[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Es ist bereits eine Kochfeldvorrichtung, und zwar eine Induktionskochfeldvorrichtung,
mit einem Kontaktmodul, das dazu vorgesehen ist, in einem Betriebszustand an zumindest
einem Gargeschirr angeordnet zu sein, und das eine Sensoreinheit aufweist, die dazu
vorgesehen ist, eine Garkenngröße zu detektieren, vorgeschlagen worden.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer hohen Flexibilität und/oder eines
hohen Komforts für einen Bediener bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere einer Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einem Kontaktmodul, das dazu vorgesehen ist, zumindest in einem Betriebszustand
an zumindest einem Gargeschirr angeordnet zu sein, und das zumindest eine Sensoreinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Garkenngröße zu detektieren.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass das Kontaktmodul zumindest eine Eingabeeinheit aufweist,
die dazu vorgesehen ist, zumindest einen mittels der Eingabeeinheit eingegebenen Einstellparameter
an zumindest eine Kochfeld-Steuereinheit zu übertragen. Unter einem "Kontaktmodul"
soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, zumindest
in einem Betriebszustand abnehmbar, insbesondere wieder verwendbar, an dem Gargeschirr
angeordnet zu sein. Insbesondere ist das Kontaktmodul zumindest im Wesentlichen aus
Kunststoff, insbesondere aus Kunststoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit, ausgebildet.
Beispielsweise könnte das Kontaktmodul zumindest im Wesentlichen aus Silikon mit geringer
Wärmeleitfähigkeit ausgebildet sein. Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Materialien denkbar. Insbesondere ist das Kontaktmodul zumindest im Wesentlichen
oval, vorteilhaft kreisförmig, ausgebildet. Insbesondere weist das Kontaktmodul eine
Dicke von weniger als 40 mm, insbesondere von weniger als 30 mm und vorteilhaft von
weniger als 20 mm auf. Insbesondere weist das Kontaktmodul einen Durchmesser von weniger
als 40 mm, insbesondere von weniger als 35 mm und vorteilhaft von weniger als 30 mm
auf. Insbesondere weist das Kontaktmodul einen Durchmesser von mehr als 5 mm, insbesondere
von mehr als 7 mm und vorteilhaft von mehr als 10 mm auf. Unter einer "geringen" Wärmeleitfähigkeit
soll insbesondere eine Wärmeleitfähigkeit mit einem Wert von weniger als 10 W/(m•K),
insbesondere von weniger als 1 W/(m•K), vorteilhaft von weniger als 0,5 W/(m•K), besonders
vorteilhaft von weniger als 0,2 W/(m•K), vorzugsweise von weniger als 0,1 W/(m•K)
verstanden werden. Unter der Wendung, dass das Kontaktmodul dazu vorgesehen ist, zumindest
in einem Betriebszustand "an zumindest einem Gargeschirr angeordnet" zu sein, soll
insbesondere verstanden werden, dass das Kontaktmodul dazu vorgesehen ist, an zumindest
einer Wand, insbesondere einer Seitenwand, des Gargeschirrs und/oder an zumindest
einem Deckel des Gargeschirrs und/oder innerhalb des Gargeschirrs angeordnet zu werden.
Insbesondere ist das an der Wand des Gargeschirrs und/oder an dem Deckel angeordnete
Kontaktmodul in einem direkten Kontakt mit dem Gargeschirr, insbesondere mit der Seitenwand,
angeordnet. Beispielsweise könnte das Kontaktmodul mit zumindest einem Ansaugelement,
zumindest einer mechanischen Verbindung mit dem Gargeschirr und/oder mit zumindest
einem Magneten in einem direkten Kontakt mit dem Gargeschirr angeordnet sein. Alternativ
sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Kontaktmöglichkeiten denkbar.
Insbesondere ist das innerhalb des Gargeschirrs angeordnete Kontaktmodul in einem
von dem Gargeschirr ausgebildeten Garraum angeordnet und insbesondere auf zumindest
einer Ebene über einen Winkelbereich von mehr als 180°, vorteilhaft von mehr als 270°
und bevorzugt von mehr als 330° von dem Gargeschirr umgeben. Unter einer "Sensoreinheit"
soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einem Sensorelement verstanden werden.
Insbesondere ist das Sensorelement als Temperatursensor zu einem Ermitteln der Garkenngröße
ausgebildet. Beispielsweise könnte das Sensorelement als Thermoelement und/oder als
Thermistor, insbesondere als NTC-Widerstand, ausgebildet sein. Vorteilhaft ist das
Sensorelement als Infrarotsensor zu einem Ermitteln der Garkenngröße ausgebildet.
Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Sensorelemente denkbar.
Beispielsweise ist die Garkenngröße als ein Druck und/oder als ein Siedezustand ausgebildet.
Ebenfalls denkbar ist, dass die Garkenngröße zumindest als eine Zeit, insbesondere
eine Garzeit und/oder eine Warmhaltezeit, ausgebildet ist. Insbesondere ist die Garkenngröße
zumindest als eine Temperatur ausgebildet. Zusätzlich könnte das Sensorelement als
Drucksensor und/oder als Zeitsensor und/oder als Akustiksensor ausgebildet sein. Alternativ
sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausbildungen der Garkenngröße
denkbar. Zusätzlich ist denkbar, dass das Kontaktmodul zumindest einen Ultraschallsender
und die Kochfeld-Steuereinheit, die zumindest teilweise an der Platteneinheit angeordnet
ist, zumindest einen Ultraschallempfänger aufweist. Hierbei ist die Kochfeld-Steuereinheit
dazu vorgesehen, zumindest eine Bewegung des Kontaktmoduls und/oder zumindest eine
Position des Kontaktmoduls an dem Gargeschirr zu detektieren. Unter der Wendung, dass
die Sensoreinheit dazu vorgesehen ist, zumindest eine Garkenngröße zu "detektieren",
soll insbesondere verstanden werden, dass die Sensoreinheit dazu vorgesehen ist, die
Garkenngröße zu ermitteln und/oder zu messen. Unter einer "Eingabeeinheit" soll insbesondere
eine Einheit mit zumindest einem Eingabeelement zumindest zu einer Eingabe des Einstellparameters
durch einen Bediener verstanden werden. Unter einem "Eingabeelement" soll insbesondere
ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, bei einem Bedienvorgang eine
Eingabegröße von einem Bediener aufzunehmen und insbesondere unmittelbar von einem
Bediener kontaktiert zu werden, wobei ein Berühren des Bedienelements detektiert und/oder
eine auf das Bedienelement ausgeübte Betätigungskraft detektiert und/oder mechanisch
zur Betätigung einer Einheit weitergeleitet wird. Insbesondere ist zumindest ein Eingabeelement
als ein mechanisches Eingabeelement ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar,
dass zumindest ein Eingabeelement als ein berührungsempfindliches Eingabeelement ausgebildet
ist. Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Eingabeelemente
denkbar. Unter einem "mechanischen" Eingabeelement soll insbesondere ein Eingabeelement
verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, von einem Bediener relativ zu einem Schwerpunkt
des Kontaktmoduls bewegt zu werden. Beispielsweise ist das mechanische Eingabeelement
als ein Joystick, als eine Disc, als ein Bedienknebel und/oder als eine Tastatur ausgebildet.
Vorteilhaft ist zumindest ein erstes mechanisches Eingabeelement zu einer ersten Funktion
vorgesehen. Insbesondere ist die erste Funktion als eine Drehbewegung ausgebildet.
Insbesondere ist das erste mechanische Eingabeelement dazu vorgesehen, von einem Bediener
mittels einer Drehbewegung betätigt zu werden. Vorteilhaft ist zumindest ein zweites
mechanisches Eingabeelement zu einer zweiten Funktion vorgesehen. Insbesondere ist
die zweite Funktion als eine Druckbewegung, insbesondere gegen das zweite mechanische
Eingabeelement, ausgebildet. Insbesondere ist das zweite mechanische Eingabeelement
dazu vorgesehen, von einem Bediener mittels einer Druckbewegung betätigt zu werden.
Vorteilhaft sind das erste mechanische Eingabeelement und das zweite mechanische Eingabeelement
zumindest teilweise, vorteilhaft zumindest größtenteils, vorzugsweise vollständig,
einstückig ausgebildet. Alternativ zu einer Eingabe mittels einer Drehbewegung ist
denkbar, dass das Eingabeelement als ein berührungsempfindliches Eingabeelement ausgebildet
ist, beispielsweise als ein Touch-Eingabeelement. Insbesondere ist zumindest ein Einstellparameter
als eine Anwahl, insbesondere als eine Markierung, zumindest eines Werts eines Betriebsparameters
ausgebildet. Insbesondere ist ein Wert des Betriebsparameters durch Betätigung des,
insbesondere ersten Eingabeelements anwählbar. Insbesondere ist zumindest ein Einstellparameter
als eine Auswahl, insbesondere als eine Bestätigung, eines Werts des Betriebsparameters,
vorteilhaft des mittels der Eingabeeinheit angewählten Werts des Betriebsparameters,
ausgebildet. Insbesondere ist ein Wert des Betriebsparameters mittels einer Betätigung
des, insbesondere zweiten Eingabeelements auswählbar. Insbesondere ist zumindest ein
Betriebsparameter als Heizzone ausgebildet. Insbesondere ist zumindest ein Betriebsparameter
als Garprogramm ausgebildet. Insbesondere ist zumindest ein Betriebsparameter als
Heizleistungsstufe, insbesondere Heizleistungsdichte und/oder Heizleistung und/oder
Gartemperatur, ausgebildet. Insbesondere ist zumindest ein Betriebsparameter als Zeit,
insbesondere als Garzeit und/oder Warmhaltezeit, ausgebildet. Alternativ sind weitere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Betriebsparameter denkbar. Insbesondere weist
die Kochfeldvorrichtung zumindest eine Kochfeld-Steuereinheit auf, die zu einer Kommunikation
mit der Eingabeeinheit vorgesehen ist. Unter einer "Kochfeld-Steuereinheit" soll insbesondere
eine elektronische Einheit verstanden werden, die vorzugsweise in einer Steuer- und/oder
Regeleinheit eines Kochfelds zumindest teilweise integriert ist und die vorzugsweise
dazu vorgesehen ist, zumindest Heizeinheiten des Kochfelds zu steuern und/oder zu
regeln. Vorzugsweise umfasst die Kochfeld-Steuereinheit eine Kochfeld-Recheneinheit
und insbesondere zusätzlich zur Kochfeld-Recheneinheit eine Kochfeld-Speichereinheit
mit einem darin gespeicherten Steuer- und/oder Regelprogramm, das dazu vorgesehen
ist, von der Kochfeld-Recheneinheit ausgeführt zu werden. Insbesondere ist die Kochfeld-Steuereinheit
zumindest teilweise, insbesondere größtenteils, vorteilhaft komplett, an einer Platteneinheit,
insbesondere einer Kochfeldplatte, angeordnet. Insbesondere ist die Kochfeld-Steuereinheit
dazu vorgesehen, in Abhängigkeit der von der Eingabeeinheit übertragenen Einstellparameter
unterschiedliche Aktionen auszuführen. Insbesondere ist zumindest eine Aktion als
eine Anwahl und/oder als eine Auswahl eines Werts des Betriebsparameters ausgebildet.
Insbesondere ist zumindest eine der Aktionen als zumindest eine Leistungsveränderung,
insbesondere eine Änderung einer Heizleistungsstufe, vorteilhaft eine Änderung einer
Heizleistung und/oder einer Heizleistungsdichte, ausgebildet. Insbesondere ist zumindest
eine der Aktionen als zumindest eine Änderung einer Garzeit ausgebildet. Insbesondere
ist zumindest eine der Aktionen als zumindest eine Änderung eines Aktivierungszustands,
insbesondere als eine Aktivierung und/oder Deaktivierung, einer dem Gargeschirr zugeordneten
Heizeinheit ausgebildet. Insbesondere ist zumindest eine der Aktionen als zumindest
eine Auswahl zumindest eines Gargeschirrs ausgebildet. Insbesondere umfasst die Kochfeld-Steuereinheit
zumindest eine Kochfeld-Speichereinheit, in der zu jedem Einstellparameter eine vordefinierte
bestimmte Aktion der Kochfeld-Steuereinheit gespeichert ist. Alternativ oder zusätzlich
ist denkbar, dass in der Kochfeld-Speichereinheit zu einem bestimmten Einstellparameter
eine bestimme Aktion der Kochfeld-Steuereinheit durch einen Bediener speicherbar ist.
Insbesondere weist die Kochfeld-Steuereinheit zumindest ein Empfangsmodul zu einem
Empfang zumindest einer von der Sensoreinheit übertragenen Garkenngröße und/oder zu
einem Empfang eines von der Eingabeeinheit übertragenen Einstellparameters auf. Insbesondere
weist die Eingabeeinheit zumindest ein Sendemodul zu einer Übertragung des Einstellparameters
an die Kochfeld-Steuereinheit auf. Insbesondere weist die Sensoreinheit zumindest
ein Sendemodul zu einer Übertragung der Garkenngröße an die Kochfeld-Steuereinheit
auf. Insbesondere sind das Sendemodul der Einstelleinheit und das Sendemodul der Sensoreinheit
zumindest im Wesentlichen einstückig ausgebildet. Unter "vorgesehen" soll insbesondere
speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter,
dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden
werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder
Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere eine hohe Flexibilität
und/oder ein hoher Komfort für einen Bediener erreicht werden. Insbesondere kann durch
Anordnung des Kontaktmoduls an einem Gargeschirr ein direkter Bezug zu dem Gargeschirr
erreicht werden. Insbesondere kann eine flexible Anbringung des Kontaktmoduls an mehrere
Gargeschirre erreicht werden. Insbesondere kann eine platzsparende und/oder preiswerte
Ausgestaltung erreicht werden. Insbesondere kann auf eine zusätzliche Eingabeeinheit
des Kochfelds verzichtet werden.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kochfeld-Steuereinheit dazu vorgesehen ist, in
Abhängigkeit von zumindest einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit zumindest einen
Wert eines mittels der Eingabeeinheit ausgewählten Betriebsparameters zu verändern.
Insbesondere ist die Einstelleinheit dazu vorgesehen, zumindest einen Einstellparameter
zu einer Veränderung des Werts des Betriebsparameters an die Kochfeld-Steuereinheit
zu übermitteln. Insbesondere ist die Kochfeld-Steuereinheit dazu vorgesehen, in Abhängigkeit
der von der Eingabeeinheit übertragenen Einstellparameter den Wert des Betriebsparameters
zu verändern. Dadurch kann insbesondere eine rasche Ausführung von Bedienerwünschen
erreicht werden.
[0008] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kochfeld-Steuereinheit dazu vorgesehen ist, in
Abhängigkeit von zumindest einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit, insbesondere
mittels des zweiten Eingabeelements, zumindest einen zu verändernden Betriebsparameter
aus einer Gruppe an Betriebsparametern auszuwählen. Insbesondere ist die Kochfeld-Steuereinheit
dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von zumindest einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit
aus einer Gruppe an mehreren, verschiedenen Betriebsparametern denjenigen Betriebsparameter
auszuwählen, dessen Wert verändert werden soll. Dadurch kann insbesondere eine hohe
Flexibilität und/oder ein hoher Komfort für einen Bediener erreicht werden.
[0009] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Kochfeld-Steuereinheit dazu vorgesehen ist,
in Abhängigkeit von zumindest einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit, insbesondere
mittels des zweiten Eingabeelements, zumindest einen Wert zumindest eines Betriebsparameters
aus einer Gruppe an zumindest zwei Werten des Betriebsparameters auszuwählen. Insbesondere
ist die Kochfeld-Steuereinheit, insbesondere vor einem Auswählen des Werts des Betriebsparameters
aus der Gruppe, dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von zumindest einer Eingabe mittels
der Eingabeeinheit, insbesondere mittels des ersten Eingabeelements, zumindest einen
Wert zumindest eines Betriebsparameters aus einer Gruppe an zumindest zwei Werten
des Betriebsparameters anzuwählen, insbesondere zu markieren. Dadurch kann insbesondere
ein hoher Komfort für einen Bediener erreicht werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Kontaktmodul zumindest eine Ausgabeeinheit zu
einer Ausgabe von zumindest einem Wert zumindest eines Betriebsparameters aufweist.
Insbesondere ist die Ausgabeeinheit zu einer Ausgabe von zumindest zwei, insbesondere
von zumindest vier, vorteilhaft von zumindest sechs, vorzugsweise von zumindest acht
unterschiedlichen Werten des Betriebsparameters, insbesondere zeitlich nacheinander,
vorgesehen. Beispielsweise könnte die Ausgabeeinheit als eine akustische Ausgabeeinheit
zu einer Ausgabe einer für einen Menschen hörbaren akustischen Ausgabe ausgebildet
sein. Vorzugsweise ist die Ausgabeeinheit als eine optische Ausgabeeinheit zu einer
Ausgabe einer für einen Menschen sichtbaren optischen Ausgabe ausgebildet. Alternativ
zu einer Ausgabeeinheit des Kontaktmoduls ist denkbar, dass die Kochfeldvorrichtung
eine Kochfeld-Ausgabeeinheit zu einer Ausgabe von zumindest zwei Betriebsparametern
aufweist. Dadurch kann insbesondere ein hoher Komfort für einen Bediener und/oder
ein direkter Bezug zu einem Gargeschirr erreicht werden.
[0011] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kochfeld-Steuereinheit dazu vorgesehen ist, zumindest
in einem Betriebszustand eine Gruppe von zumindest zwei Werten zumindest eines Betriebsparameters
mittels zumindest einer Ausgabeeinheit, insbesondere mittels der Ausgabeeinheit des
Kontaktmoduls, bereitzustellen. Alternativ ist denkbar, dass die Kochfeld-Steuereinheit
dazu vorgesehen ist, zumindest in einem Betriebszustand eine Gruppe von zumindest
zwei Werten zumindest eines Betriebsparameters mittels zumindest einer Kochfeld-Ausgabeeinheit,
die insbesondere an einer Platteneinheit, vorteilhaft an einer Kochfeldplatte, angeordnet
ist, bereitzustellen. Dadurch kann insbesondere eine hohe Übersichtlichkeit und/oder
eine direkte Zuordnung von Betriebsparametern zu einem Gargeschirr erreicht werden.
[0012] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0013] Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit einer erfindungsgemäßen
Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
Fig. 2 einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Kochfelds mit der erfindungsgemäßen
Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht in einem ersten
Verfahrensschritt,
Fig. 3 einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Kochfelds mit der erfindungsgemäßen
Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht in einem weiteren
Verfahrensschritt,
Fig. 4 einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Kochfelds mit der erfindungsgemäßen
Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht in einem weiteren
Verfahrensschritt und Fig. 5 einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Kochfelds mit
der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht
in einem weiteren Verfahrensschritt.
[0014] Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Kochfeld 24, das als ein Induktionskochfeld ausgebildet
ist, mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung 10, die als eine Induktionskochfeldvorrichtung
ausgebildet ist. Das Kochfeld 24 weist eine Platteneinheit 26 zu einem Aufstellen
von Gargeschirren 14 auf. Die Platteneinheit 26 ist als eine Kochfeldplatte ausgebildet.
Das Kochfeld 24 weist mehrere Heizeinheiten (nicht dargestellt) auf, die unterhalb
der Platteneinheit 26 angeordnet sind. Die Heizeinheiten, die als Induktionsheizeinheiten
ausgebildet sind, sind jeweils dazu vorgesehen, ein auf der Platteneinheit 26 oberhalb
einer der Heizeinheiten aufgestelltes Gargeschirr 14 zu erhitzen. Die Kochfeldvorrichtung
10 weist in einem in eingebautem Zustand einem Bediener zuweisenden Bereich eine Kochfeld-Eingabeeinheit
28 zu einer Eingabe von Betriebsparametern auf. Ein Betriebsparameter ist als Heizzone
ausgebildet. Ein Betriebsparameter ist als Garprogramm ausgebildet. Ein Betriebsparameter
ist als Heizleistungsstufe ausgebildet. Ein Betriebsparameter ist als Zeit, beispielsweise
als Garzeit, ausgebildet. Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausbildungen des Betriebsparameters denkbar. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist in einem
in eingebautem Zustand einem Bediener zuweisenden Bereich eine Kochfeld-Ausgabeeinheit
30 zu einer optischen Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters an einen Bediener
auf. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Kochfeld-Ausgabeeinheit zu einer
akustischen Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters an einen Bediener vorgesehen
ist. Die Kochfeld-Eingabeeinheit 28 und die Kochfeld-Ausgabeeinheit 30 sind im Wesentlichen
einstückig ausgebildet. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist eine Kochfeld-Steuereinheit
20 auf, die dazu vorgesehen ist, von dem Gargeschirr 14 bedeckte Heizeinheiten zu
einer gemeinsamen Heizzone zusammenzufassen, die dem Gargeschirr 14 zugeordnet ist.
[0015] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst ein Kontaktmodul 12, das in einem Betriebszustand
an einem Gargeschirr 14 angeordnet ist. Das Kontaktmodul 12 ist in einem Betriebszustand
abnehmbar und wieder verwendbar an einer Seitenwand eines Gargeschirrs 14 angeordnet.
Das Kontaktmodul 12 weist eine Sensoreinheit 16 auf, die in einem Betriebszustand
eine Garkenngröße detektiert. Die Garkenngröße ist als eine Temperatur ausgebildet.
Die Sensoreinheit 16 weist ein Sendemodul zu einer Übertragung einer detektierten
Garkenngröße an die Kochfeld-Steuereinheit 20 auf. Die Kochfeld-Steuereinheit 20 weist
ein Empfangsmodul zu einem Empfang einer von der Sensoreinheit 16 übertragenen Garkenngröße
auf.
[0016] Das Kontaktmodul 12 weist eine Ausgabeeinheit 22 zu einer Ausgabe von Werten eines
Betriebsparameters auf. Das Kontaktmodul 12 weist eine Eingabeeinheit 18 zu einer
Eingabe eines Einstellparameters auf. Die Ausgabeeinheit 22 und die Eingabeeinheit
18 sind im Wesentlichen einstückig ausgebildet. Die Eingabeeinheit 18 weist ein Sendemodul
zu einer Übertragung eines mittels der Eingabeeinheit 18 eingegebenen Einstellparameters
an die Kochfeld-Steuereinheit 20 auf. Das Sendemodul der Eingabeeinheit 18 und das
Sendemodul der Sensoreinheit 16 sind im Wesentlichen einstückig ausgebildet. Die Eingabeeinheit
18 überträgt einen mittels der Eingabeeinheit 18 eingegebenen Einstellparameter an
die Kochfeld-Steuereinheit 20. Die Kochfeld-Steuereinheit 20, die zu einer Kommunikation
mit der Eingabeeinheit 18 vorgesehen ist, ist mittels des Empfangsmoduls zu einem
Empfang eines von der Eingabeeinheit 18 übertragenen Einstellparameters vorgesehen.
Eine Kommunikation zwischen der Eingabeeinheit 18 des Kontaktmoduls 12 und der Kochfeld-Steuereinheit
20 erfolgt im Wesentlichen drahtlos.
[0017] In einem Betriebszustand stellt die Kochfeld-Steuereinheit 20 eine Gruppe von Betriebsparametern
mittels der Ausgabeeinheit 22 des Kontaktmoduls 12 bereit (vgl. Fig. 3). Alternativ
oder zusätzlich ist denkbar, dass die Kochfeld-Steuereinheit eine Gruppe von Betriebsparametern
mittels der Kochfeld-Ausgabeeinheit bereitstellt. Durch eine Eingabe eines Bedieners
mittels der Eingabeeinheit 18 ist ein zu verändernder Betriebsparameter aus der Gruppe
an Betriebsparametern anwählbar. Hierbei ist die Eingabe als eine von dem Bediener
ausgeführte Drehbewegung der Eingabeeinheit 18 des Kontaktmoduls 12 ausgebildet. Die
Kochfeld-Steuereinheit 20 wählt in Abhängigkeit von der Eingabe mittels der Eingabeeinheit
18 den zu verändernden Betriebsparameter aus der Gruppe an Betriebsparametern an.
Nach erfolgter Anwahl eines gewünschten Betriebsparameters aus der Gruppe an Betriebsparametern
durch die Drehbewegung der Eingabeeinheit 18 ist eine Bestätigung der getroffenen
Anwahl durch den Bediener vorgesehen (vgl. Fig. 4). Mittels der Eingabeeinheit 18
ist die getroffene Anwahl des Betriebsparameters aus der Gruppe an Betriebsparametern
bestätigbar. Hierzu führt ein Bediener eine Druckbewegung gegen die Eingabeeinheit
18 des Kontaktmoduls 12 aus. Die Kochfeld-Steuereinheit 20 wählt in Abhängigkeit von
der Eingabe mittels der Eingabeeinheit 18 den zu verändernden Betriebsparameter aus
der Gruppe an Betriebsparametern aus.
[0018] In einem Verfahren zum Betrieb der Kochfeldvorrichtung 10 wird in einem ersten Verfahrensschritt
ein Gargeschirr 14 auf der Platteneinheit 26 oberhalb der Heizeinheiten aufgestellt.
In Abhängigkeit einer Voreinstellung stehen drei verschiedene Verfahrensverläufe zur
Verfügung. Die Voreinstellung, welche aus der zur Verfügung stehenden Verfahrensverläufe
voreingestellt ist, ist in einer Kochfeld-Speichereinheit der Kochfeld-Steuereinheit
20 gespeichert. Mittels der Kochfeld-Eingabeeinheit 28 ist eine Voreinstellung durch
einen Bediener manuell änderbar. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die
Kochfeld-Steuereinheit dazu vorgesehen ist, für jeden Bediener individuell eine von
dem Bediener bevorzugte Voreinstellung zu speichern und automatisch anzuwenden. Somit
ist denkbar, dass die Kochfeld-Steuereinheit dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit
einer statistischen Kenngröße, insbesondere eines bevorzugten Bedienerverhaltens,
eine Voreinstellung zu wählen.
[0019] In einem ersten Verfahrensverlauf, der als manueller Verfahrensverlauf bezeichnet
ist, ist nach einem Aufstellen eines Gargeschirrs 14 auf der Platteneinheit 26 mittels
der Kochfeld-Eingabeeinheit 28 eine Heizzone für das aufgestellte Gargeschirr 14 durch
den Bediener anwählbar und auswählbar. Anschließend wird das Kontaktmodul 12 an dem
aufgestellten Gargeschirr 14 angeordnet. Durch eine Eingabe eines Bedieners mittels
der Eingabeeinheit 18 des Kontaktmoduls 12 wird das an dem aufgestellten Gargeschirr
14 angeordnete Kontaktmodul 12 aktiviert (vgl. Fig. 2). Hierbei ist die Eingabe als
eine von dem Bediener ausgeführte Druckbewegung gegen die Eingabeeinheit 18 des Kontaktmoduls
12 ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Sensoreinheit einen Kontaktsensor
umfasst, der zu einer Detektion einer ordnungsgemäßen Anordnung des Kontaktmoduls
an einem Gargeschirr vorgesehen ist. Hierbei ist denkbar, dass das Kontaktmodul bei
Vorliegen einer ordnungsgemäßen Anordnung des Kontaktmoduls an einem Gargeschirr automatisch
aktiviert wird.
[0020] Nach erfolgter Aktivierung des Kontaktmoduls 12 wird eine Einstellung eines Werts
eines als Heizleistungsstufe ausgebildeten Betriebsparameters vorgenommen. Die Kochfeld-Steuereinheit
20 wählt in Abhängigkeit von der Eingabe mittels der Eingabeeinheit 18 den zu verändernden
Betriebsparameter aus der Gruppe an Betriebsparametern aus. Beispielsweise wählt die
Kochfeld-Steuereinheit 20 in Abhängigkeit von der Eingabe mittels der Eingabeeinheit
18 den als Heizleistungsstufe ausgebildeten, zu verändernden Betriebsparameter aus
der Gruppe an Betriebsparametern aus. Die Kochfeld-Steuereinheit 20 verändert in Abhängigkeit
von einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit 18 einen Wert eines mittels der Eingabeeinheit
18 ausgewählten Betriebsparameters. Ein Wert des ausgewählten Betriebsparameters ist
durch einen Bediener mittels einer Eingabe über die Eingabeeinheit 18 veränderbar.
Hierbei ist die Eingabe als eine von dem Bediener ausgeführte Drehbewegung der Eingabeeinheit
18 ausgebildet (vgl. Fig. 5). In einem Betriebszustand stellt die Kochfeld-Steuereinheit
20 einen Wert, insbesondere einen sich verändernden Wert, des ausgewählten Betriebsparameters
mittels der Ausgabeeinheit 22 des Kontaktmoduls 12 bereit. Nach erfolgter Anwahl eines
von einem Bediener gewünschten Werts des ausgewählten Betriebsparameters ist eine
als Bestätigung ausgebildete Eingabe mittels der Eingabeeinheit 18 vorgesehen. Hierbei
ist die Eingabe als eine von dem Bediener ausgeführte Druckbewegung gegen die Eingabeeinheit
18 des Kontaktmoduls 12 ausgebildet. Die Kochfeld-Steuereinheit 20 wählt in Abhängigkeit
einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit 18 den angewählten Wert des Betriebsparameters
aus.
[0021] In einem zweiten Verfahrensverlauf, der als halbautomatischer Verfahrensverlauf bezeichnet
ist, wird nach einem Aufstellen eines Gargeschirrs 14 auf der Platteneinheit 26 das
Kontaktmodul 12 an dem aufgestellten Gargeschirr 14 angeordnet und anschließend aktiviert.
In einem weiteren Verfahrensschritt wird ein Betriebsparameter aus einer Gruppe an
Betriebsparametern angewählt und danach ausgewählt. Zu einer Einstellung einer Heizzone
wird ein als Heizzone ausgebildeter zu verändernder Betriebsparameter aus der Gruppe
an Betriebsparametern ausgewählt. In einem Betriebszustand stellt die Kochfeld-Steuereinheit
20 eine Gruppe von Werten eines Betriebsparameters mittels der Ausgabeeinheit 22 des
Kontaktmoduls 12 bereit. Die Kochfeld-Steuereinheit 20 stellt eine Gruppe von vier
Werten eines als Heizzone ausgebildeten Betriebsparameters mittels der Ausgabeeinheit
22 des Kontaktmoduls 12 bereit (vgl. Fig. 3). Durch eine Eingabe mittels der Eingabeeinheit
18 ist ein Wert aus der Gruppe an Werten des Betriebsparameters anwählbar. Hierbei
ist die Eingabe als eine von dem Bediener ausgeführte Drehbewegung der Eingabeeinheit
18 des Kontaktmoduls 12 ausgebildet. Nach erfolgter Anwahl eines gewünschten Werts
des zu verändernden Betriebsparameters aus der Gruppe an Werten des zu verändernden
Betriebsparameters durch die Drehbewegung der Eingabeeinheit 18 ist eine Eingabe durch
den Bediener, die als Bestätigung der getroffenen Anwahl ausgebildet ist, vorgesehen
(vgl. Fig. 4). Durch die Eingabe mittels der Eingabeeinheit 18 ist die getroffene
Anwahl des Werts des zu verändernden Betriebsparameters bestätigbar. Hierzu führt
ein Bediener eine Druckbewegung gegen die Eingabeeinheit 18 des Kontaktmoduls 12 aus.
Die Kochfeld-Steuereinheit 20 wählt in Abhängigkeit von der Eingabe mittels der Eingabeeinheit
18 einen Wert des Betriebsparameters aus einer Gruppe an Werten des Betriebsparameters
aus. Eine Auswahl und Einstellung eines als Heizleistungsstufe ausgebildeten Betriebsparameters
erfolgt analog zu einer Auswahl und Einstellung des als Heizleistungsstufe ausgebildeten
Betriebsparameters bei dem ersten Verfahrensverlauf.
[0022] In einem dritten Verfahrensverlauf, der als automatischer Verfahrensverlauf bezeichnet
ist, wird nach einem Aufstellen eines Gargeschirrs 14 auf der Platteneinheit 26 das
Kontaktmodul 12 an dem aufgestellten Gargeschirr 14 angeordnet und anschließend aktiviert.
Die Kochfeld-Steuereinheit 20 erkennt mittels eines in den Heizeinheiten integrierten
Topferkennungssystems eine Position und Größe eines aufgestellten Gargeschirrs 14.
Die Kochfeld-Steuereinheit 20 weist einem aufgestellten Gargeschirr 14 automatisch
eine Heizzone zu, indem die Kochfeld-Steuereinheit 20 von dem aufgestellten Gargeschirr
14 bedeckte Heizeinheiten zu einer Heizzone zusammenfasst. Anschließend wählt die
Kochfeld-Steuereinheit 20 automatisch einen als Heizleistungsstufe ausgebildeten Betriebsparameter
aus einer Gruppe an Betriebsparametern aus. Die Kochfeld-Steuereinheit 20 gibt mittels
der Ausgabeeinheit 22 des Kontaktmoduls 12 einen aktuellen Wert des zu verändernden
Betriebsparameters aus. Vor einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit 18 ist ein Wert
des als Heizleistungsstufe ausgebildeten Betriebsparameters im Wesentlichen Null.
Eine weitere Einstellung des Werts des als Heizleistungsstufe ausgebildeten Betriebsparameters
erfolgt analog zu einer Einstellung des als Heizleistungsstufe ausgebildeten Betriebsparameters
bei dem ersten Verfahrensverlauf.
[0023] Nach erfolgter Auswahl eines zu verändernden Betriebsparameters ist eine Bestätigung
durch die Kochfeld-Steuereinheit 20 vorgesehen. Die Kochfeld-Steuereinheit 20 gibt
nach einer erfolgten, insbesondere durchgeführten Aktion in Abhängigkeit einer Eingabe
mittels der Eingabeeinheit 18 mittels der Ausgabeeinheit 22 eine Bestätigung an den
Bediener aus. Beispielsweise gibt die Kochfeld-Steuereinheit 20 nach erfolgter Auswahl
eines Werts eines zu verändernden Betriebsparameters mittels der Ausgabeeinheit 22
eine Bestätigung an den Bediener aus. Alternativ oder zusätzlich könnte die Kochfeld-Steuereinheit
mittels der Kochfeld-Ausgabeeinheit eine Bestätigung an den Bediener ausgeben. In
beiden Fällen ist eine Bestätigung durch den Bediener vorgesehen. Hierbei führt der
Bediener eine Druckbewegung gegen die Eingabeeinheit 18 aus.
[0024] Durch eine derartige Ausgestaltung können komplexe Kochfunktionen, die ein hohes
Maß an Erfahrung und/oder technischer Unterstützung benötigen, einfach gestaltet werden.
Beispielsweise könnten komplexe Kochfunktionen als Kochen von Zucker und/oder Dampfgaren
ausgebildet sein. Zudem ist eine einfache, direkte Bedienung eines aufgestellten Gargeschirrs
realisierbar.
Bezugszeichen
[0025]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Kontaktmodul
- 14
- Gargeschirr
- 16
- Sensoreinheit
- 18
- Eingabeeinheit
- 20
- Kochfeld-Steuereinheit
- 22
- Ausgabeeinheit
- 24
- Kochfeld
- 26
- Platteneinheit
- 28
- Kochfeld-Eingabeeinheit
- 30
- Kochfeld-Ausgabeeinheit
1. Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung, mit zumindest einem
Kontaktmodul (12), das dazu vorgesehen ist, zumindest in einem Betriebszustand an
zumindest einem Gargeschirr (14) angeordnet zu sein, und das zumindest eine Sensoreinheit
(16) aufweist, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Garkenngröße zu detektieren,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kontaktmodul (12) zumindest eine Eingabeeinheit (18) aufweist, die dazu vorgesehen
ist, zumindest einen mittels der Eingabeeinheit (18) eingegebenen Einstellparameter
an zumindest eine Kochfeld-Steuereinheit (20) zu übertragen.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest eine Kochfeld-Steuereinheit (20), die zu einer Kommunikation mit der Eingabeeinheit
(18) vorgesehen ist.
3. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeld-Steuereinheit (20) dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit von zumindest
einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit (18) zumindest einen Wert eines mittels der
Eingabeeinheit (18) ausgewählten Betriebsparameters zu verändern.
4. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeld-Steuereinheit (20) dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit von zumindest
einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit (18) zumindest einen zu verändernden Betriebsparameter
aus einer Gruppe an Betriebsparametern auszuwählen.
5. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeld-Steuereinheit (20) dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit von zumindest
einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit (18) zumindest einen Wert zumindest eines
Betriebsparameters aus einer Gruppe an zumindest zwei Werten des Betriebsparameters
auszuwählen.
6. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktmodul (12) zumindest eine Ausgabeeinheit (22) zu einer Ausgabe von zumindest
einem Wert zumindest eines Betriebsparameters aufweist.
7. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeld-Steuereinheit (20) dazu vorgesehen ist, zumindest in einem Betriebszustand
eine Gruppe von zumindest zwei Werten zumindest eines Betriebsparameters mittels zumindest
einer Ausgabeeinheit (22) bereitzustellen.
8. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Betriebsparameter als Heizzone und/oder als Garprogramm und/oder als
Heizleistungsstufe und/oder Zeit ausgebildet ist.
9. Kochfeld mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
8.
10. Verfahren zum Betrieb einer Kochfeldvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
8.