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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2829680</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20161130</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>14002550.3</B210><B220><date>20140723</date></B220><B240><B241><date>20150727</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102013012374</B310><B320><date>20130725</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20161130</date><bnum>201648</bnum></B405><B430><date>20150128</date><bnum>201505</bnum></B430><B450><date>20161130</date><bnum>201648</bnum></B450><B452EP><date>20160623</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E06B   1/70        20060101AFI20141204BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Bordprofil zur Montage einer Fensterbank und Bausatz zum wärmegedämmten Einbau einer solchen</B542><B541>en</B541><B542>Edge profile for mounting a window sill and kit for thermally insulated fitting of the same</B542><B541>fr</B541><B542>Profil destiné au montage d'un rebord de fenêtre et kit de montage à isolation thermique de celui-ci</B542></B540><B560><B561><text>AT-U1- 4 959</text></B561><B561><text>DE-U1-202006 002 740</text></B561><B561><text>DE-U1-202010 011 329</text></B561><B561><text>FR-A1- 2 967 712</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Gießler, Dirk</snm><adr><str>Altweg 46a</str><city>79356 Eichstetten</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Gießler, Dirk</snm><iid>101467733</iid><irf>E 14 018 H</irf><adr><str>Altweg 46a</str><city>79356 Eichstetten</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Huwer, Andreas</snm><iid>100045608</iid><adr><str>Schwaighofstrasse 1</str><city>79100 Freiburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20150128</date><bnum>201505</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Bordprofil zur Montage einer Fensterbank, insbesondere einer Außenfensterbank, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Die Erfindung betrifft außerdem einen Bausatz zum wärmegedämmten Einbau einer Fensterbank in einen für ein Fenster vorgesehenen Wanddurchbruch eines Gebäudes, wobei der Bausatz ein linkes und ein rechtes Bordprofil der eingangs genannten Art aufweist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein derartiges Bordprofil, das ein Winkelprofil aus Aluminium hat, ist aus der Praxis bekannt. Das Winkelprofil hat einen L-förmigen Querschnitt mit einem ersten und einem rechtwinklig dazu angeordneten zweiten Schenkel, der mit einem Längsrand des ersten Schenkel verschweißt ist. Der erste Schenkel ist breiter als der zweite Schenkel und wird zur Montage der Fensterbank auf einer Schrägfläche eines Dämmkeils angebracht, der derart am unteren Rand eines Wanddurchbruchs für ein Fenster angeordnet ist, dass die Schrägfläche vom Fenster zur Gebäudeaußenseite hin abfällt. Der Dämmkeil besteht aus einem wärmeisolierenden Werkstoff und soll eine auf dem Dämmkeil zu montierende Aluminiumfensterbank thermisch gegen die Gebäudewand isolieren. Der zweite Schenkel ist so angeordnet, dass er dem Mauerwerk der Laibung zugewandt ist, die auf der Seite des Wanddurchbruchs angeordnet ist, an welcher das Anschlussprofil auf dem Dämmkeil montiert ist. An seinem dem Fensterstock zugewandten Stirnende weist das Bordprofil eine Abschlusswand auf, die bei der Montage des Bordprofils am Fensterstock angeschraubt wird. Die Abschlusswand ist rechtwinklig zur Ebene des zweiten Schenkels angeordnet. Die Abschlusswand ist einstückig mit dem zweiten Schenkel verbunden und mit dem Stirnende des ersten Schenkels verschweißt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Zum Unterstützen der Fensterbank weist der erste Schenkel an seiner Oberseite mehrere stegförmige Auflager auf, die parallel zueinander und parallel zum zweiten Schenkel verlaufen. Die Auflager sind als Vorsprünge ausgestaltet, die gegenüber einem seitlich dazu benachbarten Oberflächenbereich des ersten Schenkels nach oben vorstehen. Zueinander benachbarte Auflager haben<!-- EPO <DP n="2"> --> einander zugewandte Seitenwandungen, in die jeweils eine parallel zur Längsachse des Bordprofils verlaufende Nut eingelassen ist. In die Nuten ist eine Dichtlippe aus Gummi eingesetzt, die normal zu der von dem ersten Schenkel aufgespannten Ebene über die Auflager übersteht. Wenn die Fensterbank auf den Auflagern aufliegt, kommt die Dichtlippe an der Unterseite der Fensterbank zur Anlage. Zwischen der Dichtlippe und dem zweiten Schenkel ist unter der Fensterbank ein Kanal gebildet, durch den Regenwasser, welches beispielsweise beim Auftreten von Schlagregen an der Laibung unter die Fensterbank gelangt, zu dem vom Fensterstock entfernten vorderen Stirnende des Bordprofils hin ablaufen kann. Im Allgemeinen wird das Bordprofil so eingebaut, dass es mit seinem vorderen Stirnende über die Außenfläche der Gebäudewand übersteht. Das Überstandsmaß (Tropfkantenabstand) ist so gewählt, dass Regenwasser und/oder darin befindliche Verschmutzungen, wie Staub, Pollen oder dergleichen, die über das Bordprofil abfließen, nicht mit der Gebäudewand in Kontakt geraten.</p>
<p id="p0004" num="0004">Da die zum Zuschneiden der Bordprofile auf das benötigte Längenmaß benötigten Metallbearbeitungswerkzeuge auf der Baustelle meist nicht zur Verfügung stehen, werden die aus Aluminium bestehenden Bordprofile in der Regel vom Lieferanten in einer vorbestimmten Länge fertig zugeschnitten an der Baustelle angeliefert. Anschließend werden sie dort von Monteuren am Fensterstock montiert.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aufgrund von Fertigungstoleranzen, die beim Errichten des Gebäudes auftreten können, kann es jedoch vorkommen, dass die Bordprofile kürzer oder länger sind als die zum Erreichen eines korrekten Überstandsmaßes benötigte Länge. In diesem Fall kann es passieren, dass das vordere Stirnende des Bordprofils nicht oder nicht weit genug über die Außenfläche der Gebäudewand übersteht, sodass über das Bordprofil abfließendes Regenwasser mit der Gebäudewand in Kontakt geraten und dort Verschmutzungen, wie dunkle Streifen, verursachen kann.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus <patcit id="pcit0001" dnum="AT004959U1"><text>AT 004 959 U1</text></patcit> ist ferner ein Bordprofil bekannt, das ein aus hartem PVC bestehendes Winkelprofil aufweist, das einen ersten und einen zweiten Schenkel aufweist, die L-förmig miteinander verbunden sind. Der erste Schenkel ist schmaler als der zweite Schenkel und wird zur Montage der Fensterbank auf einer Schrägfläche eines Dämmkeils angebracht, der derart am unteren Rand eines Wanddurchbruchs für ein Fenster angeordnet ist, dass die Schrägfläche vom Fenster zur<!-- EPO <DP n="3"> --> Gebäudeaußenseite hin abfällt. Der Dämmkeil besteht aus einem wärmeisolierenden Werkstoff und soll eine auf dem Dämmkeil zu montierende Fensterbank thermisch gegen die Gebäudewand isolieren. Der zweite Schenkel ist so angeordnet, dass er einem Fensterstock zugewandt ist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Zum Unterstützen der Fensterbank weist der erste Schenkel an seiner Oberseite zwei stegförmige Auflager auf, die parallel zueinander und parallel zum zweiten Schenkel verlaufen. Die Auflager sind als Vorsprünge ausgestaltet, die gegenüber einem zwischen ihnen befindlichen Oberflächenbereich des ersten Schenkels nach oben vorstehen. In einer zwischen den Auflagern gebildete Vertiefung ist ein Einsatz angeordnet, der mehrere parallel zueinander und parallel zum zweiten Schenkel verlaufende Dichtlippen aus einem zweiten Kunststoff aufweist der weicher ist als der erste Kunststoff Wenn die Fensterbank auf den Auflagern aufliegt, kommt die Dichtlippe an der Unterseite der Fensterbank zur Anlage.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die vorbekannten Bordprofile haben außerdem den Nachteil, dass die Dichtlippen bei der Montage zwischen die an den Auflagern vorgesehenen Nuten eingesetzt werden müssen. Dies ist mit einem erhöhten Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Aus <patcit id="pcit0002" dnum="DE202006002740U1"><text>DE 20 2006 002 740 U1</text></patcit>, <patcit id="pcit0003" dnum="DE202010011329U1"><text>DE 20 2010 011 329 U1</text></patcit> und <patcit id="pcit0004" dnum="EP2967712A1"><text>EP 2 967 712 A1</text></patcit> sind ferner gattungsfremde Profilleisten bekannt, an die Dichtlippen durch Koextrusion angeformt sind.</p>
<p id="p0010" num="0010">Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Bordprofil und einen Bausatz der eingangs genannten Art zu schaffen, die kostengünstig herstellbar sind bei denen das Bordprofil und auf einfache Weise in der benötigten Länge auf einer Baustelle zugeschnitten werden kann.</p>
<p id="p0011" num="0011">Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Bordprofil der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0012" num="0012">In vorteilhafter Weise ist es dadurch möglich, das Bordprofil auf einer Baustelle mit einem Messer, einer Zange, Auflagenschere, Säge oder ähnlichem auf die jeweils benötigte Länge zuzuschneiden. Dadurch kann der Monteur, der beispielsweise ein Maler oder ein Gipser sein kann, die Länge des Bordprofils vor Ort an das jeweilige<!-- EPO <DP n="4"> --> Maß des Wanddurchbruchs anpassen. Somit wird sichergestellt, dass das Bordprofil stets mit dem richtigen Überstand zur Außenfläche der Gebäudewand bzw. einer darauf aufgebrachten Wärmedämmung montiert wird. Da das Bordprofil aus Kunststoff besteht, ermöglicht es eine wärmebrückenfreie Montage der Fensterbank. Das Bordprofil wird bei der Montage bevorzugt klebend an der Laibung, am Fensterstock und/oder einem unter dem Bordprofil befindlichen Dämmkeil befestigt. Durch diese Maßnahme können Wärmebrücken, wie sie z.B. bei am Fensterstock angeschraubten Bordprofilen auftreten können, vermieden werden. Nachdem das Bordprofil an der linken und rechten Laibung des Wanddurchbruchs montiert wurde, kann die Fensterbank zwischen die Bordprofile eingeschoben werden. Dabei kann sie auf den Auflagern gleitend verschoben werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Das erfindungsgemäße Bordprofil ist bevorzugt als Extrusionsprofil ausgestaltet. Es kann durch Coextrusion, also durch Zusammenführen von unterschiedlichen Kunststoffschmelzen, SK Klebern und anschließendes Extrudieren der zusammengeführten Schmelzen durch eine Profildüse kostengünstig hergestellt werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Vorteilhaft ist, wenn der erste Kunststoff ein duroplastischer Kunststoff und der zweite Kunststoff ein thermoplastisches Elastomer ist. Durch den duroplastischen Kunststoff wird eine stabile Abstützung der Fensterbank beispielsweise auf einem Dämmkeil ermöglicht. Das thermoplastische Elastomer ermöglicht eine gute Abdichtung des Bordprofils gegen die Unterseite der Fensterbank.</p>
<p id="p0015" num="0015">Bevorzugt ist die Dichtlippe vom zweiten Schenkel beabstandet. Im eingebauten Zustand ist dann zwischen der Dichtlippe und dem zweiten Schenkel ein Kanal gebildet, durch den Regenwasser, das beispielsweise bei Schlagregen an der Laibung abfließt und unter die Fensterbank gelangt, zum vorderen Rand der Fensterbank hin abgeführt werden kann.</p>
<p id="p0016" num="0016">Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die Dichtlippe steg- oder streifenförmig ausgebildet und erstreckt sich in einer Ebene, die gegenüber einer von dem zweiten Schenkel aufgespannten Vertikalebene geneigt ist. Wenn die Fensterbank in das Bordprofil eingesetzt wird, kann sich die Dichtlippe dann in eine definierte Richtung zur Seite neigen. Dabei wird sie elastisch an die Unterseite der Fensterbank angedrückt. Aufgrund ihrer steg- oder streifenförmigen Ausgestaltung<!-- EPO <DP n="5"> --> kann die Dichtlippe im Coextrusionsverfahren zusammen mit dem Winkelprofil hergestellt werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das wenigstens eine Auflager steg- oder streifenförmig ausgebildet und erstreckt sich parallel zum zweiten Schenkel. Das Auflager ermöglicht dann eine gleichmäßige, linienförmige Unterstützung der Fensterbank. außerdem kann es bei der Extrusion des Winkelprofils direkt an dieses angeformt werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Bei der Erfindung hat das Auflager mindestens eine dem zweiten Schenkel zugewandte und/oder dem zweiten Schenkel abgewandte Seitenwand, die mindestens einen Überstand aufweist, wobei an einem Stirnende des Winkelprofils eine Abschlusswand angeordnet ist, die sich in einer normal zu der von dem zweiten Schenkel aufgespannten Ebene erstreckt, und wobei die Abschlusswand mindestens ein dem Auflager zugewandtes, vorspringendes Verbindungselement aufweist, das formschlüssig mit dem mindestens einen Überstand verbindbar ist. Dadurch ist es möglich, das Winkelprofil im Extrusionsverfahren herzustellen und danach auf einfache Weise die Abschlusswand mit dem Winkelprofil zu verbinden, in dem diese mit dem Verbindungselement derart auf das entsprechende Stirnseite des Winkelprofils aufgesteckt wird, dass das Verbindungselement den Überstand des Auflagers untergreift.</p>
<p id="p0019" num="0019">Vorteilhaft ist, wenn das Auflager in einer normal zu einer vom ersten Schenkel aufgespannten ersten Ebene und normal zu vom zweiten Schenkel aufgespannten Vertikalebene angeordneten Querschnittsebene im Wesentlichen L- oder T-förmig ausgestaltet ist, mit einem an den ersten Schenkel angeformten ersten Schenkelteil und einem quer dazu angeordneten, den Überstand bildenden zweiten Schenkelteil, das durch einen sich entlang dem ersten Schenkel erstreckenden Freiraum oder eine sich entlang dem ersten Schenkel erstreckende Nut von diesem<!-- EPO <DP n="6"> --> beabstandet ist. Dadurch ergibt sich ein kompaktes und stabiles Auflager, das bei der Extrusion des Winkelprofils an dieses angeformt werden kann.</p>
<p id="p0020" num="0020">Das Winkelprofil kann mindestens zwei quer zur Längserstreckung des ersten Schenkels voneinander beabstandete Auflager aufweisen, die mit ihren Überständen einander zugewandt sind, wobei die Abschlusswand mindestens ein laschenförmiges Verbindungselement aufweist, das die beiden Überstände des Auflagerpaars untergreift. Die Abschlusswand ist dann noch besser mit dem Winkelprofil verbunden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weist das Winkelprofil mindestens zwei steg- oder streifenförmig ausgebildete Auflager auf, die parallel zum zweiten Schenkel verlaufen und in unterschiedlichen Abständen zu diesem angeordnet sind, wobei zwischen diesen Auflagern mindestens zwei Dichtlippen angeordnet sind, die ebenfalls parallel zum zweiten Schenkel verlaufen und in unterschiedlichen Abständen zu diesem angeordnet sind. Durch die mehrfach vorhandene Dichtlippe kann das Bordprofil noch besser gegen die Fensterbank abgedichtet werden. Zwischen den stegförmigen Auflagern sind die Dichtlippen vor mechanischer Beschädigung geschützt.</p>
<p id="p0022" num="0022">Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der zweite Schenkel eine parallel zum ersten Schenkel angeordnete, von diesem und dem freien Rand des zweiten Schenkels beabstandete Sollbiegelinie auf, entlang welcher ein freier Randbereich des zweiten Schenkels relativ zu einem zwischen der Sollbiegelinie und dem ersten Schenkel angeordneten Teilbereich des zweiten Schenkels auf den ersten Schenkel zu abwinkelbar ist, vorzugsweise um etwa 90°. Das Winkelprofil kann dann durch Verschwenken des freier Randbereich des zweiten Schenkels um die Sollbiegelinie auf einfache Weise in ein Profil mit C- oder U-förmigem Querschnitt umgeformt werden. Die Fensterbank kann dann mit einem der Laibung des Mauerwerks zugewandten Seitenrandbereich zwischen dem ersten Schenkel und dem abgewinkelten freien Rand des zweiten Schenkels eingesetzt werden. Der freie Rand des zweiten Schenkels ist bevorzugt schmaler als der erste Schenkel.</p>
<p id="p0023" num="0023">Bezüglich des Bausatzes der eingangs genannten Art wird die vorstehend genannte Aufgabe dadurch gelöst, dass der Bausatz ein linkes und ein rechtes Bordprofil<!-- EPO <DP n="7"> --> nach einem der Ansprüche 1 bis 10, die Fensterbank und einen unter dieser anbringbaren Dämmkeil aufweist dass die Bordprofile derart ausgestaltet sind, dass die Fensterbank zwischen ihnen einbaubar ist, wenn die zweiten Schenkel der Bordprofile dem Mauerwerk der Fensterleibung und die ersten Schenkel dem Dämmkeil zugewandt sind, dass der Bausatz eine linke und eine rechte Laibungsplatte aus einem wärmeisolierenden Werkstoff aufweist, und dass die Laibungsplatten jeweils mindestens eine fertige, ggf. streichbare oder mit einem Oberputz beschichtbare Oberfläche haben. Mit Hilfe eines solchen Bausatzes kann eine Wandöffnung eines Gebäudes, in der ein Fenster angeordnet ist, auf einfache Weise auch zementfrei wärmeisoliert werden.</p>
<p id="p0024" num="0024">Vorteilhaft ist, wenn der Bausatz ein Fenster mit einem Fensterstock aufweist, auf dessen linkem und/oder rechtem Rand außenseitig ein erstes Verbreiterungsprofil angeordnet ist, und/oder wenn am unteren Rand des Fensterstocks unterseitig ein zweites Verbreiterungsprofil angeordnet ist. Das mindestens eine Verbreiterungsprofil ist dann nach der Montage des Fensters zwischen diesem und der Gebäudewand im Wanddurchbruch in gerader Verlängerung der Leibungsplatte bzw. in gerader Verlängerung des Dämmkeils und/oder der Fensterbank angeordnet. Somit steht auch bei Verwendung eines kostengünstigen, handelsüblichen Fensters ausreichend Bauraum für die Montage der Laibungsplatten, des Dämmkeils und/oder der Fensterbank zur Verfügung. Dabei ist es sogar möglich, als Fensterbank eine Natur- oder Kunststeinplatte vorzusehen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Vorteilhaft ist, wenn der Bausatz mindestens zwei Anschlussprofile aufweist, die zumindest abschnittweise als U-Profile ausgestaltet sind, welche auf einen in Gebrauchstellung dem Rahmen zugewandten Randbereich der Laibungsplatten und/oder des Dämmkeils aufsteckbar sind, wobei die Anschlussprofile zwei durch einen U-Quersteg miteinander verbundene U-Schenkel haben, und wobei der U-Quersteg an seiner den U-Schenkeln abgewandten Rückseite mit einer sich entlang des Anschlussprofils erstreckenden Dichtung beschichtet ist. Durch die Anschlussprofile wird ein dichter Anschluss der Laibungsplatten an den Fensterstock ermöglicht. Außerdem können die Laibungsplatten schneller am Gebäude montiert werden. Als Dichtung kann ein Dichtband oder eine Verklebung vorgesehen sein.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Ansicht eines Abschluss- oder Bordprofils zur Montage einer Fensterbank,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine perspektivische Ansicht eines Dämmkeils,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Vorderansicht des Bordprofils,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine Vorderansicht eines Bordprofils, auf dem eine Fensterbank aufliegt,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine Seitenansicht des Bordprofils,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine Seitenansicht eines Bordprofils, auf dem eine Fensterbank aufliegt,</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine Darstellung ähnlich <figref idref="f0003">Fig. 3</figref>, wobei jedoch ein freier Randbereich eines Schenkels des Bordprofils abgewinkelt und eine Abschlusswand des Profils entfernt ist,</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine Darstellung ähnlich <figref idref="f0003">Fig. 4</figref>, wobei jedoch ein freier Randbereich eines Schenkels des Bordprofils abgewinkelt und eine Abschlusswand des Profils entfernt ist,</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>eine perspektivische Ansicht einer Fertiglaibung,</dd>
<dt>Fig. 10</dt><dd>eine an einem Dämmkeil angeordnete Laibungsplatte, wobei an einer zwischen Dämmkeil und Laibungsplatte befindlichen Kehle eine Dichtspur aufgebracht wird,</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>eine Teilansicht eines Fensters, wobei das Fenster teilweise im Querschnitt dargestellt ist,</dd>
<dt>Fig. 12</dt><dd>eine Teilansicht eines Verbreiterungsprofils des Fensters,</dd>
<dt>Fig. 13</dt><dd>eine Teilansicht eines Fenster-Anschlussprofils,<!-- EPO <DP n="9"> --></dd>
<dt>Fig. 14</dt><dd>eine Teilansicht eines Wanddurchbruchs, an dem ein Fenster mit Verbreiterungsprofilen, ein Dämmkeil, eine Fertiglaibung und Fensteranschlussprofile angeordnet sind, und</dd>
<dt>Fig. 15</dt><dd>eine Darstellung ähnlich <figref idref="f0011">Fig. 14</figref>, wobei jedoch zusätzlich auf dem Dämmkeil zwei Bordprofile montiert sind, zwischen die eine Außenfensterbank einschiebbar ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0027" num="0027">Ein Bausatz zum wärmegedämmten Einbau einer Fensterbank 1 in einen Wanddurchbruch, an dem ein Fenster 2 angeordnet ist, weist ein linkes Bordprofil 3 und ein rechtes Bordprofil auf, welche die Fensterbank 1 zwischen sich aufnehmen. Jedes Bordprofil 3 hat jeweils ein Winkelprofil mit einem ersten Schenkel 4 und einem zweiten Schenkel 5 auf, der in einer normal zu Längsachse des ersten Schenkels 4 aufgespannten Ebene etwa rechtwinklig zu der vom ersten Schenkel 4 aufgespannten Ebene angeordnet ist. Das linke Bordprofil 3 ist spiegelbildlich zum rechten Bordprofil ausgestaltet.</p>
<p id="p0028" num="0028">Im eingebauten Zustand liegt der erste Schenkel 4 mit seiner Unterseite flächig an einer Schräge 6 eines Dämmkeils 7 (<figref idref="f0002">Fig. 2</figref>) auf, der am unteren Ende des Wanddurchbruchs angeordnet ist und sich in horizontaler Richtung parallel zu der von dem Wanddurchbruch bzw. dem Fenster 2 aufgespannten Ebene erstreckt. Der Dämmkeil 7 liegt mit seiner Unterseite auf dem den Wanddurchbruch umgrenzenden Mauerwerk und einer außenseitig auf das Mauerwerk aufgebrachten Wärmedämmschicht auf Die Ebene, in der sich die Oberseite des Dämmkeils 7 erstreckt, weist ein durch den Keilwinkel α des Dämmkeils 7 vorgegebenes Gefälle auf, das vom Fenster 2 zum vorderen Rand des Dämmkeils 7 hin abfällt. Der Keilwinkel α bzw. das Gefälle beträgt bevorzugt mindestens 5°.</p>
<p id="p0029" num="0029">An seinem die geringere Wandstärke aufweisenden Rand weist der Dämmkeil eine Nut auf, in die ein erstes Einsteckprofil 8 greift. Bei Bedarf kann das Einsteckprofil 8 mit Klebstoff oder Klebebändern in der Nut befestigt sein.</p>
<p id="p0030" num="0030">An dem ersten Einsteckprofil 8 ist ein erster Gewebelappen 9 befestigt, der unter einem Winkel von etwa 90° von der Ebene, die durch die der Schräge 6 abgewandte<!-- EPO <DP n="10"> --> Unterseite des Dämmkeils 7 aufgespannt wird, nach unten absteht. Beim Einbau des Dämmkeils 7 in den Wanddurchbruch wird der erste Gewebelappen 9 in eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Mörtelschicht eingeputzt, die nach der Montage der Wärmedämmschicht am Mauerwerk außenseitig auf die Wärmedämmschicht aufgebracht wird.</p>
<p id="p0031" num="0031">Der zweite Schenkel 5 jedes Bordprofils 3 ist im eingebauten Zustand jeweils mit seiner Rückseite einer ihm zugeordneten Laibung des Mauerwerks zugewandt, und zwar der zweite Schenkel 5 des linken Bordprofils 3 der linken Laibung und der zweite Schenkel 5 des rechten Bordprofils der rechten Laibung. Die Bordprofile 3 werden bei der Montage bevorzugt mit Hilfe von Klebstoff auf dem Dämmkeil 7, an der Laibung des Mauerwerks und/oder dem Fensterstock befestigt.</p>
<p id="p0032" num="0032">Wie in <figref idref="f0003">Fig. 3 und 4</figref> besonders gut erkennbar ist, weist der erste Schenkel 4 an seiner Oberseite mehrere, jeweils als Vorsprung ausgebildete Auflager 10, 11 für die Fensterbank 1 auf Die Auflager 10, 11 sind steg- oder streifenförmig ausgebildet ist und verlaufen parallel zum zweiten Schenkel 5. Dabei erstrecken sich die Auflager 10, 11 jeweils in einer Ebene, die gegenüber der von dem zweiten Schenkel 5 aufgespannten Ebene geneigt ist. An ihren freien Enden weisen die Auflager 10, 11 jeweils eine etwa parallel zu der vom ersten Schenkel aufgespannten Ebene angeordnete Auflagefläche für die Fensterbank 1 auf</p>
<p id="p0033" num="0033">Die Auflager 10, 11 sind in unterschiedlichen Abständen zum zweiten Schenkel 5 angeordnet und durch Zwischenräume seitlich voneinander beabstandet. Jeweils zwei Auflager 10, 11 sind paarweise einander zugeordnet und mit ihren freien Rändern aufeinander zu geneigt. Dabei ist ein erstes Auflager 10 gegenüber der vom zweiten Schenkel 5 aufgespannten Ebene nach rechts und ein zweites Auflager 11 gegenüber dieser Ebene nach links geneigt.</p>
<p id="p0034" num="0034">An der Oberseite des ersten Schenkels 4 sind außerdem mehrere Dichtlippen 12 angeordnet, die normal zu der von dem ersten Schenkel 4 aufgespannten Ebene über die Auflager 10, 11 überstehen (<figref idref="f0003">Fig. 3</figref>). Die Schenkel 4, 5 und die Auflager 10, 11 bestehen aus einem duroplastischen Kunststoff und die Dichtlippe aus einem thermoplastischen Kunststoff, der weicher ist als der duroplastischen Kunststoff Beide Kunststoffe sind einstückig miteinander verbundenen. Dies kann dadurch erreicht<!-- EPO <DP n="11"> --> werden, dass das Bordprofil 3 als Extrusionsprofil hergestellt wird und die beiden Kunststoffe durch Zusammenführen von unterschiedlichen Kunststoffschmelzen und anschließendes Extrudieren durch eine Profildüse einstückig miteinander verbunden werden.</p>
<p id="p0035" num="0035">In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> ist erkennbar, dass die Dichtlippen 12 seitlich jeweils vom zweiten Schenkel 5 und voneinander beabstandet sind. Die Dichtlippen 12 sind in einem zwischen den Auflagerpaaren befindlichen Freiraum angeordnet und durch Zwischenräume voneinander und von den Auflagern 10, 11 dieser Auflagerpaare beabstandet.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die Dichtlippen 12 sind jeweils steg- oder streifenförmig ausgebildet und erstrecken sich in einer Ebene, die gegenüber der von dem zweiten Schenkel 4 aufgespannten Ebene geneigt ist. Wie in <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> erkennbar ist, verformen sich die Dichtlippen 12 bei Belastung mit der Fensterbank 1 und liegen dann elastisch an der Unterseite der Fensterbank 1 an. Deutlich ist erkennbar, dass die die Dichtlippen 12 mit ihren freien Enden in Höhe der Auflageflächen der Auflager 10, 11 angeordnet sind, wenn die Fensterbank 1 plan auf den Auflagern 10, 11 aufliegt.</p>
<p id="p0037" num="0037">An einem in Montagestellung dem Fensterstock zugewandten Stirnende des Winkelprofils ist eine Abschlusswand 1 3 angeordnet ist, die sich in einer Ebene erstreckt, die normal zu der von dem zweiten Schenkel 5 aufgespannten Ebene verläuft. Die Ebene, in der sich die Abschlusswand 13 erstreckt, schließt mit der von dem ersten Schenkel aufgespannten Ebene einen Winkel ein, der um den Keilwinkel α des Dämmkeils größer ist als 90°. Dadurch kommt die Abschlusswand 1 3 mit ihrer dem ersten Schenkel 4 abgewandten Rückseite flächig am Fensterstock zur Anlage, wenn das Bordprofil in den Wanddurchbruch eingebaut ist.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Abschlusswand 13 weist an ihrem zum ersten Schenkel 4 benachbarten unteren Rand zwei laschenförmige Verbindungselemente 14 auf, die sich parallel zueinander und zu der von dem ersten Schenkel 4 aufgespannten Ebene erstrecken. Die Verbindungselemente 14 greifen formschlüssig zwischen die paarweise einander zugeordneten Auflager 10, 11 ein. Die Auflager 10, 11 übergreifen dabei jeweils mit einem durch die seitliche Neigung der Auflager 10, 11 bewirkten Überstand einen Randbereich des Verbindungselements 14. Bei der Montage des<!-- EPO <DP n="12"> --> Bordprofils wird die Abschlusswand 13 derart an der Stirnseite des Winkelprofils positioniert, dass die Verbindungselemente 14 den zwischen den paarweise einander zugewandten Auflagern 10, 11 gebildeten Zwischenräumen zugewandt sind. Danach werden die Abschlusswand 13 und die Stirnseite des Winkelprofils aufeinander zu bewegt, bis die Abschlusswand 1 3 an der Stirnseitenfläche des Winkelprofils zur Anlage kommt. Die Verbindungselemente 14 sind dann formschlüssig zwischen Auflagern 10, 11 und dem ersten Schenkel 4 des Bordprofils gehalten.</p>
<p id="p0039" num="0039">Wie in <figref idref="f0001 f0003 f0004">Fig. 1 und 3 bis 5</figref> erkennbar ist, weist der zweite Schenkel 5 mehrere parallel zum ersten Schenkel 4 angeordnete, von diesem und dem freien Rand 15 des zweiten Schenkels 5 beabstandete Sollbiegelinien 16 auf, die jeweils durch eine Einkerbung gebildet sind. Entlang der Sollbiegelinien 16 ist der freie Rand 15 des zweiten Schenkels 5 jeweils relativ zu einem zwischen der Sollbiegelinie 16 und dem ersten Schenkel 4 angeordneten Teilbereich des zweiten Schenkels 5 auf den ersten Schenkel 4 zu abwinkelbar ist. Wie in <figref idref="f0005">Fig. 7</figref> erkennbar ist, weist das Bordprofil 3 bei abgewinkeltem zweiten Schenkel 5 einen etwa C-förmigen Querschnitt auf, wobei der erste Schenkel 4 breiter ist als der abgewinkelte Rand 15 und mit seinem dem zweiten Schenkel 5 abgewandten Rand seitlich über den Rand 15 übersteht. Der vertikale Abstand zwischen der Ebene, in der die Auflageflächen für die Auflager 10, 11 angeordnet sind, und dem Rand 15 entspricht der Stärke der Fensterbank 1 oder ist etwas größer als diese, so dass die Fensterbank 1 bei der Montage zwischen den ersten Schenkel 4 und den Rand 15 eingeschoben werden kann.</p>
<p id="p0040" num="0040">Der Bausatz weist ferner eine linke und eine rechte Fertiglaibung 17 mit einer Laibungsplatte 18 aus einem wärmeisolierenden Schaumstoff auf An ihrer in Montagestellung der Laibung des Mauerwerks abgewandten Vorderseite haben die Laibungsplatten 18 jeweils eine fertige Oberfläche 19. Diese braucht nach dem Einbau nicht mehr bearbeitet werden. Die Oberfläche 19 weist eine raue Struktur auf und kann bei Bedarf mit einem daran anhaftenden Oberputz beschichtet und/oder gestrichen werden. An ihrem dem Fensterstock abgewandten stirnseitigen Rand weist die Laibungsplatte 18 eine Nut 20 auf, in die ein zweites Einsteckprofil 21 eingreift. Bei Bedarf kann das zweite Einsteckprofil 21 mit Klebstoff in der Nut 20 befestigt sein.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0041" num="0041">In <figref idref="f0007">Fig. 10</figref> ist erkennbar, dass der Dämmkeil 7 seitlich an die Laibungsplatte 18 angrenzt und dass bei der Montage an einer zwischen Dämmkeil 7 und Laibungsplatte 18 befindlichen Kehle eine Dichtspur 22 aufgebracht wird, welche die Laibungsplatte 18 gegen den Dämmkeil 7 abdichtet.</p>
<p id="p0042" num="0042">An dem zweiten Einsteckprofil 21 ist ein zweiter Gewebelappen 23 befestigt, der unter einem Winkel von etwa 90° von der von der Laibungsplatte 18 aufgespannten Ebene absteht. Beim Einbau der Laibungsplatte 18 wird der zweite Gewebelappen 23 in die Mörtelschicht eingeputzt, die nach der Montage der Wärmedämmschicht am Mauerwerk außenseitig auf die Wärmedämmschicht aufgebracht wird und mit dem Flächengewebe der Fassadendämmung überlappt.</p>
<p id="p0043" num="0043">In <figref idref="f0008">Fig. 11</figref> ist erkennbar, dass der Bausatz außerdem ein Fenster 2 mit einem Fensterstock 24 aufweist, auf dessen linkem und/oder rechtem Rand außenseitig ein erstes Verbreiterungsprofil 25 (<figref idref="f0009">Fig. 12</figref>) angeordnet ist. Dadurch wird erreicht, dass außen vor dem Verbreiterungsprofil 25 der für die Montage der Laibungsplatte 18 benötigte Baurum vorhanden ist. Unterseitig am Fensterstock 24 ist ein zweites Verbreiterungsprofil 26 vorgesehen, dessen Außenfläche vom Dämmkeil überdeckt ist.</p>
<p id="p0044" num="0044">Der Bausatz weist ferner drei Anschlussprofile 27 auf, die abschnittweise als U-Profile ausgestaltet sind, welche auf einen in Gebrauchstellung dem Fensterstock 24 zugewandten Randbereich der Laibungsplatten 18 oder den dem Fensterstock 24 zugewandten Randbereich des Dämmkeils 7 aufsteckbar sind. Die Anschlussprofile 27 haben jeweils zwei durch einen U-Quersteg 28 miteinander verbundene U-Schenkel 29, zwischen welche der dem Fensterstock 24 zugewandte Randbereich der Laibungsplatte 18 bzw. des Dämmkeils 7 einbringbar ist. Der U-Quersteg ist an seiner den U-Schenkeln abgewandten Rückseite und an seiner Vorderseite jeweils mit einer Dichtung 30, 31 beschichtet, die sich unterbrechungsfrei in Längsrichtung des Anschlussprofils 27 erstreckt. In <figref idref="f0010">Fig. 13</figref> ist noch erkennbar, dass seitlich an dem als U-Profil ausgestalteten Abschnitt des Anschlussprofils 27 ein Abdeckschenkel 32 angeordnet ist, der in der von dem U-Quersteg aufgespannten Ebene oder im Wesentlichen parallel dazu angeordnet ist. Wie in <figref idref="f0011">Fig. 14</figref> erkennbar ist,<!-- EPO <DP n="14"> --> überdeckt der Abdeckschenkel 32 in Montagestellung den Außenrand des Fensterstocks 24.</p>
<p id="p0045" num="0045">In <figref idref="f0012">Fig. 15</figref> ist erkennbar, dass nach der Montage der Bordprofile 3 die Fensterbank 1 zwischen die Bordprofile 3 einschiebbar ist. Der Einbau des Systems sichert den dichten Anschluss des Fassadendämm- oder Putzsystems bereits während der Bauphase. Ein Eindringen von Wasser in das Dämm- oder Putzsystem, das Mauerwerk, die Holzständerkonstruktion oder das mehrschalige Mauerwerk wird verhindert, bevor überhaupt eine Fensterbank 1 eingebaut wird.</p>
<p id="p0046" num="0046">Weiterhin kann die Fensterbank 1 jederzeit auf einfache Weise ausgetauscht, repariert oder geändert werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Bordprofil (3) zur Montage einer Fensterbank (1), insbesondere einer Außenfensterbank, wobei das Bordprofil (3) ein Winkelprofil mit einem ersten Schenkel (4) und einem am Mauerwerk einer Laibung anbringbaren zweiten Schenkel (5) aufweist, wobei der erste Schenkel (4) an seiner Oberseite wenigstens ein als Vorsprung ausgebildetes Auflager (10, 11) für die Fensterbank (1) hat, und wobei an der Oberseite des ersten Schenkels (4) mindestens eine, sich entlang diesem erstreckende Dichtlippe (12) angeordnet ist, die normal zu der von dem ersten Schenkel (4) aufgespannten Ebene über das wenigstens eine Auflager (10, 11) übersteht, wobei das Auflager (10, 11) mindestens eine dem zweiten Schenkel (5) zugewandte und/oder dem zweiten Schenkel (5) abgewandte Seitenwand hat, die mindestens einen Überstand aufweist, und wobei an einem Stirnende des Winkelprofils eine Abschlusswand (13) angeordnet ist, die sich in einer normal zu der von dem zweiten Schenkel (5) aufgespannten Ebene erstreckt, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schenkel (4, 5) aus einem ersten Kunststoff und die Dichtlippe (12) aus einem zweiten Kunststoff bestehen, der weicher ist als der erste Kunststoff, dass der erste Kunststoff einstückig mit dem zweiten Kunststoff verbunden ist, und dass die Abschlusswand (13) mindestens einen dem Auflager (10, 11) zugewandtes, vorspringendes Verbindungselement (14) aufweist, das formschlüssig mit dem mindestens einen Überstand verbindbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Bordprofil (3) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Kunststoff ein duroplastischer Kunststoff und der zweite Kunststoff ein thermoplastisches Elastomer ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Bordprofil (3) nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Dichtlippe (12) vom zweiten Schenkel (5) beabstandet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Bordprofil (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Dichtlippe (12) steg- oder streifenförmig ausgebildet ist und sich in einer Ebene erstreckt, die gegenüber einer von dem zweiten Schenkel (5) aufgespannten Vertikalebene geneigt ist.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Bordprofil (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das wenigstens eine Auflager (10, 11) steg- oder streifenförmig ausgebildet ist und sich parallel zum zweiten Schenkel (5) erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Bordprofil (3) nach Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Auflager (10, 11) in einer normal zu einer vom ersten Schenkel (4) aufgespannten ersten Ebene und normal zu einer vom zweiten Schenkel (5) aufgespannten Vertikalebene angeordneten Querschnittsebene im Wesentlichen L- oder T-förmig ausgestaltet ist mit einem an den ersten Schenkel (4) angeformten ersten Schenkelteil und einem quer dazu angeordneten, den Überstand bildenden zweiten Schenkelteil, das durch einen sich entlang dem ersten Schenkel (4) erstreckenden Freiraum oder eine sich entlang dem ersten Schenkel (4) erstreckende Nut von diesem beabstandet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Bordprofil (3) nach Anspruch 5 oder 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Winkelprofil mindestens zwei quer zur Längserstreckung des ersten Schenkels (4) voneinander beabstandete Auflager (10, 11) aufweist, die mit ihren Überständen einander zugewandt sind, und dass die Abschlusswand (1 3) mindestens ein laschenförmiges Verbindungselement (14) aufweist, das die beiden Überstände des Auflagerpaars untergreift.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Bordprofil (3) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Winkelprofil mindestens zwei steg- oder streifenförmig ausgebildete Auflager (10, 11) aufweist, die parallel zum zweiten Schenkel (5) verlaufen und in unterschiedlichen Abständen zu diesem angeordnet sind, dass zwischen diesen Auflagern (10, 11) mindestens zwei Dichtlippen (12) angeordnet sind, die ebenfalls parallel zum zweiten Schenkel (5) verlaufen und in unterschiedlichen Abständen zu diesem angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Bordprofil (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der zweite Schenkel (5) eine parallel zum ersten Schenkel (4) angeordnete, von diesem und dem freien Rand des zweiten Schenkels (5) beabstandete Sollbiegelinie (16) aufweist, entlang welcher ein freier Randbereich (15) des zweiten Schenkels (5) relativ zu einem zwischen der Sollbiegelinie<!-- EPO <DP n="17"> --> (16) und dem ersten Schenkel (4) angeordneten Teilbereich des zweiten Schenkels (5) auf den ersten Schenkel (4) zu abwinkelbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Bausatz zum wärmegedämmten Einbau einer Fensterbank (1) in einen für ein Fenster (2) vorgesehenen Wanddurchbruch eines Gebäudes, wobei der Bausatz ein linkes und ein rechtes Bordprofil (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, die Fensterbank (1) und einen unter dieser anbringbaren Dämmkeil (7) aufweist, wobei die Bordprofile (3) derart ausgestaltet sind, dass die Fensterbank (1) zwischen ihnen einbaubar ist, wenn die zweiten Schenkel (5) der Bordprofile dem Mauerwerk der Fensterleibung und die ersten Schenkel (4) dem Dämmkeil (7) zugewandt sind, wobei der Bausatz eine linke und eine rechte Laibungsplatte (18) aus einem wärmeisolierenden Werkstoff aufweist, und wobei die Laibungsplatten (1 8) jeweils mindestens eine fertige, ggf streichbare oder mit einem Oberputz beschichtbare Oberfläche (19) haben.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Bausatz nach Anspruch 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Bausatz ein Fenster (2) mit einem Fensterstock (24) aufweist, auf dessen linkem und/oder rechtem Rand außenseitig ein erstes Verbreiterungsprofil (25) angeordnet ist, und/oder dass am unteren Rand des Fensterstocks (24) unterseitig ein zweites Verbreiterungsprofil (26) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Bausatz nach Anspruch 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Bausatz mindestens zwei Anschlussprofile (27) aufweist, die zumindest abschnittweise als U-Profile ausgestaltet sind, welche auf einen in Gebrauchstellung dem Fensterstock (24) zugewandten Randbereich der Laibungsplatten (1 8) und/oder des Dämmkeils (7) aufsteckbar sind, wobei die Anschlussprofile (27) zwei durch einen U-Quersteg (28) miteinander verbundene U-Schenkel (29) haben, und wobei der U-Quersteg (28) an seiner den U-Schenkeln (29) abgewandten Rückseite mit einer sich entlang des Anschlussprofils (27) erstreckenden Dichtung (30, 31) beschichtet ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Edge profile (3) for installing a window sill (1), in particular an exterior window sill, wherein the edge profile (3) has an angled profile with a first limb (4) and a second limb (5), which can be fitted on the masonrywork of a reveal, wherein the first limb (4), on its upper side, has at least one bearing means (10, 11) for the window sill (1), said bearing means being designed in the form of a protrusion, and wherein the upper side of the first limb (4) has arranged on it at least one sealing lip (12), which extends along said first limb and projects beyond the at least one bearing means (10, 11) normal to the plane defined by the first limb (4), wherein the bearing means (10, 11) has at least one side wall which is directed towards the second limb (5) and/or away from the second limb (5) and has at least one projection, and wherein one end of the angled profile has arranged on it a terminating wall (13), which extends in a plane normal to the defined by the second limb (5), <b>characterized in that</b> the limbs (4, 5) consist of a first plastic and the sealing lip (12) consists of a second plastic, which is softer than the first plastic, <b>in that</b> the first plastic is connected in one piece to the second plastic, and <b>in that</b> the terminating wall (13) has at least one protruding connecting element (14), which is directed towards the bearing means (10, 11) and can be connected in a form-fitting manner to the at least one projection.<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Edge profile (3) according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the first plastic is a thermosetting plastic and the second plastic is a thermoplastic elastomer.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Edge profile (3) according to Claim 1 or 2, <b>characterized in that</b> the sealing lip (12) is spaced apart from the second limb (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Edge profile (3) according to one of Claims 1 to 3, <b>characterized in that</b> the sealing lip (12) is in the form of a crosspiece or strip and extends in a plane which is inclined in relation to a vertical plane defined by the second limb (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Edge profile (3) according to one of Claims 1 to 4, <b>characterized in that</b> the at least one bearing means (10, 11) is designed in the form of a crosspiece or strip and extends parallel to the second limb (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Edge profile (3) according to Claim 5, <b>characterized in that</b>, in a cross-sectional plane arranged normal to a first plane defined by the first limb (4) and normal to a vertical plane defined by the second limb (5), the bearing means (10, 11) is of essentially L-shaped or T-shaped configuration with a first limb part formed on the first limb (4) and a second limb part which is arranged transversely to the first limb part, forms the projection and is spaced apart from the first limb (4) by a clearance extending along the first limb (4) or a groove extending along the first limb (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Edge profile (3) according to Claim 5 or 6, <b>characterized in that</b> the angled profile has at least two bearing means (10, 11), which are spaced apart from one another in a direction transverse to the longitudinal extent of the first limb (4) and have their projections directed towards one another, and <b>in<!-- EPO <DP n="20"> --> that</b> the terminating wall (13) has at least one luglike connecting element (14), which engages beneath the two projections of the pair of bearing means.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Edge profile (3) according to one of Claims 4 to 7, <b>characterized in that</b> the angled profile has at least two crosspiece-form or strip-form bearing means (10, 11), which run parallel to the second limb (5) and are spaced apart therefrom by different distances, <b>in that</b> said bearing means (10, 11) have arranged between them at least two sealing lips (12), which likewise run parallel to the second limb (5) and are spaced apart therefrom by different distances.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Edge profile (3) according to one of Claims 1 to 8, <b>characterized in that</b> the second limb (5) has a predetermined bending line (16) which is arranged parallel to the first limb (4), is spaced apart from the latter and the free periphery of the second limb (5) and along which a free peripheral region (15) of the second limb (5) can be angled towards the first limb (4) relative to a sub-region of the second limb (5) which is arranged between the predetermined bending line (16) and the first limb (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Construction kit for the thermally insulated installation of a window sill (1) in a wall aperture provided for a window (2) in a building, wherein the construction kit has a left-hand and a right-hand edge profile (3) according to one of Claims 1 to 10, the window sill (1) and an insulating wedge (7), which can be fitted beneath said window sill, wherein the edge profiles (3) are designed such that the window sill (1) can be installed between them when the second limbs (5) of the edge profiles are directed towards the masonrywork of the window reveal and the first limbs (4) are directed towards the insulating wedge (7), wherein the construction kit has a left-hand and a right-hand reveal panel (18) made of a thermally<!-- EPO <DP n="21"> --> insulating material, and wherein the reveal panels (18) each have at least one finished surface (19) which can possibly be painted or coated with a finishing plaster.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Construction kit according to Claim 10, <b>characterized in that</b> the construction kit has a window (2) with a window frame (24), a first widening profile (25) being arranged on the outside of the left-hand and/or right-hand periphery of said window frame, and/or <b>in that</b> a second widening profile (26) is arranged on the underside of the lower periphery of the window frame (24).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Construction kit according to Claim 10, <b>characterized in that</b> the construction kit has at least two connection profiles (27) which, at least in part, are configured in the form of U profiles which can be fitted onto a peripheral region of the reveal panels (18) and/or the insulating wedge (7) which, in the use position, is directed towards the window frame (24), wherein the connection profiles (27) have two U limbs (29) connected to one another by a U crossbar (28), and wherein on its rear side, which is directed away from the U limbs (29), the U crossbar (28) is coated with a seal (30, 31) extending along the connection profile (27).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Profilé de bord (3) pour le montage d'un rebord de fenêtre (1), en particulier d'un rebord de fenêtre extérieur, le profilé de bord (3) présentant un profilé coudé avec une première branche (4) et une deuxième branche (5) pouvant être montée sur la maçonnerie d'une baie, la première branche (4) présentant, au niveau de son côté supérieur, au moins un appui (10, 11) réalisé sous forme de saillie pour le rebord de fenêtre (1) et au moins une lèvre d'étanchéité (12) s'étendant au niveau du côté supérieur de la première branche (4) le long de celle-ci, laquelle lèvre d'étanchéité dépasse perpendiculairement au plan tendu par la première branche (4) au-delà de l'au moins un appui (10, 11), l'appui (10, 11) présentant au moins une paroi latérale tournée vers la deuxième branche (5) et/ou opposée à la deuxième branche (5), qui présente au moins un dépassement, et une paroi de terminaison (13) étant disposée au niveau d'une extrémité frontale du profilé coudé, laquelle s'étend dans un plan perpendiculaire au tendu par la deuxième branche (5), <b>caractérisé en ce que</b> les branches (4, 5) se composent d'un premier plastique et la lèvre d'étanchéité (12) se compose d'un deuxième plastique qui est plus souple que le premier plastique, <b>en ce que</b> le premier plastique est connecté d'une seule pièce au deuxième plastique et <b>en ce que</b> la paroi de<!-- EPO <DP n="23"> --> terminaison (13) présente au moins un élément de connexion saillant (14), tourné vers l'appui (10, 11), lequel peut être connecté par engagement par correspondance de formes à l'au moins un dépassement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Profilé de bord (3) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le premier plastique est un plastique duroplastique et le deuxième plastique est un élastomère thermoplastique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Profilé de bord (3) selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la lèvre d'étanchéité (12) est espacée de la deuxième branche (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Profilé de bord (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce que</b> la lèvre d'étanchéité (12) est réalisée en forme de nervure ou de bande et s'étend dans un plan qui est incliné par rapport à un plan vertical tendu par la deuxième branche (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Profilé de bord (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> l'au moins un appui (10, 11) est réalisé en forme de nervure ou en forme de bande et s'étend parallèlement à la deuxième branche (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Profilé de bord (3) selon la revendication 5, <b>caractérisé en ce que</b> l'appui (10, 11) est configuré dans un plan en section transversale disposé perpendiculairement à un premier plan tendu par la première branche (4) et perpendiculairement à un plan vertical tendu par la deuxième branche (5) essentiellement en forme de L ou T avec une première partie de branche façonnée sur la première branche (4) et une deuxième partie de branche disposée transversalement par rapport à celle-ci, formant<!-- EPO <DP n="24"> --> le dépassement, qui est espacée de celle-ci par un espace libre s'étendant le long de la première branche (4) ou par une nervure s'étendant le long de la première branche (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Profilé de bord (3) selon la revendication 5 ou 6, <b>caractérisé en ce que</b> le profilé coudé présente au moins deux appuis (10, 11) espacés l'un de l'autre transversalement à l'étendue longitudinale de la première branche (4), lesquels sont tournés l'un vers l'autre avec leurs dépassements, et <b>en ce que</b> la paroi de terminaison (13) présente au moins un élément de connexion en forme de patte (14) qui vient en prise par le dessous avec les deux dépassements de la paire d'appuis.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Profilé de bord (3) selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, <b>caractérisé en ce que</b> le profilé coudé présente au moins deux appuis (10, 11) réalisés en forme de nervure ou de bande, lesquels s'étendent parallèlement à la deuxième branche (5) et sont disposés à des distances différentes de celle-ci, <b>en ce qu'</b>entre ces appuis (10, 11) sont disposées au moins deux lèvres d'étanchéité (12) qui s'étendent également parallèlement à la deuxième branche (5) et sont disposées à des distances différentes de celle-ci.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Profilé de bord (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, <b>caractérisé en ce que</b> la deuxième branche (5) présente une ligne de flexion de consigne (16) disposée parallèlement à la première branche (4), espacée de celle-ci et du bord libre de la deuxième branche (5), le long de laquelle une région de bord libre (15) de la deuxième branche (5) peut être coudée vers la première branche (4) par rapport à une région partielle de la deuxième branche (5) disposée<!-- EPO <DP n="25"> --> entre la ligne de flexion de consigne (16) et la première branche (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Kit de montage pour l'installation isolée thermiquement d'une bordure de fenêtre (1) dans un orifice de paroi d'un bâtiment prévu pour une fenêtre (2), le kit de montage présentant un profilé de bord gauche et un profilé de bord droit (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, la bordure de fenêtre (1) et une cale d'isolation (7) pouvant être montée en dessous de celle-ci, les profilés de bord (3) étant configurés de telle sorte que la bordure de fenêtre (1) puisse être installée entre eux lorsque les deuxièmes branches (5) des profilés de bord sont tournées vers la maçonnerie de la baie de fenêtre et que les premières branches (4) sont tournées vers la cale d'isolation (7), le kit de montage présentant une plaque de baie gauche et une plaque de baie droite (18) en matériau isolant thermiquement, et les plaques de baie (18) présentant à chaque fois au moins une surface finie (19), éventuellement pouvant être peinte ou revêtue d'un enduit extérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Kit de montage selon la revendication 10, <b>caractérisé en ce que</b> le kit de montage présente une fenêtre (2) avec un châssis de fenêtre (24) sur le bord gauche et/ou droit duquel est disposé, du côté extérieur, un premier profilé d'élargissement (25), et/ou <b>en ce qu'</b>au niveau du bord inférieur du châssis de fenêtre (24), est disposé, du côté inférieur, un deuxième profilé d'élargissement (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Kit de montage selon la revendication 11, <b>caractérisé en ce que</b> le kit de montage présente au moins deux profilés de raccordement (27) qui sont configurés au moins en partie sous forme de<!-- EPO <DP n="26"> --> profilés en U, qui peuvent être enfichés sur une région de bord des plaques de baie (18) et/ou de la cale d'isolation (7) tournée dans la position d'utilisation vers le châssis de fenêtre (24), les profilés de raccordement (27) ayant deux branches en U (29) connectées l'une à l'autre par une nervure transversale en U (28), et la nervure transversale en U (28) étant revêtue au niveau de son côté arrière opposé aux branches en U (29) avec un joint d'étanchéité (30, 31) s'étendant le long du profilé de raccordement (27).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="187" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="160" he="186" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0003" num="3,4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="164" he="230" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="30"> -->
<figure id="f0004" num="5,6"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="216" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0005" num="7,8µ"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="227" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="32"> -->
<figure id="f0006" num="9"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="165" he="202" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="33"> -->
<figure id="f0007" num="10"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="165" he="204" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="34"> -->
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<figure id="f0009" num="12"><img id="if0009" file="imgf0009.tif" wi="94" he="192" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="36"> -->
<figure id="f0010" num="13"><img id="if0010" file="imgf0010.tif" wi="86" he="205" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="37"> -->
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<figure id="f0012" num="15"><img id="if0012" file="imgf0012.tif" wi="161" he="154" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="AT004959U1"><document-id><country>AT</country><doc-number>004959</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE202006002740U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>202006002740</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0009]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE202010011329U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>202010011329</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0009]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="EP2967712A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>2967712</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0009]</crossref></li>
</ul></p>
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