche
des hohlzylindrischen Zwischenraums zu der Grundfläche selbst. Für den theoretischen
Fall, dass der hohlzylindrische Zwischenraum lediglich hauchdünne Membranen aufweisen
würde, durch welche eine Trennung der parallel verlaufenden Kühlkanäle erfolgt, wäre
für den betreffenden Teilabschnitt der Füllfaktor nahe eins. Für den Fall, dass durch
entsprechende Stützleisten oder der dergleichen die Hälfte der Grundfläche eines jeweiligen
Teilabschnitts verbraucht wäre, wäre der Füllfaktor in diesem Teilabschnitt bei 50%.
Ein hoher Füllfaktor in einem Teilabschnitt ist daher gleichzusetzen mit einem geringen
Strömungswiderstand. Eine bereichsweise Variation des Füllfaktors kann beispielsweise
durch eine entsprechende Materialdicke von Leistenelementen erfolgen, durch welche
die Kühlkanäle gebildet sind.
[0014] Durch eine entsprechende abschnittsweise Anpassung des Füllfaktors lässt sich dadurch
in vorteilhafter Weise eine Erhöhung des Strömungswiderstandes in Bereichen außerhalb
der Trockentransformatorspule kompensieren. Somit ist für eine homogene Kühlung über
den gesamten Spulenumfang gesorgt. Für den Fall, dass aufgrund der Anordnung der Trockentransformatorspulen
ein inhomogener Kühlbedarf besteht, beispielsweise wenn benachbarte Trockentransformatorspulen
gegenseitiger Wärmeeinstrahlung ausgesetzt sind, lässt sich aber auch gezielt eine
inhomogene Durchstömung der Kühlkanäle entsprechend dem Kühlbedarf realisieren.
[0015] Die Dimensionierung des jeweiligen geeigneten Füllfaktors längs des Umfangs des hohlzylindrischen
Zwischenraumes erfolgt anhand der gegebenen Strömungsbedingungen und der typischen
Betriebsparameter des Transformators. Hierbei kann eine Durchströmung der Kühlkanäle
lediglich anhand natürlicher Konvektion erfolgen, der Transformator kann aber auch
über ein Kühlgebläse verfügen und auch in ein Gehäuse eingebaut sein.
[0016] Gemäß dem erfindungsgemäßen Trockentransformator ist die Variation des Füllfaktors
durch eine zumindest bereichsweise erfolgende Verengung wenigstens eines axialen Teilbereiches
von wenigstens einem Kühlkanal bewirkt. Konstruktiv ist die Aufteilung des hohlzylindrischen
Zwischenraums in völlig gleichartige Kühlkanäle nämlich besonders einfach zu realisieren.
Um dennoch auch bei eigentlich gleichartigen Kühlkanälen eine Variation des Füllfaktors
zu bewirken, ist es daher erfindungsgemäß vorgesehen, einen jeweiligen Kühlkanal abschnittsweise
zu verengen, wodurch dann der jeweilige Strömungswiderstand durch den Kühlkanal erhöht
wird.
[0017] Eine jeweilige Verengung eines Kühlkanals, erfolgt ein darin oder davor angeordnetes
Verengungselement. Diese bieten den Vorteil, dass sie sich nachträglich in bereits
gefertigte Kühlkanäle von Trockentransformatorspulen einsetzen lassen und daher kaum
zusätzlichen Aufwand erfordern. Es sind sowohl Verengungselemente denkbar, welche
sich direkt in einen Kühlkanal einsetzen lassen und diesen bereichsweise verengen,
es sind aber auch Blendelemente denkbar, welche direkt an einer axiale Stirnseite
eines jeweiligen Kühlkanals angeordnet sind.
[0018] In besonders bevorzugter Weise ist ein jeweiliges Verengungselement aus einem Isolationsmaterial
gefertigt. Hierdurch wird die Isolationsfähigkeit der ebenfalls bevorzugter Weise
aus einem Isolationsmaterial gefertigten Kühlkanäle nicht negativ beeinträchtigt.
[0019] Gemäß dem erfindungsgemäßen Trockentransformator ist wenigstens ein Verengungselement
aus mehreren Modulen mit unterschiedlichem Temperaturausdehnungskoeffizient gefertigt.
Somit kann in vorteilhafter Weise eine temperaturabhängige Verengung des Querschnittes
eines Kühlkanals erreicht werden. Das wenigstens eine Verengungselement ist derart
ausgestaltet und angeordnet, dass bei steigender Temperatur der Strömungswiderstand
durch den jeweiligen Kühlkanal reduziert wird.
[0020] Somit hat eine lokal erhöhte Temperatur automatisch eine lokal verbesserte Kühlwirkung
zur Folge. Eine entsprechende Ausführungsform umfasst beispielsweise ein zungenähnliches
Verengungselement, welches in den Kühlkanal hineinragt und ähnlich dem Verhalten eines
Bimetalstreifens ein temperaturabhängiges Biegeverhalten aufweist. Bei einer erhöhten
Temperatur wird die Biegung reduziert und ein erhöhter Querschnitt des Kühlkanals
freigegeben.
[0021] Der Füllfaktor des hohlzylindrischen Zwischenraums ist derart variiert ist, dass
er in von den Kernjochen stirnseitig abgeschatteten Bereichen höher ist als in den
nicht abgeschatteten Bereichen. Idealerweise ergibt sich hieraus zumindest für einen
bevorzugten Betriebszustand des Trockentransformators trotz der Abschattungen eine
homogene Durchströmung der jeweiligen Kühlkanäle mit Kühlmittel, wie zum Beispiel
Luft.
[0022] Gemäß einer erfindungsgemäßen Variante des Trockentransformators ist dieser forciert
gekühlt, weist also beispielsweise ein Fördermittel für Kühlluft auf, beispielsweise
ein Gebläse. Hierdurch wird die Effektivität der Kühlkanäle noch einmal weiter gesteigert.
Die durch ein Gebläse entstehenden Druckverhältnisse an den stirnseitigen Einlässen
der jeweiligen Kühlkanäle sind bei der Auslegung einer geeigneten Füllfaktorverteilung
zu berücksichtigen.
[0023] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten sind den weiteren abhängigen Ansprüchen
zu entnehmen.
[0024] Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele sollen die Erfindung,
weitere Ausführungsformen und weitere Vorteile näher beschrieben werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine exemplarische Trockentransformatorspule,
- Fig. 2
- einen exemplarischen Kernschenkel mit Trockentransformatorspule und
- Fig. 3
- einen exemplarischen Transformatorkern mit Trockentransformatorspulen.
[0025] Figur 1 zeigt eine exemplarische Trockentransformatorspule 10 in einer Draufsicht
auf eine derer beiden Stirnflächen. Um eine Mittelachse herum sind ineinander geschachtelt
und zueinander beabstandet eine erste 12 und eine zweite 14 Wicklung der Trockentransformatorspule
10 angeordnet. In einem durch die Beabstandung gebildeten hohlzylindrischen Zwischenraum
16 sind in mehreren exemplarischen Abschnitten 18, 20, 22, 24, 26, 28 mehrere Beispiele
für Anordnungen von Kühlkanälen 30, 32, 34, 36 mit jeweils unterschiedlichen Füllfaktoren
gegeben.
[0026] Im ersten 18 und zweiten 20 Abschnitt sind Kühlkanäle 30 vorgesehen, welche im ersten
Abschnitt 18 tangential beabstandet sind, womit sich ein geringerer Füllfaktor ergibt
als im zweiten Abschnitt 20, wo die Kühlkanäle 30 tangential aneinandergrenzend sind.
Im dritten Abschnitt 22 sind wiederum tangential aneinander grenzende Kühlkanäle 32
angeordnet, welche in ihrem Inneren jedoch ein jeweiliges Verengungselement 38 aufweisen,
so dass auch im dritten Abschnitt ein reduzierter Füllfaktor gegeben ist.
[0027] Im vierten 24 und fünften 26 Abschnitt sind Kühlkanäle 34 mit geringerem Durchmesser
als der der Kühlkanäle 30 und 32 angeordnet. Im vierten Abschnitt 24 sind diese einlagig
tangential aneinandergrenzend und im fünften Abschnitt 26 zweilagig tangential aneinandergrenzend
angeordnet, so dass der fünfte Abschnitt 26 einen etwa doppelt so hohen Füllfaktor
aufweist wie der vierte Abschnitt 24.
[0028] Im sechsten Abschnitt 28 wiederum sind tangential angeordnete Leistenelemente vorgesehen
zur Beabstandung vorgesehen, durch deren Dicke letztendlich der Füllfaktor im sechsten
Abschnitt 28 bestimmt ist.
[0029] Figur 2 zeigt einen exemplarischen Kernschenkel 42 mit Trockentransformatorspule
in einer Abbildung 40. Der Kernschenkel 42 ist längs einer Rotationsachse 44 ausgerichtet,
um welche radialsymmetrisch angeordnet eine erste 46 und eine zweite 48 Wicklung der
Transformatorspule angeordnet sind. In einem hohlzylindrischen Zwischenraum zwischen
radial beabstandeter erster 46 und zweiter 48 Wicklung ist ein Kühlkanal 50 gebildet,
an dessen oberen Ende ein Verengungselement 50 eingesetzt ist. Hierdurch wird der
Strömungswiderstand durch den Kühlkanal 50 künstlich erhöht, womit der effektiv wirksame
Füllfaktor für diesen Bereich des hohlzylindrischen Zwischenraumes reduziert ist.
Kühlluft tritt von der unteren Stirnseite in den Kühlkanal 50 ein und an dessen oberen
stirnseitigen Ende wieder aus, wie mit den Pfeilen mit der Bezugsziffer 54 und 56
angedeutet.
[0030] Die Fig. 3 zeigt einen exemplarischen Transformatorkern mit darauf angeordneten Trockentransformatorspulen
62, 64, 66 in einer Draufsicht 60. Der Transformatorkern weist drei Schenkel auf,
welche an ihren beiden jeweiligen Enden mit einem quer dazu verlaufendem Joch 70 verbunden
sind. Jeweilige Kühlkanäle sind in jeweiligen hohlzylindrischen Zwischenräumen 68
der Trockentransformatorspulen 62, 64, 66 gebildet. Das obere 70 und das untere Joch
sind in einem Abstand zu den jeweiligen axialen Stirnflächen der Trockentransformatorspulen
62, 64, 66 angeordnet, so dass ein Luftstrom in den abgeschatteten Bereichen 72, 74,
76, 78 nicht ungehindert in die Kühlkanäle eintreten kann. Die hierdurch gebildete
Verengungsstelle wird erfindungsgemäß durch einen erhöhten Füllfaktor in den entsprechenden
Bereichen des hohlzylindrischen Zwischenraumes kompensiert, so dass sich für die alle
Kühlkanäle unter der Berücksichtigung einer jeweiligen Abschattung ein etwa gleicher
Strömungswiderstand ergibt.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 10
- exemplarische Trockentransformatorspule
- 12
- erste Wicklung von Trockentransformatorspule
- 14
- zweite Wicklung von Trockentransformatorspule
- 16
- hohlzylindrischer Zwischenraum
- 18
- erster Abschnitt von hohlzylindrischem Zwischenraum
- 20
- zweiter Abschnitt von hohlzylindrischem Zwischenraum
- 22
- dritter Abschnitt von hohlzylindrischem Zwischenraum
- 24
- vierter Abschnitt von hohlzylindrischem Zwischenraum
- 26
- fünfter Abschnitt von hohlzylindrischem Zwischenraum
- 28
- sechster Abschnitt von hohlzylindrischem Zwischenraum
- 30
- erster Kühlkanal in hohlzylindrischem Zwischenraum
- 32
- zweiter Kühlkanal in hohlzylindrischem Zwischenraum
- 34
- dritter Kühlkanal in hohlzylindrischem Zwischenraum
- 36
- vierter Kühlkanal in hohlzylindrischem Zwischenraum
- 38
- exemplarisches Verengungselement
- 40
- exemplarischer Kernschenkel mit Trockentransformatorspule
- 42
- Kernschenkel
- 44
- Mittelachse
- 46
- erste Wicklung von Trockentransformatorspule
- 48
- zweite Wicklung von Trockentransformatorspule
- 50
- Kühlkanal
- 52
- exemplarisches Verengungselement
- 54
- einströmende Luft
- 56
- ausströmende Luft
- 60
- exemplarischer Transformatorkern mit Trockentransformatorspulen
- 62
- erste Trockentransformatorspule
- 64
- erste Trockentransformatorspule
- 66
- erste Trockentransformatorspule
- 68
- holzylindrischer Zwischenraum von erster Trockentransformatorspule
- 70
- Kernjoch
- 72
- erster abgeschatteter Bereich
- 74
- erster abgeschatteter Bereich
- 76
- erster abgeschatteter Bereich
- 78
- erster abgeschatteter Bereich
1. Trockentransformator (60), umfassend einen Transformatorkern mit wenigstens zwei Kernjochen
(70) und mit wenigstens zwei Kernschenkeln (42), wobei um wenigstens einen Kernschenkel
(42) eine Trockentransformatorspule (10, 62, 64, 66), umfassend
wenigstens zwei hohlzylindrische, ineinander verschachtelte und radial beabstandete
Wicklungen (12, 14, 46, 48) beziehungsweise Wicklungsteile, wobei in dem durch die
Beabstandung gebildeten hohlzylindrischen Zwischenraum (16, 68) axial verlaufende
Kühlkanäle (30, 32, 34, 36, 50) angeordnet sind, wobei das als Füllfaktor bezeichnete
Verhältnis von aktiver Kühlkanalquerschnittfläche über einen jeweiligen Teilabschnitt
der Grundfläche des hohlzylindrischen Zwischenraums zu der Grundfläche des jeweiligen
Teilabschnitts über den radialen Umfang des hohlzylindrischen Zwischenraums (16, 68)
variiert und der Füllfaktor des hohlzylindrischen Zwischenraums (16, 68) derart variiert
ist, dass er in von den Kernjochen (70) stirnseitig abgeschatteten Bereichen (72,
74, 76, 78) höher ist als in den nicht abgeschatteten Bereichen,
wobei diese Variation durch eine zumindest bereichsweise erfolgende Verengung wenigstens
eines axialen Teilbereiches von wenigstens einem der Kühlkanäle (30, 32, 34, 36, 50)
bewirkt ist, wobei die jeweilige Verengung eines der Kühlkanäle (30, 32, 34, 36, 50)
durch ein darin oder davor angeordnetes Verengungselement (38, 52) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verengungselement (38, 52) aus mehreren Modulen mit unterschiedlichem
Temperaturausdehnungskoeffizient gefertigt sowie derart ausgestaltet und angeordnet
ist, dass bei steigender Temperatur die Verengung des Querschnitts des jeweiligen
Kühlkanals (30, 32, 34, 36, 50) reduziert wird und damit auch der Strömungwiderstand
durch diesen.
2. Trockentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser ein Fördermittel für Kühlluft aufweist.
3. Trockentransformator (60) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliges Verengungselement (38, 52) aus einem Isolationsmaterial gefertigt
ist.
1. Dry-type transformer (60) comprising a transformer core having at least two core yokes
(70) and having at least two core limbs (42), wherein a dry-type transformer coil
(10, 62, 64, 66) around at least one core limb (42), comprising at least two hollow-cylindrical
windings (12, 14, 46, 48) or winding parts which are interleaved and are radially
spaced apart from one another, wherein axially running cooling channels (30, 32, 34,
36, 50) are arranged in the hollow-cylindrical intermediate space (16, 68) which is
formed by the spacing, wherein the ratio of active cooling channel cross-sectional
area over a respective sub-section of the base area of the hollow-cylindrical intermediate
space to the base area of the respective sub-section over the radial circumference
of the hollow-cylindrical intermediate space (16, 68), which ratio is called the filling
factor, varies and the filling factor of the hollow-cylindrical intermediate space
(16, 68) is varied in such a way that it is higher in regions (72, 74, 76, 78) which
are shaded at the end by the core yokes (70) than in the regions which are not shaded,
wherein this variation is effected by a constriction, which is implemented at least
in regions, of at least one axial sub-region of at least one of the cooling channels
(30, 32, 34, 36, 50), wherein the respective constriction of one of the cooling channels
(30, 32, 34, 36, 50) is implemented by a constriction element (38, 52) which is arranged
in the said cooling channels or in front of the said cooling channels, characterized in that at least one constriction element (38, 52) is produced from a plurality of modules
with different coefficients of thermal expansion and also is designed and arranged
in such a way that, as the temperature increases, the constriction of the cross section
of the respective cooling channel (30, 32, 34, 36, 50) is reduced and therefore the
flow resistance through the said cooling channel is also reduced.
2. Dry-type transformer according to Claim 1, characterized in that it has a conveying means for cooling air.
3. Dry-type transformer (60) according to Claim 1 or 2, characterized in that a respective constriction element (38, 52) is produced from an insulating material.
1. Transformateur sec (60), comprenant un noyau de transformateur pourvu d'au moins deux
culasses de noyau (70) et pourvu d'au moins deux branches de noyau (42), une bobine
de transformateur sec (10, 62, 64, 66) autour d'au moins l'une des branches de noyau
(42), comprenant
au moins deux enroulements (12, 14, 46, 48) cylindriques creux, ou parties d'enroulement,
imbriqués l'un dans l'autre et espacés dans le sens radial,
des canaux de refroidissement (30, 32, 34, 36, 50) qui s'étendent dans le sens radial
étant disposés dans l'espace intermédiaire (16, 68) cylindrique creux formé par l'espacement,
le rapport, appelé facteur de remplissage, entre la surface de section transversale
de canal de refroidissement active sur une portion partielle respective de la surface
de base de l'espace intermédiaire cylindrique creux et la surface de base de la portion
partielle respective sur le pourtour radial de l'espace intermédiaire (16, 68) cylindrique
creux étant variable et le facteur de remplissage de l'espace intermédiaire (16, 68)
cylindrique creux variant de telle sorte qu'il est plus haut dans les zones (72, 74,
76, 78) masquées du côté frontal par les culasses de noyau (70) que dans les zones
non masquées, cette variation étant produite par un rétrécissement, qui a lieu au
moins dans certaines zones, d'au moins une zone partielle axiale d'au moins l'un des
canaux de refroidissement (30, 32, 34, 36, 50), le rétrécissement respectif de l'un
des canaux de refroidissement (30, 32, 34, 36, 50) étant effectué par un élément de
rétrécissement (38, 52) disposé dans celui-ci ou devant celui-ci,
caractérisé en ce qu'au moins un élément de rétrécissement (38, 52) est constitué de plusieurs modules
ayant des coefficients de dilatation thermique différents et aussi configuré et disposé
de telle sorte que lorsque la température augmente, le rétrécissement de la section
transversale du canal de refroidissement (30, 32, 34, 36, 50) correspondant est réduit
et, de ce fait, également la résistance à l'écoulement par celui-ci.
2. Transformateur sec selon la revendication 1, caractérisé en ce que celui-ci possède un moyen de transport pour de l'air de refroidissement.
3. Transformateur sec (60) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un élément de rétrécissement (38, 52) respectif est fabriqué dans un matériau isolant.