| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 829 392 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
18.04.2018 Patentblatt 2018/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.07.2014 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Vorrichtung zum Umformen eines flachliegenden Materials
Apparatus for shaping a flat material
Procédé de déformation d'un matériau à plat
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.07.2013 DE 102013107931
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Pester Pac Automation GmbH |
|
87787 Wolfertschwenden (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Haug, Hans
87730 Bad Grönenbach (DE)
- Hauptmann, Marek
01069 Dresden (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Hutzelmann, Gerhard |
|
Patentanwaltskanzlei Hutzelmann
Schloss Osterberg 89296 Osterberg 89296 Osterberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 700 833 CH-A- 146 141 DE-C2- 2 704 529 US-A- 2 215 789 US-A- 2 270 187 US-A- 2 402 237 US-A- 4 897 031
|
EP-A1- 2 764 991 DE-A1-102010 037 092 DE-T2- 60 105 598 US-A- 2 270 185 US-A- 2 272 920 US-A- 4 576 566
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umformen eines flachliegenden
Materials aus insbesondere Naturfasern, wie z.B. Papier oder Karton, in einen schalen-
bzw. becherförmigen Gegenstand, wobei mit geringem Abstand von der Matrize ein sogenannter
Faltenhalter vorgesehen ist, wobei zwischen beiden das flachliegende Material einspannbar
ist.
[0002] Derartiges Material lässt sich aufgrund der Materialeigenschaften im herkömmlichen
Sinn nicht tiefziehen. Wird ein derartiges Material beispielsweise durch einen Kolben
in eine Form eingepresst, so bilden sich im Wandbereich unkontrolliert Falten, die
nachträglich nicht mehr zu glätten sind.
[0003] Aus der
US 4,576,566 ist eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches bekannt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung aufzuzeigen, mit der die
Umformung eines derartigen Materials mit zufriedenstellendem Ergebnis gelingt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Zuführeinrichtung für
das flachliegende Material vorgesehen ist, an welche eine Umformeinrichtung mit einem
Stempel und einer Matrize anschließt und dass eine Kalibriereinrichtung vorgesehen
ist, in welche der Stempel den bereits vorgeformten Gegenstand einführt und in Zusammenwirkung
von Stempel und Kalibriereinrichtung verpresst.
[0006] Der Faltenhalter bewirkt dabei, dass nur soviel Material nachrutscht, wie in die
Matrize hineingepresst wird.
[0007] Durch dieses kontrollierte Nachrutschen werden kleine und gleichmäßig verteilte Falten
im umgeformten Material gebildet, die später egalisiert werden können.
[0008] Durch die Kalibriereinrichtung werden die zuvor gebildeten kleinen Falten egalisiert.
[0009] Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung am Faltenhalter eine Anpresseinrichtung angreift, welche den Faltenhalter
kontrolliert gegen die Matrize und damit gegen den flachliegenden Zuschnitt zu pressen
vermag.
[0010] Damit ist auch die Bildung der feinen Falten kontrolliert.
[0011] Als sehr vorteilhaft hat es sich auch ergeben, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung am Faltenhalter wenigstens eine Druckfeder angreift, welche den Faltenhalter
gegen die Matrize und damit gegen den Materialzuschnitt presst.
[0012] Es ist erfindungsgemäß jedoch auch möglich, dass die am Faltenhalter angreifende
Anpresseinrichtung hydraulisch oder pneumatisch angetrieben ist.
[0013] Sowohl die Federbelastung als auch der hydraulisch/pneumatische Antrieb lassen sich
auch kombinieren und ergeben eine optimale Einstellung des Anpressdruckes, insbesondere
wenn der Anpressdruck geregelt oder gesteuert ist.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
vor der Umformeinrichtung eine Stanzeinrichtung vorgesehen ist, welche Einzel-Zuschnitte
aus einer Material-Bahn auszustanzen vermag.
[0015] Damit kann das Material in vorteilhafter Weise als Bahn zugeführt werden und wird
erst unmittelbar vor der Umformung in dazu notwendige Einzelzuschnitte umgewandelt.
[0016] Als sehr vorteilhaft hat sich auch eine weitere Ausgestaltung der Erfindung erwiesen,
gemäß welcher eine Einrichtung zum wenigstens einseitigen Befeuchten des umzuformenden
Materials vorgesehen ist.
[0017] Es hat sich ergeben, dass ein befeuchteter Zuschnitt leichter Umzuformen ist als
ein unbefeuchteter Material-Zuschnitt.
[0018] Dabei ist es abhängig vom eingesetzten Material, ob eine ein- oder doppelseitige
Befeuchtung sinnvoll ist.
[0019] Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
eine Heizeinrichtung zum Aufheizen des umzuformenden Materials vorgesehen ist.
[0020] Durch das Aufheizen des Materials wird dessen Geschmeidigkeit erhöht und damit die
Bildung sehr kleiner Falten gewährleistet.
[0021] Die Heizeinrichtung kann erfindungsgemäß als Strahlungsheizung ausgebildet sein und
den Material-Zuschnitt unmittelbar beheizen.
[0022] Es ist erfindungsgemäß jedoch auch möglich, dass der Stempel und/oder der Faltenhalter
und/oder die Matrize beheizt sind.
[0023] Beide Möglichkeiten der Beheizung sind jedoch auch kombinierbar.
[0024] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass dem Stempel
gegenüber liegend ein Gegenkolben angeordnet ist, der gegen die Unterseite des Material-Zuschnittes
in dessen eingespanntem Zustand zu pressen vermag.
[0025] Damit wird auch der Boden des zu bildenden Teil gehalten und kein Material kann in
den Wandbereich abfließen, was zu erheblichen Störungen führen könnte.
[0026] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
eine Aufweiteinrichtung vorgesehen ist, in welcher das obere Ende des Gegenstandes
aufgeweitet werden kann.
[0027] Damit kann die erfindungsgemäße Vorrichtung flexibel gestaltet werden.
[0028] Ebenfalls sehr vorteilhaft ist eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, die dadurch
gekennzeichnet ist, dass eine Einrichtung zum Umformen des oberen Randabschnittes
des Gegenstandes zu einem Siegelrand oder dergleichen vorgesehen ist.
[0029] Der Siegelrand kann dabei flach oder gewölbt, beispielsweise als Mundrolle, ausgebildet
werden.
[0030] Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
ein Auswerfer vorgesehen ist, der den fertigen bzw. teilweise fertigen Gegenstand
auszuwerfen vermag.
[0031] Damit ist ein leichtes Entnehmen des geformten Teils aus der Vorrichtung gewährleistet.
[0032] Als Auswerfer kann dabei der ohnehin vorhandene Gegenkolben dienen.
[0033] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht.
Dabei zeigt die Figur:
eine mehrstufige Vorrichtung zum Umformen von faserhaltigem Material.
[0034] Mit 1 ist in der Figur eine Materialbahn aus Papier bzw. einem vergleichbaren faserhaltigen
Material bezeichnet, die in Rollenform vorliegt. In einer Stanzeinrichtung 2 werden
einzelne Material-Zuschnitte 3 aus dieser Materialbahn ausgestanzt. Diese Material-Zuschnitte
3 werden in eine Umform-Vorrichtung 4 eingebracht, die eine Matrize 5 aufweist, in
welche der Material-Zuschnitt hinein umgeformt wird. Dazu ist oberhalb der Matrize
5 ein Stempel 6 angeordnet der gegen die Matrize 5 verschiebbar gelagert ist. Oberhalb
der Matrize 5 ist ein Faltenhalter 7 angeordnet, zwischen dem und der Matrize 5 der
Material-Zuschnitt 3 eingelegt wird. Beim Eindrücken des Stempels 6 in die Matrize
5 wird der Material-Zuschnitt 3 in die Matrize 5 eingedrückt, wobei der Wandbereich
des dabei gebildeten Teils Falten wirft. Durch den Faltenhalter 7 wird ein Nachfließen
des Material so gesteuert, dass sich nur kleine und feinverteilte Falten bilden. Dabei
kann der Anpressdruck des Faltenhalters 7 an die Matrize 5 in Abhängigkeit vom verwendeten
Material eingestellt bzw. geregelt werden. Dazu können am Faltenhalter 7 nicht dargestellte
Druckfedern angreifen. Darüber hinaus ist es möglich den Faltenhalter über hydraulische
bzw. pneumatische Kolben anzupressen. Diese Kolben bzw. daraus resultierend die Anpresskraft
des Faltenhalters kann dabei gesteuert bzw. geregelt sein.
[0035] Dem Stempel 6 gegenüberliegend ist ein Gegenkolben 8 vorgesehen, der an der Unterseite
des Material-Zuschnittes 3 anzugreifen vermag und dabei ein Nachrutschen von Material
in den umzuformenden Wandbereich verhindert.
[0036] Unterhalb der Matrize 5 ist eine Kalibriereinrichtung 9 angeordnet, in die der in
der Matrize 5 umgeformte Material-Zuschnitt 3 vom Stempel 6 eingedrückt wird.
[0037] Hierin werden die beim Umformen entstehenden kleinen Falten in der Wand des gebildeten
Teils egalisiert, so dass eine glatte Wand gebildet wird.
[0038] Der Gegenkolben 8 dient dann als Auswerfer des fertigen Teils aus der Vorrichtung
4.
[0039] In der Kalibriereinrichtung 9 kann die Wand des gebildeten Teils am oberen Ende aufgeweitet
werden.
[0040] Es ist aber auch möglich einen glatten Siegelrand oder eine Mundrolle anzuformen.
[0041] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass in den fertigen Gegenstand zu verpackende
Gegenstände unmittelbar anschließend oder später eingebracht werden.
[0042] Desweiteren können die zu verpackenden Gegenstände beispielsweise durch eine Umreifung
oder Umhüllung sowohl inline als auch später fixiert werden.
1. Vorrichtung (4) zum Umformen eines flachliegenden Material-Zuschnittes (3) aus insbesondere
Naturfasern, wie z.B. Papier oder Karton, in einen schalen- bzw. becherförmigen Gegenstand,
wobei die Vorrichtung (4) eine Umformeinrichtung mit einem Stempel (6) und einer Matrize
aufweist, wobei mit geringem Abstand von der Matrize (5) ein sogenannter Faltenhalter
(7) vorgesehen ist, wobei zwischen beiden der flachliegende Zuschnitt (3) einspannbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuführeinrichtung für das flachliegende Material vorgesehen ist, an welche sich
die Umformeinrichtung anschließt, und dass eine Kalibriereinrichtung (9) vorgesehen
ist, in welche der Stempel (6) den bereits vorgeformten Gegenstand einführt und in
Zusammenwirkung von Stempel (6) und Kalibriereinrichtung (9) verpresst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Faltenhalter (7) eine Anpresseinrichtung angreift, welche den Faltenhalter kontrolliert
gegen die Matrize (5) und damit gegen den flachliegenden Zuschnitt (3) zu pressen
vermag.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Faltenhalter (7) wenigstens eine Druckfeder angreift, welche den Faltenhalter
(7) gegen die Matrize (5) und damit gegen den Material-Zuschnitt (3) presst und/oder
dass die am Faltenhalter (7) angreifende Anpresseinrichtung hydraulisch oder pneumatisch
angetrieben ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anpressdruck des Faltenhalters (7) geregelt oder gesteuert ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Umformeinrichtung eine Stanzeinrichtung (2) vorgesehen ist, welche Einzel-Zuschnitte
(3) aus einer Material-Bahn (1) auszustanzen vermag.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zum wenigstens einseitigen Befeuchten des umzuformenden Materials
(1,3) vorgesehen ist und/oder dass eine Heizeinrichtung zum Aufheizen des umzuformenden
Materials (1,3) vorgesehen ist, wobei die Heizeinrichtung als Strahlungsheizung ausgebildet
sein kann.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (6) und/oder der Faltenhalter (7) und/oder die Matrize (5) beheizt sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stempel (6) gegenüber liegend ein Gegenkolben (8) angeordnet ist, der gegen die
Unterseite des Material-Zuschnittes (3) in dessen eingespanntem Zustand zu pressen
vermag.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufweiteinrichtung vorgesehen ist, in welcher das obere Ende des Gegenstandes
aufgeweitet werden kann.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zum Umformen des oberen Randabschnittes des Gegenstandes zu einem
Siegelrand oder dergleichen vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auswerfer (8) vorgesehen ist, der den fertigen bzw. teilweise fertigen Gegenstand
auszuwerfen vermag.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den fertigen Gegenstand zu verpackende Gegenstände eingebracht werden.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verpackenden Gegenstände beispielsweise durch eine Umreifung oder Umhüllung
fixiert werden.
1. Device (4) for reshaping a laid-flat material blank (3) of, in particular, natural
fibres such as, for example, paper or cardboard, into a dish-shaped or cup-shaped
article, wherein the device (4) comprises a reshaping device with a stamp (6) and
a die, wherein a so-called fold retainer (7) is provided at a small spacing from the
die (5) and wherein the laid-flat blank (3) can be clamped in place between the two,
characterised in that a feed device for the laid-flat material is provided, with which the reshaping device
is connected, and that a calibrating device (9) is provided, into which the stamp
(6) introduces the already preshaped article and presses it in co-operation of the
stamp (6) and calibrating device (9).
2. Device according to claim 1, characterised in that a pressing device engages the fold retainer (7), which pressing device is capable
of pressing the fold retainer in controlled manner against the die (5) and thus against
the laid-flat blank (3).
3. Device according to claim 2, characterised in that at least one compression spring which presses the fold retainer (7) against the die
(5) and thus against the material blank (3) engages the fold retainer (7) and/or that
the pressing device engaging the fold retainer (7) is hydraulically or pneumatically
driven.
4. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the pressing pressure of the fold retainer (7) is regulated or controlled.
5. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that provided in front of the reshaping device is a punching device (2) capable of punching
individual blanks (3) out of a material web (1).
6. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that a device for moistening the material (1, 3), which is to be reshaped, on at least
one side is provided and/or that a heating device for heating the material (1, 3),
which is to be reshaped, is provided, wherein the heating device can be constructed
as radiant heating means.
7. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the stamp (6) and/or the fold retainer (7) and/or the die (5) is or are heated.
8. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that a counter piston (8) is arranged opposite to the stamp (6) and is capable of pressing
against the underside of the material blank (3) in the clamped state thereof.
9. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that a widening device is provided in which the upper end of the article can be widened.
10. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that a device for reshaping the upper edge section of the article to form a sealing edge
or the like is provided.
11. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that an ejector (8) capable of ejecting the finished or partly finished article is provided.
12. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that items to be packaged are introduced into the finished article.
13. Device according to claim 12, characterised in that the items to be packaged are fixed, for example, by being strapped around or enclosed.
1. Dispositif (4) dévolu à la mise en forme d'une ébauche prédécoupée (3) en un matériau
aplati notamment constitué par des fibres naturelles, tel que du papier ou du carton
par exemple, afin d'obtenir un objet respectivement en forme d'écuelle ou de gobelet,
ledit dispositif (4) étant équipé d'un appareil de formage comprenant un poinçon (6)
et une matrice, une pièce désignée par « serre-flan » (7) étant prévue à faible distance
de ladite matrice (5), l'ébauche prédécoupée aplatie (3) étant enserrée entre ces
deux éléments, caractérisé par le fait qu'il est prévu un appareil d'amenée affecté au matériau aplati et auquel l'appareil
de formage se rattache ; et par le fait qu'il est prévu un appareil de calibrage (9) dans lequel le poinçon (6) insère l'objet
déjà préformé, et le comprime par coopération entre ledit poinçon (6) et ledit appareil
de calibrage (9).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un appareil de compression, venant en prise avec le serre-flan (7), est apte à presser
ledit serre-flan contre la matrice (5), de manière contrôlée, et donc contre l'ébauche
prédécoupée aplatie (3).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'au moins un ressort de pression, venant en prise avec le serre-flan (7), presse ledit
serre-flan (7) contre la matrice (5), et donc contre l'ébauche (3) de matériau prédécoupé
; et/ou par le fait que l'appareil de compression, venant en prise avec ledit serre-flan (7), est entraîné
hydrauliquement ou pneumatiquement.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la pression de contact du serre-flan (7) est régulée ou commandée.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il est prévu, avant l'appareil de formage, un appareil de poinçonnage (2) apte à poinçonner
des ébauches prédécoupées individuelles (3) à partir d'une nappe de matériau (1).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il est prévu un appareil destiné à l'humidification au moins unilatérale du matériau
(1, 3) devant être mis en forme ; et/ou par le fait qu'il est prévu un appareil de chauffage conçu pour chauffer ledit matériau (1, 3) devant
être mis en forme, lequel appareil de chauffage peut être réalisé en tant que chauffage
rayonnant.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le poinçon (6) et/ou le serre-flan (7) et/ou la matrice (5) est (sont) chauffé(e)(s).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un contre-piston (8), placé en vis-à-vis du poinçon (6), est apte à exercer une pression
contre la face inférieure de l'ébauche (3) de matériau prédécoupé lorsque cette dernière
est à l'état enserré.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il est prévu un appareil d'évasement, dans lequel l'extrémité supérieure de l'objet
peut être évasée.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il est prévu un appareil conçu pour amener la région marginale supérieure de l'objet
à la forme d'un rebord scellé, ou d'une configuration similaire.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il est prévu un éjecteur (8) apte à éjecter l'objet respectivement achevé, ou partiellement
achevé.
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que des objets à emballer sont insérés dans l'objet achevé.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé par le fait que les objets, devant être emballés, sont par exemple immobilisés par un cerclage ou
par un enveloppement.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente