| (19) |
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(11) |
EP 2 829 679 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2017 Patentblatt 2017/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.07.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Beschlag zum Anpressen eines Schiebeflügels an eine feste Einfassung
Fitting for pressing a sliding sash to a fixed enclosure
Ferrure pour l'appui d'un battant mobile contre une bordure fixe
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
| (73) |
Patentinhaber: ROTO FRANK AG |
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70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Fingerle, Stefan
72768 Rommelsbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohler Schmid Möbus Patentanwälte |
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Partnerschaftsgesellschaft mbB
Ruppmannstraße 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-99/60239 US-A- 3 660 936
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FR-A1- 2 294 312
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verlagerungsanordnung zur Verlagerung eines Flügels,
insbesondere eines Schiebeflügels, eines Fensters, einer Tür oder dergleichen relativ
zu einer festen Einfassung des Fensters oder der Tür in einer Richtung quer, insbesondere
senkrecht, zur Hauptebene des Fensters oder der Tür, mit einem am Flügel anordenbaren
Betätigungsmechanismus, der zumindest mit einem Abschnitt in Falzumfangsrichtung bewegbar
ist und einem ersten Steuerelement, das an dem Abschnitt des Betätigungsmechanismus
angeordnet ist, und einem zweiten Steuerelement, das an einem Führungsteil angeordnet
ist, das dazu bestimmt ist, an der festen Einfassung geführt zu werden und quer zur
Falzumfangsrichtung bewegbar am Flügel angeordnet zu werden, wobei eines der Steuerelemente
als sich zumindest abschnittsweise quer zur Falzumfangsrichtung erstreckende Steuerkontur
und eines der Steuerelemente als mit der Steuerkontur zusammenwirkender Steuervorsprung
ausgebildet ist.
[0002] Eine derartige Verlagerungsanordnung ist beispielsweise aus der
WO 2007/075075 A1 bekannt.
[0003] Aus der
US 3,660,936 A ist eine Verlagerungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt.
[0004] Aus der
FR 2 294 312 A1 ist ein Fenster mit einem Schiebeflügel bekannt, wobei um senkrechte Drehachsen drehbare
Rollen vorgesehen sind, um einen Flügel damit an einer festen Einfassung abzustützen.
[0005] Die
WO 99/60239 A1 offenbart eine Anordnung mit einer Einfassung und einem relativ zur Einfassung bewegbaren
Flügel. Die Einfassung umfasst wenigstens zwei Führungsabschnitte, die parallel zur
Öffnungsrichtung ausgerichtet sind, und in der Führungsmittel, die schwenkbar mit
dem Flügel verbunden sind, gleitend angeordnet sind.
[0006] Bei Schiebetüren und Schiebefenstern besteht das Problem, den Schiebeflügel gegenüber
der festen Einfassung, insbesondere einem festen Rahmen, abzudichten. Ist eine Dichtung
zwischen der festen Einfassung und dem Schiebeflügel angeordnet und ist der Schiebeflügel
nicht quer zur Hauptebene des Fensters oder der Tür verlagerbar, so ist ein Öffnen
des Schiebeflügels nur sehr schwer möglich, da dies durch die zwischen Flügel und
fester Einfassung angeordnete Dichtung behindert wird.
[0007] Um das Öffnen und Schließen des Flügels zu erleichtern, sollte dieser daher senkrecht
zur Hauptebene des Fensters oder der Tür abgestellt werden können, um von der Dichtung
ungestört verschoben werden zu können. Um diese Querverlagerung zu bewerkstelligen,
schlägt die
WO 2007/075075 A1 vor, mithilfe eines schrägen Schlitzes in einer Treibstange und einem Bolzen, der
in den schrägen Schlitz eingreift und an einem Laufwagen angeordnet ist, einen Flügel
quer zur Flügelhauptebene relativ zu einem Laufwagen zu bewegen.
[0008] Wenn diese Anordnung eingesetzt wird, um den Flügel gegen eine Dichtung zu pressen,
entstehen nicht unerhebliche auf den Laufwagen wirkende Kräfte. Dies kann zu einer
Beschädigung oder Verkanten der Laufrollen des Laufwagens führen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine konstruktiv einfache Verlagerungsanordnung
bereit zu stellen, die die oben genannten Nachteile vermeidet.
[0010] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Verlagerungsanordnung zur Verlagerung
eines Flügels, insbesondere eines Schiebeflügels, eines Fensters, einer Tür oder dergleichen
relativ zu einer festen Einfassung des Fensters oder der Tür in einer Richtung quer,
insbesondere senkrecht, zur Hauptebene des Fensters oder der Tür, mit einem am Flügel
anordenbaren Betätigungsmechanismus, der zumindest mit einem Abschnitt in Falzumfangsrichtung
bewegbar ist, und einem ersten Steuerelement, das an dem Abschnitt des Betätigungsmechanismus
angeordnet ist, und einem zweiten Steuerelement, das an einem Führungsteil angeordnet
ist, das dazu bestimmt ist, an der festen Einfassung geführt zu werden und quer zur
Falzumfangsrichtung bewegbar am Flügel angeordnet zu werden, wobei eines der Steuerelemente
als sich zumindest abschnittsweise quer zur Falzumfangsrichtung erstreckende Steuerkontur
und eines der Steuerelemente als mit der Steuerkontur zusammenwirkender Steuervorsprung
ausgebildet ist, wobei das Führungsteil eine um eine senkrecht zur Falzumfangsrichtung
und parallel zur Hauptebene des Fensters oder der Tür ausgerichtete Drehachse drehbare
Rolle aufweist, die sich bei montierter Verlagerungsanordnung an einem Einfassungsabschnitt
abstützt.
[0011] Wenn der Flügel relativ zur festen Einfassung parallel zur Hauptebene des Fensters
oder der Tür verlagert wird, muss sich das Führungsteil relativ zur festen Einfassung
bewegen. Ist an dem Führungsteil eine drehbare Rolle angeordnet, so können die zur
Verschiebung des Flügels benötigten Kräfte gering gehalten werden und der Verschleiß
am Führungsteil minimiert werden, da sich die Rolle an der festen Einfassung abrollen
kann. Dabei kann die Rolle in einer nutartigen Führung der festen Einfassung oder
an einer Führung, insbesondere einer Führungsleiste, die parallel zur Hauptebene des
Fensters oder der Tür ausgerichtet ist, geführt sein. Bei einer Betätigung des Betätigungsmechanismus
werden der Steuervorsprung und die Steuerkontur relativ zueinander bewegt. Dadurch,
dass die Steuerkontur schräg bzw. quer zur Falzumfangsrichtung ausgerichtet ist, bedeutet
dies, dass das Führungsteil relativ zum Betätigungsmechanismus, der am Flügel angeordnet
ist, bewegt wird. Da das Führungsteil jedoch an der festen Einfassung geführt ist,
bedeutet dies, dass der Flügel relativ zur festen Einfassung bewegt wird und somit
an eine Dichtung angelegt werden kann. Anders als im Stand der Technik werden sämtliche
Kräfte quer zur Falzumfangsrichtung jetzt jedoch durch die Rolle des Führungsteils
aufgenommen. Laufrollen, die gegebenenfalls an dem Führungsteil angeordnet sein können,
werden dadurch entlastet.
[0012] Die Steuerkontur kann beispielsweise als gebogener oder gekrümmter Steuerschlitz
ausgebildet sein. Der Steuervorsprung kann beispielsweise als Bolzen ausgebildet sein,
der an einer Treibstange eines Treibstangenbeschlags angeordnet ist, wobei die Treibstange
Bestandteil des Betätigungsmechanismus ist. Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar,
beispielsweise an einer Treibstange einen Steuerschlitz vorzusehen und entsprechend
am Führungsteil einen Bolzen anzuordnen.
[0013] Insbesondere kann das Führungsteil mit einer Bodenschwelle zusammenwirken. Eine Verlagerung
des Führungsteils relativ zum Flügel führt daher zu einer Verlagerung des Flügels
quer zur Hauptebene des Fensters oder der Tür. Auf diese Weise kann beispielsweise
eine Dichtung zwischen Flügel und fester Einfassung eingeklemmt werden. Vorzugsweise
ist das Führungsteil lediglich quer zur Falzumfangsrichtung bezüglich des Flügels
verlagerbar. Insbesondere ist das Führungsteil in Falzumfangsrichtung an dem Flügel
vorzugsweise blockiert, so dass es sich nicht in Falzumfangsrichtung relativ zum Flügel
bewegen kann.
[0014] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn das Führungsteil an dem Flügel geführt ist.
Dadurch ergibt sich eine definierte Bewegung des Führungsteils relativ zum Flügel.
Außerdem kann durch die Führung verhindert werden, dass sich das Führungsteil in Falzumfangsrichtung
relativ zum Flügel bewegt. Das Führungsteil kann unmittelbar an dem Flügel angeordnet
oder an einem Flügelbefestigungsteil angeordnet sein, das an einem Flügel befestigbar
ist. Das Führungsteil kann am Flügel oder am Führungsbefestigungsteil geführt sein.
Besonders bevorzugt ist es, wenn das Flügelbefestigungsteil zumindest eine Querführung
für das Führungsteil aufweist. Durch die Querführung wird die Bewegung des Führungsteils
relativ zum Flügelbefestigungsteil festgelegt. Außerdem kann durch die Querführung
sichergestellt werden, dass das Führungsteil ausschließlich quer, insbesondere senkrecht,
zur Hauptebene des Flügels bewegbar ist und insbesondere nicht in Falzumfangsrichtung
bewegbar ist.
[0015] Besonders bevorzugt ist es, wenn zumindest eine Querführung zumindest abschnittsweise
schwalbenschwanzförmig ausgebildet ist. Entsprechend weist das Führungsteil vorzugsweise
eine schwalbenschwanzförmige Ausgestaltung auf, die mit der Querführung zusammenwirkt
und an diese angepasst ist. Durch die schwalbenschwanzförmige Ausgestaltung der Querführung
ergibt sich eine stabile Verbindung des Flügelbefestigungsteils und des Führungsteils.
Insbesondere kann dadurch verhindert werden, dass das Führungsteil relativ zum Flügelbefestigungsteil
kippt. Das Flügelbefestigungsteil kann im Bereich der schwalbenschwanzförmigen Führung
eine Befestigungsöffnung aufweisen. Somit kann das Fiügelbefestigungsteil im Bereich
der schwalbenschwanzförmigen Führung mit dem Flügelrahmen verschraubt werden. Dies
trägt zur Stabilität der Verlagerungsanordnung bei. Insbesondere kann dadurch verhindert
werden, dass das Flügelbefestigungsteil relativ zum Flügelrahmen kippt. Es kann somit
eine Befestigung des Flügelbefestigungsteils am Flügelrahmen erfolgen, wo die stärkste
Belastung für das Flügelbefestigungsteil zu erwarten ist.
[0016] Das Flügelbefestigungsteil kann einen in Falzumfangsrichtung ausgerichteten Längsschlitz
aufweisen, den der Steuervorsprung durchragt. Dadurch ist es möglich, das Flügelbefestigungsteil
und das Führungsteil unmittelbar im Bereich des Betätigungsmechanismus und nicht etwa
versetzt dazu anzuordnen.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
das Flügelbefestigungsteil das Führungsteil zumindest abschnittsweise hintergreift.
Dadurch wird das Führungsteil sicher am Flügelbefestigungsteil gehalten. Außerdem
wird das Führungsteil an dem Flügelbefestigungsteil geführt, wenn es abschnittsweise
hintergriffen wird.
[0018] An dem Führungsteil kann zumindest eine Laufrolle angeordnet sein, über die sich
der Flügel des Fensters, der Tür oder dergleichen auf einer Laufschiene abstützen
kann. Insbesondere kann an dem Führungsteil ein Laufwagen angeordnet sein. Dadurch,
dass sich das Führungsteil quer zur Hauptebene des Fensters oder der Tür an der festen
Einfassung abstützt, werden Querkräfte auf die Laufrolle vermieden.
[0019] Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass an dem Führungsteil eine Laufrollenanordnung
vorgesehen ist, die im Bereich der Rolle um eine quer zur Falzumfangsrichtung ausgerichtete
horizontale Achse schwenkbar angeordnet ist. Dabei weist die Laufrollenanordnung vorzugsweise
zwei Laufrollen auf, die sich beidseits der Schwenkachse befinden. Somit kann sichergestellt
werden, dass stets beide Laufrollen in Kontakt mit einer Laufschiene sind, auch wenn
entweder der Flügelrahmenholm oder die Laufschiene nicht exakt gerade sind.
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die Laufrollenanordnung mit Spiel in Falzquerrichtung
an dem Führungsteil angeordnet ist. Auch dadurch können unerwünschte Kräfte auf die
Laufrollen vermieden werden. Die Leichtgängigkeit des Schiebeflügels wird dadurch
verbessert.
[0021] Das Führungsteil kann mit dem Flügelbefestigungsteil vormontiert sein, wobei die
Relativposition des Führungsteils und des Flügelbefestigungsteils durch ein Fixierungselement
festgelegt ist. Dadurch wird die Montage der Verlagerungsanordnung erleichtert. Bei
der ersten Querverlagerung des Flügels kann das Fixierungselement gelöst oder sogar
zerstört werden. Durch das Fixierungselement können das Führungsteil und das Flügelbefestigungsteil
unverlierbar aneinander gehalten werden.
[0022] Grundsätzlich ist es denkbar, dass als Betätigungsmechanismus ein Seilzug verwendet
wird. Vorteile ergeben sich jedoch, wenn als Betätigungsmechanismus ein umlaufender
Treibstangenbeschlag vorgesehen ist. Der Treibstangenbeschlag erstreckt sich vorzugsweise
um zumindest den überwiegenden Umfang des Flügels.
[0023] In den Rahmen der Erfindung fällt außerdem ein Fenster, eine Tür oder dergleichen
mit einer festen Einfassung, einem Flügel und einer erfindungsgemäßen Verlagerungsanordnung.
Ein derart ausgestaltetes Fenster oder eine derart ausgestaltete Tür oder dergleichen
können besonders zuverlässig abgedichtet werden.
[0024] Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, wenn eine umlaufende Dichtung vorgesehen ist,
die bei einer Querverlagerung des Flügels zwischen Flügel und fester Einfassung eingeklemmt
wird. Dabei kann die Dichtung entweder an der festen Einfassung oder am Flügel angeordnet
sein. Die Dichtung ist dabei vorzugsweise an der dem Flügel zugewandten Seite der
festen Einfassung oder an der der festen Einfassung zugewandten Seite des Flügels
angeordnet.
[0025] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn mehrere Führungsteile vorgesehen sind. Dabei
kann an zumindest zwei Führungsteilen eine Laufrolle oder Laufrollenanordnung vorgesehen
sein. An den Stellen, an denen die Führungsteile vorgesehen sind, werden Schließstellen
realisiert. Diese Schließstellen kommen jedoch ohne Schließstücke aus. Unschöne sichtbare
Schließstücke können also mit der erfindungsgemäßen Verlagerungsanordnung vermieden
werden. Dadurch, dass auf Schließstücke verzichtet werden kann, kann auch ein ebener
Durchgang bzw. eine ebene Bodenschwelle sichergestellt werden. Stolperfallen können
vermieden werden.
[0026] Grundsätzlich können beliebig viele Führungsteile vorgesehen werden. Vorzugsweise
werden mehrere Führungsteile oben und unten über die Länge des Flügels verteilt vorgesehen.
[0027] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigen, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln
für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Variante der Erfindung
verwirklicht sein.
[0028] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird nachfolgend mit Bezug zu den Figuren der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Verlagerungsanordnung;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung des Details A der Figur 1;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung des Details B der Figur 1;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines Führungsteils, welches an einem Flügelbefestigungsteil
angeordnet ist;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung eines Führungsteils, welches eine Laufrollenanordnung
aufweist und an einem Flügelbefestigungsteil angeordnet ist;
- Fig. 6
- eine Ansicht eines Flügelbefestigungsteils;
- Fig. 7
- eine Ansicht des Führungsteils der Figur 5;
- Fig. 8a
- eine Ansicht von unten auf ein Führungsteil in Verschlussstellung;
- Fig. 8b
- eine Draufsicht auf das Flügelbefestigungsteil bei einer Verschlussstellung;
- Fig. 9a
- eine der Figur 8a entsprechender Darstellung in einer Schiebestellung;
- Fig. 9b
- eine der Figur 8b entsprechender Darstellung ein einer Schiebestellung;
- Fig. 10
- eine Ansicht von der Verschlussseite auf einen Flügel, wobei der Flügel beabstandet
zu einer festen Einfassung angeordnet ist;
- Fig. 11
- eine der Figur 10 entsprechende Darstellung, wobei der Flügel gegenüber der Darstellung
der Figur 10 quer zur Hauptebene des Fensters oder der Tür verlagert wurde.
[0029] Die Figur 1 zeigt eine Verlagerungsanordnung 1 mit einem als umlaufender Treibstangenbeschlag
ausgebildeten Betätigungsmechanismus 2, der über einen Betätigungsgriff 3 betätigt
werden kann. Der Betätigungsmechanismus 2 wird an einem hier nicht dargestellten Flügel
eines Fensters oder Tür montiert und erstreckt sich entlang der Falzumfangsrichtung.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Verlagerungsanordnung vier Stellen 4 -
7 auf, an denen ein Führungsteil quer zur Falzumfangsrichtung bezüglich eines Flügels
bzw. bezüglich des Betätigungsmechanismus 2 verlagerbar ist.
[0030] In der vergrößerten Darstellung des Details A in der Figur 2 ist das Führungsteil
8 ohne zwischen Führungsteil 8 und Betätigungsmechanismus 2 angeordnetes Flügelbefestigungsteil
dargestellt. Zu erkennen ist, dass der Betätigungsmechanismus 2 ein als Steuervorsprung
ausgebildetes Steuerelement 9 aufweist, welches in ein als Steuerkontur, insbesondere
Steuerschlitz, ausgebildetes Steuerelement 10 des Führungsteils 8 eingreifen kann.
Der Steuerschlitz ist dabei schräg zur Falzumfangsrichtung 11 ausgerichtet. Bei einer
Verlagerung des Betätigungsmechanismus 2 in Falzumfangsrichtung 11 wird somit das
Führungsteil 8 senkrecht zur Falzumfangsrichtung 11 bezüglich des Betätigungsmechanismus
2 und somit des Flügels verlagert.
[0031] Das Führungsteil 8 der Figur 2 weist eine Laufirollenanordnung 12 auf, die nachfolgend
noch näher beschrieben wird. Unterhalb der Laufrollenanordnung 12 ist eine Rolle 13
zu erkennen, die um eine senkrecht zur Falzumfangsrichtung 11 und parallel zur Hauptebene
einer Tür oder eines Fensters ausgerichtete Drehachse drehbar ist. Die Rolle 13 weist
einen Durchmesser auf, der größer ist, als die Breite der Laufwagenanordnung 12. In
Zusammenwirkung mit einer festen Einfassung kann dadurch vermieden werden, dass Querkräfte
auf die Laufrollenanordnung 12 wirken
[0032] Die Figur 3 zeigt eine Darstellung des Details B der Figur 1 in einer Explosionsdarstellung.
Das Führungsteil 15 weist ebenfalls eine Rolle 16 auf, die um eine vertikale Drehachse
drehbar angeordnet ist. Auch die Drehachse der Rolle 16 ist somit senkrecht zur Falzumfangsrichtung
11 und parallel zur Hauptebene ausgerichtet. Die Rolle 16 ist zur Zusammenwirkung
mit einer festen Einfassung bestimmt. Das Führungsteil 15 weist keine Laufwagenanordnung
auf. Gegenüberliegend dem Führungsteil 15 ist wiederum ein Steuerelement 17, welches
als Steuervorsprung ausgebildet ist, vorgesehen und an dem Betätigungsmechanismus
2 angeordnet. Insbesondere kann der Steuervorsprung als Rolle ausgebildet sein, die
an einer Treibstange angeordnet ist. Das Steuerelement 17 durchgreift ein Flügelbefestigungsteil
18, an dem das Führungselement 15 quer zur Falzumfangsrichtung 11 verlagerbar angeordnet
ist. Das Steuerelement 17 greift in ein Steuerelement 10 des Führungselements 15 ein.
[0033] In der etwas vergrößerten perspektivischen Darstellung des Führungselements 15 gemäß
der Figur 4 ist zu erkennen, dass das Flügelbefestigungsteil 18 Querführungen 19,
20 aufweist, entlang denen das Führungsteil 15 relativ zum Flügelbefestigungsteil
18 verlagerbar ist. Weiterhin ist zu erkennen, dass das Flügelbefestigungsteil 18
das Führungsteil 15 in den Bereichen 21, 22 übergreift. Dadurch ist das Führungsteil
15 am Flügelbefestigungsteil 18 gehalten.
[0034] Die Figur 5 zeigt das Führungsteil 8 in einer der Figur 4 entsprechenden Darstellung.
Die Anordnung der Figur 5 entspricht der Anordnung der Figur 4 mit der Ausnahme, dass
an dem Führungsteil 8 eine Laufrollenanordnung 12 angeordnet ist. Die Laufrollenanordnung
12 weist zwei Laufrollen 25, 26 auf, die an einem Laufrollenhalter 27 drehbar angeordnet
sind. Der Laufrollenhalter 27 seinerseits ist über eine Drehachse 28 schwenkbar mit
dem Führungsteil 8 verbunden. Dies bedeutet, dass die Laufrollenanordnung 12 um die
Schwenkachse 28 begrenzt schwenkbar angeordnet ist. Dadurch können Unebenheiten einer
Laufschiene oder auch Krümmungen eines Flügelholms ausgeglichen werden. In einer Richtung
parallel zur Schwenkachse 28 ist die Laufrollenanordnung 12 mit geringem Spiel, insbesondere
im Bereich von 5/10 - 8/10 mm gelagert. Somit ist auch eine geringfügige Verstellung
der Laufrollenanordnung 12 quer zum Führungsteil 8 möglich. Dadurch können Belastungen
auf die Laufrollen 25, 26 gering gehalten werden. Hier ist nochmals zu erkennen, dass
der Durchmesser der Rolle 13 größer ist als die Breite der Laufrollenanordnung 12.
[0035] Die Figur 6 zeigt ein Flügelbefestigungsteil 18, das sowohl in der Anordnung gemäß
der Figur 5 als auch in der Anordnung gemäß der Figur 4 eingesetzt werden kann. Hier
ist zu erkennen, dass das Flügelbefestigungsteil 18 einen geradlinigen Längsschlitz
30 aufweist, durch den das Steuerelement 9 bzw. 17 ragen kann, um in Eingriff mit
dem Steuerelement 10 zu gelangen. Zu erkennen sind auch die Querführungen 19, 20.
Die Querführungen 31, 32 sind so gestaltet, dass sich zwischen ihnen ein Bereich 33
ergibt, der im Querschnitt schwalbenschwanzförmig ist. Der Bereich 33 stellt wiederum
eine Querführung für die Führungsteile 8, 15 dar. Durch die schwalbenschwanzförmige
Ausgestaltung kann ein Verkippen der Führungsteile 8, 15 relativ zum Flügelbefestigungsteil
18 verhindert werden. Im Bereich der Querführung 33 ist eine Befestigungsöffnung 34
vorgesehen. Durch die Befestigungsöffnung 34 kann eine Schraube in den Flügelrahmen
eingeschraubt werden. Weitere Befestigungsöffnungen 35 - 38 sind ebenfalls zu erkennen.
[0036] Die Figur 7 zeigt eine Ansicht des Führungsteils 8. Hier ist zu erkennen, dass das
Steuerelement 10 zwei Abschnitte 10.1, 10.2 aufweist, die unterschiedlich zur Falzumfangsrichtung
ausgerichtet sind. Insbesondere weist der Abschnitt 10.1 einen größeren Winkel zur
Falzumfangsrichtung bzw. Längsrichtung des Flügelteils 8 auf als der Abschnitt 10.2.
Durch den Abschnitt 10.1 kann eine größere Querbewegung des Flügels realisiert werden,
während durch den Abschnitt 10.2 ein sanftes Andrücken des Flügels an eine Dichtung
sichergestellt werden kann. Die Querführung 33 des Flügelbefestigungsteils 18 wird
im Bereich 35 des Führungsteils 8 geführt.
[0037] Die Figur 8a zeigt eine Ansicht von unten auf das Führungsteil 8 und das Flügelbefestigungsteil
18. Das Führungsteil 8 befindet sich in einer rechten Extremstellung, die einer Verschlussstellung
des Flügels entspricht. Die Ansicht auf das Flügelbefestigungsteil 18 gemäß der Figur
8b ergibt, dass sich das Steuerelement 9 im Abschnitt 10.2 des Steuerelements 10 befindet.
Wird nun das Steuerelement 9 in Falzumfangsrichtung verlagert, also entsprechend der
Figur 8b nach oben verlagert, so gelangt das Steuerelement 9 in den Bereich 10.1 des
Steuerelements 10, wie dies in der Figur 9b gezeigt ist. Dies führt dazu, dass das
Führungsteil 8 nach links verlagert wird, wie dies in der Figur 9a zu sehen ist. Diese
Stellung entspricht einer Schiebestellung, dies bedeutet, dass ein Flügel in dieser
Stellung relativ zur festen Einfassung verschoben werden kann.
[0038] Die Figur 10 zeigt eine Ansicht von der Verschlussseite auf ein Fenster, eine Tür
oder dergleichen. Der Betätigungsmechanismus 2 ist an einem Flügel 50 montiert. Dieser
stützt sich über die Laufrollenanordnung 12 an einer Laufschiene 51 ab, die Bestandteil
einer Bodenschwelle 52 ist. Zwischen dem Flügel 50 und einem festen Rahmen 53, der
ebenfalls wie die Bodenschwelle 52 Bestandteil einer festen Einfassung ist, ist ein
Spalt 54 zu sehen. Der Flügel 50 liegt demnach nicht an einer umlaufenden Dichtung
55 an, die an dem festen Rahmen 53 angeordnet ist. Die Rolle 13 liegt an einer als
vertikaler Steg ausgebildeten Führung 56 der festen Einfassung an. In der gezeigten
Stellung kann der Flügel 50 bezüglich des festen Rahmens 53 verschoben werden, wobei
sich die Rolle 13 an der Führung 56 abstützen beziehungsweise an dieser abrollen kann.
[0039] Im oberen Bereich des Fensters ist an der festen Einfassung ebenfalls eine Führung
57 vorgesehen, die hier nutartig ausgebildet ist. In der Führung 57 ist eine Rolle
16 geführt, die Bestandteil eines Führungsteils 15 ist.
[0040] Wird nun der Betätigungsmechanismus 2 betätigt, so ergibt sich die in der Figur 11
gezeigte Situation. Durch Betätigen des Betätigungsmechanismus 2 werden die Steuerelemente
9, 17 verlagert, was dazu führt, dass die Laufrollenanordnung 12 und entsprechend
das Führungsteil 8 relativ zum Flügelbefestigungsteil 18 unten am Flügel 50 und das
Führungsteil 15 relativ zum Flügelbefestigungsteil 18 oben am Flügel 50 verlagert
werden. Dies bedeutet, dass sich der Flügel 50 dem festen Rahmen 53 annähert, so dass
die Dichtung 55 zwischen Flügel 50 und festen Rahmen 53 eingeklemmt wird. Der Flügel
50 liegt nun dichtend an dem festen Rahmen 53 an. Hier ist zu erkennen, dass der Flügel
50 gegen den festen Rahmen 53 gedrückt wird, da sich die Rolle 13 an der Führung 56
beziehungsweise die Rolle 16 an der Führung 57 abstützt. Es wirken somit keine Kräfte
quer zur Falzumfangsrichtung auf die Laufrollenanordnung 12.
1. Verlagerungsanordnung (1) zur Verlagerung eines Flügels (50), insbesondere eines Schiebeflügels,
eines Fensters, einer Tür oder dgl. relativ zu einer festen Einfassung (53) des Fensters
oder der Tür in einer Richtung quer, insbesondere senkrecht, zur Hauptebene des Fensters
oder der Tür, mit einem am Flügel (50) anordenbaren Betätigungsmechanismus (2), der
zumindest mit einem Abschnitt in Falzumfangsrichtung (11) bewegbar ist, und einem
ersten Steuerelement (9, 17), das an dem Abschnitt des Betätigungsmechanismus (2)
angeordnet ist, und einem zweiten Steuerelement (10), das an einem Führungsteil (8,
15) angeordnet ist, das dazu bestimmt ist, an der festen Einfassung (53) geführt zu
werden und quer zur Falzumfangsrichtung (11) bewegbar am Flügel (50) angeordnet zu
werden, wobei eines der Steuerelemente (10) als sich zumindest abschnittsweise quer
zur Falzumfangsrichtung (11) erstreckende Steuerkontur und eines der Steuerelemente
(9, 17) als mit der Steuerkontur zusammen wirkender Steuervorsprung ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (8, 15) eine um eine senkrecht zur Falzumfangsrichtung und parallel
zur Hauptebene des Fensters oder der Tür ausgerichtete Drehachse drehbare Rolle (13,
16) aufweist, die sich bei montierter Verlagerungsanordnung an einem Einfassungsabschnitt
(56, 57) abstützt.
2. Verlagerungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (8, 15) an einem Flügelbefestigungsteil (18) angeordnet ist.
3. Verlagerungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelbefestigungsteil (18) zumindest eine Querführung (19, 20, 31, 32, 33) für
das Führungsteil (8, 15) aufweist.
4. Verlagerungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Querführung (33) zumindest abschnittsweise schwalbenschwanzförmig
ausgebildet ist.
5. Verlagerungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelbefestigungsteil (18) im Bereich der schwalbenschwanzförmigen Führung (33)
eine Befestigungsöffnung (34) aufweist.
6. Verlagerungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelbefestigungsteil (18) einen in Falzumfangsrichtung (11) ausgerichteten
Längsschlitz (30) aufweist, den der Steuervorsprung durchragt.
7. Verlagerungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelbefestigungsteil (18) das Führungsteil (8, 15) zumindest abschnittsweise
hintergreift.
8. Verlagerungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Führungsteil (8) zumindest eine Laufrolle (25, 26) angeordnet ist, über die
sich der Flügel (50) des Fensters, der Tür oder dgl. auf einer Laufschiene (51) abstützen
kann.
9. Verlagerungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Führungsteil (8) eine Laufrollenanordnung (12) vorgesehen ist, die im Bereich
der Rolle (13) um eine quer zur Falzumfangsrichtung (11) ausgerichtete horizontale
Achse (28) schwenkbar angeordnet ist.
10. Verlagerungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrollenanordnung (12) mit Spiel in Falzquerrichtung an dem Führungsteil (8)
angeordnet ist.
11. Verlagerungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (8, 15) mit dem Flügelbefestigungsteil (18) vormontiert ist, wobei
die Relativposition des Führungsteils (8, 15) und des Flügelbefestigungsteils (18)
durch ein Fixierungselement festgelegt ist.
12. Verlagerungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsmechanismus (2) als umlaufender Treibstangenbeschlag ausgebildet ist.
13. Fenster, Tür oder dgl. mit einer festen Einfassung, einem Flügel sowie einer Verlagerungsanordnung
(1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
14. Fenster, Tür oder dgl. nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine insbesondere umlaufende Dichtung(55) vorgesehen ist, die bei einer Querverlagerung
des Flügels (50) zwischen Flügel (50) und fester Einfassung (53) eingeklemmt wird.
15. Fenster, Tür oder dgl. nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Führungsteile (8, 15) vorgesehen sind.
1. Displacement arrangement (1) for displacing a leaf (50), in particular a sliding leaf,
of a window, a door or the like relative to a fixed surround (53) of the window or
the door in a direction which is transverse, in particular perpendicular, relative
to the main plane of the window or the door, having an actuation mechanism (2) which
can be arranged on the leaf (50) and which can be moved with at least one portion
in the circumferential direction of the rebate (11) and having a first control element
(9, 17) which is arranged on the portion of the actuation mechanism (2), and having
a second control element (10) which is arranged on a guiding member (8, 15), which
is intended to be guided on the fixed surround (53) and to be arranged on the leaf
(50) so as to be able to be moved transversely relative to the circumferential direction
of the rebate (11), wherein one of the control elements (10) is constructed as a control
contour which extends at least partially transversely relative to the circumferential
direction of the rebate (11) and one of the control elements (9, 17) is constructed
as a control projection which cooperates with the control contour,
characterised in that the guiding member (8, 15) has a roller (13, 16) which can be rotated about a rotation
axis orientated perpendicularly to the circumferential direction of the rebate and
parallel to the main plane of the window or the door and which is supported on a surround
portion (56, 57) when the displacement arrangement is mounted.
2. Displacement arrangement according to claim 1, characterised in that the guiding member (8, 15) is arranged on a leaf securing member (18).
3. Displacement arrangement according to claim 2, characterised in that the leaf securing member (18) has at least one transverse guide (19, 20, 31, 32,
33) for the guiding member (8, 15).
4. Displacement arrangement according to claim 3, characterised in that at least one transverse guide (33) is constructed at least partially in dovetail-like
form.
5. Displacement arrangement according to claim 4, characterised in that the leaf securing member (18) has a securing opening (34) in the region of the dovetail-like
guide (33).
6. Displacement arrangement according to any one of the preceding claims 2 to 5, characterised in that the leaf securing member (18) has a longitudinal slot (30) which is orientated in
the circumferential direction of the rebate (11) and through which the control projection
protrudes.
7. Displacement arrangement according to any one of the preceding claims 2 to 6, characterised in that the leaf securing member (18) at least partially engages behind the guiding member
(8, 15).
8. Displacement arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that there is arranged on the guiding member (8) at least one roller (25, 26), via which
the leaf (50) of the window, the door or the like can be supported on a running rail
(51).
9. Displacement arrangement according to claim 8, characterised in that there is provided on the guiding member (8) a roller arrangement (12) which is arranged
in the region of the roller (13) so as to be able to be pivoted about a horizontal
axis (28) which is orientated transversely relative to the circumferential direction
of the rebate (11).
10. Displacement arrangement according to claim 9, characterised in that the roller arrangement (12) is arranged on the guiding member (8) with play in the
transverse direction of the rebate.
11. Displacement arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the guiding member (8, 15) is preassembled with the leaf securing member (18), wherein
the relative position of the guiding member (8, 15) and the leaf securing member (18)
is fixed by a fixing element.
12. Displacement arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the actuation mechanism (2) is constructed as a circumferential drive rod fitting.
13. Window, door or the like having a fixed surround, a leaf and a displacement arrangement
(1) according to any one of the preceding claims.
14. Window, door or the like according to claim 13, characterised in that there is provided an in particular circumference seal (55) which is clamped between
the leaf (50) and fixed surround (53) in the event of a transverse displacement of
the leaf (50).
15. Window, door or the like according to either claim 13 or claim 14, characterised in that a plurality of guiding members (8, 15) are provided.
1. Dispositif de déplacement (1) conçu pour déplacer un battant (50), en particulier
un battant coulissant d'une fenêtre, d'une porte ou d'une structure similaire par
rapport à un bâti fixe (53) de la fenêtre ou de la porte, dans une direction transversale
et notamment perpendiculaire au plan principal de ladite fenêtre ou de ladite porte,
comprenant un mécanisme d'actionnement (2) qui peut être installé sur ledit battant
(50) et est mobile, au moins par un tronçon, dans la direction périphérique (11) de
la feuillure ; un premier élément de commande (9, 17) situé sur ledit tronçon du mécanisme
d'actionnement (2) ; et un second élément de commande (10) situé sur une pièce de
guidage (8, 15) destinée à être guidée sur ledit bâti fixe (53) et à être installée
sur ledit battant (50), avec mobilité transversale par rapport à la direction périphérique
(11) de la feuillure, l'un (10) des éléments de commande étant réalisé sous la forme
d'un profil de commande s'étendant, au moins par zones, transversalement par rapport
à ladite direction périphérique (11) de la feuillure, et l'un (9, 17) desdits éléments
de commande étant réalisé sous la forme d'une saillie de commande coopérant avec ledit
profil de commande, caractérisé par le fait que la pièce de guidage (8, 15) est munie d'un galet (13, 16) qui peut tourner autour
d'un axe de rotation orienté perpendiculairement à la direction périphérique de la
feuillure et parallèlement au plan principal de la fenêtre ou de la porte, et qui
prend appui sur un segment (56, 57) du bâti à l'état monté dudit dispositif de déplacement.
2. Dispositif de déplacement selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la pièce de guidage (8, 15) est située sur une pièce (18) de fixation du battant.
3. Dispositif de déplacement selon la revendication 2, caractérisé par le fait que la pièce (18) de fixation du battant comporte au moins un guide transversal (19,
20, 31, 32, 33) affecté à la pièce de guidage (8, 15).
4. Dispositif de déplacement selon la revendication 3, caractérisé par le fait qu'au moins un guide transversal (33) offre, au moins par zones, une réalisation en queue
d'aronde.
5. Dispositif de déplacement selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la pièce (18) de fixation du battant présente un orifice de fixation (34) dans la
région du guide (33) en queue d'aronde.
6. Dispositif de déplacement selon l'une des revendications 2 à 5 précédentes, caractérisé par le fait que la pièce (18) de fixation du battant présente une fente transversale (30) orientée
dans la direction périphérique (11) de la feuillure et traversée par la saillie de
commande.
7. Dispositif de déplacement selon l'une des revendications 2 à 6 précédentes, caractérisé par le fait que la pièce (18) de fixation du battant emprisonne la pièce de guidage (8, 15) par-derrière,
au moins par zones.
8. Dispositif de déplacement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la présence, sur la pièce de guidage (8), d'au moins un rouleau de roulement (25,
26) par l'intermédiaire duquel le battant (50) de la fenêtre, de la porte ou de la
structure similaire peut prendre appui sur un rail de roulement (51).
9. Dispositif de déplacement selon la revendication 8, caractérisé par le fait qu'un ensemble (12) à galet de roulement, prévu sur la pièce de guidage (8), est agencé
à pivotement, dans la région dudit galet (13), autour d'un axe horizontal (28) orienté
transversalement par rapport à la direction périphérique (11) de la feuillure.
10. Dispositif de déplacement selon la revendication 9, caractérisé par le fait que l'ensemble (12) à galet de roulement est implanté, sur la pièce de guidage (8), avec
jeu dans la direction transversale de la feuillure.
11. Dispositif de déplacement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la pièce de guidage (8, 15) est pré-assemblée avec la pièce (18) de fixation du battant,
la position relative de ladite pièce de guidage (8, 15) et de ladite pièce (18) de
fixation du battant étant fermement établie par un élément de blocage à demeure.
12. Dispositif de déplacement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le mécanisme d'actionnement (2) est réalisé en tant que crémone longeant la périphérie.
13. Fenêtre, porte ou structure similaire comprenant un bâti fixe, un battant, ainsi qu'un
dispositif de déplacement (1) conforme à l'une des revendications précédentes.
14. Fenêtre, porte ou structure similaire selon la revendication 13, caractérisée par la présence d'une garniture d'étanchement (55) notamment périphérique, enserrée entre
le battant (50) et le bâti fixe (53) lors d'un déplacement transversal dudit battant
(50).
15. Fenêtre, porte ou structure similaire selon l'une des revendications 13 ou 14 précédentes,
caractérisée par le fait que plusieurs pièces de guidage (8, 15) sont prévues.
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