[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flaschenkasten mit einem Fachwerkeinsatz
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Einfache Flaschenkasteneinsätze bzw. Fachwerkeinsätze zum Einsetzen in das Innere
eines Flaschenkastens sind z. B. aus
US 2,119,889 A,
DE 17 48 170 U,
DE 18 39 065 U oder
GB 873 288 A bekannt. Diese Einsätze bestehen in der Regel aus einem Fachwerk mit Längs- und Querstegen,
welche Fächer zur Aufnahme von Flaschen definieren. Aufgrund von Weiterentwicklungen
in der Fertigungstechnik und der Möglichkeit, Flaschenkästen samt Fachwerk einstückig
in einem Spritzgießverfahren herzustellen, ist man in den vergangenen Jahrzehnten
von der Verwendung separater Flaschenkasteneinsätze abgerückt. Jedoch haben Flaschenkasteneinsätze
den Vorteil, dass lediglich durch Austauschen des Einsatzes der Flaschenkasten an
unterschiedliche Flaschengrößen angepasst werden kann, z. B. 24 x 0,3 l, 30 x 0,25
l, 12 x 1 l, 10 x 1,5 l oder 8 x 2,5 l Flaschen, wie z. B. in
EP 0 655 397 A1 oder
EP 1 637 470 A1 gezeigt ist.
[0003] Mittlerweile werden mit Flaschenkästen nicht nur unterschiedliche Flaschengrößen,
sondern auch in Kartonagen zusammengefasste Getränkeverbünde, z. B. sogenannten Sixpacks,
ausgeliefert. Die aus dem Stand der Technik bekannten Fachwerkeinsätze können hierfür
nicht verwendet werden und müssen entnommen werden. Wenn anschließend die leeren Einzelflaschen
zurücktransportiert werden sollen, fehlt jedoch das entnommene Fachwerk, das verhindert,
dass die Flaschen beim Transport nicht hin- und herrutschen und gegeneinander schlagen.
[0004] In
US 5 392 915 A wird ein Transportbehälter für leicht zerbrechliche Lebensmittel offenbart, der einen
entnehmbaren Fachwerkeinsatz aufweist, welcher in unterschiedlich langen Ausführungsformen
von Vertiefungen in verschiedene Höhen oberhalb eines Bodens abgelegt werden kann.
[0005] Ein Flaschenkasten mit einem in zwei verschiedenen Höhen über einem Boden eines Flaschenkastens
positionierbaren Fachwerkeinsatz wird beispielsweise auch in
AT 315 724 B beschrieben.
[0006] Ein Kasten gemäß
AU 716 767 B2 ist so ausgeformt, dass Gegenstände auch von der Seite in den jeweiligen Kasten eingebracht
und entnommen werden können. Um ein seitliches Herausfallen von Gegenständen zu verhindern,
weist der Kasten eine bewegbare Absperrung auf. An der Absperrung sind Gleitabschnitte
vorgesehen, die bei einer ersten Ausrichtung der Absperrung diese tragen und bei einer
zur ersten Ausrichtung um 180° gewendeten zweiten Ausrichtung der Absperrung nicht
zum Tragen kommen.
[0007] Ein weiterer entnehmbarer Einsatz wird beispielsweise auch in
US 4 113 329 A offenbart.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen gegenüber dem Stand der Technik
verbesserten und anwenderfreundlicheren Flaschenkasten mit einem Fachwerkeinsatz bereitzustellen,
der sich sowohl zum Transport von einem Flaschen- oder Dosenverbund sowie anderen
Gegenständen als auch zum Transport von einzelnen Flaschen bzw. Dosen gleichermaßen
eignet.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Ein erfindungsgemäßer Flaschenkasten weist einen entnehmbaren Fachwerkeinsatz zur
Aufnahme von Flaschen oder Dosen auf. Unter "entnehmbar" bzw. einer "Entnehmbarkeit"
wird hier im Gegensatz zu "demontierbar" bzw. einer "Demontierbarkeit" eine Geeignetheit
im Sinne einer geometrischen Ausgestaltung zum werkzeuglosen Herausnehmen verstanden.
Dabei ist der Fachwerkeinsatz im Flaschenkasten zumindest über eine bestimmte Höhe
vertikal geführt, wobei die Führungen von Flaschenkasten und Fachwerkeinsatz derart
zusammenwirken, dass der in einer ersten Ausrichtung eingesetzte Fachwerkeinsatz über
zumindest ein erstes Führungspaar (bzw. über das Zusammenwirken dieses ersten Führungspaares)
bis zum Flaschenkastenboden absenkbar ist und in einer zu der ersten Ausrichtung gedrehten
oder gewendeten zweiten Ausrichtung über zumindest ein zweites Führungspaar (bzw.
über das Zusammenwirken dieses zweiten Führungspaares) nur bis zumindest einer vom
Flaschenkastenboden beabstandeten vorbestimmten Höhe oder Höhenposition absenkbar
ist.
[0011] Somit kann der Fachwerkeinsatz, je nachdem wie dieser in den Flaschenkasten eingesetzt
wird, entweder bis zum Boden abgesenkt werden, so dass er am Flaschenkastenboden aufliegt
oder sich zumindest in dieser Nähe befindet, oder in eine Position oder Höhe, in welcher
er vom Boden beabstandet ist, gebracht werden. D.h., der erfindungsgemäße Flaschenkasten
weist somit einen höhenverstellbaren Fachwerkeinsatz auf, der in Abhängigkeit von
dessen Ausrichtung in zwei unterschiedliche Höhenpositionen gebracht werden kann und
in diesen schwerkraftbedingt verbleibt. Der Fachwerkeinsatz dient wie bei einem gewöhnlichen
Flaschenkasten zur Aufnahme und zur seitlichen Abstützung bzw. Trennung der in den
Flaschenkasten gestellten Flaschen oder Dosen. Da das Fachwerk höhenverstellbar ist,
kann die Führungsebene des Fachwerkeinsatzes verändert werden.
[0012] Aufgrund der Möglichkeit, den Fachwerkeinsatz bis zum Flaschenkastenboden absenken
zu können, können mit dem Flaschenkasten Getränkeverbünde aus mehreren in Kartonage
umhüllten Flaschen oder Dosen auf das abgesenkte Fachwerk gestellt werden und können
somit in dem Flaschenkasten vollständig aufgenommen werden. Bei einem Flaschenkasten
mit keinem höhenverstellbaren Fachwerk würden diese unter Umständen über den oberen
Flaschenkastenrand hervorragen, weshalb diese Kästen nicht übereinander gestapelt
werden könnten.
[0013] Wenn die Kartonage von den Getränkeverbünden entfernt wurde und die Flaschen oder
Dosen geleert wurden, können diese auch als Einzelflaschen oder Dosen sicher mit dem
erfindungsgemäßen Flaschenkasten transportiert werden, da bei dem erfindungsgemäßen
Flaschenkasten der Fachwerkeinsatz entnommen, anders ausgerichtet und in eine vom
Flaschenboden beabstandete Position gebracht werden kann, in welcher die Einzelflaschen
bzw. Dosen durch das Fachwerk seitlich gestützt werden. Somit kann der erfindungsgemäße
Flaschenkasten eine Vielzahl an einzelnen Flaschen oder Dosen aufnehmen und voneinander
trennen, so dass die Flaschen bzw. Dosen beim Transport nicht gegeneinander schlagen
und womöglich zu Bruch gehen.
[0014] Bei dem Fachwerkeinsatz kann es sich um ein gitter- oder lochplattenförmigen Einsatz
handeln, der eine Vielzahl an Öffnungen, Durchbrüchen oder Flaschennestern aufweist,
in welche Flaschen oder Dosen getrennt voneinander gestellt werden können. Der Fachwerkeinsatz
kann in seiner Dicke bzw. Höhe so bemessen sein, dass er einerseits nicht viel Platz
verbraucht, wenn er auf den Flaschenboden abgesenkt wird, andererseits ausreichende
vertikale Führungsflächen oder Abschnitte aufweist, um ein Verkippen oder Verklemmen
des Fachwerkeinsatzes beim Anheben oder Absenken des Flaschenkastens zu vermeiden.
[0015] Der Fachwerkeinsatz wird durch Drehen oder Wenden unterschiedlich ausgerichtet und
je nach Ausrichtung verschieden tief im Flaschenkasten abgesenkt. Hierzu muss der
Fachwerkeinsatz entweder um 180° um eine vertikale Achse (Höhenachse) oder eine horizontale
Achse (Querachse) rotiert werden. Dieses Prinzip, zumindest was die Drehung um die
vertikale Achse betrifft, ist in ähnlicher Form von Drehstapelbehältern bekannt, wobei
es hier nicht darauf ankommt, den Behälter in unterschiedlichen Höhen innerhalb des
anderen Behälters nesten zu können.
[0016] Erfindungsgemäß wirkt somit ein Innenprofil des Flaschenkastens mit einem Außenprofil
des Fachwerkeinsatzes derart zusammen, dass der Fachwerkeinsatz in Abhängigkeit von
dessen Ausrichtung entweder bis zum Flaschenkastenboden oder nur bis zu einer vorbestimmten
Höhenposition absenkbar ist.
[0017] Im Gegensatz zu einem fest im Flaschenkasten integrierten Fachwerk ermöglicht der
erfindungsgemäße Flaschenkasten auch noch den Austausch des Fachwerkeinsatzes gegen
einen anderen Fachwerkeinsatz mit geeigneten und auf den Flaschenkasten abgestimmten
Führungselementen, um so den Flaschenkasten für andere Flaschengrößen und -zahlen
einsetzen zu können. Somit ermöglicht der erfindungsgemäße Flaschenkasten zum einen
den Austausch des Fachwerkeinsatzes in Abhängigkeit der zu transportierenden Flaschen-
oder Dosengrößen und darüber hinaus auch noch die Möglichkeit, die jeweiligen Flaschen-
bzw. Dosengrößen im Getränkeverbund und als Einzelflaschen sicher zu transportieren.
[0018] Die Austauschbarkeit des Fachwerkeinsatzes hat ferner den Vorteil, dass bei Beschädigung
des Fachwerks nicht der gesamte Flaschenkasten, sondern lediglich der Fachwerkeinsatz
ausgetauscht werden kann, wodurch Kosten eingespart werden können. Ferner sind der
Flaschenkasten und der Fachwerkeinsatz als separate Teile leichter zu fertigen als
ein integriertes Bauteil.
[0019] Gemäß einem Aspekt der Erfindung sind das erste Führungspaar, welches das Absenken
bis zum Flaschenkastenboden ermöglicht, und das zweite Führungspaar, welches das Absenken
nur bis zu einer vorbestimmten Höhe ermöglicht, asymmetrisch ausgebildet. Das Innenprofil
des Flaschenkastens und/oder das Außenprofil des Fachwerkeinsatzes können somit asymmetrisch
ausgebildet sein. Durch die Asymmetrie der Führungspaarungen wirken je nach Ausrichtung
des Fachwerkeinsatzes unterschiedliche Führungspaare zusammen. Somit ist es nicht
notwendig, am Flaschenkasten oder am Fachwerkeinsatz irgendwelche Veränderungen vorzunehmen,
um die Höhenverstellung des Fachwerkeinsatzes zu ermöglichen. Diese Höhenverstellung
basiert allein auf der Drehung oder Wendung desselben Fachwerkeinsatzes.
[0020] Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann das erste Führungspaar durch ein erstes fachwerkseitiges
Führungselement und ein bis zum Flaschenkastenboden reichendes erstes kastenseitiges
Führungselement gebildet werden. Ferner kann das zweite Führungspaar durch das erste
oder ein zweites fachwerkseitiges Führungselement und ein nur bis zur vorbestimmten
Höhenposition reichendes zweites kastenseitiges Führungselement gebildet werden. Somit
ermöglichen die fachwerk- und kastenseitigen Führungselemente nicht nur eine vertikale
Führung des Fachwerkeinsatzes beim Anheben oder Absenken, sondern begrenzen zugleich
den Freiheitsgrad des Fachwerkeinsatzes im Flaschenkasten. So kann die Höhenbegrenzung
allein durch die Ausgestaltung der kastenseitigen Führungselemente realisiert werden.
[0021] Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist das erste fachwerkseitige Führungselement
einen an einer Umfangs- bzw. Außenseite des Fachwerkeinsatzes oder an einer Innenseite
bzw. Innenfläche einer Pinolenaufnahme des Fachwerkeinsatzes ausgebildeten Führungszapfen
oder Führungsvorsprung auf. Die kastenseitigen Führungselemente können entsprechend
in Form und Position komplementär am Flaschenkasten ausgebildet sein. So kann das
erste kastenseitige Führungselement ein an einer Seiteninnenwand oder einer Pinole
des Flaschenkastens ausgebildete und bis zum Flaschenkastenboden reichende erste kastenseitige
Führungsnut aufweisen. Das zweite kastenseitige Führungselement kann eine an einer
Seiteninnenwand oder einer Pinole des Flaschenkastens ausgebildete und nur bis zur
vorbestimmten Höhenposition reichende zweite Führungsnut aufweisen. Dabei wirkt in
der ersten Ausrichtung des Fachwerkeinsatzes der fachwerkseitige Führungszapfen oder
-vorsprung mit der kastenseitigen ersten Führungsnut zusammen bzw. greift in diese
ein und in der zweiten Ausrichtung des Fachwerkeinsatzes wirkt der fachwerkseitige
Führungszapfen oder -vorsprung mit der kastenseitigen zweiten Führungsnut zusammen
oder greift in diese ein. Alternativ können Führungszapfen oder -vorsprünge kastenseitig
ausgebildet sein und die entsprechenden Führungsnuten fachwerkseitig ausgebildet sein,
sofern sichergestellt ist, dass der Fachwerkeinsatz in Abhängigkeit von dessen Ausrichtung
in unterschiedliche Höhenpositionen gebracht werden kann.
[0022] Solche Führungszapfen oder -vorsprünge bzw. Führungsnuten sind fertigungstechnisch
leicht herzustellen, so dass mit geringem Aufwand ein vielfältig einsetzbarer Flaschenkasten
bereitgestellt werden kann.
[0023] Gemäß einem Aspekt der Erfindung reicht die erste und/oder zweite Führungsnut nicht
bis zum oberen Flaschenkastenrand. Anders gesagt laufen die Führungsnuten nach oben
hin nicht aus, sondern sind geschlossen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass
der Fachwerkeinsatz nicht aus den Führungen bzw. dem Flaschenkasten rutscht, wenn
dieser z. B. zu Reinigungszwecken auf den Kopf gestellt wird. Zum Entnehmen des Fachwerkeinsatzes
muss dieser lediglich etwas gekippt werden, so dass die entsprechenden Führungselemente
freigegeben werden.
[0024] Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist der Fachwerkeinsatz auf einer ersten Seite
eine flache Auflagefläche und auf einer gegenüberliegenden Seite zwischen den Aufnahmeöffnungen
bzw. Flaschennestern ausgebildete Einführschrägen auf. So kann in der ersten Ausrichtung
des Fachwerkeinsatzes die flache Auflagefläche nach oben weisen bzw. die Einführschrägen
nach unten weisen und in der zweiten Ausrichtung die Einführschrägen nach oben weisen
und die flache Auflagefläche nach unten bzw. zum Flaschenboden hin weisen. Wenn mit
dem Flaschenkasten in Kartonagen verpackte Getränkeverbünde transportiert werden sollen,
muss das Fachwerk eine entsprechende flache oder ebene Auflagefläche bieten. Um andererseits
das Einstellen von Einzelflaschen in das Fachwerk zu erleichtern, ist es hilfreich,
wenn der Fachwerkeinsatz entsprechende Einführschrägen aufweist. Durch die Abstimmung
der Führungspaare mit der Oberflächengestaltung des Fachwerkeinsatzes kann erreicht
werden, dass in der bis zum Boden abgesenkten Position des Fachwerkeinsatzes die flache
Auflagefläche für die Getränkeverbünde nach oben weist und in der angehobenen Position
die Einführschrägen zum Einstellen der Einzelflaschen nach oben weisen.
[0025] Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann die Oberfläche des Flaschenkastenbodens im
Wesentlichen komplementär zu der zweiten Seite des Fachwerkeinsatzes bzw. zur Seite,
welche die Einführschrägen aufweist, ausgebildet sein. Diese können durch Erhabenheiten,
etwa hervorstehende Stege oder Rippen ausgebildet sein. Die Stege können dabei aufeinander
zu laufen und die Erhabenheit an einer einzigen oder mehren Stellen erzwingen. Beispielsweise
können sie pyramidenähnlich ausgebildet und ausgerichtet sein. Sie definieren dabei
zumindest theoretische Schrägen und/oder Flächen zur Rutschrichtungsvorgabe / Rutschführung
der Gebinde, wie Flaschen. Dadurch wird erreicht, dass der Fachwerkeinsatz flächig
am Flaschenkastenboden und nicht nur auf den Einführschrägen aufliegt. Ferner kann
durch der Fachwerkeinsatz auch weiter im Flaschenkasten abgesenkt werden.
[0026] Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist der Fachwerkeinsatz in der vorbestimmten Höhenposition
und/oder der auf den Flaschenkastenboden abgesenkten Position feststellbar. Auch wenn
über die Führungspaare der Fachwerkeinsatz in der vorbestimmten Höhe oder am Flaschenkastenboden
allein durch die Schwerkraft verbleibt, kann es in manchen Situationen vorteilhaft
sein, wenn der Fachwerkeinsatz in einer oder beiden Positionen arretierbar ist. Dies
ist z. B. der Fall, wenn der Flaschenkasten zum Reinigen auf den Kopf gestellt werden
muss. Darüber hinaus kann auch sichergestellt werden, dass der Fachwerkeinsatz beim
Transport in seiner gewünschten Position bleibt, z. B. wenn der Flaschenkasten beim
Tragen gekippt wird. Die lösbare Arretierung des Fachwerkeinsatzes in einer bestimmten
Position kann mittels Verriegelungs- oder Verrastungsmechanismen erzielt werden.
[0027] Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist das Fachwerk zumindest ein Verriegelungs-
oder Verrastungselement auf, das zumindest mit einer entsprechenden im Flaschenkasten
ausgebildeten Verriegelungs- oder Rastgeometrie formschlüssig zusammenwirken kann,
wenn der Fachwerkeinsatz in die vorbestimmte Höhenposition oder die abgesenkte Position
gebracht wird.
[0028] Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann die Verriegelung oder Verrastung selbsttätig
erfolgen, so dass man auf irgendwelche Handgriffe zum Verriegeln des Fachwerkeinsatzes
verzichten kann. Hierfür kann gemäß einem Aspekt der Erfindung ein fachwerkseitiges
und/oder flaschenkastenseitiges Verriegelungselement federelastisch vorgespannt sein.
Die Vorspannung kann in Querrichtung des Flaschenkastens erfolgen. Über die federelastische
Vorspannung kann die Verriegelungskraft bzw. die Entriegelungskraft eingestellt werden,
so dass der Fachwerkeinsatz auch wieder entriegelt werden kann, ohne spezielle Handgriffe.
[0029] Um ein versehentliches Lösen aufgrund von Stößen auf den Fachwerkeinsatz zu verhindern,
kann die Verriegelung der Gestalt sein, dass die Verriegelung selbsttätig erfolgt,
wenn der Fachwerkeinsatz in die bestimmte Position gebracht wird, jedoch nur durch
manuelles Betätigen des einen oder der mehreren Verriegelungselemente entriegelt werden
kann.
[0030] Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann das zumindest eine fachwerkseitige Verriegelungselement
als eine vorspringende Federlasche ausgebildet sein, die in eine entsprechende Ausnehmung,
die am Flaschenkasten vorgesehen ist, eingreift. Diese Ausnehmung kann an einer vom
Flaschenkastenboden vorspringenden Führungssäule bzw. Pinole ausgebildet sein und/oder
an einem oder mehreren Seitenwandabschnitten des Flaschenkastens ausgebildet sein.
[0031] Anstelle von Verriegelungselementen können auch entsprechende Verrastungselemente
und -geometrien an den entsprechenden Bauteilen vorgesehen sein.
[0032] Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird das zumindest eine Verriegelungselement bzw.
das zumindest eine Verrastungselement selbsttätig entriegelt oder freigegeben, wenn
eine vorbestimmte Kraft auf den Fachwerkeinsatz in Höhenrichtung aufgebracht wird.
Dadurch kann der Anwender den Fachwerkeinsatz durch ledigliches Hochziehen oder Niederdrücken
in unterschiedliche Positionen bringen. Da der Fachwerkeinsatz im normalen Einsatz
viel öfter abgesenkt und angehoben wird als ganz aus dem Flaschenkasten entnommen
wird, kann das Zusammenwirken der Verriegelungs- bzw. Verrastungselemente in der vorbestimmten
Höhenposition derart abgestimmt werden, dass die Kraft zum Freigeben des Fachwerkeinsatzes
in Absenkungsrichtung kleiner als die notwendige Kraft zum Freigeben des Fachwerkeinsatzes
in Anhebungsrichtung bzw. Herausnahmerichtung ist. Dadurch kann sichergestellt werden,
dass beim Hochziehen des Fachwerkeinsatzes dieser nicht versehentlich ganz aus dem
Flaschenkasten herausgenommen wird. Alternativ kann die Verriegelung der Gestalt sein,
dass zum Herausnehmen des Fachwerkeinsatzes die Verriegelungselemente manuell betätigt
werden müssen, während zum Absenken des Fachwerkeinsatzes lediglich eine vorbestimmte
Entriegelungskraft auf den Fachwerkeinsatz aufgebracht werden muss und die Verriegelungselemente
selbsttätig den Fachwerkeinsatz freigeben.
[0033] Ein zusätzlicher oder eigenständiger Aspekt der Erfindung betrifft einen Satz von
erfindungsgemäßen Fachwerkeinsätzen, wobei die Fachwerkeinsätze identische Verriegelungs-
oder Verrastungselemente aufweisen und sich in Anzahl und Größe der Öffnungen oder
Ausnehmungen zur Aufnahme von Flaschen und Dosen unterscheiden. Durch die Verwendung
standardgemäßer Verriegelungs- und Führungsabschnitte können diese mit dem gleichen
Flaschenkasten verwendet werden, um so den Flaschenkasten an unterschiedliche Flaschengröße
anzupassen.
[0034] Gemäß einem Aspekt der Erfindung können die Einsätze in Abhängigkeit von Anzahl und/oder
Größe der Flaschenaufnahme unterschiedlich gestaltet sein, wodurch es zu weniger Verwechselungen
beim Austauschen der Fachwerkeinsätze kommt.
[0035] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist auch dadurch gekennzeichnet, dass der Fachwerkeinsatz
Einführschrägen oder Einführstege / -rippen zum Zentrieren von Gebinden, wie Flaschen,
aufweist.
[0036] Auch ist es von Vorteil, wenn das zumindest eine Verriegelungselement als ein vom
Fachwerkeinsatz und dem den Flaschenkasten ausformenden Material separates Bauteil
ausgebildet ist, welches vorzugsweise unter Vorspannung zwischen dem Fachwerkeinsatz
und dem Flaschenkasten eingesetzt ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0037] Die Erfindung wird anhand mehrerer Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben:
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Flaschenkastens mit einem eingesetzten
Fachwerkeinsatz in einer abgesenkten Position;
Fig. 2 zeigt den Flaschenkasten der Fig. 1 ohne Fachwerkeinsatz;
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Fachwerkeinsatzes gemäß einer ersten
Ausführungsform;
Fig. 4 zeigt eine Detailquerschnittsansicht einen Bodenabschnitts des Flaschenkastens
mit dem Fachwerkeinsatz gemäß der ersten Ausführungsform;
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Fachwerkeinsatzes gemäß einer zweiten
Ausführungsform;
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Fachwerkeinsatzes gemäß einer dritten
Ausführungsform;
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Querschnittsansicht des Fachwerkeinsatzes gemäß
der dritten Ausführungsform in einer abgesenkten Position;
Fig. 8 zeigt eine perspektivische Querschnittsansicht des Fachwerkeinsatzes gemäß
der dritten Ausführungsform in einer angehobenen und verriegelten Position;
Fig. 9 zeigt eine perspektivische Querschnittsansicht gemäß Fig. 7 mit zwei Flaschenverbünden;
und
Fig. 10 zeigt eine perspektivische Querschnittsansicht gemäß Fig. 8 mit Einzelflaschen.
[0038] Die in den Fign. 6 bis 10 gezeigten Fachwerkeinsätze dienen lediglich dem Hintergrund
der Erfindung und werden durch den Anspruch 1 nicht erfasst.
Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen
[0039] Die Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Flaschenkasten 2 in der Form eines rechteckigen
Behälters mit einem rechteckigen Flaschenkastenboden 4 von dessen Kanten sich im Wesentlichen
vertikal zwei lange Seitenwände 6 und zwei kurze Seitenwände 8 erstrecken. In den
kurzen Seitenwänden sind Griff- und Sichtöffnungen ausgebildet. In dem oben offenen
Flaschenkasten 2 ist ein Fachwerkeinsatz 10 eingesetzt. Der Fachwerkeinsatz 10 weist
eine fachwerkförmige Struktur auf, welche Öffnungen 12 aufweist, welche Flaschennester
bilden, in die Flaschen 14 (siehe Fig. 10) eingestellt werden können. Wenn einzelne
Flaschen 14 in den Flaschenkasten 2 eingestellt werden, stehen diese auf dem Flaschenkastenboden
4. Der Fachwerkeinsatz 10 hat im Wesentlichen die Funktion, die eingestellten Flaschen
14 seitlich zu stützen und voneinander zu trennen.
[0040] Bei dem Fachwerkeinsatz 10 handelt es sich um ein separat zum Flaschenkasten 2 hergestelltes
Bauteil, das von oben in den Flaschenkasten 2 eingesetzt und auch wieder aus diesem
herausgenommen werden kann. Flaschenkasten 2 und Fachwerkeinsatz 10 können aus Kunststoff,
insbesondere im Spritzgießverfahren, herstellt sein.
[0041] Der Fachwerkeinsatz 10 ist an den beiden gegenüberliegenden langen Seitenwänden 6
vertikal geführt und zu den beiden gegenüberliegenden kurzen Seitenwänden 8 etwas
beabstandet. An der Innenseite 16 der langen Seitenwände 6 sind mehrere Führungsnuten
18, 20 und 22 ausgebildet. Diese Führungsnuten 18, 20 und 22 werden mit Bezug auf
die Fig. 2 detailliert beschrieben.
[0042] Die Fig. 2 zeigt den Flaschenkasten 2 ohne den Fachwerkeinsatz 10. An der Innenseite
16 der langen Seitenwand 6 ist eine zentral angeordnete, halbzylindrisch ausgeformte
und sich vom Flaschenkastenboden 4 bis zum Flaschenkastenrand 24 erstreckende Hauptführungsnut
18 ausgebildet. Asymmetrisch zu der zentralen Hauptführungsnut 18 ist ein Paar von
langen Führungsnuten 20 und ein Paar von kurzen Führungsnuten 22 ausgebildet. Während
die langen Führungsnuten 20 vom Flaschenkastenrand 24 bis im Wesentlichen zum Flaschenkastenboden
4 reichen, reichen die kurzen Führungsnuten 22 nur bis zu einer vorbestimmten Höhe
H, die sich in etwa im unteren Drittel des Flaschenkastens 2 befindet. Auf etwa der
Höhe H bzw. dem unteren Ende der kurzen Führungsnuten 22 befinden sich symmetrisch
zur Hauptführungsnut 18 ein erstes Paar von Ausnehmungen oder Vertiefungen 26 und
vertikal unterhalb dieser Ausnehmungen 26 ein weiteres Paar von Ausnehmungen oder
Vertiefungen 28, die sich in etwa auf der Höhe des unteren Endes der langen Führungsnuten
20 befinden. Die Hauptführungsnut 18 dient zur generellen vertikalen Führung des Fachwerkeinsatzes
10. Die langen Führungsnuten 20 bilden mit einem Paar von Führungsvorsprüngen 30,
die an einer Außenseite 34 des Fachwerkeinsatzes 10 ausgebildet sind (siehe Fig. 3),
ein erstes Führungspaar und die kurzen Führungsnuten 22 bilden mit den Führungsvorsprüngen
30 ein zweites Führungspaar.
[0043] Es ist auch möglich, dass verriegelnde Vorsprünge an einer Wandung des Flaschenkastens
2 in gegengleiche Ausnehmungen dieser Wandung zugewandten Seite des Fachwerkeinsatzes
10 vorhanden sind und dadurch das Verriegelungsprinzip umgekehrt wird. Diese Prinzipumkehr
ist jedoch in den Figuren nicht wiedergegeben.
[0044] Zu beachten ist, dass die langen Führungsnuten 20 und die kurzen Führungsnuten 22
auf der gegenüberliegenden langen Seitenwand 6 genau anders herum ausgebildet sind,
so dass, wenn der Fachwerkeinsatz 10 in der Ausrichtung, wie sie in der Fig. 3 gezeigt
ist, in den Flaschenkasten 2 eingesetzt wird, die beiden asymmetrisch und auf gegenüberliegenden
Seiten angeordneten Führungsvorsprünge 30 in die kurzen Führungsnuten 22 eingeführt
werden. Somit kann der Fachwerkeinsatz 10 nur bis zu einer Höhe H abgesenkt werden,
da das untere Ende der kurzen Führungsnuten 22 einen Anschlag für die Führungsvorsprünge
30 bildet. Wenn dagegen der in der Fig. 3 gezeigte Fachwerkeinsatz 10 um 180° um eine
horizontale Achse A gedreht wird und in dieser Ausrichtung (siehe Fig. 1) in den Flaschenkasten
2 eingesetzt wird, kommen die Führungsvorsprünge 30 in Eingriff mit den langen Führungsnuten
20, die bis zum Flaschenkastenboden 4 reichen, weshalb der Fachwerkeinsatz 10 bis
zum Flaschenkastenboden 4 abgesenkt werden kann.
[0045] Die langen und kurzen Führungsnuten 20, 22 sind etwas hinterschnitten und haben ein
T-Profil, so dass die beispielsweise entsprechend T-förmig ausgebildeten Vorsprünge
30 in den Führungsnuten 20 und 22 zwar vertikal beweglich, aber in Querrichtung gefangen
sind. Die T-Förmigkeit ist optional und in den Figuren nicht visualisiert. Diese Führungsnuten
20 und 22 können alternativ auch rund, eckig oder schwalbenschwanzförmig ausgebildet
sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel laufen die langen und kurzen Führungsnuten
20, 22 nach oben offen aus. Alternativ hierzu können eine oder mehrere der Nuten 20,
22 auch oben am Flaschenkastenrand 24 geschlossen sein, so dass der Fachwerkeinsatz
10 nur durch leichtes Kippen aus dem Flaschenkasten 2 herausgenommen werden kann.
[0046] Aus der Fig. 2 ist ferner erkennbar, dass die lange Seitenwand 6 in einem mittleren
Abschnitt einen leicht zurückgenommenen Wandabschnitt 32 aufweist, in welchem auch
die Nuten 18, 20 und 22 ausgebildet sind. Der zurückgenommene Wandabschnitt 32 dient
als Gleitfläche für einen Außenwandabschnitt oder Umfangswandabschnitt 34 des Fachwerkeinsatzes
10.
[0047] Am Flaschenkastenboden 4 sind in einer gitterförmigen Anordnung, welche der Fachwerkaufteilung
des Fachwerkeinsatzes 10 entspricht, Fachwerkrippen oder Vorsprünge 36 ausgebildet,
welche in den Kreuzungspunkten abgeschrägt sind und in den Flaschenkastenboden 4 übergehen.
Die Fachwerkrippen 36 sind im Wesentlichen komplementär zu der Oberflächengestaltung
der einen Seite des Fachwerkeinsatzes 10 (obere Seite in der Fig. 3) ausgebildet,
welche zwischen den Fachwerköffnungen 12 Einführschrägen 38 aufweist.
[0048] Die Einführschrägen 38 sind kreuzförmige ansteigende Rippen im Kreuzungspunkt der
Fachwerkunterteilungen 40. Beim Versuch, eine Flasche 14 in eine der Öffnungen 12
einzustellen, lenken zwei benachbarte Einführschrägen den Flaschenboden zur nächsten
Öffnung 12.
[0049] Die andere Seite des Fachwerkeinsatzes 10, d.h. die Unterseite in der Fig. 3, ist
flach bzw. eben, so dass, wenn der Fachwerkeinsatz 10 umgedreht wird und bis zum Flaschenkastenboden
4 abgesenkt wird, wie in der Fig. 1 und im Detail in der Fig. 4 gezeigt ist, eine
ebene Stellfläche für die Getränkeverbünde 15 (siehe Fig. 9) bietet.
[0050] In der Fig. 4 ist ferner sehr gut das Zusammenspiel von Fachwerkrippen 36 und Einführschrägen
38 zu sehen, so dass der Fachwerkeinsatz 10 an allen Einführschrägen 38 und Fachwerkunterteilungen
40 aufliegt. Der durch die gitterförmigen Fachwerkunterteilungen 40 gebildete Fachwerkeinsatz
10 weist in den Eckbereichen der Öffnungen 12 (siehe insbesondere Fig. 1) einstückig
ausgebildete zylindrische Segmente 42 (siehe insbesondere Fig. 3) auf, welche die
eingesetzten Flaschen 14 seitlich flächig stützen.
[0051] Die Fig. 4 visualisiert das Zusammenspiel ausgewählter oder aller Führungsnuten 20
mit jeweils zumindest einem Vorsprung 30.
[0052] Es sei darauf hingewiesen, dass das Zusammenspiel von Nut und Vorsprung auch derart
sein kann, dass die Nut am Fachwerkeinsatz vorhanden ist und der Vorsprung an einer
Innenwandung des Flaschenkastens ausgebildet ist.
[0053] Auch ist es möglich, dass ein separates Bauteil sowohl in Nuten des Fachwerkeinsatzes
als auch in Nuten des Flaschenkastens eingreift.
[0054] In all diesen Fällen kann der Vorsprung T-förmig oder schwalbenschwanzartig ausgeformt
sein. Gegengleiche Nuten ermöglichen dann einen Hinterschnitt und/oder ein Hintergreifen.
[0055] Der in der Fig. 3 gezeigte Fachwerkeinsatz 10 weist 6 x 4 Flaschenstellplätze auf,
wobei die beiden jeweils äußeren, den kurzen Seitenwänden 8 zugewandten Stellplätze
im Zusammenspiel mit der kurzen Seitenwand 8 definiert werden. Der Fachwerkeinsatz
10 weist hierfür lediglich Trennvorsprünge 44 auf, welche durch entsprechende Fachwerkansätze
46, die im Kantenbereich zwischen dem Flaschenkastenboden 4 und der kurzen Seitenwand
8 ausgebildet sind, komplettiert werden.
[0056] Die Fig. 5 zeigt einen in der Grundform ähnlich gestalteten Fachwerkeinsatz 50 gemäß
einer zweiten Ausführungsform, der ebenfalls mit dem Flaschenkasten 2 verwendet werden
kann. Dieser hat keine Einführschrägen 38 und keine Führungsvorsprünge 30. Dagegen
weist der Fachwerkeinsatz 50 an der Außenseite, welche der Innenseite 16 der langen
Seitenwand 6 zugeordnet ist, einen zentralen halbzylindrisch ausgebildeten Hauptführungsvorsprung
52 auf, der in der Hauptführungsnut 18 vertikal gleiten kann. Symmetrisch hierzu ist
ein Paar von federelastischen Verriegelungszungen 54 ausgebildet, die hinsichtlich
ihrer Position und Funktion so gestaltet sind, dass sie in die Ausnehmungen 26 eingreifen,
wenn sich der Fachwerkeinsatz 50 auf der Höhe H befindet, und in die Ausnehmungen
28 eingreifen, wenn der Fachwerkeinsatz 50 bis zum Flaschenkastenboden 4 abgesenkt
wird.
[0057] Wenn der Fachwerkeinsatz 50 mit einer bestimmten Kraft nach oben gezogen bzw. nach
unten gedrückt wird, weichen die federelastischen Verriegelungszungen 54 aus und geben
den Fachwerkeinsatz 50 frei.
[0058] Aus der Fig. 1 ist erkennbar, dass sich die Ausnehmungen 26, welche höher angeordnet
sind, durch die lange Seitenwand 6 hindurch erstrecken. Der Verriegelungshaken 56
und die Ausnehmungen 26 und 28 können nämlich so ausgebildet sein, dass der Verriegelungshaken
56 über entsprechende Schrägen verdrängt wird, wenn dieser zwischen dem Flaschenkastenboden
4 und der Höhe H hin- und herbewegt wird. Der Verriegelungshaken 56 und die Ausnehmungen
26 sind so gestaltet, dass der Fachwerkeinsatz nicht einfach entnommen werden kann.
Um den Fachwerkeinsatz 50 freizugeben, müssen die Verriegelungshaken 56 manuell entriegelt
werden, indem die Verriegelungshaken 56 beispielsweise mit einem spitzen Gegenstand,
wie z. B. einem Schraubenzieher, von außen durch die Ausnehmung 26 hindurch nach innen
gedrückt und freigegeben werden. Dadurch wird verhindert, dass im normalen Einsatz
der Fachwerkeinsatz 50 nicht unabsichtlich aus dem Flaschenkasten 2 herausgenommen
wird. Anstelle einer manuellen Entriegelung kann die selbsttätige Entriegelung auch
nur erschwert werden.
[0059] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es sich im Gegensatz zum Fachwerkeinsatz
10 der ersten Ausführungsform beim Fachwerkeinsatz 50 der zweiten Ausführungsform
um keinen Wendefachwerkeinsatz handelt und der Fachwerkeinsatz 50 in der in der Fig.
5 gezeigten Ausrichtung in den Flaschenkasten 2 eingeführt wird und auch ohne Ausrichtungsänderungen
zwischen der Höhe H und dem Flaschenkastenboden 4 bewegt werden kann.
[0060] Die Fig. 6 zeigt eine dritte Ausführungsform eines Fachwerkeinsatzes 60, welcher
für einen anders gestalteten Flaschenkasten 62 konzipiert ist, aber im Prinzip ähnlich
der zweiten Ausführungsform ist.
[0061] Der Fachwerkeinsatz 60 hat eine rechteckige plattenförmige Grundform, welche eine
Vielzahl an Öffnungen 64 aufweist, die Flaschennester bilden. An den kurzen Seiten
des Fachwerkeinsatzes 60 ist jeweils ein zur Mitte symmetrisch angeordnetes Paar von
Schnappelementen 66 angeordnet, welche selbsttätig in entsprechende Ausnehmungen 68
einrasten, welche auf der Höhe H an der Innenseite der kurzen Seitenwand des Flaschenkastens
62 ausgebildet sind.
[0062] Zum Entriegeln der Schnappelemente 66 müssen diese, wie in der Fig. 6 durch Pfeile
angedeutet, manuell betätigt werden, um so den Fachwerkeinsatz 60 freizugeben, um
diesen entweder herausnehmen oder auf den Flaschenkastenboden absenken zu können.
[0063] Wenn der Fachwerkeinsatz 60, wie in der Fig. 7 gezeigt, auf den Flaschenkastenboden
70 abgesenkt wird, verriegeln die Schnappelemente 66 wiederum in entsprechende Ausnehmungen
72. Um den Fachwerkeinsatz 60 wieder anheben zu können, müssen wiederum die Schnappelemente
66 nach unten gedrückt werden, um die Verriegelung zu den Seitenwänden des Flaschenkastens
62 freizugeben.
[0064] Der Fachwerkeinsatz 60 weist auf der langen Seite eine Vielzahl an Gleitflächenabschnitten
74 auf, die an entsprechenden Innenflächenabschnitten 76 der langen Seitenwand des
Flaschenkastens 62 entlang gleiten. Darüber hinaus ist der Fachwerkeinsatz 60 auch
abschnittsweise an den kurzen Seiten des Flaschenkastens 62 geführt.
[0065] Die Fign. 9 und 10 zeigen am Beispiel der dritten Ausführungsform das Funktionsprinzip
des erfindungsgemäßen Flaschenkastens. Um, wie in der Fig. 9 gezeigt, mehrere Getränkeverbünde,
d.h. mehrere in Kartonagen 15 eingehüllte Flaschen 14, zu transportieren, kann der
Fachwerkeinsatz 60 bis zum Fachwerkboden abgesenkt werden, so dass die eingepackten
Flaschen flächig auf dem lochplattenförmigen Fachwerkeinsatz 60 stehen und zur Gänze
im Flaschenkasten 62 aufgenommen sind. Zum Trinken der Flaschen müssen die Kartonagen
aufgerissen werden, so dass beim Rücktransport des Leerguts leere Einzelflaschen transportiert
werden müssen, welche nicht mehr durch die Kartonagen 15 gehalten und voneinander
getrennt werden. Deshalb kann der Fachwerkeinsatz 60 bis zu einer vorbestimmten Höhe
H angehoben werden und aufgrund der Verriegelung des Fachwerkeinsatzes 60 mit dem
Flaschenkasten 62 verbleibt der Fachwerkeinsatz 60 in der Höhe H, so dass die Flaschen
14 voneinander getrennt und sicher abgestützt transportiert werden können, wie dies
in der Fig. 10 gezeigt ist. Das gleiche Prinzip ist bei der zweiten Ausführungsform
anwendbar.
[0066] Bei der ersten Ausführungsform dagegen muss der Fachwerkeinsatz 10 zunächst entnommen,
um 180° um die horizontale Achse A gewendet werden und wieder eingesetzt werden. Aufgrund
des Zusammenwirkens der unterschiedlichen Führungspaarungen verbleibt der Fachwerkeinsatz
10 in der Höhe H, welche für den Transport der Einzelflaschen geeignet ist.
[0067] Es wurden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben, jedoch sind diverse
Abwandlungen innerhalb des Schutzbereichs, der durch die beigefügten Ansprüche definiert
wird, möglich.
[0068] So kann beispielsweise der Fachwerkeinsatz für eine größere Anzahl kleinerer Flaschen
und auch für eine kleinere Anzahl größerer Flaschen ausgelegt sein. Solange die Außenabmessungen
oder zumindest die Führungsabschnitte oder Verriegelungselemente entsprechend gleich
gestaltet sind, können verschiedenste Fachwerkeinsätze mit dem gleichen beschriebenen
Flaschenkasten verwendet werden.
[0069] Der Flaschenkasten 2 der ersten Ausführungsform ist sowohl für einen Fachwerkeinsatz
10 gemäß der ersten Ausführungsform als auch für einen Fachwerkeinsatz 50 der zweiten
Ausführungsform ausgelegt. Der Flaschenkasten 2 kann jedoch auch nur für jeweils eine
Ausführungsform ausgelegt sein, so dass z. B. bei der Verwendung des Fachwerkeinsatzes
10 die Hauptführungsnut 18 und die Ausnehmungen 26 und 28 und bei der Verwendung eines
Fachwerkeinsatzes 50 die langen und kurzen Führungsnuten 20, 22 und die Fachwerkeinsätze
36 entfallen können. Darüber hinaus können die Merkmale auch anders kombiniert sein.
[0070] Die Führung und/oder Verrastung des Fachwerkeinsatzes 10 könnte anstatt an den Seitenwänden
6 zusätzlich oder alternativ auch an sogenannten Holmen oder Pinolen mittig im Flaschenkasten
erfolgen.
[0071] Die Seiten des Wendefachwerkeinsatzes 10 der ersten Ausführungsform können auch unterschiedlich
farblich gestaltet werden, um den Fachwerkeinsatz 10 entsprechend der gewünschten
Verwendung leichter ausrichten zu können.
[0072] In der ersten Ausführungsform erfolgt die Führung des Fachwerkeinsatzes 10 ausschließlich
über die langen Seitenwände 6. Alternativ können die Führungen und die Verriegelungen
auch an der kurzen Seite ausgebildet sein. Alternativ kann die Führung an den langen
Seiten und die Verriegelung an den kurzen Seiten bzw. umgekehrt erfolgen.
1. Flaschenkasten (2) mit einem, insbesondere gitter- oder lochplattenförmigen, Fachwerkeinsatz
(10), vorzugsweise aus Kunststoff, zur Aufnahme von Flaschen (14) oder Dosen, welcher
im Flaschenkasten (2) zumindest über eine bestimmte Höhe vertikal geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass
der Fachwerkeinsatz (10) aus dem Flaschenkasten (2) werkzeuglos entnehmbar ist, und
Führungen (20, 22, 30) des Flaschenkastens (2) und des Fachwerkeinsatzes (10) derart
zusammenwirken, dass der in einer ersten Ausrichtung eingesetzte Fachwerkeinsatz (10)
über zumindest ein erstes Führungspaar (20, 30) bis zum Flaschenkastenboden (4) absenkbar
ist und in einer zu der ersten Ausrichtung gedrehten oder gewendeten zweiten Ausrichtung
über zumindest ein zweites Führungspaar (22, 30) nur bis zumindest einer vom Flaschenkastenboden
(4) beabstandeten vorbestimmten Höhenposition (H) absenkbar ist.
2. Flaschenkasten (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Führungspaar (20, 30) und das zweite Führungspaar (22, 30) asymmetrisch
ausgebildet sind.
3. Flaschenkasten (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Führungspaar (20, 30) durch ein erstes fachwerkseitiges Führungselement
(30) und ein bis zum Flaschenkastenboden (4) reichendes erstes kastenseitiges Führungselement
(20) gebildet wird; und
das zweite Führungspaar (22, 30) durch das erste fachwerkseitige Führungselement (30)
und ein nur bis zur vorbestimmten Höhenposition (H) reichendes zweites kastenseitiges
Führungselement (22) gebildet wird.
4. Flaschenkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das erste fachwerkseitige Führungselement (30) einen an einer Umfangsseite (34) des
Fachwerkeinsatzes (10) oder an einer Innenfläche einer Pinolenaufnahme des Fachwerkeinsatzes
(10) ausgebildeten Führungszapfen oder -vorsprung (30) aufweist,
das erste kastenseitige Führungselement (20) eine an einer Seiteninnenwand (16) oder
einer Pinole des Flaschenkastens (2) ausgebildete und bis zum Flaschenkastenboden
(4) reichende erste kastenseitige Führungsnut (20) aufweist;
das zweite kastenseitige Führungselement (22) eine an einer Seiteninnenwand (16) oder
einer Pinole des Flaschenkastens (2) ausgebildete und nur bis zur vorbestimmten Höhenposition
(H) reichende zweite Führungsnut (22) aufweist, wobei
in der ersten Ausrichtung das Fachwerkeinsatzes (10) der fachwerkseitige Führungszapfen
oder -vorsprung (30) mit der kastenseitigen ersten Führungsnut (20) zusammenwirkt
oder in diese eingreift; und
in der zweiten Ausrichtung des Fachwerkeinsatzes (10) der fachwerkseitige Führungszapfen
oder -vorsprung (30) mit der kastenseitigen zweiten Führungsnut (22) zusammenwirkt
oder in diese eingreift.
5. Flaschenkasten (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Führungsnut und/oder die zweite Führungsnut nicht bis zum oberen Flaschenkastenrand
reichen.
6. Flaschenkasten (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachwerkeinsatz (10) auf einer ersten Seite eine flache Auflagefläche und auf
einer gegenüberliegenden zweiten Seite zwischen Flaschenaufnahmeöffnungen (12) ausgebildete
Einführschrägen (38) aufweist, wobei in der ersten Ausrichtung die flache Auflagefläche
nach oben weist und in der zweiten Ausrichtung die Einführschrägen (38) nach oben
weisen.
7. Flaschenkasten (2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Flaschenkastenbodens (4) im Wesentlichen komplementär zu der zweiten
Seite des Fachwerkeinsatzes (10) ausgebildet ist.
8. Flaschenkasten (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachwerkeinsatz (10) in der vorbestimmten Höhenposition (H) oder der auf den
Flaschenkastenboden (4) abgesenkten Position, insbesondere über einen Verriegelungs-
oder Verrastungsmechanismus (54, 56, 26, 28), feststellbar ist.
9. Flaschenkasten (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachwerkeinsatz (10) zumindest ein Verriegelungs- oder Verrastungselement (54,
56) aufweist, das zumindest mit einer entsprechenden im Flaschenkasten ausgebildeten
Verriegelungs- oder Rastgeometrie (26, 28) formschlüssig zusammenwirken kann, insbesondere
selbsttätig verriegelt, wenn der Fachwerkeinsatz (10) in die entsprechende Höhenposition
gebracht wird.
10. Flaschenkasten (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine fachwerkseitige und/oder flaschenkastenseitige Verriegelungselement
(54, 56), insbesondere quer zur Höhenrichtung des Flaschenkastens (2), federelastisch
vorgespannt ist.
11. Flaschenkasten (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine fachwerkseitige Verriegelungselement (54, 56) als vorspringende
Federlasche (54) oder Rastnase ausgebildet ist, die in eine entsprechende Ausnehmung
(26, 28), die zumindest in der vorbestimmten Höhenposition (H) an zumindest einer
vom Boden (4) vorspringenden Führungssäule, insbesondere Pinole, und/oder an zumindest
einem Seitenwandabschnitt (16) des Flaschenkastens (2) ausgebildet ist, eingreift.
12. Flaschenkasten (2) nach einem Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine fachwerkseitige oder flaschenkastenseitige Verriegelungselement
(54, 56) manuell entriegelt werden kann.
13. Flaschenkasten (2) nach einem Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verriegelungs- oder Verrastungselement (54, 56) bei einer in Höhenrichtung
auf den Fachwerkeinsatz (10) aufgebrachten Kraft selbsttätig entriegelt oder freigegeben
wird.
14. Flaschenkasten (2) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Kraft zum Freigeben des Fachwerkeinsatzes in Absenkungsrichtung kleiner
als eine zweite Kraft zum Freigeben des Fachwerkeinsatzes in Anhebungsrichtung ist.
15. Flaschenkasten (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachwerkeinsatz (50; 60) Einführschrägen oder Einführstege / -rippen zum Zentrieren
von Gebinden, wie Flaschen (14), aufweist und/oder dass das zumindest eine Verriegelungselement
(54, 56; 66) als ein vom Fachwerkeinsatz (50; 60) und dem den Flaschenkasten (2) ausformenden
Material separates Bauteil ausgebildet ist, welches vorzugsweise unter Vorspannung
zwischen dem Fachwerkeinsatz (50; 60) und dem Flaschenkasten (2) eingesetzt ist.
1. Bottle crate (2) with a framework insert (10), in particular having a grid-plate or
perforated-plate form, preferably made of plastics, for receiving bottles (14) or
cans, the framework insert in the bottle grate (2) being guided vertically over a
specific height, characterized in that
the framework insert (10) can be removed from the bottle crate (2) without requiring
a tool, and
guides (20, 22, 30) of the bottle crate (2) and the framework insert (10) interact
such that the framework insert (10) inserted in a first orientation can be lowered
to the bottle crate bottom (4) at least via a first pair of guides (20, 30), and in
a second orientation that is twisted or turned vis-à-vis the first orientation, can
be lowered, via a second pair of guides (22, 30) only up to at least one predetermined
height position (H) spaced away from the bottle crate bottom (4).
2. Bottle crate (2) according to claim 1, characterized in that the first pair of guides (20, 30) and the second pair of guides (22, 30) are formed
asymmetrically.
3. Bottle crate (2) according to any of the preceding claims, characterized in that
the first pair of guides (20, 30) is formed by a first guiding member (30) on the
framework side and a first guiding member (20) on the bottle crate side reaching to
the bottle crate bottom (4); and
the second pair of guides (22, 30) is formed by the first guiding member (30) on the
framework side and a second guiding member (22) on the bottle crate side merely reaching
up to a predetermined height position (H).
4. Bottle crate (2) according to claim 3, characterized in that the first guiding element (30) on the framework side has a guiding pin or guiding
protrusion (30) formed on a circumferential side (34) of the framework insert (10),
or on an inner surface of a sleeve receiving part of the framework insert (10),
the first guiding member (20) on the bottle crate side has a first guiding groove
(20) on the bottle crate side formed on an inner side wall (16) or a sleeve of the
bottle crate (2) and reaching up to the bottle crate bottom (4);
the second guiding member (22) on the bottle crate side has a second guiding groove
(22) formed on an inner side wall (16) or a sleeve of the bottle crate (2) and merely
reaching up to a predetermined height position (H), wherein
in the first orientation of the framework insert (10) the guiding pin or guiding protrusion
(30) on the framework side interacts or engages with the first guiding groove (20)
on the bottle crate side; and
in the second orientation of the framework insert (10) the guiding pin or guiding
protrusion (30) on the framework side interacts or engages with the second guiding
groove (22) on the bottle crate side.
5. Bottle crate (2) according to claim 4, characterized in that the first guiding groove and/or the second guiding groove do not reach up to an upper
edge of the bottle crate.
6. Bottle crate (2) according to any of the preceding claims, characterized in that the framework insert (10) on a first side has a flat supporting surface and, on an
opposite second side, has lead-in chamfers (38) formed between openings (12) for receiving
bottles, wherein, in the first orientation, the flat supporting surface points upwards,
and, in the second orientation, the lead-in chamfers (38) point upwards.
7. Bottle crate (2) according to claim 6, characterized in that the surface of the bottle crate bottom (4) is formed substantially complementarily
to the second side of the framework insert (10).
8. Bottle crate (2) according to any of the preceding claims, characterized in that the framework insert (10) can be fixed in the predetermined height position (H) or
to a position in which it is lowered to the bottle crate bottom (4), in particular
via a locking or latching mechanism (54, 56, 26, 28).
9. Bottle crate (2) according to claim 8, characterized in that the framework insert (10) has at least one locking or latching member (54, 56) which
can form-fittingly interact at least with a corresponding locking or latching geometry
(26, 28) formed in the bottle crate, and in particular automatically locks when the
framework insert (10) is brought into a corresponding height position.
10. Bottle crate (2) according to claim 9, characterized in that the at least one locking member (54, 56) on the framework side and/or the bottle
crate side is resiliently prestressed, in particular transversely to a height direction
of the bottle crate (2).
11. Bottle crate (2) according to any of the preceding claims, characterized in that the at least one locking member (54, 56) on the framework side is configured as protruding
spring shackle (54) or snap-in nose that engages in a corresponding recess (26, 28)
formed at least in the predetermined height position (H) on at least one guide column
protruding from the bottom (4), in particular center sleeve, and/or on at least one
side wall portion (16) of the bottle crate (2).
12. Bottle crate (2) according to any of claims 9 to 11, characterized in that the at least one locking or latching member (54, 56) on the framework side or on
the bottle crate side can be unlocked manually.
13. Bottle crate (2) according to any of claims 9 to 12, characterized in that the at least one locking or latching member (54, 56) is automatically unlocked or
released when a force is applied to the framework insert (10) in a height direction.
14. Bottle crate (2) according to claim 13, characterized in that a first force for releasing the framework insert in a lowering direction is smaller
than a second force for releasing the framework insert in a lifting direction.
15. Bottle crate (2) according to any of claims 4 to 14, characterized in that the framework insert (50; 60) has lead-in chamfers or insertion crosspieces / ribs
for centering containers, such as bottles (14), and/or that the at least one locking
member (54, 56; 66) is configured as a component that is separate from the material
forming the framework insert (50; 60) and the bottle crate (2) and is preferably inserted
in a prestressed state between the framework insert (50; 60) and the bottle crate
(2).
1. Casier à bouteilles (2) avec un insert en treillis (10), en particulier présentant
une forme de grille ou de plaque perforée, de préférence en plastique, servant à recevoir
des bouteilles (14) ou des canettes, lequel insert en treillis est guidé de manière
verticale dans le casier à bouteilles (2) au moins sur une hauteur définie, caractérisé en ce que
l'insert en treillis (10) peut être retiré sans outil hors du casier à bouteilles
(2), et
des guidages (20, 22, 30) du casier à bouteilles (2) et de l'insert en treillis (10)
coopèrent de telle manière que l'insert en treillis (10) inséré selon une première
orientation peut être abaissé par l'intermédiaire d'au moins une première paire de
guidages (20, 30) jusqu'au fond de casier à bouteilles (4) et qu'il peut être abaissé,
selon une deuxième orientation tournée ou retournée en direction de la première orientation,
par l'intermédiaire d'au moins une deuxième paire de guidages (22, 30) seulement jusqu'à
au moins une position en hauteur (H) prédéfinie espacée du fond de casier à bouteilles
(4).
2. Casier à bouteilles (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première paire de guidage (20, 30) et la deuxième paire de guidage (22, 30) sont
réalisées de manière asymétrique.
3. Casier à bouteilles (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la première paire de guidages (20, 30) est formée par un premier élément de guidage
(30) situé côté treillis et par un premier élément de guidage (20) situé côté casier
allant jusqu'au fond de casier à bouteilles (4) ; et
la deuxième paire de guidage (22, 30) est formée par le premier élément de guidage
(30) situé côté treillis et par un deuxième élément de guidage (22) situé côté casier
allant seulement jusqu'à la position en hauteur (H) prédéfinie.
4. Casier à bouteilles selon la revendication 3, caractérisé en ce que le premier élément de guidage (30) situé côté treillis présente un tourillon ou une
partie faisant saillie de guidage (30) réalisé/réalisée au niveau d'un côté périphérique
(34) de l'insert en treillis (10) ou au niveau d'une face intérieure d'un logement
de fourreau de l'insert en treillis (10),
le premier élément de guidage (20) situé côté casier présente une première rainure
de guidage (20) située côté casier réalisée au niveau d'une paroi intérieure latérale
(16) ou d'un fourreau du casier à bouteilles (2) et allant jusqu'au fond de casier
à bouteilles (4) ;
le deuxième élément de guidage (22) situé côté casier présente une deuxième rainure
de guidage (22) réalisée au niveau d'une paroi intérieure latérale (16) ou d'un fourreau
du casier à bouteilles (2) et allant seulement jusqu'à la position en hauteur (H)
prédéfinie, dans lequel
le tourillon ou la partie faisant saillie de guidage (30) situé/située côté treillis
coopère avec la première rainure de guidage (20) située côté casier ou vient en prise
avec cette dernière dans la première orientation de l'insert en treillis (10) ; et
le tourillon ou la partie faisant saillie de guidage (30) situé/située côté treillis
coopère avec la deuxième rainure de guidage (22) située côté casier ou vient en prise
avec cette dernière dans la deuxième orientation de l'insert en treillis (10).
5. Casier à bouteilles (2) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la première rainure de guidage et/ou la deuxième rainure de guidage ne vont pas jusqu'au
bord de casier à bouteilles supérieur.
6. Casier à bouteilles (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'insert en treillis (10) présente, sur un premier côté, une face de support plate
et, sur un deuxième côté faisant face, des chanfreins d'introduction (38) réalisés
entre des ouvertures de logement de bouteille (12), dans lequel la face de support
plate pointe vers le haut dans la première orientation et les chanfreins d'introduction
(38) pointent vers le haut dans la deuxième orientation.
7. Casier à bouteilles (2) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surface du fond de casier à bouteilles (4) est réalisée sensiblement de manière
complémentaire au deuxième côté de l'insert en treillis (10).
8. Casier à bouteilles (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'insert en treillis (10) peut être immobilisé dans la position en hauteur (H) prédéfinie
ou dans la position abaissée sur le fond de casier à bouteilles (4), en particulier
par l'intermédiaire d'un mécanisme de verrouillage ou d'enclenchement (54, 56, 26,
28).
9. Casier à bouteilles (2) selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'insert en treillis (10) présente au moins un élément de verrouillage ou d'enclenchement
(54, 56), qui peut coopérer par complémentarité de forme au moins avec une géométrie
de verrouillage ou d'encliquetage (26, 28) réalisée de manière correspondante dans
le casier à bouteilles, en particulier effectue de manière autonome un verrouillage
quand l'insert en treillis (10) est amené dans la position en hauteur correspondante.
10. Casier à bouteilles (2) selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'au moins un élément de verrouillage (54, 56) situé côté treillis et/ou situé côté
casier à bouteilles est précontraint élastiquement à la manière d'un ressort, en particulier
de manière transversale par rapport à la direction en hauteur du casier à bouteilles
(2).
11. Casier à bouteilles (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément de verrouillage (54, 56) situé côté treillis est réalisé sous
la forme d'une languette élastique (54) ou d'un ergot d'encliquetage faisant saillie,
laquelle/lequel vient en prise avec un évidement (26, 28) correspondant, qui est réalisé,
au moins dans la position en hauteur (H) prédéfinie, au niveau au moins d'une colonne
de guidage faisant saillie du fond (4), en particulier au niveau du fourreau, et/ou
au niveau d'au moins une section de paroi latérale (16) du casier à bouteilles (2).
12. Casier à bouteilles (2) selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'au moins un élément de verrouillage (54, 56) situé côté treillis ou côté casier
à bouteilles peut être déverrouillé manuellement.
13. Casier à bouteilles (2) selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que l'au moins un élément de verrouillage ou d'enclenchement (54, 56) est déverrouillé
ou débloqué de manière autonome en présence d'une force appliquée dans la direction
de hauteur sur l'insert en treillis (10).
14. Casier à bouteilles (2) selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'une première force servant à débloquer l'insert en treillis dans la direction d'abaissement
est inférieure à une deuxième force servant à débloquer l'insert en treillis dans
la direction de relèvement.
15. Casier à bouteilles (2) selon l'une quelconque des revendications 4 à 14, caractérisé en ce que l'insert en treillis (50 ; 60) présente des chanfreins d'introduction ou des entretoises/nervures
d'introduction servant à centrer des unités d'emballage, telles que des bouteilles
(14), et/ou que l'au moins un élément de verrouillage (54, 56 ; 66) est réalisé sous
la forme d'un composant séparé de l'insert en treillis (50 ; 60) et du matériau formant
le casier à bouteilles (2), lequel composant est inséré de préférence sous une précontrainte
entre l'insert en treillis (50 ; 60) et le casier à bouteilles (2).