| (19) |
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(11) |
EP 2 829 400 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2016 Patentblatt 2016/40 |
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Anmeldetag: 17.07.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Druckformen sowie Druckverfahren
Method and apparatus for producing printing stocks, and printing method
Procédé et dispositif de fabrication de blocs d'impression ainsi que procédé d'impression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
26.07.2013 DE 102013107996
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
| (73) |
Patentinhaber: manroland web systems GmbH |
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86153 Augsburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Fejfar, Florian
81476 München (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 117 663
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DE-A1- 4 317 984
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Druckformen, die dem Bedrucken
einer Bedruckstoffbahn mit einem naht- bzw. übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen
Druckbild im Offsetdruck dienen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Weiterhin betrifft
die Erfindung ein Verfahren zum Bedrucken einer Bedruckstoffbahn mit einem naht- bzw.
übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen Druckbild, welches aus mindestens zwei
Druckformen zugesammengesetzt wird, im Offsetdruck unter Verwendung solcher Druckformen.
[0002] Es besteht zunehmend Bedarf am Bedrucken einer Bedruckstoffbahn mit einem naht- bzw.
übergangslosen endlosen Druckbild, um zum Beispiel Verpackungen, Tapeten oder Geschenkpapieren
herzustellen.
[0003] Im Offsetdruck ist das Bedrucken einer Bedruckstoffbahn mit einem naht- bzw. übergangslosen
endlosen bzw. formatvariablem Druckbild bislang nur in unzureichendem Maße möglich,
da zum Offsetdruck Druckformen verwendet werden, die eine definierte Länge und/oder
darüber hinaus einen druckfreien Bereich, der für die Vorrichtung zur Befestigung
der Druckform auf dem Druckformzylinder, üblicherweise als Spannkanal bezeichnet,
aufweisen und demnach auf dem Bedruckstoff beim Drucken einen druckfreien Bereich
hinterlassen. Soll demnach im Offsetdruck mit Druckformen, die eine begrenzte Länge
und/oder einen druckfreien Bereich aufweisen, nahtlos endlos bzw. formatvariabel gedruckt
werden, so muss für jede zu druckende Druckfarbe des Druckbilds eine Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe auf mindestens zwei Druckformen aufgeteilt werden, so dass
mit einer ersten Druckform eine erste Teilseparation der Gesamtseparation der jeweiligen
Druckfarbe und mit einer zweiten Druckform eine zweite Teilseparation der Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe auf den Bedruckstoff gedruckt werden kann.
[0004] Hierbei ist nach der Praxis vorgesehen, dass die zweite Teilseparation der zweiten
Druckform in diejenigen Bereiche bzw. Abschnitte der zu bedruckenden Bedruckstoffbahn
druckt, die mit der ersten Teilseparation der ersten Druckform infolge der begrenzten
Länge derselben nicht bedruckt werden können. Die zweite Teilseparation der zweiten
Druckform füllt demnach die erste Teilseparation der ersten Druckform in den Bereichen
auf, in welchen die erste Teilseparation der ersten Druckform den Bedruckstoff nicht
bedrucken kann. Infolge von zum Beispiel Passerfehlern ist dies jedoch nur in unzureichendem
Maße möglich, so dass im Offsetdruck ein naht- bzw. übergangsloser endloser bzw. formatvariabler
Druck nur eingeschränkt möglich ist. Es besteht daher Bedarf an Druckformen, die im
Offsetdruck einen nahtlosen bzw. endlosen Druck ohne wesentliche Qualitätseinschränkungen
zulassen.
[0005] DE 31 17 663 A1 offenbart ein naht- bzw. übergangsloses, endloses Bedrucken einer Bedruckstoffbahn
mit Hilfe von zwei Druckformen, die teilweise überlappend den Bedruckstoff bedrucken.
[0007] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges
Verfahren zum Herstellen von Druckformen, die dem Bedrucken einer Bedruckstoffbahn
mit einem nahtlosen endlosen bzw. formatvariablen Druckbild im Offsetdruck dienen,
sowie ein entsprechendes Verfahren zum Bedrucken einer Bedruckstoffbahn mit einem
nahtlosen endlosen bzw. formatvariablen Druckbild im Offsetdruck zu schaffen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Herstellen von Druckformen gemäß Anspruch
1 gelöst.
[0009] Mit der hier vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, zum Drucken jeder zu druckenden
Druckfarbe mehrere Druckformen bereitzuhalten, wobei die Gesamtseparation jeder Druckfarbe
auf mehrere Teilseparationen und damit mehrere Druckformen aufgeteilt wird, und zwar
derart, dass zwischen den Teilseparationen keine harte bzw. scharfe Übergangskante
besteht, sondern vielmehr mit den Teilseparationen der Druckformen überlappend bzw.
überlagert gedruckt wird. So wird die Gesamtseparation einer jeden Druckfarbe derart
auf die Teilseparationen aufgeteilt, dass die Bedruckstoffbahn in den ersten Abschnitten
ausschließlich von der ersten Teilseparation der ersten Druckform und in zweiten Abschnitten
ausschließlich von der zweiten Teilseparation der zweiten Druckform bedruckt werden
kann, wobei jedoch in dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn mit der ersten Teilseparation
der ersten Druckform und der zweiten Teilseparation der zweiten Druckform überlappend
bzw. überlagert gedruckt werden kann. Die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe
wird derart auf die Teilseparationen der jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt, dass mit
Hilfe einer Tonwertkorrektur bei der Überlagerung der beiden Teilseparationen im Druck
zu erwartende Tonwertschwankungen kompensiert werden, wobei die Tonwertkorrektur abhängig
vom Grad der Überlagerung der beiden Teilseparationen erfolgt. Hierdurch kann im Offsetdruck
nahtlos endlos bzw. formatvariabel mit hoher Qualität gedruckt werden.
[0010] In diesem Zusammenhang wird die Definition eines Flächenanteiles eingeführt. Dieser
ist die Aufteilung des Druckbildes auf die am Druckprozess beteiligten mindestens
zwei Druckformen. Somit bewegt sich der Flächenanteil in der Regel zwischen 0% und
100%, da eine Aufteilung von einem Druck- bzw. Bildpunkt auf mindestens zwei am Druck
beteiligte Druckformen ansonsten eine Veränderung des optischen Eindruckes im Vergleich
zum nicht aufgeteilten Druckbild darstellen und somit nicht zu einer identischen optischen
Wiedergabe des ursprünglichen Druckbildes führen würde.
[0011] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die Gesamtseparation der
jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen aufgeteilt, dass die erste Teilseparation
in den ersten Abschnitten der Bedruckstoffbahn für die jeweilige Druckfarbe 100% Flächenanteil
der jeweiligen Flächendeckung bereitstellt, dass die zweite Teilseparation in den
zweiten Abschnitten der Bedruckstoffbahn für die jeweilige Druckfarbe 100% Flächenanteil
der jeweiligen Flächendeckung bereitstellt, und dass für die dritten Abschnitte der
Bedruckstoffbahn die erste Teilseparation einen positionsabhängigen ersten Flächenanteil
der jeweiligen Flächendeckung und die zweite Teilseparation einen positionsabhängigen
zweiten Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung bereitstellt. Diese vorteilhafte
Weiterbildung der Erfindung erlaubt ein hochqualitatives Drucken von Druckerzeugnissen
mit einem nahtlosen endlosen bzw. formatvariablen Druckbild im Offsetdruck.
[0012] Vorzugsweise wird die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen
der jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt, dass in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
mit dem ersten Flächenanteil der ersten Teilseparation und dem zweiten Flächenanteil
der zweiten Teilseparation an zumindest einigen Positionen der dritten Abschnitte
der Bedruckstoffbahn in Summe überfüllend mehr als 100% Flächenanteil der jeweiligen
Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe auf den Bedruckstoff gedruckt werden kann.
Alternativ wird die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen
der jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt wird, dass in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
mit dem ersten Flächenanteil der ersten Teilseparation und dem zweiten Flächenanteil
der zweiten Teilseparation an jeder Position der dritten Abschnitte der Bedruckstoffbahn
in Summe 100% Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe
auf den Bedruckstoff gedruckt werden kann. Insbesondere dann, wenn in den dritten
Abschnitten der Bedruckstoffbahn die beiden Teilseparationen derart ausgestaltet sind,
dass mit denselben in den dritten Abschnitten überfüllend gedruckt werden kann, kann
im Offsetdruck ein hochqualitativer nahtloser endloser bzw. formatvariabler Druck
realisiert werden.
[0013] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Bedrucken einer Bedruckstoffbahn mit einem nahtlosen
bzw. endlosen Druckbild nutzt die mit dem erfindungsgemäßen Druckformherstellungsverfahren
hergestellten Druckformen.
[0014] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung.
[0015] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Druckformen, die dem Bedrucken
einer Bedruckstoffbahn mit einem nahtlosen endlosen bzw. formatvariablen Druckbild
im Offsetdruck dienen. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung
solcher Druckformen sowie ein Verfahren zum Bedrucken einer Bedruckstoffbahn mit einem
naht- bzw. übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen Druckbild im Offsetdruck unter
Verwendung solcher Druckformen.
[0016] Für jede im Offsetdruck beim naht- bzw. übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen
Bedrucken auf den Bedruckstoff aufzutragende Druckfarbe wird die Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe auf mindestens zwei Druckformen aufgeteilt, so dass mit
einer ersten Druckform eine erste Teilseparation der Gesamtseparation der jeweiligen
Druckfarbe und mit einer zweiten Druckform eine zweite
[0017] Teilseparation der Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe auf den Bedruckstoff
gedruckt werden kann.
[0018] Die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe wird dabei erfindungsgemäß derart
auf die Teilseparationen aufgeteilt, dass die Bedruckstoffbahn in ersten Abschnitten
ausschließlich von der ersten Teilseparation der ersten Druckform bedruckt werden
kann, dass die Bedruckstoffbahn in zweiten Abschnitten ausschließlich von der zweiten
Teilseparation der zweiten Druckform bedruckt werden kann, und dass die Bedruckstoffbahn
in dritten Abschnitten von der ersten Teilseparation der ersten Druckform und der
zweiten Teilseparation der zweiten Druckform überlappend bzw. überlagernd bedruckt
werden kann, so dass zwischen den Teilseparationen jeder Druckfarbe kein harter, kantenartiger
Übergang, sondern vielmehr ein weicher, verlaufender Übergang im Druckbild besteht.
[0019] Insbesondere wird bei der Herstellung der Offset-Druckformen die Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen aufgeteilt, dass mit der
ersten Teilseparation in den ersten Abschnitten der Bedruckstoffbahn für die jeweilige
Druckfarbe 100 % Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe
auf die Bedruckstoffbahn gedruckt werden kann, das mit Hilfe der zweiten Teilseparationen
in den zweiten Abschnitten der Bedruckstoffbahn ebenfalls für die jeweilige Druckfarbe
100 % Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe auf die
Bedruckstoffbahn gedruckt werden kann, und dass in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
mit der ersten Teilseparation ein positionsabhängiger erster Flächenanteil der jeweiligen
Flächendeckung und mit der zweiten Teilseparation ein positionsabhängiger zweiter
Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe auf die Bedruckstoffbahn
gedruckt werden kann.
[0020] Dabei kann vorgesehen sein, dass in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
mit dem ersten Flächenanteil der ersten Teilseparation und dem zweiten Flächenanteil
der zweiten Teilseparation an jeder Position der dritten Abschnitte der Bedruckstoffbahn
in Summe jeweils 100 % Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung der jeweiligen
Druckfarbe auf den Bedruckstoff gedruckt wird.
[0021] Bevorzugt ist jedoch eine Ausgestaltung, in welcher die Gesamtseparation derart auf
die Teilseparationen aufgeteilt wird, dass in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
mit dem ersten Flächenanteil der ersten Teilseparation und dem zweiten Flächenanteil
der zweiten Teilseparation an zumindest einigen Positionen, vorzugsweise an jeder
Position, der dritten Abschnitte der Bedruckstoffbahn in Summe überfüllend mehr als
100 % Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe auf den
Bedruckstoff gedruckt werden kann, weil hierdurch ein besonders vorteilhafter, hochqualitativer
naht- bzw. übergangsloser endloser bzw. formatvariabler Bedruck der Bedruckstoffbahn
im Offsetdruck möglich ist.
[0022] Aus den obigen Zusammenhängen folgt demnach, dass die Bedruckstoffbahn in den ersten
Abschnitten ausschließlich von der ersten Teilseparation der ersten Druckform bedruckt
wird. In den zweiten Teilabschnitten der Bedruckstoffbahn wird dieselbe ausschließlich
von der zweiten Teilseparation der zweiten Druckform bedruckt. In den dritten Abschnitten
der Bedruckstoffbahn wird dieselbe überlappend bzw. überlagert von beiden Teilseparationen
der beiden Druckformen bedruckt, und zwar vorzugsweise überfüllend.
[0023] Die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe wird dabei vorzugsweise derart auf
die Teilseparationen der jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt, dass in den dritten Abschnitten
der Bedruckstoffbahn, in welchen mit beiden Teilseparationen überlappend bzw. überlagert
gedruckt wird, der positionsabhängige erste Flächenanteil der ersten Teilseparation
an der jeweiligen Flächendeckung und der positionsabhängige zweite Flächenanteil der
zweiten Teilseparation an der jeweiligen Flächendeckung über einen Gradienten abgebildet
wird, so dass sich dann abhängig vom Gradienten die Flächenanteile kontinuierlich
ändern.
[0024] So kann vorgesehen sein, dass die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart
auf die Teilseparationen der jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt wird, dass in den dritten
Abschnitten der Bedruckstoffbahn ausgehend von den ersten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
in Richtung auf die zweiten Abschnitte der Bedruckstoffbahn der Flächenanteil der
ersten Teilseparation von einem ersten Anteil auf einen zweiten Anteil abnimmt und
der Flächenanteil der zweiten Teilseparation von dem zweiten Anteil auf den ersten
Anteil zunimmt, wohingegen in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn ausgehend
von den zweiten Abschnitten derselben in Richtung auf die ersten Abschnitte derselben
der Flächenanteil der zweiten Teilseparation von dem ersten Anteil auf den zweiten
Anteil abnimmt und der Flächenanteil der ersten Teilseparation von dem zweiten Anteil
auf den ersten Anteil zunimmt. Der erste Anteil beträgt üblicherweise 100%, kann aber
abhängig vom Sujet, Bedruckstoff etc. auch kleiner 100%, beispielsweise 80% gestaltet
werden. Der zweite Anteil beträgt üblicherweise 0%, kann aber in Abhängigkeit von
Sujet und/oder Bedruckstoff auch größer 0%, beispielsweise bis ca. 20% ausgeführt
werden, ohne den Übergang visuell erkennbar zu gestalten. Diese Übergänge werden vorzugsweise
kontinuierlich ausgestaltet, zum Beispiel in Form eines linearen oder parabolischen
oder sonstigen Gradienten.
[0025] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, die Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen der jeweiligen Druckfarbe
aufzuteilen, dass mit einer Tonwertkorrektur bei der Überlagerung der beiden Teilseparationen
im Druck zu erwartende Tonwertschwankungen kompensiert werden, wobei die Tonwertkorrektur
abhängig von Druck der Überlagerung der beiden Teilseparationen erfolgt.
[0026] So kann einer ersten Alternative zur Tonwertkorrektur von Tonwertschwankungen vorgesehen
sein, dass für die ersten Abschnitte und die zweiten Abschnitte der Bedruckstoffbahn,
in welchen sich die Teilseparationen nicht überlagern, keine Tonwertkorrektur durchgeführt
wird, dass hingegen für die dritten Abschnitte der Bedruckstoffbahn, in welchen sich
die Teilseparationen beim Druck überlagern, eine positionsabhängige Tonwertkorrektur
durchgeführt wird, und zwar derart, dass die Tonwertkorrektur in Form einer Tonwerterhöhung
an solchen Positionen der dritten Abschnitte am größten ist, an welchen die Flächenanteile
der Teilseparationen am ähnlichsten sind. Vorzugsweise ist die Tonwerterhöhung an
solchen Positionen am größten, an welchen beide Teilseparationen jeweils in etwa 50
% Flächenanteil an der jeweiligen Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe bereitstellen.
[0027] Nach einer Alternative kann die Tonwertkorrektur derart erfolgen, dass für die ersten
und zweiten Abschnitte, in welchen sich die Teilseparationen nicht überlagern, eine
Tonwertreduzierung erfolgt. Für die dritten Abschnitte, in welchen sich die Teilseparationen
überlagern, wird eine positionsabhängige Tonwertreduzierung durchgeführt, und zwar
derart, dass die Tonwertreduzierung an solchen Positionen am geringsten ist, an welchen
die Flächenanteile der Teilseparationen am ähnlichsten sind.
[0028] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die Offset-Druckformen
für den naht- bzw. übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen Bedruck einer Bedruckstoffbahn
derart hergestellt, dass für jede zu druckende Druckfarbe eine Gesamtseparation der
jeweiligen Druckfarbe bereitgestellt wird, die größer als die Umfangserstreckung der
Formzylinder ist, auf welchen die Druckformen für das Drucken zu platzieren sind.
[0029] Vorzugsweise ist die Umfangserstreckung der Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe
um 50 % länger als der Zylinderumfang der Formzylinder. Die Gesamtseparation verfügt
dann über eine Länge, die 150 % des Zylinderumfangs der zum Drucken verwendeten Formzylinder
entspricht.
[0030] Nach einer weiteren, besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung erfolgt
die Aufteilung der Flächenanteile der Gesamtseparation auf die Teilseparationen nach
der Rasterung der Gesamtseparation. Werden die Teilseparationen passergenau abgedruckt
wird so gewährleistet, dass das verwendete Rastersystem einschließlich der örtlichen
Lage der Rasterpunkte zueinander im Druckbild des fertigen Druckprodukts trotz Aufteilung
der Gesamtseparation auf Teilseparationen uneingeschränkt erhalten bleibt.
[0031] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird hierfür die Gesamtseparation
jeder Druckfarbe zu einem sogenannten Primärraster gerastert, wobei hierbei eine nicht-periodische
Rasterung oder eine periodische Rasterung zum Einsatz kommen kann. Die gerasterte
Gesamtseparation jeder Druckfarbe wird gespeichert. Die gerasterte Gesamtseparation
bildet ein Primärraster.
[0032] Vorzugsweise erfolgt vor der Rasterung der noch ungerasterten Gesamtseparation eine
Tonwertkorrektur, und zwar, wie oben beschrieben, zur Kompensation von sich bei der
Überlagerung der Teilseparation im Druck ausbildenden Tonwertschwankungen. Diese Tonwertkorrektur
erfolgt vorzugsweise ortsabhängig gewichtet, wobei die Tonwertkorrektur vorzugsweise
ihre maximale Wirkung in denjenigen Bereichen der Teilseparationen hat, in welchen
die Teilseparationen die maximale Überlagerung im Druck entfalten. Nach einer vorteilhaften
Ausgestaltung wird zu dieser Tonwertkorrektur ein sogenannter Alphakanal genutzt,
um die noch ungerasterte Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe zur Tonwertkorrektur
zu maskieren. Die entsprechend tonwertkorrigierte Gesamtseparation wird dann nachfolgend
wiederum unter Ausbildung des Primärrasters gerastert.
[0033] Nach der vorteilhaften Ausgestaltung wird nachfolgend die gerasterte Gesamtseparation
einer jeden Druckfarbe mit Hilfe eines Sekundärrasters, dessen Rasterfrequenz niedriger
als die Rasterfrequenz des Primärrasters bzw. dessen Punktgröße größer als die Punktgröße
des Primärraster ist, in gerasterte Teilseparationen für die jeweilige Druckfarbe
aufgeteilt. Hierzu wird zunächst vorzugsweise eine sogenannte Überlagerungsmaske bereitgestellt,
welche die Überlagerung bzw. Überlappung der Teilseparationen in den dritten Abschnitten
definiert, wobei diese Überlagerungsmaske unter Ausbildung des Sekundärrasters gerastert
wird, nämlich über eine nicht-periodische oder eine periodische Rasterung.
[0034] Primärraster und Sekundärraster können jeweils beide periodisch oder beide nicht-periodisch
sein. Insbesondere dann, wenn beide Raster periodisch sind, ist die Rasterfrequenz
des Primärrasters höher als die Rasterfrequenz des Sekundärrasters. Ferner kann das
Primärraster periodisch und des Sekundärraster nicht-periodisch oder umgekehrt das
Primärraster nicht-periodisch und des Sekundärraster periodisch sein. In jedem Fall
ist das Sekundärraster gröber als das Primärraster.
[0035] Zur Erzeugung der ersten Teilseparation wird das Primärraster mit dem Sekundärraster
überlagert, vorzugsweise gelöscht. Zur Erzeugung der zweiten Teilseparation wird das
Primärraster mit dem invertierten Sekundärraster überlagert, insbesondere gelöscht.
Anschließend liegen für die jeweilige Druckfarbe die beiden gerasterten Teilseparationen
vor, die die Länge der Gesamtseparation aufweisen.
[0036] Die Länge der Teilseparationen wird nachfolgend auf die Länge der Umfangserstreckung
der Druckformen begrenzt, und zwar vorzugsweise derart, dass dann, wenn die Länge
der Gesamtseparation um 50 % größer als die Umfangserstreckung der zum Drucken verwendeten
Formzylinder ist, beide Teilseparationen gegenüber der Gesamtseparation um jeweils
ein Drittel gekürzt werden, nämlich die erste Teilseparation bezogen auf ein erstes
Ende der Gesamtseparation und die zweite Teilseparation bezogen auf ein gegenüberliegendes
zweites Ende der Gesamtseparation.
[0037] Die so bereitgestellten Teilseparationen für jede Druckfarbe werden nachfolgend zur
Belichtung der Druckplatten verwendet, um so letztendlich die Druckplatten für den
naht- bzw. übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen Offset-Druck bereitzustellen.
[0038] Obwohl die oben beschriebene Reihenfolge der einzelnen Schritte zur Herstellung der
Offset-Druckformen für den naht- bzw. übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen
Bedruck einer Bedruckstoffbahn bevorzugt ist, kann die Reihenfolge der einzelnen Schritte
auch variiert werden. So kann die Tonwertkorrektur vor der Rasterung der Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe oder auch nach der Rasterung der Gesamtseparation der jeweiligen
Druckfarbe erfolgen.
[0039] Ferner ist es möglich, bei der Ausbildung der Teilseparationen das Primärraster vor
der Überlagerung mit dem Sekundärraster bzw. invertierten Sekundärraster in der Länge
auf die Länge der Umfangserstreckung der herzustellenden Druckform zu begrenzen.
[0040] Bei den mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten Druckformen handelt
es sich typischerweise um Druckplatten, die zum freien Bedrucken einer Bedruckstoffbahn
mit einem naht- bzw. übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen Druckbild auf entsprechenden
Formzylindern einer Rollendruckmaschine positioniert werden.
[0041] Die Druckformen, die je Druckfarbe den Bedruckstoff überlagernd bzw. überlappend
bedrucken, werden dabei vorzugsweise auf Formzylindern angeordnet, die um 180° zueinander
verdreht drucken, bei denen also die Spannkanäle zur Aufnahme der Druckplatten um
180° zueinander versetzt sind. Unter Verwendung der erfindungsgemäß hergestellten
Druckformen kann eine Bedruckstoffbahn mit hoher Qualität naht- bzw. übergangslos
endlos bzw. formatvariabel bedruckt werden.
[0042] Bei der Vorrichtung zur Herstellung der Offset-Druckformen unter Verwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens handelt es sich um eine Druckvorstufenvorrichtung, die Mittel zur automatischen
bzw. automatisierten Durchführung des Verfahrens aufweist, nämlich softwareseitig
implementierte Funktionsmodule, mit Hilfe derer die Gesamtseparation einer jeden Druckfarne
auf die oben beschriebene Art und Weise automatisch bzw. automatisiert auf die Teilseparationen
aufgeteilt werden kann.
[0043] Wie oben bereits ausgeführt, ergänzt sich beim Drucken demnach die je Druckfarbe
auf Teilseparationen aufgeteilte Gesamtseparation wieder zur Gesamtseparation, so
dass sich ein nahtloses bzw. endloses Druckprodukt beim Drucken ergibt. Der Übergang
zwischen den Teilseparationen ist überlappend, also nicht hart im Sinne einer glatten
oder gestuften, sich spätestens im Falle von Registerabweichungen abzeichnenden optisch
wahrnehmbaren Kante sondern vielmehr weich ineinander übergehend. Hierdurch kann mit
dem Offset-Druck hochqualitativ naht- bzw. übergangslos endlos bzw. formatvariabel
gedruckt werden.
1. Verfahren zum Herstellen von Druckformen, die dem Bedrucken einer Bedruckstoffbahn
mit einem naht- bzw. übergangslosen endlosen bzw. formatvariablen Druckbild im Offsetdruck
dienen, wobei für jede zu druckende Druckfarbe des Druckbilds eine Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe auf mindestens zwei Druckformen aufgeteilt wird, sodass
mit einer ersten Druckform eine erste Teilseparation der Gesamtseparation der jeweiligen
Druckfarbe und mit einer zweiten Druckform eine zweite Teilseparation der Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe auf den Bedruckstoff druckbar ist, wobei die Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen aufgeteilt wird, dass die
Bedruckstoffbahn in ersten Abschnitten ausschließlich von der ersten Teilseparation
der ersten Druckform bedruckbar ist, dass die Bedruckstoffbahn in zweiten Abschnitten
ausschließlich von der zweiten Teilseparation der zweiten Druckform bedruckbar ist,
und dass die Bedruckstoffbahn in dritten Abschnitten von der ersten Teilseparation
der ersten Druckform und von der zweiten Teilseparation der zweiten Druckform überlappend
bzw. überlagernd bedruckbar ist" dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen der
jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt wird, dass mit Hilfe einer Tonwertkorrektur bei der
Überlagerung der beiden Teilseparationen im Druck zu erwartende Tonwertschwankungen
kompensiert werden, wobei die Tonwertkorrektur abhängig vom Grad der Überlagerung
der beiden Teilseparationen erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen aufgeteilt
wird, dass die erste Teilseparation für die ersten Abschnitte der Bedruckstoffbahn
für die jeweilige Druckfarbe ungefähr 100% Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung
bereitstellt, dass die zweite Teilseparation für die zweiten Abschnitte der Bedruckstoffbahn
für die jeweilige Druckfarbe ungefähr 100% Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung
bereitstellt, und dass für die dritten Abschnitte der Bedruckstoffbahn die erste Teilseparation
einen positionsabhängigen ersten Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung und die
zweite Teilseparation einen positionsabhängigen zweiten Flächenanteil der jeweiligen
Flächendeckung bereitstellt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen der
jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt wird, dass in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
mit dem ersten Flächenanteil der ersten Teilseparation und dem zweiten Flächenanteil
der zweiten Teilseparation an jeder Position der dritten Abschnitte der Bedruckstoffbahn
in Summe maximal 100% Flächenanteil der jeweiligen Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe
auf den Bedruckstoff druckbar ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen der
jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt wird, dass in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
mit dem ersten Flächenanteil der ersten Teilseparation und dem zweiten Flächenanteil
der zweiten Teilseparation an zumindest einigen Positionen der dritten Abschnitte
der Bedruckstoffbahn in Summe überfüllend mehr als 100% Flächenanteil der jeweiligen
Flächendeckung der jeweiligen Druckfarbe auf den Bedruckstoff druckbar ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen der
jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt wird, dass für die dritten Abschnitte der Bedruckstoffbahn
der positionsabhängige erste Flächenanteil der ersten Teilseparation an der jeweiligen
Flächendeckung und der positionsabhängige zweiten Flächenanteil der zweiten Teilseparation
an der jeweiligen Flächendeckung jeweils über einen Gradienten abgebildet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe derart auf die Teilseparationen der
jeweiligen Druckfarbe aufgeteilt wird, dass in den dritten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
ausgehend von den ersten Abschnitten der Bedruckstoffbahn in Richtung auf die zweiten
Abschnitte der Bedruckstoffbahn der Flächenanteil der ersten Teilseparation von einem
ersten Anteil auf einen zweiten Anteil abnimmt und der Flächenanteil der zweiten Teilseparation
von dem zweiten Anteil auf den ersten Anteil zunimmt, wohingegen in den dritten Abschnitten
der Bedruckstoffbahn ausgehend von den zweiten Abschnitten der Bedruckstoffbahn in
Richtung auf die ersten Abschnitte der Bedruckstoffbahn der Flächenanteil der zweiten
Teilseparation von dem ersten Anteil auf den zweiten Anteil abnimmt und der Flächenanteil
der ersten Teilseparation von dem zweiten Anteil auf den ersten Anteil zunimmt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherstellung der optischen Nichterkennbarkeit der Übergangsstelle der erste
Anteil in einem Bereich von 80% bis 100% liegt und der zweite Anteil in einem Bereich
von 20% bis 0% liegt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die ersten und zweiten Abschnitte, in welchen sich die Teilseparationen nicht
überlagern, keine Tonwertkorrektur durchgeführt wird, und dass für die dritten Abschnitte,
in welchen sich die Teilseparationen überlagern, eine positionsabhängige Tonwertkorrektur
derart durchgeführt wird, dass eine Tonwerterhöhung an solchen Positionen der dritten
Abschnitte am größten ist, an welchen die Flächenanteile der Teilseparationen am ähnlichsten
sind.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die ersten und zweiten Abschnitte, in welchen sich die Teilseparationen nicht
überlagern, eine Tonwertreduzierung durchgeführt wird, und dass für die dritten Abschnitte,
in welchen sich die Teilseparationen überlagern, eine positionsabhängige Tonwertreduzierung
derart durchgeführt wird, dass die Tonwertreduzierung an solchen Positionen der dritten
Abschnitte am geringsten ist, an welchen die Flächenanteile der Teilseparationen am
ähnlichsten sind.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch folgende Schritte: a) für jede zu druckende Druckfarbe wird eine Gesamtseparation
der jeweiligen Druckfarbe bereitgestellt, deren Länge größer als die Umfangserstreckung
von Formzylindern ist, auf welchen die Druckformen fürs Drucken zu platzieren sind;
b) die Gesamtseparation jeder zu druckenden Druckfarbe wird zu einem Primärraster
gerastert; c) das Primärraster jeder zu druckenden Druckfarbe wird mit Hilfe eines
Sekundärrasters, dessen Rasterfrequenz größer als die Rasterfrequenz des Primärrasters
ist, in gerastete Teilseparationen für die jeweilige Druckfarbe aufgeteilt, wobei
zur Erzeugung der ersten Teilseparation das Primärraster mit dem Sekundärraster überlagert,
insbesondere gelöscht, wird, und wobei zur Erzeugung der zweiten Teilseparation das
Primärraster mit dem invertierten Sekundärraster überlagert, insbesondere gelöscht,
wird; d) die Länge der Teilseparationen wird maximal auf die Länge der Umfangserstreckung
der Druckformen begrenzt, wobei mindestens eine Teilseparation auch kürzer als die
Länge der Umfangserstreckung der Druckformen sein kann.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Rasterung der Gesamtseparation zum Primärraster die noch ungerasterte Gesamtseparation
einer Tonwertkorrektur unterzogen wird, nämlich derart, dass durch die Überlagerung
der Teilseparationen im Druckbild zu erwartende Tonwertschwankungen kompensiert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Gesamtseparation ungefähr 50% größer als die Umfangserstreckung von
Formzylindern ist, auf welchen die Druckformen fürs Drucken zu platzieren sind, und
dass beide Teilseparationen gegenüber der Gesamtseparation um jeweils ungefähr 1/3
gekürzt werden, nämlich die erste Teilseparation bezogen auf ein erstes Ende der Gesamtseparation
und die zweite Teilseparation bezogen auf ein zweites Ende der Gesamtseparation.
13. Verfahren zum Bedrucken einer Bedruckstoffbahn mit einem naht- bzw. übergangslosen
endlosen bzw. formatvariablen Druckbild im Offsetdruck, wobei für jede zu druckende
Druckfarbe des Druckbilds eine Gesamtseparation der jeweiligen Druckfarbe mit mindestens
zwei Druckformen auf den Bedruckstoff derart aufgetragen wird, dass mit einer ersten
Druckform eine erste Teilseparation der jeweiligen Druckfarbe und mit einer zweiten
Druckform eine zweite Teilseparation der jeweiligen Druckfarbe auf den Bedruckstoff
gedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst für jede zu druckende Druckfarbe des Druckbilds die Gesamtseparation der
jeweiligen Druckfarbe auf mindestens zwei Druckformen aufgeteilt wird, nämlich durch
Herstellen der entsprechenden ersten und zweiten Druckformen nach einem der Ansprüche
1 bis 12, und dass anschließend unter Verwendung dieser Druckformen in ersten Abschnitten
der Bedruckstoffbahn ausschließlich die erste Teilseparation der ersten Druckform
auf den Bedruckstoff gedruckt wird, dass in zweiten Abschnitten der Bedruckstoffbahn
ausschließlich die zweite Teilseparation der zweiten Druckform auf den Bedruckstoff
gedruckt wird, und dass in dritten Abschnitten die erste Teilseparation der ersten
Druckform und die zweite Teilseparation der zweiten Druckform auf den Bedruckstoff
überlappend bzw. überlagernd gedruckt wird.
1. A method for producing printing formes, which serve for the printing of a printing
material web with a seamless or transitionless, respectively, endless or format-variable
print image, respectively, in offset printing, wherein a total separation of the respective
print color is divided among at least two printing formes for each print color of
the print image to be printed, so that with a first printing forme, a first partial
separation of the total separation of the respective print color and with a second
printing forme, a second partial separation of the total separation of the respective
print color can be printed onto the printing material, wherein the total separation
of the respective print color is divided among the partial separations in such a manner
that the printing material web in first portions can be printed exclusively by the
first partial separation of the first printing forme, that the printing material web
in second portions can be printed exclusively by the second partial separation of
the second printing forme, and that the printing material web in third portions can
be printed in an overlapping or overlaying manner, respectively, by the first partial
separation of the first printing forme and by the second partial separation of the
second printing forme, characterized in that the total separation of the respective print color is divided among the partial separations
of the respective print color in such a manner that, with the help of a tonal value
correction during the overlaying of the two partial separations, tonal value fluctuations
to be expected during printing are compensated, wherein the tonal value correction
is performed as a function of the degree of the overlaying of the two partial separations.
2. The method according to claim 1, characterized in that the total separation of the respective print color is divided among the partial separations
in such a manner that the first partial separation for the first portions of the printing
material web provides approximately 100 % area proportion of the respective area coverage
for the respective print color, that the second partial separation for the second
portions of the printing material web provides approximately 100 % area proportion
of the respective area coverage for the respective print color, and that the first
partial separation provides a position-dependent first area proportion of the respective
area coverage for the third portions of the printing material web and the second partial
separation provides a position-dependent second area proportion of the respective
area coverage.
3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that the total separation of the respective print color is divided among the partial separations
of the respective print color in such a manner that in the third portions of the printing
material web with the first area proportion of the first partial separation and the
second area proportion of the second partial separation, in total maximally 100 %
area proportion of the respective area coverage of the respective print color can
be printed onto the printing material in every position of the third portions of the
printing material web.
4. The method according to claim 1 or 2, characterized in that the total separation of the respective print color is distributed among the partial
separations of the respective print color in such a manner that in the third portions
of the printing material web with the first area proportion of the first partial separation,
and the second area proportion of the second partial separation, in total more than
100 % area proportion of the respective area coverage of the respective print color
can be printed onto the printing material in at least some positions of the third
portions of the printing material web in an overfilling manner.
5. The method according to one of claims 1 to 4, characterized in that the total separation of the respective print color is divided among the partial separations
of the respective print color in such a manner that the position-dependent first area
proportion of the first partial separation for the third portions of the printing
material web is depicted at the respective area coverage and the position-dependent
second area proportion of the second partial separation is depicted at the respective
area coverage, in each case via a gradient.
6. The method according to one of claims 1 to 5, characterized in that the total separation of the respective print color is divided among the partial separations
of the respective print color in such a manner that in the third portions of the printing
material web starting out from the first portions of the printing material web in
the direction of the second portions of the printing material web, the area proportion
of the first partial separation decreases from a first proportion to a second proportion
and the area proportion of the second partial separation increases from the second
proportion to the first proportion, whereas in the third portions of the printing
material web starting out from the second portions of the printing material web in
the direction of the first portions of the printing material web, the area proportion
of the second partial separation decreases from the first proportion to the second
proportion and the area proportion of the first partial separation increases from
the second proportion to the first proportion.
7. The method according to claim 6, characterized in that the first proportion is in a range of between 80 % and 100 % and the second proportion
is in a range of between 20 % and 0 % so as to ensure the optical non-recognizability
of the transition point.
8. The method according to one of claims 1 to 7, characterized in that no tonal value correction is carried out for the first and second portions, in which
the partial separations are not overlaid, and that a position-dependent tonal value
correction is carried out in such a manner for the third portions, in which the partial
separations are overlaid, that a tonal value increase is greatest in such positions
of the third portions, in which the area proportions of the partial separations are
most alike.
9. The method according to one of claims 1 to 7, characterized in that a tonal value reduction is carried out for the first and second portions, in which
the partial separations are not overlaid, and that a position-dependent tonal value
reduction is carried out in such a manner for the third portions, in which the partial
separations are overlaid, that the tonal value reduction is smallest in such positions
of the third portions, in which the area proportions of the partial separations are
most alike.
10. The method according to one of claims 1 to 9, characterized by the following steps: a) for each print color to be printed, provision is made for
a total separation of the respective print color, the length of which is greater than
the circumferential extension of forme cylinders, on which the printing formes have
to be placed for the printing; b) the total separation of each print color to be printed
is screened to form a primary screen; c) the primary screen of each print color to
be printed is divided with the help of a secondary screen, the screen frequency of
which is greater than the screen frequency of the primary screen, into screened partial
separations for the respective print color, wherein, for creating the first partial
separation, the primary screen is overlaid with the secondary screen, in particular
erased, and wherein, for creating the second partial separation, the primary screen
is overlaid with the inverted secondary screen, in particular erased; d) the length
of the partial separations is maximally limited to the length of the circumferential
extension of the printing formes, wherein at least a partial separation can also be
shorter than the length of the circumferential extension of the printing formes.
11. The method according to claim 10, characterized in that the as yet unscreened total separation is subjected to a tonal value correction before
screening the total separation to form the primary screen, namely in such a manner
that tonal value fluctuations to be expected through the overlaying of the partial
separations in the print image are compensated.
12. The method according to claim 10 or 11, characterized in that the length of the total separation is approximately 50 % greater than the circumferential
extension of forme cylinders, on which the printing formes for printing are to be
placed for the printing, and that both partial separations compared with the total
separation are in each case shortened by approximately 1/3, namely the first partial
separation based on a first end of the total separation and the second partial separation
based on a second end of the total separation.
13. A method for printing a printing material web with a seamless or transitionless, respectively,
endless or format-variable print image, respectively, in offset printing, wherein,
for each print color to be printed of the print image, a total separation of the respective
print color with at least two printing formes is applied to the printing material
in such a manner that with a first printing forme, a first partial separation of the
respective print color and with a second printing forme, a second partial separation
of the respective print color is printed onto the printing material, characterized in that for each of the print color to be printed of the print image, the total separation
of the respective print color is initially divided among at least two printing formes,
namely by producing the corresponding first and second printing formes according to
one of claims 1 to 12, and that exclusively the first partial separation of the first
printing forme is subsequently printed onto the printing material by using these printing
formes in first portions of the printing material web, and that exclusively the second
partial separation of the second printing forme is printed onto the printing material
in second portions of the printing material web, and that the first partial separation
of the first printing forme and the second partial separation of the second printing
forme is printed onto the printing material in an overlapping or overlaying manner,
respectively, in third portions.
1. Procédé de fabrication de prendre d'impression qui servent à l'impression d'une bande
de support d'impression avec une image imprimée sans jointure ou transition, continue
ou de format variable, par impression offset, dans lequel, pour chaque encre d'impression
à imprimer de l'image imprimée, une fraction globale de l'encre d'impression respective
répartie sur au moins deux clichés d'impression, de sorte que, au moyen d'un premier
cliché d'impression, une première sous-fraction de la fraction globale de l'encre
d'impression respective peut être imprimée sur le support d'impression, la fraction
globale de l'encre d'impression respective étant répartie sur les sous-fractions de
manière à ce que la bande de support d'impression puisse être imprimée dans des premières
sections exclusivement par la première sous-fraction du premier cliché d'impression,
que la bande de support d'impression puisse être imprimée dans des deuxièmes sections
exclusivement par la deuxième sous-fraction du second cliché d'impression et que la
bande de support d'impression puisse être imprimée dans des troisièmes sections par
la première sous-fraction du premier cliché d'impression et par la deuxième sous-fraction
du second cliché d'impression en chevauchement ou superposition, caractérisé en ce que la fraction globale de l'encre d'impression respective est répartie sur les sous-fractions
de l'encre d'impression respective de manière à ce que, à l'aide d'une correction
de valeur de tonalité lors de la superposition des deux sous-fractions, les variations
de valeur de tonalité auxquelles on peut s'attendre pendant l'impression soit compensées,
la correction de valeur de tonalité se faisant en fonction du degré de superposition
des deux sous-fractions.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fraction globale de l'encre d'impression respective est répartie sur les sous-fractions
de manière à ce que la première sous-fraction pour les premières sections de la bande
de support d'impression fournisse pour l'encre d'impression respective approximativement
100 % de part de surface de la couverture surfacique respective, que la deuxième sous-fraction
fournisse pour les deuxièmes sections de la bande de support d'impression pour l'encre
d'impression respective approximativement 100 % de part de la couverture surfacique
respective et que, pour les troisièmes sections de la bande de support d'impression,
la première sous-fraction fournisse une première part de surface dépendant de la position
de la couverture surfacique respective et la deuxième sous-fraction une deuxième part
de surface dépendant de la position de la couverture surfacique respective.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la fraction globale de l'encre d'impression respective est répartie sur les sous-fractions
de l'encre d'impression respective de manière à ce que, dans les troisièmes sections
de la bande de support d'impression, avec la première part de surface de la première
sous-fraction et la deuxième part de surface de la deuxième sous-fraction, à chaque
position des troisièmes sections de la bande de support d'impression, au maximum 100
% de part de surface de la couverture surfacique respective de l'encre d'impression
respective puisse être imprimée sur le support d'impression.
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la fraction globale de l'encre d'impression respective est répartie sur les sous-fractions
de l'encre d'impression respective de manière à ce que, dans les troisièmes sections
de la bande de support d'impression, avec la première part de surface de la première
sous-fraction et la deuxième part de surface de la deuxième sous-fraction, à au moins
certaines positions des troisièmes sections de la bande de support d'impression, au
total avec un excédent, plus de 100 % de part de surface de la couverture surfacique
respective de l'encre d'impression respective puisse être imprimée sur le support
d'impression.
5. Procédé selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la fraction globale de l'encre d'impression respective est répartie sur les sous-fractions
de l'encre d'impression respective de manière à ce que, pour les troisièmes sections
de la bande de support d'impression, la première part de surface dépendant de la position
de la première sous-fraction est représentée au niveau de la couverture surfacique
respective et la deuxième part de surface dépendant de la position de la deuxième
sous-fraction est représentée au niveau de la couverture surfacique respective respectivement
par un gradient.
6. Procédé selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la fraction globale de l'encre d'impression respective est répartie sur les sous-fractions
de l'encre d'impression respective de manière à ce que, dans les troisièmes sections
de la bande de support d'impression, en partant des premières sections de la bande
de support d'impression en direction des deuxièmes sections de la bande de support
d'impression, la part de surface de la première sous-fraction diminue et que la part
de surface de la deuxième sous-fraction augmente de la deuxième part à la première
part, tandis que, par contre, dans les troisièmes sections, la bande de support d'impression,
en partant des deuxièmes sections de la bande de support d'impression en direction
des premières sections de la bande de support d'impression, la part de surface de
la deuxième sous-fraction diminue de la première part à la deuxième part et la part
de surface de la première sous-fraction augmente de la deuxième part à la première
part.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que, pour garantir l'impossibilité de reconnaissance optique du point de transition,
la première part est de l'ordre de 80 % à 100 % et la deuxième part de l'ordre de
20 % à 0 %.
8. Procédé selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que, pour les premières et deuxièmes sections dans lesquelles les sous-fractions ne se
superposent pas, aucune correction de valeur de tonalité n'est réalisée et que, pour
les troisièmes sections dans lesquelles les sous-fractions se superposent, une correction
de valeur de tonalité dépendant de la position est réalisée de manière à ce qu'une
augmentation de valeur de tonalité soit la plus élevée aux positions des troisièmes
sections auxquelles les parts de surface des sous-fractions sont les plus similaires.
9. Procédé selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que, pour les premières et deuxièmes sections dans lesquelles les sous-fractions ne se
superposent pas, une réduction de valeur de tonalité est réalisée et que, pour les
troisièmes sections dans lesquelles les sous-fractions se superposent, une réduction
de valeur de tonalité dépendant de la position est réalisée de manière à ce que la
réduction de valeur de tonalité soit la plus faible aux positions des troisièmes sections
auxquelles les parts de surface des sous-fractions sont les plus similaires.
10. Procédé selon une des revendications 1 à 9, caractérisé par les étapes suivantes : a) il est mis à disposition, pour chaque encre d'impression
à imprimer, une fraction globale de l'encre d'impression respective dont la longueur
est supérieure à l'extension circonférentielle de cylindres porte-clichés sur lesquels
les clichés d'impression doivent être placés pour l'impression ; b) la fraction globale
de chaque encre d'impression à imprimer est tramée en une trame primaire ; c) la trame
primaire de chaque encre d'impression à imprimer est répartie à l'aide d'une trame
secondaire dont la fréquence de tramage est supérieure à la fréquence de tramage de
la trame primaire, en sous-fractions tramées pour l'encre d'impression respective,
sachant que, pour créer la première sous-fraction, la trame primaire est superposée
avec la trame secondaire, en particulier effacée, et que, pour créer la deuxième sous-fraction,
la trame primaire est superposée avec la trame secondaire inversée, en particulier
effacée ; d) la longueur des sous-fractions est limitée au maximum à la longueur de
l'extension circonférentielle des clichés d'impression, au moins une sous-fraction
pouvant aussi être plus courte que la longueur de l'extension circonférentielle des
clichés d'impression.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que, avant le tramage de la fraction globale pour la trame primaire, la fraction globale
non encore tramée est soumise à une correction de valeur de tonalité, à savoir de
manière à ce que les variations de valeur de tonalité auxquelles il faut s'attendre
dans l'image imprimée suite à la superposition des sous-fractions soit compensées.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la longueur de la fraction globale est approximativement 50 % supérieure à l'extension
circonférentielle de cylindres porte-clichés sur lesquels les clichés d'impression
doivent être placés pour l'impression et que les deux sous-fractions sont raccourcies
respectivement d'environ 1/3 par rapport à la fraction globale, à savoir la première
sous-fraction par rapport à une première extrémité de la fraction globale et la deuxième
sous-fraction par rapport à une deuxième extrémité de la fraction globale.
13. Procédé d'impression d'une bande de support d'impression avec une image imprimée sans
jointure ou transition, continue ou de format variable, en impression offset, dans
lequel, pour chaque encre d'impression à imprimer de l'image imprimée, une fraction
globale de l'encre d'impression respective est appliquée avec au moins deux clichés
d'impression sur le support d'impression de manière à ce que, avec un premier cliché
d'impression, une première sous-fraction de l'encre d'impression respective et, avec
un deuxième cliché d'impression, une deuxième sous-fraction de l'encre d'impression
respective soit imprimée sur le support d'impression, caractérisé en ce que tout d'abord, pour chaque encre d'impression à imprimer de l'image imprimée, la fraction
globale de l'encre d'impression respective est répartie sur au moins deux clichés
d'impression, à savoir par fabrication des premier et deuxième clichés d'impression
respectifs selon une des revendications 1 à 12 et qu'ensuite, en utilisant ces clichés
d'impression dans des premières sections de la bande de support d'impression, exclusivement
la première sous-fraction du premier cliché d'impression est imprimée sur le support
d'impression, que, dans des deuxièmes sections de la bande de support d'impression,
exclusivement la deuxième sous-fraction du deuxième cliché d'impression est imprimée
sur le support d'impression et que, dans des troisièmes sections, la première sous-fraction
du premier cliché d'impression et la deuxième sous-fraction du deuxième cliché d'impression
sont imprimées sur le support d'impression en chevauchement ou en superposition.
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