[0001] Die Erfindung geht aus von einer Induktionsheizvorrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Es ist bekannt, ein Leistungsschaltelement zur Schaltung einer Hauptenergieversorgung
von Kochfeldinduktionsheizelementen mittels Treiberschaltkreisen zu aktivieren und
deaktivieren, wobei die Treiberschaltkreise einen Schaltenergiepuffer aufweisen, der
vor Betriebsbeginn eines Schaltbetriebs des Leistungsschaltelements über ein zweites
Leistungsschaltelement von einem Hilfsspannungskreis geladen wird.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines erhöhten Komforts und/oder eines
verbesserten Schaltverhaltens bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch
die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Induktionsheizvorrichtung, insbesondere einer Kochfeldinduktionsheizvorrichtung,
mit zumindest einem ersten Leistungsschaltelement, das dazu vorgesehen ist, eine Hauptenergieversorgung
zu schalten, und mit zumindest einem ersten Treiberschaltkreis, der dazu vorgesehen
ist, das erste Leistungsschaltelement zu aktivieren und/oder zu deaktivieren und der
zumindest einen Schaltenergiepuffer aufweist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Induktionsheizvorrichtung zumindest einen ersten
Ladeschaltkreis mit zumindest einem Schaltelement aufweist, das dazu vorgesehen ist,
den Schaltenergiepuffer in zumindest einem ersten Betriebszustand mit der Hauptenergieversorgung
zu verbinden, um den Schaltenergiepuffer zu laden. Unter einem "Leistungsschaltelement"
soll insbesondere ein Schaltelement verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, in
zumindest einem Betriebsmodus einen mittleren Strom von zumindest 0,5 A, insbesondere
zumindest 1 A, vorteilhaft zumindest 4 A, vorzugsweise zumindest 10 A, insbesondere
periodisch, zu schalten. Insbesondere ist das Leistungsschaltelement dazu geeignet,
den mittleren Strom über eine Dauer von mehr als 10 Sekunden, insbesondere mehr als
1 Minute, vorteilhaft mehr als 10 Minuten, vorzugsweise defektfrei, zu tragen. Vorteilhaft
ist das Leistungsschaltelement als Halbleiterbauelement, insbesondere als Transistor,
vorteilhaft als IGBT, alternativ als MOSFET, und/oder als Transistorgruppe ausgebildet.
Insbesondere ist das Leistungsschaltelement dazu vorgesehen, mit einer Frequenz von
zumindest 1 kHz, insbesondere zumindest 10 kHz, vorteilhaft zumindest 50 kHz, zu schalten.
Unter einem "Schaltelement" soll insbesondere eine Komponente verstanden werden, die
dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit von einem Signal, insbesondere einem an Schaltkontakten
anliegenden elektrischen Signal, zumindest eine elektrisch leitfähige Verbindung zwischen
zumindest zwei Leistungskontakten herzustellen und/oder zu trennen. Unter einer "Hauptenergieversorgung"
soll insbesondere eine Schaltung verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine
Leistung von zumindest 100 W, insbesondere zumindest 500 W, vorteilhaft zumindest
1000 W, vorzugsweise zumindest 2000 W, bereitzustellen. Insbesondere ist die Hauptenergieversorgung
dazu vorgesehen, eingangsseitig an zumindest eine Phase eines Stromversorgungsnetzes
oder einer anderen Energiequelle angeschlossen zu werden. Insbesondere weist die Hauptenergieversorgung
ausgangsseitig eine Spannung, vorzugsweise eine, insbesondere pulsierende, Gleichspannung,
von zumindest 100 V, insbesondere zumindest 200 V auf. Insbesondere weist die Hauptenergieversorgung
ausgangsseitig zumindest eine Pufferkapazität auf. Insbesondere weist die Hauptenergieversorgung
eingangsseitig zumindest eine Gleichrichtereinheit und/oder zumindest eine Filtereinheit
auf. Darunter, dass das Leistungsschaltelement dazu vorgesehen ist, "eine Hauptenergieversorgung
zu schalten", soll insbesondere verstanden werden, dass das Leistungsschaltelement
dazu vorgesehen ist, zumindest ein Leistungsbauteil, insbesondere zumindest einen
Induktor, mit der Hauptenergieversorgung zu verbinden. Insbesondere ist das Leistungsschaltelement
dazu vorgesehen, einen Strom des Induktors, der dazu vorgesehen ist, in dem Betriebsmodus
eine Leistung von zumindest 100 W, insbesondere zumindest 500 W, vorteilhaft zumindest
1000 W, vorzugsweise zumindest 2000 W, von der Hauptenergieversorgung zu beziehen,
zu schalten. Unter einem "Induktor" soll insbesondere ein gewickelter elektrischer
Leiter verstanden werden, vorzugsweise in Form einer Kreisscheibe, der in zumindest
einem Betriebszustand von hochfrequentem Wechselstrom durchflossen wird. Der Induktor
ist vorzugsweise dazu vorgesehen, elektrische Energie in ein magnetisches Wechselfeld
umzuwandeln, das dazu vorgesehen ist, in einem metallischen, vorzugsweise zumindest
teilweise ferromagnetischen, Heizmittel, insbesondere einem Gargeschirr, Wirbelströme
und/oder Ummagnetisierungseffekte hervorzurufen, die in Wärme umgewandelt werden.
Unter einem "Treiberschaltkreis" soll insbesondere ein Schaltkreis verstanden werden,
der dazu vorgesehen ist, Schaltkontakte des Leistungsschaltelements, insbesondere
in Abhängigkeit von Signalen einer Steuereinheit mit unterschiedlichen Signalen zu
belegen, insbesondere die Schaltkontakte kurzzuschließen oder eine Spannung und/oder
einen Strom anzulegen. Insbesondere ist der Treiberschaltkreis dazu vorgesehen, als
Sicherheitsglied zwischen der Steuereinheit und der Hauptenergieversorgung zu fungieren.
Unter einem "Schaltenergiepuffer" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die dazu vorgesehen ist, Energie zur Erzeugung der unterschiedlichen Signale zur Belegung
der Schaltkontakte des Leistungsschaltelements zu speichern. Insbesondere ist der
Schaltenergiepuffer von zumindest einer elektrischen Kapazität, insbesondere zumindest
einem Kondensator, gebildet. Insbesondere weist der Ladeschaltkreis zumindest einen
Begrenzungswiderstand auf, der dazu vorgesehen ist, einen in den Schaltenergiepuffer
fließenden Strom zu begrenzen. Insbesondere weist der Ladeschaltkreis zumindest eine
Spannungsbegrenzungseinheit auf, die dazu vorgesehen ist, eine über dem Schaltenergiepuffer
abfallende Spannung zu begrenzen. Darunter, dass ein Schaltelement dazu vorgesehen
ist, ein Bauteil "mit der Hauptenergieversorgung zu verbinden", soll insbesondere
verstanden werden, dass das Schaltelement in zumindest einem Betriebszustand einen
Stromkreis schließt, so dass ein Stromfluss von der Hauptenergieversorgung über das
Bauteil möglich ist. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt
und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten
Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese
bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt
und/oder ausführt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere ein hoher Komfort erreicht
werden, da insbesondere ein Einschaltgeräusch, insbesondere ein Klick-Geräusch, bei
einem Start eines Schaltbeginns des Leistungsschaltelements und/oder eines Betriebs
des Induktors, vermieden werden kann. Insbesondere kann auf eine Entladung einer Pufferkapazität
der Hauptenergieversorung vor Beginn eines Schaltbetriebs verzichtet werden. Insbesondere
kann ein gleichmäßiges Schaltverhalten erreicht werden. Insbesondere kann ein asymmetrischer
Spannungsverlauf zumindest im Wesentlichen vermieden werden. Insbesondere kann ein
Schaltbetrieb unabhängig von einem Nulldurchgang einer angeschlossenen Phase des Stromversorgungsnetzes
gestartet werden.
[0007] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Induktionsheizvorrichtung eine Steuereinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, einen Schaltbetrieb des Leistungsschaltelements
durch Signale an den Treiberschaltkreis zu steuern und vor Beginn des Schaltbetriebs
den Schaltenergiepuffer über das Schaltelement mit der Hauptenergieversorgung zu verbinden.
Vorzugsweise umfasst die Steuereinheit eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich
zur Recheneinheit eine Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Steuer- und/oder
Regelprogramm, das dazu vorgesehen ist, von der Recheneinheit ausgeführt zu werden.
Insbesondere weist die Steuereinheit Steuerausgänge auf, die mit Steuereingängen zumindest
des einen Treiberschaltkreises verbunden sind. Unter einem "Schaltbetrieb" des Leistungsschaltelements
soll insbesondere ein Betriebsmodus verstanden werden, in dem das Leistungsschaltelement,
vorzugsweise zumindest abschnittsweise periodisch, insbesondere mit einer Frequenz
von zumindest 10 kHz, insbesondere zumindest 10 kHz, betrieben wird. Insbesondere
verbindet die Steuereinheit mittels Ansteuerung des Schaltelements des Ladeschaltkreises
den Schaltenergiepuffer maximal 1 s, vorteilhaft maximal 0,3 s, vorzugsweise maximal
0,1 s, vorzugsweise maximal 0,03 s, vor Beginn des Schaltbetriebs mit der Hauptenergieversorgung.
Insbesondere sind Schalteingänge des Schaltelements mit Schaltausgängen der Steuereinheit
verbunden. Es kann insbesondere ein gutes Schaltverhalten erreicht werden. Insbesondere
kann ein asymmetrischer Spannungsverlauf zumindest im Wesentlichen vermieden werden.
[0008] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Induktionsheizvorrichtung zumindest einen zweiten
Ladeschaltkreis aufweist, der dazu vorgesehen ist, den Schaltenergiepuffer während
eines Schaltbetriebs des Leistungsschaltelements mittels einer Steuerenergieversorgung
zu laden. Unter einer "Steuerenergieversorgung" soll insbesondere eine Schaltung verstanden
werden, die eine im Vergleich zu der Hauptenergieversorgung geringere Leistungstragfähigkeit
und/oder unterschiedliche Spannung aufweist. Insbesondere weist eine Spannung der
"Steuerenergieversorgung" eine, insbesondere um einen Faktor von zumindest 10, geringere
Welligkeit und/oder Spannung auf als die Hauptenergieversorgung. Insbesondere ist
die Steuerenergieversorgung an die Hauptenergieversorgung angeschlossen. Vorteilhaft
ist die Steuerenergieversorgung dazu vorgesehen ist, separat an zumindest eine Phase
eines Stromversorgungsnetzes angeschlossen zu werden, um die Hauptenergieversorgung
besser steuern zu können. Insbesondere weisen die Hauptenergieversorgung und die Steuerenergieversorgung
einen gemeinsamen Kontakt auf. Es kann insbesondere eine geringe Beeinflussung, insbesondere
eine geringe Asymmetrie, eines Stroms durch das Leistungsschaltelement, insbesondere
eines Stroms durch den Induktor, erreicht werden, insbesondere wenn der Schaltenergiepuffer
während eines Schaltbetriebs geladen wird.
[0009] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Induktionsheizvorrichtung eine Steuereinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, während eines Schaltbetriebs des Leistungsschaltelements
eine Verbindung des Schaltenergiepuffers mit der Hauptenergieversorgung mittels des
Schaltelements getrennt zu halten. Es kann insbesondere eine geringe Beeinflussung,
insbesondere eine geringe Asymmetrie, eines Stroms durch das Leistungsschaltelement,
insbesondere eines Stroms durch den Induktor, erreicht werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Schaltelement als ein elektronischer Schalter,
insbesondere als ein Optorelais, ein Halbleiterrelais, Bipolar- oder Feldeffekttransistor,
ausgebildet ist. Unter einem "Optorelais" soll insbesondere ein Schaltelement verstanden
werden, das eine Potentialtrennung zwischen den Schaltkontakten und den Leistungskontakten
mittels zumindest eines Optokopplers durchführt. Unter einem "Optokoppler" soll insbesondere
eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, ein elektrisches Signal,
insbesondere mittels LED, in ein optisches Signal, insbesondere sichtbares Licht oder
Infrarot, zu wandeln, und das optische Signal wiederum, insbesondere mittels Photodiode,
in ein elektrisches Signal zu wandeln. Insbesondere kann eine hohe Haltbarkeit erreicht
werden. Es kann insbesondere eine sichere Ansteuerung erreicht werden.
[0011] Vorteilhaft findet die Erfindung Anwendung in einer Induktionsheizvorrichtung, die
zumindest ein weiteres Leistungsschaltelement aufweist, das gemeinsam mit dem ersten
Leistungsschaltelement einen Wechselrichter ausbildet. Insbesondere weist der Wechselrichter
eine Halbbrückentopologie oder eine Vollbrückentopologie auf, wobei der zumindest
eine Induktor vorzugsweise in einem Brückenzweig angeordnet ist. Insbesondere ist
zumindest ein Leistungskontakt des ersten Leistungsschaltelements direkt mit einem
Leistungskontakt des weiteren Leistungsschaltelements verbunden. Insbesondere bildet
der Leistungskontakt des ersten Leistungsschaltelements, der direkt mit dem Leistungskontakt
des weiteren Leistungsschaltelements verbunden ist, einen Schaltkontakt des ersten
Leistungsschaltelements aus. Unter einer "direkten Verbindung" soll insbesondere eine
elektrische Verbindung verstanden werden, die, zumindest in einem Betriebszustand
mit einem Stromfluss von Wechselstrom über die Verbindung mit einer Frequenz zwischen
1 kHz und 100 kHz, eine Impedanz aufweist, die von ihrem Betrag her kleiner ist als
10 V/A, insbesondere kleiner ist als 1 V/A, vorzugsweise kleiner ist als 0,1 V/A und
deren Betrag insbesondere über einen Frequenzbereich von 1 kHz bis 100 kHz um maximal
100 %, insbesondere maximal 40 %, vorteilhaft maximal 10 % und vorzugsweise maximal
3 % schwankt. Unter einer Impedanz soll insbesondere eine Division einer Effektivspannung
durch einen Effektivstrom der elektrischen Verbindung verstanden werden. Es kann insbesondere
eine hohe Effizienz erreicht werden.
[0012] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass dem Leistungsschaltelement und dem weiteren Leistungsschaltelement
unterschiedlich große Stabilisierungswiderstände parallel geschaltet sind. Insbesondere
ist der dem ersten Leistungsschaltelement parallel geschaltete Stabilisierungswiderstand
größer als der dem weiteren Leistungsschaltelement parallel geschaltete Stabilisierungswiderstand.
Insbesondere entspricht ein kombinierter Widerstand des dem ersten Leistungsschaltelement
parallel geschalteten Stabilisierungswiderstands und des Ladeschaltkreises zumindest
im Wesentlichen dem Widerstand des dem weiteren Leistungsschaltelement parallel geschalteten
Stabilisierungswiderstands. Hierdurch kann insbesondere eine asymmetrische Spannungsaufteilung
der von der Hauptenergieversorgung bereitgestellten Spannung auf die Leistungsschaltelemente
vor einem Ladevorgang des Schaltenergiepuffers erreicht werden, wobei durch Anschließen
des Schaltenergiepuffers an die Hauptenergieversorgung ein schneller Ladevorgang erreicht
werden kann.
[0013] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass einer ersten und einer zweiten Resonanzkapazität
unterschiedlich große Stabilisierungswiderstände parallel geschaltet sind. Die Resonanazkapazitäten
verbinden einen ersten Kontakt des Induktors jeweils mit unterschiedlichen Polen der
Hauptenergieversorgung.
[0014] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind dem ersten Leistungsschaltelement
und der zweiten Resonanzkapazität oder dem zweiten Leistungsschaltelement und der
ersten Resonanzkapazität unterschiedlich große Stabilisierungswiderstände parallel
geschaltet. In einem ersten Ausführungsbeispiel wäre ein Stabilisierungswiderstand
dem ersten Leistungsschaltelement und ein weiterer Stabilisierungswiderstand der zweiten
Resonanzkapazität parallel geschaltet. In einem zweiten Ausführungsbeispiel wäre ein
Stabilisierungswiderstand dem zweiten Leistungsschaltelement und ein weiterer Stabilisierungswiderstand
der ersten Resonanzkapazität parallel geschaltet.Ferner wird vorgeschlagen, dass die
Steuereinheit dazu vorgesehen ist, den Schaltbetrieb zu starten, wenn über den Stabilisierungswiderständen
abfallende Spannungen zumindest im Wesentlichen gleich sind. Insbesondere weist die
Induktionsheizvorrichtung Spannungsmesser auf, die Spannungen über den Leistungsschaltelementen
messen und die Steuereinheit ist dazu vorgesehen, diese zur Bestimmung eines Startpunkts
für den Schaltbetrieb auszuwerten. Alternativ ist es denkbar, dass die Steuereinheit
dazu vorgesehen ist, nach vorgegebener Zeit, die insbesondere berechnet und/oder abgespeichert
ist, die Verbindung des Schaltenergiepuffers mit der Hauptenergieversorgung zu trennen
und den Schaltbetrieb zu starten. Es kann insbesondere ein hoher Komfort, insbesondere
durch Vermeidung von Einschaltgeräuschen, erreicht werden.
[0015] Neben einem Einsatz in Kochfeldern ist ein Einsatz der Erfindung in anderen Hausgeräten,
insbesondere in Gargeräten, beispielsweise Backöfen, denkbar.
[0016] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0017] Es zeigen in schematischer Ansicht:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Kochfeld in einer Ansicht von oben und
- Fig. 2
- ein Schaltdiagramm einer erfindungsgemäße Kochfeldvorrichtung.
[0018] Figur 1 zeigt ein als Induktionskochfeld ausgebildetes Hausgerät 10 mit Induktoren
12 die unter einer Kochfeldplatte 11 angeordnet sind. Das Hausgerät 10 weist als Kochfeldinduktionsheizvorrichtungen
ausgebildeten Induktionsheizvorrichtungen 20 auf (Figur 2).
[0019] Die Induktionsheizvorrichtung 20 weist ein erstes Leistungsschaltelement 22 und ein
weiteres Leistungsschaltelement 24, die jeweils dazu vorgesehen ist, eine Hauptenergieversorgung
14 zu schalten, auf. Die Leistungsschaltelemente 22, 24 sind Teil einer Halbbrückenschaltung,
in deren Brückenzweig einer der Induktoren 12 angeordnet ist. Die Leistungsschaltelemente
22, 24 sind jeweils von einem IGBT gebildet, dem eine Freilaufdiode und eine Snubberkapazität
parallel geschaltet sind. Die Halbbrückenschaltung weist zwei Resonanzkapazitäten
26, 27 auf, die einen ersten Kontakt des Induktors 12 jeweils mit unterschiedlichen
Polen der Hauptenergieversorgung 14 verbinden. Ein zweiter Kontakt des Induktors 12
ist über die beiden Leistungsschaltelemente 22, 24 jeweils mit unterschiedlichen Polen
der Hauptenergieversorgung 14 verbindbar. Der zweite Kontakt des Induktors 12 ist
mit jeweils einem Leistungskontakt der Leistungsschaltelemente 22, 24 verbunden, wobei
weitere Leistungskontakte der Leistungsschaltelemente 22, 24 jeweils mit unterschiedlichen
der Pole der Hauptenergieversorgung 14 verbunden sind.
[0020] Die Induktionsheizvorrichtung 20 weist einen ersten Treiberschaltkreis 30 auf, der
dazu vorgesehen ist, das erste Leistungsschaltelement 22 zu aktivieren und zu deaktivieren
und der einen als Bootstrapkapazität ausgebildeten Schaltenergiepuffer 32 aufweist.
Die Induktionsheizvorrichtung 20 weist einen zweiten Treiberschaltkreis 31 auf, der
dazu vorgesehen ist, das weitere Leistungsschaltelement 24 zu aktivieren und zu deaktivieren.
Die Induktionsheizvorrichtung 20 weist eine Steuereinheit 16 auf, die dazu vorgesehen
ist, einen Schaltbetrieb der Leistungsschaltelemente 22, 24 durch Signale an die jeweiligen
Treiberschaltkreise 30, 31 zu steuern. Die Steuereinheit 16 ist dazu vorgesehen, in
einem Schaltbetrieb die Leistungsschaltelemente 22, 24 abwechselnd zu aktivieren,
wobei zwischen einem Aktivierungszeitraum eines der Leistungsschaltelemente 22, 24
und einem darauf folgenden weiteren Aktivierungszeitraum eines anderen der Leistungsschaltelemente
22, 24 eine Pause liegen kann, in der beide der Leistungsschaltelemente 22, 24 inaktiv
sind, also eine Verbindung sperren. Die Treiberschaltkreise 30, 31 sind jeweils dazu
vorgesehen, durch Anlegen einer Spannung zwischen Schaltkontakten der Leistungsschaltelemente
22, 24 die Leistungsschaltelemente 22, 24 zu aktivieren und durch Kurzschließen der
Schaltkontakte der Leistungsschaltelemente 22, 24 die Leistungsschaltelemente 22,
24 zu deaktivieren. Der Schaltenergiepuffer 32 dient einer Bereitstellung einer zum
Schalten notwendigen Spannung, auch bei durch das weitere Leistungsschaltelement 24
getrennter Verbindung.
[0021] Einer der Schaltkontakte der Leistungsschaltelemente 22, 24 bildet jeweils einen
gemeinsamen Kontakt mit einem der Leistungskontakte der Leistungsschaltelemente 22,
24. Der gemeinsame Kontakt des weiteren Leistungsschaltelements 24 ist direkt mit
einem Pol der Hauptenergieversorgung 14 verbunden. Der gemeinsame Kontakt des ersten
Leistungsschaltelements 22 ist mit dem weiteren Leistungskontakt des weiteren Leistungsschaltelements
24 direkt verbunden.
[0022] Weiterhin weist die Induktionsheizvorrichtung 20 einen ersten Ladeschaltkreis 40
mit einem Schaltelement 42 auf, das dazu vorgesehen ist, den Schaltenergiepuffer 32
vor Beginn des Schaltbetriebs, den Schaltenergiepuffer 32 über das Schaltelement 42
mit der Hauptenergieversorgung 14 zu verbinden, um den Schaltenergiepuffer 32 zu laden.
Der erste Ladeschaltkreis 40 weist weiterhin einen Strombegrenzungswiderstand 44 auf,
der in Reihe mit dem Schaltelement 42 geschaltet ist. Optional ist es denkbar, dass
der erste Ladeschaltkreis 40 eine Diode 46 aufweist, um eine Stromflussrichtung festzulegen,
die ebenfalls in Reihe mit dem Schaltelement 42 geschaltet ist. Ein erster Kontakt
des Ladeschaltkreis 40 ist an einen Pol der Hauptenergieversorgung 14, an den das
erste Leistungsschaltelement 22 direkt angeschlossen ist, direkt angeschlossen. Ein
zweiter Kontakt des Ladeschaltkreis 40 ist an einen ersten Kontakt des Schaltenergiepuffers
32 angeschlossen. Ein zweiter Kontakt des Schaltenergiepuffers 32 ist mit dem gemeinsamen
Kontakt des ersten Leistungsschaltelements 22 verbunden. Der Schaltenergiepuffer 32
weist eine Kapazität und eine der Kapazität parallel geschaltete Zenerdiode auf, die
eine Spannung der Kapazität des Schaltenergiepuffers 32 begrenzt. Das Schaltelement
42 ist von einem Optorelais gebildet. Das Schaltelement 42 weist eine Spannungsfestigkeit
von 600 V auf.
[0023] Alternativ sind Ausgestaltungen des Schaltelements als isolierter, nichtisolierter,
bipolarer, bidirektionaler und/oder unidirektionaler Transistor oder als elektromechanischer
Schalter, insbesondere als klassisches Relais, denkbar.
[0024] Dem Leistungsschaltelement 22 und dem weiteren Leistungsschaltelement 24 sind unterschiedlich
große Stabilisierungswiderstände 23, 25 parallel geschaltet. Dem ersten Leistungsschaltelement
22 ist ein Stabilisierungswiderstand 23 von 750 kΩ parallel geschaltet. Dem weiteren
Leistungsschaltelement 24 ist ein Stabilisierungswiderstand 25 von 100 kΩ parallel
geschaltet.
[0025] Wird durch die Steuereinheit 16 mittels des Schaltelements 42 eine Verbindung zwischen
dem Schaltenergiepuffer 32 und der Hauptenergieversorgung 14 hergestellt, fließt über
den ersten Ladeschaltkreis 40, den Schaltenergiepuffer 32, den Induktor 12 und die
Resonanzkapazität 27 ein Strom, der den Schaltenergiepuffer 32 lädt. Weiterhin fließt
von der Hauptenergieversorgung 14 über den ersten Ladeschaltkreis 40, den Schaltenergiepuffer
32, und den dem weiteren Leistungsschaltelement 24 parallel geschalteten Stabilisierungswiderstand
25 ein Strom, der den Schaltenergiepuffer 32 lädt. Ferner fließt durch Ausgleichsströme
zwischen den durch die unterschiedlich großen Stabilisierungswiderstände 23, 25 ungleich
geladenen Resonanzkapazitäten 26, 27 ein Strom von der Resonanzkapazität 26 über den
ersten Ladeschaltkreis 40, den Schaltenergiepuffer 32 und den Induktor 12 ein Strom,
der den Schaltenergiepuffer 32 lädt. Durch die fließenden Ströme wird eine Spannung
der Resonanzkapazitäten 26, 27 und/oder über den Leistungsschaltelementen 22, 24 gegeneinander
ausgeglichen
[0026] Die Steuereinheit 16 ist dazu vorgesehen ist, den Schaltbetrieb zu starten, wenn
über den Stabilisierungswiderständen 23, 25 abfallende Spannungen zumindest im Wesentlichen
gleich sind. Dieser Zeitpunkt kann entweder durch Messung der Spannungen oder durch
Berechnungen bestimmt werden. Zu Beginn des Schaltbetriebs wird das Schaltelement
42 durch die Steuereinheit 16 deaktiviert. Die Verbindung des Schaltenergiepuffers
32 mit der Hauptenergieversorgung 14 mittels des Schaltelements 42 wird während des
Schaltbetriebs der Leistungsschaltelemente 22, 24 kontinuierlich getrennt gehalten.
[0027] In einer alternativen Ausgestaltung ist es denkbar, dass die Steuereinheit 16 dazu
vorgesehen ist, den Schaltenergiepuffer zur Ladungsauffrischung in mehr oder weniger
regelmäßigen Abständen erneut mit der Hauptenergieversorgung zu verbinden, wodurch
insbesondere auf einen zweiten Ladeschaltkreis verzichtet werden kann.
[0028] Weiterhin weist die Induktionsheizvorrichtung 20 einen zweiten Ladeschaltkreis 50
auf, der dazu vorgesehen ist, den Schaltenergiepuffer 32 während des Schaltbetriebs
der Leistungsschaltelemente 22, 24 mittels einer Steuerenergieversorgung 52 zu laden.
Die Steuerenergieversorgung 52 stellt dem zweiten Treiberschaltkreis 31 eine zum Schalten
des weiteren Leistungsschaltelements 24 nötige Spannung bereit. Die Steuerenergieversorgung
52 stellt eine Spannung von 24 V bereit, wobei auch andere Spannungen zwischen 2 V
und 50 V denkbar sind. Eine Durchbruchsspannung der Zenerdiode des Schaltenergiepuffers
32 entspricht zumindest im Wesentlichen einer Spannung der Steuerenergieversorgung
52 und/oder ist minimal größer. Der zweite Ladeschaltkreis 50 weist einen Strombegrenzungswiderstand
54 auf, der einen der Steuerenergieversorgung 52 entnommenen Strom begrenzt. Weiterhin
weist der zweite Ladeschaltkreis 50 eine Diode 56 auf, die im Falle eines aktiven
Schaltelements 42 einen Stromfluss von der Hauptenergieversorgung 14 zur Steuerenergieversorgung
52 vermeidet. Die Diode 56 des zweiten Ladeschaltkreises 50 weist eine Spannungsfestigkeit
von 600 V auf. Ein erster Kontakt des zweiten Ladeschaltkreises 50 ist mit einem ersten
Pol der Steuerenergieversorgung 52 verbunden. Ein zweiter Kontakt des zweiten Ladeschaltkreises
50 ist an den ersten Kontakt des Schaltenergiepuffers 32 angeschlossen bzw. direkt
damit verbunden. Ein zweiter Pol der Steuerenergieversorgung 52 ist direkt mit einem
Pol der Hauptenergieversorgung 14 verbunden und bildet eine gemeinsame Erde.
[0029] Während des Schaltbetriebs wird bei aktivem weiteren Leistungsschaltelement 24 ein
Stromkreis geschlossen, der einen Stromfluss von der Steuerenergieversorgung 52 über
den zweiten Ladeschaltkreis 50 und den Schaltenergiepuffer 32 ermöglicht, wodurch
der Schaltenergiepuffer 32 geladen wird.
[0030] Die Steuereinheit 16 beginnt einen Schaltbetrieb der Leistungsschaltelemente 22,
24 bei hoher, beispielsweise maximaler, Frequenz und senkt die Frequenz anschließend
bis zu einer Frequenz ab, bei der eine angeforderte Heizleistung über den Induktor
12 abgegeben wird.
[0031] Die Treiberschaltkreise 30, 31 weisen jeweils eine Schalteinheit 33, 34 auf, die
entweder eine Spannung des Schaltenergiepuffers 32 oder der Steuerenergieversorgung
52 an Schaltkontakte der Leistungsschaltelemente 22, 24 anlegen oder die eine Verbindung
zwischen den jeweiligen Schaltkontakten kurzschließen. Die Schalteinheiten 33, 34
weisen als Optorelais ausgebildete Schaltelemente auf.
[0032] In alternativen Ausgestaltungen ist es denkbar, dass auf die Stabilisierungswiderstände
23, 25 verzichtet wird.
Bezugszeichen
[0033]
- 10
- Hausgerät
- 11
- Kochfeldplatte
- 12
- Induktor
- 14
- Hauptenergieversorgung
- 16
- Steuereinheit
- 20
- Induktionsheizvorrichtung
- 22
- Leistungsschaltelement
- 23
- Stabilisierungswiderstand
- 24
- Leistungsschaltelement
- 25
- Stabilisierungswiderstand
- 26
- Resonanzkapazität
- 27
- Resonanzkapazität
- 30
- Treiberschaltkreis
- 31
- Treiberschaltkreis
- 32
- Schaltenergiepuffer
- 33
- Schalteinheit
- 34
- Schalteinheit
- 40
- Ladeschaltkreis
- 42
- Schaltelement
- 44
- Strombegrenzungswiderstand
- 46
- Diode
- 50
- Ladeschaltkreis
- 52
- Steuerenergieversorgung
- 54
- Strombegrenzungswiderstand
- 56
- Diode
1. Induktionsheizvorrichtung, insbesondere Kochfeldinduktionsheizvorrichtung, mit zumindest
einem ersten Leistungsschaltelement (22), das dazu vorgesehen ist, eine Hauptenergieversorgung
(14) zu schalten, und mit zumindest einem ersten Treiberschaltkreis (30), der dazu
vorgesehen ist, das erste Leistungsschaltelement (22) zu aktivieren und/oder zu deaktivieren
und der zumindest einen Schaltenergiepuffer (32) aufweist, gekennzeichnet durch zumindest einen ersten Ladeschaltkreis (40) mit zumindest einem Schaltelement (42),
das dazu vorgesehen ist, den Schaltenergiepuffer (32) in zumindest einem ersten Betriebszustand
mit der Hauptenergieversorgung (14) zu verbinden, um den Schaltenergiepuffer (32)
zu laden.
2. Induktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (16), die dazu vorgesehen ist, einen Schaltbetrieb des Leistungsschaltelements
(22, 24) durch Signale an den Treiberschaltkreis (30, 31) zu steuern und vor Beginn des Schaltbetriebs,
den Schaltenergiepuffer (32) über das Schaltelement (42) mit der Hauptenergieversorgung
(14) zu verbinden.
3. Induktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zweiten Ladeschaltkreis (50), der dazu vorgesehen ist, den Schaltenergiepuffer
(32) während eines Schaltbetriebs des Leistungsschaltelements (22, 24) mittels einer
Steuerenergieversorgung (52) zu laden.
4. Induktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (16), die dazu vorgesehen ist, während eines Schaltbetriebs des
Leistungsschaltelements (22, 24) eine Verbindung des Schaltenergiepuffers (32) mit
der Hauptenergieversorgung (14) mittels des Schaltelements (42) getrennt zu halten.
5. Induktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (42) als ein elektronischer Schalter, insbesondere als ein Optorelais,
ein Halbleiterrelais, Bipolar- oder Feldeffekttransistor, ausgebildet ist.
6. Induktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Leistungsschaltelement (22) Teil eines Wechselrichters ist, der zumindest
ein weiteres Leistungsschaltelement (24) aufweist.
7. Induktionsheizvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Leistungsschaltelement (22) und dem weiteren Leistungsschaltelement (24)
unterschiedlich große Stabilisierungswiderstände (23, 25) parallel geschaltet sind.
8. Induktionsheizvorrischtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass einer ersten und einer zweiten Resonanzkapazität 26, 27 unterschiedlich große Stabilisierungswiderstände
(23, 25) parallel geschaltet sind.
9. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Leistungsschaltelement (22) und der zweiten Resonanzkapazität (27) unterschiedlich
große Stabilisierungswiderstände (23,25) parallel geschaltet sind oder dem zweiten
Leistungsschaltelement (24) und der ersten Resonanzkapazität (26) unterschiedlich
große Stabilisierungswiderstände (23,25) parallel geschaltet.
10. Induktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (16) dazu vorgesehen ist, den Schaltbetrieb zu starten, wenn über
den Stabilisierungswiderständen (23, 25) abfallende Spannungen zumindest im Wesentlichen
gleich sind.
11. Hausgerät, insbesondere Kochfeld, mit zumindest einer Induktionsheizvorrichtung (20)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
12. Verfahren zum Betrieb einer Induktionsheizvorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.