[0001] Die Erfindung betrifft ein flüssiges Wasch- oder Reinigungsmittel mit einem schmutzablösevermögenden
Polymer.
[0002] Zur Erhöhung der Reinigungsleistung werden Wasch- oder Reinigungsmitteln neben den
für den Waschprozeß unverzichtbaren Tensiden und Buildermaterialien in der Regel weitere
Bestandteile zugesetzt, die unter dem Begriff "Waschhilfsstoffe" zusammengefasst werden
können. Zu den Waschhilfsstoffen gehören beispielsweise Schaumregulatoren, Vergrauungsinhibitoren,
Bleichmittel, Bleichaktivatoren und Farbübertragungsinhibitoren. Weitere Waschhilfsstoffe
sind Substanzen, welche der Wäschefaser schmutzabstoßende Eigenschaften verleihen
und die, falls während des Waschvorgangs anwesend, das Schmutzablösevermögen der übrigen
Waschmittelbestandteile unterstützen. Derartige schmutzablösevermögende Substanzen
werden oft als "Soil-Release"-Wirkstoffe oder wegen ihres Vermögens, die behandelte
Oberfläche, zum Beispiel Gewebe, schmutzabstoßend auszurüsten, als "Soil-Repellents"
bezeichnet.
[0003] Im Stand der Technik bekannte Soil-Release-Wirkstoffe sind Polyester, die Dicarbonsäureeinheiten,
Alkylenglykoleinheiten und Polyalkylenglykoleinheiten enthalten. Insbesondere Polyester
der Phthalsäure und/oder Terephthalsäure bzw. von deren Derivaten, insbesondere Polyester
aus Ethylenterephthalaten und/oder Polyethylen- und/oder Polypropylenglykolterephthalaten
oder anionisch und/oder nichtionisch modifizierten Derivaten von diesen werden in
Wasch- oder Reinigungsmitteln eingesetzt.
[0004] Wegen ihrer chemischen Ähnlichkeit zu Polyesterfasern zeigen diese Polyester eine
besonders gute schmutzablösevermögende Wirkung bei Polyester-haltigen textilen Flächengebilden.
[0005] Aus der
WO 96/16150 ist bekannt, dass die Reinigungsleistung von Wasch- oder Reinigungsmitteln durch
ein Zusammenwirken von schmutzablösevermögenden Polymeren mit einer Tensidkombination
aus Ethersulfat und Alkyloligoethoxylaten gesteigert werden kann.
Die Druckschrift EP 629 690 A1 betrifft die Erniedrigung der Viskosität flüssiger Emulsionen mit nichtionischem Tensid
durch Terephthalat-basiertes Polymer. Die EP 576 777 A1 hat flüssige Tensidzusammensetzungen zum Gegenstand, die PVP und Terephthalat-basiertes
schmutzabweisendes Polymer enthalten.
[0006] Es besteht aber weiterhin Bedarf, die Reinigungsleistung von Wasch- oder Reinigungsmitteln
mit einem schmutzablösevermögenden Polymer zu verbessern.
[0007] Entsprechend war es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein flüssiges Wasch-
oder Reinigungsmittel mit schmutzablösevermögendem Polymer bereit zu stellen, welches
eine erhöhte Reinigungsleistung aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein flüssiges Wasch- oder Reinigungsmittel, umfassend
- a) einen alkoxylierten Oxo-Alkohol mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten und
- b) einen endgruppenverschlossenen Polyester aus Terephthalsäure, Polyethylenglykol und
1,2-Propylenglykol als schmutzablösevermögendes Polymer,
wobei das Wasch- oder Reinigungsmittel in einer wasserlöslichen Umhüllung verpackt
ist.
[0009] Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass die Kombination von Oxo-Alkoholen mit
7 oder 8 Alkoxyeinheiten mit einem schmutzablösevermögenden Polymer zu flüssigen Wasch-
oder Reinigungsmitteln mit erhöhter Reinigungsleistung führt. Flüssige Wasch- oder
Reinigungsmittel mit der Kombination aus Oxo-Alkoholen mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten
und schmutzablösevermögendem Polymer zeigen eine hohe Reinigungsleistung an Fett-haltigen
Anschmutzungen und eine verbesserte Vergrauungsinhibierung.
[0010] Eine besonders hohe Reinigungsleistung an Fett-haltigen Anschmutzungen und eine besonders
gute Vergrauungsinhibierung werden bei Einsatz von C
13-15-Oxo-Alkoholen mit 7 EO, C
13-15-Oxo-Alkoholen mit 8 EO oder einer Mischung dieser beiden Oxo-Alkohole in den flüssigen
Wasch- oder Reinigungsmitteln erhalten.
[0011] Das schmutzablösevermögende Polymer
ist ein endgruppenverschlossener Polyester aus Terephthalsäure, Polyethylenglykol und
1,2-Propylenglykol, da diese Polyester besonders gut und stabil in flüssige Wasch-
oder Reinigungsmittel eingearbeitet werden können.
[0012] Das Wasch- oder Reinigungsmittel
ist in einer wasserlöslichen Umhüllung verpackt.
[0013] Portionspackungen mit flüssigen Wasch- oder Reinigungsmitteln erfüllen einerseits
den Wunsch des Verbrauchers nach vereinfachter Dosierung und andererseits bevorzugen
immer mehr Verbraucher flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel.
[0014] Es kann bevorzugt sein, dass das flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel bis zu 10
Gew.-%, bezogen auf das gesamte Wasch- oder Reinigungsmittel, Wasser enthält.
[0015] Wasserarme flüssige Wasch- oder Reinigungsmitteln sind besonders vorteilhaft zur
Verpackung in wasserlöslichen Umhüllungen geeignet, da das Risiko des An- oder Auflösens
der wasserlöslichen Umhüllung vor dem Einsatz des flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittels
minimiert wird.
[0016] Es ist auch bevorzugt, dass das Wasch- oder Reinigungsmittel ein Amin neutralisiertes
anionisches Tensid enthält. Die Neutralisation mit Aminen führt nicht zu Bildung von
Wasser und somit können hochkonzentrierte und/oder wasserarme Wasch- oder Reinigungsmittel
hergestellt werden, die beispielsweise direkt für die Verwendung in wasserlöslichen
Umhüllungen geeignet sind oder in kleineren Verpackungseinheiten angeboten werden
können. Die Verwendung einer Kombination aus einem schmutzablösevermögenden Polymer
und einem alkoxylierten Oxo-Alkohol mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten in einem flüssigen
Wasch- oder Reinigungsmittel zur Erhöhung der Reinigungsleistung an Fett-haltigen
Anschmutzungen wird beschrieben. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist Verwendung
einer Kombination aus einem schmutzablösevermögenden Polymer und einem alkoxylierten
Oxo-Alkohol mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten in einem flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittel
zur Erhöhung der Vergrauungsinhibierung.
[0017] Im Folgenden soll die Erfindung, unter anderem anhand von Beispielen, eingehender
erläutert werden.
[0018] Das flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel enthält zwingend ein schmutzablösevermögendes
Polymer und einen alkoxylierten Oxo-Alkohol mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten.
[0019] Zu schmutzablösevermögenden Polymeren gehören Polyester, die formal durch Veresterung
zweier Monomerteile zugänglich sind, wobei das erste Monomer eine Dicarbonsäure HOOC-Ph-COOH
und das zweite Monomer ein Diol HO-(CHR-)
aOH, das auch als polymeres Diol H-(O-(CHR-)
a)
bOH vorliegen kann, ist. Darin bedeutet Ph einen o-, m- oder p-Phenylenrest, der 1
bis 4 Alkylreste mit 1 bis 22 C-Atomen, Sulfonsäuregruppen, Carboxylgruppen und deren
Mischungen, tragen kann, R Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 22 C-Atomen und
deren Mischungen, a eine Zahl von 2 bis 6 und b eine Zahl von 5 bis 300.
In den aus diesen herstellbaren Polyestern
des 1. und 5. Anspruches liegen sowohl Monomerdioleinheiten -O-(CHR-)aO-
mit a = 2 und R = H als auch Polymerdioleinheiten -(O-(CHR)
a)
bO-
mit a = 2 und R = H vor.
[0020] Die dem Rest Ph zugrundeliegende Säure wird
wie beansprucht aus Terephthalsäure, ausgewählt. Sofern deren Säuregruppen nicht Teil der Esterbindungen
im schmutzablösevermögenden Polymer sind, liegen sie vorzugsweise in Salzform, insbesondere
als Alkali- oder Ammoniumsalz vor.
[0021] Das molare Verhältnis von Monomerdioleinheiten zu Polymerdioleinheiten beträgt vorzugsweise
100 : 1 bis 1 : 100. In den Polymerdioleinheiten liegt der Polymerisationsgrad b vorzugsweise
im Bereich von 5 bis 300, insbesondere von 10 bis 80. Das Molekulargewicht beziehungsweise
das mittlere Molekulargewicht oder das Maximum der Molekulargewichtsverteilung bevorzugter
schmutzablösevermögender Polyester liegt vorzugsweise im Bereich von 250 bis 100.000.
[0022] Die schmutzablösevermögenden Polymere
sind endgruppenverschlossen, wobei als Endgruppen insbesondere Alkylgruppen mit 1 bis
5 C-Atomen in Frage kommen.
[0023] Die Menge an schmutzablösevermögendem Polymer beträgt vorzugsweise zwischen 0,5 und
10 Gew.-% und mehr bevorzugt zwischen 1 und 5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte
Wasch- oder Reinigungsmittel.
[0024] Neben dem schmutzablösevermögenden Polymer enthalten die flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittel
einen alkoxylierten Oxo-Alkohol mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten. Oxo-Alkohole sind primäre,
teilweise verzweigte höhere Alkohole, die bei der Oxo-Synthese gewonnen werden. Dabei
werden Oxo-Aldehyde oder deren primäre Aldokondensationsprodukte durch katalytische
Hydrierung in die entsprechenden Oxo-Alkohole überführt.
[0025] Bevorzugt wird ein C
13-15-Oxo-Alkohol mit 7 EO, ein C
13-15-Oxo-Alkohol mit 8 EO oder eine Mischung aus diesen beiden Oxo-Alkoholen in den flüssigen
Wasch- oder Reinigungsmitteln eingesetzt.
[0026] Der Gehalt an alkoxyliertem Oxo-Alkohol mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten beträgt vorzugsweise
5 bis 35 Gew.-% und mehr bevorzugt 10 bis 25 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte
flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel.
[0027] Zusätzlich zu dem schmutzablösevermögendem Polymer und einem alkoxylierten Oxo-Alkohol
mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten kann das Wasch- oder Reinigungsmittel weitere Inhaltsstoffe
enthalten, die die anwendungstechnischen und/oder ästhetischen Eigenschaften des Wasch-
oder Reinigungsmittels weiter verbessern. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung enthält
das Wasch- oder Reinigungsmittel vorzugsweise zusätzlich einen oder mehrere Stoffe
aus der Gruppe der weiteren nichtionische Tenside, anionischen Tenside, Gerüststoffe,
Bleichmittel, Enzyme, Elektrolyte, pH-Stellmittel, Parfüme, Parfümträger, Fluoreszenzmittel,
Farbstoffe, Hydrotope, Schauminhibitoren, Silikonöle, Antiredepositionsmittel, Vergrauungsinhibitoren,
Einlaufverhinderer, Knitterschutzmittel, Farbübertragungsinhibitoren, antimikrobiellen
Wirkstoffe, nicht-wässrigen Lösungsmittel, Germizide, Fungizide, Antioxidantien, Konservierungsmittel,
Korrosionsinhibitoren, Antistatika, Bittermittel, Bügelhilfsmittel, Phobier- und Imprägniermittel,
Haut-pflegende Wirkstoffe, Quell- und Schiebefestmittel, weichmachenden Komponenten
sowie UV-Absorber.
[0028] Neben dem alkoxylierten Oxo-Alkohol mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten kann das flüssige
Wasch- oder Reinigungsmittel beispielsweise weitere nichtionische Tenside enthalten.
Geeignete nichtionische Tenside umfassen alkoxylierte Fettalkohole, alkoxylierte Fettsäurealkylester,
Fettsäureamide, alkoxylierte Fettsäureamide, Polyhydroxyfettsäureamide, Alkylphenolpolyglycolether,
Aminoxide, Alkylpolyglucoside und Mischungen daraus.
[0029] Als alkoxylierte Fettalkohole werden vorzugsweise ethoxylierte, insbesondere primäre
Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich 4 bis 12 Mol Ethylenoxid
(EO) pro Mol Alkohol eingesetzt, in denen der Alkoholrest linear ist. Insbesondere
sind Alkoholethoxylate mit 12 bis 18 C-Atomen, zum Beispiel aus Kokos-, Palm-, Talgfett-
oder Oleylalkohol, und durchschnittlich 5 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den
bevorzugten ethoxylierten Alkoholen gehören beispielsweise C
12-14-Alkohole mit 4 EO oder 7 EO, C
9-11-Alkohol mit 7 EO, C
12-18-Alkohole mit 5 EO oder 7 EO und Mischungen aus diesen. Die angegebenen Ethoxylierungsgrade
stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder
eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte
Homologenverteilung auf (narrow range ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen
Tensiden können auch Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele
hierfür sind Talgfettalkohol mit 14 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO. Auch nichtionische
Tenside, die EO- und PO-Gruppen zusammen im Molekül enthalten, sind erfindungsgemäß
einsetzbar. Geeignet sind ferner auch eine Mischung aus einem (stärker) verzweigten
ethoxylierten Fettalkohol und einem unverzweigten ethoxylierten Fettalkohol, wie beispielsweise
eine Mischung aus einem C
16-18-Fettalkohol mit 7 EO und 2-Propylheptanol mit 7 EO. Die Menge an weiteren nichtionischen
Tensiden beträgt vorzugsweise weniger als 5 Gew.-%, mehr bevorzugt weniger als 2 Gew.-%
und insbesondere bevorzugt weniger als 1 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte Menge
an flüssigem Wasch- oder Reinigungsmittel.
[0030] Es ist bevorzugt, dass das flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel zusätzlich ein anionisches
Tensid enthält.
[0031] Geeignete anionische Tensid umfassen Alkylbenzolsulfonsäuresalze, Olefinsulfonsäuresalze,
C
12-18-Alkansulfonsäuresalze, Salze von Schwefelsäuremonoestern mit einem Fettalkohol, eine
Fettsäureseifen, Salze von Schwefelsäuremonoestern mit einem ethoxylierten Fettalkohol
oder eine Mischung aus zwei oder mehr dieser anionischen Tenside ist. Von diesen anionischen
Tensiden sind Alkylbenzolsulfonsäuresalze, Fettsäureseifen und Mischungen daraus besonders
bevorzugt.
[0032] Der Gehalt an anionischem Tensid beträgt vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-% und mehr bevorzugt
10 bis 40 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel.
[0033] Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C
9-13-Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, d.h. Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten
sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus C
12-18-Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem
Schwefeltrioxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte
erhält, in Betracht. Geeignet sind auch C
12-18-Alkansulfonate und die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), zum Beispiel
die α-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren.
[0034] Als Alk(en)ylsulfate werden die Salze der Schwefelsäurehalbester der C
12-C
18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-,
Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C
10-C
20-Oxo-Alkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt.
Aus waschtechnischem Interesse sind die C
12-C
16-Alkylsulfate und C
12-C
15-Alkylsulfate sowie C
14-C
15-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate sind geeignete anionische Tenside.
[0035] Auch Fettalkoholethersulfate, wie die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol
Ethylenoxid ethoxylierten geradkettigen oder verzweigten C
7-21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C
9-11-Alkohole mit im Durchschnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C
12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet.
[0036] Weitere geeignete anionische Tenside sind Fettsäureseifen. Geeignet sind gesättigte
und ungesättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure,
Stearinsäure, (hydrierten) Erucasäure und Behensäure sowie insbesondere aus natürlichen
Fettsäuren, zum Beispiel Kokos-, Palmkern-, Olivenöl- oder Talgfettsäuren, abgeleitete
Seifengemische.
[0037] Die anionischen Tenside einschließlich der Fettsäureseifen können in Form ihrer Natrium-,
Kalium- oder Magnesium- oder Ammoniumsalze vorliegen. Vorzugsweise liegen die anionischen
Tenside in Form ihrer Natriumsalze oder Ammoniumsalze vor. Zur Neutralisation einsetzbare
Amine sind vorzugsweise Cholin, Triethylamin, Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin,
Methylethylamin oder eine Mischung daraus, wobei Monoethanolamin bevorzugt ist.
[0038] In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform enthält das flüssige Wasch- oder
Reinigungsmittel eine mit Monoethanolamin neutralisierte Alkylbenzolsulfonsäure, insbesondere
C
9-13-Alkylbenzolsulfonsäure, und/oder eine mit Monoethanolamin neutralisierte Fettsäure.
[0039] Die Gesamtmenge an mit einem Amin neutralisierten anionischen Tensid und einem alkoxylierten
Oxo-Alkohol mit 7 oder 8 Alkoxyeinheiten in dem flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittel
beträgt vorzugsweise bis zu 85 Gew.-%, vorzugsweise 40 bis 75 Gew.-% und besonders
bevorzugt 50 bis 70 Gew.-%, bezogen auf das gesamte flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel.
[0040] Das Wasch- oder Reinigungsmittel ist flüssig. Die Wasch- oder Reinigungsmittel können
Wasser enthalten, wobei der Gehalt an Wasser in einer bevorzugten Ausführungsform
weniger als 10 Gew.-% und mehr bevorzugt weniger als 8 Gew.-%, jeweils bezogen auf
das gesamte flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel, beträgt.
[0041] Das flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel
wird in eine wasserlösliche Umhüllung gefüllt und
ist somit Bestandteil einer wasserlöslichen Verpackung. Ist das flüssige Wasch- oder
Reinigungsmittel in einer wasserlöslichen Umhüllung verpackt, ist es bevorzugt, dass
der Gehalt an Wasser weniger als 10 Gew.-%, bezogen auf das gesamte flüssige Wasch-
oder Reinigungsmittel, beträgt und dass die anionischen Tenside in Form ihrer Ammoniumsalze
vorliegen.
[0042] Die Neutralisation mit Aminen führt, anders als bei Basen wie NaOH oder KOH, nicht
zu Bildung von Wasser. Somit können wasserarme flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel
hergestellt werden, die direkt für die Verwendung in wasserlöslichen Umhüllungen geeignet
sind.
[0043] Eine wasserlösliche Verpackung enthält neben dem flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittel
eine wasserlösliche Umhüllung. Die wasserlösliche Umhüllung wird vorzugsweise durch
ein wasserlösliches Folienmaterial gebildet.
[0044] Solche wasserlöslichen Verpackungen können entweder durch Verfahren des vertikalen
Formfüllversiegelns (VFFS) oder Warmformverfahren hergestellt werden.
[0045] Das Warmformverfahren schließt im Allgemeinen das Formen einer ersten Lage aus einem
wasserlöslichen Folienmaterial zum Bilden von Ausbuchtungen zum Aufnehmen einer Zusammensetzung
darin, Einfüllen der Zusammensetzung in die Ausbuchtungen, Bedecken der mit der Zusammensetzung
gefüllten Ausbuchtungen mit einer zweiten Lage aus einem wasserlöslichen Folienmaterial
und Versiegeln der ersten und zweiten Lagen miteinander zumindest um die Ausbuchtungen
herum ein.
[0046] Die wasserlösliche Umhüllung wird vorzugsweise aus einem wasserlöslichen Folienmaterial
ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polymeren oder Polymergemischen gebildet.
Die Umhüllung kann aus einer oder aus zwei oder mehr Lagen aus dem wasserlöslichen
Folienmaterial gebildet werden. Das wasserlösliche Folienmaterial der ersten Lage
und der weiteren Lagen, falls vorhanden, kann gleich oder unterschiedlich sein.
[0047] Es ist bevorzugt, dass die wasserlösliche Umhüllung Polyvinylalkohol oder ein Polyvinylalkoholcopolymer
enthält.
[0048] Geeignete wasserlösliche Folien zur Herstellung der wasserlöslichen Umhüllung basieren
bevorzugt auf einem Polyvinylalkohol oder einem Polyvinylalkoholcopolymer, dessen
Molekulargewicht im Bereich von 10.000 bis 1.000.000 gmol
-1, vorzugsweise von 20.000 bis 500.000 gmol
-1, besonders bevorzugt von 30.000 bis 100.000 gmol
-1 und insbesondere von 40.000 bis 80.000 gmol
-1 liegt.
[0049] Die Herstellung von Polyvinylalkohol geschieht üblicherweise durch Hydrolyse von
Polyvinylacetat, da der direkte Syntheseweg nicht möglich ist. Ähnliches gilt für
Polyvinylalkoholcopolymere, die aus entsprechend aus Polyvinylacetatcopolymeren hergestellt
werden. Bevorzugt ist, wenn wenigstens eine Lage der wasserlöslichen Umhüllung einen
Polyvinylalkohol umfasst, dessen Hydrolysegrad 70 bis 100 Mol-%, vorzugsweise 80 bis
90 Mol-%, besonders bevorzugt 81 bis 89 Mol-% und insbesondere 82 bis 88 Mol-% ausmacht.
[0050] Ein zur Herstellung der wasserlöslichen Umhüllung geeignetes Folienmaterial kann
zusätzlich Polymere, ausgewählt aus der Gruppe umfassend Acrylsäure-haltige Polymere,
Polyacrylamide, Oxazolin-Polymere, Polystyrolsulfonate, Polyurethane, Polyester, Polyether
Polymilchsäure, und/oder Mischungen der vorstehenden Polymere, zugesetzt sein.
[0051] Bevorzugte Polyvinylalkoholcopolymere umfassen neben Vinylalkohol Dicarbonsäuren
als weitere Monomere. Geeignete Dicarbonsäure sind Itaconsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure
und Mischungen daraus, wobei Itaconsäure bevorzugt ist.
[0052] Ebenso bevorzugte Polyvinylalkoholcopolymere umfassen neben Vinylalkohol eine ethylenisch
ungesättige Carbonsäure, deren Salz oder deren Ester. Besonders bevorzugt enthalten
solche Polyvinylalkoholcopolymere neben Vinylalkohol Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureester,
Methacrylsäureester oder Mischungen daraus.
[0053] Geeignete wasserlösliche Folien zum Einsatz in den Umhüllungen der wasserlöslichen
Verpackungen gemäß der Erfindung sind Folien, die von der Firma MonoSol LLC beispielsweise
unter der Bezeichnung M8630, C8400 oder M8900 vertrieben werden. Andere geeignete
Folien umfassen Folien mit der Bezeichnung Solublon® PT, Solublon® GA, Solublon® KC
oder Solublon® KL von der Aicello Chemical Europe GmbH oder die Folien VF-HP von Kuraray.
[0054] Die wasserlösliche Verpackung, umfassend das flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel
und die wasserlösliche Umhüllung, kann eine oder mehr Kammern aufweisen. Die wasserlöslichen
Verpackungen mit einer Kammer können eine im Wesentlichen formstabile kugelförmige
und kissenförmige Ausgestaltung mit einer kreisförmigen, elliptischen, quadratischen
oder rechteckigen Grundform aufweisen. Das flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel kann
in einer oder mehreren Kammern, falls vorhanden, der wasserlöslichen Umhüllung enthalten
sein.
[0055] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die wasserlösliche Verpackung zwei Kammern
auf. In dieser Ausführungsform enthält die erste Kammer das flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel
und die zweite Kammer ein festes oder ein flüssiges Mittel, vorzugsweise ein festes
oder ein flüssiges Wasch- oder Reinigungsmittel.
[0056] Die Mittel, die in den unterschiedlichen Kammern einer wasserlöslichen Verpackung
mit zwei oder mehr Kammern enthalten sind, können dieselbe Zusammensetzung aufweisen.
[0057] Vorzugsweise weisen die Mittel, welche bevorzugt alle Wasch- oder Reinigungsmittel
sind, in einer wasserlöslichen Verpackung mit mindestens zwei Kammern Zusammensetzungen
auf, die sich mindestens in einem Inhaltsstoff oder sich mindestens im Gehalt eines
Inhaltsstoffes unterscheiden.
[0058] Wasserlösliche Verpackungen mit mindestens zwei Kammern weisen den Vorteil auf, dass
nicht kompatible Inhaltsstoffe in getrennten Kammern vorhanden sein können. Ein weiterer
Vorteil ergibt sich bei Suspension mit festen und flüssigen Inhaltsstoffen, welche
oftmals vom Anwender der wasserlöslichen Verpackung als wenig ästhetisch und/oder
fehlerhaft angesehen werden. In einem solchen Fall können die festen bzw. unlöslichen
Inhaltsstoffe in einer separaten Kammer der wasserlöslichen Verpackung enthalten sein.
Beispiele
[0059] Es wurden flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel mittels üblicher und bekannter Methoden
und Verfahren hergestellt. In der folgenden Tabelle 1 sind die Zusammensetzungen von
vier erfindungsgemäßen Wasch- oder Reinigungsmitteln E1 bis E4 sowie vier nicht erfindungsgemäßen
Wasch- oder Reinigungsmitteln V1 bis V4 gezeigt.
Tabelle 1: Flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel E1 bis E4 sowie V1 bis V4 [alle Mengen
sind in Gew.-% Aktivstoff, bezogen auf die Zusammensetzung, angegeben]
| Inhaltsstoffe |
E1 |
E2 |
E3 |
E4 |
V1 |
V2 |
V3 |
V4 |
| C10-C13Alkylbenzolsulfonsäure |
20 |
2 |
17 |
20 |
20 |
20 |
20 |
20 |
| C13-C15-Oxo-Alkohol mit 8 EO |
18 |
-- |
19 |
-- |
18 |
-- |
-- |
-- |
| C13-C15-Oxo-Alkohol mit 7 EO |
-- |
7 |
-- |
18 |
-- |
18 |
-- |
-- |
| C12-18-Fettalkohol mit 7 EO |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
18 |
18 |
| C12-18-Fettsäure |
12 |
4,5 |
15 |
12 |
12 |
12 |
12 |
12 |
| Na-Laurylethersulfat (2 EO) |
5 |
11 |
-- |
5 |
5 |
5 |
5 |
5 |
| C12-C14-Alkylpolyglykosid |
-- |
2 |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
| Soil-Release-Polymer* |
2 |
1,3 |
1,5 |
2 |
-- |
-- |
-- |
2 |
| Glycerin |
4 |
5 |
22 |
4 |
4 |
4 |
4 |
4 |
| 1,2-Propandiol |
5,2 |
-- |
9 |
5,2 |
5,2 |
5,2 |
5,2 |
5,2 |
| Ethanol |
2 |
-- |
3,3 |
2 |
2 |
2 |
2 |
2 |
| Phosphonat |
0,7 |
0,5 |
0,9 |
0,7 |
0,7 |
0,7 |
0,7 |
0,7 |
| Monoethanolamin |
10 |
-- |
7 |
10 |
10 |
10 |
10 |
10 |
| NaOH (50%ig) |
-- |
1,9 |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
| Citronensäure |
2,3 |
2 |
-- |
2,3 |
2,3 |
2,3 |
2,3 |
2,3 |
| Borsäure |
1 |
1 |
-- |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
| Farbstoffe, Enzyme (Cellulase, Amylase & Protease), optischer |
4,5 |
4,5 |
1,8 |
4,5 |
4,5 |
4,5 |
4,5 |
4,5 |
| Aufheller, Parfüm |
|
|
|
|
|
|
|
|
| Wasser |
auf 100 |
auf 100 |
auf 100 |
auf 100 |
auf 100 |
auf 100 |
auf 100 |
auf 100 |
| * Soil-Release-Polymer = Texcare® SRN 170 (ex Clariant) |
[0060] Zur Bestimmung der "Soil-Release"-Leistung der flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittel
wurden verschiedene verschiedene Stofflappen aus Polyester zunächst drei Mal mit je
35 g des zu prüfenden flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittels E1 oder V1 in einer
Haushaltswaschmaschine (Miele W 1514) mit 3,5 kg Begleitwäsche bei 40 °C gewaschen
und danach mit Fett-haltigen Anschmutzungen mit einem Durchmesser von jeweils ca.
2 cm versehen.
[0061] Anschließend wurde eine Haushaltswaschmaschine (Miele W 114) mit 3,5 kg Begleitwäsche
sowie den verschmutzten Stofflappen aus Polyester beladen. Zusätzlich wurden 35 g
des zu prüfenden Waschmittels zudosiert E1 oder V1 und sechs Mal bei 40 °C gewaschen.
Nach hängender Trocknung und Mangeln der Stofflappen wurde deren Remission spektralphotometrisch
(Minolta CR200-1) als Y-Wert bestimmt (siehe Tabelle 2). Die Bewertung der Fleckentfernung
erfolgte über den Y-Wert.
Tabelle 2: Weißgrade (Mittel aus 6 Bestimmungen)
| |
E1 vs. V1 |
| Hautfett (blau eingefärbt) |
+ 19,7 |
| Staub/Hautfett mit Mineralöl |
+10,4 |
| Gebrauchtes Maschinenöl |
+8,7 |
| Make Up (Sans Soucis) |
+7,8 |
| Make Up (Manhattan) |
+3,1 |
| Schwarze Schuhcreme (Kiwi) |
+13,1 |
[0062] Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass das flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel E1
eine höhere Reinigungsleistung, insbesondere "Soil-Release"-Leistung, an Fett-haltigen
Anschmutzungen aufweist, als ein Wasch- oder Reinigungsmittel ohne schmutzablösevermögendes
Polymer.
[0063] Außerdem wurden mit den flüssigen Wasch- oder Reinigungsmitteln E1, E4 sowie V1 bis
V4 Untersuchungen zur Vergrauungsinhibierung durchgeführt.
[0064] Dazu wurden verschiedene Testgewebe fünf Mal hintereinander mit je 20 g des zu prüfenden
flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittels E1, E4, V1, V2, V3 oder V4 in einer Haushaltswaschmaschine
(Miele W 1514) mit je 5 SBL 2004 Tüchern mit standardisierter Schmutzbeladung (32
g Schmutzballast) bei 40 °C gewaschen.
[0065] Nach hängender Trocknung und Mangeln der Wäsche wurde deren Weißgrad spektralphotometrisch
bestimmt. In Tabelle 3 sind diese Messwerte im Vergleich zum jeweiligen Ausgangswert
der Testgewebe angegeben.
[0066] Bei den Geweben aus Baumwolle handelt es sich um acht verschiedene kommerziell erhältliche
Baumwollgewebe. Die Gewebe aus Synthetik umfassen zehn verschiedene kommerziell erhältliche
Gewebe aus beispielsweise Polyamid, Viskose, Polyester, Polyester-Baumwolle-Mischungen,
Lycra-Elasthan-Mischungen und Polyacrylnitril. Die Alttagsgewebe umfassen vier handelsübliche
Alltagstextilien wie zum Beispiel Küchen-, Frottier-, Gerstenkornhandtuch und weiße
T-Shirts.
Tabelle 3: Weißgrade (Mittelwert der jeweiligen Gewebe)
| Wasch- oder Reinigungsmittel |
Baumwolle |
Synthetik |
Alltag |
Gesamt |
| E1 |
-9,8 |
-7,2 |
-13,4 |
-10,1 |
| E4 |
-10,3 |
-8,4 |
-9,8 |
-9,5 |
| V1 |
-10,9 |
-11,2 |
-13,4 |
-11,8 |
| V2 |
-12,7 |
-9,0 |
-13,6 |
-11,8 |
| V3 |
-13,5 |
-9,3 |
-14,8 |
-12,5 |
| V4 |
-12,1 |
-8,3 |
-14,4 |
-11,6 |
[0067] Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass durch Verwendung einer Kombination aus einem
schmutzablösevermögenden Polymer und einem alkoxylierten Oxo-Alkohol mit 7 oder 8
Alkoxyeinheiten die vergrauungsinhibierende Reinigungsleistung eines flüssigen Wasch-
oder Reinigungsmittels nicht nur an Polyester-Geweben, sondern insbesondere auch an
Geweben aus Baumwolle erhöht werden kann. Dabei zeigt die Kombination aus einem schmutzablösevermögenden
Polymer und einem alkoxylierten Oxo-Alkohol mit 8 Alkoxyeinheiten eine besonders gute
vergrauungsinhibierende Reinigungsleistung an synthetischen Geweben während die Kombination
aus einem schmutzablösevermögenden Polymer und einem alkoxylierten Oxo-Alkohol mit
7 Alkoxyeinheiten eine besonders gute vergrauungsinhibierende Reinigungsleistung an
Alltagsgeweben aufweist.
[0068] Zur Herstellung einer wasserlöslichen Verpackungen mit dem Wasch- oder Reinigungsmittel
E3 wurde eine Folie vom Typ M 8630 (ex Monosol) mit einer Dicke von 76 µm) zum Ausbilden
einer Ausbuchtung mittels Vakuum in eine Mulde gezogen. Anschließend wurde die Ausbuchtung
mit 30 ml des flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittel E3 befüllt. Nach Bedecken der
mit dem Mittel befüllten Ausbuchtungen mit einer zweiten Lage einer Folie vom Typ
M 8630 wurden die erste und zweite Lage miteinander versiegelt. Die Siegelungstemperatur
betrug 150 °C und die Siegelungsdauer 1,1 Sekunden.
[0069] Nach 4, 8 und 12 Wochen Lagerzeit der wasserlöslichen Verpackungen mit dem Wasch-
oder Reinigungsmitteln E3 unter verschiedenen klimatischen Bedingungen konnte keinerlei
An- oder Auflösung der wasserlöslichen Umhüllung beobachtet werden. Zudem konnten
keine Poren oder Löcher, die ebenfalls zum Produktaustritt oder Leckagen führen würden,
festgestellt werden.
[0070] Wasserlösliche Verpackungen mit dem Wasch- oder Reinigungsmitteln E3 lösten sich
in Waschgängen bei Temperaturen, die im Bereich von 20 bis 95 °C lagen, rückstandslos
auf und zeigten eine sehr gute Soil-Release-Reinigungsleistung, insbesondere an Fett-haltigen
Anschmutzungen, sowie eine sehr gute vergrauungsinhibierende Reinigungsleistung.