[0001] Die Erfindung betrifft einen Kupplungskopf für ein spurgeführtes Fahrzeug, insbesondere
Schienenfahrzeug, im Einzelnen mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff von Anspruch
1. Die Erfindung betrifft ferner eine automatische Kupplung mit einem derartigen Kupplungskopf
und ein Verfahren zur Erkennung eines Kuppelzustandes einer derartigen automatischen
Kupplung.
[0002] Automatische Kupplungen für schienengebundene Fahrzeuge mit einem Kupplungskopf mit
einem Willison-Profil sind in verschiedenen Ausführungen aus dem Stand der Technik
vorbekannt. Der Aufbau und die Funktionsweise eines derartigen Kupplungskopfes ist
beispielsweise in der Druckschrift
DE 1 455 242 beschrieben. Derartige Kupplungsköpfe dienen dem mechanischen Verbinden zweier benachbarter
Wagenkästen, beispielsweise eines Schienenfahrzeuges, und zeichnen sich durch einen
robusten Aufbau aus. Das Willison-Profil ist durch zwei unterschiedlich große Kupplungsklauen,
die ein, eine Kupplungstasche beschreibendes Kupplungsmaul bilden, charakterisiert.
Beide Kupplungshälften sind identisch ausgeführt und gleiten ineinander. Die mechanische
Verbindung erfolgt über ein Riegelgetriebe. Um einen Kuppelzustand erkennen zu können,
ist eine mechanische Anzeige am Kupplungskopf oder Körper vorgesehen, welche über
Sichtkontrolle einsehbar ist. Die mechanische Anzeige umfasst einen Anzeiger in Form
eines Hebelelementes, welches mit einer oder mehreren Komponenten des Riegelgetriebes
mechanisch gekoppelt ist und entsprechend des Kuppelzustandes in eine bestimmte Position
verfahrbar ist.
[0003] Ein derartiges Riegelgetriebe mit einer Anzeige ist beispielsweise aus der Druckschrift
DE 1 808 167 A vorbekannt. Die erforderliche Sichtkontrolle ist insbesondere bei Zugverbänden aus
einer Vielzahl von miteinander zu koppelnder einzelner Wageneinheiten nachteilig,
da zeitaufwendig. Automatisierte Entkuppel- und Einkuppelvorgänge werden erschwert.
Die Anzeigemöglichkeiten sind ferner hinsichtlich der Erkennbarkeit beschränkt. In
der Regel werden lediglich die Funktionszustände "gekuppelt" oder "entkuppelt", durch
Überstehen und Nichtüberstehen des Hebels aus dem Gehäuse der Kupplung angezeigt.
Zwischenstellungen sind nicht erkennbar oder nur mit konstruktivem Mehraufwand realisierbar.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kupplungskopf und eine Kupplung
zu schaffen, bei welchen eine Erfassung des Kuppelzustandes einfach und mit hoher
Sicherheit schnell und ohne Fehler realisierbar ist. Die erfindungsgemäße Lösung soll
sich dabei durch einen geringen konstruktiven und steuerungstechnischen Aufwand auszeichnen.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung ist durch die Merkmale der Ansprüche 1, 8 und 10 charakterisiert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
[0006] Ein Kupplungskopf für ein spurgeführtes Fahrzeug zum Ausbilden einer mechanischen
Verbindung mit einem baugleichen Gegenkupplungskopf, wobei der Kupplungskopf sich
entlang einer Kupplungslängsachse erstreckt und aufweist:
- zwei entlang einer Kupplungslängsachse versetzt zu dieser angeordnete und eine Kupplungstasche
ausbildende Kupplungsklauen
- ein in der Kupplungstasche angeordnetes Riegelgetriebe zum mechanischen Verbinden
und Trennen von Kupplungskopf und Gegenkupplungskopf mit
- einem Riegelelement zum Verhindern des unbeabsichtigten Lösens der mechanischen Verbindung
zwischen dem Kupplungskopf und einem mit dem Kupplungskopf gekuppelten Gegenkupplungskopf,
wobei das Riegelelement von einer ersten Stellung (Sperrstellung) in welcher ein Lösen
des Kupplungskopfes vom Gegenkupplungskopf verhindert wird, in eine zweite Position,
in welcher ein Lösen zwischen dem Kupplungskopf und dem Gegenkupplungskopf ermöglicht
wird, und umgekehrt verbringbar ist;
- einen am Kupplungskopf verschwenkbar gelagerten und mit einem Teilbereich in den Einflussbereich
einer Gegenkupplung ragenden Riegelhalter zur Verhinderung des Herausbewegens des
Riegelelementes aus der Kupplungstasche bei vorhandenem Gegenkupplungskopf, wobei
der Riegelhalter von einer ersten Stellung frei von einem Zusammenwirken mit dem Gegenkupplungskopf
in eine zweite Stellung, die durch das Zusammenwirken mit dem Gegenkupplungskopf charakterisiert
ist, und umgekehrt verbringbar ist;
- einem Sperr- und Lösemechanismus zur Ver- und Entriegelung des Riegelelementes in
der ersten Stellung;
dadurch gekennzeichnet:
dass eine Vorrichtung zur Erfassung des Kuppelzustandes vorgesehen ist, umfassend
eine erste Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des
Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe und eine zweite Einrichtung
zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe, wobei die erste und zweite Einrichtung am oder im
Kupplungskopf integriert angeordnet sind.
[0007] Eine Kupplung besteht aus zwei miteinander in Wirkverbindung bringbaren Kupplungshälften,
wobei die einzelnen Kupplungshälfte einen, ein Kupplungsprofil tragenden oder ausbildenden
Kupplungskopf aufweist. Das Kupplungsprofil ist vorzugsweise vom Typ Willison ausgeführt.
Diese umfasst zwei unterschiedlich große und in der Horizontalebene versetzt zur Kupplungslängsachse
angeordnete Klauen, welche eine in vertikaler Richtung von der Oberseite zur Unterseite
des Kupplungskopfes in Einbaulage erstreckende Kupplungstasche zur Aufnahme des Kupplungsprofils
des Gegenkupplungskopfes ausbilden.
[0008] Ein Kuppelzustand beschreibt die durch die Stellung der einzelnen Komponenten des
Kupplungskopfes charakterisierten Betriebszustände beim Zusammenwirken zweier Kupplungsköpfe
- einem Kupplungskopf und einem Gegenkupplungskopf.
[0009] Jeder Kuppelzustand ist dabei durch eine definierte Funktionsstellung der jeweiligen
einzelnen Komponenten - Riegel oder Riegelhalter - definiert. Dabei können sich bezüglich
einer oder mehrerer Kuppelzustände auch Überschneidungen ergeben, das heißt, ein oder
mehrere Kuppelzustände können durch die gleichen Stellungen einer Komponente charakterisiert
sein.
[0010] Im Einzelnen werden zumindest nachfolgende Kuppelzustände unterschieden:
Kuppelzustand "kuppelbereit"
Kuppelzustand "gekuppelt"
Kuppelzustand "entkuppelt"
[0011] Der Kuppelzustand "kuppelbereit" ist durch das Ausrichten und Ineinandergleiten der
einzelnen, miteinander zu kuppelnden Kupplungsköpfe charakterisiert.
[0012] Der Kuppelzustand "gekuppelt" ist durch das Ineinandergreifen der Kupplungsprofile
und mechanische Verbindung über ein Verriegelungsgetriebe charakterisiert.
[0013] Der Kuppelzustand "entkuppelt" ist durch das Ineinandergreifen der Kupplungsprofile
und mechanische Trennung durch Entsperrung des Verriegelungsgetriebes charakterisiert.
[0014] Unter "Stellung" wird eine konkret definierte räumliche Lage einer einzelnen Komponente
des Riegelgetriebes in der Kupplungstasche und/oder gegenüber dem Gegenkupplungskopf
verstanden. Dabei kann es sich um zumindest zeitlich begrenzt einnehmbare Endstellungen
oder Zwischenstellungen handeln.
[0015] Erfassung einer einen Zustand oder Prozess beschreibenden Größe umfasst die Detektion,
Erkennung, Ermittlung und optional Umformung, Speicherung und/oder Übertragung der
Information. Hinsichtlich der Art des gewählten Übertragungsweges bestehen keine Restriktionen.
[0016] Unter einer, zumindest eine Stellung des Riegelhalters oder Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe wird eine quantitative oder qualitative Messgröße verstanden,
welche entweder direkt eine definierte Stellung einer Komponente charakterisiert oder
diese indirekt beschreibt, beispielsweise über eine funktionale Abhängigkeit oder
sich in sonstiger Weise aus dieser ableiten lässt.
[0017] Sperr- und Entriegelungseinrichtungen können verschiedenartig ausgeführt sein. Diese
können beispielsweise von einer zwischen Riegelelement und Riegelhalter wirksamen
Sperrklinke gebildet und einer Riegelwelle mit Nocken zum Entriegeln gebildet werden,
welche an der Sperrklinke wirksam wird und damit das Riegelelement hinsichtlich seiner
Bewegbarkeit freigibt.
[0018] Es wurde erkannt, dass eine einfach realisierbare Erkennung eines definierten Kuppelzustandes
aus der jeweiligen Stellung von Einzelkomponenten des Riegelgetriebes, die hinsichtlich
der in diesen Stellungen auszuübenden Funktionen einen bestimmten Kuppelzustand charakterisieren,
erfolgen kann. Durch die Erfassungsmöglichkeit direkt am oder im Kupplungskopf integriert,
kann auf die zusätzliche mechanische und über das Riegelgetriebe betätigte mechanische
Anzeigeeinrichtung mit Sichterkennung verzichtet werden. Die erfassten Größen können
je nach Ausführung der Einrichtungen zur Erfassung drahtlos oder über eine elektrische
Verbindung weitergeleitet werden. Die Erkennung des Kuppelzustandes kann dadurch zeitnah
und bei größerer Zugverbänden gleichzeitig erfolgen, welches automatisierte Ein- und
Auskuppelvorgänge ermöglicht.
[0019] Der Vorteil der Erfindung liegt somit in der automatisierten Erkennung des Kuppelzustandes
beispielsweise vom Führerstand einer Lokomotive oder Rangierfahrzeuges aus. In Kombination
mit einem fernbetätigten Entkupplungsvorgang durch einen Entkuppelzylinder ergeben
sich neue Perspektiven für den automatisierten Kuppelvorgang im Bereich der Güterwagen
und Lokomotiven im Rangierbetrieb und bei der Zugbildung.
[0020] Die Erfindung betrifft damit einen Kupplungskopf einer automatischen Mittelpufferkupplung
der Bauart Willison-SA-3, im Besonderen die automatische Überwachung der Kupplungsverschlussstellung
mit automatischer Erkennung der Gegenkupplung und Erfassung des gekuppelten und nicht
gekuppelten Zustandes durch Abfrage der Stellung der Verschlussbauteile Riegel und
Riegelhalter durch entsprechend angeordnete Sensoren oder Schalter. Die Erkennung
des gekuppelten Zustandes ist unabhängig von der Bauart, sofern das Kupplungsprofil
der Gegenkupplung entsprechend den Forderungen de UIC 523 oder GOST 21447-75 ausgeführt
ist.
[0021] Mittelpufferkupplungen mit Kupplungsköpfen vom Typ Willison dienen zum mechanischen
Verbinden zweier benachbarter Wagenkästen beispielsweise eines Schienenfahrzeuges
und zeichnen sich durch ihren robusten Aufbau aus, so dass derartige Kupplungsköpfe
häufig bei Güterwagenkupplungen und Lokomotiven zum Einsatz kommen. Der Aufbau und
die Funktionsweise eines Kupplungskopfes vom Typ Willison sind beispielsweise in der
Druckschrift
DE 1 455 242 A beschrieben.
[0022] Die Anzahl der Stellungen der einzelnen Komponenten des Riegelgetriebes und/oder
die Art der zu erfassenden Größe ist abhängig von der Ausbildung der jeweiligen Erfassungseinrichtung.
[0023] In einer ersten Ausführung ist die erste Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer,
zumindest eine Stellung des Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe
derart angeordnet und ausgebildet, geeignet zu sein, nur eine erste oder zweite Stellung
des Riegelhalters zu erfassen. In diesem Fall kann auf einfache Binärsensoren zurückgegriffen
werden, welche lediglich bei einem der Kupplungszustände ein Signal generieren. Fehlanzeigen
bei Nichtfunktion der jeweiligen Einrichtungen können nicht ausgeschlossen werden.
[0024] In einer zweiten Ausführung werden beide Stellungen detektiert, so dass Kuppelzustände
sicher erfasst und zuordenbar sind.
[0025] Die vorgetätigten Aussagen gelten in Analogie auch für die zweite Einrichtung zur
Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe und dessen erste und zweite Stellung.
[0026] Die erste Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des
Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe und die zweite Einrichtung
zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe ist in einer vorteilhaften Ausführung an zumindest
einem Element der nachfolgenden Gruppe angeordnet:
- an einem am Kupplungskopf integral ausgebildeten und das Riegelgetriebe aufnehmenden
Riegelgehäuse;
- am Riegelelement
- am Riegelhalter
[0027] Erstgenannte Möglichkeit bietet den Vorteil eines nachträglichen Einbaus sowie freien
Platzierung innerhalb des Kupplungskopfes.
Die zweite und dritte Möglichkeit bedingt entsprechende Bezugsflächen oder Punkte
am Kupplungskopf.
[0028] In einer vorteilhaften Ausbildung sind die erste Einrichtung zur Erfassung wenigstens
einer, zumindest eine Stellung des Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden
Größe und/oder die zweite Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine
Stellung des Riegelelementes wenigstens mittelbar beschreibenden Größe als ein Element
aus zumindest einer der nachfolgenden Untergruppe ausgeführt:
- berührungsloser Sensor
- Berührungssensor
- Binärsensor, insbesondere taktiler Sensor, wie Taster oder Schalter
- elektromechanischer Sensor
- elektrischer Sensor
- induktiver Sensor
- optischer Sensor
[0029] Ausführungen mit Binärsensoren bieten den Vorteil, einer einfachen Auswertbarkeit
der mit diesen erzeugten Signal. Es ist lediglich die Erkennung zweier Zustände möglich.
[0030] In vorteilhafter Ausbildung werden aus Verschleissgründen berührungslose Sensoren
verwendet.
[0031] Als wenigstens mittelbar die jeweilige Stellung beschreibende Größe kann beispielsweise
ein Abstand zwischen einer Bezugsebene und einer Komponente, eine Position, ein Druck,
eine Änderung eines elektrischen oder magnetischen Feldes.
[0032] In einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst die Vorrichtung eine Auswerteinrichtung,
wobei die erste Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung
des Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe und eine zweite Einrichtung
zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe einzeln oder bei Reihenschaltung taktiler elektromechanischer
Sensoren in Reihe mit der Auswerteinrichtung gekoppelt sind und die Auswerteinrichtung
Bestandteil zumindest einer der nachfolgenden Einrichtungen ist:
- einer Steuereinrichtung
- einer übergeordneten Baueinheit/Aggregat zugeordneten Steuereinheit und mit einer
Einrichtung zur Informationswiedergabe gekoppelt ist.
[0033] Die erfindungsgemäße Ausführung eines Kupplungskopfes ist besonders vorteilhaft in
einer automatischen Kupplung für ein spurgeführtes Fahrzeug zum Ausbilden einer mechanischen
Verbindung mit einem Gegenkupplungskopf mit zum Kupplungskopf gleichem Kupplungsprofil
geeignet.
[0034] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Erfassung eines Kuppelzustandes einer automatischen
Kupplung aus einem Kupplungskopf und einem Gegenkupplungskopf, wobei der einzelne
Kupplungskopf sich entlang einer Kupplungslängsachse erstreckt und aufweist:
- zwei entlang einer Kupplungslängsachse versetzt zu dieser angeordnete und eine Kupplungstasche
bildende Kupplungsklauen
- ein in der Kupplungstasche angeordnetes Riegelgetriebe zum mechanischen Verbinden
und Trennen von Kupplungskopf und Gegenkupplungskopf mit
- einem Riegelelement zum Verhindern des unbeabsichtigten Lösens der mechanischen Verbindung
zwischen dem Kupplungskopf und einem mit dem Kupplungskopf gekuppelten Gegenkupplungskopf,
wobei das Riegelelement von einer ersten Stellung (Sperrstellung) in welcher ein Lösen
des Kupplungskopfes vom Gegenkupplungskopf verhindert wird, in eine zweite Position,
in welcher ein Lösen zwischen dem Kupplungskopf und dem Gegenkupplungskopf ermöglicht
wird, und umgekehrt verbringbar ist;
- einen am Kupplungskopf verschwenkbar gelagerten und mit einem Teilbereich in den Einflussbereich
einer Gegenkupplung ragenden Riegelhalter zur Verhinderung des Herausbewegens des
Riegelelementes aus der Kupplungstasche bei vorhandenem Gegenkupplungskopf, wobei
der Riegelhalter von einer ersten Stellung frei von einem Zusammenwirken mit dem Gegenkupplungskopf
in eine zweite Stellung, die durch das Zusammenwirken mit dem Gegenkupplungskopf charakterisiert
ist, und umgekehrt verbringbar ist;
- einem Sperr- und Lösemechanismus zur Ver- und Entriegelung des Riegelelementes in
der ersten Stellung;
ist dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stellungen von Riegelelement und Riegelhalter
zeitgleich erfasst werden, die erfassten Stellungen ausgewertet und einem Kuppelzustand
zugeordnet werden.
[0035] Die Ableitung aus den Stellungen der Einzelkomponenten des Riegelgetriebes ermöglicht
eine genaue definierte Zuordnung der Kuppelzustände.
[0036] Die Erfassung der Stellung direkt oder indirekt über die Erfassung von physikalischen
Größen oder Eigenschaftsgrößen erfolgt, aus welchen die Stellung ableitbar ist.
[0037] Die erfindungsgemäße Lösung wird nachfolgend anhand von Figuren erläutert. Darin
ist im Einzelnen Folgendes dargestellt:
Die Figuren 1a - 1c verdeutlichen in schematisiert vereinfachter Darstellung den Grundaufbau
und die Grundfunktion einer automatischen Kupplung mit einem Kupplungskopf vom Typ
Willison in einer Draufsicht auf die Kupplungslängsachse;
die Figur 2 zeigt in schematisiert vereinfachter Darstellung anhand einer Ansicht
von rechts in einem Teilschnitt durch den Kupplungskörper die Anordnung einer Kuppelzustandserfassungsvorrichtung;
die Figur 3a verdeutlicht einen Kupplungskopf gemäß Figur 2 mit einem Riegelgetriebe
im Zustand "kuppelbereit";
die Figur 3b verdeutlicht einen Kupplungskopf gemäß Figur 2 mit einem Riegelgetriebe
im Kuppelzustand "gekuppelt";
die Figur 3c verdeutlicht einen Kupplungskopf gemäß Figur 2 im Kuppelzustand "entkuppelt".
[0038] Die Figur 1 verdeutlicht in schematisiert stark vereinfachter Darstellung den Grundaufbau
und die Grundfunktion einer automatischen Kupplung 1, umfassend zwei Kupplungshälften
2, deren Kupplungskörper 3 derart ausgeführt und zueinander anordenbar sind, dass
diese eine mechanische Verbindung zwischen zwei schienengebundenen Fahrzeugen herstellt.
Bei der Kupplung handelt es sich um eine Kupplung mit Kupplungsprofil vom Typ Willison,
wie beispielsweise in
DE 1 455 242 beschrieben.
[0039] Die eine Kupplungshälfte 2 wird mit der anderen Kupplungshälfte als Gegenkupplungshälfte
in Eingriff gebracht. Diese ist mit 2' bezeichnet. Da die Kupplungshälften identisch
aufgebaut sind, bezieht sich die nachfolgende Erläuterung auf die Kupplungshälfte
2. Dargestellt ist lediglich der miteinander in Eingriff bringbare Bereich der beiden
Kupplungshälften 2 in einer Draufsicht auf diese entlang der Kupplungslängsachse LA
und damit auf eine Horizontalebene.
[0040] Der Kupplungskörper 3 weist im stirnseitigen Endbereich, dem Kupplungskopf 4, zwei
bezüglich der Kupplungslängsachse LA versetzte unterschiedlich große Klauen 5 und
6 auf. Diese schließen eine Kupplungstasche 7 ein, die sich in vertikaler Richtung
von der Oberseite zur Unterseite des Kupplungskörpers 3 erstreckend ausgeführt ist.
[0041] Die Figur 1a zeigt die beiden Kupplungshälften 2 beim Auflaufen. Die Zentrierung
der Kupplungsköpfe 4 erfolgt durch Gleiten an äußeren schrägen Flächen. Die Herstellung
der mechanischen Verbindung erfolgt über ein Riegelgetriebe 9, welches in der Kupplungstasche
7 einer Kupplungshälfte 2 beziehungsweise eines Kupplungskörpers 3 angeordnet ist.
Das Riegelgetriebe 9 umfasst zumindest ein Riegelelement 10, welcher in Richtung der
Längsachse LA betrachtet in den Kupplungskopf 4 zurückschwenkbar an diesem gelagert
ist.
[0042] Die Figuren 1b und 1c verdeutlichen dabei die Verfahrensschritte zur Einstellung
des Kuppelzustandes "gekuppelt". Die Figur 1b verdeutlicht die Funktionsweise des
Riegelgetriebes 9 und die Figur 1c stellt die beiden Kupplungsköpfe 4 im verbundenen,
das heißt gekuppelten Zustand dar. In diesem sind die Riegelelemente 10 in ihrer Ursprungsposition
zurückgelenkt und werden über einen Sperrmechanismus 11, welcher ebenfalls Bestandteil
des Riegelgetriebes ist, blockiert. In diesem Funktionszustand werden Zug- und Druckkräfte
übertragen. Nicht dargestellt ist der Funktionszustand "entkuppelt", welcher durch
die mechanische Trennung beider Kupplungshälften 2 durch Entsperrung des Riegelgetriebes
9 charakterisiert ist. In diesem nicht dargestellten Kuppelzustand befinden sich beide
Kupplungshälften 2 noch in der gleichen Position, das heißt Ausrichtung, gemäß Figur
1c zueinander, sind jedoch bereits mechanisch getrennt. Um die einzelnen Kuppelzustände
erkennen zu kennen, wurden im Stand der Technik mechanische Anzeigevorrichtungen,
die mit dem Riegelgetriebe gekoppelt waren, verwendet. Eine Zustandserkennung war
lediglich über die Sichtkontrolle am jeweiligen Kupplungskörper möglich. Erfindungsgemäß
ist zur Lösung dieser Problematik eine Kuppelzustandserfassungsungsvorrichtung 12
am Kupplungskopf 4 oder in diesem integriert vorgesehen.
[0043] Die Figur 2 verdeutlicht in einer Ansicht von rechts entlang der Kupplungslängsachse
LA mit Teilschnitt im Bereich des Kupplungskörpers eine vorteilhafte Ausbildung einer
Kuppelzustandserfassungvorrichtung 12 und deren Anordnung am Kupplungskörper 3. Das
Riegelgetriebe 9 besteht neben dem Riegel 10 aus einem Riegelhalter 13, dem Sperr-
und Lösemechanismus 11 und einer Riegelwelle 14. Der Riegel 10 dient beim Einfallen
des Gegenprofils der Herstellung der mechanischen Verbindung. Dieser ist im Riegelgehäuse
15 drehbar gelagert. Das Riegelgehäuse 15 wird dabei von einem Teilbereich des Kupplungskörpers
3 gebildet. Die Funktion des Riegelhalters 13 besteht in der Verhinderung eines unbeabsichtigten
Herausdrehens des Riegels 10 im Fall des Vorhandenseins einer Gegenkupplung bzw. eines
Gegenkupplungskopfes. Der Sperrmechanismus 11 verhindert, ein unbeabsichtigtes Herausdrehen
durch Abstützung an einer Sperrfläche des Riegelhalters 13. Der Sperrmechanismus 11
ist dazu am Riegelelement 10 gelagert und stützt sich an einer Sperrfläche des Riegelhalters
13 ab. Zum Lösen des Sperrmechanismus 11 ist eine Riegelwelle 14 mit Nocken 16 vorgesehen,
welche zum Entkuppeln manuell oder automatisiert verdreht wird und damit ein Lösen
des Sperrmechanismus 11 ermöglicht.
[0044] Erfindungsgemäß erfolgt die Zustandserkennung der Kupplung durch Erfassen zumindest
einer, wenigstens einer Position der Komponenten des Riegelgetriebes 9, insbesondere
des Riegelhalters 13 und des Riegels 10, wenigstens mittelbar charakterisierenden
Größe. Durch die zielgerichtete Erfassung der Positionen dieser beiden funktionalen
Bauteile zueinander ist es möglich, den Kuppelzustand sicher zu erkennen und die einzelnen
Kuppelzustände sicher zu entscheiden. Im Wesentlichen werden wie bereits ausgeführt
drei Kuppelzustände unterschieden. Ein erster Kuppelzustand, der auch als "kuppelbereit"
bezeichnet wird, ist dadurch charakterisiert, dass die beiden Kupplungshälften zueinander
ausgerichtet sind. Der zweite Kuppelzustand "gekuppelt" ist durch das Ineinandergreifen
der Kupplungsköpfe und die mechanische Verbindung charakterisiert, während der dritte
Kuppelzustand "entkuppelt" durch die Ausrichtung zueinander, jedoch mechanische Trennung,
charakterisiert ist.
[0045] Die erste Einrichtung 17 zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Position
des Riegelhalters 13 wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe ist am Riegelgehäuse
15 in einem Bereich angeordnet, der parallel zum Verschwenkbereich des Riegelhalters
13 angeordnet ist und in einer ersten Stellung des Riegelhalters 13, frei vom Zusammenwirken
mit einer Gegenkupplung im Überdeckungsbereich liegt, in einer zweiten Stellung, charakterisiert
durch das Zusammenwirken mit dem Gegenkupplungskopf außerhalb liegt. In Analogie gilt
dies auch für die Zuordnung der Einrichtung 18 zur Erfassung wenigstens einer, eine
die Position des Riegels wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe. Auch hier
kann zumindest eine der Funktionsstellungen in entsprechender Weise detektiert werden.
[0046] Die Lage der vorzugsweise als Sensoren/Schalter ausgebildeten Einrichtungen 17, 18
ist vorzugsweise seitlich am Riegelgehäuse 15 des Kupplungskörpers 4 festgelegt, sodass
ein modularer Anbau auch nachträglich auf einfache Art und Weise möglich ist. Zur
Erfassung der Verschlussstellung und Erkennung der Gegenkupplung, insbesondere des
Gegenkupplungskopfes 4 werden 2 Sensoren auf die zuvor beschriebene Position montiert.
Erfasst wird dabei die Stellung des Riegelhalters 13 und des Riegelelementes 10.
[0047] Der Sensor/Schalter 17 erfasst die Position des Riegelhalters 13 und erkennt somit
die Gegenkupplung. Der Sensor/Schalter 18 erfasst die Position der Riegelstellung
in entkuppelter oder gekuppelter Stellung. Die Schaltung kann beispielsweise als Reihenschaltung
in einem am Kupplungskörper angeordneten Klemmenkasten angeschlossen und dann zum
Fahrzeug geführt werden. Eine direkte Verbindung jedes einzelnen Schalters an die
Fahrzeugsteuerung ist ebenfalls möglich. Der ordnungsgemäß gekuppelte Zustand wird
beispielsweise angezeigt, wenn beide Schalter Signal geben.
[0048] Die Figuren 3a - 3c verdeutlichen in schematisiert vereinfachter Darstellung für
eine Ausführung einer automatischen Kupplung gemäß Figur 2 die Anordnung und Ausrichtung
der Funktionselemente des Riegelgetriebes 9 in den einzelnen Kuppelzuständen zueinander
und die damit verbundene Wirkungsweise der Einrichtungen 17 und 18.
[0049] Die Figur 3a verdeutlicht das Riegelgetriebe 9 im aufgeschnittenen Kupplungskopf
in Kuppelstellung, das heißt in der Stellung "kuppelbereit". Das Riegelelement bzw.
der Riegel 10 besteht im dargestellten Fall beispielhaft aus einem Grundkörper, der
eine untere Begrenzung mit anschließendem Rollkörper und einem Haltezahn abschließt.
Die vordere Stirnseite bildet eine abgeschrägte Stoßfläche. In der Kuppelbereitschaftslage
liegt dabei das in Längsrichtung in den Kupplungskopf 4 einschwenkbare Riegelelement
10 mit seiner unteren Begrenzung und dem Rollkörper am Boden des Kupplungskopfes 4
auf und wird durch einen in einer Öffnung kragenden Haltezahn in diesem gehalten.
Die abgeschrägte Stoßfläche steht gegenüber einer Kuppelebene vor und liegt damit
im Einflussbereich eines Gegenkupplungskopfes eines anzukuppelnden Fahrzeuges. Der
Riegelhalter 13 ist unter Schwerkrafteinfluss in die Kontur herausgedreht. Der Sperrmechanismus
11 in Form einer Sperrklinke ist auf dem Riegelelement 10 gelagert und kann sich frei
bewegen. Der neben dem Riegelelement 10 von einem Bolzen im Kupplungskopf beweglich
und in Längsrichtung in den Kupplungskopf 4 einschwenkbare Riegelhalter 13 wird unter
dem Einfluss seiner, in das Innere des Kupplungskopfes 4 ragenden Teile in der Kuppelbereitschaftslage
wie in der Figur 3a gezeigt, verschwenkt, wobei sein vorderer mit Schrägflächen versehener
Teilbereich in den Einflussbereich eines Gegenkupplungskopfes einer Gegenkupplung
eines anzukuppelnden Fahrzeuges ragt. Erkennbar ist hier die Lagezuordnung der Erfassungseinrichtungen
17 und 18, welche je nach Ausführung dieser eine Lagebedeckung durch den Riegelhalter
13 beziehungsweise das Riegelelement 10 erkennen oder nicht.
[0050] Die Figur 3b verdeutlicht die Lagezuordnung der einzelnen Komponenten des Riegelgetriebes
10 nach dem Kuppelvorgang, das heißt im Funktionszustand "gekuppelt". Dabei wird das
Riegelelement 10 während des Kuppelvorganges durch den kleinen Zahn der Gegenkupplung
in den Kupplungskörper 3 verkippt und anschließend der Riegelhalter 13 in die gekuppelte
Position bewegt. Das Riegelelement 10 fällt wieder nach vorn, der Riegelhalter 13
wird dann durch die Gegenkupplung gehalten und sperrt den Riegel und verhindert eine
weitere Verdrehung. Das Riegelgetriebe 9 ist in diesem Zustand gesperrt und ermöglicht
die mechanische Kopplung zwischen den miteinander zu kuppelnden Kupplungshälften.
[0051] Die Anordnung der Einrichtungen 17 und 18 am Riegelgehäuse 15 ist beispielhaft derart
erfolgt, dass im Funktionszustand "gekuppelt" beide Einrichtungen aus dem Überdeckungsbereich
der einzelnen Einrichtungen verbracht werden und somit an beiden Einrichtungen ein
Signal generiert wird.
[0052] Generell wird beim Kuppeln der beiden Kupplungsköpfe 4 zu Beginn des Kuppelvorganges
die kleine Klaue eines nicht dargestellten Gegenkupplungskopfes in das zwischen den
beiden Klauen liegende, von einer Kupplungstasche 7 gebildete, Kupplungsmaul eintreten
und zunächst das Riegelelement 10 und später den Riegelhalter 13 an seinem mit der
Gegenkupplung zusammenwirkenden Teilbereich einschwenkend beziehungsweise kippend
in Längsrichtung in den Kupplungskopf 4 eindrücken bis die entsprechenden Endlagen
erreicht werden. In dieser wird Stellung blockert der Riegel die Sperrklinke.
[0053] Die Figur 3c verdeutlicht den Kuppelzustand "entkuppelt". Dabei wird durch Drehen
der Riegelwelle 14 der Nocken der Sperrklinke angehoben und die Sperrstellung des
Riegelelementes 10 aufgehoben. Durch Weiterdrehen der Riegelwelle 14 kippt dann der
Nocken und dadurch der Riegel in das Riegelgehäuse 15. Der Nocken 16 wird beim Überdrehen
durch den immer noch durch die Gegenkupplung gehaltenen Riegelhalter 13 jedoch blockiert.
Das Riegelelement 10 wird am Kupplungskopf 4 gehalten und die Kupplungsköpfe können
trennen. In diesem Funktionszustand wird die Einrichtung 18 vom Riegel überdeckt.
[0054] Bezüglich der Anordnung und Funktionsweise der einzelnen Einrichtungen besteht eine
Vielzahl von Möglichkeiten. Dabei steht die Anordnung in engem Zusammenhang mit der
gewählten Art für die Ausführung des Sensors. Gemäß einer ersten Ausführung können
beispielhaft taktile Sensoren in Form sogenannter mechanischer Positionssensoren zum
Einsatz gelangen, welche der Ermittlung von Positionen dienen. Dabei kann gemäß einer
ersten Ausführung die Positionserfassung bei Bewegung von Riegel und Riegelhalter
derart erfolgen, dass diese in einer einzelnen Funktionsstellung entweder aus dem
Einflussbereich eines taktilen Sensors herausbewegt oder in diesen hineinbewegt werden.
Die Bewegung des Tastorganes wird auf Kontakte übertragen, die einen Stromkreis öffnen
oder schließen. In Abhängigkeit der Anordnung und Zuordnung zu den einzelnen Funktionskomponenten
kann dabei das Öffnen oder Schließen auf unterschiedliche Art und Weise detektiert
werden. In besonders vorteilhafter Ausführung werden jedoch berührungslose Sensoren
zum Einsatz gelangen. Bezüglich der konkreten Anwendung bestehen keine Restriktionen.
Im einfachsten Fall finden elektromechanische Sensoren Anwendung. Diese sind vorzugsweise
als taktile Sensoren ausgeführt und können in Form von Schaltern vorliegen. Diese
Schalter sind derart gegenüber dem Riegel und dem Riegelhalter positioniert, dass
bei Vorliegen beider Signale eine Auswertung und ein sicheres Ergebnis in Bezug auf
den Kuppelzustand möglich ist.
[0055] Die Figur 4 verdeutlicht dazu beispielhaft die Erfassung der einzelnen Signale über
die einzelne Einrichtungen 17 und 18, welche mit einer entsprechenden Auswerteinrichtung
19 gekuppelt sind, die Bestandteil einer Steuervorrichtung sein kann und in Abhängigkeit
der vorliegenden Signale eine Stellgröße Y zur Anzeige des Kuppelzustandes gibt. Dazu
ist die Auswerteeinrichtung 19 mit den Einrichtungen zur Erfassung 17 und 18 signalübertragend
verbunden. Die Kopplung kann drahtlos oder über Verbindungsleitungen realisiert werden.
Ferner ist die Auswerteeinrichtung mit einer Stelleinrichtung 21 einer Anzeigeeinrichtung
für den Kuppelzustand verbunden. Im einfachsten Fall handelt es sich dabei um eine
visuelle Anzeigevorrichtung.
[0056] Dabei kann jede der Einrichtungen separat mit der Auswerteinrichtung gekuppelt werden.
Denkbar ist jedoch auch eine Reihenschaltung der einzelnen Sensoren in Verbindung
mit dem ohnehin am Kupplungskörper vorhandenen Klemmkasten.
[0057] Bei Verwendung binärer Sensoren können diese derart angeordnet und betreibbar sein,
dass diese für die Erfassung einer bestimmten Position entweder ein Signal generieren
oder kein Signal generieren. Wird die erste Einrichtung derart gegenüber dem Riegelhalter
positioniert, dass diese lediglich in der Kupplungsstellung "gekuppelt" ein Signal
abgibt, erfolgt der Anordnungsbereich derart, dass in der Funktionsstellung "kuppelbereit"
kein Signal, in der Kupplungsstellung "entkuppelt" jedoch ein Signal erzeugt wird.
In diesem Fall wird immer beim Vorhandensein einer Gegenkupplung ein Signal generiert.
Die zweite Einrichtung ist in diesem Fall derart angeordnet und positioniert, dass
lediglich in der Kupplungsstellung "gekuppelt" ein Signal und in der kuppelbereiten
Stellung ein Signal erzeugt werden, während in der Kupplungsstellung "entkuppelt"
kein Signal generiert wird. Dabei kann in Abhängigkeit des Vorliegens beider Signale
oder jeweils nur eines Signals und der Art des Signales auf die jeweilige Kupplungsstellung
geschlossen werden. In Analogie wird auch der Umkehrschluss, das heißt die Anordnung
der einzelnen Einrichtungen derart, dass beide kein Signal in der Kupplungsstellung
"gekuppelt" erzeugen, jedoch in den anderen Kupplungsstellungen "kuppelbereit" und
"entkuppelt" ein Signal oder kein Signal beziehungsweise umgekehrt generiert wird.
Bezugszeichenliste
[0058]
- 1
- automatische Kupplung
- 2
- Kupplungshälfte
- 3
- Kupplungskörper
- 4
- Kupplungskopf
- 5
- Klaue
- 6
- Klaue
- 7
- Kupplungstasche
- 8
- schräge Fläche
- 9
- Riegelgetriebe
- 10
- Riegelelement
- 11
- Sperrmechanismus
- 12
- Kuppelzustandserfassungvorrichtung
- 13
- Riegelhalter
- 14
- Riegelwelle
- 15
- Riegelgehäuse
- 16
- Nocken
- 17
- Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine, die Position des Riegelhalters
wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe
- 18
- Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine, die Position des Riegelelements
wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe
- 19
- Auswerteeinrichtung
- 20
- Stelleinrichtung
- 21
- Anzeigevorrichtung
1. Kupplungskopf (4) für ein spurgeführtes Fahrzeug zum Ausbilden einer mechanischen
Verbindung mit einem baugleichen Gegenkupplungskopf, wobei der Kupplungskopf sich
entlang einer Kupplungslängsachse erstreckt und aufweist:
- zwei entlang einer Kupplungslängsachse versetzt zu dieser angeordnete und eine Kupplungstasche
(7) bildende Kupplungsklauen (5, 6);
- ein in der Kupplungstasche angeordnetes Riegelgetriebe (9) zum mechanischen Verbinden
und Trennen von Kupplungskopf und Gegenkupplungskopf mit
- einem Riegelelement (10) zum Verhindern des unbeabsichtigten Lösens der mechanischen
Verbindung zwischen dem Kupplungskopf und einem mit dem Kupplungskopf gekuppelten
Gegenkupplungskopf, wobei das Riegelelement von einer ersten Stellung (Sperrstellung)
in welcher ein Lösen des Kupplungskopfes vom Gegenkupplungskopf verhindert wird, in
eine zweite Position, in welcher ein Lösen zwischen dem Kupplungskopf und dem Gegenkupplungskopf
ermöglicht wird, und umgekehrt verbringbar ist;
- einen am Kupplungskopf verschwenkbar gelagerten und mit einem Teilbereich in den
Einflussbereich einer Gegenkupplung ragenden Riegelhalter (13) zur Verhinderung des
Herausbewegens des Riegelelementes aus der Kupplungstasche bei vorhandenem Gegenkupplungskopf,
wobei der Riegelhalter von einer ersten Stellung frei von einem Zusammenwirken mit
dem Gegenkupplungskopf in eine zweite Stellung, die durch das Zusammenwirken mit dem
Gegenkupplungskopf charakterisiert ist, und umgekehrt verbringbar ist;
- einem Sperr- und Lösemechanismus (11) zur Ver- und Entriegelung des Riegelelementes
in der ersten Stellung;
dadurch gekennzeichnet:
dass eine Vorrichtung (12) zur Erfassung des Kuppelzustandes vorgesehen ist, umfassend
eine erste Einrichtung (17) zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung
des Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe und eine zweite Einrichtung
(18) zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe, wobei die erste und zweite Einrichtung am oder im
Kupplungskopf integriert angeordnet sind.
2. Kupplungskopf nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Einrichtung (17) zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung
des Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe derart angeordnet und
ausgebildet ist, geeignet zu sein, zumindest die erste- und/oder zweite Stellung des
Riegelhalters zu erfassen.
3. Kupplungskopf nach Anspruch 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Einrichtung (18) zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung
des Riegelelementes wenigstens mittelbar beschreibenden Größe derart angeordnet und
ausgebildet ist, geeignet zu sein, zumindest die erste- und/oder zweite Stellung des
Riegelelementes zu erfassen
4. Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des
Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe und die zweite Einrichtung
zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe an zumindest einem Element der nachfolgenden Gruppe
angeordnet sind:
- an einem am Kupplungskopf (4) integral ausgebildeten und das Riegelgetriebe (9)
aufnehmenden Riegelgehäuse (15)
- am Riegelelement (10)
- am Riegelhalter (13)
5. Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des
Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe und/oder die zweite Einrichtung
zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe als ein Element aus zumindest einer der nachfolgenden
Untergruppe ausgeführt sind:
- berührungsloser Sensor
- Berührungssensor
- Binärsensor, insbesondere taktiler Sensor, wie Taster oder Schalter
- elektromechanischer Sensor
- elektrischer Sensor
- induktiver Sensor
- optischer Sensor
6. Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des
Riegelhalters wenigstens mittelbar beschreibenden Größe und/oder die zweite Einrichtung
zur Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelelementes wenigstens
mittelbar beschreibenden Größe als ein Element aus der nachfolgenden Gruppe ausgeführt
sind, zumindest eine der nachfolgend genannten Größen zu erfassen:
- Abstand zwischen einer Bezugsebene und einer Komponente
- Position
- Druck
- Änderung eines elektrischen oder magnetischen Feldes
7. Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung eine Auswerteinrichtung umfasst, wobei die erste Einrichtung zur
Erfassung wenigstens einer, zumindest eine Stellung des Riegelhalters wenigstens mittelbar
beschreibenden Größe und eine zweite Einrichtung zur Erfassung wenigstens einer, zumindest
eine Stellung des Riegelelementes wenigstens mittelbar beschreibenden Größe einzeln
oder bei Reihenschaltung taktiler elektromechanischer Sensoren in Reihe mit der Auswerteinrichtung
gekoppelt sind und die Auswerteinrichtung Bestandteil zumindest einer der nachfolgenden
Einrichtungen ist:
- einer Steuereinrichtung
- einer übergeordneten Baueinheit/Aggregat zugeordneten Steuereinheit und mit einer
Einrichtung zur Informationswiedergabe gekoppelt ist.
8. Automatische Kupplung für ein spurgeführten Fahrzeuges mit einem Kupplungskopf gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 7, zum Ausbilden einer mechanischen Verbindung mit einem
Gegenkupplungskopf mit zum Kupplungskopf gleichem Kupplungsprofil.
9. Automatische Kupplung für ein spurgeführten Fahrzeuges mit einem Kupplungskopf nach
Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gegenkupplungskopf gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgeführt ist.
10. Verfahren zur Erfassung eines Kuppelzustandes einer automatischen Kupplung aus einem
Kupplungskopf (4) und einem Gegenkupplungskopf, wobei der einzelne Kupplungskopf sich
entlang einer Kupplungslängsachse erstreckt und aufweist:
- zwei entlang einer Kupplungslängsachse versetzt zu dieser angeordnete und eine Kupplungstasche
(7) bildende Kupplungsklauen (5, 6)
- ein in der Kupplungstasche angeordnetes Riegelgetriebe (9) zum mechanischen Verbinden
und Trennen von Kupplungskopf und Gegenkupplungskopf mit
- einem Riegelelement (10) zum Verhindern des unbeabsichtigten Lösens der mechanischen
Verbindung zwischen dem Kupplungskopf und einem mit dem Kupplungskopf gekuppelten
Gegenkupplungskopf, wobei das Riegelelement von einer ersten Stellung (Sperrstellung)
in welcher ein Lösen des Kupplungskopfes vom Gegenkupplungskopf verhindert wird, in
eine zweite Position, in welcher ein Lösen zwischen dem Kupplungskopf und dem Gegenkupplungskopf
ermöglicht wird, und umgekehrt verbringbar ist;
- einen am Kupplungskopf verschwenkbar gelagerten und mit einem Teilbereich in den
Einflussbereich einer Gegenkupplung ragenden Riegelhalter (13) zur Verhinderung des
Herausbewegens des Riegelelementes aus der Kupplungstasche bei vorhandenem Gegenkupplungskopf,
wobei der Riegelhalter von einer ersten Stellung frei von einem Zusammenwirken mit
dem Gegenkupplungskopf in eine zweite Stellung, die durch das Zusammenwirken mit dem
Gegenkupplungskopf charakterisiert ist, und umgekehrt verbringbar ist;
- einem Sperr- und Lösemechanismus (11) zur Ver- und Entriegelung des Riegelelementes
in der ersten Stellung;
dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Stellungen von Riegelelement und Riegelhalter zeitgleich erfasst werden
und die erfassten Stellungen ausgewertet und einem Kuppelzustand zugeordnet werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Erfassung der Stellung direkt oder indirekt über die Erfassung von physikalischen
Größen oder Eigenschaftsgrößen erfolgt, aus welchen die Stellung ableitbar ist.
1. Coupling head (4) for a rail-guided vehicle for forming a mechanical connection with
a corresponding coupling head of the same design, wherein the coupling head extends
along a coupling longitudinal axis and has:
- two coupling claws (5, 6) which are arranged along a coupling longitudinal axis,
offset with respect thereto, and form a coupling pocket (7) ;
- a bolt mechanism (9) which is arranged in the coupling pocket and has the purpose
of mechanically connecting and disconnecting the coupling head and corresponding coupling
head having
- a bolt element (10) for preventing the unintended release of the mechanical connection
between the coupling head and a corresponding coupling head which is coupled to the
coupling head, wherein the bolt element can be moved from a first position (locking
position) in which release of the coupling head from the corresponding coupling head
is prevented, into a second position in which release between the coupling head and
the corresponding coupling head is made possible, and vice versa;
- a bolt holder (13) which is pivotably mounted on the coupling head and of which
part a projects into the area of influence of a corresponding coupling and has the
purpose of preventing the bolt element from moving out of the coupling pocket when
the corresponding coupling head is present, wherein the bolt holder can be moved from
a first position, free of interaction with the corresponding coupling head, into a
second position which is characterized by interaction with the corresponding coupling head, and vice versa;
- a locking and release mechanism (11) for locking and unlocking the bolt element
in the first position;
characterized:
in that an apparatus (12) is provided for detecting the coupling state comprising a first
device (17) for detecting at least one variable which at least indirectly describes
at least one position of the bolt holder, and a second device (18) for detecting at
least one variable which at least indirectly describes at least one position of the
bolt element, wherein the first and second devices are arranged integrated on or in
the coupling head.
2. Coupling head according to Claim 1,
characterized
in that the first device (17) for detecting at least one variable which at least indirectly
describes at least one position of the bolt holder is arranged and designed in such
a way that it is suitable for detecting at least the first and/or second position
of the bolt holder.
3. Coupling head according to Claims 1 to 2,
characterized
in that the second device (18) for detecting at least one variable which at least indirectly
describes at least one position of the bolt element is arranged and designed in such
a way that it is suitable for detecting at least the first and/or second position
of the bolt element.
4. Coupling head according to one of Claims 1 to 3,
characterized
in that the first device for detecting at least one variable which at least indirectly describes
at least one position of the bolt holder and the second device for detecting at least
one variable which at least indirectly describes at least one position of the bolt
element are arranged on at least one element of the following group:
- on a bolt housing (15) which is embodied integrally on the coupling head (4) and
accommodates the bolt mechanism (9),
- on the bolt element (10) and
- on the bolt holder (13).
5. Coupling head according to one of Claims 1 to 4,
characterized
in that the first device for detecting at least one variable which at least indirectly describes
at least one position of the bolt holder and/or the second device for detecting at
least one variable which at least indirectly describes at least one position of the
bolt element are embodied as an element composed of at least one of the following
subgroups:
- contactless sensor,
- contact sensor
- binary sensor, in particular tactile sensor, such as a push button key or switch
- electromechanical sensor
- electrical sensor
- inductive sensor
- optical sensor.
6. Coupling head according to one of Claims 1 to 5,
characterized
in that the first device for detecting at least one variable which at least indirectly describes
at least one position of the bolt holder and/or the second device for detecting at
least one variable which at least indirectly describes at least one position of the
bolt element are embodied as an element from the following group, for detecting at
least one of the variables mentioned below:
- distance between a reference plane and a component
- position
- pressure and
- change in an electrical or magnetic field.
7. Coupling head according to one of Claims 1 to 6,
characterized
in that the apparatus comprises an evaluation device, wherein the first device for detecting
at least one variable which at least indirectly describes at least one position of
the bolt holder and a second device for detecting at least one variable which at least
indirectly describes at least one position of the bolt element are coupled, individually
or with a series connection of tactile electromechanical sensors, in series with the
evaluation device, and the evaluation device is a component of at least one of the
following devices:
- a control device,
- a control unit assigned to a superordinate structural unit/assembly and is coupled
to a device for playing back information.
8. Automatic coupling for a rail-guided vehicle having a coupling head according to one
of Claims 1 to 7, for forming a mechanical connection to a corresponding coupling
head with a coupling profile which is the same as that of the coupling head.
9. Automatic coupling for a rail-guided vehicle having a coupling head according to Claim
8,
characterized
in that the corresponding coupling head is embodied according to one of Claims 1 to 7.
10. Method for detecting a coupling state of an automatic coupling composed of a coupling
head (4) and a corresponding coupling head, wherein the individual coupling head extends
along a coupling longitudinal axis and has:
- two coupling claws (5, 6) which are arranged along a coupling longitudinal axis,
offset with respect thereto, and form a coupling pocket (7)
- a bolt mechanism (9) which is arranged in the coupling pocket and has the purpose
of mechanically connecting and disconnecting the coupling head and corresponding coupling
head having
- a bolt element (10) for preventing the unintended release of the mechanical connection
between the coupling head and a corresponding coupling head which is coupled to the
coupling head, wherein the bolt element can be moved from a first position (locking
position) in which release of the coupling head from the corresponding coupling head
is prevented, into a second position in which release between the coupling head and
the corresponding coupling head is made possible, and vice versa;
- a bolt holder (13) which is pivotably mounted on the coupling head and part of which
projects into the area of influence of a corresponding coupling and has the purpose
of preventing the bolt element from moving out of the coupling pocket when the corresponding
coupling head is present, wherein the bolt holder can be moved from a first position,
free of interaction with the corresponding coupling head, into a second position which
is characterized by interaction with the corresponding coupling head, and vice versa;
- a locking and release mechanism (11) for locking and unlocking the bolt element
in the first position;
characterized:
in that the individual positions of the bolt element and bolt holder are detected simultaneously,
and the detected positions are evaluated and assigned to a coupling state.
11. Method according to Claim 10,
characterized
in that the detection of the position is carried out directly or indirectly by means of the
detection of physical variables or property variables from which the position can
be derived.
1. Tête d'accouplement (4) pour un véhicule guidé sur voie, pour la formation d'une liaison
mécanique avec une tête d'accouplement antagoniste identique, la tête d'accouplement
s'étendant le long d'un axe longitudinal d'accouplement et comportant :
- deux griffes d'accouplement (5, 6) formant une poche d'accouplement (7), tout en
étant agencées le long d'un axe d'accouplement et en décalage par rapport à celui-ci
;
- un engrenage à verrou (9) agencé dans la poche d'accouplement, pour relier et séparer
mécaniquement la tête d'accouplement et la tête d'accouplement antagoniste, avec
- un élément de verrou (10) pour empêcher le détachement involontaire de la liaison
mécanique entre la tête d'accouplement et une tête d'accouplement antagoniste accouplée
à la tête d'accouplement, l'élément de verrou pouvant être transféré d'une première
position (position de verrouillage) dans laquelle le détachement de la tête d'accouplement
par rapport à la tête d'accouplement antagoniste est empêché, vers une deuxième position
dans laquelle un détachement entre la tête d'accouplement et la tête d'accouplement
antagoniste est possible, et inversement ;
- un support de verrou (13) monté de façon pivotante sur la tête d'accouplement et
faisant saillie avec une région partielle dans la région d'influence d'un accouplement
antagoniste, pour empêcher l'élément de verrou de sortir de la poche d'accouplement
en présence d'une tête d'accouplement antagoniste, le support de verrou pouvant être
transféré d'une première position sans interaction avec la tête d'accouplement antagoniste,
vers une deuxième position caractérisée par l'interaction avec la tête d'accouplement antagoniste, et inversement ;
- un mécanisme de verrouillage et de détachement (11) pour le verrouillage et le déverrouillage
de l'élément de verrou dans la première position ;
caractérisée en ce que
il est prévu un dispositif (12) pour la détection d'un état d'accouplement, comprenant
un premier moyen (17) pour la détection d'au moins grandeur décrivant au moins indirectement
une position du support de verrou, et un deuxième moyen (18) pour la détection d'au
moins une grandeur décrivant au moins indirectement une position de l'élément de verrou,
le premier et le deuxième moyen étant agencés sur la tête d'accouplement ou intégrés
dans celle-ci.
2. Tête d'accouplement selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le premier moyen (17) est agencé et conçu pour détecter au moins une grandeur décrivant
au moins indirectement une position du support de verrou, de manière à être adapté
pour détecter au moins la première et/ou la deuxième position du support de verrou.
3. Tête d'accouplement selon les revendications 1 à 2,
caractérisée en ce que
le deuxième moyen (18) est agencé et conçu pour détecter au moins une grandeur décrivant
au moins indirectement une position de l'élément de verrou, de manière à être adapté
pour détecter au moins la première et/ou la deuxième position de l'élément de verrou.
4. Tête d'accouplement selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
le premier moyen pour la détection d'au moins une grandeur décrivant au moins indirectement
une position du support de verrou, et le deuxième moyen pour la détection d'au moins
une grandeur décrivant au moins indirectement une position de l'élément de verrou
sont agencés sur au moins un élément du groupe suivant :
- sur un boîtier de verrou (15) formé intégralement sur la tête d'accouplement (4)
et recevant l'engrenage de verrou (9) ;
- sur l'élément de verrou (10) ;
- sur le support de verrou (13).
5. Tête d'accouplement selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
le premier moyen pour la détection d'au moins une grandeur décrivant au moins indirectement
une position du support de verrou et/ou le deuxième moyen pour la détection d'au moins
une grandeur décrivant au moins indirectement une position de l'élément de verrou
sont conçus comme au moins un élément du sous-groupe suivant :
- un capteur sans contact ;
- un capteur avec contact ;
- un capteur binaire, en particulier un capteur tactile, tel qu'un bouton poussoir
ou un interrupteur ;
- un capteur électromécanique ;
- un capteur électrique ;
- un capteur inductif ;
- un capteur optique.
6. Tête d'accouplement selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le premier moyen pour la détection d'au moins une grandeur décrivant au moins indirectement
une position du support de verrou et/ou le deuxième moyen pour la détection d'au moins
une grandeur décrivant au moins indirectement une position de l'élément de verrou
sont conçus comme un élément du groupe suivant, pour détecter au moins l'une des grandeurs
mentionnées ci-dessous :
- distance entre un plan de référence et un composant ;
- position ;
- pression ;
- modification d'un champ électrique ou magnétique.
7. Tête d'accouplement selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
le dispositif comprend un dispositif d'évaluation, le premier moyen pour la détection
d'au moins une grandeur décrivant au moins indirectement une position du support de
verrou, et un deuxième moyen pour la détection d'au moins une grandeur décrivant au
moins indirectement une position de l'élément de verrou sont accouplés au dispositif
d'évaluation, individuellement ou en série en cas de raccordement en série de capteurs
électromécaniques tactiles, et le dispositif d'évaluation fait partie d'au moins l'un
des dispositifs suivants :
- un dispositif de commande ;
- une unité de commande attribuée à un composant/agrégat de rang supérieur ;
tout en étant accouplée à un dispositif de reproduction d'informations.
8. Accouplement automatique pour un véhicule guidé sur voie, avec une tête d'accouplement
selon l'une des revendications 1 à 7, pour la formation d'une liaison mécanique avec
une tête d'accouplement antagoniste présentant un profil d'accouplement identique
à celui de la tête d'accouplement.
9. Accouplement automatique pour un véhicule guidé sur voie, avec une tête d'accouplement
selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la tête d'accouplement antagoniste est conçue selon l'une des revendications 1 à 7.
10. Procédé pour la détection d'un état d'accouplement d'un accouplement automatique entre
une tête d'accouplement (4) et une tête d'accouplement antagoniste, dans lequel la
tête d'accouplement individuelle s'étend le long d'un axe longitudinal d'accouplement
et comporte :
- deux griffes d'accouplement (5, 6) formant une poche d'accouplement (7), tout en
étant agencées le long d'un axe d'accouplement et en décalage par rapport à celui-ci
;
- un engrenage à verrou (9) agencé dans la poche d'accouplement, pour relier et séparer
mécaniquement la tête d'accouplement et la tête d'accouplement antagoniste, avec
- un élément de verrou (10) pour empêcher le détachement involontaire de la liaison
mécanique entre la tête d'accouplement et une tête d'accouplement antagoniste accouplée
à la tête d'accouplement, l'élément de verrou pouvant être transféré d'une première
position (position de verrouillage) dans laquelle le détachement de la tête d'accouplement
par rapport à la tête d'accouplement antagoniste est empêché, vers une deuxième position
dans laquelle un détachement entre la tête d'accouplement et la tête d'accouplement
antagoniste est possible, et inversement ;
- un support de verrou (13) monté de façon pivotante sur la tête d'accouplement et
faisant saillie avec une région partielle dans la région d'influence d'un accouplement
antagoniste, pour empêcher l'élément de verrou de sortir de la poche d'accouplement
en présence d'une tête d'accouplement antagoniste, le support de verrou pouvant être
transféré d'une première position sans interaction avec la tête d'accouplement antagoniste
vers une deuxième position caractérisée par l'interaction avec la tête d'accouplement antagoniste, et inversement ;
- un mécanisme de verrouillage et de détachement (11) pour le verrouillage et le déverrouillage
de l'élément de verrou dans la première position ;
caractérisé en ce que
les différentes positions de l'élément de verrou et du support de verrou sont détectées
simultanément, et les positions détectées sont évaluées et attribuées à un état d'accouplement.
11. Procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
la détection de la position est effectuée directement ou indirectement par la détection
de grandeurs physiques ou de grandeurs caractéristiques, à partir de laquelle la position
peut être dérivée.