[0001] Die Erfindung betrifft ein Schwimmbecken, insbesondere ein wenigstens teilweise im
Erdreich aufnehmbares Schwimmbecken, sowie ein Abstütz-Set für einen Badepool oder
ein Schwimmbecken.
[0002] Schwimmbecken der besagten Art werden üblicherweise mit einem Betonfundament versehen,
das dieses gegen das Erdreich abstützt. Je nachdem, ob das Schwimmbecken ebenerdig
aufgestellt oder ins Erdreich eingelassen werden soll, ist ein entsprechend ebenerdiges
oder ins Erdreich abgesenktes Fundament vonnöten. Dies erfordert wiederum spezielle
Gerätschaften, wie einen Betonmischer zum Bereitstellen des Betons, die unter beengten
Platzverhältnissen unter Umständen nicht nah genug an den späteren Aufstellort des
Schwimmbeckens herangeführt werden können. In der Folge müssen längere Wege in Kauf
genommen werden, um das Fundament für ein solches Schwimmbecken zu legen. Durch die
Abbindezeit des Betons bedingt ist zudem ein rasches Arbeiten erforderlich, was üblicherweise
den Einsatz mehrerer Personen bedingt. Schließlich hat das frisch verlegt Fundament
erst in einigen Tagen aber eine Festigkeit erreicht, welche die Aufstellung des Schwimmbeckens
erlaubt.
[0003] Aus der
DE 19 55 078 A1 ist ein wenigstens teilweise im Erdreich aufnehmbares Schwimmbecken bekannt, welches
einen umlaufenden Rand mit einer Stützwand umfasst. Nach unten wird der umlaufende
Rand von einem Fundament abgeschlossen. Zum Rand des Schwimmbeckens gehört eine Stützwand
aus miteinander verschraubten Stahlplatten zur Stabilisierung. Das Fundament umfasst
eine Fundamentdämmschicht.
[0004] Auch aus den Dokumenten
FR2 917 441 A1 und
US 3 971 075 A sind jeweils Schwimmbecken mit einem umlaufenden Rand und Stützwand bekannt.
[0005] In der Summe ist die Herstellung eines Betonfundamentes also zeit- und kostenaufwendig,
zudem ist auch der Beton selbst teuer. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und das Aufstellen eines Schwimmbeckens
zu erleichtern.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Schwimmbecken mit den Merkmalen des Anspruchs
1, insbesondere ein wenigstens teilweise im Erdreich aufnehmbares Schwimmbecken, mit
einem umlaufenden Rand, der eine Stützwand umfasst, und ein diesen umlaufenden Rand
nach unten abschließendes Fundament, das eine aus Schüttgut wie Kies, Split und/oder
Sand bestehende Ausgleichsschicht zum Ausgleichen eines unterhalb des Fundaments vorsehbaren
Erdreichs umfasst, sowie eine sich darüber hinweg erstreckende Stabilisierungsschicht,
die aus einzelnen, miteinander verbindbaren, insbesondere aneinander steckbaren und/oder
miteinander verklebbaren Stabilisierungselementen besteht.
[0007] Ein wesentlicher Punkt dieses Schwimmbeckens besteht darin, dass es vollkommen auf
ein üblicherweise vorzusehendes Betonfundament verzichtet und damit deutlich einfacher
und schneller sowie kostengünstiger aufstellbar ist. Gleichzeitig ist ein solches
Schwimmbecken sehr flexibel verwendbar, da es sowohl ebenerdig, als auch wenigstens
teilweise im Erdreich aufgenommen aufgestellt werden kann. Dabei lässt es auch die
üblicherweise erwartete und notwendige Stabilität bekannter Schwimmbecken nicht vermissen.
Darüber hinaus sind zusätzliche Aggregate, Zu- und Abflüsse sowie Beleuchtungseinrichtungen
deutlich einfacher an diesem Schwimmbecken anbringbar, als dies bei einem herkömmlichen
Schwimmbecken mit entsprechender Betonummantelung möglich wäre. Da zudem eine Abbinde-
beziehungsweise Aushärtezeit des Betons nicht mehr von Belang ist, ist das Schwimmbecken
schließlich auch noch deutlich schneller aufzustellen.
[0008] Der erfindungsgemäße Vorschlag verbindet den schnellen und raschen Aufbau eines solchen
Schwimmbeckens mit der leichten Handhabbarkeit der einzelnen hierfür notwendigen Elemente,
die einfach von einer Person leicht herantransportiert und auch von einer Person leicht
montiert werden kann. Es ist ein wesentlicher Vorzug der Erfindung, dass solche erfindungsgemäßen
Schwimmbecken üblicher Größe in der Regel innerhalb eines Arbeitstages durch eine
Person erstellt sind.
[0009] Es ist zudem erfindungsgemäß vorgesehen, dass der umlaufende Rand eine Randdämmschicht
umfasst, die aus einzelnen, miteinander verbindbaren, insbesondere aneinander steckbaren
und/oder miteinander verklebbaren Randdämmelementen besteht, und die Randdämmschicht
auf der Außenseite der Stützwand vorgesehen ist.
[0010] Die gleichen vorbeschriebenen Vorteile treffen auch bei einem so ausgestalten Schwimmbecken
zu, das gegebenenfalls auch auf einer Betonplatte aufgesetzt werden kann, dieser erfindungsgemäße
Vorschlag beschleunigt bereits erheblich die Ausgestaltung des Randes bzw. Beckenrandes,
unabhängig davon, wie das Fundament ausgebildet ist!
[0011] Dabei ist geschickter Weise bei dem Fundament erfindungsgemäß eine Ausgleichsschicht
vorgesehen, die aus Schüttgut wie Kies, Split und/oder Sand besteht. Das gleiche Material
kann aber im Bereich des Randes als Stützschicht verwendet werden was die Kommissionierung
dieses als Sackware vorgehaltenen Materials erheblich erleichtert. Dabei hat die Ausgleichsschicht
die Aufgabe, in einfacher Weise durch Abziehen des auf das Erdreich aufgeschütteten
Schüttguthaufens eine glatte, ebene Fläche zu erreichen und dabei entsprechende Ungenauigkeiten
des Aushubbodens auszugleichen, des Weiteren hat die Ausgleichsschicht die Aufgabe,
die Last des Badepool gleichmäßig in das Erdreich zu übertragen.
[0012] Eine ähnliche Aufgabe hat auch die Stützschicht im Bereich des Randes. Dort geht
es darum, die Kraft des das Schwimmbecken umgebenden Erdreiches in geschickter Weise
aufzunehmen und um das Schwimmbecken herum abzuleiten.
[0013] Bevorzugte Ausführungsformen des Schwimmbeckens sind in den Unteransprüchen angegeben.
Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass das Fundament weiterhin eine Fundamentdämmschicht
umfasst, die aus einzelnen, miteinander verbindbaren, insbesondere aneinander steckbaren
und/oder miteinander verklebbaren Fundamentdämmelementen besteht. Damit ist zum einen
eine Wärmedämmung gegen das Erdreich möglich, was zunächst die Beheizungskosten eines
Schwimmbeckens deutlich absenkt. Zudem können die Fundamentdämmelemente aus einem
entsprechend elastischen beziehungsweise weichen Material hergestellt sein, so dass
eventuelle Unebenheiten zum Beispiel der Ausgleichsschicht abgefedert werden können,
ohne dass sich diese direkt auf die Stabilisierungsschicht auswirken. Da die Fundamentdämmschicht
aus einzelnen Fundamentdämmelementen aufbaubar ist, erfordert die Herstellung der
Fundamentdämmschicht nur wenig Personal und kann im Bedarfsfall auch von nur einer
Person vorgenommen werden. Die einzelnen Fundamentdämmelemente sind dabei zudem leicht
transportierbar, lagerbar und schließlich miteinander verbindbar, sodass deren insgesamt
einfache und kostengünstige Handhabung möglich ist.
[0014] Des Weiteren ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass zwischen der Fundamentdämmschicht
und der Ausgleichsschicht keine weitere biegesteife oder monolithische Tragschicht,
z. B. eine Betonplatte oder dergleichen vorgesehen ist. Nicht nur dass dieser Vorschlag
die Herstellung eines Schwimmbeckens erheblich erleichtert, es vereinfacht auch erheblich
den Rückbau.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen, dass sich
die Fundamentdämmschicht unterhalb der Stabilisierungsschicht erstreckt und aus einem
weicheren Material als die Stabilisierungsschicht besteht. Neben der Ausgleichsschicht
gegenüber dem Erdreich steht damit eine weitere Schicht zur Verfügung, um eine entsprechende
Nivellierung und Ausrichtung des Schwimmbeckens zu erzielen. Denn das weichere Material
der Fundamentdämmschicht nimmt dabei potentielle Unebenheiten der Ausgleichsschicht
auf und sorgt zudem dafür, dass die Stabilisierungsschicht nicht beschädigt wird.
Darüber hinaus ist bei einem befüllten Schwimmbecken eine bessere Lastableitung durch
eine besonders gute Anpassung des Fundaments an den Untergrund gegeben, was zu einer
deutlich besseren Stabilisierung und in Folge auch Haltbarkeit des Schwimmbeckens
führt.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen,
dass die Fundamentdämmschicht als Ausgleichsschicht ausgebildet ist. Damit lassen
sich zum Beispiel durch unterschiedliche Materialstärken, Elastizitäten und Formen
der Fundamentdämmschicht beziehungsweise von deren Fundamentdämmelementen beliebige
Anpassungen an den jeweils vorliegenden Untergrund vornehmen, sodass ein besonders
guter Ausgleich möglich wird, der zum einen eine perfekte Nivellierung und Ausrichtung
des Fundaments erlaubt, und zum anderen auch für dessen besonders hohe Stabilität
sorgt.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen,
dass die Ausgleichsschicht aus mehreren zusammenwirkenden, insbesondere miteinander
verbindbaren, insbesondere aneinander steckbaren und/oder miteinander verklebbaren
Ausgleichselementen besteht. Damit ist auch die Ausgleichsschicht in besonders einfacher
und flexibler Art und Weise herstellbar und im Bedarfsfall durch eine einzige Person
zu legen. Gleichzeitig sind die einzelnen Ausgleichselemente einfach transportierbar,
lagerbar und handhabbar, da sie einfach und stabil miteinander verbindbar sind.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen,
dass das Fundament weiterhin eine Vliesschicht umfasst, die sich unterhalb der Fundamentdämmschicht
und/oder oberhalb der Ausgleichsschicht erstreckt. Damit wird insbesondere die potentielle
Beschädigung oder gar Zerstörung einer Fundamentdämmschicht und/oder der Stabilisierungsschicht
vermieden, welche auf einer potentiell unebenen Ausgleichsschicht zu liegen kommen.
Auch damit wird der Aufbau des Schwimmbeckens deutlich erleichtert, da eventuelle
Fehler beim Abziehen und ins Wasser Legen von einer Ausgleichsschicht aus Kies und/oder
Sand praktisch folgenlos bleiben. Größere Körner und/oder Steine drücken sich damit
zunächst in die Vliesschicht, womit deren Auswirkung auf die Fundamentdämmschicht
und/oder die Stabilisierungsschicht des Fundaments gedämpft wird.
[0019] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Stützwand als großflächiger Metallring oder
Metallblechstreifen (als separates, eigenes Bauteil) ausgebildet ist. Dadurch wird
eine stabile Abstützung des Schwimmbads gegen das Erdreich genauso wie dessen zuverlässiger
Formerhalt bewirkt. Ein entsprechend großflächiger Metallring oder Metallblechstreifen
kann dabei die gesamte Mantelfläche des Schwimmbeckens bilden. Diese kann aber auch
aus mehreren (vertikal) übereinander angeordneten einzelnen Ringen bestehen.
[0020] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Randdämmschicht auf der Außenseite der Stützwand,
ist auch eine seitliche Wärmedämmung des Randes möglich, welche die Heizkosten des
Schwimmbeckens deutlich reduziert. Gleichzeitig entsteht sowohl eine Abstützung, als
auch ein Schutz der Stützwand gegen umliegendes Erdreich, der zudem leicht transportierbar,
lagerbar und handhabbar ist. Deren stützender Effekt wird durch die Randdämmschicht
geleistet, die z.B. 8 cm, 10 cm oder 15 cm stark sein kann. Gleichzeitig ist eine
besonders einfache und schnelle Montage des Schwimmbeckens gewährleistet.
[0021] Die vorgeschriebene Randdämmschicht bzw. das Randdämmelement hat auch Schalungsaufgaben,
es kann insofern auch als Randdämm-Schalungselement bezeichnet werden, da es zur Krafteinleitung
bzw. Kraftableitung des Wasserdrucks in das Erdreich dient und ein Kraftvermittlungsaufgabe
zwischen der Stützwand und der aus Schüttgut bestehenden Stützschicht erfüllt.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen,
dass die Randdämmschicht über wenigstens ein umlaufendes Zugband verspannt ist. Damit
ist zum einen eine Verbindung der Randdämmelemente untereinander und damit deren bessere
Stabilisierung gegen die Stützwand gewährleistet, zum anderen ergibt sich für den
umlaufenden Rand des Schwimmbeckens insgesamt eine höhere Stabilität gegen umliegendes
Erdreich.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen,
dass der umlaufende Rand eine Stützschicht, insbesondere eine Kies- und/oder Sandschicht,
zum Ausgleichen eines umliegenden Erdreiches umfasst und die Stützschicht auf der
Außenseite der Stützwand vorgesehen ist. Damit ist eine deutlich bessere Abstützung
und dadurch Stabilisierung des Randes, insbesondere bei befülltem Schwimmbecken möglich.
[0024] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen,
dass der durch den umlaufenden Rand oder die Innenseite der Stützwand und das Fundament
oder die Oberseite der Stabilisierungsschicht gebildete Raum mit einer wasserdichten
Folie ausgekleidet ist. Dies erlaubt insbesondere eine einfache Abdichtung des Schwimmbeckens
ohne weitere, zusätzliche Dichtelemente insbesondere zwischen seinem umlaufenden Rand
und seinem Fundament. Gleichzeitig stellt eine solche Folie eine besonders kostengünstige
und leicht zu verlegende Abdichtung eines Schwimmbeckens dar.
[0025] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen,
dass das Fundament bündig mit dem umlaufenden Rand abschließt, um ein Absetzen des
Fundaments gegenüber dem Rand durch Auflastung mit der Stützschicht oder auch im Verlauf
des späteren Gebrauchs des Schwimmbeckens auszuschließen. Damit wird insbesondere
dessen Dichtigkeit gewährleistet, die durch keine potentiell auftretenden Verschiebung
zwischen umlaufendem Rand und Fundament beeinträchtigt werden kann.
[0026] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens ist es vorgesehen,
dass wenigstens eine Profilschiene vorgesehen ist, an der ein oberes Ende der wasserdichten
Folie befestigbar ist. Damit entsteht eine vorgefertigte, definierte Montagefläche
für die Folie, welche deren Anbringung deutlich erleichtert. Bevorzugt ist es dabei,
dass die Profilschiene ein Klemmelement umfasst, in welches das obere Ende der wasserdichten
Folie einklemmbar ist. Damit wird eine besonders einfache Befestigung der Folie bereitgestellt,
welche deren Anbringung deutlich beschleunigt. Bevorzugt ist es auch, dass die Profilschiene
im Querschnitt h-förmig ausgeführt ist, und das obere Ende der wasserdichten Folie
eine Verstärkung aufweist. Damit entsteht ein stabiler Abschluss der Folie mit einer
zudem und guten Klemmwirkung im Querschnitt der Profilschiene. Die Folie kann dabei
ein oberes Ansatzstück oder eine Biese aufweisen, die ein keilförmiges oder auch hakenförmiges
Querschnittsprofil aufweist. Ein besonders guter Sitz der Folie in der Profilschiene
wird dadurch gewährleistet, wenn deren h-förmiger Querschnitt eine Hinterschneidung
zum Halten der Verstärkung des oberen Endes der wasserdichten Folie aufweist. Durch
die Lagerung der Folie in der Hinterschneidung ist deren stabile Halterung sichergestellt,
und insbesondere kein nachträgliches Herausrutschen der Folie mehr möglich. Bevorzugt
ist es auch vorgesehen, dass die wenigstens eine Profilschiene wenigstens ein davon
abstehendendes Befestigungselement zum Einstecken in eine Aufnahme am oberen Rand
der Stützwand und/oder der Randdämmschicht aufweist. Damit lässt sich auch die Profilschiene
besonders einfach und schnell anbringen, was sich in einer Reduzierung der Aufbauzeit
für das Schwimmbecken äußert. Bevorzugt bilden dabei das Befestigungselement und die
Aufnahme eine Nut- und Federverbindung, insbesondere eine Klipsverbindung aus. Damit
ist eine besonders stabile und langfristig haltbare Befestigung der Profilschiene
möglich.
[0027] Die vorstehend genannte Aufgabe wird auch durch ein Abstütz-Set gemäß den Merkmalen
des Anspruch 8 gelöst. Das Abstütz-Set für einen Badepool oder Schwimmbecken, umfassend
einzelne, miteinander zu einer Stabilisierungsschicht verbindbare, insbesondere aneinander
steckbare und/oder miteinander verklebbare Stabilisierungselemente, und mehrere einzelne,
miteinander zu einer Fundamentdämmschicht verbindbare, insbesondere aneinander steckbare
und/oder miteinander verklebbare Fundamentdämmelemente zum Tragen der Stabilisierungsschicht,
wobei die Fundamentdämmschicht aus einem weicheren Material als die Stabilisierungsschicht
besteht und sich im eingebauten Zustand des Abstütz-Sets unterhalb der Stabilisierungsschicht
erstreckt und/oder im eingebauten Zustand des Abstütz-Sets noch eine zum Ausgleichen
eines umgebenden Erdreichs und zum Bilden einer die Stabilisierungsschicht und die
vorgesehenen Fundamentdämmschicht tragende, aus, bevorzugt als Sackware vorgesehenem
Ausgleichsmaterial, insbesondere Schüttgut wie Split, Kies und/oder Sand bestehende
Ausgleichschicht. Des weiteren umfassend erfindungsgemäß einen eine Stützwand bildenden
großflächigen Metallring oder Metallblechstreifen und mehrere zu einer Randdämmschicht
zusammensetzbare, aus einzelnen, miteinander verbindbaren, insbesondere aneinander
steckbare und/ oder miteinander verklebbare Randdämmelemente, wobei die Randdämmschicht
auf der Außenseite der Stützwand vorgesehen ist, wodurch eine Abstützung und ein Schutz
der Stützwand gegen umliegendes Erdreich entsteht.
[0028] Ein wesentlicher Punkt des Abstütz-Sets besteht dabei darin, dass dieser sehr raumsparend
verpackbar, leicht transportierbar, lagerbar und aufbaubar ist. Ein solches Abstütz-Set
ersetzt dabei vollständig ein Betonfundament gleicher Stabilität und ist dennoch wesentlich
besser handhabbar und vor allem wesentlich kostengünstiger. Das Abstütz-Set kann dabei
zum Beispiel in Bau- oder Baumaterialfachmärkten erwerbbar sein, und dank seiner platzsparenden
Aufteilung der Stabilisierungsschicht in einzelne Stabilisierungselemente in einen
üblicherweise vorhandenen PKW verladen und an seinen Aufstellort verbracht werden.
Nichts anderes gilt für das Ausgleichsmaterial, das ebenfalls entsprechend erstanden,
verladen und verbracht werden kann. Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Abstütz-Set,
beschreibt somit ein System, bestehend aus den einzelnen vorbeschriebenen Elementen,
die in ihrem systemhaften Zusammenwirken Vorteile bietet.
[0029] Der Pfiff dieses Aspektes der Erfindung liegt darin, dass erkannt worden ist, dass
alle Bauteile für ein funktionierendes Fundament über den Einzelhandel vertreibbar
ist und mit diesen Elementen ein für die Erstellung eines Pools oder Schwimmbeckens
vollständig ausreichendes Fundament erstellt werden kann. Wesentlicher Bestandteil
des Abstütz-Sets ist dabei die Verwendung einer Stabilisierungsschicht, die aus verhältnismäßig
harten, gleichwohl aber transportierbar und daher leichten Stabilisierungselementen
gebildet ist. Wie bereits ausgeführt, verzichtet die Erfindung bewusst auf die Anordnung
einer monolithischen oder einstückig biegesteifen Tragschicht, wie zum Beispiel eine
Betonplatte, da ein für diese Zwecke vollständig ausreichendes Fundament in einfacher
und daher kostengünstiger Variante gemäß der Erfindung zur Verfügung steht. In einer
ersten Variante des erfindungsgemäßen Abstütz-Sets ist daher das Verlegen der Stabilisierungselemente,
wie beschrieben, auf einer Ausgleichsschicht, die ihrerseits zum Beispiel auch als
Sackware verkaufbar ist, vorgesehen. In einer zweiten Variante der Erfindung umfasst
das Abstütz-Set neben den Stabilisierungselementen auch eine Vielzahl von Fundamentelementen,
die zu einer Fundamentdämmschicht verbindbar sind und die ihrerseits auch aus leichten
und daher gut transportierbaren Elementen besteht. Diese Struktur wird dann ebenfalls
auf der Ausgleichsschicht aufgelegt. Ein weiterer vorteilhafter Aspekt der Erfindung
liegt darin, das vorgeschriebene Abstütz-Set, auch zur Bildung eines (zusätzlichen)
Fundamentes auf einer Betonplatte zu verwenden. Dieser Aspekt steht in keinster Weise
im Widerspruch zu der eingangs beschriebenen Vermeidung einer Betonplatte, der Aspekt
stellt an dieser Stelle die hohe Flexibilität des Erfindungsgegenstandes heraus, da
eine bestehende Betonplatte bei der Verwendung des Abstütz-Set, nicht ausgebaut werden
muss, was kostenseitig erhebliche Vorteile bietet!
[0030] Bevorzugte Ausführungsformen des Abstütz-Sets sind in den Unteransprüchen angegeben.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass dieses weiterhin einzelne, miteinander zu einer
Fundamentdämmschicht verbindbare, insbesondere aneinander steckbare und/oder miteinander
verklebbare Fundamentdämmelemente zum Tragen der Stabilisierungsschicht umfasst. Damit
ist nicht nur eine Wärmedämmung gegen das Erdreich möglich, sondern auch ein Schutz
der Stabilisierungsschicht gegen potentielle Unebenheiten des unterfütterten Ausgleichsmaterials.
Für die einzelnen Fundamentdämmelemente gilt dabei nichts anderes wie für die einzelnen
Stabilisierungselemente, die ebenfalls platzsparend verpackbar, leicht transportierbar
und lagerbar sowie besonders einfach - im Bedarfsfall durch nur eine einzige Person
- an dem Aufstellort des Schwimmbeckens montiert werden können.
[0031] In einer bevorzugten Ausführungsform des Abstütz-Set ist es weiterhin vorgesehen,
dass dieses eine Vliesschicht zum Schützen der Fundamentdämmschicht umfasst. Damit
wird insbesondere eine Beschädigung oder gar eine Zerstörung der Fundamentdämmschicht
durch potentielle Unebenheiten der Ausgleichsschicht ausgeschlossen, insbesondere
zum Beispiel durch über deren Oberfläche hinausragende spitze Steine, deren Einwirkung
auf die Fundamentdämmschicht durch die Vliesschicht gedämpft wird. Dies gilt insbesondere
für eine besonders weiche beziehungsweise elastisch Fundamentdämmschicht, die zwar
ausgleichend und damit stabilisierend wie auch dämmend wirkt, die aber auch leicht
beschädigbar ist. Grundsätzlich kann die Vliesschicht natürlich auch zum Schutz der
Stabilisierungsschicht zum Beispiel vor größeren Körnern und/oder Steinen verwendet
werden.
[0032] Bevorzugte Ausführungsformen des Abstütz-Sets oder des Schwimmbeckens sind in den
weiteren Unteransprüchen angegeben.
[0033] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder des Abstütz-Sets
ist es danach vorgesehen, dass die Stabilisierungselemente wenigstens teilweise aus
einem Kunststoff- oder PVC-Material bestehen, um sowohl eine für den Transport und
die Lagerung erforderliche Leichtigkeit, als auch eine zur ausreichenden Stabilisierung
des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets erforderliche Steifigkeit aufzuweisen.
[0034] Geschickter Weise besteht dabei das Stabilisierungselementen auch aus Vinyl- oder
anderen Kunststoff und bildet eine sehr glatte, dem Raum zugewandte Oberfläche, da
die Qualität dieser Oberfläche dann auch die Verarbeitungsqualität des gesamten Schwimmbeckens
definiert. Dabei können die einzelnen Stabilisierungselemente geschickter Weise durch
entsprechende Nut-Feder-Verbindungen miteinander passformgenau verbunden werden, um
so eine homogene, glatte, ordentliche, verwerfungsfreie Oberfläche herzustellen.
[0035] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es zudem vorgesehen, dass die Rand- und/oder Fundamentdämmelemente beziehungsweise
die Ausgleichselemente wenigstens teilweise aus Kunststoff, insbesondere aus geschäumtem
oder gebleichtem Kunststoff, insbesondere aus expandiertem oder extrudiertem Polystyrol
bestehen. Dadurch weisen die Fundamentdämmelemente eine besonders hohe Wärmedämmfähigkeit
auf und lassen sich zudem in unterschiedlichsten Formen leicht und kostengünstig herstellen,
sodass diese Fundamentdämmelemente an unterschiedlichste Formen und Aufstellorte eines
Schwimmbeckens anpassbar sind, und darüber hinaus einen ansprechenden Gesamteindruck
vermitteln.
[0036] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Set
ist es vorgesehen, dass die Stabilisierungs- und/oder Rand- und/oder Fundamentdämmelemente
über eine Nut- und Federverbindung miteinander verbindbar sind. Damit entsteht eine
besonders einfach und leicht aufzubauende jeweilige Schicht, die darüber hinaus eine
gute Haltbarkeit aufweist. Insbesondere bei einer vorgegebenen Nut- und Federverbindung
entstehen dabei keine Absätze oder Stöße, die den Gesamteindruck potentiell freiliegender
Randdämmelemente beeinträchtigen könnte.
[0037] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass das Schwimmbecken oder Abstütz-Set eine Ausgleichsschicht
aus Schüttgut wie Kies oder Sand umfasst, das zur Bildung einer Stützschicht, zur
Abstützung einer Stützwand des Badepools oder des Schwimmbeckens vorgesehen ist. Das
Schüttgut lässt sich ebenfalls platzsparend transportieren, lagern und insbesondere
auch verbauen, und einfach in Bau- oder Baumaterialfachmärkten erwerben. Im Vergleich
zu einem betonierten Rand eines Schwimmbeckens ist eine solche Stützschicht zudem
besonders einfach und schnell herstellbar, bevorzugt von nur einer einzigen Person.
[0038] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es vorgesehen, dass das Schüttgut für die Stützschicht beziehungsweise Ausgleichsschicht
als Sackware vorgesehen ist. Diese kann insbesondere in verschiedenen Verpackungsgrößen
angeboten werden, sodass eine beliebige Größe eines zukünftigen Schwimmbeckens mit
exakt der dafür erforderlichen Menge an Schüttgut realisiert werden kann, ohne dass
Restbestände verbleiben. Ein als Sackware verpacktes Schüttgut ist dabei ebenfalls
besonders leicht transportierbar, lagerbar und verbringbar, sowie einfach zu verbauen.
[0039] Das vorstehend beschriebene Abstütz-Set soll bevorzugt zum Abdichten eines Schwimmbeckenbodens
verwendet werden, da es eine einfache Abdichtung ohne weitere Dichtelemente erlaubt,
wenn die einzelnen Stabilisierungselemente des Abstütz-Sets zu einer insgesamt wasserdichten
Stabilisierungsschicht verfügt wurden.
[0040] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es vorgesehen, dass Profilelemente zum wenigstens abschnittsweisen Umgreifen und/oder
gegenseitigen Koppeln von Randbereichen einzelner Randdämmelemente vorgesehen sind.
Damit können insbesondere nicht nur runde Schwimmbecken, sondern auch ovale bzw. mehreckige
Schwimmbecken gebaut werden. Denn deren Randdämmelemente sind in den geraden Bereichen
labil und neigen dazu, umzufallen. Ein Umfallen der Randdämmelemente wird dabei durch
eine gegenseitige Kopplung von deren Randbereichen durch die Profilelemente sicher
verhindert, wodurch ein Aufbau des Schwimmbeckens bzw. Badepools deutlich erleichtert
wird.
[0041] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es vorgesehen, dass die vorstehend genannten Profilelemente und die Randdämmelemente
derart bemessen und aufeinander abgestimmt sind, dass die Profilelemente an den Randdämmelementen
einen kantenfreien Abschluss ausbilden. Dadurch wird insbesondere sichergestellt,
dass die Randdämmelemente stützwandseitig plan anliegen und damit keiner Biegebeanspruchung
unterliegen, die zur Rissbildung oder zum Brechen der Randdämmelemente führen könnte.
Auf der Seite der Stützschicht wird dabei insbesondere vermieden, dass beim Aufbau
Kanten entstehen, die eine potentielle Verletzungsgefahr darstellen. Insgesamt wird
durch einen kantenfreien Abschluss zwischen Profilelementen und Randdämmelementen
also ein besonders zuverlässiger und sicherer Aufbau des Schwimmbeckens gewährleistet.
[0042] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es dabei vorgesehen, dass die Profilelemente einen U- oder H-förmigen Querschnitt
aufweisen.
[0043] Dadurch wird einerseits ein stabiler Abschluss von freien Randbereichen einzelner
Randdämmelemente oder deren zuverlässige gegenseitige Kopplung gesorgt. Beide Querschnitte
sind zudem durch die entsprechende Anpassung der Randbereiche der Randdämmelemente
kantenfrei an diesen aufnehmbar, was lediglich einen der Stärke des U- oder H-förmigen
Querschnitts angemessenen Materialabtrag in den Randbereichen der Randdämmelemente
fordert.
[0044] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es zudem vorgesehen, dass die Profilelemente als langgestreckte Profilschienen
ausgebildet sind. Damit lassen sich weite Abschnitte der Randdämmelemente übergreifen
und somit eine besonders hohe Kopplungsstabilität herstellen. Ein entsprechendes Abstütz-Set
erfordert dabei zudem die Verpackung von deutlich weniger Einzelteilen.
[0045] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es auch vorgesehen, dass die Profilelemente aus einem Kunststoff oder einem Aluminiummaterial
hergestellt sind. Beide Materialien unterliegen damit keinerlei Korrosion und sind
gegenüber vergleichbaren Materialien eher leichtgewichtig, so dass sowohl deren Verarbeitung
beim Aufbau eines Schwimmbeckens gleich wie deren Verpackung und Transport in einem
Abstütz-Set besonders einfach sind.
[0046] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es darüber hinaus vorgesehen, dass die Profilelemente vorgefertigte Bruchkanten
zum Modifizieren ihres Querschnitts aufweisen. Dies kann zum Beispiel dann von Vorteil
sein, wenn Eckbereiche eines Schwimmbeckens mit Randdämmelementen zu ummanteln sind,
welche ein Umgreifen bzw. Eingreifen der Profilelemente in einer Winkellage der Randdämmelemente
zueinander erfordert, welche durch den vorliegenden Querschnitt von Profilelementen
nur schwer zu leisten ist. So könnte zum Beispiel in einem Eckbereich ein H-förmiger
Querschnitt der Profilelemente je nach Anforderung in einen h-förmigen Querschnitt
oder in einen T-förmigen Querschnitt verwandelt werden, der durch Eingreifen bzw.
Umgreifen in bzw. um Randbereiche winklig zueinander liegender Randdämmelemente in
Eckbereichen eines Schwimmbeckens für deren Kopplung sorgt.
[0047] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Schwimmbeckens oder Abstütz-Sets
ist es schließlich vorgesehen, dass dieses wenigstens ein plattenförmiges Randdämmelement
umfasst, so dass nicht nur runde Schwimmbecken, sondern auch jede Art eckiger Schwimmbecken
gestaltbar sind.
[0048] Das vorstehend beschriebene Abstütz-Set soll dabei bevorzugt zum Aufbau eines in
Draufsicht gesehen runden oder mehreckigen Badepools oder Schwimmbeckens verwendet
werden, was die flexible Gestaltung eines damit aufgebauten Schwimmbeckens deutlich
erhöht und dessen Anpassbarkeit an unterschiedlichste räumliche Gegebenheiten erheblich
verbessert.
[0049] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Vorschlags ist vorgesehen, dass die Dicke
des Fundamentdämmelementes mit der Dicke des Stabilisierungselementes einen Quotienten
im Bereich von 10 bis 100, bevorzugt von 15 bis 50, insbesondere bevorzugt von 20
bis 45 bildet.
[0050] Für den Dickequotienten wird ein Intervall angegeben, das durch eine obere und untere
Grenze beschrieben ist. Als Obergrenze sind zum Beispiel dabei folgende Werte vorgesehen:
35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70, 80, 90, 100. Als Untergrenze gelten zum Beispiel folgende
Werte: 10, 15, 20, 25, 30. Die Offenbarung dieser Anmeldung umfasst die Menge von
allen Intervallen, die durch alle möglichen Kombinationen der vorgenannten Ober- und
Untergrenzen besteht.
[0051] Bei dieser vorteilhaften Ausgestaltung wurde festgestellt, dass eine ausgesprochen
dünne Stabilisierungsschicht, realisiert durch ein entsprechend dünnes Stabilisierungselement,
im Verhältnis zu der Dicke der Fundamentdämmschicht (realisiert durch die Fundamentdämmelemente)
zu überraschend guten, wenn nicht sogar sehr guten Eigenschaften im Hinblick auf Stabilität
und Einsetzbarkeit für den angegebenen Zweck, nämlich für ein Schwimmbecken oder Pool,
resultiert. In all den vorgenannten Intervallen werden sehr gute Materialpaarungen
für die Ausgestaltung der Stabilisierungsschicht und für die Ausgestaltung der Fundamentdämmschicht
angetroffen.
[0052] Des Weiteren ist vorgesehen, dass das Randdämmelement bzw. das Fundamentdämmelement
eine Dicke von 30 mm bis 120 mm, bevorzugt von 40 bis 100 mm, insbesondere bevorzugt
von 45 bis 85 mm sowie eine Raumdichte von 15 bis 50 kg/m
3, bevorzugt von 25 bis 45 kg/m
3 aufweist.
[0053] Für die Dicke wird ein Intervall angegeben, das durch eine obere und untere Grenze
beschrieben ist. Als Obergrenze sind zum Beispiel dabei folgende Werte vorgesehen:
40 mm, 45 mm, 50 mm, 55 mm, 60 mm, 65 mm, 70 mm, 75 mm, 80 mm, 90 mm, 100 mm, 110
mm, 120mm. Als Untergrenze gelten zum Beispiel folgende Werte: 10 mm, 20 mm, 25 mm,
30 mm, 35 mm, 40 mm, 45 mm, 50 mm, 55 mm, 60 mm. Die Offenbarung dieser Anmeldung
umfasst die Menge von allen Intervallen, die durch alle möglichen, technisch sinnvollen
Kombinationen der vorgenannten Ober- und Untergrenzen besteht.
[0054] Für die Raumdichte wird ein Intervall angegeben, das durch eine obere und untere
Grenze beschrieben ist. Als Obergrenze sind zum Beispiel dabei folgende Werte vorgesehen:
30 kg/m
3, 35 kg/m
3, 40 kg/m
3, 45 kg/m
3, 50 kg/m
3, 55 kg/m
3, 60 kg/m
3, 70 kg/m
3. Als Untergrenze gelten zum Beispiel folgende Werte: 10 kg/m
3, 15 kg/m
3, 20 kg/m
3, 25 kg/m
3, 30 kg/m
3. Die Offenbarung dieser Anmeldung umfasst die Menge von allen Intervallen, die durch
alle möglichen, technisch sinnvollen Kombinationen der vorgenannten Ober- und Untergrenzen
besteht.
[0055] Sowohl für die Randdämmelemente wie auch für die Fundamentdämmelemente kann aus einem
großen Spektrum geschöpft werden. Insbesondere ist gefunden worden, dass die Fundamentdämmschicht
aus verhältnismäßig sehr leichtem Material (zum Beispiel extrudiertem oder expandiertem
Polystyrol) geschaffen werden kann, was die Kosten reduziert. Hierbei spricht man
insbesondere von Raumdichten von bis zu 30 kg/m
3. Gleichzeitig kann insbesondere auch die Fundamentdämmschicht verhältnismäßig dünn
gewählt werden, hierbei spricht man von Dicken bis zu 50 oder 55 mm, es resultiert
immer noch eine ausreichende mechanische Stabilität, Dauerhaftigkeit und kostengünstige
Gestaltung.
[0056] In den Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Elemente jeweils mit den
gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden daher, sofern nicht zweckmäßig, nicht
erneut beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine quergeschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schwimmbeckens bzw. Badepools;
- Fig. 2a
- eine quergeschnittene Seitenansicht eines Randbereichs eines erfindungsgemäßen Schwimmbeckens
bzw. Badepools;
- Fig. 2b
- eine quergeschnittene Draufsicht auf einen Randbereich eines erfindungsgemäßen Schwimmbeckens
bzw. Badepools;
- Fig. 3
- eine quergeschnittene Seitenansicht eines nicht erfindungsgemäßen Schwimmbeckens bzw.
Badepools, und
- Fig. 4
- zeigt die quergeschnittene Seitenansicht der Profilschiene des Schwimmbeckens bzw.
Badepools der Fig. 3 in vergrößerter Ansicht.
- Fig. 5
- zeigt in einem Querschnitt den Aufbau des Fundamentes
- Fig. 6
- zeigt in einem vergrößerten Detail im Schnitt einen Teil des erfindungsgemäßen Schwimmbeckens
- Fig. 7
- zeigt eine Draufsicht nach Fig. 6
- Fig. 8
- zeigt ein vergrößertes Detail nach Fig. 6
- Fig. 9a
- ein Schnitt entlang der Linie IXa - IXa in Figur 9b durch ein erfindungsgemäßes Schwimmbecken
- Fig. 9b
- eine Draufsicht auf eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Schwimmbeckens
- Fig. 9c
- das vergrößerte Detail nach IXc in Figur 9b
[0057] Fig. 1 zeigt eine quergeschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schwimmbeckens
bzw. Badepools 10, das wenigstens teilweise im Erdreich 40 eingelassen ist. Dabei
wird zunächst eine Grube ausgehoben, deren Grund mit einer Ausgleichsschicht 31, insbesondere
aus Schüttgut wie Split, Kies (insbesondere kleiner Sortierung bis maximal 5, 10,
15 oder 20 mm Durchmesser) und/oder Sand aufgefüllt wird. Diese Ausgleichsschicht
31 wird abgezogen und ins Wasser gelegt, sodass eine horizontal ausgerichtete Ebene
entsteht, auf der, wie nur beispielhaft in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, eine
Vliesschicht 36 ausgelegt wird. Auf dieser Vliesschicht 36 wird nachfolgend eine Fundamentdämmschicht
34 aufgebracht, die aus einzelnen, über eine Nut-Federverbindung 50 zusammensteckbaren
Fundamentdämmelementen 35 besteht. Diese können dabei gesteckt, zusätzlich auch noch
verklebt oder auch nur miteinander verklebt sein. Die einzelnen Fundamentdämmelemente
35 sollen in diesem Beispiel aus einem Kunststoffmaterial wie Styropor bestehen, das
zum einen eine Wärmedämmung des Schwimmbeckens 10 nach unten gewährleistet, gleichzeitig
aber auch einen Ausgleich eventuell verbliebender Unebenheiten der Ausgleichsschicht
31 nivellieren. Die Vliesschicht 36 schützt die Fundamentdämmschicht 34 dabei vor
Zerstörung durch die Ausgleichsschicht 31, wenn sich das Schwimmbecken 10 nach Befüllung
mit Wasser setzt. Oberhalb der Fundamentdämmschicht 34 wird in einem weiteren Schritt
eine Stabilisierungsschicht 32 aufgelegt, die ähnlich wie die Fundamentdämmschicht
34 aus einzelnen, über eine Nut-Federverbindung 50 zusammensteckbaren Stabilisierungselementen
33 besteht.
[0058] Auch diese können noch zusätzlich miteinander verklebt oder alternativ auch nur miteinander
verklebt sein.
[0059] Die einzelnen Stabilisierungselemente 33 sollen hier nur beispielhaft aus entsprechend
geformten Vinyl- oder PVC-Platten bestehen. Mit der Herstellung der Ausgleichsschicht
31, der Verlegung von Vliesschicht 36, Fundamentdämmschicht 34 und Stabilisierungsschicht
32 steht damit das Fundament 30 des Schwimmbeckens 10 zur Verfügung, auf dem ein umlaufender
Rand 20 aufgestellt werden kann, der hier eine Stützwand 21, eine Randdämmschicht
22 und eine Stützschicht 25 umfasst. Die Randdämmschicht 22 besteht aus einzelnen
Randdämmelementen 23, die ebenfalls über eine entsprechende Nut-/Feder-verbindung
50 miteinander verbunden sind. Die Randdämmelemente können dabei ebenfalls zusätzlich
miteinander verklebt oder auch alternativ nur miteinander verklebt sein. Die Randdämmschicht
22 wird nach Ausstellung der Stützwand 21 aufgezogen und hier nur beispielhaft durch
ein Zugband 24 über den Umfang der Stützwand 21 hinweg gegen diese verspannt. Die
Randdämmschicht 22 bewirkt dabei zum einen eine Wärmedämmung des Schwimmbeckens 10
gegenüber dem Erdreich 40, und zum anderen einen Schutz der Stützwand 21 vor der nachfolgend
aufzufütternden Stützschicht 25, sodass das Schwimmbecken 10 auch an seinem Umfang
stabilisiert ist.
[0060] Die Vorteile des Aufstellverfahrens für das Schwimmbecken 10 sind dabei insbesondere
darin zu sehen, dass das Fundament 30, bestehend aus Ausgleichsschicht 31, Vliesschicht
36, Fundamentdämmschicht 34 und Stabilisierungsschicht 32, ohne zeitliche Restriktionen
ohne Weiteres durch eine einzige Person einfach und schnell legbar ist. Dabei kann
die Stabilisierungsschicht 32 durchaus so präpariert sein, dass sie als wasserdichter
Boden des Schwimmbeckens 10 Verwendung findet. Eine vollständige Abdichtung des Schwimmbeckens
10 würde in der Folge lediglich eine weitere Abdichtung des Übergangs zwischen dem
Rand 20 und dem Fundament 30 erfordern. Üblicherweise wird allerdings, wie in diesem
Ausführungsbeispiel gezeigt, eine entsprechende Folie 60 zum Einsatz kommen, welche
den durch den umlaufenden Rand 20 und das Fundament 30 gebildeten Raum R auskleidet,
und so für eine Wasserdichtheit des Schwimmbeckens 10 sorgt. Auch der umlaufende Rand
20 kann dabei ohne zeitliche Restriktionen durch eine Person aufgebaut und schließlich
mit der Ausgleichsschicht 31 verfüllt werden.
[0061] Sowohl bei der Herstellung von Fundament 30 und Rand 20 sind im Vergleich zu einem
Betonfundament oder Betontrog keine Verzögerungen zu erwarten, die üblicherweise durch
die Aushärtezeit des Betons entstehen. Entsprechend schnell ist das erfindungsgemäße
Schwimmbecken 10 aufbaubar. Entsprechende Anschlüsse für Wasserzufuhr und Abfluss
können dabei leicht angebracht werden, da diese lediglich geeignete Durchtritte in
dem umlaufenden Rand des Schwimmbeckens 10 erfordern. Dabei ist die vorzugsweise ebenfalls
aus Styropor bestehende Randdämmschicht 22 leicht bearbeitbar und mit entsprechenden
Ausnehmungen versehbar, welche diese Zu- beziehungsweise Abflüsse aufnehmen und -
je nach Dicke der Randdämmschicht 22 - auch deren vollständige Aufnahme und Verkleidung
darin erlauben. Selbstverständlich ist auch die vollständige Versenkung des Schwimmbeckens
10 im Erdreich 40 möglich, sodass dessen umlaufender Rand 20 mit geeigneten Randplatten
versehen werden kann, und ein ästhetisch ansprechender Beckenrand des Schwimmbeckens
10 entsteht. Vorzugsweise schließt dabei das Fundament 30 bündig mit dem umlaufenden
Rand 20 ab, um zu vermeiden, dass sich beim Auffüllen des Randes 20 mit der Stützschicht
25 oder während der späteren Nutzung des Schwimmbeckens 10 das Fundament 30 gegenüber
dem umlaufenden Rand 20 setzt.
[0062] Das Fundament 30 des Schwimmbeckens 10 kann bei all dem als Abstütz-Set erworben
werden, der wenigstens die miteinander zu einer Stabilisierungsschicht 32 verbindbaren
Stabilisierungselemente 33, und ein zum Bilden einer diese Stabilisierungsschicht
32 tragenden Ausgleichsschicht 31 unterfütterbares Ausgleichsmaterial umfasst. Mit
einem derart platzsparend verpackbaren, leicht transportier- und lagerbaren sowie
einfach und schnell legbaren Fundament eröffnet sich bereits die Möglichkeit, den
umlaufenden Rand 20 aufzustellen, bei Bedarf zu dämmen und abzustützen, so dass allein
noch die Folie 60 zum Abdichten des Schwimmbeckens 10 angebracht werden muss. Je nach
Anforderung kann das Abstütz-Set auch bereits die einzelnen Fundamentdämmelemente
35 zum Bilden der Fundamentdämmschicht 34 und/oder die Vliesschicht 36 umfassen, um
eine gleich oder ähnlich wie in der Fig. 1 gezeigte Bodendämmung des Schwimmbeckens
10 zu erhalten. Bei einem solchen betonlos herstellbaren Schwimmbecken 10 ist es natürlich
auch möglich, den umlaufenden Rand 20 in Form eines Paketes aus Stützwand 21, möglicherweise
ergänzt um die Randdämmelemente 23 und/oder die Stützschicht 25 im Paket zu erwerben.
Auch dadurch ließe sich eine besonders platzsparende, transportfreundliche und einfach
aufbaubare Lösung zum Herstellen des umlaufenden Randes 20 schaffen, die ähnlich wie
das Abstütz-Set für das Fundament 30 des Schwimmbeckens 10 eine schnelle, personalreduzierte
und kostengünstige Aufstellung des Schwimmbeckens 10 erlaubt.
[0063] Natürlich kann das Schwimmbecken 10 aber auch ebenerdig aufgestellt werden, im einfachsten
Fall zum Beispiel durch Aufschütten einer Ausgleichsschicht 31 an der Stelle, wo das
Schwimmbecken 10 stehen soll, und entsprechend nachfolgende Anbringung der Vliesschicht
36, Fundamentdämmschicht 34 und Stabilisierungsschicht 32. Dabei kann bedarfsweise
auch die Randdämmschicht 22 des Randes 20 entfallen, wenn eine entsprechende Dämmung
überflüssig erscheint, genauso wie auch die Vliesschicht 36 und/oder die Fundamentdämmschicht
34 entfallen kann, wenn eine zum Beispiel besonders feinkörnige und extrem verdichtete
Ausgleichsschicht 31 vorsehbar ist.
[0064] Insgesamt steht damit ein Schwimmbecken 10 und ein diesem zugrundeliegendes Aufstellverfahren
zur Verfügung, welches Personal reduziert, im Bedarfsfall nur durch eine einzige Person
besonders leicht und in kurzer Zeit zu geringen Kosten aufstellbar ist.
[0065] Fig. 2a zeigt eine quergeschnittene Seitenansicht eines Randbereichs eines erfindungsgemäßen
Schwimmbeckens bzw. Badepools wie zum Beispiel dem Schwimmbecken 10 der Fig. 1, bei
dem die Stützwand 21 mit Randdämmelementen 23 versehen ist, deren Randbereich im oberen
Teil ein U-förmiges Profilelement 70 aufweist, und die über ein weiteres H-förmiges
Profilelement 70' miteinander gekoppelt sind. Randbereiche der Randdämmelemente 23
sind dabei jeweils so gestaltet, dass eine kantenfreie Aufnahme der Profilelemente
70, 70' möglich ist, und so eine Biegebeanspruchung durch Auflage der Stützschicht
25 vermieden wird, welche bei nicht planer Anlage der Randdämmelemente 23 gegen die
Stützwand 21 zu Beschädigungen der Randdämmelemente 23 und/oder der Stützwand 21 führen
könnte. Gleichzeitig wird eine potentielle Verletzungsgefahr an zur späteren Stützschicht
25 zeigenden Kanten der Profilelemente 70, 70' ausgeschlossen. Der weitere Aufbau
des Schwimmbeckens entspricht ansonsten dem der Fig. 1, wobei auch hier wiederum der
Raum R mit einer Folie 60 gegen die Stützwand 21 wasserdicht gedämmt ist.
[0066] Fig. 2b zeigt eine quergeschnittene Draufsicht auf einen Randbereich eines erfindungsgemäßen
Schwimmbeckens bzw. Badepools wie zum Beispiel dem Schwimmbecken 10 der Fig. 1, bei
dem die Randdämmelemente 23 in einem Eckbereich über ein im Querschnitt H-förmiges
Profilelement 70" miteinander gekoppelt sind. Dieses Profilelement 70" verläuft allerdings
im Gegensatz zu den Profilelementen 70,70' der Fig. 2a in vertikaler Richtung und
sichert gleich wie in Fig. 2a die plattenförmigen Randdämmelemente 23 gegen ein unbeabsichtigtes
Umfallen beim Aufbauen des Schwimmbeckens bzw. Badepools ab. Auch in dieser Figur
sind die Randbereiche der Randdämmelemente 23 und das Profilelement 70" so gestaltet,
dass eine kantenfreie Verbindung zwischen den Randdämmelementen 23 möglich ist. Auch
in diesem Eckbereich des Schwimmbeckens bzw. Badepools ist damit eine wie bereits
schon vorstehend beschriebene Beschädigung sowohl der Randdämmelemente 23 wie auch
der Stützwand 21 durch den Druck der aufliegenden Stützschicht 25 ausgeschlossen.
Eine alternative Kopplung könnte natürlich auch das H-förmige Querschnittsprofil der
Fig. 2a vorsehen, dass in ein h-förmiges Profil durch Abbrechen eines Profilwinkels
verwandelt wird und eines der Randdämmelemente 23 entsprechend umgreift und in das
andere, winklig dazu liegenden Dämmelement 23 eingreift. Auf diese Weise wären je
nach Bedarf beliebig eckige Schwimmbecken bzw. Badepools gestaltbar, ohne dass das
einen vorgeschriebenen Winkel abbildende Profilelement 70" erforderlich wäre. Denkbar
ist natürlich auch ein wie in Fig. 2a bereits beschriebenes U-förmiges Profilelement
70 zum gegenseitigen Verklammern der Randdämmelemente 23 in einem Eckbereich des Schwimmbeckens
bzw. Badepools zu verwenden.
[0067] Sowohl die Fig. 2a wie auch die Fig. 2b zeigen damit besonders einfache Möglichkeiten,
durch Einsatz der Profilelemente 70,70' und 70" sowohl in horizontaler wie auch in
vertikaler Ausrichtung wenigstens abschnittsweise, bevorzugt aber über eine gesamte
Länge, die Standfestigkeit der Randdämmelemente 23 beim Aufbau des Schwimmbeckens
bzw. Badepools 10 deutlich zu erhöhen. Selbstverständlich sind die vertikal und horizontal
verlaufenden Profilelemente 70,70' und 70" auch in beliebiger Kombination anbringbar.
Deren Transport in einem Abstütz-Set genauso wie deren Anbringung ist dabei besonders
einfach zu bewerkstelligen und kann ohne weiteres von einer einzigen Person in kurzer
Zeit und zu geringen Kosten vorgenommen werden.
[0068] Fig. 3 zeigt eine quergeschnittene Seitenansicht eines nicht erfindungsgemäßen Schwimmbeckens
bzw. Badepools 10', bei dem im Unterschied zu dem Schwimmbecken bzw. Badepool 10 der
Figur 1 die Randdämmschicht 22 auch die Stützwand 21 bildet. Damit wird ein besonders
einfacher Aufbau des Schwimmbeckens bzw. Badepools 10' möglich, da eine separat ausgebildete
Stützwand 21 nicht notwendig ist. Gleichwohl ist dieses Schwimmbecken bzw. dieser
Badepool 10' stabil aufgebaut, insbesondere bei entsprechender Wahl der Stärke der
Randdämmschicht 22, die bevorzugt 8 cm, 10 cm oder auch 15 cm betragen kann. Im weiteren
Unterschied zum Schwimmbecken bzw. dieser Badepool 10 der Figur 1 verläuft hier nur
beispielhaft eine Profilschiene 80 entlang des oberen Randes seiner Randdämmschicht
22, in welche die Folie 60 besonders einfach und schnell eingeklemmt werden kann.
Alle weiteren Bezugsziffern der Fig. 3 bezeichnen Komponenten des Schwimmbeckens bzw.
dieser Badepools 10, wie sie bereits in Fig. 1 beschrieben sind.
[0069] Fig. 4 zeigt die quergeschnittene Seitenansicht der Profilschiene 80 des Schwimmbeckens
bzw. Badepools der Fig. 3 in vergrößerter Ansicht, und insbesondere deren h-förmige
Gestaltung umfassend ein Klemmelement 81 mit einer Hinterschneidung 83. In dieser
Hinterschneidung 83 ist eine endseitige Verstärkung 82 der Folie 60 gelagert, so dass
die Folie 60 gegen ein Herausrutschen aus dem Klemmelement 81 gesichert ist. Die Profilschiene
weist weiterhin ein Befestigungselement 84 auf, das von der Profilschiene 80 in Montagelage
nach unten absteht und in eine Aufnahme 85 der die Stützwand 21 bildenden Randdämmschicht
22 eingreift. Dadurch ist insbesondere eine schnelle Anbringung der Profilschiene
80 an der Stützwand 21 bzw. Randdämmschicht 22 möglich, wobei die Verbindung zwischen
Befestigungselement 84 und Aufnahme 85 nur beispielhaft als umlaufende Nut- und Federverbindung
und/oder auch als punktuell angebrachte Klippverbindung ausgestaltet sein kann. In
jedem Fall stellt die vorgefertigte Profilleiste 80 zum Einklemmen der Folie 60 deren
sichere und langlebige Halterung bereit, und lässt sich selber dabei sehr schnell
und stabil an der Stützwand 21 bzw. Randdämmschicht 22 anbringen. Dies gilt nicht
anders für die Stützwand 21 und/oder die Randdämmschicht 22 der Fig. 1.
[0070] Fig. 5 zeigt schematisch eine bevorzugte Ausgestaltung des Fundaments 30. Der erhebliche
Dickenunterschied zwischen der Fundamentdämmschicht 34 und der deutlich dünneren Stabilisierungsschicht
32 ist gut erkennbar. Dabei ist die Fundamentdämmschicht 34 gebildet aus einer Vielzahl
von nebeneinander angeordneten Fundamentdämmelementen 35, die durch Nut-Feder-Verbindungen
50 ineinander gesteckt verbunden sind. Optional befindet sich zwischen der Ausgleichsschicht
31, die sich unterhalb der Fundamentdämmschicht 34 befindet, eine Vliesschicht 36,
die vermeiden soll, dass das Schüttgut, zum Beispiel Split oder Sand, in die vertikalen
Spalte zwischen den einzelnen Fundamentdämmelementen 35 gelangt und ein stoßfreies
Zusammenschieben dieser Elemente verhindern könnte.
[0071] Fig. 6 geht aus von dem Gegenstand nach Fig. 1 und zeigt mehrere Details. Die Stützwand
21 weist nen Metallring 26, bevorzugt einen Stahlmantel auf, der als druckstabiler
Ring dem vorgeschlagenen Gegenstand gegebenenfalls eine erhebliche Stabilität verleiht,
ohne aber die Erfindung auf die Anwesenheit dieses Ringes festzulegen. Der Metallring
26 wird dabei als aufgerollte Stahlblechrolle geliefert, dessen kurze Seiten umgebördelt
sind und durch eine C-Profilschiene im ausgerollten Zustand verbindbar sind, um so
einen Zug- und Druckkräfte aufnehmenden, stabilen Verbund zu ergeben.
[0072] Die Stützwand 21, insbesondere der Metallring 26 trägt an seinem oberen, umlaufenden
Ende einen Handlauf 11, an welchem oder mit welchem die Folie 60 gehalten oder befestigt
ist. An dem Handlauf 11 ist zum Beispiel eine Aufnahmenut für die Folie 60 vorgesehen
oder aber die Folie 60 wird in den Spalt zwischen dem Handlauf 11 und dem oberen Ende
der Stützwand 21 eingeklemmt. Hierzu besitzt der Handlauf 11 eine U-förmige Ausnehmung
oder Nut, die von der Passung her mit der Stützwand 21 bzw. mit dem Metallring 26
zusammenwirkt.
[0073] Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Außenseite der Stützwand 21, insbesondere die
Außenseite der Randdämmschicht 22, insbesondere in dem aus dem Erdreich herausstehenden
Bereich eine Dekorplatte 200 trägt. Die Dekorplatte 200 wird dabei in den oberen Bereich
des Randdämmelementes 23 mit Schrauben befestigt oder festgeklebt. Die sichtbare Oberfläche
der Dekorplatte 200 trägt ein Dekor, zum Beispiel ein Steinmuster oder Ähnliches und
bildet so auch eine sichtbare Abgrenzung zum Pool hin.
[0074] Die Oberseite der Stützwand 21, insbesondere die Oberseite der Randdämmschicht 22
ist von einer Abdeckplatte 201 abgedeckt. Die Abdeckplatte 201 bietet sowohl einen
mechanischen Schutz wie auch einen optischen Schutz, d.h. einen Schutz vor UV-Strahlung
für das bevorzugt aus Polystyrol bestehenden Randdämmelement 23.
[0075] In Fig. 6 ist gut zu erkennen, dass der Handlauf 11 oberhalb der Abdeckplatte 201
angeordnet ist.
[0076] Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf den Rand nach Fig. 6, bei welchem die verdeckten
Elemente gestrichelt angedeutet sind. Dabei werden die einzelnen Randdämmelemente
23 mithilfe einer Nut-Feder-Verbindung 50 zusammengefügt und befinden sich auf der
Außenseite des Metallringes 26 bzw. der Metallwand 26.
[0077] Fig. 8 zeigt das Detail im Fußbereich also im unteren Bereich des Metallringes 26.
Es ist gut zu erkennen, dass die untere (lange) Kante des Metallringes 26 in der Aufnahmenut
einer Fußschiene 27 einsteht.
[0078] Der Metallring 26 stützt sich über eine Fußschiene 27 auf der Stabilisierungsschicht
32 ab. Es ist gut zu erkennen, dass die Randdämmschicht 22 im Fußbereich, insbesondere
im Bereich der Fußschiene 27 ausgefalzt ist.
[0079] In Figur 9b ist eine weitere erfindungsgemäße Variante des Schwimmbeckens 10' in
Draufsicht gezeigt. Die Gestaltung des Schwimmbeckens 10, 10' ist erfindungsgemäß
ausgesprochen variabel, üblicherweise kann ein solches Schwimmbecken 10 in Draufsicht
rund aber auch eckig oder, wie in Figur 9b gezeigt, oval ausgestaltet sein. Die runde
Ausgestaltung des Schwimmbeckens 10 führt zu einem gleichmäßigen Wasserdruck auf die
Stützwand 21, die sich über die Randdämmschicht 22, der Stützschicht 25 auf das Erdreich
40 abstützt. Der sehr einfache Aufbau des Schwimmbeckens 10 gemäß der Erfindung ist
dabei ein erheblicher Vorteil, da die Kräfte des Wasserdruckers radial gleichmäßig
über die Wandkonstruktion an das Erdreich abgegeben werden. Dabei wird die Wandkonstruktion
bei runden Schwimmbecken gleichmäßig belastet. Bei einem ovalen Schwimmbecken 10,
wie das in Figur 9b gezeigt ist, wird zwischen den beiden Halbkreisen ein gerades
Stück eingesetzt und hier ist wiederum dem Wasserdruck Rechnung zu zollen, der hier
letztendlich eine radiale gleichartige Kraftverteilung anstrebt und versucht, das
ovale Schwimmbecken in eine runde Form zu bringen.
[0080] Um die ovale Draufsicht eines solchen Schwimmbeckens 10 zu gewährleisten wird daher
in einer Verbesserung dieses Vorschlages vorgesehen, dass der Rand 20 eine Randtragstruktur
90 aufweist, welche aus mindestens einem Paar von miteinander verbundenen Abstützholmen
91a, 91a', 91b, 91b' besteht, die am Rand 20 des Schwimmbeckens 10, 10', einander
gegenüberliegend, angeordnet sind.
[0081] Die Anordnung ist dabei so gewählt, dass von innen nach außen der Raum R von der
(einstückigen oder aus mehreren Teilen dicht verschweißten) Folie 60 begrenzt wird.
Die Folie 60 liegt dann auf der Stützwand 21 auf, die weiter außen von der Randdämmschicht
22 gegenüber dem, in Figur 9b nicht gezeigten Erdreich 40 über die Stützschicht 25
abgestützt ist.
[0082] In dem geraden, mittleren Bereich 15 ist die Randtragstruktur 90 vorgesehen. In dem
hier gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich die Randtragstruktur 90 gerade am
Übergangsbereich des geraden, mittleren Bereiches 15 in den runden Bereich. In den
runden Bereichen ist zumindest ein Randdämmelement 23a, 23 b vorgesehen. Im geraden
Bereichen 15 sind im Wesentlichen gerade Randdämmelemente 23c und 23d angeordnet.
[0083] Die Abstützholmen 91a, 91a', 91b, 91b' sind als Doppel-T-Träger ausgebildet und erlauben
es, dass die Randdämmelemente 23a, 23b, 23c und 23d in diese einstehen. Dies ist zum
Beispiel in dem vergrößerten Detail nach Figur 9c gezeigt. Die Anordnung ist dabei
so gewählt, dass die Stützwand 21 auf der dem Raum R zugewandten Innenseite der jeweiligen
Abstützholmen 91a, 91a', 91b, 91b' an diesen anliegt und so den Wasserdruck auf die
Abstützholmen 91a, 91a', 91b, 91b' überträgt. Zwei Paare von Abstützholmen 91a, 91a'
und 91b, 91b' sind je durch einen Verbindungsstrebe 92a, 92b miteinander verbunden
und führen zu einer selbsttragenden Konstruktion.
[0084] In Figur 9a ist der Schnitt hierzu gezeigt. Die Verbindungsstrebe 92b liegt dabei
auf der Fundament 30, insbesondere der Stabilisierungsschicht 32, gebildet aus den
einzelnen Stabilisierungselementen 33 auf.
[0085] In Figur 9a ist gut zu erkennen, dass die Höhe des Abstützholmens 91a, 91a' und 91b,
91b' der Höhe des Schwimmbeckens 10 entspricht, ohne aber die Erfindung hierauf festzulegen.
Da üblicherweise ein Schwimmbecken nicht komplett gefüllt ist kann es ausreichend
sein, die Höhe des Abstützholmens 91a, 91a' und 91b, 91b' geringer, dem üblichen Wasser
Pegel entsprechend zu wählen da letztendlich auch nur in diesem Bereich eine entsprechende
Lastaufnahme notwendig ist. Insofern kann die Höhe des Abstützholmens 91a, 91a' und
91b, 91b' zwischen 50 und 80 %, bevorzugt ca. zwischen 60 und 65 % der Tiefe des Schwimmbeckens
auf gerechnet vom oberen Rand bis zur Bodenplatte) betragen.
1. Schwimmbecken, insbesondere ein wenigstens teilweise im Erdreich aufnehmbares Schwimmbecken
(10; 10'), mit einem umlaufenden Rand (20), der eine Stützwand (21) umfasst, und ein
diesen umlaufenden Rand (20) nach unten abschließendes Fundament (30), das eine aus
Schüttgut wie Kies, Split und/oder Sand bestehende Ausgleichsschicht (31) zum Ausgleichen
eines unterhalb des Fundaments (30) vorsehbaren Erdreichs (40) umfasst, sowie eine
sich darüber hinweg erstreckende Stabilisierungsschicht (32), die aus einzelnen, miteinander
verbindbaren, insbesondere aneinander steckbaren und/oder miteinander verklebbaren
Stabilisierungselementen (33) besteht, wobei das Fundament (30) weiterhin eine Fundamentdämmschicht
(34) umfasst, die aus einzelnen, miteinander verbindbaren, insbesondere aneinander
steckbaren und/oder miteinander verklebbaren Fundamentdämmelementen (35) besteht,
wobei zwischen der Fundamentdämmschicht (34) und der Ausgleichsschicht (31) keine
weitere biegesteife oder monolithische Tragschicht, z. B. eine Betonplatte oder dergleichen
vorgesehen ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stützwand (21) zumindest teilweise als großflächiger Metallring oder Metallblechstreifen
(26) ausgebildet ist und der umlaufende Rand (20) eine Randdämmschicht (22) umfasst,
die aus einzelnen, miteinander verbindbaren, insbesondere aneinander steckbaren und/oder
miteinander verklebbaren Randdämmelementen (23) besteht, und die Randdämmschicht (22)
auf der Außenseite der Stützwand (21) vorgesehen ist wodurch eine Abstützung und ein
Schutz der Stützwand (21) gegen umliegendes Erdreich entsteht.
2. Schwimmbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Rand (20) eine aus Schüttgut insbesondere aus Kies, Split und/oder
Sand bestehende Stützschicht (25), zum Ausgleichen und/oder Abstützen eines umgebenden
Erdreichs (40) umfasst, und die Stützschicht (25) auf der Außenseite der Stützwand
(21) vorgesehen ist.
3. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Fundamentdämmschicht (34) unterhalb der Stabilisierungsschicht (32) erstreckt
und aus einem weicheren Material als die Stabilisierungsschicht (32) besteht.
4. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fundamentdämmschicht (34) als Ausgleichsschicht (31) ausgebildet ist und/oder
das Fundament (30) weiterhin mindestens eine Vliesschicht (36) umfasst, die sich unterhalb
der Fundamentdämmschicht (34) und/oder oberhalb der Ausgleichsschicht (31) erstreckt.
5. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den umlaufenden Rand (20) oder die Innenseite der Stützwand (21) und das
Fundament (30) oder die Oberseite der Stabilisierungsschicht (32) gebildete Raum (R)
mit einer wasserdichten Folie (60) ausgekleidet ist.
6. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Profilschiene (80) vorgesehen ist, an der ein oberes Ende der wasserdichten
Folie (60) befestigbar ist.
7. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (20) eine Randtragstruktur (90) aufweist, welche aus mindestens einem Paar
von miteinander verbundenen Abstützholmen (91a, 91a', 91b, 91b') besteht, die am Rand
(20) des Schwimmbeckens (10, 10'), einander gegenüberliegend, angeordnet sind.
8. Abstütz-Set, für einen Badepool oder Schwimmbecken, umfassend einzelne, miteinander
zu einer Stabilisierungsschicht (32) verbindbare, insbesondere aneinander steckbare
und/oder miteinander verklebbare Stabilisierungselemente (33), und mehrere einzelne,
miteinander zu einer Fundamentdämmschicht (34) verbindbare, insbesondere aneinander
steckbare und/oder miteinander verklebbare Fundamentdämmelemente (35) zum Tragen der
Stabilisierungsschicht (32), und im eingebauten Zustand des Abstütz-Sets noch eine
zum Ausgleichen eines umgebenden Erdreichs (40) und zum Bilden einer die Stabilisierungsschicht
(32) und die vorgesehenen Fundamentdämmschicht (34) tragende, aus, bevorzugt als Sackware
vorgesehenem Ausgleichsmaterial, aus Schüttgut wie Split, Kies und/oder Sand bestehende
Ausgleichsschicht (31) weiter umfassend einen eine Stützwand (21) bildenden großflächigen
Metallring oder Metallblechstreifen (26) und mehrere zu einer Randdämmschicht (22)
zusammensetzbare, aus einzelnen, miteinander verbindbaren, insbesondere aneinander
steckbare und/oder miteinander verklebbare Randdämmelemente (23), wobei die Randdämmschicht
(22) auf der Außenseite der Stützwand (21) vorgesehen ist, wodurch eine Abstützung
und ein Schutz der Stützwand (21) gegen umliegendes Erdreich entsteht.
9. Abstütz-Set nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fundamentdämmschicht (34) aus einem weicheren Material als die Stabilisierungsschicht
(32) besteht und sich im eingebauten Zustand des Abstütz-Sets unterhalb der Stabilisierungsschicht
(32) erstreckt
10. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7 oder Abstütz-Set, nach
Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungselemente (33) wenigstens teilweise aus einem Kunststoff- oder
PVC-Material bestehen.
11. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7 oder Abstütz-Set nach
einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Fundamentdämmelementes (35) mit der Dicke des Stabilisierungselementes
(33) einen Quotienten im Bereich von 10 bis 100, bevorzugt von 15 bis 50, insbesondere
bevorzugt von 20 bis 45 bildet.
12. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7 oder 10 bis 11, oder
Abstütz-Set nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rand- und/oder Fundamentdämmelemente (23, 35) bzw. die Ausgleichselemente und/oder
die Stützwand wenigstens teilweise aus Kunststoff, insbesondere aus geschäumten oder
gebleichtem Kunststoff, insbesondere auf expandiertem oder extrudiertem Polystyrol
bestehen und/oder das Randdämmelement (23) bzw. das Fundamentdämmelement (35) eine
Dicke von 30 mm bis 120 mm, bevorzugt von 40 bis 100 mm, insbesondere bevorzugt von
45 bis 85 mm sowie eine Raumdichte von 15 bis 50 kg/m3, bevorzugt von 25 bis 45 kg/m3 aufweist.
13. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7 oder 10 bis 12, oder
Abstütz-Set nach einem der Ansprüche 8, 9 oder 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite der Stützwand (21), insbesondere die Außenseite der Randdämmschicht
(22), insbesondere an dem aus dem Erdreich herausstehenden Bereich eine Dekorplatte
(200) trägt.
14. Schwimmbecken nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7 oder 10 bis 13, oder
Abstütz-Set nach einem der Ansprüche 8, 9 oder 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der Stützwand (21), insbesondere die Oberseite der Randdämmschicht
(22) von einer Abdeckplatte (201) abgedeckt ist.
1. Swimming pool, in particular a swimming pool (10; 10') which can be at least partially
received in the soil, having a circumferential edge (20) which comprises a supporting
wall (21), and a foundation (30) closing this circumferential edge (20) at the bottom,
which foundation comprises a levelling layer (31) consisting of bulk material such
as gravel, grit and/or sand for levelling soil (40) which can be provided below the
foundation (30), and a stabilising layer (32) which extends beyond said levelling
layer and consists of individual stabilising elements (33) which can be connected
to one another, in particular plugged into one another and/or glued to one another,
wherein the foundation (30) further comprises a foundation insulation layer (34) consisting
of individual foundation insulation elements (35) which can be connected to one another,
in particular plugged into one another and/or glued to one another, wherein no further
rigid or monolithic bearing layer, e.g. a concrete slab or the like, is provided between
the foundation insulation layer (34) and the levelling layer (31), characterised in that the supporting wall (21) is at least partially designed as a large-area metal ring
or sheet metal strip (26) and the circumferential edge (20) comprises an edge insulation
layer (22) consisting of individual edge insulation elements (23) which can be connected
to one another, in particular plugged into one another and/or glued to one another,
and the edge insulation layer (22) is provided on the outer side of the supporting
wall (21), whereby a support and protection of the supporting wall (21) against surrounding
soil is created.
2. Swimming pool according to claim 1, characterised in that the circumferential edge (20) comprises a supporting layer (25) consisting of bulk
material, in particular of gravel, grit and/or sand, for levelling and/or supporting
surrounding soil (40), and the supporting layer (25) is provided on the outer side
of the supporting wall (21).
3. Swimming pool according to any of the preceding claims, characterised in that the foundation insulation layer (34) extends below the stabilising layer (32) and
consists of a softer material than the stabilising layer (32).
4. Swimming pool according to any of the preceding claims, characterised in that the foundation insulation layer (34) is designed as a levelling layer (31) and/or
the foundation (30) further comprises at least one non-woven layer (36) which extends
below the foundation insulation layer (34) and/or above the levelling layer (31).
5. Swimming pool according to any of the preceding claims, characterised in that the space (R) formed by the circumferential edge (20) or the inner side of the supporting
wall (21) and the foundation (30) or the upper side of the stabilising layer (32)
is lined with a waterproof sheet (60).
6. Swimming pool according to any of the preceding claims, characterised in that at least one profiled rail (80) is provided to which an upper end of the waterproof
sheet (60) can be fastened.
7. Swimming pool according to any of the preceding claims, characterised in that the edge (20) has an edge bearing structure (90) consisting of at least one pair
of interconnected support spars (91a, 91a', 91b, 91b') which are arranged on the edge
(20) of the swimming pool (10, 10'), opposite one another.
8. Support set, for a bathing pool or swimming pool, comprising individual stabilising
elements (33) which can be connected to one another, in particular plugged into one
another and/or glued to one another to form a stabilising layer (32), and several
individual foundation insulation elements (35) which can be connected to one another,
in particular plugged into one another and/or glued to one another to form a foundation
insulation layer (34), for bearing the stabilising layer (32), and, in the installed
state of the support set, also a levelling layer (31) for levelling surrounding soil
(40) and for forming a support for the stabilising layer (32) and bearing the provided
foundation insulation layer (34) and consisting of levelling material, preferably
provided as bagged material, of bulk material such as grit, gravel and/or sand, further
comprising a large-area metal ring or sheet metal strip (26) forming a supporting
wall (21), and several individual edge insulation elements (23) which can be assembled
to form an edge insulation layer (22) and can be connected to one another, in particular
plugged into one another and/or glued to one another, wherein the edge insulation
layer (22) is provided on the outer side of the supporting wall (21), whereby a support
and protection of the supporting wall (21) against surrounding soil is created.
9. Support set according to claim 8, characterised in that the foundation insulation layer (34) consists of a softer material than the stabilising
layer (32) and, in the installed state of the support set, extends below the stabilising
layer (32).
10. Swimming pool according to any of the preceding claims 1 to 7 or support set, according
to claim 8 or 9, characterised in that the stabilising elements (33) consist at least partially of a plastic or PVC material.
11. Swimming pool according to any of the preceding claims 1 to 7 or support set according
to any of claims 8 or 9, characterised in that the thickness of the foundation insulation element (35) forms a quotient with the
thickness of the stabilising element (33) in the range of 10 to 100, preferably 15
to 50, in particular preferably 20 to 45.
12. Swimming pool according to any of the preceding claims 1 to 7 or 10 to 11, or support
set according to any of claims 8 to 9, characterised in that the edge insulation elements and/or foundation insulation elements (23, 35) or the
levelling elements and/or the supporting wall consist at least partially of plastic,
in particular of foamed or bleached plastic, in particular on expanded or extruded
polystyrene and/or the edge insulation element (23) or the foundation insulation element
(35) has a thickness of 30 mm to 120 mm, preferably 40 to 100 mm, in particular preferably
45 to 85 mm and a density of 15 to 50 kg/m3, preferably 25 to 45 kg/m3.
13. Swimming pool according to any of the preceding claims 1 to 7 or 10 to 12, or support
set according to any of claims 8, 9 or 10 to 12, characterised in that the outer side of the supporting wall (21), in particular the outer side of the edge
insulation layer (22), in particular on the area protruding from the soil, bears a
decorative panel (200).
14. Swimming pool according to any of the preceding claims 1 to 7 or 10 to 13, or support
set according to any of claims 8, 9 or 10 to 13, characterised in that the upper side of the supporting wall (21), in particular the upper side of the edge
insulation layer (22), is covered by a cover plate (201).
1. Bassin, en particulier un bassin (10 ; 10') pouvant être accueilli au moins partiellement
dans le sol, avec un bord périphérique (20) qui comprend un mur de support (21), et
un fondement (30) clôturant ce bord périphérique (20) vers le bas, qui comprend une
couche de nivellement (31) consistant en un produit en vrac tels que du gravier, des
gravillons et/ou du sable pour niveler un sol (40) pouvant être prévu sous le fondement
(30), ainsi qu'une couche de stabilisation (32) s'étendant au-delà par au-dessus,
qui consiste en des éléments de stabilisation (33) individuels pouvant être reliés
les uns aux autres, en particulier pouvant être enfichés les uns dans les autres et/ou
pouvant être collés les uns aux autres, dans lequel le fondement (30) comprend en
outre une couche d'isolation de fondement (34), qui consiste en des éléments d'isolation
de fondement (35) individuels pouvant être reliés les uns aux autres, en particulier
pouvant être enfichés les uns dans les autres et/ou pouvant être collés les uns aux
autres, dans lequel aucune autre couche de soutien rigide à la flexion ou monolithique,
par ex. une dalle de béton ou similaire, n'est prévue entre la couche d'isolation
de fondement (34) et la couche de nivellement (31), caractérisé en ce que la paroi de support (21) est au moins partiellement réalisée comme un anneau métallique
ou un ruban de tôle métallique (26) de grande surface et le bord périphérique (20)
comprend une couche d'isolation de bord (22), qui consiste en des éléments d'isolation
de bord (23) individuels pouvant être reliés les uns aux autres, en particulier pouvant
être enfichés les uns dans les autres et/ou pouvant être collés les uns aux autres,
et la couche d'isolation de bord (22) est prévue sur la face extérieure de la paroi
de support (21), faisant ainsi apparaître un support et une protection de la paroi
de support (21) contre le sol environnant.
2. Bassin selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bord périphérique (20) comprend une couche de support (25) consistant en un produit
en vrac, en particulier en du gravier, des gravillons et/ou du sable, pour niveler
et/ou supporter un sol environnant (40), et la couche de support (25) est prévue sur
le côté extérieur de la paroi de support (21).
3. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche d'isolation de fondement (34) s'étend en dessous de la couche de stabilisation
(32) et consiste en un matériau plus mou que la couche de stabilisation (32).
4. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche d'isolation de fondement (34) est réalisée comme couche de nivellement
(31) et/ou en outre le fondement (30) comprend au moins une couche non tissée (36),
qui s'étend en dessous de la couche d'isolation de fondement (34) et/ou au-dessus
de la couche de nivellement (31).
5. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace (R) formé par le bord périphérique (20) ou le côté intérieur de la paroi
de support (21) et le fondement (30) ou le côté supérieur de la couche de stabilisation
(32) est revêtu avec un film étanche (60).
6. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un rail profilé (80) est prévu, auquel peut être fixée une extrémité supérieure
du film étanche (60).
7. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en que le bord (20) présente une structure de soutien de bord (90), laquelle est constituée
d'au moins une paire de longerons de support (91a, 91a', 91b, 91b') reliés les uns
aux autres qui sont agencés sur le bord (20) du bassin (10, 10'), en regard l'un de
l'autre.
8. Ensemble de support, pour un(e) piscine ou bassin, comprenant des éléments de stabilisation
(33) individuels pouvant être reliés les uns aux autres pour former une couche de
stabilisation (32), en particulier pouvant être enfichés les uns dans les autres et/ou
pouvant être collés les uns aux autres, et plusieurs éléments d'isolation de fondement
(35) individuels pouvant être reliés les uns aux autres pour former une couche d'isolation
de fondement (34), en particulier pouvant être enfichés les uns dans les autres et/ou
pouvant être collés les uns aux autres pour soutenir la couche de stabilisation (32),
et à l'état monté de l'ensemble de support, encore une couche de nivellement (31)
pour niveler un sol environnant (40) et pour former une de la couche de stabilisation
(32) et soutenant la couche d'isolation de fondation (34) prévue, consistant en un
matériau de nivellement, de préférence prévu sous forme de marchandise en sac, en
un produit en vrac tel que du gravier, des gravillons et/ou du sable comprenant en
outre un anneau ou un ruban de tôle métallique (26) de grande surface formant une
paroi de support (21) et plusieurs éléments d'isolation de bord (23) pouvant être
assemblés pour former une couche d'isolation de bord (22), consistant en des éléments
individuels pouvant être reliés les uns aux autres, en particulier pouvant être enfichés
les uns dans les autres et/ou collés les uns aux autres, dans lequel la couche d'isolation
de bord (22) est prévue sur le côté extérieur de la paroi de support (21), faisant
ainsi apparaître un support et une protection de la paroi de support (21) contre le
sol environnant.
9. Ensemble de support selon la revendication 8, caractérisé en ce que la couche d'isolation de fondement (34) consiste en un matériau plus mou que la couche
de stabilisation (32) et s'étend en dessous de la couche de stabilisation (32) à l'état
monté de l'ensemble de support.
10. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 7 ou ensemble de
support, selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les éléments de stabilisation (33) consistent au moins partiellement en un matériau
en plastique ou en PVC.
11. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 7 ou ensemble de
support selon l'une quelconque des revendications 8 à 9, caractérisé en ce que l'épaisseur de l'élément d'isolation de fondement (35) forme, avec l'épaisseur de
l'élément de stabilisation (33), un quotient dans la plage de 10 à 100, de préférence
de 15 à 50, en particulier de préférence de 20 à 45.
12. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 7 ou 10 à 11, ou
ensemble de support selon l'une quelconque des revendications 8 à 9, caractérisé en ce que les éléments d'isolation de bord et/ou de fondement (23, 35) ou les éléments de nivellement
et/ou la paroi de support consistent au moins partiellement en du plastique, en particulier
en du plastique expansé ou blanchi, en particulier de polystyrène expansé ou extrudé
et/ou l'élément d'isolation de bord (23) ou l'élément d'isolation de fondement (35)
présente une épaisseur de 30 mm à 120 mm, de préférence de 40 à 100 mm, en particulier
de préférence de 45 à 85 mm ainsi qu'une densité de 15 à 50 kg/m3, de préférence de 25 à 45 kg/m3.
13. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 7 ou 10 à 12, ou
ensemble de support selon l'une quelconque des revendications 8, 9 ou 10 à 12, caractérisé en ce que le côté extérieur de la paroi de support (21), en particulier le côté extérieur de
la couche d'isolation de bord (22), soutient une dalle décorative (200), en particulier
sur la zone en saillie par rapport au sol.
14. Bassin selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 7 ou 10 à 13, ou
ensemble de support selon l'une quelconque des revendications 8, 9 ou 10 à 13, caractérisé en ce que le côté supérieur de la paroi de support (21), en particulier le côté supérieur de
la couche d'isolation de bord (22) est recouvert par une plaque de recouvrement (201).